Der Nachrichtenpodcast der ZEIT. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema in längeren Spezialfolgen.
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Rabbiatu Kuyateh ist vor über 30 Jahren aus Sierra Leone in die USA
geflohen. Sie ist Krankenschwester und hat zwei Jobs, einen tags und
einen nachts. Gemeinsam mit ihrem Sohn Mohamed Al Ghali hat sie vor
Kurzem ein Haus gekauft, in einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Maryland.
Dort leben sie gemeinsam mit Rabbiatus Eltern, die pflegebedürftig
sind.
Einmal im Jahr muss sich Rabbiatu bei der Einwanderungsbehörde ICE
melden, um ihren Aufenthaltsstatus zu verlängern. So auch am 1. Juli
2025. Mohamed begleitet sie dorthin. Aber dieses Mal kommt er alleine
zurück. Für Mohamed beginnt ein Kampf, der viele Monate dauern und über
mehrere Kontinente reichen wird. Er und Rabbiatu geraten in ein System,
das gerade Hunderttausende Familien zerreißt.
»Mohamed gegen ICE – ein amerikanischer Albtraum« ist eine Podcastserie
von Was jetzt? und dem Investigativressort der ZEIT.
Moderation, Skript und Recherche: Mounia Meiborg
Recherche: Yassin Musharbash, Martín Steinhagen, Kai Biermann, Sascha
Venohr, forbidden stories
Redaktion: Helena Schmidt und André Dér-Hörmeyer
Produktion und Sounddesign: Joscha Grunewald und Markus Gläser
Projektleitung: Constanze Kainz
Dank an: Andrea Böhm, Bastian Berbner, Hannah Grünewald, Celine Rolle,
Emma Möllenbrock
Euer Feedback und eure Gedanken zu dieser Serie könnt ihr uns gern
schreiben an wasjetzt@zeit.de
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(Kein) Tag der Deutschen Einheit?
Saturday, October 3, 2026 • Duration 12:17
Am 3. Oktober 1990 trat der Einigungsvertrag zwischen der DDR und der
BRD in Kraft. Mit ihm war die staatliche Einheit Deutschlands nach mehr
als 40 Jahren der Teilung wiederhergestellt. 36 Jahre nach der
Wiedervereinigung aber seien die Herausforderungen in Deutschland
immens, sagt die ZEIT-Autorin Jana Hensel. Was es jetzt bräuchte, sei
eine Politik, die die Unterschiede zwischen Ost und West proaktiv
angeht. Wie die konkret aussehen kann, analysiert Hensel im Podcast.
Seit Beginn des Ukrainekriegs haben sich viele westliche Unternehmen aus
Russland zurückgezogen. Der deutsche Handelskonzern Metro blieb jedoch
weiterhin im Land. Anfang dieser Woche stellte der russische Präsident
Wladimir Putin das Russland-Geschäft von Metro per Dekret unter
staatliche Zwangsverwaltung. Die russische Sparte betreibt 91
Großmärkte, erwirtschaftet jährlich mehr als 130 Millionen Euro Gewinn
und erzielte zuletzt einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro. Neben
Metro könnten auch weitere deutsche Unternehmen wie Knauf, Hochland und
Globus betroffen sein. Welche strategischen Ziele Russland mit der
Übernahme westlicher Unternehmen verfolgt, erklärt Maxim Kireev,
Redakteur für internationale Politik bei der ZEIT.
Und sonst so? Unser neuer Podcast »Mohamed gegen ICE – ein
amerikanischer Albtraum«
Moderation und Produktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Simone Gaul und Mathias Peer
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
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Zuckersteuer: Ampelparallelen bei Schwarz-Rot? (Update)
Friday, October 2, 2026 • Duration 12:05
Die geplante Zuckersteuer sorgt für Streit in der schwarz-roten
Bundesregierung. Der Konflikt kommt zu einem heiklen Zeitpunkt, weil
Union und SPD bald den nächsten Bundeshaushalt verabschieden müssen. Was
muss sich in der Zusammenarbeit der Koalition ändern? Das erklärt
Benedikt Becker, Redakteur im Politikressort der ZEIT.
In Frankreich protestieren Schüler gegen Einsparungen im Bildungssystem,
große Klassen, fehlende Lehrkräfte und hohen Leistungsdruck. Rund 400
Schulen sind derzeit geschlossen, bei Protesten kam es auch zu Blockaden
und Auseinandersetzungen mit der Polizei. Wie die Regierung auf die
Proteste reagiert, berichtet ZEIT-Autorin Annika Joeres.
Außerdem im Update: Bundesforschungsministerin Dorothee Bär hat bekannt
gegeben, welche Hochschulen künftig den Titel »Exzellenzuniversität«
tragen dürfen.
Und sonst so? Nahostkonflikt auf dem Oktoberfest.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Constanze Kainz
Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Celine Yasemin Rolle
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Bild: [M] Joshua Earle/unsplash.com
Weitere Links zur Folge:
Zuckersteuer: Das Cola-Chaos
Reaktionen auf Landtagswahlen: Lars Klingbeil sieht Regierungshandeln
auf dem Prüfstand
Lars Klingbeil: Kanzleramt stoppt Gesetzesentwurf zur Zuckersteuer
Bundesregierungen im Vergleich: Jeder stirbt für sich allein
Bruch der Ampelkoalition: Hat Olaf Scholz die Ampel gesprengt?
Schülerproteste in Frankreich: Zut alors, die Schule brennt
Schulproteste in Frankreich: Fast 2.000 Festnahmen bei Schülerprotesten
in Frankreich
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Warum Merz Deutschlands Schicksal gerade jetzt an die Ukraine knüpft
Friday, October 2, 2026 • Duration 12:51
Am Donnerstagnachmittag wurde der Internationale Preis des Westfälischen
Friedens an die Nato verliehen. Den Preis hat Nato-Generalsekretär Mark
Rutte für die Nato entgegengenommen. Dass ein Militärbündnis wie die
Nato einen Friedenspreis bekommt, hatte vorab für Kritik gesorgt. Doch
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat seine Laudatio für grundsätzliche
Worte zu außenpolitischen Herausforderungen genutzt. Dabei standen vor
allem die Ukraine und der russische Angriffskrieg im Fokus der Rede und
die Rolle Deutschlands dabei. Merz wurde grundsätzlich: »Wankt
Deutschland, wankt Europa. Und wankt Europa, dann wankt die Ukraine.«
Warum Merz gerade jetzt nach innen wie nach außen diese Botschaft senden
will, das erläutert im Podcast Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent
der ZEIT.
Eine Frau in den USA hat eine Hinrichtung mit Giftspritzen überlebt. Die
zum Tode verurteilte Mörderin Christa Pike ist nach der gescheiterten
Hinrichtung zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht
worden. Die Gefängnisbehörde teilte mit, dass die Hinrichtung nach
Vorschrift abgelaufen sei und es bisher keine Probleme mit dem Gift
gegeben habe. Dabei handelt es sich um das Schlafmittel Pentobarbital,
das bei erhöhter Dosis tödlich ist. Wie die Hinrichtung scheitern konnte
und ob nun grundsätzlich über die Praxis diskutiert wird, bespricht im
Podcast mit Fabian Scheler Anna Carthaus aus dem Gesundheitsressort der
ZEIT.
Und sonst so? Das Schokoriegel-Ranking (einmal vom Profi, einmal vom
Host)
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Lena Herrmann und Mathias Peer
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Weitere Links:
Liveblog: Krieg gegen die Ukraine
Friedrich Merz: "Wanken wir in Deutschland, wankt Europa"
Carlo Masala: »Auch wir können einen hybriden Krieg führen«
Die Rede von Friedrich Merz
USA: Zum Tode verurteilte Frau überlebt Hinrichtung in Tennessee
Christa Pike: Ein qualvolles System
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Was geschah an Bord des Flydubai-Flugs? (Update)
Thursday, October 1, 2026 • Duration 10:41
Der Flydubai-Flug FZ 1073 von Dubai nach Tel Aviv musste nach einem
gewaltsamen Vorfall im Cockpit am Mittwoch in Saudi-Arabien notlanden.
Während des Flugs soll ein Pilot seinen Kollegen mit einem Messer
angegriffen haben. Nach Angaben der israelischen Regierung konnten
mehrere Passagiere gemeinsam mit einem Besatzungsmitglied in das Cockpit
gelangen und den Angreifer überwältigen. Der mutmaßliche Angreifer wurde
von den saudischen Behörden festgenommen. Die israelische Regierung
spricht von einem möglichen versuchten Anschlag. Wie der Zwischenfall in
Israel aufgenommen wird, berichtet ZEIT-Redakteurin Steffi Hentschke.
Die Nato hat in Münster den mit 100.000 Euro dotierten Preis des
Westfälischen Friedens erhalten. Das Verteidigungsbündnis wird für
seinen Beitrag zur europäischen Friedensordnung ausgezeichnet. Die Jury
begründet die Auszeichnung der Nato damit, dass glaubwürdige Sicherheit
und Abschreckung Voraussetzungen für Frieden seien. Friedensinitiativen
kritisieren die Entscheidung und sehen darin einen Widerspruch zum Geist
des historischen Friedensschlusses. Für die Preisverleihung sind
Proteste angekündigt. Bundeskanzler Friedrich Merz hat bei dem Festakt
die Laudatio gehalten.
Außerdem im Update: Die Sorge um die eigene finanzielle Situation steht
laut der aktuellen Studie »Die Ängste der Deutschen« erneut an erster
Stelle. Rund 2.400 Menschen wurden dafür befragt. Knapp 60 Prozent
fürchten, dass steigende Lebenshaltungskosten sie dauerhaft finanziell
überfordern könnten. Mehr als die Hälfte sorgt sich zudem vor
Steuererhöhungen oder Leistungskürzungen.
Die geplante Zuckersteuer auf besonders zuckerhaltige Getränke ist
vorerst gestoppt. Das Kanzleramt lehnte den Entwurf von Finanzminister
Lars Klingbeil (SPD) ab, da er in der Bundesregierung keine Mehrheit
gefunden habe. Vorgesehen war ab dem kommenden Sommer eine Steuer von
bis zu 38 Cent pro Liter.
Und sonst so? Hausschwein muss aus Altbauwohnung ausziehen
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Notlandung von Flydubai: Was zur Notlandung des Flydubai-Flugs bekannt
ist
Flydubai-Flug: Netanjahu bestätigt Messerangriff und Festnahme eines
Flydubai-Piloten
7. Oktober: Dass jeder Tropfen nach Hause kommt
Shlomi Eldar: »Netanjahu hat Israel zerstört«
»Die Ängste der Deutschen«: Angstniveau in deutscher Gesellschaft nimmt
weiter ab
Zuckersteuer und Prävention: Schubs vom Staat
Lars Klingbeil: Kanzleramt stoppt Gesetzesentwurf zur Zuckersteuer
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Warum Tanken günstiger und Bahnfahren teurer wird
Thursday, October 1, 2026 • Duration 12:34
Autofahren wird günstiger. Mit dem Start des Tankrabatts sinkt die
Energiesteuer auf Benzin und Diesel um 14 Cent pro Liter, einschließlich
Mehrwertsteuer entspricht das einer Entlastung von knapp 17 Cent. Schon
vor dem Start waren die Spritpreise deutlich gesunken. Doch gleichzeitig
könnte Bus- und Bahnfahren teurer werden: Der Preis für das
Deutschlandticket soll einem Medienbericht zufolge um vier Euro auf
66,90 Euro steigen. Hinzu kommen Einschränkungen im Fernverkehr. Wegen
einer Sanierung müssen Reisende zwischen Berlin und Hannover ab Freitag
mit bis zu 80 Minuten längeren Fahrzeiten rechnen. Warum wird das
Deutschlandticket teurer? Und was bedeuten diese Entwicklungen für die
Mobilität in Deutschland? Das erklärt Jonas Schulze Pals aus dem
Wirtschaftsressort der ZEIT.
Vier Jahre nach dem Ende des Bürgerkriegs droht die Lage in Äthiopien
erneut zu eskalieren. Zwischen 2020 und 2022 hatten sich die äthiopische
Armee und die Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) einen Krieg
geliefert, bei dem Schätzungen zufolge bis zu 600.000 Menschen ums Leben
kamen. Ein Friedensabkommen beendete 2022 die Kämpfe, viele der zugrunde
liegenden Konflikte blieben jedoch ungelöst. Nun flammt der Konflikt
wieder auf. In der Region Tigray gibt es erneut schwere Kämpfe zwischen
Regierungstruppen und Tigray-Kräften, die sich auch auf die angrenzenden
Regionen Afar und Amhara ausgeweitet haben. Zugleich sind die
Beziehungen zwischen Äthiopien und dem Nachbarland Eritrea angespannt.
Warum flammt der Konflikt gerade jetzt wieder auf? Und wie groß ist die
Gefahr, dass sich die Kämpfe noch weiter ausbreiten? Christian Vooren,
ZEIT-Reporter für Politik und Gesellschaft, ordnet das im Podcast ein.
Und sonst so? 177 Stunden auf der Tanzfläche
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković und Susanne Hehr
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Weitere Links zur Folge:
ÖPNV: Deutschlandticket soll offenbar teurer werden
Änderungen im Oktober 2026: Tanken soll billiger werden, Heckenschneiden
ist wieder erlaubt
Eskalation in Äthiopien: Wenn es kracht, dann richtig
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Sondierungsgespräche in Berlin: Rote Hilfe, rote Linie? (Update)
Wednesday, September 30, 2026 • Duration 11:57
Die Berliner Linken-Fraktionsvorsitzende Elif Eralp und Kandidatin auf
das Bürgermeisteramt war Mitglied im Verein Rote Hilfe. Der
Verfassungsschutz stuft den Verein als größte linksextremistische
Organisation ein. Eralps mehrere Jahre dauernde Mitgliedschaft habe sie
aber im vergangenen Jahr beendet, das hatte der Landesverband
mitgeteilt. In Berlin stehen ab Donnerstag erste Sondierungen zwischen
der Linken, den Grünen und der SPD an. Auf einem Parteitag der Berliner
Linken hat sich die Mehrheit dafür ausgesprochen. Eine rot-rot-grüne
Koalition wäre aktuell die Koalition mit der größten Mehrheit – nimmt
man die AfD als Koalitionspartner aus. Aus der CDU kommt Kritik vor so
einem möglichen Bündnis. »Mit so jemandem können weder die SPD noch die
Grünen koalieren, wenn sie sich nicht aus der bürgerlichen Mitte
verabschieden wollen«, sagte die Vorsitzende der Mittelstands- und
Wirtschaftsunion (MIT), Gitta Connemann. Was die Rote Hilfe genau ist
und wie sich die Mitgliedschaft von Eralp auf die Koalitionsgespräche
auswirken könnte, erklärt Robert Pausch, politischer Korrespondent der
ZEIT.
Union und SPD haben sich auf eine Pflegereform geeinigt. Ein
Stabilisierungspaket soll die Pflegekassen entlasten. Das System stehe
»massiv finanziell unter Druck«, sagte Gesundheitsminister Carsten
Linnemann (CDU). Er hatte Einsparungen von Leistungen vorab verteidigt.
Die SPD hatte dagegen gedroht, die Reform wegen der Einsparungen zu
blockieren. Sie forderte, Privatversicherte stärker bei der Finanzierung
der Kassen einzubinden und einen Deckel bei Eigenbeträgen in Heimen
einzuführen. Eine Expertenkommission soll sich nun mit den Forderungen
der SPD beschäftigen. Ob damit ein echter Kompromiss gelungen ist und
die Pflege besser abgesichert ist, ordnet Mark Schieritz,
Vize-Ressortleiter Politik bei der ZEIT, ein.
Außerdem im Update: Die USA haben ihre Truppen vollständig aus dem Irak
abgezogen. Der Einsatz ist damit offiziell beendet, wie die US-Regierung
nun zwei Tage nach dem Irak bestätigte. Den Abzug hatten die Regierungen
der USA und des Iraks 2024 vereinbart.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Lena Herrmann
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Weitere Links:
Regierungsfähigkeit der Linken: Die Linke – zu radikal zum Regieren?
Landesparteitag der Linken: Als es um eigene Fehler geht, schweigt der
Neuköllner Block
Pflegeversicherung: Kabinett beschließt Pflegereform
Pflegereform: So wird die Pflegereform noch zu Tode gepflegt
Pflegereform: Carsten Linnemann lehnt Forderungen der SPD nach einem
Pflegedeckel ab
Irak: Alle US-Soldaten aus dem Irak abgezogen
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Wie die Union Vergesellschaftungen in Berlin verhindern will
Wednesday, September 30, 2026 • Duration 13:13
Nach dem Wahlsieg der Linken in Berlin könnte die Hauptstadt vor einem
wohnungspolitischen Experiment stehen. Im Wahlkampf hatte die Partei
angekündigt, große Wohnungskonzerne vergesellschaften zu wollen.
Wohnungspolitik war eines der Themen, für das die Linke gewählt wurde.
Doch Bundeskanzler Friedrich Merz hat angekündigt, eine
Vergesellschaftung mit einem Bundesgesetz verhindern zu wollen. Wie
realistisch sein Plan ist, das ordnet Eva Ricarda Lautsch aus dem
Politikressort der ZEIT ein.
Bei mehreren großen KI-Firmen ist es zuletzt zu Sicherheitsvorfällen
gekommen: Sowohl bei OpenAI als auch beim Konkurrenten Anthropic sorgten
Tests für Aufsehen, bei denen KI-Modelle eigenmächtig handelten. Nun
hält OpenAI sogar das neue Modell GPT-6.1 Astra zurück. Ist das Teil der
selbstverordneten und neuen Verlangsamung in der KI-Entwicklung?
Marketing? Oder was sagen Zwischenfälle dieser Art tatsächlich über den
Stand der Technik aus? Das ordnet Jakob von Lindern aus dem
Digitalressort der ZEIT ein.
Und sonst so: Weltmeisterschaft der Pommes frites
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Emma Möllenbrock und Benjamin Probst
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Weitere Links zur Folge:
Vergesellschaftung von Wohnungen: Vergesellschaftung könnte
Wohnungsmangel laut Studie vergrößern
Wohnungskrise in Berlin: So lässt sich die Wohnungsnot ohne Enteignungen
lösen
Nate Soares: »Diese Systeme hassen uns Menschen nicht. Wir sind ihnen
nur egal«
Künstliche Intelligenz: Die KI sagt: »Dieser Autor macht sich zum
Versuchskaninchen«
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Ulrich Siegmund ist sich jetzt sicher: Im Dezember wird er Ministerpräsident (Update)
Tuesday, September 29, 2026 • Duration 12:02
Der AfD-Politiker Ulrich Siegmund will sich der Wahl zum
Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt stellen. Die Wahl soll demnach im
Dezember stattfinden. Von wem genau er sich wählen lassen will, ist aber
noch unklar. Vor der Wahl hatte Siegmund aber noch ausgeschlossen, sich
durch die Stimmen anderer Parteien wählen zu lassen. Wieso ist Siegmund
sich sicher, dass er die Wahl gewinnen kann? Martin Nejezchleba,
Redakteur der ZEIT im Osten, ordnet ein.
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst hat überraschend den
türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan besucht. Wüsts Besuch könnte
auch bundespolitische und parteiinterne Folgen haben: Er wird innerhalb
der CDU als möglicher Nachfolger von Bundeskanzler Friedrich Merz
gehandelt. Er gilt als Hoffnungsträger und Vorzeigeministerpräsident
innerhalb der Partei. Hat Wüst vor, den Bundeskanzler abzulösen? Und
worüber haben er und der türkische Präsident gesprochen? Diese und
weitere Fragen beantwortet Fabian Reinbold, politischer Korrespondent
der ZEIT.
Die Bertha-von-Suttner-Schule bei Frankfurt am Main hat den Deutschen
Schulpreis erhalten. Obwohl nur etwa 15 Prozent ihrer Schülerinnen und
Schüler mit einer Empfehlung für das Gymnasium an der Schule starten,
erreichen am Ende rund zwei Drittel das Abitur. Wie die Schule ihren
Unterricht geändert hat und was besonders erfolgreich war, weiß
Jeannette Otto. Sie hat die Schule für die ZEIT besucht.
Die ehemalige Intendantin des rbb, Patricia Schlesinger, kommt vor
Gericht. Das Berliner Landgericht hat eine Klage der
Generalstaatsanwaltschaft aus dem Jahr 2025 zugelassen. Darin wird
Schlesinger Untreue in 26 Fällen vorgeworfen. Eine Reihe von Vorwürfen
hatten 2022 zum Rücktritt Schlesingers geführt.
Und sonst so? Ist das Schnitzel deutscher, als den Österreichern lieb
ist?
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Benjamin Probst
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Weitere Links zur Folge:
Landtag Sachsen-Anhalt: Die AfD sitzt in der Mitte
Hendrik Wüst: Was heißt Kanzlertausch auf Türkisch?
Bertha-von-Suttner-Schule: Hat diese Brennpunktschule in Hessen die
Lösung für die Bildungskrise?
Patricia Schlesinger: Die Intendantin
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Wie eine 87-Jährige zum Symbol für Spaniens Wohnungskrise wurde
Tuesday, September 29, 2026 • Duration 13:03
In Spanien protestierten am Wochenende Zehntausende Menschen für
bezahlbaren Wohnraum und besseren Mieterschutz. Auslöser war der Fall
der 87-jährigen Maricarmen Abascal. Am heutigen Dienstag will die
Regierung von Pedro Sánchez mit einem Dekret auf die Proteste
reagieren. Julia Macher, Korrespondentin in Spanien, ordnet im Podcast
ein, wie aus diesem Einzelfall eine Bewegung entstehen konnte und
inwiefern sich die Probleme auf dem spanischen Mietmarkt mit denen in
Deutschland vergleichen lassen.
Nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt laufen die Gespräche über
eine mögliche künftige Zusammenarbeit mit dem BSW. Wie weit könnte die
Zusammenarbeit zwischen AfD und BSW gehen? Und welche Rolle könnte das
BSW bei einer möglichen Wahl von AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund zum
Ministerpräsidenten spielen? Das hat Martin Nejezchleba, Redakteur im
Politikressort, recherchiert.
Und sonst so? Lemuren, die wie Opernsänger singen
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković und Susanne Hehr
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Weitere Links zur Folge:
Spanien: Tausende demonstrieren in Madrid für bezahlbaren Wohnraum
Regierungsbildung in Sachsen-Anhalt: BSW weiter offen für Kooperation
mit AfD
Landtag Sachsen-Anhalt: Die AfD sitzt in der Mitte
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