Genuss ist vererbbar, davon ist Stephan Wehrle überzeugt. Der Schweizer Kommunikator erzählt, wie im Wallis und in London seine Liebe zum Walliser Wein entstand.
Aufgewachsen zwischen Gampel-Steg und einer Alp auf 1840 Metern, prägten Stephan früh die Polenta, die Heidelbeeren und das selbstgebackene Brot seiner Grossmutter. Später wurde London zur zweiten Heimat – und genau dort entfachte sich seine Leidenschaft für den Schweizer Wein. Er erzählt von seiner Zeit als Auslandskorrespondent, von Verkostungen mit britischen Journalisten und von der Freundschaft zu Anton Mosimann, dem legendären Koch des britischen Königshauses.
„Man muss ein bisschen grösser denken“ dieser Satz zieht sich durch die Folge. Gerade 2026, mit neuen US-Zöllen auf Schweizer Waren und der Debatte um die Wein-Importkontingente, ist die Frage aktueller denn je: Warum nutzt der Schweizer Wein sein Potenzial im Export so selten und was können wir von Australien lernen?
Das erwartet dich in dieser Folge:
● Warum Genuss laut Stephan Wehrle tatsächlich vererbbar ist
● Wie in London die Liebe zum Walliser Wein entstand
● Anton Mosimann – der Schweizer, der für das britische Königshaus kochte
● Der Reiz des Gegensatzes: einfache Küche trifft Haute Cuisine
● Swissness als Exportchance – und was wir von Australien lernen
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00:00 – Intro & zu Gast: Stephan Wehrle
00:58 – „Genuss ist vererbbar“: Kindheit im Wallis
02:52 – London: zweite Heimat & die Düfte der Welt
05:20 – Wie die Liebe zum Walliser Wein entstand
08:51 – Anton Mosimann: der gemeinsame Freund