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Warum du dir eine Krise gönnen solltest, bevor sie dich trifft | mit Teresa Adler14 oct. 202601:02:36

Gold und Schutt kommen im selben Fluss. Aussieben müssen wir selber. Teresa Adler findet: Wir warten viel zu lange, bevor wir überhaupt anfangen zu sieben. Und die klar bessere Entscheidung ist oft, sich die Krise selbst zu gönnen, bevor sie von allein kommt.


Teresa lebt in Wien, kommt aus der PR und hat als Head of Corporate Communications die interne und externe Kommunikation eines internationalen Konzerns für mehrere Länder verantwortet. Heute ist sie Business-Mentaltrainerin, zertifizierte Top-100-Speakerin und Sparringspartnerin für alle, die vor Menschen bestehen müssen – vom Vorstand bis zur NGO. Ihr Buch „Gönnen Sie sich eine Krise!“ ist in Österreich Bestseller. Und ihre drei Teenager nennt sie das beste Führungskräftetraining, das man sich selbst geben kann.


In dieser Folge geht es unter anderem um diese Fragen:


Welche vier Typen gibt es im Umgang mit Krisen – und warum ist ausgerechnet der Gelassene im Meeting oft längst innerlich weg?

Was heißt es, eine Krise zu plündern, statt sie nur zu überstehen?

Wofür ist das eine Gelegenheit? Und wie schürfe ich das Gold mitten in der Krise statt erst im Rückspiegel?

Wo liegt der Unterschied zwischen „ein Thema mal vorsichtig ansprechen“ und „sich eine Krise gönnen“?

Wie kommuniziere ich eine echte Krise nach innen – und warum darf nur der Erste die Geschichte noch selbst erzählen?

Wie ehrlich darf ich vor meinem Team sein, wenn ich selbst noch keinen Plan habe?

Was unterscheidet authentisch von glaubhaft – und warum gehört der wirklich dunkle Moment nicht ins Weekly?

Und wo liegt das Gold, wenn die KI-Welle dein Geschäftsmodell wegzuspülen droht?


Ich erzähle in dieser Folge auch, wie meine Ehe an einem Sonntag beim Frühstück in Shanghai innerhalb von zwanzig Minuten zu Ende war – und warum mein erster Gedanke danach nicht Trauer war, sondern: Warum haben wir damit eigentlich so lange gewartet? Teresas Satz dazu ist der, den ich mir gemerkt habe: Das Schadensausmaß einer Krise steigt proportional zu der Zeit, die wir uns entscheiden, nicht hinzuschauen. Viel Spaß!


Scheiß auf den LinkedIn-Algorithmus: Aufmerksamkeit ist zeitlos | mit Franz Wegner30 sept. 202601:03:22

Ein Kollege von mir hat nach einem Workshop einen einzigen Post abgesetzt und über 40.000 Impressionen geholt. Kein Skandal, keine steile These, einfach ein sympathischer Text.

Franz Wegner erklärt in dieser Folge, warum das kein Zufall war.


Franz ist in einem Dorf mit 300 Einwohnern in Mecklenburg-Vorpommern groß geworden, hat mit zwölf angefangen, im Kinderzimmer Videos zu produzieren, und hat heute 18 Jahre Content-Erfahrung hinter sich.

Mit seiner Berliner Agentur Content Minds schreibt er für Geschäftsführer und CEOs, die auf LinkedIn vorher unsichtbar waren. Sein Kunde Max Kraft, Personalberater für MedTech und Pharma, kommt mit zwei bis drei Beiträgen pro Woche auf 300.000 bis 600.000 Impressionen im Monat.


In dieser Folge geht es unter anderem um diese Fragen:

  • Warum entscheidet das Bild über deine Reichweite, bevor jemand deinen ersten Satz liest?
  • Was ist ein Pattern Interrupt, und warum funktionieren absichtlich hässliche Grafiken besser als sauberes Corporate Design?
  • Wie finde ich aus zehn Ideen die eine, die ich nach vorne stelle?
  • Muss ich als Geschäftsführer Privates posten, um eine Personal Brand zu haben?
  • Warum kommen trotz 500.000 Impressionen keine Anfragen rein?
  • Wie schreibe ich jemanden an, ohne wie die zehn anderen Nachrichten am Tag zu klingen?
  • Wie lange dauert es wirklich, bis man ein Gefühl für gute Beiträge entwickelt?
  • Und warum hat Franz zum Start seiner Agentur zehn Unternehmen seine komplette Leistung geschenkt?


Am Ende sprechen wir über den Satz, der bei mir hängen geblieben ist: Geh weiter in Vorleistung als deine Konkurrenz. Bei mir hat das mitten in der Aufnahme die Frage ausgelöst, ob ich meine eigene Akquise umbauen sollte.


Viel Spaß!


Dein Team ist nicht das Problem – dein System ist es | mit Susanne Ringen16 sept. 202601:06:24

Wenn ein Team seine PS nicht auf die Straße bringt – liegt das an den Leuten, am System oder an der Führungskraft selbst?

Susanne Ringen arbeitet lieber am System als am Menschen. Und sie erklärt, warum genau das der wirksamere Hebel ist.


Susanne ist Beraterin für Führung und Organisationsdesign, war IT-Projektleiterin und Personalchefin, lebt und arbeitet in Deutschland und Norwegen – und hat das norwegische Führungsmodell Tight-Loose-Tight als Erste in den deutschsprachigen Raum geholt: Rahmen gemeinsam abstecken, Freiraum zum Experimentieren geben, verbindlich gemeinsam draufschauen. Mit Hypothesen statt fixer Ziele.


In dieser Folge geht es unter anderem um diese Fragen:

- Warum können sich Menschen abstrampeln, ohne Wirkung zu erzielen – und was hat die Organisationsstruktur damit zu tun?

- Was sind die vier Dimensionen der Verantwortung – Sollen, Dürfen, Können, Wollen – und wie helfen sie mir, bevor ich das Problem in der Person suche?

- Wie funktioniert Tight-Loose-Tight konkret – und worin liegt der Unterschied zu OKRs?

- Warum sind fixe Ziele in komplexen Märkten gefährlich?

- Sollte ich meinen Mitarbeitenden sagen, wenn es der Firma finanziell schlecht geht?

- Wie kommen Gründer aus der operativen Falle?

- Warum knarzt es zwischen zwei Abteilungen, obwohl keiner von beiden blöd ist?

- Und woher weiß ich als Führungskraft, dass das Problem weder am System noch an den Mitarbeitenden liegt – sondern an mir?


Am Ende sprechen wir über Susannes Buch „Berge, Trolle, tiefe Sehnsucht": eine Erzählung über eine gestresste Führungskraft, die auf dem norwegischen Olavsweg wandert und über Selbsterkenntnis zu Tight-Loose-Tight findet.


Viel Spaß!


Sicherheit kannst du nicht versprechen – Orientierung schon | mit Prof. Dr. Jutta Rump02 sept. 202600:54:33

Kann ich totale Agilität, Führungsfreiheit und Homeoffice leben und gleichzeitig echte Nähe und Teamgeist spüren? Prof. Dr. Jutta Rump hat dazu eine klare Meinung – aus über 20 Jahren eigenem Ausprobieren: Ihr Institut arbeitet seit 2002 mobil und hat sogar mal die Führung komplett abgeschafft.In dieser Folge sprechen wir über die Aufgabe von Unternehmern in der Dreifach-Transformation: - Warum es Sicherheit nicht mehr gibt, wohl aber Orientierung. - Wie du Zuversicht schaffst, nicht nur bei den Mutigen, sondern für alle Mitarbeiter. - Wer die Verantwortung für die Beschäftigungsfähigkeit trägt – Arbeitnehmer oder Arbeitgeber. - Wie du mit Mitarbeitern umgehst, die Angst vor KI haben. - Und zum Ende: vier Elemente, mit denen du dich als Führungskraft ehrlich selbst einordnen kannst.


Warum dein Organigramm dein Unternehmen langsamer macht | mit Niels Pfläging19 août 202600:50:05

Premiere bei Frankly Speaking: Niels Pfläging ist der erste Gast, der zum zweiten Mal dabei ist.

Nach Teil eins waren wir nicht mal bei 25 Prozent der Themen aus seinem Bestseller „Komplexithoden" – also ging es direkt weiter in den Deep Dive.

Diesmal wollte ich vor allem wissen: Was mache ich, wenn Menschen die ganze Verantwortung in einer Zellstruktur gar nicht haben wollen? Niels' Antwort führt über ein Gedicht von Rilke – den Panther hinter tausend Stäben. Und sie hat mich nicht mehr losgelassen.

In dieser Folge geht es unter anderem um diese Fragen:

  • Will denn jeder Mitarbeiter P&L-Verantwortung haben – und was, wenn nicht?
  • Was heißt es, Menschen wie Menschen zu behandeln – im unternehmerischen Kontext?
  • Was mache ich mit einer Zelle, die nicht rentabel ist – und warum ist das schon wieder die falsche Frage?
  • Wie komme ich von einer Schnittstelle zu einer Nahtstelle zwischen zwei Teams?
  • Wo macht es Sinn, dass Peripheriezellen Leistungen auch extern beziehen dürfen – und was passiert mit Zentrumszellen, die sich nicht mehr finanzieren können?
  • Was ist Organisationshygiene – und warum sollten wir öfter Dinge abschaffen statt dazuzutun?
  • Vorderbühne und Hinterbühne: Was passiert da, wo kein Licht hinfällt – und kann ich die Hinterbühne komplett wegbekommen?
  • Warum ist das Titelseiten-Prinzip so wirkungsvoll: Kann das, was ich heute tue, morgen auf der Titelseite der Tageszeitung stehen?
  • Und was mache ich, wenn im Führungsteam klar wird: Wir befördern keine Frauen, weil die ja Kinder kriegen?


Außerdem erfahrt ihr, warum Niels extra nach Philadelphia gefahren ist, um das Grab von Frederick Taylor zu besuchen.

Am Ende verrät er noch, worüber wir in Runde drei sprechen: Zeitorientierung – Zeit muss der Chef sein, nicht Chefs.

Viel Spaß!


Fixe Ziele sind des Teufels – und Budgetplanung gehört abgeschafft | mit Niels Pfläging 05 août 202600:55:47

Fixierte Ziele sind des Teufels. Budgetplanung abschaffen. Und Mitarbeiterbeurteilung gehört auf den Müllhaufen der Geschichte.

Niels Pfläging nimmt kein Blatt vor den Mund – und genau deshalb wollte ich mit ihm sprechen.

Niels ist Unternehmer, seit über 20 Jahren Unternehmensberater, Mitgründer von Red42 und des BetaCodex Network und Autor des Bestsellers „Komplexithoden", der 2025 in einer komplett überarbeiteten Neuauflage erschienen ist.

Wir sprechen über die Unterscheidung zwischen Blau und Rot – kompliziert und komplex – und was das für Führung, Organisation und sogar für den Umgang mit KI bedeutet.


In dieser Folge geht es unter anderem um diese Fragen:

  • Warum ist Dezentralisierung in komplexen Märkten eine Voraussetzung – und keine nette Idee?
  • Warum erfordert das Arbeiten mit KI so eine hohe Reflexionsfähigkeit?
  • Warum müssen Beeinflussungsstrecke und Verantwortungsstrecke identisch sein – und warum ist Delegation eine Fake-Nummer?
  • Was ist Zellstrukturdesign – kleine Teams mit eigenen Kunden und eigener Gewinn- und Verlustrechnung?
  • Ist Unternehmensplanung in der heutigen roten Welt überhaupt noch sinnvoll?
  • Wie mache ich die vorhandene Intelligenz meiner Mitarbeiter nutzbar?
  • Was hat Kindererziehung mit relativen Zielen zu tun – und wie schaffe ich es, dass mein Kind mal sein Zimmer aufräumt?
  • Was bleibt alles auf der Strecke, wenn wir fixierte Ziele nutzen?


Und mittendrin nimmt Niels sich meine eigenen Ziele für diesen Podcast vor – und ich lerne live, was relative Ziele wirklich bedeuten.

Es ist Teil eins von zwei Folgen mit Niels.

Viel Spaß!


Alle arbeiten. Trotzdem passiert nichts. | mit Klaus Leopold22 juil. 202600:49:57

Warum kommen in vielen Unternehmen so wenige Ergebnisse raus, obwohl alle so beschäftigt sind? Und was hat das mit der Art zu tun, wie Teams zusammenarbeiten – oder eben nicht?


In dieser Folge von Frankly Speaking spricht Frank Steffen mit Klaus Leopold – Informatiker, Kanban-Pionier und Entwickler des Flight-Levels-Frameworks. Klaus begleitet Organisationen weltweit dabei, wirklich lieferfähig zu werden.

Mit über 1.000 Workshop-Teilnehmern pro Jahr bringt er nicht Theorie, sondern Praxis.


Du erfährst in dieser Folge:


  • Was Kanban wirklich bedeutet – und warum der Shift von Ressourcenauslastung zu Flussdenken alles verändert
  • Was agile Lieferfähigkeit ist und warum Agilität auf Team-Ebene oft nichts bringt
  • Was Flight Levels 1, 2 und 3 sind – und warum man fast immer auf Level 2 anfangen sollte
  • Wie man Wertströme sichtbar und begreifbar macht, damit Teams erkennen, wo das Problem wirklich liegt
  • Wie man Metriken durch die Hintertür einführt – mit einer einzigen Frage
  • Warum gute Systeme keine Helden brauchen, sondern normalen Menschen ermöglichen, täglich gute Arbeit zu leisten


Diese Folge ist für alle, die Unternehmen, Teams oder Organisationen führen und sich fragen, warum trotz viel Aufwand so wenig Ergebnis rauskommt.


Warum dir niemand ehrliches Feedback gibt | mit Klaus Eidenschink08 juil. 202600:57:14

Was passiert, wenn du deinem Chef Feedback geben willst – aber nicht kannst? Und was hat das mit deinen Eltern zu tun?

In dieser Folge von Frankly Speaking spricht Frank Steffen mit Klaus Eidenschink – Psychotherapeut, Organisationsberater, Gruppendynamiker und Gruender des Hephaistos-Instituts in Muenchen. Klaus vereint über 40 Jahre Erfahrung in der Arbeit mit Menschen, Teams und Organisationen.

Gemeinsam gehen sie einer der unterschaetzten Fragen im Arbeitsalltag auf den Grund: Warum fällt es so schwer, dem Chef ehrliches Feedback zu geben – und was müsste sich verändern, damit es gelingt?

Du erfährst in dieser Folge:

• Warum Feedback scheitert – und warum das selten am Feedback selbst liegt

• Was Absichtslosigkeit mit erfolgreichen Interventionen zu tun hat

• Warum Führungskräfte massiv unterschätzen, wie viel Angst sie allein durch ihre Rolle auslösen

• Wie die Beziehung zu deinen Eltern noch heute dein Verhalten gegenüber Vorgesetzten steuert

• Was es bedeutet, sicher zu werden im Umgang mit Unsicherheit – statt Sicherheit zu suchen

• Und warum die wichtigste Kompetenz im Leben ist, mit unangenehmen Gefühlen umgehen zu können

Diese Folge ist nicht nur füer Unternehmer und Führungskraefte – sie ist für jeden Menschen, egal in welcher Beziehung.



Der Grund, warum weniger Features oft mehr Umsatz bringen | mit Prof. Dr. Florian Bauer & Dr. Andrej Guminski24 juin 202601:03:57

Wie viel ist dein Produkt wert? Florian Bauer würde sagen: Deine Kunden wissen es nicht. Und das ist die beste Nachricht, die du bekommen kannst – denn du kannst es mitgestalten.


Florian hat Psychologie an der TU Darmstadt, MIT und Harvard studiert, promoviert und danach 25 Jahre lang als Gründer von Vocatus erforscht, wie Menschen Preisentscheidungen wirklich treffen. Seit 2024 ist er Managing Director bei Accenture Strategy.


In dieser Folge – dem ersten Frankly Speaking mit zwei Gästen – sitzt er mit Andrej Guminski von der FFE, einer der renommiertesten unabhängigen Energieforschungseinrichtungen Deutschlands, zusammen. Die FFE will ihr erstes skalierbares Datenprodukt auf den Markt bringen. Und Florian zeigt live, wie man dabei vorgeht: von der Inside-Out- zur Outside-In-Perspektive, von der Produktbündelung zum richtigen Preismodell – bis zu der Frage, warum weniger Features oft mehr Umsatz bedeuten.


Konkret, direkt und sofort anwendbar – egal ob du ein Produkt baust, eines bepreist oder einfach verstehen willst, warum Menschen kaufen oder eben nicht.


Wenn deine Prozesse chaotisch sind, skaliert nur dein Problem | mit Prof. Dr. Jan vom Brocke10 juin 202600:56:02

Du glaubst, du hast deine Prozesse im Griff?

Jan vom Brocke hat mal einen Prozess analysiert, den ein Unternehmen für simpel hielt – sieben Schritte, linear, kein Problem. Rausgekommen sind 70.000 verschiedene Varianten, wie der Prozess in zwei Jahren tatsächlich ausgeführt wurde.


Jan ist Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik an der Uni Münster, Direktor des Europäischen Forschungszentrums ERCIS und laut Stanford University unter den Top 1 % der meistzitierten Wissenschaftler weltweit. Er weiß, wovon er spricht.


In dieser Folge reden wir darüber, warum Wachstum vielleicht das falsche Ziel ist, was Atmungsfähigkeit wirklich bedeutet – und wie du den echten Pulsschlag deines Unternehmens hörbar machst.


Was eine Führungskraft wirklich können muss | mit Dr. Holger Schubert27 mai 202600:47:17

Holger Schubert ist Geschäftsführer des IFW Consulting in München und begleitet seit über 26 Jahren Menschen, Teams und Organisationen in Wachstums- und Krisensituationen.


Themen: Was muss eine Führungskraft können? | Struktur schafft Verhalten | Coach & Chef gleichzeitig? | Härte vs. Klarheit | Was macht ein gutes Ausbildungsinstitut aus?


„Wenn ich Plakate aufhänge mit ‚Miteinander', aber der mit dem höchsten Umsatz befördert wird – dann ist Umsatz die Religion."

– Holger Schubert


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IFW Consulting: https://www.i-f-w.de/consulting/

Holger auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/holger-schubert-a35b334/

Systemische Coaching Ausbildung: https://www.i-f-w.de/akademie/akademie-coaching/weiterbildung-systemisches-coaching/

Generation Z ist nicht das Problem – schlechte Führung ist es | mit Susanne Nickel13 mai 202600:41:41

Generation Z bringt neue Erwartungen in die Arbeitswelt: mehr Sinn, mehr Mitsprache, mehr Sicherheit – und oft weniger Toleranz für Dauerstress, Konflikte und „klassische Arbeitslogiken“. Susanne Nickel ordnet das ein: Was ist Sozialisierung, was ist Krisenerfahrung (Corona, Dauerkrisenmodus), was ist Führungsverhalten?
Das Gespräch bleibt nicht bei der Debatte stehen, sondern wird sehr praktisch: Wie baust du als Arbeitgeber eine Beziehungsebene, die Entwicklung möglich macht – ohne „Therapie im Unternehmen“? Wie nutzt du kurze, timeboxte Feedback-Loops statt endloser Gespräche? Wie gehst du mit Konfliktvermeidung um? Und wie bringst du Generationen über Generationen-Mediation und Reverse Mentoring zusammen?
Das nimmst du mit (Highlights)
• Warum Susanne ihr Buch als Debattenbuch für Unternehmen geschrieben hat (nicht als Erziehungsratgeber)
• Geringe Belastungs-/Frustrationstoleranz: Verständnis + Entwicklung statt „Abwertung“
• Führung heute: weniger ZDF-Führung, mehr Beziehung + Coaching-Skills
• „Zuhause im Unternehmen“: psychologische Sicherheit pragmatisch gedacht – mit Regeln & Klarheit
• Nachbeelterung (aus dem Schema-Coaching abgeleitet): Entwicklungsraum geben, ohne Therapeut:in zu sein
• Pragmatik für volle Kalender: 2×20-Minuten Feedback-Loops statt „großer Gespräche“
• Konflikte: Konflikttypen erkennen (Kampf/Anpassung/Vermeidung) + Wertschätzung als Türöffner
• Generationen-Mediation: Bedürfnisse verbinden, nicht Themen spalten
• Reverse Mentoring: voneinander lernen, Wertschätzung in beide Richtungen


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Susanne Nickel – Website (Start):
https://www.susannenickel.com/
Buch (offizielle Verlagsseite): „Verzogen, verweichlicht, verletzt“
https://www.m-vg.de/finanzbuchverlag/shop/article/24854-verzogen-verweichlicht-verletzt/
Thomas-Kilmann Conflict Mode Instrument (TKI) – Overview (Kilmann Diagnostics):
https://kilmanndiagnostics.com/overview-thomas-kilmann-conflict-mode-instrument-tki/
TKI – offizielles Produkt/Assessment (The Myers-Briggs Company):
https://www.themyersbriggs.com/en-US/Explore-Solutions/TKI
Nachbeelterung / Reparenting – Begriffserklärung (DE):
https://de.wikipedia.org/wiki/Reparenting
Schematherapie & „limited reparenting“ (Nachbeelterung) – Fachseite:
https://www.schematherapie-jena.de/schematherapie.html
PDF: Therapeutische Beziehung in der Schematherapie (u.a. „begrenzte Nachbeelterung“):
https://www.schematherapie-roediger.de/down/Therapeutische%20Beziehung.pdf

Sinn in der Arbeit ist mehr als Purpose | mit Dr. Nico Rose29 avr. 202600:57:24

Purpose ist wichtig – aber Purpose ist nicht gleich Sinn. In dieser Folge geht Frank Steffen mit Nico Rose (Psychologe, Ex-Führungskraft, Ex-Professor, Positive-Psychologie-Experte, Metalhead) dahin, wo es weh tut: Warum viele „Purpose-Initiativen“ eher kommunikativ herbeigeredet wirken, warum große Business-Gurus manchmal mit Survivorship Bias arbeiten – und was stattdessen wirklich hilft, damit Menschen Sinn in Arbeit erleben.


Ihr steigt tief ein in ein pragmatisches Modell (2x2), das Sinnquellen greifbar macht: Tun/Sein und für mich/für andere. Dann geht’s weiter zu Identität (wie sie sich verflüssigt und neu formt), zu Führung als Ohnmacht aushalten lernen, und zu Vertrauen als konkreter Hebel – bis hin zu einem DM-Beispiel, das zeigt, wie Kultur über Prozesse spürbar wird.

Und zum Schluss: Change ist oft nicht Angst vor dem Neuen – sondern Widerstand gegen die Entwertung des Alten. Nico bringt dafür ein geniales Bild mit: den Ben & Jerry’s Flavor Graveyard.


Das nimmst du mit (Highlights)
• Warum „Start with Why“ oft zu kurz greift: Purpose ist nur ein Regler unter vielen fürs Sinnerleben
• Die 2x2-Matrix: Sinnquellen über Tun/Sein & für mich/für andere (Resonanzachsen)
• Identität als etwas Fließendes: Phasen von Verflüssigung & Neubildung brauchen Pause & Reflexion
• Führung heißt nicht „alter Job + bisschen People-Kram“ → sonst landest du im Micromanagement
• Das Führungsparadox: Mit Aufstieg wirst du mächtiger und ohnmächtiger zugleich
• Vertrauen praktisch: „+5 Punkte Vertrauen“ – woran merken andere das in deinem Verhalten?
• Change Lag: Menschen wehren sich oft nicht gegen das Neue, sondern gegen die Negation des Alten → Abschiedskompetenz / Trauerkompetenz
• „Can’t fill from an empty cup“: Pausen im Alltag sind keine Wellness – sondern Führungsfähigkeit


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Dr. Nico Rose – Website:
https://nicorose.de/ (Über Nico)
https://nicorose.de/ueber_nico_rose/ (Bio)
https://nicorose.de/publikationen/ (Bücher & Publikationen)
https://nicorose.de/infos_positive_psychologie/ (Positive Psychologie Überblick)
Ben & Jerry’s Blog (Hintergrund zum Graveyard):
https://www.benjerry.de/blog/2021/09/the-flavour-graveyard
Amy Wrzesniewski – Publikationsseite:
https://pages.stern.nyu.edu/~awrzesni/publications.htm
Paper (Beispiel): “Callings and the Meaning of Work” (PDF):
https://faculty.wharton.upenn.edu/wp-content/uploads/2016/11/Wrzesniewski-Callings-and-the-meaning-of-work.pdf

Change Management und Widerstand gegen Veränderungen Teil 1: Transparenz und Menschlichkeit | mit Harald Schirmer15 avr. 202601:00:06

In dieser Folge spreche ich mit Harald Schirmer aus Regensburg – 36 Jahre international in Großkonzernen unterwegs an der Schnittstelle von Organisationsentwicklung, Leadership, Lernen und Change, zuletzt viele Jahre digitale Transformation bei Continental. Seit Kurzem arbeitet Harald als Senior-Berater bei osb international.
Wir steigen direkt tief ein: Harald unterscheidet klar zwischen Veränderung (im gleichen System) und Transformation (das System selbst verändert sich) – und erklärt, warum klassische „Kontrolle durch Vereinfachung“ in komplexen Zeiten scheitert. Stattdessen geht’s um Komplexität umarmen, Werte als Stabilität, Neugier, Selbstwirksamkeit – und wie Menschen vom „Müssen“ ins „Wollen“ kommen.
Konkret wird’s bei Haralds Praxisprinzipien: „Niemand muss – aber wenn du dabei sein willst, ist Wollen die Voraussetzung“, Arbeiten mit den Willing Ones, und der Satz: „Was niemand will, machen wir alle gemeinsam.“ Außerdem sprechen wir darüber, warum Umfragen oft Placebo sind, warum echter Fortschritt Dialog statt Häkchen braucht – und wie Open Calls (offene Formate) Transparenz, Beteiligung, Tempo und kollektive Intelligenz in Organisationen freisetzen können.
Zum Schluss bleibt ein Satz hängen, der alles zusammenfasst: „Sorg dafür, dass Leute leuchtende Augen haben.“


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Harald's Homepage & Blog: https://harald-schirmer.deKeynote Community Leadership: https://harald-schirmer.de/2025/11/18/keynote-community-leadership/

Ich-Entwicklung: Komplexität führen | mit Svenja Hofert01 avr. 202600:48:18

Warum sind Tools manchmal brilliant – und manchmal komplett wirkungslos? Warum drehen sich Diskussionen in Teams im Kreis? Und wieso ist „Transformation“ oft eher Hektik als Fortschritt?


In dieser Folge sprechen Frank und Svenja über Ich-Entwicklung / Entwicklungslogik: die (oft übersehene) Fähigkeit, Komplexität wahrzunehmen, zu verarbeiten und in Führung wirksam zu werden. Du bekommst pragmatische Ansätze, wie du als Unternehmer:in und Führungskraft Rahmenbedingungen schaffst, in denen Teams nicht nur schneller rennen – sondern besser denken, besser entscheiden und besser zusammenarbeiten.


Das nimmst du mit (Highlights)

• Warum Menschen nicht „alle ungefähr gleich“ sind – und woran du Entwicklungslogik im Alltag erkennst

• Dimensionierung & Differenzierung: ein extrem praktischer Blick auf Komplexitätsfähigkeit

• Warum Ich-Entwicklung vor allem ein Führungsthema ist (und weniger ein „Mitarbeiterproblem“)

• Verlangsamung als Produktivitäts-Booster: Retros, Reflexion und raus aus dem Hamsterrad

• „Feedback des Feedbacks“: Die Mini-Intervention, die Gruppen schnell erwachsen macht

• Wie du Meetings/Workshops so moderierst, dass Leute sich wirklich zuhören (und nicht nur senden)

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Svenja Hofert – Website:

https://www.svenja-hofert.de/


Artikel: Ich-Entwicklung – die vergessene Ebene der Persönlichkeit:

https://www.svenja-hofert.de/ich-entwicklung-die-vergessene-ebene-der-persoenlichkeit/


PDF-Tabelle (Ich-Entwicklung für Beratung/Coaching/Führung):

https://www.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2016/08/tabelle_ichentwicklungfuerberatungcoachingfuehrung.pdf?x10931=


Deep Dive Podcast zur Ich-Entwicklung mit Dr. Alexander Leuthold:

https://weiterdenken-svenjahofert.podigee.io/31-ichentwicklung

Change Management und Widerstand gegen Veränderungen - mit Dr. Stefan Kühl18 mars 202600:42:07

In dieser Folge spreche ich mit dem Organisationssoziologen Stefan Kühl (Uni Bielefeld, Metaplan) darüber, warum jede Organisation beim Wachsen unweigerlich formaler wird – und wieso genau das so oft als „Bürokratisierung“ erlebt wird.


Stefan macht klar: Der geliebte Start-up-Spirit lässt sich nicht auf 2.000 Mitarbeitende „skalieren“. Stattdessen entstehen Inseln von Vertrauen inmitten von Hierarchie, Rollen und Prozessen – und das ist okay, wenn man es bewusst gestaltet.

Darüber sprechen wir:

- Warum Wachstumsschmerzen normal sind – und weshalb Face-to-Face-Vertrauen ab einer gewissen Größe nicht mehr trägt.

- Standardisierung vs. Team-Autonomie: die echten Trade-offs statt Schönwetterrezepte.

- Wie gute Beratung funktioniert: 20–30 Sondierungsinterviews vor dem ersten Workshop – und tiefes Verstehen statt Tool-Theater.

- Kulturstress durch Neueinstellungen, Subkulturen und warum „Core Values“ Leitplanken sind, aber keine Wunderwaffe.

- Holokratie im Realitätscheck: Hyper-Formalismus, Schattenorganisationen und Macht jenseits von Organigrammen.

- Rollen, Verantwortung und Entwicklung: Von Harzburger Modell über Führen mit Zielen bis OKR – was davon heute noch trägt.
Zum Schluss hat Stefan eine Leseempfehlung:
„Führung und Gefolgschaft: Management im Nationalsozialismus und in der Demokratie“ – Geschichte verstehen, um heutige Interventionen klarer einzuordnen.


Stefan's Uni: https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/soziologie/fakultaet/personen/kuehl/

Stefan's Beratung: https://www.metaplan.com/de/person/prof-dr-stefan-kuehl/

Stefan's neues Buch: https://www.amazon.de/dp/3518300695?psc=1&smid=A3JWKAKR8XB7XF&ref_=chk_typ_imgToDp


Kapitel:

00:00 – Wachstum = Veränderung: Warum Change in Scale-ups fast immer Widerstand auslöst

02:00 – Startup-Spirit behalten? Die unbequeme Wahrheit beim Skalieren

03:00 – Wie Stefan Kühl Organisationen wirklich versteht (und warum das entscheidend ist)

13:00 – Wachstumsschmerzen: Warum Kulturbrüche normal sind – und was das für dich heißt

15:30 – „Startup bleiben“ ist oft Show: Was hinter der Fassade großer Firmen wirklich passiert

18:30 – Core Values vs. Realität: Warum Kultur nicht auf Poster passt (und trotzdem wirkt)

23:30 – Bürokratie-Schock: Warum Prozesse nerven – aber ohne sie Chaos regiert

29:00 – Holokratie & neue Organisationsformen: klingt frei, wird oft hyper-bürokratisch

31:00 – Schattenorganisationen: Wer wirklich Macht hat, wenn offiziell “keiner führt”

39:40 – Leseempfehlung & Abschluss: Warum Management-Geschichte dich heute besser führt

Fachkräftemangel? Warum gute Mitarbeiter nicht kommen – und welche Recruiting-Strategien wirklich funktionieren | mit Max Kraft04 mars 202600:38:07

In dieser Folge teilt Max, Inhaber der Pates AG, seine Erfahrungen als Unternehmer und die Herausforderungen, die mit dem Wachstum seines Unternehmens verbunden sind. Er spricht über die Bedeutung von Coaching und der Zusammenarbeit mit scale up. Und dann greift er noch tief in seine Schatzkiste aus 11 Jahren Recruiting:


- Woher weiss ich eigentlich, wer in meinem Unternehmen ein A-Player ist? Und was mache ich mit denen?

- Recruiting sollte als Sales-Prozess betrachtet werden.

- Polarisierung im Recruiting hilft, die richtigen Bewerber anzuziehen.

- Die Unternehmenskultur hat direkten Einfluss auf die Mitarbeiterzufriedenheit.

- Reverse Engineering im Recruiting kann neue Ansätze zur Talentsuche eröffnen.


LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/maxkraft-personalberater-coach/

Homepage: https://www.pates-experts.com/


00:00 – Fachkräftemangel? So denkst du Recruiting endlich wie ein Unternehmer
02:00 – Max Kraft & pates: „Wir sind die Feuerwehr, wenn’s bei Talenten brennt“

03:30 – Vom Selbstständigen zum Unternehmer: Der Spagat zwischen Operativ & Führung

07:40 – A-Player wirklich verstehen: Leistung + Kulturfit (nicht nur „Top-Performer“)

10:30 – B-Player entwickeln, C-Player trennen: die härteste Entscheidung im Vertrieb

18:00 – So findet ihr passende Kandidaten: Motivatoren-Check statt Bauchgefühl

20:30 – Recruiting ist Sales: Warum du einen Funnel brauchst (und Budget dafür)

24:30 – Sichtbarkeit & Polarisierung: Wie du die falschen Bewerber bewusst abschreckst

31:30 – Reverse Engineering Recruiting: Wo deine Zielkandidaten wirklich suchen

Nach dem ersten Sieg beginnt das eigentliche Spiel | mit Dominik Klein18 févr. 202600:39:17

In dieser Folge vom scale up Podcast spreche ich mit Dominik Klein – Handball-Weltmeister von 2007.

Ein Mann, der weiß, was es heißt, im Team zu gewinnen.


Wir reden aber nicht nur über Titel, sondern über das, was dahinter steckt:

Dankbarkeit. Für Trainer, für Führungskräfte – und für Unternehmer.

Wann wurdet ihr das letzte Mal gelobt? Und wie sehr braucht euer Team das von euch?


Außerdem sprechen wir über Kapitänsrollen in Teams – und darüber, was passiert, wenn eine Mannschaft auf einem Plateau landet.

Wie kommt man da wieder raus – zurück in Bewegung, zurück ins Wachstum?


Campus: https://handballcampusmuenchen.de

Dominiks Website: https://dominikklein.com

Handballgemeinschaft München: https://handballmuenchen.de


00:00 – Warum diese Folge für Unternehmer spannend ist: Wertschätzung, Kapitän, Plateaus

01:40 – Dominik Klein: Weltmeister-Moment & was ihn bis heute prägt

05:30 – Nach der Karriere: Talente fördern & Kinder für Bewegung begeistern

06:45 – Wertschätzung für Trainer: warum das Ehrenamt das ganze System trägt

10:20 – Feedback, das bleibt: Entwicklung ist wichtiger als Tabellenplatz

14:50 – Parallele zum Business: Kultur, Anerkennung & A-Player-Entwicklung

16:40 – Verantwortung abgeben: „Mach es zu deinem Campus“ (führen über Vertrauen)

22:40 – Plateau knacken: Kapitän, Respekt – und warum Spielzüge wie Prozesse funktionieren


Warum Exit-Readiness schon heute wichtig ist - mit Mark Miller04 févr. 202600:36:20

Heute sprechen wir über eine Frage, die viele Unternehmer viel zu spät stellen: Was muss ich heute schon aufbauen, damit ein Exit später leicht wird – auch wenn ich noch weit weg bin? Spoiler: Exit-Fähigkeit ist oft einfach sauberes Skalieren.


Dazu habe ich Mark Miller, Co-Founder von Carlsquare, einer M&A-Boutique mit Fokus auf Tech, Software, Consumer und Life Science, zu Gast.

Und: Wenn du das Thema wirklich praktisch angehen willst – Marc und wir machen am 17. und 18. März einen intensiven 2-Tages-Workshop in Berlin. Alle Infos findest du hier:


Event: https://carlsquare.com/de/carlsquare-und-scale-up-seminar/?utm_source=frankly-speaking&utm_medium=podcast

Carlsquare Homepage: https://carlsquare.com/de/

Mark's LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/markmiller7/


Kapitel:

00:00 – Exit ist Handwerk: Warum du heute schon anfangen solltest

03:00 – M&A aus der Praxis: Mark Miller & warum saubere Zahlen so viel wert sind

08:20 – Exit-ready = scale-ready: Prozesse statt Gründerabhängigkeit

10:55 – Zahlen & Abhängigkeiten: Was Investoren als Erstes prüfen

13:10 – Die 30-Sekunden-Story: So begeisterst du Investoren wirklich

16:00 – Diligence vorwegnehmen: Schwächen offen benennen, Kundenfragen selbst stellen

18:30 – Technical Debt ohne Überraschung: Wie du die Kontrolle über die Bewertung behältst

22:00 – Workshop Berlin: Was du in 2 Tagen Exit-Readiness konkret erarbeitest

Mentoring und Coaching für Unternehmer - mit Stefan Merath28 janv. 202600:46:00

Zum Auftakt spreche ich mit Stefan Merath – seit 30 Jahren eine echte Legende im Unternehmer-Coaching. Wir tauchen ein in die entscheidenden Fragen: Welche Hausaufgaben müssen vor dem Wachstum erledigt sein? Und wie bringst du dein Führungsteam dazu, Strategie wirklich zu leben? Eine Folge voller Praxis, Tiefe und Inspiration.


Stefan's Firma: https://www.unternehmercoach.com/


Stefan's Bücher: https://www.unternehmercoach.com/shop/


Weitere Buchempfehlung: Das Verunsicherungsbuch von Klaus Eidenschink: https://www.carl-auer.de/magazin/sounds-of-science/klaus-eidenschink-verunsicherung-warum-das-gute-auch-schlecht-ist?gad_source=1&gad_campaignid=17743953345&gbraid=0AAAAAD9fZBVRNVH8rJmxNRIROhCM0byi2&gclid=Cj0KCQjw3OjGBhDYARIsADd-uX75fh4zlx_-wOAvye_-QqNHoq0M4mX-q9Tjl2bglLu3AYkmZfhDNw0aAm90EALw_wcB


Kapitel:

00:00 – Worum es heute wirklich geht: gesund wachsen & dein Führungsteam mitnehmen

03:00 – Insolvenz als Wendepunkt: Was Stefan danach komplett anders gemacht hat

09:00 – Erfüllung vor Wachstum: Warum „größer“ oft nur mehr Druck bedeutet

12:00 – Passt dein Unternehmen zu dir? (Das Burger-King-Beispiel)

15:00 – Erst aufräumen, dann skalieren: Zwänge lösen, bevor du am Wachstum drehst

20:00 – Der Monthly-Hebel: 1 Tag pro Monat für Strategie, Kultur & Vision (ohne Operativ-Chaos)

32:00 – Wie Teams nicht ins Operative abrutschen (und warum Feedback von außen hilft)

38:00 – Woran Coaching scheitert – und was erfolgreiche Unternehmer wirklich mitbringen

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