Explore every episode of the podcast Lust — na dann...
| Title | Pub. Date | Duration | |
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| Die Pille mit 17 — was sie mit mir gemacht hat | 01 Jul 2026 | 00:14:32 | |
Hormone und Lust — Shownotes Episode 004 Was haben Hormone und Lust wirklich miteinander zu tun? Mehr als ich selbst lange geglaubt habe. In dieser Episode erzähle ich von zehn Jahren mit verschiedener Verhütung — drei Pillen, zwei Spiralen — und von einem Muster das ich erst im Rückblick erkannt habe: jedes Mal wenn Hormone ins Spiel kamen, veränderte sich nicht nur meine Lust, sondern auch meine Beziehungsentscheidungen. Keine Medizin-Vorlesung. Eine echte Geschichte über zehn Jahre, und die Frage die mir niemand vorher gestellt hat. Zusammenfassung und das Wichtigste auf einen BlickMit 17 habe ich angefangen die Pille zu nehmen — nicht weil mein Arzt das vorgeschlagen hat, sondern weil ich dachte, das macht man so. Jahre später, in einer anderen Beziehung, habe ich verstanden was Hormone und Lust tatsächlich miteinander zu tun haben — und wie eng das mit meinen Partnerwahlen verbunden war.
Lust — na dann. Weil 5 Minuten nicht reichen. Episode 004 — Die Pille mit 17 — was sie mit mir gemacht hat Ich habe mit siebzehn angefangen die Pille zu nehmen. Ich erzähle von drei verschiedenen Pillen, zwei Spiralen, und einem Muster das sich über zehn Jahre gezeigt hat — aber das ich erst spät erkannt habe. Bei der dritten Pille bin ich geblieben, obwohl sie nicht gut war. Aus Scham, ständig zum Arzt zu rennen. Abgesetzt habe ich erst mit 25, um schwanger zu werden. Zwischen meinen Schwangerschaften: eine Kupferspirale, ohne Hormone. Ruhe. Raus, rein, raus — mit jeder Hormonspirale ein neuer Partner. Mit jeder Runde, im Rückblick, eine schlechtere Wahl. Ich weiß bis heute nicht sicher, ob ich diese Beziehungen verlassen habe wegen der Männer. Oder wegen der Hormone. Für wen diese Episode istFür dich, wenn du dich auch schon gefragt hast ob es an dir liegt — oder an dem kleinen Präparat das du jeden Tag nimmst. Für dich, wenn niemand dir je gesagt hat dass Verhütung mehr beeinflussen kann als nur Schwangerschaft. Eine kleine Übung aus dieser FolgeIch führe inzwischen eine Art Tagebuch — nicht streng, aber wenn sich was ändert, notiere ich was gerade in meinem Körper passiert. Das hilft, Muster zu erkennen die man sonst leicht übersieht. Frag deinen Körper. Nicht nur deinen Kopf. Es gibt eine Folge die ich aufgenommen und fast nicht veröffentlicht hätte. Zu nah dran. Lust — na dann. | |||
| Das Karussell im Kopf — warum ich im Bett schweige | 30 Jun 2026 | 00:16:22 | |
Das Karussell im Kopf — warum ich im Bett schweige Es gibt Momente da ist Schweigen einfacher als ein einziger Satz. In dieser Episode geht es genau darum: warum wir im Bett schweigen statt zu sagen was wir wirklich wollen — oder eben nicht wollen. Ich erzähle von zwei Momenten in meinem eigenen Leben die mir gezeigt haben wie schnell dieses Karussell im Kopf sich dreht, schneller als jeder ehrliche Satz. Keine Kommunikationsratgeber-Tipps. Zwei echte Szenen. Und die Frage warum uns niemand je beigebracht hat, wie man im intimsten Moment ehrlich ist. Zusammenfassung und das Wichtigste auf einen BlickIch erzähle von einer Nacht in der ich Schlaf vorgetäuscht habe — komplett, mit kontrollierter Atmung und allem drum und dran — nur um die vier Wörter „Ich will heute nicht" nicht sagen zu müssen. Und von den Malen wo ich Orgasmen vorgespielt habe, weil es einfacher war als zu erklären warum etwas nicht funktioniert. Beides ist im Bett schweigen — nur auf verschiedene Arten. Und beides hat mich Jahre gekostet, bis ich verstanden habe warum ich das eigentlich getan habe.
Lust — na dann. Weil 5 Minuten nicht reichen. Episode 003 — Das Karussell im Kopf — warum ich im Bett schweige Ich habe einmal so getan als ob ich schlafe. So einfach diese vier Wörter. Und trotzdem unmöglich, in dem Moment, in der Dunkelheit. Was in dieser Episode passiertIch erzähle von zwei Nächten. In der ersten täusche ich Schlaf vor — mit kontrollierter Atmung, mit einem extra eingebauten Bein-Zucken, damit es überzeugender wirkt. Eine komplette Inszenierung, nur um ein Gespräch zu vermeiden. In der zweiten spiele ich einen Orgasmus vor. Beides fühlte sich in dem Moment nicht wie Lüge an. Ich habe lange gedacht es geht nur um Konfliktvermeidung. Aber es ist mehr als das. Es ist fehlende Sprache. Das lernen wir nirgendwo. Was wir stattdessen lernen ist: im Bett funktioniert man. Für dich, wenn du auch schon mal so getan hast als ob. Für dich, wenn du weißt was du sagen willst — aber die Wörter im entscheidenden Moment einfach nicht kommen. Eine kleine Übung aus dieser FolgeIch übe inzwischen den einen Satz laut zu sagen. Manchmal im Auto, an roten Ampeln. Nicht weil es albern klingt — sondern weil es Übung ist, für etwas das uns niemand beigebracht hat. Ich will heute nicht. Wenn dich heute eine Aussage erwischt hat — Mehr auf lustnadann.de Lust — na dann. | |||
| Stell dich nicht so an — der Satz der alles blockiert | 30 Jun 2026 | 00:12:19 | |
Stell dich nicht so an — der Satz der alles blockiert Diesen Satz kennt fast jede Frau. Von der Ärztin, vom Partner, von der Freundin. Und irgendwann — aus dem eigenen Kopf. In dieser Episode rede ich darüber was stell dich nicht so an wirklich anrichtet. Nicht nur in einem Moment. Sondern über Jahre. Und warum er die Lust blockiert bevor sie überhaupt eine Chance hat. Keine Aufzählung, keine Tipps. Zwei Szenen. Eine Erkenntnis. Und die Frage ob du den Satz gerade auch gehört hast — von dir selbst. Zusammenfassung und das Wichtigste auf einen BlickIch fange da an wo es bei den meisten von uns anfängt: als Kind. Wenn du hingefallen bist und geweint hast und die Antwort war — steh erst auf, dann komme her. Erst aufstehen. Dann Trost. Als ob du das Recht auf das Gefühl erst verdienen müsstest indem du es überwindest. Und dreißig Jahre später sitze ich beim Arzt und erzähle was mich beschäftigt. Und sie sagt — das ist völlig normal, das kommt in Ihrem Alter bei vielen Frauen vor. Gut gemeint. Aber keine Antwort auf meine Frage. Stell dich nicht so an hat die Lust nicht weggemacht. Es hat die Frage danach begraben.
Lust — na dann. Weil 5 Minuten nicht reichen. Episode 002 — Stell dich nicht so an Ich habe diesen Satz sehr oft gehört. Nicht: er macht dich stark. Ich erzähle von zwei Momenten. Der erste ist aus der Kindheit. Hinfallen. Weinen. Und die Antwort: steh erst auf, dann komme her. Der zweite ist beim Arzt. Dreißig Jahre später. Sie sagt: das ist völlig normal. Weil gut gemeint und wirklich hilfreich zwei verschiedene Dinge sind. Die Erkenntnis die mich lange begleitet hatStell dich nicht so an hat die Lust nicht weggemacht. Weil jede Frage die lange genug nicht gestellt werden darf irgendwann aufhört gestellt zu werden. Und dann stehst du eines Tages da und weißt nicht mehr wann es anders war. Und falls du gerade denkst —Stell dich nicht so an, das ist doch kein Podcast der mir hilft. Dann schau mal wie schnell der Satz da war. Du hast diesen Satz nicht verdient. Deine Frage war real. Sie ist es immer noch. Wenn dich heute etwas erwischt hat — Lust — na dann. | |||
| Wann habe ich aufgehört zu wollen? | 30 Jun 2026 | 00:11:52 | |
Wann habe ich aufgehört zu wollen? Weibliche Lust ist kein Schalter. Sie dimmt. Leise, schleichend, irgendwann einfach anders. In dieser ersten Episode stelle ich die Frage die fast jede Frau kennt — aber selten laut stellt: Wann habe ich eigentlich aufgehört zu wollen? Keine Diagnose. Keine Liste. Nur die Frage. Und der Anfang davon, sie endlich ernst zu nehmen. Zusammenfassung und das Wichtigste auf einen BlickIch erzähle von einem Abend im Bett. Von dem Karussell das anfängt wenn jemand rankommt und du nicht weißt was du gerade fühlst. Und von dem Moment wo ich gemerkt habe: Ich frage mich nicht was ich will. Ich frage mich was mit mir nicht stimmt. Das ist kein Randunterschied. Das ist der Kern von allem was in diesem Podcast passiert. Weibliche Lust verschwindet nicht dramatisch. Sie erklärt sich weg — durch Stress, Alltag, Kinder, die Pille, den Job. Und irgendwann wartet man einfach. Auf ihn. Auf den richtigen Moment. Auf das Gefühl das von selbst kommen soll.
Diese Episode ist kein Ratgeber. Sie gibt dir keine Antwort. Sie gibt dir die Frage zurück — mit Erlaubnis, sie laut zu stellen. Lust — na dann. Weil 5 Minuten nicht reichen. Episode 001 — Wann habe ich aufgehört zu wollen? Es gibt keinen Moment an den ich mich erinnern kann. Genau das ist der Einstieg in diesen Podcast. Nicht wie man weibliche Lust „zurückbekommt". Nicht was man tun soll wenn der Partner zu wenig initiiert. Sondern die Frage davor — die die meisten Frauen nie laut stellen. Was in dieser Episode passiertIch erzähle von einem Abend im Bett. Will ich das jetzt? Muss ich? Was wenn ich nein sage? Ich habe in diesem Moment nicht an ihn gedacht. Das ist ein Unterschied. Und der ist größer als er klingt. Was ich in dieser Episode erkenneLust verschwindet nicht wie ein Licht das ausgeht. Dann fängt das Erklären an. Stress. Alltag. Kinder. Die Pille. Der Job. Alles mögliche — nur nicht die eigentliche Frage: Wo wollte sie eigentlich hin? Ich habe irgendwann verstanden dass ich nie gelernt hatte, meine Lust als meine Aufgabe zu sehen. Für dich, wenn du weißt wovon ich rede — Für dich, wenn du stark bist im Leben und im Bett wartest. Für dich, wenn du denkst: vielleicht bin ich halt nicht so. Das hier ist der Anfang davon, das anders zu sehen. In der nächsten Folge reden wir über den Satz der alles blockiert — bevor die Lust überhaupt eine Chance hat. Wenn dich heute ein Satz erwischt hat — Mehr auf lustnadann.de — dort findest du auch die heimliche Folge. Lust — na dann. | |||
| Ich bin Silke — und das hier ist anders | 30 Jun 2026 | 00:05:54 | |
Diese erste Folge fängt nicht mit Willkommen an. Sie fängt mit einem Morgen an. Terrasse, Kaffee, Ausblick — und dann dieser eine Gedanke der sich irgendwann einschleicht: wann hab ich eigentlich aufgehört das zu wollen? Das ist der Start von Lust — na dann. Kein Ratgeber. Keine Liste. Keine Frau die alles herausgefunden hat und es jetzt erzählt. Eine Frau die laut denkt — und dabei ehrlicher ist als fast alles was du bisher über weibliche Lust gehört hast. Worum geht es in dieser Folge?Silke ist 46. Unternehmerin, Mutter, in einer Beziehung. Sie hat im Internet alles abgesucht, Artikel gelesen, mit Freundinnen gesprochen. Und irgendwann aufgehört zu suchen — nicht weil sie eine Antwort gefunden hätte, sondern weil das was sie fand sich nicht nach ihr angefühlt hat. Also macht sie es selbst. Laut. In diesem Podcast. Die Lust ist nicht weg. Sie ist nur nicht da. Nicht hier. Und das ist der Ausgangspunkt für alles was kommt. Das sind die Themen in dieser Episode
Lust — na dann. Weil 5 Minuten nicht reichen. Nicht als Slogan. Als ehrliche Aussage. Fünf Minuten reichen nicht für dieses Thema. Und ehrlich gesagt auch nicht für das was du eigentlich fragen willst. Silke redet über die Tabs die man öffnet und wieder schließt. Über den Satz "stell dich nicht so an" — vom Partner, von der Ärztin, von der Mutter oder sonst wem. Über den Moment im Bett wo sich alles irgendwie verweigert obwohl man eigentlich nur da sein will — und diesen Moment eigentlich so toll findet und ihn genießen wollen würde. Sie redet über einen früheren Podcast über Lust der heute nicht mehr nach ihr klingt. Der nach einer Person klingt die sie mal war — irgendwie noch ist — irgendwie vielleicht nicht mehr sein wird. Oder nicht mehr sein will. Sie hat das gerade wirklich nur laut gedacht. Das ist das Format. Laut denken. Ehrlich. Ohne Auflösung. Perimenopause — das Wort das Silke nicht magSie sagt es trotzdem. Weil es am nächsten drankommt. Weil sie es gegoogelt hat — definitiv nicht nur einmal. Und weil das Wort alt klingt aber die Realität dahinter nicht aufhört zu existieren nur weil man den Tab schließt. Das MittendrinDer Zustand in dem man weiß dass sich gerade irgendwie was ändert — und trotzdem feststeckt. Nicht vorwärtskommt. Und irgendwann denkt: das ist nichts mehr für mich. Das bin ich nicht mehr. Doch bist du. Das ist der Satz mit dem diese Folge endet. Und der Grund warum dieser Podcast existiert. Die heimliche FolgeEs gibt eine Folge die Silke aufgenommen und nicht veröffentlicht hat. Zu nah dran. Sie heißt Die heimliche Folge — und die findest du auf lustnadann.de. Abonnieren und weitersendenAbonniere Lust — na dann bei Apple Podcasts oder Spotify damit du keine Folge verpasst. Und wenn du das hier hörst und denkst — das klingt nach mir — dann sende es an deine Freundin. Sie wird wissen warum. | |||
| Der Tab den ich geschlossen habe | 02 Jul 2026 | 00:13:55 | |
Perimenopause Erfahrung — Shownotes Episode 005 Mit 36 hatte ich eine verspätete Periode. Mein erster Gedanke: endlich. Tab auf, kurz gegoogelt, Tab zu. Weitergemacht. Mit 44 hat mein Körper aufgehört sich an Zeitpläne zu halten. In dieser Episode erzähle ich von meiner echten Perimenopause Erfahrung — vom Tracker der plötzlich nur noch schätzen kann, von der Hitze die ich erst gar nicht als Hitze erkannt habe, und von den eiskalten Füßen bei 30 Grad draußen. Und darüber warum wir den Tab schließen. Und was passiert wenn man ihn endlich offen lässt. Zusammenfassung und das Wichtigste auf einen BlickKeine Medizin-Vorlesung. Keine erschreckenden Fakten. Eine echte Geschichte über das was passiert wenn der Körper anfangt etwas anderes zu machen als erwartet — und warum man so lange wegschaut.
Lust — na dann. Weil 5 Minuten nicht reichen. Episode 005 — Der Tab den ich geschlossen habe Mit 36 dachte ich: endlich fängt das an. Ich erzähle von meinem Periodentracker der plötzlich nur noch schätzen kann. Von dem Abend mit Freunden wo ich dachte, alle anderen sind verrückt — und ich war die Verrückte. Von der Hitze die ich zunächst nicht als Hitze erkannt habe. Und von dem Moment wo ich irgendwann laut gesagt habe: Ich glaube es hat weniger mit Gleichgültigkeit zu tun als man denkt. Ich war nicht gleichgültig. Ich war nicht bereit. Nicht bereit bedeutet: ich habe die Information gelesen. Ich habe sie abgelegt. Aber ich wollte mich noch nicht damit auseinandersetzen was das über meinen Körper sagt. Das Problem: der Körper schließt den Tab nicht mit. Niemand hat mir je gesagt: du bist nicht kaputt. Du veränderst dich. Das ist nicht dasselbe. Den habe ich dir heute gegeben. Wenn dich heute eine Aussage erwischt hat — Lust — na dann. | |||
| Flämmchen der Lust | 04 Jul 2026 | 00:13:11 | |
Lust pflegen — warum ein Flämmchen reicht Lust pflegen — das klingt erstmal nach Arbeit. Nach einem Programm, das man durchziehen muss. Doch in Folge 007 von Lust — na dann… zeigt Silke, dass es um etwas viel Einfacheres geht: um einen kurzen Moment. Und um die Entscheidung, nicht darüber hinwegzulaufen. Silke erzählt von einem Abend, an dem sie unter der Dusche ein leises Flämmchen gespürt hat. Kein großes Feuer, kein dramatischer Moment. Eher ein Flüstern ihres Körpers: Ich bin noch da. Und anstatt wie sonst einzucremen, den Schlafanzug anzuziehen und Feierabend zu machen, hat sie das Handtuch fallen lassen. Und ist nackt zu ihrem Freund ins Wohnzimmer gegangen. Was früher verlässlich und planbar war, kommt heute überfallartig. Silkes Zyklus ist seit der Perimenopause unberechenbar geworden — und ihre Lust damit auch. Kein Kalender hilft mehr, kein Periodentracker kann vorhersagen, wann das nächste Flämmchen kommt. Es kommt, wenn es kommt. Kurz und leise. Und wenn man nicht schnell genug hinguckt, ist es wieder weg. Lust pflegen bedeutet in dieser Folge nicht, Sex zu optimieren oder an der Beziehung zu arbeiten. Es bedeutet: ein leises Signal des eigenen Körpers ernst nehmen, statt es im Alltag untergehen zu lassen. Wäsche, Küche, noch schnell die Mails — und das Flämmchen? Schade, weg. Silke kennt dieses Muster. Und sie erzählt von beiden Seiten: dem Abend, an dem sie hingeguckt hat, und dem, an dem sie es nicht getan hat. Die Überraschung, die Silke beschreibt: Die Lust kann heute intensiver sein als früher. Gerade weil sie nicht mehr selbstverständlich ist. Gerade weil sie nicht auf Knopfdruck kommt. Wer ein Flämmchen pflegt, erlebt Sex, der bewusster, voller und echter ist als das, was früher mit langem Aufbau und Planung kam. ZusammenfassungSilke erzählt von einem konkreten Abend, an dem sie unter der Dusche ein leises Flämmchen gespürt hat — und sich entschieden hat, darauf einzugehen. Die Folge zeigt: Lust ist nicht weg, nur weil sie nicht mehr planbar ist. Sie kommt überfallartig, kurz und leise. Wer sie pflegt, erlebt intensiveren Sex als früher. Wer drüber trampelt, wacht am nächsten Morgen auf und denkt: schade. Eine ehrliche Folge über Flämmchen, Sofaabende und die Frage, ob Hingucken reicht. Was du in dieser Folge erfährst
Diese Folge ist kein Ratgeber. Es gibt keine fünf Schritte und keinen Fahrplan. Silke erzählt, was passiert ist. Was sie gefühlt hat. Und was sie daraus gelernt hat — auch wenn sie noch mittendrin steckt. Lust pflegen ist keine Methode. Es ist eine Haltung. Shownotes und EpisodendetailsDiese Folge ist die erste im Podcast, in der Lust nicht als Problem auftaucht. Nicht als etwas, das fehlt, blockiert oder nachlässt. Sondern als etwas, das wirklich da ist. Etwas, das Silke gespürt hat. Und das macht Folge 007 besonders. Während die bisherigen sechs Folgen Lust aus der Perspektive der Abwesenheit erzählt haben — warum sie nachlässt, was sie blockiert, worüber geschwiegen wird — dreht diese Folge die Richtung um. Hier ist Lust da. Nicht verlässlich, nicht planbar, nicht laut. Aber da. Zwei Abende, ein UnterschiedSilke beschreibt zwei Abende. Der erste beginnt unter der Dusche. Warmes Wasser, Handtuch auf der Haut, ein Blick in den Spiegel. Sie spürt ein Flämmchen — und entscheidet sich, es nicht ausgehen zu lassen. Statt Eincremen und Schlafanzug lässt sie das Handtuch fallen, geht nackt ins Wohnzimmer zu ihrem Freund. Zufälligerweise direkt am Schrank vorbei, direkt neben ihm. So, eigentlich ganz zufällig. Der zweite Abend ist das Gegenstück. Sofa, Handy, müde. Das Flämmchen kommt — und Silke sagt: gleich. Am nächsten Tag ist es weg. Statt Nähe gab es eine Serie, die sie am Morgen schon vergessen hat. Das Flämmchen hätte sie sich gemerkt. Früher planbar, heute überfallartigSilke spricht offen darüber, dass ihr Zyklus seit der Perimenopause unberechenbar geworden ist. Früher konnte sie Lust fast im Kalender sehen — um den Eisprung herum, verlässlich, berechenbar. Das funktioniert nicht mehr. Der Körper hat seine eigene Zeitrechnung und teilt sie nicht mit. Die Lust kommt heute überfallartig. Wie ein Flämmchen, das plötzlich da ist und genauso plötzlich wieder verschwinden kann. Kein langsamer Aufbau, kein Hochfahren wie früher. Und dann stehen zwei Möglichkeiten im Raum: hingucken oder drüber trampeln. Gleich sagen oder jetzt sagen. Das Handtuch fallen lassen oder den Schlafanzug anziehen. Silke beschreibt dieses Muster schonungslos ehrlich: Manchmal trampelt sie drüber. Zu müde, zu abgelenkt, zu viel im Kopf. Das ärgert sie jedes Mal — nicht wütend, eher so ein stilles „schade halt". Weil sie weiß, wie der andere Abend sich angefühlt hat. Was Silke überrascht hatDie Lust ist heute intensiver als früher — gerade weil sie nicht mehr selbstverständlich ist. Wenn Silke das Flämmchen ernst nimmt, wird der Sex bewusster, voller, echter. Nicht technisch besser. Sondern echter. Weil sie nicht reingestolpert ist, sondern hingegangen. Und danach trägt sie den Moment tagelang mit sich. Nicht als Erinnerung, die verblasst — eher als Beweis, dass ihr Körper das kann. Dass da was ist, auch wenn es nicht jeden Abend kommt. Manchmal denkt sie am nächsten Morgen daran und lächelt. Nicht weil der Sex spektakulär war. Sondern weil sie hingeguckt hat. Keine Lösung — eine HaltungDie Folge endet nicht mit einem Ratschlag. Sie endet mit einer Haltung: Ich lerne noch hinzugucken. Nicht jedes Flämmchen wird was, aber die, die was werden, die trage ich mit mir. Tagelang. Silke hat nicht die Lösung gefunden. Sie macht diesen Podcast, weil sie die Lösung nicht hat. Aber sie weiß jetzt, dass die Lust da ist. Und dass der Unterschied nicht ist, ob das Flämmchen kommt — sondern was sie dann macht. Wenn dich das anspricht, schick die Folge deiner Freundin. Ohne ein Wort dazu. | |||
| Warum die Verliebtheit nicht ewig hält — und was danach kommt | 03 Jul 2026 | 00:13:44 | |
Verliebtheit lässt nach — Shownotes Episode 006 Das Knistern am Anfang. Dieser Moment wo alles neu ist, wo ein Blick reicht. Und dann wird es irgendwann ruhiger. Nicht schlecht, nicht kaputt — einfach ruhiger. In dieser Folge erzähle ich von einem Nachmittag mit meiner Schwester. Von einem Satz, den ich seitdem nicht vergessen habe. Und davon, warum die Verliebtheit irgendwann nachlässt — und was danach kommen kann. Zusammenfassung und das Wichtigste auf einen BlickIch saß bei meiner Schwester, Kaffee, Wohnzimmer, und habe erzählt dass eine Beziehung ruhiger geworden war. Flacher. Weniger Knistern. Und sie hat mir etwas erklärt, das ich so noch nie gedacht hatte.
Ich bin Silke. Episode 006 — Warum die Verliebtheit nicht ewig hält — und was danach kommt Das Knistern am Anfang — ich liebe das. Ein Nachmittag bei meiner Schwester. Ich erzähle ihr dass eine Beziehung ruhiger geworden ist. Sie hört zu. Und dann sagt sie einen Satz, der alles verändert wie ich meine Beziehungen sehe. Sie sagt: in den ersten sechs Monaten sorge ich dafür dass mein Partner alles Schwierige an mir kennt. Weil in dieser Zeit alles verziehen wird. Ich habe das nie gemacht. In keiner Beziehung. Das MusterIch habe an dem Nachmittag alle meine Beziehungen nebeneinander gesehen. Wie Fotos auf dem Tisch. Knistern. Ruhiger. Weniger. Es ist nicht der Mann. Nicht die Umstände. Lust wächst nicht gut in einem Raum wo man sich ständig managen muss. Wo man rechnet statt spürt. Aber es gibt auch etwas anderes. Lust die aus Kenntnis kommt. Nicht aus Neuheit. Weil jemand mich kennt — wirklich kennt — und trotzdem da ist. Auf lustnadann.de wartet die heimliche Folge. Zu nah dran um sie einfach zu veöffentlichen. Nur für dich. Ich bin Silke. | |||