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Explore every episode of the podcast Der Ostcast

Dive into the complete episode list for Der Ostcast. Each episode is cataloged with detailed descriptions, making it easy to find and explore specific topics. Keep track of all episodes from your favorite podcast and never miss a moment of insightful content.

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"Der Ostcast" trifft "OK, America?"08 Nov 202500:22:56
"Ich allein kann es richten." "Wir werden niemandem erlauben, sich in unsere inneren Angelegenheiten einzumischen."  Wer hat's gesagt, Wladimir Putin oder Donald Trump? Im Podcast-Club der ZEIT spielen der Russland-Korrespondent Michael Thumann und die USA-Expertin Rieke Havertz mit dem Publikum ein "Putin-Trump-Bingo". Und die Hosts von "Der Ostcast" und "OK, America?" sprechen ĂŒber autokratische Strukturen von Moskau bis Washington, D.C. Diese Aufnahme ist beim ZEIT Podcast-Club am 1.11.2025 in Berlin entstanden. Einen Videomitschnitt des Auftritts finden Sie hier.  [ANZEIGE] Mehr ĂŒber die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
Nach fĂŒnf Jahren in belarussischer Haft: "Ich war physisch begrenzt, aber im Geist frei" (Live aus MĂŒnchen)21 Feb 202601:16:09
Was ist der Preis der Freiheit? Und wie können wir sie retten? Mehr als fĂŒnf Jahre lang hat die belarussische OppositionsfĂŒhrerin und Musikerin Maria Kalesnikava aus politischen GrĂŒnden in Haft gesessen, die meiste Zeit in einer Einzelzelle. Kurz nach ihrer Freilassung durch das belarussische Regime ist sie in MĂŒnchen mit dem großen Osteuropa-Historiker Karl Schlögel zusammengetroffen und hat mit ihm ĂŒber den Wert der Freiheit, die Bedrohung durch Putin und ihre Erfahrungen in der Isolation gesprochen. Sie sagt: "Ich war physisch begrenzt, aber im Geist frei". Aufgezeichnet kurz vor dem vierten Jahrestag der russischen Vollinvasion in der Ukraine, wurde die persönliche Begegnung von Kalesnikava und Schlögel zu einem bewegenden GesprĂ€ch ĂŒber persönlichen Mut, die Unbeugsamkeit eines Menschen – und die existenziellen Gefahren fĂŒr die westliche Demokratie. "Demokratie ist keine Tablette, die man nehmen kann," sagt Kalesnikava. "FĂŒr Demokratie muss man kĂ€mpfen." Fast verzweifelt rufen Maria Kalesnikava und Karl Schlögel, zwei europĂ€ische Intellektuelle, deren Biografien sich von unterschiedlichen Enden aus annĂ€hern, ergĂ€nzen und in MĂŒnchen zum ersten Mal aufeinandertreffen, gemeinsam zur UnterstĂŒtzung der Ukraine auf. "Das Schicksal der Ukraine wird jetzt entschieden", sagt Schlögel, "aber auch unser Schicksal entscheidet sich mit." Moderiert von Alice Bota und Heinrich Wefing, aufgezeichnet im Literaturhaus MĂŒnchen, als Kooperation der MĂŒnchner Sicherheitskonferenz mit der ZEIT, bringen wir die berĂŒhrende Unterhaltung als gemeinsame Extra-Ausgabe der beiden ZEIT-Podcasts Der Ostcast und Das Politikteil.  Im Podcast Das Politikteil sprechen wir jede Woche ĂŒber das, was die Politik beschĂ€ftigt, erklĂ€ren die HintergrĂŒnde, diskutieren die ZusammenhĂ€nge. Immer freitags mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem GerĂ€usch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören.  Im Podcast Der Ostcast sprechen Alice Bota und Michael Thumann alle drei Wochen ĂŒber Politik und Gesellschaft der osteuropĂ€ischen LĂ€nder, erzĂ€hlen von ihren Erfahrungen und Begegnungen in Osteuropa, Russland und den NachbarlĂ€ndern. Alice Bota hat viele Jahre lang als ZEIT-Reporterin und Korrespondentin aus der Ukraine und aus Russland berichtet. 2021 erschien ihr Buch "Die Frauen von Belarus". Heinrich Wefing leitet gemeinsam mit Tina Hildebrandt das Politikressort der ZEIT. [ANZEIGE] Mehr ĂŒber die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
Russlands wichtigste Wahl04 Jun 202600:55:03
In den LĂ€ndern von Russland bis Iran regiert ein Autokrat neben dem anderen – mit einer Ausnahme. Es gibt ein Land, das am 7. Juni eine echte Wahl hat: Armenien. 2,5 Millionen Wahlberechtigte können ĂŒber 18 WahlbĂŒndnisse abstimmen. Der jetzige Premierminister Nikol Paschinjan wirbt dabei fĂŒr eine AnnĂ€herung an die EU. Dabei ist Paschinjan innenpolitisch angeschlagen. Denn unter seiner Regierung verlor Armenien 2020 einen Krieg gegen Aserbaidschan, drei Jahre spĂ€ter nahm Aserbaidschan die von Armeniern bewohnte Exklave Bergkarabach ein. Ein nationales Trauma fĂŒr Armenien – aber auch eine Chance, wie Nikol Paschinjan meint.  Seine wichtigsten Herausforderer sind drei einflussreiche Oligarchen mit engen Verbindungen zum Kreml. Laut Recherchen investigativer Medien haben sie ihr Vermögen teils mithilfe von Putins Regierung gemacht. Denn die pumpt viel Geld in den armenischen Wahlkampf, um aus Armenien wieder einen treuen Vasallenstaat zu machen. Und dafĂŒr ist diese Wahl entscheidend. Schon warnt Wladimir Putin Paschinjan vor einer AnnĂ€herung an die EU und droht ihm offen. Welche Chancen hat Nikol Paschinjan, sich dem russischen Druck zu widersetzen? Wer sind seine schillernden Herausforderer? Und welche Folgen hĂ€tte die Wahl fĂŒr Moskau? DarĂŒber diskutieren Alice Bota und Michael Thumann, der gerade von einer Recherche in Armenien zurĂŒckgekehrt ist, in der aktuellen Folge des Ostcasts. Im Ostcast diskutieren wir alle drei Wochen ĂŒber Politik und Gesellschaft der osteuropĂ€ischen LĂ€nder. Alice Bota berichtet von ihren GesprĂ€chen und Erfahrungen in Osteuropa, Michael Thumann erzĂ€hlt von seinen Begegnungen und Reisen in Russland und den NachbarlĂ€ndern.   [ANZEIGE] Mehr ĂŒber die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
Jetzt spĂŒren auch die Russen den Krieg25 Jun 202600:41:30
Lange Zeit bekam die Bevölkerung in Russlands Metropolen wenig vom Krieg mit. Doch nun fallen Drohnen auf Moskau und St. Petersburg, Behörden schalten das Mobilnetz ab, Lebensmittel werden teurer. Weil die Ukrainer gezielt Ölraffinerien angreifen, fehlt es auf der Krim und in russischen Provinzen an Benzin. Im fĂŒnften Jahr des Krieges gegen die Ukraine rutscht Russland in eine tiefe Krise, deren Ende nicht absehbar ist. Im neuen »Ostcast« beschreiben Michael Thumann und Alice Bota das große Unbehagen, das sich in Russland ausbreitet. In Moskau, der Stadt mit der besten Flugabwehr des Landes, stellen die Menschen fest, dass die Armee viele Drohnenangriffe nicht abwehren kann. Sie merken, dass die Regierung ihnen ein ruhiges Leben nicht mehr garantieren kann. Und dass das Geld nicht mehr reicht. WĂ€hrend eine klassische Mittelschichtsfamilie in den teuren GroßstĂ€dten immer schlechter ĂŒber die Runden kommt, aber schweigt, ĂŒberziehen die frĂŒher kremlfreundlichen Kriegsblogger ihre Regierung mit teils derber Kritik. Jahrelang ließ Putin die Bevölkerung glauben, Russland werde in der Ukraine siegen. Nun aber spĂŒren viele, dass das nicht stimmt und dass diese Krise nicht einfach vorbeiziehen wird. Doch kann das Unbehagen Putin wirklich gefĂ€hrden? Alle drei Wochen sprechen wir im »Ostcast« ĂŒber Politik und Gesellschaft der osteuropĂ€ischen LĂ€nder. Alice Bota berichtet von ihren GesprĂ€chen und Erfahrungen in Osteuropa, Michael Thumann erzĂ€hlt von seinen Begegnungen und Reisen in Russland und den NachbarlĂ€ndern. Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier. Unter ostcast@zeit.de erreichen Sie das Team per Mail. [ANZEIGE] Mehr ĂŒber die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
Wie viel Schuld empfinden wir gegenĂŒber Russland?16 Jul 202601:02:46
Geschichtspolitik ist ein Fundament der Ideologie Wladimir Putins. Der russische Herrscher begrĂŒndete den Überfall auf die Ukraine mit dem angeblichen Betrug des Westens an Russland – und mit der Vergangenheit. Die Geschichte Russlands lĂ€sst er systematisch umschreiben. RĂŒdiger von Fritsch hat als ehemaliger deutscher Botschafter in Moskau erlebt, wie Putin Geschichtspolitik betreibt. Gleichzeitig hat er sich mit der Vergangenheit seiner eigenen Familie auseinandergesetzt: Sein Vater trat frĂŒh der NSDAP bei, war an der deutschen Besatzung Litauens beteiligt und hielt bis zu seinem Tod an seinen Überzeugungen fest. In diesem »Ostcast« sprechen Alice Bota und Michael Thumann mit RĂŒdiger von Fritsch ĂŒber den Umgang mit der deutschen Vergangenheit nach dem Zweiten Weltkrieg. In seinem Buch »Die Geschichte in mir« beschreibt von Fritsch die schwierige Auseinandersetzung mit seinem Nazi-Vater und erzĂ€hlt, wie sie seine Arbeit als Diplomat in Polen und Russland geprĂ€gt hat. Was bedeutet es, wenn Geschichte nicht aufgearbeitet wird? Welche Verantwortung ergibt sich daraus fĂŒr Deutschland? Welche Rolle spielen historische Schuld und Verantwortung im VerhĂ€ltnis zu Russland, der Ukraine und Belarus? Und wie können wir damit umgehen, wenn Wladimir Putin mit seiner Geschichtspropaganda die deutsche Gesellschaft verunsichert? Alle drei Wochen sprechen wir im »Ostcast« ĂŒber Politik und Gesellschaft der osteuropĂ€ischen LĂ€nder. Alice Bota berichtet von ihren GesprĂ€chen und Erfahrungen in Osteuropa, Michael Thumann erzĂ€hlt von seinen Begegnungen und Reisen in Russland und den NachbarlĂ€ndern. Literatur: - RĂŒdiger von Fritsch: »Die Geschichte in mir. Eine deutsche Familie im 20. Jahrhundert«. Siedler Verlag, 2026. - Grzegorz RossoliƄski-Liebe: »Stepan Bandera. Leben und Kult«. Wallstein Verlag, 2025. [ANZEIGE] Mehr ĂŒber die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
GefÀhrliche Erinnerungen13 Aug 202600:39:50
Die Gegenwart zwischen Polen und der Ukraine wird von der Vergangenheit eingeholt. Ukrainische Nationalisten verĂŒbten im Zweiten Weltkrieg Massaker an der polnischen Zivilbevölkerung in Wolhynien und Galizien. Polnische KĂ€mpfer ĂŒbten ihrerseits Vergeltung an ukrainischen Zivilisten. Diese historischen Traumata wurden nie aufgearbeitet und brechen nun wieder auf. Denn der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj hat eine Armeeeinheit geehrt, deren Name an eine Organisation erinnert, die fĂŒr Verbrechen an der polnischen Bevölkerung steht: die Ukrainische AufstĂ€ndische Armee (UPA). In der Ukraine werden deren KĂ€mpfer als Freiheitshelden verehrt, in Polen gelten sie als Verbrecher. LĂ€ngst hat der Streit die Politik beider LĂ€nder erfasst und greift auf die Gesellschaften ĂŒber. Im VerhĂ€ltnis Polens zur Ukraine droht etwas zu kippen. Rechte Politiker befeuern den Konflikt. In diesem »Ostcast« befassen sich Michael Thumann und Alice Bota damit, wie Erinnerungen politisch instrumentalisiert werden, warum historische Traumata bis in die Gegenwart wirken und die Macht haben, die Zukunft zu prĂ€gen. Sie beleuchten, warum die Nationalisten des Zweiten Weltkriegs heute ein so hohes Ansehen in der Ukraine genießen und wie die polnische Seite den Ukrainern zu Recht vorwirft, geschichtsvergessen zu sein, sich aber gleichzeitig nicht den eigenen historischen blinden Flecken stellt. Denn TĂ€terschaft und Opferschaft existierten damals oft parallel. Wer TĂ€ter war, konnte zum Opfer werden und umgekehrt. Alle drei Wochen sprechen wir im »Ostcast« ĂŒber Politik und Gesellschaft der osteuropĂ€ischen LĂ€nder. Alice Bota berichtet von ihren GesprĂ€chen und Erfahrungen in Osteuropa, Michael Thumann erzĂ€hlt von seinen Begegnungen und Reisen in Russland und den NachbarlĂ€ndern. Literatur: - Andreas Kappeler: Kleine Geschichte der Ukraine. C. H. Beck, 2024. - Martin Schulze Wessel: Die ĂŒbersehene Nation. Deutschland und die Ukraine seit dem 19. Jahrhundert. C.H. Beck, 2025. Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier. Unter ostcast@zeit.de erreichen Sie das Team per Mail. [ANZEIGE] Mehr ĂŒber die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 
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