Explore every episode of the podcast Buddhismus im Alltag als täglicher Podcast - Mentale Gesundheit - Selbstverwirklichung - Achtsamkeit
| Title | Pub. Date | Duration | |
|---|---|---|---|
| 998-Was will der Lama mit dem Gewehr-Buddhismus im Alltag | 01 Sep 2024 | 00:08:40 | |
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| 997-Unrechtsstaat-Buddhismus im Alltag | 31 Aug 2024 | 00:08:50 | |
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| 172-Das Leiden der Lebewesen - Buddha Blog Podcast | 22 Aug 2024 | 00:27:07 | |
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| 918-Achtsamkeit auf den Atem-Buddhismus im Alltag | 16 May 2024 | 00:06:48 | |
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| 092-Buddhismus im Alltag - Mitgefühl für alle Lebewesen | 30 Jan 2022 | 00:06:27 | |
Wer voller Mitgefühl für alle Lebewesen ist, der nimmt nur, was ihm gegeben wird, der hat aufgegeben, die Dinge zu erwarten, die ihm nicht gegeben werden. Wer in Keuschheit lebt, der enthält sich dem Geschlechtsverkehr, da er sich losgelöst hat. Wer sich losgelöst hat von der Unwahrheit, der sagte die Wahrheit, da er einfach keine Unwahrheit sagen will. Wer nicht täuschen will, der hat ganz einfach beschlossen, nicht zu täuschen. Wer nicht gehässig sprechen will, der spricht eben nicht mehr schlecht von anderen Menschen, Lebewesen oder Dingen. Er redet an anderen Orten einfach nicht über die Menschen, die nicht anwesend sind. Wer nicht entzweien mag, der vereint die Menschen, stiftet Eintracht anstatt Zwietracht. Wer keine schlechten Worte nutzen will, der hat ganz einfach beschlossen, nicht grob zu sprechen. Er redet gut und voller Liebe, höflich und mit Achtung, er schwätzt nicht, und auch nicht im Übermaß. Wenn er aber spricht, dann mit Qualität, mit Sätzen, die einen Wert haben. Wer dem Übermaß des Leibes begegnen will, der isst nur zu einer Tageszeit, da er ganz einfach beschlossen hat, nicht ständig zu essen. Wem das Mitgefühl anheim liegt, der putzt sich nicht übermäßig heraus, trägt keinen Schmuck, Parfüm oder grelle Kleider und Kosmetik. Selbstüberhöhung ist demjenigen ein Graus. Wer nicht schwindeln will, der hat ganz einfach beschlossen, kein Schwindler zu sein, sondern er verhält sich ehrlich, anständig, und voller Güte. Wer nicht betrügen will, der hat ganz einfach beschlossen, kein Betrüger zu sein, sondern von seiner Arbeit zu leben, wenn nötig bescheiden, aber im Einklang mit dem Universum. Wer nicht verletzen will, der hat ganz einfach beschlossen, keine Körperverletzung zu begehen, einfach weil er es nicht tun will. Wer nicht töten will, der hat ganz einfach beschlossen, kein Mörder zu sein, einfach weil er es nicht sein kann. Wer keine Gewalt begehen will, der macht das deswegen, weil er Gewalt nicht richtig findet, deshalb von Gewalt absieht. Wenn der mitfühlende Mensch die unzähligen Formen sieht, die diese Inkarnation sehen kann, dann kontrolliert er seinen Sehsinn. Wenn der mitfühlende Mensch etwas hört, dann kontrolliert er seinen Hörsinn. Wenn der mitfühlende Mensch etwas riecht, dann kontrolliert er seinen Geruchssinn. Wenn der mitfühlende Mensch etwas schmeckt, dann kontrolliert er seinen Geschmackssinn. Wenn der mitfühlende Mensch eine Berührung fühlt, dann kontrolliert er seinen Tastsinn. Und wenn er Objekte des Geistes begreift, dann kontrolliert der mitfühlende Mensch diese sofort, er klammert sich nicht an die Geisteszustände. So vermeidet der mitfühlende Mensch durch die Kontrolle der Sinne die Gier und die Trauer, so wird er die Glückseligkeit erleben. Der Weg ist das Ziel! Lehre diese dreifache Wahrheit allen: Ein großzügiges Herz, eine freundliche Rede, ein Leben im Dienst und Mitgefühl sind die Dinge, die die Menschheit erneuern - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de | |||
| 091-Buddhismus im Alltag - Fünf Zeichen (Meditationsobjekte) | 29 Jan 2022 | 00:06:22 | |
Nach Buddha sollen diejenigen, die nach einer höheren Geistigkeit streben, auf fünf Zeichen achten. Wenn wir nun unsere Aufmerksamkeit auf ein Zeichen setzen (egal welches Meditationsobjekt), trotzdem aber noch immer Hass, Gier oder Verblendung empfinden, dann sollen wir nach dem Lehrer aller Lehrer das Objekt (Zeichen) ändern, etwa ein Meditationsobjekt wählen, das wir “positiv” auffassen. So werde der Geist fester, die Gedanken werden überwunden, Geist und Gedanken werden eine Einheit der Ruhe. Wenn nun weiter unheilsame Gedanken aufkommen, dann empfiehlt Buddha, die Gedanken zu ‘untersuchen’, die Gefahr in ihnen ‘aufzuspüren’, um sie dann zu überwinden. Den Windungen des Gedankenpalastes nachforschend, sich überlegend, woher der Gedanke gerade jetzt stammt. So entsteht weitere Einheit, die Gefahren der einzelnen Gedanken genau abwägend. Sollten die üblen Gedanken immer noch den Suchenden bedrücken, so muss er in der nächsten Stufe versuchen, diese zu vergessen, sie nicht zu beachten, um sie zu überwinden, so dass diese verschwinden. Also muss derjenige, den die üblen Gedanken plagen, diese behandeln wie Formen, die sein Auge streifen, die er aber nicht wahrnimmt, weil er sie nicht wahrnehmen möchte, entweder, indem er die Augen schließt, oder, indem er zur Seite schaut. Wenn diese üblen Gedanken voller Gier, Hass und Verblendung ihn immer noch plagen, dann soll der Suchende versuchen, die Gedanken zum Schweigen zu bringen. Ähnlich einem schnell gehenden Mann, der sich überlegt, warum er so schnell geht, und was wäre, wenn er langsam gehen würde. Dann, wenn er langsam gehen würde, könnte er weiterhin überlegen, warum er nun langsam geht, was wohl wäre, wenn er stehen bleiben würde. Stehend könnte er nun überlegen, warum er denn steht, und er könnte sich hinsetzen, um sich weiter zu überlegen, warum er denn sitzt, und sich daraufhin hinlegt. So wie der schnell gehende Mann langsam wird, stehen bleibt, sich hinsetzt, und dann hinlegt, so sollen wir nach Buddha unsere Gedanken stilllegen, sie so zum Schweigen bringen. Falls nun noch immer üble Gedanken mit Hass, Gier und Verblendung in uns sind, so sollen wir diese mit dem Herzen angreifen, während wir die Zähne fest zusammenbeißen, die Zunge an den Gaumen pressend. Etwa so, wie ein starker Mann einen schwächeren packt, und ihn zu Boden ringt, aber jetzt die Gedanken niederringend. Wer so vorgeht, der wird nach Buddha ein Meister der Gedanken, der Herr seines Gedankenpalastes, der wird denken, was er will, nicht, was das Ego ihm bestimmt. Alles Begehren kann dieser Suchende abschneiden, er trägt keine Fesseln mehr, mit der Durchdringung des Ichs hat er “Erleuchtung” erlangt. Der Weg ist das Ziel! In dem Augenblick, in dem wir Zorn verspüren, haben wir bereits aufgehört nach der Wahrheit zu streben, und begonnen, nach uns selbst zu streben - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android. | |||
| 090-Buddhismus im Alltag - Selbstmitgefühl | 28 Jan 2022 | 00:06:04 | |
Was ist unter "Selbstmitgefühl" zu verstehen? Viele Menschen drohen unter den Belastungen der Zeit zusammenzubrechen. Stress, Hektik, der tägliche Kampf übersteigt das Gemüt, schnell drohen wir unter der Last zu ermüden. Da ist es an der Zeit innehalten, das Leben ist, wie es ist. Und dabei dich selbst 'geistig' in den Arm 'zu nehmen', Selbstmitgefühl zu üben. Im indischen Heilungssystem ist Selbstmitleid eine Leistungsfähigkeit, eine Art von 'Superpower', die in wunderbarer Weise unsere Existenz verbessert. Egal ob unangenehme, oder herausfordernde Situationen, wer sich selbst verzeihen kann, Mitleid für das eigene Ich aufbringen kann, der ist der "Erleuchtung" einen großen Schritt näher gekommen. Als soziale Wesen agieren wir ständig mit unserem Umfeld, kein Mensch ist eine Insel, da muss man sich selbst vergeben können, und in der Folge auch Selbstmitleid und Selbstmitgefühl aufbringen, da wir nach Buddha für alle Wesen Mitleid haben sollen, de facto also auch für unser eigenes Ich. Was verstehen Sie unter Selbstmitgefühl, was für Gefühle haben Sie im Allgemeinen gegenüber Ihrem eigenen Ich? Selbstmitgefühl ist jedenfalls, wenn Sie sich genau so behandeln, wie Sie einen Ihrer alten Freunde behandeln würden, wenn Sie diesen alten Freund in den Arm nehmen würden, dann hätten auch Sie das jetzt verdient. Dann tun Sie es doch einfach auch, haben Sie Mitleid mit Ihrem Ich. Wenn Ihr alter Freund genau jetzt Trost und Zuspruch von Ihnen erhalten würde, dann geben Sie Ihrer eigenen Person auch dieses Recht. Wir müssen ein gutes Maß an Selbstmitgefühl entwickeln, besonders wenn die Zeiten rauer werden, wenn wir mal wieder auf uns selbst sauer sind. So erreichen wir Stabilität im Leben, Ruhe und Zufriedenheit. Auch wenn wir unseren Anforderungen an unser Selbst selten gerecht werden, einfach weil wir unsicher und voller Zweifel sind, dann müssen wir Selbstmitgefühl eben lernen. Schon allein, um den Veränderungen des modernen Lebens nachkommen zu können, und um nicht den Verstand zu verlieren. Fehler zu machen gehört schließlich zum Leben, für alle Lebewesen. Immer wieder überlegen wir, ob wir in gewissen Situationen richtig gehandelt, uns gut verhalten haben. Aber sind wir dabei 'fair' gegenüber uns selbst, legen die Art von Maßstäben an, die wir auch bei anderen Menschen wählen würden, oder fassen wir uns zu hart an? Selbstmitgefühl, Selbsterkenntnis und Selbstliebe sind ganz wichtige Emotionen. Nach Buddha sollten wir Mitgefühl mit allen Wesen haben, das beinhaltet auch und ganz besonders unser eigenes Wesen. Wann haben Sie das letzte Mal Selbstmitgefühl entwickelt? Der Weg ist das Ziel! Sich der Lüge zu enthalten, ist im Wesentlichen gesund - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android. | |||
| 089-Buddhismus im Alltag - Was alles passieren kann | 27 Jan 2022 | 00:06:17 | |
Egal ob wir positiv oder eher pessimistisch gestimmt sind, wir bemühen uns immer weiter, unsere persönliche Situation zu verändern, für uns und unser Umfeld die Dinge voranzubringen. Egal was das Leben für uns bereithält, es werden weiterhin Ereignisse und Menschen auf uns zukommen. Immer wieder fragen wir uns, "was wird kommen", "was wird sein", Fragen über Fragen, unsere gesamte Zukunft wollen wir wissen, die Wahrsager haben immer Konjunktur. Häufig denken wir zu wissen was jetzt kommt, doch dann kommt alles ganz anders. Dann lassen wir die Dinge laufen und genau die Ereignisse passieren, auf die wir schon länger gehofft hatten. Es kommt so, wie es kommen muss, abhängig vom Schicksal ereignen sich alle Umstände so, wie es das Karma bestimmt, keinesfalls so, wie wir es uns wünschen. Die innere Anpassung, die wir auf unserem gesamten Lebensweg fühlen, die fühlen wir, weil wir eben nicht wissen, was und vor allem wann etwas passieren wird. Sonst wäre das Leben auch furchtbar langweilig. Körper und Geist sollten unserer Persönlichkeit dienen, uns auf dem Lebensweg transportieren, aber wo ist der Unterschied, wo die Abgrenzung? Wenn wir unsere 6 Fenster (Augen, Ohren, Nase, Zunge, Tastsinn, Denken) nach aussen völlig schließen würden, uns komplett zurücknehmen könnten, dann würden wir trotzdem weiterleben. Selbst wenn wir die Augen schließen, die Ohren zustopfen, wir sind trotzdem noch da, wo wir vorher auch waren. Die Vogel-Strauss-Taktik funktioniert nicht. Wir leben, ob wir wollen, oder nicht, nur das zählt. Das Leben hat mit unseren Gedanken wenig zu tun, die Gedanken sind willkürlich, passen keinesfalls zur Lebensrealität. Das Leiden, von dem Buddha sprach, das besteht aus negativen, mentalen Energien, die durch den Gedankenpalast schiessen. Wenn wir uns aber auf die Tatsache konzentrieren, dass wir leben, und uns von jedem Gedanken erst einmal trennen, dann leiden wir erst auch nicht. Erst wenn wir die 6 Fenster des Menschen wieder öffnen, die Außenwelt erneut zulassen, dann beginnen die Gedanken und damit kommen neue Leiden. Können Sie etwas Raum zwischen ihrer Persönlichkeit und ihren Gedanken zulassen? Dann werden Sie auch das Leiden auf der anderen Seite des kleinen Raumes zurücklassen, der Sie von den Gedanken trennt. Und was dann alles passieren kann, das können Sie sich jetzt noch nicht einmal vorstellen, die Möglichkeiten sind unendlich. Richten Sie alle Sinne auf die Tatsache, dass Sie leben, etwa eine Million Menschen hat es nicht vom Gestern zum Heute geschafft, sie sind gestorben, haben heute keine direkte Teilhabe mehr. Spüren Sie die Atemzüge, den Puls, die Berührung, den Windhauch, hören Sie, sehen Sie? Sie leben, das ist wichtig! Wenn Sie sich dieses Umstandes bewusst werden, dann kann so viel passieren. Der Weg ist das Ziel! Kommt aus getrübtem Geist - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android. | |||
| 088-Buddhismus im Alltag - Unsere Intuition | 26 Jan 2022 | 00:06:13 | |
Tief in unserem Inneren haben wir eine Art von Extra-Sinn, die Intuition. Manche Menschen nennen die Intuition auch das Unterbewusstsein, das verborgene Wissen hat viele Namen. Wer immer noch an Zufälle glaubt, der ist nicht bereit die Wahrnehmung zu verändern, der sieht die Welt, die Menschen und die Dinge durch die allweil gleichen Filter. Von der inneren Stimme der Intuition zu trennen ist das konstante Geplapper des Egos, das uns wie ein kleiner Teufel ständig vollquatscht. Es ist ganz wichtig zu verstehen, dass Intuition und Ego komplett unterschiedliche Konstrukte sind. Das Ego versucht uns zu korrumpieren, die Intuition schützt uns vor drohendem Unheil. Allerdings ist unsere Intuition abhängig vom Umfeld, vom persönlichen Befinden, von unseren Beziehungen, von unglaublich vielen Faktoren. Für Buddhisten ist die Intuition untrennbar mit dem Begriff "Karma" verbunden, denn abhängig vom jeweiligen Schicksal müsste die Intuition ja theoretisch diesem persönlichen Karma untergeordnet sein. Unser Karma wird täglich neu sortiert, ist abhängig von Schwingungen im Schwarm, von Begegnungen, von Interaktionen, vom menschlichen Zusammenleben und der Achtsamkeit. Wichtig zu verstehen ist, dass auch das Karma keine unveränderbare Größe darstellt, sondern fluktuiert und fließt. Unabhängig davon ist die Intuition in uns, ist ein Teil unserer Persönlichkeit, nur hören wir auch auf diese innere Stimme? Wohl eher nicht, da das Ego die Intuition in den meisten Fällen vollmundig übertönt. Das oberflächliche Geplapper des Egos beschäftigt uns Menschen sowieso den ganzen Tag, es fällt schwer die inneren Zweifel, Ängste, Wünsche und Wahnvorstellungen zur Ruhe zu bringen. Nur wer sich halbwegs von seinem Ego abwendet der schafft es, die Intuition dann auch klar und ohne Störgeräusche zu hören, alles andere ist nur eine halbe Lösung. Um überhaupt in solch eine Position zu kommen müssen wir uns klar mit unserer eigenen Person beschäftigen, wir müssen zuerst einmal die Rolle verlassen, die wir spielen. Die Intuition ist eine der kraftvollsten Möglichkeiten, deren wir uns bedienen können. Hier liegt das verborgene Wissen unserer Vorfahren versteckt, all die Begebenheiten, die den Altvorderen passiert sind, die sind in der Intuition gesammelt. Und nicht nur die Erfahrungen unserer Väter und Grossväter, nein, das Urwissen der Menschheit ist in uns gespeichert, wartet nur auf eine Verwendung. Dem aufgekärten Menschen ist die Existenz eines solchen Urwissens zumindest zweifelhaft, würde aber bei näherem Nachdenken vieles erklären. Nun muss sich jeder selbst die Frage stellen, ob er/sie an dieses Wissen herankommen will, ob die Angelegenheit einen Versuch wert wäre. Der Weg ist das Ziel! Die Samen der Vergangenheit sind die Früchte der Zukunft - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android. | |||
| 087-Buddhismus im Alltag - Alle Türen öffnen sich | 25 Jan 2022 | 00:06:01 | |
Sie haben das Gefühl, dass Sie nichts richtig machen, alles in den Sand setzen? Aber so ist es nicht, alles sind nur Gefühle, das Leben ist eine Frage der Betrachtung. Es liegt nur an Ihnen, wie Sie das Leben betrachten, das formt dann die Zukunft, abhängig vom Karma wird alles so kommen, wie es kommen muss. Können Sie sich auf eine Sache konzentrieren, auch über einen längeren Zeitraum? Wenn Sie Ihren Fokus eine Stunde lang auf etwas Positives richten können, dann wird sich jede mögliche Tür für Sie öffnen. Buddha sagte einmal, dass wir mit unseren Gedanken unsere Welt bauen. Damit war sicherlich gemeint, dass unser Fokus auf unserer Buddha-Natur liegen sollte, damit wir eine glückliche Existenz führen können. Glücklich zu sein ist am Ende des Tages auch nur ein Entschluss, hängt nicht von den Dingen ab, die wir darstellen. Wir müssen nichts erreichen, keine Rolle spielen, wir können nur "wir selbst" sein und trotzdem ein erfülltes Leben führen. Unsere Existenz muss keinen Nutzen haben, weder für uns, noch für die Allgemeinheit. Wenn Sie wieder das Gefühl überkommt, dass Sie nutzlos sind, nichts richtig machen, für alle Menschen eine Belastungwären, dann denken Sie an die Vögel vor Ihrem Haus. Die leben munter nebeneinander her, ohne "positiv" oder "negativ" zu sein, sondern sie erfreuen sich des Lebens, ohne Forderungen oder Bedingungen an ihre Existenz zu stellen. Wo ist der Nutzen von Menschen, wo ihre Wichtigkeit für die Gruppe? Selbst außerordentliche Personen (wie etwa Buddha) hat die Welt gesehen, ohne dass sich fundamental etwas geändert hätte, die Erde dreht sich genau so wie immer. Ob Sie die Dinge in den Sand setzen, oder auch nicht, das ist völlig egal. Erstens ist dies abhängig von unserem Karmaund zweitens ändert sich nichts an der Vergänglichkeit der Welt. Was wirklich wichtig ist, das ist das Gefühl das wir haben, wenn wir leben, abhängig von der Entscheidung, die wir darüber getroffen haben. Alles, aber wirklich alles, findet in unserem Kopf statt, das Ego plappert vor sich hin, wir werten die Dinge und die Menschen, wir wünschen, wir wollen, wir hoffen, wir fordern, aber wir können nichts an unserer Existenz ändern. Wenn wir uns auf einige Dinge konzentrieren, dann werden sich die nötigen Türen auch für uns öffnen. Es liegt an uns, die Entscheidungen werden (abhängig vom Karma) zur rechten Zeit fallen. Wer sich auf die Dinge konzentrieren kann, die ihm wichtig sind, der wird diese Dinge auch erreichen. Der Welt ist es aber egal, für was Sie sich entscheiden werden. Der Weg ist das Ziel! Wir sind, was wir denken - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android. | |||
| 086-Buddhismus im Alltag - Alles "richtig" machen | 24 Jan 2022 | 00:06:05 | |
Generell wollen Buddhisten alles "richtig" machen, sind rechtschaffen, fleissig, strebsam, ehrlich, zentriert, achtsam, und "korrekt" im Umgang mit allen Lebewesen. Derartige Ziele setzen sich auch Anhänger anderer Religionen (Buddhismus ist allerdings eine Philosophie), es fragt sich aber, was das Richtige ist? Abhängig von der persönlichen Prägung unterscheiden sich die Ansichten über das "Richtige" doch sehr, die Verachtung für die Kultur und die Spiritualität der Anderen ist weit verbreitet. Und wirklich alles "richtig" zu machen, das erscheint sowieso unmöglich. Was meinen Sie, was ist das "Richtige", wie sollen, wie wollen Sie leben? Was wären allgemein gültige Regeln für ein anständig und achtsames Leben? Im Buddhismus wird weniger von einem "Vorbeter" dargelegt, wie wir zu denken haben, sondern es wird zum Selbstdenken angeregt. Buddhisten streben nach der Erlösung vom Leiden, hin zur persönlichen Erleuchtung, weg vom Wollen und Wünschen. Das bedeutet, dass wir nicht urteilen sollen, das Leben von anderen Menschen nicht beurteilen müssen, sondern UNSERE Meinung für UNSER Leben bilden sollen. Was eine seltsame Vorstellung, als Buddhist muss ich mir also Gedanken machen? JA. Was also wäre ein gutes Lebensmotto für Ihr Leben, eine Existenz ohne Egoismus, frei von vorgefertigten Urteilen (Vorurteile), hinnehmend, was da so auf einen zukommt, akzeptierend, wie das Karma eben ist. Die Botschaft des Buddhismus ist in ihren Grundlagen einfach: rechte Erkenntnis, rechtes Denken, rechtes Sprechen, und rechtes Handeln. Auf die Grundlagen bauen sich der rechte Lebenserwerb, die rechte Anstrengung, richtige Achtsamkeit, sowie die richtige Konzentration auf. Wichtig ist jedenfalls der Vorsatz "das Richtige" tun zu wollen, wenn dann nicht immer die hohen Ziele erreicht werden können, dann ist das nicht so schlimm. Nach Buddha kommt sowieso immer alles so, wie es kommen muss. Das "Richtige" ist auch nicht immer gleich, es ist der Veränderung unterworfen, den unterschiedlichen Persönlichkeiten, den verschiedenen Filtern, durch die wir die Dinge und Lebewesen betrachten. Jeder muss für sich selbst an das Thema herangehen, kann sich solchen (zum Teil schweren) Entscheidungen nicht entziehen. Am besten nehmen Sie sich ein Stück Papier und ordnen Sie erstmal die Gedanken. Buddhisten stellen sich den Aufgaben, sie gehen die Probleme an, schieben nichts auf die lange Bank. Und letztlich wissen wir alle, was das "Richtige" ist, tief in uns ist ein gerechtes Wertesystem verankert. Die Frage ist aber, wie verschüttet die Persönlichkeit unter all dem Müll der persönlichen Lebensgeschichte liegt. Wer bis zum Ende gelesen hat der weiß, dass der Weg das Ziel ist! Verlieren kann man nur das, woran man sich klammert - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de | |||
| 085-Buddhismus im Alltag - 6 Speisen, die ich meide Teil II | 23 Jan 2022 | 00:06:32 | |
3.Weißmehlprodukte Auf der Liste der Produkte die ich meide, stehen Weißmehlprodukte aller Art. Selbst Pasta ersetze ich mit Volllornprodukten, die aus langkettigen Kohlehydraten bestehen, also vom Körper über einen längeren Zeitraum verstoffwechselt werden. Sie erraten es, Weißmehlprodukte wandelt der Körper in einen zuckerähnlichen Stoff um, schadet uns erheblich. 4. Milchprodukte In vielen Milchprodukten ist Zucker. Im Joghurt, in der Eiscreme, in der Trinkmilch, auch in vielen Streichkäsen, Zucker über Zucker. Zusätzlich enthalten Milchprodukte die überaus schädlichen Omega-6-Fettsäuren, die ja aus überaus fettiger tierischer Milch gewonnen werden. Obendrein enthalten Milchprodukte auch noch Milchzucker (Galactose), also noch mehr Zucker. Milch ist für Kinder toll, Erwachsene sollten den Konsum im Rahmen halten, denn zu viel Milchprodukte wirken auf den Körper entzündlich. Wer gerne Milchprodukte konsumiert sollte entweder fettreduzierte Produkte bevorzugen, oder besonders fettige Erzeugnisse dann ohne Kohlehydrate konsumieren (Trennkost). 5. Verarbeitetes Fleisch Die besonders schädlichen Omega-6-Fettsäuren, die auch in Milchprodukten vorkommen, die finden sich auch in Wurst, Salami oder Speck. Genau wie Milchprodukte ist verarbeitetes Fleisch auch entzündungsfördernd, Menschen mit hohem Fleischkonsum leiden besonders häufig unter Rheuma und Gicht. Das zum haltbar machen verwendete Nitritpökelsalzlagert sich in den Blutbahnen ab, fördert Entzündungen, und ist besonders schwer verdaulich. 6. Schlechte Fette Industriell gehärtete Fette sind voller schlechtem Cholesterin, für den Körper schwer zu verarbeiten, aber einfach in Fertigprodukte, Süßspeisen und Süßigkeiten unterzubringen, da so die Produktionskosten sinken, die Haltbarkeit aber steigt. Auch in Frittiertem finden sich derartige Fette, etwa in Pommes, ausserdem in Schnitzeln, Currywürsten und Fleischbällchen aller Art. Diese Fette fördern im Körper Entzündungen, lagern sich in den Blutbahnen ab, lassen sich unglaublich schwer aufspalten. Ablagerungen davon setzen sich wie ein Bleigürtel auf den Hüften ab. Allen 6 Speisen, die ich meide, ist gemeinsam, dass sie auf den ersten Blick lecker sind, aber sehr im Magen liegen, dick machen, entzündlich wirken, und Krebs begünstigen können. Durch entzündungsfördernde Bakterien wird ausserdem der Darm geschädigt, der ganze Körper kommt aus der Balance. Dicke Menschen und Personen mit Adipositas haben häufig eine erklärte Vorliebe für genau diese 6 Lebensmittel, ein Zusammenhang liegt auf der Hand. Du bist, was Du isst, logischerweise führen die Dinge, die wir in uns einführen, in uns zu chemischen Reaktionen. Der Weg ist das Ziel! Hier lesen Sie Teil 1 meiner 6 Speise, die ich meide Glücklich ist man, wenn man aus dem Zustand der Gesundheit in den der Weisheit übergeht - Joseph Joubert - Französischer Moralist und Essayist - 1754 bis 1824 Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android. | |||
| 084-Buddhismus im Alltag - Die eigenen Probleme angehen | 22 Jan 2022 | 00:07:11 | |
Wir sollten in dieser Inkarnation "als Mensch wachsen", an den Aufgaben uns erfreuen, die normalen Probleme lösen, die jeder Person auf dem Weg "begegnen", und damit der Mensch werden, der wir wirklich sind, nicht einer Rolle folgen, nein. Die Hälfte der Bevölkerung hat schon einen Therapeuten besucht, unzählige Coaches machen das Internet unsicher, Schwermut liegt auf den Gemütern, die Ereignisse haben uns nachdenklich werden lassen. Was aber, wenn wir unser eigener Coach werden, uns selbst Gedanken machen, um dann die Themen der Reihe nach selbst anzugehen? Generell versteht man unter Coaching eine geschulte Person, die beruflich anderen Menschen hilft, Fragen und Probleme zu lösen. Ein Therapeut oder Psychologe (Psychiater) kommt dann ins Spiel, wenn aus einer Störung eine Krankheit wird, etwa Depression oder Burnout, Essstörungen (Mager- oder Fettsucht), Schlafstörungen oder andere funktionale Störungen. Dabei ist dann von Selbstversuchen abzuraten, gleichwohl kann ein wirkliches Auseinandersetzen mit der eigenen Person hilfreich sein. Buddha riet sowieso seinen Anhängern, alles zu hinterfragen, das eigene Ich zu erforschen. Gerade eine schwerwiegende Erkrankung kann da der wichtige Anstoss zur Erkundung des Selbst bringen, es passiert ja auch nichts ohne Grund. Die eigenen Probleme angehen, das beginnt mit der Erkenntnis, dass etwas zu verändern ist. "So, wie es ist, so kann es nicht bleiben, so will ich nicht weiterleben, ich will mehr aus mir machen". So, oder so ähnlich, so sieht der erste Schritt aus. An der Tatsache, dass Sie hier immer noch weiterlesen erkennen Sie, was Ihnen jetzt (in diesem Augenblick) wichtig ist, was Sie sich selbst zutrauen zu verändern, was Ihr Anspruch an das Leben ist. Also wie würden Sie (nach der Lektüre dieses Textes) Ihre Ziele definieren? Welche Gefühle spielen vordergründig eine Rolle? Schreiben Sie diese jetzt sofort auf. Zuerst einmal, nur in der Ruhe liegt die Kraft, beruhigen Sie sich, es wird nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Ein ganz wichtiges Werkzeug zur Lösung der eigenen Probleme ist die Meditation. Aber es muss nicht zwingend die im Schneidersitz sein, hier geht es um die Wirkung der Praxis auf die Seele, die ja offenkundig verletzt ist, die heilen muss. Also, was sind die 3 wichtigsten Ziele, die Sie erreichen wollen? Etwa 3 Kilo abnehmen, oder mit dem Rauchen aufhören, besser mit dem Umfeld umgehen, gewisse Fähigkeiten erlernen, dumme Gewohnheiten unterlassen, mehr Sport machen? Was beschäftigt Sie? 1.) Schreiben Sie diese Ziele auf Post-Its, verteilen Sie diese gut sichtbar in Ihrem Zuhause. Machen Sie die Post-Its-Meditation, um Ihre Ziele in "Fleisch und Blut" übergehen zu lassen. 2.) Welche Zwischenziele halten Sie für wichtig? Was liegt (nach Ihrer Meinung) auf dem Weg zum Erfolg, welche Dinge benötigen Sie, was müssen Sie dafür lesen, wissen, anwenden? Visualisieren Sie sich beim Erreichen des Ziels. Wie riecht die Luft, wie schmeckt der Sieg? 3.) Jetzt überlegen Sie sich auch das Wider, welche Dinge sprechen dafür, dass Sie nicht erfolgreich sein könnten? Und stellen Sie sich bildlich diese Rückschläge vor, aber auch, wie Sie damit umgehen könnten. Welche Verhaltensmuster haben Sie in der Vergangenheit scheitern lassen, und wie könnte es diesmal besser laufen? 4.) Akzeptieren Sie sich, so wie Sie sind, mit allen "guten", aber auch allen "schlechten" Seiten. Copyright: https://shaolin-rainer.de | |||
| 083-Buddhismus im Alltag - 6 Speisen, die ich meide Teil I | 21 Jan 2022 | 00:06:29 | |
Wer weiß nicht, was gesunde Ernährung ausmacht? Viel Gemüse und Obst, wenig Fertigprodukte, dafür frisch kochen und Vollkorn statt Weissmehl. Ich für meinen Teil versuche gezielt durch meine Ernährung Entzündungen vorzubeugen, die Lebensmittel zu meiden, die Entzündungen sogar verursachen können. Durch schlechte Essgewohnheiten kann man sich krank machen, etwa Bluthochdruck oder Diabetes regelrecht "anfressen". Haben Sie mal Bilder von früher gesehen, wie etwa in Reportagen aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg? Hier sahen fast alle Menschen rank und schlank aus, diese Vielzahl an unglaublich dicken Menschen gab es damals nicht. Woran könnte das liegen? Was hat sich verändert? Sicherlich ist immer mehr Nahrung immer einfacher zu erhalten, an jeder Ecke gibt es heute Fastfood, einen Bäcker oder Kiosk. Aber auch die Qualität des Essens ist völlig anders geworden, unser Essen hat sich komplett verändert. Um die Menschenmassen schnell und billig zu versorgen wurden immer mehr raffinierte Lebensmittel verarbeitet, die erstens länger haltbar und die zweitens billiger in der Herstellung sind. Wer sich damit genauer beschäftigen mag wird feststellen, dass die Einführung von raffiniertem Mehl und raffiniertem Zucker (Industriezucker) der Wendepunkt in der Ernährung war. Diese Produkte kamen 1950 bis 1960 in großer Menge in die Fertigprodukte. Genau zu dieser Zeit konnte man zusehen, wie (zuerst die Amerikaner, später andere Nationen) explosionsartig in die Breite gingen. Dazu kommt, dass übermäßiger Zuckerkonsum Entzündungen wenigstens begünstigt. Weiterhin wurde Alkohol gesellschaftlich immer akzeptierter und bald auch überall erhältlich. Man muß aber wissen, wie Alkohol vom Körper verarbeitet wird, Alkohol wird nämlich in einen zuckerähnlichen Stoff umgewandelt, ist also auch schädlich wie Zucker (abgesehen davon, dass Alkohol dem Körper an sich schadet). 1. Alkohol Was aber besonders schlecht an Alkohol ist, ist der Fakt, dass er Entzündungen im Körper begünstigt. Die Leber bildet ein spezielles Protein bei übermäßigem Genuss (es fragt sich, ob es überhaupt ein Genuss ist, mit Kopf- und Gliederschmerzen aufzuwachen?). 2. Zucker Der Haushaltszucker ist die wirklich billigste Energiequelle, die es gibt, weshalb auch alle Fertignahrung damit angereichert wird (auch schmeckt Zucker gut). Ich für meinen Teil habe beobachtet, dass es einen Zusammenhang zwischen Candida Albicans und Zucker gibt. Der Soorpilz befällt uns Menschen in der selben Weise, wie Rost unsere Autos. Ich glaube, dass Candida von Zucker lebt, und dass Candida eine Vorstufe von Krebs sein kann. Ausserdem sind Menschen, die viel Zucker konsumieren, auch häufiger von Entzündungen betroffen. Nur zur Erinnerung: in einem halben Liter Cola ist ca. 50 Gramm Zucker, selbst in Salami und Senf findet sich zum Teil reichlich Zucker, Zucker, mehr Zucker, und noch mehr Zucker, egal was man im Supermarkt in die Hände nimmt, Zucker ist fast immer drin. Der Weg ist das Ziel! Jeder Mensch ist der Urheber seiner eigenen Gesundheit oder Krankheit - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de | |||
| 917-Veränderungen können schnell gehen-Buddhismus im Alltag | 15 May 2024 | 00:06:19 | |
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| 082-Buddhismus im Alltag - Der Vulkan | 20 Jan 2022 | 00:06:29 | |
An den Abhängen in der Nähe von Vulkanen ist die Erde fruchtbar, die Felder gedeihen, die Ernten sind überdurchschnittlich, das Leben scheint verwöhnt von den Gaben der Natur. Eine Stadt, die über Jahrhunderte von der einmaligen Lage an den Hängen eines Vulkans profitiert hat, war Pompeji, das ich in meiner Jugend einmal besucht habe, das ich seitdem nicht vergessen kann. Nicht weit vom Vesuv gelegen (einem aktiven Vulkan), bauten schon die Vorfahren der Römer hier ihre Siedlungen, der Wein gedieh vorzüglich, das Klima war hervorragend, die Lage nicht weit vom Meer gab alle Möglichkeiten. Bei verschiedenen Ausbrüchen des Feuerschlundes gab es eine bis zu 20 km hohe Eruptionssäule, starke Austritte von Lava, und auch massive pyroklastische Ströme. Ein solcher Strom löschte ca. 20 nach dem Jahr Null die besagte Stadt Pompeji komplett aus; vor dem Ausbruch galt der Vulkan als erloschen, in der Bucht (heutiges Neapel) entstanden zuerst kleine römische Siedlungen, die sich nach und nach zu einer wohlhabenden Stadt verdichteten. Die vorhergehenden Ausbrüche waren vergessen, die Geschichte war kaum bekannt, alte Erzählungen berichteten zwar noch von Feuer und Flammen, aber die wahre Gefahr wurde ignoriert, das wird schon gut gehen. Es ging auch sehr lange gut, in direkter Nachbarschaft zum Vulkan entstand städtisches Treiben. Es gab Restaurants, Geschäfte, sogar Mietskasernen mit mehreren Stockwerken, immer mit gutem Blick auf den Vesuv. Wie gesagt, ich war schon da, die Aussicht ist auch heute noch zauberhaft. Dann kam der Tag des Ausbruchs, auch an diesem Tag sassen Neapolitaner (und Römer) in den Lokalitäten, genossen den Ausblick, dachten sich nichts dabei, gingen ihren Geschäften nach, auch das Ego dieser Menschen schlug seine Kapriolen, sie machten sich ihre täglichen Sorgen, lebten ihr Leben, als eine monströser Knall die Ruhe brach. Der Blick aller Einwohner ging zum Berg, der innerhalb von Sekunden in Feuer und Rauch gehüllt war, ein Inverno breitete sich über die Menschen aus. Und selbst im Moment höchster Gefahr dachten noch einige Individuen, dass das schon "gut" gehen wird, es ging ja in der Vergangenheit immer gut, bereits die Grossväter und Urgroßväter hatten hier ihr Auskommen gehabt. Ich konnte den Horror des Augenblicks nachempfinden, als ich durch die Straßen der alten Stadt schlenderte, die von Archäologen von Asche und Lava gesäubert wurden. Was können wir heute aus der Geschichte der Stadt Pompeji lernen? Nun, jeden Tag schauen wir auf die verschiedensten Berge "des Schreckens", immer denken wir über unsere Ängste nach, wir sind niemals im jetzigen Augenblick. Diese Welt ist gefährlich, das Leben ist lebensgefährlich, ja, aber sich Sorgen darüber zu machen, das bringt nichts, wir müssen die Gefahren unserer Existenz abwägen, dann einfach kontinuierlich unseren Weg gehen. Der Weg ist das Ziel! Den Dingen geht der Geist voran - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de | |||
| 081-Buddhismus im Alltag - Zuhause | 19 Jan 2022 | 00:06:13 | |
Zuhause, das ist der Platz, an dem wir uns wohl fühlen, unsere Dinge um uns haben, wo wir uns sicher und beschützt fühlen. Ausserhalb der eigenen vier Wände fühlt sich die "raue Wirklichkeit" häufig kalt und bedrohlich an, weshalb viele Menschen gar nicht vor die Tür gehen wollen. Gerade die grosse Krise hat die Situation deutlich verschärft, diejenigen, die schon vorher Ängste und Depressionen hatten, die hat es hart getroffen, die bleiben nun fast panisch zuhause, wollen niemanden sehen und nichts hören. Was aber ist unser geistiges Zuhause? Das Bewusstsein, das Ego, der Gedankenpalast, oder doch der ganze Körper? Die innere Stimme, die uns sagt, wie alles "zu sein" hat, wie wir es gerne hätten, was zu tun ist, welche Gedanken wir uns machen "müssen", was wir "wollen", wofür es sich zu kämpfen "lohnt". Interessanterweise verbringen wir kaum Gedanken mit Gedanken darüber, wie die Dinge wirklich sind, sondern hauptsächlich mit unseren Vorstellungen, mit denen wir uns die Angelegenheiten "ausmalen", mit allen Schrecken und den dazugehörenden Wahnvorstellungen. Wir werden alle sterben, ja, der Teil ist klar, aber doch sicherlich nicht auf die Art, vor der wir uns gerade fürchten, oder? Der kleine Mann in unserem Ohr (vielleicht auch die Frau) nörgelt vor sich hin, das Geschwätz wird immer lauter, schriller, plappert nutzlos vor sich hin. Wo also in unserem Gedankenpalast haben wir wirklich Ruhe vor diesem nörgelnden Ego, was ist das wirkliche Zuhause und der passende Zufluchtsort für unsere Energien, wieso hört das endlose Geschwätz in unserem Kopf nicht endlich auf? Nun, Antworten und Lösungen findet der kleine Mann (Frau) im Kopf nicht, sondern im Gegenteil wird die Situation durch das pausenlose Geplapper eher unübersichtlicher. Um zur Ruhe zu kommen und das Zuhause in uns zu finden müssen wir zwei Dinge beachten. Erstens sollten wir in die Meditation gehen, um den jetzigen Moment besser zu würdigen. So finden wir Stabilität und können die Fähigkeiten kultivieren, die uns die nötige Mitte geben, uns erden, im Gleichgewicht halten. Zweitens sollten wir uns im Gedankenpalast den schon besprochenen kleinen Tempel einrichten, in dem wir die nötige Ruhe durch einen Rückzugsort "in uns" finden. Unser Selbst wird uns durch das Ego (Mann/Frau im Kopf) immer weitere Leiden bringen, das Zuhause muss zur Ruhe kommen, die Stimme im Kopf zum Schweigen gebracht werden. Ständig bewerten wir unser Leben, wir überlegen uns "die nächsten Schritte", wir wollen, wir wünschen, wir jammern, wir verzweifeln. Wenn wir damit aufhören, dann sind wir zur "Erleuchtung" einen riesigen Schritt zugegangen. Der Weg ist das Ziel! Ich betrachte die geistige Handlung als die verwerflichste für die Durchführung übler Taten - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de | |||
| 080-Buddhismus im Alltag - Die Elemente | 18 Jan 2022 | 00:06:22 | |
Wasser, Feuer, Luft, Erde, das sind die Elemente, aus denen wir gemacht sind. Wir bestehen zu ca. 75 % aus Wasser, Kinder mehr, Erwachsene weniger. Es reinigt uns, erneuert uns, spendet die Feuchtigkeit, die wir benötigen, um nicht auszutrocknen, um im Fluß des Lebens zu bleiben. Unsere Tränen, unsere Ausdünstungen, die Ausscheidungen, alles basiert auf Wasser, es ist der zentrale Bestandteil des Menschen, aller Lebewesen. Ohne Wasser würde jedes Leben auf diesem Planeten sofort zum Stillstand kommen, vergehen. In der Symbolik steht Wasser für wenig Realität, ähnlich einer platzenden Seifenblase, oder von geplatzten Träumen. Wir sind aber auch Feuer, wir brennen, die Energie in uns wird von uns hergestellt, die Kalorien "verbrennen", bieten dem Körper den nötigen Treibstoff. Aus der Lebensenergie kann sich die Menschheit teilen, fortpflanzen und vermehren. Feuer steht für Wärme, aber auch für Dynamik. Egal ob eine Duftkerze brennt, oder ein grosses Feuer, ohne Wärme würden wir erstarren, hier und jetzt zur Eissäule werden. Tatendrang kommt vom inneren Feuer, der Impuls nach vorne zu schauen, der liegt am jeweiligen Energieniveau. Das Feuer der Sonne steht über allem, gibt die Jahreszeiten vor, strahlt für uns. Feuer benötigt Brennmaterial (und Sauerstoff), wenn die Zeit gekommen ist, dann verliert jede Flamme die Energie und verlischt. Also sind wir Feuer. Die Luft ist das Element, das uns zum Fokussieren dient, der Sauerstoff ist unsere Grundnahrung, wie bei allen anderen Lebewesen auch. Blumen, Sträucher und Bäume können nur mit Wasser und Luft und Sonnenenergie leben, daraus alle wichtigen Zutaten beziehen, um zu prosperieren. Also sind wir Luft. Die Erde stellt die Basis von allem Sein dar, wer schon einmal Blumen gepflanzt, oder im Garten gearbeitet hat, der weiß was ich meine. Die Erde steht für Kontinuität, dreht sie sich doch schon seit Millionen und Milliarden von Jahren. Wir sind komplett aus Erdelementen zusammengestellt, und wir werden wieder in diese zerfallen. Unser Leben spielt sich auf dem Boden ab. Also sind wir Erde. Chinesen haben als Elemente auch noch zusätzlich Holz und Metall, deren Bedeutung hauptsächlich in Horoskopen besteht. Ohne Holz jedenfalls kein Feuer, ohne Metall keine Korrosion. Für die westlichen Elemente stehen diese Zeichen wenigstens hinten an. Die klassischen Sternzeichen und die chinesische Astrologie sind in grossen Teilen unterschiedlich. Emotionen und Gefühle können bei feinfühligen Menschen sich mit den Elementen verändern, wenigstens eine gewisse Bedeutung erreichen. Die Welt besteht aus Elementen, das Periodensystem zeigt tiefere Erkenntnis, alles ist miteinander verbunden, aber auch komplett getrennt. Der Weg ist das Ziel! Wir müssen unser Bewusstsein öffnen, um unserer eigenen Weisheit zu lauschen - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de | |||
| 079-Buddhismus im Alltag - Meine Superfoods Teil 1 | 17 Jan 2022 | 00:04:42 | |
Kurkuma
Bei Fitnessfans ist Kurkuma schon lange als Superfood bekannt, ich nehme täglich eine Kurkuma-Kapsel. Kurkuma kann etwa auch in Pulverform oder roh (etwa in frischen Säften) eingenommen werden, ich habe mich für Kapseln entschieden, ausserdem kommt Kurkuma bei mir in das allwöchentliche Gemüsecurry. Kurkuma ist mit dem Ingwer verwandt, wird in Indien als Currygewürz verwendet, aber auch als Heilpflanze geschätzt. Was genau bringt der regelmäßige Gebrauch von Kurkuma für unseren Körper? 1. Kurkuma hilft beim Abnehmen Das im Kurkuma enthaltene Curcumin bringt einen positiven Effekt für die Figur mit sich, es regt die Verdauung an (wie viele andere Gewürze), bringt aber auch den Stoffwechsel auf Trab. Wie fast alle Pflanzenstoffe verhindert Curcumin die Bildung von Fettzellen, die reichlich enthaltenen Bitterstoffe geben ein Sättigungsgefühl, das durch die Intensität auch lange vorhält. 2. Kurkuma ist entzündungshemmend Kurkuma wirkt entzündungshemmend, da Curcumin auch den freien Radikalen in den Zellen entgegenwirkt (Antioxidantien). In der Ayurvedischen Kultur wird Kurkuma bei chronischen Entzündungen als Nahrungsergänzungsmittel empfohlen. 3. Kurkuma hilft der Verdauung Wer unter Verdauungsproblemen leidet, der kommt um Kurkuma als Nahrungsergänzungsmittel nicht herum, das Curcumin (in niederen Dosen) beruhigt Magen und Darm, regt aber die Produktion von Gallensaft an. Besonders der empfindlichen Darmschleimhaut bekommt die Wurzel gut. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt drei Gramm Kurkuma am Tag bei Beschwerden mit dem Verdauungstrakt. In vielen Curries ist allerdings deutlich mehr Kurkuma enthalten. Wenn ich ein Curry koche, dann verwende ich ca. 20 Gramm für 4 Personen. Nach der Vorstellung der westlichen Medizin ist Kurkuma ein Anti-Aging-Mittel, da die freien Oxidantien von den Pflanzenstoffen eingefangen werden. Auch wird das Curcumin als Wirkstoff dafür gesehen, dass in Indien weniger Krebs auftritt, als in westlichen Länder. Krankheiten wie Krebs, sowie bei chronische Entzündungen, oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen, können mit Kurkuma sehr positiv begleitend behandelt werden. Nach indischer Lehre hilft Curcumin dabei, den Krebs "auszuhungern", steht damit (nach der Warburg-Hypothese) der Energiegewinnung der einzelnen Krebszellen entgegen. Hier scheint ein klarer Zusammenhang zwischen Zucker und Krebs zu bestehen, den Kurkuma helfen kann zu durchbrechen. Auch könnten Schädigungen und Mutationen der DNA durch Curcumin repariert werden, die Forschung wird hier noch nachlegen müssen. Ich baue präventiv viele sekundäre Pflanzenstoffe in meine Nahrung ein, nehme am Tag um die 20 verschiedene Nahrungsergänzungsmittel. Nicht etwa, um die ewige Jugend zu erreichen, sondern um in Ehre und mit Anstand alt zu werden, um mein Bestes zu geben, meinen Möglichkeiten auch nachzukommen. Getrocknete Pflanzenschutzstofe als Anti-Aging für ein gesundes Alter. Der Weg ist das Ziel! Jeder Mensch ist der Urheber seiner eigenen Gesundheit oder Krankheit - Buddha - Copyright: https://shaolin-rainer.de | |||
| 078-Buddhismus im Alltag - Die Suchenden | 16 Jan 2022 | 00:04:01 | |
Alle Menschen sind am suchen, nach Glück, Liebe, Geborgenheit, Erleuchtung, Geld, Gesundheit, Alkohol und Drogen, Sex und Ablenkung, nach dem speziellen Kick, der das Leben wirklich "lebenswert" macht, nach dem kurzen Moment, der endlich "besonders" ist. Die Suche gleicht dem Weg einen Berg hinauf, steil und mühevoll ist der Pfad zur Erkenntnis. Und das Erkennen ist bei jedem Menschen eine ganz persönliche Angelegenheit, es gibt kein Patentrezept für ein "gutes" Leben, und nach Buddhagibt es auch kein "Gut" und kein "Schlecht". Auf der Suche weht der Wind meist entgegen, selten ist der Pfad gepflastert mit Gold, immer höher den Berg hinauf geht der wilde Ritt, Stunden fühlen sich an wie Wochen, schnell wird uns dabei kalt, ungemütlich, die Seele ist verirrt im Dickicht der Dunkelheit. Allerlei Wahnvorstellungen plagen die Menschen, die sich auf der Suche immer weiter von ihrem eigenen Ich entfernen, die immer stärker den Einflüssen von falschen Propheten und gierigen Mitmenschen ausgesetzt sind. Wahre Zuflucht liegt in unserem eigenen Gedankenpalast, niemals ausserhalb, nicht in anderen Menschen, nicht in Dingen, kein Lehrer kann das Leben für uns leben, keine Lehre hält das Heil für uns bereit, nein, in uns ist das, was wir suchen, nur wissen wir es am Anfang unserer Suche noch nicht, vielleicht erfahren wir es auch nie. Wenn wir uns in unserem Gedankenpalast einen kleinen Tempel einrichten, mit einer Meditationshalle, einem Garten, einer Bücherei, einer Küche und mit einem Gemeinschaftsraum, dann können wie uns dorthin zurückziehen, wenn der Wind einmal wieder kälter wird. In der Halle steht eine wundervolle Skulptur vom grossen Lehrer in der Mitte, die Wahnvorstellungen werden geringer, das Suchen hat ein Ende. Die lange Wanderung in den Bergen muss nicht sein, denn wenn wir darüber nachdenken, dann kann die Lösung nur in uns sein, kein Gott und kein Lehrer wird uns diese Arbeit abnehmen. Als Buddhisten üben wir uns in der Praxis des Gleichmuts, wir gehen ohne Wollen und ohne Wünsche durch das Leben, bleiben im Hier und im Jetzt, wir schweifen nicht ab in die Welt des Wahns, wir streben nicht nach der Vergänglichkeit. Ein Schüler Buddhas bleibt wie ein Fels in der Brandung aller Turbulenzen des Lebens, er nimmt alles so an, wie es kommt, ohne darüber zu werten, er sucht nicht mehr, schon alleine deshalb, weil es gar nichts zu finden gibt. Das weiß man aber erst nach einem gehörigen Stück des Weges, die Erkenntnis muss wachsen. Der Weg ist das Ziel! Du bist ein Suchender. Erfreue dich an der Beherrschung deiner Hände und Füße, deiner Worte und deiner Gedanken - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android. | |||
| 077-Buddhismus im Alltag - Was Angst mit Menschen anrichtet | 15 Jan 2022 | 00:03:40 | |
Seit Monaten und Jahren sind wir in „Dauerangst“, der böse Virus, die Klimaapokalypse, die Welt geht unter. Dauerhafte Krisen erzeugen anhaltende Angst, die Hosen sind gestrichen voll, die Menschen drehen völlig durch. Einfach die Menschheit mit "News" zuballern, das erscheint das neue System zu sein. Dabei dann soviel Ängste auslösen, dass man den gesamten Irrsinn nicht richtig überblicken kann, das scheint die Devise. Was macht diese Dauerangst mit uns? Die Evolution hat uns mit diversen Mechanismen ausgerüstet, um mit Gefahren passend umzugehen. Wenn in der Gruppe die Alarmglocken klingeln, dann verbreitet sich kollektiver Alarmismus. Ein großer Teil der Menschen glaubt noch an das „Gute“ in uns, kann sich nicht einmal vorstellen, dass Ängste bewusst ausgelöst werden, um Vorteile zu erzielen. In Dauerangst gehalten fängt das Gehirn an abzuschalten, es kann der Reizüberflutung nicht anders begegnen, Stress, Unsicherheiten, Depressionen und mentale Erkrankungen sind die Folgen. In meinem Umfeld sind mehrere Personen komplett am Durchdrehen, man kann die Umstände nicht mehr ertragen, das mentale System schaltet mehr oder weniger einfach ab. Völlig die Folgen ihrer Handlungen ignorierend schalten die Protagonisten weiter im Panikmodus, die nächsten Ängste kommen, wir werden alle sterben. Dabei gibt es keinen wirklichen Grund für Ängste, es ist nur die Vorstellung vom möglichen Übel, die Phantasie spielt uns einen Streich nach dem anderen, das Ego versinkt in Panik. Andauernde Angst hat furchtbare Folgen für die Betroffenen, da das hohe Stresslevel den Körper endlos Adrenalin ausschütten läßt, das uns gereizt und aggressiv werden läßt. Dauerhafte Krisen sollen uns ablenken von den Dingen, die im Hintergrund ablaufen. Nach Buddha müssen wir schlicht und einfach mit dem "Angst haben" aufhören, um ein ruhiges und zentriertes Leben zu führen. Vielen würde das aber so gar nicht gefallen, wenn wir keine Angst mehr hätten, wenn wir hinter die Kulissen schauen würden. Dauerangst; ich werde das Verhalten der Nachbarin meiner Mutter nicht vergessen, die völlig verängstigt und mit Maske alleine in der Tiefgarage stand und total erschrak, als ich die Türe öffnete. Der Weg ist das Ziel! Wir haben Angst vor dem Tod - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android. | |||
| 076-Buddhismus im Alltag - Das Hamsterrad im Kopf | 14 Jan 2022 | 00:01:34 | |
Jeder kennt das Bild eines Hamsters, wie er im Rad läuft, und läuft, und läuft. So gehen die Sorgen durch unseren Kopf, wie vom Hamster angetrieben schießen die Gedanken durch unseren Gedankenpalast. Wie können wir das Hamsterrad verlassen? Ganz einfach, indem wir den Entschluss dazu fassen, mit unserem Denken zu anderen Themen reisen, im besten Fall zur „Erleuchtung“ finden. Der Weg ist das Ziel! Was nach eigener Erfahrung und Untersuchung mit Deiner Vernunft übereinstimmt und zu Deinem eigenen Wohle und Heile wie zu dem aller anderen Wesen dient, das nimm’ als Wahrheit an und lebe danach - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android. | |||
| 075-Buddhismus im Alltag - Die grossen Dinge des Lebens | 13 Jan 2022 | 00:04:03 | |
Wie können wir die grossen Dinge des Lebens angehen? Was sind denn die "grossen" Dinge in Ihrem Leben? "Welcher Job passt zu mir, liebt sie mich, sollen wir die grössere Wohnung nehmen", solche Fragen bewegen uns den lieben langen Tag. Wissen wir welche Arbeit wir wirklich gut können, welcher Partner zu uns passt? NEIN, wenig wissen wir, wir glauben zu wissen, das ist ein riesen Unterschied. Nichts aber ist wirklich "falsch", nur wenn wir aus den Umständen dann ein Drama machen, uns im Unglück suhlen, dann erst machen wir "etwas" falsch. Wenn Sie einen Partner kennenlernen und eine Woche zusammen "aushalten", dann sind die Umstände schon gut, was Sie dann aus der Sache machen, das bestimmt Ihr Gedankenpalast, abhängig von Ihrem Karma. Wenn Sie eine Arbeit finden, die Sie eine Woche ausführen können, dann sind die Umstände schon "nicht schlecht". Das Problem sind nicht die großen Dinge des Lebens, sondern dass wir immer ein Drama aus ihnen machen, sie beschäftigen uns, wir machen uns Gedanken darüber, wir sind völlig in unserer Traumwelt gefangen. Wie könnten wir es schaffen, nicht aus allem ein Theater zu machen, wie können wir durch diese Welt glücklich laufen? Es ist nur ein Entschluss, abhängig ob wir es wollen, oder eben nicht, sind wir glücklich, oder eben nicht. Die Umweltwird sich nicht verändern, egal ob wir glücklich durchs Leben gehen, oder nicht, die Welt dreht sich weiter. Wer nicht glücklich sein kann, der hat völlig übersehen, was Glück ausmacht. Glücklich sein, das hat nur Auswirkungen auf die Lebensqualität, ändert am Leben selbst aber überhaupt nichts. Aber Glück ist nur ein Anfang, denn wenn wir ständig Kämpfe in unserem Inneren ausführen, dann können wir nicht tiefer in die Buddha-Natur eindringen. Wenn wir ständig darüber nachdenken, ob wir das Richtige tun, dann sind wir super-beschäftigt, haben keine Zeit für unsere Persönlichkeit. Wenn wir ständig nachdenken über all die Dinge, die falsch laufen, dann sind unsere Gedanken in einer Dauermisere, denn wir denken, dass wir die Welt unserem Willen unterordnen können. Unsere ewigen Angewohnheiten, die wir kultivieren, die machen uns mürbe, nichts kommt so, wie wir wollen, das Leben kann ja so gemein sein. Nach Buddha sollen wir nicht werten, nicht wollen, also auch nicht die "großen und kleinen" Dinge in Kategorien einteilen, sonst sind wir schon am falschen Weg. Denn wie wir die Atmosphäre bewerten zieht die Gefühle der Mitmenschen an, menschliche Wesen sind jeweils auf anderem Niveau. Der Weg ist das Ziel! Und der Treffpunkt mit dem Leben ist genau da, wo wir uns gerade befinden - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android. | |||
| 074-Buddhismus im Alltag - Das Leben als Prozess | 12 Jan 2022 | 00:04:01 | |
Jeder Tag startet am Morgen als ein guter Tag, zumindest in den meisten Fällen. Dann setzen die Gedanken ein, kurz nach dem Aufwachen ploppen die Bedenken auf, über die Familie, über den Job, über die Gesundheit, tausend verschiedene Impulse schießen durch den Gedankenpalast. Die finanzielle Situation, der emotionale Status, kommt das Leben der wahren Bestimmung nach, können die eigenen Ziele erreicht werden? Wo wir doch schon so große Opfer gebracht haben. Etwas tief in uns meint, dass wir doch ein kleines bisschen "mehr" verdient hätten, dass das Schicksal uns noch etwas "schuldig" wäre. Wollen Sie das Leben so annehmen, wie es kommt? Völlig lebendig, aber in sich ruhend. So ist das Leben, wir müssen uns damit arrangieren, unsere Buddha-Natur akzeptieren. Frustration und Glück wechseln sich ab, mal gewinnen wir, mal nicht, es gibt keine Flucht vor dem Leben. Es läuft nicht immer so, wie wir es wollen, und ist es nicht unsere Schuld wie es läuft, wir sind nicht dumm, oder unfähig, wir haben nichts falsch gemacht. Es kann richtig gegen uns gehen, die Karten kommen nicht ständig wie wir es wollen. Jeden Tag passieren manchen Menschen die furchtbarsten Dinge, für andere scheint dagegen die Sonne. Sie sagen, dass Sie ein guter Mensch sind? Sie denken, dass Ihnen (weil Sie ein guter Mensch sind) nichts Schlechtes passieren wird? Immer wieder denken wir, dass es irgendwie "nicht genug" sei. Dabei müssten wir doch froh sein mit dem was wir haben, denn immerhin sind wir heute morgen aufgewacht, etwa eine Million Menschen sind heute nicht mehr aufgewacht, werden den heutigen Tag nicht mehr erleben. Wie viele Menschen haben einen geliebten Menschen verloren? Diese Woche sind fast 10 Millionen gestorben, sie alle hinterlassen Freunde und Familien. So gesehen ist der heutige Tag nicht schlecht, oder? Wie gehen wir durch den Prozess des Lebens? Wir müssen uns ständig vor Augen führen, dass wir unser Leben nicht in den Händen halten, es kommt so, wie es kommen muss. Wir können innerhalb unseres Karmas wählen, die Dinge in eine gewisse Richtung bringen, aber wir sind abhängig von den Ereignissen, die für uns bestimmt sind. Egal was um uns herum passiert, der Gedankenpalast schlägt seine Kapriolen, wir denken über all die Dinge nach, die passieren könnten. Es ist unsere Wahl, ob wir bewußt und achtsam durch das Leben gehen, die Existenz als einen Prozess anerkennen, oder ob wir uns in Ausreden und Ausflüchte verirren. Der Weg ist das Ziel! Um glücklich zu sein, musst du wie ein riesiger Baum inmitten aller Dinge ruhen - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de Bitte laden Sie sich auch meine App "Buddha-Blog" aus den Stores von Apple und Android. | |||
| 073-Buddhismus im Alltag - Der weglose Weg | 11 Jan 2022 | 00:05:40 | |
Das Nirvana findet sich hinter dem torlosen Tor, das auf dem weglosen Weg liegt, in einer weltlosen Welt zu finden ist. Vor dem ehrwürdigen Buddha war der Weg zum Nirvana noch unbekannt, der Lehrer aller Lehrer fand ihn, erkundete ihn, ließ diesen Weg überhaupt erst entstehen. Buddha bereitete den Pfad für uns, auf dass wir ihm folgen können, auf diesem Pfad, den es nicht gibt, gar nicht geben kann, der im Nebel der Zeiten sich immer nur kurz zeigt, dann wieder verschwindet, sich für die "Erleuchteten" erkennbar macht. Vor dem indischen Prinzen sind wahrscheinlich schon viele "Erleuchtete" den weglosen Weg gegangen, haben das torlose Tor durchquert, die weltlose Welt "betreten", wir wissen aber nichts von ihrer Reise, ihr Karma liegt verborgen in den Tiefen des Universums, hinter den Grenzen unserer Vorstellungskraft. All die Eigenschaften, die Buddha besaß, die in ihm verwirklicht waren, die ihn den Pfad überhaupt suchen ließen, die ließen den Pfad überhaupt erst wirklich werden, denn es gibt nicht nur eine Wirklichkeit. Die Nachfolger Buddhas folgen ihm auf diesem Pfad, um dann das torlose Tor zu finden, um damit ihre Zuflucht in der Lehre des Erhabenen zu nehmen, um den nötigen Rückhalt zu haben, den Weg überhaupt zu beginnen. Um den Weg zu materialisieren, den Pfad gangbar zu machen, müssen die Eigenschaften des Buddhas erreicht werden, sonst offenbart sich der weglose Weg erst gar nicht. 1. Das Verhalten eines Nachfolgers muss zurückhaltend sein, mit hohen Ansprüchen an die Sittlichkeit. 2. Das Herz eines Nachfolgers Buddhas kann die Herzen der anderen Menschen umfassen, ihren Geist auch verstehen, die Begierden erkennen, die die anderen Lebewesen schwächen, den Hass erkennen, der sie beeinträchtigt, er erkennt, warum die Verblendung in dieser Inkarnation erfolgt. 3. Er lebt in Zufriedenheit, was ihm das Schicksal gibt, das erfreut ihn, er strebt nicht nach mehr, er will nichts, er wünscht nichts, er benötigt fast nichts. 4. Ein Nachfolger des Erhabenen hat das erwählte Gehör, er kann mit dem Hörsinn umgehen, hört auch die Dinge, die den Anderen verborgen bleiben. 5. Ein Nachfolger des Erhabenen hat das erwählte Auge, mit dem er die Wanderung der Lebewesen sehen kann, das Leiden und die Freude erkennt, die Ängste und die Ruhe. 6. Ein Nachfolger des Erhabenen hat sehr starke Kräfte in sich, er kann sich teilen und er kann sich wieder zusammensetzen, er erscheint und entschwindet, er kann die Planeten berühren, den Mond umarmen, Berge und Täler überwinden, für ihn gibt es keinen Raum, keine Materie, keine Mühen. Er beherrscht Körper und Geist, er ist voller Kraft, er ist wie Wasser. 7. Ein Nachfolger hat viel und fleissig gelernt, die wahre Natur der Dinge erforscht. Er folgt denjenigen Lehren, die er in Einklang mit dem Universum erachtet, die behält er in sich, die kann er auch richtig wiedergeben. 8. Ein Nachfolger des Erhabenen erinnert sich an alle seine vorhergehende Leben, an Zeiten, in der sich das Weltall zusammenzog, und an andere Phasen, in denen es sich wieder ausdehnte. Er weiß all die Namen, die man ihm gab, er erkennt die einstigen Familien, seine Freuden und seine Leiden werden ihm gewahr. Copyright: https://shaolin-rainer.de | |||
| 916-Zweifel sind auch Glaubenssätze-Buddhismus im Alltag | 14 May 2024 | 00:13:52 | |
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| 072-Buddhismus im Alltag - Blogging | 10 Jan 2022 | 00:04:17 | |
Nun blogge ich schon fast 2 Jahre, meist täglich (manchmal sogar mehrfach), die Webseite ist ein großer Teil meines Lebens geworden, mein Tagesablauf dreht sich (auch) um die damit verbundene Arbeit. Themenauswahl, Recherche, das Schreiben der Texte, Formatierung und Design, Bildauswahl, und seit einiger Zeit das Sprechen der Texte (Podcast). Buddhismus im Alltag ist das Motto dieses Blogs, seit ich begonnen habe buddhistische Texte zu schreiben hat sich auch für mich viel verändert. Es liegt in meiner Natur und meiner Persönlichkeit, die Menschen zu beobachten, zu formulieren was ich da sehe, dabei „fühle“, wie meine Sicht der Dinge ist. Den Weg, den die Menschen als Gemeinschaft gerade gehen, den sehe ich als falsch (nach Buddha gibt es kein „richtig“ oder „falsch“), ich halte es für angezeigt, hier meine Meinung zu formulieren. Wenn die Gruppe entscheidet, sich die Klippen hinabzustürzen, dann will ich jedenfalls auf andere Lösungen hinweisen, so wie einst Gandhi dann Widerstand leisten, einer Stimme aus längst vergangener Zeit etwas Gehör verschaffen. Auf die Probleme dieser Welt hat (für meinen Teil) nur Buddha angemessene Lösungen aufgezeigt, seine Philosophie gibt mir die Puzzlestücke, die mir immer gefehlt haben. Als Ausgestaltung kommt mir der Chan-Buddhismus in seiner ganz eigentümlichen und spezifischen Ausprägung näher wie alle anderen Modelle. Schon oft habe ich gedacht, dass ich vielleicht mit dem Blog aufhören sollte, hier meine Zeit „verschwende“, doch besser etwas „vernünftiges“ erledigen sollte. Doch die Zuschriften, die mich erreichen, die zeigen mir, dass dieser Blog für manche Leser sehr wichtig wurde, so wie er ja auch für mich nicht mehr wegzudenken ist. Ich habe für mich beschlossen, diesen Blog solange fortzuführen, bis ich nicht mehr in der Lage dazu bin, völlig egal, ob ich damit Leser habe, oder ob ich diese Zeilen nur für mich aufschreibe. Hierin sind mein Weg und mein Ziel nun deckungsgleich. Mein Gedankenpalast ist jedenfalls mit den anstehenden Themen immer gut beschäftigt, ich habe vom Karma die Möglichkeit erhalten, mich zu formulieren, was mich beschäftigt auch auszudrücken, die Dinge so darzulegen, wie ich denke sie erklären zu können. Das empfinde ich als unglaubliches Privileg. Die Reise nach China in den Shaolin Tempel, die ich vor fast 40 Jahren angetreten habe, die hat mein Leben völlig verändert. Bis heute bestimmen diese längst vergangenen Tage mein heutiges Tun. So war ich am Wochenende im Shaolin Tempel Europe in Kaiserslautern, wo ich meine langjährigen Tempelbrüder Shi Yan Yi, Shi Heng Yi, Shi Heng Zong und Shi Yan Lei wiedergetroffen habe. Der Blog bringt die Zusammenhänge immer deutlicher heraus, ich werde einfach weitermachen, bis ich dann eines schönen Tages nicht mehr kann. Durchdringe die allumfassende Welt mit einem Herzen, das von liebender Güte erfüllt ist - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de | |||
| 071-Buddhismus im Alltag - Das Karma | 09 Jan 2022 | 00:03:58 | |
Buddha sagte einmal: „Es ist nicht der Feind oder der Gegner, der einen zum Bösen zwingt.“ Das Böse, das ist eine Wahl die wir treffen können (oder nicht), abhängig davon, wie wir die Karten ausspielen, die uns das Karma zuteilt. Mit dem Guten dürfte es sich gleich verhalten. Am Schicksal können wir nichts ändern, das Blatt ist, wie es ist, aber wann, ob und welche Karte wir ausspielen, das ist unsere Entscheidung, das beeinflusst unser zukünftiges Karma. Nun, Sie glauben nicht wirklich an Karma? Was wäre besser, Drogen, oder Alkohol? Oder weiter die Rolle spielen, die Sie sich für dieses Leben ausgedacht haben? Es sind Ihre Karten, Sie können ausspielen was Sie wollen. Das Ende ist uns allen klar, der Weg dorthin ist das Ziel, im Tal der Blinden ist die Einäugige die Königin. Wie werden wir die Zeit bis zum Ablauf der Zeit verbringen? Sinnlos oder sinnvoll, zentriert oder ausgeflippt, klug oder dumm? Kaufen Sie sechs Stück zum Preis von einem halben Dutzend, machen Sie die Welt ein kleines Stückchen besser. Böse oder Gut sind am Ende nur Wertungen, aber tief in unserem Inneren haben wir eine Art Kompass, wir „wissen“ was richtig und was falsch ist. Ihr Spiel, Ihr Moment, Ihr Leben, Mord und Totschlag im täglichen Abo, gezauberte Geschenke, die schmelzen wie Schokolade. Nichts wird bleiben von den „magischen“ Momenten. Wild thing, sex, drugs and rock n roll. Alles Träume, die langsam verblassen, die Zeitzeugen sterben weg. Kick ass, OMG. Wenn Sie wieder etwas machen wollen, von dem Sie nicht wirklich überzeugt sind, dann denken Sie an Ihre Karten, die das Leben Ihnen zugeteilt hat. Und überlegen Sie, welche Karte Sie ausspielen werden und wie sich das auf Ihr zukünftiges Karma auswirken wird. Das Leben quasi rückwärts leben, wie fühlen Sie, wenn Sie es sich vorstellen? Wie wirkt sich eine Handlung auf das Schicksal aus, welche Konsequenzen liegen vor uns, was zieht sich hin, was geht schnell? Das Gesetz von Ursache und Wirkung, von dem Buddha sprach, was hilft uns, wie können wir denken, wie fühlen? Lass gut sein, wir reden schon lange davon. Buddha hatte recht, wir werden nicht gezwungen zu handeln, wir können wählen. Was wäre Ihre Wahl? Und den ganzen Tag lang können wir uns Dinge und Menschen auswählen, Gelegenheiten nehmen, oder auslassen, ganz nach unserem Geschmack. Hier folgen Buddhisten dem Körper, der viele Dinge besser einordnen kann wie der Geist. Der Weg ist das Ziel! Mein Körper ist von solcher Natur, so wird es sein, ich kann diesem Schicksal nicht entgehen - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de | |||
| 070-Buddhismus im Alltag - Miteinander sprechen hilft | 08 Jan 2022 | 00:01:18 | |
Wir müssen mehr miteinander sprechen, damit wir einander besser verstehen. Nur durch Kommunikation lernen wir über die Situation des Gegenüber, können die Intuition aus dem Umfeld verstehen. Wann haben Sie sich das letzte Mal so richtig Zeit für einen besonderen Menschen genommen, der Person gesagt, dass Sie sich einen ganzen Tag nur um ihn/sie kümmern werden? Der Weg ist das Ziel! Glückseligkeit ist die Anhäufung des Guten - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de | |||
| 069-Buddhismus im Alltag - Die 9 wesentlichen Eigenschaften | 07 Jan 2022 | 00:04:56 | |
Die 9 positiven Eigenschaften eines jeden Buddhisten sollten den Menschen bekannt sein, die Lehre Buddhas findet in diesen Wesensmerkmalen ihren tieferen Ausdruck. 1. Moral Über Moral läßt sich vortrefflich streiten, aber jeder Mensch hat tief in seinem Inneren einen Standard, er/sie weiß, was richtig ist, und was eben nicht. Moral ist eine hohe menschliche Qualität. 2. Geduld Wer sich geduldet, der entwickelt Geduld, so lehrte es der weise Buddha. In Ruhe abzuwarten, das ist eine sehr positive Eigenschaft. Anstatt Stress und Hektik zu verbreiten, einfach der Dinge harren, die da kommen mögen. Geduldig unsere Dinge erledigen, dabei auf den Körper hören, das ist eine hohe Qualität. 3. Verzicht Wer verzichten kann, der ist auf dem Weg zur "Erleuchtung", denn wer nicht wirklich will oder wünscht, der kann Verzicht üben. Wer aber denkt, dass er/sie immer zu kurz kommt, dass alles noch viel mehr sein muss, der wird die harte Schule des Lebens durchlaufen, um dann erst am Ende, wenn gar nichts mehr geht, ein offenes Ohr für den Buddhismus haben. Verzicht ist eine hohe Qualität. 4. Fleiß Buddha mahnte seine Anhänger, immer fleissig zu sein. So sollen etwa die Bauern die Saat ausbringen, aber sich dabei eben keine Gedanken um die Ernte machen, sondern einfach die Dinge fleissig abarbeiten, die sich zur Arbeit anbieten. Fleiß ist eine menschliche Eigenschaft, die mit Erfolg wenig zu tun hat, wer fleissig ist, der muss nicht zwingend erfolgreich sein. Jedenfalls ist Fleiß eine hohe Qualität. 5. Freigiebigkeit Egal was wir haben, wir sollen freigiebig teilen, die Freigiebigkeit ist eine Charaktereigenschaft, die dem Umfeld den Moment verschönert, egal ob wir ein Lächeln oder einen Geldschein geben, aus freien Stücken sollen wir nach dem Lehrer aller Lehrer geben. Freigiebigkeit ist eine hohe Qualität. 6. Weisheit Wer nach Weisheit strebt, der ist auf dem richtigen Weg, denn wer weise ist, der sieht hinter die Kulissen, läßt sich nicht so einfach etwas vormachen, kann nicht ohne Grund in Ängste versetzt werden, trifft selbst bei großen Gefahren immer noch weise Entscheidungen. Weisheit ist eine hohe Qualität. 7. Wahrhaftigkeit Was wahr ist, das darf man sagen, und wir wissen immer, was wahr ist, wir wollen es vielleicht nicht "wahrhaben", aber darüber Bescheid wissen, das tun wir. Wahrhaftigkeit haben wir in uns, aber sie wird durch Gier, Hass und Verblendung überlagert, verdeckt, beschmutzt. Tief in unserem Inneren, da ist die Wahrhaftigkeit gut verborgen. Wahrhaftigkeit ist eine hohe Qualität. 8. Freundlichkeit Ein freundliches Wort wärmt unser Gegenüber, eine freundliche Person strahlt, und auch wenn wir über die Vergänglichkeit allen Seins wissen, leben wir doch im Jetzt und im Hier, und da ist Freundlichkeit eine Zier, sie schmückt einen jeden Menschen. Freundlichkeit ist eine hohe Qualität. 9. Gelassenheit Gelassen warten, ohne "Himmel-hoch-jauchzend", oder "zu-Tode-betrübt" zu sein, das ist eine Eigenschaft, die einen Menschen wie einen mächtigen Berg wirken läßt. Gelassenheit ist anziehend, wirkt auf das Umfeld ein, "ge"-"lassen" kommen Dinge auf uns zu, sie verschwinden aber auch wieder, wenn wir sie gehen lassen. Gelassenheit ist eine hohe Qualität Jedenfalls ist der Weg das Ziel! Copyright: https://shaolin-rainer.de | |||
| 068-Buddhismus im Alltag - Nichts ist sicher | 06 Jan 2022 | 00:04:07 | |
Das menschliche Leben ist von Unsicherheit bestimmt, nichts ist sicher, auf nichts können wir uns verlassen, unzählige Möglichkeiten bestimmen den Werdegang der Zeit, das Universum nimmt keine Rücksicht auf unsere Befindlichkeiten. Wir wollen uns so gerne auf etwas oder auf Jemanden verlassen, aber mit etwas Einblick in die Wirklichkeit stellen wir fest, dass alles dem Wandel unterworfen ist, nichts so bleiben kann wie es ist, jeder Moment einen absoluten Neuanfang darstellt. Auf den ersten Blick hat diese Tatsache etwas beängstigendes, das Herz ist sowieso voller Ängste, wieso nur ist alles so schwer zu verstehen? Die Reise zur "Erleuchtung" ist eben ein höchst persönliches Unterfangen, die wichtigen Pfeiler sind direkt vor unseren Augen, aber sehen wir sie überhaupt? Nach Buddha sollen wir uns auf nichts und niemanden verlassen, auch nichts erwarten, nichts erhoffen, alles so nehmen, wie es eben kommt. Der Pfad zur persönlichen "Erleuchtung" ist für jeden Menschen anders, jeder hat andere Voraussetzungen, einen anderen Ausgangspunkt, die Menschen sind so verschieden wie die Schneeflocken, auf den ersten Blick sind alle gleich, aber in Wirklichkeit sind alle völlig verschieden. Auch für die Schneeflocken ist nicht garantiert, ob sie am Boden aufkommen werden, vielleicht schmelzen sie schon in der Luft. Nichts ist sicher, selbst zwei Schneeflocken haben völlig andere Begebenheiten, wie auch zwei Menschen wohl nicht dasselbe Karma haben, auch nicht haben können. Denn nichts ist sicher, wir können dieser Tatsache nicht entkommen, alles ist erwünscht, aber keineswegs bestimmbar. Für unsere eigenen Zwecke, da fehlt nachher jedes echte Indiz, wie sollten wir gleichzeitig an verschiedenen Orten sein, die Realitäten verbergen sich hinter Ritualen. Für uns Menschen ist nichts sicher, nur diese Erkenntnis ist sicher, aus der Gewissheit erfolgt unglaubliche Erleichterung, wir müssen uns den Gefallen tun und Kraft und Stärke aus der Klarheit der absoluten Vergänglichkeit ziehen. Nur wenn wir uns mit den Gegebenheiten im Sinne Buddhas arrangieren, dann kommt Ruhe und Frieden auf uns zu. Ja, jederzeit kann alles zu Ende gehen. Wer zur rechten Zeit seinen Weg zur "Erleuchtung" angeht, der erhält wenigstens die Chance auf die Lösung der Rätsel des Lebens. Was, wenn an der Philosophie Buddhas etwas dran ist? Wenn nichts sicher ist, die "Erleuchtung" aber schon, was wird dann werden? Wenn alle Besitztümer vergänglich sind, die "Erleuchtung" aber bleibt, was dann? Wie Kinder, die sich fürchten, die vor lauter Angst bewußtlos werden, dann auch sterben, so wirkt der Mensch in seinem hoffnungslosen Bestreben nach Unendlichkeit. Der Weg ist das Ziel! Lass’ deine schweifenden Gedanken und Wünsche zur Ruhe kommen - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de | |||
| 067-Buddhismus im Alltag - 5 Affen | 05 Jan 2022 | 00:04:06 | |
Ich habe folgende Geschichte gehört, die ich hier gerne wiedergeben möchte. In der Erzählung steckt eine Tiefe, die ihresgleichen sucht. Ich bin übrigens ein absoluter Gegner von Tierversuchen. Für einen Versuch über das soziale Zusammenleben von Rudeln sperrten "Forscher" fünf Affen in einen Käfig, in dem sich in der Mitte eine Leiter nach oben befand, wo die "Forscher" Bananen ablegten. Jedesmal wenn einer der Affen nach oben kletterte bespritzten die "Forscher" die anderen Affen mit kaltem Wasser. Einige Wochen später fingen die Affen von selbst an den nach oben kletternden Affen zu schlagen, um so dem kalten Wasser zu entgehen. Dann kletterte kein Affe mehr nach oben. Nach einiger Zeit fingen die "Forscher" an die Affen auszutauschen, einen nach dem anderen. Die neuen Affen wurden von den alten Affen sofort geschlagen wenn sie zu den Bananen wollten, sodass auch die neuen Affen nicht mehr nach oben kletterten. Als von den ursprünglichen Affen keiner mehr im Käfig war wurden alle neuen Affen trotzdem zusammengeschlagen, obwohl keiner der Anwesenden mit dem Wasser in Berührung kam, kein Bestrafung erfuhr, also keiner mehr wusste, warum "man" nicht nach oben zu den Bananen durfte. Rudel haben ein Rudelverhalten, das Leben in der Gruppe prägt jede Spezies, auch der Mensch birgt tief in sich alle Begebenheiten, alle Fragen und alle Lösungen seiner Vorfahren. Erinnern Sie sich, als Ihre Mutter Sie vor etwas gewarnt hatte? Vor der heißen Herdplatte, oder vor gefährlichem menschlichem Umgang? Sie wussten genau und in diesem speziellen Moment was von ihr gemeint war, denn alles Wissen aus dem Universum war und ist in allen unseren Zellen gesichert. Wir wissen so genau um die Wahrheit, um die Zusammenhänge, doch wir trauen uns nicht an die Erkundung der Tiefe, unsere diversen Ängste stehen uns (noch) im Weg. Nach Buddha sollen wir diese Tiefen erkundigen, den Dingen auf den Grund gehen. Wenn Sie ehrlich zu sich selbst sind dann müssen Sie gestehen, dass Ihnen viele Dinge und Zusammenhänge "unterbewusst" klar sind, Sie "wissen", ohne "gelernt" zu haben, da Sie die Erfahrungen der Altvorderen in sich spüren. Vom Höhlenmenschen bis zum Nobelpreisträger, alle Arten, Geschlechter, Farben und Entwicklungsstufen waren darunter, völlig verschiedenes Wissen aus unterschiedlichen Zeiten. Überlegen Sie bitte einmal in einem ruhigen Augenblick, wie Sie in Kontakt zu Ihrem wahren Ich kommen können, ob Sie das auch wollen; wägen Sie auch ab, ob Sie mit der Wahrheit dann auch umgehen können. Die Philosophie des Buddhismus hält für Interessierte ganz erstaunliche Momente bereit, die auf einige Menschen aber auch verstörend wirken könnten. Der Weg ist das Ziel! Auch für die Affen. Dein Geist soll klar werden wie das Wasser - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de | |||
| 066-Buddhismus im Alltag - Aggressionstrieb | 04 Jan 2022 | 00:04:07 | |
Der Verhaltensforscher Konrad Lorenz sagte einmal, dass wir alle mit einem Agressionstrieb geboren werden. Im Laufe der Zeit und unserer Erziehung lernen wir, mit diesem Agressionstrieb zurechtzukommen, was eine neue Stufe der Evolution ermöglicht. Sein Buch "Das sogenannte Böse" zeigt die Möglichkeiten, die ein unruhiger Geist so wählen kann. Nach Buddha sollen wir aber den Agressionstrieb aus Gründen der Weisheit beenden, um dem weglosen Weg zu folgen, hin zum torlosen Tor. Durch die Erziehung, das Umfeld und die Zusammenarbeit von Millionen von Schicksalen kommt es zum Climax der Vollendung, aber häufig löst die Prägung erst das Unheil aus, wie wir als Vorbilder die Seelen der Kinder prägen ist uns meist nicht bewusst. Wir sind als Spezies immer noch grundaggressiv, bis wir wieder Scheiterhaufen auf Scheiterhaufen haben brennen sehen, dann kommen wir zur Vernunft. Dabei spielt das Leben schon die besten Stilblüten auf, wir wissen nicht, ist es der Auftakt einer entsetzlichen Kette von Katastrophen, oder wird morgen alles besser? Der Wissende kennt die Herzen der Menschen, er weiß, wann und wie die Momente zu durchleben sein werden, er kenntZukunft und Vergangenheit. Morgen wird nichts besser, von diesem Irrglauben sollte man sich verabschieden. Anders wird es, ja, aber besser? Wohl eher nicht. Aggressivität, ist sie uns angeboren? Stammen wir vom Tier ab? Sind wir auch heute noch Tiere, tief in unserem Inneren? Was hält uns von aggressiven Taten ab, warum sind die Dinge, wie sie sind? Ständig sehen und hören wir von monströsen Grausamkeiten, wir glauben aber gleichzeitig, dass der Mensch hilfreich, edel und gut sei, was für ein Spagat. Welche Rolle kann die Philosophie Buddhas spielen wenn es darum geht, die Aggressionen zu bändigen, der Angelegenheit Werte und Inhalte zu geben? Einen immensen Anteil, steht doch in jedem zweiten Haus eine Statue vom großen Lehrer. Über seine Kernaussagen herrscht allgemein die Unwissenheit, etwas mit Ruhe und Frieden macht aber den Reiz der Person des indischen Prinzen aus, weshalb sein Abbild so begehrt ist. Seine Lehre stößt eher auf Unverständnis, zu sehr unterscheiden sich die Kulturen. Was sagte der Lehrer aller Lehrer, für welche Werte stand er? Die Menschen bemerken ihren Agressionstrieb, weshalb sie an jede Ecke des Heims einen Buddha stellen, die Aggressivität hat tiefe Wurzeln auch im modernen Menschen. Wenn die Zeit, der Ort und das Umfeld passen, dann ist jede Person zu wirklich jeder Schandtat fähig. Die Lehre bietet ebenfalls Ruhe und Frieden, nicht nur Statuen. Der Weg ist das Ziel! Verletzung lebender Wesen, Lüge und Verleumdung meidet und verabscheut der Gerechte - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de | |||
| 065-Buddhismus im Alltag - Bin ich verflucht? | 03 Jan 2022 | 00:04:10 | |
Ich hatte ein sehr interessantes Gespräch mit einem lieben Freund. Wir teilen uns nun schon lange den Lebensweg, mal sehen wir uns häufiger, mal nicht so oft. Im Gespräch legte er mir seine Sorgen dar, die Dinge würden gerade nicht so gut für ihn laufen. Er meinte, ob es denn möglich sei "verflucht" zu sein, jedenfalls käme ihm die Situation zur Zeit so vor. Nun, ich fing an ihm meine Ansichten zu erklären, ging dabei nur am Rande auf "Buddhismus" ein, da er ein Christ ist, ich versuchte ihm die Philosophie ohne die Prägung auf die Person Buddhas darzulegen. Natürlich gibt es kein "verflucht sein", und in Deutschland auch keinen Voodoo. Was aber sein kann ist, dass negative Energie die Gedanken belasten, etwa weil alles scheint durcheinander zu sein, die Gefühle der Angst den Gedankenpalast heimsuchen. Was es aber gibt, das ist unser Karma, welches wir uns in diesem, aber auch in den letzten Leben erworben haben. Zwar kommt immer alles genau so, wie es kommen muss, allerdings haben wir dabei schon auch noch ein Wörtchen mitzureden, können den Geschicken sehr wohl noch eine andere Richtung geben. Vergleichen läßt sich das mit einem Kartenspiel im Casino, bei dem wir vom Spielleiter verschiedene Karten zugeteilt bekommen, dann aber selbst entscheiden, welche Karte wir ausspielen. Welche Karten wir in die Hand bekommen ist aber nicht nur abhängig von unserem Karma, sondern auch von dem Schicksal der Mitspieler, des Croupiers, des Casinos und der Eigentümer der Liegenschaft, des Ortes und des Erdkreises, der Familie und der Menschheit im Allgemeinen. Mein Rat an ihn war, sich zu entspannen, den Geist zur Ruhe zu bringen, dem Körper die Entscheidungen der nächsten Zeit zu überantworten. Er meinte, dass das nicht einfach wäre, ich konnte da nicht widersprechen. Natürlich ist es schwer, das Ego zu befrieden, Ruhe im Gedankenpalast zu schaffen, der Teil ist klar. Wir müssen uns einen "heiligen" Ortschaffen, an dem wir uns zurückziehen können, an dem wir positiv gestimmt sind. Und dieser Ort muss in unserem Gedankenpalast sein, in uns, keinesfalls ausserhalb. Wer mit negativen Energien kämpft, der sollte einen kleinen Behälter mit Salz aufstellen, das die negativen Energien aus dem Umfeld wie magisch aufnimmt. Die Kristalle im Salz helfen uns bei der Bewusstwerdung der Probleme, der Absorption der schlechten Gedanken. Allerdings muss das Salz achtsam täglich gewechselt werden. Alleine durch diese bewußte Handlung werden wir uns der Komplexität der Angelegenheit bewußt. Dieser Tag wird vorbeigehen, dieses Jahr ebenso, das Leben wird bald enden, alles geht vorbei. Es gibt zwar Flüche, aber diese sind auch nur Energie. Wir warten auf bessere Karten, der Weg ist das Ziel! Ihr Herren, beseitigt euren Haß mir gegenüber - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de | |||
| 064-Buddhismus im Alltag - Wie wollen Sie sein? | 02 Jan 2022 | 00:01:19 | |
Und vor allem, wer wollen Sie sein? Um etwas über sich selbst zu erfahren, muss man sich so sehen, wie man ist, sich nichts vormachen, sich nicht verbiegen, keine Rolle spielen. Wer fair und ehrlich zu sich selbst steht, der kann dann auch Veränderungen an sich und seiner Situation vornehmen. Wer und wie wollen Sie sein? Der Weg ist das Ziel! Sorge für jeden Moment - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de | |||
| 063-Buddhismus im Alltag - Neujahr | 01 Jan 2022 | 00:04:07 | |
Und wieder ist ein Jahr vergangen, es ging schnell, die Zeit verging wie „im Flug“, obwohl es zuerst sehr ereignislos erschien. Die guten Vorsätze sind jedenfalls gefasst, eine beachtliche Zahl will im neuen Jahr viele Dinge besser machen wie im letzten, so hört man allenthalben. Doch egal was passiert, Sie werden Ihrem Selbst nicht entkommen, ihr “Ich” bleibt bei Ihnen, das Ego sitzt immer noch auf den Schultern, spürbar und nervig wie auch im ganzen letzten Jahr. Wer aber sein Ego nicht bezwingen kann, der ist den eigenen Launen rettungslos verfallen, eine „Erleuchtung“ scheint so weit entfernt wie der Mars. Der Jahreswechsel ist jedoch ein guter Moment, um über das eigene Schicksal nachzudenken, um sich Gedanken zu machen über die Person, wer sind Sie wirklich, wer steckt hinter der Rolle, die Sie ständig spielen? Solche Überlegungen sind sehr schmerzhaft, daher werden sie gerne verschoben. Jahr um Jahr nimmt man sich vor, mehr „für sich“ zu tun, man weiß aber immer noch nicht wer „man“ ist. Hier kommt die Lehre Buddhas ins Spiel, seine Philosophie hält ganz erstaunliche Antworten auf drängende Fragen für uns bereit. Wer bin ich, wo komme ich her, wo werde ich eines Tages hingehen? Warum sich die Menschen vor diesen Fragen drücken liegt auf der Hand. In den letzten 30 Jahren hat sich die Menschheit kontinuierlich rückwärts entwickelt. Wer etwa in Büchern von früher die Leute betrachtet, der sieht schlanke, gut aussehende Personen, anständig gekleidet (Berlin wie es früher einmal war). Die Worte der Menschen hatten Qualität (das Land der Dichter und Denker), man pflegte Anstand und Werte. Heute hat sich das sehr geändert, die Figuren sind der banalen Ernährung geschuldet, und lernen muss man auch nicht mehr, Google weiß ja eh alles. In einer Zeit, in der jede Form von Bildung nur einen Fingerabdruck entfernt ist, da verblöden die Massen immer mehr. Klar, das schöne, neue Leben ist ja so bequem, aber ist Bequemlichkeit auch das alles überstrahlende Ziel? Für mich jedenfalls nicht. Und weiterhin, welche WERTE werden 2022 wichtig werden? Wollen Sie nicht die Gelegenheit beim Schopf packen, im neuen Jahr über die Zusammenhänge nachdenken, über Ihr wahres Ich forschen, der wirklichen Persönlichkeit eine Chance geben? Schnell ist wieder ein Jahr vergangen, die wichtigen Dinge sind wieder verschoben, Morgen, Morgen, nur nicht heute, sagen alle faulen Leute. Ich für meinen Teil freue mich auf das neue Jahr, auf all die Dinge, die ich entdecken kann. Der Weg ist das Ziel! Streiten nicht und nicht verletzen, stets der Mäßigkeit beflissen, einsam leben, tief betrachten, ist die zu allen Zeiten hehre, reine Lehre der Erwachten - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de | |||
| 915-Leiden als Teil des Lebens-Buddhismus im Alltag | 13 May 2024 | 00:07:40 | |
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| 062-Buddhismus im Alltag - Einsamkeit | 31 Dec 2021 | 00:04:23 | |
Wer mit der Einsamkeit leben kann, nicht vor sich selbst davonläuft, der ist auf dem Weg zur "Erleuchtung", dem Nirvana der Buddhisten. Wer denkt, dass er/sie die Leere "füllen" könnte, der ist noch im Hamsterrad gefangen. Kann ich mit der Leere und der Einsamkeit "leben", oder versuche ich noch diese zu verändern, zu transformieren, zu penetrieren? Denken ich "noch", dass ich die Kontrolle hätte, oder bin ich schon erwachsen geworden, gewachsen und auf einem "guten" Weg? Wenn wir wirklich mit der allumfassenden Leere und Einsamkeit "sein" können, dann finden wir das, was nach der Einsamkeit und Leere kommt, denn wer weiß was "es" ist, der hat keine Angst davor. Wer "meint" hier selbst gestaltend eingreifen zu können, der ist noch ein Hoffender, keinesfalls ein Wissender, den wir wissen, das wir auf überhaupt nichts hoffen sollten, ausser "vielleicht" auf die persönliche "Erleuchtung". Auch Glaube erscheint in der Einsamkeit als grenzenlos zweckfrei, denn der Weg Buddhas war ohne Hoffnung und Bekenntnisse, ohne Konfession oder tragende Lichtgestalt, rein auf die persönliche "Erleuchtung" konzentriert. Wer dies versteht und mit der Gefühlslage dann auch leben kann, wer sich in seiner Lage trotz der Aussichten dann wohl und sicher fühlt, mit der gelangweilten Einsamkeit plötzlich zurecht kommt, der ist angekommen. Der/die wird ohne Furcht, Ängste oder Sorgen sein, und dabei über sich hinauswachsen, still wartend was passiert, vor nichts wegrennend, geerdet im "Sein" begriffen, die Einsamkeit umarmend. Denn wir wissen, dass wir alleine auf die Welt gekommen sind und auch alleine gehen werden, das ist glasklar. Wenn ich wirklich einsam leben kann, mich meines Seins bewußt mache, dann kann ich mich einlassen auf das Nichts, auf die Unendlichkeit von Nichts, in einem Universum von viel weniger wie dem Nichts. Es ist die Frage, wie ich mein Leben verbringen möchte, in unendlich vielen Ängsten, oder besser in der absoluten Gewissheit? Wie will ich die Zeit verbringen, die mich in dieser Inkarnation anführt, die in weiteren Leben auf mich wartet? Um uns herum ist sehr viel Nichts, zu sehen sind nur wenige Formen, also am Besten mit dem Leben auch nichts anfangen, da alles in einem Nichts enden wird? Kann ich mit der Einsamkeit leben? Dann wäre ich wohl auf dem Weg zur Erleuchtung also rechtzeitig abgebogen, aber was ist schon rechtzeitig? Wir sind so endlos gelangweilt, unser Dasein erscheint leer und grundlos, das ist es aber nicht. Es gibt ein Geheimnis, das hinter aller Surrealität verborgen liegt, das ist unser Ziel, der Weg dahin. Vor meiner Erleuchtung waren entlegene Lagerstätten im Dschungeldickicht kaum auszuhalten, Abgeschiedenheit zu praktizieren war ungewohnt, und es war schier unmöglich mich an der Einsamkeit zu erfreuen - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de | |||
| 061-Buddhismus im Alltag - Vom Hochmut angebläht | 30 Dec 2021 | 00:04:12 | |
Hochmut ist eine Haltung, die denen unterstellt werden kann, die glauben, dass sie die Wahrheit kennen würden, diese Menschen sind weiter von ihr entfernt, als die Erde vom Mond. Gerade wer meint, dass er/sie die zehn Kräfte und die vier Furchtlosigkeiten in sich vereint, der irrt. Angebläht von Hochmut stellt sich das Ego gegen den Menschen, der meint, die Wahrheit "zu besitzen", der sich überhöht und nicht demütig zeigt. Buddhismus läßt sich nicht aus Büchern erlernen, nicht üben, nicht auswendig lernen, er unterscheidet sich von Religionen fundamental. Die Philosophie des Lehrers aller Lehrer verlangt, die Dinge so zu nehmen wie sie sind und nicht wie wir sie uns vorstellen, eben auch die Lehre des Buddhas zu akzeptieren, sich die Teile nicht herauszupicken, nur weil sie einem als schmackhaft erscheinen. Hier kann es keinen hohen Mut geben, die Lehre des indischen Prinzen macht bescheiden, da es in der letzten Konsequenz keine Hoffnung geben kann, nur die Illusion, dass alles besser werden wird, die erscheint dem klar Denkenden als noch möglich. Folglich kann es keine Hochmut geben, nur Demut bleibt dem Menschen als letzte Möglichkeit, in kleinen Karos spricht der Kleinkarierte über seine Erfolge, über seinen Besitz, über seine Familie, über seine Zukunft. Er/sie bemerkt nicht einmal die Tragik der eigenen Lage, der Hochmut treibt die Menschen auseinander, macht sie unglücklich, denn tief in ihrem Inneren wissen die Menschen, dass ihr Hochmut "falsch" und beschwerlich ist. Wer dem Buddha folgt, der läßt seinen Hochmut nach und nach zurück, bemerkt vielleicht noch, wie er kleiner und kleiner wird, gelegentlich kommt es noch zu Rückfällen, doch die werden immer weniger, Hochmut kommt immer vor dem Fall, wer mit seinem Ich in Frieden leben mag, der stellt den Hochmut an sich ab, der strebt nach Demut, im Handeln, im Denken, im Sein. Wer den Hochmut ablegt, der befreit sich ein gutes Stück von seinem lästigen Ego, von der ständig nervenden Stimme im Kopf, die einem all den Blödsinn erst einflüstert, das den Gedankenpalast verschmutzt und ständig vor sich hinschimpft. Hochmut ist ein "schlechter" Charakterzug, die Umgebung bemerkt ihn sofort, niemand schätzt eine hochmütige Person, Hochmut sollte so schnell wie möglich erkannt, behandelt und abgelegt werden. Grundsätzlich ist Hochmut eine psychische Störung, da die wirklichen Umstände damit verschleiert werden sollen, der hochmütige Mensch spielt nur eine Rolle, wie in einem Theaterstück versucht er/sie das Publikum zu beeindrucken, obwohl ganz offensichtlich (noch) zu wenig Substanz vorhanden ist. Der Weg ist auch hier das Ziel! Einbildung ist eine Befleckung des Geistes - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de | |||
| 060-Buddhismus im Alltag - Warum wir uns entlieben | 29 Dec 2021 | 00:04:08 | |
Wer kennt es nicht, der Himmel hängt voller Geigen, das Essen schmeckt, die Blumen duften, der Regen fühlt sich weich und erfrischend an. Dann kommt der Tag, an dem alles "grau" erscheint, plötzlich "riechen" die Socken des Partners doch, die Liebe ist verblüht. Wie konnte das nur passieren? Das "Entlieben" hat vielfältige Ursachen, meist allerdings schwebt ein überzogenes Ego über der Angelegenheit. Wenn wir mit einem Mensch eine Woche zusammen sein können, dann könnten wir auch das ganze Leben mit dieser Person verbringen, wenn wir denn wollen würden. Sich mit Absicht vom Partner zu trennen wird sowieso nicht passieren, nach Buddha kommt alles so, wie es kommen muss, die Liebe, aber auch die Trennung. In Partnerschaften gibt es generell zwei Arten von Menschen, diejenigen, die ihr Glück teilen möchten und die, die sich aus der Person des Partners eine Verbesserung und Glück erhoffen. Wenn wir nun sagen, dass die Liebe vergangen ist, wir keine Gefühle mehr haben, dann hört sich das wie eine perfekte Entschuldigung an, wir können ja gar nicht weiter mit unserem Partner zusammen sein, weil wir keine Emotionen mehr verspüren. Ist das so? NEIN Wir bekommen die Endorphine nicht mehr, die wir in einer frischen Beziehung erhalten, der tägliche Trott hält Einzug, im Fernsehen läuft ein Liebesfilm, wir vergleichen diese idealisierte Romanze mit unserem Alltag. Um eine gute Partnerschaft zu führen müssen wir zuerst uns selbst mögen, das Alleinsein genießen, in Harmonie mit dem Universum leben, endlich Frieden mit unserem Ego und dem Ich schließen. Dann erst können wir andere Menschen ertragen, friedlich in Koexistenz durch das Leben gehen. Wir selbst müssen uns lieben, um dann in der Folge auch andere Menschen lieben zu können. Denn jemanden zu lieben erfordert Anstrengungen und fordert von uns, dass wir über den eigenen Schatten springen. Erst wenn wir ohne Bedingungen lieben, dann erkennen wir, dass Liebe nicht bedeutet sich immer zu fügen, sondern die Liebe kommt einfach über uns. Bedingungslos Liebe ist echte Liebe, sie will nicht, sie fordert nicht, sie ist einfach. Liebeskummer ist der Kummer den wir fühlen, wenn die Liebe nicht erwidert wird. Wir weinen also um unsere eigene (sinnlosen) Gefühle, die unerwidert bleiben. Diejenigen unter uns, die immer noch an "richtig" und "falsch" glauben, in "gut" und "schlecht" einteilen, die werden sich mit der wahren Liebe schwer tun. Liebe kann sich nicht verbiegen, ist nicht intellektuell planbar, die Tempel der Sinne sind real. Der Weg ist das Ziel! Liebe zu allen Wesen ist wahre Religion - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de | |||
| 059-Buddhismus im Alltag - Großzügigkeit | 28 Dec 2021 | 00:03:48 | |
Mit der Großzügigkeit ist es so eine Sache, eine liebe Freundin sagte immer: "Geld muss im Umlauf bleiben" Ich möchte hier eine Geschichte zum Thema "Großzügigkeit" wiedergeben, die mir seinerzeit in China berichtet wurde. In einem Tempel wohnte ein kluger Mönch, die Menschen nannten ihn einen Weißen. Im Laufe seines Wirkens soll er die "Erleuchtung" erfahren haben, er war sehr respektiert und sein Ruf ging weit über die Klostermauern hinaus. Immer wieder kamen die Bewohner der Umgebung, um seinen Rat zu hören. So auch an diesem Tag, als ein Bettler aus der Stadt ihm sein Leid klagte. "Oh Du weißer Mann, bitte sage mir, warum ich so arm bin?" Der würdige Mönch antwortete ihm, schnell und kurz: "Weil Du nicht großzügig bist, Du willst alles behalten." Da staunte der Bettler nicht schlecht. Wie sollte er, ein armer Mann, großzügig sein, so dachte er bei sich. Er war völlig verarmt, was hatte er schon? "Heiliger Mann, ich habe nichts was ich geben könnte, ich bin sehr arm." Der Mönch schaute ihn ruhig an, wog den Kopf hin und her, dann antwortete er bedächtig: "Aus deiner Person heraus könntest Du Großzügigkeit üben, aber Du denkst nur an Dich, an deine ärmliche Lage, an deinen Mangel. Der Mensch hat sechs Fenster, mit denen er mit der Welt verkehrt. Mit einigen dieser Fenster kann man großzügig zu anderen Menschen sein, auch wenn man "nichts hat". Du könntest den Menschen mit deinen Augen tiefe Liebe schenken, aber daran denkst Du nicht. Du könntest den Menschen mit deinem Mund beruhigende Worte schenken, aber daran denkst Du nicht. Du könntest den Menschen mit deinen Ohren zuhören und ihnen so Geborgenheit schenken, aber daran denkst Du nicht. Du könntest den Menschen mit deinem Geist viele gute Dinge tun, aber daran denkst Du nicht. Dein Körperkönnte vielen Menschen helfen, aber daran denkst Du nicht. Du bist nicht arm, Du könntest sehr viel Großzügigkeit zeigen, aber daran denkst Du nicht. Nur wer sich großzügig zeigt, der wird auch vom Universum dieselbe Großzügigkeit erfahren, dann wird der Wohlstand zum Gefährten in deinem Leben werden, denn materielle Dinge werden eines Tages zu Staub zerfallen, dein Karma aber wird dich durch die Inkarnationen begleiten." Der Bettler verließ sehr nachdenklich den Tempel, er konnte die Worte des weißen, alten Mannes nicht vergessen. Einige Wochen später kam er wieder, er wurde ein Mönch in diesem Tempel, er nutze sein Leben um Großzügigkeit zu üben. Der Weg ist das Ziel! Großzügigkeit ist eine Lehrmeinung von Narren - Buddha - Ehrenname des indischen Philosophiestifters Siddhartha Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de | |||
| 058-Buddhismus im Alltag - Die sechs Fenster des Menschen | 27 Dec 2021 | 00:02:38 | |
Die sechs Fenster des Menschen sind die Ohren, die Augen, die Nase, der Mund, der Tastsinn und der Geist. Mit diesen Fenstern haben wir Kontakt zu unserer Umgebung, können mit anderen Menschen kommunizieren, Dinge und Begebenheiten wahrnehmen. Durch diese Fenster strömen "gute" wie "schlechte" Ereignisse in unser Ich, die 5 Sinne nehmen auf, das Gehirn verarbeitet die Informationen dann anhand der abgespeicherten Filter. Wer macht sich schon wirkliche Gedanken, ob die Sinne ihm einen Streich spielen, oder aber die Realität darstellen. Die Fenster in Ihrer Wohnung, die putzen und pflegen Sie. Was aber mit den Fenstern, die in Ihr Ich führen? Der Weg ist das Ziel! Es gibt die Sucht nach dem Schwelgen in Sinnesfreuden, die niedrig, grob, die der Weg der gewöhnlichen Menschen, unwürdig und nicht lohnend ist; und es gibt die Sucht nach Selbstkasteiung, die schmerzhaft, unwürdig und ebenfalls nicht lohnend ist. Diese beiden Extreme vermeidend, hat der Vollkommene den mittleren Pfad verwirklicht; er gibt Vision, gibt Wissen und führt zu Ruhe, zu Einsicht, zu Erleuchtung und zu Nirvana. Und was ist dieser Mittlere Pfad, den der Vollkommene verwirklicht hat? Es ist der Edle Achtfache Pfad, und nichts anderes, nämlich: rechtes Verstehen, rechtes Denken, rechte Rede, rechtes Handeln, rechter Lebensunterhalt, rechte Anstrengung, rechte Achtsamkeit und rechte Konzentration - Buddha - Ehrenname des indischen Philosophiestifters Siddhartha Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de | |||
| 057-Buddhismus im Alltag - Das Vergängliche im Leben | 26 Dec 2021 | 00:04:20 | |
Egal wie sehr wir uns bemühen, wie wir uns auch abstrampeln, völlig unbedeutend was wir tun, alles ist vergänglich, und aus genau diesem Grund auch leidvoll. Junge Menschen denken, dass das für sie nicht gilt, dass sie das alles anders machen, anders machen könnten. Dann, eines schönen Tages fällt der Irrtum auf, nichts konnten sie anders machen, es war genau so, wie bei Tausenden und Abertausenden Leidensgenossen vor ihnen auch schon, nichts bleibt übrig. Dann sind schon andere junge Menschen am Werk, die auch denken, dass sie es besser machen könnten, die aber genau dieselben Erfahrungen machen werden, ja machen müssen. Alles ist vergänglich, und eben gerade deshalb leidvoll, NICHTS können wir halten oder behalten, nicht den Partner, nicht die Position, nicht den Besitz, und den Körper schon gleich gar nicht. Die Jugend vergeht, die Lebensmitte kommt, der Endspurt steht an. Wir wissen, dass alles vergänglich ist, wollen uns der Wahrheit aber nicht stellen. Sonst würden mehr Menschen ihre Zuflucht in der Lehre Buddhas nehmen, denn genau auf diese Fakten baut seine Philosophie auf, Leben ist Leiden, das durch die Vergänglichkeit begründet wird. Tief in unserem Inneren wissen wir genau Bescheid, aber wir verdrängen die Wahrheit. Was sind die richtigen Schlüsse aus dieser Erkenntnis? Werden wir an unserem Schicksal wachsen, uns den Tatsachen stellen? Oder einfach weitermachen wie bisher, ohne uns der Wahrheit zu stellen? Ich persönlich habe schon viele Jahre gelebt, bald bin ich sechzig Jahre alt. Einst waren wir eine Gruppe von vier Freunden, alle etwa gleich alt. Nur ich bin noch übrig, die Kollegen sind "gegangen", das Leben ist eben lebensgefährlich. Mit meinen eigenen Augen "sehe" ich, wohin alles führt, aber bin ich mir der Konsequenz wirklich bewusst? In ihrer vollständigen Tragweite? Kann ich mich auf die Lehre Buddhas final einlassen? Gerade gibt es in meinem Umfeld wieder einige Ereignisse, die von Vergänglichkeit geprägt sind, was mich zu diesem Text veranlasst hat. Unsere Zeit in dieser Inkarnation ist endlich, die Folgen sind klar, trotzdem schmerzt jeder neue Hinweis auf die Vergänglichkeit. Denn über den Tag sind wir (bin jedenfalls ich) beschäftigt, erst wenn ein Ereignis passiert, dann kommen wir wieder in Kontakt mit unserer Buddha-Natur. Die Vergänglichkeit aller Dinge ist die Basis unseres Erwachens, wenn wir nicht der Sterblichkeit unterworfen wären, dann würden wir völlig anders leben. Und uns keine (oder komplett andere) Gedanken machen, und wahrscheinlich auch niemals mit unserer Göttlichkeit in Verbindung kommen. Der Weg ist das Ziel! Es ist besser, einen Tag zu leben und Aufstieg und Fall der Dinge zu sehen, als hundert Jahre zu leben, ohne jemals Aufstieg und Fall der Dinge zu sehen - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de | |||
| 056-Buddhismus im Alltag - Die Wahrheit der Dinge | 25 Dec 2021 | 00:01:39 | |
Was ist die Wahrheit der Dinge? Die Dinge beinhalten die Natur Buddhas. Denn die Dinge wünschen nicht, sie wollen nicht, sie sind daher ohne Leid. Auch die Lebewesen, die nach deutschem Recht ebenfalls DINGE sind, auch die sind erfüllt von der Natur Buddhas. Die Wahrheit der Dinge, was meinen Sie, was können Sie sich davon abschauen? Wie schön wäre es, geduldig wie ein Baum zu sein, ohne durch ein Ego zu leiden, ohne durch ein falsches Verständnis über das Universum "zu werten"? Und vergessen Sie nicht, der Weg ist das Ziel! Wenn ein Schüler das Unheilsame und das Heilsame versteht, dann pflegt er eine richtige Ansicht, eine geradlinige Ansicht, die voller Zuversicht in die Lehre ist - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de | |||
| 055-Buddhismus im Alltag - Der richtige Rat | 24 Dec 2021 | 00:04:12 | |
Ein Schüler ging zu seinem Chan- Meister, er fragte ihn: „Meister, wie kann ich „es“ verstehen, kannst du mir helfen?“ Der Meister antwortete ihm: „Du sprichst von „es“ und von „ich“, was meinst du damit?“ Der junge Mann wurde nachdenklich, der Meister drehte sich um, ließ ihn einfach stehen. Einige Monate später kam er wieder zu seinem Meister, er stellte die Frage dieses Mal etwas anders: „Mit „ich“ war mein Geist gemeint, mit „es“ die restliche Welt. Wie hängt alles zusammen?“ Der Meister antwortete, dass das so nicht stimmen würde, ließ den Schüler wieder einfach stehen. Als er recht demütig nach einigen weiteren Monaten wieder zum Lehrer kam, sagte er: „Meister, „ich“ und „es“ sind eins, stimmt das so?“ Der Meister antwortete ihm: „Nein, du hast es noch immer nicht verstanden.“ Der Schüler trottete sehr nachdenklich weg, er war deutlich angeschlagen. Jahre später kam er wieder zu seinem Meister, ein inneres Strahlen war ihm anzumerken, zufrieden und in sich ruhend ging er auf den Lehrer zu, er faltete die Hände vor seiner Brust, verbeugte sich höflich und lange. Als er den Meister wieder ansah bedankte er sich für die Geduld, die der alte Mann mit ihm hatte. Was meinen Sie, welchen Rat hat der junge Schüler erhalten? Wie könnten die Dinge, die Gegebenheiten und die lebenden Wesen verbunden sein? Wollen Sie über diese Geschichte heute nachdenken? Tief in Ihrem Inneren sind Ihnen die wirklichen Zusammenhänge bewusst, nur sind die Einzelheiten tief verschüttet, aber kaum einer macht sich die Mühe, im Inneren nachzuforschen. Welche Schritte wären für Ihren spirituellen Pfad wichtig? Wie soll Ihre Entwicklung verlaufen? Wie stellen Sie sich das „Es“ vor, nach dem der Schüler den Meister ursprünglich fragte? Was meinen Sie, wohin wird die Reise für Sie gehen? Wie wäre es wohl, wenn Sie ihre Lektion verstehen würden, wenn Sie tiefere Einsichten gewinnen könnten? Wie hängen die Dinge zusammen, wo kommen wir her, wo gehen wir hin? Wer bin ich? Mein Rat an Sie wäre, sich einmal auf die Reise einzulassen, den Weg Buddhas zu beschreiten, ab jetzt das Wünschen und das Wollen zu unterlassen. Es kommt doch eh immer anders, als wir es uns vorstellen, nichts passiert ohne Grund. Was meinen Sie, was würden Sie etwa ihren Kindern raten? Gäbe es hier Überschneidungen mit der Lehre Buddhas? Wären bei Ihnen Verbesserungen möglich, sind Sie bereit, sich zu versuchen? Der Weg ist das Ziel! Ein Mensch wird nicht weise genannt, weil er redet und wieder redet; sondern ist er friedlich, liebevoll und furchtlos, dann wird er in Wahrheit "der Weise" genannt - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de | |||
| 054-Buddhismus im Alltag - Nicht mit dem Verstand denken | 23 Dec 2021 | 00:01:25 | |
Wie sollen wir sonst denken, wenn nicht mit dem Verstand? Nun, unglaublich aber wahr, wir können auch mit „dem Körper“ denken, es ist möglich. Der Körper „weiß“ manchmal viel besser wie der Kopf, wohin wir uns wenden sollen. Mit dem Kopf gedacht ist meist aufgesetzt und künstlich, mit dem Körper jedoch natürlich und im Einklang mit dem Universum. Der Weg ist das Ziel! Die Dummköpfe und die Unwissenden geben sich der Nachlässigkeit hin, während der Weise die Achtsamkeit wie ein kostbares Juwel schätzt - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de | |||
| 053-Buddhismus im Alltag - Krimi | 22 Dec 2021 | 00:04:27 | |
Es gab einen Krimi, den werde ich niemals vergessen. Das Ermittlerteam kam in eine Wohnung, deren Besitzer gerade getötet wurde, da sagte die Frau zu dem Mann: Ich werde mich niemals daran gewöhnen, dass hier ein Mensch seine Wohnung verließ, der nun nicht mehr zurückkehren kann, weil er ermordet wurde. Am Morgen hat diese Person ihr Heim verlassen, vielleicht noch den Müll mit nach unten genommen, die Tür abgeschlossen, hat sich überlegt, was heute bei der Heimkehr zu tun sein wird. Dieser Mensch kam aber nicht mehr nach Hause, er wurde aus dem Leben gerissen, ermordet, das Leben spielte ihm andere Karten zu. Nun, als ich diesen Dialog hörte da viel mir auf, dass es uns allen (und daher auch mir) eines Tages genau so gehen wird; es wird jemand kommen, unsere Haustüre aufschließen, die Dinge betrachten, unseren Nachlass sortieren. Alles, was uns gerade noch so wichtig war, das wird jemand anderes einfach entsorgen. Dann wird in "wertvoll" und "wertlos" unterschieden, die Dinge, die "Geld wert" sind, die werden behalten, die, die man nicht verkaufen kann, die kommen in den Müll. Ich erinnere mich an eine Folge der von mir so sehr geschätzten TV-Serie "The Big Bang Theory". Raj und Howard mussten auf ihrer Uni das Büro eines verstorbenen Professors räumen, sie teilten die Habe des Verstorbenen in "wertvoll" und "wertlos" ein, bis sie zu einer Buchserie mit handschriftlichen Aufzeichnungen gelangten. Sofort erhofften die Beiden, einen unveröffentlichten, wissenschaftlichen Durchbruch entdeckt zu haben, dem sie natürlich sofort nachgingen. Die Enttäuschung war groß, als dann der Kollege des Professors ihnen erklärte, dass es sich hier "nur" um das Ernährungstagebuch des Verstorbenen handelte. Und nachdem die Bücher sich als "wertlos" für Howard und Raj herausstellten, wanderten sie sofort in den restlichen Müll. Egal ob im Krimi, oder in der Fernsehserie, das Leben richtet sich nach materiellen Werten, wenn wir diese Inkarnation verlassen, dann kommen auch unsere Habseligkeiten auf den Prüfstand. Wir sollten so leben, dass jeden Tag ein solches Ermittlerteam in unsere Wohnung kommen kann und sich dort ganz einfach zurechtfinden wird, dass das Ausräumen unserer Dinge schnell und problemlos erfolgen kann. Ganz einfach, weil wir nur wenig besitzen, unser Eigentum pflegen und hegen, die wirklich wichtigen Dinge schätzen, nicht im Überfluss baden sollten. Jeder Mitteleuropäer besitzt im Durchschnitt 1000 Gegenstände, von denen er/sie höchstens 5% wirklich braucht. Wenn ich eines Tages nicht mehr zurückkehre (oder nicht mehr weggehen kann), dann sollen meine Dinge geordnet sein, in Einfachheit und Ordnung ein diszipliniertes Bild meiner Persönlichkeit abgeben, wenigstens für einige, wenige Minuten. Nach dem großen Lehrer sowieso das erstrebenswerte Lebensmodell. Der Weg ist das Ziel! Niemand ist befreit von Geburt, Altern und Tod, auch nicht befreit von Kummer, Klagen, Schmerz, Trauer und Verzweiflung - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de | |||
| 914-Wie mit schlechten Gefühlen umgehen-Buddhismus im Alltag | 12 May 2024 | 00:06:01 | |
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| 052-Buddhismus im Alltag - DIE DREIFACHE LEERE | 21 Dec 2021 | 00:04:22 | |
Nach der Chan-Lehre gibt es die dreifache Leere, die Voraussetzung für den Weg zur "Erleuchtung". Die Leere des Herzens, die Leere des Körpers und die Leere der Augen. Hier finden sich starke Ähnlichkeiten mit den sog. 6 Fenstern des Menschen, weshalb ich hier nochmals auf die Wichtigkeit der Kontrolle der Fenster und die damit verbundene dreifache Leere eingehen will. Wenn wir unser Herz leeren, dann können wir es reinigen. Dadurch wird unser Geist ruhig, die Ängste verschwinden. Ein leeres Herz hört sich erst einmal fragwürdig an, aus der Sicht eines Buddhisten aber müssen alle Anhaftungen gelöst werden, um ein Leben ohne Leiden zu führen. Unseren Körper müssen wir leeren, um Enge und Anspannung zu lösen, damit wir ihn reinigen können. Wer einen reinen Körper hat, der kann sich wie das Wasser bewegen, reibt sich nicht an der Aussenwelt, der Körper fließt dann wie ein Strom durch das Leben. Die Leere der Augen aber ist das Wichtigste, denn mit diesen Sinnesorganen nehmen wir die Formen in dieser Inkarnation wahr. Wer die Augen leeren kann, der wird anfangen mehr auf alle Sinne zu achten, nicht nur den schönen Schein mit den Augen anbeten, sondern die Realität hinter den eingebildeten Realitäten sehen. Nach Buddha müssen wir die Dinge so wahrnehmen, wie sie sind, nicht so, wie wir sie haben wollen. Das Herz zu leeren, das ist schwer, haben wir doch Familie, Freunde, Partner, Liebschaften, geliebte Lebewesen, selbst Dinge wachsen uns ans Herz. Aber genau all diese Anhaftungen müssen wir lösen, denn daraus erwächst uns Leid, denn alle Menschen, Lebewesen und Dinge werden zu Staub zerfallen. Den Körper zu leeren, das ist mit gehörigem Aufwand und Disziplin verbunden, wir müssen anständig essen, trinken, leben. Wieviel Nahrung ist richtig, welche Nahrung, wie oft, welche Prozesse finden in uns statt, warum ist Gier auf Essen ein immer wiederkehrendes Thema? Um den Körper richtig zu behandeln müssen wir uns eine spezielle Ernährung angewöhnen, gute Lebensmittel verwenden, Mühe und Arbeit in die Zubereitung stecken, Nahrungsergänzungsmittel zuführen, richtig und ausreichend Sport betreiben, genügend trinken, ausreichend meditieren. Um es kurz zu machen: Wir müssen eine Art von Arzt werden, uns um die Gesundheit kümmern, nicht nur einfach Dinge in die Futterlucke schütten. Die Augen zu leeren, das ist einfach. Schließen Sie die Augen, versuchen Sie, ohne das Sehorgan kürzere und längere Zeiträume zu überbrücken. Nicht alles, was Sie im Fernsehen und in den Medien sehen ist echt, meist wird Ihnen etwas vorgegaukelt, die schöne neue Welt der Bildschirme ist sowieso surreal. Wie lange halten Sie es ohne Ihre Augen aus? Der Weg ist das Ziel, hin zur grossen Leere! In den den Räumen zwischen den Welten, selbst bei den Abgründen der Leere, nehmen die Wesen das Licht wahr - Buddha - Ehrenname des indischen Philosophiestifters Siddhartha Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de | |||
| 051-Buddhismus im Alltag - Das fühlt sich nicht gut an... | 20 Dec 2021 | 00:01:17 | |
... ich muss etwas tun! Kennen Sie diesen Satz, haben Sie ihn schon mal selbst gedacht? Oder so ähnlich, die Äußerungen, dass sich etwas ändern muss? Wir alle haben Dinge, Angewohnheiten oder Macken, die wir nicht an uns mögen, die uns über die Zeit stören. Was ist gut, was kann weg? Der Weg ist das Ziel! Es gibt auf Erden kein größeres Glück, als in Frieden zu leben - Buddha - Ehrenname des Siddharta Gautama - 560 bis 480 vor dem Jahr Null Copyright: https://shaolin-rainer.de | |||