heise meets … Der Entscheider Talk - ist der Podcast mit Entscheidern für Entscheider. Wir besprechen kritische, aktuelle und zukunftsgerichtete Themen aus der Perspektive eines Entscheiders. Wir begrüßen Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Immer aktuell und nah am Geschehen.
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Horizons #24: Wie Digitalisierung in Niedersachsen funktioniert
Friday, August 23, 2024 • Duration 22:27
Bastian Brunotte, Lotse bei der Digital Mindset GmbH und Johanna Heise, Head of Brand & Culture bei Heise Medien, haben den niedersächsischen Minister vors Mikrofon bekommen und ihm Fragen gestellt, die auf der Horizons by heise zentrale Themen sind.
Krisenkommunikation: Schnelligkeit vor Vollständigkeit
Wednesday, July 24, 2024 • Duration 35:06
Krisen kommen bei Unternehmen und Organisationen oft unangekündigt, könnten aber durch Prävention und Übungen erkannt werden: Unternehmen/Organisationen sind dann auf den Ernstfall vorbereitet. Keine Krise gleicht der anderen, aber Vorbereitung erleichtert den Umgang damit.
AIOT – Made in Taiwan mit Auswirkungen auf Deutschland (Gesponsert)
Wednesday, March 27, 2024 • Duration 32:34
Künstliche Intelligenz und Internet of Things (AIOT) rücken immer mehr in unseren beruflichen Alltag und in unser Privatleben. Welche Rolle spielen dabei taiwanesische Unternehmen? – Beispiele: Handel und Speichermedien.
Künstliche Intelligenz - wo stehen wir mit der Sicherheit
Wednesday, March 23, 2022 • Duration 32:22
Gisela Strnad spricht mit Dr. Dirk Stenkamp, Vorstandsvorsitzender TÜV NORD AG zum Thema „Künstliche Intelligenz, wo stehen wir mit der Sicherheit“
„Mit KI stehen wir an der Schwelle eines neuen Zeitalters und KI übernimmt Aufgaben schneller und fehlerfreier, als Menschen das könnten.“ sagt Stenkamp.
Future Angst
Wednesday, March 16, 2022 • Duration 46:12
Gisela Strnad spricht mit Dr. Mario Herger über sein Buch „Future Angst“. Die „gute alte Zeit“ gab es nie, nur die Zukunft können wir proaktiv gestalten. Es geht im Buch u.a. um den Umgang mit Technologien, die damit verbundene Psychologie und den notwendigen Perspektivwechsel.
Erfindungen und Veränderungen ist kein Phänomen unserer Zeit. Auch in der Vergangenheit brauchten Neuerungen oftmals sehr lange, um akzeptiert zu werden und im Alltag Einzug halten zu können. Anhand von Beispielen wie dem Spiegel, Plüschbären, Fahrstühle, Stethoskop usw. wird deutlich, welche unsinnigen Argumente gegen die Nutzung gebracht wurden. Erstaunlich ist, das ablehnende Argumente, von vor vielen hundert Jahren, auch heute noch aktuell sind.
Wir leben schon immer in Übergangszeiten, das ist nichts neues. Übergänge müssen gemeistert werden und disruptive Ansätze sind Herausforderungen an uns alle. Jedoch wo ist die Ambition für Neues in Deutschland geblieben? Dr. Mario Herger zitiert aus einer Studie: „Deutschland hatte im Jahr 2001 noch 1,5 Mio. Gründer. 2019 waren es nur noch 500.000 Firmengründer.“ Zudem ist das Image von Menschen die Firmen gründen, massiv gesunken.
Ein Ratschlag zur Veränderung ist: „Technik nicht nur aus den technischen Features heraus darstellen, sondern Geschichten um die Technik erzählen und Visionen aufbauen“. Es gibt dazu bereits heute gute Beispiele auf der Welt. Lassen Sie sich inspirieren.
Hat Deutschland den Anschluss an die Digitalisierung schon verloren?
Wednesday, March 9, 2022 • Duration 43:09
Gisela Strnad spricht mit Achim Berg, u.a. BITKOM Präsident, darüber, ob Deutschland den Anschluss an die Digitalisierung verloren hat.
Lt. Achim Berg fehlt es in Deutschland am Willen zur Digitalisierung. Im internationalen Vergleich fallen wir immer weiter ab. Er ist überrascht, wie gleichgültig, fast schon fatalistisch, sich viele gegen den Fortschritt verschließen. In den Behörden sind wir in den 80er Jahren stehen geblieben und in den Schulen in den 70er Jahren. Unser Land wirkt schlaff. Die Welt wartet nicht auf uns, und wenn wir es nicht schaffen, den Anschluss wieder herzustellen, wird es langfristige Folgen für uns haben. Das Kapital und die Möglichkeiten sind vorhanden, es muss nur umgesetzt werden. Zudem schaffen wir eine Veränderung in diesem Land nur, wenn das verloren gegangene Vertrauen in den Staat wieder hergestellt wird.
Start-ups waren in den vergangenen Jahren immer wieder der Garant für neue Ideen und Innovation. Leider geht die Zahl der Gründungen in Deutschland zurück. „Mich haben diese Zahlen fassungslos gemacht. Wir haben scheinbar eine Sattheit im Land erreicht, die Risiko scheut. Aber alle schauen auf die großartigen Gründer.“ bemängelt Achim Berg.
Zudem bemerkt er, dass Europa die Führerschaft in einigen Themen übernehmen könnte, wenn wir nicht alles mit der „Gießkanne“ angehen würden. Wir müssen uns konzentrieren, seiner Meinung nach auf die Themen, Medizintechnik mit KI und autonomes Fahren.
Lebenslanges Lernen – Digitales Know-how wichtiger denn je!
Wednesday, March 2, 2022 • Duration 27:49
Gisela Strnad spricht mit Thorsten Mücke, Projektmanager heise Academy über „Lebenslanges Lernen – Digitales Know-how wichtiger denn je!“ Lebenslanges Lernen ist kein neues Thema. Bereits früher gab es den Spruch „Man lernt nie aus“. Nur das wir hier von Spezialisierung gesprochen habe. Heute geht es bei Lebenslangem Lernen um die Aneignung von interdisziplinärem, breitem Wissen und um notwendige Softskills. Der bessere Begriff heute wäre „Lebensbegleitendes Lernen“. Digitales Wissen wird heute gerade in Bürojobs vorausgesetzt. Wenn wir aber tatsächlich hinter die Kulissen schauen, merken wir, dass bei jedem erhebliche Lücken auftreten. Wir lernen zu 70% informell und bedarfsorientiert am Arbeitsplatz, hier helfen E-Learning-Plattformen. Lerninhalte können nach Bedarf jederzeit und aktuell genutzt werden. Diese werden klassische Seminare aber nicht ersetzen. Die heise Academy ist dabei ein guter Baustein, als Lernplattform für Mitarbeitende und Unternehmen. Wobei Mitarbeitende immer überlegen sollten, wie sie dauerhaft ihren Wert am Arbeitsmarkt erhalten, sollten Unternehmen für Ihre Mitarbeiter eine Weiterbildungsstrategie entwickeln, um in der immer digitaler werdenden Geschäftswelt mithalten zu können.
Aufbau einer Arbeitgebermarke durch Employer Branding
Wednesday, February 23, 2022 • Duration 41:55
Gisela Strnad spricht mit Jörg Wolf, Agentur Castenow über „Aufbau einer Arbeitgebermarke durch Employer Branding“.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen heute einen Arbeitgeber. der mit seiner Haltung, seinem Gemeinschaftsgefühl und seinen Werten überzeugt. Dabei ist es wichtig, auf die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu hören und mit Ihnen gemeinsam zu ergründen, warum Sie jeden Tag wieder mit Freude zur Arbeit kommen. Jörg Wolf sagt „Nur was von innen brennt, kann auch nach außen strahlen“. Zuhören, Schwachstellen ansprechen und Geschichten aus dem eigenen Unternehmen erzählen. Zudem die richtigen Zielgruppen und Menschen erreichen, die zum Unternehmen passen, das sind wichtige Voraussetzungen für den Aufbau einer Arbeitgebermarke. Wofür steht das Unternehmen, was ist die DNA, was war einmal der Gründergedanke, welche Chancen bietet das Unternehmen. Alles Punkte, die eine Arbeitgebermarke einmalig machen und kreativ kommuniziert werden muss. „Dabei ist es wichtig, dass es nur eine Brand Philosophie geben kann. Employer Branding und Markendarstellung müssen zusammenpassen“ empfiehlt Jörg Wolf.
Durch die intensive Auseinandersetzung mit dem Unternehmen, seinen Mitarbeitenden und Zielen, erlangt das Unternehmen ein strategisches Steuerungsinstrument zur Positionierung als Arbeitgebermarke. Die Mitarbeiterbindung, „wofür arbeite ich hier“ wird gestärkt. Der Wandel kann aktiver mitgestaltet und begleitet werden. Zudem ist jetzt schon abzusehen, dass in Zukunft Unternehmen, die eine starke Arbeitgebermarke haben, gute Mitarbeiter bekommen und sich dadurch am Markt beweisen können. Jörg Wolf weist darauf hin, „Es ist keine Frage von Budget, eine Arbeitgebermarke aufzubauen, sondern eine Frage von Vertrauen, Haltung, Mitarbeitereinbindung und innerer Stärke des Unternehmens“.
Die Transformation der IT und der Arbeitsplatz der Zukunft (Gesponsert)
Wednesday, February 16, 2022 • Duration 30:04
Gisela Strnad spricht mit Christina Poetzsch, Field Marketing Managerin Mittelstand, Dell Technologies über „Die Transformation der IT und den Arbeitsplatz der Zukunft“ .
Der deutsche Mittelstand ist Meister seines Fachs. Als Innovations- und Technologiemotor erfreut er sich zu Recht internationaler Wertschätzung, und so wundert es nicht, dass die mittelständische Wirtschaft boomt. Das Potenzial der Digitalisierung schöpfen die Unternehmen allerdings noch lange nicht aus.
Die sogenannte „neue Normalität“ als Folge der Pandemie hat alle seit mehr als einem Jahr fest im Griff. Auch Unternehmen und ihre Mitarbeiter:innen mussten sich innerhalb kürzester Zeit auf eine Situation einstellen, die so niemand vorhersehen konnte. So waren zum Beispiel Arbeitgeber:innen mit einem Mal in der Pflicht, ihrer Belegschaft gewissermaßen über Nacht die Möglichkeit zu bieten, ganz oder teilweise von Zuhause aus zu arbeiten – und nicht jedes Unternehmen war darauf vorbereitet.
Dass flexible Arbeitsplatzmodelle für beide Seiten – Arbeitnehmer:innen und Arbeitgeber:innen – zahlreiche Vorteile bieten, ist ebenfalls keine neue Erkenntnis, und spätestens jetzt dürfte allen klar sein, dass sie weit mehr sind als ein netter, aber letztlich verzichtbarer Luxus. Mitarbeiter:innen erwarten heute schlicht die Möglichkeit, unabhängig von Zeit und Ort produktiv arbeiten zu können – und das nicht erst seit der Pandemie. Die Unternehmen wiederum profitieren von motivierten Arbeitskräften und haben, wenn sie derlei Modelle anzubieten bereit sind, beim Kampf um die besten Talente einen echten Wettbewerbsvorteil. New Work verbessert auch die Kommunikation im Unternehmen und hat zudem einen positiven Einfluss auf die Mitarbeiter:innen – ebenso wie auf die Kundenzufriedenheit und schlussendlich auf die Unternehmenskultur insgesamt. Doch wie setzt man „New Work“ am besten um?
Dieser Podcast ist vom Arbeitgeber des Interviewpartners gesponsert
Digitale Bildung erfordert Mut zu weniger Bürokratie
Wednesday, February 9, 2022 • Duration 24:46
Dr. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer DStGB hofft, dass auch nach der Coronakrise, der Fokus auf dem Thema „Digitale Bildung“ bleibt, es geht kein Weg an der Bildungsrepublik vorbei.
Die reine Bereitstellung von Endgeräten ist nicht ausreichend, es sind auch IT Fachkräfte an Schulen erforderlich, die für einen reibungslosen Betrieb sorgen. Diese Fachkräfte sind aber derzeit sehr schwer zu bekommen. Die im Koalitionsvertrag dargestellt Möglichkeit, auch Folgekosten über Fördermittel, aus dem Digitalpakt Schule 2.0, finanzieren zu können, ist ein erster Schritt. Zudem sollten einheitliche Tools, von Seiten der Länder, z.B. eine Schulcloud zum Einsatz kommen.
Landsberg wünscht sich, das jede Schule in Zukunft für den reibungslosen Betrieb der Digitalen Infrastruktur einen „Digitalen Schulinspektor“ einsetzen kann. Es könne nicht sein, dass die IT Infrastruktur der Schulen nur nebenbei betrieben wird. Folgende Themen sind aus seiner Sicht dringend erforderlich: „ein flächendeckendes Glasfasernetzt und funktionsfähige Schulcloud, in allen Ländern, für alle Schulformen. Zudem ist beim digitalen Schulbuch ebenfalls Nachholbedarf.“
Es sei notwendig, dass Kommunen und Länder aus Ihrem Silodenken herauskommen. Die Hemmschwellen für Kooperationen mit der Wirtschaft vor Ort oder mit großen ITK Unternehmen müssen überwunden werden, wenn wir in den nächsten 4-5 Jahren den Anschluss an die anderen Europäischen Länder erreichen wollen. Auch nach Corona müsse der Fokus weiter auf dem Thema „Digitale Bildung“ liegen. Von den Entscheidern in Bund und Land wünscht er sich „den Mut zu weniger Bürokratie, sowie mehr Spielraum und Vertrauen für die Entscheider vor Ort in den Schulen“.