Man müsste mal... – Details, episodes & analysis
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Man müsste mal...
Andreas Lußky und Claus Oellerking
Frequency: 1 episode/14d. Total Eps: 151

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Ahmed Debl - auf Umwegen zum deutschen Meister
Season 1 · Episode 137
dimanche 31 août 2025 • Duration 37:28
Man müsste mal … miteinander reden und andere Menschen kennenlernen!
Im Bezirk der Handwerkskammer Schwerin sind aktuell 2.098 junge Leute in verschiedenen Ausbildungsberufen in der Lehre. Am Ende der Ausbildung steht die Gesellenprüfung. Wer seine Ausbildung erfolgreich abschließt und in der Regel einige Jahre Berufserfahrung sammelt, erfüllt die Voraussetzungen zur Teilnahme an den Meisterkursen. Die Meisterausbildung ist die wichtigste Weiterbildung im Handwerk und der Meistertitel das bekannteste und renommierteste Gütesiegel des Handwerks.
Ahmed Debl kam 2015 auf seiner Flucht aus Syrien über Ägypten, den Libanon und die Türkei nach Schwerin. Vor der Flucht hat der Sozialwissenschaften studiert. „Das Studium habe ich abgebrochen und wollte es eigentlich in Deutschland fortsetzen“, erinnert er sich. Aber für die Zulassung an der Universität fehlten ihm die richtigen Papiere. Also warten? Nein! Schon in Syrien hat er als Jugendlicher einem Onkel auf dem Bau geholfen und sich ein bisschen Geld verdient. Da lag es nahe, in Schwerin eine Ausbildung als Elektroniker zu beginnen und möglichst schnell wieder eigenes Geld zu verdienen.
Bei der THOMAS Elektro GmbH beginnt er seine Lehre, zur Berufsschule geht er in Lankow. Irgendwann war er an einem Punkt, an dem er aufgeben wollte. „Nein, nicht weil es zu schwer war, sondern weil ich auf der Baustelle immer dasselbe machen musste. Zum Glück hat sich das geändert. Ich habe weitergemacht und die Gesellenprüfung bestanden. Mir war dann auch klar, ich mache weiter, ich mache den Meister, selbst wenn das eine ganze Stange Geld kostet“, sagt er lachend. Den Meisterbrief Elektronik hat er nun tatsächlich in der Tasche. Ahmed Debl hat inzwischen seinen eigenen Betrieb gegründet.
Er unterstützt Auszubildende mit der Muttersprache Arabisch und will sich dafür engagieren, die handwerkliche Ausbildung in Syrien besser zu systematisieren und an moderne Standards anzupassen.
Ahmed Debl ist durch und durch ein Macher. Wer seinen Weg vom jungen Bauhelfer zum Elektrotechniker mit Meisterbrief verfolgen möchte ist in dieser Folge des Podcasts „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking genau richtig.
Diese Folge haben wir am 14. August 2025 aufgenommen.
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Reem Alabali Radovan - auf internationale Partnerschaften setzen
Season 1 · Episode 136
dimanche 17 août 2025 • Duration 28:29
Man müsste mal...stärker auf internationale Partnerschaften setzen!
Reem Alabali Radovan ist der erste Gast in den 135 Folgen unseres Podcasts, den wir zum zweiten Mal eingeladen haben. Es ist fast genau drei Jahre her, da haben wir mit ihr über ihren Weg in die Politik gesprochen. Sie war erst wenige Monate frisch gewählte SPD-Abgeordnete für den Wahlkreis Schwerin – Ludwigslust – Parchim I – Nordwestmecklenburg im Deutschen Bundestag. Olaf Scholz holte sie während der Ampelkoalition in das Amt der Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration und Beauftragte der Bundesregierung für Antirassismus.
Der Bundestag ist heute ein anderer. Statt der Ampel regiert Schwarz-Rot. Reem Alabali Radovan ist weiterhin Bundestagsabgeordnete und hat in der neuen Regierung eine neue Aufgabe. Sie ist seit dem 6. Mai 2025 Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
Alabali Radovan lebt in Schwerin. Sie ist heute die Chefin von etwa 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Berlin, Bonn und vielen anderen Orten der Welt. Mit einem Haushalt von 11,22 Mrd. Euro in 2024. Das ist eine Menge Verantwortung und eine Menge Geld. Ob sie da noch ruhig schlafen kann?
Der Rüstungshaushalt der Bundesregierung ist so hoch wie noch nie, in der Entwicklungszusammenarbeit wird kräftig gestrichen. Israel erhält mit Genehmigung der Bundesregierung für 100erte Millionen Euro Waffen, die auch in Gaza Menschen töten. Manche sprechen von Völkermord an den Palästinensern. Im Haushaltsentwurf 2025 stehen für das Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. 10,276 Mrd. €. Immer noch viel Geld, aber fast 1 Milliarde Euro – also 1.000 Millionen Euro - weniger. Was bedeutet dies für ihre Arbeit? Welche Folgen hat das für die Arbeit der vielen kleinen Initiativen und zahlreicher Ehrenamtlicher in der Entwicklungszusammenarbeit hier in MV?
Wir haben sie nicht gefragt, wo der Bindestrich in ihrem Nachnamen geblieben ist. Doch wer dennoch das eine oder andere mehr über die Bundesministerin aus Mecklenburg-Vorpommern wissen möchte, hört einfach mal rein … in den Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.
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Bert Lingnau - Mord und Totschlag in Mecklenburg-Vorpommern
Season 1 · Episode 127
dimanche 13 avril 2025 • Duration 37:54
Man müsste mal...mehr Zeit haben!
Modern ausgedrückt geht es in den Büchern von Bert Lingnau um „True Crime“. Aber er ist Germanist. „Ich spreche lieber von „alten Kriminalfällen“, sagt Bert Lingnau, der für seine Bücher zahlreiche größere und kleinere Verbrechen aus Mecklenburg und Vorpommern recherchiert und niedergeschrieben hat.
„Der älteste Fall, den ich beschrieben habe, ist ein wahres Verbrechen aus dem Jahre 1135 aus Anklam und der jüngste ist ein Fall aus dem Jahr 1985, der sich südlich von Ludwigslust zugetragen hat“, so Lingnau. Insgesamt hat er seit 2010 bisher knapp 200 wahre Kriminalfälle aus fast 900 Jahren in seinen 5 Büchern veröffentlicht.
Mal sind es Gerichtsakten, mal ist es Schriftverkehr zwischen Anwälten und ihren Klienten, mal Zeitungsausschnitte oder anderes in den Archiven der Städte und Gemeinden, in denen Lingnau die Informationen für seine Fälle findet.
Aber es ist geht nicht nur um Mord und Totschlag in seinen Fällen. Auch Skurriles und Witziges findet sich dort. Vom klassischen Nachbarschaftsstreit über Zechpreller, Gänsediebe und Betrüger bis zum Wunderheller geht die Bandbreite der Missetäter.
Welche Stadt ist die „Verbrechenshauptstadt“ Mecklenburg-Vorpommerns? Welche Vorlieben hatte der Kindermörder Adolf Seefeld? Was geschah 1985 in der Nähe von Techentin und wie ist Bert Lingnau überhaupt auf die Idee gekommen, Journalist und Buchautor zu werden? Antworten gibt er in dieser guten halben Stunde im Podcast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerking.
Diese Folge haben wir am 12. März 2025 aufgenommen.
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Anita Gröger und Michaela Baltrusch-Reinert - Demokratische Schule
Season 1 · Episode 37
dimanche 31 octobre 2021 • Duration 38:10
Man müsste mal … eine Schule gründen
Anita Gröger und Michaela Baltrusch-Reinert wollen mit weiteren Mitstreitern dafür sorgen, dass Mecklenburg-Vorpommern eine weitere Schule bekommt. „Eine Demokratische Schule könnte ein passendes Angebot für Kinder sein, die in den bestehenden Schulen nicht richtig klarkommen.“, meinen die beiden Mütter und starten die Gründung der FLO-Schule.
Was eine Demokratische Schule ist und wie weit sie mit der Gründung sind, berichten Anita Gröger und Michaela Baltrusch-Reinert im Podcast „Man müsste mal …“
Maik Zürgeh - Historische und neue Fotos von Schwerin
Season 1 · Episode 36
dimanche 17 octobre 2021 • Duration 35:19
Man müsste mal … viel mehr Fotos von Schwerin machen
Schwerin ist schön. Keine Frage. Manch Schönes ist von Dauer, anderes nicht. Und damit nichts verloren geht, hält der Schweriner Maik Zürgeh die Schönheit der Landeshauptstadt in Fotos und Videos fest.
Inzwischen hat er mehr als 750.000 Fotos in seiner digitalen Sammlung.
Besonders die historischen Fotos von Schwerin haben es ihm angetan. Viele Bilder aus seinem Fundus zeigt er auf seiner Facebook-Seite „Stadt-Schwerin-Mecklenburg-historische-Bilder“.
Was hat ihn dazu gebracht, so viele Fotos zu machen und zu sammeln, und wie er dabei vorgeht, erzählt Maik Zürgeh im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 10. April 2021 aufgenommen.
Alexander Kieslich - Leselernhelfer
Season 1 · Episode 35
dimanche 3 octobre 2021 • Duration 36:47
Man müsste mal … Kindern beim Lesenlernen helfen (und dabei ganz viel Spaß haben)
Für viele Menschen in Deutschland ist Lesen eine echte Herausforderung und das Lesenlernen auch. Lernt man das nicht in der Schule?
„Klar, das lernt man in der Schule, aber nicht für jedes Kind funktioniert der Unterricht gleich gut. Und selbst wenn Kinder die Worte erkennen und laut lesen können, heißt das noch nicht, dass sie auch verstehen, was sie lesen.“, meint Alexander Kieslich vom Verein „MENTOR – Die Leselernhelfer Schwerin e.V. „Und damit das nicht so bleibt, organisieren wir jetzt auch in und um Schwerin ehrenamtlich Leselernhelfer*innen.“
Das Grundprinzip ist eine „Eins zu Eins“-Begleitung von Mädchen und Jungen zwischen 6 und 16 Jahren. Wie man Leselernhelfer*in werden kann, und was bisher erreicht wurde, erzählt Alexander Kieslich im Podcast „Man müsste mal …“
Dieter Mohn - die Gafferwand
Season 1 · Episode 34
dimanche 19 septembre 2021 • Duration 38:22
Dieter Mohn hatte die Idee zur Gafferwand nach einem Vorstellungsgespräch in Hamburg, Ende 2016. Auf dem Rückweg waren auf der A24 drei Fahrzeuge ineinander gefahren und durch die Gafferei gab es einen Stau, zum Glück keinen Personenschaden. Mit einem Freund überlegt Dieter Mohn, wie man diese Unfallbeteiligten und auch die Rettungskräfte vor neugierigen Blicken schützen könne.
Die Anforderungen: Der Transport muss leicht sein, Aufbau und Abbau müssen unkompliziert und schnell möglich sein, das Ding muss Wind und Wetter aushalten und langlebig sein. Dieter Mohn fängt an zu tüfteln und zu experimentieren. Sechs Monate später ist es soweit. Die erste Gafferwand von 20 Metern steht und erfüllt alle Erwartungen.
Wie es bisher gelaufen ist, erzählt Dieter Mohn im Podcast „Man müsste mal …“
Jana Buchholz - Als ich wiederkam - eine Rückkehr nach Schwerin
Season 1 · Episode 33
dimanche 5 septembre 2021 • Duration 33:11
Man müsste mal all die Geschichten, die einen geprägt haben, aufschreiben und als Roman veröffentlichen!
In ihrem autobiografischen Roman erzählt die 1970 geborene Autorin von Jule, die in und um Schwerin herum aufgewachsen ist.
Im September 1989 entscheidet sich Jule mit ihrem damaligen Freund, die DDR zu verlassen. Ihr neuer Lebensabschnitt führt sie dann nach Madrid, nach München, nach Berlin und letztlich dann in den Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns.
„Als ich wiederkam“ ist eine Liebeserklärung an eine unbeschwerte Kindheit, eine Ode an das Leben und eine Danksagung an meine Familie, Partner, Freunde und Wegbegleiter.“, so Jana Buchholz.
Warum sie das Buch schreibt, wie es ihr dabei ergeht, darüber erzählt Jana Buchholz im Podcast „Man müsste mal …“
Fofftein moken 2 - Rückblick auf weitere 15 Folgen
Season 1 · Episode 32
dimanche 22 août 2021 • Duration 32:53
Die Worte meines Opas klingen noch in meinen Ohren. „Fofftein!“ rief er immer dann, wenn für ihn eine Pause anstand. „Lot uns mal fofftein moken, Jung.“, sagte er bei der Gartenarbeit zu mir. Oft wurden die Pausen dann doch etwas länger. - Etwas zum Trinken, ein Klappbrot und ein paar Worte über das, was wir schon geschafft hatten und das, was noch vor uns lag.
Wir legen heute die zweite Pause ein und blicken zurück auf 15 neue Folgen des Podcast „Man müsste mal“. Inzwischen haben wir, Andreas Lußky und Claus Oellerking, mit mehr als 30 Menschen aus Mecklenburg-Vorpommern am digitalen Küchentisch gesessen und geplaudert. Unsere Gesprächspartner sind Leuten, die zupacken und loslegen, wenn ihnen der Gedanke „man müsste mal“ kommt und sie sich sicher sind, dass sie etwas Gutes tun. Wir hören von Herausforderungen, Erfolgen, von Hindernissen und Freude bei ihrem Tun.
Unsere Gesprächspartner engagieren sich. Manche tun das ehrenamtlich, haben innovative Ideen, gründen Unternehmen, schreiben Bücher, kommen aus Vereinen, aus Kultur und Kommerz. Gemeinsam ist ihnen allen: sie wollen alle die Welt ein bisschen besser machen. Hier in Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern oder dem Rest der Welt.
In 30 schnellen Minuten werfen wir einen Blick auf Beiträge, die seit dem Anfang 2021 online gegangen sind. Wir fragen uns: gibt es die Akteure und ihre Vorhaben noch? Was ist seither passiert? Wie geht es dort weiter? Und was kommt dann?
All das fassen wir in der aktuellen Folge des Podcast „Man müsste mal …“ zusammen.
Diese Folge haben wir am 20. August 2021 aufgenommen.
Monika Ernst - Rettungsschwimmerin
Season 1 · Episode 31
dimanche 8 août 2021 • Duration 33:35
„Es war eine Wette!“, lacht Monika Ernst. 2016 feiert sie ihren 58. Geburtstag mit ein paar Freunden. Einer von ihnen ist Rettungsschwimmer. „Was Du kannst, kann ich schon lange! habe ich zu ihm gesagt. Und wegen meines Alters hat er gelacht. Doch dann hat er mich tatsächlich zum Rettungsschwimmerlehrgang bei Arbeiter Samariter Bund (ASB) angemeldet und ich habe die Prüfung bestanden.“, so Monika Ernst.
Seitdem ist Monika Ernst ehrenamtlich im Einsatz. Sie ist absolut in ihrem Element, wenn sie in der Schweriner Schwimmhalle den Kindern aus verschiedenen Ländern das Schwimmen beibringt. „Manchmal wünsche ich mir, dass die Großeltern oder Eltern sich nicht in den Unterricht einmischen und den Kindern und mir mehr vertrauen.“, sagt sie, die inzwischen auf sehr viel Erfahrung zurückblicken kann.
Wenn sie in Teterow am See die Aufsicht hat, ist die Sicherheit der Badegäste ihr das Wichtigste. „Die Badeordnung hat schon ihren Sinn!“, sagt sie. Ihr Auftreten ist freundlich, zugewandt und resolut. Und dafür schätzen sie die Badegäste ebenso wie die Verantwortlichen des ASB und der Gemeinde. Wenn es um Sicherheit geht, kennt sie keinen Spaß. „Der Steg ist mein Arbeitsplatz und kein Platz zum Sonnenbaden oder Spielen. Was wäre, wenn ich bei einem Rettungseinsatz über Handtücher oder Bälle stolpere und ein großes Unglück passiert?“, fragt sie sich.
Bisher ist alles gut gegangen und inzwischen hat Monika Ernst neben dem Ehrenamt auch einen festen Job als Rettungsschwimmerin und Hilfssanitäterin am Wasser.
Über ihren Weg dorthin und ihre schönen und weniger schönen Erlebnisse erzählt Monika Ernst im Podcast „Man müsste mal …“
Diese Folge haben wir am 20. Juli 2021 aufgenommen.









