Holzgeflüster mit Tobias Schädel – Vom Konzern insSchreinerhandwerk
Tobias Schädel,Inhaber und Geschäftsführer der Raumwerk GmbH in Neunkirchen, spricht mit Marcoüber seinen ungewöhnlichen Weg vom Diplomkaufmann und Konzernmitarbeiter zumUnternehmer im Schreinerhandwerk. Im Mittelpunkt stehen sein Wechsel aus derlangsamen Konzernwelt, der Aufbau einer Schreinerei ohne klassischeSchreinerlehre und die strategische Spezialisierung auf Möbel, Innenausbau undganzheitliche Raumkonzepte.
In dieser Folge:
Warum Tobias sichheute eher als Unternehmer denn als Schreiner sieht
Wie BWL, Vertriebund Business Development seinen Weg geprägt haben
Was ihn an derKonzernwelt störte und warum er sich für mehr Tempo und Eigenverantwortungentschied
Wie eine persönlicheKrise mit Burnout zu einem Wendepunkt wurde
Wie der Einstieg insHandwerk über Messebau, Innenausbau und Netzwerke gelang
Warum ein ehemaligerBauernhof, ein Schweinestall und ein Hühnerstall Teil der frühenUnternehmensgeschichte wurden
Welche Rückschläge –darunter eine problematische CNC-Investition – den Aufbau erschwerten
Wie Raumwerk sichauf Möbelinnenausbau, Praxisausbau und komplexe Komplettlösungen spezialisiert
Welche ZukunftspläneTobias verfolgt und warum das Schreinerhandwerk die Kernkompetenz bleibt
Was TobiasGründerinnen und Gründern im Handwerk mit auf den Weg gibt
Kapitel
(00:00) VomDiplomkaufmann zum Unternehmer im Schreinerhandwerk
(01:23) Was Tobiasheute beruflich macht
(01:47)Handwerkerfamilie, aber zunächst kein Holz
(02:34) DasPlanspiel als Wendepunkt Richtung Unternehmertum
(03:49) Warum dasBWL-Studium für Tobias nahelag
(04:24) Umwege odernotwendige Bausteine?
(05:58) Was Tobiasam meisten geprägt hat
(07:48) Warum er dieKonzernwelt hinter sich ließ
(10:46) Der Ausstiegaus dem alten Job und die Burnout-Krise
(12:54) Wie Tobiasins Schreinerhandwerk kam
(14:36) Vom erstenGeschäftsmodell zum Bauernhof
(16:28)Schweinestall als Werkstatt, Hühnerstall als Büro
(18:30) Rückschlägein der Gründungsphase
(19:06) Die kaputteNesting-CNC und ihre Folgen
(22:33) RaumwerksGeschäftsmodell und Spezialisierung
(24:49) WarumPraxisausbau attraktiv wurde
(26:36) Rebranding,Messeauftritte und der Ausbau zum Generalunternehmer
(27:57) Der geplanteEinstieg in den High-End-Residential-Markt
(29:32) Warum dasSchreinerhandwerk die Kernkompetenz bleibt
(31:10)Spezialisierung, Digitalisierung und der Druck im Mittelstand
(32:34) Möbelgestalten statt nur bauen
(34:33) SchnelleFragerunde
(36:58) Tobias’Wünsche für Raumwerk in fünf Jahren
(37:40) Gründer-Rat:Evolution statt Revolution
Zitate
„Ich bin Unternehmerin erster Linie.“
„Evolution stattRevolution.“
Drei Ideen aus dem Gespräch
Schnellboot statt Tanker:
Beweglichkeit und schnelle Entscheidungenkönnen gegenüber trägen Strukturen ein Vorteil sein.
Evolution statt Revolution:
Neue Geschäftsfelder zunächst kleintesten, daraus lernen und schrittweise weiterentwickeln.
Die eigene Genius Zone finden:
Aufgaben und Rollen so gestalten, dassMenschen ihre Stärken wirksam einsetzen können.