🌙 In dieser Folge knüpfe ich an die große Wissensfolge zum Schlaf an und beantworte sechs
ausgewählte Fragen, die mir in der psychotherapeutischen Praxis immer wieder begegnen.
Es geht unter anderem darum, wie sich Schlaf über die Lebensspanne verändert, warum Jugendliche einen anderen Schlafrhythmus haben als Erwachsene, weshalb chronischer Schlafmangel oft unterschätzt wird und warum man sich an zu wenig Schlaf subjektiv „gewöhnen“ kann – obwohl das Gehirn messbar schlechter arbeitet.
Ich spreche außerdem über Schlaf bei Eltern mit kleinen Kindern, über die Wirkung von Koffein am Abend und ob man Schlaf nachholen kann. Zum Abschluss geht es um die Frage, wann Hörbücher, Podcasts oder der Fernseher beim Einschlafen helfen können – und wann sie dem Schlaf eher im Weg stehen.
⚠️ Hinweis: Dieser Podcast ersetzt keine Psychotherapie. Bitte nutze die Inhalte eigenverantwortlich. In Krisen wende Dich an den ärztlichen Notdienst (116 117) oder in Notfällen an die 112.
🎶 Musik: Lizensiert über Uppbeat.
📚 Literatur & wissenschaftliche Quellen
Walker, M. (2018). Das große Buch vom Schlaf. Goldmann.
Van Dongen, H. P. A., Maislin, G., Mullington, J. M., & Dinges, D. F. (2003). The cumulative cost of additional wakefulness: Dose–response effects on neurobehavioral functions and sleep physiology from chronic sleep restriction and total sleep deprivation. Sleep, 26(2), 117–126.
Czeisler, C. A., & Gooley, J. J. (2007). Sleep and circadian rhythms in humans. Cold Spring Harbor Symposia on Quantitative Biology, 72, 579–597.
Dijk, D. J., & Czeisler, C. A. (1995). Contribution of the circadian pacemaker and the sleep homeostat to sleep propensity, sleep structure, electroencephalographic slow waves, and sleep spindle activity in humans. The Journal of Neuroscience, 15(5), 3526–3538.
Drake, C., Roehrs, T., Shambroom, J., & Roth, T. (2013). Caffeine effects on sleep taken 0, 3, or 6 hours before going to bed. (11), 1195–1200.