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Explore every episode of the podcast Die Geschichtsmacher

Dive into the complete episode list for Die Geschichtsmacher. Each episode is cataloged with detailed descriptions, making it easy to find and explore specific topics. Keep track of all episodes from your favorite podcast and never miss a moment of insightful content.

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TitlePub. DateDuration
Das Ende der Inka (Teil I) 23 Aug 202400:45:51

So etwas hat es in der Geschichte noch nicht gegeben: Ein Trüppchen von 168 Spaniern greift ein 10.000-Mann starkes Heer an und unterjocht in kürzester Zeit ein 10-Millionen-Volk. Wie konnte das geschehen? Warum gab es keine Gegenwehr? Und wie gelang es den Spaniern, eine ganze Hochkultur zu vernichten? Martin Herzog und Marko Rösseler stehen in diesem Podcast über die Geschichte vom Untergang der Inka vor so vielen Rätseln, dass es sich lohnt, zwei Folgen zu hören...


In Folge 1 könnt Ihr erfahren, wer die Inka waren, wie ihr Reich aussah und was geschah, als die Spanier erstmals mit dieser rätselhaften Hochkultur in Berührung kamen.


Wichtige Links zu dieser Folge:

Hier geht es zum WDR-Zeitzeichen, das Marko über das Ende des Inka-Reiches gemacht hat: Die Ermordung Atahualpa, des letzten Herrschers des Inkareichs.


Wenn Dir diese Folge gefallen hat, dann empfiehl uns weiter und sag es allen Freunden, Bekannten und Nachbarn. Und wenn nicht, dann sag es uns, aber bitte auch nur uns:

kontakt@diegeschichtsmacher.de.

Und ganz wichtig: Verteile möglichst viele Sternchen und hinterlasse sachkundige Kommentare wo immer Dir das möglich ist. Alle weiteren Informationen, die Möglichkeit, unsere Arbeit über Steady zu unterstützen und viele weitere Folgen findest Du unter

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Der Flirt mit dem Zauberberg...09 Aug 202400:59:08

Wenn Leichen auf Schlitten ins Tal rodeln, das Britzeln des Röntgengerätes die Luft durchdringt und dabei die ultimative Nacktaufnahme der Madame Chauchat entsteht, dann sind wir auf dem Zauberberg im schweizerischen Davos. Thomas Mann, der Autor des "Bildungsromans" gleichen Namens, bezeichnete seinen über 1000 Seiten zählenden Wälzer selbst als Monstrum und empfahl, ihn mindestens zwei Mal zu lesen. Aber soll uns das abschrecken, dies Hochgebirge der Weltliteratur zu erklimmen? Martin Herzog und Marko Rösseler werden es mit der Hilfe ihrer Kollegin Monika Buschey zumindest versuchen...


Wenn Dir diese Folge gefallen hat, dann empfiehl uns weiter und sagt es allen, die Thomas Mann nie gelesen haben, die Schweiz nicht mögen und sich komplett gesund fühlen. Und wenn nicht, dann sag es uns, aber bitte auch nur uns: kontakt@diegeschichtsmacher.de.

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Die Jungen Pioniere der DDR05 Apr 202401:00:37

"Für Frieden und Sozialismus: Seid bereit!" So lautete die Losung. Und die korrekte Antwort? Das erfahrt ihr in diesem Podcast über die Geschichte der Kinder- und Jugendorganisationen in der DDR.

Zu Gast bei Martin Herzog und Marko Rösseler ist Thomas Klug. Der war nicht nur selbst einmal ein Junger Pionier, er hat auch viel über seine Zeit dort nachgedacht und ein WDR-Zeitzeichen zur Gründung der DDR-Jugendorganisation produziert. Wenn Du also immer schon einmal wissen wolltest, wie schwer es ist, einen richtigen Pionier-Knoten zu binden oder warum der Jubel im Osten für Margot Honecker mitunter lauter war als der im Westen für Madonna, dann sei Dir diese Folge der Geschichtsmacher mit Wärme ans Herz gelegt.

Wichtige Links zu dieser Episode:

Das Zeitzeichen von Thomas Klug über die Gründung der Jungen Pioniere findet ihr hier: 20. März 1949 - Offizielle Gründung der "Jungen Pioniere"

Zu Wort kommt in diesem Zeitzeichen unter anderem auch Dr. Anna Kaminsky von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Gesprochen wird auch über die Kinder von Golzow - die nach eigener Aussage "älteste Langzeitbeobachtung des internationalen Films" - eine wirkliche Empfehlung!

Wenn Dir diese Folge der Geschichtsmacher gefallen hat, dann sag es Freunden, Verwandten, Bekannten in Ost und West. Wir freuen uns aber auch über Sternchen und Kommentare auf Euren Podcatchern und Audioplattformen, auf Spotify, Apple, Google, Amazon & Co. Wenn es Dir nicht gefallen hat, dann sag es uns, aber bitte nur uns: Unter www.diegeschichtsmacher.de findest Du alle Möglichkeiten, mit uns in Kontakt zu treten, unseren Newsletter zu abonnieren, uns über Steady zu unterstützen - und vor allem noch viele, viele weitere Folgen dieses Podcasts.

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"Wenn es nicht unmöglich ist..." - Kindertransporte durchs Dritte Reich (Teil II)22 Mar 202400:54:53

1939 gelingt es dem jungen Banker Nicholas Winton, 669 Jungen und Mädchen aus der Tschechoslowakei quer durch Nazi-Deutschland bis nach England zu bringen. Ein nächster Zug voller Kinder steht abfahrbereit im Prager Bahnhof - doch dann überfallen die Deutschen Polen und der Zweite Weltkrieg beginnt.

Martin Herzog erzählt im zweiten Teil dieser Podcast-Folge über diese ungewöhnliche Rettungsaktion von den furchtbaren Schicksalen der jüdischen Familien, von der Ermordung der Eltern, wie die Kinder trotzdem überlebten und warum es nicht gelang, noch mehr Kinder nach England zu holen. Und ihr erfahrt, wie Nicholas Winton sehr spät in seinem Leben plötzlich zum Vater tausender Kinder wurde.

Wichtige Links zu dieser Folge: Martin hat ein WDR-Zeitzeichen über diese Kindertransporte gemacht: 01.07.2015 - Todestag von Sir Nicholas Winton

Ende März 2024 kommt ein Spielfilm über das Leben von Nicholas Winton in die Kinos - mit Hollywoodstar Antony Hopkins als alter Nicholas Winton und Helena Bonham Carter als seine Mutter. Hier gibt es schon einmal den Trailer: One Life

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"Wir werden nicht weinen" - Kindertransporte durchs Dritte Reich (Teil I)08 Mar 202400:50:32

Eigentlich wollte Nicholas Winton Weihnachten 1938 zum Skifahren in die Alpen - doch dann erreicht den Londoner Aktienhändler ein Hilferuf aus Prag: Zehntausende jüdische Familien sitzen dort fest. Ein Geschichts-Podcast über Züge voller Kinder, die quer durch Nazi-Deutschland rollen, und über den Organisator dieser Kindertransporte.

Prag im Winter 1938/39: Die Stadt quillt über von Flüchtlingen, seit Hitler nicht nur Österreich sondern auch das Sudetenland dem Großdeutschen Reich einverleiben konnte. Im ersten Teil zeichnen Martin Herzog und Marko Rösseler nach, wie es Nicholas Winton gelang, 669 Kinder nach England in die Freiheit zu schleusen, die meisten davon per Zug. Ihre Eltern freilich mussten die Kinder zurücklassen, oft ein Abschied für immer.

Wichtige Links zu dieser Sendung: Martin hat ein WDR-Zeitzeichen über diese Kindertransporte gemacht: 01.07.2015 - Todestag von Sir Nicholas Winton

Ende März 2024 kommt ein Spielfilm über das Leben von Nicholas Winton in die Kinos - mit Hollywoodstar Antony Hopkins als alter Nicholas Winton und Helena Bonham Carter als seine Mutter. Hier gibt es schon einmal den Trailer: One Life

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Unerwarteter Nahschuss: Deutschlands letzte Hinrichtung23 Feb 202400:57:13

Wann wurde in Deutschland der letzte Mensch hingerichtet? Warum geschah dies heimlich? Warum wurde das "Fallschwert" durch einen "unerwarteten Nahschuss" ersetzt? Und warum forderte noch 1989 ein deutscher Politiker die Wiedereinführung der Todesstrafe? Darüber erfahrt ihr mehr in diesem Podcast über die Geschichte der Todesstrafe in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg.

Zu Gast bei Martin Herzog und Marko Rösseler ist ihr Kollege Thomas Klug, der ein WDR-Zeitzeichen über die letzte Hinrichtung in Deutschland geschrieben hat. Die wurde 1981 vollzogen. Endgültig abgeschafft wurde sie aber erst sechs Jahre später. Bis dahin hat es seit 1945 über 160 Hinrichtungen in Deutschland gegeben. Thomas kann erklären, warum wir nicht einmal die genaue Anzahl der Hinrichtungen wissen. Wie es kam, dass selbst von einem Minderjährigen ausgeführte Straftaten zum Tod durch das "Fallschwert" führten. Und wie der "unerwartete Nahschuss" zur üblichen Hinrichtungsmethode wurde.

Wenn Euch diese Folge der Geschichtsmacher gefallen hat, dann sagt es Freunden, Verwandten und Bekannten. Wir freuen uns aber auch über Sternchen und Kommentare auf Euren Podcatchern und Audioplattformen, auf Spotify, Apple, Google, Amazon & Co. Wenn es Euch nicht gefallen hat, dann sagt es uns, aber bitte nur uns: Unter www.diegeschichtsmacher.de findet Ihr alle Möglichkeiten, mit uns in Kontakt zu treten, unseren Newsletter zu abonnieren, uns über Steady zu unterstützen - und vor allem noch viele, viele weitere Folgen dieses Podcasts.

Wichtige Links zu dieser Sendung: Hier geht es zu Thomas` Zeitzeichen über die Abschaffung der Todesstrafe in Deutschland.

Zu Thomas Klugs Filmempfelung "Der Nahschuss" - bitte hier entlang.

Empfohlene Literatur: Gunter Lange: Der Nahschuss. Leben und Hinrichtung des Stasi-Offiziers Werner Teske. Berlin 2021.

Wie versprochen: Das Zitat zur Begründung der Todesstrafe in der DDR zum Mitlesen:

Die Beibehaltung der Todesstrafe ist vor allem Ausdruck der nicht zuletzt auch durch die Praxis der sozialistischen Rechtspflege-Organe vielfältig aufgedeckten Tatsache, dass die zum Abtreten Verurteilten imperialistischen, neofaschistischen und militärischen Kräfte kein noch so schweres Verbrechen scheuen, um zu versuchen, das Rad der Geschichte zurückzudrehen und die sozialistischen Errungenschaften, das friedliche Leben sowie die schöpferische Arbeit der Werktätigen der DDR und des gesamten sozialistischen Lagers zunichte zu machen.

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Von Eingeborenen und Menschenfressern: Der Trizonesien-Song09 Feb 202400:50:43
Wie ein Karnevalslied fast zur Nationalhymne wurde

Kanzler Konrad Adenauer war amüsiert und empört zugleich: Ein Karnevals-Hit wurde ihm als deutsche Nationalhymne präsentiert. Der Trizonesien-Song von Karl Berbuer, einem singenden Bäckermeister aus Köln, sorgte im Rheinland für Karnevals-Stimmung, und von Moskau bis New York für Verwirrung.

In diesem Podcast über die Geschichte eines nur scheinbar harmlosen Karnevals-Liedchens erklärt die geborene Kölnerin Irene Geuer ihren Kollegen Martin Herzog und Marko Rösseler wie es zu derlei diplomatischen Verwicklungen kommen konnte, warum ein Bäckermeister sein Handwerk aufgab und als "singendes Hefeteilchen" plötzlich Karriere machte und welches Geheimnis hinter dem bis heute beliebten Karnevalslied "En unserem Veedel" aus den 1970er Jahren steckt.

Wissenschaftlichen Beistand bekommen die drei durch die Brauchtumsforscherin Gabriele Dafft und den Kölner Karnevals-Kenner Reinold Louis.

Wichtige Links zu dieser Folge:

Irene Geuer hat ein WDR-Zeitzeichen zum Thema gemacht: 11.11.1948 - Ein Karnevalshit als Fast-Nationalhymne. Der Trizonesiensong.

In diesem Podcast wird über verschiedene Karnevalslieder gesprochen. Die entsprechenden Links zu den Liedern im Netz findet ihr hier:

Wenn Dir diese Folge der Geschichtsmacher gefallen hat, dann sag es Freunden, Bekannten, Pappnasen und Karnevalshassern, Helau- und Alaaf-Rufern. Daumen hoch und Lob verbreitet! Wir freuen uns über Sternchen und Kommentare auf Euren Podcatchern und Audioplattformen, auf Spotify, Apple, Google, Amazon & Co.

Wenn es Dir aber nicht gefallen haben sollte, dann sag es uns, aber bitte nur uns: Unter www.diegeschichtsmacher.de findet Ihr alle Möglichkeiten, mit uns in Kontakt zu treten, unseren Newsletter zu abonnieren, uns über Steady zu unterstützen - und vor allem noch viele, viele weitere Folgen dieses Podcasts.

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Amerika wird unabhängig (Teil III)26 Jan 202400:49:34

**Die amerikanische Unabhängigkeitserklärung verspricht allen Menschen gleiche Rechte - meint aber erst mal nur weiße Männer mit Besitz. In Teil 3 des Podcasts über die Geschichte von Amerikas Unabhängigkeit erfahrt ihr, wie allmählich dieses Versprechen mehr und mehr wörtlich eingefordert - aber bis heute nicht vollständig eingelöst wurde. **

Zeitzeichen-Autor Matthias Wurms schildert seinen beiden Kollegen Martin Herzog und Marko Rösseler wie die Sklaverei zwar abgeschafft wurde, die Schwarzen aber trotzdem am Wählen gehindert werden konnten. Es geht um den Kampf von mutigen Menschen wie Rosa Parks, die eine Revolution auslöste, indem sie im Bus einfach sitzen blieb. Um schwarze Schulkinder, die von der Nationalgarde zur Schule eskortiert werden mussten, Martin Luther Kings Marsch auf Washington und den Kampf der Native Americans, deren Schicksal in amerikanischen Schulbüchern bis heute bestenfalls nur gestreift wird.

Wichtige Links zu dieser Sendung:

Teil 1 dieser Folge könnt Ihr hier hören: Leben, Freiheit und das Streben nach Glückseligkeit?

Und Teil 2 hier: Weiße Herrn, Schwarze Sklaven

Hier entlang geht es zum Podcast des WDR-Zeitzeichens, das Matthias Wurms über die Unabhängigkeitserklärung der Amerikaner gemacht hat: 4.7.1776 - Die Unabhängigkeitserklärung der USA wird verabschiedet.

Als Experte zum Thema kommt in diesem Podcast Michael Hochgeschwender zu Wort, Professor für Nordamerikanische Kulturgeschichte an der Ludwig Maximilians Universität in München.

Die Rede der Bürgerrechtlerin Lovisa Louies "Native Americans: We Shall Remain" findet ihr hier.

Wenn Dir diese Folge der Geschichtsmacher gefallen hat, dann sag es Freunden, Bekannten, den Pilgrim Fathers, Republikanern, Demokraten und Indianern. Daumen hoch und Lob verbreitet! Wir freuen uns über Sternchen und Kommentare auf Euren Podcatchern und Audioplattformen, auf Spotify, Apple, Google, Amazon & Co.

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Amerika wird unabhängig - Teil 219 Jan 202400:52:59

Eine Frage spaltet Amerika: Ist es legitim, Sklaven zu halten? Die Unabhängigkeitserklärung behauptet großspurig, alle Menschen hätten in den Vereinigten Staaten von Amerika dieselben Rechte. Die Wahrheit aber ist, dass in der Mitte des 19. Jahrhunderts Großgrundbesitzer noch Millionen schwarzer Menschen als Sklaven halten, das Leben eines Indianers wenig zählt, und Frauen noch Jahrzehnte davon entfernt sind, wenigstens das Wahlrecht zu erhalten.

Wie die noch jungen USA in einen Bürgerkrieg schlittern, bei dem es nur unter anderem um die Abschaffung der Sklaverei geht, das erklärt Matthias Wurms seinen beiden Kollegen Martin Herzog und Marko Rösseler. Dabei könnt ihr in dieser Folge des Podcasts über die Geschichte der Unabhängigkeit Amerikas lernen: Die Partei der Republikaner war mal recht fortschrittlich für ihre Zeit (lange her). Jefferson war nicht nur einer der Gründerväter sondern auch ein ziemlicher Rassist. Und: Einer der beeindruckendsten Bürgerrechtler der USA sah aus wie Karl Marx - nur in Schwarz.

Wichtige Links zu dieser Folge:

Teil 3 dieser Gechichtsmacher-Folge findet Ihr hier: Vom Bürgerkrieg bis heute - gleiche Rechte nur ein Traum?

Aber auch Teil 1 von Amerika wird unabhängig solltet Ihr nicht verpassen…

Hier entlang geht es zum Podcast des WDR-Zeitzeichens, das Matthias Wurms über die Unabhängigkeitserklärung der Amerikaner gemacht hat: 4.7.1776 - Die Unabhängigkeitserklärung der USA wird verabschiedet.

Als Experte zum Thema kommt in diesem Podcast Michael Hochgeschwender zu Wort, Professor für Nordamerikanische Kulturgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

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Amerika wird unabhängig (Teil I)12 Jan 202400:54:34

Sie klingt so schön und ist doch nur ein leeres Versprechen: Die amerikanische Unabhängigkeitserklärung verkündet am 4. Juli 1776 feierlich, dass alle Menschen dieselben Rechte hätten - nur gelten die weder für Besitzlose, Schwarze, die amerikanischen Ureinwohner und lange auch nicht für Frauen. Es dauerte Jahrhunderte, bis der universalistische Anspruch zumindest teilweise umgesetzt wurde, den die Gründerväter der USA mit großer Geste formuliert hatten.

In diesem Podcast über die Geschichte der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung erklärt Matthias Wurms in drei Folgen seinen Kollegen Martin Herzog und Marko Rösseler, wie es weißen Männern über Jahrhunderte gelang, ihr Versprechen nicht einzulösen.

In Teil 1 geht es von der Landnahme der ersten Siedler bis zum Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Ihr werdet erfahren, wie ein blutiger Zufall die ersten schwarzen Sklaven nach Nordamerika verschlug. Wie ein Krieg durch eine Schneeballschlacht ausgelöst werden kann. Und wie eine Armee aus entflohenen Sklaven und unterdrückten Indianern lieber an der Seite englischer Truppen kämpft als sich zum Teil dieses Landes machen zu lassen, das Gleichheit nur für weiße Männer mit Besitz kennt.

Teil 2 dieser Geschichtsmacher-Folge findet Ihr hier: Weiße Herren, schwarze Sklaven

Und Teil 3 hier: Vom Bürgerkrieg bis heute - gleiche Rechte nur ein Traum?

Wichtige Links zu dieser Sendung: Hier entlang geht es zum Podcast des WDR-Zeitzeichens, das Matthias Wurms über die Unabhängigkeitserklärung der Amerikaner gemacht hat: 4.7.1776 - Die Unabhängigkeitserklärung der USA wird verabschiedet.

Kurz gesprochen haben wir auch über das Zeitzeichen zum Todestag von Pocahontas, das Marko Rösseler gebaut hat: 21.3.1617 - Der Todestag der Häuptlingstochter Pocahontas.

Als Experte zum Thema kommt in diesem Podcast Michael Hochgeschwender zu Wort, Professor für Nordamerikanische Kulturgeschichte an der Ludwig Maximilians Universität in München.

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Mit Nostradamus in die Zukunft29 Dec 202300:53:43

Im Jahre 1503 ist er geboren - und bis ins Jahr 3797 reichen seine "perpetuierlichen Weissagungen". Michael Nostradamus soll die Französische Revolution, Aufstieg und Fall Adolf Hitlers, die Anschläge von 9/11 und selbst die Corona-Pandemie vorhergesagt haben - und das ist nur eine kleine Auswahl. Martin Herzog und Marko Rösseler gucken sich mal an, wie der Meister aller Seher das gemacht hat. Und vor allem gehen sie einer alten Legende auf den Grund. Die sagt: Meister Nostradamus sitze bis heute hinter seiner Grabplatte mit Lampe, Feder und Papier und schreibe Verse und Prognosen zu unser aller Zukunft. Das erstaunliche Ergebnis: Die Legende könnte stimmen…

Wichtige Links zu dieser Folge: Marko hat selbst mal ein WDR-Zeitzeichen über Nostradamus gemacht - und zwar zu dessen Geburtstag am 14. Dezember 1503 - wer das hören möchte, bitte hier entlang.

Für dieses Zeitzeichen hat Marko damals nicht nur viele, viele verwirrende Prognosen gelesen, sondern sich auch professionelle Hilfe geholt von Bernd Harder von der GWUP, der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften.

Die neuesten Artikel von Bernd Harder zu Nostradamus findet ihr zum Beispiel hier - aber auch hier. Dort wird auf die Quatrains des Nostradamus noch einmal eingegangen vor dem Hintergrund des erst vor wenigen Jahren aufgefundenen "Augsburger Wunderzeichenbuches".

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Der alte Mann und der Bär: Paddington15 Dec 202300:58:56
Aus dem "finstersten Peru" nach London und um die Welt

Ein sprechender, dabei ausnehmend höflicher Bär mit ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn und einer beunruhigenden Vorliebe für Marmelade, eingereist aus dem „dunkelsten Peru“ und benannt nach einem Londoner Bahnhof. Wer sich so etwas ausdenkt, muss entweder ein Freund bewußtseinserweiternder Substanzen sein oder ein extrem exzentrischer Engländer.Michael Bond war beides nicht. Als Martin ihn vor vielen Jahren für sein WDR-Zeitzeichen besuchte, öffnete stattdessen ein freundlicher alter Herr die Tür mit schelmisch blitzenden Augen und fast ebenso guten Manieren wie der Bär aus seinen inzwischen 26 Kinderbüchern. Als TV-Serie, Hollywood-Verfilmung und Plüschteddy hat Paddington mittlerweile die Welt erobert und ist zum freundlichen Botschafter Londons in aller Welt geworden. In dieser Geschichtsmacher-Folge sprechen Martin und Marko darüber, wie der kleine Paddington den Weg vom Kopf seines Erfinders aufs Papier fand - eine Weihnachtsgeschichte, die selbst aus einer von Michael Bonds Erzählungen stammen könnte. Sie beginnt an Heiligabend 1956 in der Spielzeugabteilung des Londoner Traditionskaufhauses Selfridges.

Links zu Paddington:

Martins WDR-Zeitzeichen über den denkwürdigen Weihnachtsabend 1956, an dem Michael Bond seinen Teddybären kauft, findet Ihr hier.

In der Süddeutschen Zeitung ist ein Artikel über Martins Besuch beim Bärenvater erschienen (hinter der Bezahlschranke)

Der dritte Spielfilm mit dem pelzigen Helden wird voraussichtlich Anfang 2025 erscheinen. Was sonst noch darüber bekannt ist, erfahrt Ihr hier.

Dass Teddybären so beliebt sind, ist einer deutschen Unternehmerin zu verdanken: Margarethe Steiff. Über sie haben wir mit unserer Zeitzeichen-Kollegin Maren Gottschalk eine Geschichtsmacher-Folge gemacht.

Inzwischen ist Paddington zu einer Pop-Ikone geworden: Auf Instagram und Twitter (heute X) werden fleißig Fotos von Filmszenen geteilt, in denen Paddington geschickt einmoniert ist. Die Bilder stammen vom Künstler Jason Chou. Mehr als 1000 davon hat er mittlerweile davon gepostet.

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Radio DDR präsentiert: Die Schlagerrevue26 Jul 202401:05:59

1953 startet der Rundfunk der DDR die Schlagerrevue - jeden Montag zur besten Sendezeit um 20:05h präsentiert Heinz Quermann das Beste aus der Ost-Schlagerwelt. Bis zur Wende wurde die Sendung über 1700 Mal ausgestrahlt - die langlebigste Hitparade der Welt. 

Der in Ostdeutschland aufgewachsene Thomas Klug erklärt seinen beiden Wessi-Kollegen Martin Herzog und Marko Rösseler, warum der DDR-Schlager oft schöngeistiger daherkam als sein West-Pendant, wie sich Rio auf Berlin reimt, warum es als Schlagersänger wichtig war, das ABC der Spielerlaubnis zu beherrschen. 

Und - Achtung - am Ende des Podcasts werdet ihr Zeugen eines Spuks! 


Wichtige Links:

Thomas Klugs WDR-Zeitzeichen über den Start der DDR Schlagerrevue findest Du hier

Hier die im Podcast angesprochenen DDR-Schlager zum Nachhören:

Günter Geißler - Was willst Du denn in Rio? (ab ca. 7:55 Minuten)

Nina Hagen - du hast den Farbfilm vergessen (ab ca. 18 Minuten und noch einmal ab 58:10 Minuten)

Veronika Fischer - Dass ich eine Schneeflocke wär (ab ca. 20:30 Minuten)

Frank Schöbel - Wir brauchen keine Lügen mehr (ab ca. 24:30 Minuten)

Gerd Christian - Sag ihr auch (ab ca. 28:20 Minuten)

Sommerlied (Text Heinz Kahlau / Musik: Bayon, ab ca. 42:10 Minuten) 

Wolfgang Lippert - Erna kommt (ab ca. 46:45 Minuten)

Silly - Der letzte Kunde (ab ca. 47:10)

Karussell - als ich fortging (ab ca. 47:25 Minuten)

Puhdys - Geh zu ihr und lass Deinen Drachen steigen (ab ca. 47:45 Minuten)

Regine Dobberschütz - Solo Sunny (ab ca. 49:45 Minuten) 

Karat - Jede neue Stunde (ab ca. 59:40 Minuten)

Karat - Der Blaue Planet (ab ca. 60:10 Minuten)

Jürgen Hart - Sing mei Sachse, sing! (ab ca: 60:50)

Jürgen Hart - Was wird sein (ab ca. 63:00)


Die Geschichtsmacher:

www.diegeschichtsmacher.de

E-Mail: kontakt@diegeschichtsmacher.de



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Schulden, Zins und Wucher01 Dec 202301:04:51

Im Jahr 1603 beschließt die Stadt Augsburg, ein Pfandleihhaus zu gründen - das erste offizielle in Deutschland. Es sol die notleidende Bevölkerung mit billigen Krediten versorgen. Was das mit den damals herrschenden Klimaverhältnissen zu tun hatte? Warum sich das erste Pfandhaus vor allem gegen Juden richtete? Wie Inflation und Hexenverbrennung zusammenhängen? Das verraten Euch Martin Herzog und Marko Rösseler in diesem Podcast über die Geschichte der Pfandleihhäuser.

Dabei nehmen euch die beiden mit auf eine Reise nach Italien zum Patron der Geldverleiher. Sie borgen sich Geld im letzten noch verbliebenen städtischen Pfandleihamt in Mannheim. Und sie erklären euch, wie Gold gefälscht wird.

Wichtige Links zu dieser Sendung: Zum Zeiteichen von Marko Rösseler "1603 - Das erste deutsche wird Leihhaus eröffnet" bitte diesem Link folgen. Wer das städtische Leihamt in Mannheim im Netz besuchen will - bitte hier entlang.

Wenn Dir diese Folge der Geschichtsmacher gefallen hat, dann sag es Freunden, Bekannten, Pleitegeiern und Wucherern. Daumen hoch und Lob verbreitet! Wir freuen uns über Sternchen und Kommentare auf Euren Podcatchern und Audioplattformen, auf Spotify, Apple, Google, Amazon & Co. Wenn es Dir nicht gefallen hat, dann sag es uns, aber bitte nur uns: Unter www.diegeschichtsmacher.de findet Ihr alle Möglichkeiten, mit uns in Kontakt zu treten, unseren Newsletter zu abonnieren, uns über Steady zu unterstützen - und vor allem noch viele, viele weitere Folgen dieses Podcasts.

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Warum erschoss sich Marga von Etzdorf?17 Nov 202300:58:24

Berühmt wurde sie 1931 durch ihren Solo-Flug nach Tokio mit ihrem kleinen Flugzeug "Kiek in die Welt". Aber sie hat ihr junges Leben ganz der Fliegerei geopfert - und sich am Ende eine Kugel in den Kopf geschossen. Mit nur 25 Jahren starb die Flug-Pionierin Marga von Etzdorf 1933 in Aleppo. Der Grund für ihre Selbsttötung wurde lange geheim gehalten.

Maren Gottschalk ist zu Gast bei Martin Herzog und Marko Rösseler. Sie hat über Marga von Etzdorf ein WDR-Zeitzeichen gemacht und hat sich deshalb auf die Spuren der Flug-Pionierin begeben. Marga von Etzdorf war die erste Frau, die auf Linienflügen der Luft Hansa (ja, die schrieb sich damals noch in zwei Worten) als Co-Pilotin fliegen durfte. Aber das reichte ihr nicht. Sie perfektionierte den Looping und das "Auf dem Kopf"-Fliegen. Auch das war ihr nicht genug. Sie wollte hoch - aber vor allem weit hinaus, so weit wie zuvor noch keine andere Frau per Flugzeug. Ihre kleine zweisitzige Junkers A50 ließ sie knallgelb anstreichen und taufte sie auf den Namen "Kiek in die Welt". Zusammen mit ihr gelang der Flug von Berlin nach Tokio. Leider nicht mehr zurück - und weil sie während ihrer zahlreichen Rekord-Strecken-Abenteuer mehrere Flieger verschlissen hat, genoss sie bald den zweifelhaften Ruf der "Pechmarie" und Bruchpilotin. Aber war das der Grund, weshalb sie sich nach einer eher harmlosen Bruchlandung in Aleppo selbst tötete?

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Wichtige Links zu dieser Folge:

Als Expertinnen in dieser Folge kommen zu Wort:

Evelyn Crellin vom National Air and Space Museum in Washington - bitte hier entlang.

Heike Käferle, Präsidentin der Vereinigung Deutscher Pilotinnen e.V. - zu deren Homepage geht es hier entlang.

Zum Zeitzeichen von Maren Gottschalk: "Todestag der Flugpionierin Marga von Etzdorf - 28. Mai 1933" bitte hier entlang.

Und wenn ihr wissen wollt, was Maren Gottschalk noch so treibt - hier geht es zu ihrem Internet-Auftritt.

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Das Rätsel des Geisterschiffs (Teil II)03 Nov 202300:39:43

1872 wird das völlig seetüchtige Schiff Mary Celeste geborgen, auf offener See im Nordatlantik, in der Nähe der Azoren - doch von der zehnköpfigen Mannschaft fehlt jede Spur! Wurde der Zweimast-Segler Opfer von Riesenkraken, Außerirdischen oder fand ein schauriger Amoklauf auf den Planken der Mary Celeste statt? An Bord befanden sich außer der Besatzung auch die Frau von Kapitän Briggs und seine kleine Tochter. Blutspuren scheinen Schlimmstes zu beweisen.

Wer bis zum Ende dieses Podcasts über die Geschichte des Geisterschiffes dranbleibt, der kann einen Preis gewinnen! Als Belohnung lockt das neueste Buch des Seefahrt-Experten Eigel Wiese zum Thema: "Mary Celeste - Ein Schiff auf ewiger Reise". Martin Herzog und Marko Rösseler freuen sich auf Eure Zuschriften! (Einsendeschluss: 10.11.2023)

Wenn Euch diese Folge der Geschichtsmacher gefallen hat, dann sagt es Freunden, Bekannten, Kapitänen, Matrosen, Riesenkraken und Seeungeheuern! Daumen hoch und Lob verbreitet! Vor allem auch auf Euren Podcatchern und Audioplattformen, auf Spotify, Apple, Google, Amazon & Co. Wenn es Euch nicht gefallen hat, dann sagt es uns, aber bitte nur uns: Unter www.diegeschichtsmacher.de findet Ihr alle Möglichkeiten, mit uns in Kontakt zu treten und vor allem noch viele, viele weitere Folgen dieses Podcasts.

Wichtige Links: Zum WDR-Zeitzeichen "04.12.1872 - Geisterschiff Mary Celeste entdeckt" von Marko Rösseler geht es hier entlang. Eigel Wiese - den Experten im Podcast, der auch schon im Zeitzeichen zu Wort kommt, hat natürlich auch eine eigene Homepage.

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Das Rätsel des Geisterschiffs (Teil I)20 Oct 202300:37:30

Ein schauriges Rätsel! Wer kann es lösen? 1872 segelt zwischen Azoren und Europäischem Festland ein Schiff - die Mary Celeste. Der Segler ist völlig seetüchtig und nichts deutet auf eine Katastrophe. Nur: Wo ist die Mannschaft? Von ihr fehlt bis heute jede Spur. Im Podcast über die Geschichte des Geisterschiffs Mary Celeste versuchen Martin Herzog und Marko Rösseler dies Rätsel zu lösen.

Aber in den kommenden zwei Folgen gibt es auch einen Preis zu gewinnen! Über die Entdeckung der Mary Celeste hat Marko vor einigen Jahren ein WDR-Zeitzeichen produziert und dafür Eigel Wiese interviewt. Der Seefahrt-Experte und Sachbuch-Autor hat unterdessen ein weiteres Werk über die Mary Celeste geschrieben - und wer aufmerksam den beiden Podcast-Folgen zuhört, hat die Chance, das Buch "Mary Celeste - Ein Schiff auf ewiger Reise" bald sein Eigen zu nennen!

Wenn Euch diese Folge der Geschichtsmacher gefallen hat, dann sagt es Freunden, Bekannten, Kapitänen, Matrosen, Riesenkraken und Seeungeheuern! Daumen hoch und Lob verbreitet! Vor allem auch auf Euren Podcatchern und Audioplattformen, auf Spotify, Apple, Google, Amazon & Co. Wenn es Euch nicht gefallen hat, dann sagt es uns, aber bitte nur uns: Unter www.diegeschichtsmacher.de findet Ihr alle Möglichkeiten, mit uns in Kontakt zu treten und vor allem noch viele, viele weitere Folgen dieses Podcasts.

Wichtige Links: Zum WDR-Zeitzeichen "04.12.1872 - Geisterschiff Mary Celeste" entdeckt von Marko Rösseler geht es hier entlang. Eigel Wiese - den Experten im Podcast, der auch schon im Zeitzeichen zu Wort kommt, hat natürlich auch eine eigene Homepage.

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Richard III. - Jetzt als Film!06 Oct 202300:59:55

Worüber die Geschichtsmacher in einer der ersten Folgen gesprochen haben, davon handelt jetzt ein Spielfilm: "The Lost King" erzählt die irre Geschichte von der Entdeckung der Gebeine des Englischen Königs Richard III. Grund genug, den Shakespeare-Schurken für eine weitere Podcast-Episode auszugraben.

Zu Gast bei Martin Herzog und Marko Rösseler ist - wie schon in der ersten Richard-Folge - Daniela Wakonigg. Die Zeitzeichen-Kollegin kennt sich nicht nur exzellent mit der Geschichte des Königs aus, sondern hat bei ihren Recherche-Reisen auch Philippa Langley getroffen, die den jahrhundertelang verschwundenen König 2012 wiederentdeckt hat - unter einem Parkplatz in der Stadt Leister. Der Spielfilm "The lost King" hat nun sowohl ihr als auch dem verfemten König ein cineastisches Denkmal gesetzt. Wie es dabei mit der historischen Wahrheit zugeht und welche Neuigkeiten es über den Shakespeare-Schurken zu berichten gibt, darum geht es in dieser Podcast-Folge.

Übrigens:** Ihr könnt gewinnen! 2x2 Freikarten für den Film "The Lost King"** - wenn Ihr die Frage am Ende des Podcasts beantwortet (kontakt@diegeschichtsmacher.de, Einsendeschluss: 13.10.2022).

Wichtiges Links: Zum WDR-Zeitzeichen "Skelett von Richard III. liegt unter einem Parkplatz" von Daniela Wakonigg geht es hier entlang.

Die Richard III.-Gesellschaft findet Ihr hier.

Mehr Informationen über den Spielfilm "The Lost King" gibt es hier.

Wenn Dir die Episode gefallen hat, dann abonnier' uns auf Deiner Podcast-Plattform und hinterlasse dort gern eine Bewertung und einen Kommentar. Danach sag's Familie, Freunden, Bekannten, Richard-Fans und solchen, die es vielleicht werden könnten. Nicht gefallen? Dann sag's bitte uns - aber auch wirklich nur uns:

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Heiliger Sankt Mokka!22 Sep 202300:46:35

Der Kaffeeschmuggel ist in der Nachkriegszeit in der Eifel ein lukratives Geschäft, denn in der Bundesrepublik wird Kaffee hoch besteuert. Ganze Dörfer können sich mit dem illegalen Treiben sanieren - und fast alle machen mit. Sogar die Kirche drückt beide Augen zu: Denn mit Schmuggler-Geld wird auch das neue Gotteshaus "Sankt Mokka" der Gemeinde Schmidt finanziert.

Kaffeekränzchen bei den Geschichtsmachern: Zu Gast in diesem Podcast über die Geschichte des Kaffee-Schmuggels im "Wilden Westen der Bundesrepublik" ist bei Martin Herzog und Marko Rösseler deren Kollegin Irene Geuer, die für ein WDR-Zeitzeichen zum illegalen Treiben in der Eifel recherchiert hat.

Wenn Euch diese Folge der Geschichtsmacher gefallen hat, dann sagt es Freunden, Bekannten, Schmugglern und Zöllnern und zündet für uns in der Kirche "Sankt Mokka" ein Kerzchen an. Wenn nicht, dann sagt es uns, aber bitte nur uns: Unter www.diegeschichtsmacher.de findet Ihr alle Möglichkeiten, mit uns in Kontakt zu treten und vor allem noch viele, viele weitere Folgen dieses Podcasts.

Wichtige Links: Zum WDR-Zeitzeichen von Irene Geuer: August 1953 - Das Ende des Kaffeeschmuggels im Westen Deutschlands geht es hier entlang.

Wer mal auf Schmuggler-Pfaden wandern möchte, der folge diesem Link.

Und wer für uns eine Kerze in Sankt Mokka anzünden will, bitte hier entlang, dort findet Ihr das Gotteshaus, das durch Spenden aus Schmuggelgeld gebaut wurde.

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Gladbeck: Geiseldrama live (Teil II)08 Sep 202300:57:02

Sommer 1988 - die Republik hält den Atem an. Im zweiten Teil des Podcasts über die Geschichte des Geiseldramas von Gladbeck geht es um die letzten dramatischen Stunden. Von Köln aus wollen Degowski, Rösner und Löblich mit ihren Geiseln nach Frankfurt. Auf der A3 kommt es zum tödlichen Showdown.

Zu Gast bei Martin Herzog und Marko Rösseler ist Herwig Katzer, der über das Geiseldrama ein WDR-Zeitzeichen gemacht hat und einen Zeitzeugen zum Sprechen bringen konnte, der eigentlich nicht mehr vor ein Mikrofon treten wollte: Udo Röbel stieg damals als Reporter des Kölner Boulevard-Blatts EXPRESS zu Tätern und Geiseln in den Wagen und lotste sie hinaus aus Köln.

Wichtige Links: Hier geht es zum WDR-Zeitzeichen vom 16.08.2023 "Banküberfall wird zum Gladbecker Geiseldrama" - Autor: Herwig Katzer.

Martin Herzog aber hat sich mit der Geiselnahme im Rahmen seiner Recherchen zu seinem Buch "GSG 9 - ein deutscher Mythos" beschäftigt. Hier geht es zum Buch) - und hier zum Hörbuch.

Eine ausführliche Online-Reportage mit vielen Details und Dokumenten über die Geiselnahme von Gladbeck haben die Kollegen vom Redaktionsnetzwerk Deutschland erstellt (RND).

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Gladbeck: Geiseldrama live (Teil I)25 Aug 202300:45:20

Ein dreistes Verbrechen - und die Nation schaut zu. Unzählige Reporter sind dabei, als die Bankräuber Hans-Jürgen Rösner und Dieter Degowski in Gladbeck Geiseln nehmen und mit ihnen eine Odyssee durch Westdeutschland und die Niederlande beginnt. Ein Geschichtspodcast über das Versagen der Polizei, eine Presse im Blutrausch, drei Tote und zahlreiche Opfer, die bis heute nicht verstehen, wie so etwas geschehen konnte.

Zu Gast bei Martin Herzog und Marko Rösseler ist Herwig Katzer, der über das Geiseldrama ein WDR-Zeitzeichen gemacht hat und einen Zeitzeugen zum Sprechen bringen konnte, der eigentlich nicht mehr vor ein Mikrofon treten wollte: Udo Röbel stieg damals als Reporter des Kölner Boulevard-Blatts EXPRESS zu Tätern und Geiseln in den Wagen und lotste sie hinaus aus Köln.

Wichtige Links: Hier geht es zum WDR-Zeitzeichen vom 16.08.2023 "Banküberfall wird zum Gladbecker Geiseldrama" - Autor Herwig Katzer

Martin Herzog aber hat sich mit der Geiselnahme im Rahmen seiner Recherchen zu seinem Buch "GSG 9 - ein deutscher Mythos" beschäftigt. Hier geht es zum Buch) - und hier zum Hörbuch.

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Flakhelfer - Hitlers letztes Aufgebot (Teil II)11 Aug 202300:41:34

Über 770 Jungen und wenige Mädchen mussten ab 1943 im Raum Aachen Dienst an der Flugabwehrkanone - kurz "Flak" leisten. Wie viele der damals gerade mal 15 Jahre alten Flakhelfer den Krieg überlebten und wie ihr Leben danach aussah - darin geht es in dieser Folge dieses Geschichts-Podcasts.

Auch diesmal ist die WDR-Kollegin Michaela Natschke zu Gast bei Martin Herzog und Marko Rösseler. Denn sie konnte nach jahrelangen Recherchen 45 Stunden historisches Audio-Material sichern: Ehemalige Flakhelfer schildern Schülern des Aachener Kaiser-Karls-Gymnasiums im Jahr 1974, wie sie die Zeit als "Hitlers letztes Aufgebot" erlebt haben.

Wichtige Links zu diesem Podcast:

Hier geht es zu Michaela Natschkes persönlicher Homepage.

Grundlage von Michaelas Recherche war ein Buch, das sie auf dem Flohmarkt in Aachen fand, und das mittlerweile komplett online nachlesbar ist: "Mit 15 an die Kanonen". ´ Das WDR-Zeitzeichen, das Michaela zusammen mit unserer Kollegin Irene Geuer, aus den O-Tönen gebaut hat, lief in Erinnerung an den 26.01.1943 - Jugendkriegshilfseinsatz verordnet. Dieses WDR-Zeitzeichen findest Du hier.

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Flakhelfer - Hitlers letztes Aufgebot (Teil I)28 Jul 202300:39:21

In den letzten zwei Jahren des Zweiten Weltkrieges werden 15-jährige zum Dienst an den Flugabwehr-Kanonen verpflichtet. In einzigartigen Tonaufnahmen schildern ehemalige Flak-Helfer ihre Erlebnisse in diesem Geschichts-Podcast.

Gefunden hat diese Ton-Aufnahmen WDR-Kollegin Michaela Natschke. Nach jahrelangen Recherchen konnte sie 45 Stunden historisches Audio-Material sichern: Ehemalige Flak-Helfer schildern Schülern im Jahre 1974, wie sie die Zeit als "Hitlers letztes Aufgebot" erlebt haben.

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Grundlage von Michaelas Recherche war ein Buch, das sie auf dem Flohmarkt in Aachen fand, und das mittlerweile komplett online nachlesbar ist: "Mit 15 an die Kanonen". ´ Das WDR-Zeitzeichen, das Michaela zusammen mit unserer Kollegin Irene Geuer, aus den O-Tönen gebaut hat, lief in Erinnerung an den 26.01.1943 - Jugendkriegshilfseinsatz verordnet. Dieses WDR-Zeitzeichen findet ihr hier.

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Wohin mit Lenins Leiche?12 Jul 202400:34:00

Mitten auf dem Roten Platz in Moskau steht das Lenin-Mausoleum. An diesem Ort liegt seit 1924 der Leichnam des Kommunisten-Führers. Dabei hatte Lenin verfügt, dass er keinerlei Totenkult wünsche. Warum er doch dort landete und wie er bis heute frisch gehalten wird, das erklärt in diesem Podcast über die Geschichte von Lenins Leiche Deutschlands bekanntester Kriminalbiologe.

Auf einer Reise nach Moskau hatte Mark Benecke die Chance, den Körper Lenins näher unter die Lupe zu nehmen Lupe zu nehmen und mit Lenins Leichen-Präparator Ilya Zbaski zu sprechen. Dabei gab es von russischer Seite gewisse Vorbehalte und Widerstände. Denn es ist nicht leicht, einen Körper vor dem Verfall zu bewahren. Wie dies im Fall Lenins mehr oder minder gut gelungen ist. Warum immer wieder in der Geschichte der Menschheit versucht wurde, Tote vor dem Vergehen zu retten. Wie das am besten gelingt und was all das mit der Russischen Mafia zu tun hat, das erfahrt ihr in diesem Geschichts-Podcast über Lenins Leiche.

Wichtige Links zu dieser Folge:

Hier könnt ihr sehen, wie das Mausoleum errichtet wurde. Auf Marks Homepage findet auch einen Artikel aus Zeit Wissen über Lenins Leiche.. Folgt Mark in den Sozialen Medien auf Facebook, Instagramund Youtube

Hier geht es zu Geschichtsmacher-Folgen über andere berühmte Leichen: Goethe und Schiller.

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Söldner - Das (zweit-)älteste Gewerbe der Welt (Teil II)14 Jul 202301:07:47

Was hat ein Söldnerführer des 30-jährigen Krieges mit der Gruppe Wagner und ihrem Anführer Jewgeni Prigoschin gemein? Warum haben die Preußen lieber auf Söldner verzichtet? Und warum nur hat der berüchtigte "Kongo-Müller" bei Beschreibungen von Kriegsgräueln so seltsam gelacht? Diesen und vielen anderen Fragen, geht dieser Geschichte-Podcast auf den Grund.

Wieder einmal zu Gast bei Martin Herzog und Marko Rösseler ist Herwig Katzer, der nicht nur ein WDR-Zeitzeichen über Wallenstein gemacht hat, sondern sich auch mit der Entstehung moderner Volksarmeen und dem Militärreformer Gerhard von Scharnhorst befasst - schließlich hat er auch dazu ein Zeitzeichen produziert.

Das Wissen um die Söldner Wagner haben Martin und Marko sich in einem gemeinsamen Filmprojekt erarbeitet.

Nützliche Links deshalb: Herwig Katzers Zeitzeichen über den General und Militärreformer Scharnhorst findet ihr hier. Herwigs Zeitzeichen über Wallenstein ist hier abrufbar. Und auch den Film, an dem Marko und Martin mitgearbeitet haben, könnt ihr hier noch im Netz sehen.

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Söldner - das (zweit-)älteste Gewerbe der Welt (Teil I)30 Jun 202300:55:39

Es ist gar nicht so leicht, das Söldnerwesen im alten Griechenland nachzuweisen. Aber warum sich die Byzantiner ausgerechnet Wikinger nach Konstantinopel holten, die italienischen Condottieri oft gar keine Italiener waren, warum Schweizer gern genommene Miet-Soldaten waren - und was all das mit dem 30-jährigen Krieg, Wallenstein und unserer unmittelbaren Gegenwart, der Gruppe Wagner und ihrem Führer Jewgeni Prigoschin zu tun hat, das erfahrt ihr in diesem Podcast über die Geschichte des Söldnertums.

Martin Herzog und Marko Rösseler haben sich diesmal wieder Verstärkung geholt: Ihr Kollege Herwig Katzer hat ein WDR-Zeitzeichen über Wallenstein und seine Armee gemacht und dies nehmen die drei zum Anlass, tief in die Geschichte des Söldnertums einzutauchen.

Von der Antike geht es in dieser Folge bis in den 30-jährigen Krieg. Als Experte im O-Ton mit dabei ist der Historiker Christoph Kampmann aus Marburg.

Nützliche Links: Herwig Katzers Zeitzeichen über Albrecht von Wallenstein findet ihr hier. Marko Rösseler hat ein Zeitzeichen über Harald den harten gemacht - bitte hier entlang. Wer etwas über Prof. Christoph Kampmann aus Marburg wissen will, hier geht es zu seiner Vita.

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Götter, Krieg und Wissenschaft: Die Geschichte der Sonnenfinsternisse (Teil II)16 Jun 202300:48:02

Nicht nur Schaulustige und Amateur-Astonomen - wenn eine Sonnenfinsternis angekündigt wird, machen sich Physiker, Chemiker, Kosmologen auf den Weg. In der Neuzeit entwickelte sich das Himmelsschauspiel zum Objekt wissenschaftlicher Neugier. Im zweiten Teil des Geschichts-Podcasts über Sonnenfinsternisse geht es um planetare Umlaufbahnen, ein neu entdecktes Element und um nichts weniger als die Revolution unseres gesamten Weltbildes.

Plötzlich waren alle im "SoFi-Fieber": Halb Deutschland machte sich 1999 auf, um die totale Sonnenfinsternis zu beobachten - ausgestattet mit geschwärzten Pappbrillen, die es überall für kleine Mark gab. Doch die meisten brauchten sie nicht: Am großen Tag war der Himmel wolkenverhangen. Marko und Martin hatten damals Glück: Auf einer Burg bei Schwäbisch-Hall konnten sie das Spektakel in einer Regenpause beobachten.

Die Faszination Sonnenfinsternis ist heute genauso so groß wie im Altertum (hier der erste Teil unseres Geschichtsvereins-Podcasts). In der Neuzeit zog das Naturschauspiel immer mehr das wissenschaftliche Interesse auf sich - um die Zusammensetzung und Eigenschaften der Sonne selbst zu studieren, und um mithilfe von Sonnenfinsternissen andere Phänomene zu erforschen. Doch dafür musste man erst einmal wissen, wann und wo genau sie stattfinden würden. Die Berechnung stellte sich als kniffelige Angelegenheit heraus, selbst dann noch, als die grundlegende Himmelsmechanik bekannt war.

Im zweiten Teil unseres Geschichts-Podcasts über Sonnenfinsternisse folgen Marko Rösseler und Martin Herzog dem Astronomen Edmond Halley bei seinen Versuchen, zu Beginn des 18. Jahrhunderts Ort und Zeit einer totalen Sonnenfinsternis vorauszusagen, entdecken im 19. Jahrhundert mit Hilfe der Spektroskopie ein neues chemisches Element und stellen mit Hilfe von Albert Einstein und seiner Allgemeinen Relativitätstheorie im 20. Jahrhundert unser gesamtes Weltbild auf den Kopf - alles möglich allein dadurch, dass sich die Mondscheibe vor die Sonne schiebt. Unterstützt werden sie bei ihrer Zeitreise vom Kölner Astronomen Manfred Gaida.

Wenn Dir diese Folge der Geschichtsmacher gefallen hat, dann sag es Deinen Freunden, Verwandten, SoFi-Fans, Astronomen und Astrologen sowie allen Einstein-Experten und Relativitätstheoretikern. Und wenn nicht, dann sag es uns - aber bitte nur uns. Unter

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Falls Du den ersten Teil verpasst hast, gibt es hier die erste Folge von "Götter, Krieg und Wissenschaft" über Sonnenfinsternisse im Altertum

Weitere wichtige Links:

Hier geht es zu Martins WDR-Zeitzeichen über die Sonnenfinsternis des Archilochos.

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Götter, Krieg und Wissenschaft: Die Geschichte der Sonnenfinsternisse (Teil I)26 May 202300:48:39

Wenn im Zweistromland der Mond sich vor die Sonne schob, dann musste sich der König in acht nehmen - denn das konnte sein Todesurteil sein. Über dunkle Riten, furchteinflößende Götter-Zeichen und beleidigte Himmelswächter erzählt diese Folge des Geschichts-Podcastes.

Eine totale Sonnenfinsternis galt im Altertum in vielen Kulturen als unheilvolles Vorzeichen, wie Martin Herzog zu berichten weiß, hat er doch das Zeitzeichen zur Sonnenfinsternis des Archilochos im April des Jahres 648 vor unserer Zeitrechnung gemacht. Und weil er viel mehr Wissen zusammengetragen hat als Marko Rösseler in einer Folge ertragen kann, bestreitet er gleich zwei Episoden dieses Geschichts-Podcasts.

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Weitere wichtige Links: Hier geht es zu Martins WDR-Zeitzeichen über die Sonnenfinsternis des Archilochos.

Dem antiken Dichter hat unser verehrter Sprecherkollege Thomas Krause seine Stimme geliehen, und das auf Altgriechisch. Zu seiner (deutschen) Homepage geht es hier lang.

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Mit Adenauer nach Moskau (Teil II)12 May 202300:50:57

Am 08. September 1955 geht die Reise los: Kanzler Adenauer, Außenminister Brentano und ein Tross aus Experten, Unterhändlern und Technikern macht sich auf nach Moskau. Es geht um zehntausende Kriegsgefangene, die sich noch in der UdSSR befinden. Adenauers Geheimwaffe für die harten Verhandlungen: literweise Olivenöl. Davon berichtet Rolf Dietrich Keil, der als Dolmetscher damals dabei war - ihn begleiten Podcast-Hosts Martin Herzog und Marko Rösseler nach Moskau.

2010 hat Marko über diese erste Auslandsreise des ersten deutschen Kanzlers ein WDR-Zeitzeichen recherchiert und dabei von Rolf Dietrich Keil erfahren, wie Olivenöl helfen kann, nüchtern zu verhandeln.

Marko hat nie nachgezählt - aber er hat sicher über 200 Zeitzeichen in seinem Autorenleben produziert und dementsprechend mindestens 200 Interviews mit Experten oder Zeitzeugen geführt. Doch es gibt Menschen, die besonders in Erinnerung bleiben: Rolf Dietrich Keil war einer von ihnen. Als Dolmetscher fuhr er mit, als 1955 Adenauer in die UdSSR aufbrach, um die letzten Kriegsgefangenen zu befreien, und erlebte so nah wie nur möglich, wie es hinter den Kulissen dieser historischen Reise zuging.

Wichtige Links: Marko hat zu dieser Reise 2010 ein Zeitzeichen produziert - da es 2020 überarbeitet und wiederholt wurde, findet ihr es hier.

Unser Buchtipp zum Thema: Rolf-Dietrich Keil: Mit Adenauer in Moskau. Bonn 1997. (ISBN3-416-02671-3)

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Mit Adenauer nach Moskau (Teil I)28 Apr 202300:47:08

1955 - die Sowjetunion lädt den ersten Kanzler der Bundesrepublik, Konrad Adenauer, nach Moskau ein. Soll es um die Wiedervereinigung Deutschlands gehen? Um die noch rund 100.000 in der Sowjetunion vermuteten deutschen Kriegsgefangenen und verschleppten Zivilisten? Was steckt hinter der Einladung? Und soll der Kanzler sie annehmen?

In diesem Geschichts-Podcast spricht Martin Herzog mit Marko Rösseler über die erste diplomatische Mission der gerade erst selbständig gewordenen Bundesrepublik hinter den eisernen Vorhang. Denn Marko hatte vor Jahren das Glück, für das WDR-Zeitzeichen zum Thema noch einen Zeugen dieser Reise zu interviewen: Rolf-Dietrich Keil fuhr 1955 als einer von zwei Dolmetschern mit in die Sowjetunion.

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Wichtige Links zum Thema: Wer mehr über Rolf-Dietrich Keil erfahren will, der wird nicht nur bei Wikipedia fündig, sondern auch auf der Seite der Puschkin-Gesellschaft, deren Ehrenvorsitzender er war.

Buchtip: Rolf-Dietrich Keil: Mit Adenauer in Moskau. Bonn 1997. (ISBN3-416-02671-3)

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Schillers Schädel und Goethes Mazeration31 Mar 202301:02:01

Auch nach dem Tod sind Deutschlands Dichter unsterblich. Das gilt jedoch nicht für ihre Leichen. Sie sind - wie die aller Menschen - mannigfachen Zersetzungsprozessen ausgesetzt. So beginnen Goethes sterbliche Überreste in den 1960er Jahren zu müffeln. Und im Falle Schillers stellt sich gar die Frage: Wie konnten in seinen Sarg die Knochen gleich dreier Menschen gelangen? Martin Herzog und Marko Rösseler ergründen in dieser Geschichtsmacher-Folge gemeinsam mit dem Kulturhistoriker Christoph Schmälzle, die Geschichte der Gebeine von Deutschlands Geistesgrößen.

Schillers letzte Ruhestätte sollte eigentlich das Kassengewölbe zu Weimar werden. Hier wurde der Dichter nach seinem Tod 1805 beigesetzt - nur musste er sich den Ort mit 63 weiteren Toten teilen. Ein Problem, als 1826 der Beschluss gefasst wurde, Schiller umzubetten. Denn welche Überreste gehörten zu Schiller? Was die Weimarer Experten für Schillers Schädel und Gerippe hielten, kam erst in die Anna Amalia Bibliothek und später in die so genannte Fürstengruft. Zwischendurch verbrachte Schillers Schädel aber auch einige Zeit auf Goethes Schreibtisch.

Über den Umgang mit Schillers Gebeinen und warum heute Schillers Sarg leer steht, darüber geht es in diesem Geschichtspodcast. Geklärt wird aber auch, was Seifenlauge und Fein-Waschmittel mit Goethes Knochen machten und was genau in der geheimnisumwitterten "Sonderakte Mazeration Goethe" steht.

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Links, die zu den Stationen der Gebeine Schillers führen, findest Du hier: Hier geht es ins Kassengewölbe Hier entlang in die Anna Amalia Bibliothek Goethes Schreibtisch steht in seinem Wohnhaus am Frauenplan in Weimar Zur Fürstengruft bitte hier entlang

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Goethes Gebeine - Nächtlicher Besuch24 Feb 202300:51:28

Über 130 Jahre ruht er schon in seinem Sarg - da fällt es in den 1960ern erstmals auf: Goethes Gebeine gammeln! Aus der Gruft des Nationalheiligen müffelt es modrig, dabei sollte der Leichnam eigentlich in einer Metallhülle vor dem Verfall bewahrt werden. Allein die 5000 DDR-Mark fehlen - und erst 1970 schreiten, unter Einhaltung größtmöglicher Diskretion, Experten in Sachen Konservierung bei Nacht und Nebel zur Tat. Es geht darum, Goethes Leichnam zu erhalten.

Martin hat sich für sein WDR-Zeitzeichen auf die Reise nach Weimar gemacht und sich in der Fürstengruft, wo die Gebeine Schillers und Goethes liegen, mit Dr. Christoph Schmälzle getroffen. Damals war der noch bei der Klassik Stiftung Weimar angestellt. Eines seiner Spezialgebiete: Die sterblichen Überreste der Dichtergrößen.

Heute arbeitet der Kulturwissenschaftler im LVR-Landesmuseum in Bonn und wagt mit Martin Herzog und Marko Rösseler noch einmal einen Blick über den Sargrand…

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Wichtige Links zu dieser Folge:

Martins Zeitzeichen zum 2. November 1970: Exhumierung von Johann Wolfgang von Goethe, ausgestrahlt am 02.11.2020 findet ihr hier.

Den Stichtag zu Goethes Leichnam, also die Kurzfassung des Zeitzeichens (damals noch von den Autorinnen und Autoren des Zeitzeichens, heute aus dem Hause der Kolleginnen und Kollegen von Radio Bremen) findet ihr hier.

Wer zur Fürstengruft nach Weimar will, für den geht es hier entlang…

Und hier findet ihr das LVR LandesMuseum Bonn, wo Christoph Schmälzle arbeitet, seit er Weimar den Rücken gekehrt hat.

Einen Artikel von Christoph Schmälzle in der FAZ über die Rettungsaktion von Goethes Gebeinen im Jahre 1970 findet ihr hier

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Malala und die Taliban27 Jan 202300:58:44

Malala Yousafzai ist 15 Jahre alt, als die Taliban ihr in den Kopf schießen. Dabei will sie nur zur Schule gehen. In einem Blog hat sie zuvor über den Hunger nach Bildung geschrieben - das ist für die selbsternannten Gotteskrieger der Grund, warum sie sterben soll. Sie überlebt den Anschlag schwerverletzt und wird nach ihrer Genesung zur Symbolfigur für den Kampf auf das Recht auf Bildung für alle Kinder weltweit.

Unsere Kollegin Marfa Heimbach hat zehn Jahre nach dem Terror-Anschlag auf Malala Yousafzai ein Zeitzeichen über sie gemacht. Sie erklärt Martin Herzog und Marko Rösseler nicht nur wie die junge Frau gerettet werden konnte, sondern auch wie sie zur Symbolfigur des Kampfes um das Recht auf Bildung und letztlich zur jüngsten Trägerin in der Geschichte des Friedensnobelpreises wurde.

Mitgebracht hat Marfa Heimbach nicht nur O-Töne und Zitate von Malala Yousafzai, sondern auch Einschätzungen des Islamwissenschaftlers und Terror-Experten Guido Steinberg von der Stiftung Wissenschaft und Politik.

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Wichtige Links:

Hier geht es zum WDR-Zeitzeichen von Marfa "09.10.2012 - Taliban-Anschlag auf Malala Yousafzai"

Der Malala-Fund kämpft bis heute für das Recht auf Bildung

Homepage von Guido Steinberg

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Kriegsmaschine, Friedensengel - Wie der Zeppelin den Himmel eroberte23 Dec 202201:11:03

Völkerverbindend, elegant, riesig und doch schwerelos - das Luftschiff, erfunden von Ferdinand Graf von Zeppelin, stand für Fernweh und Luxus in den 20er und 30er Jahre des 20. Jahrhunderts. Dabei hatte sein Schöpfer vor allem den Kriegseinsatz im Sinn, erzählt Martin Herzog seinem Zeitzeichen-Kollegen Marko Rösseler in diesem Geschichts-Podcast.

Die erste Zeichnung, die Graf von Zeppelin von einem Luftschiff anfertigte, sah so kindlich aus, dass kaum einer sie ernst nahm: Dieses Ding sollte gute Dienste als eine Art fliegender Aufklärungs-Maschine leiten? Kaiser Wilhelm II. schüttelte über diesen "Dümmsten aller Süddeutschen" den Kopf. Kurz nach der Jahrhundertwende sah das bereits anders aus - als die ersten Prototypen dieser fliegenden Zigarren den Himmel über Deutschland eroberten, da träumten Wilhelm und seine Generäle bereits von der Eroberung Englands durch deutsche Luftschiffe.

Warum es dann doch ganz anders kommen sollte, darüber sprach Martin mit Jürgen Bleibler vom Zeppelin-Museum Friedrichshafen.

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Wichtige Links:

Zu Martins WDR-Zeitzeichen über den Todestag von Ferdinand Graf von Zeppelin geht es hier

Das Zeppelin-Museum in Friedrichshafen könnt Ihr hier besuchen

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War Hitler eine Frau?28 Jun 202400:56:58

Die letzten Stunden im Führerbunker konnten genau rekonstruiert werden - bis auf wenige Minuten. Das sind die, in denen sich Eva Hitler, geborene Braun, und der ihr frisch angetraute Adolf Hitler selbst das Leben nahmen. Anschließend sollten ihre Leichen verbrannt und so dem Zugriff der anrückenden Sowjetarmee entzogen werden. Aber es kam anders. Und bis heute geben die wenigen Überreste des Diktators Rätsel auf. Eines davon: DNA-Proben, die angeblich von seiner Schädeldecke stammen, sind die einer Frau…

In dieser Folge ist bei Martin Herzog und Marko Rösseler Deutschlands berühmtester Kriminalbiologe zu Gast: Mark Benecke hatte vor Jahren die einzigartige Chance, Teile von Hitlers Schädel und Gebiss in Moskau zu untersuchen. Hier erzählt er die Geschichte seiner Reise auf den Spuren der Überreste des Diktators. Und die mitunter verstörenden Ergebnisse der Untersuchungen…

Wichtige Links:

Marks Homepage findet Ihr hier - und dort auch einen Artikel des Magazins "stern" über Marks Moskaubesuch und seine Untersuchungen an Hitlers Gebiss und Schädelfragment. Mark in den Sozialen Medien auf Facebook, Instagramund Youtube

Hier geht es zu Geschichtsmacher-Folgen über andere berühmte Leichen: Goethe und Schiller.


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Die Himmelsscheibe von Nebra09 Dec 202201:00:07

Die Himmelsscheibe von Nebra ist die archäologische Sensations-Entdeckung Deutschlands: Gefunden von illegalen Schatzsuchern, verhökert an Hehler, schließlich in einer spektakulären Aktion für die Öffentlichkeit und die Forschung gerettet, gibt sie bis heute Rätsel auf. Martin Herzog befragt Marko Rösseler in diesem Podcast zu dieser Sonne-, Mond-und Sternenscheibe aus der Bronzezeit.

Für sein WDR-Zeitzeichen über die Entdeckung der Himmelsscheibe grub Marko sich ein in die Geheimnisse der Himmelsscheibe. Und er fuhr ins Landesmuseum für Vorgeschichte nach Halle an der Saale, wo er den Mann traf, der die Verfolgung von Kunsträubern und Hehlern aufnahm, damit die Himmelsscheibe für Wissenschaft und Öffentlichkeit erhalten blieb: den Landesarchäologen Harald Meller.

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Links zu dieser Folge:

Bei Wikipedia finden sich Fotos des sogenannten Beifundes, über den Marko und Martin sprechen.

Im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle ist die Himmelsscheibe von Nebra heute zuhause

Auf dem Mittelberg bei Nebra, dem Fundort der Scheibe, steht das Besucherzentrum Arche Nebra.

Markos Zeitzeichen über die Beschlagnahmung der Himmelsscheibe von Nebra vom 23. Februar 2022.

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Sherlock Holmes und Dr. Watson - Die Baker Street Boys25 Nov 202200:54:34

In der Baker Street 221B eröffnen Sherlock Holmes und Dr. Watson eine Männer-WG, so erzählt es der Schriftsteller Arthur Conan Doyle in "Eine Studie in Scharlachrot" - der ersten Detektiv-Geschichte mit seinen beiden unsterblichen Helden. Über die Bromance der beiden berichtet Daniela Wakonigg ihren Zeitzeichen-Kollegen Martin Herzog und Marko Rösseler.

Daniela ist für diesen Podcast Sherlock Holmes und Dr. Watson hinterhergereist - von der Baker Street 221B in London bis zum Reichenbach-Fall in die Schweiz, wo Sherlock Holmes mit seinem Erzfeind Professor Moriarty in den Abgrund stürzen wird. Im Sherlock Holmes Pub erklären ihr Jean Upton und Roger Johnson von der Sherlock Holmes Society of London, warum Arthur Conan Doyle seinen Helden umbringen wollte - und trotzdem gezwungen wurde, ihn wiederauferstehen zu lassen. Und wir erfahren, wie Sherlock Holmes den Ersten Weltkrieg vorhersagte…

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Weitere Links zum Thema Sherlock Holmes:

Daniela Wakoniggs WDR-Zeitzeichen: November 1887 - Die erste Sherlock Holmes Erzählung erscheint

Daniela Wakoniggs Homepage

Die Sherlock Holmes Society London

Die Baker Street 221b - Sherlock Holmes Museum

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James Hutton - Urvater der Geologie11 Nov 202200:45:01

Kaum jemand kennt James Hutton - dabei gilt er als Begründer einer ganzen Wissenschaft - der Geologie. War er es doch, der die biblische Schöpfungsgeschichte infrage stellte. In diesem Geschichts-Podcast von Marko Rösseler und Martin Herzog erzählt Zeitzeichen-Kollegin Andrea Kath vom Entdecker des Kreislaufs der Gesteine.

Andrea Kath hat das Zeitzeichen zum Todestag des schottischen Forschers gemacht und sich dafür auch mit zwei Männern getroffen, die je eine Biographie über den Forscher James Hutton geschrieben haben: Ray Perman und Alan McKirdy.

Uns aber zeigt Andrea nicht nur ihre Gesteins-Sammlung, sondern nimmt uns mit auf eine Reise auf den Spuren des Mannes, der als einer der ersten in der Lage war, in Gesteinsformationen wie in einem Buch zu lesen und sie zu interpretieren.

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Links zum Thema:

WDR-ZeitZeichen zum Todestag von James Hutton

Rezension in The Scotsman zu Ray Permans Biografie "James Hutton - The Genius of Time"

Artikel des National Museum Scotland zur Biografie von Alan McKirdy "James Hutton - The Founder of Modern Geology"

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Peter Paul Rubens – Schöpfer der Rubensfrauen28 Oct 202200:54:03

Lüsterne Satyrn und alte Männer begehren junge, korpulente Frauen. Dicke Putten tanzen dazu einen Reigen. Eine Fleisch-Lawine stürzt in die Hölle und auf der Dorfkirmes werden Kinder gestillt und Schnaps gesoffen. In dieser Folge begeben wir uns hinein in die pralle Bilderwelt des Peter Paul Rubens…

Und damit wir dabei nicht verloren gehen, nimmt uns Kollegin Monika Buschey an die Hand. Sie hat das WDR-Zeitzeichen zum Geburtstag von Peter Paul Rubens gemacht.

Und weil es in dieser Folge um ganz viele Bilder geht, hier ein paar Links, wo ihr sie findet (in der Reihenfolge wie sie besprochen werden):

Weitere Links:

Das WDR-ZeitZeichen von Monika Buschey zum Todestag von Pieter Paul Rubens

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Pocken: Die Geißel der Menschheit14 Oct 202200:55:20

Große Pusteln, dicht an dicht, bedecken den Körper. Sie jucken, wachsen immer weiter. Wenn sie eiternd platzen, verbreiten sie Gestank und hinterlassen tiefe Narben. Wer diese Krankheit überlebt, bleibt oft sein Leben lang gezeichnet. Schon Goethe litt als Kind unter den Pocken – dabei hätte bereits er geimpft werden können.

WDR-Kollegin Irene Geuer hat zwei ZeitZeichen gemacht, die sich mit den Pocken beschäftigen: Von Medizin-Historiker Malte Thießen konnte sie lernen, dass ein Blick in die Geschichte der Pocken auch für unser aller Zukunft wichtig ist. Und der ehemalige Leiter des Kölner Gesundheitsamtes, der Virologe und Sozialmediziner Jan Leidel, hat sie überzeugt: Wer einmal in den Tropen war und Kinder wie die Fliegen sterben sah, der ist kein Impfgegner mehr.

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Weitere Links zum Thema Pocken:

WDR-Zeitzeichen: Die WHO bestätigt 1979 den Sieg über die Pocken. Und: WDR-Zeitzeichen: Das Reichs-Impf-Gesetz führt 1874 eine Pocken-Impfpflicht ein

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La Fontana di Trevi: Der berühmteste Brunnen der Welt30 Sep 202200:38:22

Mit "La Dolce Vita" setzte Frederico Fellini dem Denkmal ein Denkmal: Spätestens seit Film-Ikone Anita Ekberg im Jahr 1960 Marcello Mastroianni darin zum Bad verführte, ist die Fontana di Trevi in Rom der wohl berühmteste Brunnen der Welt. Erbaut hat ihn im 18. Jahrhundert der Architekt Nicola Salvi - damals renommiert, heute völlig unbekannt. Wer war er? Und was passiert mit all den Münzen, die bis heute all die Rom-Touristen über die Schulter in das Becken werfen?

In dieser Podcast-Folge krempeln Marko Rösseler und Martin Herzog die Hosenbeine hoch und steigen zusammen mit WDR-ZeitZeichen-Kollegin Irene Dänzer-Vanotti in die Fluten, um genau das herauszufinden. Vor der Fontana di Trevi treffen sie auf Christiano Marchegiani, der wie kein anderer die Geschichte dieses plätschernden Kunstwerkes erforscht hat - von den ersten Entwürfen seines heute nahezu unbekannten Erbauers, Nicola Salvi, über die wohl berühmteste Badeszene der Filmgeschichte bis heute.

Steigt mit uns in den Trevi Brunnen! So viel können wir versprechen: Wer sich nicht nass macht, hat was verpasst…

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Weitere Links zum Trevi-Brunnen:

WDR-ZeitZeichen 6. August 1697 – Architekt Nicola Salvi wird geboren

Ausschnitt aus dem Film "La Dolce Vita" von Frederico Fellini

Persönliche Website des Kunsthistorikers Christiano Marchegiani

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Margarete Steiff und der Bär mit dem Knopf im Ohr16 Sep 202200:54:41

In dieser Episode streifen Marko Rösseler und Martin Herzog mit ihrer WDR-ZeitZeichen-Kollegin Maren Gottschalk durch den Stofftier-, oder besser Steifftier-Zoo der Spielzeugproduzentin aus dem schwäbischen Ländle und ihren bemerkenswerten Lebenslauf.

Mit eineinhalb Jahren erkrankte Margarete Steiff an Kinderlähmung. Seitdem konnte sie die Arme nur eingeschränkt und die Beine gar nicht benutzen. Und doch gelang ihr eine Karriere wie sonst keiner Frau um die Wende zum 20. Jahrhundert in Deutschland: Sie gründete ein Unternehmen mit Weltruf! Den Grundstock dazu legte Sie mit ihrer Zähigkeit, ihrem Lebensmut und dem "Elefäntle". Als nettes Nadelkissen entworfen, machte es bald als Kuscheltier für Kinder Karriere. Weltruhm erlangten die "Teddy-Bären" der Firma Steiff - bekannt nach dem amerikanischen Präsidenten Theodore Roosevelt und nur echt mit einem Knopf im Ohr…

Autorin Melahat Simsek hat den Geburtstag der Unternehmerin Margarete Steiff in einem WDR-Zeitzeichen gefeiert. Und unsere Kollegin Maren Gottschalk hat ihr dazu ein Interview gegeben. Schließlich hat Maren das Leben der Margarethe Steiff in einem Roman verewigt, der gerade erschienen ist: "Fräulein Steiff".

Melahat, Maren und auch Margarete Steiff kommen in diesem Podcast zu Wort. Damit sind endlich mal die Frauen in der Überzahl - Martin und Marko freut's.

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Weitere Links zum Leben von Margarete Steiff:

WDR-Zeitzeichen Margarete Steiff, Unternehmerin (Geburtstag, 24.07.1847)

Maren Gottschalks Buch "Fräulein Steiff", erschienen im Goldmann Verlag

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GSG 9: Mogadischu und die Befreiung der "Landshut"02 Sep 202200:57:00
Die Geschichte der ersten deutschen Antiterror-Einheit, Teil 3

Im letzten Teil über die Geschichte der GSG 9 begeben sich Marko Rösseler und Martin Herzog auf die Spuren des Deutschen Herbstes 1977, als der Terror der Rote Armee Fraktion (RAF) in der Entführung des Lufthansa-Maschine "Landshut" gipfelte.

Terrorjahr 1977: Die RAF hat im Frühjahr bereits Generalbundesanwalt Buback sowie Dresdner-Bank-Chef Ponto ermordet, im September dann Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer entführt. Während die Polizisten wochenlang erfolglos nach ihm suchen, erschüttert Deutschland die Nachricht einer Flugzeugentführung. Genau dafür haben die Männer der GSG 9 seit Jahren geübt. Die Befreiung der Geiseln aus der Lufthansa-Maschine "Landshut" im Wüstensand von Somalia macht die "Trainings-Weltmeister" der GSG 9 über Nacht zu den "Helden von Mogadischu".

Für diese Folge hat Martin zahlreiche GSG-9-Beamte von damals interviewt: Dieter Fox, Werner Heimann und Jörg Probstmeier waren in unterschiedlichen Funktionen bei der Erstürmung der Landshut in Somalia dabei. Martin sprach aber auch mit Jörg Schleyer, dem jüngsten Sohn des später ermordeten Arbeitgeberpräsidenten. Der blickte damals mit ganz anderen Augen auf die Befreiungs-Aktion.

Und wie immer gilt: Wenn Dir die Episode gefallen hat, sag's Familie, Freunden und Bekannten. Wenn nicht, dann sag's bitte uns:

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Weitere Links zur Geschichte der GSG 9:

Das Buch von Martin Herzog: GSG 9 - Ein Deutscher Mythos, erschienen 2022 im Ch. Links Verlang, Berlin

WDR-Zeitzeichen Entführung der Lufthansa-Maschine Landshut (am 13.10.1977)

Martin Herzog zu Gast in der Sendung Redezeit auf WDR 5: Was bleibt vom Mythos GSG 9?

Korrekturen:

  • Bei Minute 29:10 wird Gaby Dillmann als Chef-Stewardess der "Landshut" bezeichnet. Sie spielte zwar eine wichtige Rolle während der Entführung, beim Umgang mit den Passagieren wie den Entführern sowie durch ihre dramatische Funknachricht kurz vor Ablauf des Ultimatums. Chef-Stewardess aber war damals Hannelore Brauchart.
  • Bei Minute 30:40 sagt Martin "Und wie es der böse Zufall so wollte, saß eben genau der Rüdiger von Lutzau als Copilot in Wischnewski Maschine." Tatsächlich war es kein Zufall, dass von Lutzau in der Maschine saß. Er wusste, dass seine Verlobte Gabi Dillmann in der entführten Landshut saß und hatte alles daran gesetzt, in der Maschine von Staatsminister Wischnewski mitzufliegen.

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GSG 9: Die "Djangos" vom Bundesgrenzschutz19 Aug 202200:53:26

Im zweiten Teil der GSG-9-Geschichte beleuchten Marko Rösseler und Martin Herzog die ersten Jahre der Spezialeinheit - Jahre, in denen die Beamten viel üben, aber kaum Einsätze haben. Als "Trainingsweltmeister" werden sie deshalb geschmäht, und als "Djangos", wegen ihres oft cowboyhaften Auftretens. Die Feuerprobe steht noch aus.

Nach den blutigen Olympischen Spielen 1972 in München mit 17 Toten boxt Innenminister Genscher innerhalb weniger Wochen die Gründung einer Polizei-Spezialeinheit durch: Die Grenzschutzgruppe 9 soll Terror bekämpfen und dafür nicht nur hervorragend trainiert sondern auch ausgerüstet sein. Aber was heißt das? Und warum geht Terror-Bekämpfung nicht mit Krawatte und besser mit Barett als mit Schirmmütze?

All dies weiß Martin Herzog, denn er hat nicht nur mehrere WDR-Zeitzeichen zur GSG 9 produziert, sondern ein ganzes Buch: "GSG 9 - Ein Deutscher Mythos". Natürlich könnt ihr ihm auch zuhören, denn das Oeuvre gibt es auch als Hörbuch.

In dieser Folge kommen außerdem zwei GSG-9-Beamte der ersten Stunde zu Wort, Dieter Fox und Dieter Tutter, sowie der Gründer einer israelischen Spezialeinheit, Reuven Caspy, und schließlich postum der einstige Innenminister Hans-Dietrich Genscher, der die Gründung der ersten deutschen Spezialeinheit zur Terrorismusbekämpfung maßgeblich vorangetrieben hat.

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Weitere Links zur Geschichte der GSG 9:

Martin Herzog: GSG 9 - Ein Deutscher Mythos, erschienen beim Ch. Links Verlag, Berlin 2022

Hörbuch Martin Herzog: GSG 9 - Ein Deutscher Mythos Auszug auf Youtube:

Martin Herzog in der Hörfunk-Sendung Redezeit auf WDR 5: Was bleibt vom Mythos GSG 9?

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GSG 9: Der Terror von München 197205 Aug 202200:51:12

Die Olympischen Spiele sollten ein friedfertiges, fröhliches Deutschland zeigen - Sicherheitspersonal, Polizisten mit Waffen hätten da nur gestört. Aber als palästinensische Terroristen israelische Sportler als Geiseln nehmen, beginnt eine Tragödie.

In den nächsten Folgen zu Gast ist Kollege Martin Herzog… - Moment mal, der ist doch sonst einer der Gastgeber bei den Geschichtsmachern. Stimmt, diesmal aber nicht. Der Grund ist nicht Personalmangel oder sein WDR-ZeitZeichen zu den Olympischen Spielen in München, in dessen Folge die GSG 9 gegründet wurde. Nein, Martin konnte es nicht lassen, ein Buch über die Deutsche Polizei-Spezialeinheit zu schreiben (GSG 9 - Ein Deutscher Mythos) - ein langes auch noch, weshalb sich auch die nächsten beiden Folgen mit der GSG 9 beschäftigen wird, die vor 50 Jahren nach dem Attentat bei den Olympischen Spielen gegründet wurde.

Und natürlich könnt Ihr ihm auch zuhören, wie er sein Hörbuch vorliest. Hier aber kommen zwei der vielen Zeitzeugen im O-Ton zu Wort, die Martin für ZeitZeichen und Buch interviewt hat: Dieter Tutter, ein GSG 9 Mann der ersten Stunde, und Hans-Dietrich Genscher, 1972 Innenminister. Ihn hat er bereits im Jahre 2007 zu München und der GSG 9 befragt.

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Weitere Links zur Geschichte der GSG 9:

Martin Herzogs Buch "GSG 9 - Ein Deutscher Mythos", erschienen 2022 im Ch. Links Verlag, Berlin

Martins Hörbuch "GSG 9 - Ein Deutscher Mythos", erschienen 2022 bei Hierax Medien

Martins Zeitzeichen zum Attentat: 26. August 1972 - Eröffnung der 20. Olympischen Spiele in München

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Der Traum von Timbuktu (Teil II)14 Jun 202400:44:01

"Tombouctou 52 jours": 52 Tage bis Timbuktu. So steht es auf einer Tafel des marokkanischen Städtchens Zagora. Zahllose Karawanen zogen einst von hier aus Richtung Süden, quer durch die lebensfeindliche Sahara. Für die meist arabischen Händler eine normale Geschäftsreise, für Europäer aber ein lebensgefährliches Abenteuer. So auch für den Schotten Alexander Gordon Laing.

Laing ist nicht der erste, der sich auf die Suche nach der sagenumwobenen Stadt Timbuktu macht. Zahlreiche Abenteurer vor ihm sind gescheitert, sie kehrten um, starben an Krankheiten oder verschwanden spurlos. Laing weiß, worauf er sich einlässt. Bevor er 1825 aufbricht, lernt er deshalb, wie er mit der linken Hand, oder zur Not auch mit den Zehen einen Brief schreiben kann.

Hätte er diese Fähigkeiten nicht trainiert, wir hätten nie erfahren, dass der schottische Abenteuerreisende die sagenumwobene Stadt Timbuktu erreicht hat. Denn Laing wird nicht wiederkehren - und bis heute sind die meisten seiner Aufzeichnungen und Schätze verschollen, die er aus der goldenen Stadt mitbringen wollte.

Martin Herzog erzählt seinem Kollegen Marko Rösseler im zweiten Teil von den zahlreichen europäischen Abenteurern und Forschern, die auf der Suche nach der Route nach Timbuktu scheiterten und oftmals dabei ihr Leben ließen. Auf der Reise nach Timbuktu werden Martin und Marko auch diesmal begleitet von Frank T. Kryza - Buchautor und Afrika-Kenner.

Wichtige Links:

Hier geht es zum ersten Teil: Der Traum von Timbuktu: Salz, Gold und Sklaven - Mansa Musas riesiger Reichtum

Hier geht es zu Martins WDR-Zeitzeichen über die Reise nach Timbuktu.

Buchtipp: Frank T. Kryza: The Race for Timbuktu. In Search of Africas City of Gold. Ecco 2006

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Emanuel Schikaneder - der erste Papageno22 Jul 202200:46:54

Heute weiß jedes Kind, von wem die Zauberflöte stammt: Wolfgang Amadeus Mozart. Als aber bei der Premiere die Wiener ins Programmheft schauten, da stand dort: "Eine Oper von Emanuel Schikaneder" - schließlich stammte von Mozart "bloß" die Musik… Unsere Kollegin Monika Buschey, bekannt durch zahlreiche Bücher, Hörfunk-Feature und WDR-Zeitzeichen, hat sich diesem Emanuel Schikaneder von einer ganz persönlichen Seite genähert - der Seite seiner Frau. Den zwar fiktiven aber doch in der historischen Wirklichkeit möglichen Monolog von Eleonore Schikaneder, die es mit ihrem Gatten wahrlich nicht leicht hatte, könnt ihr hier hören - eine Weltpremiere!!! Folge 1 gibt es hier, Folge 2 hier, und zu Folge 3 geht es hier entlang.

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Weitere Links zu Emmanuel Schikaneder und der Zauberflöte:

Monika Buscheys Hörfunk-Feature im WDR: "In meinem Leben war wenig Stillstand" - Emanuel Schikaneder: Schauspieler, Sänger, Librettist

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George Lucas und der Beginn der Star-Wars-Saga08 Jul 202200:55:14

Zu Beginn der 1970er grübelte der junge Filmemacher George Lucas über den ganz großen Filmstoff nach. Gemeinsam mit ihrem WDR-Kollegen Frank Zirpins spüren Marko Rösseler und Martin Herzog dem genialen Regisseur nach und erkunden die Ursprünge des größten Weltraum-Abenteuers der Galaxis.

Unser Kollege Frank Zirpins hat nicht nur ein WDR-Zeitzeichen über den Beginn der Star-Wars-Saga geschrieben, er ist für uns auch ins Outer Rim geflogen, um sich dort ein Lichtschwert zu besorgen. Dabei half ihm Sascha Vogel von Science Birds, diverse Anhänger der dunklen Macht von der German Garrison der 501st Legion, der Film-Wissenschaftler Rolf Giesen und auch der Marketing-Profi Carsten Baumgarth.

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Weitere Links zum Star-Wars-Universum:

Frank Zirpins' Star-Wars-Zeitzeichen im WDR: Premiere des ersten "Star Wars"-Films (am 25.05.1977)

Web-Seite von Science Birds

Web-Seite von German Garrison der 501st Legion

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Markus Wolf - Der DDR-James Bond24 Jun 202201:05:21

Er hätte Schauspieler, Journalist oder irgendwas Anständiges werden können - vielleicht sogar Schriftsteller oder Koch. Zumindest hat er ein Kochbuch geschrieben. Stattdessen wurde Markus Wolf der Chef der Auslandsspionage in der DDR. Er rettete Kanzler Willy Brandt erst den Hintern - und sorgte dann unfreiwillig für dessen Rücktritt. Unser Kollege Thomas Klug hat ein Zeitzeichen zum Todestag dieses ungewöhnlichen Mannes gemacht. Und er hat Wolf zwei Mal getroffen. Ob die Rezepte aus dem Kochbuch des Geheimdienstchefs schmecken, auch das hat er herausgefunden und hat mit Jens Gieseke vom Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung gesprochen, der sich mit Wolf und seinen geheimen Umtrieben beschäftigt hat.

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Spitzensportler Jesse Owens10 Jun 202200:53:45

Unsere Kollegin Andrea Kath hat für ihr Zeitzeichen zu Jesse Owens nicht nur mit Nachfahren des einst schnellsten Mannes der Welt gesprochen. Sie traf auch die Filmemacherin Deborah Riley Draper, die den Dokumentarfilm "Olympic Pride, American Prejudice" über die Reise Jesse Owens und weiterer 17 afro-amerikanischer Athleten in die Hauptstadt des Hitler-Reiches gedreht hat.


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