Wicked Problems - Wissenschaft | Wirtschaft | Wandel – Details, episodes & analysis
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Wicked Problems - Wissenschaft | Wirtschaft | Wandel
Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich; Dr Martin Bethke
Frequency: 1 episode/13d. Total Eps: 13

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Kurzschluss: Warum die Energiewende nicht am Geld scheitert, sondern an Desinformation - mit Prof. Dr. Claudia Kemfert
Season 1 · Episode 13
vendredi 12 juin 2026 • Duration 42:14
Wenn Erneuerbare längst die günstigste Energieform der Welt sind – warum verliert die Energiewende dann politisch an Boden?
Mit dieser These steigen Dr. Martin Bethke und Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich in ein besonderes Gespräch ein: live aufgenommen an der Leuphana Universität Lüneburg, mit einer der bekanntesten Ökonominnen des Landes. Prof. Dr. Claudia Kemfert leitet die Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am DIW Berlin, lehrt an der Leuphana und ist Spiegel-Bestsellerautorin. Anlass ist ihr aktuelles Buch „Kurzschluss: Wie wir unsere Energiezukunft verspielen".
Kemferts Antwort auf die Einstiegsthese dreht die Perspektive um: Die Ökonomie sei längst entschieden. Erneuerbare ziehen weltweit dreimal so viele Investitionen an wie Fossile und Atom zusammen, Unternehmen stellen aus reinem Kostenkalkül um. Was die Energiewende bremst, ist nicht das Geld, sondern eine Mischung aus Geopolitik, fossilen Interessen und gezielter Desinformation.
Ein faktenreiches, überraschend optimistisches Gespräch über die Frage, warum ökonomische Vernunft politisch so oft verliert und was uns trotzdem Mut machen darf.
Die wichtigsten Takeaways
✅ „Fossilokratie": Warum fossile Autokratien die Geopolitik treiben – und warum Kemfert darin vor allem Rückzugsgefechte einer sterbenden Industrie sieht.
✅ Der „Heizungshammer" und die Macht der Emotion: Wie aus Wärmepumpe und E-Auto in den sozialen Medien Feindbilder wurden und wie man mit Fakten dagegenhält.
✅ Dieselgate als Lehrstück: 30 Milliarden Euro, eine verpasste Zukunft und die Frage, warum Unternehmen mit besten Vorsätzen unethisch handeln.
✅ „Fahrende Waschmaschinen": Kemferts Anekdote über zwei deutsche Auto-CEOs, die ihre eigene Disruption verlachten und was Unternehmen über „too big to fail" lernen müssen.
✅ Der Markt rennt der Politik davon: Tipping Point bei den Kosten, Batteriepreise im freien Fall, 500 Gigawatt Speicher in der Warteschleife.
✅ Mitmach-Energiewende: Warum die Transformation auch soziale Gerechtigkeit, Fachkräfte-Chancen und Demokratie stärkt und was Kemfert Mut macht.
Eine Folge für alle, die wissen wollen, warum die Energiewirtschaft der Politik längst voraus ist und was das für Unternehmen bedeutet.
Kapitel
00:00 Einführung und Vorstellung der Gäste
02:49 Die Herausforderungen der Energiewende
06:00 Emotionale Reaktionen auf erneuerbare Energien
09:07 Persönliche Geschichten und ihre Bedeutung
12:02 Die Rolle der Autoindustrie in der Energiewende
14:56 Politische und wirtschaftliche Fehlentscheidungen
17:53 Organisationales Scheitern und Innovationsmangel
21:31 Disruption und Unternehmensethik
24:50 Energiewende und Marktveränderungen
29:07 Verantwortung und gesellschaftliche Teilhabe
32:52 Fachkräftemangel und soziale Gerechtigkeit
35:03 Mut und Hoffnung für die Zukunft
Shownotes
Prof. Dr. Claudia Kemfert auf LinkedIn
Buch „Kurzschluss: Wie wir unsere Energiezukunft verspielen" (Campus Verlag)
Kemferts Podcast „Klima Klartext
Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich auf LinkedIn
Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich, Leuphana Universität Lüneburg
Dr. Martin Bethke auf LinkedIn
Butterfly Effect Consulting GmbH
Aufgenommen live an der Leuphana Universität Lüneburg.
Schluss mit der Moralkeule: Warum Nachhaltigkeit kein Werte-, sondern ein Überlebensthema für Unternehmen ist - mit Prof. Dr. Andreas Rasche
Season 1 · Episode 12
vendredi 29 mai 2026 • Duration 52:10
In dieser Folge sprechen Dr. Martin Bethke und Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich mit Prof. Dr. Andreas Rasche, Professor of Business in Society an der Copenhagen Business School und Associate Dean des dortigen Full-Time MBA. Rasche zählt zu den profiliertesten europäischen Forschern an der Schnittstelle von Nachhaltigkeit, Unternehmensführung und Regulierung.
Seine zentrale These: Wer Nachhaltigkeit als moralisches Projekt verkauft, erzeugt genau den Pushback, den wir gerade erleben. Dabei braucht es die Moralkeule gar nicht – die ökonomischen, geopolitischen und sicherheitspolitischen Argumente sind stark genug. Nachhaltigkeit wird damit zur Frage von Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Risikomanagement. Kurz: ein Überlebensthema.
Die wichtigsten Takeaways
✅ Vom „Brussels Effect" zum „Brussels Defect": Wie die zweite von-der-Leyen-Kommission die EU-Nachhaltigkeitsagenda seit 2024 spürbar zurückdreht – und was das für Europas Glaubwürdigkeit bedeutet.
✅ Warum Dekarbonisierung auch ohne Umweltargument zwingend ist: Geopolitik, Rohstoffabhängigkeit und die doppelte Abhängigkeit Europas bei Net-Zero-Technologien.
✅ Das Business-Case-Paradox: Warum nur 17% der Unternehmen einen Business Case für Nachhaltigkeit sehen – und warum das Problem nicht im Case liegt, sondern in der fehlenden Quantifizierung der Vorteile.
✅ Der Omnibus-Irrtum: Wieso die „Simplifizierung" 90% der Unternehmen aus der Berichtspflicht entlässt, aber kaum jemand wirklich aufhört.
✅ Warum der Druck heute vom Finanzsektor und aus der Lieferkette kommt, nicht mehr von der Politik.
✅ „Nature trumps politics": Rasches Plädoyer für einen proaktiven, ideologiefreien Umgang mit Nachhaltigkeit – und warum familien- und stiftungsgeführte Unternehmen hier einen strukturellen Vorteil haben.
Kapitel
02:14 Die Glaubwürdigkeit der EU in der Nachhaltigkeit
06:10 Globale Perspektiven und der Brussels Effect
10:13 Nachhaltigkeit als geopolitische Notwendigkeit
14:02 Moralische vs. ökonomische Argumente für Nachhaltigkeit
16:11 Messbarkeit und der Business Case für Nachhaltigkeit
18:45 Herausforderungen der Quantifizierung von Nachhaltigkeit
20:03 Datenmanagement und Transparenz in Unternehmen
22:04 Investitionen in Nachhaltigkeitsdaten und Digitalisierung
25:09 Regulierung und Skepsis in der Unternehmenslandschaft
27:45 Simplifizierung des Green Deals und ihre Implikationen
30:58 Zukunft der Regulierung und unternehmerische Verantwortung
37:43 Erwartungen und Werte in Unternehmen
39:17 Der Einfluss des Finanzsektors auf Nachhaltigkeit
41:06 Proaktive Ansätze für den Mittelstand
43:16 Langfristiges Denken und Unternehmensstrategien
45:10 Familienunternehmen und langfristige Perspektiven
47:06 Hoffnung durch junge Generationen
Shownotes & Links
Prof. Dr. Andreas Rasche auf LinkedIn
Prof. Dr. Andreas Rasche Profil & Forschung CBS
Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich auf LinkedIn
Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich Forschung – Leuphana Universität Lüneburg
Dr. Martin Bethke auf LinkedIn
Unternehmensberatung Butterfly Effect Consulting GmbH
Erwähnt in der Folge:
– Nachhaltigkeitstransformationsmonitor (Studie, März 2026)
– Anu Bradford, „The Brussels Effect" (Buch)
Sustainable Marketing als Superpower: Warum Nachhaltigkeit durch Marken zur neuen Vertrauenswährung wird - mit Stefanie Kuhnhen
Season 1 · Episode 3
vendredi 30 janvier 2026 • Duration 55:11
Wenn alles messbar ist, wird vieles kurzfristig – und genau dadurch verlieren Marken ihre eigentliche Superpower: Einstellungen, soziale Normen und Verhalten zu verändern.
In dieser Folge von "Wicked Problems – Wissenschaft | Wirtschaft | Wandel" sprechen Dr. Martin Bethke und Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich mit Stefanie Kuhnhen (Co-Autorin „Superpower Sustainable Marketing“ & Chief Strategy Officer bei der Serviceplan Group) darüber, warum Marken 2026 wieder zum Vertrauensanker werden müssen – und was „Brand Governance“ im „Zeitalter des Misstrauens“ ganz praktisch heißt.
Wir starten mit dem Problem: Marketing wurde in den letzten Jahren stark auf Performance, Messbarkeit und kurzfristige Effekte reduziert – dadurch bleibt der große Hebel liegen.
An konkreten Beispielen zeigt Stefanie Kuhnhen, wie Marken Mindsets verschieben können (u.a. Oatly, Patagonia, EDEKA, Tony’s Chocolonely) – und warum auch große „Transformatoren“ wie Burger King (plant-based) oder Penny (wahre Preise / True Cost) eine Rolle spielen können, wenn es ernst gemeint ist.
Und dann wird’s sehr „Wicked“: Wie schaffen wir Veränderung ohne Moralkeule? Stefanie bringt es über ein Werber-Zitat auf den Punkt: „Humor kriecht unter der Türschwelle durch, während die Vernunft noch an die Tür anklopft.“ Warum das mehr ist als ein Spruch – und was das für nachhaltige Transformation bedeutet – hört ihr in der zweiten Hälfte.
Zum Schluss liefert Stefanie ein klares 2026-Playbook: Marke zurück in den Boardroom, Lösungen schaffen + faszinierende Geschichten erzählen, und: Wenn ihr es ernst meint, investiert Budget – sonst skaliert Nachhaltigkeit nicht.
Wichtigste Takeaways für dich:
✅ KI macht Content austauschbar – Vertrauen wird zur wichtigsten Währung. Marke braucht deshalb klare Brand Governance statt nur Kampagnenlogik.
✅ Performance-Kurzfristigkeit killt die eigentliche Marketing-Superpower: Marken können Einstellungen & soziale Normen verändern – wenn man sie wieder strategisch führt.
✅ Raus aus Greenwashing-Paralyse: Kommunizieren geht, wenn es ehrlich ist und auf Proof Points (konkrete Fortschrittsnachweise) basiert.
✅ Humor ist ein echter Transformationshebel: Er erreicht Menschen, wo reine Vernunft- und Moralappelle hängen bleiben.
✅ 2026-Playbook: Marke & Marketing zurück in den Boardroom, Lösungen bauen + erzählen, und Budget mutig investieren – sonst skaliert Nachhaltigkeit nicht.
Kapitel
00:00 Einführung in Wicked Problems und Nachhaltigkeit
02:07 Die Rolle von Marketing in der nachhaltigen Transformation
06:03 Wicked Problems im Marketing: Herausforderungen und Chancen
12:05 Greenwashing und die Angst der Unternehmen
18:07 Die Integration von Marken- und Unternehmensstrategie
21:12 Die Magie der Marken
22:11 Superpower der Marken
24:04 Gesellschaftliche Verantwortung von Marken
25:34 Marken und ihre Verantwortung
26:28 Beispiele für Marken mit Einfluss
30:41 Die Kraft der Marken im Wandel
32:13 Marken als Transformatoren
35:46 Kritik und Verantwortung der Marken
39:53 Nachhaltigkeit positiv gestalten
41:05 Die Herausforderung der Polarisierung
42:08 Moral und Regulatorik in der Nachhaltigkeitsdiskussion
44:03 Spaß und Freude in der Nachhaltigkeit
45:09 Der Business Case für nachhaltige Produkte
48:27 Verantwortung von Unternehmen und Konsumenten
52:32 Integration von Marke und Marketing in Unternehmen
Shownotes & Links
Stefanie Kuhnhens Buch: "Superpower Sustainable Marketing: Mit neuem Marketing-Modell wachsen" - https://amzn.eu/d/9zvWmvd
Hannahs Forschungen an der Leuphana Universität: https://www.leuphana.de/institute/imo/personen/hannah-trittin-ulbrich.html
Martins Unternehmensberatung Butterfly Effect Consulting: www.b-fect.com
Vernetze dich mit
Stefanie Kuhnhen auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/stefaniekuhnhen/
Hannah Trittin-Ulbrich auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/hannah-trittin-ulbrich-652a4642/
Martin Bethke auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dr-martin-bethke-24a8351b/
Enkelfähig statt ESG-Buzzwords: Wie Nachhaltigkeit als Business Case wirklich skaliert – mit Axel Berger
Season 1 · Episode 2
vendredi 16 janvier 2026 • Duration 46:16
Nachhaltigkeit: Moralkeule oder knallhartes Risikomanagement? In der ersten Folge von „Wicked Problems – Wissenschaft. Wirtschaft. Wandel“ starten Dr. Martin Bethke und Prof. Hannah Trittin-Ulbrich direkt mit einer provokanten These – und diskutieren sie mit Axel Berger, Chief Digital & Sustainability Officer der Franz Haniel & Cie. GmbH und Mitgründer der Enkelfähig-Bewegung. Die These ist:
„Nachhaltigkeit ist in Wahrheit kein Werte-Thema oder ein moralisches Thema – sondern knallhartes Risikomanagement und ein Business Case. Alles andere ist Storytelling.“
Axel macht deutlich, warum Nachhaltigkeit im aktuellen Wirtschaftssystem oft erst dann skaliert, wenn sie profitabel wird – und wie Unternehmen trotzdem handlungsfähig bleiben, wenn Shareholderdruck, Regulatorik und Kundennachfrage gleichzeitig kippen. Es geht um den „Gamechanger“ Transparenz (CO₂-Buchhaltung + Marginal Abatement Cost Analyse), um die Twin Transformation (Digitalisierung & Nachhaltigkeit) – und um ein entscheidendes Mindset: Chancen sehen, anfangen, lernen, skalieren.
Wichtigste Takeaways dieser Folge:
✅ "Nachhaltigkeit ist in Wahrheit kein Wertethema, sondern knallhartes Risikomanagement."
✅ "Wirtschaften ohne Werte funktioniert nicht und es funktioniert auch gesamtgesellschaftlich nicht."
✅ "Transparenz ist entscheidend, um strategische Entscheidungen treffen zu können."
✅ "Wir müssen die Chancen in diesen Transformationen erkennen und daraus etwas machen."
✅ "Nachhaltigkeit kann profitabel sein, wenn wir sie richtig angehen."
Kapitel
00:00 Einführung in „Wicked Problems“
02:50 Vorstellung von Axel Berger
04:27 Der Business Case für Nachhaltigkeit
09:24 Werte und unternehmerische Verantwortung
15:55 Umgang mit regulatorischen Herausforderungen
17:09 Die Rolle der Verbraucher:innen in Bezug auf Nachhaltigkeit
22:55 Nachhaltigkeit und Profitabilität definieren
23:36 Das Konzept der „Enkelfähigkeit“ und seine Auswirkungen
24:32 Die Rolle von Transparenz bei der Dekarbonisierung
26:24 Digitalisierung und Nachhaltigkeit integrieren
29:54 Praxisbeispiele für Modelle der Kreislaufwirtschaft
33:45 Der Bedarf an kulturellem Wandel in Organisationen
37:51 Transformation als Chance begreifen
41:30 Der Appell an unternehmerische Führung in Sachen Nachhaltigkeit
Shownotes & Links
Axel und die Enkelfähig Bewegung: https://enkelfaehig.de
Hannahs Forschungen an der Leuphana Universität: https://www.leuphana.de/institute/imo/personen/hannah-trittin-ulbrich.html
Martins Unternehmensberatung Butterfly Effect Consulting: www.b-fect.com
Vernetze dich mit
Axel Berger auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/axel-berger-b75a62a/
Hannah Trittin-Ulbrich auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/hannah-trittin-ulbrich-652a4642/
Martin Bethke auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dr-martin-bethke-24a8351b/
Trailer: Worum es hier eigentlich geht?
Season 1 · Episode 1
vendredi 9 janvier 2026 • Duration 06:21
In dieser ersten Episode des Podcasts "Wicked Problems -Wissenschaft | Wirtschaft | Wandel" stellen sich die Gastgeber Dr. Martin Bethke und Prof. Dr. Hannah Trittin Ulbrich vor.
Wir sprechen über die Ziele des Podcasts, der sich mit den großen Transformationsfragen in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft auseinandersetzt. Und auch darüber, wie wir in diesem Zusammenhang Lösungen zu entwickeln und einen ehrlichen Dialog führen können.
Kapitel
00:00 Einführung in den Podcast
02:50 Ziele und Themen des Podcasts
05:03 Ausblick auf zukünftige Gäste
Von der Compliance-Funktion zur Transformationsstrategie: Wie Unternehmen Nachhaltigkeit wirklich skalieren – mit Prof. Dr. Johannes Meuer
Season 1 · Episode 11
vendredi 15 mai 2026 • Duration 55:54
Ist echte Nachhaltigkeit im Kapitalismus möglich, oder bleibt sie ein cleveres Marketing-Tool?
Mit dieser provokanten Frage starten Dr. Martin Bethke und Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich in das Gespräch mit Prof. Dr. Johannes Meuer, Associate Professor for Sustainability Strategy an der Kühne Logistics University Hamburg (KLU).
Was folgt, ist eine nüchterne, faktenbasierte Einordnung der Lage: Warum Unternehmen trotz öffentlichem Gegenwind intern weiter an Nachhaltigkeit arbeiten. Warum das Klimaproblem physikalisch real bleibt – unabhängig von politischer Debatte. Und warum die eigentliche Herausforderung heute nicht mehr fehlendes Wissen ist, sondern die Skalierung vorhandener Lösungen.
Johannes Meuer gibt Einblick in aktuelle Forschungsprojekte zu Carbon Removal (u.a. Biochar in der Landwirtschaft), erklärt warum der Job des Nachhaltigkeitsmanagers sich radikal verändert – weg von Ideologie, hin zu Daten, Regulatorik und Hybridkompetenz – und warum Silos aufzubrechen oft der wirksamste Hebel ist, den Unternehmen heute haben.
Die wichtigsten Takeaways
✅ Green Hushing statt Rückzug: Nachhaltigkeitsbudgets sind laut aktuellen Umfragen (KPMG, EUI) nicht gesunken – Unternehmen arbeiten weiter, reden nur weniger laut darüber.
✅ Die Physik ist nicht verhandelbar: Klimawandel, Biodiversitätsverlust, Golfstrom-Risiken – die wissenschaftliche Evidenz wird robuster, unabhängig von politischen Zyklen.
✅ Von Scouting zu Skalierung: Wir haben genug Nachhaltigkeitslösungen. Die zentrale Frage ist nicht mehr: „Was gibt es?" – sondern: „Wie kriegen wir es auf die Straße?"
✅ Biochar als Gamechanger? Eine einfache, skalierbare Carbon-Removal-Technologie aus Kompostmüll – mit Co-Benefits als Düngemittel. Konkrete Forschung, keine Theorie.
✅ Das Jobprofil des Nachhaltigkeitsmanagers wandelt sich radikal: Weg von Ideologie und People-Management, hin zu Datenkompetenz, juristischem Wissen und Regulatorik-Verständnis.
✅ Silos aufbrechen ist der unterschätzte Hebel: Wenn Menschen aus Produktion, HR, Sales und Verwaltung gemeinsam über Nachhaltigkeit nachdenken, entstehen Lösungen – nicht weil sie Nachhaltigkeit gelernt haben, sondern weil sie anfangen, miteinander zu sprechen.
Kapitel
01:54 – Eröffnungsthese: Nachhaltigkeit im Kapitalismus – Ideologie oder Business Case?07:02 – Green Hushing: Unternehmen arbeiten weiter, reden weniger10:54 – Was die Politik gerade (nicht) versteht – und warum die Physik nicht wartet15:08 – Ressourcenabhängigkeit, Geopolitik und globale Lieferketten19:00 – Wissenschaft trifft Praxis: Warum operative Komplexität entscheidend ist21:42 – Der Business Case für Nachhaltigkeit: Notwendig, aber nicht hinreichend24:25 – Die eigentliche Herausforderung: Skalierung vorhandener Lösungen27:14 – Wie sich das Jobprofil im Nachhaltigkeitsmanagement radikal verändert31:07 – Wo sind die Nachhaltigkeitsprojekte geblieben? Compliance vs. Innovation34:22 – Konsolidierungsphase: Von Lösungsentwicklung zur Marktdurchdringung35:27 – Carbon Removal: Was funktioniert – und was wird gehypt?36:43 – Biochar: Eine skalierbare Technologie mit echten Co-Benefits40:16 – CO₂ in Zement: Gamechanger oder Marketingkampagne?46:45 – Warum Nachhaltigkeitslösungen trotz Vorhandensein nicht skalieren50:20 – Silos aufbrechen als Kernhebel – in Unternehmen und in der Gesellschaft51:17 – Kulturwandel durch Lernen: Wenn Produktion, HR und Sales ins Gespräch kommen54:10 – Wirkung von Wissenschaft und Lehre: Was bleibt wirklich hängen?
Shownotes & Links
Center for Sustainable Logistics and Supply Chains
Direct Air Capture Forschungsprojekte
Prof. Dr. Johannes Meuer auf LinkedIn
Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich auf LinkedIn
Dr. Martin Bethke auf LinkedIn
Prof. Dr. Johannes Meuers Forschung an der KLU
Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrichs Forschung – Leuphana Universität
Unternehmensberatung Butterfly Effect Consulting GmbH
Wo bleibt der deutsche Tesla? Warum Nachhaltigkeit wieder mehr Innovationsgeist braucht – mit Dr. Kiri Trier
Season 1 · Episode 10
vendredi 1 mai 2026 • Duration 40:25
Wo bleibt eigentlich der deutsche Tesla der Nachhaltigkeit?
Darüber sprechen In dieser Folge Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich und Dr. Martin Bethke mit Dr. Kiri Trier, Chief Marketing & Growth Officer bei Risk Management Partners, einer Einheit von Munich Re.
Es geht um echte Transformation statt bloßer Kommunikation, um Nachhaltigkeit als Business Case, um die neue Rolle von Finance und Risikomanagement und um die Frage, warum Deutschland dringend mehr unternehmerischen Mut für nachhaltige Innovation braucht.
Die wichtigsten Takeaways
✅ Transformation ist mehr als Kommunikation. Gute Kommunikation kann Wandel ermöglichen, aber sie ersetzt keine echte Geschäftsmodellveränderung.
✅ Nachhaltigkeit verschwindet nicht aus Unternehmen. Sie wird weniger laut kommuniziert, aber dort weitergeführt, wo sie strategisch und wirtschaftlich verankert ist.
✅ Die Sprache der Nachhaltigkeit verändert sich. Risikomanagement, Finance, Resilienz, Kosten, Investitionen und Geschäftsmodelllogik werden wichtiger als moralische Appelle.
✅ Nachhaltigkeit muss in die CEO-Agenda. Wenn sie dauerhaft wirken soll, darf sie kein isoliertes Sonderthema bleiben.
Kapitel
00:00 Einführung in den Wandel
01:16 Transformation oder nur Kommunikation?
04:21 Kernelemente erfolgreicher Transformationen
09:31 Nachhaltigkeit und politische Herausforderungen
10:46 Erfolgreiche Unternehmen und Nachhaltigkeit
17:45 Risikomanagement und Nachhaltigkeit im Unternehmen
21:07 Die Rolle der persönlichen Motivation in der Nachhaltigkeit
26:15 Innovationspotenziale in der Nachhaltigkeit
31:31 Herausforderungen der jungen Generation
38:52 Appell an mehr Innovationsgeist für die Nachhaltigkeit
Shownotes & Links
- Dr. Kiri Trier auf LinkedIn
- Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich auf LinkedIn
- Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich Forschung Leuphana Universität
- Dr. Martin Bethke auf LinkedIn
- Unternehmensberatung Butterfly Effect Consulting GmbH
Von der Berichterstattung zur Transformation: Wie Nachhaltigkeit Organisationen wirklich verändert - mit Prof. Dr. Laura-Marie Edinger-Schons
Season 1 · Episode 9
dimanche 19 avril 2026 • Duration 56:49
Was passiert, wenn Nachhaltigkeit nicht länger als Add-on oder Berichtspflicht verstanden wird, sondern als Teil von Strategie, Steuerung und organisationaler Transformation?
Darüber sprechen sprechen Dr. Martin Bethke und Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich in dieser Folge mit Prof. Dr. Laura Marie Edinger-Schons, Professorin für nachhaltiges Wirtschaften und Chief Sustainability Officer der Universität Hamburg.
Ausgangspunkt ist die These: Gehört die Zukunft eher den CFOs als den CSOs?
Laura Marie Edinger-Schons zeigt, warum Unternehmen und Organisationen heute nicht weniger, sondern mehr Steuerungsfähigkeit brauchen – und weshalb Nachhaltigkeit gerade dann relevant wird, wenn Unsicherheit, Kostendruck und Komplexität zunehmen. Es geht um doppelte Wesentlichkeit als Strategietool, um den sinnvollen Umgang mit Komplexität, um die Aktivierung von Mitarbeitenden und um die Frage, wie Transformation trotz Backlash, Widerstand und politischer Polarisierung gelingen kann.
Die wichtigsten Takeaways
✅ Nachhaltigkeit wird in Zukunft weniger eine isolierte CSO-Funktion sein, sondern stärker in Finanzen, Strategie, Controlling, Einkauf und Risikomanagement integriert. Die eigentliche Bewegung geht also Richtung Hybridkompetenz – nicht weg von Nachhaltigkeit.
✅ Die spannende Frage ist nicht nur, was Nachhaltigkeit kostet, sondern was es Organisationen kostet, Nachhaltigkeit zu ignorieren.
✅ Doppelte Wesentlichkeit ist kein bloßes Reportingwerkzeug. Richtig eingesetzt, ist sie Strategiearbeit, weil sie Impacts, Risks und Opportunities sichtbar macht und mit Stakeholder-Perspektiven verbindet.
✅ Transformation scheitert selten nur an Zielen. Häufig scheitert sie daran, dass Organisationen Mitarbeitende nicht wirklich einbeziehen, Komplexität zu stark vereinfachen oder Nachhaltigkeit vom Kerngeschäft abtrennen.
✅ Wer Wandel gestalten will, darf nicht im Problembewundern stecken bleiben. Entscheidend ist, Handlungsspielräume zu identifizieren, Blockaden aufzulösen und auch in konflikthaften Situationen den Dialog zu suchen.
✅ Angemessene Komplexität ist ein Schlüsselbegriff dieser Folge: Eine Zahl allein reicht selten, um Transformation sinnvoll zu steuern. Es braucht ein Maß an Vereinfachung, das Orientierung schafft, ohne Realitäten zu verzerren.
Kapitel
00:00 – Begrüßung, Vorstellung & These
03:21 – Warum die Zukunft eher in Hybridrollen zwischen Finanzen, Strategie und Nachhaltigkeit liegt
04:45 – Forschung und Umsetzung zugleich: Lauras Doppelrolle an der Universität Hamburg
11:08 – Backlash, Purpose und Widerstand: der schwierige Start als CSO in Hamburg
17:48 – Business Case statt Symbolik: Was Unternehmen aus Nachhaltigkeit strategisch gewinnen können
23:13 – „You cannot manage what you cannot measure“ – und warum eine Zahl allein trotzdem nicht reicht
26:32 – Doppelte Wesentlichkeit als Strategietool statt bloßes Reportinginstrument
32:30 – Das neue Berufsfeld Nachhaltigkeit: Welche Kompetenzen künftig wirklich zählen
38:37 – Triple Transformation: Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Organisationsentwicklung zusammendenken
42:16 – Motivation, Wirksamkeit und Resilienz in schwierigen Zeiten
46:15 – Vom Problem zur Lösung: Photovoltaik, Handlungsspielräume und produktiver Dialog
48:47 – „Fall in Love with a Problem“: Warum komplexe Probleme auch Chancenräume sind
53:32 – Dialog statt Abwertung: Was Bildung, KI und Social Media mit Transformation zu tun haben
Shownotes & Links
Lesenswert: Bertelsmann Stiftung (2026). Sustainability Transformation Monitor 2026. DOI 10.11586/2026025
Laura Marie Edinger-Schons auf LinkedIn
Laura Marie Edinger-Schons Forschung Universität Hamburg
Hannah Trittin-Ulbrich auf LinkedIn
Hannah Trittin-Ulbrich Forschung Leuphana
Martins Unternehmensberatung Butterfly Effect Consulting GmbH
Dieser Beitrag nimmt am Fast Forward Science Wettbewerb 2026 teil! https://www.fastforwardscience.de #FFS #AudioAward #BestesDebutAudio
Wirtschaft und Nachhaltigkeit im Wandel: Prioritäten, Herausforderungen und Chancen
Season 1 · Episode 8
vendredi 3 avril 2026 • Duration 39:18
summary
In dieser Folge reflektieren Hannah Trittin und Martin Bethke über die wichtigsten Erkenntnisse aus ihrem Podcast, die Herausforderungen und Chancen im Bereich Nachhaltigkeit, die Bedeutung von Narrativen und Kommunikation sowie die zukünftigen Entwicklungen in Wissenschaft und Wirtschaft im Jahr 2026.
Im Zentrum stehen die Fragen, warum Nachhaltigkeit heute weniger ein Erkenntnisproblem als vielmehr ein Priorisierungs-, Führungs- und Kommunikationsproblem ist, wie Unternehmen mit regulatorischer Unsicherheit und gesellschaftlichem Gegenwind umgehen und weshalb das Thema zunehmend unter den Begriffen Risiko, Resilienz und Zukunftsfähigkeit verhandelt wird.
Die Folge verbindet wissenschaftliche Einordnung mit unternehmerischer Praxis und zeigt, welche Herausforderungen, aber auch welche Chancen sich daraus für Unternehmen, Wirtschaft und Gesellschaft ergeben.
Die wichtigsten Takeaways
✅ Nachhaltigkeit scheitert 2026 nicht an fehlendem Wissen, sondern an Priorisierung, Übersetzung, Führung und Kommunikation.
✅ Die eigentliche Herausforderung ist systemisch. Unternehmen, Politik und Gesellschaft wirken zusammen, während planetare Grenzen den realen Rahmen setzen, innerhalb dessen Wirtschaft überhaupt noch zukunftsfähig organisiert werden kann.
✅ Der Begriff „Nachhaltigkeit“ erzeugt bei vielen Menschen inzwischen Reaktanz. Entscheidend wird deshalb, den Nutzen konkreter, verständlicher und näher an der Lebensrealität der Menschen zu kommunizieren.
✅ Viele Unternehmen sprechen öffentlich vorsichtiger über Nachhaltigkeit, arbeiten intern aber weiter an denselben Themen: Ressourcen, Risiken, CO₂, Geschäftsmodellrobustheit und Finanzierung.
✅ Nachhaltigkeit wird stärker als Risiko- und Resilienzthema gerahmt. Das macht es anschlussfähiger für Unternehmen, birgt aber auch die Gefahr, dass aus Aufbruch eine reine Defensivhaltung wird.
✅ Die Unternehmen, die Nachhaltigkeit bereits ernsthaft begonnen haben, werden weitermachen – nicht aus regulatorischem Pflichtgefühl, sondern weil sie den wirtschaftlichen, strategischen und gesellschaftlichen Wert erkannt haben.
Kapitel
00:00 Einleitung und Rückblick auf den Podcast
01:16 Reflexion der bisherigen Gespräche und Erkenntnisse
02:45 Nachhaltigkeit: Erkenntnis- vs. Umsetzungsprobleme
04:12 Systemdenken und gesellschaftliche Transformationsprozesse
05:40 Planetare Grenzen und Ressourcenverbrauch
09:14 Gesellschaftliche Grenzen und gesetzliche Rahmenbedingungen
11:26 Kommunikation, Narrative und What's in it for me
16:44 Gesellschaftlicher Gegenwind und gesellschaftliche Narrative
20:24 Unternehmen, Regulierung und Selbstverpflichtung
22:47 Resilienz, Risikomanagement und Zukunftsaussichten
26:24 Positive Perspektiven und Hoffnung für 2026
30:45 Abschluss und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen
Shownotes & Links
- Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich auf LinkedIn
- Hannahs Forschungen an der Leuphana Universität
- Dr. Martin Bethke auf LinkedIn
- Martins Unternehmensberatung Butterfly Effect Consulting GmbH
Von for-profit zu profit-for: Warum regeneratives Wirtschaften ökonomisches Risikomanagement ist - mit Per Ledermann
Season 1 · Episode 7
vendredi 20 mars 2026 • Duration 54:13
Was passiert, wenn ein CEO Gewinn nicht als Selbstzweck, sondern als Hebel für gesellschaftliche Wirkung versteht?
In dieser Folge von "Wicked Problems – Wissenschaft | Wirtschaft | Wandel" sprechen Dr. Martin Bethke und Prof. Dr. Hanna Trittin-Ulbrich mit Per Ledermann, CEO der edding group, über die Frage, warum Nachhaltigkeit kein moralisches Add-on, sondern ein ökonomisches Zukunftsthema ist.
Ausgangspunkt ist Ledermanns Anspruch, edding vom klassischen for-profit zum profit-for-Unternehmen weiterzuentwickeln: Gewinne nicht als Selbstzweck, sondern als Voraussetzung für ökologische und soziale Wirkung.
Im Gespräch geht es um die Triple Bottom Line, um gesellschaftlichen Zusammenhalt als wirtschaftlichen Erfolgsfaktor, um Brückenbau in polarisierten Zeiten und um die Frage, warum viele Unternehmen die Business Cases hinter ökologischen und sozialen Herausforderungen noch immer übersehen. Eine Folge über unternehmerische Verantwortung, strategische Vorstellungskraft und die Kunst, in komplexen Zeiten pragmatisch voranzuscheitern.
Die 5 wichtigsten Takeaways
✅ Nachhaltigkeit ist aus Ledermanns Sicht kein Luxus, sondern ökonomische Vernunft. Wer ökologische und soziale Risiken ignoriert, ignoriert Kosten, Geschäftsmodellrisiken und Zukunftsfähigkeit.
✅ Der soziale Teil von Nachhaltigkeit gehört in die Kernlogik des Geschäftsmodells — nicht nur in Sponsoring, CSR oder punktuelle Projekte. edding versucht genau das über Produkte, Community Building und konkrete soziale Wirkung zu erreichen.
✅ Das eigentliche Problem ist oft nicht fehlendes Wissen, sondern fehlende Vorstellungskraft. Viele Organisationen sind noch immer darauf sozialisiert zu glauben, dass „gut“ und „profitabel“ Gegensätze seien.
✅ Transformation braucht Business Cases statt bloßer Überzeugungsrhetorik. Ledermann sagt selbst, dass man Menschen in Unternehmen eher gewinnt, wenn sie sehen, dass es sich lohnt — nicht nur, dass es moralisch richtig ist.
✅ Gegen Polarisierung hilft Brückenbau. Im Gespräch wird deutlich: Hinter vielen Konflikten liegen oft stabilere gemeinsame Werte, als öffentliche Debatten vermuten lassen.
✅ Pragmatismus schlägt Perfektionismus. Ein wiederkehrendes Motiv der Folge ist: nicht warten, bis alles perfekt ist, sondern handeln, testen, lernen — oder, in einem schönen Begriff: Voranscheitern.
Kapitel
00:00 Intro, Vorstellung von Per Ledermann und die provokante Ausgangsthese
01:38 „Profit for“ statt „for profit“ – Zukunftsmodell oder Luxus?
04:45 Nachhaltigkeit sozial denken: vom Sponsoring zum Kerngeschäft
13:40 Wie verankert man Wirkung im Unternehmen – und warum ist das so schwer?
17:13 Demokratie, Lieferketten und der unsichtbare Business Case sozialer Stabilität
21:08 CEO-Aktivismus, Migration und warum Brückenbau unterschätzt wird
28:17 Warum sich Wandel rechnen muss: der Business Case hinter Wirkung
39:30 Was in der Transformation nicht funktioniert hat – und was andere daraus lernen können
42:46 Pragmatismus statt Ohnmacht: Handlungsoptionen in Krisenzeiten
51:13 „Einfach mal machen“ – Voranscheitern als Prinzip
52:31 Schlussrunde, Verabschiedung und die edding-Tinten-Anekdote
Shownotes & Links
- Homepage der edding group
- Per Ledermann auf LinkedIn
- Prof. Dr. Hannah Trittin-Ulbrich auf LinkedIn
- Hannahs Forschungen an der Leuphana Universität
- Dr. Martin Bethke auf LinkedIn
- Martins Unternehmensberatung Butterfly Effect Consulting GmbH
- Lesenswert: Mkrtchyan, A., Sandvik, J., & Zhu, V. Z. (2024). CEO activism and firm value. Management Science, 70(10), 6519-6549.
Dieser Beitrag nimmt am Fast Forward Science Wettbewerb 2026 teil! https://www.fastforwardscience.de #FFS #AudioAward #BestesDebutAudio









