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Explore every episode of the podcast Erklär mir Pop
Dive into the complete episode list for Erklär mir Pop. Each episode is cataloged with detailed descriptions, making it easy to find and explore specific topics. Keep track of all episodes from your favorite podcast and never miss a moment of insightful content.
| Title | Pub. Date | Duration | |
|---|---|---|---|
| „Walk this way” von Run DMC und Aerosmith | 24 Aug 2024 | 00:06:59 | |
Im Original stammt der Song von der Rockgruppe Aerosmith. Die Coverversion von Run DMC von 1986 markiert die Geburt des Crossovers und bringt die als unvereinbar geltenden Genres Hip Hop und Hardrock erfolgreich zusammen. | |||
| „I Can’t Make You Love Me“, interpretiert von Bonnie Raitt | 04 Nov 2023 | 00:08:23 | |
„I Can’t Make You Love Me“ ist ein vielfach gecoverter Song, den die beiden Nashville-Songwriter Mike Reid und Allen Shamblin geschrieben haben. Als man der US-amerikanischen Blues- und Countrysängerin Bonnie Raitt den Titel vorspielte, war sie sofort von ihm überzeugt. Besonders sprach sie der Inhalt des Songs an, der das Gefühl beschreibt, wenn man in einer Beziehung nicht so geliebt wird wie man selbst liebt.
Bonnie Raitts Interpretation zeichnet sich neben den gesanglichen Stärken dadurch aus, dieses starke Empfinden intensiv hörbar zu machen. In einem Interview betonte sie, der Song sei enorm schwierig in der technischen wie auch emotionalen Umsetzung. Bonnie Raitt, Jahrgang 1949, ist nach wie vor sehr aktiv - sie tourt bis heute. | |||
| „Black Coffee“, interpretiert von Beth Hart & Joe Bonamassa | 05 Aug 2023 | 00:06:30 | |
1972 veröffentlichten Ike und Tina Turner den Song „Black coffee“ auf ihrem Album „Feel Good“. Der Text beschreibt mit deutlich sarkastischen Untertönen schwarzes Lebensgefühl in einem „freien Amerika“. In bewährter Zusammenarbeit haben Bluesrocksängerin Beth Hart und Gitarrist Joe Bonamassa 2018 den Song neu eingespielt. Für den Popexperten Udo Dahmen ein seltener Fall, in dem die Coverversion das Original noch übertrifft. | |||
| Frühe Ikone der queeren Szene: Grace Jones und ihr Erfolgshit „Slave To The Rhythm" | 08 Apr 2023 | 00:07:40 | |
„Slave To The Rhythm", geschrieben von Trevor Horn und 1985 veröffentlicht auf Grace Jones' gleichnamigem siebten Studioalbum, wurde für die Sängerin zu ihrem größten kommerziellen Erfolg. Grace Jones ist eine jamaikanische Künstlerin, die neben ihrer musikalischen Karriere auch Schauspielerin und gefragtes Model war - sie arbeitete unter anderem für Yves Saint-Laurent und Helmut Newton. Wegen ihrer androgynen Inszenierung gilt sie als frühe Ikone der queeren Szene. | |||
| Intensiv: Kate Bush mit „Wuthering Heights“ | 06 Jul 2024 | 00:07:46 | |
Mit diesem Song auf ihrem ersten Album „The Kick inside“ wurde die britische Sängerin Kate Bush 1978 quasi über Nacht berühmt. Besonders ihre hohe Stimmlage prägt sich sofort ein. Der Text des Songs basiert auf dem Buch Emily Brontés, „Wuthering Heights“ („Sturmhöhe“). Schon mit diesem frühen Werk manifestiert Kate Bush ihre enorme musikalische Experimentierfreudigkeit, die sie fast ausschließlich im Studio auslebt. Auftritte sind eher selten. | |||
| Schon jetzt zeitlos: „Halluzinationen“ von Sophie Hunger | 12 Apr 2025 | 00:06:38 | |
Die Schweizerin Sophie Hunger ist eine sehr vielfältige Musikerin, und obwohl sie sich immer wieder neu zu erfinden scheint, bleibt sie dennoch unverwechselbar. Ihr Album „Halluzinationen“ hat sie mit ihrer Band in nur zwei Tagen in den berühmten Abbey Road Studios in London aufgenommen. Der Titelsong überzeugt Udo Dahmen, den Leiter der Mannheimer Popakademie, vor allem durch das zurückgenommene Schlagzeug und den rhythmisierten Gesang von Sophie Hunger. | |||
| „Hallelujah“ von Leonard Cohen | 09 Nov 2024 | 00:08:14 | |
Der 1984 auf dem Album „Various Positions“ veröffentlichte Song, der zudem unzählige Male gecovert wurde, ist Leonard Cohens populärster Titel. Doch erfolgreich war er keineswegs von Anfang an. Inhaltlich setzt sich Cohen, der aus einer jüdisch-kanadischen Familie in Montreal stammte, mit dem hebräischen „Hallelujah“ (Lobet den Herrn) auseinander und bezieht sich auf biblische Begebenheiten. Ein Halleluja drückt Dank und Lob für Gott aus. Aber die Tatsache, dass der passionierte Lyriker Cohen über einen Zeitraum von fünf Jahren mindestens 80 Verse zu diesem Song schrieb, bevor er sich für wenige Verse entschied, zeigt deutlich, wie stark er darin seinen Glauben reflektiert hat. Zudem er von einem „cold and broken Hallelujah“ singt. „Diese Welt ist voller Konflikte und voller Dinge, die sich nicht versöhnen lassen“, sagte Leonard Cohen. „Aber es gibt Momente, in denen wir uns versöhnen und das ganze Durcheinander umarmen können, und das meine ich mit Hallelujah.“ | |||
| Bruce Springsteen „Born to Run“ | 29 Aug 2025 | 00:07:10 | |
„Born To Run“ war für den US-amerikanischen Sänger nicht nur der internationale Durchbruch, sondern das 1975 veröffentlichte Album hat die Karriere von Bruce Springsteen sogar gerettet. Seine ersten beiden Alben sind bei der Fachpresse zwar gut angekommen, aber die Verkaufszahlen waren zu schlecht. Deshalb hat sich Bruce Springsteen für „Born to Run“ auch von den ganz großen Künstlern inspirieren lassen. Bei den Texten war eines der Vorbilder auch Folklegende Bob Dylan und beim Sound hat sich Springsteen an der legendären „Wall of Sound“ von Phil Spector orientiert. Die hört man vor allem beim größten Hit des Albums - dem Titeltrack „Born To Run“, erklärt unser Popmusikexperte Udo Dahmen. | |||
| „Lay it down“ - Journey | 15 Aug 2025 | 00:05:18 | |
Journey wurde ursprünglich in San Francisco als progressive Jazz-Fusion-Band gegründet und erlebte ihre größten Erfolge in der Pop-Rockphase zwischen 1978 und 1987. Mit mehr als 100 Millionen verkauften Tonträgern weltweit ist sie damit eine der erfolgreichsten Pop-Rock-Bands überhaupt. | |||
| „Secretly" der britischen Band Skunk Anansie | 01 Aug 2025 | 00:10:02 | |
Der Titel „Secretly" der britischen Alternative-Rockband Skunk Anansie wurde 1999 veröffentlicht und stammt vom dritten Album der Band, das stilistisch eine Entwicklung hörbar macht. Zum einen wurde die Musik der Band lyrischer, andererseits aber auch härter. Eine neue Seite von Crossover sowie elektronische Elemente und Streicherarrangements sind typische Kennzeichen, die sich im Song „Secretly" zeigen.
Den bis heute anhaltenden Erfolg hat die Gruppe ihren starken Songs und kritischen, politischen Texten zu verdanken, aber auch ihrer kraftvollen Frontfrau Skin, deren variantenreiche Stimme über ein großes Volumen verfügt. Die Sängerin hat die Band einmal als ein Amalgam von Heavy Metal und feministischer Wut bezeichnet. Skunk Anansie wurde 1994 gegründet und besteht bis zum heutigen Tag in der ursprünglichen Besetzung - mit einer Pause zwischen 2001 und 2009, in der die Mitglieder eigene Projekte verfolgten. | |||
| „Easy Livin'“ - Uriah Heep | 24 Jul 2025 | 00:07:02 | |
„Easy Livin'“ ist ein echter Hardrock-Klassiker und war einer der größten Erfolge der Band Uriah Heep. Veröffentlicht wurde der Song im Jahr 1972 und er hat nichts mit dem Klischee vom leichten Leben - Sex and Drugs and Rock'n'Roll - zu tun hat. Der Text geht deutlich tiefer, denn er feiert ein sinnstiftendes und deshalb leichtes Leben. | |||
| „Don't stop till you get enough“ - Zusammenarbeit zweier Musikgiganten | 18 Jul 2025 | 00:07:56 | |
Der Titel stammt von Michael Jacksons 5. Studioalbum „Off the wall“, und Quincy Jones hat es produziert. Der Einsatz von Geigen geht eindeutig auf Jones Konto, Michael Jackson hätte einen kantigeren Sound bevorzugt. In diesem Song gibt es einige sexuelle Anspielungen. Mit solchen Texten setzte sich Michael Jackson deutlich von den eher harmlosen Texten der Familienband „The Jackson five“ ab. Und er bedient sich erstmals einer Reihe von Lauten, die typisch werden sollten für seine Auftritte: Hickser, Stöhnen, Seufzer. Auch in den Nachfolgealben „Thriller“ und „Bad“ setzten Jackson und Jones ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort. | |||
| „Ich mags" von der deutschen Band Jeremias | 05 Jul 2025 | 00:08:25 | |
Jeremias, vier junge Musiker aus Hannover, haben sich 2018 gegründet und nach dem Sänger, Texter und Keyboarder der Band benannt. Der Titel „Ich mags" ist von ihrem Debütalbum „Golden Hours" aus dem Jahr 2021. Neben Jeremias Heimbach besteht die Formation aus Oliver Sparkuhle (Gitarre), Ben Hoffmann (Bass) und Jonas Hermann (Drums).
Ihr Markenzeichen: die charakteristische Stimme ihres Leadsängers, deutsche Texte und ein relaxter, internationaler Sound. Die Musik der Band stützt sich dabei auf stilistische Elemente von Soul, Funk und Disco. Jeremias haben einen bemerkenswerten Start hingelegt, rasch eine große Fangemeinde gewonnen und sind mittlerweile eine erfolgreiche und gefragte Band auf großen Festivals. | |||
| Ok. Danke. Tschüss: „Ich hab ein Ohr mehr als Vincent van Gogh“ | 23 Oct 2025 | 00:08:42 | |
„Ich hab ein Ohr mehr als Vincent van Gogh“ heißt es im Refrain. Der Song aus dem Debutalbum nimmt sich die bundesdeutsche Kunstszene vor und seziert sie genüsslich. Auch gesellschaftliche Probleme wie Rassismus oder Kriege beschäftigen die jungen Musiker. Mit dem selbsternannte Einhornpop haben sie sich in den sieben Jahren ihres Bestehens eine treue Fanbase erspielt. Sowohl live als auch digital, im eigenen Land und international. Frontfrau Eva Sauter und ihre Kollegen kennen sich aus der Mannheimer Popakademie und taten sich 2018 zur Band Ok. Danke Tschüs zusammen. Derzeit sind sie im Südwesten unterwegs, um ihr neues Album „Knutschen & Boxen“ vorzustellen. Ich hab ein Ohr mehr als Vincent van Gogh" | |||
| „The Emptiness Machine" von der Rockband Linkin Park | 15 Feb 2025 | 00:06:36 | |
Der Song „The Emptiness Machine" wurde im September 2024 als Single veröffentlicht und anschließend auf dem aktuellen achten Album „From Zero“ der Band Linkin Park. Im Text werden der Sinn und die falschen Erfüllungsversprechungen vieler moderner Jobs infrage gestellt, die oftmals in einen Teufelskreis führen - in emotionale Manipulation, Enttäuschung und Burnout. | |||
| „The Stranger“ von Billy Joel | 05 Oct 2024 | 00:06:12 | |
Erst vor ein paar Monaten hat der 75-jährige „Piano Man“ Billy Joel seine legendäre Konzertreihe im New Yorker Madison Square Garden abgeschlossen. Nach 150 Konzerte in 10 Jahren und 1,5 Millionen verkauften Tickets. Heute gehört er zu den ganz großen Musikern, doch seine Karriere kam erst langsam in Fahrt: jahrelang hat er sich als mittelmäßiger Barpianist durchs Leben geschlagen und sozusagen aus dem letzten Loch gepfiffen - was aber auch seine Rettung war: sein markantes Pfeifen in „The Stranger“ war für Billy Joel der Befreiungsschlag. Mit dem Song gelang ihm im Jahr 1977 der Durchbruch. | |||
| „Power of Equality“ - Red Hot Chili Peppers | 30 Oct 2021 | 00:06:52 | |
Vor ziemlich genau 30 Jahren hat die US-amerikanische Funk- und Alternative-Rockband das Album „Blood Sugar Sex Magic“ veröffentlicht. Mit diesem Crossover gelang der Band der endgültige weltweite Mainstream-Durchbruch. Doch es ist nicht der Sound alleine, der Red Hot Chili Peppers unverwechselbar macht. Es ist auch die Stimme von Anthony Kiedis, der im Song „Power of Equality“ etwa die Kraft der Gleichberechtigung beschwört. | |||
| Erklär mir Pop: „Eine eigene Geschichte“ – Blumfeld | 17 Oct 2025 | 00:07:36 | |
Blumfeld nannte sich eine Hamburger Band, die vor allem in den 90ern den Nerv der Zeit traf. Mit anspruchsvollen, nachdenklichen und intellektuellen Songs passte sie gut in die Zeit der Wiedervereinigung, der politischen Umbrüche und der Suche nach Orientierung.
Der Bandname war nicht zufällig gewählt, er ging zurück auf den älteren Sonderling und Junggesellen Blumfeld in einer unvollendeten Erzählung von Franz Kafka. Jochen Distelmeyer, Gründungsmitglied, Songwriter und Sänger von Blumfeld, beschäftigt sich in dem äußerst textlastigen Song mit seinem Verhältnis zur Gesellschaft, der persönlichen Einsamkeit und der mangelnden Möglichkeit vor sich selbst fliehen zu können. Die Band, die sich 2007 auflöste, stand in einer Reihe mit den Protestbands „Ton Steine Scherben“ und „Fehlfarben“. | |||
| „Steambreather“ von der Metalband Mastodon | 09 Oct 2025 | 00:08:06 | |
Mastodon ist eine Progressive Metal Band, die ihre Einflüsse aus dem Progressiv Rock, Metal und Fusion bezieht. Der Titel „Steambreather“ wurde am 31. März 2017 auf dem 7. Studioalbum „Emperor of Sand“ veröffentlicht. Ein Konzeptalbum um einen Wanderer in der Wüste, der ein Todesurteil erhalten hat. Biografischer Hintergrund der Themenwahl ist die schwere Erkrankung naher Verwandter von drei Bandmitgliedern innerhalb kürzester Zeit. Der Song und das Album beschreiben metaphorisch die Auseinandersetzung mit Krebs. | |||
| Erklär mir Pop – „Goodbye Stranger“ von Supertramp | 02 Oct 2025 | 00:08:44 | |
Rick Davies hat Supertramp maßgeblich geprägt – mit der tieferen der beiden Männerstimmen und seinem speziellen Anschlag auf dem Wurlitzer-Piano. Schon als Kind war er musikalisch aktiv – erst am Schlagzeug, später an diversen Tasteninstrumenten. Von ihm stammen einige der erfolgreichsten Supertramp-Songs. Kompositorisch und stimmlich ergänzten sich Davies und Hodgson, aber es gab auch erhebliche Differenzen. Der Song stammt von dem sechsten Album der Band „Breakfast in America“, das zwei Grammys gewann. Einen davon für das beste Cover. Als Roger Hodgson die Band verließ, machte Davies weiter und war bis 2010 mit seinen Bandkollegen auf Tour. Rick Davies starb am 6.9.2025. | |||
| „If I Should Fall From Grace With God” von der Band The Pogues | 26 Sep 2025 | 00:08:52 | |
Die prägnante Stimme von Shane MacGowan ist in diesem folkigen Song mit Square Dance-Anmutung unverkennbar und hat den Sound der Pogues stark geprägt. Der irisch-britische Leadsänger der Band starb am 30. November 2023 im Alter von nur 65 Jahren. Shane MacGowan hat Popmusikgeschichte geschrieben und 2018 einen Preis für sein Lebenswerk erhalten. Veröffentlicht wurde „If I Should Fall From Grace With God” auf dem gleichnamigen dritten Studioalbum im Februar 1988.
Im Song fällt der Widerspruch auf zwischen der so optimistischen musikalischen Grundstimmung und der Ernsthaftigkeit des Textes, in dem es auch um Tod, Verlust und Verzweiflung geht. Udo Dahmen sagt, hier gehe es um das kämpferische Moment und die Aussage: Wir tanzen auf den Trümmern unseres Schicksals und lassen uns nicht unterkriegen. | |||
| „Swamp Music“ von Lynyrd Skynyrd | 19 Sep 2025 | 00:06:53 | |
Von der Band Lynyrd Skynyrd, die Ende der 1960er Jahre in Florida gegründet wurde, ist vor allem der Song „Sweet Home Alabama“ bekannt. Weniger bekannt hingegen ist der Titel „Swamp Music“, der ebenfalls auf dem Album „Second Helping“ erschien. Der energiegeladene Song steht für den typischen Southern Rock-Sound der Band und vermittelt mit seiner Mischung aus Blues, Country und Rock das Lebensgefühl der 1970er Jahre im Süden der USA.
Lynyrd Skynyrd bestand bis 2023, hatte aufgrund schwerer Schicksalsschläge allerdings immer wieder Umbesetzungen erlebt. So kamen etwa durch einen Flugzeugabsturz im Jahr 1977 drei Bandmitglieder ums Leben, darunter den Sänger Ronnie Van Zant, Gitarrist Steve Gaines und seine Schwester, die Background-Sängerin Cassie Gaines. Stilistisch hatte die Band entscheidenden Einfluss auf etliche nachfolgenden Bands wie ZZ Top oder Black Crowes. | |||
| „That’s So True“ von Gracie Abrams | 12 Dec 2025 | 00:08:44 | |
Herz-Schmerz-Songs gibt es viele. Und trotzdem ist es Gracie Abrams gelungen, noch einen drauf zu setzen. In „That’s So True“, im Oktober 2024 veröffentlicht, geht es um Trennungsschmerz und die Eifersucht auf die neue Freundin des Ex. Aber auch darum, sich wieder auf sich selbst zu konzentrieren. Es sind die Worte die Gracie Abrams gewählt hat und ihre lässige Performance, die den Song für unseren Popmusikexperten Udo Dahmen so besonders machen. | |||
| „Uranus“ - Klaus Doldingers Passport | 04 Dec 2025 | 00:07:13 | |
Klaus Doldinger war einer der ganz großen Jazzmusiker, Komponisten und Bandleader. Im Oktober ist er im Alter von 89 Jahren gestorben. | |||
| „Go Back“ von Tony Allen | 07 Dec 2024 | 00:05:56 | |
Der nigerianische Songschreiber und Drummer Tony Allen, der 2020 starb, gehörte neben Fela Kuti zu den ganz großen Wegbereitern des Afrobeat. Er verstand es wie nur wenige Schlagzeuger, Grooves und Rhythmen geschickt miteinander zu kombinieren. Damit wurde er zum stilbildenden Künstler für eine ganzen Generation von Musiker*innen. Wie ihm das gelang, erklärt der Mannheimer Popexperte und Drummer Prof. Udo Dahmen. | |||
| „Eleanor Rigby" von den Beatles | 21 Dec 2024 | 00:04:40 | |
Der Song „Eleanor Rigby" erschien im Jahr 1966 auf dem Album „Revolver" der Beatles und geht vermutlich zu großen Teilen auf die Autorschaft Paul McCartneys zurück, der auch die Lead-Vocals singt. Eleanor Rigby ist eine erfundene Figur wie auch der im Song erwähnte Pater McKenzie. Der Titel handelt von einsamen Menschen in unserer Gesellschaft.
Instrumental ist keiner der Beatles zu hören. Der Produzent George Martin hatte den Song für zwei Streichquartette arrangiert - eine für jene Zeit außergewöhnliche Besetzung, die dem Titel klanglich eine klassisch-romantische Anmutung verleiht. Dabei wählte Martin eine ungewöhnliche Aufnahmetechnik, die weniger den Raumklang einfing, vielmehr den Klang der Streichinstrumente ganz nah erleben lässt. | |||
| Chappell Roan mit „Femininomenon“ | 08 Feb 2025 | 00:07:58 | |
Bei den renommierten Grammy Awards hat die Sängerin und Songwriterin gerade erst den Preis als beste neue Künstlerin gewonnen. Was muss man über den neuen Superstar Chappell Roan wissen? Unser Popexperte Udo Dahmen stellt uns die Ikone der Gen Z am Beispiel ihres 2023 veröffentlichten Songs „Femininomenon“ vor, in dem sie über Queerness und das Ausbrechen aus traditionellen Rollenbildern singt. Ähnlich wie Lady Gaga steht auch Chappell Roan in den buntesten und auffälligsten Outfits auf der Bühne, zeigt sich auf dem roten Teppich der Grammys mit Schweinenase-Prothese und ermuntert ihre Fans, das gleiche zu tun. Alles sei erlaubt. In der Mode, aber auch in der Sexualität. | |||
| „Takin' It to the Streets“ von den Doobie Brothers | 16 Nov 2024 | 00:06:53 | |
Der Song der Doobie Brothers erschien 1976 auf ihrem gleichnamigen Album und wurde vom Keyboarder Michael McDonald geschrieben, der erst kurz zuvor zur Band gestoßen war. In „Takin' It To The Streets" trat er zum ersten Mal auch als Sänger der Doobie Brothers in Erscheinung. Folk, Country, R&B, Rock, Soul und Jazz - die in den USA sehr erfolgreiche, nach einem Zwei-Blatt-Joint benannte Band war stilistisch vielfältig aufgestellt und bekannt für ihren optimistischen Rhythmus, den sogenannten „Doobie Bounce". | |||
| „Yeah Glo!” von GloRilla | 29 Mar 2025 | 00:07:33 | |
GloRilla - der Name der US-amerikanischen Rapperin setzt sich aus ihrem Vornamen Gloria und dem Namen des Monsters Godzilla zusammen: Frauenpower pur. Sie stammt aus Memphis, Tennessee, einer Stadt mit einer reichhaltigen musikalischen Tradition und Szene, von der sie profitieren konnte. Aufgewachsen in einer christlichen Familie mit Gospelmusik, fing GloRilla im Teenageralter an zu rappen. Mit ihren „mixed tapes”, bei denen sie mit vielen verschiedenen Produzenten kollaborierte, bekam sie früh viel Aufmerksamkeit. Der Grundstein für eine vielversprechende Karriere. Ihren männlichen Rap-Kollegen steht sie in nichts nach und spielt mit deren Attributen wie dicken Autos, glitzernden Klunkern und teuren Klamotten. | |||
| Unverfälschte Weltsicht eines Teenagers - „Unwritten“ von Natasha Bedingfield | 11 Jan 2025 | 00:05:26 | |
Als Geburtstagsgeschenk für ihren 14-jährigen Bruder hat Natasha Bedingfield diesen Song geschrieben und damit 2002 einen Welterfolg gelandet. Immer weiter zu gehen, nicht aufzugeben und jedem Tag eine neue Chance zu geben ist die Botschaft. Mit poetischen Worten und ihrer natürlichen Interpretation überzeugte die junge Britin eine ganze Generation. 20 Jahre später brillierte der Song erneut in der Netflix Liebeskomödie „Anyone but you“ („Wo die Liebe hinfällt“). | |||
| „Video Games“ von Lana del Rey | 18 May 2024 | 00:07:33 | |
Der Song wurde 2011 auf Lana del Reys ersten Album „Born to die“ veröffentlicht. Als eine der ersten Künstlerinnen nutzt Lana del Rey, die eigentlich Lizzy Grant heißt, die Möglichkeiten des Internets, um sich in kürzester Zeit in den Pophimmel zu katapultieren. Lana del Rey gilt bis heute als melancholisches Gesamtkunstwerk - Retro-Look, nachdenkliche Texte über Liebe, Leben, Tod. In diesem Jahr soll mit „The Right Person Will Stay“ ihr zehntes Studioalbum erscheinen. | |||
| Megahit der 80er: „All Cried Out" von Alison Moyet | 05 Apr 2025 | 00:08:54 | |
Alison Moyet ist eine britische Ausnahmekünstlerin, ihr Ohrwurm „All Cried Out" erschien 1984 auf dem Album „Alf“. Sowohl die Singleauskopplung der Popballade als auch das Album waren in Großbritannien und Europa ein großer Erfolg.
Alison Moyet galt in den 80ern als eine der interessantesten Stimmen und als kreative Songwriterin - gegenwärtig erfahren ihre Produktionen wieder die Anerkennung, die sie verdienen. Bis heute hat Alison Moyet 10 Studioalben veröffentlicht (darunter „Key" von 2024) und mehr als 23 Millionen Tonträger verbreitet. Zurzeit ist sie auf Welttournee und kommt auch nach Deutschland. | |||
| „Locked out of Heaven”, Bruno Mars | 26 Oct 2024 | 00:06:14 | |
Bruno Mars kam 1985 als Peter Gene Hernandez in Honolulu zur Welt. Den Künstlernamen gab er sich, als er im Alter von 17 Jahren nach Los Angeles zog, um eine musikalische Karriere zu starten - was ihm auch gelang. Zu seinen bekanntesten Songs gehört „Locked out of Heaven“ aus dem Jahr 2012, der in über 20 Ländern Topplatzierungen erreichte, 130 Millionen mal über den Ladentisch ging und für den Bruno Mars auch einen Grammy Award bekam. Der Song wurde von der Kritik für seine 80er Jahre Funk-Beats gelobt und ist eine Mischung aus Reggae-Pop und Pop-Rock. Und nicht zuletzt eine Hommage an die New Wave-Band „Police“. | |||
| „Mother" von der Rockband Danzig | 15 Mar 2025 | 00:08:40 | |
Die US-amerikanische Rockband Danzig - benannt nach dem Leadsänger und Gründer Glenn Danzig - kommt aus New Jersey und besteht seit 1987. Bis heute hat sie 12 Studioalben veröffentlicht. Glenn Danzig besticht durch seine besondere Stimme, die an Elvis Presley und Jim Morrison erinnert. Die Texte der Band sind oftmals düster und werden dem Heavy-Metal-Genre zugeordnet. | |||
| Kein Weihnachten ohne „Last Christmas“ von der britischen Band Wham! | 30 Nov 2024 | 00:09:55 | |
„Last Christmas“ von der britischen Band Wham! ist DER Weihnachtspopsong schlechthin und er wurde vielfach gecovert - Coldpay, Kim Wilde, Kylie Minogue sowie Ariana Grande, Boss Hoss und Taylor Swift haben neben vielen anderen diesen Erfolgstitel interpretiert. Aber das Original konnten sie alle nicht verdrängen. Hinter der Band Wham! verbergen sich George Michael und Andrew Ridgely.
Michael komponierte den Song in seinem ehemaligen Kinderzimmer, als er seine Eltern einmal besuchte. Und auch die Produktion hat der hervorragende Sänger zu 90 % übernommen - er hat den Solopart gesungen und fast alle Instrumente selbst im Studio eingespielt.
Dass „Last Christmas“ zum Evergreen in der Weihnachtszeit wurde, lässt schmunzeln. Der Titel hieß ursprünglich „Last Easter“, wurde erst im Nachhinein auf Weihnachten übertragen, im August 1984 schließlich in einem mit Weihnachtsrequisiten ausgestatteten Studio umgesetzt - dabei spielt das Weihnachtsfest im Song nur am Rande eine Rolle. Denn im Text geht es in erster Linie um eine aussichtslose Liebe. | |||
| „Runaway“ von der norwegischen Singer-Songwriterin Aurora | 22 Mar 2025 | 00:08:13 | |
Leise und sanfte Töne von der Singer-Songwriterin Aurora Aksnes. Der Titel heißt „Runaway“ und ist erschienen 2016 auf ihrem Debütalbum „All My Demons Greeting Me as a Friend“. Die Endzwanzigerin (*1996) schrieb den Song nach eigener Aussage bereits als Teenager. Erstmals richtig aufmerksam wurde man auf die Norwegerin mit der zauberhaften zarten Stimme im Werbespot eines Mobilfunkanbieters, in dem sie von einem Rennen mit Wölfen singt. Und das passt zu der besonderen Aura der naturverbundenen Musikerin, die sich selbst als eine „Forest Person“ bezeichnet. Unser Musikexperte Udo Dahmen weiß mehr über Aurora. | |||
| „One Love“ – The Stone Roses | 04 Jan 2025 | 00:06:53 | |
Der Titel „One Love“ der 1983 gegründeten britischen Rockband The Stone Roses war sehr erfolgreich und erschien nur als Single. The Stone Roses gilt als eine der einflussreichsten Bands der sogenannten Manchester-Szene, die in den späten 1980er und frühen 1990er Jahren eine Mischung aus Rock und Dance-Musik populär machte. Mit ihrem Stil, der Elemente von Alternative Rock, Psychedelic Rock und Indie-Pop vereint, zählen sie zu den Wegbereitern der Britpop-Bewegung. | |||
| „19th Nervous Break Down“, Rolling Stones | 23 Oct 2021 | 00:07:54 | |
Der Song wurde geschrieben von Mick Jagger und Keith Richards und erschien im Jahr 1966 auf dem Album „Aftermath“. Er gehört mit den Titeln „I can get no Satisfaction“ und „Get off my Cloud“ zu einer Song-Trilogie und zeichnet sich durch das Schlagzeugspiel von Charlie Watts aus, der in diesem Jahr im Alter von 80 Jahren gestorben ist. Udo Dahmen von der Popakadmie Mannheim erklärt, warum gerade bei diesem Song deutlich wird, dass Charlie Watts zu Unrecht oft als Minimalist bezeichnet wurde. | |||
| „Let‘s start a band” von der schottischen Singer-Songwriterin Amy Macdonald | 10 Aug 2024 | 00:06:37 | |
Am 1. Januar 2007 wurde dieser Song von Amy Macdonald auf ihrem Debutalbum „This Is The Life“ veröffentlicht. Damit stürmte die Sängerin an die Spitze der US Charts und verkaufte weltweit über 3 Millionen Platten. Die starke Bühnenpräsenz ist neben der kraftvollen Gesangsstimme ihr größtes Kapital. Amy Macdonald kann auch auf riesigen Bühnen einen engen Kontakt zum Publikum herstellen, sagt Popexperte Udo Dahmen. Und wenn sie irgendwo Gleichgesinnte trifft, dann möchte sie am liebsten gemeinsam mit ihnen Musik machen. So heißt es im Text von „Let’s Start A Band”. | |||
| „Ready for it“ – Taylor Swift | 27 Jul 2024 | 00:07:31 | |
Sie ist ein Megastar am Pop-Himmel: mehr als 200 Millionen verkaufte Tonträger, auf den Streamingdiensten ist sie die meistgeklickte Sängerin und sie hat mehr Nummer-eins-Alben als jede andere Künstlerin der vergangenen Jahrzehnte. Der Hype um die Mitte 30jährige US-amerikanische Musikerin Taylor Swift ist beispiellos. Ihre Fans, die Swifties, lassen sich Konzerte und Merchandising einiges kosten, was der Medienforscher Dan Fleetwood auf folgenden Nenner bringt: „Wenn Taylor Swift eine Volkswirtschaft wäre, wäre sie größer als 50 Länder.“ | |||
| „Won‘t forget these days“ - Fury in the Slaughterhouse | 21 Sep 2024 | 00:06:55 | |
Spätestens seit der Fußball WM 2006 kennen viele Menschen diesen Titel. Er eignet sich perfekt zur Hymne für besondere Ereignisse. Die Band „Fury in the Slaughterhouse“ hatte ihre große Zeit Anfang der 90er Jahre, als die Neue Deutsche Welle zu Ende ging. Die Musiker aus Hannover landeten mit diesem Ohrwurm auf ihrem zweiten Album ihren größten Hit.
Ganz in der Tradition des Indiepop aus Großbritannien und USA wurden sie im Ausland oft gar nicht als deutsche Band wahrgenommen. Vielmehr feierte man sie in Kanada als Nachfolger von U2. Mit „Won‘t forget these days“ bekennen sie sich zu ihren Anfängen und zu dem Weg, den sie eingeschlagen haben. Die „Furys“, wie sie sich selbst nennen, gehen zwar seit 2008 getrennte Wege, haben aber immerhin danach noch zwei Alben produziert. | |||
| „One“ von der Rockband Three Dog Night | 31 Aug 2024 | 00:06:51 | |
1967 hatte sich die Band Three Dog Night zusammen gefunden und zeigte von Anbeginn eine Besonderheit - unter den sieben Gründungsmitgliedern befanden sich drei Leadsänger: Danny Hutton, Cory Wells und Chuck Negron. Untypisch auch, dass die Band sich nicht mit Eigenkompositionen, sondern mit Interpretationen bedeutender Kompositionen einen Namen machte. So auch im Song „One“ von Harry Nilsson. Der auffällige Bandname Three Dog Night geht vermutlich auf einen Brauch der Aborigines in Australien zurück, sich in kalten Nächten an drei Hunden zu wärmen.
Der Titel „One“, gesungen von Chuck Negron, stammt aus dem Jahr 1968 und ist vom gleichnamigen Debütalbum der Band, das die Top Twenty der Albumcharts in den USA erreichte. Auch wenn die Band bis zum heutigen Tag existiert (nach ihrer Auflösung in den 1970er Jahren kam sie in den 80er Jahren wieder zusammen), so hat sie zahlreiche Umbesetzungen erfahren. Von den Gründungsmitgliedern ist heute nur noch der Sänger Danny Hutton mit dabei. | |||
| „Hold On, I'm Coming“ - Sam and Dave | 01 Feb 2025 | 00:06:38 | |
Der Song stammt von Isaac Hayes und David Porter und der Titel soll entstanden sein, als Porter bei einer Aufnahmesession ins Badezimmer ging und Hayes zurief: „Hold on, I'm coming!“ Geschrieben haben die beiden den Song für Samuel David Moore Dave Prater, die ihn 1966 auf ihrem Album „Sam & Dave“ veröffentlichten. Das erfolgreiche Soul-Duo galt damals als richtungsweisend und stürmte die Charts, auch mit Songs wie „Soul Man“ und hat viele Musiker inspiriert. | |||
| „Inside out“ - Traveling Wilburys | 01 Mar 2025 | 00:06:39 | |
Als George Harrison Ende der 1980er Jahre einen Song für eine Single aufnehmen wollte, lud er seine Kollegen Bob Dylan, Tom Petty, Roy Orbison und Jeff Lynne zu einer Jamsession ein. Was aus einer Laune heraus entstand, funktionierte so gut, dass die Musikerlegenden die Band auf Zeit „Traveling Wilburys“ gründeten und ein ganzes Album produzierten. Nachdem das erste ein großer Erfolg war folgte ein weiteres, darauf der Song „Inside Out“ – ein typischer Wilburys-Song mit coolem Groove. | |||
| Wegweiser auf dem Weg vom Soul zum Funk - Sly Stone | 21 Nov 2025 | 00:07:26 | |
Männer und Frauen in einer Band, schwarze und weiße Musiker - das war in den 60 er Jahren ungewöhnlich. Mit dieser Besetzung unterstrich Bandleader Sly Stone seine Botschaft für ein friedliches, gleichberechtigtes Miteinander. | |||
| „Moggio“ – Hommage an Frank Zappa vom Ensemble Modern | 12 Nov 2025 | 00:06:03 | |
Frank Zappa verstarb am 4. Dezember 1993 – nur einen Monat vor seinem Tod erschien sein Album „Yellow Shark“. Eingespielt hatte es der Ausnahmemusiker mit dem Ensemble Modern aus Frankfurt am Main. Die Zusammenarbeit zwischen dem Ensemble für zeitgenössische Musik und dem Komponisten Zappa war für beide Seiten eine spannende Grenzüberschreitung. Das beweist auch der Titel „Moggio“, der zehn Jahre später auf dem Album „Ensemble Modern plays Frank Zappa – Greggery Peccary & other persuasions“ erschien. | |||
| „Cosmic Dancer“ von T.Rex | 12 Oct 2024 | 00:07:14 | |
Mit dem Song „Cosmic Dancer“ - 1971 auf dem zweiten Studioalbum „Electric Warrior“ veröffentlicht - beschreibt Sänger Mike Bolan die hinduistische Gottheit Shiva als Symbol für das Zusammenspiel von Leben und Tod. Das Album wird zum Wendepunkt der Band Tyrannosaurus Rex von einer an Folkmusic orientierten Spielweise zu einem populären Glam-Rock der frühen 1970-iger Jahre, wie ihn auch David Bowie geprägt hat. Mit seinen schillernden Bühnenoutfits in Lack und Leder mit Plateauschuhen und Federboa wurde Frontman Marc Bolan zum Vorreiter für nachfolgende Bands aus dem Independent-Bereich. | |||
| „The Ballad of Lucy Jordan“ von Marianne Faithfull | 22 Feb 2025 | 00:07:51 | |
Im Januar starb die britische Sängerin und Schauspielerin Marianne Faithfull. Sie war eine der bekanntesten Sängerinnen der 1960er-Jahre - nicht zuletzt wegen ihrer Beziehung zu Mick Jagger von den Rolling Stones, der zusammen mit seinem Gitarristen Keith Richards den ersten Hit für die damals 17-Jährige schrieb. Aber auch später noch feierte Faithfull Erfolge, unter anderem 1979 mit dem Album „Broken English“. Darauf erschienen ist auch „The Ballad of Lucy Jordan“. Unser Popmusikexperte Udo Dahmen stellt uns den Titel und seine Interpretin genauer vor. | |||
| „Hideaway” von David Sanborn | 17 Aug 2024 | 00:07:08 | |
Er hat wie kaum ein anderer den Saxophon-Sound geprägt: der US-amerikanische Musiker und mehrfache Grammy-Gewinner David Sanborn, der in diesem Jahr im Alter von 78 Jahren gestorben ist. Sein unverkennbarer Sound findet sich nicht nur auf seinen eigenen, sondern auch auf Alben weltbekannter Künstlerinnen und Künstler: Aretha Franklin, Sting, The Eagles, James Brown, George Benson, David Bowie, Elton John oder den Rolling Stones - die Liste könnte beliebig fortgesetzt werden.
Am Beispiel des Songs „Hideaway” vom Livealbum „Straight to the Heart” erklärt Popmusikexperte Udo Dahmen was den markanten Sound des Altsaxophonisten David Sanborn ausmacht. Ein Sound, der seit den 1970ern aus der Popmusik, dem Smooth Jazz oder dem Blues nicht mehr wegzudenken ist und dem das Instrument seine bis heute große Popularität verdankt. | |||
| „Hideaway“ - Joy Denalane | 26 Apr 2025 | 00:07:00 | |
Der Song aus dem Jahr 2023 ist eine Liebeserklärung der Soul- und R&B –Sängerin an ihren Ehemann Max Herre und thematisiert die Sehnsucht nach einem Rückzugsort, an dem Liebe und Geborgenheit im Mittelpunkt stehen. Musikalisch ist „Hideaway“ eine Hommage an die Soulmusik der 70 Jahre. Sowohl die Komposition als auch das Arrangement und die Produktion sind hervorragende Beispiele für diese Zeit - schwärmt unser Popexperte Prof. Udo Dahmen. | |||
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