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Explore every episode of the podcast Sei doch nicht besteuert!
Dive into the complete episode list for Sei doch nicht besteuert!. Each episode is cataloged with detailed descriptions, making it easy to find and explore specific topics. Keep track of all episodes from your favorite podcast and never miss a moment of insightful content.
| Title | Pub. Date | Duration | |
|---|---|---|---|
| #106: Steuertipps für Studenten: So holst Du das Maximum aus Deinem Studium heraus | 04 Sep 2024 | 00:30:23 | |
In dieser Episode gehen wir auf die steuerlichen Möglichkeiten für Studenten ein, um ihre Ausgaben während des Studiums steuerlich geltend zu machen. Wir beleuchten detailliert, welche Kosten abgesetzt werden können. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Unterscheidung zwischen Erst- und Zweitstudium, da sich hier entscheidende steuerliche Unterschiede ergeben, insbesondere im Hinblick auf die Absetzbarkeit von Kosten und die Möglichkeit eines Verlustvortrags.
Ein weiterer zentraler Punkt ist die Unterscheidung zwischen Erst- und Zweitstudium. Während im Erststudium die Kosten bis zu 6.000 Euro als Sonderausgaben geltend gemacht werden können, bietet das Zweitstudium deutlich mehr steuerliche Vorteile. Hier können die Studienkosten in unbegrenzter Höhe als Werbungskosten angesetzt werden, und es besteht die Möglichkeit, Verluste in die Folgejahre mitzunehmen. Wir erläutern, warum das Zweitstudium, etwa ein Master- oder Aufbaustudium, besonders lukrativ ist und zeigen anhand eines Beispiels, wie sich durch den Verlustvortrag erhebliche Steuerersparnisse erzielen lassen.
Zudem definieren wir, was als Erstausbildung gilt. Nach der Rechtsprechung des BFH ist eine Berufsausbildung jede ernsthaft betriebene Vorbereitung auf einen künftigen Beruf. Wir erklären, welche Ausbildungen als Erstausbildung anerkannt werden und wie sich dies steuerlich auswirkt, insbesondere im Hinblick auf die Möglichkeit, Kosten als Werbungskosten oder vorweggenommene Betriebsausgaben geltend zu machen.
Auch die steuerlichen Regelungen rund um die doppelte Haushaltsführung werden thematisiert. Wir erläutern, unter welchen Bedingungen Studierende die Kosten für eine zweite Wohnung am Studienort absetzen können, und welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen, etwa die finanzielle Beteiligung an den Kosten des Hauptwohnsitzes, meist bei den Eltern. Interessant hierzu ist auch unsere Folge #42 zur doppelten Haushaltsführung: https://seidochnichtbesteuert.podigee.io/43-neue-episode
Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Thema Kindergeld. Wir diskutieren, unter welchen Umständen auch im Zweitstudium ein Anspruch auf Kindergeld besteht, und welche zeitlichen und sachlichen Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit die Ausbildung als einheitliche Erstausbildung anerkannt wird.
Zusätzlich geben wir einen Überblick darüber, wann und warum es sich für Studierende lohnt, eine Steuererklärung zu erstellen, insbesondere dann, wenn sie während der Ferien oder neben dem Studium arbeiten. Hierbei gehen wir auch auf das Werkstudentenprivileg ein, das eine Versicherungsfreiheit in der Kranken- und Arbeitslosenversicherung ermöglicht, solange die wöchentliche Arbeitszeit 20 Stunden nicht überschreitet.
Nähere Informationen zum Podcast und alle bisherigen Folgen findest Du auf unserer neuen Website: https://www.steuer-podcast.de/
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Du hast Fragen oder Anmerkungen zum Podcast? Dann schreib uns gerne eine E-Mail an: podcast@steuerversum.de | |||
| #105: Wer muss eine Steuererklärung abgeben? Alles über Pflichten und Fristen | 28 Aug 2024 | 00:42:52 | |
In dieser Episode besprechen wir ausführlich, wer zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet ist und welche Fristen dabei beachtet werden müssen. Wir werfen einen Blick auf die relevanten gesetzlichen Grundlagen, insbesondere § 46 Abs. 2 EStG, der die Verpflichtung zur Veranlagung für Angestellte regelt, etwa bei Progressionseinkünften über 410 Euro oder dem Bezug von Arbeitslohn von mehreren Arbeitgebern. Weitere Verpflichtete sind Gewerbetreibende, Freiberufler, Rentner und Kapitalanleger, deren Einkünfte bestimmte Grenzen überschreiten.
Zudem gehen wir auf die Fristen zur Abgabe der Steuererklärung für die Jahre 2023 und 2024 ein und erläutern, was passiert, wenn die Erklärung verspätet eingereicht wird. Hierbei klären wir die Folgen von Verspätungszuschlägen, Zwangsgeldern und Schätzungen seitens des Finanzamts.
Darüber hinaus behandeln wir, für wen sich eine freiwillige Abgabe der Steuererklärung lohnt. Besonders für Arbeitnehmer, die nicht zur Abgabe verpflichtet sind, könnte dies attraktiv sein, da sie in vielen Fällen mit einer Steuererstattung rechnen können. Auch Kapitalanleger, die keinen Freistellungsauftrag erteilt haben, und Personen, die Handwerkerleistungen oder haushaltsnahe Dienstleistungen in Anspruch genommen haben, können von einer freiwilligen Steuererklärung profitieren. Abschließend geben wir praktische Hinweise für Studenten im Zweitstudium und weitere Fälle, in denen eine freiwillige Abgabe sinnvoll sein kann.
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| #96: Holding-Gründung leicht gemacht: Steuervorteile und Fallstricke | 25 Jun 2024 | 00:52:10 | |
In der aktuellen Episode des Podcasts "Sei doch nicht besteuert" diskutieren Christian Gebert und Fabian Walter die vielfältigen Aspekte von Holding-Strukturen, die derzeit eine erhöhte Aufmerksamkeit in den sozialen Medien genießen. Trotz einer gleichbleibenden Steuerbelastung auf laufende Gewinne von etwa 32% kann eine Holding-Struktur viele Vorteile bieten.
Die allgemeinen Vorteile von Holding-Strukturen sind die Minimierung der Steuerbelastung auf Veräußerungsgewinne und laufende Ausschüttungen, die Möglichkeit der Reinvestition steuerbegünstigt erwirtschafteter Gewinne auf der Ebene der Holding ("Spardoseneffekt") und den Ausgleich von positiven und negativen Ergebnissen innerhalb der Unternehmensgruppe.
Ein zentrales Thema ist die Steuerfreiheit bei Veräußerungsgewinnen, die zu 95% bei Körperschaft- und Gewerbesteuer gilt, was zu einer Steuerbelastung von lediglich 1,5% führt. Diese Gewinne können reinvestiert werden, während bei privater Versteuerung eine Belastung von 25% anfiele. Weiterhin wird erläutert, wie Beteiligungen über 10% bzw. 15% zu steuerfreien Gewinnausschüttungen führen können und welche Vorteile sich durch Ergebnisabführungsverträge und die verbesserte Refinanzierung über steuerfreie Gewinnausschüttungen ergeben.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Kapitalanlagen in Holding-Strukturen. Hier wird erklärt, welche Kapitalanlagen sinnvoll sind und wie sie steuerlich behandelt werden. Besonders interessant sind ETFs, die eine Teilfreistellung von 80% für Körperschaftsteuer und 40% für Gewerbesteuer bieten, was zu einer Gesamtsteuerbelastung von nur 12% führt. Allerdings müssen Investoren die Vorabpauschale bei thesaurierenden ETFs ab 2023 beachten.
Die Episode gibt außerdem eine ausführliche Anleitung zur Gründung einer Holding-Struktur. Für Einzelunternehmer bedeutet dies die Umwandlung in eine GmbH/UG mittels Einbringung nach § 20 UmwStG. Für bestehende GmbHs wird der Prozess der Kapitalerhöhung und des steuerneutralen Anteilstauschs gemäß § 21 UmwStG erläutert. Praktische Fallbeispiele veranschaulichen diese komplexen Prozesse und bieten hilfreiche Einblicke in die Umsetzung.
Christian Gebert und Fabian Walter diskutieren auch spezifische Szenarien und Fallstricke bei der Gründung einer Holding-Struktur, wie die verdeckte Einlage und die Notwendigkeit der Beachtung der Sperrfristen gemäß § 22 UmwStG. Zudem werden Beispiele zur betrieblichen Vorteilhaftigkeit einer Holding gegeben, einschließlich der Gesamtsteuerbelastung bei Vollausschüttung.
Abschließend wird auf Situationen eingegangen, in denen die Errichtung einer Holding-Struktur nicht vorteilhaft ist, wie z.B. bei geplantem Wegzug oder notwendiger privater Vermögensverwendung.
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| #6: Steuerfabi bei den Promis - Was gibt’s Neues in der Steuerwelt? | 05 Oct 2022 | 00:41:04 | |
Warum hat Influencer Jeremy Fragrance seine GmbHs in Grünwald bei München?
Welche Tipps haben Christian und Fabi für Basketballer Dennis Schröder?
Diese und viele weitere Steuertipps und aktuelle Entwicklungen diskutieren und analysieren Steuerberater Christian Gebert und Fabian "Steuerfabi" Walter in der neuesten Folge des Podcasts "Sei doch nicht besteuert!".
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| #5: Lohnt es sich noch zu arbeiten? | 28 Sep 2022 | 00:34:31 | |
Der Mindestlohn steigt und das Bürgergeld wird eingeführt.
Lohnt es sich dann überhaupt noch zu arbeiten?
Welche Änderungen bringen die Neuerungen mit sich?
Diese Fragen diskutieren Fabian "Steuerfabi" Walter und Steuerberater Christian Gebert in der neuesten Folge des "Sei doch nicht besteuert!" Podcasts.
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| #4: Warum dir dein Arbeitgeber ein iPhone 14 kaufen sollte... | 21 Sep 2022 | 00:31:26 | |
Du bist Arbeitnehmer und möchtest das neue iPhone 14 haben?
In vielen Fällen kann es als Arbeitnehmer sinnvoll sein, dass Handy nicht von seinem Nettolohn zu erwerben sondern hierzu mit dem Arbeitgeber zu sprechen.
Arbeitgeber haben die Möglichkeit, das Handy für deren Arbeitnehmer zu erwerben und es diesem zu überlassen oder zu übereignen.
Wie genau das funktioniert und welche Vorteile dies bietet, diskutieren Fabian „Steuerfabi“ Walter und Steuerberater Christian Gebert.
Viel Spaß mit der neuen Folge des „Sei doch nicht besteuert!“ Podcasts.
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| #3: Zinserhöhungen durch die Europäische Zentralbank - Was gilt es jetzt zu beachten? | 14 Sep 2022 | 00:31:55 | |
Die Europäische Zentralbank hat die Zinsen erhöht.
Welche Folgen die Zinserhöhung hat, erläutern und diskutieren "Steuerfabi" Fabian Walter und Steuerberater Christian Gebert.
Viel Spaß mit der neuesten Folge des Podcasts "Sei doch nicht besteuert!".
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| #2: 3.000 Euro extra für alle? Was bringt das 3. Entlastungspaket? | 07 Sep 2022 | 01:04:19 | |
Das neue Entlastungspaket III umfasst Maßnahmen in Summe von mehr als 65 Milliarden Euro.
Unter anderem haben Arbeitnehmer die Möglichkeit, 3.000 Euro steuerfrei von ihrem Arbeitgeber zu erhalten.
Diese und alle weiteren Maßnahmen des Entlastungspakets erläutern und diskutieren "Steuerfabi" Fabian Walter und Steuerberater Christian Gebert.
Viel Spaß mit der neuesten Folge des Podcasts "Sei doch nicht besteuert!".
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| #1: 300 Euro mehr Gehalt - was bringt es wirklich? (Energiepreispauschale) | 31 Aug 2022 | 00:35:59 | |
Gute Neuigkeiten! Alle erwerbstätigen Personen, die in Deutschland leben, haben im Jahre 2022 einen einmaligen Anspruch auf die Energiepreispauschale in Höhe von 300€.
Doch was bringt die Energiepreispauschale wirklich?
Wer hat einen Anspruch?
Wie viel bleibt von der Pauschale übrig?
Welche bürokratischen Kosten entstehen?
Diesen Themen (und vielen Weiteren), gehen Steuerberater Christian Gebert und Fabian Walter, alias "Steuerfabi", in der ersten Folge des Podcasts "Sei doch nicht besteuert!" auf den Grund.
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| #95: Steuern sparen mit Kindern | 18 Jun 2024 | 00:51:51 | |
In dieser Podcast-Folge besprechen Christian Gebert und Fabian Walter detaillierte steuerliche Vorteile und Strategien, die Eltern nutzen können, um mit Kindern Steuern zu sparen.
Das Elterngeld reicht von 300 bis 1.800 Euro monatlich, abhängig vom bisherigen Nettoeinkommen. Es wird maximal 14 Monate gezahlt.
Ein Lohnsteuerklassenwechsel vor der Geburt kann das Nettogehalt erhöhen. Der Partner mit höherem Einkommen sollte in die ungünstigere Steuerklasse wechseln, der Partner mit niedrigerem Einkommen in die günstigere, um vor der Geburt ein höheres Nettogehalt zu erhalten und damit auch eine höhere Auszahlung von Elterngeld.
Elterngeld steht Eltern zu, deren zu versteuerndes Einkommen unter 200.000 Euro liegt, ab 1. April 2025 wird die Grenze auf 175.000 Euro gesenkt. Das Elterngeld ist steuerfrei, unterliegt aber dem Progressionsvorbehalt. Wir zeigen im Podcast Gestaltungen auf mit denen man das zu versteuernde Einkommen reduzieren kann, falls die Einkommensgrenze überschritten wird.
Das Kindergeld beträgt einheitlich 250 Euro monatlich, unabhängig vom Einkommen der Eltern oder Kinder. Der Kinderfreibetrag kann über die Steuererklärung beantragt werden und beträgt 9.312 Euro. Das Finanzamt prüft automatisch, welche Option günstiger ist.
Der Beitragssatz zur Pflegeversicherung beträgt seit dem 1. Juli 2023 3,4% des Bruttoeinkommens, bei Kinderlosen 4% und damit um 0,6% höher.
Zwei Drittel der Kinderbetreuungskosten können als Sonderausgabe im Rahmen der Steuererklärung abgezogen werden, einschließlich Ausgaben für Babysitter, Kindergarten und Hort. Es kann aber vorteilhaft sein, Kindergartenkosten über den Arbeitgeber abzuwickeln.
Besonders hohes Sparpotential ergibt sich, wenn die Kinder eigene Einkünfte erzielen. Denn die Kinder können auch den Grundfreibetrag nutzen und somit eigene Einkünfte erzielen ohne Steuern zahlen zu müssen.
Kinder können eigene Einkünfte bis zur Höhe von von 505 Euro monatlich erzielen, ohne die Familienversicherung zu verlieren.
Investitionen in ein Kinderdepot können bis zum 18. Lebensjahr erhebliche Erträge bringen.
Minderjährige benötigen für bestimmte Vermögensübertragungen besondere Schutzmaßnahmen und oft einen Ergänzungspfleger der vom Familiengericht bestellt wird. Kinder können Kommanditanteile oder atypisch stille Beteiligungen erhalten, wobei die Haftung beschränkt ist. Übertragungen von Forderungen oder Grundstücken können rechtlich vorteilhaft sein, so dass auf die Einschaltung des Familiengerichtes verzichtet werden kann.
Diese Podcast-Folge bietet einen umfassenden Überblick über die steuerlichen Vorteile, die Eltern nutzen können, um finanziell zu profitieren und die Zukunft ihrer Kinder abzusichern
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| #94: Steuerrechtliche Neuerungen 2024 – Wohngemeinnützigkeit und Steuerentlastungen | 11 Jun 2024 | 00:45:22 | |
In dieser Episode des Podcasts „Sei doch nicht besteuert“ beleuchten wir die neuesten steuerrechtlichen Änderungen des Jahressteuergesetzes (JStG) 2024 sowie die geplanten Steuerentlastungen durch Bundesfinanzminister Christian Lindner. Ein zentrales Thema dieser Folge ist die Einführung der Wohngemeinnützigkeit in § 52 der Abgabenordnung (AO). Diese Regelung sieht steuerliche Begünstigungen für Vermieter vor, die dauerhaft Wohnraum zu günstigen Preisen anbieten. Dabei geht es insbesondere um die vergünstigte Vermietung an hilfsbedürftige Personen.
Die Wohngemeinnützigkeit soll durch eine Erweiterung des Katalogs der gemeinnützigen Zwecke in der AO erreicht werden. Demnach dürfen die Bezüge der Mieter zu Beginn des Mietverhältnisses nicht höher sein als das Fünffache des Regelsatzes der Sozialhilfe, bei Alleinstehenden oder Alleinerziehenden das Sechsfache. Die Miete muss dauerhaft unter der marktüblichen Miete liegen und darf lediglich die tatsächlichen Aufwendungen decken. Gemeinnützige Vermieter sind grundsätzlich von der Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer befreit, was einen erheblichen finanziellen Vorteil darstellt.
Wirtschaftlich betrachtet erwartet die Bundesregierung, dass etwa 100 Vereine, Stiftungen oder Unternehmen die neuen Möglichkeiten nutzen werden. Allerdings bleibt unklar, wie viele neue Wohnungen dadurch tatsächlich entstehen und welche Auswirkungen dies auf die Steuereinnahmen haben wird. Kritische Stimmen aus der Wirtschaft weisen auf hohe Baukosten hin, die die Schaffung neuer, günstig vermieteter Wohnungen erschweren könnten. Ein Blick ins Ausland zeigt, dass in Österreich etwa 40 % der Mietwohnungen gefördert sind. Dort verzichtet der Staat auf Gewinnsteuern, was im Gegenzug zu regulierten Mietpreisen führt.
Ein weiterer Schwerpunkt dieser Folge sind die geplanten Steuerentlastungen bis 2026. Bundesfinanzminister Christian Lindner plant Entlastungen in Höhe von 23 Milliarden Euro. Ein wichtiger Aspekt ist die Erhöhung des Grundfreibetrags, der rückwirkend zum 1. Januar 2024 um 180 Euro auf 11.784 Euro steigen soll. Bis 2026 sind weitere Erhöhungen vorgesehen, was insgesamt zu einer Verringerung der Steuereinnahmen um etwa 2 Milliarden Euro führen wird.
Die Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und das subjektive Nettoprinzip sind zentrale verfassungsrechtliche Grundlagen, die durch Urteile des Bundesverfassungsgerichts bestätigt wurden. Demnach muss der Staat dem Steuerpflichtigen sein Einkommen insoweit steuerfrei belassen, als es zur Sicherung eines menschenwürdigen Daseins benötigt wird.
Darüber hinaus wird die Kalte Progression abgebaut, indem die Tarifgrenzen verschoben werden. Der Kinderfreibetrag wird ebenfalls rückwirkend angepasst und bis 2026 schrittweise erhöht. Interessanterweise bleibt die Reichensteuer unverändert bei einem Startwert von 278.000 Euro, was Fragen aufwirft, warum diese Grenze nicht auch an die Inflation angepasst wird.
Die geplanten Entlastungen sind nicht unumstritten. Besonders SPD und Grüne sehen die Maßnahmen kritisch und empfinden sie als ungerecht. Die Anpassungen werden jedoch als notwendig erachtet, um die gestiegene Steuerbelastung aufgrund der Inflation auszugleichen. Schließlich wird auch die Diskussion um die Abschaffung des Solidaritätszuschlags aufgegriffen. Trotz verfassungsrechtlicher Bedenken bleibt eine vollständige Abschaffung bisher aus.
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| #93: E-Rechnung 2025: Was Unternehmen wissen müssen | 04 Jun 2024 | 01:09:51 | |
Anzeige | In dieser Episode von "Sei doch nicht besteuert" begrüßen wir unseren Gast Christian Steiger, Geschäftsführer von Lexware. Gemeinsam diskutieren sie die aktuellen Entwicklungen und zukünftigen Herausforderungen der elektronischen Rechnung (E-Rechnung).
Was ist eine E-Rechnung?
Die E-Rechnung ist eine elektronische Rechnung, die in einem strukturierten Datenformat, wie z.B. XML, erstellt wird. Eine E-Mail mit PDF-Anhang zählt dabei nicht als E-Rechnung. Stattdessen muss ein strukturiertes Dateiformat verwendet werden, das elektronisch auswertbar ist, gemäß der EU-Richtlinie 2014/55/EU und der europäischen Norm EN 16931. Hierzu zählen z. B. bisher genutzte Formate wie die X-Rechnung und das hybride Zugpferd-Format, welches eine Kombination aus XML und einem PDF-Bild darstellt.
Verschiedene Länder haben die E-Rechnung bereits eingeführt. In Italien wird sie seit 2019 genutzt.
Ab 2025 wird im B2B-Bereich die Zustimmung des Empfängers für den Erhalt von E-Rechnungen nicht mehr erforderlich sein. Das heißt, alle Unternehmen müssen ab 2025 in der Lage sein E-Rechnungen zu empfangen.
Bis 2027 müssen alle Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über 800.000 Euro E-Rechnungen im CEN-Format versenden. Ab 2028 gilt diese Pflicht für alle Unternehmen, unabhängig vom Umsatz.
Die Einführung der E-Rechnung bringt zahlreiche praktische Vorteile mit sich, wie die maschinelle Auslesbarkeit von Artikeln, Umsatzsteuer und Steuerschlüsseln. Dennoch gibt es Herausforderungen, beispielsweise im B2C-Bereich oder bei der Handhabung von Kleinstbeträgen.
Wir diskutieren mit Christian Steiger zudem die zukünftigen Entwicklungen im Bereich der E-Rechnung und deren Auswirkungen auf die Buchhaltung. Es wird erörtert, wie Unternehmen sich auf die neuen Anforderungen vorbereiten können und welche Lösungen Lexware anbietet, um den Übergang zur E-Rechnung zu erleichtern.
Steuerfabi empfiehlt lexoffice. Hier informieren und 50% sparen:
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| #92: 2025: Das ändert sich bei Steuern und Abgaben | 28 May 2024 | 01:00:16 | |
In dieser Podcastfolge widmen wir uns dem Jahressteuergesetz (JStG) 2024 und den damit einhergehenden Änderungen. Der Referentenentwurf des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) vom 08.05.2024 zu der geplanten Gesetzesänderung umfasst zahlreiche Einzelmaßnahmen, technische Anpassungen und Klarstellungen.
https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Gesetzestexte/Gesetze_Gesetzesvorhaben/Abteilungen/Abteilung_IV/20_Legislaturperiode/2024-05-17-JStG-2024/1-Referentenentwurf.pdf?__blob=publicationFile&v=2
Unsere „Highlights“ der geplanten Änderungen besprechen wir im Podcast. Hierzu gehören:
*Mobilitätsbudgets*
Ein Mobilitätsbudget soll als Alternative zum klassischen Firmenwagen eingeführt werden, wobei Arbeitgeber ihren Mitarbeitern bis zu 2.400 Euro jährlich zur Verfügung stellen können. Diese Regelung begünstigt kurzfristige und gelegentliche Mobilitätsleistungen und sieht eine pauschale Lohnsteuer von 25% vor, um Abzüge bei den Mitarbeitern zu vermeiden.
*Vermögensübertragung zwischen Personengesellschaften*
Die Buchwertübertragung von Wirtschaftsgütern zwischen beteiligungsidentischen Personengesellschaften gemäß § 6 Abs. 5 EStG wurde durch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 28.11.2023 ermöglicht. Diese Änderung soll nun auch in das Steuergesetz übernommen werden.
*Steuerbefreiung für kleine Photovoltaikanlagen*
Die Steuerbefreiung für Photovoltaikanlagen auf Dächern von Mehrfamilienhäusern wird von 15 auf 30 kWp je Wohneinheit erhöht. Ein anhängiges Verfahren beim BFH soll klären, ob der Investitionsabzugsbetrag bei einkommensteuerfreien kleinen Anlagen zulässig ist.
*Vermögensbeteiligungen von Arbeitnehmern*
Die Regelungen für Vermögensbeteiligungen von Arbeitnehmern gemäß § 19a EStG werden erweitert. Zukünftig können auch Beteiligungen an Konzernunternehmen einbezogen werden.
*Bonusleistungen der Krankenversicherungen*
Bonusleistungen der Krankenversicherungen bis 150 Euro pro versicherte Person und Beitragsjahr gelten nicht als Beitragserstattung. Diese Regelung soll gesetzlich kodifiziert werden, um administrativen Aufwand zu reduzieren.
*Gesetzeslücke bei Einbringung von Unternehmensteilen in eine Kapitalgesellschaft soll geschlossen werden*
Eine Neuregelung stellt klar, dass Entnahmen und Einlagen im Rückwirkungszeitraum bei der Ermittlung des eingebrachten Betriebsvermögens berücksichtigt werden. Diese Änderung zielt darauf ab, Steuervorteile durch negative Anschaffungskosten zu verhindern und widersprüchliche Entscheidungen zu beseitigen.
*Reform der Steuerbefreiung für Bildungsleistungen*
Die Steuerbefreiung für Bildungsleistungen gemäß § 4 Nr. 21 UStG wird deutlich ausgeweitet. Das bisherige Bescheinigungsverfahren wird abgeschafft, um bürokratischen Aufwand zu reduzieren.
*Vorsteuerabzug bei Leistungsbezug von einem Ist-Versteuerer*
Der Vorsteuerabzug bei Leistungsbezug von einem Ist-Versteuerer ist künftig erst nach Zahlung möglich. Eine neue Pflichtangabe auf Rechnungen wird eingeführt, um dies zu berücksichtigen.
*Reform der Kleinunternehmerregelung*
Die Kleinunternehmerregelung wird auf Unternehmer im gesamten EU-Gemeinschaftsgebiet ausgeweitet. Zudem wird der Umsatzgrenzwert für die Steuerbefreiung als Kleinunternehmer auf 25.000 Euro angehoben und der Prognosewert auf 100.000 Euro festgelegt.
*Rentenpaket*
Das Rentenpaket von Lindner (FDP) und Heil (SPD) zielt darauf ab, das Rentenniveau von 48 Prozent zu sichern. Ab 2028 ist eine Erhöhung der Rentenbeiträge auf 20 % vorgesehen, während mögliche Alternativen wie eine Verlängerung der Arbeitszeit oder die Senkung des Rentenniveaus nicht berücksichtigt werden.
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| #91: Liebe ohne Steuerlast: Schenkungen bei Paaren intelligent planen | 21 May 2024 | 00:29:11 | |
Die hohe Steuerbelastung bei Schenkungen stellt insbesondere für Paare ohne Trauschein ein kritisches Thema dar, da hier der Schenkungssteuerfreibetrag lediglich bei 20.000 Euro liegt. Und auch verheiratete Paare mit einem Freibetrag von 500.000 Euro können schnell an steuerliche Grenzen stoßen. Diese Episode unseres Podcasts widmet sich der Herausforderung, wie man trotz dieser Grenzen geschickt Steuern sparen kann.
Unsere Analyse beginnt mit der Erörterung, wie teure Geschenke zwischen Partnern, illustriert anhand prominenter Beispiele wie Cristiano Ronaldo und Jennifer Lopez, steuerliche Konsequenzen haben können. Wir diskutieren verschiedene Strategien, um diese Steuerlast zu umgehen, darunter Gegenleistungen, Rückforderungsrechte und die Option der Eheschließung.
Die dreijährige Behaltefrist (§ 6 Abs. 5 Satz 4 EStG):
https://datenbank.nwb.de/Dokument/204659/#headline-id18
Nähere Informationen zum Podcast und alle bisherigen Folgen findest Du auf unserer neuen Website: https://www.steuer-podcast.de/
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| #90: Wie bewertet das Finanzamt Dein Unternehmen? | 14 May 2024 | 00:44:47 | |
*Einleitung:*
Diese Episode fokussiert sich darauf, wie das Finanzamt den Wert eines Unternehmens festlegt, basierend auf verschiedenen etablierten Bewertungsmethoden.
*Hauptthemen:*
1. *Ableitung des Unternehmenswerts aus Verkäufen unter fremden Dritten:* Erläuterung dieser Methode nach § 11 Abs. 2 BewG, angewendet, wenn relevante Verkaufsdaten vorliegen.
2. *Vereinfachtes Ertragswertverfahren:* Beschreibung dieses gesetzlich festgelegten Verfahrens nach §§ 199-203 ErbStG, das eine einfache und objektivierte Bewertung ermöglicht.
3. *Substanzwertverfahren:* Erklärung der Nutzung des Substanzwerts als Mindestwert bei der Unternehmensbewertung, besonders relevant bei Unternehmen mit geringen Gewinnen oder Verlusten.
4. *Ertragswertverfahren und Wertgutachten nach IDW S1:* Diskussion über die umfassenden Bewertungsansätze, insbesondere das IDW S1-Gutachten, das den Unternehmenswert auf Basis zukünftiger Erträge bestimmt.
*Zusammenfassung:*
Die Episode gibt einen Einblick in die Methoden, die das Finanzamt nutzt, um den Wert eines Unternehmens zu ermitteln. Diese Kenntnisse sind essenziell für Unternehmer, um die steuerlichen Bewertungsprozesse ihres Unternehmens zu verstehen.
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| #89: Wie viel Bruttogehalt benötigt man, um sich eine 400.000 Euro Wohnung leisten zu können? | 07 May 2024 | 00:38:24 | |
Fabian analysiert, wie viel Einkommen nötig ist, um eine Immobilie im Wert von 400.000 Euro zu erwerben. Ergänzend dazu diskutieren wir drei wichtige BFH-Urteile, die steuerliche Implikationen beim Verkauf von Immobilien betreffen:
1. *BFH Urteil IX R 14/22 vom 26.09.2023*: Keine Steuerbefreiung für die Veräußerung eines Gartengrundstücks.
2. *BFH Urteil IX R 10/22 vom 14. November 2023*: Steuerpflichtiges privates Veräußerungsgeschäft nach trennungsbedingtem Auszug eines Ehepartners.
3. *BFH Urteil IX R 13/23 vom 14. November 2023*: Keine Nutzung zu eigenen Wohnzwecken bei Überlassung an (Schwieger-)Mutter.
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| #88: Homeoffice im Ausland - in welchem Land müssen Steuern und Abgaben gezahlt werden? | 30 Apr 2024 | 00:44:37 | |
Welche steuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Pflichten müssen Unternehmen beachten, wenn sie Mitarbeiter im Ausland beschäftigen?
Dieser Podcast erläutert die steuerlichen Anforderungen und sozialversicherungsrechtlichen Regelungen, die bei der internationalen Beschäftigung von Mitarbeitern relevant sind.
Die Diskussion umfasst die Verpflichtung von Unternehmen aus Deutschland unabhängig vom Ort der Arbeitsleistung des Arbeitnehmers einen Lohnsteuerabzug vorzunehmen.
Weiterhin werden die Bestimmungen der Doppelbesteuerungsabkommen beleuchtet, die festlegen, dass der Lohn dort zu versteuern ist, wo die Tätigkeit ausgeübt wird (Tätigkeitsstaat). Davon gilt die Ausnahme der 183-Tage-Regelung.
Im Bereich der Sozialversicherung wird auf die Verordnung (EG) Nr. 883/2004 und die Durchführungsverordnung EG (VO) Nr. 987/2009 eingegangen, die regeln, dass die soziale Sicherheit eines Arbeitnehmers im EU-Raum nur nach den Vorschriften eines EU-Staates erfolgt.
Zusätzlich werden spezielle Szenarien wie die Entsendung von Arbeitnehmern und die Tätigkeit in mehreren EU-Staaten thematisiert.
Der Podcast führt aus, wie Unternehmen bei der Planung und Durchführung von Auslandseinsätzen rechtlich korrekt vorgehen und wie sie durch die Beantragung einer A1-Bescheinigung bei der Deutschen Verbindungsstelle Krankenversicherung – Ausland (DVKA) den Anforderungen gerecht werden können.
Abschließend wird auf das Arbeitsrecht eingegangen, speziell auf die Risiken, die sich ergeben, wenn Mitarbeiter im Homeoffice im Ausland tätig sind.
Es wird erörtert, unter welchen Bedingungen ein Unternehmen durch das Homeoffice eines Mitarbeiters im Ausland steuerpflichtig werden kann.
Dabei werden Entscheidungen wie das Urteil des BFH vom 7.6.2023 – I R 47/20 hervorgehoben, das die Kriterien für das Entstehen einer Betriebsstätte im Ausland präzisiert.
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| #87: Steuerpflicht im Alter: Was Rentner zur Steuererklärung wissen müssen | 23 Apr 2024 | 00:49:38 | |
Renten unterliegen der nachgelagerten Besteuerung. Das bedeutet, dass Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung während der Einzahlungsphase steuerlich absetzbar sind.
Ab 2005 wurde die Besteuerung von Renten geändert, was nun bedeutet, dass ein wachsender Anteil der Rente steuerpflichtig wird. Rentner müssen eine Steuererklärung einreichen, wenn ihr zu versteuerndes Einkommen den Grundfreibetrag übersteigt.
Für diejenigen, die ab 2024 in Rente gehen, sind 83% ihrer Rente steuerpflichtig. Es besteht die Gefahr einer Doppelbesteuerung, wenn die Summe der steuerfreien Rentenzuflüsse nicht mindestens so hoch ist wie die Summe der aus versteuertem Einkommen gezahlten Altersvorsorgebeiträge. Betroffene Rentner können gegen die Steuerforderung Einspruch erheben und gegebenenfalls klagen.
Rentner können verschiedene Posten von der Steuer absetzen, darunter außergewöhnliche Belastungen wie Krankheitskosten, Unterhaltszahlungen und Werbungskosten, die direkt mit der Rente zusammenhängen. Dazu gehören auch Kosten für Rechtsberatung und Schuldzinsen für nachentrichtete Rentenbeiträge.
Zum Beispiel hat ein Rentner, der regelmäßige Krankheitskosten hat, die Möglichkeit, diese als außergewöhnliche Belastungen steuerlich geltend zu machen. Diese Abzüge können seine steuerliche Belastung erheblich mindern.
Mit dem Formular "V0800 - Antrag auf Feststellung von Kindererziehungszeiten / Berücksichtigungszeiten wegen Kindererziehung" können Kinder bei der Berechnung der Rente berücksichtigt werden, so dass eine höhere Rente ausgezahlt wird.
[https://www.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/Formulare/DE/\_pdf/V0800.html]
Mit dem Formular "V0900 - Antrag auf Beitragserstattung bei Aufenthalt im Inland" können zum Beispiel Steuerberater die in ein berufsständisches Versorgungswerk einzahlen unter Umständen ihre Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung erstattet bekommen.
[https://www.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/Formulare/DE/\_pdf/V0900.html]
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| #104: Verein für Unternehmer mit Robert Hoffmann | 21 Aug 2024 | 00:52:53 | |
In dieser Episode sprechen wir mit Robert Hoffmann, einem vielseitigen Unternehmer, der mittlerweile auch auf Social Media große Erfolge feiert. Mit seinen praxisnahen und oft unkonventionellen Tipps für Unternehmer hat Robert sich eine breite Fangemeinde aufgebaut und erreicht mit seinen Inhalten hohe Aufmerksamkeit. Wir freuen uns deshalb ganz besonders, ihn heute im Podcast begrüßen zu dürfen.
Robert gibt Einblicke in seine Zeit als Inkasso- und Bauunternehmer. Wir sprechen über seine Devise „ich verhandle nicht“ und wie er den Arbeitsalltag auf nur vier Stunden pro Tag reduziert hat – unter anderem durch clevere Maßnahmen wie das Vermeiden von Telefonaten.
Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs liegt auf der Bedeutung von Liquidität in Unternehmen: „Das Geld muss raus“. Spannend wird es auch bei der Frage, wie man sich von Mitgesellschaftern trennen kann und warum dies oft einfacher ist, als man denkt.
Im rechtlichen Teil widmen wir uns der Kommanditgesellschaft und der Unternehmergesellschaft (UG) und diskutieren, warum diese Rechtsformen für Unternehmer besonders attraktiv sein können. Robert erläutert zudem, welche Risiken einer persönlichen Haftung für Unternehmer bestehen und wie man durch die Gründung eines Vereins strategisch dagegen vorgehen kann.
Der Verein für Unternehmer wird im Detail beleuchtet, besonders im Hinblick auf die steuerrechtlichen Rahmenbedingungen. Vereine sind grundsätzlich körperschaftsteuerpflichtig gemäß § 1 Abs. 1 Nr. 4 KStG. Auch für wirtschaftlich tätige Vereine gilt: Einkünfte, wie etwa aus Vermietung und Verpachtung, unterliegen nur einem ermäßigten Körperschaftsteuersatz von 15 %. Vereine können zudem Privatvermögen besitzen und dieses unter bestimmten Bedingungen steuerfrei veräußern, wie etwa Immobilien nach einer Haltedauer von 10 Jahren.
Besonders bei sogenannten Familienvereinen, deren Zweck wesentlich im Interesse einer Familie auf die Bindung von Vermögen gerichtet ist, gibt es steuerliche Besonderheiten. Die Gründung eines solchen Vereins kann eine erhebliche Schenkungsteuerbelastung nach sich ziehen, da der Übergang von Vermögen auf den Familienverein als Schenkung nach § 1 Abs. 1 Nr. 4 ErbStG besteuert wird. Zudem unterliegen diese Vereine der sogenannten Erbersatzsteuer, die alle 30 Jahre anfällt, um große Vermögen zu besteuern, die in solchen Strukturen gebunden werden.
Robert erläutert, wie Unternehmer diese Strukturen effektiv nutzen können, um Risiken zu minimieren und steuerliche Vorteile zu erlangen, und welche rechtlichen und organisatorischen Maßnahmen bei der Gründung eines Vereins für Unternehmer berücksichtigt werden müssen.
Mehr Informationen zu Robert Hoffmann sind hier zu finden: https://driver39.de
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| #86: So greift das Finanzamt auf deine Kontodaten zu | 16 Apr 2024 | 00:52:45 | |
In dieser Episode diskutieren wir die Vorschläge von Christian Lindner und berichten über das Gespräch mit Friedrich Merz. Besonders im Fokus stehen Lindners Pläne zur Abschaffung des Solidaritätszuschlags zur Erweiterung der Abschreibungsmöglichkeiten für Unternehmen und zur Reformierung des Bürgergeldes und des Renteneintrittsalters.
Weiterhin beleuchten wir die Zugriffsmöglichkeiten des deutschen Finanzamts auf Konten bei deutschen und ausländischen Banken und diskutieren die rechtlichen Rahmenbedingungen des automatischen Informationsaustauschs über Finanzkonten. Das kürzlich ergangene Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH, Urteil v. 23.1.2024, IX R 36/21; veröffentlicht am 28.3.2024), das den anlasslosen Austausch von Daten zwischen ausländischen Banken und dem deutschen Finanzamt als rechtskonform bestätigt, wird ebenfalls eingehend analysiert.
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| #85: So viel darf ein Geschäftsführer verdienen | 09 Apr 2024 | 00:43:40 | |
Wie optimieren Sie Ihr Geschäftsführergehalt effektiv?
Diese Podcast-Folge beleuchtet die anspruchsvolle Thematik der Gehaltsstrukturen für Gesellschafter-Geschäftsführer.
Erfahren Sie, wie Sie Ihr Gehalt im Vergleich zu Gewinnausschüttungen steuerlich vorteilhaft gestalten können, unter Einhaltung der steuerlichen Limitationen.
Wir erörtern die steuerlichen Konsequenzen eines hohen Geschäftsführergehalts und zeigen auf, wie durch überlegte Entscheidungen wie die Rückführung von Gehalt an die GmbH oder den Einsatz von Tantiemen Ihre Steuerlast minimiert werden kann.
Untersuchen Sie, in welchen Fällen Geschäftsführergehälter von der Sozialversicherungspflicht befreit sein können und welche formalen Anforderungen an Geschäftsführerverträge gestellt werden.
Verstehen Sie die Kriterien zur Bestimmung der Angemessenheit eines Geschäftsführergehalts, einschließlich der juristischen und steuerrechtlichen Bewertungen.
Entdecken Sie zudem, wie variable Gehaltskomponenten wie Tantiemen, Zuschläge für Sonn-, Feiertags- oder Nachtarbeit, Überstundenvergütungen, Urlaubsabgeltungen und die Bereitstellung eines Firmenwagens die Gesamtvergütung beeinflussen können und welche steuerlichen Vorteile eine Pensionszusage birgt.
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| #84: Muss eine Haartransplantation versteuert werden und welche Gucci Tasche führt zu Steuererstattungen? | 02 Apr 2024 | 00:31:15 | |
Fragen Sie sich, ob eine Haartransplantation versteuert werden muss, wenn ein Influencer diese kostenfrei angeboten bekommt?
Diese Podcastfolge beleuchtet die komplexe Welt der steuerlichen Absetzbarkeit von persönlichen Ausgaben, speziell im Kontext von Influencern.
Wir diskutieren einen Fall, in dem eine Influencerin versucht hat, Ausgaben für Luxusgüter, darunter Kleidung und Kosmetik von Chanel, Louis Vuitton, Gucci steuerlich geltend zu machen (FG Niedersachsen, Urteil vom 13.11.2023 – 3 K 11195/21). Ihre Argumentation: Diese Ausgaben seien essenziell für ihre professionelle Präsenz und würden von ihren Auftraggebern gefordert.
Doch das Finanzamt und die Gerichte sehen das anders. Aufwendungen für die Lebensführung, wie bürgerliche Kleidung, selbst wenn sie ausschließlich beruflich getragen wird, und Luxusgüter, die ein privates Interesse vermuten lassen, sind von der Steuerabsetzbarkeit ausgeschlossen.
Die Diskussion beleuchtet die feinen Grenzen zwischen beruflichen Notwendigkeiten und privaten Ausgaben sowie die Beweislast, die bei der steuerpflichtigen Person liegt.
Wir erläutern, unter welchen Umständen eine Absetzbarkeit doch möglich sein könnte und welche Konsequenzen die fehlende Nachweisführung haben kann.
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| #82: E-Auto oder Immobile bauen - was spart mehr Steuern? | 26 Mar 2024 | 00:48:10 | |
In dieser Folge setzen wir uns intensiv mit dem frisch verabschiedeten Wachstumschancengesetz auseinander, beleuchten dessen Ziele und prüfen, ob es die in Aussicht gestellten Verbesserungen für Unternehmen wirklich erfüllt. Wir diskutieren, wie das Gesetz die Liquiditätssituation von Unternehmen verbessern, Investitionen fördern und Bürokratie abbauen möchte. Anhand konkreter Beispiele, wie der Anhebung des Betrags für Geschäftsgeschenke, der Anpassung der privaten Nutzung von Elektrofahrzeugen, der Wiedereinführung der degressiven AfA und neuen Regeln zur Sonderabschreibung, machen wir die Auswirkungen auf die Praxis greifbar. Zusätzlich beleuchten wir die erweiterten Möglichkeiten zum Verlustvortrag und die verbesserte Thesaurierungsbegünstigung sowie die Option zur Körperschaftsbesteuerung für Personengesellschaften. Unser Fokus liegt darauf, Unternehmern und Investoren Orientierung zu geben und zu bewerten, welche Chancen und Herausforderungen das Wachstumschancengesetz mit sich bringt.
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| #82: Das Ende des Papierkriegs: Das ist geplant | 19 Mar 2024 | 00:36:33 | |
Hat Deutschland das größte Bürokratieentlastungspaket aller Zeiten geschnürt?
In dieser Folge nehmen wir genau das unter die Lupe und packen die spannendsten Details aus – von den beeindruckenden 944 Millionen Euro, die Unternehmen jährlich sparen sollen.
Wir fragen uns kritisch: Hat der Justizminister hier vielleicht etwas zu dick aufgetragen?
Dann geht's ran an die Praxis: Weniger Papierkram mit kürzeren Aufbewahrungsfristen für Buchungsbelegen bis Gehaltslisten. Wir besprechen, warum in Hotels die Meldezettel verschwinden könnten.
Für alle Steuerberater gibt es auch etwas: Die neue Vollmachtsdatenbank soll die Arbeit leichter machen.
Und dann ist da noch diese Sache mit den Finanzinfluencern – sollte man denen wirklich verbieten, Werbung für Finanzprodukte zu machen?
Und hier gehts zur in der Folge angesprochenen Episode. [#33: Bürokratie-Detox: Lösungsansätze für ein schlankeres Deutschland](https://seidochnichtbesteuert.podigee.io/34-neue-episode)
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| #81: Allzeithoch: Bitcoin im Steuervorteils-Duell mit Gold und Aktien | 12 Mar 2024 | 00:40:57 | |
Fordern Kryptowährungen die traditionellen Finanzsysteme heraus? Diese Folge beleuchtet, wie Bitcoin und andere Kryptowährungen im Vergleich zu Gold als Inflationsschutz fungieren, die technische und wirtschaftliche Bedeutung von Bitcoins Limitierung auf 21 Millionen Einheiten und das anstehende Halving-Event. Wir analysieren die steuerlichen Auswirkungen von Kryptohandel, die Unterscheidung zwischen Kapital- und sonstigen Einkünften, die Behandlung des Tauschs von Kryptowährungen und die Anwendung der FiFo-Methode für steuerliche Zwecke.
Des Weiteren diskutieren wir die steuerliche Behandlung von Kryptowährungen als Zahlungsmittel mit einem Blick auf internationale Beispiele wie El Salvador. Wir beleuchten spezielle Fragen rund um Krypto-Optionen und Bitcoin-ETFs, die Auswirkungen von Lending und Staking auf die Spekulationsfrist und die steuerrechtliche Klassifizierung dieser Erträge. Zudem wird die Gefahr der Steuerhinterziehung bei Kryptogewinnen erörtert, einschließlich der Maßnahmen des Finanzamts zur Aufdeckung solcher Fälle und der "goldenen Brücken" der Finanzverwaltung.
Wir runden die Diskussion ab, indem wir die umsatzsteuerliche Behandlung von Kryptowährungen beleuchten, speziell den Umtausch von Kryptowährungen in Euro, die Behandlung von Spielgeld bzw. Ingame-Token und die Frage, ob Mining eine umsatzsteuerbare Leistung darstellt.
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| #80: Bevor das Urteil fällt: Der Solidaritätszuschlag unter der Lupe | 05 Mar 2024 | 00:30:43 | |
Stellt der Solidaritätszuschlag eine verfassungswidrige Steuerbelastung dar? Vor dem Hintergrund eines bevorstehenden Urteils, das klären soll, ob der Solidaritätszuschlag mit dem Grundgesetz vereinbar ist, tauschen wir unsere Einsichten und Meinungen zu diesem brisanten Thema aus. Ursprünglich als befristete Maßnahme zur Finanzierung der deutschen Einheit eingeführt, steht der Solidaritätszuschlag heute im Zentrum einer hitzigen Debatte um seine rechtliche Zulässigkeit und seine Auswirkungen auf Steuerzahler und Unternehmen.
Wir diskutieren die historische Entwicklung des Solidaritätszuschlags von einer temporären Abgabe zu einer dauerhaften Steuerbelastung und legen dar, wie sich dies auf verschiedene Steuerzahlergruppen auswirkt. Besonders im Fokus steht die Frage, ob der Solidaritätszuschlag als Ergänzungsabgabe zur Einkommen- und Körperschaftsteuer in seiner aktuellen Form eine ungerechtfertigte und verfassungswidrige Belastung darstellt.
Unter Berücksichtigung der jüngsten Rechtsprechung und wissenschaftlicher Meinungen beleuchten wir die Argumente für und gegen die Verfassungsmäßigkeit des Solidaritätszuschlags. Wir teilen die Einschätzung, dass der Solidaritätszuschlag in seiner derzeitigen Form nicht haltbar ist und diskutieren mögliche Konsequenzen des erwarteten Urteils. Obwohl wir nicht mit rückwirkenden Steuererstattungen rechnen, betonen wir die Notwendigkeit einer Reform des Solidaritätszuschlags für die Zukunft, um eine gerechte und verfassungskonforme Steuerpolitik zu gewährleisten.
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| #79: Ende der Steuervorteile für Ehepaare? | 27 Feb 2024 | 00:27:59 | |
Wir widmen uns den brisanten Gerüchten über Pläne der Bundesregierung zur Abschaffung der Lohnsteuerklassen 3 und 5.
Diese Steuerklassen ermöglichen es verheirateten Paaren, schon mit der monatlichen Gehaltsabrechnung Steuervorteile zu realisieren, anstatt auf die jährliche Steuererklärung zu warten. Ein kritischer Punkt dabei ist die Nutzung des Steuerklassenwechsels zur Optimierung des Elterngeldes, indem bis zu sechs Monate vor der Geburt eines Kindes in eine günstigere Steuerklasse gewechselt wird – eine Praxis, die oft als ungerecht wahrgenommen wird, besonders von jenen, die die Frist verpassen.
Diese Episode geht auf die Funktion der Lohnsteuerklassen 3 und 5 ein, diskutiert die Gründe für die mögliche Abschaffung und erörtert die Bedeutung dieser Änderung für verheiratete Paare. Wir analysieren, wie sich die Reform auf die finanzielle Situation von Familien auswirken könnte und welche alternativen Gestaltungsmöglichkeiten zur Diskussion stehen.
Angesichts vergangener Reformen, die oft mit erheblichem Mehraufwand bei der Lohnabrechnung verbunden waren, mahnen wir eindringlich, dass neue Regelungen ohne rückwirkende Belastungen und mit minimaler Zusatzbelastung für Unternehmen und Steuerzahler gestaltet werden müssen.
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| #78: So verkaufst Du ein Unternehmen: Johannes Kliesch von Snocks teilt seine Erfahrungen | 20 Feb 2024 | 00:42:09 | |
In dieser Episode diskutieren wir mit Johannes Kliesch, Mitgründer von Snocks, die entscheidende Rolle, die Steuern beim Wachstum und Verkauf eines Unternehmens spielen. Johannes beschreibt den Entwicklungsweg seines Unternehmens bis zu seiner aktuellen Größe.
Ein zentrales Thema ist, wie steuerliche Aspekte und regulatorische Anforderungen das Wachstum von Snocks geprägt haben.
Des Weiteren teilt er seine Erfahrungen mit dem Unternehmensverkauf, von der Suche nach Investoren bis hin zu den erforderlichen Vorbereitungen und Dokumentationen. Er erörtert, wie man effektiv mit Investoren kommuniziert, welche finanziellen Kennzahlen vorbereitet werden müssen und die strategische Planung des Verkaufsprozesses, einschließlich der Rolle einer Holdinggesellschaft.
Zum Abschluss gibt Johannes einen Ausblick auf die Zukunft des E-Commerce und seine nächsten Projekte. Aufschlussreich ist auch seine Einschätzung zu E-Commerce Unternehmen wie TEMU oder SHEIN. Sollte die Grenze für zollfreie Einfuhren bis 150 Euro reformiert werden?
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| #77: Aktienhandel und Steuergesetz: Wichtiges Update für Investoren | 13 Feb 2024 | 00:25:48 | |
Ist es verwerflich, am Kapitalmarkt zu handeln? Und sollten solche Aktivitäten strenger reguliert oder sogar sanktioniert werden? Sollte man mehr Steuern auf solche Einkünfte am Kapitalmarkt zahlen?
Wir diskutieren die unterschiedliche steuerliche Behandlung von Aktienverkäufen und dem Handel mit Optionen und beleuchten, warum Verluste aus Aktiengeschäften nicht mit anderen Gewinnen, wie zum Beispiel Zinsen, verrechnet werden können.
Ein besonderer Fokus liegt auf der gesetzlichen Beschränkung, die Verluste aus Optionsgeschäften nur bis zu einem Betrag von 20.000 Euro anerkennt – eine Regelung, die von der Großen Koalition 2021 eingeführt wurde und kontrovers diskutiert wird.
Wir betrachten die Auswirkungen dieser Regelung anhand eines prägnanten Beispiels und erörtern die Verfassungsmäßigkeit des § 20 Abs. 6 Satz 5 EStG, der aktuell beim Bundesfinanzhof (BFH) unter dem Aktenzeichen VIII B 113/23 verhandelt wird.
Den Link zu der "beyound the obvious" Podcast-Folge, über die Christian und Fabian sprechen, findest Du hier: https://bto.podigee.io/228-neue-episode
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| #103: Umsatzsteuer bei Vermietung: Vorteile und Risiken für Vermieter | 13 Aug 2024 | 00:34:49 | |
In dieser Episode widmen wir uns den zentralen Aspekten der Umsatzsteuerpflicht bei der Vermietung und dem Verkauf von Immobilien. Wir erläutern, wann eine Vermietung grundsätzlich umsatzsteuerfrei ist und unter welchen Bedingungen eine Option zur Umsatzsteuerpflicht nach § 9 UStG möglich ist. Dabei gehen wir detailliert auf die Vorteile und Nachteile für Vermieter und Mieter ein, insbesondere im Hinblick auf den Vorsteuerabzug bei Sanierungen.
Wir besprechen die umsatzsteuerliche Behandlung von Nebenleistungen wie der Versorgung mit Wärme, Wasser und Strom und klären, wann die Vermietung von Ferienwohnungen, Parkplätzen und Maschinen umsatzsteuerpflichtig ist. Ein besonderer Fokus liegt auf der Problematik gemischt genutzter Gebäude und der notwendigen Aufteilung der Vorsteuer nach Nutzungsfläche, wie sie auch im Jahressteuergesetz 2024 präzisiert wird.
Darüber hinaus beleuchten wir, warum Vermieter umsatzsteuerfreie Mieter vermeiden sollten, um Vorsteuerkorrekturen zu vermeiden, und welche Konsequenzen sich bei nachträglichen Renovierungen und einem möglichen umsatzsteuerfreien Verkauf von Immobilien ergeben. Die besonderen Anforderungen an die Option zur Umsatzsteuerpflicht beim Verkauf von Grundstücken, insbesondere im Hinblick auf das Reverse-Charge-Verfahren und die notarielle Beurkundung werden besprochen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die aktuelle Problematik für Hotelbetreiber, die aufgrund der unterschiedlichen Regelungen im deutschen und europäischen Steuerrecht besonders vorsichtig bei der Rechnungsstellung sein müssen, um nicht in die Gefahr von § 14c UStG zu geraten.
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| #76: Neues aus dem Steuerrecht: Durchbrüche bei Wegzugsteuer, Erbschaft und Personengesellschaften | 06 Feb 2024 | 00:39:13 | |
Diese wichtigen Steuer-Urteile sollte jeder kennen:
Die Diskussion beginnt mit der Wegzugsteuer, die laut Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 21. Dezember 2022, Aktenzeichen I R 55/19, mit der EU-Freizügigkeit kollidiert. Dieses Urteil öffnet die Tür für die Rückforderung zu Unrecht gezahlter Steuern bei Umzügen in die EU oder Schweiz und hebt die Notwendigkeit einer unbefristeten Stundungsmöglichkeit hervor, bis die Anteile verkauft werden.
Weiterhin behandeln wir die steuerlichen Aspekte beim Kauf von Anteilen einer Erbengemeinschaft, illustriert durch das Urteil des BFH vom 26. September 2023, Aktenzeichen IX R 13/22. Es verdeutlicht, dass beim Erwerb des gesamten Erbanteils und nachfolgendem Verkauf enthaltener Grundstücke keine Anschaffungsgeschäfte vorliegen, was steuerliche Vorteile mit sich bringt.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Übertragung von Wirtschaftsgütern zwischen Schwesterpersonengesellschaften. Hierzu referenzieren wir die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) vom 28. November 2023, Az. 2 BvL 8/13, die den Gesetzgeber auffordert, rückwirkend eine Neuregelung zu treffen. Dies unterstreicht die Möglichkeit der steuerfreien Übertragung unter bestimmten Bedingungen und fordert eine Anpassung der bestehenden Gesetzeslage"
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| #75: Das Finanzamt als Berater: Die Verbindliche Auskunft | 30 Jan 2024 | 00:31:53 | |
Wie kann man sich im komplexen deutschen Steuerrecht absichern, wenn Unsicherheit darüber besteht, wie das Finanzamt ein bestimmtes Vorhaben steuerlich bewertet?
In dieser Podcastfolge tauchen wir tief in das Thema der verbindlichen Auskunft ein, einer Dienstleistung der Finanzverwaltung, die gegen Gebühr Klarheit schafft. Wir beleuchten, wie eine verbindliche Auskunft beantragt wird, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und warum sie gerade für Unternehmen und Steuerberater von unschätzbarem Wert sein kann, um Haftungsrisiken zu minimieren.
Anhand praktischer Fälle, wie dem gewerblichen Grundstückshandel oder der Frage nach der Steuerfreiheit von Umwandlungen, diskutieren wir, wie eine verbindliche Auskunft Sicherheit im Vorfeld einer Transaktion bieten kann.
Wir klären auch, unter welchen Umständen das Finanzamt eine Anfrage ablehnen darf und welche Kosten damit verbunden sind, inklusive der Möglichkeit, diese Gebühren steuerlich abzusetzen.
Die Folge schließt mit einem Blick auf Alternativen zur verbindlichen Auskunft und den strategischen Überlegungen, die hinter der Entscheidung für oder gegen eine solche Anfrage stehen.
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| #74: Steuer-Checkliste für Start-up-Gründer | 23 Jan 2024 | 00:42:50 | |
Fragst Du Dich, welche steuerliche Rechtsformwahl und -optimierung für Dein Start-up-Unternehmen die Beste ist?
In dieser Podcast-Episode tauchen wir tief ein in die Welt der Start-Ups. Du entdeckst die Herausforderungen und Bedürfnisse, die Start-Ups prägen – von hohem Kapitalbedarf für Forschung, Entwicklung und Markteinführung bis hin zum Aufbau der Unternehmensstrukturen. Verstehe die zentrale Rolle von Venture-Capital- und Business-Angel-Finanzierungen, um die spezifischen Finanzierungsherausforderungen von Start-Ups zu begreifen.
Dann kommen wir zur Kernfrage: Was ist die optimale Rechtsform für Dein Start-Up?
Wir erkunden die Vor- und Nachteile von Personen- und Kapitalgesellschaften. Du lernst, wie Du Anfangsverluste nutzt, Investoren anziehst und Mitarbeiterbeteiligungen effektiv gestaltest.
Entdecke das Transparenzprinzip bei Personengesellschaften, die Besteuerung auf Gesellschafterebene und die Möglichkeiten, Anlaufverluste geltend zu machen.
Bei Kapitalgesellschaften betrachtest Du die juristische Personenstruktur, die Besteuerung auf Unternehmensebene und den Umgang mit Anlaufverlusten. Besonders interessant ist der Blick auf die Veränderungen der Anteilseigner und deren Auswirkungen auf vorhandene Verluste.
Der Podcast beleuchtet weiterhin die Finanzierungsoptionen in verschiedenen Phasen Deines Start-Ups. Vergleiche die Möglichkeiten und Herausforderungen bei Personenunternehmen und Kapitalgesellschaften, von der Gewinnverteilung bis hin zur Haftung und den formalen Anforderungen.
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| #73: Kapitalanlage & Steuern mit Hava Misimi | 16 Jan 2024 | 00:53:07 | |
Wie navigiert man durch die Welt der Geldanlagen? Dieser Podcast mit der Finanzexpertin Hava Misimi taucht in die Thematik der Geldanlagen ein. Beginnend mit der grundlegenden Frage, ob und warum man investieren sollte, bis hin zu spezifischen Anlageformen wie ETFs, Anleihen und Kryptowährungen. Wir diskutieren, ob die gesetzliche Rente ausreicht und bei welchen Kapitalanlagen sich steuerliche Vorteile erzielen lassen. Hava erläutert die Unterschiede zwischen ETFs und Einzelaktien, die Bedeutung der Kosten für die Anlage, sowie die Vor- und Nachteile von thesaurierenden und ausschüttenden Anlagen. ESG-Investitionen werden ebenso beleuchtet wie die steuerlichen Aspekte verschiedener Anlageformen. Dieser Podcast bietet detaillierte Einblicke und praktische Tipps für jeden, der sein Geld klug und informiert anlegen möchte.
Mehr zu Hava Misimi findet ihr hier:
https://www.femance-finanzen.de/ueber-uns/
Das Buch von Hava Misimi "Money Kondo: Wie du heute deine Finanzen aufräumst und morgen freier lebst" findet ihr hier: https://amzn.eu/d/c3OCXs1
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| #72: Höheres Einkommen, kein Elterngeld? So umgehst Du die Grenzen | 09 Jan 2024 | 00:36:50 | |
In dieser speziellen Podcast-Episode befassen wir uns intensiv mit den Änderungen beim Elterngeld und bieten konkrete Strategien, wie Eltern ihr Einkommen so anpassen können, dass sie trotz Überschreitens der neuen Einkommensgrenzen Anspruch auf Elterngeld haben. Die ab April 2024 gültigen Neuregelungen des Elterngeldes sehen vor, dass Paare mit einem gemeinsamen zu versteuernden Einkommen von 200.000 Euro (ab April 2025 auf 175.000 Euro reduziert) keinen Anspruch mehr auf Elterngeld haben. Dies stellt insbesondere für hohe Einkommensbezieher eine Herausforderung dar.
Im Fokus unseres Podcasts stehen praktikable Methoden, um das zu versteuernde Einkommen effektiv zu reduzieren. Wir besprechen zum Beispiel, wie Angestellte durch die Zahlung von Versicherungsbeiträgen oder die Gehaltsumwandlung in betriebliche Altersvorsorge ihr Einkommen mindern können. Ebenso wird die Möglichkeit, geplante Investitionen wie Werbungskosten oder die Einrichtung eines Arbeitszimmers vorzuziehen, erläutert.
Für Selbstständige bieten wir Einblicke in Strategien wie die Änderung des Wirtschaftsjahres oder den freiwilligen Wechsel zur Bilanzierung, um das zu versteuernde Einkommen zu senken. Besonders interessant ist auch der Tipp, das Unternehmen rückwirkend in eine GmbH umzuwandeln, wobei das Geschäftsführergehalt als Einkommen zählt. Darüber hinaus diskutieren wir den Einsatz des Investitionsabzugsbetrags nach § 7g EStG und die Verteilung von Erhaltungsaufwand über mehrere Jahre.
Diese Episode ist ein Muss für alle Eltern und werdenden Eltern, die sich mit den Herausforderungen der neuen Einkommensgrenzen beim Elterngeld auseinandersetzen. Wir bieten Ihnen wertvolle und praktische Tipps, um trotz dieser neuen Hürden das Maximum aus dem Elterngeld herauszuholen. Unser Ziel ist es, Ihnen zu helfen, sich bestmöglich auf diese finanziellen Veränderungen vorzubereiten und sie zu Ihrem Vorteil zu nutzen.
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| #71: Neue Gesetze 2024: Wer zahlt mehr und wer spart? | 02 Jan 2024 | 00:36:33 | |
Fragst Du Dich, welche Steueränderungen 2024 für Dich wichtig sind? Dieser Podcast bietet Dir einen Einblick in die wesentlichen steuerlichen und sozialen Veränderungen im Jahr 2024, die Du kennen solltest. Wir analysieren, wie sich die angehobenen Beitragsbemessungsgrenzen für Kranken- und Rentenversicherung auf Dein Einkommen auswirken, erläutern die Erhöhungen der Zusatzbeiträge bei Krankenkassen und deren Bedeutung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Zudem diskutieren wir, wie der gestiegene Mindestlohn und die angepasste Minijob-Grenze sowohl kleine als auch größere Unternehmen beeinflussen.
Im weiteren Verlauf des Podcasts werfen wir einen Blick auf den Anstieg des Grundfreibetrags und des Kinderfreibetrags. Wir beleuchten, ob diese Anpassungen eine echte finanzielle Entlastung darstellen oder lediglich einen Ausgleich zur Inflation. Ein zentraler Punkt ist die 12%-Erhöhung des Bürgergelds.
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| #70: Wie Reiche ihr Vermögen schützen: Steuervorteile der Familienstiftung | 27 Dec 2023 | 00:42:13 | |
Wie gestaltet man effizient die Vermögensverwaltung und -sicherung durch Familienstiftungen?
In dieser Folge unseres Podcasts nehmen wir Sie mit auf eine ausführliche Reise durch das Konzept der Familienstiftungen. Wir starten mit einer grundlegenden Erklärung darüber, was eine Stiftung ist, wie sie rechtlich im Gesetzbuch verankert ist und welche Besonderheiten Familienstiftungen bieten.
Wir vertiefen uns in die steuerliche Einordnung der Stiftungen, darunter die Körperschaftsteuer und die Möglichkeiten zur Vermeidung der Gewerbesteuer. Es wird herausgestellt, warum die Stiftung nur 15% Steuern zahlt und wie dieser Vorteil genutzt werden kann. Detailliert erörtern wir steuerliche Vorteile bei Immobilieninvestitionen und Kapitalmarktanlagen durch Stiftungen sowie die Vermeidung der Wegzugsteuer.
Ein weiterer Kernpunkt unserer Diskussion sind die Auskehrungen an Destinatäre, insbesondere die Anwendung der Kapitalertragsteuer, und die alle 30 Jahre fällige Erbersatzsteuer.
Wir beleuchten auch die Übertragung von Vermögen auf die Stiftung, die Bedeutung des Vermögensschutzes und die steuerlichen Freibeträge und Regelungen bei Schenkungen.
Die praktischen Aspekte der Stiftungsgründung, einschließlich der Zusammenarbeit mit der Stiftugnsaufsichtsbehörde und der Satzungsgestaltung, werden eingehend besprochen. Wir decken auch die Verwaltung der Stiftung ab, einschließlich der Rolle des Stifters und des Familienrats.
Abschließend vergleichen wir deutsche mit ausländischen Stiftungen wie der liechtensteinischen Stiftung hinsichtlich ihrer steuerlichen und Vorteile zum Schutz vor Enteignung und damit einhergehenden Herausforderungen.
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| #69: 6 Steuertipps zum Jahresende 2023 & Steueränderungen für 2024 | 20 Dec 2023 | 00:32:49 | |
Sind wir auf dem Weg zurück zu soliden Finanzen oder stehen wir vor neuen finanziellen Herausforderungen?
Wir beleuchten, wie der jüngste Haushaltsstreit beigelegt wurde, aber auch die Befürchtungen einer erneuten Finanznotlage im Jahr 2024. Wir gehen auf die Steigerung des CO2-Preises auf 45 Euro je Tonne ein. Außerdem werfen wir einen Blick auf den Wegfall von Förderungen und Subventionen. Abschließend beleuchten wir das Kreditzweitmarktförderungsgesetz, mit welchem glücklicherweise noch zwei wichtige Steuererleichterungen aus dem Wachstumschancengesetz umgesetzt wurden. Die Dezemberhilfe ist nicht steuerpflichtig und muss somit nicht in der Steuererklärung angegeben werden. Außerdem bleibt die Grunderwerbsteuerbefreiung nach §§ 5,6 GrEStG, die die Grundstücksübertragung auf eine selbst gehaltene Personengesellschaft freistellt, für mindestens drei Jahre bestehen.
Wie kann man seine Steuerlast zum Jahresende minimieren?
Darüber hinaus konzentrieren wir uns auf Steuertipps, die helfen, die Steuerlast kurz vor dem Jahresende zu minimieren.
Spenden für gemeinnützige Organisationen: Wir beleuchten die Vorteile von Spenden über 36 Euro und die vereinfachte Nachweispflicht für Einzelspenden unter 300 Euro. Für höhere Beträge ist eine Zuwendungsbestätigung notwendig. Wir warnen vor dubiosen Organisationen und erläutern das geplante zentrale Spendenregister beim Bundeszentralamt für Steuern.
Vorauszahlung von Krankenkassenbeiträgen: Die Vorauszahlung von Jahresbeiträgen an die Krankenkasse kann steuerlich vorteilhaft sein.
Beauftragung von Handwerkern: Wir erörtern die steuerlichen Vorteile, die sich aus der Beauftragung von Handwerkern für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen ergeben.
Investitionen tätigen: Steuerliche Vorteile können sich insbesondere durch Investitionen in geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) wie Laptops, Smartphones oder Tablets ergeben.
Krankheitskosten vorziehen: Wir besprechen, wie außergewöhnliche Belastungen, insbesondere Krankheitskosten, steuerlich geltend gemacht werden können.
Anpassung des Geschäftsführeranstellungsvertrags: Hierbei geht es um die Wichtigkeit zeitnaher Anpassungen im Geschäftsführeranstellungsvertrag, einschließlich Gehaltsanpassungen und der Ausnutzung von steuerbegünstigten Gehaltsbestandteilen.
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| #68: Steuerreform gescheitert: Wie es weitergeht und was Kapitalanleger jetzt machen sollten | 13 Dec 2023 | 00:38:02 | |
Das Wachstumschancengesetz ist vorerst gescheitert. Die geplanten Entlastungen wurden zunächst stark zusammengestrichen. Anschließend hat die CDU die Verhandlungen mit der Ampel-Regierung beendet und zunächst darauf gedrängt, die aktuellen Haushaltsprobleme zu lösen. Wir diskutieren die finanziellen und steuerlichen Folgen für die deutsche Wirtschaft.
In einem positiveren Licht stellt der Podcast die jüngsten Entwicklungen in der EU dar: Ein erreichter Kompromiss bezüglich der Sanierungsvorschriften für Gebäude. Eine zwangsweise Sanierungspflicht zur Steigerung der Energieeffizienz von Gebäuden wird es glücklicherweise nicht geben.
Des Weiteren bietet der Podcast praxisnahe Steuertipps zum Jahresende. Es wird erörtert, ob und welche Anschaffungen noch sinnvoll sind und warum es wichtig ist, Verlustbescheinigungen bei Aktiendepots zu beantragen.
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| #67: So setzt man sich selbst von der Steuer ab | 06 Dec 2023 | 00:33:54 | |
Es klingt falsch, ist aber doch möglich: Sich selbst in Form der Persönlichkeitsrechte und Namensrechte von der Steuer absetzen. Das Aktivierungsverbot für selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände findet bei der Einlage zur Betriebseröffnung keine Anwendung.
Wir erläutern, wie Influencer und andere öffentliche Persönlichkeiten ihre Persönlichkeitsrechte bewerten und steuerlich geltend machen können.
Außerdem werfen wir einen Blick auf die Zoll Auktionen, bei denen beschlagnahmte Artikel wie Bushidos goldene Schallplatte und Rolex Uhren versteigert werden.
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| #102: Steuertipps beim Kauf einer Immobilie | 06 Aug 2024 | 00:31:47 | |
In dieser Episode werden die wichtigsten Steuertipps für Vermieter behandelt. Zu Beginn wird die Bedeutung der Kaufpreisaufteilung vor dem Kauf eines Grundstücks erläutert, insbesondere wie ein hoher Anteil des Kaufpreises auf das Gebäude gelegt werden kann, um maximale Abschreibungen zu erzielen. Es wird auf die gesetzliche Grundlage und das BFH-Urteil vom 16. September 2015 (IX R 12/14) verwiesen, das die Bindungswirkung der im Notarvertrag vereinbarten Aufteilung für das Finanzamt regelt. Zudem werden Methoden zur Aufteilung des Kaufpreises wie Vergleichswert-, Substanzwert- und Ertragswertverfahren vorgestellt.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Optimierung der Abschreibungen. Es wird erklärt, welche festen Abschreibungssätze für verschiedene Baujahre gelten und welche neuen Regelungen ab dem 1. Januar 2023 in Kraft getreten sind. Besonders wird die Möglichkeit der Sonderabschreibung für Neubauten unter bestimmten Bedingungen, wie dem Bau eines Effizienzhauses, hervorgehoben. Das Thema Restnutzungsdauergutachten wird ebenfalls behandelt, einschließlich der neuen Anerkennung durch das BMF-Schreiben vom 22. Februar 2023.
Der Abschnitt zur Modernisierung von Bestandsgebäuden beleuchtet, welche Maßnahmen als Erhaltungsaufwendungen gelten und sofort steuerlich absetzbar sind, und welche Maßnahmen nur über Abschreibungen geltend gemacht werden können. Wichtige Urteile, wie das BFH-Urteil vom 28. April 2020 (IX B 121/19), werden angesprochen, die Regelungen zu Sanierungen vor dem Kauf betreffen.
Abschließend werden praktische Tipps gegeben, wie Vermieter hohe Kosten bei der Vermietung geltend machen können, einschließlich der steuerlichen Behandlung von Reisekosten, Finanzierungskosten und anderen Ausgaben.
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| #66: Steuergesetz-Update 2024: Das ist beschlossen und darauf warten wir noch | 29 Nov 2023 | 00:43:15 | |
In dieser Podcast-Episode analysieren wir die jüngst beschlossenen Steuergesetze und ihre weitreichenden Auswirkungen. Wir beginnen mit der aktuellen Haushaltssperre, die zu einem Stopp von Verpflichtungsermächtigungen geführt hat. Wir diskutieren, welche Projekte dadurch auf der Kippe stehen, wie die Bafa-Förderung für E-Autos und die Energiepreisbremse, die eigentlich bis März 2024 geplant waren.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Aussetzung der Schuldenbremse. Wir erläutern, wie der Nachtragshaushalt für vergangene Haushalte und die neue Notlage, begründet durch den Krieg in der Ukraine und steigende Energiekosten, die Schuldenbremse beeinflussen könnten.
Wir werfen einen Blick auf die positive Steuerschätzung für 2025 und diskutieren die Rolle der FDP und deren Mitgliederbefragung über den Verbleib in der Ampel-Koalition.
Im Kontext des Mindeststeuergesetzes betrachten wir die bedeutenden Veränderungen in der Wegzugsbesteuerung. Hierbei fokussieren wir uns auf die Verschärfungen für Personen, die bis 2021 ins Ausland gezogen sind und die Auswirkungen auf die Rückkehr nach Deutschland.
Das Zukunftsfinanzierungsgesetz, welches die steuerfreie Mitarbeiterbeteiligung bis zu 2.000 Euro ermöglicht, wird ebenfalls besprochen. Wir untersuchen, wie diese Änderungen die Steuerlandschaft für Unternehmen und Mitarbeiter beeinflussen könnten.
Beim Wachstumschancengesetz diskutieren wir die Gründe, warum der Bundesrat dem Gesetz nicht zugestimmt hat und welche Änderungen im Vermittlungsausschuss diskutiert werden. Von der Förderung von E-Autos bis hin zu steuerlichen Erleichterungen für kleine Unternehmer, wir beleuchten jedes Element dieses Gesetzes.
Zum Schluss widmen wir uns der Versteuerung der Dezemberhilfe und deren Auswirkungen auf verschiedene Einkommensgruppen.
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| #65: Shakira | Schuldenbremse | BVerfG-Urteil | Cannabis | GEZ | Umsatzsteuer Gastronomie | 22 Nov 2023 | 00:50:05 | |
Wie funktioniert die Schuldenbremse und was sind ihre Auswirkungen auf Deutschlands Wirtschaft? Wir erklären, wie die Schuldenbremse den Bund normalerweise auf eine Verschuldung von maximal 0,35 % der jährlichen Wirtschaftsleistung limitiert, mit einer zusätzlichen Konjunkturkomponente. Für dieses Jahr ergibt das eine zulässige Kreditaufnahme von 35,6 Milliarden €. Wir diskutieren die Flexibilität der Schuldenbremse in Krisenzeiten, exemplarisch an den 115 Milliarden € Schulden, die letztes Jahr aufgrund der Corona-Pandemie gemacht wurden. Nicht zulässig war die Umschichtung dieser Gelder für Klimaschutz statt ausschließlich für Corona-Maßnahmen.
Wir werfen einen Blick auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, welches den zweiten Nachtragshaushalt des Bundes für 2021 für nichtig erklärt hat. Hierbei wurde die Überführung von 60 Milliarden € pandemiebegründeter Notfall-Kredite an den Klima- und Transformationsfonds annulliert. Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob die Schuldenbremse in ihrer jetzigen Form effektiv ist und wie Deutschland im Vergleich zu anderen hoch verschuldeten Ländern wie Italien, den USA und Japan steht.
Beim Thema Elterngeld gehen wir auf die geplante, aber nicht umgesetzte Halbierung der Einkommensobergrenze von 300.000 Euro auf 150.000 Euro ein. Stattdessen wird sie bis April 2025 schrittweise auf 175.000 Euro gesenkt. Wir diskutieren die neuen Regelungen, die es Vätern und Müttern nur noch einen Monat lang ermöglichen, gleichzeitig Elterngeld zu beziehen, und die Implikationen dieser Änderungen für die Aufgabenverteilung in Familien.
Die Erhöhung der GEZ-Gebühren wird ebenfalls thematisiert. Wir hinterfragen deren Rechtfertigung und sprechen über die potenziellen Auswirkungen von Technologien wie Deepfakes auf den öffentlichen Rundfunk.
Weiterhin beleuchten wir die Rückkehr der Umsatzsteuer in der Gastronomie auf 19% und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Branche.
Bezüglich der Cannabis-Legalisierung in Deutschland gehen wir auf die Verschiebung auf Februar 2024 ein. Wir besprechen die Entscheidung, Cannabis ausschließlich in Clubs zu verkaufen und die anfänglichen Pläne einer Cannabissteuer, die letztlich nicht umgesetzt wurden. Stattdessen wird der Cannabis-Verkauf der Umsatzsteuer unterliegen, was zu geschätzten Steuereinnahmen von 650 Millionen Euro und hohen Einsparungen bei Polizei- und Justizkosten führen könnte.
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| #64: 10 konkrete Steuertipps in 30 Minuten - Teil III | 15 Nov 2023 | 00:43:57 | |
Wir decken 10 essentielle Steuertipps auf, die Du in nur 30 Minuten meistern kannst. Diese Episode bietet praxisnahe Erkenntnisse.
1. Hochzeit am Jahresende:
Warum es sich lohnt zum Jahresende zu heiraten und insbesondere, wenn ein Partner in Elternzeit ist.
2. Notsituationen bis 600 Euro:
In Notsituationen können Mitarbeitern bis zu 600 Euro steuerfrei zugewandt werden.
3. PC, Notebook, Smartphone & Tablet / Telefon & Internetkosten (maximal 20 Euro):
Warum sollte man sich niemals ein Handy privat kaufen? Weil man viel Steuern spart, wenn dies der Arbeitgeber macht und das Handy an den Mitarbeiter überlässt. Das gilt selbst dann, wenn das Handy nur privat und nicht für berufliche Zwecke genutzt wird.
4. Risikolebensversicherung über Kreuz abschließen, Versicherte Person ist der/die andere:
Wer verstirbt und seinem unverheirateten Partner oder weiter entfernten Verwandten etwas hinterlassen will, zahlt schnell sehr hohe Erbschaftsteuer. Durch den schlauen Abschluss einer Risikolebensversicherung lässt sich richtig viel Erbschaftsteuer sparen.
5. Den Eltern das vermietete Haus abkaufen:
Warum sollte man den Eltern das vermutete Haus abkaufen? Ganz einfach, weil man so zukünftig Steuern sparen kann, indem man höhere Abschreibungen geltend machen kann und so viel weniger Einkommensteuer auf die Miete zahlt als noch die Eltern.
6. Elerngeldtrick nutzen:
Darum sollte man unmittelbar nach dem positiven Schwangersschaftstest mit seinem Steuerberater sprechen: Durch den geschickten Wechsel der Lohnsteuerklasse lässt sich das Elterngeld erhöhen.
7. Umzugskosten geltend machen oder besser, erstatten lassen:
Wer aus beruflichen Gründen an einen anderen Ort zieht, sollte sich die Umzugskosten vom Arbeitgeber erstatten lassen. Das gilt bald wohlmöglich auch für einen Umzug in eine größere Wohnung am selben Wohnort, wenn man sich einen Home-Office Arbeitsplatz einrichtet. Hierzu sollte man sich das Urteil des FG Hamburg vom 23.02.2023 , 5 K 190/22 und das anhängige BFH-Verfahren (Az.: VI R 3/23) anschauen.
8. Steuererklärung machen (auch ohne Lohnsteuer…):
Für Studenten kann sich eine Steuererklärung auch lohnen, wenn sie bisher gar keine Lohnsteuer gezahlt haben. Dasselbe gilt für Kapitalanleger, wenn sie unter rund 18.000 Euro Kapitaleinkünfte hatten.
9. Vorausgefüllte Steuererklärung nutzen:
Mit der vorausgefüllten Steuererklärung kann man genau einsehen, welche Daten das Finanzamt hat. Und die Steuererklärung geht viel einfacher.
10. Buch von Steuerfabi kaufen:
Diese und viele weitere Tipps gibt es im neuen Buch von Fabian „Sei doch nicht besteuert: Mit Steuerfabi die Welt der Steuern verstehen und richtig Geld sparen | Erweiterte und vollständig aktualisierte Ausgabe | Für die Steuererklärung 2023.
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| #63: 10 konkrete Steuertipps in 30 Minuten - Teil II | 08 Nov 2023 | 00:39:59 | |
Wir decken 10 essentielle Steuertipps auf, die Du in nur 30 Minuten meistern kannst. Diese Episode bietet praxisnahe Erkenntnisse für Unternehmer und Personalverantwortliche, die sowohl steuerlich als auch betriebswirtschaftlich das Optimum für ihr Unternehmen und ihre Belegschaft herausholen möchten.
Kaufpreisaufteilung beim Grundstückskauf: Erfahre, wie Du erhebliche Steuern durch höhere Abschreibungen sparen kannst. Dasselbe gilt für die Grunderwerbsteuer.
Erholungsbeihilfen: So kannst Du Mitarbeitern einen Zuschuss zum Urlaub zahlen. Dieser kann als Barleistung gewährt werden und führt für den Arbeitgeber nur zu einer geringeren Mehrbelastung.
Mitarbeiterbeteiligungen: Wir zeigen Dir, wie Mitarbeiterbeteiligungen bis zu einem Wert von 5.000 Euro pro Jahr ab 2024 das Engagement und die Zufriedenheit steigern können. Das kann auch für kleine Unternehmen hochrelevant sein, wenn sie Darlehen als Mitarbeiterbeteiligungen an ihre Mitarbeiter ausgeben.
Essensmarken: Zudem gehen wir auf die Vorteile von Essensmarken bis zu 6,90 Euro am Tag ein. Wir haben jedoch Zweifel, ob sich der zusätzliche Verwaltungsaufwand wirklich lohnt.
Fahrräder und E-Bikes: Die Bereitstellung von Fahrrädern oder E-Bikes durch den Arbeitgeber kann nicht nur die Mitarbeitermobilität verbessern, sondern auch Steuern sparen.
Trinkgeld: Trinkgelder spielen in Branchen wie der Gastronomie eine zentrale Rolle. Durch die Steuerfreiheit ergeben sich hohe Vorteile für Mitarbeiter. In diesem Zusammenhang fragen wir uns auch, ob es erforderlich ist, die Umsatzsteuer für Speisen in der Gastronomie bei 7% zu belassen.
Firmenwagen: Des Weiteren diskutieren wir die steuerlichen Aspekte eines Firmenwagens und die Vorteile der Bereitstellung eines Garagenstellplatzes. Hier sollte man das BFH Urteil vom 04. Juli 2023, VIII R 29/20 beachten, damit sich die Nutzung des privaten Stellplatzes für den Firmenwagen steuermindernd auswirkt.
Jobticket und Deutschlandticket: Erfahre, wie das Jobticket und das 49-Euro-Ticket als steuerfreie Benefits Deinen Mitarbeitern zugutekommen können.
Gesundheitsmaßnahmen: Wir beleuchten die Möglichkeiten der steuerlichen Förderung von Gesundheitsmaßnahmen bis zu 600 Euro pro Jahr.
Kinderbetreuung: Abschließend sprechen wir über Kosten für die Kinderbetreuung. Werden den Großeltern z.B. Fahrtkosten erstattet, kann sich hierdurch ein Steuervorteil für die Eltern ergeben, ohne, dass die Großeltern etwas versteuern müssen. In diesem Zusammenhang sollten getrennt lebende Eltern das BFH Urteil vom 11. Mai 2023, III R 9/22 kennen. Danach können die Kinderbetreuungskosten nur von dem Elternteil steuerlich berücksichtigt werden, bei dem das Kind auch im Haushalt lebt.
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| #62: So verhältst Du Dich bei einer Hausdurchsuchung durch die Steuerfahndung | 01 Nov 2023 | 00:53:17 | |
In dieser spannenden Podcast-Folge haben wir Dr. Wollweber, einen Partner der renommierten Kanzlei Streck Mack Schwedhelm und bekannt für die Verteidigung von prominenten Steuerhinterziehern, als Gast. Gemeinsam beleuchten wir detailliert die Komplexität des Steuerstrafverfahrens in Deutschland und bieten fundierte Antworten auf brennende Fragen.
Steuerstrafverfahren – Wann, Wie und Warum?
Wann leitet das Finanzamt ein Strafverfahren ein und welche Akteure beteiligt sind. Wir erforschen, ob Steuerstrafverfahren tatsächlich immer häufiger werden und bieten Handlungsempfehlungen für den Fall der Fälle.
Rechte und Pflichten im Fokus
Du erfährst, welche Rechte und Pflichten du als Mandant oder Unternehmen in einem Steuerstrafverfahren hast. Wir erörtern, wie du mit den Behörden kooperieren solltest und welche Fehler du unbedingt vermeiden musst.
Selbstanzeige als Rettungsanker?
Wir analysieren, wie eine Selbstanzeige optimal formuliert sein sollte und ob ein prominenter Fall wie der von Uli Hoeneß hätte anders laufen können.
Verhalten bei Hausdurchsuchungen
Wir klären, unter welchen Bedingungen Beamte in deine Wohnung oder dein Büro dürfen und wann Steuerberatern Beihilfe zur Steuerhinterziehung vorgeworfen wird. Du erhältst praktische Tipps für das Verhalten während einer Hausdurchsuchung.
Ethische Fragen und Prävention
Ist der Ankauf von Daten-CDs wie den Panama Papers ethisch vertretbar? Erstaunlicherweise handelt der Staat hier richtig unternehmerisch und gibt sogar Erfolgsprämien an die Datenverkäufer aus, die davon abhängt wieviele Steuern durch die verkauften Daten eingetrieben werden können.
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| #61: 10 konkrete Steuertipps in 30 Minuten - Teil I | 25 Oct 2023 | 00:29:42 | |
Willst du wissen, wie du weniger Steuern zahlen kannst? In diesem Podcast zeigen wir dir, wie du deine Steuern optimal gestaltest. Wir reden Klartext und geben dir konkrete Tipps an die Hand.
**Mehr aus deinem Minijob rausholen**
Hol dir den Doppelpack: Mini-Jobs sind super, da das Gehalt ohne Abzüge beim Mitarbeiter ankommt. Alle denken an 520 Euro im Monat als Grenze. Gleich doppelt abräumen kann man aber auch mit bis zu 1.040 Euro im Minijob. Wie das geht erläutern wir im Podcast.
**Inflationsausgleich für Mini-Jobber? Na klar!**
Mit der Inflationsausgleichsprämie können Mini-Jobber monatlich sogar 3.520 Euro ohne Abzüge verdienen.
**Sachbezüge**
Ein 50 Euro Gutschein in der Tasche? Das geht steuerfrei! Und unkompliziert ist es auch, durch die Lösungen die wir im Podcast vorstellen.
**Steuererstattungen durch Vermietung an Familienangehörige**
Durch die Vermietung von Immobilien an Familienmitglieder lassen sich Steuern sparen. Es gibt aber wichtige Grenzen auf die geachtet werden muss.
**Personalrabatte**
Für bis zu 1.080 Euro können Mitarbeiter steuerfrei beim Arbeitgeber einkaufen. Warum das für Steuerberater eher nicht interessant ist.
**Kapitalertragsteuer sparen für Kinder, Auszubildende oder Rentner**
Mit der Günstigerprüfung kann die Kapitalertragsteuer erstattet werden oder noch besser durch die NV-Bescheinigung erst keine zahlen.
**Investieren und Abrechnen**
Hohe Steuerlast dieses Jahr? Kein Problem mit dem Investitionsabzugsbetrag.
**Handwerker und haushaltsnahe Dienstleistungen hattest Du nicht? Wir glauben schon**
In fast jeder Nebenkostenabrechnung vom Vermieter verbergen sich Ausgaben die zum Steuern sparen dienen.
**Geschenke und Betriebsfeiern**
Mit 60 Euro oder höheren jährlichen Sachbezügen bis zu 10.000 Euro kann man so einiges anstellen. Und Betriebsveranstaltungen? Warum es sich lohnt dort auch noch Gutscheine auszuteilen.
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| #60: Unerwartete Neuerungen im Steuerrecht: Das ändert sich ab 2024 | 18 Oct 2023 | 00:44:27 | |
Die kürzlich von der Regierung beschlossenen Steueränderungen, die ab 2024 in Kraft treten werden (Wachstumschancengesetz), könnten für Unternehmen jeder Größenordnung weitreichende Auswirkungen haben. Dabei gab es seit dem ersten Entwurf im Juli 2023 nochmal einige interessante Entwicklungen, die wir nun im Podcast aufgreifen.
Änderungen bei der Abschreibung:
Die degressive Abschreibung für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens erfährt eine befristete Wiedereinführung. Wir erklären, wie Sie maximal das 2,5 Fache der linearen Abschreibung geltend machen können.
Degressive AfA für Wohngebäude, um der Wohnungsknappheit zu begegnen:
Es soll ein Wahlrecht zwischen linearer und degressiver Abschreibung für Gebäude geben, die Wohnzwecken dienen und neu gebaut wurden. Wir erläutern, unter welchen Bedingungen diese Abschreibungsmodelle zur Verfügung stehen.
Elektroautos als Firmenwegen:
Elektrofahrzeuge, die als Firmenwagen genutzt werden, dürfen zukünftig einen Bruttolistenpreis von 80.000 EUR statt bisher 60.000 EUR haben. Dann müssen für die private Nutzung des Firmenwagens nur 0,25% statt 1% pro Monat vom Bruttolistenpreis versteuert werden. Daraus kann sich ein erheblicher Steuervorteil ergeben.
Investitionsprämie:
Neue Regelungen zur Investitionsprämie, die Investitionen in den Klimaschutz steuerlich fördern. Die Prämie beträgt 15% der Anschaffung, allerdings muss ein Energiesparkonzept vorliegen. Ob allein die Kosten für den Gutachter die Investitionsprämie von 15% aufbrauchen?
E-Rechnung:
Die verpflichtende Einführung der eRechnung und ihre Bedeutung für das B2B-Segment werden erörtert. Wir diskutieren, welche Unternehmen von den Übergangsregelungen profitieren können.
Grunderwerbsteuer und MoPeG:
Zum Abschluss werfen wir einen Blick auf das MoPeG und dessen Einfluss auf die Grunderwerbsteuer sowie die Rechtsfähigkeit von Personengesellschaften. Leider könnte es dazu kommen, dass eine wichtige Steuerbefreiung für die Übertragung von Grundstücken auf Personengesellschaft wegfällt. Offensichtlich wurde es übersehen hier eine Anpassung vorzunehmen. Zukünftig könnte als Grunderwerbsteuer anfallen, wenn man sein Grundstück auf eine Personengesellschaft überträgt, auch wenn man alle Anteile der Gesellschaft hält.
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| #59: Warum Du Geschenke zurückschicken solltest | 11 Oct 2023 | 00:42:25 | |
Warum sollte es besser sein, ein Geschenk zurückzugeben? In bestimmten Situationen müssen Steuern auf erhaltene Geschenke gezahlt werden. Gleichzeitig können diejenigen, die das Geschenk machen, die Kosten dafür ggf. überhaupt nicht von der Steuer absetzen. Wir klären, welche Bedingungen für die steuerliche Abzugsfähigkeit von Geschenken an Geschäftsfreunde, Kunden oder Mitarbeiter gelten und welche steuerlichen Verpflichtungen der Empfänger eines Geschenks hat.
Geschenke im Steuerrecht
Unsere Diskussion beginnt mit einer klaren Definition von Geschenken im Steuerrecht: Unentgeltliche vermögenswerte Zuwendungen, die nicht als Gegenleistung für eine bestimmte Leistung des Empfängers gedacht sind.
Betriebsausgaben und Grenzwerte
Wir zeigen auf, wie Unternehmer Geschenke als Betriebsausgaben absetzen können und welche Grenzwerte dabei zu beachten sind. Auch die künftigen Änderungen durch das Wachstumschancengesetz werden angesprochen.
Schmiergelder und unzulässige Praktiken
Ein besonderer Fokus liegt auf der Unterscheidung zwischen legitimierten Geschenken und unzulässigen Praktiken wie Schmiergeldern.
Steuerpflicht beim Empfänger
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Steuerpflicht beim Empfänger. Wir klären, unter welchen Bedingungen Privatkunden und Unternehmen steuerpflichtig werden und wie sie sich davor schützen können.
Pauschalversteuerung
Die Möglichkeit der Pauschalversteuerung durch den schenkenden Unternehmer kann die Lösung sein, um unnötige Steuerfolgen für den Beschenkten zu vermeiden.
Werbegeschenke und Meilenprogramme
Sie erfahren mehr über die steuerlichen Aspekte von Werbegeschenken und Bonus- bzw. Meilenprogrammen wie beispielsweise AMEX oder BahnBonus.
Aufzeichnungspflicht
Zum Schluss klären wir, weshalb der Name des Beschenkten genau in der Buchhaltung notiert werden muss und wie der Betriebsprüfer diese Informationen nutzt, um Steuernachzahlungen durchzusetzen.
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| #58: Warum Personengesellschaften plötzlich wieder im Trend sind - Option zur Körperschaftsteuer | 04 Oct 2023 | 00:57:34 | |
Was steckt hinter der Option zur Körperschaftsteuer nach § 1a KStG?
In der heutigen Episode setzen wir uns intensiv mit der Option zur Körperschaftsteuer auseinander. Wir erläutern, wie Personengesellschaften durch einen Antrag steuerlich wie Körperschaften behandelt werden können. Dies bietet vor allem für international erfolgreiche Familiengesellschaften in Deutschland, die oft als Personengesellschaften strukturiert sind, signifikante Vorteile. Ab 2024 erweitert sich diese Option auch auf GbRs.
Steuerliche Unterschiede zwischen Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften
Wir klären auf, wie die Besteuerung bei Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften funktioniert. Bei Personengesellschaften müssen Gewinne automatisch von den Gesellschaftern versteuert werden, während bei Kapitalgesellschaften eine zweistufige Besteuerung erfolgt.
Gesellschaftsrechtliche Unterschiede
Die Option zur Körperschaftsteuer wirkt sich nicht auf das Gesellschaftsrecht aus. So haften Personengesellschafter auch nach Ausübung der Option unbeschränkt. Wir erklären auch, warum die Gründung einer Personengesellschaft oft weniger komplex ist als die einer Kapitalgesellschaft.
Vorteile der Option
Schenkungsteuer: Wir diskutieren die erbschaftsteuerlichen Vorteile.
Ertragsteuer: Wie sich Verträge zwischen Gesellschafter und Gesellschaft steuerlich auswirken.
Grunderwerbsteuer: Warum Grundstücke grunderwerbsteuerfrei auf eine Personengesellschaft übertragen werden können.
Nutzung von Anlaufverlusten: Wir gehen darauf ein, warum Startups und Immobilieninvestoren besonders profitieren können.
GbR als Holding: Wie sich neue Möglichkeiten für Holding-Strukturen ergeben.
Antragsverfahren und steuerliche Herausforderungen
Zum Abschluss geben wir einen Überblick über das Antragsverfahren und erörtern die steuerlichen Probleme, die bei der Option zur Körperschaftsteuer auftreten können, wie zum Beispiel die Sperrfrist von 7 Jahren für Einbringungsgewinne nach § 22 UmwStG.
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