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Explore every episode of the podcast Pädicus - Der Podcast für Kindergesundheit

Dive into the complete episode list for Pädicus - Der Podcast für Kindergesundheit. Each episode is cataloged with detailed descriptions, making it easy to find and explore specific topics. Keep track of all episodes from your favorite podcast and never miss a moment of insightful content.

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TitlePub. DateDuration
Mythos Breitwickeln – was wirklich bei Hüftdysplasie hilft24 Jun 202500:17:47

Breitwickeln bei Babys – sinnvoll oder veraltet?

Wir sprechen über Hüftdysplasie, Tragetücher, Therapien – und klären ein für alle Mal: Ist Breitwickeln noch zeitgemäß?

Heute wird’s kurz, knackig – und super wichtig! Wir nehmen ein Thema auseinander, das viele Eltern (und leider auch manche Fachleute) noch völlig falsch einschätzen: das Breitwickeln bei Hüftdysplasie.

👉 Warum es keine Therapie ist.

👉 Warum es auch präventiv nichts bringt.

👉 Und wie man es richtig macht, wenn eine unreife Hüfte diagnostiziert wird.

Wir zeigen euch, was wirklich hilft – und was ihr euch (und eurem Baby) getrost sparen könnt: doppelte Windeln, unnötigen Müll und veraltete Ratschläge.

Außerdem erfährst du:

  • wann eine Hüftsonografie notwendig ist

  • wie Hüftdysplasien entstehen

  • wann Tragen hilft und wann nicht

  • warum die Tübinger Schiene keine Strafe ist, sondern ein Lebensretter für später

    Highlights der Folge

  • Breitwickeln ≠ Spreizhose – endlich mal Klartext!

  • Nur 3 Länder weltweit mit verpflichtendem Hüftultraschall: Deutschland, Österreich, Schweiz.

  • Tragetuch statt Windelpaket – warum es einen echten Unterschied macht.

  • Studienlage eindeutig: Breitwickeln hilft weder zur Vorbeugung noch zur Behandlung.

  • Therapie bei Dysplasie: Wann beobachten reicht und wann die Schiene ran muss.

    "Breitwickeln ist weder präventiv noch therapeutisch – es bringt einfach nichts. Und trotzdem wird es immer noch empfohlen.“

    👣 Take-Aways für Eltern:

    Keine Panik bei unreifer Hüfte – aber bitte auch keine Do-it-yourself-Therapie.

    Tragen im Tuch kann helfen – aber nur korrekt gebunden.

    Vertraut auf strukturierte Diagnostik und ärztliche Empfehlung.

    Und: Spart euch den doppelten Windelmüll!

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    PFAS in der Muttermilch: Was Eltern jetzt wissen müssen!17 Jun 202500:23:19

    Ewigkeitschemikalien in der Muttermilch – muss ich jetzt mit dem Stillen aufhören? Diese Frage haben uns viele verunsicherte Eltern geschickt. In dieser Folge klären wir auf: Was sind PFAS eigentlich, wie gefährlich sind sie wirklich und was sagt die neue Studie aus den Niederlanden genau? Wir nehmen euch mit in unsere Recherche, liefern Kontext, Alltagstipps und ganz viel Beruhigung.

    Take-aways für Eltern:

  • Was PFAS (Ewigkeitschemikalien) sind und wo sie im Alltag vorkommen

  • Warum die neue Studie verunsichert, aber keine Panik angebracht ist

  • Wie PFAS in die Muttermilch gelangen können

  • Warum Stillen trotzdem sinnvoll und wichtig bleibt

  • Welche Alternativen und Reduktionsmöglichkeiten ihr habt

  • Warum das Problem ein politisches und kein individuelles ist

  • "PFAS sind kein Stillproblem, sondern ein Umweltproblem. Und Stillen bleibt das Beste für euer Baby."

    Empfehlung der Woche: Checkt eure Pfannen, Verpackungen & Kosmetikprodukte – und nutzt Tools wie ToxFox, um PFAS-freie Alternativen zu finden. Kleine Schritte, große Wirkung.

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    PFAS Muttermilch, Ewigkeitschemikalien Baby, Stillen trotz Schadstoffen, PFAS Studie Stillen, Umweltgifte Muttermilch, sichere Babyernährung, Schadstoffe in der Stillzeit

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    Frühkindliche Entwicklung30 Apr 202500:37:46

    Nach 9 Monaten Pause sind wir endlich zurück – und haben richtig Lust, wieder regelmäßig mit euch über Kindermedizin zu sprechen! Warum wir so lange weg waren? Tja… das echte Leben halt. 😅 Aber jetzt geht’s wieder los!


    In dieser Folge dreht sich alles um die frühkindliche Entwicklung – also die ersten Lebensjahre von Geburt an. Wir schauen auf die großen Entwicklungsschritte in den ersten 5–6 Jahren und sprechen über das, was Kinderärzt:innen bei den Vorsorgeuntersuchungen ganz genau im Blick haben: Motorik, Sprache, soziale und emotionale Entwicklung, aber auch Emotionsregulation und das soziale Erleben.
    Ein komplexes Thema – aber wie immer alltagsnah, verständlich und mit einem Schuss Eltern-Realität. 😉
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    Fieberkrampf bei Säuglingen und Kleinkindern10 Jul 202401:05:55
    späte Frühgeborene zwischen der 30.-36.SSW18 Jun 202400:57:48
    CMV - Wie gefährlich ist das Virus für Schwangere?15 May 202400:52:14
    Lippenherpes - Wie gefährlich ist er für Säuglinge und Kleinkinder?08 May 202401:05:18
    Blut im Stuhl im Säuglings- und Kleinkindalter01 May 202401:02:23
    Plötzlicher Kindstod - Ist die Ursache gefunden?24 Apr 202400:38:54
    Ringelröteln17 Apr 202400:50:00
    Warum ist mein Kind ständig krank?06 Dec 202301:05:34
    Schnupfen28 Nov 202300:51:17
    Das Mikrobiom: Wie Bakterien unsere Kinder stärken – oder schwächen10 Jun 202500:46:28

    ✨ Worum geht’s?

    Unser Körper ist ein wandelndes Ökosystem: Billionen von Bakterien, Pilzen und Viren leben mit uns – und das ist auch gut so. In dieser Folge reisen wir - Jana und Dr. D - durch das Universum des Mikrobioms:

  • Wie das Mikrobiom bei Babys entsteht

  • Warum Stillen, Bonding & Dreck essen besser sind als jede Pille

  • Wann Pro-, Prä- oder Synbiotika wirklich helfen

  • Warum Internet-Stuhltests nicht nur teuer, sondern meist nutzlos sind

  • Und was das Ganze mit Stimmung, Allergien und Reizdarm zu tun hat

  • 👉 Take-aways für Eltern

    Geburt

    Vaginal → beste „Erstimpfung“. Nach Kaiserschnitt: Stillen + Bonding kompensieren.

    Stillzeit

    Hautkontakt + Muttermilch fördern gutes Mikrobiom.

    Ernährung <3 J.

    Viel Gemüse, Vollkorn, wenig Zucker. Joghurt statt Pulver.

    Draußen spielen

    Kontakt zu Natur & Dreck ist gut – Sandkasten, Bauernhof, Hund.

    Antibiotika <3 J.

    Mit Studien-basierten Probiotika begleiten (2–4 Wochen).

    >3 Jahre

    Keine Probiotika nötig. Ernährung & Bewegung reichen.

    Tests & Pulver

    Finger weg von Selbsttests & Insta-Kuren – keine Evidenz

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    Impf-Mythen22 Nov 202301:03:39
    Inhalationen08 Nov 202301:04:21
    Mundatmung und Schnarchen01 Nov 202300:44:38
    Verstopfung25 Oct 202301:06:01
    Die Sache mit dem Trockenwerden18 Oct 202300:55:21
    Sprechstunde11 Oct 202300:53:59
    Eure Fragen zu Nahrungsergänzungsmitteln bei Kindern04 Oct 202301:05:13
    Nahrungsergänzungsmittel für Kinder27 Sep 202301:07:05
    Husten20 Sep 202300:57:30

    Alles was ihr zum Thema Husten wissen müsst. Wir sprechen auch über den neuen Trend von Salzspielplätzen.

    The post 013 Husten - Alles was ihr zum Thema Husten bei Kindern wissen müsst. Wir sprechen auch über den neuen Trend von Salzspielplätzen. first appeared on Pädicus.

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    RSV14 Sep 202300:53:04

    Alles, was du zur Infektion und zu den neuen Impfungen wissen musst.

    The post 012 RSV first appeared on Pädicus.

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    Otitis Media – Die Mittelohrentzündung bei Kindern03 Jun 202500:54:24

    Hallo ihr Lieben! Heute mit einem Thema, das viele Eltern betrifft: Otitis Media, die Mittelohrentzündung. Fast jedes Kind hat sie – und wir nehmen sie heute einmal genau unter die Lupe!

    💡 Highlights der Folge:

    Warum ca. 60 % aller Kinder bis zum Schuleintritt eine Mittelohrentzündung hatten – und gefühlt noch mehr.

    Was genau passiert bei einer Otitis Media – leicht verständlich erklärt inklusive Anatomie des Mittelohres.

    Typische Symptome: von nächtlichem Schmerz über Fieber bis hin zu Hörproblemen – altersgerecht erklärt.

    Trommelfell geplatzt?! Warum das nicht immer dramatisch ist – und oft sogar für Schmerzlinderung sorgt.

    Wann sollte ich wirklich zum Arzt gehen – und wann reicht erstmal Abwarten?

    Antibiotikum ja oder nein? – Warum „Wait and See“ oft die bessere Strategie ist.

    Hausmittel wie Zwiebelsäckchen & Rotlicht – was hilft, was ist Mythos?

    Wie man Mittelohrentzündungen vorbeugen kann – von Stillen bis Rauchvermeidung.

    🩺 Wichtige Fakten aus der Folge:

    In den meisten Fällen sind Viren die Ursache – Antibiotika sind deshalb oft unnötig.

    Schmerztherapie steht im Vordergrund: Paracetamol oder Ibuprofen – klar dosiert.

    Nasentropfen? – Kochsalz ja, abschwellende Tropfen nur gezielt und sparsam.

    Hausärztliche Abklärung: wichtig bei starken Schmerzen, Fieber, Trommelfellsekret oder Säuglingen unter 6 Monaten.

    ❤️ Unser Fazit:

    Mittelohrentzündung ist schmerzhaft, aber meistens harmlos. Mit Wissen, Geduld, Schmerzmitteln und einem kühlen Kopf kommen die meisten Kinder gut durch. Antibiotika nur, wenn wirklich notwendig – das Immunsystem ist ein kleines Wunderwerk.

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    Pollenallergie13 Jun 202300:53:48
    Jedes Kind kann schlafen lernen - die Ferber Methode06 Jun 202301:00:32
    Zufüttern zum Stillen in der ersten Lebenswoche - die neue S3-Leitlinie zur Allergieprävention30 May 202301:13:31
    motorische Entwicklung23 May 202301:18:19
    Pseudokrupp15 May 202301:07:20
    Mandel-Rachenentzündungen15 May 202300:45:37
    Sprechstunde: Dr.D beantwortet eure Fragen15 May 202301:00:55
    Probiotika15 May 202300:49:00
    Magen-Darm-Erkrankungen15 May 202300:53:19
    Antibiotika bei kranken Kindern – Ein wichtiges Thema für alle Eltern: verständlich erklärt27 May 202500:40:20

    Antibiotika bei kranken Kindern – wann wirklich nötig?

    👩‍⚕️

    In dieser Folge sprechen wir über ein Thema, das viele Eltern beschäftigt – und oft auch verunsichert: Wann ist ein Antibiotikum bei kranken Kindern wirklich nötig? Und wann kann (und sollte!) man lieber darauf verzichten?

    Wir räumen in dieser Folge mit typischen Missverständnissen auf und erklären mit einem Augenzwinkern – aber fundiert – worauf es bei der Antibiotikatherapie bei Kindern wirklich ankommt.

    💡 Das erwartet dich in dieser Folge:

  • Warum Antibiotika nicht gegen Viren helfen – und warum sie trotzdem oft verschrieben werden

  • Wann ein Antibiotikum tatsächlich notwendig ist (inkl. konkreter Beispiele)

  • Was Watchful Waiting und verzögerte Verschreibung bedeuten – und wann sie sinnvoll sind

  • Welche Erkrankungen man gut symptomatisch behandeln kann

  • Warum „Packung zu Ende nehmen“ nicht immer die beste Idee ist

  • Was Eltern wissen sollten zur richtigen Auswahl, Dosis und Dauer

  • Wie man Antibiotika kindgerecht verabreicht (inkl. ehrlicher Eltern-Lifehacks)

  • Was das Mikrobiom mit dem Ganzen zu tun hat – und wann Probiotika wirklich sinnvoll sind

  • Warum mündige Eltern und gute Aufklärung der Schlüssel zu weniger Unsicherheit sind

  • ❤️ Warum du reinhören solltest:

    Diese Folge liefert dir fundiertes Wissen aus der Kinderarztpraxis, aber ohne Fachchinesisch – persönlich, verständlich und mit einem kleinen Augenzwinkern. Wenn du dich schon mal gefragt hast, ob dein Kind wirklich ein Antibiotikum braucht oder ob es auch ohne geht: Diese Folge ist für dich.

    📍 Inhalte

    00:00 – Einstieg & warum wir eigentlich 6 Stunden bräuchten

    03:00 – Warum Antibiotika oft zu schnell verschrieben werden

    08:30 – Wann ist ein Antibiotikum wirklich nötig?

    14:10 – Welche Erkrankungen symptomatisch behandelt werden können

    21:45 – Watchful Waiting & verzögerte Verschreibung

    29:20 – Auswahl, Dosierung & Dauer – worauf es wirklich ankommt

    36:00 – Mikrobiom, Probiotika & Nebenwirkungen

    42:30 – Checkliste für Eltern: Was tun, wenn ein Antibiotikum nötig ist?

    47:00 – Persönliche Tipps & ehrliche Zusammenfassung

    50:00 – Fazit: Aufklärung, Vertrauen & gute Entscheidungen treffen

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    Was ist neu? Was bleibt? Und warum wir Fieber nicht bekämpfen sollten.20 May 202500:50:19

    👋 Herzlich willkommen, ihr Lieben!

    In dieser Folge geht’s bei uns heiß her – denn: wir sprechen über Fieber! Und zwar ganz konkret über die neue S3-Leitlinie zum Fiebermanagement bei Kindern und Jugendlichen. Auch wenn sie noch nicht offiziell veröffentlicht ist (Stand: Aufnahme), diskutieren wir heute die Inhalte, die schon auf Kongressen und in der Fachwelt bekannt sind.

    👉 S3-Leitlinie Fiebermanagement bei Kindern und Jugendlichen

    Was euch in dieser Folge erwartet:

    🧠 Was ist Fieber überhaupt?

    Warum 38,5°C (ab 3 Monaten) als Fieber gilt – aber nur 38,0°C bei Säuglingen unter 3 Monaten.

    Warum Fieber eine kluge Reaktion des Körpers ist – und nicht gefährlich (außer bei bestimmten Grunderkrankungen).

    🚨 Wann wird Fieber kritisch?

    Wichtige Warnzeichen: Hautfarbe, Bewusstseinszustand, Atemfrequenz und -arbeit.

    Was es mit „Fieber ohne Fokus“ auf sich hat – und wann ein Arztbesuch wirklich nötig ist.

    🩺 Wie misst man richtig?

    Die zuverlässigste Methode: rektal – von 0 bis 90 Jahren (ok, fast 😉).

    Warum Stirn und Händchenfühlen leider nicht ausreichen.

    💊 Fiebersenken – ja oder nein?

    Klare Ansage: Nicht die Zahl auf dem Thermometer zählt, sondern der Zustand des Kindes.

    Wir reden über Ibuprofen, Paracetamol – und warum „Unwohlsein-Saft“ der bessere Begriff wäre.

    🌡️ Wadenwickel & Hausmittel:

    Was die neue Leitlinie dazu sagt – und was Dr. D. davon hält (Spoiler: Wadenwickel sind out).

    💉 Fieberkrämpfe & Impfen:

    Warum präventiv fiebersenken nicht hilft.

    Wann (und warum) Paracetamol zur Impfung trotzdem gegeben werden kann – und was dahintersteckt.

    💊 Antibiotika – mit Augenmaß:

    Wann sie wirklich nötig sind – und warum „Abwarten mit Rezept in der Hand“ oft die beste Lösung ist.

    🏫 Kita & Schule nach Fieber:

    Die Faustregel: 24 Stunden fieberfrei + guter Allgemeinzustand = go!

    💡 Dr. D.’s Tipp des Tages:

    “Bleibt gechillt. Fieber ist kein Feind – sondern euer Freund im Kampf gegen Infektionen. Fixiert euch nicht auf Zahlen, sondern beobachtet euer Kind.”

    📌 Links & Infos:

    🔗 Die (bald) veröffentlichte S3-Leitlinie findet ihr demnächst bei der AWMF unter:

    👉 AWMF Leitlinie „Fiebermanagement bei Kindern“ (Planung)

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    Fluorid – sinnvoll oder gefährlich? Fakten und Mythen rund um Zahngesundheit und Kinder13 May 202500:45:00

    Fluorid – sinnvoll oder gefährlich? Fakten, Mythen und klare Empfehlungen


    🦷 In dieser Folge nehmen wir uns ein Thema vor, das auf Social Media immer wieder polarisiert: Fluorid. Ist es gefährlich oder notwendig? Wir räumen auf mit Mythen, klären den Unterschied zwischen Fluor und Fluorid, sprechen über alte und neue Empfehlungen, mögliche Nebenwirkungen – und vor allem darüber, was ihr als Eltern wirklich wissen müsst, wenn es um Zahnpflege bei Babys und Kleinkindern geht.

    👶💬 Fragen wie:

  • Braucht mein Baby wirklich Fluorid?

  • Ist Fluorid giftig oder harmlos?

  • Was sagen Zahnärzte vs. Kinderärzte?

  • Was tun bei Unsicherheit?

  • 💡 Mit praktischen Tipps zur Zahnpflege, klaren Empfehlungen zur Dosierung und der Einordnung aktueller Studien bekommt ihr eine fundierte Orientierung – jenseits von Angstmache auf Instagram.

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    (00:00:00) Einführung und Thema des Tages

    (00:01:37) Fluorid: Missverständnisse und Fakten

    (00:03:28) Social Media und Halbwissen

    (00:07:42) Geschichte der Fluoridnutzung

    (00:14:54) Empfehlungen für die Fluoridgabe

    (00:26:55) Risiken und Nebenwirkungen

    (00:37:33) Zusammenfassung und praktische Tipps

    (00:44:21) Abschluss und Aufruf zum Feedback


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    Umgang mit Schwangerschaftsdiabetes: Von der Diagnose bis zur Geburt!06 May 202500:33:13

    🎙️ Schwangerschaftsdiabetes: Was werdende Eltern wirklich wissen sollten

    In dieser Folge nehmen Jana & Dr. D euch mit in ein wichtiges Thema rund um die Schwangerschaft: Schwangerschaftsdiabetes. Viele werdende Mamas (und Papas!) sind erstmal verunsichert, wenn sie diese Diagnose hören – wir wollen euch helfen, Klarheit zu bekommen.

    👩‍⚕️ Dr. D erklärt, was genau Schwangerschaftsdiabetes ist, warum er auftritt und welche Auswirkungen er auf Mama und Baby haben kann. Jana bringt wie immer die Perspektive aus dem echten Leben mit ein – mit den Fragen, Sorgen und Gedanken, die viele Schwangere beschäftigen.

    Wir sprechen darüber:

  • wie Schwangerschaftsdiabetes festgestellt wird,

  • welche Rolle Ernährung, Bewegung und ggf. Insulin dabei spielen,

  • welche Risiken für Mutter und Kind bestehen,

  • und warum eine Klinik mit angeschlossener Kinderklinik bei der Geburt empfehlenswert sein kann.

  • Außerdem schauen wir auf die Zeit nach der Geburt: Was bedeutet die Diagnose für euch langfristig? Und wie könnt ihr das Risiko für Typ-2-Diabetes nach der Schwangerschaft im Blick behalten?

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    🎧 Hört rein – für mehr Sicherheit, Verständnis und konkrete Tipps rund um Schwangerschaftsdiabetes.

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    Zeckenalarm! Wie du dein Kind vor FSME & Borreliose schützt30 Apr 202500:35:02

    In dieser Folge geht’s um ein Thema, das gerade in der warmen Jahreszeit viele Eltern beschäftigt: Zecken. Wir sprechen darüber, wie du dein Kind effektiv schützen kannst, worauf du beim Spielen in Wald und Wiese achten solltest – und was zu tun ist, wenn sich doch mal eine Zecke festbeißt.

    Du erfährst alles Wichtige über FSME und Borreliose, die Unterschiede der beiden Erkrankungen, und warum die FSME-Impfung besonders in Risikogebieten sinnvoll sein kann. Außerdem erklären wir dir, wie du eine Zecke sicher entfernst, wann ein Arztbesuch sinnvoll ist und welche Anzeichen auf Borreliose hindeuten könnten.

    Zum Schluss gibt’s wie immer viele praktische Tipps – etwa, wie du dein Kind nach dem Toben draußen am besten absuchst und worauf du im Alltag achten kannst.

    Perfekt für alle, die vorbereitet und entspannt durch die Zeckensaison kommen wollen.

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    Perzentilen und kindliche Entwicklung: Was Eltern wissen müssen30 Apr 202500:42:44

    In dieser Folge sprechen wir ganz alltagsnah über ein Thema, das viele Eltern beim Kinderarzt beschäftigt: Perzentilen. Vielleicht hast du im „gelben Heft“ schon mal die Kurven gesehen – aber was bedeuten sie eigentlich genau?

    Wir erklären dir, was Perzentilen sind, wofür sie wichtig sind und wie du sie richtig einordnest – ganz ohne Fachchinesisch. Du erfährst, was dir Werte zu Körpergröße, Gewicht oder dem Kopfumfang wirklich sagen – und wann du ruhig bleiben kannst, auch wenn dein Kind mal „außerhalb der Kurve“ liegt.

    Außerdem sprechen wir darüber, warum viele dieser Normwerte aus älteren Studien stammen – und warum neue Untersuchungen wie die KIGGS-Studie oft ein realistischeres Bild liefern.

    Am Ende nehmen wir dir unnötige Sorgen: Wir zeigen, wann du aufmerksam sein solltest – und wann genetische Faktoren oder der Familienalltag einfach den Unterschied machen. Denn Wachstum ist individuell – und Entwicklung ist so viel mehr als eine Zahl in einer Tabelle.

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    Sommerfolge #4 - Zu klein geboren, zu wenig Aufklärung – und jetzt?11 Aug 202600:24:18

    Was SGA bedeutet – und was nicht

    SGA steht für Small for Gestational Age – zu klein für das Gestationsalter, definiert als unter der zehnten Perzentile. Das klingt beunruhigend, ist aber nicht automatisch ein Problem. Entscheidend ist, ob eine echte intrauterine Wachstumsverzögerung vorlag und wie lange. Kinder, die nur in der letzten Schwangerschaftsphase unterversorgt waren, haben in der Regel eine gute Prognose.

    Worauf man wirklich achten muss

    Bei schwerer Wachstumsverzögerung können langfristig folgende Risiken auftreten:

    • Kleinwuchs – bis zu 30 % der betroffenen Kinder wachsen nicht vollständig auf
    • Erhöhtes Risiko für Stoffwechselprobleme und Übergewicht im späteren Leben
    • Subtile Auffälligkeiten in Motorik, Konzentration oder Verhalten

    Für diesen konkreten Fall gilt: kein erhöhtes Risiko zu erwarten. Die Mama kann aufatmen.

    Die wichtigste Botschaft

    Elternbauchgefühl ernst nehmen, immer. Dass sie auf einem Eisenwert bestanden hat, war richtig. Kinder mit Risikofaktoren verdienen eine niedrigere Interventionsschwelle, keine Beruhigungspillen.

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    Sommerfolge #3 - Mangelndes Wachstum beim Kind04 Aug 202600:52:31

    Vier Jahre, keine Diagnose – was lief hier falsch?

    Willkommen zur dritten Sommerfolge. Heute widmen wir uns dem bisher komplexesten Fall unserer Sommerserie – einer Familie, die vier Jahre lang mit ihrem Kind von Praxis zu Praxis gegangen ist, ohne eine klare Antwort zu bekommen. Dr. D geht den Fall chronologisch durch und ordnet ein, was gut lief, was hätte früher auffallen müssen und welche Schritte noch fehlen.

    Was der Fall lehrt

    • Gewicht und Länge dürfen nie getrennt betrachtet werden
    • Ein Eisenmangel bei einem Einjährigen ist niemals ein Randbefund
    • Vier erfolglose Eisentherapien sind ein klares Signal, dass die Ursache noch nicht gefunden wurde
    • Eine dauerhaft erhöhte Kreatinkinase muss abgeklärt werden – nicht wegerklärt

    Was Eltern tun können, wenn sie nicht gehört werden

    Arztbriefe genau lesen, Empfehlungen einfordern und bei Ablehnung auf schriftliche Dokumentation bestehen. Das ist kein unhöflicher Akt, sondern ein berechtigtes Mittel.

    Was noch fehlt

    Elternblut auf CK, gezielte Stoffwechseldiagnostik in einem spezialisierten Zentrum und je nach Wachstumsverlauf eine Chromosomenabklärung.

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    Fertigessen macht Kinder aggressiv – Die Studie, die alle Eltern beunruhigt02 Jun 202600:37:34
    Eine Studie, fünf Tipps und kein Schuldgefühl

    Fertigessen macht Kinder aggressiv – stimmt das wirklich? Eine neue Studie im renommierten Fachjournal JAMA sorgte für Schlagzeilen: Fertigessen mache Kinder verhaltensauffällig. Aber was hat die Studie wirklich gezeigt – und was eben nicht? In dieser Folge nehmen wir die Forschung auseinander, erklären den Unterschied zwischen Zusammenhang und Ursache und geben fünf konkrete Tipps für den Familienalltag. Ohne Schuldgefühle, ohne Verbote.

    Was die Studie wirklich zeigt Eine kanadische Forschungsgruppe begleitete rund 2.000 Kinder von der Schwangerschaft bis zum fünften Lebensjahr und untersuchte, ob hochverarbeitete Lebensmittel mit Verhaltensauffälligkeiten zusammenhängen. Das Ergebnis: Je mehr hochverarbeitete Kalorien mit drei Jahren, desto höhere Auffälligkeitswerte mit fünf – sowohl nach innen gerichtete Symptome wie Ängstlichkeit als auch nach außen gerichtete wie Aggression und Hyperaktivität. Am deutlichsten: gesüßte und mit Süßstoffen versetzte Getränke. Aber – und das ist entscheidend: Die Studie zeigt einen Zusammenhang, keine Ursache. Es wäre genauso denkbar, dass erschöpfte Eltern schwieriger Kinder häufiger zu Fertigprodukten greifen – also die Wirkrichtung umgekehrt ist. Zudem berichteten dieselben Eltern sowohl über Ernährung als auch Verhalten, was die Ergebnisse verzerren kann. Diese Studie ist gut gemacht und ernst zu nehmen – aber sie beweist nicht, dass Fertigessen Kinder aggressiv macht.

    Was hochverarbeitet überhaupt bedeutet Das Nova-System teilt Lebensmittel nach dem Grad der Verarbeitung ein – nicht danach, ob sie gesund oder ungesund sind. Hochverarbeitet heißt: industriell hergestellt, mit Zutaten, die in keiner Haushaltsküche stehen – Aromen, Emulgatoren, Farbstoffe, Süßungsmittel. Überraschend: Auch Toastbrot, Frühstücksflocken und Fruchtquetschies können dazugehören. Die tiefgekühlte Erbse dagegen nicht.

    5 Tipps für den Alltag – ohne Schuldgefühle

    Schlechtes Gewissen weglegen – es geht nicht um Perfektion, sondern um die Richtung im Wochendurchschnitt Getränke sind der wichtigste Hebel: Wasser und ungesüßter Tee als Standard, alles andere als Ausnahme Zutatenliste checken: Je länger und unverständlicher, desto verarbeiteter Ersetzen statt verbieten: Quetschie gegen echtes Obst, Fruchtjoghurt gegen Naturjoghurt mit Beeren Ein Fertigprodukt griffbereit zu haben ist kein Versagen – das ist Alltag

    Fragen, Kritik oder Themenwünsche ⤵️ Schreibt es in die Kommentare unter dieser Folge oder schickt uns eine 📧 Mail: post@paedicus.de

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    Die Abnehmspritze für Kinder – Fakten, Grenzen und offene Fragen26 May 202600:36:52

    Was die Leitlinie wirklich sagt

    Zugelassen sind GLP-1-Analoga wie Semaglutid (Wegovy) und Liraglutid (Saxenda) für Jugendliche ab zwölf Jahren – nicht Ozempic, auch wenn das in der Berichterstattung oft durcheinandergebracht wird. Die Wirkstoffe ahmen ein körpereigenes Sättigungshormon nach und reduzieren Hunger. Die Studiendaten sind beeindruckend: bis zu 16 Prozent BMI-Reduktion in der Zulassungsstudie. Aber die Spritze wirkt nur so lange sie gegeben wird, hat häufige Nebenwirkungen und Langzeitdaten bei wachsenden Jugendlichen fehlen schlicht. Sie ist ein Werkzeug – kein Fundament. Und laut Leitlinie gehört sie ausschließlich in spezialisierte Zentren, eingebettet in ein multimodales Konzept aus Ernährung, Bewegung und psychologischer Begleitung.

    Keine Disziplinfrage – die Wurzeln liegen tiefer

    Die eigentliche Geschichte beginnt nicht mit zwölf Jahren in der Sprechstunde – sie beginnt im Mutterleib. Epigenetische Prägungen durch Ernährung in der Schwangerschaft beeinflussen, wie der kindliche Stoffwechsel Sättigung und Zucker wahrnimmt – noch bevor das Kind seinen ersten Bissen selbst isst. Dazu kommt eine Lebensmittelumwelt, die Kinder krank macht: billiger Zucker, allgegenwärtige Werbung, ein Werbeverbot das seit Jahren in der Schublade liegt. Ein Kind, das mit zwölf Jahren in die Adipositassprechstunde kommt, trägt dafür keine Schuld.

    Wer zahlt – und wer nicht

    Die Krankenkassen übernehmen die Kosten aktuell nicht. Grund: Abnehmmedikamente gelten formal als Lifestyle-Produkte. Rund 300 Euro im Monat, über Jahre. Das bedeutet im Klartext: Kinder aus einkommensschwachen Familien – die statistisch am häufigsten betroffen sind – bekommen die empfohlene Therapie schlicht nicht. Das ist die eigentliche Schlagzeile.

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    Impfangst, Kochsalz, Rauchen und Kuhmilchallergie – eure Fragen, unsere Antworten19 May 202600:39:44

    Rauchen, Impfangst, Kochsalz & Kuhmilchallergie – eure Fragen, unsere Antworten Heute machen wir wieder einen Q&A-Podcast – unvorbereitet, ungeschnitten, real life. Dr. D beantwortet eure Fragen direkt und spontan. Von Passivrauchen und SIDS über Impfreaktionen bei Meningokokken B bis hin zu Kochsalztropfen bei Mundatmung und Kuhmilch-Eiweißunverträglichkeit beim Säugling. Eine bunte Mischung aus Alltag, die viele von euch gerade beschäftigt.

    Rauchen, SIDS und was wirklich schützt Erhöht Rauchen draußen das Risiko für den plötzlichen Kindstod? Ja – auch indirektes Rauchen ist ein unterschätzter Risikofaktor, genauso bedeutsam wie Bauchlage und Bettdecken. Tabakpartikel haften an Kleidung, Händen und Haaren und können vom Baby eingeatmet werden. Was hilft: Oberbekleidung wechseln und Hände waschen, bevor man das Baby berührt. Keine Übertreibung nötig – aber diese einfache Maßnahme macht einen echten Unterschied. Die drei wichtigsten SIDS-Risikofaktoren kurz zusammengefasst:

    Rauchen – in der Schwangerschaft und im Umfeld des Kindes Bauchlage beim schlafenden Kind, solange es den Kopf noch nicht selbst anhebt Bettdecken, Kissen und Co-Sleeping ohne Sicherheitsvorkehrungen

    Meningokokken-B-Impfung: Starke Reaktion – was bedeutet das? Eine Mama aus Österreich berichtet: Ihr Sohn hat auf die erste Meningokokken-B-Impfung mit Fieber und Abgeschlagenheit reagiert – jetzt steht die zweite Dosis an und die Angst ist groß. Dr. D erklärt: Die Meningokokken-B-Impfung ist tatsächlich vergleichsweise reaktogen, also immunogen. Rötung, Schwellung und Fieber für 12–24 Stunden sind bekannte und normale Impfreaktionen – kein Warnsignal, sondern ein Zeichen, dass das Immunsystem arbeitet. Eine starke Reaktion sagt dabei nichts darüber aus, ob der Impfschutz gut oder schlecht ist. Und wie die zweite Dosis verläuft? Nicht vorhersagbar. Das Blatt wird jedes Mal neu gemischt. Wichtig zu wissen:

    Ibuprofen oder Paracetamol können akute Beschwerden gut lindern Prophylaktisch geben ist nur sinnvoll, wenn Meningokokken B gleichzeitig mit anderen Impfungen gegeben wird Die Impfung ist seit 2014 weltweit im Einsatz – keine Warnhinweise auf Langzeitnebenwirkungen in den großen Meldesystemen

    Kochsalz bei Mundatmung: viermal täglich – zu viel? Eine Mama gibt ihrem fast zweijährigen Sohn viermal täglich NaCl 0,9 % – mit großem Erfolg. Der HNO warnte, das könne die Sekretproduktion erhöhen. Dr. D widerspricht klar: Physiologische Kochsalzlösung (0,9 %) hat die gleiche Zusammensetzung wie das, was die Nasenschleimhaut selbst produziert. Sie reizt nicht, sie verstärkt keine Beschwerden – sie reinigt einfach. Wer mehr gibt, reinigt öfter. Mehr Sekret heißt hier: flüssigeres, besser abfließendes Sekret. Die Antworten auf die drei konkreten Fragen der Mama:

    Viermal täglich ist nicht zu viel, wenn das Kind es verträgt und es hilft – weniger geht auch Tropfen sind besser als Spray, weil sie weiter in die Nase gelangen. Nasendusche noch besser Inhalation mit NaCl bringt bei Mundatmung nichts – die Partikel kommen nicht tief genug. Das beste Hausmittel bleibt: trinken

    Kuhmilch-Eiweißunverträglichkeit: Wann Reexposition und wie weiter? Ein dreieinhalb Monate alter Junge hatte Blut im Stuhl – Verdacht auf Kuhmilch-Eiweißallergie. Die stillende Mama hat Tiermilch komplett weggelassen, seitdem ist alles gut. Ihre Frage: Muss man die Reexposition machen, und wenn ja, wann? Dr. D erklärt: Wenn die Symptome nach vier Wochen Karenz verschwunden sind, ist die Diagnose gestellt – eine Reexposition zur Diagnosesicherung ist nicht zwingend nötig. Wie es danach weitergeht:

    Bei stillenden Müttern ist eine Kuhmilchallergie beim Baby seltener (ca. 2 % statt über 10 % bei Formula) Nach vier Wochen vollständiger Tiermilch-Karenz kann man vorsichtig beginnen, andere Tiermilchprodukte wieder einzuführen – am besten mit kleinen Mengen Schaf- oder Ziegenkäse, nicht gleich mit Kuhmilch Wer komplett tiermilchfrei stillt, sollte sich ernährungsberaten lassen und bestimmte Nährstoffe supplementieren

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    Gewichtsverlust beim Neugeborenen: Was normal ist und wann ihr handeln müsst12 May 202600:31:07

    Mein Baby nimmt ab – muss ich mir Sorgen machen? Gewichtsverlust, Stillen und Zufüttern in den ersten Lebenstagen

    Lisas Tochter Emma ist drei Tage alt und hat seit der Geburt fast 300 Gramm abgenommen. Die Kinderkrankenschwester spricht schon vom Zufüttern – und Lisa fragt sich: Bin ich schuld? Ist das gefährlich? Mit dieser Nachricht starten wir in die heutige Folge, denn sie trifft einen Nerv, den viele frischgebackene Eltern kennen.

    Was ist eigentlich normal – und woher kommt die 10-Prozent-Regel? Erst mal die wichtigste Nachricht vorab: Alle gesunden Neugeborenen nehmen in den ersten Lebenstagen ab. Das ist Biologie, kein Versagen. Der Körper scheidet überschüssige Flüssigkeit aus, die Nierenfunktion läuft erst an, und die Milchbildung braucht einfach ein paar Tage. Die Muttermilch kommt in der Regel erst ab dem zweiten bis vierten Tag – vorher gibt es Kolostrum, eine hochkonzentrierte Vormilch, die den winzigen Magen des Neugeborenen (ca. 5–7 ml Fassungsvermögen) genau richtig füllt. Die bekannte 10-Prozent-Grenze ist kein wissenschaftlich exakt belegtes Naturgesetz, sondern ein klinischer Orientierungswert.

    Was wirklich zählt, ist das Gesamtbild:

    • Ist das Kind wach, wenn es wach sein sollte?
    • Trinkt es und wirkt es nach dem Stillen zufrieden?
    • Hat es feuchte Windeln? (Ab Tag vier: mindestens sechs nasse Windeln pro Tag)
    • Wird es oft genug angelegt – acht bis zwölf Mal in 24 Stunden?

    Ein Sonderfall sind Kaiserschnittbabys: Da die Mutter während der OP Infusionen bekommt, ist das Geburtsgewicht oft künstlich erhöht. Der Gewichtsverlust danach sieht auf dem Papier dramatischer aus, als er ist. Studien mit über 150.000 Babys zeigen: Nimmt man das 24-Stunden-Gewicht als Ausgangswert statt des Geburtsgewichts, halbiert sich die Zufütterungsrate – ohne negative Folgen für die Kinder.

    Stillen, Haut-zu-Haut und wann wirklich zugefüttert werden muss „Da kommt nichts" – diesen Satz hören wir oft. Er ist verständlich, aber meistens falsch. Stillen ist kein Wasserhahn, der sofort aufgedreht wird. Die Milchbildung ist ein hormoneller Prozess, der durch Oxytocin und Prolaktin gesteuert wird – und ganz entscheidend durch Haut-zu-Haut-Kontakt. Das ist keine nette Geste, sondern handfeste Physiologie: Körpertemperatur, Herzfrequenz und Blutzucker des Babys stabilisieren sich, die Milchbildung wird aktiv gefördert. Das gilt nach Kaiserschnitt genauso wie bei Frühgeborenen – und auch der Papa kann und soll Haut-zu-Haut geben.

    Zufüttern ist manchmal sinnvoll und notwendig – aber nicht reflexartig, sondern erst nach einer gezielten Ursachensuche. Mögliche Gründe, warum das Stillen nicht klappt: zu kurzes Zungenbändchen, anatomische Besonderheiten bei Mutter oder Kind, Schmerzen beim Anlegen, oder ein zu seltenes Anlegen. Erst den Grund suchen, dann handeln. Wenn zugefüttert werden muss, gibt es Alternativen zur Flasche – etwa Fingerfeeder oder Becher – die das Stillen weniger beeinträchtigen.

    Klare Zeichen, dass wirklich mehr Nahrung nötig ist:

    • Gewichtsverlust über 10 % und keine Erholung in Sicht
    • Kind ist dauerhaft schläfrig, kaum weckbar, trinkt sehr schlecht
    • Weniger als sechs nasse Windeln pro Tag ab Tag vier
    • Zeichen von Unterzuckerung (Zittern, Krampfanfälle) oder starke Gelbsucht

    Was ihr als Eltern konkret tun könnt

    • Vor der Geburt: Kolostrum vorgewinnen lassen – angeleitet durch Hebamme oder Stillberaterin. Einfrieren und nach der Geburt parat haben.
    • Ruhe bewahren: Nicht nur auf die Waage schauen, sondern das Kind beobachten. Die Gramm-Zahl ist ein Signal zum Nachschauen, kein Alarm zum Handeln.
    • Haut-zu-Haut: So viel wie möglich – auch Papa, auch nach Kaiserschnitt.
    • Oft anlegen: Acht bis zwölf Mal in 24 Stunden, auch nach Hungerzeichen schauen, nicht nur nach der Uhr.
    • Unterstützung holen: Am besten bei IBCLC-zertifizierten Stillberaterinnen oder erfahrenen Hebammen – bevor die Panik kommt und nicht um Mitternacht bei Instagram.

    Studien dieser Folge:

    • Paul IM et al. (2016): Gewichtsverlauf-Nomogramme für den ersten Lebensmonat. Pediatrics 138(6). doi: 10.1542/peds.2016-2625

    • Deng X & McLaren M (2018): 24-Stunden-Gewicht als Referenzwert reduziert Zufütterung nach Sectio. Breastfeeding Medicine 13(2): 128–134.

    • Su M & Ouyang YQ (2016): Rolle des Vaters bei der Stillförderung. Breastfeeding Medicine 11(3): 144–149.

    • Flaherman VJ et al. (2013 & 2018): Frühzeitige begrenzte Formulagabe und Stilldauer. Pediatrics 131(6) & J Pediatr 196.

    • WHO (2022): Empfehlungen für die Versorgung von Früh- und Mangelgeborenen. ISBN: 978-92-4-005826-2.

    • SuSe-I & SuSe-II-Studie (1997–2019): Stillverhalten in Deutschland. www.stillstudien.de/suse/

    Hilfreiche Anlaufstellen:

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    Baby wird blau und atmet nicht mehr – was steckt hinter BRUE?05 May 202600:30:00

    **Baby wird blau und atmet nicht mehr – was steckt hinter BRUE? **In dieser Folge sprechen wir über eines der erschreckendsten Erlebnisse, die Eltern mit einem Säugling haben können: Das Baby atmet plötzlich nicht mehr, wird blass oder bekommt blaue Lippen – und nach wenigen Sekunden ist alles vorbei. Was war das? Und muss man sich Sorgen machen?

    Was ist BRUE? Dieses Phänomen hat einen Namen: BRUE – Brief Resolved Unexplained Event. Früher sprach man von einem „ALTE" (Apparent Life Threatening Event). Der Begriff wurde umbenannt, weil er medizinisch nicht weiterführte und unnötig Angst machte. BRUE ist keine Diagnose, sondern eine Beschreibung eines Ereignisses mit folgenden Merkmalen:

    • Tritt plötzlich auf, meist im Wachzustand
    • Atemveränderung, Blässe oder blaue Lippen
    • Möglicher Tonusverlust und verminderte Ansprechbarkeit
    • Endet von selbst – ohne dass Eltern aktiv eingreifen müssen
    • Tritt ausschließlich im ersten Lebensjahr auf

    Wichtig: BRUE hat nichts mit dem plötzlichen Kindstod (SIDS) zu tun. Bei SIDS gibt es per Definition keine Vorwarnung – bei BRUE erholt sich das Kind von selbst. 94 % der betroffenen Kinder haben schlicht nichts, nur bei 6 % findet sich ein medizinisches Problem.

    Was passiert in der Klinik? Das Wichtigste ist eine sehr genaue Befragung der Eltern – manchmal hilft sogar ein Video der Episode. Danach folgen körperliche Untersuchung und Monitoring. Wir unterscheiden dabei zwei Risikogruppen: Low Risk (erstes Ereignis, unter einer Minute, Kind danach vollständig unauffällig): kurze Überwachung von 1–4 Stunden, eventuell ein EKG – dann Entlassung nach Hause. Keine Blutentnahme, kein EEG, kein Schädelultraschall. Das fühlt sich für viele Eltern nach „nichts tun" an, ist aber evidenzbasiert das Richtige. High Risk (wiederholtes Ereignis, Frühgeburt, Vorerkrankungen): stationäre Aufnahme und mindestens 48 Stunden kontinuierliches Monitoring sowie gezielte weiterführende Diagnostik.

    **Was könnt ihr als Eltern tun? **Ein Heimmonitor ist bei einem einmaligen Low-Risk-BRUE medizinisch nicht sinnvoll – und kein Monitor der Welt kann SIDS verhindern. Was wirklich hilft:

    Einen Erste-Hilfe-Kurs für Säuglinge machen – wer weiß, was zu tun ist, schläft ruhiger Veränderungen beobachten und bei neuen Episoden ärztlichen Rat suchen Nicht dauerhaft nachts neben dem Kind wachen oder ständig die Sättigung messen

    Medizin kann nicht jede Unsicherheit nehmen – aber sie kann Risiken einschätzen. Und in diesem Fall sagt sie: Ihr könnt ruhig schlafen.

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    Mundatmung bei Kindern: Neue Studie stellt Therapie auf den Kopf28 Apr 202600:31:56

    In dieser Folge sprechen wir über ein Thema, das viele unterschätzen – und das gleichzeitig enorme Auswirkungen auf die Entwicklung von Kindern haben kann: Mundatmung.

    Vielleicht hast du es schon mal beobachtet: Dein Kind schläft mit offenem Mund, schnarcht oder wirkt tagsüber unruhig und unkonzentriert.

    Was auf den ersten Blick harmlos wirkt, kann langfristig weitreichende Folgen haben – von Schlafstörungen über Infektanfälligkeit bis hin zu Konzentrationsproblemen.

    Wir erklären, warum die Nasenatmung so wichtig ist und welche Rolle sie für die gesunde Entwicklung spielt. Dabei wird schnell klar: 👉 Mundatmung ist oft kein „Zufall“, sondern ein Hinweis auf ein zugrunde liegendes Problem.

    Ein zentraler Teil dieser Folge ist eine neue, hochwertige Studie, die wir uns genauer angeschaut haben – und die in der Praxis einiges verändern könnte:

    👉 Eine einfache Maßnahme wie Kochsalz-Nasentropfen am Abend konnte bei vielen Kindern eine Operation vermeiden.

    Das Spannende daran: Der Effekt war teilweise genauso gut wie eine Behandlung mit Kortison.

    📚 Zur Studie 📚

    Wir ordnen für dich ein, was diese Ergebnisse bedeuten, wann du handeln solltest und wie ein sinnvoller Fahrplan aussehen kann – von Beobachtung über erste Maßnahmen bis hin zur ärztlichen Abklärung.

    Diese Folge ist eine Einladung, genauer hinzuschauen – denn manchmal sind es die einfachsten Dinge, die den größten Unterschied machen.

    🌿 Highlights

    • Mundatmung kann langfristig Entwicklung und Schlaf massiv beeinflussen

    • Konzentrationsprobleme können mit Schlafstörungen zusammenhängen

    • Neue Studie: Kochsalz kann OPs vermeiden

    • Kortison-Nasensprays sind nicht immer überlegen

    • Einfache Maßnahmen können große Wirkung haben

    • Frühes Erkennen ist entscheidend für die Entwicklung

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    ⏱️ Kapitelmarken

    (00:00:00) Intro & warum wir das Thema neu aufgreifen

    (00:01:00) Neue Studie zur Mundatmung

    (00:02:00) Warum Nasenatmung so wichtig ist

    (00:03:00) Kurz- & langfristige Folgen

    (00:04:00) Einfluss auf Schlaf & Verhalten

    (00:06:00) Ursachen von Mundatmung

    (00:09:30) Red Flags erkennen

    (00:12:00) Zusammenhang mit ADHS-Symptomen

    (00:13:20) Therapieansätze im Überblick

    (00:15:00) Studie: Kochsalz vs. Kortison

    (00:17:00) Praktische Umsetzung im Alltag

    (00:19:00) Wann OP sinnvoll ist

    (00:20:00) Myofunktionelle Therapie erklärt

    (00:21:00) Konkreter Fahrplan für Eltern

    (00:27:00) Warum das Thema oft übersehen wird

    (00:28:00) Langfristige Folgen unbehandelter Mundatmung

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    Impfen im Faktencheck: Pädicus Q&A Spezial mit der BKK21 Apr 202601:19:06

    In dieser besonderen Folge ist einiges anders als sonst:Nicht Jana ist dabei, sondern Ines Bauer vom BKK Landesverband Bayern, die das Gespräch mit Micha führt. Gemeinsam greifen sie ein Thema auf, das viele Eltern beschäftigt – und oft auch verunsichert: Impfen. Die Fragen in dieser Folge kommen direkt aus der Community und drehen sich um genau das, was Eltern wirklich wissen wollen:

    Wie sicher sind Impfungen?

    Wie häufig sind schwere Nebenwirkungen tatsächlich?

    Kann man der STIKO vertrauen?

    Und was ist eigentlich dran an den vielen Mythen rund um Impfschäden, Aluminium oder angebliche Langzeitfolgen?

    Ines bringt dabei die Perspektive von Familiengesundheit und Prävention mit ein, Micha ordnet die Fragen aus kinderärztlicher Sicht ein – fundiert, alltagsnah und klar. Ein besonders wichtiger Punkt dieser Folge ist der Perspektivwechsel:

    Viele von uns kennen die Krankheiten, gegen die geimpft wird, gar nicht mehr aus eigener Erfahrung. Genau dadurch werden Risiken von Impfungen oft größer wahrgenommen als die Risiken der Erkrankungen selbst. Außerdem geht es um ganz praktische Fragen aus dem Elternalltag:

    • Was ist nach einer Impfung normal?
    • Wann muss ich mir Sorgen machen?
    • Wie selten sind schwere Reaktionen wirklich?
    • Und warum sind große Datenmengen oft aussagekräftiger als einzelne dramatische Erfahrungsberichte?
    • Diese Folge ist eine Einladung, das Thema Impfen differenziert, verständlich und ohne Panik einzuordnen – mit echten Fragen aus dem Alltag und ehrlichen Antworten darauf.

    🌿 Highlights

    • Ines führt durch die Community-Fragen, Micha antwortet aus kinderärztlicher Sicht

    • Impfungen sind nicht risikofrei – aber deutlich sicherer als die Erkrankungen selbst

    • Viele Ängste entstehen, weil wir die Krankheiten kaum noch aus eigener Erfahrung kennen

    • Schwere Nebenwirkungen sind extrem selten

    • Einzelfälle wirken emotional stark, ersetzen aber keine gute Datenlage

    • Vertrauen in Impfempfehlungen entsteht durch Transparenz und Einordnung

    • Gute Impfaufklärung heißt nicht beschwichtigen, sondern verständlich erklären

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    ⏱️ Kapitelmarken

    (00:03:30) Community-Fragen als Grundlage der Folge

    (00:05:40) Wie sicher sind Impfungen wirklich?

    (00:08:00) Zulassung, Studien & Überwachung

    (00:11:45) Etablierte vs. neue Impfstoffe

    (00:14:20) Warum wir Impfungen anders wahrnehmen (Impfparadoxon)

    (00:16:50) Risikoabwägung: Impfung vs. Erkrankung

    (00:18:30) Nebenwirkungen: Was ist normal, was selten?

    (00:23:40) Aufklärungsgespräch & Vorbereitung der Eltern

    (00:24:40) Schwere Impfreaktionen – Erfahrungen aus der Praxis

    (00:25:20) „Wesensveränderung“ & typische Sorgen

    (00:27:00) Impfmythen im Faktencheck (Autismus, Aluminium etc.)

    (00:31:30) Datenlage & Studien – was sagt die Wissenschaft?

    (00:33:30) Aluminium-Diskussion verständlich eingeordnet

    (00:35:25) Würden wir unsere eigenen Kinder impfen?

    (00:36:00) Sind ungeimpfte Kinder gesünder?

    (00:38:30) Vertrauen in die STIKO

    (00:41:00) Wie Impfempfehlungen entstehen

    (00:44:00) Lebend- vs. Totimpfstoffe

    (00:49:00) Mehrfachimpfungen & Immunsystem

    (00:54:40) Impfen trotz Infekt – häufige Unsicherheit

    (00:55:20) Umgang mit Fieber & Impfreaktionen

    (01:09:15) HPV-Impfung: Schutz vor Krebs

    (01:11:20) Fazit & Einordnung

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    Q&A: Allergien, Infekte und Ängste verstehen14 Apr 202600:41:29

    In dieser Folge machen wir etwas, das wir schon lange vorhatten: Wir beantworten eure Fragen – ganz direkt, ungefiltert und so, wie sie bei uns ankommen.

    Von häufigen Bronchitiden im Babyalter über das Asthma-Risiko bis hin zu Allergien, die im Blut nicht nachweisbar sind – wir greifen Themen auf, die viele Eltern beschäftigen und oft verunsichern.

    Wir sprechen darüber, warum ein unauffälliger Bluttest eine Allergie nicht ausschließt, welche Rolle genetische Faktoren bei Asthma spielen und warum die klinische Beobachtung oft wichtiger ist als einzelne Laborwerte.

    Ein besonders intensiver Teil dieser Folge dreht sich um EBV und die damit verbundenen Ängste – vor allem, wenn schwere Verläufe erlebt wurden. Hier geht es nicht nur um medizinische Einordnung, sondern auch um den Umgang mit Angst und Unsicherheit im Alltag.

    Außerdem beantworten wir Fragen zu Dellwarzen und Wachstumsschmerzen – und zeigen dir, woran du harmlose Verläufe erkennst und wann du genauer hinschauen solltest.

    Diese Folge ist ein ehrlicher Einblick in unseren Praxisalltag – und eine Einladung, medizinische Themen besser zu verstehen, statt sich von ihnen verunsichern zu lassen.

    🌿 Highlights aus der Folge

    • Häufige Infekte allein führen nicht automatisch zu Asthma

    • Allergien können trotz unauffälligem Bluttest bestehen

    • Die Anamnese ist entscheidender als Laborwerte

    • EBV kann reaktiviert werden – aber meist milder verlaufen

    • Angst nach schweren Erkrankungen ist ernst zu nehmen

    • Wachstumsschmerzen sind typisch nachts und wechseln die Lokalisation

    • Immer gleiche Schmerzstelle → unbedingt abklären

    ⏱️ Kapitelmarken

    (00:01:00) Bronchitis & Asthma-Risiko

    (00:03:20) RSV & Zusammenhang mit Asthma

    (00:04:10) Allergie trotz negativem Bluttest?

    (00:07:10) FPIES – besondere Form der Reaktion

    (00:08:10) Dellwarzen: Ursachen & Behandlung

    (00:12:30) EBV & Milzvergrößerung

    (00:14:00) Dauer & Verlauf der Milzvergrößerung

    (00:16:30) Reaktivierung von EBV – möglich?

    (00:17:30) Umgang mit Angst & Psychotherapie

    (00:21:30) Wachstumsschmerzen verstehen

    (00:23:00) Wann Schmerzen abgeklärt werden müssen

    ⭐ Feedback & Kontakt:

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    🙏 Wir freuen uns aber auch über euer Feedback 😊

    Liebste Grüße

    Dr. D & Dr. Jane

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    Atemwegsallergien bei Kindern: Schnupfen oder doch mehr?07 Apr 202600:41:39

    Ein Kind mit ständigem Schnupfen, Husten oder verstopfter Nase – viele Eltern denken dabei zuerst an den nächsten Infekt. Doch manchmal steckt etwas ganz anderes dahinter: eine Atemwegsallergie.

    In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Allergien häufig lange unentdeckt bleiben und wie du typische Anzeichen frühzeitig erkennen kannst.

    Wir erklären, was im Körper bei einer Allergie eigentlich passiert, welche Auslöser besonders häufig sind – von Pollen über Hausstaubmilben bis hin zu Tierhaaren und Schimmel – und warum gerade Katzen oft eine größere Rolle spielen als gedacht.

    Ein besonderer Fokus liegt auf der Unterscheidung zwischen Infekt und Allergie: Welche Symptome sprechen eher für eine Allergie? Und wann solltest du genauer hinschauen?

    Außerdem gehen wir auf wichtige Themen wie Diagnostik und Therapie ein und sprechen darüber, warum Tests allein oft nicht ausreichen – und warum die Beobachtung im Alltag eine zentrale Rolle spielt.

    Und wir zeigen dir, warum es so wichtig ist, Allergien ernst zu nehmen: Denn unbehandelt können sie langfristig Folgen haben – von Schlafproblemen bis hin zu Asthma.

    Diese Folge gibt dir Orientierung, Klarheit und konkrete Hinweise für den Alltag.

    🌿 Highlights aus der Folge

    • Allergien werden oft erst spät erkannt – trotz langer Beschwerden

    • Der Unterschied zwischen Allergie und Infekt ist entscheidend

    • Katzen sind häufig stärkere Allergieauslöser als Hunde

    • Tests allein reichen nicht – die Beobachtung im Alltag ist zentral

    • Unbehandelte Allergien können langfristige Folgen haben (z. B. Asthma)

    ⏱️ Kapitelmarken

    (00:00:00) Intro & warum Atemwegsallergien oft übersehen werden

    (00:01:00) Allergie oder Infekt – das typische Missverständnis

    (00:02:00) Was passiert im Körper bei einer Allergie?

    (00:03:30) Häufige Auslöser: Pollen, Hausstaub, Tiere & Schimmel

    (00:05:00) Katzen vs. Hunde – Unterschiede bei Allergien

    (00:06:30) Schimmel als unterschätzter Faktor

    (00:07:40) Symptome: Woran erkennst du eine Allergie?

    (00:09:00) Allergie vs. Infekt – die wichtigsten Unterschiede

    (00:10:00) Ab wann treten Atemwegsallergien bei Kindern auf?

    (00:11:00) Genetik & Risiko: Wie stark ist der Einfluss der Familie?

    (00:12:00) Warum unbehandelte Allergien problematisch werden können

    (00:15:00) Diagnostik: Warum Tests allein nicht ausreichen

    (00:17:00) Anamnese & Beschwerdeprotokoll

    (00:18:30) Pricktest vs. Bluttest – was ist sinnvoll?

    (00:21:00) Therapie: Allergene reduzieren & Medikamente

    (00:22:00) Praktische Tipps für den Alltag

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    Dr. D & Dr. Jane

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