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| Title | Pub. Date | Duration | |
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| Meilensteine & Wendepunkte 4: Berufung zwischen Leistungsdruck und Beziehungsangebot | 08 oct. 2026 | ||
Meilensteine & Wendepunkte 4: Berufung zwischen Leistungsdruck und Beziehungsangebot
Meilensteine & Wendepunkte 4: Berufung zwischen Leistungsdruck und Beziehungsangebot
Was bedeutet es eigentlich, «berufen» zu sein? Für viele Menschen – gerade im freikirchlich-christlichen Kontext – löst das Wort Berufung eher Stress, Versagensängste und immensen Druck aus als Freude. Es schwingt die Frage mit: Was ist der eine, grosse Plan Gottes für mein Leben, und was passiert, wenn ich ihn verfehle?
In dieser Folge der Staffel Meilensteine & Wendepunkte teilt Lukas Amstutz, wie sich sein Verständnis von Berufung von einem quälenden Leistungsauftrag hin zu einem befreienden Beziehungsangebot gewandelt hat. Gemeinsam mit Martin Benz beleuchtet er, warum Nachfolge nichts mit Heldengeschichten zu tun hat, wieso die Trennung zwischen «geistlichen» und «weltlichen» Berufen überholt ist und wie die Zusage an Abraham – «Du wirst ein Segen sein» – auch heute jeden Alltag prägen kann.
Die Kernpunkte der Folge:
1. Berufung als Stressfaktor der Jugend: In Jugendjahren war der Begriff oft mit Vollzeitdienst oder Missionseinsätzen verknüpft, was die ständige Sorge erzeugte, Gottes Willen zu verpassen.
2. Gott als rufendes Gegenüber: Die Einsicht, dass im Wort Berufung der Ruf steckt: Gott wünscht sich Beziehung und Kommunikation mit dem Menschen, statt bloss Aufgaben zu verteilen.
3. Die Berufenen Jesu Christi: Im Neuen Testament (besonders bei Paulus) werden alle Glaubenden als «Berufene» angeredet – Berufung ist kein Privileg für geistliche Helden.
4. Buchimpuls von Magnus Malm: Gott braucht keine Helden half Lukas Amstutz zu verstehen, dass Jesu Ruf schlicht lautet: «Kommt her, folgt mir nach!»
5. Geistlich vs. weltlich aufgelöst: Ein Beruf ist an sich weder weltlich noch geistlich; entscheidend ist die Haltung und die Art und Weise, wie man ihn lebt.
6. Kulturauftrag und Abrahams Berufung: Jeder Lebensort – ob Pfarramt, Handwerk, Lehre oder das Dasein als Mutter am Wickeltisch – ist ein Ort, an dem man Gottes Segen und Menschlichkeit in die Welt bringen kann.
7. Grundsätzliche vs. spezifische Berufung: Die grundlegende Berufung zur Nachfolge Jesu bleibt stabil, während sich spezifische Aufgaben, Berufsfelder und Rollen im Lauf des Lebens verändern dürfen.
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| Meilensteine & Wendepunkte 3: Eros & Agape – Warum Gottes Liebe alles verändert | 24 sept. 2026 | ||
Meilensteine & Wendepunkte 3: Eros & Agape – Warum Gottes Liebe alles verändert
Müssen wir uns Gottes Liebe erst verdienen oder uns ihrer im Nachhinein würdig erweisen? In dieser Folge blicken Martin Benz und Lukas Amstutz auf einen entscheidenden theologischen und persönlichen Meilenstein zurück: Die Unterscheidung der verschiedenen Formen der Liebe im Griechischen – insbesondere zwischen Eros (der bedingten, auf Wert reagierenden Liebe) und Agape (der bedingungslosen, schenkenden Liebe Gottes).
Martin erzählt, wie die Auseinandersetzung mit dem Werk «Eros und Agape» von Anders Nygren sein Gottesbild, sein Bibelverständnis und sein Glaubensleben radikal und nachhaltig verändert hat.
Aus dem Inhalt:
Drei Arten der Liebe im Griechischen:
- Philia: Freundschaftliche Liebe
- Eros: Sinnliche/affektive Liebe, die auf den Wert des Gegenübers reagiert («Ich liebe dich, weil du wertvoll/liebenswert bist»)
- Agape: Göttliche, bedingungslose Liebe, die nicht motiviert werden muss, sondern den Wert im Geliebten erst hervorbringt
Die Eros-Falle im Glauben: Warum wir oft unbewusst meinen, in «Vorleistung» gehen zu müssen oder Gottes Gunst erwidern/verdienen zu müssen.
Agape als Feindesliebe: Warum Gottes Liebe maximal und nicht steigerbar ist
Persönliche & theologische Auswirkungen:
- Was diese Erkenntnis für das Bibelverständnis und das Bild von Gottes Wesen bedeutet.
- Persönliche emotionale Momente: Von prägenden Filmerlebnissen bis hin zur Geburt der eigenen Kinder als Abglanz bedingungsloser Liebe.
- Wie Agape andere Liebesformen (Eros & Philia) heilt und heiligt, statt sie abzuwerten.
Erwähnte Bücher & Bibelstellen
- Buch: Anders Nygren – Eros und Agape
Bibelstellen:
- 1. Johannes 4,19: «Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.»
- Römer 5,8: Christus starb für uns, als wir noch Sünder/Feinde waren.
- Epheser 2,4–5: Aus reiner Gnade und reichem Erbarmen gerettet.
- Lukas 6,27–36: Von der Feindesliebe und dem barmherzigen Vater (Feldrede).
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| Meilensteine & Wendepunkte 2: Glaube als dynamische Beziehung | 10 sept. 2026 | ||
Meilensteine & Wendepunkte 2: Glaube als dynamische Beziehung
Was passiert, wenn der Glaube, mit dem wir aufgewachsen sind, Risse bekommt? In dieser Folge der Staffel Meilensteine & Wendepunkte sprechen Martin Benz und Lukas Amstutz über einen entscheidenden Wendepunkt: die Erkenntnis, dass Glaube kein starres Set aus Dogmen ist, sondern ein dynamischer Entwicklungsprozess und ein Beziehungsgeschehen.
Lukas berichtet, warum Enttäuschungen, Glaubenskrisen und Zweifel keine Abkehr vom Glauben sein müssen, sondern notwendige Schritte hin zu einem eigenständigen, reifen Vertrauen darstellen.
Zudem beleuchten die beiden das wegweisende Konzept aus John Howard Yoders Buch «Die Politik Jesu»: Glaube erschöpft sich nicht im Fürwahrhalten jenseitiger Heilslehren. Vielmehr lädt Jesus in eine konkrete, sichtbare Nachfolge ein – ein gesellschaftliches Gegenmodell, geprägt von Gewaltfreiheit, Feindesliebe und dem Abbau von Machtstrukturen.
Erwähnte Literatur & Konzepte:
- James Fowler: Stufen des Glaubens (Stages of Faith)
- John Howard Yoder: Die Politik Jesu
Glaubenswert – Der Podcast des Bildungszentrums Bienenberg mit Lukas Amstutz und Martin Benz.
Weitere Infos, Podcasts und Angebote unter: www.bienenberg.ch
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| Meilensteine & Wendepunkte 1: Mein Weg mit dem Heiligen Geist | 27 août 2026 | ||
Meilensteine & Wendepunkte 1: Mein Weg mit dem Heiligen Geist
Wir starten in die neue Staffel von Glaubenswert zum Thema «Meilensteine & Wendepunkte». In dieser Folge nimmt uns Martin Benz im Gespräch mit Lukas Amsturz mit auf seine persönliche Lebensreise rund um das Thema Heiliger Geist. Von den ersten prägenden Erfahrungen mit dem Sprachengebet als Teenager über schmerzhafte Enttäuschungen und ausbleibende Wunder bis hin zu einer reifen, inspirierten Spiritualität: Ein ehrliches Gespräch über die Kunst, progressiv zu glauben und gleichzeitig geisterfüllt zu leben.
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| Hoffnung in schwierigen Beziehungen 2: Drei Gewohnheiten für eine Kultur der Versöhnung - mit Dr. Marcus Weiand | 16 juil. 2026 | ||
Hoffnung in schwierigen Beziehungen 2: Drei Gewohnheiten für eine Kultur der Versöhnung - mit Dr. Marcus Weiand
Der Difference-Kurs
In dieser Folge von „Glaubenswert” sind Martin Benz und Lukas Amstutz im Gespräch mit Marcus Weiand, Konfliktmediator, Dozent und Studienleiter am Bildungszentrum Bienenberg. Sie sprechen über hilfreiche Haltungen, wie sie im Difference-Kurs thematisiert werden. Difference ist ein kompakter, aus fünf Teilen bestehender Kurs, der von der Church of England entwickelt und vom Bienenberg in den deutschsprachigen Raum gebracht wurde.
Der Kurs widmet sich einer der drängendsten Fragen unserer Zeit: Wie können wir konstruktiv mit Unterschieden, vielfältigen Meinungen und kulturellen Diversitäten umgehen, bevor diese in festgefahrene Konflikte eskalieren?
Die Kernthemen der Folge:
Konfliktmanagement vs. Konfliktransformation: Warum es oft nicht nur um das schnelle Lösen oder Verwalten von Problemen geht, sondern darum, die darunterliegenden Beziehungs- und Strukturmuster durch langsame Veränderungsprozesse und Reifung nachhaltig zu verwandeln.
Das Konzept von „Difference“ (Unterschiede): Warum der Fokus des Kurses bewusst auf dem Umgang mit alltäglichen Unterschieden liegt und wie er helfen kann, Gräben in Gemeinden, Familien oder Teams zu überbrücken.
Die 3 zentralen Gewohnheiten für schwierige Beziehungen:
1. Sei neugierig / interessiert (Be curious): Wie echtes Zuhören und das Anerdecken des Gegenübers als Mensch den Fokus vom „Rechthaben-Wollen“ zum Verstehen verschiebt.
2. Sei präsent (Be present): Warum es wichtig ist, mit ganzer Aufmerksamkeit, eigener Verletzlichkeit aber auch mit den eigenen klaren Standpunkten als echtes Gegenüber wahrnehmbar zu sein.
3. Stell dir Neues vor (Reimagine): Die kreative Suche nach Wegen und Möglichkeiten, die über das klassische Entweder-oder hinausgehen – verwurzelt im Hier und Jetzt, aber offen für Gottes transformatives Handeln.
Aufbau des Kurses: Einblicke in das kostenlose Online-Material (Leitfaden und Teilnehmerhefte), das für Kleingruppen, Hauskreise oder Teams konzipiert ist und in fünf Einheiten à 1,5 Stunden durchgeführt werden kann.
Webseite Difference Kurs: https://de.bienenberg.ch/difference
Artikel zum Kurs: https://static1.squarespace.com/static/579b39792994ca23a79a9a08/t/686e53d7c5cf51622e4e14b6/1752060888796/Artikel+Difference+im+Bienenberg+Magazin+17+2025+Juni.pdf
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| Hoffnung in schwierigen Beziehungen F1: Versöhnung im Angesicht des Völkermords – Mit Dr. Christine Schliesser | 02 juil. 2026 | ||
Hoffnung in schwierigen Beziehungen F1: Versöhnung im Angesicht des Völkermords
Mit Dr. Christine Schliesser
In dieser Folge von Glaubenswert sprechen Lukas Amstutz und Martin Benz mit Dr. Christine Schliesser über die tiefgehenden Themen Beziehungen, Versöhnung, Vergebung und die Bewältigung von Traumatisierungen. Sie ist Titularprofessorin für Systematische Theologie an der Universität Zürich und arbeitet für die Reformierte Kirche Bern-Jura-Solothurn im Bereich Grundlagenarbeit Theologie. Zudem unterrichtet sie im CAS Konflikttransformation am Bildungszentrum Bienenberg.
Christine Schliesser teilt in dieser Episode ihre bewegenden Erfahrungen und akademischen Erkenntnisse aus ihrer Forschungsarbeit in Ruanda – einem Land, das vor rund 30 Jahren einen schrecklichen Völkermord erlebte, heute jedoch als beeindruckendes Beispiel für gelingende Versöhnungsprozesse steht.
Die Themen der Folge im Überblick:
1. Versöhnung vs. Vergebung: Wo liegt der Unterschied? Während Versöhnung immer ein Beziehungsbegriff ist, der beide Seiten braucht, kann Vergebung auch einseitig und als innerer, persönlicher Prozess stattfinden.
2. Die Rolle der Religion im Konflikt: Wie Religion sowohl als Brandbeschleuniger für Hass dienen kann, als auch unschätzbare Ressourcen für Frieden und Heilung bereithält.
3. Theologische und politische Verfehlungen: Ein kritischer Blick auf eine zu enge Staatsnähe der Kirchen und eine einseitige Theologie, die Gehorsam über Nächstenliebe und Verantwortung stellte.
4. Wege zur Heilung: Das historische Detmolder Bekenntnis von 1996 und wie handfeste, praktische Initiativen (wie das Projekt „Kühe für den Frieden“) dabei helfen, Traumata zu überwinden und Beziehungen Schritt für Schritt zu heilen.
Ein inspirierendes Gespräch über die Frage, wie wir auch in den schwierigsten gesellschaftlichen und persönlichen Polarisierungen sprach- und handlungsfähig bleiben.
Mehr über die Angebote des Bildungszentrums Bienenberg, Seminare und den CAS Konfliktransformation findest du unter: https://de.bienenberg.ch/cas-konfliktberatung
Bekenntnis von Detmold: https://www.pv-lippe-detmold.de/media/kirchorte/St-Stephanus-Detmold-Hiddessen/Bekenntnis_von_Detmold_deutsch.pdf
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| Kirche und Macht 8: Macht, die ermächtigt | 18 juin 2026 | ||
Kirche und Macht F8: Macht, die ermächtigt
Woran wir ungesunde Machtstrukturen erkennen
In der achten Folge unserer Reihe „Kirche und Macht“ ziehen Lukas Amstutz und Martin Benz Bilanz. Sie bündeln die Erkenntnisse der vergangenen Episoden und gehen der Frage nach, wie ein gesunder Umgang mit Macht im kirchlichen Kontext gelingen kann – und wo die systemischen Fallen lauern.
Ein zentraler Schwerpunkt dieser Folge ist das Phänomen der „Toxic Church“. Anhand von drei Thesen des Theologen Manuel Schmid beleuchten die beiden, woran man toxische Dynamiken und Gemeinden erkennt.
- Misstrauen gegenüber den eigenen Gefühlen: Wenn die gesunde Intuition („Bauchschmerzen“ bei Entscheidungen) zugunsten einer vermeintlich höheren Wahrheit weggewischt wird.
- Verdächtigung des Verstandes: Wenn kritisches Denken und wissenschaftliche Erkenntnisse als „ungeistlich“ oder mangelnde Reife abgetan werden.
- Bedingungsloser Gehorsam: Wenn von geistlichen Autoritäten ein kompromissloser Verzicht auf Widerspruch eingefordert wird.
Haltungen und Strukturen für einen gesunden Umgang mit Macht
Martin Benz teilt persönliche Einblicke aus seiner langjährigen Erfahrung als Gemeindeleiter und reflektiert eigene Fehler. Um Machtmissbrauch vorzubeugen, braucht es laut den beiden Podcastern eine Verknüpfung von Macht mit klaren, guten Haltungen und gesunden Systemen:
- Geduld vs. Geschwindigkeit: Machtmissbrauch entsteht oft dort, wo unter Zeitdruck schnelle Ergebnisse erzielt werden sollen. Komplexe, partizipative Prozesse brauchen Zeit.
Bescheidenheit statt Ehrgeiz: Wenn der zahlenmäßige Erfolg über die Barmherzigkeit gestellt wird, wächst die Rücksichtslosigkeit in der Leitung.
- Selbstfürsorge der Leitenden: Überlastung, Stress und Einsamkeit machen anfällig für autoritäres Durchdrücken von Entscheidungen. Nur wer gut für sich sorgt (Körper und Geist), bleibt reflektiert und dialogfähig.
- Strukturelle Gewaltenteilung: Das System muss so gebaut sein, dass es Feedback und Kritik zulässt, ohne dass Kritiker um ihren Ruf oder ihre Position fürchten müssen. Macht gehört geteilt – zum Beispiel in echten Teams statt bei Einzelpersonen.
- Am Ende geht es um die Frage welche Auswirkungen die ausgeübte Macht immer auch auf die am wenigsten Privilegierten in unserer Gemeinschaft hat? Befähigt und ermächtigt unsere Macht die anderen, oder macht sie sie kleiner?
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| Kirche und Macht 7: Machtfallen in Kirche und Leitung | 04 juin 2026 | ||
Kirche und Macht F7: Machtfallen in Kirche und Leitung
In der siebten Folge der Staffel „Kirche und Macht“ nehmen Lukas Amstutz und Martin Benz vom Bildungszentrum Bienenberg die sogenannten „Machtfallen“ unter die Lupe. Warum neigen gerade christliche Gemeinden dazu, Machtstrukturen zu tabuisieren, und wie entstehen dadurch gefährliche Dynamiken im Verborgenen?
Anhand einer bekannten Bibelpassage und psychologischer Modelle werden vier konkrete Machtfallen entlarvt, in die Leitende und Denominationen besonders leicht hineintappen.
Die 4 Machtfallen im Überblick
1. Das Machtgerangel im Verborgenen (Die Pseudo-Hierarchiefreiheit)
- Die Falle: Besonders in Gemeinden, die von sich behaupten, „völlig hierarchiefrei“ und „alle gleich“ zu sein, entsteht oft ein Leitungsvakuum.
- Die Dynamik: Da Macht nicht offiziell und transparent verteilt ist, verlagert sich das Machtgerangel hinter den Rücken der Verantwortlichen. Es kommt zu Allianzen, Manipulationen und informellen Hierarchien.
- Der Ausweg: Offene und transparente Diskussionen darüber, wie Macht in einer Gruppe tatsächlich verteilt ist und wie Rollen definiert sind.
2. Der Erfolgsdruck und die Performance-Mentalität
- Die Falle: Kirchen stehen oft unter dem Druck, „Gottes Vorzeigeprojekt“ auf Erden zu sein. Unvollkommenheit, Scheitern und Schwäche haben in dieser Mentalität keinen Platz.
- Die Dynamik: Um den vermeintlich nötigen Erfolg zu garantieren, wird charismatischen Führungspersönlichkeiten uneingeschränktes Vertrauen und unkontrollierte Machtbefugnis übertragen. Methoden aus der Wirtschaftswelt werden blind kopiert, während das biblische Modell des „Kindes in der Mitte“ (das Zulassen von Schwäche) verloren geht.
3. Komplexe Entscheidungssituationen & die Sehnsucht nach einfachen Lösungen
- Die Falle: Das Leben und die Gemeindeleitung sind oft komplex oder gar chaotisch. Es gibt keine einfachen Ursache-Wirkungs-Prinzipien mehr, sondern viel Unsicherheit.
- Die Dynamik: Aus mangelnder Ambiguitätstoleranz (der Fähigkeit, Unsicherheiten auszuhalten) sehnen sich Menschen nach Schwarz-Weiß-Antworten. Wer als Leiter einfache, vermeintlich unfehlbare Lösungen präsentiert, bekommt enormen Zulauf und Macht.
- Der Ausweg: Es braucht Leitungskompetenz, die Menschen durch die Unsicherheit führt (prophetische/poetische Leitung), statt Scheinklarheiten zu verkaufen.
4. Unreflektierte Persönlichkeit
Orientiert an der Transaktionsanalyse wird gezeigt, wie unbewusste Ich-Zustände die Machtausübung toxisch machen: Persönlichkeitstypologien
- Der Unterdrücker-Typ (Kritisches Eltern-Ich): Regiert über die Schiene der Moral. Er nutzt Angst, Warnungen und Drohungen, um die Gemeinde im Zaum zu halten.
- Der Retter-Typ (Fürsorgliches Eltern-Ich): Agiert scheinbar selbstlos und überfürsorglich, nimmt den Menschen aber jegliche Eigenverantwortung ab. Das entmündigt die Gemeinde und bindet sie in ungesunder Weise an die Leitung.
Fazit & Ausblick
Macht an sich ist nicht das Problem – sie ist immer vorhanden. Toxisch wird sie erst im Verborgenen und wenn es an Selbstreflexion fehlt. Der Heilige Geist stellt uns auch heute die Frage, die Jesus den Jüngern stellte: „Was habt ihr auf dem Weg miteinander besprochen?“ In der nächsten und finalen Folge in zwei Wochen geht es darum, welche gesunden Strukturen und Haltungen helfen, diesen Machtfallen dauerhaft zu entgehen.
Über Glaubenswert: Der Podcast des Bildungszentrums Bienenberg mit Lukas Amstutz und Martin Benz. Weitere Infos, Seminare und Angebote finden Sie unter www.bienenberg.ch
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| Kirche und Macht 6: Christen und ihre Nähe zu autoritärer Herrschaft | 21 mai 2026 | ||
Kirche und Macht 6: Christen und ihre Nähe zu autoritärer Herrschaft
In dieser Podcast-Folge analysieren Lukas Amstutz und Martin Benz, warum gläubige Menschen oft eine inhaltliche und strukturelle Nähe zu autoritären Führungspersönlichkeiten oder Diktatoren aufweisen. Sie führen dies auf tief verwurzelte Gottesbilder absoluter Macht, die Sehnsucht nach klaren moralischen Ordnungen und die Reaktion auf gesellschaftliche Ängste zurück. Als christliches Korrektiv betonen sie das Vorbild Jesu, der Machtansprüche zugunsten von Demut, Hingabe und der Würde des Einzelnen ablehnte.
Kernpunkte der Diskussion
- Die Krise der Demokratie: Aktuelle Studien (wie die Leipziger Autoritarismus-Studie) zeigen ein sinkendes Vertrauen in demokratische Prozesse. Während die Theorie der Demokratie noch geschätzt wird, wächst der Wunsch nach Vereinfachung und harten Entscheidungen.
- Das erlernte Gottesbild: Ein tief verwurzeltes Verständnis von Gott als absolutem, universalem Herrscher im Alten Testament schafft eine intuitive Vertrautheit mit hierarchischen Strukturen. Wer an eine göttliche Allmacht gewöhnt ist, fremdelt weniger mit irdischen Herrschaftsansprüchen.
- Sehnsucht nach „Law and Order“: Christliche Milieus neigen dazu, politische Akteure nach ihrer Fähigkeit zu bewerten, moralische Ordnung und klare Regeln (ähnlich der Tora) durchzusetzen. In einer komplexen Welt bietet die „Schwarz-Weiß-Logik“ autoritärer Führer eine vermeintliche Sicherheit.
- Angst als Katalysator: Gesellschaftliche Veränderungen werden oft als Bedrohung der eigenen Identität wahrgenommen. Autoritäre Politiker instrumentalisieren diese Ängste und versprechen den Schutz altbewährter Strukturen.
Christliche Korrektive
Die Autoren schlagen Wege vor, wie der Glaube stattdessen die Demokratie stärken kann:
- Jesus als Gegenmodell: Jesus wird als jemand beschrieben, der Macht ablegt, statt sie zu instrumentalisieren, und den Randständigen eine Stimme gibt.
- Die Tugend der Demut: Eine christliche Haltung, die anerkennt, dass die eigene Meinung nicht absolut ist (Kenosis), passt ideal zum demokratischen Diskurs.
- Vom Herrschaftsanspruch zum Dienst: Ein Wechsel vom autoritären Gottesbild hin zu einem Gott, der in der Schwachheit wirkt.
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| Kirche und Macht 5: Die Kraft der gewaltfreien Minderheit | 07 mai 2026 | ||
Kirche und Macht 5: Die Kraft der gewaltfreien Minderheit
In dieser Episode diskutieren Lukas Amstutz und Martin Benz über das Verhältnis von Kirche und Macht und beleuchten die Wirksamkeit von gewaltfreiem Widerstand im Vergleich zu militärischer Gewalt. Gast Benjamin Isaac Kraus stellt dazu eine Studie vor, die zeigt, dass gewaltfreie Bewegungen historisch gesehen doppelt so oft erfolgreich waren und nachhaltigere demokratische Strukturen förderten als bewaffnete Aufstände. Ein zentraler Aspekt ist dabei die Macht der Ohnmacht sowie die Bedeutung von Empathie und strategischer Mobilisierung kleiner Minderheiten zur Systemveränderung. Abschliessend wird erörtert, wie sich diese Prinzipien der Gewaltfreiheit auch auf alltägliche Bereiche wie Erziehung und Gemeindearbeit übertragen lassen.
Wichtige Impulse:
„Gewaltfreiheit ist oft nachhaltiger: Während bewaffnete Siege häufig in neue Diktaturen kippen, legen gewaltfreie Bewegungen oft den Grundstein für stabile Demokratien.“
„Mut bedeutet manchmal, stehen zu bleiben und eine Position nicht aufzugeben – und manchmal bedeutet es, sich dem System zu entziehen.“
Links zur Folge:
Buch von Haim Omer: https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/downloads/productPreviewFiles/LP_978-3-525-49077-8.pdf
Deutsches Mennonotisches Friedenskomitee: https://www.dmfk.de/
Studie zur gewaltfreiem Widerstand: https://www.sicherheitneudenken.de/zivile-sicherheit-ist-wirksam/chenoweth-studie/
Über Glaubenswert: Ein Podcast des Bildungszentrums Bienenberg. Besuche uns auf bienenberg.ch für weitere Informationen zu Seminaren und Projekten.
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| Kirche und Macht 4: Die Macht der Ohnmacht | 23 avr. 2026 | ||
Kirche und Macht 4: Die Macht der Ohnmacht
In der vierten Folge unserer Staffel „Kirche und Macht“ begrüssen Lukas Amstutz und Martin Benz einen besonderen Gast: Benjamin Isaac Kraus, Pastor der Mennonitengemeinde in Frankfurt. Gemeinsam gehen sie der paradoxen Frage nach, welche Kraft im gewaltfreien Widerstand und in der bewussten Ohnmacht liegen kann.
Benjamin teilt persönliche Einblicke und Erfahrungen aus seiner Zeit in internationalen Konfliktgebieten wie dem Westjordanland und Lesbos. Er beleuchtet, wie Gewaltfreiheit nicht als blosse Passivität, sondern als aktive Strategie zur Verwandlung von Machtverhältnissen verstanden werden kann.
Themen dieser Folge:
Der „Jesus-Weg“: Was bedeutet es, Machtverzicht nach dem Vorbild Jesu zu üben, und ist dies in einer gewaltvollen Welt realistisch?
Gewaltfreier Widerstand in der Praxis: Einblicke in die Arbeit der Familie Nasser („Zelt der Völker“) im Westjordanland und deren Motto: „Wir weigern uns, Feinde zu sein“.
Die Logik der Gewalt unterbrechen: Wie Einladungen zur Begegnung (z. B. auf einen Tee) bestehende Feindbilder entwaffnen können.
Macht und Gehorsam: Warum Macht oft auf dem (vorauseilenden) Gehorsam vieler basiert und wie die Verweigerung dessen Systeme ins Wanken bringt.
Versuchung der Macht: Strategien, um der Anziehungskraft dominanter Machtstrukturen zu widerstehen – von spirituellen Praktiken bis zur bewussten Unterbrechung.
Gast: Benjamin Isaac Kraus (Pastor der Mennonitengemeinde Frankfurt)
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| Kirche und Macht 3: Mächte und Gewalten | 09 avr. 2026 | ||
Kirche und Macht 3: Mächte und Gewalten
Die unsichtbaren Betriebssysteme unserer Welt
In der dritten Folge der Staffel „Kirche und Macht“ diskutieren Lukas Amstutz und Martin Benz über den biblischen Begriff der „Mächte und Gewalten“ und dessen Bedeutung für moderne Systeme. Basierend auf der Theologie von Walter Wink untersuchen sie, wie Institutionen und Staaten neben ihrer materiellen Hülle einen eigenen, prägenden „Spirit“ entwickeln. Die Folge beleuchtet, wie diese Machtstrukturen entweder zerstörerisch wirken oder durch eine Ausrichtung auf die Liebe positiv verwandelt werden können.
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| Kirche und Macht 2: Jesus - Macht auf den Kopf gestellt | 26 mars 2026 | ||
Kirche und Macht 2: Jesus - Macht auf den Kopf gestellt
In der zweiten Folge der Staffel „Kirche und Macht“ tauchen Lukas Amstutz und Martin Benz in die Welt ein, in die Jesus hineingeboren wurde. Sie kontrastieren die Pax Romana, den römischen Frieden, der auf militärischer Gewalt und Unterdrückung basierte, mit der radikalen Botschaft des Machtverzichts und des Dienens im Markusevangelium.
Kernthemen der Episode:
- Die Pax Romana: Ein Frieden, der durch aggressive Expansionspolitik und Gewaltanwendung erkauft wurde, um innere und äußere Stabilität zu garantieren.
- Der Begriff „Evangelium“: Ursprünglich ein hochpolitischer römischer Begriff für Siegesbotschaften oder Thronbesteigungen des Kaisers.
- Jesus als „Sohn Gottes“: Das Markusevangelium übernimmt kaiserliche Titel und interpretiert sie durch das Modell des dienenden Knechtes völlig neu.
- Das Zeugnis des Hauptmanns: Warum die Erkenntnis eines römischen Offiziers am Kreuz („Dieser war Gottes Sohn“) eine politische Sprengkraft besaß.
- Kirche heute: Die ständige Gefahr der Kirche, der Logik der Macht zu erliegen, statt dem Weg Jesu zu folgen.
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| Kirche und Macht 1: Verschiedene Gesichter der Macht | 12 mars 2026 | ||
Kirche und Macht 1: Verschiedene Gesichter der Macht
Diese Podcast-Folge thematisiert den tiefgreifenden Vertrauensverlust der Kirche und beschreibt unterschiedliche Machtbegriffe. Lukas Amstutz und Martin Benz beleuchten biblische Perspektiven auf Gottes Macht in der Geschichte und stellen diese menschlichen Machtmissbrauchs gegenüber. Zentral ist die Auseinandersetzung mit dem Paradox der Vollmacht Jesu, die sich im bewussten Machtverzicht und in der Ohnmacht am Kreuz offenbart.
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| Faszinierende Bibeltexte 5: Vom Schlachtfeld an den Esstisch - Wenn Feinde zu Gästen | 26 févr. 2026 | ||
Faszinierende Bibeltexte 5: Vom Schlachtfeld an den Esstisch - Wenn Feinde zu Gästen
In dieser Episode von „Glaubenswert“ beleuchten Lukas Amstutz und Martin Benz eine aussergewöhnliche Erzählung aus dem 2. Königsbuch, in der der Prophet Elischa die Logik von Krieg und Gewalt durchbricht. Anstatt die syrischen Angreifer mithilfe himmlischer Heerscharen zu vernichten, führt er sie in die Hauptstadt Samaria, um sie dort an einem gemeinsamen Festtisch zu bewirten. Diese Geschichte einer radikalen Gastfreundschaft wird durch ein historisches Beispiel aus der mennonitischen Tradition ergänzt und zeigt eindrücklich, wie die Überwindung von Feindschaft neue Wege für den Frieden eröffnet.
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| Faszinierende Bibeltexte 4: Begeisterung trifft Skepsis - Umgang mit unserem persönlichen Nazareth | 12 févr. 2026 | ||
Faszinierende Bibeltexte 4: Begeisterung trifft Skepsis - Umgang mit unserem persönlichen Nazareth
In dieser Folge von Glaubenswert diskutieren Lukas Amstutz und Martin Benz über einen Text aus dem Johannesevangelium. Im Zentrum steht die Begegnung zwischen Jesus und Nathanael. Nathanael reagiert zunächst mit harten Vorurteilen und Skepsis auf die Nachricht, dass der Messias aus dem unbedeutenden Ort Nazareth stammen soll.
Glaubenswert beleuchtet die historischen Hintergründe dieser Skepsis und zeigt auf, wie Jesus Nathanael gerade für seine Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit lobt. Die Podcastfolge bietet Impulse für den Umgang mit dem eigenen „Nazareth“ – jenen neuralgischen Punkten im Glauben, die uns skeptisch werden lassen – und plädiert für ein gesundes Zusammenspiel von Begeisterung und kritischem Hinterfragen.
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| Faszinierende Bibeltexte 3: Der schmale und der breite Weg | 29 janv. 2026 | ||
Faszinierende Bibeltexte 3: Der schmale und der breite Weg
In dieser Episode werfen Lukas Amstutz und Martin Benz einen neuen Blick auf das oft missverstandene Bild der „zwei Wege“ aus der Bergpredigt. Statt den schmalen Pfad als eine Liste religiöser Verbote zu sehen, deuten sie ihn als die herausfordernde und aktive Praxis der „Goldenen Regel“ im Hier und Jetzt. Das Gespräch beleuchtet eindrücklich, wie radikale Selbstbezogenheit unsere Gesellschaft gefährdet und warum der Weg Jesu eine mutige, befreiende Alternative zu modernen Ellenbogen-Mentalitäten bietet. Der Podcast lädt dazu ein, diesen bekannten Bibeltext nicht als moralische Last, sondern als Einladung zu einem transformativen Lebensstil neu zu entdecken.
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| Faszinierende Bibeltexte 2: Naaman - wenn Hilfe anders kommt, als erwartet | 15 janv. 2026 | ||
Faszinierende Bibeltexte 2: Naaman - wenn Hilfe anders kommt, als erwartet
Lukas Amstutz und Martin Benz diskutieren in dieser Folge die biblische Geschichte von Naaman und die Herausforderung, eigene Erwartungen an Gottes Wirken loszulassen. Im Mittelpunkt steht Naamans Weg vom stolzen Feldherrn hin zur verletzlichen Demut, die schließlich seine Heilung ermöglicht. Die Episode betont, dass Glaube oft ein beständiger Prozess ist, bei dem Gott weniger durch Spektakel als durch einfache, lebensverändernde Schritte wirkt.
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| Faszinierende Bibeltexte 1: Siehe ich mache alles neu - Jahreslosung 2026 | 01 janv. 2026 | ||
Faszinierende Bibeltexte 1: Siehe ich mache alles neu - Jahreslosung 2026
Sonnenaufgang oder Weltuntergang? Die Jahreslosung 2026 als Hoffnungstext
In dieser Auftaktfolge zur neuen Staffel «Faszinierende Bibeltexte» diskutieren Lukas Amstutz und Martin Benz über die Jahreslosung 2026: «Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu» (Offenbarung 21,5). Sie beleuchten den historischen Kontext der Offenbarung als Trostbuch in Zeiten der Verfolgung und erklären die Bedeutung des griechischen Begriffs «neu». Dieser zeigt an, dass es um eine Erneuerung und nicht um eine völlige Vernichtung der Welt geht. Gleichzeitig dient das Gespräch als „Startrampe“ für das neue Projekt «Entdeckenswert», in dem Bernhard Ott in 16 Folgen das Projekt Gottes von der Genesis bis zur Offenbarung als hoffnungsvolles Narrativ entfaltet - «Zukunft.Hoffnung.Frieden».
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| Mission in der Krise 9: Die «neue» Suche nach Halt - zwischen Freiheit und Struktur | 18 déc. 2025 | ||
Mission in der Krise 9: Die «neue» Suche nach Halt - zwischen Freiheit und Struktur
Diese Folge von „Glaubenswert“ enthält ein ungeplantes Nachgespräch zur letzten Episode mit Dave Stutzman aus Mannheim. Dave teilt seine Beobachtungen über Menschen, die in einer postsäkularen Welt Sinn und Halt suchen, und berichtet, wie Menschen durch Online-Formate wie „Estuar“ und Diskussionen von Influencern wie Justin Brierley zum christlichen Glauben finden. Die Gespräch beleuchtet das Spannungsfeld zwischen der Freiheit und der Sehnsucht nach Struktur, Ritualen und einer glaubwürdigen Tradition.
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| Mission in der Krise 8: Emmaus in Mannheim - wie eine Tischgemeinschaft den Glauben lebendig macht | 04 déc. 2025 | ||
Mission in der Krise 8: Emmaus in Mannheim - wie eine Tischgemeinschaft den Glauben lebendig macht
In dieser Folge ist Dave Stutzmann zu Gast. Lukas Amstutz und Martin Benz sprechen mit ihm über seine innovative Form von Gemeindearbeit in Mannheim. Er berichtet vom seinem Projekt "Die Villa" – einem Begegnungszentrum, das in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche läuft, aber keine klassische Gemeinde ist. Im Zentrum steht die Tischgemeinschaft, ein offenes Treffen, das einmal im Monat gefeiert wird, um über persönliche Fragen ins Gespräch zu kommen und ein lebendiges, inkarnatorisches Glaubensleben zu teilen.
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| Mission in der Krise 7: Das Leben zum Blühen bringen | 20 nov. 2025 | ||
Mission in der Krise 7: Das Leben zum Blühen bringen
Was ist Mission? Martin Benz und Lukas Amstutz diskutieren ein breiteres Verständnis der «Missio Dei»: Es geht darum, das Leben zum Blühen zu bringen und den «Shalom» der Stadt zu suchen. Sie argumentieren, dass «Gutes zu tun» nicht nur ein Mittel zum Zweck der Bekehrung ist, sondern der eigentliche Zweck an sich. Praktische Beispiele aus dem Ahrtal und Indonesien illustrieren, wie Christen durch ihren Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden zu Verbündeten des Lebens werden können.
00:00 Intro und Willkommen
01:02 Leitmotiv Missio Dei – Das Leben zum Blühen bringen
03:58 Persönliche Traumvorstellungen von Mission
06:33 Veränderungen der Missionstheologie und heutige Einordnung
09:09 Das Leben zum Blühen bringen Begriff und Herkunft
12:36 Breiteres Missionsverständnis und gesellschaftliche Wirkung
15:48 Praktische Beispiele Hilfe im Alltag und Katastrophen
18:50 Glauben und Hilfe Keine versteckte Agenda
21:13 Zeugnis durch Lebensstil nicht nur Worte
23:45 Beispiel aus Indonesien Wandel von Gewalt zu Frieden
29:16 Die Mission Gottes ist Zweck an sich
32:05 Kirche im Alltag und Nächstenhilfe
35:21 Mission als Beteiligung für viele nicht nur für Evangelisten
37:45 Motivation und Ausblick
41:10 Outro und Hinweise
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| Mission in der Krise 6: Mission ganzheitlich denken | 08 nov. 2025 | ||
Mission in der Krise 6: Mission ganzheitlich denken
In diesem Podcast diskutieren Lukas Amstutz und Martin Benz die Erweiterung des Missionsverständnisses: weg von einem engen Fokus auf Evangelisation, hin zur „Missio Dei“. Dabei beteiligen sich Christen an Gottes umfassendem Wirken in der Welt, das auch Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Schöpfungsverantwortung einschliesst. Die traditionelle, enge Definition von Mission hat bei vielen Gläubigen Druck und Unbeholfenheit erzeugt, da sie sich nicht als „missionarische Stürmer” sehen. Das erweiterte, ganzheitliche Verständnis (zum Beispiel die „Five Marks of Mission”) soll zu einer Entlastung führen und die Gemeinde öffnen. So kann jede gläubige Person im Alltag Teil der Mission Gottes sein.
00:00 Einführung: „Ich bekomm die Krise”
02:38 Krise mit der Mission: Druck und Unbeholfenheit
05:29 Missio Dei: Gottes Mission und unsere Rolle
08:45 Das missionale Verständnis: Teilhabe an Gottes Sendung
11:32 Grenzüberschreitungen in der Mission: Wo Gott wirkt
14:22 Die fünf Kennzeichen der Mission
17:39 Glauben, Leben und Zugehörigkeit: Ein neuer Dreiklang
20:30 Missionarische Dimension vs. Intention: Spannungen im Gemeindealltag
23:40 Ehrlichkeit in der Mission: Lernen von anderen
26:27 Ausweitung des Missionsbegriffs: Begegnungen im Alltag
29:44 Ausblick: Evangelium und Missionstheologie
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| Mission in der Krise 5: Was ist das Gute an der Guten Nachricht? | 23 oct. 2025 | ||
Mission in der Krise 5: Was ist das Gute an der Guten Nachricht?
In dieser Folge von „Glaubenswert” beschäftigen sich Lukas Amstutz und Martin Benz mit dem, was an der Guten Botschaft wirklich gut ist. Sie bemängeln die Fokussierung der evangelistischen Botschaft auf die Schuldproblematik und machen deutlich, dass das Evangelium breiter gefasst werden kann. Aus den Erfahrungen der Missionstheologen und der Sündenfallerzählung heraus machen sie deutlich, dass die Menschheit unter vier grossen Störungen leidet: Scham, Schuld, Angst und Überforderung. Damit vergrössern sich die Anknüpfungspunkte bei heutigen Menschen und die gute Botschaft gewinnt neu an Relevanz.
00:00 Überblick über die Folge
01:59 Das Evangelium und seine Bedeutung
08:07 Anknüpfungspunkte für das Evangelium in verschiedenen Kulturen
12:38 Scham- und Angstkulturen in der modernen Gesellschaft
16:22 Die großen Störungen der Menschheit
20:07 Die Erzählung vom Sündenfall und ihre Bedeutung
26:35 Die Lösung der Probleme durch das Evangelium
29:59 Die Dynamik der Störungen und die gute Nachricht
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| Mission in der Krise 4: Ernüchterung oder Erweckung | 09 oct. 2025 | ||
Mission in der Krise 4: Ernüchterung oder Erweckung
In dieser Episode diskutieren Lukas Amstutz und Martin Benz über die Herausforderungen und Chancen, die sich für die Kirche in einer zunehmend säkularisierten Gesellschaft ergeben. Sie reflektieren über die Rolle der Kirche im Exil, die Gleichgültigkeit gegenüber dem Glauben (Apatheismus) und das Phänomen der Quiet Revival. Dabei betonen sie die Notwendigkeit, die veränderten Fragen der Menschen ernst zu nehmen und sich von der Idee des machtvollen Christentums zu verabschieden, um eine dienende Kirche zu werden.
Kapitel
00:58 Mission in der Krise: Ein Rückblick
03:48 Die Rolle der Kirche im Exil
10:02 Apatheismus und Gleichgültigkeit gegenüber dem Glauben
20:18 Quiet Revival: Hoffnung oder Illusion?
24:20 Die Versuchung der Macht im Christentum
30:11 Die Chance des Exils für die Kirche
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| Mission in der Krise 3: Krise als Chance | 25 sept. 2025 | ||
Mission in der Krise 3: Krise als Chance
Lukas Amstutz und Martin Benz machen sich Gedanken darüber, ob das Schrumpfen der Kirche und die Krise der Mission nicht auch eine Chance sein könnten. Der Theologe Stefan Paas vergleicht die Krise des Christentums mit dem Exil Israels in Babylon. Aber gerade diese Phase wurde zu einer der kreativsten Episoden Israels. Liegt im Dominanz- und Prägeverlust des Christentums vielleicht gerade die Chance, Altes wieder zu entdecken und Neues zu entwickeln und dabei die eigene Rolle als Kirche und als ChristIn neu zu begreifen?
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| Mission in der Krise 2: Taugen bisherige Missionsmodelle noch? | 11 sept. 2025 | ||
Mission in der Krise 2: Taugen bisherige Missionsmodelle noch?
In dieser Folge machen Lukas Amstutz und Martin Benz deutlich, dass wir uns inmitten einer neuen Säkularisierung befinden und zunehmend von einem postchristlichen Zeitalter sprechen müssen. Sie beschäftigen sich mit den unterschiedlichen Reaktionen auf die Krise des Christentums und mit Missionsmodellen, die es in den vergangenen Jahrzehnten bereits gab, um diese Krise zu überwinden.
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| Mission in der Krise 1: Mission – was uns bewegt | 28 août 2025 | ||
Mission in der Krise 1: Mission – was uns bewegt
Lukas Amstutz und Martin Benz starten eine neue Staffel, in der sie über das Thema Mission und Evangelisation sprechen. In dieser ersten Folge berichten sie über ihre eigenen positiven und negativen Erfahrungen damit. Sie beschreiben, was sie heute dazu bewegt und warum sie sich nicht immer über Evangelisation und Bekehrungsversuche freuen können. Zudem werfen sie einen kritischen Blick auf Mission im Zusammenhang mit Postkolonialismus.
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| Keine Angst vor Konflikten 2: Toolbox für Konflikte | 03 juil. 2025 | ||
Keine Angst vor Konflikten 2: Toolbox für Konflikte
Diese zweite Folge von "Glaubenswert: Keine Angst vor Konflikten" mit Lukas Amstutz, Martin Benz und Marcus Weiand fokussiert auf den praktischen Umgang mit Konflikten. Konflikte neigen dazu, schnell zu eskalieren. Dann hilft Mediation dabei, Geschwindigkeit herauszunehmen, das Zuhören und Verstehen zu stärken und unnötig verletzende Worte zu vermeiden. Aus seiner "Toolbox" für heikle Situationen stellt Marcus Weiand drei Leitfragen für die Konfliktbewältigung vor: 1. Was will ich für mich? 2. Was möchte ich für die andere Person? Und 3. Was will ich für unsere Beziehung? Es geht also darum, Klarheit über eigene, fremde und gemeinsame Bedürfnisse zu gewinnen. Ist Konfliktfähigkeit lernbar? Gibt es empfehlenswerte Lehrgänge? Welche Erfahrungen Marcus und die beiden Gastgeber damit gemacht haben, diskutieren sie in diesem Gespräch.
CAS Weiterbildung Konfliktberatung
Berufsbegleitende Weiterbildung in Konflikttransformation und Friedensförderung, mit CAS-Abschluss der Universität Fribourg.
Erfahren Sie mehr: https://de.bienenberg.ch/cas-konfliktberatung
Marcus Weiand ist Dozent, Konflikt-Mediator und Leiter des Instituts Compax am Bildungszentrum Bienenberg, Liestal, Schweiz. https://www.compax.org
Kontaktieren Sie Marcus Weiand: marcus.weiand@bienenberg.ch
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| Keine Angst vor Konflikten 1: Konflikte als Chance | 19 juin 2025 | ||
Keine Angst vor Konflikten 1: Konflikte als Chance
Lukas Amstutz und Martin Benz diskutieren in zwei Folgen mit Marcus Weiand über Konflikte und die damit verbundenen Herausforderungen. Marcus Weiand ist als Mediator tätig und Studienleiter und Dozent eines CAS für Konfliktberatung. Für ihn sind Konflikte nicht nur schwierig, sondern bieten Chancen für persönliche und gemeinschaftliche Entwicklung. Die Unterscheidung in Sachkonflikte, Wertekonflikte und Beziehungskonflikte ist für Weiand nur bedingt hilfreich. Wichtig ist es, die persönliche Betroffenheit und die zugrunde liegenden Muster zu erkennen und anzusprechen. Seit einiger Zeit wird nicht nur von Konflikt-Management sondern von Konflikt-Transformation gesprochen. Weiand erzählt, warum diese Unterscheidung sinnvoll ist.
In der zweiten Folge stehen praktische Tools im Umgang mit Konfliktsituationen im Fokus und die Frage, ob Konfliktfähigkeit "lernbar" ist.
CAS Weiterbildung Konfliktberatung
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| Faszinierende Bibeltexte 6: Der enttäuschte Nehemia | 05 juin 2025 | ||
Faszinierende Bibeltexte 6: Der enttäuschte Nehemia
In dieser Episode wird die Geschichte des Nehemia aus dem Alten Testament beleuchtet. Der Podcast folgt Nehemia auf seiner Rückkehr nach Jerusalem, wo er Missstände erkennt und Reformen durchsetzen will. Dabei wird er mit seinen eigenen Frustrationen und Enttäuschungen konfrontiert. Es geht um die Herausforderungen von Leitung und Neuanfängen sowie die Gefahr der Überidentifikation mit einem Projekt oder einer Vision. Das letzte Kapitel des Nehemiasbuches wird nur selten erzählt, enthält aber wertvolle Lektionen über Leiterschaft und den Umgang mit Menschen.
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| Faszinierende Bibeltexte 5: Den inneren Menschen stärken | 22 mai 2025 | ||
Faszinierende Bibeltexte 5: Den inneren Menschen stärken
In dieser Episode sprechen Martin Benz und Lukas Amstutz anhand eines Textes aus dem 2. Korintherbrief über die Unterscheidung zwischen dem äusseren und inneren Menschen. Der äussere Mensch agiert und reagiert auf äussere Einflüsse, während der innere Mensch interpretiert und Erfahrungen macht. Der Glaube wird als Kraftquelle beschrieben, die hilft, Herausforderungen zu meistern, wie Paulus sie in seinem Leben erlebte. Dabei wird deutlich, wie man mit Schwierigkeiten umgeht und wie wichtig es ist, den inneren Menschen zu stärken, um nicht von äusseren Umständen erdrückt zu werden.
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| Faszinierende Bibeltexte 4: Weinwunder (Johannes 2) | 08 mai 2025 | ||
Faszinierende Bibeltexte 4: Weinwunder (Johannes 2)
In dieser Folge geht es um das Weinwunder zu Kana, eine Geschichte aus dem Johannesevangelium. Sie enthält faszinierende und herausfordernde Elemente. Es geht um die Symbolik der Hochzeit und die Anspielungen auf Ostern und die Gegenwart Gottes. Es geht um die symbolische Bedeutung des Weins als Zeichen der Freude und des Heils. Das Wunder nimmt seinen Lauf, als die Menschen beginnen, das zu tun, was Jesus sagt. Lukas Amstutz und Martin Benz sprechen darüber, dass auch kleine Taten eine grosse Wirkung haben können, wenn wir unser Wasser bringen und Gott es verwandelt.
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| Faszinierende Bibeltexte 3: Verlorener Sohn | 24 avr. 2025 | ||
Faszinierende Bibeltexte 3: Verlorener Sohn
In dieser Folge geht es um das Gleichnis vom verlorenen Sohn. Martin Benz und Lukas Amstutz beleuchten den Anlass und den jüdischen Hintergrund der Geschichte. Dabei wird deutlich, dass Gott wie ein wartender Vater ist, der in seiner Güte und Liebe immer mit uns verbunden bleibt - auch mit dem Verlorenen. Die Sünde trennt nicht Gott von uns, sondern wir entfernen uns von ihm. Es muss auch kein zorniger Gott beschwichtigt werden, sondern er empfängt jeden, der sich ihm zuwendet, mit offenen Armen, statt mit erhobenem Zeigefinger.
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| Faszinierende Bibeltexte 2: Konsumsünde (Genesis 3) | 10 avr. 2025 | ||
Faszinierende Bibeltexte 2: Konsumsünde (Genesis 3)
In dieser Episode beleuchtet Lukas Amstutz die Sündenfallgeschichte aus 1. Mose 3, insbesondere im Hinblick auf Konsumverhalten, Neugier und Gier. Dabei diskutieren Martin und Lukas auch die ökonomischen Aspekte, die mit dem Sündenfall verbunden sind. Kritisch wird betrachtet, wie Konsumverhalten und Werbung unsere Bedürfnisse und Sehnsüchte beeinflussen und wie wir uns von Heilsversprechen und überflüssigem Konsum befreien können. Praktische Ansätze wie Achtsamkeit, Genügsamkeit und Dankbarkeit werden als Wege zur Veränderung vorgestellt.
Kapitel
00:00 Die Konsumsünde und ihre Wurzeln
02:06 Der Sündenfall aus einer neuen Perspektive
05:03 Ökonomie und Gier: Ein Blick auf Genesis 3
09:05 Die Schöpfung und ihre Bedeutung für den Menschen
11:25 Der Baum der Erkenntnis: Neugier und Gier
15:21 Marketing der Schlange: Verheißungen und Begierde
17:51 Die Konsumgesellschaft und ihre Konsequenzen
21:01 Die Stimme der Schlange: Werbung und Konsumverhalten
24:40 Die Illusion des Paradieses: Heilsversprechen und Enttäuschung
29:52 Praktische Ansätze zur Veränderung: Achtsamkeit, Genügsamkeit und Dankbarkeit
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| Faszinierende Bibeltexte 1: Die blutflüssige Frau (Markus 5,21-34) | 27 mars 2025 | ||
Faszinierende Bibeltexte 1: Die blutflüssige Frau (Markus 5,21-34)
Diese Episode erzählt die Geschichte einer Frau, die seit zwölf Jahren an Blutungen leidet und durch ihren Glauben an Jesus geheilt wird. Die Diskussion beleuchtet den kulturellen und religiösen Kontext der Unreinheit, die Heilmethoden der Antike und die tiefere Bedeutung des Glaubens in der Heilung. Die Ansprache von Jesus an die Frau wird als Moment der Wiederherstellung ihrer Würde und Zugehörigkeit interpretiert. Die Episode endet mit einer Reflexion über Jesu Umgang mit den Ausgeschlossenen und was dies für die heutige
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| 500 Jahre Täuferbewegung – Utopie & Wirklichkeit 4: Die Täufer heute und morgen | 13 mars 2025 | ||
500 Jahre Täuferbewegung – Utopie & Wirklichkeit 4: Die Täufer heute und morgen
In dieser Folge von Glaubenswert wird die Täuferbewegung als Teil der Reformation betrachtet, ihre historische Entwicklung sowie ihre Herausforderungen und positiven Beiträge in der heutigen Kirchenlandschaft diskutiert. Astrid von Schlachte, Lukas Amstutz und Martin Benz reflektieren über die lange Tradition der Mennoniten, ihre Rolle in der Gesellschaft und die Versöhnung mit anderen Kirchen. Auch die globale Verbreitung und Vielfalt der Mennoniten wird thematisiert. Die Werte Freiheit und Mündigkeit sind dabei von besonderer Bedeutung.
Literaturhinweis:
Astrid von Schlachta: Täufer. Von der Reformation ins 21. Jahrhundert, Tübingen 2020.
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| 500 Jahre Täuferbewegung – Utopie & Wirklichkeit 3: Nicht von dieser Welt | 27 févr. 2025 | ||
500 Jahre Täuferbewegung – Utopie & Wirklichkeit 3: Nicht von dieser Welt
Diese Episode von Glaubenswert zeigt, wie stark die Geschichte und Entwicklung der Täuferbewegung von Verfolgung und Migration geprägt ist und welche theologischen Auswirkungen dies hatte. Darüber hinaus gehen Astrid von Schlachta, Lukas Amstutz und Martin Benz der Frage nach, wie es von der anfänglichen Erneuerungsbewegung zu konservativen Entwicklungen kam. Diese Entwicklung hin zu Konservatismus und Rückzug wird besonders an der Geschichte der Amischen veranschaulicht.
Literaturhinweis:
Astrid von Schlachta: Täufer. Von der Reformation ins 21. Jahrhundert, Tübingen 2020.
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| 500 Jahre Täuferbewegung – Utopie & Wirklichkeit 2: Bibelverständnis und Friedenstheologie der Täufer | 13 févr. 2025 | ||
500 Jahre Täuferbewegung – Utopie & Wirklichkeit 2: Bibelverständnis und Friedenstheologie der Täufer
In dieser Folge von Glaubenswert sprechen Astrid von Schlachta, Lukas Amstutz und Martin Benz über die Rolle der Bibel bei den Täufern und ihr Verständnis von Frieden und Pazifismus. Wie weit Utopie und Wirklichkeit auseinander liegen können, zeigen die Zustände im Täuferreich zu Münster.
Literaturhinweis:
Astrid von Schlachta: Täufer. Von der Reformation ins 21. Jahrhundert, Tübingen 2020.
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| 500 Jahre Täuferbewegung – Utopie & Wirklichkeit 1: Die Anfänge | 30 janv. 2025 | ||
500 Jahre Täuferbewegung – Utopie & Wirklichkeit 1: Die Anfänge
In dieser ersten Episode der neuen Staffel von Glaubenswert wird die Täuferbewegung thematisiert, die vor 500 Jahren entstand. Die Gastgeber Lukas Amstutz und Martin Benz diskutieren mit der Historikerin Astrid von Schlachta über die Ursprünge, die Entwicklung und die Bedeutung der Täuferbewegung in der Reformationszeit. Dabei werden persönliche Begegnungen, historische Kontexte und die Unterscheidung zwischen verschiedenen Gruppen innerhalb der Bewegung beleuchtet. Sie diskutieren die Erneuerung der Frömmigkeit, die Bedeutung der Taufe als äusseres Zeichen des Glaubens und die Trennung von Zwingli und den Täufern. Die Vielfalt innerhalb der Täuferbewegung und deren Ausbreitung in Europa werden ebenfalls thematisiert.
Literaturhinweis:
Astrid von Schlachta: Täufer. Von der Reformation ins 21. Jahrhundert, Tübingen 2020.
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| Spezialfolge zur Jahreslosung: Prüft alles, das Gute behaltet | 16 janv. 2025 | ||
Spezialfolge zur Jahreslosung: Prüft alles, das Gute behaltet
Die Jahreslosung 2025 macht eine ganz besondere Aufforderung: Wir sollen alles prüfen und das Gute behalten. Lukas Amstutz und Martin Benz untersuchen diesen Vers und seinen Kontext. Soll dieser Vers als Abwehr von Lehren von aussen betrachtet werden, oder als Aufforderung, den eigenen Glauben und die eigenen Überzeugungen immer wieder zu hinterfragen? Hinterfragen erwünscht – Zweifeln erlaubt!? Zudem besprechen sie, was das Gute ist, das zum Kriterium für alles prüfen wird.
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| Gewalt in der Bibel 6: Schlussfolgerungen und vier konkrete Schritte | 02 janv. 2025 | ||
Gewalt in der Bibel 6: Schlussfolgerungen und vier konkrete Schritte
In der letzten Folge der Staffel "Gewalt in der Bibel" diskutieren Lukas Amstutz und Martin Benz über die Vorstellung von Gott als Krieger und wie Metaphern und Übertreibungen die Stärke Gottes verdeutlichen sollen. Was bedeutet diese Vorstellung, wenn Menschen Ohnmacht erfahren, Opfer von Gewalt werden und nach Gerechtigkeit suchen? Im Gespräch gehen sie der Frage nach, welchen Einfluss unsere persönliche Beziehung zu Jesus und seine prägende Kraft auf unser Verständnis von gewalttätigen Texten in der Bibel haben. Martin stellt vier konkrete Schritte vor, wie er mit gewalttätigen Texten in der Bibel umgehen möchte.
Kapitel:
00:00 Einführung in die gewalttätigen Texte der Bibel
02:02 Glaubensbekenntnis und die Rolle Gottes als Krieger
08:01 Metaphern und Übertreibungen in gewalttätigen Texten
15:01 Perspektiven der Ohnmacht und Gerechtigkeit
18:17 Die Gefahren Gewalt mit Gott zu legitimieren
21:07 Friedensvisionen im Alten Testament
24:29 Der Einfluss von Jesus auf das Verständnis Gottes
27:51 Die persönliche Beziehung zu Jesus und die Bibel
30:14 Vier Schritte im Umgang mit gewalttätigen Texten
35:11 Abschluss und Ausblick auf kommende Themen
Zusammenfassung der vier Schritte von Martin Benz:
Vier Schritte, wie ich mit gewalttätigen Texten in der Bibel umgehen möchte
1. Ich überlege mir als erstes, ob dieser gewalttätige Text historisch geschehen sein kann? Gibt es hier historische oder archäologische Erkenntnisse darüber? Ist dieser Text überhaupt plausibel?
> Selbst wenn es nicht historisch oder plausibel ist, bleibt natürlich die Frage, warum die Geschichte so erzählt wird.
2. Ich überlege mir zum zweiten, ob dieser Text von rechtserhaltender Gewalt spricht? Wird hier Gewalt angewendet, um die Ausbreitung von Gewalt zu verhindern?
> Das ist zwar nicht die optimale Lösung, und doch hat es in einer vom Bösen erfüllten Welt seine Berechtigung.
3. Ich mache mir bewusst, dass diese gewalttätige Geschichte mir nicht das Wesen Gottes offenbart, sondern vielmehr wie die damaligen Menschen ihre Erlebnisse und damit auch Gott und sein Handeln verstanden und gedeutet haben.
> Und ich frage mich, was kann ich von dieser Geschichte trotz allem lernen? Enthält sie eine relevante Weisheit?
4. Und wenn ich keine Weisheit in diesem Text entdecken kann, dann lasse ich ihn seine abschreckende Wirkung entfalten.
> Ich erlaube meinem Gewissen zu sagen: Diesen Bann, diese Tötungen, diese Grausamkeiten, diese Gewalt finde ich abscheulich.
> Ich werde sie nicht verharmlosen oder rechtfertigen, sondern die Empfindsamkeit meines Gewissens daran schärfen.
> So wie die Güte und Barmherzigkeit Jesu mein Gewissen formt, indem ich diese Güte und Barmherzigkeit umarme, so prägt die Grausamkeit und Gewalttätigkeit der Bibel ebenfalls mein Gewissen, indem mich diese Grausamkeit abschrecken darf und ich den Weg des Friedens und der Versöhnung suche.
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| Gewalt in der Bibel 5: Lösungsansätze Teil 2 | 19 déc. 2024 | ||
Gewalt in der Bibel 5: Lösungsansätze Teil 2
In der fünften Folge dieser Staffel besprechen Lukas Amstutz und Martin Benz weitere Lösungsansätze bezüglich gewalttätiger Texte in der Bibel. Sie machen deutlich, dass die gewalttätigen Texte im Alten Testament eher ein antikes Gottesbild widerspiegeln, aber kein Ausdruck von Gottes Charakter sind. Dieser wird deutlich in der Offenbarung von Jesus Christus. Zudem weisen sie darauf hin, dass die Bibel eine bestimmte Flugbahn verfolgt, der wir in unserer Auslegung folgen sollten, um nicht beim Buchstaben der Schrift stehenzubleiben, sondern ihrem Geist treu zu bleiben. Zum Schluss beleuchten sie die Bekehrung des Paulus. Er trennte sich dabei nicht primär von einem unmoralischen Leben, sondern von einem gewalttätigen Lebensstil, den er zur Durchsetzung von Gottes Geboten für angemessen hielt.
Kapitel:
00:00 Gott und Jesus: Eine neue Perspektive
03:14 Hermeneutik und der Geist der Schrift
12:13 Die Herausforderung gewalttätiger Texte
17:25 Entwicklung des Gottesbildes in der Bibel
17:53 Die Entwicklung des Glaubens von Abraham
19:16 Die biblische Schrift und ihre Entwicklung
20:41 Sklaverei in der Bibel: Ein komplexes Thema
24:00 Der Geist der Befreiung und die Ethik der Bibel
28:07 Paulus und die Abkehr von Gewalt
33:59 Christus als Orientierungspunkt für die Ethik
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| Gewalt in der Bibel 4: Lösungsansätze Teil 1 | 05 déc. 2024 | ||
Gewalt in der Bibel 4: Lösungsansätze Teil 1
In dieser Episode des Podcasts geht es um Lösungsansätze. Bei den Texten der Landnahme Israels stellt sich die Frage: haben diese Ereignisse historisch tatsächlich genau so stattgefunden oder verfolgen sie eher literarische und theologische Absichten? Die Unterscheidung zwischen dem "Actual God", wie er durch Jesus offenbart wird, und dem "Textual God", der in den biblischen Erzählungen vorkommt, wird als ein Lösungsansatz hervorgehoben. Lukas Amstutz und Martin Benz diskutieren verschiedene Stolpersteine in den Erzählungen, die eine tiefere Reflexion über die Gewalt in der Bibel anregen. Die Diskussion schliesst mit der Überlegung, dass der Bann nicht unbedingt einen Aufruf zum Genozid darstellt, sondern vielmehr eine Reformanweisung zur kulturellen Abgrenzung und Identitätsbildung.
Kapitel
00:00 Die Landnahme Israels: Mythos oder Realität?
11:52 Der Actual God vs. der Textual God
18:02 Interpretationsansätze und ihre Herausforderungen
22:55 Stolpersteine in der Erzählung: Joshua und der Krieger
25:59 Rahab: Die unerwartete Gastfreundschaft
27:29 David und der Tempelbau: Ein Störfeuer der Geschichte
30:10 Die Erzählabsicht der biblischen Texte
34:59 Reformanweisungen statt Genozid: Eine neue Perspektive
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| Gewalt in der Bibel 3: Lösungsreflexe und Verharmlosungen | 21 nov. 2024 | ||
Lösungsreflexe und Verharmlosungen
In dieser Episode wird die komplexe Thematik der Gottesgewalt in biblischen Texten behandelt. Martin Benz und Lukas Amstutz diskutieren, wie man mit gewalttätigen Texten umgeht und welche Lösungsansätze es gibt. Sie beleuchten verschiedene Lösungsreflexe, die Menschen haben, um die Gewalt in der Bibel zu erklären oder zu rechtfertigen. Und sie thematisieren die Rolle des Gehorsams in der Religion sowie die Legitimation von Gewalt durch Schuldzuweisung. Zudem wird die Verheissung des Landes und die damit verbundenen Konsequenzen für andere Völker angesprochen. Abschliessend wird die Idee der rechtserhaltenden Gewalt und deren Herausforderungen diskutiert. Dabei wird klar, dass weitere Lösungsansätze notwendig sind.
Kapitel
00:00 Einführung in die Gottesgewalt
03:03 Umgang mit gewalttätigen biblischen Texten
05:55 Lösungsreflexe zur Gewalt in der Bibel
12:05 Die Rolle des Gehorsams in der Religion
18:12 Die Legitimation von Gewalt durch Schuld
21:00 Die Verheissung des Landes und ihre Konsequenzen
27:02 Rechtserhaltende Gewalt und ihre Herausforderungen
30:51 Zusammenfassung und Ausblick auf weitere Ansätze
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| Gewalt in der Bibel 2: Eine Spur der Verwüstung ... | 07 nov. 2024 | ||
Eine Spur der Verwüstung ...
Auch in dieser Folge sprechen Lukas Amstutz und Martin Benz über gewalttätige Bibeltexte im Alten und auch im Neue Testament. Sie überlegen, ob gewalttätige Geschichten tatsächlich in Kinderbibeln gehören und inwieweit die vielen gewalttätigen Texte am Ende doch auf menschliches Verhalten abfärben können.
Kapitel:
00:00 Die Gewalt in der Bibel und Gottesbild
02:07 Der Bann und die Vernichtung von Völkern
07:32 Die Sintflut und ihre moralischen Implikationen
12:11 Exodus und die Frage der Rache
19:44 Gottesbilder im Alten und Neuen Testament
24:26 Die hermeneutische Herausforderung der Gewalttexte
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| Gewalt in der Bibel 1: Hoffentlich liest das niemand … | 24 oct. 2024 | ||
Hoffentlich liest das niemand …
Lukas Amstutz und Martin Benz sprechen in dieser neuen Staffel über Gewalt in der Bibel und die Gewalttätigkeit Gottes. In der ersten Folge schildern sie ihre persönliche Betroffenheit und stellen eine Auswahl gewalttätiger Bibeltexte vor. Dabei ist es ihnen wichtig, diese Texte nicht zu verdrängen, sondern sie bewusst ans Licht zu holen, um in dieser Staffel nach Lösungsansätzen zu suchen.
Aufgeführte Bibelstellen:
· Deuteronomium 7,1-16
· Josua 6,20f
· Josua 10,29ff
· 1.Samuel 15,2-3
· Numeri 31,15-47
· Genesis 6 Sintflutgeschichte
· Genesis 19 Sodom und Gomorrha
· 2. Samuel 24
· Hesekiel 28,8f
Kapitel
00:00 Der gewalttätige Gott des Alten Testaments
02:30 Einführung in die Gewalt in der Bibel
09:35 Die Herausforderung der gewalttätigen Texte
17:56 Der Bann und seine Bedeutung
28:18 Die Zumutung der göttlichen Gewalt
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| Können wir glauben, was wir singen? 5: Neue Ansätze für Lobpreis ganz praktisch (Teil 2) | 10 oct. 2024 | ||
Neue Ansätze für Lobpreis ganz praktisch (Teil 2)
Auch in dieser Folge stellen Dennis Thielmann und seine Frau Karin Franz eigene Lieder vor, mit denen sie versuchen eine alternative Lobpreiskultur zu prägen. Diese neue Ausrichtung beinhaltet Texte, Instrumentation, Struktur und Form der Lieder. Bewusst wollen sie mit ihrem Musikprojekt "Songs of Peace" vernachlässigte Aspekte unseres Glaubens und unseres Liedguts betonen.
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| Können wir glauben, was wir singen? 4: Neue Ansätze für Lobpreis ganz praktisch (Teil 1) | 26 sept. 2024 | ||
Neue Ansätze für Lobpreis ganz praktisch (Teil 1)
In dieser Folge stellen Dennis Thielmann und seine Frau Karin Franz eigene Lieder vor, mit denen sie versuchen eine alternative Lobpreiskultur zu prägen. Diese neue Ausrichtung beinhaltet Texte, Instrumentation, Struktur und Form der Lieder. Bewusst wollen sie mit ihrem Musikprojekt "Songs of Peace" vernachlässigte Aspekte unseres Glaubens und unseres Liedguts betonen.
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| Können wir glauben, was wir singen? 3: Kritische Elemente der aktuellen Lobpreiskultur | 12 sept. 2024 | ||
Kritische Aspekte der aktuellen Lobpreiskultur
In dieser Folge schauen sich Lukas Amstutz, Martin Benz und Dennis Thielmann ganz konkrete Themen an, die in der aktuellen Lobpreis-Kultur problematisch sein können. Es geht um das dahinter stehende Weltbild, Gottesbild und Gottesdienstverständnis. Welches Narrativ der Gottesbegegnung steht hinter dem musikalischen Lobpreis und was hat das Ganze mit der alttestamentlichen Tempellogik zu tun?
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