In diesem Podcast geht es um die Frage, was notwendig ist, um ein Produkt oder eine Dienstleistung gut vermarkten zu können und was für grundsätzliche Strategien im Marketing verfolgt und ganz leicht umgesetzt werden können. Egal, ob du selbst im Bereich Marketing arbeitest, oder, ob du dich einfach nur für das Thema interessierst, in diesem Marketing-Podcast lernst du alle Grundlagen und Strategien, die aktuell im Marketing verwendet werden.
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In dieser Folge wird über verschiedene Unternehmen gesprochen, da Markennamen genannt werden, handelt es sich um UNBEZAHLTE WERBUNG!
In dieser Folge: In der heutigen Podcastfolge von Marketing im Kopf geht's darum, wie Vertriebsorganisationen nach Verkaufsprozessen und Regionen aufgebaut werden können und welche Vor- und Nachteile diese Strukturen haben. Es geht um Matrixorganisationen, Leitungsspannen und die Frage, wie viele Hierarchieebenen tatsächlich sinnvoll sind. Außerdem schauen wir uns an, warum Aufgaben, Befugnisse und Verantwortung zusammenpassen müssen, damit eine Vertriebsorganisation nicht zum Hindernis wird.
Grindr investiert stärker in Veranstaltungen, Merchandising und Kooperationen außerhalb der App. Ein kurzfristig angekündigtes Madonna-Konzert am Times Square hat 50.000 Menschen angezogen. Bilder und Videos verbreiteten sich anschließend über Social Media. Hinter dem Ansatz steckt mehr als Eventmarketing: Reale Erlebnisse erzeugen freiwilligen Content. Grindr plant außerdem eine gebrandete Bustour durch Europa. Mehr zu sowas gibt’s dann nächste Woche im Interview.
Mehrere Marken gerieten zuletzt durch einzelne Vorfälle oder Kampagnen in Social-Media-"Shitstorms". Aber: Nicht zwingend die Anzahl der Fehler wächst, sondern ihre Geschwindigkeit und Sichtbarkeit. Laut einer Sprout-Social-Befragung erwarten 64 % der Verbraucherinnen eine öffentliche Reaktion auf Social Media statt nur einer Pressemitteilung. Trotzdem ist nicht jedes hohe Engagement eine echte Krise. Bei einem Vorfall sollen 15 % der beteiligten TikTok-Accounts gefälscht gewesen sein. Marketingteams brauchen deshalb schnelles Monitoring, aber genauso eine nüchterne Bewertung von Reichweite und Stimmung.
Für das Wachstum setzt Zara wieder stärker auf den stationären Handel. In den USA sind neue Geschäfte sowie Umbauten an bestehenden Standorten geplant. Interessant ist die Auswahl der Städte: Der Konzern analysiert die regionalen Onlinebestellungen und eröffnet nur dort, wo es ausreichend Nachfrage gibt. Gleichzeitig hat sich seit 2019 die Zahl der Geschäfte von Zara um 27 % reduziert, die Verkaufsfläche aber nur um 7 %. Größere und besser gelegene Läden sollen mehr Besucher anziehen und höhere Abschlussquoten ermöglichen.
Die US-Einzelhandelsumsätze stiegen im August um 1,2 %. Besonders stark entwickelten sich Onlinehandel, Elektronik, Bekleidung sowie Restaurants und Bars. Gleichzeitig verschlechtert sich die Verbraucherstimmung: Inflation, höhere Energiepreise und sinkende Reallöhne belasten vor allem Haushalte mit geringeren Einkommen. Viele Menschen suchen gezielter nach günstigeren Produkten. Aber die Kombination ist wichtig. Ein wachsender Markt bedeutet nicht automatisch mehr Preisspielraum. Marken müssen den wahrgenommenen Gegenwert klar erklären und vermeiden, ihre Positionierung durch dauernde Rabatte zu beschädigen.
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Produkt, Kunde oder Kanal? So organisierst du deinen Vertrieb - #262
Season 1 · Episode 262
Friday, September 11, 2026 • Duration 14:21
Marketing im Kopf - ein Podcast von Luis Binder
In dieser Folge wird über verschiedene Unternehmen gesprochen, da Markennamen genannt werden, handelt es sich um UNBEZAHLTE WERBUNG!
In dieser Folge: In der heutigen Podcastfolge von Marketing im Kopf geht's darum, wie Unternehmen den Vertrieb organisieren sollten. Das heißt es geht um die Ausrichtung nach Produkten, Kundengruppen und Absatzkanälen. Du erfährst, welche Vorteile die 3 Modelle bieten, wo Schwächen liegen und warum Produktwissen, Kundenorientierung und gemeinsame Daten zusammenspielen müssen.
Technologie soll nicht mehr nur über Leistungsdaten erklärt werden, sondern über Alltagserlebnisse und konkrete Kundenbedürfnisse. Dazu gehören Creator Marketing und kleine Signale wie die Rückkehr echter Knöpfe in Fahrzeugen. Selbst die Volkswagen-Currywurst wird als Teil einer vertrauten Markenwelt genutzt. Der Ansatz verbindet Produktentwicklung und Kommunikation. Volkswagen versucht, Kritik aus dem Markt sichtbar in das Angebot zu übersetzen und dabei wieder stärker wie ein „echter Volkswagen“ wahrgenommen zu werden.
Die Deutschen haben laut NIQ Geomarketing wieder mehr Geld zur Verfügung, aber es landet weniger im Handel. Ausgaben verschieben sich stattdessen Richtung Reisen, Restaurants, Fitness, Wellness und andere Erlebnisse. NIQ beschreibt das als Bewegung von Produkten zu Bedürfnissen. Für Marketing-Strategien verändert das die Wettbewerbsdefinition: Die Konkurrenz eines neuen Sofas kann ein Wochenendtrip sein, die Konkurrenz einer Modemarke ein Restaurantbesuch. Pauschale Rabatte lösen dieses Problem kaum, weil sie nur innerhalb der alten Kategorie-Logik arbeiten. Marken müssen zeigen, welches Bedürfnis sie erfüllen und warum ihr Angebot im Leben der Menschen gerade Priorität haben sollte.
Vertrieb beginnt vor dem Verkaufen - #261
Season 1 · Episode 261
Friday, September 4, 2026 • Duration 13:31
Marketing im Kopf - ein Podcast von Luis Binder
In dieser Folge wird über verschiedene Unternehmen gesprochen, da Markennamen genannt werden, handelt es sich um UNBEZAHLTE WERBUNG!
In dieser Folge: In der heutigen Podcastfolge von Marketing im Kopf geht's darum, welche Verkaufsform zu welchem Unternehmen passt? Entscheidend ist, wer an wen verkauft, wie viele Marktseiten beteiligt sind und ob Zwischenstufen wie Händler dazukommen. Daraus ergibt sich, wie der Vertrieb organisiert werden sollte, zum Beispiel nach Produkten, Kunden, Kanälen, Prozessen oder Regionen.
ChatGPT fällt in der EU unter strengere Regeln des Digital Services Act. Die EU stufte den Dienst als sehr große Online-Suchmaschine ein, nachdem OpenAI bis Ende März 2026 rund 159,1 Millionen monatlich aktive Nutzende der Suchfunktion gemeldet hatte. Damit gelten zusätzliche Pflichten bei Risikoanalysen, Transparenz und Jugendschutz. ChatGPT wird regulatorisch nicht mehr nur als Chatbot, sondern als Such- und Informationskanal behandelt. Damit wachsen Bedeutung und Verantwortung der Plattform für Marken, Inhalte und digitale Werbung.
Google macht die Leistung von Websites in generativen Suchfunktionen weltweit in der Search Console sichtbar. Der neue Bericht zeigt Impressionen aus AI Overviews, AI Mode und generativen Funktionen in Discover, nach Seite, Gerät und Land. Parallel können Betreiber festlegen, ob ihre Inhalte in diesen KI-Flächen erscheinen dürfen. Marken müssen Sichtbarkeit nicht mehr nur über Rankings und Klicks beurteilen, sondern sehen, welche Inhalte in KI-Suchen auftauchen. Aber ein Problem: Impressionen zeigen noch keinen direkten Einfluss auf Kaufentscheidungen oder Markenwirkung.
Warum dein Vertrieb ohne Marketing keine Chance hat - #260
Season 1 · Episode 260
Friday, August 28, 2026 • Duration 13:34
Marketing im Kopf - ein Podcast von Luis Binder
In dieser Folge wird über verschiedene Unternehmen gesprochen, da Markennamen genannt werden, handelt es sich um UNBEZAHLTE WERBUNG!
In dieser Folge: In der heutigen Podcastfolge von Marketing im Kopf geht's darum, wie eng Marketing und Vertrieb tatsächlich zusammenhängen, von Marktorientierung über Marktforschung bis zur Verkaufsförderung. Außerdem klären wir, ob Unternehmen ihren Vertrieb besser selbst aufbauen oder auslagern sollten, welche 4 Kriterien dabei entscheidend sind und welche 3 Verkaufsformen es gibt: persönlich, distanzpersönlich und unpersönlich.
Creator Marketing bekommt eine neue Aufgabe: Sichtbarkeit in ChatGPT und anderen Kl-Systemen. Marken prüfen zunehmend, welche Creator und Inhalte von Large Language Models aufgegriffen und als Quellen verwendet werden. Es geht darum Creator-Daten mit Analysen aus Kl-Antworten zu verbinden. Ein glaubwürdiger Creator-Beitrag kann nicht nur Menschen erreichen, sondern später auch beeinflussen, welche Marken ein Kl-Assistent empfiehlt. Für Influencer-Marketing entsteht damit eine zusätzliche KPI neben Reichweite und Engagement. Es geht um die Frage, ob Content langfristig in der Kl-Suche sichtbar wird.
Minutenlange Serien im 9:16-Format entwickeln sich vom asiatischen Trend zum internationalen Medienmarkt. Die Downloads von Microdrama-Apps stiegen im ersten Halbjahr 2026 weltweit um 95,5% gegenüber dem Vorjahr. Auch in Deutschland wächst das Interesse. Das Format ist spannend, weil es die Mechanik von TikTok mit klassischem seriellen Storytelling verbindet. Kurze Episoden, Cliffhanger und hohe Frequenz. Werbung kann als klassischer Spot, Product Placement oder Teil der Handlung integriert werden.
Vertrieb = Marketing? Fast! - #259
Season 1 · Episode 259
Friday, August 21, 2026 • Duration 14:24
Marketing im Kopf - ein Podcast von Luis Binder
In dieser Folge wird über verschiedene Unternehmen gesprochen, da Markennamen genannt werden, handelt es sich um UNBEZAHLTE WERBUNG!
In dieser Folge: In der heutigen Podcastfolge von Marketing im Kopf geht's darum, wo Marketing endet und wo Vertrieb anfängt? Wo ist Vertrieb in der Wertkette nach Porter eigentlich, warum ist eine klare Trennung zu Marketing in der Realität kaum möglich und was heißt das für Unternehmen wie Bosch oder Zalando. Außerdem geht's um die vier Grundbausteine der Vertriebspolitik, von der Vertriebsorganisation über CRM bis zur Steuerung von Absatzwegen.
Google automatisiert jetzt auch Videoformate Google erweitert Performance Max um generative KI, die Videos automatisch in fehlende Seitenverhältnisse überführt. Aus horizontalen Assets können vertikale oder quadratische Varianten entstehen. Das spart Produktion, verschiebt aber kreative Kontrolle zur Plattform. Marken müssen Bildsprache, Produkte und CI nach der Anpassung prüfen.
Bewertungen werden beim Onlinekauf wichtiger als Rabatte Bewertungen und Reviews beeinflussen die Kaufentscheidung bei 53 %, ausführliche Produktinformationen bei 52 % und Rabatte bei 49 % der Menschen. 83 % würden eine Produktseite verlassen, wenn wichtige Informationen fehlen. Gute Produktdaten sind also nicht nur SEO, sondern Marken- und Conversion-Thema.
Reddit testet beliebte Beiträge automatisch als Audio- und Videoformat aufzubereiten. Die ursprünglichen Posts und Kommentare bleiben bestehen. Reddit greift damit ein Verhalten auf, das bei TikTok und Reels längst funktioniert: Creator erzählen Reddit-Geschichten als Video weiter. Für Marken könnte Reddit damit mittelfristig noch stärker zu einem klassischen Social-Video-Kanal werden.
Warum du Beschwerden lieben solltest - #258
Season 1 · Episode 258
Friday, August 14, 2026 • Duration 14:04
Marketing im Kopf - ein Podcast von Luis Binder
In dieser Folge wird über verschiedene Unternehmen gesprochen, da Markennamen genannt werden, handelt es sich um UNBEZAHLTE WERBUNG!
In dieser Folge: In der heutigen Podcastfolge von Marketing im Kopf geht's darum, welche Instrumente über den gesamten Kundenlebenszyklus hinweg wirken, von Qualitätsmanagement bis Kundenwertmanagement. Wir schauen uns an, warum Beschwerdemanagement oft unterschätzt wird, obwohl gut gelöste Beschwerden mehr Käufe, ein besseres Image und positive Mundpropaganda bringen können. Außerdem geht es darum, warum der direkte und der indirekte Beschwerdeprozess eng zusammenhängen und wie Unternehmen damit ihre Kundenbeziehungen ganzheitlich steuern.
Social Media und Außenwerbung wachsen zusammen Aktueller Kampagnen von Marken wie Rügenwalder Mühle und LBS zeigen, wie Inhalte zwischen Feed und Straße verlängert werden können. Ein Motiv funktioniert dabei nicht einfach identisch auf beiden Kanälen: OOH schafft öffentliche Sichtbarkeit und Reichweite, Social Media liefert Reaktionen, Weiterverbreitung und Gesprächsanlässe. Kampagnen sollten nicht mehr strikt nach Kanälen gedacht werden, sondern nach einer Idee, die sich zwischen digitalen und physischen Kontaktpunkten weiterentwickelt und gegenseitig verstärkt.
YouTube greift nach den deutschen TV-Budgets YouTube will im deutschen Werbemarkt deutlich stärker an klassische TV-Budgets heran. Die Plattform erreicht nach eigenen Angaben 57 Millionen Nutzer in Deutschland und sagt, dass viele Mediapläne diese Nutzung noch nicht ausreichend abbilden. Entscheidend ist in Zukunft weniger das Absender-Etikett des Kanals als die Frage, welche Reichweite, Zielgruppe und Wirkung ein Kontakt in dem Umfeld tatsächlich liefert.
Warum Kunden bleiben, obwohl sie längst gehen wollten - #257
Season 1 · Episode 257
Friday, August 7, 2026 • Duration 14:18
Marketing im Kopf - ein Podcast von Luis Binder
In dieser Folge wird über verschiedene Unternehmen gesprochen, da Markennamen genannt werden, handelt es sich um UNBEZAHLTE WERBUNG!
In dieser Folge: In der heutigen Podcastfolge von Marketing im Kopf geht's darum, warum Kunden ihrem Anbieter treu bleiben, obwohl sie eigentlich gar nicht mehr zufrieden sind. Wir schauen uns an, warum es dafür 2 unterschiedliche Strategien gibt, nämlich Verbundenheit und Gebundenheit, und welche Wechselbarrieren dahinterstecken, von vertraglichen und wirtschaftlichen bis hin zu emotionalen. Außerdem geht es darum, warum Kunden trotz all der Barrieren manchmal doch abwandern und wie man rechtzeitig erkennt, ob das am Unternehmen, am Wettbewerb oder am Kunden liegt.
Werbung richtet sich erstmals direkt an KI-Agenten Mit „Agent Ads“ entsteht digitale Werbung, die KI-Crawler anspricht. Aktuell werden Textseiten mit gekennzeichneten Markeninformationen im FAQ-Stil getestet. Besucher von KI-Plattformen eröffnen bspw. 3,5x häufiger ein Konto, als Nutzer aus klassischer Suche. Der KI-Traffic innerhalb von einem Jahre um 9x gestiegen. Marken müssen maschinenlesbar werden, ohne Antworten heimlich zu beeinflussen. Kennzeichnung, überprüfbare Fakten und Brand Safety werden zum wichtig für die neuen Werbeform.
ProSiebenSat.1 bündelt sieben Sender für einen Spot ProSiebenSat.1 bietet Werbekunden einen gemeinsamen Werbeplatz auf sieben Sendern an. Derselbe Spot läuft gleichzeitig bei ProSieben, Sat.1, Kabel Eins, sixx, Sat.1 Gold, Kabel Eins Doku und ProSieben Maxx. Rewe nutzt das Angebot als erster Kunde. Für Marken in Deutschland kann das bei bspw. Launches oder großen Kampagnen interessant sein.
Ikea Family vs. Dr. Oetker Backclub: Wer bindet die treueren Kunden? - #256
Season 1 · Episode 256
Friday, July 31, 2026 • Duration 13:34
Marketing im Kopf - ein Podcast von Luis Binder
In dieser Folge wird über verschiedene Unternehmen gesprochen, da Markennamen genannt werden, handelt es sich um UNBEZAHLTE WERBUNG!
In dieser Folge: In der heutigen Podcastfolge von Marketing im Kopf geht's darum wie man es eigentlich schafft, Kunden über den reinen Kauf hinaus an sich zu binden? Das geht mit offenen und geschlossenen Kundenclubs über Multipartnerprogramme wie Payback oder Miles & More bis hin zu Value Added Services und Open Innovation. Und außerdem schauen wir uns an, warum die Reifephase der Kundenbeziehung gar nicht so sicher ist, wie es im ersten Moment aussieht, und warum Wachstum in dieser Phase nicht mehr der Entscheidende Punkt ist.
42 % bewerten eine Marke negativer, wenn deren KI-Werbung billig, unnatürlich oder irritierend wirkt. Gleichzeitig reagieren 40 % positiv auf professionell umgesetzte KI-Werbung. Menschen lehnen KI nicht grundsätzlich ab, entscheidend sind aber Qualität und Kontext. Obwohl 56 % KI-Inhalte nicht immer sicher erkennen, kann eine schlechte Umsetzung Vertrauen kosten. KI spart zwar Zeit, ersetzt aber keine Qualitätskontrolle.
In Frankfurt eröffnet dauerhaft eine „Leylaland“-Filiale rund um Reality-Star Leyla Heiter. Der Markt bleibt ein regulärer Penny mit rund 3.500 Artikeln und den gleichen Preisen wie andere Filialen. Goldene Palmen, Kronleuchter, Gemälde und eine lebensgroße Statue sollen gezielt Fotos, Social-Media-Content und Medienaufmerksamkeit auslösen. Penny misst den Erfolg nicht nur an Reichweite und Markenwirkung: Der Markt soll sich durch seinen eigenen Umsatz wirtschaftlich tragen. Aus einer Kooperation wird ein Markenerlebnis, das Social Media, PR und Point of Sale verbindet.
Kundenbindung heißt nicht Treue, sondern Share of Wallet - #255
Season 1 · Episode 255
Friday, July 24, 2026 • Duration 15:46
Marketing im Kopf - ein Podcast von Luis Binder
In dieser Folge wird über verschiedene Unternehmen gesprochen, da Markennamen genannt werden, handelt es sich um UNBEZAHLTE WERBUNG!
In dieser Folge: In der heutigen Podcastfolge von Marketing im Kopf geht's darum wie Unternehmen Kunden über die 5 Ps wirklich binden. Wir schauen uns an, warum Kundenakquise nicht nur überzeugen, sondern auch stimulieren und eingewöhnen muss. Außerdem geht es darum, warum Kundenbindung nicht bei Treue endet, sondern über Individualisierung und Cross-Selling den Share of Wallet erhöht, und welche Rolle Leistung, Kommunikation, Preis, Vertrieb und Personal dabei jeweils spielen.
Lieferando bringt digitale Werbung ins Restaurantfenster Lieferando und T Advertising Solutions vermarkten erstmal 500 digitale Displays in Restaurants, bis Ende 2027 sollen es 2.000 sein. Die Flächen sind programmatisch buchbar.
Die besten WM-Spots kamen nicht nur von Großmarken EDO wertete mehr als 1.200 Spots von 369 Marken während der Fußball-WM aus. Stark schnitten Kalshi, Oura Ring und AT&T ab. Kalshis Spot erzeugte laut Analyse 796-x mehr direkte Reaktion als der durchschnittliche WM-Spot.
Kulturelle Nähe wird zum Gegenmittel gegen KI-Einheitswerbung Viele KI-generierte Kampagnen ähneln sich. Lemonade, Sprite und Duolingo setzen auf Street-Art, Musik oder Anime. Das kann Marken in Social Media unverwechselbarer machen, funktioniert aber nur bei einer echten Verbindung zur Community. Relevanz entsteht durch Teilhabe, nicht durch Kopieren.
Warum dein Prime-Abo bei Amazon auch Music und Video hat - #254
Season 1 · Episode 254
Friday, July 17, 2026 • Duration 15:25
Marketing im Kopf - ein Podcast von Luis Binder
In dieser Folge wird über verschiedene Unternehmen gesprochen, da Markennamen genannt werden, handelt es sich um UNBEZAHLTE WERBUNG!
In dieser Folge: In der heutigen Podcastfolge von Marketing im Kopf geht's darum: Warum Kunden eigentlich kündigen, und ob sich das überhaupt stoppen lässt? Das heißt heute geht's noch mal tiefer in die vier typischen Abwanderungsmuster von der Radikalabwanderung bis zur Zweifelabwanderung und um die Phasen, die vorher ablaufen: Gefährdung, Auflösung und Abstinenz. Außerdem gibt's noch mal den kompletten Kundenlebenszyklus im Schnelldurchlauf, von der Anbahnung bis zur Abstinenzphase.
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Marketing-News der Woche:
Adidas gewinnt bei der WM mehr Medienwert, Nike mehr Kulturmoment Im Markenvergleich zur Fußball-WM lag Adidas beim gemessenen Earned Media Value vor Nike. Nike gewinnt mit lokalen Events, Community-Aktivierung und hoher kultureller Relevanz. Hohe Reichweiten allein reichen nicht. Erfolgreiche Marken verbinden Sponsoring, Social Media, Creator, Produkte und echte Fan-Erlebnisse zu einer längeren Geschichte.
KI-Nachfrage treibt das Geschäft der großen Agenturnetzwerke Publicis hebt seine Wachstumsprognose für 2026 an. Die Marketing-Services des Konzerns wuchsen im 2. Quartal organisch um 6,5 %. Als Treiber nennt das Unternehmen unter anderem die Nachfrage nach KI-gestützten Marketing-Leistungen sowie neue Kunden. KI ist nicht mehr nur Testfeld, sondern wird zum messbaren Umsatzfaktor.
Großbritannien erhöht den Druck auf Scam AdsNeue Vorschläge der Medienaufsicht Ofcom sollen große Plattformen stärker verpflichten, betrügerische Werbung und entsprechende Accounts zu blockieren. Das könnte zeigen, wohin die Regulierung digitaler Werbung in Europa gehen könnte.
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Eine Befragung unter 365 Creatorn zeigt: 18 % wurden im letzten Jahr von einer Marke ausdrücklich gebeten, eine bezahlte Zusammenarbeit nicht zu kennzeichnen. Nur 84 % geben an, Kooperationen immer oder fast immer offenzulegen. Vor zehn Jahren waren es noch 95 %. Dahinter steckt oft die Sorge, ein sichtbares „Ad“ könne Reichweite oder Engagement senken. Für Influencer Marketing ist die Logik aber zu kurz gedacht und riskant. Wir haben Kennzeichnungsregeln, aber das strategische Problem ist überall gleich: Eine Marke leiht sich das Vertrauen eines Creators. Verstecken sie die Geschäftsbeziehung, verbrauchen sie genau dieses Vertrauen.
Edeka setzt am Potsdamer Platz in Berlin einen überdimensionalen, gefrorenen T-Rex aus Brokkoli in Szene. Unter dem Motto „Survival of the Frischest“ soll die Kampagne mit dem Vorurteil aufräumen, tiefgekühltes Obst und Gemüse sei grundsätzlich schlechter als frische Ware. Statt den Produktvorteil nur mit Nährwerten oder langen Erklärungen zu belegen, übersetzt Edeka ihn in ein leicht erkennbares Bild. Die Installation erzeugt Aufmerksamkeit im öffentlichen Raum, liefert ein starkes Motiv zum Fotografieren und macht eine eher sachliche Botschaft merkfähig.
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Meta treibt die Automatisierung digitaler Werbung weiter voran und will Werbetreibenden weniger Kontrolle über Platzierungen geben. Künftig soll das System entscheiden, wo eine Anzeige am besten funktioniert. Das kann Kampagnen vereinfachen, wirft aber Fragen zu Brand Safety, Transparenz und Messungen.
Der US-Einkaufszentrenbetreiber Simon baut ein Retail-Media-Netzwerk. Neben fast 4.000 Screens nutzt das Unternehmen einwilligungsbasierte Standort-, Besuchs- und Transaktionsdaten aus mehr als 200 Centern. Marken können Zielgruppen vor Ort, in Connected TV und Social Media ansprechen und zusätzliche Besuche oder Käufe gegen Kontrollgruppen messen. Handelsflächen werden vom Werbeort zum Daten- und Messsystem. Die Akzeptanz hängt jedoch davon ab, wie verständlich Einwilligung und Datennutzung gestaltet sind… in Deutschland fraglich.
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Marketing-Verantwortliche interessieren sich zunehmend für Fandoms statt nur für klassische Zielgruppen. Der Unterschied liegt in der Intensität. Fans konsumieren Inhalte nicht nur, sondern diskutieren, produzieren eigenen Content und halten Themen über längere Zeit relevant. Marken versuchen deshalb, Teil bestehender Communities rund um Sport, Musik, Gaming oder Entertainment zu werden. ABER: Fandom lässt sich nicht einfach über Media-Budget kaufen. Marken müssen einen glaubwürdigen Beitrag zur Community leisten. Cultural Marketing wird damit weniger zu einer einzelnen Kampagne und stärker zu einer langfristigen Beziehung zwischen Marke und Kultur.
Programmatic Werbung auf YouTube bringt Marken immer wieder in Umfelder, die sie eigentlich vermeiden wollen. Unternehmen wie dm, Aldi und P&G reagieren auf einen Campact-Vorstoß gegen Kanäle mit menschenverachtenden Inhalten. Das ist medienstrategisch interessant. Je automatisierter Werbung ausgespielt wird, desto wichtiger werden Ausschlusslisten, Inventarkontrolle und Brand-Safety-Prozesse. Reichweite und günstige TKPs reichen nicht, wenn die Marke in einem Umfeld auftaucht, das dem eigenen Anspruch widerspricht.
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Reddit macht aus Text-Posts Videos und Audio
Commerce Media wächst zu einem der größten Werbekanäle Für die USA werden 83,7 Milliarden US-Dollar Commerce-Media-Ausgaben in 2026 und 142 Milliarden bis 2030 erwartet. Dann könnten fast 24 % der gesamten digitalen Werbeausgaben in diesen Bereich fließen. Interessant ist vor allem, dass Commerce Media längst über Amazon und klassische Händler hinausgeht: Uber, DoorDash, Finanzanbieter oder Reiseplattformen bauen ebenfalls Werbegeschäfte auf. Für DACH dürfte der Trend ebenfalls relevant werden.
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Punica zeigt die Grenzen von Nostalgie-Marketing Punicas Comeback endet erneut: Der Vertrieb der Saftmarke wurde eingestellt, obwohl die Rückkehr 2024 zunächst Aufmerksamkeit erzeugt hatte. Der Fall zeigt, wie begrenzt Nostalgie als Marketing-Strategie ist. Erinnerungen an eine bekannte Marke können kurzfristig Reichweite und Gesprächswert schaffen, ersetzen aber weder ein relevantes Produkt noch dauerhafte Kommunikation und Distribution. Die Vergangenheit kann den Start erleichtern, aber sie beantwortet nicht, warum Menschen heute kaufen sollten. Retro funktioniert vor allem dann, wenn eine bekannte Markenidee mit einem aktuellen Nutzen, ausreichender Sichtbarkeit und einem klaren Platz im Markt verbunden wird.
Aldi macht Rabatt-Apps zum Gegner Aldi greift mit seiner aktuellen Werbung die Rabatt-Apps von Rewe, Lidl und anderen Wettbewerbern frontal an. Die Botschaft: Gute Preise sollen ohne App, Coupons oder zusätzliche Datennutzung funktionieren. Der Discounter verlängert den Angriff über mehrere Motive und macht damit einen echten Marktmechanismus zum Kampagnenthema. Ein gutes Beispiel für klare Positionierung. Statt nur die eigene Leistung zu erklären, definiert Aldi bewusst, wogegen die Marke steht. Solche Vergleichsstrategien können aufmerksamkeitsstark sein, funktionieren aber nur, wenn das eigene Leistungsversprechen einfach, glaubwürdig und im Alltag überprüfbar bleibt.
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KI empfiehlt Marken nur bei klarer Themenkompetenz Eine Analyse von über 1.000Kategorien mit fast 300.000 Quellenangaben und über 76.000 Markennennungen zeigt, wie stark thematische Nähe die Sichtbarkeit in ChatGPT beeinflusst. In weit entfernten Themenfeldern wurden Marken in 25 % der Fälle erwähnt, bei eng verwandten Themen in 44 %. Die Wahrscheinlichkeit einer Quellenangabe stieg von 50 % auf 74 %. Breite allein schafft keine Autorität. Marken müssen Kernfragen eines Themenfelds wiederholt, tief und aus mehreren Perspektiven beantworten. Für SEO und GEO zählt damit weniger die Zahl einzelner Beiträge als ein erkennbares Wissen.
Mitarbeitende werden zu den glaubwürdigsten Creatorn Gap, Staples und Starbucks machen Mitarbeitende immer stärker selbst zu Creatorn. Gap öffnet sein Affiliate-Programm für Beschäftigte, die über persönliche Links Provision verdienen können. Staples profitiert bereits von einer Mitarbeiterin, deren TikTok-Videos aus dem Filialalltag Millionen Reactions erreicht. 40 % der Konsument entdecken Produkte häufig über Employee Generated Content. Alleine in der Gen Z sind es 61 %. Für Marken liegt der Vorteil in der Glaubwürdigkeit anstatt hochglanz Werbung.
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US-Marken arbeiten verstärkt mit Menschen, die teils nur 500 Follower haben. Unternehmen wie Target, American Eagle und Little Spoon bauen Programme auf, in denen kleinere Creator für Produktvideos, Einkaufserlebnisse oder andere Markeninhalte belohnt werden. Algorithmen zeigen Nutzer zunehmend Inhalte von Accounts, denen sie gar nicht folgen. Ein kleiner Account kann deshalb große Reichweite erzielen, wenn der Content relevant ist. Für 2026 sollen bereits rund 45 % der US-Ausgaben für Influencer Marketing an Creator mit weniger als 20.000 Followern gehen. Auch im DACH-Raum können viele echte Markenfans damit wertvoller sein als wenige Stars.
TikTok, Reels und YouTube Shorts haben vertikale Videos etabliert. Ende 2025 erreichten YouTube Shorts laut dem Unternehmen bereits 200 Milliarden Aufrufe pro Tag. Auch Spotify, Disney+, Netflix, Prime Video und weitere Streamingangebote experimentieren inzwischen mit vertikalen Feeds oder kurzen Clips. Dahinter stehen vor allem 2 Ziele: mehr Nutzungszeit und mehr Werbefläche in endlos scrollbaren Feeds.
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Menschen nutzen Bewegtbild inzwischen durchschnittlich 4 h 33 min. täglich. Mehr Bildschirmzeit führt aber nicht automatisch zu mehr Werbewirkung. Entscheidend ist, ob Werbung tatsächlich aufmerksam verfolgt wird. 20 % der 30- bis 49-Jährigen recherchieren parallel nach beworbenen Marken oder Produkten.
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KI-Slop gefährdet Werbebudgets Das von DoubleVerify beschriebene Netzwerk „DreamScheme“ nutzt KI-Bilder als Klickköder und leitet Nutzer auf Made-for-Advertising-Seiten. Gute Klickzahlen können also wertlosen Traffic verdecken. Platzierungen und Traffic-Qualität müssen deshalb genauer geprüft werden.
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