Warum lassen Kinder ihre stärksten Gefühle ausgerechnet bei den Menschen raus, die sie am meisten lieben? In dieser Folge spreche ich darüber, was es bedeutet, für das eigene Kind der sichere Hafen zu sein und warum genau das im Familienalltag so belastend sein kann.
Du erfährst, was die Bindungsforschung dazu sagt, warum Kinder Stress, Wut und Überforderung oft nur bei ihren engsten Bezugspersonen zeigen und weshalb das ein Zeichen von Sicherheit ist und kein Fehlverhalten. Gleichzeitig geht es um die andere Seite dieser Medaille: Was macht es mit Eltern, immer der Ort zu sein, an dem alles landet? Wie hält man das auf Dauer aus, ohne selbst auszubrennen oder ständig an sich zu zweifeln?
Ich teile wissenschaftliche Einordnungen, alltagsnahe Beispiele und vor allem konkrete Impulse, wie Eltern mit dieser Dauerbelastung umgehen können, ohne die Bindung zum Kind zu verlieren oder sich selbst zu vergessen.
Kleine Ergänzung zur Folge: ich liebe es sehr der sichere Hafen zu sein. Es ist wunderschön und eine Ehre. Und ich liebe meine Tochter sehr und begleite sie gerne durch ihre schwierigeren Momente und Launen. Das also bitte nicht falsch verstehen, wenn ich sage, dass es auch mal anstrengend ist. Das eine schließt das andere nicht aus.♥️
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