Was, wenn Klimaschutz keine moralische Pflicht, sondern eine der wirksamsten Präventionsstrategien für die Zukunft unserer Gesundheit wäre?
In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dirk Holzinger, Vorstandsmitglied bei KLUG e.v. (Allianz für Klimawandel und Gesundheit), Vertretungsprofessor für Kinder- und Jugendmedizin, Oberarzt für Pädiatrische Rheumatologie und Immunologie, darüber, warum wir ökologische und gesundheitliche Krisen nicht länger getrennt denken dürfen – und wie sehr unser Alltag darüber entscheidet, ob wir Teil des Problems oder der Lösung sind.
Wir sprechen über Mobilität, Ernährung und mentale Gesundheit – und darüber, warum Radfahren, Hülsenfrüchte und Selbstwirksamkeit deutlich mehr miteinander zu tun haben, als man auf den ersten Blick vermutet.
Eine Folge über Gesundheitsprävention im Alltag, über Hoffnung statt Ohnmacht – und darüber, wie ein nachhaltiger Lebensstil nicht nur dem Planeten, sondern auch uns selbst guttut.
Chapters
00:00 Einführung in Klimawandel und Gesundheit
02:53 Der Weg von der Klinik zur Klimagesundheit
05:49 Die Verbindung zwischen Ökologie und Gesundheit
08:43 Die Vulnerabilität von Kindern und älteren Menschen
11:55 Mobilität und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit
14:53 Die Rolle des Verkehrssektors in der Klimakrise
17:54 Alternativen zur Automobilität und ihre Herausforderungen
20:49 Die Vorteile des Radfahrens für Körper und Geist
23:44 E-Bikes und ihre Rolle in der Mobilitätswende
26:37 Die Bedeutung von Bewegung im Alltag
30:07 Hürden für mehr Bewegung und Integration in den Alltag
32:20 Die Rolle der Eltern in der Bewegungskultur