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Explore every episode of the podcast Und dann kam Punk

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TitlePub. DateDuration
257: Olli Wyczisk (WISHMOPPER, THE VERY JOB AGENCY) - Und dann kam Punk27 Oct 202602:48:33

Christopher & Jobst im Gespräch mit Olli. Wir sprechen über Teamwork, "The Last Dance", vom Hals abwärts sediert, das lustige Wort Bimsstein, Ollis Email-Adresse ist threepointer3@gmx.de, EA80 in Goslar, ...but Alive im KJT Hamberg, Die Republikaner in der Aula vom Gymnasium, Hippie-Eltern, Nightliner-Regeln erklären, Tim Kasher in Brüssel stehen lassen, alles auf Vitaminepillen Records, die erste Samiam Platte ausm Malibu, Nexus & Drachenflug in Braunschweig, Hardcore im Forellenhof, Pogo 2000 im Jolly Joker, immer noch kiffen, viel auf Tour sein, der Versuch mit The Very Job Agency professionell Musik zu machen, das Babamixed Turnier in Braunschweig, mit dem Golf 1 nach München, der klassische Tequila-Dienstag, Golf auf Schloss Schwöbber, das BFC Vinyl Wonderland, die furchtbaren Oomph!, "Reinventing Axl Rose", Cursives "Ugly Organ", Jello Biafras Wohnung, die MS Diagnose, epileptische Anfälle, Fjort entdecken, ein veganer Hot Dog im Café Riptide, die Zukunft der Menschheit, die Serie Person of Interest, uvm.


Zwei Songs für die Playlist:

1) Ein Lieblingslied vom 13-jährigen Olli: OMD - Enola Gay

2) Der beste CURSIVE-Song: The Bitter End




254: Chris Zehetleitner (EXIST, EMPIRE, I, PAINT THE TOWN RED, THE BLACKOUT ARGUMENT, GWLT, Let it Burn Records, Willpower Running) - Und dann kam Punk13 Oct 202603:04:20

Christopher & Jobst im Gespräch mit Chris. Wir reden über Abwärts zu "Comic Krieg"-Zeiten, krass cleanes Rüberkommen, 7-8 Espresso am Tag, heimlich Zigarre rauchen, ein Krug mit 10 Cent-Münzen, Abstürzende Brieftauben mal wieder, ein etwas konservativer Iro, nicht lang fragen sondern einfach machen, das Käthe-Kruse Puppen-Museum, "Wir müssen draußen bleiben"-Polizei-Aufkleber, russische Funksprüche abhören, der Film "Sommer in Orange", im Rahmen ausbrechen, betreutes Trinken mal wieder, das Chaos im Kopf betäuben, Schlachtrufe BRD mal wieder, 5.1. 1995 SOIA & STRIFE im Nachtwerk, dieses furchtbare Straight Edge-Ding, die fünf besten SxE-Platten aller Zeiten (mit viel Streit), zu viele Konzerte mit Paint The Town Red, die Bestseller von Let it Burn, Stress mit der GEMA, "Some ideas are Poisonous", Schnaufen beim Treppensteigen, Laufen auf der Prio-Liste nach ganz oben setzen, messbar besser werden, "Gegen die Zeit" von der Viva La Muerte, das Gesamtpaket des Laufens annehmen, Self-Publishing, der Kühleffekt vom Leinenhemd, heutzutage wird gegravelt, die Gym Bros während des Laufens, die vielen verschiedenen Außenseiter, Shirts für 50€ (oder auch nicht), der Prada-Effekt, Gier, unendlich dankbar für Straight Edge, die Codefendants, Cameron Withcomb, ne Burrito-Party, uvm.


DREI SONGS FÜR DIE PLAYLIST

1) Ein Lieblingslied vom 13-jährigen Chris: TOXOPLASMA - Schwarz Rot Braun

2) Der beste Straight Edge Song aller Zeiten: EARTH CRISIS - Firestorm

3) Ein perfekter Lauf-Soundtrack ist: SLIME - Gegen die Zeit


253: Christian Mevs ( THE SOCIETY KILLERS, SCREAMER, SLIME, ANGESCHISSEN, GEORGE & MARTHA, FAITH HEALER, BROSCH, STATION 17, THE GIFT, ROSSBURGER REPORT, SKET, FUEHLER) - Und dann kam Punk29 Sep 202603:05:23

Christopher & Jobst im Gespräch mit Christian. Wir reden über Ostinato und Mevs&Harms, das Tascam 440, Dankbarkeit statt Stolz, etwas Göttliches beim Rossburger Report Radiokonzert, zufällig Theatermusik, Slime in der Elbphilharmonie, sich distanzieren, Rainbow in der Musikhalle, die Siedlung Hohenhorst, in Gummistiefeln Bäche stauen, nie zu früh und nie zu spät für Therapie, "Telegram Sam" aus Hornlautsprechern, "Musik für junge Leute", The Sweet, "Platten sind alles Scheiße", eine unbekannte Band namens ACDC, Big Balls im Keller eines Hausprojekts, die erste Alsterhaus-Gitarre, sich an Bier gewöhnen, mit Screamer im Madhouse, das erste Screamer Konzert mit Buttocks im Krawall 2000, wenn man Geld verdient stimmt was nicht, ne Zeitlang Sozialhilfe beziehen, das erste C3i Demo, die Band Brosch, das wahnsinnig geniale Schweineherbst-Album, Klötzchen am Atari 10-40 rumschieben, Proben hassen, je kleiner desto besser, die Hosen-Doku, Fake Free Jazz, der Traum vom Haus auf dem Land, Autos sind Feind Nummer 1, Mehrkanal-Audios schon immer sein Ding, Aufnahmen mit Ostzonensuppenwürfelmachenkrebs, der Film Nouvelle Vague, Bücher von Henning Boetius, das Phänomen Angine de Poitrine, die Norweger Killl, uvm.


Drei Songs für die Playlist:

1) Ein Lieblingssong vom 14jährigen Christian: STATUS QUO - Down Down

2) Der beste Pop-Song aus den 80ern ist: BANANARAMA - Venus

3) Ein aktueller Song, den Christian aufgenommen hat und den mehr Leute kennen sollten: ...

252: Frank (MIOZÄN, I DEFY, SOULS ON FIRE, CRACKS&SCARS, ASH RETURN, CATBREATH) - Und dann kam Punk15 Sep 202603:00:14

Christopher & Jobst im Gespräch mit Frank. Wir reden über den Vogelpark Walsrode, 38 Jahre Beziehung, Dachdecken vs. KI, Hawaii sehen wollen, Mama hat verboten Kiss-Platten zu kaufen, ein neues Wort "flippen", der Riesen-Hit "Nein, Nein, Nein", Rock/Pop in Concert, Die Hard-Metalhead mit Kutte, das FZB Schneverdingen, Sucht Stoff Syndikat, Aufwachsen mit alten Eltern, "Much Funny" von RotzKotz, betreutes Trinken am 14. Geburtstag, 87 zu Gang Green & Circle Jerks, Michelle Records in HH, der Einfluss von Youth of Today, 92 im Conne Island mit Rorschach, Band wichtiger als Job, im Herzen Handwerker, auf Tour mit Bonecrusher, die Krebsdiagnose, Propofol, Schädigung der Nervenenden, Nebenwirkungen von Pregabalin, die Demut verlieren, Christophers Koma-Erfahrungen, das sen-sa-tio-nelle letzte Konzert, uvm.


Drei Songs für die Playlist:

1) Ein Lieblings-Lied vom 14-jährigen Frank: HELLOWEEN - Victim of Fate

2) Ein Lied, das Frank während seiner Krebserkrankung besonders geholfen hat: MIOZÄN - Surrender Denied

3) Einer der besten Song einer deutschen HC-Band: EMILS - Kirche Nein


251: Lila (MENSTRUATIONSMASSAKER) - Und dann kam Punk01 Sep 202602:54:20

Claude und Christopher im Gespräch mit Lila: Über Menstruation, Menstruationsblut und Free Bleeding; die gesteigerte Emotionalität aggressiver Männer; Aufwachsen in Berlin mit lateinamerikanischen Wurzeln und punkigen animationsfilmischen Eltern bis zur Trennung; vorwurfsvolles,temperamentvolles Streiten und das Lernen davon; das Zugeständnis des Kapitalismus in sich selbst; ein Faible für Bettwäsche; betreutes Wohnen mit 16 im Samariterkiez Lichtenberg; Zukunftsoptimismus; Unzuverlässigkeit;Schwierigkeiten mit Autoritäten; ständige Reflexion und abusive Menschen; von der Emo-Szene in die Punk-Szene;falsche Freunde, Anfälligkeit für Manipulationen und der Wunsch, die Jugendzeit vergessen zu wollen; die dauernde Überschreitung der eigenen Grenzen; Produktdesign an der Hochschule Weißensee; pädagogische Mitarbeit beim Roten Baum; Probleme mit (männlichen) Führungspersonen; die Kreuzberger musikalische Aktion; die Entstehung ihrer Band Menstruationsmassaker nach 4 Jahren im Proberaum; Distillers, Nirvana, Pixies und Team Scheiße; Etablierung über Instagram; Rock Night im Statthaus Böcklerpark; Raum für FLINTA; die Bedeutung von Provokation und Bühnenoutfits; The Rumours; das Kollektiv Aktivismus; die von ihr mitkuratierte Ausstellung „Blut ohne Gewalt“; Produktion mit Moses Schneider; True Crime, Mörder und ihre Geschichten, 911 Vault und noch mehr.

250: The End of the Podcast as We Know It18 Aug 202600:50:52

5 Jahre. 250 Episoden. Und noch mehr Leute zu Gast.

Einmal mehr Zeit, kurz mal alles in Frage zu stellen und sich Gedanken zu machen, ob es weiter gehen kann.

Es geht um einen geplanten Spin-Off, Jobsts Diktatur und Christophers Freischwimmen, den Tod von Lou Koller, PMA, neue Hobbies, polnische Mini-Panzer und die großen Fragen des Lebens.

Feedback irgendwie total erwünscht, aber irgendwie auch nicht... es ist manchmal nicht so einfach mit uns und mit der Welt.

Anyway: Hier ist die EMail-Adresse unddannkampunk@gmail.com

249: Andi (SALÒ, RIVAL CULT) - Und dann kam Punk11 Aug 202602:24:44

Claude & Jobst im Gespräch mit Andi. Wir reden über glücklich nichts zu tun, New Age Meditationsmusik, schwer sich selbst zu finden, der beste Dead Kennedys Song aller Zeiten, frühe NO FX & Tic Tac Toe, dicker Junge mit Skateboard, unconditional love von Oma, eine ganze Schüssel Haselnuss-Pudding von Haas, Sehnsucht nach Internet 1.0, mit Facebook gings bergab, die "Punkrock" von Goldene Zitronen, Against All Authority, Bacardi Breezer, wenn man jung ist nichts niedrigschwellig, Rise from Abuse, schon immer an Büchern interessiert, ein Semester Jura, Stephen King ist mega-captivating, die eigene Vergangenheit nicht archivieren, billige Phrasenhauerei, das Leben ist unendlich, Unmittelbarkeit zum Leben, Selbsterhalter-Studiums-Geld sparen, der Verlag Sonne & Fleisch, ein Jahr lang Selbstfindungsreise in Asien, weg vom Ästhetischen, immer wieder Daoismus, die Jugend würde sagen es manifestiert, nicht an Glück glauben, die Welt steckt voller Wunder, nicht an den Dualismus zwischen Geist & Seele glauben, keine Ahnung von NNDW, geschockt über 1 Million Videoaufrufe, kleine narzisstische Momente, die Nudist:innen im Tränen zu Wein-Video, als wenn live ne Maske gefallen ist, Orang-Utans auf Sumatra, low fi is over, mit Idles in Mannheim, Diagnose im Erwachsenen-Alter, die Band Silk, nie wieder im Leben arbeiten gehen wollen, eine Person die einem gerade steht, ein gewisser Zynismus, der Tod der Realität, vegane Sichuan-Pfeffer, die blaue Lady Ilse Benkö, Erregung öffentlicher Erregung, Kiev Stingl, uvm.


Drei Lieder für die Playlist:

1) Ein Lieblingssong des 14-jährigen Andi: LEFTOVER CRACK - Gang Control

2) Ein Popsong mit mehr Punk-Attitüde als viele Punkbands: RIO REISER - Mein Manager

3) Dein aktueller Lieblingssong: DIE GOLDENEN ZITRONEN - Schmeiß es weg


248: Philipp Strobel (Aufnahme + Wiedergabe) - Und dann kam Punk02 Jun 202603:14:25

Christopher & Jobst im Gespräch mit Philipp. Wir reden über David Guetta & Peter Hook, der Peak elektronischer Musik, die jeweils besten Songs von Blitz, Poison Idea & Troopers, der MTV Punk Sunday, ein Rolling Stone Beileger über 20 Jahre Punk, die Band KSIN, Schlachtrufe BRD 2, Die Wut, ein Wohlstandsghetto in Gelsenkirchen, Karl Marx aus Papas Bücherschrank, die Hotknives auf nem Stadtfest in Münster, Punk im Pott, Toxoplasma immer geil, der Lost & Found Katalog ersetzt den von AM, der erste Technics 1210er, das Fuck, die Pagan Love Songs Parties, Donnerstag ist Düstertag, nach DAFs letztem Gig auflegen, natürlich Schalke-Mitglied-Sein, 1997 den UEFA-Cup gewinnen, Tränen bei der Meisterschaft 2001, Ingo Anderbrügge, durch Filesharing Leute kennenlernen, ein Interview mit Thees Ullmann, die Partyreihe Remembrance Daze und Death # Disco, 45Grave im Cassiopeia, die großartigen For Against, die Band Fotocrime, eine potentielle UG-Gründung, einige finden Geld halt doch geiler, Le Fete Triste covern deutsche Punk Klassiker in Cold Wave, zum Black Metal Konzert ins Berghain, das Berlin Atonal Festival, die "Gallowdance"-Single von Lebanon Hanover, Lehren aus der Pandemie, 7 Hits in Grau Vol.1 & 2, die vielen Subgenres von elektronischer Musik, Hybrid Moments am Ende eines Techno Sets, Post-Hippie-Technos, DJ Strilipp Phobel, Techno auf dem Brutal Assault, stundenlang vor Techno-Clubs in der Schlange stehen, absolut Team Hedonismus sein, Klangstabil, größte Enttäuschung 2026: Discharge, Le Prince Harry, Ratos de Porao im Reset, Rüdiger & Lumpi, nicht so der Urlaubs-Typ sein, im Kopf Lokalpatriot sein, uvm.


Drei Songs für die Playlist:

1) Ein Lieblings-Lied des 14-jährigen Philipp: LOXIRAN - Nur zusammen

2) Ein Song, der Punks Angst vor Techno nehmen kann: Philipp Strobel + Friedemann Kootz - The Night

3) Ein aktueller Lieblings-Song: MORRISSEY - Make Up is a Lie

247: Kim & Mara (GLOWER) - Und dann kam Punk26 May 202602:58:40

Claude & Christopher im Gespräch mit Kim & Mara. Wir über sensible Menschen im Punk, Kontrolle nicht abgeben können, Worst-Case-Szenarien im Kopf, Queer Eye & weinen bei Avatar – Herr der Elemente, starke weibliche Cartoon-Figuren, rote Rosen hassen, Sehnsucht nach Frieden in einer kaputten Welt, im Kindergarten versehentlich Leuten ins Gesicht treten, warum Mara eigentlich eine 12 von 10 ist, sich selbst permanent überarbeiten, Blasmusik vom Opa, die Ärzte & Nu Metal, DIY-Strukturen in Hamburg, wie man sich über Fragespiele auf Tour besser kennenlernt, Hardcore-Shows als Safe Space für sensible Menschen, MySpace-Freundschaften, das erste Mal Converge hören, die eigene Stimme erst kennenlernen müssen, FLINTA* im Hardcore, Konzerte spielen obwohl man komplett fertig ist, emotionale Menschen, die trotzdem funktionieren müssen, warum man manche Serien zum zehnten Mal schaut und trotzdem heult, gemeinsam auf Tour durchdrehen, zwischen Shoegaze & Screamo, schlechte Gewissen, Commitments & Selbstüberforderung, warum man immer noch nicht gelernt hat Pausen zu machen, sich alles selber beibringen, sich gegenseitig durchs Leben pushen, gemeinsam älter werden in DIY-Strukturen, MySpace als eigene Welt, Viva & MTV beim Fertigmachen für die Schule, die Ärzte-Konzerte als Teenager, die Rockfabrik Augsburg, Ausweise an der Tür abgeben müssen, Linkin Park, Korn & Good Charlotte, Attack Attack! & Crabcore-Frisuren, rosa Haare & Skater-Klamotten, Avril Lavigne als Vorbild, Walls of Jericho & das erste Mal eine Frau schreien hören, Coldburn, Risk It & Lighthouse, die Kantine Augsburg als Jugendzentrum fürs Leben, kleine Underground-Läden die ums Überleben kämpfen, Außenseitergefühle in der Realschule, Hardcore als Ventil & politische Gemeinschaft, warum die Szene früher gleichzeitig Zuflucht und Ausschluss war, One of the boys sein wollen, FLINTA*-Personen im Hardcore früher kaum sehen können, lange denken, dass man höchstens den Merchstand des Boyfriends machen wird, sich erst Jahre später selbst auf die Bühne trauen, warum Repräsentation alles verändert, Typen die Frauen zum Shouten herausfordern wollen, gegenseitigen Support statt Konkurrenz, warum Typen nie gefragt werden, wo früher eigentlich die Frauen waren, Räume einnehmen lernen, Nu Metal als Einstieg in Heavy-Musik, Deftones zwischen Hardcore & Shoegaze, erste Bands in Potsdamer Proberäumen, das Brausehaus-Kollektiv, gegenseitig Merch verkaufen, DIY-Netzwerke aufbauen, Stoner Rock, weiblich gelesene Frontpersonen als Gamechanger, Lashdown & Kira Kanoa, „American Hardcore“ auf DVD, Straight Edge als Gegenbewegung zum Suff-Punk, die Geschichte von Hardcore nacharbeiten, Ostküste vs. Westküste, Hardcore als riesiges Spektrum, warum Genres spannend bleiben, wenn sie sich verändern dürfen, uvm.

246: Christina (375 CEG) - Und dann kam Punk19 May 202603:22:42

Claude & Christopher im Gespräch mit Christina. Wir reden über Schiller als heimlichen DIY-Punk, Sturm und Drang als Vorläufer von Hardcore, Goethe-Maximen im Podcast-Quiz, Lessing als Gegenthese zu KI, Wahrheit vs. Wahrheitsfindung, die Räuber, You can get it if you really want, Ärztin sein zwischen Hilflosigkeit & Sinnstiftung, Palliativstationen & Hospizarbeit, warum man nie richtig ankommt, keine Lust auf den Mars, Sand hassen, Astronauten, Sternstaub, Roadtrips durch Portugal, das schöne Gefühl sich selbst zu vergessen, auf der Bühne den Kopf ausschalten, schüchtern sein & trotzdem exzessiv performen, Bühnen-Outfits als Freiheitsgefühl, verschiedene Facetten derselben Person, akademische Welt, FLINTA* im Punk vs. Wissenschafts-Alltag, warum man nur mit Leuten arbeiten sollte, die einen akzeptieren wie man ist, Dreikönigskeller Frankfurt, schwierige Familiengeschichten, Kriegsfolgen & Leistungsdruck, warum Schüchternheit nicht aus dem Nichts kommt, mit der eigenen Mutter über die Kindheit sprechen, Klavierunterricht & Ballade Pour Adeline, nerviger Klavierlehrer, untalentiert genannt werden, Mod sein in den späten 90ern, 60s, Ehekrach in der Bandprobe, Du-Botschaften, warum man Streitkultur lernen kann, Akademiker-Väter ohne Schulabschluss, Unternehmer-Mentalität aus dem Nichts, gut situiert aufwachsen & sich trotzdem komisch fühlen, ADHS, als Jugendliche nie richtig in die Schule passen, eine manipulative beste Freundin, mit 16 im KUZ in Mainz tanzen gehen, Mod-Frisuren & Haarspray, erste Küsse am Bahnhof, Faustschläge in die Luft vor Glück, Kleinstadtflucht aus der Pfalz, Indie-Schuppen in Wiesbaden, warum manche Menschen aufhören Musik zu machen, Ex-Freunde verlieren, mit Anfang 20 einfach Frauen für eine Band ansprechen & in drei Wochen die erste Band gründen, Ida Red, Schüchternheit mit Ehrgeiz bekämpfen, Musik machen wollen obwohl man eigentlich nichts kann, uvm.  

245: Benjamin Maack (Autor, Journalist, TRICKS, Einlegen Kassetten) - Und dann kam Punk12 May 202602:49:57

Content-Hinweis: In dieser Folge geht es u.a. um psychische Erkrankungen und Suizid-Gedanken.


Melanie & Jobst im Gespräch mit Benjamin. Wir reden über die Shitlers, Bardowick, Hubert Selby onanierend im kalten Entzug, Ungerechtigkeit & Gewalt, Empathie-Unterricht in der Fahrschule, aus Versehen Humor, mit Timo "The Longest Line" im Auto hören, die Band Heyt, Scared Straight & Ten Foot Pole, statt Propaghandi nur ...but Alive, ein handkopierter Katalog mit CDs, mit 12 mal Death Metal probieren, den Gitarristen von Ryker´s im Zug treffen, ein vakuumöser Haushalt, Hobby Holz hacken, ständig in hab acht Stellung sein, immer Angst haben fertig gemacht zu werden, bei Oma Anni auf den Feldern abhängen, den Spargel zu kurz abstechen, ein wandernder Granatsplitter in Opas Stirn, die ganze Welt voll mit Schmerzen, wie beim Hulk, wegen Lippen-Gaumen-Spalte zur Sonderschule, in Bardowick beim All-You-Can-Eat-Chinesen, das Lieben auslagern, plötzlich wurde Papa weicher, bei der Freundin die Arschdusche einbauen, das Nazi-Gymnasium in Lüneburg, wenn man wütend ist hat man meistens ne Wahnsinns-Angst, ST aufm Walkman, so genannte Elternbands, aus Wut kann Poesie entstehen, das 1000 Steine Projekt, Life of Agony & Spudmonsters & Pro-Pain, eigentlich Melodien brauchen, Flag of Democracy im Fundbureau, Nazi-Parties in Garagen, ein Band-Wettbewerb in Winsen/Luhe, Stress mit Okkervil River, sechs Kassetten auf Einlegen Kassetten, es wird blöd wenn Sachen monetarisiert werden müssen, das Tracy Chapman-Problem, Kafka & Benn, Menschen mit langen beigen Mänteln wollen Kleinanzeigen schalten, das große Frisör-Special im Prinz, plötzlich Video-Spiele als Kulturgut sehen, eines tages vom Spiegel, der coole Bill Watterson, mit der Härte nicht weiterkommen, ein unglücklicher Mensch der mit Glück überschüttet wurde, Bolt Thrower, dumm was lernen angeht, Depressionen sind der Porsche unter den psychischen Erkrankungen, Melancholie vs. Trauer vs. Depression, Absagen sammeln müssen, in Arzt-Romane auf Platz 23 sein, die Zeit braucht Offenporiges, den Gedanken Zügel anlegen, die zuverlässige Qualle, in den Schatten wachsen die größten Monster, eigentlich nach Berlin wollen, in sich reisen, mehr Punks auf Sylt, beiläufige Freundlichkeiten, das neue Album von Kim Gordon, Sonic Youth is ne Scheiß-Band, superteurer lila Spitzkohl, die Doku "The Other F-Word", uvm.


Drei Songs für die Playlist:

1) Ein Lieblings-Lied des 16-jährigen Benjamin: SUICIDAL TENDENCIES - Alone

2) Ein Song mit dem man Benjamin auf die Tanzfläche locken kann: RAGE AGAINST THE MACHINE - Killing in the Name of

3) Ein wirklicher guter Kinder-Song: BUMMELKASTEN - Rolltreppenmax

244: Isabell (SUCK) - Und dann kam Punk05 May 202602:22:40

Christopher & Jobst im Gespräch mit Isabell. Wir reden über sogenannte Frontpersonen, seit der Geburt gleich aussehen, immer mal anders aussehen, Großkotzigkeit, Fremdgehen und Verzeihen, Interesse an Merch-Design, ein nerdiger Comic-Store um die Ecke, Green Day cool gefunden haben, Waschbär-Style-Make-Up, Ty Segall, übel coole Eltern, klassischer Dad-Rock, der Kurbelkasten in Hann. Münden, alles kann nichts muss, nie ne Konsole besessen haben, World of Warcraft besessen haben, V+ Curuba aufm Dorffest, musikalische Früherziehung, nie Hosen tragen, relativ verkopft sein, Glaubenssätze in Familien, das Haus in Kassel, die Mutter, Night Viper in der Goldgrube, kein Bock Cocktails zu machen, Mittwoch ist Muttertag, Antisemitismus auf der Documenta, während des Konzerts an alles Mögliche denken, La Pochette Suprise Records, mehr Schlägerei als Konzert, miese YouTube-Kommentare, Plakat fürs Open Air Kino Festival in Kassel, eher Handwerkerin als Künstlerin, Logos mit Wiedererkennungswert, angekommen fühlen, auf jeden Fall Kneipenkind sein, Säure hebt den Geschmack, uvm.


Drei Songs für die Playlist:

1) Ein Lieblings-Lied der 16-jährigen Isabell: BILLY TALENT - Devil in a Midnight Mass

2) Ein Song mit dem man Isabell auf die Tanzfläche locken kann: ANGEL HAZE - Werkin Girls

3) Ein aktuelles Lieblingslied: DES´REE - Life

243: Moses Schneider (NACHDRUCK, GUM, Produzent) - Und dann kam Punk28 Apr 202601:42:18

Christopher & Jobst im Gespräch mit Moses. Wir reden über Auspumpen von Seen, Musik nur noch analytisch hören, das letzte Studioalbum von Devo, mehr Interesse an Bands als an Einzelmusiker:innen, relativ einfach Musik machen können, Dead Kennedys komplett abfeiern, "Soundtracks zum Untergang", Luft-Schlagzeug im Sound, Iron Butterfly, der Edit des Jahrtausend von "Strawberry Fields", die Dachbodenzeit Anfang der 80er, es wird spannend wenn es rechts und links ausbricht, Aufnehmen im Proberaum von Ideal, Queen-Konzerte zu Ostern, Crime & the City Solution, Pixies feiern sich selbst auf MTV, gute Laune in der Stadt, nach dem Demo gings bergab, es fühlt sich wie verlassen werden an, die lohnenswerte Roland Kaiser-Doku, die nicht so lohnenswerten Bücher von Rick Rubin, ein Kreator-Weihnachtsalbum, ein Song von Ätna wird kommen, Mentruationsmassaker & Grenzkontrolle, ein humanoider Roboter zur Zeit des Falkland-Krieges, das neue Foo Fighters-Album, Kapa Tult im Hole 44, uvm,


Drei Songs für die Playlist:

1) EIn richtig guter deutsche Punk-Song: KREATOR - Hordes of Chaos

2) Ein Lieblings-Lied des 30-jährigen Moses: NIRVANA - Smells Like Teen Spirit

3) Ein aktuelles Lieblingslied: KAPA TULT - ARD Mediathek

242: John (ZANN, MALVE, VOYTA, Floss Bros. Buttons) - Und dann kam Punk21 Apr 202602:53:07

Caroline & Jobst im Gespräch mit John. Wir reden über Sammeln, ein geklautes Transcend-Shirt im Zoro, es mit Zann übertrieben haben, Beastie Boys & Sex Pistols Platten geborgt, über den Cousin Kontakt zu den Ostpunk-Bands, das Hinterfragen von Autoritäten, Provokation mit dem Beatles-Namen, Stasi-Vermutungen, Antje vom NDR, extreme Angst vor Armee & Militär, nie das Image einer Band angenommen haben, mitm gepimpten Fahrrad mit Mopedreifen über die LPG-Felder, Quelle-Agenturen, Nazi-Agriffe während der Baseballschlägerjahre, alle Subkulturen zusammen, Sick of it All im Zoro, Nazi-Alarm während Born Against & Ambush, Feeling B in Ebersbrunn, eine Viertel-Stunde Sirene bei Sandow, ein Problem mit Labels haben, versteckter Klarer, einfache Blues-Akkorde auf der Akkustik-Gitarre, DDR-Röhrenradio als Verstärker, Gitarrenunterricht per YouTube, Sex & Violence-Cover, Rüdiger von Lifeforce, das New Bedford Fest 1996, bewußtlos bei Lifetime, Show-Hopping in den 90ern, der Erste an der Essensausgabe, Popper im Herzen, auf Tour mit Iceburn, immer n Wasserkocher dabei, mit Erwartungsdruck kämpfen, der krasse Boys Club der 2000er, gern an Sachen hängen, mit Unbroken im Festsaal, das Button-Business, kein Bock auf Siebdruck, Ärger mit Engine Down, 20000 Buttons fürs Bandhaus, Dreh fürs ZDF, Earth First vs. Earth Crisis, fehlendes Wechselmodell, die erste Generation die Subkultur ins Alter bringen, cool mit Unprofessionalität umgehen, Painting & Gold Disco Ship, gern kochen, kaum noch gute Roggenbrötchen kriegen, ein übelst einfaches Rezept von Zucker & Jagdwurst, Wissen mit Johnny, uvm.


Drei Songs für die Playlist:

1) Der beste DEPECHE MODE-Song aller Zeiten: Never Let me Down Again

2) Ein Hardcore‑Song, der John bis heute begleitet: WAXWING - One for the Ride

3) Ein richtig guter aktueller Song: K. FLAY - Can´t Sleep


241: Sabrina (LÜGEN, I FEEL VIOLENT) - Und dann kam Punk14 Apr 202602:57:00

Christopher & Jobst im Gespräch mit Sabrina. Wir reden über Doktortitel in Ausweisen, Lügen, mögliche Begrenzung der Freedom of Speech nach wissenschaftlichen Vorgaben, bestimmte Begriffe als Beleidigung, hoffnungsvoller als vor 10 Jahren sein, Schnürsenkel, es schaffen, erste Lerneinheit: Frauen- und Geschlechterforschung, das Private ist politisch, Born a punk, Nina Hagen & Thomas Gottschalk, Deutschpunk von A bis Z durchspielen, "Lange, du bewegst Dich wie n Hammerwerfer", Urlaub im Sauerland, Traumlandpark, Vaters elf Geschwister, mit 13 Psychologie-Bücher lesen, große Fragen nach Vergebung, kritische Täterarbeit, das Projekt "Kein Täter werden", in Berlin mit Leuten ausm Ruhrgebiet abhängen, zu viele wilde Cousins, doch nicht ins Mädchen-Gymnasium passen, mit 14 rauchen anfangen, Affinität zur Love Parade, Plateau-Buffalos, Onkelz & Techno, das eigene Distinktionsverhalten, schon immer Geschichten schreiben, echte blaue Briefe, Hausarrest & Fernsehverbot, Gabber in 90ern, Gras von Schlumpf holen, erstmal n FSJ, Pädagogik-Studium, traumatisierende Erlebnisse im Altenheim, Intersektionalitätsfoschung, große Leidenschaft für Wissenschaftstheorie, ein ganzes Semester Hannah Arendt, Gruppenarbeit zu Incels, Punk & Arbeit gehören nicht zusammen, Vorlesungen halten können, potentielles Imposter-Syndrom, "Pädagogik der Vielfalt" von Annedore Prengel, "out of order - high quality trash", Lügen sehr sehr ernst nehmen, kann man Gedanken eigentlich heilen, Auseinandersetzung über Haltung, Berlin irgendwie immer scheiße, ziemlicher Wessi sein, Stiefel-Nazis an den Bahnhöfen, der küchenpsychologische Begriff "Toxische Männlichkeit", die Wichtigkeit von Begrifflichkeiten, Fleischkonsum & Männlichkeit, der vegane Weihnachtsmarkt im Duisburger Lokal-TV, "Hey, Guten Morgen, wie geht´s Dir", uvm


Drei Songs für die Playlist

1) Ein richtig guter Gabber-Song: NEOPHYTE - Braincracking

2) Ein Lieblings-Lied der 25-jährigen Sabrina: BASH! - Selig

3) Ein aktuelles Lieblingslied: SITTENDEZERNAT - Kneipe

240: Kessy (apabiz, ASP) - Und dann kam Punk07 Apr 202602:55:27

Christopher & Jobst im Gespräch mit Kessy. Wir reden über Turn it Down und das apabiz, die Frage ob die Antifa versagt, die linke verantwortlich wenn´s scheiße läuft, der Antifa-Sommer 2001, die Demokratie bewahren, zu Fasching als Nina Hagen, Glam Rock der großen Schwester, die Zauberberg-Klinik in Davos, der Euphemismus Hausfrau, totale Unterforderung, Kiffen & Äppler saufen, das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden, der frühe Tod der Schwester, sich sehr gut streiten können, die Schönheit von Friedhöfen, Werkzeug muss gut sein, Sommerloch-Konzerte in Limburg, mit nem Durchsteckschlüssel auf der Urbanstrasse, die Mitwohnzentrale, ein Bericht in der Abendschau, ebsch sein, eine Kleiderfabrik auf dem Kottbusser Damm, der 1. Mai 1987, der Umzug in die Görli 37 mit dem Circle Jerks-Dude, der Wende-Abend, mit Coffin Break & Leeway in die Niederlande, der Nazi-Kiez in Lichtenberg, der besetzte Abenteuer-Spielplatz in der Kreutziger, Mordred & N-Factor, die großartige Capital B-Dokuserie, Dial L for Liquidation, Antifa war immer dabei, Scherben-Demos waren immer anlassbezogen, lange keinen Lebensplan haben, unterwegs sein wollen, die ersten zwei ABM-Stellen im Antifa-Pressearchiv, die Versteckspiel-Broschüre, Papier ist schwer und braucht Platz, das White Noise-Buch, der Neukölln-Komplex, Orte für queere Jugendliche, Rechte werden nicht mehr zurückgedreht, die Kanarienvögel der Gesellschaft, keine große linke Erklärung, in die Räume gehen, Zuschauerreaktionen der Öffentlich-Rechtlichen, Glaubensätze zum Thema Geld, die rosa Luxenbörse, saubere ETFs, ein freakiges Investment-Tool, ein gutes Leben für mich und meine Leute,


Drei Songs für die Playlist:

1) Ein Walkman-Lieblingssong: EXTRABREIT - Polizisten

2) Ein Discman-Lieblingssong: N-FACTOR - Burn Like Rome

3) Ein aktuelles Lied, das Kessy gern beim Pumpen hört: BAD COP / BAD COP - Womanarchist

239: Nils Wittrock (ON CANVAS, WESERGITARRENDUO, THE HIRSCH EFFEKT) - Und dann kam Punk31 Mar 202603:03:29

Christopher & Jobst im Gespräch mit Nils. Wir reden über Eheverträge, Rahel Hirsch, Mozart-Variationen von Fernando Sor, mit 16 vorm Burger King prügeln, Auto-Hass, Schlüsselkind vor VIVA, die tiefhängenden Gitarren von Bad Religion, Chad Smith auf dem Drumeo-Channel, für Kinder ungeeignete Urlaube, zu Bridge over Troubled Water Rommee spielen, Best of CCR, der erste Iro mit 13, ein Treffen mit Marky Ramone, Aufmucken gegen Rechts in Weyhe, Anti-Irak-Kriegs-Demo in Berlin, Gespräche mit dem Großvater, beim Amtsgericht in Syke sitzen, Grillen & Kiffen, Iro in verschiedenen Ausführungen, die Band Ruth Ruth, Riesen-Hits von Alannis Morissette, eine RATM-Plagiatsband, Nachtdienste auf der Stadtteilfarm, BWV 915 von Bach, Akkordeon-Unterricht bei einer russischen Lehrerin, On Canvas auf MySpace, erste DIY Shows, eine tolle Musik-Theorie-Lehrerin, auf Tour mit THE DILLINGER ESCAPE PLAN, mehr Resilienz durchs Fokussieren aufs Kleine, Social Media, 6-wöchige Touren im Dropstitch-Kanadier, deftiger Eintopf aus Chinakohl, uvm.


Drei Songs für die Playlist:

1) Der beste RAMONES-Song ever: I wanna live

2) Ein Lieblings-Lied vom 21-jährigen Nils: DELBO - Peroma

3) Ein aktuelles Pop-Lied, das Nils gern hört: JULIEN BAKER - Bloodshot

Kein Gast, viele Themen – von jungen Szenen, Reunions und alten Platten über D-Beat bis Steam-Punk, inklusive verschwundener Twisted-Teens-Platte und dem Gefühl, dass die Zeit schneller vergeht24 Mar 202602:46:26

In dieser Folge setzen sich Christopher und Claude ohne Gäst*in zusammen und reden sich einmal quer durch das musikalische Universum, von Herford Hardcore bis Solar-Punk und zurück in den Keller nach Erfurt.

Los geht’s mit euren Einsendungen (danke dafür <3), die uns u.a. in die liebevolle Umarmung von Herford Hardcore und ins sagenumwobene Fla Fla führen. Von dort aus wird’s schnell nostalgisch: Reunions, alte Helden und die ewige Frage, warum man eigentlich immer noch auf denselben Alben hängen bleibt.

Wir stolpern durch Referenzen wie Texas Is the Reason, Jawbreaker, Gorilla Biscuits, Quicksand, Refused und Les Savy Fav, Converge, 77er Punk, große Buttons, enge Hosen.

Dann wird’s persönlich: Wo ist eigentlich Claude’s Twisted-Teens-Platte hin?! Und warum hat Jobst heimlich einen Soft Spot für Folk Punk und näht sich bald eine Mönchskutte? Fragen über Fragen.

Natürlich darf der Blick in verschiedene Subgenres nicht fehlen:
Horror-Punk vs. Psychobilly (inkl. kurzer Verbeugung vor The Misfits, The Cramps & Demented Are Go), Ska-Punk und Ska (ja, wir differenzieren, keine Sorge) mit Operation Ivy, The Mighty Mighty Bosstones und der Erkenntnis: Offbeat ist Geschmackssache (Claude sagt ist scheiße), 77’ Punk, Horror-Punk, Psychobilly, Ska-Punk, Ska, Melodic Core, Steam-Punk, Solar-Punk, Goth Punk, Cyber Punk, Teslapunk, Folk Punk, Raw Hardcore Punk, Crust, Köln-Hardcore, Chain Punk, D-Beat, Pillow Punk, NDW (Neue Deutsche Welle), Melodic Core.

Und wir landen bei der wichtigen Frage: Wie kann Punk eigentlich eine optimistische Zukunft mitdenken?

Zurück in die Realität: Raw Hardcore, Crust, Köln-Szene, Bands wie Dogs Out, Passed Out, Wonderful World, Glow und Rhineline – plus die Feststellung, dass kulturelle Codes von Hip-Hop und Black-Metal zitiert werden.

Außerdem:
– Viele FLINTA*-Bands in euren Einsendungen <3
– Antifeministischer Backlash? Können wir nicht gebrauchen.
– Incels? Sollen aussterben.– Und wir philosophieren über Zeit und wie der Tod uns vielleicht mutiger macht.

Unvollständige Liste von besprochenenen Bands: Refused, Les Savy Fav, Converge, The Damned, The Shocks, The Briefs, Twisted Teens, Nick Cave, The Melmacs, The Misfits, Demented Are Go, The Cramps, The Mighty Mighty Bosstones, Operation Ivy, NOFX, No Use for a Name, Bad Religion, Abney Park, Drachenflug, Tales of Nebelheym, The Specials, Pisuar, Dogs Out, Passed Out, Wonderful World, Glow, Fear of Sin, Hatebomb, Die Knöpfe uvm.

238: Lee Hollis (WALTER ELF, SPERMBIRDS, 2BAD, ANKRY SIMONS, STEAKKNIFE, FUMO.) - Und dann kam Punk17 Mar 202601:54:08

Christopher & Jobst im Gespräch mit Lee. Wir reden über Heimat, Bärte wachsen, eine Band-Familie verlassen, The Island in Houston Tx, The Who ohne Keith Moon, "Condition Red" von den Red Rockers, rustikale Eindrücke von Kaiserslautern, das Glockencafé, der bodenständige Punkrock der Toten Hosen, Ian MayKaye ist schuld an allem, drei Leute - fünf Bands, Platinen löten, einmal die Woche bei der Polizei melden, es gibt keinen Ersatz für Musik, auf keinen Fall nur alte Songs spielen wollen, die neue Band FUMO., das kommende Buch "I was Born", seine Zeit ernster nehmen, uvm


Drei Songs für die Playlist:

1) Ein Lied, das Lee an seine Zeit in den USA erinnert: ANGRY SAMOANS - Gas Chamber

2) Ein richtig guter deutscher Punk/HC-Song: PARTY DIKTATOR - Stand Behind Me

3) Ein aktuelles Lied, das Lee gern hört: DELGRES - 4 ed maten

237: Hollow Skai (No Fun Records) - Und dann kam Punk10 Mar 202602:28:27

Christopher & Jobst im Gespräch mit Hollow Skai. Wir reden über Daily Terror, Lesungen zum Buch, sich an Prosa versuchen, der Mainstream hat sich so ergeben, lieber Gala als Stern beim Zahnarzt lesen, der Widerspruch von Punk & Coffee Table Books, im Arbeiterkampf über faschistische Punks gelesen haben, Vibrators in der UJZ Glocksee, fast Hans-a-Plast-Sänger geworden sein, die hannoversche Alternativ-Presse, selbst was machen stundenlang mit anderen diskutieren zu müssen, freiwillig bei der Leibstandarte melden, Jane & Scorpions, der 5-Uhr-Club, Live-Aufnahmen vom Vietnam-Krieg in der Tagesschau, schon immer Sponti, mit allen gut klar kommen, Michael Schenkers Fußball-Künste, bizarre Privatparties mit Musik, es gab auch auf die Fresse, Liliput & Kleenex, ganz entscheidend war die Korn, das Zeit verging schneller, die Schlattersche Krankheit, der Schneeball-Vertrieb, 100 Platten mit Katzenmusik auf Zick Zack Records, "Liebe im Funkhaus" von Mythen in Tüten, freier Mitarbeit bei der HAZ, Dinner mit Roland Gift von den Fine Young Cannibals, die Manchester Rave Szene, mit Marlene Jaschke verheiratet, Panzerkreuzer Rotkäppchen & Techno Treuhand, Fotos am Ortschild von Portishead, gern öfter mit Conny Lesch zusammenarbeiten, der Soßenfleck auf Joschka Fischers Krawatte, Hüsker Dü in Hannover, Deutscher Meister im FKK-Tischtennis, Christophers Tischtennis-Erlebnisse in Nord-Korea, die vierte Staffel von Lincoln Lawyer, "Schaut, wie wir tanzen" von Leila Slimani, Leonardo Padura, das letzte Solo-Album von Rio Reiser, Stone Roses auf Spike Island, uvm.


Drei Songs für die Playlist:

1) Ein Lieblingslied vom 15-jährigen Hollow: JANE - Hang on to your dreams

2) Der beste No Fun Records-Song ever: HANS-A-PLAST - Es brennt

3) Ein aktueller Song, den Hollow richtig gut findet: BADCHIEFF x MIKKA x SIRA - Gut aus

236: Izzy (DESPAIR ETERNAL, MIMESIS, STERBEN, WÜT) - Und dann kam Punk03 Mar 202602:54:06

Christopher & Jobst im Gespräch mit Izzy. Wir sprechen über den Vöner, der weiblichste Dönerladen Berlins, keine Scham vor Kreativität, beim Zuspätkommen leiden, sich auf Google Maps verlassen, eigentlich ausm Metal kommen, extra zwei Stunden früher für die Frisur aufstehen, 8-saitige Gitarren in Neon-Grün, zu schüchtern für Emo-Treffs, übelster Twilight-Fan, "Denim & Leather", Metal-Punk-Parties im Underground, das Kult in Rockenhausen, SOAD auf Klassenfahrt in der Waldbühne, Reitsport, Klavier zugewiesen bekommen, gern Tenacious D spielen, Dudelsack mögen, über Subkulturen forschen können, erstmal zwei Jahre Therapie verschreiben, Montagskonzerte, jeden Tag am Schlachthof in Wiesbaden, Wrust aus Botswana im Haus Mainusch, Erfahrungen junger Menschen mit vietnamesischem Background, eine richtig schlechter Stoner-Coverband, 24/7 Diva Heaven & ihr Grrrl Noisy Kollektiv, Gesangsunterricht, das Magic Voice Spray, Vocal-DVDs von Melissa Cross, das erste Mal auf der Bühne, in einer Motörhead-Coverband vorspielen wollen, Ole in der Nähe vom Flufffest aufgelesen, Klopausen in den Pyräneen, eigentlich nicht die einzige Flinta-Person in der Band sein wollen, Texte in Öffis schreiben, sich nach jeder Wendo Session gut fühlen, richtig gern in die Sauna gehen, shitty German Version von vietnamesischem Essen, Attila Hildmann, uvm.


Drei Songs für die Playlist:

1) Ein Lieblingslied der 13-jährigen Izzy: MY CHEMICAL ROMANCE - The Black Parade

2) Ein richtig guter Black Metal Song: HYEMS - Nazi Black Metal Fuck Off

3) Ein aktueller Rap-Song, den Izzy richtig gut findet: BABSI TOLLWUT - Lächeln, Lachen, Zähne zeigen

235: Steffen Rose (Navigator Productions, Save The Core Festival) - Und dann kam Punk24 Feb 202602:42:28

Christopher & Jobst im Gespräch mit Steffen. Wir reden über potentielle Lifetime / State of the Nation-Tour, Spiegeleier für Walter Schreifels, die Geburt der Tochter, 1983 Bad Brains in Tübingen, Queen Ende der 70er, ein Internat in Königsfeld, nicht um Normahl rumkommen, Spiky Hair & Lederjacke, die amerikanische Base in Wertheim, Wertheim gibt´s quasi erst seit 1945, Blutmisch-Pipetten, das geile Jugendzentrum in Wertheim, Bluttat für 4DM, ein Anruf der Tourmanagerin von Toxic Reasons, SLapshot & Skeezicks, Auftrittsverbot im gesamten Main-Tauber-Kreis, Jingo de Lunch im AKW, Born Against & Rorschach, Sid von Cheetah Chrome Motherfuckers, heimlich Papas Faxrollen leerfaxen, First Strike Records & Jailcell Recipes, die erste SFA-Tour, abgezogen von Comin Correct, RadDev bei Don Fury, Live-Konzerte waren immer die Basis, eine schwache Gewerkschaft, Riesen-Respekt vor Berlin, das Frontkino in Berlin, das Abwickeln von Vaters Firma, die ganzen Plattensammlung verkaufen, beim Handstandlaufen die Schulter brechen, JFA in den USA, Bands per Soundcharts analysieren, Wolle ist die Excel-Tabelle, Catering ist das A & O, Walls of Jericho erfüllen die Quote nicht, Schwierigkeiten mit Johnny Rotten, ayurvedische Morgenroutinen, zwei Tassen heißes Wasser, eine der zehn schönsten Weitwanderwege Deutschlands, eine Clash-Hologram-Show, "Mein Vater ist Punker von Beruf", ein Punkrock-Damenchor, ein Tattoo von Henk Schiffmacher, uvm.


Drei Songs für die Playlist:

1) Ein Lieblingslied vom 15-jährigen Steffen: QUEEN - We Will Rock You

2) Der beste Song NYHC-Song aller Zeiten: CRO-MAGS - Hard Times

3) Ein Lied, das Steffen über seine Tochter kennengelernt hat: WALK OFF THE EARTH - Somebody That I Used To Know

234: Micha (CHASTMENT, DIAVOLO ROSSO, COP AN ATTITUDE) - Und dann kam Punk17 Feb 202603:12:44

Caroline & Jobst im Gespräch mit Micha. Wir reden über Italien Anfang der 80er, ein Plattenladen mit Negazione-Shirt, heilfroh zu sein keine Kinder zu haben, sich Bush zurückwünschen, eins der geilsten Dinge der Welt, der ÖPNV in der Pfalz, der Zivilcourage-Sampler, die großartigen OMD, die Punk-Mentorin mit grünem Iro & Ratte, die Schulbusse nach Landau, Wasserstoffperoxid aus der Apotheke, gut wenn einen der Feind erkennt, italienische Dorffaschos von der Realschule, Speyer immer stabil, der Parallelklasse ins Pult kacken, mit dem Fahrrad nach Landau, Bestellungen bei Bullshirt, Platten bei Montanus Aktuell, 1988 bei Tankard, der Sozialarbeiter von Grup Tekkan, "No thought" von Doom, die großartigen Anomie, nerviges Sich-Raum-Nehmen, die Band Naevus, Diskussionen um Grindcore, Winzer Waldi von Ironkill, mit Diavolo Rosso in Zwiesel, die herzlichen Regensburger mit Velami-Broten, rauschmäßig nicht veranlagt sein, eine zwei Wochen lang getragene Unterhose als Dämmmaterial, mit Little Joe im Proberaum, komischer Vibe im Proberaum, die Gründung von Cop An Attitude, DIY aus der Not raus, immer noch angepisst mit Ü50, keine DIY-Vasektomie, Love is Blind, die innige Beziehung zu Mila, sensibler Dickschädel, vegane Hundeernährung mal wieder, Abdrücke in einen Artikulator stellen, die Zähne von Wolfpack & Sascha Hehn, die Morphologie eines Zahnes, Untergrombach, als Kind schon Spießer, Stangensellerie in Hommus, Black Forest Tofu, dreimal die Woche im Gym, Leute hassen die in der zweiten Lebenshälfte aktiv werden, Gesichtscreme & Augen-Roll-On, Schönheits-OPs, auf die meisten Menschen keinen Bock haben, die letzte Gauze-LP für 49€, Duplikate von einem angenagten Apfel, der Schwarze Keiler in Stuttgart, Bull Nakano aus Wien, uvm.


Drei Songs für die PlaylisT:

1) Ein Lieblingssong vom 12-jährigen Micha: THE CURE - Play for Today

2) Ein Hardcore‑Song, der Micha bis heute begleitet: POISON IDEA - Laughing Boy

3) Ein Pop-Song, der auf keiner Party fehlen darf: BRONSKI BEAT - Smalltown Boy


233: Rudi Grimm (BÄRCHEN UND DIE MILCHBUBIS) - Und dann kam Punk 10 Feb 202602:16:03

Christopher & Jobst im Gespräch mit Rudi. Wir reden über gesellige Bosonen, alte verkrustete Dinge aufbrechen, 1989 in die UdSSR, reformierte Oberstufenzeiten in Hannover, ein Punkrock-Super-8-Film im Kunstunterricht, Hans-A-Plast im Keller des Leibnizhauses, einfach im positiven Sinne, Stranglers, anders weil aus dem Ruhrgebiet, Streit über Aggregatzustände, Wasser unter hohem Druck, kein Wachs-Experte, springende Parameter, Glaube an den Fortschritt, sehr gern Elektronik basteln, Lektionen von Martin Fuchs, keine besonders aggressive Persönlichkeit gewesen sein, die Jubel-Tour von No Fun, der Wendepunkt im Studium, ein Interview mit Hollow Skai, ein Ton pro Song, makroskopische Quantenobjekte und quantenmechanische Zustände, komplizierte Schwingungen bei Obertönen, die Unvereinbarkeit von BUM & Physik, flogging a dead horse, "Ich mache alles falsch", Note ist nicht das wichtigste, der Typus Physiker, komplexe & teure Apparaturen, die Natur selbst fragen, kilometerlange Speicherringe in Kathedralen, die Sternstunden der Experimentalphysik, von Physik zum Consulting, Vorlesungen über thermodynamische Maschinen, der große Hype um Quantencomputer, einigen Jugendlichen fehlt der Biss, lernen im eigenen Tempo, thermische De-Broglie-Wellenlängen, endlich wieder das Bose-Einstein-Kondensat, mit ner Kamera die Atom-Wolke anschauen, die unfairen Nobelpreis-Sachen, klassisches Ballett, Musik nach dem Gala-Dinner, Hobby Video-Schnitt, drei Highlights aus der Innsbrucker Zeit, die Efimov-Zustände, uvm.


ZWEI SONGS FÜR DIE PLAYLIST

1) Ein Lieblingslied des 15‑jährigen Rudi: THE SWEET - Ballroom Blitz

2) Ein Punk‑Song, der Rudi bis heute begleitet: STRANGLERS - Hanging Around

232: Magdalena Schaffrin - Und dann kam Punk03 Feb 202602:06:41

Christopher & Jobst im Gespräch mit Magdalena. Wir reden über eine Neudefinition von Luxus, selbstgestaltete Sweater, viel schwarz tragen, "Never Mind the Bollocks" auf CD dank der Hippie-Mutter einer Freundin, viel Wut in der Pubertät, die Casba in Konstanz, Chemie war gut, endlich mal wieder Verbal Razor, endlich weg aus Konstanz, zu groß für die Schwaben, das Altersheim am Bodensee, sich mit Vivienne Westwood verbunden fühlen, Hennes & Mauritz, in einer alten Villa in Halle, die BSE-Krise, Wechsel nach Berlin, zum eigenen Label erzogen werden, die Firmenkultur von H&M, "No Logo" von Naomi Klein, Baby-Bodies von Bayern München, superspannendes Projekt von der Senatsverwaltung, als Punk wieder zurück ins Leben kam, jetzt endlich in den Moshpits, die unglaubliche Energie von Musik, mehr Freude und ein paar blaue Flecken, ein Gefühl von frei sein, Eisbaden, da sein wenn´s drauf ankommt, uvm.

231: Jonas Engelmann (BRIGADE STAATSFEIND, Ventil Verlag) - Und dann kam Punk27 Jan 202603:02:51

Christopher & Jobst im Gespräch mit Jonas. Wir reden über Schluckleser, Struktur & Verantwortung, schöne Lego-Sets, das Selbstbewusstsein sich nicht als Hochkultur zu verstehen, die wunderbaren Kix-Comics, Punk auf verschiedenen Medien spielen, Mangareihen zum 87. Mal lesen, die Bänker-Mentalität des Großvaters, japanische Buch-Schutzhüllen, unterschiedliche Wahrnehmungen von Wertschätzung, super-diszipliniert sein, alle Plattenkäufe dokumentiert, Gedanken zu "Ich sehe die Schiffe den Fluss herunterfahren" von Abwärts, die sich ständig neu erfindenden NoMeansNo, das Zap im Wuppertaler Plattenladen, Nonoyesno im Juz Bingen, Rasmus Englers "Tobende Mumie", ein Gymnasium am Fuß der Loreley, pre-Grüne-friedensbewegte Birkenstockträger, fanatischer ???-Fan sein, das Klausner-Fanzine von Kai Damkowski, "Lipstick Traces", billige Kurt-Schwitters-Collagen, das Komparatistik-Studium, man kann auch in der Pflege arbeiten und trotzdem Bücher lesen, Martin Büsser im Vorprogramm von The Notwist im Juz Bingen, ehrfürchtig beim Praktikum im Ventil Verlag, spontan als Kollektivist einsteigen, die (Nicht)Wahrnehmung als Vegan-Verlag, der Literatur-Zirkus, Martins Krebserkrankung, "Die Heebie Jeebies im CBGB´s", die Reflektion jüdischen Lebens im Punk, die Tradition des Luftmenschen-Denkens, die wichtigsten Bücher für Jonas im Ventil Verlag, mit 40 die erste Festanstellung, die Schwierigkeit linker Politik, die Streitlust & das Abprallenlassenkönnen des Punk, X-Ray Spex > Sex Pistols, die Schlagerpiloten in ohrenbetäubender Lautstärke, perfektes Styling, uvm.


Drei Songs für die Playlist:

1) Ein Lieblingslied vom 15-jährigen Jonas: NOMEANSNO - Rags And Bones

2) Der beste Punk/HC-Song aller Zeiten: X-RAY SPEX - Identity

3) Ein aktuelles Lied, das Jonas Hoffnung gibt: SLEAFORD MODS ft. GWENDOLINE CHRISTIE & BIG SPECIAL - The Good Life

230: Dr. Ring Ding (EL BOSSO & DIE PING PONGS, DR. RING DING & THE SENIOR ALLSTARS, THE BUSTERS,...) - Und dann kam Punk20 Jan 202602:24:43

Christopher & Jobst im Gespräch mit Richie. Wir reden über erschreckend feststellen keine aktuellen Bands zu kennen, Musik als Dienstleister, Roland Kaiser, Background-Sänger bei Santiano, die englische Version von "Tränen lügen nicht", gute Witze, das Rote Rosen-Album, freier Mitarbeiter der Münsterschen Zeitung, die New Bomb Turks, Desmond Dekker 1987 im Odeon, Co-DJ im Jovel, das Pascal-Festival, hinterm Autoscooter die Unschuld verlieren, humanistische Werte, der Unterschied zwischen Streit & Kampf, Pferdesteaks, französische Musikquote, Gilbert Becaud bei Der Große Preis, Ted Herolds "Ich bin ein Mann", Live-Musik im Leetze am Jovel, "Tanz den Ska", Postkarten von Band zu Band, Bücher übers jamaikanische Patois, Posaune bei Skatalites spielen, der deutsche Reggae & Dancehall Boom der frühen 2000er, der passende Name Dr. Ring Ding, warum so viele Leute Ska hassen, das irre Intro von Santiano, Gedanken über die Zukunft, aufs Meer gucken, sich zur "Weinprobe" treffen, Oma-Rezepte bei TikTok, "The Beast in Me" & das neue Buch von Stefan Sandrock, "Die Nachtigall" von Kristin Hannah, "La Bonne Étoile", "Zum Paradies" von Hanya Yanagihara, die Band Jersey Moon, die HiHat von "Racist Friend", uvm.


Drei Songs für die Playlist:

1) Ein Lieblingslied vom 14-jährigen Richie: GLENN MILLER - Pennsylvania 6-5000

2) Der ultimative Ska-Song für Ska-Skeptiker: MADNESS - Night Boat to Cairo

3) Der liebste Song an dem Richie beteiligt war: THE BUSTERS - Fall

229: Bimmi (THE MELMACS) - Und dann kam Punk13 Jan 202602:36:59

Christopher & Jobst haben Bimmi auf Einladung des Podcast-Festivals der Scheune Dresden im Heartbreak getroffen und live vor Publikum eine Folge aufgenommen.

Es ist anders als üblich, aber es hat sehr viel Freude gemacht. und vielleicht haben wir auch gemeinsam gesungen. Ansonsten reden wir über Fake-Bewertungen im Internet, nach Japan auswandern, Rechtsrock & Schlager, das "Wenn die Musi spielt"-Festival in Kärnten, ein gewalttätiger Rechtsradikaler im engen Familienkreis, die spezielle Form des Humors vom Vater, die uns unbekannte Monika Martin, Bandnamen von Shirts abschreiben, obskure Mix-CDs von Thorsten, ein cooler Typ im NO FX-Shirt, die hervorragende Gurken-Zitronen-Limonade von Menschel, Pfand sammeln fürs US Bombs-Konzert, ein Schüleraustausch in den USA, Blockflöten-Übungen, ein selbstgebasteltes Sängerinnen-Kartenspiel mit Anastacia als Herz-As, die Horror-Punk-Band Zombies are Taking Over, die obersorbischen Osterbräuche in Bautzen, der objektiv beste Senf der Welt (Bautz`ner), Bautzen rollt e.V., keine klassische Sozialarbeit, mit Kunst Geld verdienen, die Gründung von The Melmacs, die schwierige Beziehung von Sport und Punk, London-Lauchhammer-Liverpool, Italo Pop hypen, als The Pink Flamingos mit den Foo Fighters auf Welttour, häkeln lernen wollen, uvm.

Auch an dieser Stelle nochmal 1000 Dank an alle, die das möglich gemacht haben: Frank, Jerrika, Lenny und alle vom Heartbreak & Falschen Hasen, die beteiligt waren.

228: Robert Chatterjee Ehrenbrand (MY HERO DIED TODAY, BOYSETSFIRE, THE SAT NAM SESSIONS) - Und dann kam Punk06 Jan 202602:11:49

Christopher & Jobst im Gespräch mit Robert. Wir reden über Familien-Mensch-Sein, wissen wer man ist, wer Hanuman eigentlich ist, die yogische Mythologie, identifizieren wer man nicht ist, Musik & Bücher als Konstanten im Leben, traurig durch "Man in the Mirror" im Radio, Axxis & Sodom, Dead Kennedys eher von Covern kennen, das Berlin-Syndrom, Priester spielen, sich nicht unbeschützt fühlen wollen, Lars Ulrich als Bezugsperson, Mad Dog Mcrea im Café Kairo, Shelter als singulär wichtigste Begegnung im Leben, die Neuerziehung, wenig für religiöse Hierarchien übrig haben, seit 33 Jahren jeden Tag meditieren, ein Sade-Tattoo, die Hoheit über das Tapedeck im My Hero Died Today-Ford Escort, endlich Heavy Metal Gitarre spielen können, die großartige Osho-Disco, der Schlagzeuger von Born Against, der kampfsport-treibende Yogi, sehr spät Straight Edge werden, Plant Medicine, die erste BoySetsFire LP in Marcos Wohnung, bei Sony in der Presseabteilung, die Tori Amos Platte von 2001, die erste Show mit BoySetsFire vor 50.000 Leuten, Coaching von Totze, unerfüllte yogische Träume, the future ist immer noch unwritten, Indien bricht die westlichen Befindlichkeiten, uvm.

227: Sonja M. Schultz (Filmwissenschaftlerin & Autorin) - Und dann kam Punk16 Dec 202502:48:44

Christopher & Jobst im Gespräch mit Sonja. Wir reden über das Schreiben der Doktorarbeit, in der Küche schreiben, sich wünschen regelmäßiger bewertet zu werden, Funf-Wort-Amazon-Bewertungen, Blicke in die Zukunft, Aladins Misstrauensgemeinschaften-Konzept, spannende Außenseiter, das Johannes-Brahms-Gymnasium in Pinneberg, Guts Pie Earshot auf dem Stadtfest, "People have the Power" in Roskilde, im Klapperkettenrock vor- und zurückschreiten, Raven auf der Love Parade, Bayern & Malle, das gruselige Cats-Musical, australische Autorin Jennet Frame, die Lesben-Kneipe Liberty, gern Kunst machen wollen, VHS-Kassetten aus der VHS, die Band Witches Strike Back, das unvollendete Werk "Klo am Zoo", irgendwas mit Medien, die NDR-Sportredaktion, der noch nicht so schlimm gentrifizierte Prenzlauer Berg, so richtig gut wurde es ab 40, freudebegabt sein, das Magische beim Machen von Kunst, "Shoa" von Claude Lanzmann, eigene Widerstandserzählungen auf die Leinwand bringen, ein Work & Play-Camp im Schwäbischen, mit angeklebten Bärten Milchkannen durchs Dorf schleppen, das Literarische Kolloquium, Leute gern unterhalten, ein Gefühl von Schönheit, Ayahuasca im Wendland, Punkerin Kim aus Karl-Marx-Stadt, die Dissidenten von damals, die Schlußszene von Thelma & Louise, Figuren-Aufstellungen, die Energie von Punk, Dark Romance auf TikTok, einen schlimmem Crush auf alle Punk-Frauen in Torgau, Body Combat in einer Schweißpfütze, "Portrait einer jungen Frau in Flammen", "Blutbuch" von Kim de l´Horizon, eine Marathon-Person sein, Schleimkeim-Cover auf der Ukulele, das Gelbe vom Spiegel-Ei, uvm.


Drei Songs für die Playlist:

1) Ein Lieblingslied der 15-jährigen Sonja: STEFANIE - Irresistible

2) Ein Song, der für Sonja Punk repräsentiert: ROSA BETON - 16 Jahre Exil

3) Ein aktueller Lieblings-Song von Christopher: SOGA - Necessito Salir

226: Frank Popp (POLITE DIFFERENCE, THE FRANK POPP ENSEMBLE) - Und dann kam Punk09 Dec 202502:45:03

Christopher & Jobst im Gespräch mit Frank. Wir reden über Intricate & Hip Teens, Coverversionen von Tastenpeter & Elena Paparizou, das eiserne Durchziehen von Bad Religion, Diskussionen um die beste TSOL Platte, Mix-Tapes von Ulli, aufwachsen in Solingen, "7 Jahre lebenslänglich", Nachtarbeit, Moabit Prison Blues, das JWD in Hilden, mit Intricate aufm Eurospar Spielplatz, SxE-Osche mit Multivitaminsaft, Zeichnen in Franks Werkstatt, Doug E Fresh & Kool Moe Dee, die erste Neurosis-Show zu Souls at Zero, frühe Gwar-Shows, Saufen & Kiffen, die Band Polite Difference, der Unique Club, arrogante DJs, eine gecrackte Cubase-Version, Mod-Weekender, das Mod-Revival der 70er Jahre, Stunde X, Tränen bei Curtis Harding, Nation of Ulysses in Düsseldorf, die großartigen Superpunk, Sellout-Vorwürfe von Busfahrer-Mods, Mod-Judas im Forum, Grafiker bei Unique, Rummelplatz Altstadt Düsseldorf, Auflegen im Roten Salon, warum Soul sich nicht weiter durchsetzt, jeder zweite englische Familienvater hört Northern Soul, Baltic Soul Weekender, produzieren von The Odd Couple, das Booking Business im Astra & Lido, das Frank Popp Cover Album, Paul Weller: "I´m in as long as the song is cool", Fanboy-Momente, nicht live spielen wollen, die Entdeckung The Woods, das mickrige Plattenladen-Angebot in Berlin, die gute Punk-Szene von Palma, Paul Weller als potentieller Türöffner in die UK, Songs für "Der Wixxer", sehr ungeduldig sein, öfter ins Kino gehen, gern Hubschrauber fliegen wollen, ein Deutschland-Koller, Köln & Düsseldorf nazifrei halten, uvm.


Drei Songs für die Playlist:

1) Ein Lieblingslied vom 15-jährigen Frank: DESCENDENTS - Suburban Home

2) Ein richtig guter HC-Song: SFA - Gyroscope

3) Ein Soul Song, den jeder kennen sollte: LUTHER INGRAM - If it´s all the same to you, Babe

225: Anja (KENNY KENNY OH OH, GLITCH) - Und dann kam Punk02 Dec 202503:09:00

Caroline & Jobst im Gespräch mit Anja. Wir reden über Fragen an die Oma, Torten in Gesichter, richtiger Punk erst mit Anfang 20, Schubladen, Dr. Alban vs. Haddaway, ganz großer Nirvana-Fan sein, Karlsquell, die T-Stube in Rendsburg, Zugangscodes zu Zentren, Bully-mäßig Sein, die Beverly Hills-Gang, keine Namen - keine Strukturen, die Kommunisten-Gruppe (weil keine Pferde), Spanisch in Kiel, unbezahltes Praktikum in Berlin, Ninja Tunes & Minimal, DJ Shadow, PR-Praktikum in London, Communication Management an einer Fachhochschule in Amsterdam, endlich Leipzig, Against Me im Zoro, Tangled Lines & Dean Dirg, der Hardcore-Dienstag, Friday on my Mind in Ilses Erika, endlich Riot Grrrl kennenlernen, den Style von Tocotronic schon geil finden, die Gründung von Kenny Kenny Oh Oh, "Hier fehlt noch ne Frauenband", mehrmals auf der Fusion, zwei Löcher in der Wand, auf dem Gesang rumreiten, Carolines Riot Grrrl-Story, das Instrument spielt eher Anja als sie das Instrument, die Wichtigkeit Räume zu schaffen, die Szene-Checker aus der ersten Reihe, die damalige Relevanz von Ladyfesten, viel mehr Sichtbarkeit, zum ersten Mal Corona, Leute vom Fahrrad aus anpöbeln, die Gedenkstätte für Zwangsarbeit in Leipzig, Bildungsarbeit & Buchhaltung, Diskurs-Verschiebungen merken, Anfragen ans Bundesarchiv, ein Glas Nutella, Sonne & Fahrrad & Natur, im Alltag die Jungle World lesen, Landschafts- und Tierdokus, Waschbären in Berlin, vor 10 Jahren das letzte Mal betrunken, uvm.


Drei Songs für die Playlist:

1) Ein Lied das Anja mit ihrer Jugend in der norddeutschen Provinz verbindet: NIRVANA - Come As You Are

2) Ein richtig guter Song aus Leipzig: KENNY KENNY OH OH - The Beauty of Absenteism

3) Ein aktuelles Lieblingslied: SYNDROME 81 - Brest la grise

Special: Kleine Redaktionsrunde November 202525 Nov 202502:46:59

Offene Folge! Jobst & Christopher bekommen diesmal die Fragen von Hörer:innen von Claude serviert. Es geht um Lust und Routine beim Podcasten, um DIY 2025, Tabus im Punk, sprachliche Codes, Szenewandel und die große Frage: Was bleibt eigentlich von Punk im Alltag?

Außerdem sprechen wir über Digital-DIY vs. Insta-Komfort, über Regeln der Rebellion und über die Wege vieler Ex-Punks ins Kulturbusiness. Darüber, was eine Band mit einem Podcast gemein hat.

Zum Abschluss: Erwartungen an die MacKaye/Rollins-Collab und Themen, an die sie sich bisher nicht getraut haben.

Feedback dieses Mal besonders erwünscht.

224: Mosh (Mercher, Tour Manager, DJ) - Und dann kam Punk18 Nov 202503:31:04

Christopher & Jobst im Gespräch mit Mosh. Wir sprechen über Gedichte & Tees, vereinsamen, die Hardcore-Familie, mit Mötley Crüe unterwegs sein, eigentlich Koch lernen wollen, nicht nach Australien auswandern, 1.2. 1983, immer mit Älteren rumhängen, Diskussionen über Plasmatics, eher wie n Maikäfer aussehen, jedes Wochenende Dorfdisko, Schlitze kloppen, arbeiten um zu leben, den Eltern dankbar für Punk sein, immer open house, ne Flasche Äppelwoi & ne Tüte Chips, Tote Hosen in der Batschkapp, 1-2 Tage in Haft, total viele Mädchen in der Punk-Szene, den ganzen Tag nach Fleisch riechen, fast auf ner Raststätte erfrieren, im Bauwagen vorm Rauchhaus pennen, wie im kleinen gallischen Dorf bewegen, Snack Attack neben dem SO36, Youth of Today & Charley´s War im Blockshock, Beruier Noir im Quartier Latin, die erste Tour von DI, Harley war der König, das erste Tattoo von Freddy Madball, rise of merchandise, Langarm-Shirts, der Tourbus von Elvis, Stigma schwingt die Italien-Flagge, die schlimme erste Killing Time Tour, zweimal mit Business in den USA, drucken bei Deutschrock, die erfolgreichste Zeit der Misfits, Probleme wegen Scheinselbständigkeit, ein Jahr bei Tesla, elegant von der Bühne springen, schon immer die besten Kassetten aufgenommen haben, das Silverwings, Vegan-Diskussionen in Schweinfurt, der Bean Burger von Burger King, die Haftbefehl-Doku, uvm.


Drei Songs für die Playlist:

1) Ein Lieblingslied vom 15-jährigen Mosh: THE EXPLOITED - Punk´s Not Dead

2) Der beste NYHC-Song aller Zeiten: AGNOSTIC FRONT - Eliminator

3) Ein richtig guter Disco-Song: ABBA - Mamma Mia

223: Marcel (Schuppenhauer Skated Goods, Have Music Will Travel Book) - Und dann kam Punk11 Nov 202503:19:00

Christopher & Jobst im Gespräch mit Marcel. Wir reden über Australien-Klischees, Heimat, ein Herr in einer grünen Uniform, eine Seite Toy Dolls, eine Seite Beastie Boys, die ersten 7"s, ein BMX wegen Goonies, Sperrmüll-Funde, Die Blauen Panther, frühe Accept, Jack Arnold-Filme, volles Programm-WDR-Kind, das erste grüne Plastik-Skateboard für 29,95 DM, das topographische San Francisco Deutschlands, Skateboarding is not a crime, die spannende Geschichte von Gator, "Wheels of Fire" von Santa Cruz, Bad Religion auf "No Control"-Tour in Dortmund, das richtige Cro-Mags-Album, mit 15 Straight Edge entdecken, lieber Skaten als zu Go!, Social Unrest gegen Cro-Mags tauschen, Infest covern, kein Frontmann-Material sein, Madball & Merauder waren uninteressant, die Drunk Injuns, das großartige "Echoes of the Stage"-Flyer Buch, "Die letzten Kinder von Schewenborn", Notes from the Underground, Mario Irrek-Sichtung im Bus nach Haan, erst Dauerwelle dann versuchen das zu verfilzen, eigentlich Zimmermann werden wollen, eine Spalt-Tablette rauchen, Neuseeland und Erinnerungen an die erste Kiwi, WWOOF, im Grunde so wie in Bovenden, drei Stunden am Flughafen wegen ACAB Tattoo verhört, Langeweile nach drei Jahren Camphill am Deggenhausertal, Herrmann Hesse am Bodensee lesen, Hut ab für die gute Ute, sich frei fühlen, simply is powerful, Michael J. Roads kennenlernen, Ausbildung zum Body Stress Release Practitioner in Südafrika, einen halben Container an die Sunshine Coast schicken, einen Police Undercover Surveillance Van, Änderungen in der Skilled Migration List, Bali - das Mallorca der Australier, 5 Jahre als Landschaftsgärtner arbeiten, Doppelgarage besetzen und Trockenklo bauen, eine süße amerikanische Ratte, ein kleines Schlangenhotel, DOOF-Festivals, Kultur vermissen, knuffige Huntsman-Spinnen, das Monster-Projekt "Have Music Will Travel", die Sache mit Thees, uvm.


Drei Songs für die Playlist:

1) Der wichtigste Skate-Punk-Song aller Zeiten: MCRAD - Weakness

2) Ein richtig guter Song einer australischen Band: STIFF RICHARDS - Dig

3) Ein aktueller Song, den Marcel gut findet: DEAD PIONEERS - Bad Indian

Special zum Thema "Sucht" - Und dann kam Punk04 Nov 202502:45:27

Christopher & Jobst im Gespräch mit Steffi, Philine, Julia & Patrick. Steffi & Philine beschäftigen sich professionell mit dem Thema Substanz-Konsum und Suchtkrankheit. Julia & Patrick haben mit uns in ihren jeweiligen Episoden schon über ihre Sucht-Erfahrungen gesprochen und teilen diese noch einmal mit uns.


Wir empfehlen ausdrücklich die Homepages von Steffi (https://stefanieboetsch.de/) und Philines Initiative My Brain My Choice, sowie Steffis Podcast-Reihe "Psychoaktiv".


Und wie im Podcast erwähnt auch hier nochmal der Hinweis auf die digitale anonyme Suchtberatung für Betroffene & Angehörige unter www.suchtberatung.digital


Vielen Dank an alle Beteiligten!

222: WestBam (ANORMAL NULL, KRIEGSSCHAUPLATZ, MEMBERS OF MAYDAY, Low Spirit Records) - Und dann kam Punk28 Oct 202503:03:30

Christopher & Jobst im Gespräch mit WestBam. Wir sprechen über den Traum Mittelstürmer zu sein, sein 19-jähriges Ich an die Wand spielen, mit Traditionen brechen, leichter gewordenes DJing, täglich durch den Tiergarten gehen, hin- und hergerissen zu Johnny Rotten sein, ein Lied mit Iggy Pop machen ist wie das 7 zu 1 gegen Brasilien, als junger New Waver ins legendäre Metropol, eine laufende Soundwelle, die Geheimkunst des Mixens, seit Anfang der 90er gen DJ tanzen, auf einer Seite mit Genesis P. Orridge, das Manifest "Was ist Record Art?", musikalischer Spätzünder sein, drei Jahre lang "Oh Mandy" hören, ein späterer Mr. Universum, andere Hardrocker unterhielten sich über Punk-Gesang, ein gutes Hardrock-Album mit komischen Vocals drüber, Gewürze in Hengelo kaufen, Spiky Hair statt lange Haare, Sicherheitsnadel durchs Ohr stechen, Hassliebe auf die Engländer, musikalische Erziehung durch BFBS & John Peel, das Album "Ein Produkt der Deutsch-Amerikanischen Freundschaft", frühe Fad Gadget, "Holidays in Cambodia", in den frühern Achtzigern hatten Bands den technischen Fortschritt mit drin, sich gegen die antiautoritären Eltern widersetzen, Krautrock roch nach Moschus, ein Harlem Globetrotters-Flipper im Odeon, das Hundehalsband von Sally, alles Scheiße in der Provinz, selbstgemacht Batik-Shirts mit Kaninchenfellmänteln und Gummistiefeln, Feuerlegen und Isetta-Fahren, "Wir gegen die Spießer", Kinder sind konservativer als Eltern, ab 11 Kampfsport machen, eisenharte Disziplin, abgefahrene Bilder vom Acid-Freak-Erzieher Peter, rauchend ohne Sicherheitsgurt im Auto, der frühe Tod des Vaters, Kunststudent mit Uniformjacke, Annabelle von Bow Wow Wow lieben, bei Annette Benjamin pennen, Crazy Colors & Bondage-Hosen, der Stern der DJ-Ära, nie im Sounds gewesen sein, "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo", Döner in Shibuya, die beiden großen Berlin Smells Döner & U-Bahn, in die Music Hall am Walther-Schreiber-Platz pilgern, "Der Mussolini" & "Papa´s got a brand new pigback", David Bowier: Der schönste Mann im Westen, auf Punk-Urlaub von den Eltern weg, die Groschen sind alle, im Zeichen der Fische geboren, die D-Punks, die Chaos-Tage in Hannover, verfolgt von englischen Soldaten, schnorren für n Kebab, Norbert von VD, Highlander der Jugendkultur sein, für das Recht auf Ungemütlichkeit kämpfen, schon immer erwachsen sein wollen, vom Bassisten vom Stranglers mit ins Konzert genommen, Salomé & Die geilen Tiere, nichts üben aber gleich alles können, die Disco Riot-Reihe auf Low Spirit, Punk war der letzte Versuch von Rock´n´Roll sich gesund zu schrumpfen, Ende der 80er-Jahre im Tempo über DJing schreiben, der Beginn einer neuen Ära, als junger Punk in West-Berlin verliebt sein, das Buch "Schulhorror", der Ober-Punk von Berlin DJ Fetish, Bestellungen fürs World´s End aufgeben, "Temptation" von Heaven 17, Killing Joke im Odeon, zum Dom-Radio aus Münster nicht Nein sagen, religiöse Tiefen im Punk nicht so ausleben können, die Hiltrup-Punks wollten einen knattern, immer alles ausprobieren wollen, William und die Anzüge aus dem Korrekt, mit der Legende DJ Chris überworfen haben, bester Berliner DJ im Tip, von 1 bis 9 Uhr auflegen, 130 BpM High Energy, das Label Trax Records, eine Sehnsucht nach Werken haben, NDW ist nicht an Fräulein Menke gestorben, der sogenannten Ausverkauf, das erste Rave-Erlebnis mit Wick Vaporup & Ectasy, die Macht der Nacht, mit den Stereo MCs in der Werner-Seelenbiner-Halle, nur weil es klein ist ist es auch nicht immer ein gutes Publikum, viele Leute haben ein Dünkel, WestBams eigene Kultur-Theorie, Björk ist Geschmacks-Mittelschicht, der Gönner aller Schnorrer sein, gern mal für 700 Euro essen gehen, westfälisch klug wirtschaften, TikTok-DJs mit 180BpM, süchtig nach YouTube Shorts, der Untergang der Welt, uvm.


Zwei Songs für die Playlist

1) Ein Lieblings-Punk-Song von Westbam: WIRE - 12XU

2) Ein Lied, das den Spirit des frühen Techno am besten vermittelt: DEAD OR ALIVE - You Spin Me Round

Playlist-Special: 80s HC/Punk ausm Norden mit Flo21 Oct 202503:38:28

Christopher & Jobst im Gespräch mit Flo über seine Playlist. Wir sprechen über Expertentum für alles, Sugarcubes im Metropol, wiederentdeckt durch die Bloodstains-Sampler, Electric Deads auf "Welcome to 1984", neue Songs von Pauline Murray, der Gitarrist von Misantrophic Charity & Enola Gay, die erste L.U.L.L.-LP, Squandered Message im Ungdomshuset, wie es sich gehört in Landessprache singen, der offizielle norwegische Fußball-EM-Song von Racer, "Wir sind Bauern aus dem Norden", zwei norwegische Sprachen, "Ingenting For Norge", als wenn die Alpen direkt am Meer sind, 22 Stunden von Oslo nach Tromsø, Molde Punx Go Marching Out, Kawakami Forever, Happy Tom in der Hall of Fame, roher und schnörkelloser und geiler, Double-A-Records, Pjolterguys, die leider nicht so geilen Castro, eine Kurz-Tour mit Heresy, eine Tour mit Ignition, trotz Vordiploms-Prüfung bis 4 Uhr Bier trinken, Green Day als Vorband von So Much Hate, viel mit Fugazi spielen, das Bein des Widows-Gitarrsten, das pure Gold des "Russia Bombs Finnland"-Samplers, die "Punk Ja Yäk"-4CD-Sammlung, ziemlich viele Platten bei Govi klauen, die erste Riistetyt LP im Vinyl Boogie, Selbstgebranntes trinken ist überwiegend gut, mit Lederjacken und Brillen uncool im Schnee stehen, Hardcore-Punk sollte im besten Fall uncool sein, das Stoisch-Beharrliche der Finnen, Bastards & Malinheads in der TEK, Svart Framtid auf Interrail-Tour, eine 9-Song-EP, eine "Back To Berlin"-CD, Pusheads Gesang ist von Terveet Kädet beeinflusst, weiße Lederjacken-Krägen, "Dog is Better Police", Wiederveröffentlichungen auf Höhnie Records, honorable Mention von Kohu-63, die Holy Dolls, der Ebba Grön-Hit ist ein Cover, Peter Ahlqvist von Uproar & Burning Heart, Anti-Cimex live mit zwei Schlagzeugen, unprätentiose Automechaniker, der Name Arschschweiß das einzig Gute an der Band, ein Aufkleber mit blauem Elefant, die Spitzen-Band Nervous Assistant, uvm.


ISLAND

KUKL (1984) – Dismembered

DÄNEMARK

Sods (1979) – Copenhagen

City-X (1981) – Coverboy

Electric Deads (1982) – Fish In A Pool

Enola Gay (1984, Großraum Kopenhagen) – Enola Gay

Kalashnikov (1984, Kopenhagen) – Læderhalse

NORWEGEN

Wannskrækk (Trondheim, 1981) - Så From

Norske Budeier (Bergen, 1981) – Topic

Hjertesvikt A/S (Bodø, 1982) – Tapte Visjoner

Betong Hysteria (Oslo, 1982) – Snuten Kommer

Fader War (Bergen, 1982) - Religios Terror

Akutt Innleggelse (Nesodden, außerhalb Oslos, 1984) – Jeg Nekter

Siste Dagers Helvete (Moss, 1983) - Blomster Av Plastikk

Svart Framtid (Oslo, 1984) – Disiplin

Stengte Dörer (Oslo, 1985) – Generalenes Fremmarsj

Bannlyst (Molde, 1985) – Medalje Aller Dom

Angor Wat (Trondheim, 1985) – Promises

Barn Av Regnbuen (Harstad, 1986) - Vi Vil Ikkje Ha

Kafka Prosess (1986, Oslo) - Mentalt Ute Av Balanse

So Much Hate (Oslo, 1987) – Skyggesiden

Life… But How To Live It? (Oslo, 1990) – Green

FINNLAND

Widows – I wanna be your friend (1980)

013 (1980) - Neulat Suonissa

Riistetyt (Tampere, 1982) – Protest & Survive

Kaaos (Tampere, 1982) - Natsit Ja Kommunistit

Appendix (1982) – Ei Raha Oo Mun Valuuttaa

Bastards (Tampere, 1983) – Järjetön Maailma

Terveet Kädet (Tornio, 1984) – Trasvestiitti

Kansan Uutiset (Helsinki, 1983) - Koira On Parempi Poliisi

Rattus (1984) – Reaganin Joululahja

SCHWEDEN

Ebba Grön (1980, Raum Stockholm) - Staten och Kapitalet

Skitslickers, (Göteborg 1982) – Spräckta Snutskallar

Crude SS (Fagersta, 1982) – Sprang Alla Komunhus

Headcleaners – No Sense (1983)

Anti Cimex (Göteborg, 1983) – When the Innocent die

Avskum (1984) - Glöm Aldrig Hiroshima

Mob 47 (Stockholm, 1984) - Kärnvapen Attack

Svart Parad (Hedemora, 1985) - Avskaffa Alla Jobb

SOD (1985, Mjölby) - Styrd Värld

Rövsvett (1985) - Jehovas Vittnen

Asta Kask (1985, Stockholm etc.) – Psykist Instabil

Raped Teenagers (1986, Linköping) – Kontrollerad

Puke (1987, Skåne) - Blod

Totalitär (1987) – Allas Var Livvvakt


Die komplette Playlist auf YouTube.

Eine partielle Playlist auf Spotify.

221: Oise (STATIC 84, LA PAR FORCE, RED TAPE PARADE, End Hits Records) - Und dann kam Punk14 Oct 202503:39:06

Christopher & Jobst im Gespräch mit Oise. Wir reden über ein Samhain-Shirt, eine zu schräge Ray Ban-Brille, die ersten drei Danzig-Alben, sehr enge Dorf-Situationen, im positiven Sinne involviert sein, Menschen wirklich mögen, einen gemeinsamen Boden finden, 10 Monate im Jahr auf Tour, wurzellos im positiven Sinne, kein herzliches Verhältnis zu Berlin, eine Jamie Oliver-Bratpfanne, doch kein Charles Bronson-Bart für Oise, Metallicas Garage Days EP, "Der Letzte macht die Tür zu" von Abstürzende Brieftauben, zum Dorffasching als Punker gehen, das Disc Center Magazin, Halloweens Loser of the Seven Keys Shirt, die russische Metal Band Kruiz & Gerhart Polt, zweiter Stock in Omas Bauernhof, die Gladiatoren-Ausgabe von Was ist Was, tagelang "Die unendliche Geschichte" unter der Bettdecke lesen, das ist doch Schmarrn, Ferienjobs beim Joska, das Fehlen des Vaters, der frühe Tod des Bruders, das Jugendcafé Zwiesel, besoffen im Minor Threat Shirt eingeschlafen, die Antifa Passau braucht zwei Konzerte für ...But Alive, ein Hausbesetzer-Gürtel von Zack Ahoi, starke Verbindung über Musik, die Band Shiny Coffin, Credits an Stefan Fuchs und sein Label Bad Influence Records, die Shows in Zwiesel waren immer voll, die Witze-Sendung Gaudimax, die drei großen S des Hardcore (Slapshot, Sheer Terror & Shelter), ein bissl Skinhead sein wollen, der Nastrovje Potsdam-Katalog, das erste Mal Southside-Festival in München, ST & RATM und Schnupftabaktücher, romantische Vorstellungen von Straight Edge haben, der Krsna-Tempel in Jandelsbrunn, Diskussionen über den besten Shelter-Song, wohnen im Krankenzimmer, die Asexualität von 90er Jahre Straight Edge, Harrington-Jacke mit Business-Button, eine Fishbone-CD hat irgendwie reingepasst, Rechtsrock war nicht verlockend, "If you wanna visit let us know", bei Serpico in Staten Island, All You Can Eat-Buffet für 2$, die großartige zweite LP von Sleeper/Serpico, im Kopf der Freiheitsstatue, Black Army Jacket / Rye Coalition / Kisst it Goodbye / Sheer Terror im CBGBs, Static 84 war das Ticket raus, die frühen Red Tape Parade mit Steven, der schnelle Tod von Wauz, sich wünschen mehr Emotionen zu haben, schon immer eine alte Seele gewesen sein, die Erinnerungen an Wauz, ein Meditationsprojekt namens "A Year to Live", weniger aburteilend sein, Yvonne & Marco von Avacado Booking, die großartigen Assück, "Go to city centre, look for punks", achteinhalb Wochen auf Tour mit BoySetsFire, lernen in einem Raum voller Menschen allein zu sein, people business, die neverending Tour von KIZ, warme Körper mit Examen, die beste Erfahrung des Lebens dank Corona, raus aus der Ego-getriebenen Musikwelt, Gender-affirmative Care-Betten im Klinikum Potsdam, KIZ sind die neuen Ärzte, Diskussionen in Brandenburg ums N-Wort, die Freundlichkeit der Amerikaner, die Facebook-Gruppe "German Nurses in the USA", wahnsinnige Dissonanz, hohe Frequenz von Verrücktheit, sich ins Private zurückziehen, Selbstzensur im öffentlichen Raum, Neil Young Konzerte sind wie 90er-Jahre Jugendzentrum, die AFA (Alternative für Amerika), hoffnungsloser Optimismus, Wissen um ein soziales Netz, beim ersten NOFX Song schnell durch die Hintertür verschwinden, der Event-Charakter von Subkultur, ein teurer Siebdruck von Mark Maggiori, Kurt Vonneguts Vogelbild, vorgeschobene Ignoranz, im Herzen auf der Nummer 1, Christophers gefühlte Verpflichtung, die verschiedenen Phase von U2, uvm.


Drei Songs für die Playlist

1) Ein Song, den der 12-jährige Oise gut fand: BON JOVI - Wanted Dead or Live

2) Ein Lied, das Oise richtig nervt: EAGLES - Hotel California

3) Ein Song von der fünften Platte von rechts aus dem obersten Regal: ONE LAST WISH - My Better Half


220: Uschi Herzer (Sie trägt rote Pyjamas, Ox, Kochen ohne Knochen) - Und dann kam Punk 07 Oct 202503:10:38

Christopher & Jobst im Gespräch mit Uschi. Wir reden über Tahini & Erdnussbutter, Trust & A+P, das fehlende Schöpferische bei Social Media, Handys aufm Klo, Insta-Katzen-Reels, die Frage nach dem Sinn von Provokation, Christophers verstörendes Erlebnis mit Ikkimel, zwei oder drei Punks auf dem Weg zur Berufsschule, ein Wohnzimmer-Konzert von Die Toten Hosen im ZDF, guter alter Classic Rock, ein Hit von REO Speedwaggon, jugendliche Statussymbole, sich von Gott entfremdet haben, für andere da sein, James Last & Ernst Mosch, die Riesenhits von Neil Diamond, Pichelsteiner Eintopf mit zähem Fleisch, alle Jubeljahre paniertes Rind, eine Kleinanzeige in der Zeitschrift Musik-Szene, das Fanzine Jinx, Oma erzählt vom Krieg, die vielen Brieffreundschaften, ein weiter Schritt von REO Speedwaggon zu Blut & Eisen, die Kult-Huren im Juze Leutkirch, familiäre Beziehungen zu den Ewings, die Beach Stage vom Punk Rock Holiday, mit Sturzhelm stagediven, zu sehr Kontrollmensch, testweise auf Drogen podcasten, das Ego-Zine "Sie trägt rote Pyjamas", wie die Zeugen Jehovas am Eingang stehen, die wunderbare Idee von Split-Fanzines, die Kapuphase, blaue Directions zum Rauswaschen, anstrengende Möbelberatung, Abi mit Ende 20, die Gratis-7inch im Ox, Buchbindung vs. Heftklammern, die Schriftgröße, das Tagebuch eines Verlierers, sich bemühen ein Release nicht zu verreissen, mühsam lernen vegetarisch zu kochen, Vollwert-Hippie-Kram, das Soy Not Oi vom Hippycore, irgendwann vegan werden, die Idee vom Kochen ohne Knochen, Sendungsbewusstsein nach Außen, intensiver Austausch fürs KoK, eine Art von Empowerment, "Wir haben kein Geld für Marketing", Nutzen was die Natur bietet, keine Kornelkirschen im Garten, versuchen aus Holunderbeeren Kapern zu produzieren, 5 Millionen Euro auf dem Konto, ein 911er Porsche aus dem Jahr 1963, was Reichtum ist, das neue Buch von Nagel, die Küblböck-Story, uvm.


Drei Songs für die Playlist:

1) Ein Lieblingssong der 17-jährigen Uschi: JOURNEY - Wheel in the Sky

2) Ein Song, der Uschi immer wieder Mut macht: JOY DIVISION - Love Will Tear Us Apart

3) Der beste Song, der zur Zeit im Radio läuft: BRUTUS - Victoria


Playlist-Special: Die Evolution von Midwest Emo mit Christian Weinrich30 Sep 202503:00:54

Christopher & Jobst sprechen mit ihm über seine Spotify-Playlist "Back and to the left - Evolution of 90s Midwest Emo Essentials", die Definition von Midwest Emo, Thrasher Magazines Neuschöpfung des Wortes Emocore, Ian MacKaye hat es gehasst, die Herangehensweise an die Liste, völlige Belanglosgikeiten, Lookout Records, die Ära von Doghouse Records, sich mit dem Sänger arrangieren müssen, da fehlt Punk, es geht um Emotion statt Perfektion, die unbekannten Friction, sich jede Nacht mit einem emotionalen Teppich zudecken, auch ein D-Beat-Teppich ist schön, gnadenlos unglücklich verliebt sein, schon immer ein Halodri gewesen sein, die große Schrader-Zeit, die (Don´t Forget to) Breathe-Compilation, bißchen zu screamomäßig, das neue Buch von Stefan Sandrock, alle zwei Tage im Seat Marbella von Lippe nach Bielefeld, einen Fuß in der AmRep-Geschichte, geiler Musik Produktiv-Sprech, die Schlagzeugerin von Motley Crüe, wir nähern uns der heißen Phase, wenn man mal Bock auf Country Rock hat, 1996 the year that midwestern emo broke, an der Grenze des Ertragbaren singen, maximal poetisch, ein Brief an den Mineral-Sänger, Konsensband bei Enfold, wie wenn man den Schlagzeuger die Treppe runterschubst, Ohio´s Favorites vier Konzerte mit Sense Field, wenn man Bock auf virtuelles Spiel hat, warum Samuel nicht dabei sind, Mean Season & Grade, die fast allen unbekannten Grave Goods, der Oi-Emo von Hot Water Music, 80000 Alben in zwei Jahren, denken man hört die Cranberries, der süße Schlagzeuger von The Get Up Kids aufm Fußboden, irre Verkaufstouren mit Green Hell, Glück gehabt das man kein Ärger mit Coretex kriegt, die große Tartex-Dose, den Bus von Hypocritical Society an die Leitplanke setzen, mitm Polo auf Tour, Braid in Langenhagen, (P)enfold etwas frech, das aufwändige Elliot-Cover, das Gefühl haben das man direkt neben der Sängerin auf einer Wiese liegt, das Label Thirty Something Records, die Superstars des Genres, der schlimme Bandname Small Brown Bike, Rain Like the Sound of Trains, da fliegt nicht das Blech weg, gesanglich an Mineral anknüpfen, Atom & Reggie mit den Synthie-Effekten, fast schon postrockig, geknüppelt wie ein Beserker, uvm.


Die Playlist:

1) SEAM - Decatur

2) GARDEN VARIETY - Rode (For Justin)

3) QUICKSAND - Dine Alone

4) SPLIT-LIP - For The Love of a Wounded Woman

5) SUNNY DAY REAL ESTATE - In Circles

6) FRICTION - Terra Cotta

7) VITREOUS HUMOR - Why Are You so Mean to Me

8) CURRENT - Leech

9) FALLING FORWARD - Drought

10) SUPERCHUNK - Like a Fool

11) DRIVE LIKE JEHU - Human Interest

12) BOILERMAKER - Used to Be

13) SHIFT - Spacesuit

14) GIANTS CHAIR - New Orleans

15) CHAMBERLAIN - Yellow Like Gold

16) MINERAL - Gloria

17) ETHEL MESERVE - Calba´s Last

18) SENSE FIELD - Building

19) CAP´N JAZZ - Puddle Splashers

20) THE PROMISE RING - A Picture Postcard

21) TEXAS IS THE REASON - Back And to the Left

22) BOYS LIFE - Fire Engine Red

23) KNAPSACK - Courage Was Confused

24) RAINER MARIA - Breakfast of Champions

25) ROADSIDE MONUMENT - Eight Hours Away From Being a Man

26) CHRISTIE FRONT DRIVE - Radio

27) POHGOH - Megaphone Mouth

28) THE GET-UP KIDS - Shorty

29) CURSIVE - Downhill Racers

30) JOAN OF ARC - The Hands

31) KILL HOLIDAY - Meant to Let You Down

32) BRAID - Killing a Camera

33) PENFOLD - M

34) JIMMY EAT WORLD - Lucky Denver Mint

35) ELLIOT - Miracle

36) JEJUNE - Fixed on the One

37) COMPOUND RED - Volcano Kisses

38) CROSS MY HEART - Dornier

39) THE APPLESEED CAST - Marigold & Patchwork

40) NORTH OF AMERICA - Extent of Apseoutstrechted

41) PIEBALD - Grace Kelly With Wings

42) AMERICAN FOOTBALL - Il´l See You When We´re Both Not So Emotional

43) SMALL BROWN BIKE - The Cannons And Tanks

44) NO KNIFE - Academy Flight Song

45) LAZYCAIN - The Screen

46) THE CASKET LOTTERY - Jealousy On Tap

47) THE GLORIA RECORD - A Lull In Traffic

48) THE ANNIVERSARY - The Heart Is A Lonely Hunter

49) ENGINE DOWN - Songbird



Die Playlist findet Ihr unter https://open.spotify.com/playlist/4bfStmf0qZIAvCW3IEhqVw?pi=5nTohz4uRtew0

219: Julia & Oli (CLUSTER BOMB UNIT) - Und dann kam Punk23 Sep 202503:14:57

Claude & Jobst im Gespräch mit Julia & Oli. Wir reden über einen sehr peinlichen Faux-Pas von Jobst in der Einleitung, Punk im Dschungel, andere Verpflichtungen, Harder Princesses, Feschtle auf der Wies, Bad Brains auf Quicknees-Tour im Longhorn, Rostock Vampires mal wieder, Musikladen im Fernsehen, großer Bay City Roller-Fans sein, Agent Orange von der Alb, Werbung für Just Priest, Rock & Pop in Concert, der erste Metal Hammer, Nackenweller-Metaller, We Bite & X-Mist, Skeezicks-LP, bis zu einem gewissen Punkt enthusiastisch sein, die Metal-Sendung im Schweizer Fernsehen, den Trigema-Affen, sich schnell selbständig machen können, die Weinkeller im Unterland, der frühe Tod des Vaters, recht schnell loslassen können, ein zerstörtes Lebenswerk, etwas hinterlassen wollen, ein potentielles Imposter-Syndrom, erstmal vernünftig Orgel lernen, der Lars Ulrich des Raw Punk, mit Kochlöffeln auf Persil-Trommeln, das Demo von Evoked Doom, Briefkontakt mit Euronymus von Mayhem, durch jedes verschissene Kaff, ab 88 Konzerte in Burladingen veranstalten, das erste europäische ENT-Konzert, die japanischen Bands als Vorbilder, einfach Extreme Noise Terror hinterherfahren, exakt funktionieren ist nicht ihr Ding, 5 Jahre lang dieselbe Playlist, sich Gedanken machen wie man auf der Bühne aussieht, einfach mal Dinge machen, das Abgesang Cover von Abel Auer, ein richtig buntes Shirt fürs Obscene Extreme-Festival, eine Single im Rekordtempo, die treibende Kraft der Band, zig Situationen wo eigentlich Schluß hätte sein sollen, stressige Läden, zwei Punk-Kids mit Discharge-Shirts im Dschungel, psychedelisches Bauerntheater Galore, ein eigenes CD-Label mit Compilations, Kunstprojekte in Nord-Italien, schwäbische Sagen & Märchen vertonen, das SCH-Konzept, die Sängerin von CBU spielen, die Gelegenheit haben rauszukommen, Bastard Royalty als Cover-Band gegründet, Pflegenotstand, Berufswunsch Gärtnerin, wenn man betrunken auf der Arbeit ist, ist es keine Arbeit, anstrengende Videos für Vanden Plas, das Keep it True-Festival, sich fürs Vorstellungsgespräch neu einkleiden, Journey lieben, frühe Scorpions werden unterschätzt, gern stricken, die ultrabrutale Jack Daniels-Romanreihe, 100 Jahre Einsamkeit & Mittelreihig, uvm.


Fünf Songs für die Playlist

1) Ein Lied, das Julia als Teenager richtig gut fand: ALPHAVILLE - Big in Japan

2) Ein Lied, das Oli als Teenager richtig gut fand: JUDAS PRIEST - Screaming for Vengeance

3) Einer der besten D-Beat-Songs ever: DISCHARGE - Realities of War

4) Einen Song, den Oli gern mal mit CLUSTER BOMB UNIT covern würde: CAPITOL PUNISHMENT - Jody is my Bloody Love

5) Einen Song, den Julia gern mal mit CLUSTER BOMB UNIT covern würde: X-RAY SPEX - Oh, Bondage Up Yours

218: Kent Nielsen (L.U.L.L., ATTENT!ON, UGLY FOOD, LEROYS, UKES OF TOMORROW) - Und dann kam Punk16 Sep 202502:49:57

Christopher & Jobst im Gespräch mit Kent. Wir sprechen über gute Reisepartner, Klappspaten an der Macht, das alte Dänemark vermissen, die ersten legalen Pornos, das Klischee von Hygge, die restriktive Einwanderungspolitik der dänischen SPD, "My Way" von Sid Vicious im TV, die Band Gasolin, absoluter Einzelgänger sein, das Facebook-Profil von God, die verschiedenen Wounded Knee, die 5 Punks von Odense, die Razor Blades aus Glamsbjerg, die Aarhus-Szene im Radio, das alte Ungdomshuset, Hochsensibilität, die verschiedenen Persönlichkeitstypen, Wochenend-Papa-Tum, Black Flag 1983 in Aarhus, die rein weibliche Band TV Pop, zwei Familien, der durchgestylte Kopenhagen-Scheiß, ein halbes Jahr auf der Strasse leben, Konzerte im Hochsicherheitsgefängnis, Prügeleien mit Bikern, Metallicas letztes Konzert mit Cliff Burton, ein fettes X auf dem Handrücken, ein Zeitungsartikel namens "Die Band meines Bruders", eine Ausbildung zum Suchtberater, "diese Straight Edge-Band aus Odense", ein Vertrag mit Starving Missile Records, das Juzi Göttingen, ein Konkurrenz zu Niedegger, das dänische Hoflieferanten-Siegel, Zeuge eines Mordes, das Vietnam Syndrom, Hausmeister in einer dänisch-deutschen Tagesstätte, fälschlicherweise denken es besser machen zu können als Armin, eine L.U.L.L.-Weihnachtsfeier, zu MySpace-Zeiten anfangen zu schreiben, die stalinistischen Betonköpfe der DKP, wir lieben alle Helge, Cow-Punk, echt viele Leute verschleißen, die englische Band The Pukes, "Society" von Eddie Vedder, die Mekons abgöttisch lieben, ein inneres Qualitätsding haben, es total scheiße finden älter zu werden, Muckibude & Yoga, Schlüsselsätze, das Kochbuch für faule Vegetarier, lieber Rebellion statt K-Town, ein Mexikaner um die Ecke vom Metropol, uvm.


Drei Songs für die Playlist

1) Ein Lied, das der 10-jährige Kent richtig gut fand: THE SWEET - Ballroom Blitz

2) Einer der besten dänischen Punk-Songs ever: CITY-X - Langtidsledig

3) Ein Song, der zu gut ist, um ihn auf Ukulele zu covern: MADNESS - It Must Be Love

217: Chris Breuer (LLYNCH, NOTHING, THE OCEAN, DEATH BY GONG, HEADS,, ZAHN, Crazysane Records) - Und dann kam Punk09 Sep 202503:00:58

Christopher & Jobst im Gespräch mit Chris. Wir reden über langweilige Converge, Raver im Herzen sein, die grandiosen frühen Scorpions, Stimmungsschwankungen, Zukunft nicht interessant finden, unsichtbar zurück in die Kindheit, Michael Jackson mit Slash, eine "Jump in the Fire" EP von Metallica, die erste Spermbirds-LP, dubiose Exportgeschäfte, nebenbei Skaten, sehr früh Bier gut finden, stets bemüht sein, ein riesiger Backstein auf die Motorhaube des Vaters, Dreh- & Trinkflaschen, durch die Saarlouis-Community, die Sporthalle Völklingen, schockverliebt im Homburger Juz, der zutätowierte Choke mit einem Espresso in der Hand, ein Interview mit dem Clawfinger-Typen, das Genre "Fun Macker Hardcore", Used For Nothing, eine Europa-Tour mit pg99, die Idee von Schreinerei gut finden, wie The Office nur mit Rauchen, BWL in Trier abartig scheiße finden, kleines Kiffproblem über der Currywurst-Bude, sehr gut im Telefonmarketing sein, auch mal mit Peter Maffay auf Tour gehen, nur Freunde haben wollen die die Musik verstehen, soweit gar nicht von VW Golf-Fans entfernt sein, Bubbles total gut finden, ein bißchen Berufsjugendlicher sein, Unbeschwertheit verlieren, mal eigener Chef sein wollen, zurecht im Biohazard komisch angeguckt werden, viel bemustert werden, Hauptsache kein Barcode auf der CD, Hüsker Dü ist halt Pop, die Eleganz von Zahn, Felix Gebhards Solo-Projekt, der Botch-Gitarrist bei Russian Circles, jetzt schon mehr sein als je erhofft, gern mit Bohren & der Club of Gore sein wollen, die Patchouli-Frau, ein wenig über Nothing. Tour-Erfahrungen in China, die historische Herleitung von Gedrängel in Zügen in China, ein DOA Konzert in Shanghai, Sauerstoff-Schnüffeln in Mexico City, eine Show auf dem October Fest in Indien, selbstgemachtes rotes Pesto, "Solange man lebt soll man rauchen", mal ne geile Fahrradtour machen, immer wieder versuchen zu lesen, "Good Girl" von Aria Aber, White Lotus mal wieder, der jüngere Bruder von Leslie Mandoki, uvm


Drei Songs für die Playlist

1) Ein Lied, das der 16-jährige Chris richtig gut fand: HELMET - Iron Head

2) Ein Song, der für Chris ein perfekter Hardcore-Song ist: AGNOSTIC FRONT - Victim in Pain

3) Der momentan liebste Song auf Crazysane Records: YASS - Nobot

216: Hyun Wanner - Und dann kam Punk02 Sep 202503:20:05

Christopher & Jobst im Gespräch mit Hyun. Wir reden über Verbotene Liebe & James Bond, asiatische Klischeerollen, Korean Fine Dining, "Hyun, der Restauranttester", "Ab 18" im Landschulheim, die Levi´s-Werbung mit The Clash, "Walk like The Clash, Sing Like The Supremes", zuerst mal links sein, die Mädchen hatten immer kürzere Haare und die Jungs immer längere, The Birthday Party bei 120 Minutes auf MTV, die Deutschlandpremiere von "Smells Like Teen Spirit", Musik war immer ein Abenteuer, ein nerdiger Abgrenzungscharakter, koreanische Gastarbeiter:innen im Krankenhaus & Bergbau, je dunkler die Hautfarbe desto größer die Probleme, Schamanismus mal wieder, an den Schuhen den Charakter des Menschen, mit Markstücken in die öffentliche Telefonzelle, die Olympiade 1988 in Seoul, immer Räume für sich selbst zu brauchen, sich von den Nirvana-Spießern abgrenzen müssen, Vision & Circle Jerks, Fugazi waren ein richtiger Door Opener, relativ früh X-Mist, Verbal Razor & Melmac, Hardcore-Brieffreundschaften, Tuba eigentlich viel besser als Bass, Spontan-Zuschaltung von Melanie, plötzlich den Schlüssel von der Rampe in Überlingen haben, gute Connection zu Mine & Dawnbreed, endlich mal wieder Cwill, "Reverse the Violent Trend", DIY im besten Sinne, regelmäßige Antifa-Meetings, Native Nod & Indian Summer, immer Probleme mit dem Männerbild im Hardcore, dreimal die Woche hinterm Pfandautomat, alle Bands mit Barcodes müssen weg, ein Band-Versuch mit den ehemaligen Nothing Left To Grasp-Leuten, Corrosive & Melting Process, die Währung der Liebe wird total unterschätzt, mal auf Iconoclast Radio gehen, die neue Downcast-LP, Fechten in der Schauspielschule, Gudrun Guts Ocean Club im alten WMF, Rapture, zum ersten Mal am Hackeschen Markt, sich durchs Leben treiben lassen, ein Hauch von Selbstkritik, die Eröffnung vom Kimchi Princess, im Streit auseinander, in Schönheit sterben, die ganzen Hobby-Restauranttester, Modifikationen von Gerichten, Bafnet als Teil von BIPOC-Alliance, Bedrohung durch AI & AFD, Diversitäts-Beirat im Filmförderungsgesetz, Old Boy, stolz auf die Rolle in Maxton Hall, die Band-Idee war nie aus dem Kopf, während wir das Hören hat eine Hardcore-Band 3,5 Millionen Streams, sich für Befreiungsbewegungen interessieren, die unterschätzte Disco-Bewegung der 70 in New York, versuchen spirituelles Wording zu vermeiden, alle 500m rechts ranfahren müssen, Bobby Gillespie "Tenement Kid", die Serie Pachinko, von Bolle das Intro von Crestfallen von Split Lip gezeigt bekommen, uvm.


Drei Songs für die Playlist

1) Ein Hardcore-Song, den Hyun eigentlich immer hören kann: DAG NASTY - The Godfather

2) Ein Post-Hardcore-Song, den Hyun eigentlich immer hören kann: THE VAN PELT - Nanzen Kills A Cat

3) Ein richtig guter Soundtrack-Song: JOHN BARRY - Midnight Cowboy

Playlist-Special: 77er-Punk mit Koljah29 Jul 202502:53:42

Christopher & Jobst sprechen mit Kolja über seine Playlist "77er Punk Essentials". Wir reden über "Learning English", Punk als Kulturrevolution, Songs wurden kürzer, nur ein Lied pro Band, Henry Rollins hat sie alle, die dritte Damned-Platte, das unglaubliche erste Stiff Little Fingers-Album, "Borstal Breakout" in der Version von Sick of it All, kein Cockney Rejects, die Fragilität des frühen Punk, Poly Sterenes Reggae Single, kein Blondie, doch Siouxsie, Thomas Gottschalk und seine Rap-Wurzeln, die (Un.)Wichtigkeit der Lurkers, die Genialität von The Ruts, die enttäuschenden Vibrators in der Sumpfblume Hameln, eine Lanz für Richard Hell brechen, Kolja & Christopher über ihre Lieblings-Clash-Platten, dem Geschmack und dem Lokalpatriotismus von Kolja geschuldet, Rotzkotz & der Plattenladen in Hameln, Mark Perry von Alternative TV & das Sniffing Glue, Funk Rock überhaupt nicht mögen, die ganze Zeit aussehen wie der Schrei von Edward Munch, Betriebsausflug zu Chelsea, purer Punkrock mit langen Haaren, ein sehr gutes frühes Live-Album von UK Subs, Paul Weller hat sich evtl. mit John Lydon geprügelt, "Destination Düsseldorf" von The Skids, "Sick City Sometimes" von Buzzcocks, "Reisefieber" inspiriert von "Ready Steady Go", "Pink Flag" durchhören, "Hawaii" von PIL, Nora Forsters Background, John Peels Lieblingslied, eine Schule singt "Teenage Kicks", sich zu jedem Album umbenennen, Spizz mit leuchtender Brille, Menace nehmen Sham 69 vorweg, eine Antipathie zu Crass, eine Netflix-Doku über Johnny Moped, der Strassen-Glam-Rock von Slaughter & The Dogs, der "I´m a mess"-Button von Wreckless Eric & Sid Vicious, die Schwierigkeit prägnante Sänger:innen zu wechseln, "Sid Sings" in schlechter Qualität, laut Leonard Cohen die einzig gute Version von "My Way", uvm.

https://open.spotify.com/playlist/5vm9MLo5tFGETaauXXP0NZ?pi=TTPyVnRiTu20s


215: Frösi (CRUDE B.E., Y, CHAINBREAKER, SOLID DECLINE, BALOTELLIS, ZIRKUS ZIRKUS) - Und dann kam Punk22 Jul 202503:23:13

Caroline & Jobst im Gespräch mit Frösi. Wir sprechen über Gespräche mit Oktopussen, Lieblingswitze über Pferde, in Gemeinschaft leben, ein Ärzte-Bravo-Poster für 5 Mark, Depeche Mode & Milli Vanilli & Black, eine Bon Jovi Kassette, ab und an mal in Schwedt sein, Männerdisziplin Pauschenpferd, Sichtung für die Sportschule, Kaderschmieden, anaboles Steorid in Brausepulver-Form, Leistungssport & Doping, endlich mal wieder Turnen angucken, Reck & Barren, Sieger bei der Bezirksspartakiade, Ausflippen am 9. November, 100 Mark Bettelgeld einlösen, eine Stone-Washed-Jacke mit Teddyfell-Kragen für 75 Mark, die sogenannte Sportstreckung, Unterschriftenliste gegen die Wiedervereinigung, alkoholfreier Sauvignon Blanc, Tino kam mit der Minor Threat CD, Exploited im SO, die ganze Hardcore-Ästehtik irgendwie cool finden, wie ein ungeschliffener Diamant, manchmal sind Fragen wichtiger als Antworten, vor 15 Geflüchteten in Thessaloniki am Hafen spielen, mit Y auf US-Tour, am 31. März mit Mastadon im ABC No Rio, kein Gemöbel mit Chainbreaker, Monster X / Devoid of Faith / Cyness / Nuclear Cult, jahrelang keine Bands, Balotellis & Zirkus Zirkus, unendlich viele Bass-Tutorials reinziehen, klingt so als müsste man es live spielen, sich in Englisch nicht so gut ausdrücken können, Texte ergänzen via Textnachricht, Ausbildung im Krankenhaus Moabit, zehn Jahre in der Hauskrankenpflege, Mysterium Patholinguistik, zwei Tage in der Woche in der Praxis, für sprachliche Bildung zuständig, Partizipation & Stimme haben, Bundesprojekt zur Förderung von Sprachbildung, der Stellenwert von frühkindlicher Bildung, der Ton wird rauer, furchtbare Art des Diskurses, Hoffnung wegen der Pendeltheorie, mit 10 Leuten zusammenwohnen, Potsdam ist wie der teure Biergarten von Berlin, salzige Lakritz, keine Angst Dinge zu verpassen, Curse ov Dialect im Schokoladen, "Die dunkle Seite der Sprache", die Urzeitkrebse ausm Yps, Bücher mit Sprachwitzen von der Buchmesse, die obligatorischen 10 Platten, es ist Gleitsichtzeit, das Gesamtwerk von Gray Matter, ein Lungfish-Cover von hackedepicciotto, uvm.


Drei Songs für die Playlist:

1) Ein Lieblingssong vom 12-jährigen Frösi: AMOR & DIE KIDS - Ich mach sowieso nur was ich will

2) Ein Lieblingssong vom 27-jährigen Frösi: WIRE - Ex Lion Tamer

3) Ein Song, den Frösi gerade erst vor ein paar Tagen mit viel Freude gehört hat: SNAILMATE - The Snailmate Show

214: Steffi - Und dann kam Punk15 Jul 202503:41:57

Christopher & Jobst im Gespräch mit Steffi. Wir reden über Eisenpimmel & Billy Idol, KI in produktionsnahen Bereichen, ganz schön viel Handarbeit, Flyer verteilen vs. Handy-Verbreitung, Steffis unglaublich guter Musik-Geschmack, ausschließlich Vinyl-Single, klassisch Essen-Altenessen, Peters Pop Show in der Dortmunder Westfalenhalle, der Boss zieht sich durch Vaters Leben, hartes Klassenbewusstsein, fehlende Strukturen von früher, Omas Kneipe, sozialdemokratische Bildungsoffensive, Streit um Ordnung und Sauberkeit, angeblich original wie Robert Smith aussehen, relativ früh bei den Falken landen, tote Sprachen aufm ehemaligen Jungs-Gymnasium, Bravo-Text-Übersetzungen, Jugendzentrum Hüweg & Papestrasse, eine extrem große Vielfalt an bunten Leuten, kein alkoholfreier Weißwein für Jobst, United We Stand, die krassen Pixies-Punker, das Gefühl 5 Jahre zu spät zu sein, Mixtapes als Liebesbeweis, stundenlang vor WDR1 hängen, Malibu & 2001-Kataloge, die berühmte DJ Daggi, Standard-Tanz bis Gold, Sehnsuchtsort Kalei, Christiane F. als DTV Pocket, immer durchzählen, das tragische 1000. Konzert von Die Toten Hosen, am ersten Tag in die Gewerkschaft, permanent sexistische Sprüche, zum Arbeiten nach England, maximal unabhängig sein wollen, die Brücke zwischen Theorie & Praxis machen, der Ruf des Juzi, der schwierige Start in Göttingen, ein Konzert von No Respect, erstes Konzert mit Inner Conflict, sich selbst ermächtigen und Strukturen schaffen, etwas Gewerkschaftsgeschichte, die Facebookisierung der Debattenkultur, Kompromiss ist nicht immer das Schlechteste, Angelic Upstarts auf ner Werft-Demo, Debatten um Life-Life-Balance, Umverteilen statt mehr Arbeiten, Rentner:innen durchfüttern, nicht nur in Blasen leben, Scheindebatte über Feiertagsrückgaben, ein Betrieb mit 100% Gewerkschaftszugehörigkeit, uvm.


Drei Songs für die Playlist

1) Ein Lied, das beim Auflegen immer funktioniert: THE CURE - Boys Don´t Cry

2) Der beste Gewerkschafts-Song ever: BILLY BRAGG - Which Side Are You On

3) Ein richtig gute musikalische Neuentdeckung von Steffi: 100 BLUMEN - World of Grief

213: Marcus S. Kleiner - Und dann kam Punk08 Jul 202503:05:08

Christopher & Jobst im Gespräch mit Marcus. Wir reden über Stilrevolutionen, Cretins & Ideal, die Gegenwart an der Vergangenheit messen, Verlust von Solidarität, Digitalisierung als Ego-Maschine, mehr Beratung brauchen können, Mut haben Sachen auszuprobieren, ein priviligiertes Leben führen, eine 10 Jahre ältere Punk-Cousine, Ritterburg spielen, der einzige Psychobilly in Xanten, die Müslis, Schließmuskel in der Rockbar, die beste Pommesbude, teilen lernen müssen, "Ich möchte, dass Du niemals einer Frau auf die Nerven gehst.", sich nicht für Gesellschaftsspiele interessieren, ein Jugendbett mit Radio, Mix-Tapes, John Peel grüßt Christopher, TC Blau-Weiß Rees, früh auf Konzerte gehen können, die Klingonz, Stompen das Pogen der Psychobillys, Mad Sin & The Quakes & Ghoul Town, das Zwischenfall in Bochum, "New Day Rising" immer im Unterricht spielen, alle zum Techno, Team Mudhoney, die beiden "Touch Me"s, das Ding einer totalen Endlichkeit, tiefe Verbindungen zu Menschen, Pathos furchtbar finden, die Mythen über den Schwanz von Iggy Pop, Nick Hornby furchtbar finden, nach Woodstock reisen wollen, Press Club entdecken, Studium mit Auflegen finanzieren, wenn Tom Waits anfängt zu hauchen, stimmfixiert sein, der größte Trick von Lana Del Ray, The Flaming Cowboys, ein Jahr Schlagzeugunterricht, mal wieder rausgeflogen, Stress mit Sandro, plötzlich HiWi an der Uni, Promotion nahegelegt bekommen, Gründung eines Kulturverlags, Existenzphilosophie, Radio mit Stefanie Tücking, einen Agenten brauchen, endlich politisch schreiben können, legitimierte Sprecher:innen, Fred Perry & Tennis, die Wichtigkeit von Distanz, Interesse an Bildung, Räume werden enger, vermehrte Unsicherheiten, affirmative Zeiten, Feindlichkeit gegenüber Grundsäulen der Demokratie, mehr Differenz & Widerstreit aushaltbar, John McEnroe, die Rebarbarisierung von Tennis, ein Egotronic-Zitat, Zielgruppe: Boomer:innen, wie Werbung bei Reclam geht, "Keine Macht für Niemand" als Dokuserie, koreanisches Essen, dankbar für Vertrauen, eine Allergie gegen Robbie Williams, uvm.


Drei Songs für die Playlist

1) Ein Lied, das der 15-jährige Marcus geliebt hat: STOOGES - Search & Destroy

2) Ein wichtiger deutscher Pop-Song, den zu wenig Leute auf dem Schirm haben: CRETINS - Samen im Darm

3) Ein richtig gute musikalische Neuentdeckung von Marcus: PRESS CLUB - To All The Ones That I Love

212: Beckx (CITY OF VIOLENCE, FUCKING ANGRY) - Und dann kam Punk01 Jul 202502:50:09

Christopher & Jobst im Gespräch mit Beckx. Wir sprechen über Hausbrand, potentiellen Ballettunterricht, einen Hof mit zwei Ziegen und Wagenplatz, eine Wizo-CD, angefixt von Dritte Wahl, maybe aufm Spektrum sein, zu starke Frauen erzogen, früher immer Kunst studieren wollen, der sehr behaarte Dr. Franken, Outsider´s Joy, die gewählte Familie vom SJZ Siegburg, Korn + teurer Saft = Cocktail, City of Violence > F*cking Angry, das Freiraum-Festival in Bonn, eine Geburtstagparty mittem im Nichts bei Ahrweiler, die Spaßtage, Paragraf 119 & Apokalipstix, den Hype um Hammerhead nicht verstehen, Jura ohne NC in Halle, knalltürkiser Stern-Iro, sich bei Gemeinschaftszimmern Mühe geben, Punker-Sehnsucht haben, Kunstgeschichte statt bildender Kunst, viele Dinge lange verdrängen, "Schreitherapie", Texte nicht unbedingt schreiben aber spüren müssen, F.F.F.s "Electric Violin Trash", der Altstadt-Rewe, es sollte mehr Old School Hardcore werden, Beckxs Playlist, junge Frauen und ihre Musik total mögen, Projekt "In die Charts kommen", ordentlich Marketingmaßnahmen, eine riesengroße Pfanne, das Untergang in Mülheim, das erste Mal Berge bim Punkrock Holiday, politische Soli-Aktionen der Band, ein Sabbatjahr von der Band, aus dem Nichts etwas Neues erschaffen, Fachinformatikerin, sehr gut in Jav & CSS, Barrierefreiheit im Netz, sich selbständig machen wollen, kein komisch aussehendes Pferd sondern Zebra sein, Gender Health Gap, sich erst finden, Game Development & Design, das Power-Struggle-Couple, Rimworld, Steine mögen, Tofu Chop Suey, uvm.


Drei Songs für die Playlist

1) Ein Lied, das die 13-jährige Beckx geliebt hat: NO DOUBT - Don´t Speak

2) Ein Song, der in schweren Zeiten für Beckx wichtig war: NO DOUBT - Don´t Speak

3) Ein richtig guter, aktueller Song: MATHILDE - A la gloire des femmes en deuil

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