Alle zwei Wochen widmen sich Rose Tremlett und Lisa Hegemann den kleinen und großen Qualen des Alltags: Wie schaffe ich es, besser aufzuräumen, häufiger laufen zu gehen, stressfreier Geschenke zu kaufen und sinnvolle To-do-Listen zu pflegen? In jeder Folge erzählen sie, wie sie eine dieser Herausforderungen angegangen sind – und welche Tipps von Expertinnen und Experten ihnen wirklich dabei geholfen haben, ihren Alltag ein wenig entspannter zu gestalten.
Rose Tremlett ist Entwicklungsredakteurin der ZEIT und außerdem erste Ansprechpartnerin in der Redaktion für Life-Hacks aller Art.
Lisa Hegemann leitet das Digital-Ressort der ZEIT. Sie weiß (fast) alles über den perfekten Schlaf, scheitert aber täglich an ihrer To-Do-Liste.”
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Data Literacy: Wie ihr alarmierende Schlagzeilen erkennt
Episode 108
Tuesday, September 29, 2026 • Duration 53:37
Man öffnet eine Nachrichtenseite oder scrollt unschuldig auf TikTok, und
auf einmal sieht man eine Statistik, die so erschreckend ist, dass man
für den Rest des Tages kurz vor einem Nervenzusammenbruch steht: Zehn
Prozent Wahrscheinlichkeit, dass KI den Weltuntergang bringt!
Krebserkrankungen könnten sich verdoppeln! Vergewaltigungen nehmen zu!
Dramatische Zahlen und Studienergebnisse werden in Schlagzeilen und
Social-Inhalten zitiert, weil sie dafür sorgen, dass viele Menschen
klicken, kommentieren und teilen. Wer solche Statistiken versteht, kann
die eigentlichen Fakten vom Clickbait unterscheiden. Diese Fähigkeit
nennt sich Data Literacy. Es sind Techniken, mit denen man Studien und
Statistiken interpretieren und ihre Seriosität einschätzen kann. Mit
diesen Techniken befassen sich Rose Tremlett und Lisa Hegemann in einer
neuen Folge des ZEIT-Optimierungspodcasts Geht da noch was?.
Die Expertin für diese Folge, Elena Erdmann, unterstützt die
Moderatorinnen schon seit Jahren, wenn sie mit einer komplizierten
Studie kämpfen. Elena ist Wissenschafts- und Datenjournalistin bei der
ZEIT und hat während ihres Studiums Data Literacy im journalistischen
Bereich unterrichtet.
In dieser Folge erklärt Elena, welche Zahlen bei ihr die Alarmglocken
läuten lassen, wie sie in einfachen Schritten eine fragwürdige Statistik
aufdröselt und wie man eine komplizierte Forschungsstudie
herunterbricht, damit man sie am Ende doch versteht. Zumindest gut genug
versteht, dass man ohne Panik die Nachrichten lesen kann.
Weiterführende Links und Lektüre:
- Hilfreiche Data Literacy Tipps von der Bundesagentur für Arbeit:
Homepage
- "Acht Tricks, mit denen Statistiken uns manipulieren" – Artikel beim
Fluter
- Im englischsprachigen Podcast "Maintenance Phase" werden Statistiken
und Glauben zum Thema Gesundheit unter die Lupe genommen:
Podcast-Homepage
- Im ARD-Podcast "Quarks Science Cops" versuchen die Hosts,
wissenschaftliche Fake-News aufzudecken: Podcast-Homepage
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So schützt ihre eure persönlichen Daten in Zeiten von KI
Episode 107
Monday, September 14, 2026 • Duration 48:03
Klar, man soll sich für jede Shoppingseite im Netz möglichst ein eigenes
Passwort überlegen. Und am besten auch noch ein möglichst kompliziertes.
Blöd nur, dass man irgendwann die Hälfte der Passwörter einfach
vergisst. Da ist’s doch bestimmt okay, wenn man auch mal ein etwas
einfacheres vergibt. Auf »kaffeetasse« kommt ja niemand so schnell,
oder?
Tja, leider schon: Es ist laut Hasso-Plattner-Institut eines der
beliebtesten Passwörter der Deutschen. Und seit künstliche Intelligenz
(KI) immer besser wird, setzen sie findige Hacker auch dafür ein. Das
macht Cyberangriffe wahrscheinlicher.
Nur wie schützt man seine Daten in Zeiten von KI dann im Netz? Wie
findet man gute und leicht merkbare Passwörter? Und was kann man sonst
noch tun, um seine Daten vor fremden Händen zu schützen? Das fragen sich
Lisa Hegemann und Rose Tremlett, die Moderatorinnen des
ZEIT-Optimierungspodcasts »Geht da noch was?«.
Die Expertin in dieser Folge, Eva Wolfangel, hat Antworten auf die
vielen Fragen und ganz viele Ratschläge für den Schutz eurer Daten. Sie
ist Redakteurin im Digitalressort der ZEIT und schreibt seit Jahren über
IT-Sicherheit. Im Podcast erklärt sie, warum auch in Zeiten von KI
unsere persönlichen Daten nicht verloren sind. Und sie gibt den
Hörerinnen und Hörern ihre persönlichen drei Favoriten mit, wie man
seine Daten ganz leicht sehr viel besser schützt.
Sie haben eine Idee für ein Thema, das wir dringend optimieren sollten?
Dann schreiben Sie uns an gehtdanochwas@zeit.de.
Im ZEIT-Podcast »Geht da noch was?« suchen Rose Tremlett und Lisa
Hegemann Tipps für ein leichteres und entspannteres Leben. Sie sprechen
dafür mit Vorbildern sowie Expertinnen und wühlen sich durch Bücher
sowie Studien. Jeden zweiten Montag erscheint eine neue Folge.
Weiterführende Links und (im Podcast erwähnte) Lektüre:
- Unsere Kollegin Eva Wolfangel gibt in diesem ZEIT-Artikel sieben
Tipps, wie man sich und seine Daten in Zeiten von KI vor Hackern
schützt: »KI macht Cyberangriffe einfacher. So verteidigen Sie sich«
- In diesem Text erklärt Eva, wie man sich auf Sicherheitsrisiken
vorbereitet: »Wie Sie sich vor KI-Angriffen schützen können«
- Warum Passwörter jetzt schneller geknackt werden können, erklärt das
Magazin t3n hier: »›Astronomische Beschleunigung‹: Warum Hacker
deine Passwörter schneller knacken als je zuvor«
- Diese Studie hat erforscht, wie schnell eine auf Passwörter
trainierte KI ein Passwort errät. Die Antwort ist ernüchternd – sehr
schnell: »PassGPT: Password Modeling and (Guided) Generation with
Large Language Models«
- Deutschlands oberste Cybersicherheitsbehörde, das Bundesamt für
Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), gibt Verbraucherinnen
und Verbrauchern hier Tipps für gute Passwörter: »Sichere Passwörter
erstellen«
- Wie man ein gutes Passwort findet, erklärt dieser ZEIT-Artikel von
2020: »B1tte wäh(en Si3 e1n s/cheres P4ssw0rt«
- Vor Jahren hat der Hacker Michael Steigerwald in einem CCC-Vortrag
erklärt, wie man sich von einer Glühbirne ins Heimnetzwerk hackt,
wie das Fachmagazin heise damals berichtete: »35C3: Über die
›smarte‹ Glühbirne das Heimnetzwerk hacken«
- Die Idee für diese Folge ist aus einer anderen Folge von »Geht da
noch was?« entstanden, nämlich dieser hier: »So räumen Sie Ihre
digitalen Fotos und Dokumente auf«
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Wie ihr Zeit für euch schafft – und sie auch gut verwendet
Episode 106
Monday, August 31, 2026 • Duration 50:29
»Bald habe ich Urlaub, und dann kann ich mich endlich erholen.« Wenn ihr
in letzter Zeit diesen Satz ausgesprochen habt, braucht ihr
wahrscheinlich mehr »Me-Time« in eurem Alltag: Zeitfenster, in denen ihr
auf eure eigenen Bedürfnisse und euer eigenes Wohlergehen achten könnt,
damit ihr nicht auf den Urlaub warten müsst, um Energie zu tanken.
Viele von uns leiden darunter, dass wir solche Momente viel zu selten
erleben und tagtäglich von Termin zu Termin hetzen, bis wir komplett
ausgelaugt ins Bett fallen. Doch diese Dynamik führt dazu, dass wir am
Ende bei keinem unserer Termine und Verpflichtungen unser Bestes geben
können. Deswegen brauchen wir Erholung, oder Neudeutsch: Me-Time.
Darüber spricht die Expertin Tatjana Reichhart in der neuen Folge des
ZEIT-Optimierungspodcasts »Geht da noch was?«, moderiert von Lisa
Hegemann und Rose Tremlett.
Reichhart ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und
beschäftigt sich mit Themen wie Resilienz, Selbstfürsorge und Burn-out.
Sie erklärt, warum wir Me-Time dringend priorisieren sollten – und wie
wir uns selbst regelmäßige, effektive Erholungsmomente ermöglichen.
Außerdem beschreibt sie, wie allein unsere Einstellung dazu führen kann,
dass wir unsere »Me-Time« versehentlich übersehen oder gar verplempern –
und wie wir das ändern.
Weiterführende Links und Lektüre:
- Bücher und kostenfreie Arbeitsblätter von Tatjana Reichhart und
ihren Kolleginnen: Zur Übersichtseite
- Das Coaching-Café von Tatjana Reichhart: Kitchen2Soul
- Videos zum Thema Resilienz und Selbstfürsorge: Kitchen2Soul
YouTube-Kanal
- Relevante Folgen aus dem »Geht da noch was?«-Archiv:
- Priorisierung: »Oh Gott, oh Gott, oh Gott, wie soll ich das
alles schaffen?«
- So trainiert ihr eure Aufmerksamkeit
- So strukturiert ihr euren Arbeitsalltag sinnvoll
- Wie ihr eure Ziele streicht (ja, wirklich)
- So entzieht ihr euch dem Smartphone-Sog
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So wirst du zum Small-Talk-Profi – und hast sogar Spaß dabei
Episode 105
Monday, August 17, 2026 • Duration 48:23
Small Talk hat in Deutschland einen schlechten Ruf. Mehr als die Hälfte
der Deutschen mag diese Form des zwanglosen Plauderns eher nicht.
Besonders die jüngere Generation tut sich mit Small Talk schwer. Dabei
starten die meisten wunderbaren Freundschaften nicht gleich mit einem
tiefgründigen Gespräch – manchmal tut’s auch das gemeinsame Meckern über
eine verspätete Bahn.
Lisa Hegemann, Small-Talk-Muffel, und Rose Tremlett, qua britischer
Geburt Small-Talk-Profi, wollen in der aktuellen Folge des
ZEIT-Optimierungspodcast »Geht da noch was?« wissen, wie Small Talk
gelingt: wie man sich nicht blamiert, wie man das Gespräch am Laufen
hält und wie man unangenehme Situationen löst.
Dafür haben sie mit zwei Expertinnen aus der Redaktion gesprochen. Anaïs
Kaluza ist Redakteurin im Ressort Gesundheit der ZEIT und fasst im
Podcast die Studienlage zusammen. Spoiler: Small Talk macht uns meist
mehr Spaß, als wir zunächst vermuten würden. Und Hannah Scherkamp aus
dem Ressort Arbeit der ZEIT, die unseren Schwesterpodcast »Frisch an die
Arbeit« hostet, ist eine der begnadetsten Smalltalkerinnen unserer
Redaktion. Sie erklärt ihre Lieblingsicebreaker in Gesprächen – und
warum zum Small Talk auch Komplimente gehören.
Du hast eine Idee für ein Thema, das wir dringend optimieren sollten?
Dann schreib uns an gehtdanochwas@zeit.de.
Im ZEIT-Podcast »Geht da noch was?« suchen Rose Tremlett und Lisa
Hegemann Tipps für ein leichteres und entspannteres Leben. Sie sprechen
dafür mit Vorbildern sowie Expertinnen und wühlen sich durch Bücher wie
Studien. Jeden zweiten Montag erscheint eine neue Folge.
Weiterführende Links und (im Podcast erwähnte) Lektüre:
- Warum Small Talk besser ist als sein Ruf, hat Anaïs Kaluza in diesem
Text für die ZEIT aufgeschrieben: »Der Reiz banaler Gespräche«.
- Die im ZEIT-Text erwähnte Studie ist hier in Gänze nachlesbar:
»Conversations About Boring Topics Are More Interesting Than We
Think« (»Journal of Personality and Social Psychology«: Trinh et
al., 2026).
- Der leider nicht mehr aktive US-Podcast Reply All hat einst eine
Folge über einen Mann gemacht, der ganz viele Google-Bewertungen
geschrieben hat. Eine Erkenntnis aus der Folge: Viele Menschen
warten nur darauf, ihre Geschichte zu erzählen: »Thank You for
Noticing«.
- Rose hat in ihrer Ratgeberkolumne weitere Tipps, wie man gut
smalltalkt: »Besser babbeln«.
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Wie ihr möglichst reibungslos durch den Kundenservice-Dschungel kommt
Episode 104
Monday, August 3, 2026 • Duration 47:31
Wir alle kennen die automatisierte Durchsage: »Bitte haben Sie einen
Moment Geduld.« Ein Satz, der ein Gefühl der Ohnmacht auslöst. Denn
diese Phrase bedeutet oft, dass man mit seiner Beschwerde oder seinem
Verbraucherproblem nicht weiterkommt.
Oft sind es die Kontaktformulare, die unpraktisch sind und ein direktes
Gespräch unmöglich machen. Manchmal sind es die
Callcenter-Mitarbeiterinnen, die euch mit ihrer Unfreundlichkeit
abschrecken wollen. Und immer öfter kämpft man mit verwirrten,
halluzinierenden KI-Bots. Es muss doch einfacher und besser gehen.
Unsere Expertin für diese Folge, Sabine Hübner, ist fest davon
überzeugt. Sie ist erfahrene Customer-Experience-Expertin, Autorin sowie
Speakerin und leitet eine Customer-Experience-Beratungsfirma. In dieser
Folge des ZEIT-Podcasts »Geht da noch was?« teilt Sabine Hübner ihre
pragmatischen Tipps mit den Moderatorinnen Lisa Hegemann und Rose
Tremlett – zum Beispiel, wann eine schriftliche Anfrage zielführender
ist und was man letztlich tun kann, wenn man doch keine Rückerstattung
bekommen soll. Außerdem hat unsere Expertin ein paar Ratschläge für die
Firmen, die die Schwierigkeiten verursachen.
Weiterführende Lektüre:
Das Kundenservice-Buch von Sabine Hübner: »Serviceglück: Mit magischen
Momenten mitten ins Kundenherz«
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So räumt ihr eure digitalen Fotos und Dokumente auf
Episode 103
Monday, July 20, 2026 • Duration 43:00
Auf welcher der sechs Festplatten in meiner Wohnung sind wohl die Fotos
vom Sommerurlaub 2009? Oder hab ich sie doch auf dem alten Laptop
gespeichert? Wie habe ich nur diese eine Rechnung für die
Steuererklärung benannt? Und hatte ich nicht irgendwo noch einen
Kassenzettel herumfliegen, den ich einreichen wollte?
Wenn euch solche Fragen regelmäßig plagen, seid ihr nicht allein. Viele
Menschen wissen nicht so genau, welche Datenschätze (und welcher
Datenmüll) auf ihren Festplatten, alten Laptops, Handys und sonstigen
Geräten schlummern. Der ZEIT-Optimierungspodcast »Geht da noch was?«
widmet seine neue Folge der Frage, wie ihr Ordnung in das digitale Chaos
bringt. Die Moderatorinnen Lisa Hegemann und Rose Tremlett, beide selbst
ernannte Datenmessies, haben Ratschläge für besser sortierte digitale
Daten gesammelt.
Als Experten in der Folge sind zwei Kollegen aus der ZEIT-Redaktion zu
Gast. Thomas Strothjohann, stellvertretender Leiter der
Entwicklungsredaktion, ist passionierter Fotograf und erklärt, wie ihr
eure unendlichen Massen an Fotos an einem Ort sortieren könnt (und dann
wirklich immer wiederfindet!). Hannes Leitlein, Mitglied der
Redaktionsleitung und passionierter Schredderer, erzählt, wie man das
Gleiche mit Dokumenten schafft. Und die beiden räumen mit einem Mythos
auf: dass ihr erst einmal alle unnützen Daten löschen müsst, bevor ihr
die wirklich wichtigen Schätze wiederfinden könnt.
Diese Folge ist dank eines Hörers entstanden, der uns dieses Thema
vorgeschlagen hat. Ihr habt selbst eine Idee, was wir dringend
optimieren sollten? Dann schreibt uns an gehtdanochwas@zeit.de.
Im ZEIT-Podcast »Geht da noch was?« suchen Rose Tremlett und Lisa
Hegemann Tipps für ein leichteres und entspannteres Leben. Sie sprechen
dafür mit Vorbildern sowie Expertinnen und wühlen sich durch Bücher wie
Studien. Jeden zweiten Montag erscheint eine neue Folge.
Weiterführende Links und (im Podcast erwähnte) Lektüre:
- Digitale Daten zu sammeln, kann ein echtes Problem sein.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben dafür einen
Fragebogen entwickelt. Der fragt ab, wie stark man Aussagen wie
»Bestimmte Daten zu löschen würde sich anfühlen, als würde ich eine
geliebte Person löschen« zustimmt.
- Weitere Tipps zum digitalen Ausmisten finden sich von einer
Beraterin auf der Website der Aufräumexpertin Marie Kondo.
- Wer seine Dokumente lieber in Ordnern sortiert, für den hat die
Verbraucherzentrale ein paar Ratschläge parat.
- Die ZEIT hat schon 2019 über das Phänomen des »Digital Hoardings«
geschrieben: Ist das krank?
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Wie ihr die perfekte Party plant
Episode 102
Wednesday, July 8, 2026 • Duration 59:25
Wir sind 100! Na ja, nicht ganz, aber zumindest veröffentlichen wir
heute die 100. Folge von Geht da noch was?, dem freundlichen
Optimierungspodcast der ZEIT. Das möchten wir mit euch feiern!
Selbstverständlich kann es in dieser Folge um kein anderes Thema gehen
als die Frage: Wie können wir unsere Feste optimieren? Für diese ganz
besondere Folge von Geht da noch was? haben wir auch ganz besondere
Expertinnen und Experten um Tipps gefragt: die Feierbiester in der
ZEIT-Redaktion.
In dieser Folge decken wir alle Aspekte der Partyplanung ab: Wie lädt
man richtig ein? Welche Getränke (mit und ohne Alkohol) kann man
zusätzlich zum Bier bereitstellen? Welche Snacks gehen immer? Worauf
muss man bei der Musik achten? Wie richtet man seine Wohnung ein?
Braucht man ein Motto? Und wenn ja: Welches funktioniert wirklich? Die
Partyexperten der ZEIT haben Optimierungsratschläge, die euch von der
ersten Einladung bis hin zur Aufbruchsstimmung begleiten.
Wie alle guten Gastgeberinnen sagen wir ein großes Dankeschön an alle,
die diesen Podcast so einzigartig machen. An die Expertinnen und
Experten, die in dieser Folge ihre Ratschläge mit uns geteilt haben. An
alle Expertinnen und Experten, die uns 100 Folgen lang mit ihren
Weisheiten und Erkenntnissen aufgeklärt haben. An unser Podcastteam und
unser Produktionsteam bei den Pool Artists, die dieses Projekt von Tag
eins an begleiten. Und an euch, liebe Hörer und Hörerinnen, ohne die
dieser Podcast nicht existieren würde!
Im ZEIT-Podcast »Geht da noch was?« suchen Rose Tremlett und Lisa
Hegemann Tipps für ein leichteres und entspannteres Leben. Sie sprechen
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So trainiert ihr eure Aufmerksamkeit
Episode 100
Monday, June 22, 2026 • Duration 43:24
Pling! Du warst gerade so schön in deine Arbeit vertieft, da kommt eine
Nachricht der besten Freundin, ob das Abendessen noch steht. Als du die
gerade beantwortet hast, fällt dir ein, dass du noch diese eine E-Mail
abschicken wolltest. Für die wolltest du eigentlich nur kurz was
nachgucken, aber irgendwie landest du auf TikTok. Und 23 Minuten später
fragst du dich: Was wollte ich jetzt gerade noch mal machen?
Es ist ein kollektives Gefühl, dass unsere Aufmerksamkeit heute überall
gleichzeitig ist und man sich auf nichts mehr fokussieren kann. In einer
neuen Folge des ZEIT-Optimierungspodcasts »Geht da noch was?« widerlegen
die Moderatorinnen Lisa Hegemann und Rose Tremlett diesen Mythos. Denn
tatsächlich gibt es sogar wissenschaftliche Hinweise darauf, dass die
Aufmerksamkeitsspanne von Erwachsenen steigt! Nur warum haben wir dann
trotzdem alle das Gefühl, uns auf nichts mehr konzentrieren zu können?
Und vor allem: Wie ändern wir das?
Diesen Fragen gehen Lisa und Rose gemeinsam mit der
Neurowissenschaftlerin und Psychologin Louisa Kulke nach. Sie ist
Professorin für Entwicklungspsychologie mit pädagogischer Psychologie an
der Universität Bremen und forscht zu Aufmerksamkeit. Im Podcast erklärt
sie, warum wir uns heute oft überfordert fühlen und was das kleine
rechteckige Gerät in unseren Taschen damit zu tun hat. Louisa Kulke
räumt mit der Idee auf, dass wir multitasken können. Und sie gibt
pragmatische Ratschläge, wie wir unsere Aufmerksamkeitsspanne wieder
erhöhen.
Ihr habt ein Thema, das wir dringend optimieren sollten? Dann schreibt
es uns an gehtdanochwas@zeit.de.
Im ZEIT-Podcast »Geht da noch was?« suchen Rose Tremlett und Lisa
Hegemann Tipps für ein leichteres und entspannteres Leben. Sie sprechen
dafür mit Vorbildern sowie Expertinnen und wühlen sich durch Bücher wie
Studien. Jeden zweiten Montag erscheint eine neue Folge.
Weiterführende Links und (im Podcast erwähnte) Lektüre:
- Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben herausgefunden, dass
wir uns heute besser konzentrieren können als früher: Is there a
Flynn effect for attention? Cross-temporal meta-analytical evidence
for better test performance (1990–2021) (»Personality and Individual
Differences«: Andrzejewski et al., 2024).
- In der Wissenschaft gibt es eine Diskussion über den Begriff
Aufmerksamkeit, wie dieses Paper thematisiert: No one knows what
attention is (»Attention, Perception & Psychophysics«: Hommel et
al., 2019).
- Die ZEIT-Journalistin Johanna Jürgens hat für einen Text an einem
Seminar für radikale Aufmerksamkeit teilgenommen. Was sie dabei
gelernt hat, erzählt sie hier: Wo war ich gerade? Was wollte ich
noch mal?.
- Der sogenannte d2-Test ist in der Wissenschaft ein Weg, um die
konzentrierte Aufmerksamkeit zu messen. DIE ZEIT hat daran angelehnt
einen eigenen Konzentrationstest entwickelt: Wie schlimm steht es um
Ihr Konzentrationsvermögen?.
- Die Wissenschaftlerin Gloria Mark erzählt im ZEIT-Interview, warum
es nicht allein Smartphones und soziale Medien sind, die unsere
Aufmerksamkeit rauben (und warum alles sowieso etwas komplizierter
ist): Manche macht Facebook checken produktiver.
- Co-Host Rose Tremlett hat in ihrer früheren Kolumne »Frag Rose«
darüber geschrieben, wie man seine Handyzeit reduziert.
- Diese Folge von »Geht da noch was?« gibt spezifische Ratschläge zum
Umgang mit dem Smartphone: So entziehen Sie sich dem Smartphone-Sog.
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Wie ihr euer Hautbild verbessert (auch wenn ihr faul seid) – Wiederholung
Episode 101
Monday, June 15, 2026 • Duration 39:16
Die nächste Folge von "Geht da noch was?" verspätet sich leider um eine
Woche. Stattdessen empfehlen wir euch heute eine unserer Lieblingsfolgen
aus dem Archiv:
Retinol, Hyaluronsäure, Salicylsäure: Wer eine neue Creme oder ein Serum
sucht, landet sofort in einer verwirrenden Welt von wissenschaftlichen
Begriffen und überzeugenden Behauptungen – die aber leider häufig nicht
so wissenschaftlich oder wissenschaftlich belegbar sind. Es kann nicht
nur nervig, sondern auch teuer sein, ein Produkt zu kaufen, das am Ende
nicht die erhoffte Wirkung bringt.
Das ist für Menschen wie "Geht da noch was?"-Host Rose Tremlett
besonders kritisch, weil sie viel zu faul ist, stundenlang Wirkstoffe zu
recherchieren und mehrere Schichten von Cremes und Seren jeden Tag
aufzutragen. Lisa Hegemann, Co-Host des ZEIT-Optimierungspodcasts geht
es ähnlich. Unsere Moderatorinnen suchen eine minimalistische
Hautpflegeroutine, die die Grundbedürfnisse der Haut abdeckt. Zum Glück
ist das durchaus möglich, wie die Expertinnen und Experten in dieser
Folge erklären.
Rose hat mit Claudia Borelli, Leiterin der Einheit für ästhetische
Dermatologie und Laser am Universitätsklinikum Tübingen, und dem
"Skinfluencer" Leo, bekannt als @rundumhaut auf TikTok und Instagram,
gesprochen und viele pragmatische Tipps von ihnen erhalten.
Die schlechte Nachricht: Hautpflege ist komplex und es gibt keine
einfache Lösung für jede Person. Die gute Nachricht: Eine effektive
Hautpflegeroutine hat nur drei Schritte.
Weiterführende (und im Podcast erwähnte) Links und Lektüre:
- Das Trucker-Foto, das zeigt, wie wichtig Sonnenschutz ist
- ZEIT Campus hat einen weiteren Skinfluencer interviewt, der
unvoreingenommene Ratschläge teilt
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Wie eure Meetings endlich produktiv werden
Episode 99
Tuesday, June 2, 2026 • Duration 49:41
»Ich stelle uns mal einen Termin ein.« Schreit eure innere Stimme auf,
wenn ihr diesen Satz hört? Wer einen Bürojob hat, kennt das Gefühl: Man
sitzt stundenlang in Meetings, in denen man über die Arbeit redet, die
man erledigen soll, kommt aber nie dazu, weil man ja stundenlang in
Meetings sitzt. Die Lösung? Eine gute Moderation.
In einer neuen Folge von »Geht da noch was?«, dem Optimierungspodcast
der ZEIT, sprechen die Moderatorinnen Rose Tremlett und Lisa Hegemann
mit dem Experten und Profimoderator Malte Kaßner. Er ist Berater und
Coach mit mehr als 20 Jahren Erfahrung und unterstützt Unternehmen und
Organisationen bei Großprojekten im Bereich Rhetorik und Kommunikation.
Er erklärt, was Moderatorinnen und Moderatoren in Meetings tun müssen,
um einen Termin konstruktiv und effizient zu gestalten.
In der Folge erfahrt ihr, was unbedingt auf die Agenda gehört, wie man
monologisierende Kolleginnen und Kollegen unterbricht und stille
Teilnehmende zum Reden bringt. Außerdem diskutieren wir die Unterschiede
zwischen Projekt- und Teammeetings, optimieren das Protokoll – und
klären die wichtigste Frage überhaupt: Hätte dieses Meeting nicht
einfach eine E-Mail sein können?
Weiterführende Links und Lektüre:
Informationen zur Pentagenda-Technik: die agile Stiftung
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