Zukunftspioniere – Details, episodes & analysis

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Podcast Zukunftspioniere

Zukunftspioniere

Team Zukunftspioniere (Ralf Metz und Daniela Dollinger)

Business
Society & Culture
Education

Frequency: 1 episode/28d. Total Eps: 63

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Wir, das sind Ralf Metz und Daniela Dollinger, stellen regelmässig Menschen aus Organisationen vor, die mutig als Pionier die Arbeitswelt verändern. Denn wir sind davon überzeugt, dass bereits heute in vielen Organisationen die Veränderung der Arbeitswelt geschieht. Mal sind es Veränderungen im Kleinen, mal im Grossen. Dennoch haben diese alle eins gemein: Sie inspirieren und machen Mut. Wer mehr über das Projekt erfahren möchte, findet dies auf unserer Webseite.
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    12/03/2026
    #62

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#63 Wie Multivac Führung, Rollen und Verantwortung neu denkt | mit Simon Grotz

mardi 10 février 2026Duration 41:54

Was passiert, wenn die klassische Agilität nicht mehr reicht? Wenn ein Team merkt: Da geht noch mehr – in Klarheit, Verantwortung und Wirksamkeit? In dieser Folge nehmen wir euch mit zu Multivac, einem international tätigen Technologieunternehmen, das den Mut hatte, seine eigene Organisation radikal zu hinterfragen. Wir sprechen über den Weg von agilen Teams hin zu einer konsequent nutzerzentrierten Struktur, über neu geschnittene Rollen, verteilte Führung bzw. Verantwortung. Das Highlight: Self‑Selection als Katalysator für Ownership. Vielleicht sind das die spannendsten Teile von Transformationen: der Übergang von "über mich wird bestimmt" hin zu "ich darf meinen Arbeitsfokus und meine Team-Zugehörigkeit selbst wählen".

Ein ehrlicher Praxisbericht über Selbstorganisation jenseits von Buzzwords: mit echten Zweifeln, schlaflosen Nächten, überraschenden Entscheidungen und vielen Learnings für alle, die Organisationen nicht nur verwalten, sondern gestalten wollen.

Über den Interviewpartner

Simon Grotz ist Agiler Coach und Scrum Master bei Multivac. Vom Softwareentwickler kommend begleitet er heute auf dem Weg zu mehr Selbstorganisation, klaren Rollen und moderner Führung – mit viel Praxisnähe und einem starken Menschenbild.

Über das Unternehmen

Multivac ist ein weltweit agierendes Technologie- und Maschinenbauunternehmen mit Hauptsitz in Wolfertschwenden im Allgäu (Deutschland). Das Familienunternehmen beschäftigt rund 7'500 Mitarbeitende und gilt als Hidden Champion für Verpackungs‑ und Verarbeitungslösungen in den Bereichen Food, Medical, Pharma und Industrie. Multivac hat früh eine eigenständige Einheit für Digitale Produkte & Transformation aufgebaut. Diese Einheit dient nicht nur der Digitalisierung von Maschinen und Services, sondern auch als Experimentierfeld für neue Formen von Zusammenarbeit und Führung.

#62 Selbstorganisation mit Sinn – wie obvita Verantwortung neu verteilt mit Thomas Schwendener

lundi 12 janvier 2026Duration 01:03:05

Was passiert, wenn eine soziale Organisation Verantwortung konsequent verteilt und Menschen befähigt, wirklich mitzugestalten?Im Gespräch mit Thomas Schwendener geht es um den Weg von obvita hin zu einer soziokratischen Kreisorganisation – über Sinn, Rollen, Befähigung und die Frage, wie Selbstorganisation in einem komplexen sozialen Umfeld lebendig wird. Ein ehrlicher Einblick in Transformation, die nicht perfekt sein will, sondern wirksam.

Über meinen Interviewpartner Thomas Schwendener ist Organisationsentwickler mit Schwerpunkt auf Prozessqualität, Kulturwandel und Selbstorganisation. Sein beruflicher Weg führte ihn bewusst durch unterschiedliche Systeme, von der internationalen Logistik über die Luxushotellerie bis hin zur sozialen Arbeit. Diese Vielfalt prägt seine heutige Arbeitsweise: analytisch präzise, methodisch fundiert und gleichzeitig menschenorientiert.

Von 2005 bis 2007 war er in Dublin (IRL) als Business Process Coordinator tätig, wo er Geschäftsprozesse analysierte und optimierte. Zurück in der Schweiz wirkte er als Teilprojektleiter beim Aufbau einer Logistikzentrale im Raum Zürich und leitete anschliessend Projekte im Lean Management und Six Sigma. Mithilfe der DMAIC-Methode realisierte er dabei messbare Effizienzsteigerungen.

2015 wechselte er in die Luxushotellerie und übernahm als Qualitäts- und Prozessmanager die Weiterentwicklung des Qualitäts- und Prozessmanagements, die Umsetzung datenschutzrelevanter Standards sowie die Leitung eines umfassenden Digitalisierungsprojekts. Parallel begleitete er Veränderungen in verschiedenen Bereichen und schärfte sein Verständnis für Organisationskultur in anspruchsvollen Dienstleistungssystemen.

Seit 2021 ist er Organisationsentwickler bei obvita. Dort leitet er strukturelle und kulturelle Entwicklungsprojekte und gestaltet den Aufbau einer wertebasierten, selbstorganisierten Organisationskultur. Seine Arbeit verbindet systemisches Denken, klares Rollenverständnis und echte Partizipation.

Seit 2022 ist er zudem in der Lehre tätig: dies als Lehrperson an der SWS Winterthur im Lehrgang «Leadership SVF» und seit 2024 als Lehrbeauftragter an der OST – Ostschweizer Fachhochschule, wo er Inhalte zu Strategieentwicklung, Projektmanagement und Changemanagement vermittelt.

Über das Unternehmen obvita ist eine der traditionsreichsten Behindertenorganisationen der Ostschweiz und verfolgt die Vision, Menschen mit Sehbehinderungen, psychischen oder kognitiven Beeinträchtigungen sowie Personen in beruflichen Übergangsphasen ein selbstbestimmtes, eigenständiges und erfülltes Leben zu ermöglichen.

Als breit aufgestellte soziale Institution bietet obvita Abklärung, Beratung, Ausbildung, berufliche Integration, vielfältige Arbeitswelten sowie Wohn- und Betreuungsangebote für Jugendliche, Erwachsene und Seniorinnen und Senioren an. Die Angebote schaffen Räume für Teilhabe, Entwicklung und ein Leben mit mehr Selbstbestimmung. Dies in einer Organisation, die sich kontinuierlich weiterentwickelt.

Seit 2017 geht obvita zudem einen klaren Weg in Richtung Selbstorganisation. Die Organisationskultur wird seither in einem iterativen Prozess weiterentwickelt, mit dem Ziel, Verantwortung breiter zu verteilen, Mitgestaltung zu ermöglichen und die Qualität der Zusammenarbeit nachhaltig zu stärken.

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#53 Revolution im Klinikum Aschaffenburg: Wie „meine Station“ die Pflege neu denkt mit Dr. Hubertus Schmitz-Winnenthal & Johanna Stecher

jeudi 30 janvier 2025Duration 01:21:03

Das Klinikum Aschaffenburg-Alzenau macht’s vor! Mit dem Pilotprojekt „meine Station“ wird der Klinikalltag revolutioniert. Dr. Hubertus Schmitz-Winnenthal und Pflegepionierin Johanna Stecher zeigen, wie moderne Selbstorganisation, echte Teamarbeit und ein frischer Blick auf die Pflege die Zukunft der Medizin verändern können. Menschlichkeit, Innovation und Mut gehen hier Hand in Hand – ein echtes Vorzeigeprojekt mit Herz und Vision! Neugierig? Dann unbedingt reinhören! 🚀✨

Über meine Interviewpartner

Dr. Hubertus Schmitz-Winnenthal – Visionär für eine moderne KrankenhauskulturDr. Hubertus Schmitz-Winnenthal ist verantwortlicher Arzt der Chirurgischen Klinik 1 am Klinikum Aschaffenburg-Alzenau und ein Impulsgeber für innovative Wege in der Krankenhauskultur. Mit der Überzeugung, dass moderne Herausforderungen in der Medizin nur durch mutige Ansätze gemeistert werden können, hat er 2022 das Pilotprojekt meine Station ins Leben gerufen.

Das Projekt setzt auf Methoden der Selbstorganisation, um die Zusammenarbeit im Klinikalltag neu zu denken. Dabei steht die Schaffung eines menschenzentrierten Arbeitsumfeldes im Mittelpunkt – ein Ansatz, der weit über die klassische Medizin hinausreicht.

Hubertus Schmitz-Winnenthal sieht in „meine Station“ ein Modell für die Zukunft: eine Arbeitsweise, die sowohl Patient*innen als auch Mitarbeitenden zugutekommt und einen dringend benötigten Wandel im Gesundheitswesen einleitet. Mit seiner Weitsicht und seinem Engagement zeigt er, wie medizinische Exzellenz und innovative Arbeitskultur Hand in Hand gehen können.

Johanna Stecher – Pflege-Pionierin und Impulsgeberin für eine neue GesundheitsweltJohanna Stecher ist gelernte Gesundheits- und Krankenpflegerin, hat anschließend Betriebswirtschaftslehre studiert und war bereits dabei, der Pflege den Rücken zu kehren. Doch ihre Überzeugung, dass der Pflegeberuf durch neue Ansätze wieder Sinn und Attraktivität gewinnen kann, hat sie zurückgebracht – diesmal mit einem klaren Fokus auf Veränderung und Innovation.

Im Pilotprojekt „meine Station“ am Klinikum Aschaffenburg gestaltet sie als Pflege-Pionierin die Pflege neu. Mit innovativen Methoden der Selbstorganisation zeigt sie, wie moderne Arbeitsweisen nicht nur den Pflegealltag, sondern das gesamte Gesundheitswesen positiv verändern können.

Ihr Antrieb ist die Überzeugung, dass mutige und zeitgemäße Ansätze helfen, das zurückzugewinnen, was die Pflege über die Jahre verloren hat. Sie ist überzeugt, dass diese Veränderungen in den kommenden Jahren die Medizin und das Gesundheitswesen nachhaltig prägen werden.

Mit ihrer Leidenschaft für Veränderung und ihrem visionären Denken inspiriert sie Menschen, Pflege anders zu denken – menschlicher, zukunftsorientierter und nachhaltig.

Über das Unternehmen

Klinikum Aschaffenburg-Alzenau – Fortschritt und Menschlichkeit vereintDas Klinikum Aschaffenburg-Alzenau ist ein modernes Klinikum in Unterfranken, das für eine hochqualifizierte medizinische und pflegerische Versorgung steht. 

Neben der medizinischen Exzellenz zeichnet sich das Klinikum durch sein Engagement für Innovationen und nachhaltige Konzepte aus. So wurde hier 2022 das Pilotprojekt „meine Station“ ins Leben gerufen, das Medizin und Pflege neu denkt. Das Projekt ist ein Vorzeige-Modell für zukunftsweisende Ansätze in der Krankenhausorganisation und unterstreicht den Anspruch des Klinikums, nicht nur mit Kompetenz, sondern auch mit Menschlichkeit und Vision zu überzeugen.

#52 Selbstorganisation ohne Illusion: Wie ten23health eine neue Arbeitswelt schafft (Felicia Werk)

jeudi 19 décembre 2024Duration 01:13:22

ten23health zeigt, wie mutige Führung, klare Strukturen und echte Selbstverantwortung zu einer neuen Arbeitswelt führen. ten23health hat sich bewusst gegen klassische Hierarchien entschieden. Stattdessen arbeiten sie mit holokratischen Elementen, selbstorganisierten Kreisen und einem klaren Fokus auf Purpose-getriebene Arbeit. Sie ermöglichen eine individuelle Entwicklung durch Rollenvielfalt, Feedbackprozesse und Profile Dynamics, während Mitarbeitende ihre Rollen aktiv mitgestalten können – ohne die klassische Karriereleiter, aber mit klar definierten Wachstumszielen.

Über meine Interviewpartnerin Felicia Werk hat Organisationspsychologie in Deutschland und den USA studiert und besitzt einen MBA der Edinburg Business School und der FHNW in der Schweiz. Mit mehr als 17 Jahren Erfahrung in der Pharmabranche sammelte sie Erfahrungen als Change Agent, People Leader, Chief of Staff und Executive Coach. Sie arbeitete in lokalen und globalen Funktionen in den Bereichen HR, Geschäftsentwicklung und Strategie. Die Unternehmen, für die sie tätig war, reichen vom Start-up bis zur globalen Matrixorganisation, vom Produktionsstandort bis zum globalen Hauptsitz.

Felicia ist zertifizierte Profile Dynamics® Beraterin, Systemischer Coach, Trainerin für Führungskräfteentwicklung, zertifizierter New Ways of Working Coach (Loop Fellow), Project Management Professional (PMP) und Strategy Deployment Coach.

Bei der ten23 Health AG gestaltet sie gemeinsam mit dem People&Culture Team innovative Konzepte für neue Arbeitsweisen mit People-Centricity und Nachhaltigkeit als „Nordstern“. Die Entwicklung von Menschen und Organisationen ist ihre Leidenschaft und durch ihre Firma Equestria Coaching coacht sie auch andere Führungskräfte, um ihren Purpose zu erreichen – “Having a positive impact on peoples’ lives and their personal growth”.

Über das Unternehmen ten23 health® – ein CDMO mit Sitz in Basel und Visp, Schweiz, ist der strategische Partner der Wahl für die pharmazeutische Industrie und Biotech-Start-ups, der den Menschen in den Mittelpunkt stellt: Wir entwickeln, produzieren und testen die sterilen Arzneimittel von morgen. Wir unterstützen unsere Kunden bei der Entwicklung differenzierter, stabiler, anwendbarer und sicherer injizierbarer Behandlungsoptionen für Patienten. ten23 health kombiniert die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse mit unserer bewährten und weltweit anerkannten Branchen- und Zulassungsexpertise, um neue Wege zur Unterstützung unserer Kunden zu beschreiten. Wir bieten unsere innovativen Dienstleistungen auf faire und nachhaltige Weise an und achten dabei auf die Gesundheit der Menschen und die Zukunft unseres Planeten. Patienten, Menschen, Planet.

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#51 Die Königsdisziplin der Selbstorganisation: Wie Nexplore Gehälter in die Hände der Mitarbeitenden legt mit Gabriel Frischknecht & Philippe Streit

dimanche 8 décembre 2024Duration 59:28

Nexplore ist diesen mutigen Schritt gegangen und zeigt, wie Selbstorganisation bis in die Gehaltsstrukturen reicht. Das alte Lohnsystem von Nexplore, bei dem klassischerweise die CEO Rolle die Gehälter bestimmte, wurde durch ein mitarbeitergesteuertes Modell ersetzt. In interdisziplinären Teams haben sie über mehrere Jahre hinweg ein System entwickelt, das sowohl transparente Methoden als auch individuelle Leistungsbewertungen integriert. Der Prozess: iterativ, intensiv und von zahlreichen Workshops begleitet.

Über meine Interviewpartner Gabriel Frischknecht und Philippe Streit arbeiten bei Nexplore, das seit 2017 holokratisch organisiert ist. Mit rund 120 Mitarbeitenden haben sie sich nicht nur andere Organisationsstrukturen auf die Fahne geschrieben, sondern auch die Herausforderung angenommen, ihr Lohnsystem neu zu gestalten. Transparenz, Fairness und Mitbestimmung stehen dabei im Fokus.

Über das Unternehmen Ihre kompetente Partnerin für die digitale Transformation, wo New Work und holokratische Prinzipien die Basis für Innovation und Wachstum schaffen! Bei uns erlebt man echte Selbstorganisation und wird die digitale Transformation vorangetrieben. Mit über 70% der Belegschaft als Teilhabende der Nexplore, gehört die Firma den Mitarbeitenden und sie wird auch durch diese geformt und weitergetrieben. Ob als Berater:in oder Ingenieur:in, wir versuchen stehts eine Lösung zu finden welche unseren hohen Standards entspricht und unsere Kunden langfristig zu Fans macht.

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#50 Folgen Zukunftspioniere: Rückblick, Ausblick und neue Wege mit Daniela Dollinger & Ralf Metz

dimanche 1 décembre 2024Duration 42:57

In unserer 50. Jubiläumsfolge feiern wir (Daniela und Ralf),  nicht nur unser Herzensprojekt Zukunftspioniere, sondern werfen einen spannenden Blick zurück: Welche Geschichten, Erkenntnisse und Mutmacher haben uns in den letzten 50 Folgen begleitet?

Von inspirierenden Unternehmen über bahnbrechende Ideen bis zu ehrlichen Reflexionen – diese Folge ist eine Einladung, gemeinsam mit uns die Essenz der Zukunftspioniere zu entdecken.

Und: Wir sprechen darüber, wie es weitergeht – mit neuen Ideen, Träumen und einer Vision, die uns antreibt.

Zu euren Podcast-Gastgebern

Daniela bringt mit ihrer Firma Team-Factory Expertise in Transformation, Kulturwandel und Neuroleadership in die Arbeitswelt. Mit ihrem geschulten Blick hilft sie, klare Zielbilder zu schärfen, Menschen wirkungsvoll weiterzuentwickeln und Kulturen nachhaltig zu gestalten – immer mit Herz und Verstand.

Als Mitgründerin der #Zukunftsmenschen hat sie eine Community geschaffen, die Pioniere und Vordenker der neuen Arbeitswelt miteinander verbindet. Sie ist ausserdem Co-Autorin von «Hirn 1.0 trifft Technologie 4.0» beim Springer-Verlag und eine gefragte Rednerin zu Themen wie New Work und Führung im Wandel.

Ralf ist überzeugt: «Die Zeit ist reif für einen Paradigmenwechsel in der Wirtschaft». Dafür setzt er sich mit Leib und Seele ein. Selbstgeführte Organisationen, insbesondere mit kollegialer Führung, sind seine Passion. Mit seiner Firma me&me – your transformation partner begleitet er Menschen und Organisationen bei ihrer Transformation – stets mit dem Fokus auf Eigenverantwortung, nachhaltige Veränderung und innovative Lösungen.

Mit seinem Engagement in Netzwerken wie der Meetup-Gruppe «Neue Arbeitswelt», dem Projekt Augenhöhe oder dem HR BarCamp Schweiz unterstützt er Menschen dabei, sich zu vernetzen und voneinander zu lernen. Seine Leidenschaft für zukunftsweisende Themen macht ihn nicht nur zum Begleiter, sondern auch zu einem Antreiber von Wandel.

Gemeinsam inspirieren Daniela und Ralf mit ihrem Podcast #Zukunftspioniere Menschen, Organisationen und Netzwerke, den Mut zu finden, Neues zu wagen und die Arbeitswelt von morgen zu gestalten.

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#49 Co-Leadership bei Canon Schweiz: Wie Nadja Mauchle und Ralph Schmid neue Wege der Zusammenarbeit gehen

jeudi 14 novembre 2024Duration 01:00:55

Als Ralph Schmid, damals alleiniger Leiter des Marketings von Canon Schweiz, aufgrund von Kostenreduktionen gezwungen war, Mitarbeitende zu entlassen, entschied er sich für einen anderen Weg. Statt das übliche Muster zu wiederholen, teilte er gemeinsam mit Nadja Mauchle die Führung im Co-Lead und gestaltete die Abteilung neu. Anstelle klassischer Strukturen waren nun mehr Eigenverantwortung und Mitgestaltung gefragt. Über meine Interviewpartner Nadja Mauchle sieht Veränderungen als Chance und behält dabei stets das grosse Ganze im Blick. Seit über 12 Jahren bei Canon (Schweiz) AG sammelte sie umfassende Erfahrung in Marketing, Vertrieb und Business Development. Nebenberuflich studiert sie an der Zürcher Hochschule der Künste und schliesst 2025 ihren Master in Strategic Design mit Fokus auf Leadership-Kompetenzen ab. Ihr Engagement im Co-Leadership-Modell, das sie seit rund zwei Jahren zusammen mit Ralph Schmid gestaltet, bietet ihr die Möglichkeit, Leadership auf neue Weise zu erleben und dabei innovative, grenzüberschreitende Denkansätze zu verfolgen. Nadja bringt eine wertvolle Mischung aus strategischem Weitblick und praxisnaher Veränderungskompetenz mit und inspiriert Teams, Chancen in Transformationen zu erkennen und gemeinsam zu wachsen.

Ralph Schmid ist überzeugt, je mehr Verantwortung, Gestaltungsraum und Flexibilität Mitarbeitende erhalten, umso mehr wachsen sie über sich hinaus. Und, autonomes und agiles arbeiten muss auch in einem Grosskonzern möglich sein. Von diesen Prämissen geleitet nutzte er die Herausforderung einer Reorganisation und probiert zusammen mit Nadja Mauchle neue Formen der Zusammenarbeit ohne klassische Hierarchien und mit einer verteilten Führung aus. Rund zwei Jahre später, nach vielen intensiven Workshops, try & error verschiedenster agiler Tools und Methoden und laufenden Veränderungen ist zwar die Überzeugung zur Gewissheit geworden, aber die persönliche Entwicklungsreise noch nicht am Ende.

Über das Unternehmen Seit der Gründung 1937 in Japan gehört Canon zu den führenden Technologieunternehmen. Das Ziel von Canon ist es, Menschen zu helfen, die Grenzen des Möglichen durch Imaging neu zu definieren und zu erweitern.

Canon beschäftigt weltweit über 182.000 Mitarbeitende in Vertriebs-, Marketing- und Produktionsstandorten. In der Schweiz sind rund 550 Mitarbeitende für das Unternehmen tätig – vor allem im Vertrieb, Marketing und im Kundenservice. Die Unternehmensphilosophie heisst „Kyosei“ und ist das Zentrum aller Produkte, des Geschäfts und aller Nachhaltigkeitsaktivitäten. Kyosei ist ein Wort aus dem Japanischen und bedeutet „zusammen leben und arbeiten für das Gemeinwohl“ – ein Prinzip, das alle Mitarbeitende bei Canon verinnerlicht haben. Es prägt die Werte und die Art, wie Canon mit Menschen umgeht und wie das Geschäft geführt wird.

#48 Von vertikal zu horizontal: Wie die Beutlhauser Gruppe Unternehmen neu denkt mit Oliver Sowa

jeudi 17 octobre 2024Duration 00:00

Das Unternehmen von den Entscheidungswegen her hierarchisch auf den Kopf stellen und horizontale Zusammenarbeit nah am Kunden ermöglichen? Das erfordert ein anderes Denken in der Unternehmensleitung, ein Umdenken von «vertikal» zu «horizontal» und eine ganzheitliche Transformation. Die Beutlhauser Gruppe dreht an genau diesen Stellschrauben.

Im Podcast zeigt Oliver Sowa auf, dass wir Unternehmen vom Grundsatz her falsch denken und bauen. Genau deshalb wird «es» nicht so, wie wir es wollen. Es geht darum, das Unternehmen konsequent vom Kunden her zu denken, um die unterschiedlichen Perspektiven von Leistung und darum, welche Fehler die meisten Unternehmen dabei machen – früher auch Oliver selbst! Heute versucht er nicht mehr, die Menschen zu verändern, sondern richtet seinen Fokus auf die Leistungsmöglichkeiten – das Dürfen im Unternehmen. Verhalten ist kontextabhängig. Das bedeutet, Rahmenbedingungen so zu verändern, damit das gewünschte Verhalten der Menschen wahrscheinlich wird. Darum geht es im Kern. Das Kundenerlebnis ist niemals besser als der Erleben der Mitarbeitenden.

Über meinen Interviewpartner Oliver Sowa ist einer der Geschäftsführer der Beutlhauser Gruppe und seit fast 20 Jahren im Unternehmen.

Über das Unternehmen Beutlhauser hat seinen Hauptsitz in Passau und ist verteilt auf 27 Standorte. Mit den Geschäftsbereichen Baumaschinen und-geräten, Flurförderzeugen und Kommunaltechnik schreiben die heute über 1500 Mitarbeitenden bereits 164 Jahre Firmengeschichte.

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#47 Von Agilität zu kollegialer Führung: Die Transformationsreise der Seibert Group mit Joachim Seibert & Alina Hamm

mercredi 25 septembre 2024Duration 57:33

Seibert Media (neu Seibert Group GmbH) hat sich 2020 auf die Reise von einem agilen Unternehmen zu einem kollegial geführten Unternehmen gemacht. Während viele Organisationen sehr klare übergeordnete Strukturen besitzen, war dies bei Seibert Media genau das Gegenteil. Und so hat Seibert Media mit externer Begleitung durch Ralf Janssen Stück für Stück Grundlagen geschaffen, wer, wie und was entscheiden darf. Im Podcast sprechen beide darüber, welche Höhen und Tiefen sie erlebt habe und wie wichtig die Rolle des Menschen in einer kollegialen Kreisorganisation ist.

In ihrem Podcast «Echt jetzt? Seibert Media denkt Agilität neu» mit zwischenzeitlich 22 Folgen reflektieren Joachim, Alina und Ralf über den Transformationsprozess.

Über meine Interviewpartner Joachim Seibert kam über die Softwareentwicklung zur Agilität. Seitdem er in seinem Team vom Entwickler zum ScrumMaster wurde, hat er agile Prozesse und seine Leidenschaft für agile Unternehmensführung entdeckt und immer weiter verfolgt. Beginnend von agilem Teamwork (Scrum, Kanban, Agile Developer Skills, Spezialthema Schätzen) ging sein Weg hin zu agiler Unternehmensführung. Zuletzt liegt sein Hauptaugenmerk auf der kollegialen Führung und der Frage, wie Entscheidungsfindung in Gruppen gut funktionieren kann.

Alina Hamm begann ihre berufliche Laufbahn bei der Seibert Group im Bereich Personal. Dort hat sie sich zunehmend mit der Organisationsentwicklung beschäftigt und die Entstehung der kollegialen Führung live erlebt und aktiv mitgestaltet. Über das Unternehmen Die Seibert Group beschäftigt heute 418 talentierte Leute in Deutschland und den USA. Sie entwickeln und vertreiben Software für bessere Zusammenarbeit in Teams. Seit 1996 begeistern sie ihre Kunden für Selbstorganisation, Eigenverantwortung sowie für agile Vorgehensmodelle wie Scrum, Kanban oder SAFe. Über 75 Prozent der DAX-Konzerne sowie Unternehmen aller Branchen und Größen zählen zu ihren Kunden. Auch auf eigener Unternehmensebene leben sie Agilität durch und durch. Sie sind profitabel und komplett eigenfinanziert. 2022 haben sie über 78 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet.

#46 Kollegiale Führung im Sozialunternehmen: Wie der Bathildisheim e.V. Selbstorganisation und Teilhabe verbindet mit Dr. Christian Geyer

mercredi 11 septembre 2024Duration 51:33

Der Auftrag in der Eingliederungshilfe lautet: Selbstbestimmte Teilhabe zu fördern, zu begleiten, zu unterstützen. Teilhabe statt Fürsorge, Personen- statt Einrichtungszentrierung, Selbst- statt Fremdbestimmung. Diese Werte teilt der Bathildisheim e.V. (Bad Arolsen in Nordhessen) sowohl fachlich als auch aus dem christlichen Glauben heraus. Das diakonische Sozialunternehmen nahm 1912 seine Arbeit auf und beschäftigt sich seit einigen Jahren mit der Idee von alternativen Führungsstrukturen, welche die hierarchische Ordnung aufbrechen. Wie stimmen das christliche Freiheitsversprechen und der Teilhabeauftrag zusammen mit einer Organisationsstruktur, die auf Fremdorganisation basiert? Dient eine Form der Selbstorganisation nicht viel mehr diesen Werten? Ausgehend von diesen Fragen hat sich das Bathildisheim auf den Weg gemacht, ein teilhabeorientiertes Führungs- und Organisationsmodell auf Basis der Praktiken und Werkzeuge der kollegialen Führung auszuprobieren.

Über meinen Interviewpartner Dr. Christian Geyer ist seit fast 12 Jahren der fachliche Vorstand des Bathildisheims. Er engagiert sich darüber hinaus im BeB – Der evangelische Fachverband für Teilhabe, in diversen Beiräten und ist Lehrbeauftragter an der Hochschule Fulda. In Publikationen und Podcasts reflektiert er den Organisationsentwicklungsprozess Kollegiale Führung im Bathildisheim.

Über das Unternehmen Der Bathildisheim e.V. ist ein diakonisches Sozialunternehmen in Nordhessen mit vielfältigen Angeboten für Menschen mit Beeinträchtigungen. Zum Unternehmen gehören die Karl-Preising-Schule, das Berufsbildungswerk Nordhessen, das Wohnen und die ambulanten Leistungen von mein weg sowie die Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Das Ziel der rund 1.000 Mitarbeitenden ist es, regionale und wohnortnahe Unterstützung für die ca. 1.300 Klient:innen anzubieten.

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