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Explore every episode of the podcast MANAGEMENT ÜBER|NEU|NACH|GEDACHT

Dive into the complete episode list for MANAGEMENT ÜBER|NEU|NACH|GEDACHT. Each episode is cataloged with detailed descriptions, making it easy to find and explore specific topics. Keep track of all episodes from your favorite podcast and never miss a moment of insightful content.

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TitlePub. DateDuration
#75 Auf dem Weg zu exzellenten Leistungen - Lerneffekte durch Austausch mit anderen Unternehmen 18 Oct 202400:16:44

Anfang 2023 war Martin Kugelmann schon einmal als Gast im Podcast zu hören (#45+46, Link s.u.). Damals sprachen wir über seine Rolle und die Aufgaben als Geschäftsführer, um ein Unternehmen (Spherea GmbH) nachweislich in Richtung "Exzellenz" zu führen.
Im aktuellen Podcast ist er nicht nur als Geschäftsführer von Spherea zu hören, sondern auch als 1. Vorsitzender des Exzellenz Cluster Deutschland e.V.
Im Podcast sprechen wir über seine Wünsche, Vorgehensweisen und Erwartungen, um Unternehmen im Austausch mit anderen Unternehmen und Fachexperten in Richtung "exzellente Leistungen" zu bewegen.
Es gilt Organisationen und Menschen auf Augenhöhe zu vernetzen, um sich gegenseitig zu inspirieren und dadurch jeden Tag ein Stück besser werden zu lassen. 
Martin Kugelmann teilt auch diesmal wieder seine langjährigen Erfahrungen und Lerneffekte. Zudem betreibt er auch in seinem eigenen Podcast „Kompetenz & Excellenz – durch Führung überzeugen“ und ist mit dem Praxisbeispiel „Spherea“ auch Autor im Excellence Workbook.
Wessen Interesse an unserem neuen Verein geweckt wurde, findet alles unter Exzellenz Cluster Deutschland e.V. Dort kann man Kontakt mit uns aufnehmen oder sich auch gerne als Mitglied registrieren.

Ich wünsche allen viel Freude und Erkenntnisgewinn beim Zuhören.

Ralf Neuhaus

Shownotes:

🎧 #45+46 Der Weg vom Carve-Out zu Excellence mit 5-Sternen
🎧 #73 Exzellenz Cluster (Sonderfolge)
📖 Excellence Workbook – Leitfaden zur Anwendung des EFQM Modells 2020
🎧 Kompetenz & Exzellenz - durch Führung überzeugen (Podcast Martin Kugelmann)

#74 Managementgerede: Schnelle Entscheidungen - Quick fix als Stolperstein?!05 Oct 202400:39:26

W. E. Deming sah „Quick fix“, d.h. schnelle Entscheidungen und Lösungen im Management, schon vor einigen Jahrzehnten als einen eklatanten Stolperstein an.
Ein “Quick Fix”, wie es häufig in Organisationen verwendet wird, widersprach Demings Philosophie.
Deming argumentierte, dass es keine “schnellen Lösungen” für zumeist tiefgreifende Probleme in einer Organisation gebe. Stattdessen betonte er langfristige und systemische Verbesserungen.
„Quick fix“ bringen sowohl Vor- als auch Nachteile für Organisationen, Führungskräfte und die Beschäftigten mit sich, die je nach Situation variieren können:

Vorteile:
⁉️ Schnelle Entscheidungen sparen Zeit und helfen, Projekte und Aufgaben ohne Verzögerungen voranzutreiben.
⁉️Unternehmen, die schnell handeln, können Marktchancen nutzen, bevor die Wettbewerber reagieren.
⁉️Ein schnelles Reagieren auf Veränderungen im Markt oder innerhalb des Unternehmens ermöglicht eine umgehende Anpassung.

Nachteile:
⁉️Schnelle Entscheidungen können auf unvollständigen Informationen basieren, was die Wahrscheinlichkeit von Fehlentscheidungen erhöht.
⁉️ Eilige Entscheidungen lassen oft wenig Raum für die Konsultation von internen oder externen Experten oder für die Berücksichtigung von Team-Feedback.
⁉️Kurzfristige Entscheidungen, die ohne ausreichende Analyse getroffen werden, können negative langfristige Folgen haben.
⁉️Ein ständiger Druck zu schnellen Entscheidungen kann die betroffenen Mitarbeiter/-innen belasten und zu Unzufriedenheit führen.
⁉️Schnelle Entscheidungen lösen Herausforderungen oftmals nur oberflächlich und kommen nicht zur Wurzel des Problems.

Insgesamt hängt die Qualität einer schnellen Entscheidung stark von der Situation und der Verfügbarkeit verlässlicher Informationen ab. Führungskräfte sollten in ihrem Handeln einige wesentliche Prinzipien beachten, um sowohl das Team als auch das Unternehmen erfolgreich zu führen. Dazu gehören u.a. Kommunikationsstärke, Entscheidungsfreude, Delegation, Vertrauen und Anpassungsfähigkeit.

Führungskräfte sollten ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Schnelligkeit und Bedachtsamkeit, sowie Offenheit und Entschlossenheit entwickeln. Sie sind Wegweiser und Unterstützer, die das Beste aus ihren Teams herausholen, indem sie eine Kultur des Vertrauens und der Zielorientierung schaffen.
Wenn Führungskräfte unter Zeitdruck schnell handeln müssen, ist es entscheidend, einen Ansatz zu wählen, um sowohl effektive als auch verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen. Nachfolgend einige Aspekte, wie Führungskräfte in solchen Situationen vorgehen können:

  • Prioritäten setzen
  • Kerninformationen sammeln
  • Vertrauen in Expertise
  • Entscheidungen klar kommunizieren
  • Risiken abwägen
  • Sofortiges Feedback und Anpassung
  • Ruhig bleiben
  • Verantwortung übernehmen

Wenn es tatsächlich mal schnell gehen muss, sollten Führungskräfte fokussiert und klar agieren, ohne dabei die Risiken und Konsequenzen aus den Augen zu verlieren.

All diese Aspekte lohnt es sich mit Herrn Heinrich Scharp (Scharp Consulting) zu hinterfragen und zu diskutieren. 

Ich wünsche viel Freude und Erkenntnisgewinn.

Ralf Neuhaus

Links:

🎧 #32 + 33 Demings’ 14 Management-Regeln

🎧 #3 Wie reif ist Ihre Organisation? Von Bananengrün bis Braun ist alles möglich

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  1. Einleitung 
  2. Quick fix versus Geisteshaltung/Kultur (8:01 Minute)
  3. Das System und seine Rahmenbedingungen (11:30 Minute)
  4. Geduld, Erfahrung und Experimente können hilfreich sein (25:20 Minute)
#65 Ausgezeichnete Arbeitskultur im KMU (1/2) - Einstieg und Auszeichnung26 Apr 202400:26:22

Die aktuelle Podcast Folge widmet sich dem Thema „Veränderung der Arbeitskultur“ in einem KMU und den dabei gemachten Erfahrungen und gewählten Vorgehensweisen. 

Gesprächspartnerin ist Britta Worbs. Sie ist Nachfolgerin im Familienunternehmen, 29 Jahre alt, hat Betriebswirtschaftslehre und HR studiert und ist seit über 10 Jahren im Familienunternehmen tätig. Seit drei Jahren agiert sie als Geschäftsführerin bei AAC Kabelbearbeitungssysteme GmbH, die alles rund um die Kabelbearbeitung vertreibt. Im Familienunternehmen ist sie aktuell vor allem für die Themen Personal und Qualitätsmanagement verantwortlich. 

Frau Worbs ist davon überzeugt, dass ein Arbeitsplatz mehr sein kann als nur ein Ort, an dem man Geld verdient. Um dies zu erreichen, setzt sie sich für eine wertschätzende Kommunikations- und Feedback-Kultur ein und dafür, dass ein gesundes Arbeitsumfeld geschaffen wird, in dem „Wohlbefinden“ im Mittelpunkt stehen. Sie möchte eine positive Veränderung in der Arbeitswelt bewirken und einen Beitrag zur Schaffung einer gesunden und erfüllenden Arbeitskultur leisten.

Ihr Unternehmen hat eine Auszeichnung für die bisher erreichten Veränderungen der Unternehmenskultur erhalten. Grund genug, um sich mit Britta Worbs u.a. über die folgenden Themen zu unterhalten:

⁉️ Wie erfolgte die Identifizierung der zu verändernden Themenfelder?
⁉️ Welche Bedeutung hatte die Kultur im Unternehmen und welche hat sie heute?
⁉️ Was wurde getan und welche Erfahrungen wurden auf dem Weg der Veränderung gesammelt?
⁉️ Welche Anforderungen mussten erfüllt werden, um das Zertifikat für wegweisende Unternehmenskultur zu erhalten?
⁉️ Was ist der Nutzen des eingeschlagenen Weges?
⁉️ Warum wurde der Veränderungsprozess mit dem "schwierigen" Themen Kultur gestartet?

All diese Aspekte lohnt es sich mit Britta Worbs zu diskutieren.  

Ich wünsche viel Freude und Erkenntnisgewinn.

Ralf Neuhaus

Links:

🎧 #50 HR-Excellence: Ein Managementsystem für die Personalarbeit?
🎧 #56 Mit Lean Methoden in Richtung Excellence - Der Start eines KMU
🎧 #27 Fehlerkultur als Gamechanger in einem KMU

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  1. Einleitung und Vorstellung
  2. Warum mit "Kultur" starten? (8:18 Minute)
  3. Die ersten Schritte (12:35 Minute)
  4. Wie geht es weiter mit Blick auf den Reifegrad? (20:05 Minute)
  5. Die Auszeichnung (22:57 Minute)
#64 Managementgerede: Im Silo kann es auch schön sein 12 Apr 202400:35:35

Schnittstellen, Nahtstellen oder Interdependenzen zwischen Abteilungen und Hierarchien sind die Punkte, an denen die Prozesse, unabhängig davon, ob Informationen und/oder Materialien „fließen“, einer Abteilung mit denen einer anderen Abteilung oder Hierarchie in einer Organisation interagieren. Die Güte dieser Schnittstellen können die Zusammenarbeit, die Kommunikation, den Materialfluss usw. zwischen Abteilungen durchaus erschweren und die Effizienz und Effektivität der gesamten Organisation beeinflussen.
Das Auftreten von Problemen an den Schnittstellen zwischen Abteilungen kann verschiedene Auswirkungen haben, darunter:

⁉️ Kommunikationsprobleme: Missverständnisse oder unzureichende Kommunikation zwischen den Abteilungen können zu Fehlinterpretationen, Verzögerungen oder sogar zum Scheitern von Projekten führen.
⁉️ Informationsverlust: Wenn Informationen nicht effektiv zwischen den Abteilungen ausgetauscht werden, können wichtige Daten verloren gehen oder nicht rechtzeitig weitergegeben werden, was zu ineffizienten Arbeitsabläufen führt.
⁉️ Konflikte um Ressourcen: Unklare Zuständigkeiten oder Konkurrenz um Ressourcen zwischen Abteilungen können zu Spannungen und Konflikten führen, die die Zusammenarbeit beeinträchtigen.
⁉️ Ineffizienz und Verzögerungen: Wenn Prozesse oder Entscheidungen an den Schnittstellen nicht reibungslos ablaufen, können Verzögerungen und ineffiziente Arbeitsabläufe die Folge sein.
⁉️Mangelnde Integration: Wenn die Systeme, Prozesse oder Arbeitsmethoden der Abteilungen nicht gut aufeinander abgestimmt sind, kann dies zu einer mangelnden Integration führen, was die Leistung und den Erfolg der Organisation beeinträchtigt.

Um Probleme an den Schnittstellen zwischen Abteilungen zu adressieren, können Führungskräfte u.a.:

1. Kommunikation fördern, d.h. eine offene und transparente Kommunikationskultur etablieren, die den Informationsaustausch zwischen Abteilungen erleichtert.
2. Klarheit schaffen, indem Zuständigkeiten, Rollen und Verantwortlichkeiten definiert werden, um Missverständnisse zu vermeiden und Konflikte zu minimieren.
3. Zusammenarbeit fördern, d.h. Anreize schaffen, die Zusammenarbeit und den Teamgeist zwischen Abteilungen zu fördern, und Möglichkeiten für gemeinsame Projekte und Initiativen schaffen.
4. Prozesse optimieren, wie z.B. Prozesse über Abteilungsgrenzen hinweg analysieren und optimieren, um Probleme zu identifizieren und die Effizienz zu verbessern.
5. Konfliktmanagement fördern indem Konfliktfähigkeiten entwickelt und Konflikte zwischen Abteilungen konstruktiv angegangen werden, um die Zusammenarbeit zu stärken.

Wenn Organisationen zielgerichtet Maßnahmen ergreifen, können diese dazu beitragen, Probleme an den Schnittstellen zwischen Abteilungen und Hierarchieebenen zu minimieren und zu verbessern, wodurch letztendlich auch die Effektivität der gesamten Organisation verbessert werden kann.

All diese Aspekte lohnt es sich mit Herrn Heinrich Scharp (Scharp Consulting) zu hinterfragen und zu diskutieren.  

Ich wünsche viel Freude und Erkenntnisgewinn.

Ralf Neuhaus

Links:

🎧 #51 Managementgerede: Kann Führung heute noch Spaß machen?

🎧 #44 Organisationen verstehen - Der Kontext der Organisation 


Kapitelmarker:

  1. Einleitung und "Wo steht unser Prozessmanagement?"
  2. Schnittstellenmanagement und die Kultur (16:58 Minute)
  3. Schlummernde Potenziale (32:19 Minute)
#63 HR-Excellence: Einfach mal mit KVP starten?! (2/2)30 Mar 202400:21:36

Im zweiten Teil des Gesprächs mit Sabrina Breuer geht es beim Thema Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP) um die Fragestellung, was vor dessen Implementierung beachtet werden sollte.
Der Kontinuierliche Verbesserungsprozess (KVP) ist ein Konzept, bei dem  Beschäftigte kontinuierlich nach Möglichkeiten suchen, z.B. Prozesse, Produkte Dienstleistungen usw. zu verbessern. Es ist darauf ausgerichtet, ineffiziente Abläufe zu identifizieren, Probleme zu lösen, Störgrößen und Ärgernisse zu minimieren und Verbesserungen in kleinen kontinuierlichen Schritten voranzutreiben.
Der KVP basiert auf der Idee, dass kleine, kontinuierliche Verbesserungen im Laufe der Zeit zu signifikanten Veränderungen und Effizienzsteigerungen führen können. Dies benötigt aber auch eine Kultur des ständigen Lernens, der Offenheit für Veränderungen und der Zusammenarbeit möglichst vieler Personen in der Organisation, um das Unternehmen zu verbessern.
Wir besprechen eine Vielzahl an Aspekten, die im Vorfeld der Implementierung beachtet werden sollten oder müssen:
⁉️ Der KVP wird nicht immer mit "offenen Armen" empfangen, d.h. es gibt Widerstände mit denen umgegangen werden muss.
⁉️ Der Unterschied zwischen Verbesserungshinweis und -vorschlag sollte im Vorfeld der KVP-Einführung geklärt werden.
⁉️ Die Festlegung klarer Ziele und Themenfelder für den KVP, wie z.B. Qualität, Kosten, Durchlaufzeit, Arbeitssicherheit usw., die zur Gesamtstrategie des Unternehmens passen und messbar sind, ist immanent wichtig.
⁉️ Offene Kommunikation und Feedback sind entscheidend, um den KVP erfolgreich umzusetzen. Ein offenes Umfeld fördert den Ideenaustausch und die kontinuierliche Verbesserung.
⁉️ Der KVP ist ein sich ständig entwickelnder Prozess. Daher ist dieser regelmäßig zu überwachen, zu bewerten und bei Bedarf sind Anpassungen vorzunehmen, um sicherzustellen, dass er effektiv bleibt.

Um diese & weitere Aspekte aus der Praxis aufzugreifen, besprechen wir im Podcast die sich bietenden möglichen Vorgehensweisen und Hürden der Umsetzung.

Ich wünsche viel Freude und Erkenntnisgewinn beim Zuhören.

Ralf Neuhaus

Shownotes:
🎧 Podcast #54 + 55 Kaizen - Kultur und Philosophie in japanischen Unternehmen
🎧 Podcast #62 HR-Excellence: Einfach mal mit KVP starten?! (1/2)
📖 Excellence Workbook – Leitfaden zur Anwendung des EFQM Modells 2020

Kapitelmarker:

  1. Ziele und Strategie im KVP (1:12 Minute)
  2. KVP- Kultur in allen Abteilungen (8:30 Minute)
  3. Umgang mit Widerständen (10:18 Minute)
#62 HR-Excellence: Einfach mal mit KVP starten?! (1/2)15 Mar 202400:35:28

In der aktuellen Folge widmet sich der Podcast in der Reihe "HR-Excellence" mit Sabrina Breuer dem Thema Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP) und der Fragestellung, was vor dessen Implementierung beachtet werden sollte.
Der Kontinuierliche Verbesserungsprozess (KVP) ist ein Konzept, bei dem  Beschäftigte kontinuierlich nach Möglichkeiten suchen, z.B. Prozesse, Produkte Dienstleistungen usw. zu verbessern. Es ist darauf ausgerichtet, ineffiziente Abläufe zu identifizieren, Probleme zu lösen, Störgrößen und Ärgernisse zu minimieren und Verbesserungen in kleinen kontinuierlichen Schritten voranzutreiben.
Der KVP basiert auf der Idee, dass kleine, kontinuierliche Verbesserungen im Laufe der Zeit zu signifikanten Veränderungen und Effizienzsteigerungen führen können. Dies benötigt aber auch eine Kultur des ständigen Lernens, der Offenheit für Veränderungen und der Zusammenarbeit möglichst vieler Personen in der Organisation, um das Unternehmen zu verbessern.
Wir besprechen eine Vielzahl an Aspekten, die im Vorfeld der Implementierung beachtet werden sollten oder müssen:
⁉️ Der KVP muss von der obersten Führungsebene gewollt, begründet und eingefordert werden.
⁉️ Die Festlegung klarer Ziele und Themenfelder für den KVP, wie z.B. Qualität, Kosten, Durchlaufzeit, Arbeitssicherheit usw., die zur Gesamtstrategie des Unternehmens passen und messbar sind, ist immanent wichtig.
⁉️ Die Führungskräfte aller Bereiche und Ebenen müssen zuerst für den KVP und dessen Themen- und Zielsetzungen inhaltlich und methodisch geschult werden.
⁉️ Alle Personen in der Organisation müssen über den Zweck und die Ziele des KVP informiert und entsprechend geschult werden, um das Konzept und die dahinterstehenden Strukturen zu verstehen, um aktiv daran teilnehmen zu können.
⁉️ Führungskräfte müssen den KVP unterstützen und die eigenen Mitarbeiter/-innen  ermuntern aktiv daran teilzunehmen, um eine erfolgreiche Implementierung und Start sicherzustellen.
⁉️ Offene Kommunikation und Feedback sind entscheidend, um den KVP erfolgreich umzusetzen. Ein offenes Umfeld fördert den Ideenaustausch und die kontinuierliche Verbesserung.
⁉️ Ausreichende Ressourcen in Form von Zeit, Geld, Strukturen und Personal müssen für den KVP zur Verfügung gestellt werden, damit zeitnahe Rückmeldungen, Umsetzungen usw. bzgl. Verbesserungsvorschlägen und -hinweisen vorgenommen werden  können.
⁉️ Der KVP ist ein sich ständig entwickelnder Prozess. Daher ist dieser regelmäßig zu überwachen, zu bewerten und bei Bedarf sind Anpassungen vorzunehmen, um sicherzustellen, dass er effektiv bleibt.
Um diese & weitere Aspekte aus der Praxis aufzugreifen, besprechen wir im Podcast die sich bietenden möglichen Vorgehensweisen und Hürden der Umsetzung.

Ich wünsche viel Freude und Erkenntnisgewinn beim Zuhören.

Ralf Neuhaus

Shownotes:
🎧 Podcast 18 Excellence im Unternehmen greifbar machen - Der Weg bei Howmet
📖 Excellence Workbook – Leitfaden zur Anwendung des EFQM Modells 2020

Kapitelmarker:

  1. Einleitung 
  2. Kultur der Verbesserung (6:42 Minute)
  3. Erste Schritte in Richtung KVP- Kultur (12:15 Minute)
  4. Themenfelder (17:37 Minute)
  5. Befähigung von  Führungskräften vs. Tempo (19:20 Minute)
  6. KVP-Ziele und - Strategie (31:15 Minute)
#61 Managementgerede: Ambivalenzen - aushalten oder ausräumen?01 Mar 202400:39:20

Ambivalenzen in Unternehmen beziehen sich auf widersprüchliche oder gegensätzliche Anforderungen und Meinungen. Dies können z.B. Konflikte zwischen kurzfristigen Gewinnzielen und langfristiger Nachhaltigkeit, Geschwindigkeit und Qualitätsanspruch oder unterschiedlichen Abteilungszielen sein. 
Ambivalenzen können die Entscheidungsfindung, Zufriedenheit und Effizienz in Unternehmen beeinträchtigen. Sie bieten jedoch auch u.a. Raum für Verbesserung und Reflexion bestehender Strukturen, Systeme und Wegen der Entscheidungsfindung. 

Führungskräfte spielen oftmals eine zentrale Rolle bei der Bewältigung von Ambivalenzen in Unternehmen. Es liegt in ihrer Verantwortung, einen klaren Kurs vorzugeben, mögliche Konflikte zu managen und sicherzustellen, dass die unterschiedlichen Interessen und Perspektiven im Einklang mit den Unternehmenszielen stehen. Führungskräfte sollten hierbei kommunikative Fähigkeiten nutzen, um Transparenz zu schaffen und die Belegschaft auf gemeinsame Ziele auszurichten. Es ist wichtig, Ambivalenzen aktiv anzugehen, um ein produktives und harmonisches Arbeitsumfeld zu fördern.

Wenn Ambivalenzen in einem Unternehmen nicht aufgelöst werden, können unterschiedliche Probleme entstehen:
⁉️ Beschäftige können verunsichert sein, welche Handlungen oder Entscheidungen erwartet werden. Das kann die Teamdynamik beeinträchtigen und zu Konflikten führen. 
⁉️ Darüber hinaus können Unklarheiten entstehen, da unterschiedliche Meinungen und Ziele nicht klar ausgerichtet sind, was die Effizienz und Zielerreichung von Prozessen beeinträchtigen kann. 
⁉️ Es kann die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit nicht nur beeinträchtigt werden, sondern auch ein "ungesunder" Wettbewerb zwischen Abteilungen entstehen.
⁉️ Teammitglieder könnten frustriert sein, da ihnen klare Vorgehensweisen und Zielstellungen fehlen, was die Arbeitsmoral beeinträchtigen kann.

Die Rolle der Führung in Bezug auf Ambivalenzen ist durchaus bedeutsam, da diese eine offene Kommunikation fördern und ein Umfeld schaffen sollten, in dem unterschiedliche Meinungen respektiert werden. Zudem sollten sie aktiv daran arbeiten, Konflikte zu lösen, indem eine klare Kommunikation von Zielen und Erwartungen sowie das Setzen von Prioritäten erfolgt. Führungskräfte können auch als Vermittler auftreten, um unterschiedliche Standpunkte zu verstehen und gemeinsame Lösungen zu finden. Eine effektive Führung trägt dazu bei, Ambivalenzen zu (er)klären und eine positive Unternehmenskultur zu fördern.

All diese Aspekte lohnt es sich mit Herrn Heinrich Scharp (Scharp Consulting) zu hinterfragen und zu diskutieren.  

Ich wünsche viel Freude und Erkenntnisgewinn.

Ralf Neuhaus

Links:

🎧 #51 Managementgerede: Kann Führung heute noch Spaß machen?

🎧 #44 Organisationen verstehen - Der Kontext der Organisation 


Kapitelmarker:

  1. Einleitung 
  2. Ambivalenzen und die Menschen in einer Organisation (11:18 Minute)
  3. Die "Abwesenheit" von Ambivalenzen (19:34 Minute)
  4. Der Umgang mit Ambivalenzen (26:20 Minute)
  5. Zusammenfassung und Abschluss (30:48 Minute)
#60 Managementgerede: Brauchen Unternehmen Berater?08 Dec 202300:39:26

Nur wenige Themen werden in Unternehmen so widersprüchlich diskutiert, wie der Einsatz und der Nutzen von externen Beratern. Während es Geschäftsführungen/Vorstände gibt, die sich rühmen (nahezu) ohne externe Beratung auszukommen, gibt es aber auch welche, die scheinbar nicht ohne diese externe Unterstützung auskommen. In den Belegschaften haben Berater oftmals nicht den besten Ruf und Aussagen wie "die erzählen uns, was wir schon lange wissen", "die bringen neue Säue mit, die wir durch das Dorf treiben dürfen", "verkaufen uns alten Wein in neuen Schläuchen", "schöne Folien bedeuten noch keine erfolgreiche Umsetzung" usw. sind sehr häufig zu hören.

Der Einsatz von Beratern, um angestrebte Verbesserungs- bzw. Veränderungsmaßnahmen zu unterstützen und zu ermöglichen, geht oftmals auch mit "angesagten" Managementmoden einher. Allzu oft folgen Geschäftsführungen bzw. Vorstände diesen fremdgesetzten Moden und Trends jedoch zu unreflektiert. 

Unabhängig davon, können Berater jedoch eine nicht zu unterschätzende Bedeutung für die Wirksamkeit von Verbesserungs- und Veränderungsmaßnahmen besitzen.

In der aktuellen Folge des Podcast werden u.a. die folgenden Aspekte diskutiert:

⁉️ Für welche Themenfelder brauche ich Berater? - Analysen, Konzepte, Umsetzung, generelle Außensicht, Training/Schulung von Methoden o.ä.? 
⁉️ Firmenzirkel, -netzwerke, -arbeitskreise usw. als Beraterersatz
⁉️ Wie kann die Auswahl von Beratern "zielgerichtet" gelingen? 
⁉️ Externe Kompetenz vs. interne Kompetenz 
⁉️ Mit welcher Haltung sollte man auf Berater schauen?
⁉️ Methoden und die Hinzuziehung von Beratern
⁉️ Umsetzungs- vs. Konzeptberatung
⁉️ Methoden sollen Spielräume erweitern und nicht einschränken

Im Verlauf des Podcast zeigt sich, insbesondere wenn zwei "aktive ehemalige" Berater miteinander diskutieren, wie ratsam es ist, sich als Geschäftsführung im Vorfeld von Verbesserungs- bzw. Veränderungsprozessen mit den bestehenden organisatorischen, konzeptionellen und kulturellen Herausforderungen in einer Organisation zu beschäftigen und zu reflektieren, ob, und wenn ja, welche Beratung Sinn macht oder, ob man nicht aus eigener Kraft die identifizierten Themen angeht.

All diese Aspekte lohnt es sich mit Herrn Heinrich Scharp (Scharp Consulting) zu hinterfragen und zu diskutieren.  

Ich wünsche viel Freude und Erkenntnisgewinn.
 
Ralf Neuhaus

Links:

🎧 #57 Managementgerede: Methodeneinsatz - Moden vs. gesunder Menschenverstand!?

🎧 #31 Lernen in Arbeitskreisen & Netzwerken

Kapitelmarker:

  1. Einleitung 
  2. Welche Art von Beratung brauche ich als Unternehmen überhaupt? (1:40 Minute)
  3. Was sind mögliche Auswahlkriterien für Berater? (15:05 Minute)
  4. Verständnis der Komplexität der Umsetzung (32:32 Minute)
#59 Innovation durch Kooperation - Können KMU und Start-ups voneinander profitieren? 2/224 Nov 202300:25:46

Die aktuelle Folge #59 ist der zweite Teil des Gesprächs mit mit Herrn Dr. Timo Marks.
Er ist Gründer/Geschäftsführer von OneFID und  Perfect-iD sowie zudem Landessprecher Deutsche Startups NRW.
Dr. Timo Marks hat vor der ersten Gründung im Jahr 2016 u.a. für renommierte Unternehmen wie VW, arvato und Bertelsmann gearbeitet.

Auch dieser Teil beschäftigt sich mit den möglichen Synergieeffekten, wenn "gestandene" KMU und Start-ups kooperieren, um Innovationen zu generieren. 
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Start-ups können durchaus in vielen Bereichen voneinander lernen und dadurch auch voneinander profitieren, um sich in einer ständig verändernden Geschäftswelt zu behaupten und erfolgreich zu sein.

Es zeigt sich im Podcast, dass u.a. neben vielen Chancen auch Risiken bestehen, denen man sich im Rahmen von (angedachten) Kooperationen bewusst sein sollte:
⁉️ Es treffen möglicherweise sehr unterschiedliche "Arbeitskulturen" aufeinander.
⁉️ Eine oftmals hohe Flexibilität und Geschwindigkeit der Start-ups trifft auf etablierte Routinen und Standards in KMU.
⁉️ Beide Seiten, d.h. KMU und Start-up, müssen sich auf die Zusammenarbeit einstellen und entsprechend vorbereiten.
⁉️ Verbesserungs- und Veränderungsprozesse können in KMU durchaus hohe Hürden darstellen. Die Zusammenarbeit mit Start-ups kann diese Hürden noch weiter heraufsetzen, wenn neue Arbeitsweisen, Produkte oder Dienstleistungen aus der Zusammenarbeit heraus entstehen sollen.
⁉️ Ein Managementmodell, wie z.B. das EFQM-Modell, kann durchaus im Vorfeld als Ordnungsrahmen für die Zusammenarbeit zwischen KMU und Start-ups dienen.
⁉️ Start-ups müssen, im vollkommen positiven Sinne, sich vielmehr reflektieren. Entsprechende Stärken und Potenziale identifizieren und diese regelmäßig mit strategischen und operativen Zielen abgleichen.

All diese Aspekte lohnt es sich mit Herrn Dr. Timo Marks zu diskutieren und zu hinterfragen. 

Ich wünsche viel Freude und Erkenntnisgewinn.
 
Ralf Neuhaus

Shownotes:

🎧 #31 Lernen in Arbeitskreisen & Netzwerken
🎧 #9 + #10 LiLamonade - Der Weg in die Selbstständigkeit
🎧 #14 + #15 EFQM Modell — ILEP e.V.

Kapitelmarker:

  1. Innovationen vs. unterschiedliche Kulturen
  2. Die Zusammenarbeit mit dem EFQM-Modell begleiten?! (9:35 Minute)  
  3. Kann die "Lücke" zwischen den beiden Welten geschlossen werden? (19:40 Minute)
#58 Innovation durch Kooperation - Können KMU und Start-ups voneinander profitieren? 1/210 Nov 202300:38:53

Die aktuelle Folge #58 beschäftigt sich mit möglichen Synergieeffekten, wenn "gestandene" KMU und Start-ups kooperieren, um Innovationen zu generieren.  Dies können u.a. Innovationen sein, welche z.B. Prozesse, Dienstleistungen, Produkte und/oder Geschäftsmodelle betreffen.
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Start-ups können durchaus in vielen Bereichen voneinander lernen und dadurch auch voneinander profitieren, um sich in einer ständig verändernden Geschäftswelt zu behaupten und erfolgreich zu sein.

All diese Aspekte lohnt es sich mit Herrn Dr. Timo Marks zu diskutieren und zu hinterfragen. Er ist Gründer/Geschäftsführer von OneFID und  Perfect-iD sowie zudem Landessprecher Deutsche Startups NRW.
Dr. Timo Marks hat vor der ersten Gründung im Jahr 2016 u.a. für renommierte Unternehmen wie VW, arvato und Bertelsmann gearbeitet. 

Es zeigt sich im Podcast, dass sich u.a. folgende Möglichkeiten ergeben, die sich durch Kooperationen vertiefen lassen:
⁉️ Start-ups sind oft agil und flexibel, was es ihnen ermöglicht, schnell auf sich ändernde Marktbedingungen zu reagieren. KMU können von dieser Agilität profitieren und versuchen, die Zusammenarbeit zu intensivieren, um wettbewerbsfähiger zu sein. Zudem braucht Flexibilität jedoch auch Rahmenbedingungen, wie z.B. Standards. Hier haben KMU in der Regel einiges an Erfahrungen anzubieten.
⁉️ Start-ups setzen oft moderne Technologien/Software ein, um effizienter zu arbeiten. KMU können von dieser Herangehensweise lernen und z.B. digitale Innovationen in ihre Geschäftsmodelle usw. integrieren.
⁉️ Start-ups sind oft bereit, höhere Risiken einzugehen, um innovative Ideen zu verfolgen. KMU können von dieser Risikobereitschaft lernen, wenn es darum geht, neue Märkte zu erschließen oder innovative Produkte und Dienstleistungen anzubieten.
⁉️ Start-ups und KMU bauen oftmals enge Beziehungen zu anderen Start-ups, KMU, Investoren und weiteren Interessengruppen auf. Gemeinsam können beide Seiten von diesem Networking lernen und versuchen gemeinsam Partnerschaften mit anderen Organisationen zu etablieren, um ihr Wachstum zu fördern.
⁉️ Start-ups betonen oft eine kollaborative Unternehmenskultur, welche Innovationen fördert. KMU besitzen zumeist Erfahrungen im Umgang mit Managementsystemen usw. 
⁉️ Start-ups sind oft bereit, Talente unkonventionell anzuwerben und z.B. durch Remote-Arbeit oder flexible Arbeitsbedingungen zu binden. KMU haben oftmals ein etabliertes und strukturiertes Personalmanagement. 
⁉️ Start-ups planen oft mit dem Blick auf Skalierbarkeit, was helfen kann, schneller zu wachsen. KMU hingegen besitzen umfangreiche Erfahrungen beim Aufbau von Organisationsstrukturen, die sicherstellen, dass die Organisation nicht „wild“ wächst. 
⁉️ Der Austausch von Erfahrungen und good-practice-Lösungen und die Kooperation zwischen beiden kann dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationsfähigkeit der beiden Kooperationspartner zu steigern.

Ich wünsche viel Freude und Erkenntnisgewinn.
 
Ralf Neuhaus

Shownotes:

🎧 #31 Lernen in Arbeitskreisen & Netzwerken
🎧 #9 + #10 LiLamonade - Der Weg in die Selbstständigkeit

Kapitelmarker:

  1. Einleitung und Vorstellung
  2. KMU und Start-up - Wie kann die Zusammenarbeit beginnen und gelingen?  (16:12 Minute)  
  3. Unterschiedliche Kulturen zusammenbringen (31:30 Minute)
#57 Managementgerede: Methodeneinsatz - Moden vs. gesunder Menschenverstand!?27 Oct 202300:40:10

Der Einsatz von Managementmethoden, um angestrebte Verbesserungs- bzw. Veränderungsmaßnahmen zu unterstützen und zu ermöglichen, gleicht oftmals auch den Moden aus der Textilindustrie. Das bedeutet allerdings, dass fremdgesetzten Moden und Trends allzu oft auch unreflektiert gefolgt wird. 

Unabhängig davon, besitzen Managementmethoden jedoch eine nicht zu unterschätzende Bedeutung für die Wirksamkeit von Verbesserungen.

In der aktuellen Folge des Podcast werden u.a. die folgenden Aspekte diskutiert:

⁉️ Methode GMV - Gesunder Menschenverstand 
⁉️ Die bestehenden Probleme ziehen die Methode 
⁉️ Wie kann die Auswahl von Methoden zielgerichtet gelingen? 
⁉️ Welche Rolle spielt der Reifegrad einer Organisation bei der Methodenauswahl?
⁉️ Mit welcher Haltung sollte man auf Methoden und Probleme schauen?
⁉️ Methoden und die Hinzuziehung von Beratern
⁉️ Methoden und Moden – wie kann ich dem widerstehen?
⁉️ Methoden sollen Spielräume erweitern und nicht einschränken

Im Verlauf der Diskussion im Podcast zeigt sich, wie ratsam es ist, im Vorfeld von Verbesserungs- bzw. Veränderungsprozessen die bestehenden organisatorischen, konzeptionellen und kulturellen Aspekte in einer Organisation zu betrachten, zu reflektieren und Bestehendes auch hinreichend zu würdigen.

All diese Aspekte lohnt es sich mit Herrn Heinrich Scharp (Scharp Consulting) zu hinterfragen und zu diskutieren.  

Ich wünsche viel Freude und Erkenntnisgewinn.
 
Ralf Neuhaus

Links:

🎧 #35 + 36 Arten der Verschwendung
🎧 #37 5A/5S Methode

Kapitelmarker:

  1. Einleitung 
  2. Auswahl von Methoden - Problem zieht Methode (2:54 Minute)
  3. Mit welcher Haltung sollte man auf Methoden und Probleme schauen? (10:06 Minuten)
  4. Methoden sollen Spielräume erweitern und nicht einschränken (21:59 Minute) 
  5. Reifegrad, Haltung und Methodeneinsatz  (26:57 Minute)
  6. Abschluss? (36:27 Minute)
#56 Mit Lean Methoden in Richtung Excellence - Der Start eines KMU13 Oct 202300:30:59

In dieser Folge des Podcast wird der Schwerpunkt zum Thema „Verbesserung“ fortgesetzt. Gast ist Alexander Franz, der zusammen mit seinem Vater in der vierten Generation das Unternehmen Franz Kunststofftechnik leitet. Das Unternehmen Franz Kunststofftechnik blickt auf eine über 75-jährige Historie zurück und ist stolz darauf, dass der Familienbetrieb und das Know-how von Generation zu Generation weiterreicht. Seit mehr als 70 Jahren verarbeitet das Unternehmen hochwertige thermoplastische Kunststoffe zu technisch ausgereiften und ästhetisch ansprechenden Produkten.
Im Podcast berichtet Alexander Franz von seinem Einstieg ins Unternehmen, mit dem auch ein Veränderungs-/Verbesserungsprozess einherging, der bis heute noch anhält.
Das EFQM-Modell dient im Unternehmen als Rahmen, um u.a. Führung, Strategie, Interessengruppen und Methoden des Lean Managements aufeinander abzustimmen und zielgerichtet auszurichten.
Wir erfahren im Gespräch, welche Vorgehensweisen er gewählt hat, damit die notwendige „Geisteshaltung“ ins Unternehmen einzieht, um seine Vorstellung von einem „exzellentem“ Unternehmen zu realisieren:

⁉️ 5S als Basis für Verbesserungen (auch im Büro)
⁉️ die 7 Arten der Verschwendung im Tagesgeschäft verankern
⁉️ Kommunikation über das Shopfloormanagement (SFM)
⁉️ TWI-Trainings zur Prozessstabilisierung und -optimierung
⁉️ das EFQM-Modell als Ordnungsrahmen

Insbesondere wird deutlich, welchen Aufwand und welcher Geduld es bedarf, damit im Unternehmen ein gemeinsames Verständnis hinsichtlich des Reifegrads des Unternehmens, d.h. seiner Stärken und Verbesserungspotenziale, entstehen kann.

Im Verlauf des Gesprächs zeigt sich, dass die symbiotisch-wechselseitige Beziehung zwischen dem EFQM-Modell und dem Lean Management sowie deren frühzeitige Beachtung einen erfolgreichen Ansatz für das Unternehmen darstellt.
Herr Franz berichtet in diesem Zusammenhang auch von seinen Erfahrungen im Rahmen seiner Teilnahme an von IMAQ organisierten Firmennetzwerken, die ihm immer wieder Impulse geben und ihn in seinem Vorgehen bestärken. Er zeigt den Nutzen des Austauschs mit anderen Unternehmen auf, der zur Reflektion von Methoden, Konzepten, erzielten Erfolgen und noch vorhandenen Potenzialen in der Organisation anregt.
Den Abschluss des Gesprächs bildet wie immer die Einschätzung des „Vierklangs“.

Ich wünsche viel Spaß und gute Erkenntnisse.

Ralf Neuhaus

Links:
#14 + 15 EFQM Modell - ILEP e.V.
#31 Lernen in Arbeitskreisen & Netzwerken
#35 + 36 Arten der Verschwendung
#37 5A/5S Methode

Kapitelmarker: 

  1. Begrüßung und Einleitung 
  2. Der Einstieg in den Veränderungsprozess (2:51 Minute) 
  3. SFM als Kommunikationszentrale (7:20 Minute)
  4. Bisherige Erfahrungen und Erkenntnisse (11:13 Minute)
  5. Das EFQM-Modell als Ordnungsrahmen (14:00 Minute)
  6. Lernen in und mit Firmennetzwerken (15:45 Minute)
  7. Was steht in der nahen Zukunft an?  (24:13 Minute) 
  8. Vierklang (26:13 Minute)
#73 Exzellenz Cluster (Sonderfolge)23 Aug 202400:15:24

Das Exzellenz Cluster Deutschland e.V. ist nun gegründet und dies ist eine "Sonderfolge" im Podcast wert.

Als Exzellenz Cluster Deutschland e.V. wollen wir Organisationen und Menschen auf Augenhöhe vernetzen, um uns gegenseitig zu inspirieren, wie wir jeden Tag ein Stück besser werden können und dies ohne irgendwelche Gewinnabsichten von Seiten des Vereins. Daher freuen wir uns, dass das Finanzamt unsere Gemeinnützigkeit bestätigt hat. Dies bedeutet, dass unsere Mitgliedsbeiträge steuerlich abgesetzt werden können.
Wer mehr Interesse an unserem neuen Verein hat, findet alles unter Exzellenz Cluster Deutschland e.V. Dort kann man Kontakt mit uns aufnehmen oder sich auch gerne als Mitglied registrieren.

Gruß

Ralf Neuhaus

#55 Kaizen - Kultur und Philosophie in japanischen Unternehmen 2/229 Sep 202300:29:36

Der zweite Teil des Podcast widmet sich,  fortführend zum ersten Teil, dem Thema Kaizen-Kultur und -Philosophie in japanischen Unternehmen.  Herr Hans-Jürgen Classen (Andos Innovative Management Systems Ltd. (AIMS), Tokyo) erläutert im Podcast als ausgewiesener „Japan- und Toyota-Experte“ die Grundlagen und Zusammenhänge des Kaizen in Japan.

Auch im zweiten Teil des  Podcast sprechen wir darüber, welche Rahmenbedingungen und Führungsaufgaben für eine erfolgreiche Kaizen-Implementierung nötig sind. Zudem wird anhand von Erfahrungen & Good Practice Beispielen veranschaulicht, was Kaizen in japanischen Unternehmen ausmacht und was deutsche Unternehmen davon lernen und was adaptieren können.

Diese Podcast Episode behandelt das Thema „Kaizen“ mit den folgenden Aspekten:

⁉️ Auswahl und Entwicklung von „geeigneten“ Führungskräften 
⁉️ Bedeutung von Kaizen-Speed
⁉️ Verbesserungsvorschläge vs. Verbesserungshinweisen

Hans-Jürgen Classen ist Experte für Managementsysteme, die Organisationen beim Aufbau sowie der Etablierung eines kontinuierlichen Lernprozesses unterstützen. Hierzu zählt insbesondere das Toyota-Managementsystem. Classen lebte 25 Jahre in Japan. Nach seinem dortigen Studium war er für verschiedene Unternehmen, wie z. B. Toyota, tätig. In Deutschland stellt er seine Erfahrungen und Expertise Organisationen zur Verfügung, die von den Erfolgsbeispielen aus Japan lernen wollen. Zudem bietet er seit vielen Jahren "Benchmarkreisen" nach Japan an.

In unserer bisherigen Zusammenarbeit veröffentlichten wir Buch- und Zeitschriftenbeiträge zu den aufgeführten Themen. Eine umfangreiche Veröffentlichung, welche die Themen der Podcastfolgen 54 & 55 ergänzt und vertieft, ist mit "Lernen von den Weltbesten – Exzellente Unternehmen in Japan und China" im Springer-Verlag erschienen.

Ich wünsche Ihnen/euch ein schönes Wochenende & bis übernächste Woche

Ralf Neuhaus

Shownotes:

📖 Ohno, T.: Das Toyota-Produktionssystem. 3. Auflage. Frankfurt, New York: Campus Verlag, 2013

🎧 #16 + #17 Managementverständnis exzellenter Unternehmen in Japan 
🎧 #55 Kaizen - Kultur und Philosophie in japanischen Unternehmen 1/2

Kapitelmarker:

  1. Die notwendige Geisteshaltung entwickeln
  2. Kaizen-Speed -  Anforderungen an und Auswahl von Führungskräften (10:48 Minute)
  3. Verbesserungshinweise vs. Verbesserungsvorschläge (25:15 Minute)
#54 Kaizen - Kultur und Philosophie in japanischen Unternehmen 1/215 Sep 202300:40:55

Diese Folge widmet sich dem Fokusthema „Verbesserungen (KVP/Kaizen)“, welches im Mittelpunkt des Podcast im Spätsommer/Herbst steht. Als Gesprächspartner konnte Herr Hans-Jürgen Classen (Andos Innovative Management Systems Ltd. (AIMS), Tokyo) als „Japan- und Toyota-Experte“ gewonnen werden.

Wir diskutieren im Podcast, welche Rahmenbedingungen und Aufgaben für eine erfolgreiche Kaizen-Implementierung nötig sind und wie insbesondere Toyota die eigenen Kaizen-Aktivitäten „lebt“. Zudem wird anhand von Erfahrungen & Good Practice Beispielen veranschaulicht, was Kaizen in japanischen Unternehmen ausmacht und was deutsche Unternehmen davon lernen und adoptieren können.

Diese Podcast Episode behandelt das Thema „Kaizen“ mit den folgenden Aspekten:

⁉️ Kaizen-Kultur vs. Unternehmenskultur vs. japanischer Landeskultur
⁉️ Bedeutung von Kaizen-Speed
⁉️ Rolle der Führung im Kaizen
⁉️ Vermeidung von De-Motivation

Hans-Jürgen Classen ist Experte für Managementsysteme, die Organisationen beim Aufbau sowie der Etablierung eines kontinuierlichen Lernprozesses unterstützen. Hierzu zählt insbesondere das Toyota-Managementsystem. Classen lebte 25 Jahre in Japan. Nach seinem dortigen Studium war er für verschiedene Unternehmen, wie z. B. Toyota, tätig. In Deutschland stellt er seine Erfahrungen und Expertise Organisationen zur Verfügung, die von den Erfolgsbeispielen aus Japan lernen wollen. Zudem bietet er seit vielen Jahren "Benchmarkreisen" nach Japan an.

In unserer bisherigen Zusammenarbeit veröffentlichten wir Buch- und Zeitschriftenbeiträge zu den aufgeführten Themen. Eine umfangreiche Veröffentlichung, welche die Themen der Podcastfolgen 54 & 55 ergänzt und vertieft, ist mit "Lernen von den Weltbesten – Exzellente Unternehmen in Japan und China" im Springer-Verlag erschienen.

Ich wünsche Ihnen/euch ein schönes Wochenende & bis übernächste Woche

Ralf Neuhaus


Shownotes:

📖 Ohno, T.: Das Toyota-Produktionssystem. 3. Auflage. Frankfurt, New York: Campus Verlag, 2013

🎧 #16 + #17 Managementverständnis exzellenter Unternehmen in Japan 

Kapitelmarker:

  1. Vorstellung, Einleitung und Bedeutung von Verbesserungen
  2. Kaizen-Grundelemente - eine Geschichte (9:41 Minute)
  3. Geisteshaltung  für den Einstieg (24:35 Minute)
  4. Ausklang (38:49 Minute)
#53 Managementgerede: Früher war alles besser?!01 Sep 202300:36:40

Folge #53, die erste Folge nach der Sommerpause, widmet sich im "Managementgerede" der Aussage "Früher war alles besser?!" und behandelt damit eine Grundstimmung, die sehr häufig auch im Rahmen von Verbesserungs- bzw. Veränderungsprozessen anzutreffen ist.

War früher wirklich alles besser oder handelt es sich sogar um eine Floskel, die lediglich Ausdruck von Ablehnung ist?

Für angestrebte Verbesserungs- bzw. Veränderungsmaßnahmen besitzt sie jedoch durchaus eine nicht zu unterschätzende Bedeutung, deren Nichtbeachtung zu Problemen führen kann.
Die Auffassung darüber, ob früher in der Organisation alles besser war, kann stark von Person zu Person und von Abteilung zu Abteilung variieren. In der Regel gab es in jeder Zeitperiode positive und negative Aspekte und nicht selten neigen Menschen dazu, sich an positiven Erinnerungen festzuhalten, während man negative Aspekte vergisst, was umgekehrt selbstverständlich ebenso anzutreffen ist.
Es ist daher im Rahmen von betrieblichen Verbesserungs- bzw. Veränderungsprozessen  wichtig, eine ausgewogene Sichtweise auf die Vergangenheit und den IST-Zustand zu haben.
Dies erreicht man am besten, indem man sowohl die positiven als auch die negativen Aspekte des Bestehenden und der jüngeren Vergangenheit betrachtet und dabei insbesondere die Aspekte berücksichtigt, die einen merklichen Einfluss auf die aktuell verfolgten oder zukünftig zu verfolgenden Ziele haben können. Es ist daher ratsam, im Vorfeld von Verbesserungs- bzw. Veränderungsprozessen, die bestehenden organisatorischen, konzeptionellen  und kulturellen Aspekte in einer Organisation, die sich im Laufe der Zeit etabliert haben,  zu betrachten, zu reflektieren und möglicherweise auch hinreichend zu würdigen. Es empfiehlt sich daher, mit den betroffenen Personen zu sprechen, um Einblick in verschiedene Perspektiven zu erhalten und zu versuchen, auch möglichst objektive Informationen aus verschiedenen Quellen zu sammeln. Dies hilft  eine realistischere Einschätzung der Vergangenheit und der Gegenwart zu entwickeln. Denn "früher muss nicht alles schlecht gewesen sein".
Bestehende Strukturen, Methoden, Rituale usw. in einer Organisation können durchaus ein guter Ausgangspunkt für die angestrebten Verbesserungs- bzw. Veränderungsmaßnahmen sein. 

All diese Aspekte lohnt es sich mit Herrn Heinrich Scharp (Scharp Consulting) zu hinterfragen und zu diskutieren.  

Ich wünsche viel Freude und Erkenntnisgewinn.
 
Ralf Neuhaus

Shownotes:

🎧 #30 Veränderungen führen & gestalten
🎧 #38 und #39 Charta des Change Managements

Kapitelmarker:

  1. Guter alter Wein in neuen Schläuchen?! 
  2. Die Würdigung des Bestehenden (11:47 Minute) 
  3. Empathie und Partizipation (18:12 Minute)
  4. Handlungsspielräume und Muster des Gelingens  (23:05 Minute)
  5. Verständnis, Hilfestellung oder Vorwand? (28:41 Minute)
  6. Abschluss? (33:55 Minute)
Sommerpause - Am 1.9.23 geht es weiter21 Jul 202300:01:32
#52 HR-Excellence: Was ist der Purpose wert?07 Jul 202300:38:56

In der aktuellen Folge widmet sich der Podcast in der Reihe "HR-Excellence" dem Themen Purpose, Mission, Zweck und Werte.
Inhaltlich bedeutet dies, dass eine Organisation versteht und beschreibt, welche Bedeutung und welchen Nutzen ihre Tätigkeit für alle ihre relevanten Interessengruppen besitzt und stiftet.

Dies beinhaltet z.B. die Philosophie und die Grundsätze einer Organisation, welche das Verhalten einer Organisation sowohl im Inneren als auch im Zusammenspiel mit der externen Welt prägen. Hierdurch bilden sich „Leitplanken“, welche u.a. der Belegschaft als Ordnungsrahmen oder Richtlinie dienen können.
Auf dieser Basis wird dann, als in der Regel erster Schritt im strategischen Managementprozess, eine erstrebenswerte Vision abgeleitet, welche die relevanten Interessengruppen anspricht.
In diesem Prozess empfiehlt es sich, dass eine Organisation die relevanten Interessengruppen bei Definition, Gestaltung und Kommunikation ihres Purpose oder ihrer Mission einbezieht.
Eine relevante Interessengruppe ist selbstverständlich die vorhandene Belegschaft und u.a. auch noch neu zu gewinnendes Personal.
In der aktuellen Folge widmet sich der Podcast mit Sabrina Breuer der Fragestellung, ob und wie z.B. die Formulierung eines Purpose oder Mission-Statements zum Aufbau eines exzellenten Personalmanagements genutzt und was der Beitrag der Personalabteilung dabei sein kann.

Wir besprechen hierbei eine Vielzahl an Aspekten:
⁉️ Welchen Nutzen kann der Purpose oder ein Mission-Statement stiften?
⁉️ Gelingt hierdurch die Etablierung einer „besseren“ Kultur im Unternehmen?
⁉️ Welchen Beitrag kann HR hierbei leisten?
⁉️ Welche Rolle spielen Führungskräfte?
⁉️ Wie können KMU einen Purpose oder Mission-Statement nutzen?
⁉️ Wie lässt sich die erfolgreiche Umsetzung beurteilen?

Im Verlauf des Gesprächs zeigt sich, wie wichtig es ist, einen Purpose oder ein Mission-Statement zu formulieren und mit Leben zu füllen. Es wird zudem deutlich, dass dies für jedes Unternehmen geeignet und sinnvoll sind.
Um diese & weitere Aspekte aus der Praxis aufzugreifen, besprechen wir im Podcast die sich bietenden Möglichkeiten. Sabrina Breuer teilt hierbei ihre breiten Erfahrungen, die sie als Personalerin, Führungskraft und Assessorin sammeln konnte.

Der nächste Podcast „HR-Excellence“ wird folgen,  in dem wir wieder Herausforderungen, denen Organisationen gegenüberstehen, beleuchten und diskutieren werden und wie diese bewältigt werden können.

Ich wünsche viel Freude und Erkenntnisgewinn beim Zuhören.

Ralf Neuhaus

Shownotes:

🎧 Podcast 13 Einführung TQM & EFQM in einem KMU
🎧 Podcast 14+15 EFQM Modell – ILEP e. V.
🎧 Podcast 18 Excellence im Unternehmen greifbar machen - Der Weg bei Howmet
📖 Excellence Workbook – Leitfaden zur Anwendung des EFQM Modells 2020

Kapitelmarker:

  1. Begrüßung & Intro
  2. Werte, Purpose, Mission: Was bedeutet das? (3:04 Minute)
  3. HR: Aufgaben und Ansprache des Personals  (6:40 Minute)
  4. Glaubwürdigkeit im Umgang mit Purpose/Mission/Werten (8:02 Minute)
  5. Bewertung des Erfolgs und der Umsetzung (23:45 Minute)
  6. Notwendigkeit von Mission, Werten und Purpose (31:20 Minute)
#51 Managementgerede: Kann Führung heutzutage noch Spaß machen?23 Jun 202300:44:45

In dieser Folge widmet sich der Podcast im "Managementgerede" dem Thema "Führung“ und den Rahmenbedingungen, denen Führungskräfte ausgesetzt sind.

Die Anforderungen an Führungskräfte scheinen von Jahr zu Jahr zu steigen. Dabei handelt es sich zum einen um originäre Führungsaufgaben und zum anderen um immer wieder neue „Trends und Konzepte“, deren Sinn, Nutzen und Halbwertszeit oftmals nicht hinreichend hinterfragt werden.

Diese Anforderungen treffen dann oftmals auf Führungskräfte, die im Tagesgeschäft ohnehin mit operativen Aufgaben überhäuft werden.

Diese Situation lohnt sich zu hinterfragen, weshalb in der aktuellen Folge wieder mit Herrn Heinrich Scharp (Scharp Consulting) um Sinn und Unsinn aktueller Herausforderungen für Führungskräfte diskutiert wird:
⁉️ Müssen ständig „neue Säue“, d.h. Führungstrends, durch das Dorf getrieben werden?
⁉️ Was sind die Kernaufgaben von Führung und welche Rahmenbedingungen müssen hierfür gegeben sein?
⁉️ Was ist der Nutzen von Leitbildern?
⁉️ Was bedeutet eigentlich gute Führung und wodurch ist sie gekennzeichnet?

Herausforderungen in der Praxis
Im Verlauf des Gesprächs zeigt sich, wie wichtig es ist, sich hinsichtlich der Rahmenbedingungen und der Erwartungen an Führungskräfte klar zu werden. 
Es wird deutlich, dass Führung von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich interpretiert werden kann bzw. sogar muss. Dies hängt von vielen Faktoren ab, darunter u.a. die Größe des Unternehmens, die Prozessanforderungen, die Unternehmenskultur usw. 
Auf jeden Fall sollte nicht unreflektiert einfach jedem „Trend“ hinterhergelaufen werden.

Um diese und weitere Aspkte aus der Praxis aufzugreifen, diskutieren wir im Podcast die Herausforderungen der heutigen Führungsarbeit. Herr Scharp bringt hierbei seine langjährigen Erfahrungen, die er zunächst als Manager, schließlich als Berater für große und mittelständische Unternehmen und heute als Geschäftsführender Gesellschafter der Scharp Consulting GmbH sammeln konnte, ein. 

Das „Managementgerede“ wird fortgesetzt und wir werden dabei wieder gemeinsam Herausforderungen, denen Organisationen gegenüberstehen, beleuchten und diskutieren.
 
Ich wünsche viel Freude und Erkenntnisgewinn beim Zuhören.
 
Ralf Neuhaus

Shownotes:
 🎧 Podcast 4-6 Coaching - Business Coaching

🎧 Podcast 47 Managementgerede: Flache Hierarchien

 Kapitelmarker

  1. Einleitung
  2. Aktuelle Rahmenbedingungen für Führungskräfte (2:05 Minute)
  3. Helfen Führungsleitbilder und wer kümmert sich dann um Führung? (10:00 Minute)
  4. Vorbildfunktion und Führung (18:33 Minute)
  5. Zeit für Führung und die Einhaltung von Regeln (26:00 Minute)
  6. Herausforderungen für junge Führungskräfte (36:10 Minute)
  7. Abschluss und Zusammenfassung (40:14 Minute)
#50 HR-Excellence: Ein Managementsystem für die Personalarbeit?09 Jun 202300:30:45

In der 50. Folge widmet sich der Podcast dem Thema "HR-Excellence".
Managementsysteme existieren u.a. für die Themen Qualität, Arbeits- und Umweltschutz. Zur Strukturierung der strategischen und operativen Personalarbeit sind entsprechende Systeme eher weniger verbreitet und etabliert. 

In Zeiten, in denen der demographische Wandel, Fachkräftemangel, diverse Generationen X/Y/Z, Veränderungsprozesse, Arbeitgeberattraktivität usw. für Unternehmen zunehmend in den Fokus geraten, erscheint der Aufbau einer „exzellenten“ Personalarbeit notwendig. Aber wie kann diese erfolgen und gelingen?

In der aktuellen Folge widme ich mich mit Sabrina Breuer der Fragestellung, ob und wie z.B. das EFQM-Modell zum Aufbau eines exzellenten Personalmanagements genutzt werden kann.

Wir besprechen eine Vielzahl an Aspekten:
⁉️ Welchen Nutzen kann das EFQM-Modell als Ordnungsrahmen hierbei stiften?
⁉️ Gelingt hierdurch eine bessere Personalstrategie?
⁉️ Wie können Kernprozesse der Personalarbeit verbessert und strukturiert werden?
⁉️Welchen Nutzen bieten strategische und operative Leistungsindikatoren?
⁉️Wie können KMU dies für sich nutzen und wie kann der Einstieg gelingen?

Im Verlauf des Gesprächs zeigt sich, wie wichtig es ist, die Personalarbeit mit System zu strukturieren. Es wird deutlich, dass dies für jedes Unternehmen geeignet und sinnvoll sind.

Um diese & weitere Aspekte aus der Praxis aufzugreifen, besprechen wir im Podcast die sich bietenden Möglichkeiten. Sabrina Breuer teilt hierbei ihre breiten Erfahrungen, die sie als Personalerin, Führungskraft und Assessorin sammeln konnte.

Der nächste Podcast „HR-Excellence“ wird folgen,  in dem wir wieder gemeinsam Herausforderungen, denen Organisationen gegenüberstehen, beleuchten und diskutieren werden und wie diese bewältigt werden können.

Ich wünsche viel Freude und Erkenntnisgewinn beim Zuhören.

Ralf Neuhaus

Shownotes:

🎧 Podcast 12 Organisationsentwicklung in einem KMU 2/2 - EFQM-Modell
🎧 Podcast 13 Einführung TQM & EFQM in einem KMU
🎧 Podcast 14+15 EFQM Modell – ILEP e. V.
🎧 Podcast 18 Excellence im Unternehmen greifbar machen - Der Weg bei Howmet
🎧 Podcast 43  Throwback 2022 & Excellence Workbook
📖 Excellence Workbook – Leitfaden zur Anwendung des EFQM Modells 2020

Kapitelmarker:

  1. Begrüßung & Intro & Vorstellung
  2. HR-Excellence in der Anwendung (3:22 Minute)
  3. Ausrichtung der HR-Arbeit (9:02 Minute)
  4. Kontext und Prozesse (18:26 Minute)
  5. Leistungsindikatoren (25:50 Minute)
  6. Outro (28:41 Minute)
#49 Transformation der IT im KMU: Lean-Methoden und Geisteshaltung II/II26 May 202300:23:43

Teil 2: Lean-Methoden und Geisteshaltung
Digitalisierung ist seit vielen Jahren in aller Munde und deren Notwendigkeit für eine erfolgreiche Aufstellung von Organisationen für die Herausforderungen der Zukunft wird kaum angezweifelt. Allerdings bedeutet Digitalisierung auch die Anpassung, Veränderung oder sogar Neugestaltung von Prozessen, was wiederum nicht nur technische Herausforderungen mit sich bringt. Auch die von der Digitalisierung betroffenen Menschen in einer Organisation müssen vorbereitet und "mitgenommen" werden.

Im zweiten Teil des Gesprächs mit  Dr. Christophe Kollros, der ein ausgewiesener Fachexperte im Bereich Digitalisierung ist und als Führungskraft bei Howmet Aerospace Hildesheim den Bereich Smart Manufacturing leitet, werden insbesondere die ersten Schritte und Möglichkeiten im Rahmen der betrieblichen Digitalisierung angesprochen. Wir beschäftigen uns in dieser Folge wieder mit der "Herzkammer" der Digitalisierung im Unternehmen, d.h. der IT-Abteilung, und wie diese u.a. mit bekannten und etablierten Lean-Methoden den Veränderungs- und Verbesserungsprozess ausgestalten kann.

Auch in diesem Teil fokussieren wir wieder auf die unternehmerischen Herausforderungen sowie Chancen & Risiken der Digitalisierung aus seiner direkten Praktikersicht. Dr. Christophe Kollros teilt seine Erfahrungen & Lerneffekte in Bezug auf verantwortete bzw. begleitete Digital Change Projekte.

In Teil II wird u.a. der "Vierklang" aus Kultur, Zielen, Methoden und Strukturen besprochen und welche Rolle Lean-Methoden im Rahmen der Digitalisierung spielen können. Darüber hinaus wird die Bedeutung von Qualifizierungsmaßnahmen diskutiert, die zu einer unmittelbaren Vermeidung von Verschwendung in der IT-Abteilung führen können.

Wenn Ihnen/ dir der Podcast gefällt, freue ich mich über eine 5-⭐️ Bewertung bei Apple Podcast bzw. Spotify. Genauso würde ich mich über eine persönliche Empfehlung des Podcast freuen 🙏🏻

Ich freue mich, wenn Sie/ihr dem Podcast in zwei Wochen erneut eure Aufmerksamkeit schenkt,

Ralf Neuhaus

Shownotes & Quellen:
📌 Digitalisierungszirkel/Benchmarking/Thesenpapier
🎧 48 Transformation der IT im KMU: Reifegrad und Herausforderungen I/II
🎧 1+2 Digitalisierung im Mittelstand
🎧 41+42 Fit(ness) Digital Change

Kapitelmarker:

  1. Begrüßung & Intro
  2. Schulung von "Lean-Methoden und TPM" in der IT  (1:05 Minute)
  3. Der Vierklang: Die Bedeutung der Kultur (8:45 Minute)
  4. Der Vierklang: Die Bedeutung der Struktur (11:35 Minute)
  5. Der Vierklang: Die Bedeutung von Zielen (16:10 Minute)
  6. Der Vierklang: Die Bedeutung von Methoden (20:08 Minute)
#48 Transformation der IT im KMU: Reifegrad und Herausforderungen I/II12 May 202300:39:23

Veränderungen prägen seit jeher unsere Welt und damit auch die Arbeitswelt. Einer dieser "Veränderungstreiber" ist seit vielen Jahren die Digitalisierung, die sowohl im privaten Bereich, als auch in vielen arbeitsbezogenen Prozessen zu z.T. massiven Umwälzungen führt. Um als Unternehmen erfolgreich zu sein bzw. zu bleiben, gilt es die mit diesen Veränderungen einhergehenden Chancen und Risiken zu reflektieren und zu bewerten (Quelle: Zukunftsinstitut GmbH 2022).

Die Digitalisierung zählt zu den aktuellen Megatrends, welche in dieser Podcast-Folge wieder im Mittelpunkt steht. Im Gegensatz zu den Folgen "#1+2 Digitalisierung im Mittelstand" und "#41+42 Fit(ness) Digital Change" beschäftigt sich diese Folge mit der "Herzkammer" der Digitalisierung im Unternehmen, d.h. der IT-Abteilung und deren notwendige Transformation sowie ihrer Rolle bei der Transformation vom Unternehmen.

Die betriebliche IT für die Transformation der Unternehmensprozesse vorbereiten
Mit Blick auf die Unternehmenspraxis fokussiert der Podcast auf die notwendigen Rahmenbedingungen für eine zukunftsgerichtete Aufstellung der IT-Abteilung, d.h. der Prozesse, der Technik und auch der Menschen. Hierfür konnte mit  Dr. Christophe Kollros ein ausgewiesener Fachexperte gewonnen werden. Er leitet als Führungskraft bei Howmet Aerospace Hildesheim den Bereich Smart Manufacturing.

Aus dem Gespräch sind zwei Podcast-Folgen entstanden, welche die unternehmerischen Herausforderungen, sowie Chancen & Risiken der Digitalisierung aus seiner direkten Praktikersicht in den Mittelpunkt stellen. Er teilt seine Erfahrungen & Lerneffekte in Bezug auf verantwortete bzw. begleitete Digital Change Projekte.
In Teil I wird u.a. der Nutzen von Reifegradmodellen besprochen, welche die betrieblichen Voraussetzungen & Rahmenbedingungen für die Digitalisierung einordnen sollen. Darüber hinaus steht die "Transformation" der IT-Abteilung für die notwendige Umsetzung der Digitalisierung in Unternehmen im Mittelpunkt des Gesprächs.

Wenn Ihnen/ dir der Podcast gefällt, freue ich mich über eine 5-⭐️ Bewertung bei Apple Podcast bzw. Spotify. Genauso würde ich mich über eine persönliche Empfehlung des Podcast freuen 🙏🏻

Ich freue mich, wenn Sie/ihr dem Podcast in zwei Wochen erneut eure Aufmerksamkeit schenkt,

Ralf Neuhaus

Shownotes & Quellen:
📌 Digitalisierungszirkel/Benchmarking/Thesenpapier
🎧 1+2 Digitalisierung im Mittelstand
🎧 41+42 Fit(ness) Digital Change

Kapitelmarker:

  1. Begrüßung & Intro & Vorstellung
  2. Das Delta zwischen Theorie und Praxis  (4:20 Minute)
  3. Der Nutzen von Reifegradmodellen - Worauf ist zu achten? (6:57 Minute)
  4. Wie sollten KMU starten? (13:52 Minute)
  5. Rolle und Aufgaben der „klassischen“ IT (27:40 Minute)
#47 Managementgerede: Flache Hierarchien28 Apr 202300:48:12

In der ersten Folge nach dem Ausscheiden von Carina Schneppenheim widmet sich der Podcast im "Managementgerede" dem Thema "flache Hierarchien".
„Flache Hierarchien“ sind u.a. in vielen New Work-Konzepten oder auch in Stellenausschreibungen als ständige Begleiter wiederzufinden. Sie gelten vielen Menschen in der Arbeitswelt als „modern“ und „zeitgemäß“. Aber warum eigentlich?

Wenn Organisationskonzepte und Managementmethoden als Begriff einen Hype erleben, lohnt es sich, dies zu hinterfragen.
In der aktuellen Folge widme ich mich mit Herrn Heinrich Scharp (Scharp Consulting) der Fragestellung, ob und wann flache Hierarchien sinnvoll sein können. Einer Anzahl an Vorteilen steht jedoch auch eine nicht geringe Anzahl an Nachteilen gegenüber, wodurch sich u.A. folgende Fragen ergeben:
⁉️ Führt mehr Handlungsspielraum und Entscheidungsautonomie automatisch zu einer höheren Motivation der Beschäftigten?
⁉️ Gelingt hierdurch eine schnellere Entscheidungsfindung und eine höhere Flexibilität im Arbeitsprozess?
⁉️ Wie geht man mit Widerständen bei Beschäftigten und Führungskräften um?
⁉️ Verantwortlichkeiten können unklar werden, wer ist für welche Aufgaben oder Entscheidungen letztendlich verantwortlich?
⁉️Welche Schwierigkeiten ergeben sich bzgl. der Karriereentwicklung, da es in flachen Hierarchien weniger "Stufen" auf der Karriereleiter gibt und talentierte Personen sich anderswo umsehen könnten, wo es mehr Möglichkeiten gibt?

Herausforderungen in der Praxis
Im Verlauf des Gesprächs zeigt sich, wie wichtig es ist, die Vor- und Nachteile von flachen Hierarchien abzuwägen und die für das Unternehmen am besten geeignete Hierarchieform bzw. Organisationsstruktur zu wählen. Es wird deutlich, dass flache Hierarchien nicht für jedes Unternehmen geeignet oder sinnvoll sind. Dies hängt von vielen Faktoren ab, darunter u.a. die Größe des Unternehmens, die Prozessanforderungen und die Unternehmenskultur.
Es ist jedoch wichtig, diese Vorteile gegen die Nachteile abzuwägen und im Kontext der spezifischen Organisation zu betrachten. Auf jeden Fall sollte nicht einfach unreflektiert einer „Mode“ hinterhergelaufen werden.

Um diese & weitere Aspkte aus der Praxis aufzugreifen, diskutieren wir im Podcast das Für und Wider flacher Hierarchien. Herr Scharp teilt hierbei seine langjährigen Erfahrungen, die er zunächst als Manager, schließlich als Berater für große und mittelständische Unternehmen und heute als Geschäftsführender Gesellschafter der Scharp Consulting GmbH sammeln konnte. Seit geraumer Zeit arbeitet er als zertifizierter systemischer Coach (BFC).

Das nächste „Managementgerede“ wird folgen,  in dem wir wieder gemeinsam Herausforderungen, denen Organisationen gegenüberstehen, beleuchten und diskutieren werden und wie diese bewältigt werden können.

Ich wünsche viel Freude und Erkenntnisgewinn beim Zuhören.

Ralf Neuhaus

Shownotes:

🎧 Podcast 4-6 Coaching - Business Coaching

Kapitelmarker:

  1. Verabschiedung von Carina Schneppenheim
  2. Begrüßung & Intro (6:37 Minute)
  3. Was bringen "flache Hierarchien" mit sich? (9:33 Minute)
  4. Sollten flache Hierarchien angestrebt werden? (19:50 Minute)
  5. Jemand muss Entscheidungen treffen (27:36 Minute)
  6. Ablauf- vor Aufbauorganisation!? (32:20 Minute)
  7. Was kann man mitgeben? (41:56 Minute)
#72 Incentivierung mit System (2/2)02 Aug 202400:24:30

Im zweiten Teil des Podcast mit den Herren Sebastian Kapp und Heinrich Scharp dreht sich weiterhin alles um das Thema Incentivierung und die betrieblichen Rahmenbedingungen.  

Wir behandeln in diesem Zusammenhang u.a. folgende Themen- und Fragestellungen:

⁉️Wie kann ein „Gegeneinander“ im Unternehmen vermieden werden?
⁉️Sind Prämien ein "Motivator"?
⁉️Wird "Druck" erzeugt und wie ist er zu vermeiden?
⁉️Rückmeldung und Wertschätzung
⁉️Kann eine Verbesserungs-/Veränderungs-/Leistungskultur entstehen?
⁉️Regeln die Kollegen/-innen den Umgang mit „Leistungsunwilligen“?
⁉️Verständnis für den „Vierklang“
 
Kann man diesen Themen mit einem ganzheitlichen System begegnen und sich davon Besserung versprechen? Die MCS-Vergütungssoftware der Fa. moconsys tritt an, um das Gegenteil zu beweisen. Gemeinsam mit der Vertriebsgesellschaft AllWin GmbH & Co. KG arbeitet das Team tagtäglich daran mit Hilfe einer smarten Vergütungssoftware die Beschäftigten am Mehrerfolg eines Unternehmens zu beteiligen und dabei die Beteiligung zudem transparent und nachvollziehbar zu gestalten. Das angestrebte Ergebnis sind intrinsisch motivierte, leistungsbereite und wertgeschätzte Beschäftigte, eine effiziente Teamarbeit sowie eine positive Unternehmensentwicklung. Die Beschäftigten verstehen in diesem Zusammenhang, dass Ihre Handlungen und Mehrleistungen einen direkten Einfluss auf eine zusätzliche, monatliche und monetäre Incentivierung haben. 

Ich wünsche viel Freude und Erkenntnisgewinn.

Ralf Neuhaus
 
 Links:
 
🎧 #67 HR-Gerede: Kultur? Was nicht passt, muss "einfach" passend gemacht werden?!
🎧 #64 Managementgerede: Im Silo kann es auch schön sein
🎧 #62 + #63 HR-Excellence: Einfach mal mit KVP starten?!
🎧 #71 Incentivierung mit System (1/2)
 
Kapitelmarker:

  1. Wahrnehmung und Wertschätzung - Die Rolle der Kultur 
  2. Unmut beim „Kampf“ um die Prämie? (3:45 Minute)
  3. Prozessuale Abhängigkeiten (6:16 Minute)
  4. Exemplarischer Projektablauf (10:40 Minute)
  5. Der „Vierklang“ (17:29 Minute)
#46 Der Weg vom Carve-Out zu Excellence mit 5-Sternen II/II14 Apr 202300:23:52
Teil 2: Heute und Zukunft
Vor fast 9 Jahren entstand die Spherea GmbH als Carve-Out von Airbus Defence & Space. Im zweiten Teil unseres Podcast berichtet der Managing Director, Martin Kugelmann, wie er nach den erzielten Erfolgen von Spherea, die u.a. mit dem Ludwig-Erhard-Preis in Bronze und weiteren Auszeichnungen gewürdigt wurden, weiterhin die "Spannung" im Unternehmen hochhält, um kontinuierlich und beharrlich die Organisation zu verbessern. Dies gilt insbesondere für die Herausforderungen der Zukunft, zu denen u.a. die Personalarbeit bzw. das Personalmanagement zählt.

Erfolge und Basisarbeit in der Praxis
Unabhängig vom Reifegrad einer Organisation und den erzielten Auszeichnungen, gilt es immer auch noch die Basisarbeit an den Prozessen im Auge zu behalten und diese konsequent zu verbessern. Dazu zählen u.a. "einfache" Methoden, die trotz allem immer noch gelten und wirken:
⁉️ Welche Bedeutung hat die Methodik 5S (oder 5A, SOS, 6S usw.) für die Prozesse und das Arbeitsempfinden in der Praxis?
⁉️ Warum sollte der Blick für die 7-Arten-der-Verschwendung immer scharfgestellt sein?
⁉️ Wie geht man in Bürobereichen mit den Methoden um?
⁉️ Wie werden die Menschen in der Organisation für diese Basisarbeit gewonnen?

Diese & weitere Fragen aus der Praxis werden mit Martin Kugelmann in dieser Folge diskutiert. Er teilt hier seine langjährigen Erfahrungen und beschreibt die aus seiner Sicht zukünftigen Herausforderungen für Unternehmen und wie diese bewältigt werden können.

Wir wünschen Ihnen viel Freude und Erkenntnisgewinn beim Zuhören.

Carina Schneppenheim & Ralf Neuhaus

Shownotes:

🎧 Podcast 14+15 EFQM Modell – ILEP e. V.
🎧 Podcast 43  Throwback 2022 & Excellence Workbook
🎧 Podcast 37 5A/5S Methode
🎧 Podcast 35 und 36 Arten der Verschwendung
📖 Excellence Workbook – Leitfaden zur Anwendung des EFQM Modells 2020
🎧 Kompetenz & Exzellenz - durch Führung überzeugen (Podcast Martin Kugelmann)

Kapitelmarker:

  1. Begrüßung & Intro
  2. Wie hält man „die Spannung" bei Spherea hoch? (2:23 Minute)
  3. 5S und 5-Sterne - ein Widerspruch? (7:02 Minute)
  4. Wie erfolgt das Onboarding von neuen Beschäftigten? (11:07 Minute)
  5. Vierklang: Bedeutung von Kultur, Methoden, Zielen und Strukturen (17:18 Minute)
#45 Der Weg vom Carve-Out zu Excellence mit 5-Sternen I/II31 Mar 202300:33:28

Teil 1: Vergangenheit bis heute
Vor fast 9 Jahren entstand die Spherea GmbH als Carve-Out von Airbus Defence & Space. Der Managing Director, Martin Kugelmann, stand vor der Herausforderung, die optimale Organisationsstruktur und -kultur sowie das passende Managementsystem zu gestalten, um die angestrebten Ziele des damals jungen Unternehmens zu erreichen. 
Eher "zufällig" stieß Martin Kugelmann auf das  ihm damals unbekannte EFQM-Modell. Die Ganzheitlichkeit und die Konsequenz des Ansatzes überzeugten ihn und so wurde das EFQM-Modell für Spherea das handlungsleitende Managementsystem. 
Im Gespräch mit dem erfahrenen EFQM-Experten Martin Kugelmann erfahren wir von den Herausforderungen und Entscheidungen, die bei dem Start als Carve-Out getroffen und wie die Menschen in der Organisation in den Prozess integriert wurden.

Erfolge und Herausforderungen in der Praxis
Bereits einige Jahre später wurde der eingeschlagene Weg und die erzielten Erfolge von Spherea mit dem Ludwig-Erhard-Preis in Bronze und der Auszeichnung  Recognised-for-Excellence 5-Sterne der EFQM gewürdigt.
Doch unabhängig von den in einer Organisation verfolgten Organisationskonzepten und Managementsystemen lässt sich immer wieder feststellen, dass die Herausforderungen in der Praxis jedoch oft ähnlicher Natur sind, wodurch sich u.A. folgende Fragen ergeben:
⁉️ Welche Rolle spielen Stabsstellen bei der Implementierung von Managementsystemen in der Praxis?
⁉️ Welche Vorgehensweisen erweisen sich als sinnvoll bzw. geeignet? 
⁉️ Wie geht man mit Widerständen um?
⁉️ Wie werden unterschiedliche Methoden und Systeme aufeinander abgestimmt?

Um diese & weitere Fragen aus der Praxis aufzugreifen & zu diskutieren, konnten wir Martin Kugelmann für den Podcast gewinnen. Er teilt seine langjährigen Erfahrungen und Lerneffekte nicht nur in dieser und der nächsten Podcast-Folge, sondern auch in seinem eigenen Podcast „Kompetenz & Excellenz – durch Führung überzeugen“ und ist mit dem Praxisbeispiel „Spherea“ auch Autor im Excellence Workbook. 

Der zweite Teil unseres Gesprächs mit Martin Kugelmann wird am 14.4.23 veröffentlicht. Gemeinsam werden wir dann die zukünftigen Herausforderungen, denen Organisationen gegenüberstehen, beleuchten und diskutieren und wie diese am besten bewältigt werden können.

Wir wünschen Ihnen viel Freude und Erkenntnisgewinn beim Zuhören.

Carina Schneppenheim & Ralf Neuhaus

Shownotes:

🎧 Podcast 14+15 EFQM Modell – ILEP e. V.
🎧 Podcast 43  Throwback 2022 & Excellence Workbook
📖 Excellence Workbook – Leitfaden zur Anwendung des EFQM Modells 2020
🎧 Kompetenz & Exzellenz - durch Führung überzeugen (Podcast Martin Kugelmann)

Kapitelmarker:

  1. Begrüßung & Intro
  2. Wie kam es zur Anwendung des EFQM-Modells? (2:55 Minute)
  3. ISO-Normen vs. EFQM-Modell (4:50 Minute)
  4. Der Weg der Implementierung als ganzheitlicher Ansatz (7:38 Minute)
  5. Werden Stabsstellen benötigt? (16:27 Minute)
  6. Anfangsphase und erzielter Nutzen (23:50 Minute)
  7. Die Bedeutung von Auszeichnungen (28:20 Minute)
Kreativpause - März 2023 geht es weiter!20 Jan 202300:01:04
#44 Organisationen verstehen – Der Kontext der Organisation06 Jan 202300:39:29

Liebe Zuhörer/-innen, 
wir wünschen Ihnen/euch ein frohes neues Jahr & hoffen, dass Sie/ ihr gut & vor allem gesund in das Jahr 2023 gestartet seid. Wie bereits in der Podcast-Episode 43 angekündigt, haben wir in diesem Jahr einiges vor 😎

 Beginnen möchten wir in diesem Podcast mit einem Instrument, dem sog. Kontext der Organisation, welches in seiner Anwendung dabei unterstützt, eine Organisation ganzheitlich(er) zu verstehen 🕸️ Konkret dient der Kontext der Organisation dazu die relevanten internen & externen Einflussfaktoren einer Organisation zu ermitteln, in Hinblick auf den Zweck & die Vision sowie strategischen Ziele des Unternehmens zu bewerten & schließlich das unternehmerische Handeln bzw. Verhalten entsprechend daran anzupassen ⚡️ Das übergeordnete Ziel ist es schließlich, eine Verbindung zwischen der Strategie eines Unternehmens & deren Umsetzung zu verdeutlichen 🔄

Klingt zu komplex, um es anzuwenden⁉️ Dann lassen Sie sich/ lass du dich von unserem Podcast & der einfachen Anwendung des Kontexts der Organisation inspirieren 💡

Im Podcast erläutern wir zum einen die allgemeine Anwendung & Funktionsweise des Instruments. Zum anderen wenden wir den Kontext der Organisation auf drei konkrete Anwendungsbeispiele an:

  1. Kontext der Organisation am Beispiel des Megatrends Nachhaltigkeit, 
  2. Kontext der Organisation eines KMU,
  3. Kontext der Organisation für eine HR-Abteilung.

Unsere nächste Podcast-Folge erscheint am 20.1.2023, was dabei im Mittelpunkt unserer Diskussionen steht, verraten wir noch nicht 🤫 #staytuned 

Wenn Ihnen/ dir unser Podcast gefällt, freuen wir uns sehr über eine 5-⭐️ Bewertung bei Apple Podcast bzw. Spotify. Genauso würden wir uns über eine persönliche Empfehlung unseres Podcast freuen 🙏🏻

Wir bedanken uns für Ihre/ eure Aufmerksamkeit & wünschen Ihnen/ euch ein schönes Wochenende,
Carina Schneppenheim & Ralf Neuhaus

Shownotes:

🎧 Podcast 14+15 EFQM Modell – ILEP e. V.

🎧 Podcast 43  Throwback 2022 & Excellence Workbook

📖 Excellence Workbook – Leitfaden zur Anwendung des EFQM Modells 2020

Kapitelmarker:

  1. Begrüßung & Intro
  2. Kontext der Organisation (2:22 Minute)
  3. Das externe Umfeld (5:02 Minute)
  4. Kunden & der Output einer Organisation (10:00 Minute)
  5. Kernprozesse (19:12 Minute)
  6. Lieferanten & der Input für eine Organisation (22:28 Minute)
  7. Die relevanten Interessengruppen (31:35 Minute)
  8. Abstract & Outro (36:28 Minute)
#43 Throwback 2022 & Excellence Workbook23 Dec 202200:36:36

Das Jahr 2022 neigt sich in großen Schritten dem Ende zu. Allzu häufig vergessen wir jedoch was in einem Jahr, sprich 365 Tagen, 52 Wochen bzw. 12 Monaten alles geschehen ist bzw. in Hinblick auf den Podcast, was wir alles gehört haben 😉

In diesem Zusammenhang möchten wir Ihnen/euch mit dieser Podcast-Folge nochmals einen gesamtheitlichen Überblick über unsere 21 bzw. mit dieser Folge 22 veröffentlichten Episoden in 2022 geben sowie den darin behandelten Themen & Inhalten. Im Gespräch stellen wir nochmals heraus, inwiefern die Themen bzw. Inhalte miteinander verbunden sind & wo es sich unter Umständen je nach Jahresausklang 2022 bzw. in Hinblick auf das Jahr 2023 lohnt erneut reinzuhören 💡🎧

Parallel zu unserem Podcast haben wir in diesem Jahr ein weiteres Herzensprojekt ❤️ angestoßen & am 30.11.2022 in Form eines Buches 📖 veröffentlicht. Dabei handelt es sich um das Excellence Workbook – Leitfaden zur Anwendung des EFQM Modells 2020 (Link in Shownotes👇🏻). Im Podcast stellen wir einerseits den Aufbau & andererseits die Anwendung des Workbooks kompakt vor. Das EFQM Modell, welches im Mittelpunkt des Buches steht, haben wir ebenfalls bereits in den Podcast-Folgen 14+15 (Link in Shownotes 👇🏻) in den Fokus unserer Diskussionen gestellt.

Neben einem Rückblick auf das Jahr 2022 möchten wir Ihnen/euch mit diesem Podcast ebenso einen Sneak Peek auf die Podcast-Planung 2023 geben ⚡️ #staytuned & freuen uns, wenn wir Sie/ euch auch im kommenden Jahr wieder als unsere Zuhörer/-innen willkommen heißen dürfen 🙏🏻

Zunächst aber möchten wir Ihnen/euch ein wunderbares Weihnachtsfest im Kreise der Familie &/oder Liebsten wünschen, sowie einen guten & gesunden Start in das Jahr 2023 🎄🎉🍀

Carina Schneppenheim & Ralf Neuhaus

Kapitelmarker:

  1. Begrüßung & Intro
  2. Rückblick 2022 (4:02 Minute)
  3. Vorstellung Herzensprojekt „Excellence Workbook“ (10:45 Minute)
  4. Aufbau & Anwendung des Workbooks (14:58 Minute)
  5. Ausblick 2023 (29:31 Minute)
  6. Abstract & Outro (32:53 Minute)

Shownotes:

🎧 14+15 EFQM Modell – ILEP e. V.

📖 Excellence Workbook – Leitfaden zur Anwendung des EFQM Modells 2020 

#42 Fit(ness) Digital Change II/II09 Dec 202200:46:50

„The greatest danger in times of turbulence is not the turbulence; it is to act with yesterday's logic.” (Peter F. Drucker) 
Ausgehend von diesem weisen Zitat ergeben sich in Hinblick auf die Digitalisierung bzw. die digitale Transformation in der Praxis eine Vielzahl an Fragestellungen:

  1. Wie sollten Unternehmen im Digital Change vorgehen⁉️
  2. Was sind Do’s & Don'ts ⁉️
  3. Wie gelingt eine nachhaltige Umsetzung in der Praxis⁉️
  4. etc.

Fortführend & basierend auf den Erkenntnissen des ersten Teils zu „Fit(ness) Digital Change“ (Voraussetzungen & Rahmenbedingungen) diskutieren wir in dieser Podcast-Folge mit den Praxisexperten, Jürgen Dörich & Jens Harde, die Herausforderungen, Schwierigkeiten & Umsetzungsmöglichkeiten im Digital Change.

Im Podcast stellen die Experten ihre Erfahrungen & Handlungsempfehlungen beim Start & der Umsetzung des Digital Change vor. Inwiefern der Erfolg & die Umsetzung des Digital Change mit Kommunikation & Führung, Beratern bzw. Begleitern sowie Netzwerken & Arbeitskreisen zu tun, erfahren Sie/ erfahrt ihr im Podcast 💡 #listenandlearn

Unsere nächste & für dieses Jahr zugleich letzte Podcast-Folge erscheint am 23.12.22  🎙️ Dabei wollen wir zum einen die Inhalte & Themen dieses Jahres Revue passieren lassen, sowie einen Ausblick auf das Jahr 2023 geben 🚁 🔭 Zum anderen möchten wir Ihnen/ euch das Ergebnis eines Herzensprojektes vorstellen, welches in diesem Winter veröffentlicht wurde ❤️ #staytuned

Wenn Ihnen/ dir unser Podcast gefällt, freuen wir uns sehr über eine 5-⭐️ Bewertung bei Apple Podcast bzw. Spotify. Genauso würden wir uns über eine persönliche Empfehlung unseres Podcast freuen 🙏🏻

Wir freuen uns, wenn Sie/ ihr in zwei Wochen letztmalig in diesem Jahr wieder mit dabei seid & wünschen Ihnen/ euch bis dahin alles Gute, sowie einen schönen 3. Advent 🕯️ 🕯️ 🕯️🎄,

Carina Schneppenheim & Ralf Neuhaus

Shownotes:

📌 Digitalisierungszirkel/Benchmarking/Thesenpapier
🎧 1+2 Digitalisierung im Mittelstand
🎧 3 Wie reif ist Ihre Organisation? (4 Klang)
🎧 28+29 Missverständnisse LEAN
🎧 38+39 Charta des Change Managements

Kapitelmarker:

  1. Begrüßung & Intro
  2. Herausforderung(en) & Schwierigkeit(en) Digital-Change (2:24 Minute)
  3. Start & Umsetzung des Digital Change (9:17 Minute)
  4. Beratung, Begleitung & Vernetzung im Digital Change (21:15 Minute)
  5. Beachtung des 4-Klangs: Ziele, Kultur, Struktur, Methoden (30:29 Minute)
#41 Fit(ness) Digital Change I/II25 Nov 202200:38:42

Veränderungen prägen seit jeher unsere Welt 🌍 Den Ausgangspunkt gravierender Veränderungen bilden sog. Megatrends, welche als besonders tiefgreifende & nachhaltige Entwicklungen, die für alle Bereiche von Gesellschaft & Wirtschaft prägend sind, verstanden werden. Um erfolgreich zu sein bzw. zu bleiben, gilt es diese Veränderungen bzw. Megatrends anzunehmen & in den Alltag zu integrieren 🚀 (Quelle: Zukunftsinstitut GmbH 2022) Zu den aktuellen Megatrends zählt u. a. die Digitalisierung, welche wir nach ca. 1,5 Jahren (#1+2 Digitalisierung im Mittelstand) erneut in den Fokus unseres Podcast stellen möchten (Quelle: Statista 2022).

Digitalisierung nachhaltig umsetzen – Eine Diskussion aus der Unternehmenspraxis
Mit Blick auf die Unternehmenspraxis & den Megatrend Digitalisierung, welcher Veränderungen vonnöten macht, haben wir uns im Podcast erstmalig mit zwei erfahrenen Fachexperten (Jürgen Dörich & Jens Harde) ausgetauscht. Aus dem Gespräch sind zwei Podcast-Folgen entstanden, welche die unternehmerischen Herausforderungen, sowie Chancen & Risiken der Digitalisierung aus einer Praktikersicht in den Mittelpunkt der Diskussion stellen. Dabei teilen beide Gesprächspartner ihre Erfahrungen & Lerneffekte in Bezug auf verantwortete bzw. begleitete Digital Change Projekte 💥
In Teil I werden zum einen die Voraussetzungen & Rahmenbedingungen für die Digitalisierung diskutiert, denn „Nicht jede Veränderung führt zu einer Verbesserung, aber um etwas zu verbessern, muss man es zunächst einmal verändern.“ (Quelle: G. C. Lichtenberg). Zum anderen steht die Umsetzung der Digitalisierung, u. a. in Form von Ansätzen, Bereichen & Beteiligten, im Mittelpunkt des Gesprächs.

Zu den Personen

Jürgen Dörich (Dipl.-Ing.) verfügt über langjährige & weitreichende Erfahrungen in diversen Branchen, Bereichen & Funktionen bzgl. der Umsetzung ganzheitlicher Unternehmenssysteme, der Begleitung & Unterstützung von Veränderungsprozessen, insb. in Bezug auf die Industrie 4.0. 

Jens Harde (Dipl.-Ing.) beschäftigt sich seit 2013 mit der Umsetzung der Digitalisierung, Industrie 4.0, Smart Manufacturing & Lean. Er verfügt über erfolgreiche Umsetzungserfahrungen aus verschiedenen Positionen & Unternehmen der Automobilzulieferindustrie, der Metallverarbeitung, der Luft- & Raumfahrtindustrie & anderen Branchen. 

Wenn Ihnen/ dir unser Podcast gefällt, freuen wir uns sehr über eine 5-⭐️ Bewertung bei Apple Podcast bzw. Spotify. Genauso würden wir uns über eine persönliche Empfehlung unseres Podcast freuen 🙏🏻

Wir freuen uns, wenn Sie/ihr uns in zwei Wochen erneut eure Aufmerksamkeit schenkt & wünschen Ihnen/euch ein schönes 1. Advents-Wochenende 🎄,
Carina Schneppenheim & Ralf Neuhaus

Shownotes & Quellen:
📌 Digitalisierungszirkel/Benchmarking/Thesenpapier
🎧 1+2 Digitalisierung im Mittelstand
🎧 28+29 Missverständnisse LEAN

Kapitelmarker:

  1. Begrüßung & Intro & Vorstellung
  2. Basis für die Digitalisierung  (8:25 Minute)
  3. Start & (Aus-)Dauer (12:58 Minute)
  4. Bedarf & Ansätze der Digitalisierung (21:09 Minute)
  5. Produktion vs Administration (23:49 Minute)
  6. Geschwindigkeit & (Aus-)Dauer in der Umsetzung (29:25 Minute)
  7. Umsetzer der Digitalisierung (35:06 Minute)
  8. Outro (36:28 Minute)
#40 Business Model Canvas11 Nov 202200:32:58

Unsere (Geschäfts-)Welt verändert sich rasanter & drastischer denn je. Als Auslöser lassen sich dafür unter anderem Megatrends wie die Digitalisierung, Nachhaltigkeit, etc., nennen, welche zu neuen bzw. veränderten Geschäftsmodellen führen (können). In diesem Zusammenhang sind Unternehmen, sowohl vor & während ihrer Gründungsphase als Startup aber als auch etablierte Organisationen, dazu angehalten ihre Geschäftsideen respektive Geschäftsmodelle regelmäßig strukturiert zu erfassen, zu entwickeln & zu optimieren 💡🔎🚀

Eine Methode zur Visualisierung, Strukturierung & Weiterentwicklung von Geschäftsideen bzw. -modellen ist der Business Model Canvas (z. dt. Geschäftsmodell Leinwand) 🖼️, welcher im Jahr 2004 von Alexander Osterwalder entwickelt wurde.

Bestandteile & Nutzen des Business Model Canvas

Der Business Model Canvas, kurz: BMC, ist eine Methode zur Visualisierung, Strukturierung & Weiterentwicklung von Geschäftsideen. Nach Ansicht von Alexander Osterwalder besteht jedes Geschäftsmodell, einschließlich des Business Model Canvas, aus neun verschiedenen Bausteinen. 
Die neun Bausteine des Tools erlauben Einsicht in alle relevanten Aspekte eines Unternehmens & bilden die Grundlage für ein Business Model Canvas:

  1. Kundensegmente (Costumer Segments) 👥
  2. Wertversprechen (Value Proposition) 🎁
  3. Kanäle (Channels) 🚛
  4. Kundenbeziehungen (Costumer Relationships) ❤️
  5. Einnahmequellen (Revenue Streams) 💰
  6. Schlüsselressourcen (Key Resources) 🏭
  7. Schlüsselaktivitäten (Key Activities) ✅
  8. Schlüsselpartner (Key Partners) ⛓️
  9. Kostenstruktur (Cost Structure) 💲

In diesem Zusammenhang ermöglicht der BMC einerseits die kompakte Darstellung des Geschäftsmodells auf einem Blatt Papier. Andererseits lädt er zu einem spielerischen Austausch ein, um neue oder bestehende Geschäftsmodelle zu testen bzw. erweitern.

Die nächste Podcast-Folge erscheint am 25.11.22. Dabei treffen wir erneut auf Unternehmensvertreter & Fachexperten aus der Praxis, erstmalig sogar mit zwei Gästen #staytuned 🎙️

Wir bedanken uns für Ihre/ eure Aufmerksamkeit & wünschen Ihnen/ euch einen großartigen Karnevalsstart am 11.11. 🥳 sowie ein schönes Wochenende,

Carina Schneppenheim & Ralf Neuhaus

Shownotes & Quellen:

📌 Hilfreiche Tipps & Templates für die praktische Arbeit mit dem BMC sind auf der Website von Strategyzer zu finden

🔖 Ertragsmodell ❌ Businessmodel: Im Fokus eines Ertragsmodells steht, wie ein Unternehmen einen Mehrwert, z.B. in Form von Geld, schafft. Ein Geschäftsmodell (Business Model) fokussiert alle Aspekte, die die Schaffung dieser Wertschöpfung beeinflussen & ist daher ein viel ganzheitlicheres Konzept bzw. Instrument

🎧 #9 Lilamonade – Der Weg in die Selbstständigkeit

📖 Business Model Generation von Alexander Osterwalder, Yves Pigneur

📖 Value Proposition Design von Alexander Osterwalder, Yves Pigneur, Greg Bernarda, Alan Smith

Kapitelmarker:

  1. Begrüßung & Intro
  2. Nutzen & Einsatzmöglichkeiten in Praxis (5:18 Minute)
  3. Bestandteile des Canvas (15:56 Minute)
  4. Outro (31:53 Minute)
#39 Charta des Change Managements II/II28 Oct 202200:34:49

Albert Einstein sagte einst, „Lernen ist Erfahrung." & die meiste(n) Erfahrung(en) sammeln wir insb. dann, wenn eben nicht alles nach Plan läuft, sondern wir Fehler machen & damit die Chance erhalten aus unseren Fehlern zu lernen💡

Der Wandel, welcher häufig als einzige Konstante bezeichnet wird, & seine Bewältigung sind ein sich ständig weiterentwickelnder Prozess, der sich auf alle auswirkt. Auch, wenn es nicht den einen richtigen oder falschen Weg gibt, um Veränderungen nachhaltig zu begegnen, existieren jedoch einige Change Management-Modelle bzw. Ansätze, welche sich in der Praxis bewährt haben. Dennoch scheitern rund 70% aller Reorganisationen oder bleiben deutlich hinter den in sie gesetzten Erwartungen zurück (Quelle: Picot, Freudenberg, Gaßner, 1999). Diese erstaunlich hohe Zahl führt unmittelbar zu der Frage, warum scheitern so viele Veränderungsprojekte in der Praxis⁉️

Sicherlich sind die Gründe in der Unternehmenspraxis mannigfaltig, jedoch möchten wir in dieser Folge über ein Veränderungsprojekt berichten, welches zu einer Vielzahl von Erfahrungen hinsichtlich des Change Managements in der Praxis geführt hat, da bei diesem die Charta des Change Managements nach Doppler & Lauterburg missachtet wurde (vgl. Podcast Folge 38).

Wenn Ihnen/ dir unser Podcast gefällt, freuen wir uns sehr über eine 5-⭐️ Bewertung bei Apple Podcast bzw. Spotify. Genauso würden wir uns über eine persönliche Empfehlung unseres Podcast freuen 🙏🏻

Viel Freude beim Zuhören & vielfältige Erkenntnisse rund um das Thema Change Management in der Unternehmenspraxis wünschen,

Carina Schneppenheim & Ralf Neuhaus

Shownotes & Quellen:

🔖 Hidden Champion (heimliche Gewinner) sind zumeist mittelständische Unternehmen, die in Nischen-Marktsegmenten Weltmarktführer sind. Sie werden als „heimliche Gewinner“ bezeichnet, weil sie sowohl in der Öffentlichkeit kaum bekannt sind als auch in der Regel keine Aktiengesellschaften sind & somit auch nicht von Analysten bzw. Investoren beobachtet werden. Darüber hinaus sind die von ihnen besetzten Nischenmärkte volumenmäßig meist so eng, dass sie von Konzernen nicht beachtet werden bzw. nicht mit diesen im Wettbewerb stehen. (Quelle: Gabler Wirtschaftslexikon)

📌 Coaching im Change Management

📖 Change Management. Den Unternehmenswandel gestalten von Klaus Doppler, Christoph Lauterburg

📖 Picot, A./Freudenberg, H./Gaßner, W. (1999), Maßgeschneidertes Management von Wandel - ein neuer Denkrahmen zur effizienten Gestaltung von Reorganisationen, im Erscheinen, 1999.

🎧 18 Excellence im Unternehmen greifbar machen – Der Weg bei Howmet

🎧 30 Veränderungen führen & gestalten

Kapitelmarker:

  1. Begrüßung & Intro
  2. 1. Prinzip: Zielorientiertes Management (2:19 Minute)
  3. 2. Prinzip: Keine Maßnahme ohne Diagnose (7:08 Minute)
  4. 3. Prinzip: Ganzheitlich Denken und Handeln (10:05 Minute)
  5. 4. Prinzip: Beteiligung der Betroffenen (11:48 Minute)
  6. 5. Prinzip: Hilfe zur Selbsthilfe (13:00 Minute)
  7. 8. Prinzip: Sorgfältige Auswahl der Schlüsselpersonen (17:34 Minute)
  8. 6. Prinzip + 7. Prinzip: Prozessorientierte Steuerung + Lebendige Kommunikation (20:15 Minute)
  9. Outro (32:52 Minute)
#38 Charta des Change Managements I/II14 Oct 202200:30:27

„Nichts ist so beständig wie der Wandel.“ (Heraklit von Ephesus, 535-475 v. Chr.) In Anbetracht der Megatrends wie unter anderem der Digitalisierung & der Globalisierung scheint dieses Zitat heute noch genauso aktuell zu sein wie bereits vor circa 2500 Jahren. 

Unternehmen sehen sich im 21. Jahrhundert mit zunehmend komplexen & sich rasch verändernden Umfeldbedingungen konfrontiert, in deren Angesicht die Wettbewerbsfähigkeit gesichert werden muss. Change Management & Veränderungsfähigkeit werden damit immer bedeutender für einen nachhaltigen unternehmerischen Erfolg 🚀

❓ Doch was bedeutet Change Management genau ❓

❓ Wie kann dieses im Unternehmen nachhaltig & zielführend gelebt werden ❓

❓ Was kann als Modell oder Rahmen im Change Projekt dienen❓

Zur Beantwortung dieser Fragen möchten wir in diesem Podcast auf die Charta des Change Managements mit 8 Prinzipien nach Doppler & Lauterburg eingehen: 🔎

  1. Zielorientiertes Management,
  2. Keine Maßnahmen ohne Diagnose,
  3. Ganzheitlich denken & handeln,
  4. Beteiligung der Betroffenen,
  5. Hilfe zur Selbsthilfe,
  6. Prozessorientierte Steuerung,
  7. Lebendige Kommunikation,
  8. Sorgfältige Auswahl der Schlüsselpersonen.

Der zweite Teil zur Charta des Change Managements erscheint am 28.10.22. In dieser Podcast Episode werden wir Erfahrungen & Lerneffekte anhand eines erlebten bzw. begleiteten Veränderungsprojektes, bei welchem die 8 Prinzipien missachtet wurden, teilen bzw. diskutieren.

Wenn Ihnen/ dir unser Podcast gefällt, freuen wir uns sehr über eine 5-⭐️ Bewertung bei Apple Podcast bzw. Spotify. Genauso würden wir uns über eine persönliche Empfehlung unseres Podcast freuen 🙏🏻

Herzlichen Dank für Ihre/ eure Zeit & Aufmerksamkeit & ein schönes Wochenende,
Carina Schneppenheim & Ralf Neuhaus

Shownotes & Quellen:

📌 Coaching im Change Management

📖 Change Management. Den Unternehmenswandel gestalten von Klaus Doppler, Christoph Lauterburg

🎧 18 Excellence im Unternehmen greifbar machen - Der Weg bei Howmet

🎧 28+29 Missverständnisse LEAN

🎧 30 Veränderungen führen & gestalten

🎧 32+33 Demings’ 14 Management-Regeln

🎧 35+36 Arten der Verschwendung

Kapitelmarker:

  1. Begrüßung & Intro
  2. 1. Prinzip: Zielorientiertes Management (3:25 Minute)
  3. 2. Prinzip: Keine Maßnahme ohne Diagnose  (7:40 Minute)
  4. 3. Prinzip: Ganzheitlich Denken und Handeln  (10:38 Minute)
  5. 4. Prinzip: Beteiligung der Betroffenen  (14:14 Minute)
  6. 5. Prinzip: Hilfe zur Selbsthilfe  (17:50 Minute)
  7. 6. Prinzip: Prozessorientierte Steuerung  (19:57 Minute)
  8. 7. Prinzip: Lebendige Kommunikation  (21:13 Minute)
  9. 8. Prinzip: Sorgfältige Auswahl der Schlüsselpersonen  (25:26 Minute)
  10. Abstract & Outro  (27:50 Minute)
#71 Incentivierung mit System (1/2)19 Jul 202400:33:24

Silodenken, Intransparenz, ineffizienter Umgang mit Ressourcen, Desinteresse am Kunden, ausbaufähige Kommunikation, kein Verständnis für strategische Entscheidung, mangelnde Führung usw.? Dies sind Themen, die sicherlich jedes Unternehmen in unterschiedlich starken Ausprägungen kennt. 

Kann man diesen Themen mit einem ganzheitlichen System begegnen und sich davon Besserung versprechen?

Dies mag für viele Menschen paradox klingen. Die MCS-Vergütungssoftware der Fa. moconsys tritt an, um das Gegenteil zu beweisen. Gemeinsam mit der Vertriebsgesellschaft AllWin GmbH & Co. KG arbeitet das Team tagtäglich daran mit Hilfe einer smarten Vergütungssoftware die Beschäftigten am Mehrerfolg eines Unternehmens zu beteiligen und dabei die Beteiligung zudem transparent und nachvollziehbar zu gestalten. Das angestrebte Ergebnis sind intrinsisch motivierte, leistungsbereite und wertgeschätzte Beschäftigte, eine effiziente Teamarbeit sowie eine positive Unternehmensentwicklung. Die Beschäftigten verstehen in diesem Zusammenhang, dass Ihre Handlungen und Mehrleistungen einen direkten Einfluss auf eine zusätzliche, monatliche und monetäre Incentivierung haben. 

Im ersten Teil des Podcast behandeln wir u.a. folgende Themen- und Fragestellungen:
⁉️Wie kann Incentivierung in einem Unternehmen erfolgen?
⁉️Sind Prämien ein "Motivator"?
⁉️Kann die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit am Unternehmenserfolg gelingen?
⁉️Prozess- vs. Abteilungsdenken als Hürde?!
⁉️Incentivierung ohne ein "gutes" Kennzahlensystem
⁉️Verständnis für Kennzahlen und Kausalitäten

In der aktuellen Folge des Podcast diskutiert Sebastian Kapp mit Heinrich Scharp und mir eine Vielzahl an entsprechenden betrieblichen Herausforderungen. Zudem stellt Herr Kapp die Ansätze und Wirkweisen des Systems und der Software vor und erläutert wie insbesondere KMUs von den Vorteilen profitieren können. 

Ich wünsche viel Freude und Erkenntnisgewinn.

Ralf Neuhaus

Links:

🎧 #67 HR-Gerede: Kultur? Was nicht passt, muss "einfach" passend gemacht werden?!
🎧 #64 Managementgerede: Im Silo kann es auch schön sein
🎧 #62 + #63 HR-Excellence: Einfach mal mit KVP starten?!

Kapitelmarker:

  1. Einleitung + Vorstellung 
  2. Wie kann der Einstieg in die Thematik erfolgen? (3:13 Minute)
  3. Kausalitäten zwischen Ergebnissen und Handlungen (9:55 Minute)
  4. Silo-Denken als Hindernis?! (14:52 Minute)
  5. Prämien als Motivation?! (25:07 Minute)
#37 5A/5S Methode 30 Sep 202200:27:26

Wie bereits in den Podcast-Folgen 35+36 vielseitig diskutiert, gilt es Verschwendung zu vermeiden. Neben dem Blick für die „7 bzw. 9 Arten der Verschwendung“ ist auch die 5A/5S Methode eine etablierte sowie einfach anzuwendende Methode des Lean Managements 💥
In diesem Podcast stellen wir die 5A/5S Methode vor & nehmen Bezug darauf, wie diese sowohl in der Produktion als auch im administrativen Bereich angewendet werden kann. Inwieweit die Führung dabei eine entscheidende Rolle einnimmt, stellen wir ebenso in den Mittelpunkt unserer Diskussionen.

Einfache Methoden, optimierte Prozesse

Ein Ziel der 5A/5S Methode ist die Schaffung von Ordnung & Übersicht. Sie kann branchenübergreifend & in allen Bereichen eines Unternehmens, wie z.B. der Produktion, Büros, etc., u.a. mit dem Ziel Verschwendung zu vermeiden angewendet werden. Darüber hinaus dient sie der Steigerung des Verantwortungsbewusstseins & der Disziplin von Beschäftigten & Führungskräften, der Transparenz von betrieblichen Abläufen, der Qualitätssteigerung, etc. Die Methode bildet somit die Basis für weitere Prozessoptimierungen.

Damit die 5A/5S Methode nachhaltige Anwendung auf allen Ebenen des Unternehmens findet & im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses funktioniert, gilt es diese fest in die Unternehmenskultur zu verankern sowie in den Arbeitsalltag der Beschäftigten zu integrieren. Um dies sicherzustellen, sollte die Methode ganzheitlich, d.h. gleichermaßen sowohl auf Beschäftigte als auch auf das Management verteilt werden. Dabei nehmen Führungskräfte eine wichtige „Vorbild- bzw. Auditierungsfunktion“ ein. 

Unser nächster Podcast erscheint am 14.10.22. Worum es in dieser Folge gehen wird, bleibt spannend 😎 #staytuned

Wenn Ihnen/ dir unser Podcast gefällt, freuen wir uns sehr über eine 5-⭐️ Bewertung bei Apple Podcast bzw. Spotify. Genauso würden wir uns über eine persönliche Empfehlung unseres Podcast freuen 🙏🏻

 Wir bedanken uns für Ihre/ eure Aufmerksamkeit zu den Instrumenten & Methoden des Lean Managements & wünschen Ihnen/ euch einen wunderbaren Start in das erste Oktoberwochenende,
Carina Schneppenheim & Ralf Neuhaus

Kapitelmarker:

  1. Begrüßung & Intro
  2. Begriffe 5S/5A (3:46 Minute)
  3. Beispiel 5S I (Privat/Administration) (6:05 Minute)
  4. Warum 5A/5S in der Praxis? (9:16 Minute)
  5. Beispiel 5S II (Produktion) (11:32 Minute)
  6. Standardisierung von 5A/5S in der Praxis (17:58 Minute)
  7. Abstract & Outro (25:43 Minute)

Shownotes & Quellen:

📌 Lean Management – Die Methodenauswahl und Geisteshaltung für den Start

🎧 11+12 Organisationsentwicklung in einem KMU

🎧 28+29 Missverständnisse LEAN

🎧 35+36 Arten der Verschwendung

📖5S als Basis des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses

#36 Arten der Verschwendung II/II16 Sep 202200:33:38

Verschwendung gibt es überall, das steht fest. Jedoch bietet der Blick für die „7 bzw. 9 Arten der Verschwendung“ eine einfache sowie effiziente Maßnahme für die Unternehmenspraxis, um diese nicht wertschöpfenden Tätigkeiten zu minimieren bzw. Prozesszustände zu optimieren 💪🏻💥

In Anlehnung an die vorangegangene Podcast Episode 35, welche sich bereits den ersten vier von neun Arten der Verschwendung gewidmet hat, diskutieren wir fortführend zunächst die übrigen klassischen Verschwendungsarten, d. h. Verschwendung durch Bestände, überflüssige Bewegung & Fehler. Zudem werden wir noch zwei weitere Arten der Verschwendung in Form von Energieverschwendung sowie nicht-genutzten Verbesserungspotenzialen thematisieren 💡

Prozessmanagement als Basis
Prozessdenken steht immer vor Abteilungsdenken. Nur mit einem solchen Mindset können Prozesse schlank & kundenorientiert gestaltet werden, um schließlich die Wünsche der internen & externen Kunden in Hinblick auf Zeit, Kosten, Qualität, etc. zu erfüllen. Damit dies gelingen kann, muss Verschwendung kontinuierlich & nachhaltig aus den Arbeitsprozessen in Unternehmen entfernt werden.

Analyse von Verschwendung in der Praxis
Mit dem Ziel Verschwendung zunächst zu identifizieren sowie schließlich zu reduzieren bzw. zu eliminieren, kann die u. U. langjährige Betriebszugehörigkeit, welche nicht selten zu einer Betriebsblindheit führt, hinderlich sein. In diesem Zusammenhang bieten Arbeitskreise & Netzwerke, sowie die Zusammenarbeit mit Hochschulen bzw. Studierenden, wertstiftende Impulse. Wie dies in der Praxis erfolgen kann, haben wir in dieser Podcast-Folge angesprochen 🙏🏻

⚡️🔜 Um Ihnen/ euch ergänzend zu den Podcast-Folgen 35+36 (Arten der Verschwendung) eine weitere etablierte Methode des Lean Managements vorzustellen, steht im Mittelpunkt unseres nächsten Podcast, welcher am 30.9.22 erscheint, die 5A bzw. 5S Methode.

Wenn Ihnen/ dir unser Podcast gefällt, freuen wir uns sehr über eine 5-⭐️ Bewertung bei Apple Podcast bzw. Spotify. Genauso würden wir uns über eine persönliche Empfehlung unseres Podcast freuen 🙏🏻

Wir bedanken uns für Ihre/ eure Aufmerksamkeit & wünschen Ihnen/ euch ein schönes Wochenende,
Carina Schneppenheim & Ralf Neuhaus

Kapitelmarker:

  1. Begrüßung & Intro
  2. Bewusstsein für Verschwendung schaffen (1:38 Minute)
  3. Hohe Bestände (7:03 Minute)
  4. Überflüssige Bewegung (14:40 Minute)
  5. Ausschuss (Produktionsfehler) (19:55 Minute)
  6. Energie (25:45 Minute)
  7. Nicht-genutzte Verbesserungspotenziale (28:24 Minute)
  8. Abstract & Outro (31:46 Minute)


Shownotes & Quellen:

📌 Lean Management – Die Methodenauswahl und Geisteshaltung für den Start

🎧 27 Fehlerkultur als Gamechanger in einem KMU 

🎧 31 Lernen in Arbeitskreisen & Netzwerken

🎧 32+33 Demings’ 14 Management-Regeln

📖5S als Basis des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses

#35 Arten der Verschwendung I/II02 Sep 202200:33:09

Verschwendung – Ein Wort, welches uns in unterschiedlichen Lebensbereichen begegnet, sei es die Verschwendung von Lebensmitteln, Geld, Zeit, etc. Ungeachtet dessen, wo & in welchem Kontext Verschwendung auftritt, gilt es diese zu vermeiden, zu reduzieren oder gänzlich zu eliminieren.

❓Was aber wird überhaupt als Verschwendung in der Unternehmenspraxis bezeichnet?
❓Wie kann Verschwendung, sowohl in der Produktion als auch in administrativen Bereichen, identifiziert werden?
❓ Wie kann Verschwendung vermieden bzw. reduziert werden?
❓ etc.

Diese & weitere Fragestellungen möchten wir in Mittelpunkt der Podcast Folgen 35+36 stellen 💡Dabei widmen wir uns in dies Episode der Verschwendung in Form von Überproduktion, Wartezeiten, Transport sowie Arbeitsprozessen.

Verschwendung in Unternehmen
Mit Blick auf die Unternehmenspraxis lässt sich Verschwendung so beschreiben, dass nicht wertschöpfende Tätigkeiten bzw. Prozesse verrichtet werden. D. h. es entsteht kein Mehrwert bzw. Wertzuwachs beim Produkt oder der Dienstleistung & somit folglich auch nicht für den Kunden. 
Das Ziel ist bzw. sollte es jedoch sein, diese Tätigkeiten bzw. Verschwendung in den Prozessen zu vermeiden 🚫 Dabei kann der Blick für die „7 bzw. 9 Arten der Verschwendung“ helfen, indem die Prozesse in einem Unternehmen entsprechend der Verschwendungsarten betrachtet werden. 

Erfolge in der Praxis
Durch die Anwendung dieser Methode können Prozesse schließlich so gestaltet werden, dass die Wünsche der internen & externen Kunde in Hinblick auf Kosten, Lieferzeit, Qualität, Geschwindigkeit, etc. erfüllt werden. Gleichzeitig können zudem die Produktivität gesteigert, die (Herstellungs-)Kosten gesenkt sowie die Zufriedenheit der Kunden gesteigert werden. Die zahlreichen Erfolgsbeispiele aus der Unternehmenspraxis zeigen, dass die Anwendung „einfacher“ Methoden wie z. B. die Vermeidung von Verschwendung zu den großen Erfolgen führen kann 🌟

Wenn Ihnen/dir unser Podcast gefällt, freuen wir uns sehr über eine 5-⭐️ Bewertung bei Apple Podcast bzw. Spotify. Genauso würden wir uns über eine persönliche Empfehlung unseres Podcast freuen 🙏🏻

Wir wünschen Ihnen/euch viel Freude & neue Erkenntnisse rund um das Thema Verschwendung sowie ein schönes Wochenende,

Carina Schneppenheim & Ralf Neuhaus

Kapitelmarker:

1.                  Begrüßung & Intro
2.                  Warum Fokus auf Verschwendung? (1:48 Minute)
3.                  Der Urknall der Verschwendungsphilosophie (10:19 Minute)
4.                  Überproduktion (13:17 Minute)
5.                  Wartezeiten (18:41 Minute)
6.                  Transport (21:44 Minute)
7.                  Arbeitsprozess (28:02 Minute)
8.                  Abstract & Outro (31:20 Minute)

Shownotes & Quellen:
📌 Lean Management – Die Methodenauswahl und Geisteshaltung für den Start
🎧 21 Resilienz als Metakompetenz
🎧 28+29 Missverständnisse LEAN
🎧 32+33 Demings’ 14 Management-Regeln

#34 Diskussion origineller Thesen zur „Future Workforce“ 19 Aug 202200:33:50

Internet & Social Media - Fluch und/oder Segen? Eine Frage dir wir häufiger aus unterschiedlichen Perspektiven & mit diversen Gesprächspartnern diskutieren. Basierend auf den Entwicklungen der Nutzerzahlen gelangen im Sekundentakt neue, z.T. fragwürdige sowie u.U. auch falsche Information ins weltweite Netz. Eine Kontrolle über den Wahrheits- bzw. Sinngehalt dieser Informationen gibt es, wenn überhaupt, nur in Teilen.
Ohne die Frage, ob nun Fluch und/oder Segen, abschließend beantworten zu können, sind wir jedoch vor kurzem via Social Media auf 5 „originelle“ Thesen gestoßen, welche aus unserer Wahrnehmung & Erfahrung fragwürdige Thesen über (zukünftige) Arbeitnehmer(an)forderungen an Unternehmen postulieren.

Die Anzahl der Internetnutzer
Laut einer Onlinestudie von ARD/ZDF im Jahr 2021 nutzen rund 6,6 Millionen Personen in Deutschland das Internet, zumindest selten. Der Anteil der Nutzer, die das Internet mehrmals täglich nutzt, liegt dabei jedoch bei rund 32,4 Millionen Personen in Deutschland. Davon nutzen sogar knapp 11,6 Millionen Menschen das Internet rund um die Uhr. Durch die steigende Verbereitung & Nutzung mobiler Endgeräte hat sich die Anzahl mobiler Internetnutzer von 2015 zu 2020 auf 80 % erhöht, Tendenz steigend (Quelle: Statista 2022) Die Anzahl der weltweiten Internetnutzer liegt im Jahr 2021 bei geschätzt rund 4,9 Milliarden & ist damit innerhalb von zehn Jahren um rund 2,73 Milliarden gestiegen (Quelle: Statista 2021 )

60 Sekunden im Internet
Einhergehend mit einer stetig zunehmenden Anzahl von Internetnutzern, sowohl in Deutschland als auch rund um den Globus, führt dies zwangsläufig auch zu einer rasant zunehmenden Aktivität im World Wide Web. Damit stellt sich unmittelbar die Frage was passiert eigentlich in 60 Sekunden im Netz? Basierend auf gesammelten Daten von Lori Lewis (All Access) werden z. B. via Instagram rund 695.000 neue Stories geteilt, mit diversen Messengern verschicken Nutzer etwa 69 Mio. Nachrichten & per E-Commerce werden 1,6 Mio. US-Dollar Umsatz generiert. Zeitgleich fliegen rund 197,6 Mio. E-Mails durch das World Wide Web (Quelle: Statista 2021) Zahlen, die aus unserer Sicht, sowohl beeindruckend aber auch zugleich „erschreckend“ sind.

Wenn Ihnen/dir unser Podcast gefällt, freuen wir uns sehr über eine 5-⭐️ Bewertung bei Apple Podcast bzw. Spotify. Genauso würden wir uns über eine persönliche Empfehlung unseres Podcast freuen 🙏🏻

Wir sind auf Ihr/euer Feedback zu unserer Diskussion der Thesen zur „Future Workforce“ gespannt & wünschen Ihnen/euch ein schönes Wochenende,

Carina Schneppenheim & Ralf Neuhaus

Kapitelmarker:

  1. Begrüßung & Intro 
  2. These 1: Arbeit soll sich NICHT wie Arbeit anfühlen (5:36 Minute)
  3. These 2: Teilzeit & Top-Management (10:33 Minute)
  4. These 3: Arbeiten von überall (16:00 Minute)
  5. These 4: Ohne Erfahrung führen (19:57 Minute)
  6. These 5: Keine Manager, sondern Inspiratoren (26:39 Minute)
  7. Abstract & Outro (31:21 Minute)

 Shownotes:

📌 Das passiert im Internet in einer Minute
📌 Anzahl der Internetnutzer weltweit in den Jahren 2005 bis 2020 sowie eine Schätzung für 2021
📌Statistiken zur Internetnutzung in Deutschland

#33 Demings’ 14 Management-Regeln II/II05 Aug 202200:44:06

Bereits im vorgegangenen Podcast haben wir die ersten 7 der 14 Management-Regeln Demings diskutiert, sowie anhand von Praxisbeispielen vorgestellt. Dabei wurde deutlich, dass Demings Grundgedanke darin bestand, dass jede Aktivität als Prozess gesehen & immer weiter verbessert werden kann. Die Basis dafür bildet seine stets ganzheitliche Perspektive auf Organisationen & ihre Wirkmechanismen🪐
Daran möchten wir mit dieser Podcast-Episode anknüpfen & die übrigen Management-Regeln vorstellen. Im Rahmen unserer Diskussion wird deutlich, dass die vom Kunden erwartetet Qualität (z. B. in Form der Produkt- &/oder Dienstleistungsqualität, der Liefertermintreue, der Flexibilität, der Geschwindigkeit, o. Ä.) sicherlich in der Verantwortung einer jeder einzelnen Person in einer Organisation liegt, aber insbesondere in der Verantwortung des Top-Managements.

Die Demingsche Reaktionskette
Deming beschrieb eine Reaktionskette , welche die positiven Folgen kontinuierlich fortführender Qualitätsverbesserungen zeigt. Diese besagt, dass stetige Qualitätsverbesserungen zu weniger Fehlern, Ausschuss oder Nacharbeit führen & somit Kostenreduktionen ermöglichen. Infolge der Minimierung unerwarteter Störungen & Verzögerungen, erfolgt zudem eine bessere Nutzung von Material, Technik & menschlicher Leistung, was wiederum eine erhöhte Produktivität erzeugt. Auf dieser Grundlage können schließlich neue Märkte durch günstigere Produkte/Dienstleistungen in hoher Qualität erobert werden. Dies trägt zur Existenzsicherung von Unternehmen & zum  Arbeitsplatzerhalt bei & lässt u.a. die Schaffung neuer Arbeitsplätze zu.

Ein ganzheitliches Verständnis als Basis für Erfolg
Quality comes not from inspection, but from improvement of the [production] process.“(W. E. Deming) Die Bedeutung & Relevanz einer ganzheitlichen Betrachtung von Organisationen, deren Prozesse sowie dem effizienten & effektiven Management der Schnittstellen zwischen Abteilungen stand für Deming außer Frage, da sie nach seinem Verständnis die Basis für einen nachhaltigen Unternehmenserfolg bilden. Um diesem Anspruch in der Unternehmenspraxis nachzukommen, bilden die vorgestellten 14 Management-Regeln Demings nach unserem Verständnis & unserer Erfahrung eine geeignete Grundlage.

Wir wünschen  viel Freude, neue Erkenntnisse sowie Inspiration beim Teil II der 14 Management-Regeln Demings,
Carina Schneppenheim & Ralf Neuhaus

Shownotes:
🔖 Die Abkürzung CAD (Computer-aided Design) bezeichnet computergestütztes Zeichnen/Konstruieren.  (Quelle: https://www.autodesk.de/solutions/cad-software) 

🎧 28+29 Missverständnisse LEAN

🎧 31 Lernen in Arbeitskreisen & Netzwerken

📖 The Essential Deming: Leadership Principles from the Father of Quality

📖Out of the Crisis

Kapitelmarker: 

  1. Historie Deming
  2. Regel 8 Furchtfreies Arbeitsklima (6:18 Minute)
  3. Regel 9 Abbau interner Schranken (13:35 Minute)
  4. Regel 10 Schlagwörter vermeiden  (19:09 Minute)
  5. Regel 11 Quoten- und Leistungsziele vermeiden (23:57 Minute)
  6. Regel 12 Erfolge feiern (26:37 Minute)
  7. Regel 13 Mitarbeiterförderung & -qualifizierung (30:56 Minute)
  8. Regel 14 Aufbruch zu neuen Horizonten (35:36 Minute)
  9. Abstract & Outro (39:57 Minute)
#32 Demings’ 14 Management-Regeln I/II22 Jul 202200:38:02

Was macht ein Unternehmen eigentlich erfolgreich? Wie müssen Prozesse angelegt & ausgerichtet sein, um eine hohe Qualität zu geringen Kosten zu realisieren? Welche Methoden & Instrumente erweisen sich als sinnvoll, um (noch) erfolgreicher zu sein bzw. zu werden? 🚀💡
Fragen & Themenstellungen, die sowohl innerhalb als auch außerhalb von Unternehmen vielfach kontrovers diskutiert & durch immer wieder neu erscheinende Managementmoden getriggert werden. Bei all den, wie aus dem nichts erscheinenden, Managementmoden stellen sich jedoch schlichtweg zwei essenzielle Fragen:
1. Handelt es sich hierbei um alten Wein in neuen Schläuchen? 🧐
2. Passt diese Managementmode zu uns als Organisation? 🧩

Um u. a. diese & weitere Fragestellungen zu diskutieren bzw. zu beantworten stehen im Mittelpunkt der Podcast-Folgen 32+33 Demings’ 14 Management-Regeln.

Deming – „Urvater“ des Total Quality Managements
William Edwards Deming (1900-1993) war ein US-amerikanischer Physiker, Statistiker, Visionär, Pionier im Bereich Qualitätsmanagement & Meister der kontinuierlichen Verbesserung der Qualität & der ganzheitlichen Ausrichtung der Organisation eines Unternehmens. Er gilt mit seinen Thesen & Sichtweisen, was gutes Management von Unternehmen auszeichnet, als „Urvater“ des Total Quality Managements (TQM). Große Bekanntheit erlangte er zuerst in Japan, von wo aus das TQM seinen weltweiten Einzug in Unternehmen & Wissenschaft antrat (Quelle: The W. Edwards Deming Institute, 2020).

Demings Managementphilosophie
Demings Theorien zur Unternehmensführung fokussierten zum einen die internen Prozesse, d. h. auch zwischen den Abteilungen einer Organisation, & zum anderen die externen Prozesse zur Einbindung von Lieferanten & Kunden (The W. Edwards Deming Institute, 2020). Das Kernelement seiner Unternehmensphilosophie sind die bereits um 1950/60 entwickelten 14 Managementregeln, welche zum Symbol seiner Managementphilosophie wurden. Zwar wurden die Thesen im Zeitablauf mehrfach variiert & angepasst, jedoch haben sie bis heute ihre Grundausrichtung behalten (Quelle: Bondt, 1999/2002; Deming, 1982). 

Wenn Ihnen/ dir unser Podcast gefällt, freuen wir uns sehr über eine 5-⭐️ Bewertung bei Apple Podcast bzw. Spotify. Genauso würden wir uns über eine persönliche Empfehlung unseres Podcast freuen 🙏🏻

Wir freuen uns bereits jetzt auf den zweiten Teil zu Demings Management-Regeln II, welcher am 5.8.22 erscheint & wünschen Ihnen/ euch ein sonnenreiches Wochenende, 
Carina Schneppenheim & Ralf Neuhaus

Kapitelmarker:

  1. Begrüßung & Intro
  2. Wer war Deming? (2:09 Minute)
  3. Regel 1 Nachhaltige Geschäftspolitik ⭐️ (6:57 Minute)
  4. Regel 2 Neue Denkweise 💭 (11:10 Minute)
  5. Regel 3 Lückenlose Kontrollen beenden 🚔 (14:00 Minute)
  6. Regel 4 Zusammenarbeit mit Lieferanten & Partnern 🙏🏻(16:48 Minute)
  7. Regel 5 Ganzheitliche Verbesserung des Systems 🪐(20:45 Minute)
  8. Regel 6 Training on the Job 👟(26:33 Minute)
  9. Regel 7 Motivierende Führung 🚀(30:34 Minute)
  10. Abstract & Outro (34:35 Minute)

Shownotes:
🎧 7+8 Führungskräfte müssen Menschen mögen
🎧 16+17 Managementverständnis exzellenter Unternehmen in Japan
📖 The Essential Deming: Leadership Principles from the Father of Quality
📖Out of the Crisis 

#31 Lernen in Arbeitskreisen & Netzwerken08 Jul 202200:43:26

„Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück.“ (Laozi) Dies betrifft sowohl Individuen als auch Unternehmen, denn „Bildung ist nicht auf die Schule begrenzt. Sie geht unerbittlich weiter bis ans Lebensende.“ (Peter Ustinov)
Mit Blick auf die Unternehmenspraxis stellt sich häufig die Frage, welche Möglichkeiten Organisationen über die gängigen Maßnahmen der Personalentwicklung in Form von individuellen Fort- & Weiterbildungsprogrammen hinaus haben, um zu lernen? Was gibt es überhaupt & wo findet man es? Vor diesem Hintergrund stellen wir in dieser Folge das Lernen in Arbeitskreisen & Netzwerken in den Mittelpunkt.

Warum überhaupt lernen & sich austauschen⁉️
Eine Diskussion, die wir unabhängig von dieser Podcast-Folge häufig mit Unternehmensvertretern führen, beinhaltet u. a. folgende Fragestellungen:
⁉️Warum sollten sich Unternehmen eigentlich mit anderen Unternehmen austauschen?
⁉️Warum sollten Unternehmen lernen & wie kann dies in der Praxis aussehen?
⁉️Warum sollten Unternehmen aus eigener Kraft, anstelle ausschließlich durch externe Unterstützung, Lern- & Veränderungsprojekte initiieren?

Hierzu möchten wir aufklären, denn ein partnerschaftlicher Austausch auf unternehmerischer Ebene ist viel Wert. Im Gespräch stellen wir unser persönliches Verständnis von Arbeitskreisen & Netzwerken, deren Organisation & Zielsetzungen sowie dem damit verbundenen Mehrwert vor. Wir können voller Überzeugung sagen, dass Arbeitskreise & Netzwerke eine sinnvolle Investition für jedes Unternehmen darstellen.

Arbeitskreise & Netzwerke als Erfolgsfaktor
Das Teilen von Erfahrungen, sowohl positiver als auch negativer Natur, stellt für den beruflichen & privaten Alltag einen großen Mehrwert dar. Die Grundvoraussetzungen, damit Arbeitskreise & Netzwerke ihre Wirkung entfalten können, bilden zum einen das Interesse an verschiedenen Themen- & Fragestellungen. Zum anderen bedarf es der Bereitschaft einer Organisation diese in der Praxis zu bearbeiten bzw. umzusetzen.
Im Mittelpunkt unserer Arbeitskreise & Netzwerke stehen auf der einen Seite das Teilen von Erfahrungen & Good-Practice-Ansätzen. Auf der anderen Seite thematisieren & bearbeiten wir im Rahmen der Treffen Problemstellungen und Lösungsansätze. Dabei gehen wir sprichwörtlich „raus aus den Seminarräumen, rein in die Unternehmen“ & schauen uns gemeinsam am Ort des Geschehens sowohl individuelle Herausforderungen als auch gute Umsetzungsbeispiele an.

Wenn Ihnen/ dir unser Podcast gefällt, freuen wir uns sehr über eine 5-⭐️ Bewertung bei Apple Podcast bzw. Spotify. Genauso würden wir uns über eine persönliche Empfehlung unseres Podcast freuen 🙏🏻 Wir bedanken uns für Ihre/ eure Aufmerksamkeit & wünschen Ihnen/ euch ein schönes Wochenende,

Carina Schneppenheim & Ralf Neuhaus

Kapitelmarker:

  1. Begrüßung & Intro
  2. Was sind Arbeitskreise & Netzwerke? Begriffsklärung (7:00 Minute)
  3. Funktion & Ziele (11:06 Minute)
  4. Unterschiede Dtl./Österreich/Japan (23:25 Minute)
  5. Wie finde ich den Best-Fit in der Praxis? (29:52 Minute)
  6. Unsere Arbeitskreise & Netzwerke (36:05 Minute)
  7. Abstract & Outro  (40:38 Minute)

Shownotes:

📌 Just CARA Network
📌 Netzwerke (imaq GbR)
📌 Next Generation Network
🔖Netzwerken 4.0 | Warum ein Austausch zwischen Unternehmen wertvoll ist
🎧11 + 12 Organisationsentwicklung in einem KMU

#30 Veränderungen führen & gestalten24 Jun 202200:42:50

Change Management & Veränderungsfähigkeit werden immer bedeutender für den unternehmerischen Erfolg. Im Gespräch mit dem erfahrenen Praxis- & Change-Experten Werner Grosche (Prophete GmbH & Co. KG) diskutieren wir den Umgang von & mit Veränderungen in Unternehmen.

Ähnliche Herausforderungen, unterschiedliche Herangehensweisen
Individuen und Unternehmen gehen unterschiedlich mit Veränderungen um. Diese Unterschiede beginnen bei der Wahrnehmung der Veränderungen, welche u. U. durch einen vorhandenen Veränderungsdruck oder -bedarf geprägt sind, über die für den Change erforderlichen Verhaltensweisen & Methoden bis hin zu den erstrebten Ergebnissen. Unabhängig vom Umgang mit Veränderungen lässt sich jedoch immer wieder feststellen, dass die Herausforderungen oft ähnlicher Natur sind. Jedoch lassen sich Unterschiede bei den eingesetzten Methoden im Rahmen eines Change Projektes identifizieren, wodurch sich  u. A. folgende Fragen ergeben:
⁉️ Wie kann ein Change in der Unternehmenspraxis nachhaltig gelingen?
⁉️ Welche Methoden erweisen sich in diesem Kontext als sinnvoll bzw. geeignet? 
Um diese & weitere Fragen aus der Praxis aufzugreifen & zu diskutieren, konnten wir Herrn Grosche für unseren Podcast gewinnen. 

Change Management Erfahrungen aus der Unternehmenspraxis
Werner Grosche verfügt über langjährige Erfahrungen bei der Führung & Gestaltung von Veränderungsprojekten in Unternehmen. Begonnen hat seine berufliche Reise mit einer Ausbildung zum Dachdecker, gefolgt von einer weiteren Ausbildung zum Speditionskaufmann. Ausgehend davon absolvierte er zahlreiche Weiterbildungen vom Verkehrsfachwirt bis hin zum Betriebswirt & Logistiker. Dabei war er für Speditionen & Logistikdienstleister tätig, wechselte jedoch später in die verladende Wirtschaft zu verschiedenen Unternehmen aus Industrie & Handel, wo er als Leiter Logistik agierte.
Im Laufe seines beruflichen Werdegangs begleitete & verantwortete er zahlreiche Veränderungsprojekte. In diesem Zusammenhang zählten die Reorganisation von Prozessen innerhalb der Logistik sowie die Optimierung der Aufbau- & Ablauforganisation in den Bereichen der Produktions-, Lager- & Distributionslogistik zu seinen Zielstellungen. Sein persönliches Verständnis dabei lautet: „Eine Veränderung ist nur so erfolgreich, wie es gelingt die daran beteiligten Menschen mitzunehmen.“ In diesem Zuge etablierte er u. a. ein Ideenmanagement, um eine noch höhere Einbindung & Einflussmöglichkeit der Beschäftigten über den klassischen Change Prozess hinaus zu gewährleisten.
Im Podcast teilt er seine langjährigen Erfahrungen & Lerneffekte rund um das Thema Veränderungen. Darüber hinaus sprechen wir mit ihm über mögliche Empfehlungen, die er, basierend auf seinen langjährigen praxisnahen Erkenntnissen, anderen Unternehmen mit auf den Weg geben kann bzw. möchte.

Viel Spaß & Freude beim Zuhören & vielfältige Erkenntnisse rund um das Thema Veränderungen in der Unternehmenspraxis wünschen,
Carina Schneppenheim & Ralf Neuhaus

Kapitelmarker:

  1. Begrüßung & Intro
  2. Allg. Erfahrungen zu Veränderungsprojekten (6:24 Minute)
  3. Methoden & Geisteshaltung im Change (11:16 Minute)
  4. Rolle der Führung im Change (17:27 Minute)
  5. Menschen & ihr Verhalten im Change Prozess (27:39 Minute)
  6. 4-Klang (35:01 Minute)
  7. Abstract & Outro (39:38 Minute)

Shownotes:
📌 Coaching
🔖 Führung mit Fokus auf Mensch & System
🎧 #7+#8 Führung
🎧#25 Resilienz-Coaching
🎧#27 Fehlerkultur als Gamechanger

#29 Missverständnisse LEAN II/II10 Jun 202200:36:26

Es braucht Kraft & Ausdauer um Veränderungen zu initiieren und zu etablieren. Jedoch bedarf es noch viel mehr Aufwand die Missverständnisse rund um das Thema Lean Management, welche durch die MIT-Studie (Massachussetts Institute of Technology) in 90er-Jahren versuracht wurden, wieder richtig zu stellen. In diesem Kontext wird wieder einmal deutlich, welche Konsequenzen das unreflektierte Verfolgen von Managementmoden mit sich bringt. Aufbauend auf der Podcast Folge 28 wollen wir in diesem Podcast die übrigen 3 der 6 Missverständnisse zum Lean Management erläutern.
Basierend auf der in den 90er-Jahren ausgelösten Lean-Welle, sind eine Vielzahl von Unternehmen aktionistisch losgezogen & haben damit in Verbindung stehende Instrumente & Methoden eingeführt, ohne zu überprüfen, ob diese zur organisationalen Reife und den im Unternehmen vorhandenen Problemstellungen bzw. Zielsetzungen dienen.

Folgen & Missverständnisse der Lean-Welle
Aufbauend auf dem ersten Missverständnissen wurde Lean Management vorrangig als ein Produktionssystem anstelle eines Unternehmenssystem betrachtet. Damit blieb die notwendige & unabdingbare ganzheitliche Betrachtung der Prozesse sowie den daran beteiligten Akteuren aus, was jedoch für den Erfolg von Lean Management, mit den verfolgten Zielen, wie Kostenreduktion, Zeiteinsparung etc., wichtig ist. Das Denken & Handeln in Prozessen entlang der gesamten Wertschöpfungskette stellt eine wesentliche Erfolgsdeterminante im Lean Management dar. Der Anfang der 2000er Jahre aufkommende Hype um (Lean) Methoden führte schließlich zum nächsten Missverständnis, welches sich darin zeigte, dass Methoden im Gießkannenprinzip in Unternehmen geschüttet wurden. Dies erfolgte ungeachtet der Fragestellungen, ob die Methoden zum Unternehmen passten bzw. in der Praxis dabei unterstützen, bestehende Probleme oder Verschwendung in Prozessen zu beseitigen. Schließlich aber basiert der Erfolg von Lean Management auf der Kultur & dem Mindset der Organisation & seiner Mitglieder. Mit Bezug auf die Missverständnis 2+3 wird an dieser Stelle erneut deutlich, dass es dafür einer entsprechenden Führung bedarf.
Um nicht zu einem Naherholungsgebiet für China & Co. zu werden, sollten sich Unternehmen mehr denn je auf diejenigen Managementmethoden & -ansätze konzentrieren, die sich zum einen seit Jahren etabliert & als wertvoll erwiesen haben.

Wenn dir unser Podcast gefällt, freuen wir uns sehr über eine 5-⭐️ Bewertung bei Apple Podcast bzw. Spotify freuen. Genauso würden wir uns über eine persönliche Empfehlung unseres Podcast freuen 🙏🏻

In unserer nächsten Podcast-Episode (# 30 Veränderungen in KMU führen & gestalten) treffen wir auf den Fach- & Praxisexperten Werner Grosche (Logistik-Leiter).

Bis dahin wünschen wir Ihnen/euch alles Gute,
Carina Schneppenheim & Ralf Neuhaus

Kapitelmarker:

  1. Begrüßung & Intro 
  2. Missverständnis 4 (Unternehmenssystem vs. Produktionssystem)  (4:25 Minute)
  3. Missverständnis 5 (System- vs. Methodendenke) (9:47 Minute)
  4. Missverständnis 6 (Kultur & Mindset) (23:38 Minute)
  5. Abstract & Outro (35:11 Minute)

 Shownotes:

🔖 Methodensammlung
📌 Lean Management – Die Methodenauswahl und Geisteshaltung für den Start
🎧#3 Wie reif ist Ihre Organisation?
🎧 #16 + #17 Managementverständnis exzellenter UN in Japan

#28 Missverständnisse LEAN I/II27 May 202200:40:38

Ähnlich wie in der Modewelt erlebt auch die Managementwelt in regelmäßigen Zyklen Trends. Spannend ist jedoch stets die Frage, ob ein Trend das Potenzial hat zu einem wahren Klassiker zu werden. Wie wir aus der Praxis wissen, sind jene Trends jedoch eher rar gesät. In diesem Zuge lässt sich das Thema Lean Management nennen, welches sich anders als viele kurzlebige Modeerscheinungen im Management weltweit seit Jahrzehnten in diversen Branchen durchgesetzt hat. Mit Blick auf die Unternehmenspraxis, insb. dort wo Lean Management nicht zu den erhofften Erfolgen geführt hat, wird allerdings schnell deutlich, dass dessen Einführung nicht selten von Missverständnissen geprägt ist, welche wir in den Podcast-Episoden 28+29 diskutieren & vorstellen.

Der Grundgedanke hinter Lean Management
Ziel des Lean Managements ist es, durch den Einsatz geeigneter Methoden und Organisationskonzepte, vorgegebene bzw. anzustrebende Kosten-, Zeit-, Leistungs- und Qualitätsziele zu erreichen, um Kunden zufrieden zu stellen. Damit Lean Management bzw. die eingesetzten Methoden und Organisationskonzepte jedoch überhaupt eine entsprechende Wirkung entfalten können, bedarf es deren Anpassung an die jeweiligen organisatorischen, technischen und kundenbezogenen Gegebenheiten sowie der Kultur eines Unternehmens. Folglich variieren die Methoden und Instrumente von Unternehmen zu Unternehmen.
Ursprung der Lean-Welle & 6 wesentliche Missverständnisse
Die Lean-Welle sowie die damit in Verbindung stehenden Missverständnisse sind auf die MIT-Studie (Massachussetts Institute of Technology), die in Buchform unter dem deutschen Titel „Die zweite Revolution in der Autoindustrie“ in den 90er-Jahren veröffentlicht wurde, zurückzuführen. Die Autoren Womack, Jones und Roos arbeiteten die aus ihrer Sicht relevanten Unterschiede hinschlich Produktivität, Qualität & Montagezeiten zwischen japanischen & westlichen Automobilunternehmen aus. Jedoch ergaben sich daraus sechs wesentliche Missverständnisse, wovon wir die ersten drei (Lean Production, flache Hierarchien & teilautonome Gruppenarbeit) in dieser Episode thematisieren. Die restlichen drei Missverständnisse erläutern wir in der Podcast-Folge 29.

Wenn dir unser Podcast gefällt, freuen wir uns  über eine 5-⭐️ Bewertung bei Apple Podcast bzw. Spotify. Genauso würden wir uns über eine persönliche Empfehlung unseres Podcast freuen z. B. an Freunde und Bekannte, Unternehmer & Arbeitskollegen.

Wir wünschen Ihnen/euch ein schönes Wochenende
Carina Schneppenheim & Ralf Neuhaus

 Kapitelmarker:

  1. Begrüßung & Intro
  2. Ursprung Lean Missverständnisse (MIT-Studie) (4:40 Minute)
  3. Missverständnis 1 (Lean Production) (8:50 Minute)
  4. Missverständnis 2 (Flache Hierarchien) (15:10 Minute)
  5. Missverständnis 3 (Teilautonome Gruppenarbeit) (27:58 Minute)
  6. Abstract & Outro (37:46 Minute)

Links & Hinweise:
📌Lean Management – Die Methodenauswahl und Geisteshaltung für den Start
🎧#7+#8 Führung
🎧 #11 & #12 Organisationsentwicklung in einem KMU
📖 MIT-Studie: Die zweite Revolution in der Autoindustrie
📖 Lean-Artikel: Lean-Artikel: TPS, Lean, Produktionssysteme und kein Ende der Missverständnisse?

#70 HR-Gerede: Bei uns sind die Dinge anders!05 Jul 202400:40:02

W. E. Deming ist sicherlich einer der wichtigsten Vordenker für exzellentes Management. Er beeinflusst über seinen Tod hinaus mit seinen Gedanken, Konzepten usw. bis heute namhafte Unternehmen wie z.B. Toyota.
Deming hat eine Vielzahl an Aspekten guten und weniger guten Managements herausgearbeitet. Im aktuellen Podcast haben wir seinen „4. Stolperstein: Bei uns sind die Dinge anders!“ zum Thema gemacht. Er sagte hierzu sinngemäß:

Wenn diese Aussage als Rechtfertigung für Passivität dient, erstickt sie jede Veränderung im Keim. Wenn die Erkenntnis jedoch als Begründung für den Entscheid verwendet wird, tatkräftig nach eigenen Lösungen für Probleme zu suchen, kann sie Verbesserungsprozesse auslösen.

Die Aussage, bei uns sind die Dinge anders, kann in zweierlei Richtungen weisen. Die eine Richtung ist eine mögliche Ablehnung von Verbesserungen bzw. Veränderungen, die möglicherweise bei anderen Unternehmen zu sehr guten Lösungen und Erfolgen geführt haben. 
Die andere Richtung ist die, dass die bei anderen Unternehmen gesehenen und erlebten Lösungen sicherlich gut und richtig sind, aber eine strukturierte und konstruktive Anpassung an die eigene Organisation erfordern. 

Unabhängig von der Stoßrichtung der Aussage, befinden wir uns wieder zu 100 % in den Themen Kultur, Change, Führung, KVP usw.

Im Podcast behandeln wir daher die folgenden Fragestellung:
⁉️Was steckt möglicherweise hinter so einer Aussage in einem Unternehmen?
⁉️In welche Richtung zeigt eine derartige Aussage, ist sie konstruktiv oder aber ablehnend gemeint?
⁉️Ist es womöglich für manche Menschen schwierig, bei anderen Unternehmen, möglicherweise sogar aus anderen Branchen, auf anderen Kontinenten und anderer Größenordnung, gesehene und erlebte betriebliche Lösungen in die eigenen Strukturen zu übersetzen und damit eine Transformationleistung vorzunehmen?

All diese Aspekte lohnt es sich wieder mit Sabrina Breuer und Heinrich Scharp (Scharp Consulting) zu hinterfragen und zu diskutieren. 

Ich wünsche viel Freude und Erkenntnisgewinn.

Ralf Neuhaus

Links:

🎧 #32 + #33 Demings’ 14 Management-Regeln
🎧 #67 HR-Gerede: Kultur? Was nicht passt, muss "einfach" passend gemacht werden?!
🎧 #51 Managementgerede: Kann Führung heute noch Spaß machen?
🎧 #62 + #63 HR-Excellence: Einfach mal mit KVP starten?!

Kapitelmarker:

  1. Einleitung + Herausforderungen 
  2. Lernen durch Unternehmensbesuche und -netzwerke (11:48 Minute)
  3. Transferleistung?! Wie sieht die aus? (28:50 Minute)
#27 Fehlerkultur als Gamechanger in einem KMU13 May 202200:39:04

Wie sagt man so schön: „Wo gearbeitet wird, passieren Fehler.“ Das ist stimmt & gehört zum (Arbeits-)Leben dazu, aber wie Konfuzius bereits sagte: „Wer einen Fehler gemacht hat & ihn nicht korrigiert, begeht einen Zweiten.“ Im Sinne der kontinuierlichen Verbesserung sowie einer lernenden Organisation ist der Aufbau einer Fehlerkultur aus vielerlei Hinsicht lohnend. Getreu unserem Podcast-Titel MANAGEMENT ÜBER|NEU|NACH|GEDACHT möchten wir mit dieser Podcast-Folge bewährte Managementmethoden im praktischen Einsatz, hier am Beispiel der Fehlerkultur in einem KMU, diskutieren & vorstellen ⚡️

Der Weg zur Fehlerkultur
Eine Fehlerkultur aufzubauen & zu etablieren ist eine tagtägliche, jedoch nicht unmögliche, Challenge. Im Podcast zeigen wir am Praxiseispiel der Kunststoffverarbeitung Schneppenheim GmbH den Weg zu einem ganzheitlichen Fehler- & Verbesserungs-Management (kurz FVM) auf, begonnen bei der Analyse der Kernprozesse über die Identifikation von Potenzialen bis hin zur Ableitung & Umsetzung von Maßnahmen. Im gemeinsamen Gespräch stellen wir die eingesetzten Methoden & deren Nutzung im betrieblichen Alltag anhand von Beispielen dar. Aus der Diskussion werden sowohl die Hürden & Herausforderungen als auch die mit dem FVM erzielten Erfolge im KMU anschaulich vorgestellt.

Wenn dir unser Podcast gefällt, freuen wir uns sehr über eine 5-⭐️ Bewertung bei Apple Podcast bzw. Spotify freuen. Genauso würden wir uns über eine persönliche Empfehlung unseres Podcast freuen z. B. an Freunde und Bekannte, Unternehmer & Arbeitskollegen bzw. jene Menschen, die ein Interesse an unseren Themen haben, sowie daraus einen Nutzen für sich gewinnen können.

Unsere nächste Podcast-Folge erscheint am 27.05.2022. Bis dahin wünschen wir Ihnen/euch alles Gute 🍀

Carina Schneppenheim & Ralf Neuhaus


Shownotes:

📌 Kunststoffverarbeitung Schneppenheim GmbH

📌 Projekt STÄRKE

🔖 Umgang mit Fehlern | FEHLERKULTUR ⚠️ 

🎧 #13 Einführung TQM & EFQM am Beispiel eines KMU

🎧 #23 Resilienzförderliche Organisationsausrichtung & -entwicklung

📖 Resilienzkompass

 Kapitelmarker:

  1. Begrüßung & Intro
  2. Ist-Zustand Kernprozesse (3:10 Minute)
  3. Potenziale identifizieren (9:45 Minute)
  4. Maßnahmen ableiten & entwickeln (FVM) (18:30 Minute)
  5. Maßnahmen umsetzen(29:37 Minute)
  6. Abstract & Outro (36:50 Minute)
#26 Resilienz-Coaching | Team- & Mitarbeiterentwicklung29 Apr 202200:27:22

Resilienz im Arbeitsleben betrifft drei Ebenen: Individuen, Teams & die Organisation selbst. Resiliente Organisation verfügen einerseits über resilienzförderliche Strukturen & Prozesse, sowie andererseits über resiliente MitarbeiterInnen bzw. Teams. Auf Basis dessen kann gegenüber weniger resilienten Organisationen ein Wettbewerbsvorteil entstehen. Aufbauend auf der Folge 25  thematisieren wir in diesem Podcast die Entwicklung & Förderung von resilientem Verhalten auf individueller sowie Teamebene durch den Einsatz von Coaching 🙏🏻

Coaching for Resilience
Sowohl in Krisensituationen als auch bei alltäglichen Herausforderungen handeln wir unbemerkt bzw. unbewusst resilient, da wir z. B. Aufgaben erledigen, Challenges meistern, etc. In diesem Zuge greifen wir auf unsere Ressourcen & Kompetenz zu. Bei Stress oder ungewöhnlichen (Krisen-)Situationen tritt jedoch eine Form von „Ressourcen-Amnesie“ ein, die unsere Handlungsfähigkeit einschränkt ⚡️ Im Podcast zeigen wir den Benefit von Coaching in Hinblick auf die resilienzförderliche Entwicklung von MitarbeiterInnen & Teams auf. Dabei diskutieren wir einerseits die Möglichkeiten & Grenzen des Mitarbeiter- bzw. Team-Coachings. Andererseits stellen wir den Bezug zur Führungskraft & dem Bedarf nach resilienzförderlichen Organisationsbedingungen dar.

Der nächste Podcast zu den Themenschwerpunkten Fehlerkultur & Führung erscheint am 18.05.2022 💥

Wenn dir unser Podcast gefällt, freuen wir uns sehr über eine 5-⭐Bewertung bei Apple Podcast bzw. Spotify freuen. Genauso würden wir uns über eine persönliche Empfehlung unseres Podcast freuen z. B. an Freunde und Bekannte, Unternehmer & Arbeitskollegen bzw. jene Menschen, die ein Interesse an unseren Themen haben, sowie daraus einen Nutzen für sich gewinnen können.

Wir bedanken uns für Ihre/ eure Aufmerksamkeit & wünschen einen schönen Tanz in den Mai 2022 💃🏻🕺🏻

Carina Schneppenheim & Ralf Neuhaus

Shownotes:
📌 Coaching
📌 Resilienz als Gamechanger im Job & Privatleben 🚀 🎧
🎧 #21 Resilienz als Metakompetenz
🎧 #24 Resilientes Leadership

Kapitelmarker:

  1. Begrüßung & Intro
  2. Resilienz-Ebenen im Berufsleben (2:54 Minute)
  3. Ressourcen & Fähigkeiten mit Coaching finden (11:46 Minute)
  4. Resilienzförderliche Bedingungen (19:24 Minute)
  5. Abstract & Outro (24:48 Minute)
#25 Resilienz-Coaching: Führung & Führungskräfteentwicklung15 Apr 202200:41:09

Wie bereits in den vorangegangenen Podcast-Folgen dargestellt, wird die Resilienz einer Organisation neben den Strukturen & Prozesse auch durch die individuelle & Teamresilienz beeinflusst ∞ Einen wesentlichen Einfluss auf die Resilienz von MitarbeiterInnen hat die Führung. Da neben der Resilienz ebenso Mitarbeiter-, Teams- & Führungskräfte entwickelt werden können, haben wir in diesem & dem darauffolgenden Podcast die Themen Resilienz, Führung & Coaching ins Zentrum unserer Gespräche gestellt 🔎

Coaching for resilience & leadership

Wir bewegen uns täglich in verschiedenen Systemen (z. B. Arbeit, Familie, Freunde) & wirken, ob bewusst oder unbewusst, auf diese Systeme. Verändert sich folglich z. B. unser Verhalten führt dies unmittelbar zu Veränderungen in den Systemen, da alles miteinander in Verbindung steht. Im Podcast veranschaulichen wir wie Führung bzw. das Verhalten einer Führungskraft unmittelbar Einfluss auf die organisationale & individuelle Resilienz. Mit dem Ziel einer nachhaltigen Organisations- & Führungskräfteentwicklung nachzukommen, die den Aufbau bzw. die Stärkung organisationaler sowie individueller Resilienz fördert, kann Business Coaching ein wirkungsvolles Instrument sein.

Führung & Führungskräfte mit Coaching entwickeln

Business Coaching meint die individuelle Begleitung & Unterstützung von Unternehmen, Führungskräften & MitarbeiterInnen in Form eines ziel- & lösungsorientierten Verfahrens. Im Coaching Prozess stehen die Kompetenzen & Potenziale des Coachee im Fokus. Ziel ist es diese im Coaching zu entfalten, zu stabilisieren bzw. zu erweitern. Im Gespräch stellen wir dar, wie z. B. das situative Führungsmodell (Reifegradmodell) nach Hersey & Blanchard im Coaching genutzt werden kann, um als Führungskraft sowohl das Potenzial als auch die Herausforderungen von Menschen & Prozessen zu identifizieren, zu entwickeln & zu nutzen. 

⚠Der zweite Podcast zum Themenschwerpunkt Resilienz-Coaching mit Fokus auf die Team- & Mitarbeiterentwicklung erscheint am 29.04.2022

Wenn dir unser Podcast gefällt, freuen wir uns sehr über eine 5-⭐Bewertung bei Apple Podcast bzw. Spotify freuen. Genauso würden wir uns über eine persönliche Empfehlung unseres Podcast freuen 🙏🏻

Wir wünschen Ihnen/ euch ein frohes Osterfest 🐰 & bis bald,
Carina Schneppenheim & Ralf Neuhaus

Shownotes:

📌 Coaching

🔖 Führung mit Fokus auf Mensch & System | Reifegradmodell

🎧 #4 Coaching - Business Coaching (zzgl. #5 und #6) 

🎧 #23 Resilienzförderliche Organisationsausrichtung & -entwicklung

🎧 #24 Resilientes Leadership

📖Dare to Lead (Brené Brown)

Kapitelmarker

  1. Coaching for resilience 
  2. Führung als Einflussfaktor auf Resilienz (16:32 Minute)
  3. FK-Coaching mit dem Reifegradmodell (24:17 Minute)
  4. Führung praktisch anpassen (36:24 Minute)
  5. Abstract & Outro  (38:19 Minute)
#24 Resilientes Leadership01 Apr 202200:35:08

Organisationale Resilienz basiert zum einen auf Strukturen & Prozessen, die durch den Erhalt der Handlungsfähigkeit die Bewältigung von Krisen & Problemen sicherstellen. Zum anderen ist sie auf die individuelle & Teamresilienz zurückzuführen, da die MitarbeiterInnen mit ihrem Handeln auf die Organisation einwirken. Jedoch beeinflusst die Organisation ebenso das Verhalten ihrer Beschäftigten, besonders durch die Führung bzw. ihre Führungskräfte ♾ In dieser Podcast-Episode diskutieren wir exemplarisch resilientes Leadership, die damit verbundenen Dos✅ & Don'ts ❌ aus praktischer sowie wissenschaftlicher Perspektive.

Kausalitätsbeziehung zwischen Mensch & Organisation
Mit dem Ziel resilienzförderliche Rahmenbedingungen auf Seiten der Organisation & ihrer Mitglieder zu schaffen, gilt es einerseits die Ablauforganisation des Unternehmens transparent mittels Prozessbeschreibungen bzw. -visulisierungen abzubilden. Andererseits ist sicherzustellen, dass diese den MitarbeiterInnen bekannt sind, sowie durch sie umgesetzt werden (können). Durch die gezielte Analyse von Schnittstellen & dem Einfluss von Interessengruppen auf die Organisation können resilienzförderliche Stärken & Potenziale erkannt, eliminiert &/ oder genutzt werden 🙏🏻

Führung mit Fokus auf Menschen, Prozesse & Strukturen
Resilientes Leadership spiegelt sich zum einen in einem klaren Rollenverständnis wider, welches die Umsetzung der Unternehmensstrategie im operativen Geschäft unterstützt. Zum anderen repräsentiert es ein Führungsverhalten, das Rahmenbedingungen zur Bewältigung der aktuellen Arbeitsaufgaben sicherstellt & die Potenziale sowie Kompetenzen der Beschäftigten erkennt, nutzt bzw. entwickelt 🚀

Die nächste Podcast-Folge #25 (Themenschwerpunkt: Resilienz & Coaching) erscheint am 15.04.2022.

Wenn dir unser Podcast gefällt, freuen wir uns sehr über eine 5-⭐️ Bewertung bei Apple Podcast bzw. Spotify freuen. Genauso würden wir uns über eine persönliche Empfehlung unseres Podcast freuen 🙏🏻

Viel Freude, neue Erkenntnisse sowie Inspiration beim zuhören, wünschen,

Carina Schneppenheim & Ralf Neuhaus

Shownotes:
📌 Kunststoffverarbeitung Schneppenheim GmbH
📌 Projekt STÄRKE
🎧#14 EFQM Modell - ILEP e. V.
🎧#15 EFQM Modell - ILEP e. V.
🎧#21 Resilienz als Metakompetenz
📖 Resilienzkompass

Kapitelmarker:

  1. Begrüßung & Intro
  2. Ausrichtung & Rolle der Führung (3:53 Minute)
  3. Stärken & Potenziale organisationaler Resilienz identifizieren (10:49 Minute)
  4. Etablierung resilienzförderlicher Rahmenbedingungen (17:28 Minute)
  5. Resilientes Verhalten fördern & stärken (20:40 Minute)
  6. Abstract & Outro (31:54 Minute)
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