"Feel Hamburg" – Details, episodes & analysis

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"Feel Hamburg"

"Feel Hamburg"

NDR 90,3

Society & Culture

Frequency: 1 episode/12d. Total Eps: 70

NDR Info
Wie fühlt sich Hamburg an, wie erleben wir Hamburg? Das sind Fragen, denen wir in unserem Podcast "Feel Hamburg" nachgehen. Host Daniel Kaiser spricht mit Persönlichkeiten aus der Stadt - mit Menschen, die eine Geschichte zu erzählen haben. Das können Prominente sein aber auch Nachbarinnen und Nachbarn. Alle Gäste haben eines gemeinsam: Hamburg. Unser Podcast will das Lebensgefühl in dieser Stadt hörbar machen: Feel Hamburg.
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Rolf Zuckowski: Wie "In der Weihnachtsbäckerei" zum Volkslied wurde

mercredi 25 décembre 2024Duration 49:20

Rolf Zuckowski ist einer der prominentesten Hamburger. Mit seinen Kinderliedern hat er Generationen von Familien begleitet und sein Evergreen "In der Weihnachtsbäckerei" ist auf dem Weg zu einem echten Volkslied. Das macht den Liedermacher sehr dankbar. Mit Daniel Kaiser spricht er über seine Kindheit in Winterhude, wo er in einfachen Verhältnissen aufwuchs. Er erzählt offen, wie sehr der Alkoholismus seines Vaters die Familie belastet hat und wie innig das Verhältnis zu seiner Mutter war. Dass er Kinderliedermacher wurde, war eher einem Zufall zu verdanken. Er stellte fest, dass seine Kinder mit Liedern wie "Es klappert die Mühle am rauschenden Bach" aufwuchsen, die aber mit der heutigen Lebensrealität nichts mehr zu tun haben. Aus einer spontanen Eingebung komponierte er "Zebrastreifen, mancher wird dich nie begreifen" und so entstand sein erster großer Erfolg "Rolfs Schulweghitparade". Es folgten "Die Vogelhochzeit", "Die Jahresuhr" und natürlich die Geschichte um den kleinen Drachen Tabaluga. Sein größter Erfolg war und ist allerdings "In der Weihnachtsbäckerei", aus dem inzwischen sogar ein Kindermusical gemacht wurde, das seit einigen Jahren in der Vorweihnachtszeit auf den Bühnen zu sehen ist. Wie dieses Lied überhaupt entstand, ist natürlich auch Thema im Gespräch mit Daniel Kaiser. Rolf Zuckowski erzählt auch, wie die Familie zuhause Weihnachten feiert und freut sich, dass seine Enkelkinder die Musik des Opas auch schätzen. Als ein Mensch, der seine Heimatstadt liebt, äußert sich Rolf Zuckowski auch sehr differenziert über Hamburg. So schwärmt er geradezu von der Akustik des Alten Elbtunnels und versteht auf der anderen Seite aber nicht, warum der Jungfernstieg so häufig umgebaut wird. In seiner Wahrnehmung ist diese Prachtstraße seit Jahren eine Baustelle. Ein Höhepunkt des Gesprächs ist das gemeinsame Musizieren von Daniel Kaiser und Rolf Zuckowski, die die Hörerinnen und Hörer mit einem Weihnachtslied in besinnliche Stimmung bringen. Hier geht es zur Podcastempfehlung "Becoming The Beatles" in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/becoming-the-beatles-die-hamburger-jahre/13819231/

Mitra Kassai: Raus aus der Einsamkeit

mercredi 11 décembre 2024Duration 36:36

Mitra Kassai ist die Gründerin des Vereins "Oll Inklusiv", der sich aktiv für ein gemeinschaftliches und vielfältiges Zusammenleben in Hamburg einsetzt. Für ihr vorbildliches ehrenamtliches Engagement ist sie gerade erst von der Zeitschrift "Bild der Frau" ausgezeichnet worden. Gemeinsam mit Feel Hamburg Host Daniel Kaiser spricht sie über die Herausforderungen als älterer Mensch mit wenig Geld eine erfüllte Zeit zu haben und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Aufgewachsen in München als Tochter eines aus dem Iran stammenden Vaters und einer Bayerin verschlug es Mitra Kassai als junge Frau in die Hansestadt, wo sie seit vielen Jahren gerne lebt. Als ehrenamtliche Helferin in einem Seniorenheim stellte sie eines Tages fest, dass Brettspiele offenbar den Höhepunkt im Alltag der Heimbewohner und -bewohnerinnen darstellten und sie beschloss, für mehr Abwechslung zu sorgen. Als gelernte Musikmanagerin konnte sie gut organisieren und mit Zahlen umgehen und sie gründete kurzerhand Oll Inklusiv. Der Verein bietet z. B. kostenlose Rikschafahrten durch Hamburg für Menschen an, die eingeschränkt in ihrer Mobilität sind, Bingonachmittage, Discos, Ausflüge zu Musicals wie "König der Löwen" und selbst das Heavy Metal Festival in Wacken steht regelmäßig auf dem Programm. Mit Daniel Kaiser spricht sie aber auch über die Probleme der Hansestadt. So bemängelt sie, dass die Elbphilharmonie nicht zu 100 Prozent barrierefrei ist und würde am liebsten die E-Scooter abschaffen. Hier geht es zur Podcastempfehlung "Becoming The Beatles" in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/becoming-the-beatles-die-hamburger-jahre/13819231/

Patrick Bach: Erwachsen werden vor der Kamera

mercredi 21 août 2024Duration 42:57

Als Star der 80er Jahre Kinderserien "Silas", "Jack Holborn" und Anna hat sich Patrick Bach in die Herzen der Deutschen gespielt. Selbst dem Kult-Showmaster Rudi Carrell ist er so nachhaltig im Gedächtnis geblieben, dass er ihn für "Am laufenden Band" verpflichtete. Bis heute ist er der Branche treu geblieben. Mit nur 13 Jahren trat Patrick Bach in die Rolle des abenteuerlustigen Waisenjungen Silas. Die Serie wurde ein voller Erfolg und bescherte Bach den Durchbruch im deutschen Fernsehen. "Silas war sozusagen die Auffahrt auf die Autobahn des Schauspielerlebens. Das hat mir den ersten richtigen Schub gegeben", erinnert sich Bach an diese Zeit. Er betont jedoch, dass er trotz des plötzlichen Ruhms bodenständig geblieben sei. Es gibt nur wenige Kinderstars, die den Sprung ins Erwachsenenalter im Showgeschäft erfolgreich meistern. Patrick Bach gehört zu diesen Ausnahmen. Nach dem Erfolg von "Silas" spielte er in zahlreichen weiteren Fernsehproduktionen mit, darunter in der ZDF-Weihnachtsserie "Anna" und als Kommissar in der RTL-Serie "Die Wache". Auch bei den Karl-May-Festspielen in Bad Segeberg stand er als Winnetou auf der Bühne und unterstrich damit seine Vielseitigkeit als Schauspieler. Bach war zudem in der beliebten Telenovela "Rote Rosen" als Sektenguru zu sehen und übernahm zahlreiche Episodenrollen in verschiedenen Vorabendserien. Trotz seiner erfolgreichen Karriere vor der Kamera betont er, dass ihm der Ruhm nie zu Kopf gestiegen ist. "Das Drehen war so ein bisschen Abenteuerurlaub", sagt er. Nach den Dreharbeiten sei er immer froh gewesen, in sein normales Leben zurückzukehren. Heute ist Patrick Bach in erster Linie als Synchronsprecher tätig und hat sich auch in diesem Bereich einen Namen gemacht. Besonders bekannt ist er als deutsche Stimme des amerikanischen Schauspielers Sean Astin, der unter anderem in den "Der Herr der Ringe"-Filmen als Samweis Gamdschie zu sehen war. Diese Arbeit hat ihm neue Perspektiven eröffnet, auch wenn er die Schauspielerei vor der Kamera nicht aufgegeben hat. "Ich habe einfach Spaß vor der Kamera und würde das auch gern wieder machen," sagt Bach, der weiterhin offen für neue Projekte ist. Im Gespräch mit Ilka Steinhausen verrät Patrick Bach auch, wie der Postbote auf die vielen Säcke mit Fanpost reagierte, wie er in Hamburg lebt und warum er schon mehrfach Kontakt mit der Polizei hatte. Hier geht es zur Podcastempfehlung von Ilka Steinhausen in der ARD-Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/rote-rosen-der-offizielle-podcast/94817246/

Pastor Jonas Goebel: Eine WG mit Jesus und der Abriss eines Kirchturms

mercredi 7 août 2024Duration 42:50

Mit Pastor Jonas Goebel kommt die Kirche im Zeitalter der Digitalisierung an. Er spricht über neue Wege und seine Arbeit in der Auferstehungskirchengemeinde Lohbrügge.

Peter Lohmeyer: Sein privates Wunder von Hamburg

mercredi 24 juillet 2024Duration 44:12

Der traumatisierte Kriegsheimkehrer Richard Lubanski und sein 11-jähriger Sohn Mattes stehen im Mittelpunkt des Films "Das Wunder von Bern" - dargestellt von Peter Lohmeyer und seinem Sohn Louis Klamroth. Diese gemeinsamen Dreharbeiten waren für den Schauspieler ein besonderes Erlebnis. Auch auf viele Kinogänger hatte der Film eine nachhaltige Wirkung, erzählt Lohmeyer im Gespräch mit Host Daniel Kaiser. "Jetzt, wo wir darüber reden, fällt es mir wieder ein, dass Menschen mich hinterher auf diesen Film angesprochen und gesagt haben: Weißt du, was das ausgelöst hat bei uns in der Familie? Unsere Großeltern haben mit uns zum ersten Mal gesprochen, über die Situation damals. Das, finde ich, ist was ganz Wertvolles." Für Lohmeyer ist dies ein zentraler Aspekt seines Berufes: "Ich erzähle Geschichten, die etwas auslösen sollen. Und man weiß eben auch, diese Kriegsheimkehrer und auch die Kinder von denen sind sprachlos. Die konnten nicht kommunizieren." Nicht nur "Das Wunder von Bern" ist ein wichtiger Punkt in Lohmeyers Biografie, auch die erneute Vaterfreude, die Lohmeyer gerade erlebt, ist für ihn ein Wunder. Bei "Feel Hamburg" spricht der Schauspieler zum ersten Mal öffentlich darüber: "Es ist echt ein Geschenk, jetzt nochmal Vater geworden zu sein. Also, ich hatte das nicht so in meiner Lebensplanung. Aber es passierte. Bei meiner Frau war es jetzt irgendwie Thema. Und dann war klar, da kommt Nachwuchs." Diese Erfahrung habe ihm einen ganz neuen Zugang zum Vatersein ermöglicht: "Das kann ich nur jedem empfehlen. Nach 30 Jahren hat man einen ganz anderen Zugang dazu. Ich bin da jeden Tag dabei. Ich habe jetzt ein Eltern-Sabbatjahr und es ist irrsinnig erfüllend." Lohmeyer geht auch auf die Beziehung zu seinem eigenen Vater ein, die von einem Mangel an Anerkennung geprägt war: "Mein Vater war so ein Narzisst.Der brauchte quasi diesen Zuspruch von anderen, dass das, was ich mache, gut ist. So ging es auch mit meinem Job. Er musste erst im Radio hören oder jemand anders musste ihm sagen, Mensch, der Peter ist ja auf der Bühne und toll, der ist im Radio, ach toll. Das hat bestimmt bei meinem Job 15 Jahre gedauert, bis mein Vater zum ersten Mal gesagt hat, das fand ich gut." Im Gespräch mit Daniel Kaiser spricht Peter Lohmeyer auch über sein Faible für Fahrradleichen und Kirchenorgeln. Außerdem erzählt er, wie es dazu kam, dass er heute nicht nur als Schauspieler erfolgreich ist, sondern seine selbst gemalten Bilder auch in Galerien zu finden sind. Hier geht es zur Podcastempfehlung "Gerichtssaal 237" in der ARD-Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/gerichtssaal-237-true-crime-aus-dem-strafgericht/13317207/

Elfi Küster: Von Madonna bis Zucchero - Promoterin der Weltstars

mercredi 10 juillet 2024Duration 40:07

Mit den größten Stars auf Augenhöhe zusammenarbeiten - der Beruf des Musikpromoters ist für viele junge Leute ein unerreichbarer Traum. Elfi Küster hat ihn gelebt und blickt mit Host Daniel Kaiser zurück auf ein aufregendes Berufsleben. "Wir hatten alles Geld der Welt für Promotion. Es musste nur funktionieren", erinnert sich Elfi Küster an die glorreichen Jahre der Plattenindustrie, als eine Single noch mehr als 500.000 mal verkauft werden musste, um vergoldet zu werden. So konnte sie Redakteure zu Konzerten nach London oder gar San Francisco einladen, um sie für einen neuen Act zu begeistern. Dabei kam ihr entgegen, dass Hamburg der deutsche Schmelztigel der Musikindustrie war. "Die Big Five der Plattenfirmen, die saßen doch in Hamburg und die haben das gesamte Musikleben beeinflusst", erklärt die Promoterin und dass jeder Künstler, den man groß machen wollte, erstmal in Hamburg präsentiert wurde. Picknick mit Madonna Zu den Aufgaben einer Musikpromoterin gehörte zumindest zu Elfi Küsters Zeiten auch die Betreuung der Künstler, wenn sie für Promotion in Deutschland unterwegs waren. Das führte dazu, dass man tagelang gemeinsam unterwegs war, um Sender zu besuchen und in Radio und Fernsehen aufzutreten. Im Gespräch mit Daniel Kaiser erzählt Elfi Küster, dass sie einmal gemeinsam mit Madonna im Zug nach München gefahren sei und weil vorher keine Zeit zum Essen war, habe sie sich um das Catering gekümmert. "Ich hatte viele Tüten voller leckerster Sachen, Champagner, Hühnerbeinchen, Pralinen, Obst und Käse und das habe ich dann im Zug vor uns ausgebreitet. Wir haben dann zusammen ein Picknick gemacht. Das war süß." Joe Cocker und die Bee Gees Von außergewöhnlichen Erlebnissen und Begegnungen kann die erfolgreiche Promotion-Legende stundenlang erzählen. Sei es von Besuchen der Bee Gees im Hamburger Kiez-Etablissement "Amphore" oder Joe Cockers Spontankonzert im "Onkel Pö's". Der Sänger war damals gerade auf Promotiontour und hatte einfach mal Lust auf einen kleinen ungeprobten Auftritt. Elfi Küster organisierte für ihn auf die Schnelle die Möglichkeit, zusammen mit der Band des Musikredakteurs Peter Urban Musik zu machen. "In dem Moment, als wir durch die Tür ins Pö kamen, bricht wegen des Schneeregens die Stromversorgung zusammen. Es war alles dunkel" erinnert sich die Promoterin. Die Geschäftsführerin habe dann überall Kerzen aufgestellt. "Peter Urban konnte auf dem verranzten Klavier spielen, das da noch stand und Joe Cocker hat gesungen. Es war magisch." Im Gespräch mit "Feel Hamburg" Host Daniel Kaiser erzählt Elfi Küster auch vom Umgang mit drogensüchtigen Popstars, von ihrem Anteil an Chris Isaaks Erfolg in Deutschland und äußert Verständnis für Musiker, die nach Konzerten junge Frauen mit in ihr Hotelzimmer nehmen. Hier geht es zur Podcastempfehlung Urban Pop in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/urban-pop-musiktalk-mit-peter-urban/84490976/

Steffen Hallaschka: stern-TV und die großen Schuhe von Günther Jauch

mercredi 26 juin 2024Duration 47:17

Der Journalist Steffen Hallaschka erzählt im Gespräch mit Daniel Kaiser, wie es dazu kam, dass er von Berlin nach Hamburg umgezogen ist. Mittlerweile lebt er seit vielen Jahren in der Stadt und kann sich heute nicht mehr vorstellen, irgendwo anders zu leben. Ein peinliches Geheimnis verrät er auch: Er war noch nie im Alten Elbtunnel. Das begründet er damit, dass seine Gäste nie danach verlangt hätten, dieses Bauwerk zu besichtigen und er selbst nicht so oft in dieser Gegend unterwegs ist. Steffen Hallaschka lebt mit seiner Familie in Altona und fühlt sich dort sehr wohl und für seine Arbeit ist der Wohnort sehr praktisch, da er zu Fuß zum Bahnhof gehen kann. Er fährt jede Woche mit dem ICE nach Köln, wo stern-TV gedreht wird. Den Zug nennt er sein rollendes Büro, da er dort in aller Ruhe lesen und arbeiten kann, ohne gestört zu werden. Auch wenn es manchmal Verspätungen gebe, sei er doch im Großen und Ganzen sehr zufrieden mit dem Service der Bahn. Da er außerdem die sogenannte "Schwarze Mamba" - die Bahncard 100 für die 1. Klasse hat, kann er entspannt in jeden beliebigen Zug steigen, ohne vorher ein Ticket buchen zu müssen. Das verschafft ihm noch mehr Freiräume. Der Journalist erzählt auch, dass er sehr glücklich über den Kontakt zu seinem Vorgänger Günther Jauch ist. Er sei damals sehr ehrfürchtig gewesen, als er diesen Superstar zum ersten Mal getroffen habe. Günther Jauch sei aber sehr liebenswürdig gewesen und habe ihm den Rücken gestärkt. Er habe ihm gesagt, dass er seinen eigenen Stil finden und Jauch nicht kopieren müsse. Einen guten Ratschlag hat Jauch ihm aber gegeben, den Hallaschka befolgt. Es sei wichtig, sich in Köln ein Hotel zu suchen, in dem nicht die ganze Branche absteigt, damit er abends nicht bei launigen Gesprächen an der Bar versackt. Als Moderator von stern-TV, einer sehr beliebten Sendung ist Hallaschka natürlich auch Kritik ausgesetzt. Damit geht er aber gelassen um. Das gehöre zum Handwerk. Wichtig sei ihm allerdings, nicht in den Boulevard-Medien zu erscheinen. Als Journalist wolle er lieber andere Menschen leuchten lassen, statt selbst im Mittelpunkt zu stehen. Aufgrund einer Indiskretion im Bekanntenkreis tauchte ein Foto seines neugeborenen Sohnes in der Presse auf. Dagegen musste der Journalist mit einem Anwalt vorgehen, um nicht einen Präzedenzfall für andere Medien zu schaffen. Das sei eine sehr ärgerliche Erfahrung gewesen. Steffen Hallaschka erzählt auch von seiner Verehrung für Udo Lindenberg. Als Student habe er seine Lieder rauf und runter gehört und kennt viele Texte auswendig. Bei einer persönlichen Begegnung mit Udo sei er aber zu schüchtern gewesen, um um ein Selfie mit dem Hamburger Ehrenbürger zu bitten. Darüber ärgert er sich ein bisschen und hofft, dass er irgendwann noch einmal die Chance für ein gemeinsames Foto bekommt. Hier geht es zur Podcast-Empfehlung in der ARD-Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/gerichtssaal-237-true-crime-aus-dem-strafgericht/13317207/

Almuth Schult: Kann man als dreifache Mama Profi-Fußballerin sein?

mercredi 12 juin 2024Duration 47:53

In dieser Folge spricht Host Ilka Steinhausen mit der Welttorhüterin 2014 Almuth Schult über ihre Erfahrungen als Profi-Fußballerin. Almuth Schult erzählt, dass es mit der Gleichberechtigung, bzw. mit der Geschlechter-Gerechtigkeit noch viel zu tun gebe. So seien die Gehälter und Prämien bei Männern und Frauen sehr ungerecht verteilt. Sie beklagt auch, dass Frauen-Fußball gesellschaftlich viel weniger Anerkennung genießt und Frauen häufig Fußball-Expertise einfach pauschal abgesprochen werde. Als Beispiel nennt sie die Fußballreporterin Claudia Neumann, die als erste Frau ein Fußball-Bundesliga-Spiel der Männer sehr fachkundig kommentiert habe, aber mit Hasskommentaren überzogen worden sei, nur weil sie als Frau es gewagt habe, über das Fußballspiel der Männer zu urteilen. Almuth Schult arbeitet seit 6 Jahren selbst als Expertin für die ARD und ist dort auch bei den Männern sehr anerkannt. Diesen Umstand erklärt sie damit, dass sie zunächst in einer Expertenrunde mit Fußballprofi Kevin Prince Boateng, dem angesehenen Trainer Stefan Kuntz und dem Moderator Alexander Bommes gesessen habe und ihre Meinung von diesen Männern geschätzt und respektiert worden sei. Deshalb hätten sich womöglich andere, vermeintliche Fußballexperten nicht getraut, sie mit Häme zu überziehen. Mittlerweile ist Almuth Schult als ARD-Fußball-Expertin gesetzt und wird bei der kommenden UEFA Euro 2024 im Studio sein und über die spielerischen Leistungen der Männer urteilen. Im Gespräch mit Ilka Steinhausen erzählt die Fußballerin auch, wie sie es als dreifach-Mama schafft, weiterhin im Profi-Bereich unterwegs zu sein und wie sehr ihr die Familie dabei helfe, diesen Spagat zu bewältigen. Von ihrer Prämie für den Olympiasieg hat sich Schult zuhause ein Fitness-Studio eingerichtet und kann dort jederzeit trainieren, ohne eine Betreuung für ihre drei Söhne suchen zu müssen. Das habe ihr sehr dabei geholfen, zu alter Kondition und Stärke zurückzufinden. In der vergangenen Saison ist Almuth Schult überraschend zum Hamburger Sportverein zurückgekehrt, ihrem Klub, bei dem sie seinerzeit ihre Karriere als Profi-Fußballerin gestartet hatte. Dass es in der Führungsriege des HSV ein Umdenken in Bezug auf den Frauen-Fußball gegeben habe, kann sie aus eigener Anschauung beurteilen. Die Trainingsbedingungen haben sich sehr verbessert und dass die Mannschaft irgendwann einfach mal wieder aus der Bundesliga abgemeldet wird, nur um für die Männermannschaft mehr Geld zur Verfügung zu haben, kann sie sich heute nicht mehr vorstellen. Sie hofft, dass auch die Fußballerinnen des HSV eines Tages die Möglichkeit haben, im Volksparkstadion zu spielen, aber bis dahin sei es natürlich noch ein langer Weg. Hier geht es zu Ilka Steinhausens Podcastempfehlung in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/wir-weltmeister-auf-der-suche-nach-2014/13360445/

Diskuswerfer Mika Sosna: Wie schafft man es zu Olympia?

mercredi 29 mai 2024Duration 48:35

Er ist die große deutsche Nachwuchshoffnung im Diskuswerfen - der Hamburger Leistungssportler Mika Sosna. 2022 stellte er in der Klasse U20 einen neuen Weltrekord auf, der bis heute Bestand hat. Auch die Olympianorm hat er in diesem Jahr schon erreicht, aber trotzdem hat der Modellathlet sein Ticket nach Paris noch nicht in der Tasche. Es gibt zurzeit in Deutschland mehr starke Diskuswerfer, als es Plätze im olympischen Team gibt. Deshalb heißt es für ihn, nicht nachzulassen und eisern weiter zu trainieren, damit er, wenn die Berufung kommt, auf dem Höhepunkt seiner Fitness ist. Im Gespräch mit Ilka Steinhausen erzählt Sosna von seinem anspruchsvollen Training, wie groß sein Betreuerstab ist und wie wissenschaftlich hier vorgegangen wird. Mit knapp zwei Metern Körpergröße und einem Kampfgewicht von über 100 kg hat er die besten Voraussetzungen, um Topleistungen zu erbringen. Mika Sosna betont, dass ihm sauberer Sport sehr wichtig ist und er Doping in jeder Form ablehnt. Für deutsche Sportlerinnen und Sportler wäre es ohnehin praktisch unmöglich zu dopen, da sie alle sehr engmaschig überwacht werden und täglich mit unangekündigten Kontrollen rechnen müssen. Im Ausland seien diese Kontrollen deutlich laxer und das findet er unfair. Da er bis zu 20 mal pro Woche trainiert, hat Mika Sosna einen sehr hohen Kalorienverbrauch und muss seinen Körper mit protein- und kalorienreicher Nahrung bei Laune halten. Das geht sehr ins Geld und deshalb ist es für seine alleinerziehende Mutter nicht leicht, den Kühlschrank stets gut gefüllt zu haben. Hinzu kommt, dass der Sportler noch zwei Brüder hat, die genauso groß und sportlich sind und die ebenfalls sehr viel essen. Zum Glück hat Sosna jetzt mit dem REWE-Markt Stanislawski einen Sponsoren gewinnen können, der ihn hier sehr unterstützt. Sosna betont, dass Leistungssport ohne Sponsoren unmöglich wäre. Die Kosten für Ausrüstung, Trainingslager und Reisekosten zu Wettkämpfen könne er keinesfalls aus eigener Tasche bezahlen. Wegen des vielen Trainings hat er kaum die Möglichkeit einen bezahlten Beruf auszuüben. Er hat sich deshalb für eine Karriere als Sportsoldat bei der Bundeswehr entschieden. Dort bekommt der Diskuswerfer seinen Sold, auch wenn er für Training und Wettkämpfe freigestellt wird. Wie es nach seiner Karriere beruflich für ihn weitergehen soll, weiß Sosna im Moment noch nicht. Sein Fokus liegt auf den Olympischen Spielen in Paris 2024.

Kester Schlenz: "Ich halte viel von einem Handyverbot in der Schule"

mercredi 15 mai 2024Duration 51:30

Er gehört zu den bekanntesten Journalisten Hamburgs und hat jede Menge Bücher geschrieben, vom Sachbuch bis hin zum Krimi: Kester Schlenz. Beim Magazin "Stern" hat er über viele Jahre als Redakteur und Ressortleiter gearbeitet, jetzt ist er im Ruhestand. Mit der Bezeichnung "Rentner" kann er allerdings nichts anfangen. Zu seinen Büchern gehören Bestseller wie "Mensch, Papa! Vater werden - das letzte Abenteuer" und "Alter Sack, was nun?". In seinem aktuellen Werk "Ich komm da nicht mehr mit" geht es um die zunehmende Informationsflut und die daraus resultierende digitale Überforderung. Im Podcast sprechen Daniel Kaiser und Kester Schlenz auch über die Medienkompetenz an Schulen. "Digital Natives" könnten zwar mit dem Handy umgehen wie Weltmeister, bei der Einordnung der dabei konsumierten Inhalte hapere es aber nur zu oft. "Ich glaube tatsächlich, dass man da wirklich auch handeln muss", wird Schlenz deutlich und hat dabei eine klare Meinung: "Ich halte viel von einem Handyverbot in der Schule." Seit einem Jahr ist der Autor und Ruheständler Opa. Und als frischgebackener Großvater ändert sich natürlich auch der Blick auf viele Dinge. Beispielsweise, wenn man mit Kindern unterwegs ist und dann plötzlich E-Roller auftauchen. Selbst in Einkaufspassagen hat er diese schon oft fahren sehen und das viel zu schnell. "Ich hasse die Dinger", macht er seinem Unmut Luft. Und so ist es ihm auch nicht zu verdenken, dass er auf die bekannte "Feel Hamburg"-Frage nach seiner ersten Amtshandlung als "König von Hamburg" E-Roller verbieten würde. Zusammen mit seiner Frau und zwei Söhnen wohnt Kester Schlenz am Stadtrand von Hamburg im Sachsenwald. In vielen Jahren des S-Bahnfahrens habe er daher auch schon vieles durchgemacht. "Und immer dann, wenn ich den Zug kriegen musste, hieß es 'Weichenstörung', 'Zug ausgefallen', 'Personen auf den Gleisen' oder irgendwie gar nichts. Und dann rannte man am Bahnhof Mittlerer Landweg, das ist eine verlassene Station in the middle of the nowhere und man versuchte mit 150 anderen Leuten ein Taxi zu kriegen", beschreibt Schlenz seine Erlebnisse. Und da er kein guter Drängler sei, stand er auch immer als Letzter noch da. Trotz schlechter Drängler-Qualitäten hat es Kester Schlenz in seinem Leben dann aber doch weit gebracht. Bei "Feel Hamburg" spricht Daniel Kaiser mit ihm auch über den Skandal, als der "Stern" die gefälschten Hitler-Tagebücher veröffentlicht hat, darüber, dass Autoren und Autorinnen ihre eigenen Bücher in Buchhandlungen gerne mal umsortieren und dass man als Rentner nicht nur zu Hause sitzen, mit dem Kopf wackeln und ferngucken sollte. Hier geht es zur Podcastempfehlung von Daniel Kaiser in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/gerichtssaal-237-true-crime-aus-dem-strafgericht/13317207/

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