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Explore every episode of the podcast Schluss mit Bullshit - Psychotherapeuten klären auf

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Die Kunst der Manipulation - Spielregeln erklärt 23 Sep 202601:09:29

In dieser Folge von Schluss mit Bullshit sprechen Silvia und Rainer darüber, wie Manipulation in Beziehungen funktioniert. Wie bekomme ich meinen Partner zum Beispiel dazu, dass dieser mir die Füße massiert? Wie sorge ich dafür, dass ich weniger auf der Arbeit machen muss und meine Kolleginnen mehr von meinen Aufgaben übernehme?

Wie immer, wissen ist Macht. Manipulationen zu erkennen erlaubt uns Handlungsfähigkeit und das Gefühl von Kontrolle über eine Situation. Lass ich mich Manipulieren, oder nicht.

Im Mittelpunkt stehen das Erkennen von Manipulation über das eigene Störgefühl, die Rolle von Images und Appellen sowie Strategien, mit denen man sich nicht in Spiele hineinziehen lässt.

Die beiden gehen auf klassische manipulative Spiele ein, die wir sicherlich schon alle mal in der Praxis bei Menschen in unserem Umfeld erlebt haben. Die Hörer dürfen lernen die Manipulationsspiele zu erkennen und zu durchschauen. Um dann entscheiden zu können ob Sie mitspielen möchten.


Besprochene Spiele

  • Das Mords-Molli-Spiel: Der Wunsch nach Anerkennung, Bewunderung und Bestätigung durch demonstrative oder subtile Selbstdarstellung.
  • Das Abwertungsspiel: Andere werden abgewertet, um eigene Selbstzweifel zu regulieren und sich selbst aufzuwerten.
  • Exkulpierung: Verantwortung für Fehler oder Misserfolge wird abgegeben, indem die Schuld bei anderen Personen oder den Umständen gesucht wird.
  • Das Spiel „Opfer der Umstände“: Alles, was schiefläuft, wird systematisch von sich selbst weg attribuiert.
  • Distanz als Interaktionsspiel: Andere werden durch Nicht-Reaktion, fehlenden Blickkontakt oder ausbleibende emotionale Signale auf Abstand gehalten.
  • Flirten als manipulative Strategie: Flirten wird eingesetzt, um Aufmerksamkeit und Bestätigung zu bekommen, ohne tatsächlich eine Beziehung oder sexuelle Begegnung anzustreben.
  • Das Arme-Schwein-Spiel: Eine Person stellt sich langfristig als hilflos, leidend und unfähig dar, um andere einzuspannen, Verantwortung abzugeben und Unterstützung zu erhalten.
  • Das heroische Arme-Schwein: Zum Leiden und Klagen kommt die Botschaft hinzu, trotz aller Widrigkeiten außergewöhnlich stark und bewundernswert zu sein.
  • Das Trojanische Pferd: Eine beziehungsschonende Gegenstrategie, bei der Manipulation nicht frontal angegriffen, sondern indirekt und möglichst konfliktarm transparent gemacht wird.
Zu einer Beziehung gehören immer zwei10 Sep 202600:40:37

In dieser Folge von *Schluss mit Bullshit* sprechen Rainer und Silvia darüber, warum Beziehungsprobleme, Konflikte und sogar vermeintliches Mobbing fast nie nur auf eine Seite zurückgehen. Die beiden wollen verdeutlichen, dass wir immer eine Verantwortung dafür tragen, wie genau eine Beziehung abläuft. Auch wenn diese nicht immer 50% ist.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Persönlichkeitsstile, Erwartungen, Biografie und nonverbale Signale zusammenwirken wenn es um Beziehungsprobleme oder Beziehungspassungen geht. Und die beiden besprechen was ein Störgefühl ist und wieso man es nie ignorieren sollte.
Rainer erklärt, warum Interaktionen immer dynamisch sind und weshalb man bei Konflikten nicht einfach die Verantwortung auf den anderen abschieben kann.
- Persönlichkeitsstile werden als stabile Muster aus Zielen, Motiven, Überzeugungen, Handlungen und Interpretationen beschrieben.
- Interaktionsprobleme entstehen nicht einseitig - beide Personen tragen in irgendeiner Form zur Dynamik bei.
- Es geht um Passung: Manche Stile harmonieren sofort, andere stoßen früh auf Reibung oder eskalieren schnell.
- Rainer Sachse unterscheidet zwischen leichten Störungen, deutlichem Unwohlsein und massiver Triggerreaktion bis hin zu Fluchtimpulsen.
- Mobbing wird kritisch eingeordnet: In vielen Fällen sieht die betroffene Person sich als reines Opfer, hat aber laut Sachse oft selbst einen Anteil an der Eskalation.
- Auch in echten Mobbing-Situationen bleibt das Verhalten des Betroffenen relevant, weil Opferverhalten das Täterverhalten unbeabsichtigt verstärken kann.
- Ein zentrales Werkzeug ist der Perspektivwechsel: Nicht nur fragen, was der andere mit mir macht, sondern auch, was das in mir auslöst.
- Nonverbale und paraverbale Signale wie Mimik, Gesichtsausdruck, Tonfall und Betonung senden oft stärkere Botschaften als Worte.
- Störgefühle wie diffuse Anspannung, Irritation oder ein Gefühl von Bedrohung sollen nicht wegignoriert, sondern untersucht werden.
- Biografie und Schemata entscheiden mit darüber, wie stark jemand auf Zurückweisung, Verachtung oder Unaufmerksamkeit reagiert.


Bei Fragen, Kommentaren oder Anregungen, meldet euch gerne unter kontakt@psychotherapie-antoine.de


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"Ich mach hier die Regeln" - Wie ich in Beziehungen am besten Anecke02 Sep 202600:43:56

In dieser Folge sprechen Rainer und Silvia über kompensatorische Schemata. Wir alle haben Sie, aber nicht jeder produziert damit gleich viele Beziehungskosten.


Die beiden gehen darauf ein, dass manche Menschen so extreme kompensatorische Schemata entwickelt haben, dass Sie zu regelrechten Regelsetzern werden. Zum Beispiel "Man hat mich nicht zu behindern", oder "Ich habe nur die VIP Behandlung verdient". Was oft interaktionelle Kosten produziert. Denn die Regeln haben Sie selbst kreiert und Sie richten gleichzeitig darüber wenn Ihre Mitmenschen Sie nicht befolgen. Sie haben also das Gefühl andere abwerten zu dürfen oder abzustrafen, wenn man Sie nicht außerordentlich gut behandelt.


Außerdem sprechen die beiden über Manipulationsstrategien und wie wir alle Dinge tun um andere dazu zubekommen etwas zu tun, was Sie eigentlich nicht getan hätten.


In der Folge wird deutlich, dass Persönlichkeitsstörungen - Beziehungsstörungen im Kern sind. Denn Sie produzieren kosten, auf Beziehungsebene.


Schaut doch auch gerne auf den folgenden Seiten rein, falls Ihr mehr über uns oder unsere Themen erfahren wollt.

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Wann bin ich eigentlich Persönlichkeitsgestört? - Am Beispiel vom Narzissmus26 Aug 202600:44:41

In dieser Folge von Schluss mit Bullshit sprechen Silvia Antoine und Rainer Sachse über ein oft missverstandenes Thema: Persönlichkeitsstile und Persönlichkeitsstörungen.

Statt Persönlichkeit als „gestört“ zu labeln, erklären die beiden, warum es hilfreicher ist, von Kosten und Gewinnen in Beziehungen zu denken. Das alles verdeutlichen die beiden am Beispiel vom Narzissmus. Eine der am meisten falschverstandenen Persönlichkeitsstile -störungen. Die beiden brechen eine Lanze für Narzissten und erklären Ihren Ursprung und was die Kosten und Benefits sind.


Du erfährst:

  • warum der Begriff „Persönlichkeitsstörung“ eigentlich irreführend ist
  • wie Persönlichkeitsstile entstehen und warum sie nicht angeboren sind
  • wie sich Schemata bilden und warum sie im Alltag so stark wirken
  • weshalb negative Kindheitserfahrungen spätere Reaktionen oft so intensiv machen
  • wie sich bei narzisstischen Strukturen Kritikempfindlichkeit, Selbstzweifel und Kompensation zeigen können


Besonders spannend: Die Folge macht deutlich, dass auffällige Verhaltensweisen oft Überlebensstrategien aus der Biografie sind — und nicht einfach „Fehlverhalten“. Dadurch entsteht mehr Verständnis für sich selbst und andere.

Themen dieser FolgePersönlichkeitsstile · Persönlichkeitsstörungen · Schemata · Beziehungsmotive · Narzissmus · Kritikempfindlichkeit · Manipulation · Authentizität · BeziehungskostenFür wen ist die Folge interessant?

Mehr von der ReiheIn den nächsten Folgen geht es weiter mit weiteren Persönlichkeitsstilen und den Mustern, die Beziehungen prägen.

Kommunikation im Gesundheitswesen - es könnte so einfach sein..20 Aug 202600:45:46

Silvia spricht mit Rainer Sachse darüber, wie Erkenntnisse aus der klärungsorientierten Psychotherapie in den Krankenhausalltag übertragen werden können.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Behandlerinnen Patientinnen schneller verstehen, ihre Motive erkennen und dadurch Konflikte, Stress und Missverständnisse reduzieren können.

Das Gespräch zeigt, warum schon kleine kommunikative Veränderungen im Gesundheitswesen große Wirkung haben können - für Patientinnen ebenso wie für Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte. Besonders im Fokus stehen die sechs Beziehungsmotive, das Deeskalieren schwieriger Situationen und der respektvolle Umgang mit Angst, Verzweiflung und Autonomieverlust.

  • In dieser Folge geht es um das Buch "Beziehung im Gesundheitswesen gestalten", das Silvia und Rainer gemeinsam für medizinisches Personal geschrieben haben.
  • Silvia beschreibt, wie die Idee im Kontext ihrer Arbeit als Psycho-Onkologin im Krankenhaus entstanden ist, weil viele Ärztinnen und Ärzte an interaktionellen Belastungen litten.
  • Rainer erklärt, warum Beziehungsarbeit im Krankenhaus oft unterschätzt wird, obwohl sie für den Alltag mit Patientinnen und Patienten zentral ist.
  • Sie besprechen, wie wichtig es ist, Patientinnen und Patienten dort abzuholen, wo sie stehen, statt ihre Schutzstrategien direkt zu konfrontieren.
  • Rainer betont, dass bei aggressiven oder eskalierenden Patientinnen und Patienten nicht Gegenaggression, sondern Ruhe, Freundlichkeit und klare professionelle Haltung gefragt sind.
  • Silvia und Rainer sprechen darüber, dass Weinen, Angst und Verzweiflung bei schweren Diagnosen normale Reaktionen sind und nicht vorschnell weggetröstet werden sollten.
  • Sie erläutern die Bedeutung von Validierung, aktivem Zuhören und dem Aushalten von Gefühlen, statt mit leeren Floskeln zu reagieren.
  • Weitere Motive, die im Gespräch anhand konkreter Klinikbeispiele erklärt werden, sind Verlässlichkeit, Solidarität und Grenzen.


Wenn Ihr neugierig geworden seit und tiefergehend in das Thema einsteigen möchtet empfehlen wir euch unser neues Buch: "Beziehungen im Gesundheitswesen erfolgreich gestalten: Patienten verstehen und Stress reduzieren"

https://shop.kohlhammer.de/beziehungen-im-gesundheitswesen-erfolgreich-gestalten-47077.html#147=19


Diese Folge ist für alle Behandler im Gesundheitssystem aber auch für Patientinnen die sich einen besseren Umgang im KH wünschen.

Motive, Entfremdung und wie man wieder Zugang zu den eigenen Bedürfnissen bekommt12 Aug 202600:37:23

In dieser Folge sprechen Silvia und Rainer Sachse darüber, warum viele Menschen keinen klaren Zugang zu ihren eigenen Motiven, Bedürfnissen und Zielen haben.

Es geht darum, wie man wieder lernt, die eigenen Gefühle, Körperreaktionen und Fantasien als Informationsquelle zu nutzen, statt nur nach außen oder nach Normen zu leben.

Rainer Sachse erklärt, warum Entfremdung nicht Unfähigkeit bedeutet, sondern oft eine erlernte Blindheit für innere Signale ist.

Außerdem zeigt er konkrete erste Übungen, mit denen man den Zugang zu sich selbst schrittweise trainieren kann.

In dieser Folge geht es um:

  • Was psychologische Entfremdung bedeutet und warum sie dazu führt, dass Menschen oft nicht wissen, was sie wollen oder brauchen.
  • Der Unterschied zwischen Menschen, die schnell entscheiden können, und solchen, die sich an einer Speisekarte, im Leben oder in Beziehungen orientierungslos fühlen.
  • Warum gespeicherte positive Erfahrung wichtig ist, damit Entscheidungen nicht nur kognitiv, sondern auch gefühlsmäßig tragfähig werden.
  • Wie Erziehung, Leistungsdruck und Normorientierung dazu führen können, dass Menschen nicht lernen, nach innen zu schauen.
  • Warum Zufriedenheit nicht banal ist, sondern mit Sinngefühl, Stressniveau und sogar dem Immunsystem zusammenhängt.
  • Rainer stellt konkrete Übungen vor, um Motive zu erkunden - etwa über Körperempfindungen, Fantasien und den bewussten Verzicht aufs Nachdenken während der Übung.


Bei Fragen, Anmerkungen oder Inspirationen, schreibt uns gerne unter: kontakt@psychotherapie-antoine.de

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Selbstentfremdung: Warum so viele funktionieren, aber sich selbst nicht mehr kennen05 Aug 202600:36:34

In dieser Episode geht es um eine Frage, die viele Menschen nur schwer beantworten können: Was will ich eigentlich wirklich — und was tut mir gut?

Rainer zeigt gemeinsam mit Silvia, warum der Zugang zu den eigenen Motiven oft verloren geht, wie Selbstentfremdung entsteht und weshalb dieses Thema für Entscheidungen, Zufriedenheit und Lebensqualität so wichtig ist.

Schritt für Schritt wird deutlich, dass Gefühle, Körperempfindungen, Fantasien und sogar Träume wichtige Hinweise auf die eigenen Bedürfnisse geben können — wenn man lernt, ihnen zuzuhören.

Dabei wird auch klar: Es braucht keine perfekte Intuition, sondern Aufmerksamkeit, Geduld und die Bereitschaft, sich selbst neu kennenzulernen.

Die Folge macht neugierig, weil sie nicht nur erklärt, warum so viele Menschen den Kontakt zu sich selbst verlieren, sondern auch zeigt, wie man ihn wiederfinden kann.


Bei Fragen, Themenwünschen oder Feedback, schreibt uns gerne unter kontakt@psychotherapie-antoine.de


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"Warum mach ich das eigentlich" - die richtigen Ziele festlegen29 Jul 202600:25:47

In dieser Folge von Schluss mit Bullshit sprechen Silvia und Rainer darüber, warum Ziele im Leben so wichtig sind und wie wir erkennen, welche Ziele wirklich zu uns passen.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Motive, Bedürfnisse und persönliche Erfahrungen unsere Zielsetzung prägen – und warum echte Zufriedenheit nicht aus äußeren Erwartungen, sondern aus innerer Orientierung entsteht.

Außerdem geht es darum, wie man zwischen inneren Motiven und äußeren Normen unterscheidet. Rainer erklärt, warum Ziele uns Struktur und Halt geben können, aber auch, warum falsche oder rein fremdbestimmte Ziele zu Unzufriedenheit, Überforderung und Orientierungslosigkeit führen.

Anhand von konkreten Beispielen und einer einfachen Vorstellungsübung zeigt er, wie man prüfen kann, ob ein Ziel wirklich stimmig ist.Die Folge macht deutlich: Es reicht nicht, einfach nur Ziele zu haben. Entscheidend ist, ob sie aus den eigenen Sehnsüchten entstehen, realistisch sind und langfristig Zufriedenheit ermöglichen.

Eine Folge für alle, die ihren inneren Kompass besser verstehen und ihre Lebensziele bewusster wählen wollen.

Schreibt uns gerne bei Feedback, Wünschen oder Impulsen unter kontakt@psychotherapie.de


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"Was will ich vom Leben" - Die richtigen Ziele im Leben finden21 Jul 202600:40:38

Title: Was will ich vom Leben? Ziele, Motive und innere Orientierung

In dieser Folge sprechen wir über:

Warum Ziele im Leben so wichtig sind, wie sie mit unseren Motiven zusammenhängen und woran wir erkennen, ob ein Ziel wirklich zu uns passt.

Rainer erklärt, warum echte Zufriedenheit nicht aus äußeren Erwartungen entsteht, sondern aus dem Kontakt mit den eigenen Bedürfnissen, Sehnsüchten und inneren Motiven. Gleichzeitig decken wir einen wichtigen Bullshit auf: dass man einfach irgendwie „funktionieren“ muss und sich über Leistung, Normen oder äußeren Druck orientieren sollte.

Wir sprechen über Ziellosigkeit, über das Leben im Modus von „ich muss“ und „ich sollte“ und darüber, wie leicht man den eigenen inneren Kompass verliert, wenn man nur noch fremdbestimmten Zielen folgt.

Außerdem geht es darum, wie du unterscheiden kannst zwischen Zielen, die dich wirklich tragen, und Zielen, die nur von außen an dich herangetragen werden. Anhand von Gefühlen, Vorstellungsübungen und konkreten Beispielen wird deutlich, wie du mehr innere Orientierung entwickeln und gleichzeitig ohne inneren Zwang, aber mit klarer Ausrichtung leben kannst.

Darum geht’s in dieser Folge:

  • Was Motive sind und wie sie unsere Ziele prägen
  • Der Unterschied zwischen inneren Bedürfnissen und äußeren Normen
  • Warum Ziellosigkeit und Überforderung oft zusammenhängen
  • Wie du merkst, ob ein Ziel wirklich zu dir passt
  • Warum Balance wichtiger ist als permanenter Leistungsdruck
  • Wie du deinen inneren Kompass wieder besser wahrnimmst


Diese Folge ist für dich, wenn du dich fragst:Was will ich eigentlich vom Leben? Und wie finde ich Ziele, die mir wirklich Orientierung geben — ohne inneren Zwang, aber mit Klarheit?

Warum Affären so verführerisch sind...15 Jul 202600:38:47

In dieser Folge von „Schluss mit Bullshit“ sprechen Silvia Antoine und Rainer Sachse offen über das Thema Affären – und darüber, warum sie entstehen, was sie psychologisch auslösen und welche Risiken sie für eine Beziehung mit sich bringen.

Es geht um Sehnsucht nach Nähe, den Reiz des Neuen, Schuldgefühle, Vertrauensbruch und die Frage, ob und wie eine Beziehung nach einer Affäre noch gerettet werden kann.

Dabei wird deutlich: Affären sind oft kein Zufall, sondern eine Entscheidung – mit emotionalen, moralischen und logistischen Folgen.

Gleichzeitig zeigen die beiden auch, dass Vergebung, Reflexion und Paartherapie Wege sein können, um aus einer Krise wieder herauszufinden.

Eine Folge über Versuchung, Verletzlichkeit und die Frage, was Beziehungen wirklich stabil macht.

Fragen, Anregungen und Gedanken zur Folge sind jederzeit willkommen unter: kontakt@psychotherapie-antoine.de.

Streiten muss gelernt sein07 Jul 202600:39:36

In dieser Folge von Schluss mit Bullshit sprechen Silvia Antoine und Rainer Sachse über ein Thema, das in nahezu jeder Beziehung eine Rolle spielt: Streiten. Sie beschäftigen sich mit dem Mythos: "Glückliche Paare streiten nicht".

Was ist eigentlich ein Konflikt? Warum sind Auseinandersetzungen nicht automatisch ein Zeichen für eine schlechte Beziehung? Und wie gelingt Streit so, dass er nicht verletzt, sondern Klarheit schafft?

Rainer Sachse erklärt, warum Konflikte unvermeidbar sind, weshalb Streitkultur für stabile Beziehungen so wichtig ist und worauf Paare achten sollten, wenn sie wirklich konstruktiv miteinander verhandeln wollen. Es geht um Ich-Botschaften, Grenzen im Streit, Kompromisse und darum, warum Vermeidung langfristig oft mehr schadet als hilft.

Außerdem besprechen die beiden, wie sich Streit vor Kindern auswirkt, warum Transparenz und Balance dabei entscheidend sind.

Außerdem sprechen Sie darüber weshalb es für Beziehungen sogar verbindend sein kann, Konflikte gemeinsam zu lösen.Eine Folge für alle, die ihre Beziehung besser verstehen und lernen möchten, wie man fairer, klarer und respektvoller streitet.

Fragen, Rückmeldungen oder Inspirationen kannst du gerne an Kontakt@psychotherapie-antoine.de schicken. Wer mehr lesen möchte, findet weitere Inhalte auf www.kop-bochum.de.

Paartherapie - wieso, weshalb, warum30 Jun 202600:45:36

Entdecke die Wahrheit hinter der Paartherapie – mit den Erkenntnissen zweier erfahrener Psychotherapeuten. Erfahre, warum viele Beziehungen nicht an ihren Problemen scheitern, sondern an falschen Vorstellungen über Liebe, Kommunikation und Konflikte. Ganz gleich, ob du über eine Paartherapie nachdenkst oder deinen Partner besser verstehen möchtest – diese Episode zeigt, wie überhöhte Erwartungen und unausgesprochene Annahmen selbst die stärksten Beziehungen sabotieren können – und wie sich das ändern lässt.

Hast du dich schon einmal gefragt, warum so viele Paare erst dann eine Therapie in Anspruch nehmen, wenn die Probleme kaum noch auszuhalten sind? Rainer Sachse, ehemaliger Universitätsprofessor mit über vier Jahrzehnten Erfahrung, erklärt, warum das Aufschieben professioneller Hilfe einen hohen Preis hat. Silvia Antoine, Psychotherapeutin mit Hintergrund in der Psychoonkologie, ergänzt moderne Perspektiven darauf, wie gesellschaftliche Mythen über Beziehungen und starre Kommunikationsmuster uns in festgefahrenen Dynamiken halten. Gemeinsam räumen sie mit weit verbreiteten Irrtümern auf, wie etwa: „In guten Beziehungen wird nicht gestritten“, „Konflikte sind ein Zeichen des Scheiterns“ oder „Wahre Liebe funktioniert ganz von allein.“

Du erfährst:

  • Warum Paare häufig zögern, sich Hilfe zu suchen, und wie Scham sowie falsche Vorstellungen von Versagen eine frühzeitige Unterstützung verhindern.
  • Praktische Strategien, um destruktive Streitgespräche in konstruktive Lösungen zu verwandeln.
  • Warum es in einer Diskussion nicht darum geht, zu gewinnen, sondern zuzuhören und den anderen wirklich zu verstehen.
  • Weshalb das Prinzip der gegenseitigen Investition entscheidend für eine erfüllte Beziehung ist und wie ein Ungleichgewicht langfristig zu Unzufriedenheit führt.
  • Wie gesellschaftlicher Druck, die Ursachen von Untreue und die Angst vor Trennung die Stabilität moderner Partnerschaften beeinflussen.

Wer diese Muster nicht erkennt, riskiert anhaltende Missverständnisse, emotionale Erschöpfung und im schlimmsten Fall eine Trennung – oft, bevor überhaupt ernsthaft versucht wurde, das zu retten, was noch zu retten ist. Wer diese Dynamiken jedoch versteht, schafft die Grundlage für persönliches Wachstum, tiefere Nähe und eine widerstandsfähigere Beziehung.

Perfekt für Paare, die eine Therapie in Betracht ziehen, Singles, die ihre Beziehungsmuster besser verstehen möchten, oder alle, die sich von überholten Beziehungsmythen lösen wollen. Diese Episode wird deine Sicht auf erfolgreiche Partnerschaften verändern und dir das Vertrauen geben, ehrliche Gespräche zu führen, falsche Annahmen zu hinterfragen und bewusst in deine Beziehung zu investieren.

Bist du bereit, mit Mythen aufzuräumen, echte Veränderungen zuzulassen und eine Beziehung auf Verständnis statt auf Vermutungen aufzubauen? Dann hör jetzt rein.

Zur Glaubwürdigkeit der Gäste:

Rainer Sachse ist approbierter Psychologe und ehemaliger Professor mit Schwerpunkt prozessorientierte Psychotherapie. Silvia Antoine ist approbierte Psychotherapeutin, Psychoonkologin und Autorin. Beide bringen aktuelle Erkenntnisse aus ihrer Arbeit mit unterschiedlichsten Klienten sowie aus ihrer laufenden Forschung mit ein.

Warum diese Episode überzeugt:

Diese Folge fesselt die Zuhörer mit überraschenden Wahrheiten über weit verbreitete Beziehungsmythen, weckt Neugier und stellt vertraute Annahmen infrage. Gleichzeitig liefert sie praxisnahe Impulse, die sich unmittelbar im Beziehungsalltag umsetzen lassen – und macht es dadurch nahezu unmöglich, nicht auf „Play“ zu drücken.


Bei Fragen, Kommentaren oder Rückfragen meldet euch unter:

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