Kant glaubte an die Unsterblichkeit der Seele. Für diese findet die Vernunft drei verschiedene Argumente, analog zu den drei Argumenten für die Existenz Gottes: Das Argument aus dem vermeintlichen Wesen der Seele, welches Kant widerlegt. Das Argument, dass die Beschaffenheit der Seele auf eine Bestimmung jenseits unseres irdischen Lebens zu weisen scheint, welches Kant als unzulänglich erweist, aber dennoch schätzte. Und das moralische Argument, das allein übrig bleibt.
Zitat: 0:08
Der Parallelismus zwischen rationaler Psychologie und rationaler Theologie: 2:04
Der ontologische Beweis für die Unsterblichkeit der Seele: 12:18
Der physikopsychologische Beweis für das Fortleben der Seele: 24:28
- Die Zweckmäßigkeit der Natur: 25:44
- Die Seele scheint für höhere Zwecke bestimmt: 34:42
- Der Wert des physikopsychologischen Beweises: 58:07
Der moralische Beweis für das Fortleben der Seele: 1:07:57
Der Parallelismus zwischen physikopsychologischem und moralischem Beweis: 1:23:18
Dank: 1:28:56
Übersicht über die Metaphysik nach Kant: https://jonathanivoloewer.de/wp-content/uploads/2024/05/Metaphysik-nach-Kant-scaled.jpg
Insbesondere das ontologische Argument für die Unsterblichkeit der Seele bespricht Kant in seiner Kritik der reinen Vernunft im Hauptstück über die Paralogismen: https://www.korpora.org/Kant/aa03/262.html. Umfassendere Auseinandersetzungen mit den Argumenten für das Fortleben der Seele, insbesondere mit dem physikopsychologischen, finden sich in seinen Vorlesungen über Metaphysik, wo diese sich mit rationaler Psychologie auseinandersetzen: https://archive.org/details/kantsgesammeltes0028kant/mode/2up | https://archive.org/details/kantsgesammeltes0028kant_d7g2/mode/2up.
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