Stefan Röhm zeichnet und malt, seit er denken kann. Heute verbindet er mit Grave Art seine beiden großen Welten: Kunst und Heavy Metal.
Wir sprechen über seine ersten morbiden Zeichnungen, seine eigene Vergangenheit als Musiker und seinen Weg zum professionellen Mediengestalter und Künstler.
Vor allem geht es aber um eine Frage: Was passiert mit Kunst, wenn jemand dafür bezahlt?
Stefan hat erlebt, wie Bands seine Arbeit und Expertise wertschätzen – aber auch, wie aus einem Künstler plötzlich jemand werden soll, der lediglich die Vorstellungen eines Auftraggebers ausführt.
Wir sprechen über kreative Freiheit, Geld, Authentizität und die Notwendigkeit, Grenzen zu setzen. Über Inspiration und Stefans sehr visuelle Wahrnehmung der Welt. Und darüber, warum Kunst für ihn weniger Beruf oder Hobby als ein grundlegender Teil seiner Persönlichkeit ist.
Außerdem diskutieren wir über generative KI und die Frage, was verloren geht, wenn ein Albumcover nicht mehr von einem Menschen geschaffen, sondern auf Knopfdruck erzeugt wird.
Ein Gespräch über Metal Artworks – und darüber, warum Künstler keine Dienstleister sind.