Audioreportage Klassismusforschung – Details, episodes & analysis

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Podcast Audioreportage Klassismusforschung

Audioreportage Klassismusforschung

Anna Feder

Science

Frequency: 1 episode/60d. Total Eps: 6

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Diese Audioreportage begleitet den Scoping-Workshop „Klassismusforschung: InterdisziplinĂ€re AnsĂ€tze und Zukunftsperspektiven“, der im Februar 2025 in Hannover stattfand und von der VolkswagenStiftung gefördert wurde. Der Scoping Workshop brachte Wissenschaftler*innen aus verschiedenen Disziplinen, zivilgesellschaftliche Akteure und Erfahrungsexpert*innen zusammen, um eine Klassismusforschung zu fördern, die interdisziplinĂ€r, intersektional, partizipativ und praxisrelevant ausgerichtet ist.
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#1 - Die vergessene Diskriminierungsform - Klassismusforschung im Aufbruch

Season 1 · Episode 1

vendredi 9 mai 2025 ‱ Duration 10:41


In der ersten Folge spreche ich mit Francis Seeck und Marie Kottwitz, den Organisator*innen des Scoping Workshops Klassismusforschung.

Warum wird zu Klassismus bislang so wenig geforscht, obwohl viele Menschen davon betroffen sind? Welche Perspektiven stehen im Mittelpunkt des Workshops? Und wie lĂ€sst sich Klassismusforschung so gestalten, dass sie vielfĂ€ltige Perspektiven berĂŒcksichtigt, verschiedene Disziplinen verbindet und fĂŒr die Praxis relevant ist?

Marie Kottwitz gibt uns einen Überblick ĂŒber die historische Entstehung des Begriffs Klassismus. Wo und wann wurde der Begriff Klassismus eigentlich zum ersten Mal verwendet?


Francis Seeck ist Professor*in für Theorien und Handlungslehre der Sozialen Arbeit mit Schwerpunkt Demokratie- und Menschenrechtsbildung an der Technischen Hochschule Nürnberg. Seecks Arbeitsschwerpunkte sind Klassismuskritik, politische Bildung, Antidiskriminierung und menschenrechtsorientierte Soziale Arbeit. Seit 2010 arbeitet Seeck als Antidiskriminierungstrainer*in und politische*r Bildner*in.


Marie Kottwitz ist Sozialarbeiterin (M. A.) und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm. Ihre Schwerpunkte sind (queer-)feministische Soziale Arbeit und klassismuskritische Perspektiven.


Idee und Konzept, Interviewerin, Sprecherin, Ton, Schnitt / Postproduktion, Cover-Design: Anna Feder



Podiumsdiskussion: Queerfeministische Impulse fĂŒr eine Intersektionale Klassismusforschung. Mit Martina Witte, Brigitte Theißl und Tanja Abou

mercredi 30 avril 2025 ‱ Duration 56:53

Der Diskurs um Klassismus wurde maßgeblich durch feministische und lesbische Selbstorganisationen geprĂ€gt, wie beispielsweise die Prololesben, die sich Ende der 1980er- und Anfang der 1990er-Jahre in der westdeutschen Frauen- und Lesbenbewegung organisierten, um sich ĂŒber Klassismuserfahrungen auszutauschen und ins Handeln zu kommen.

Doch wie hat sich der Diskurs im Laufe der Jahre weiterentwickelt? Welche Rolle spielen queerfeministische Perspektiven heute im Diskurs um Klassismus?

In der Podiumsdiskussion kommen drei Expert:innen zusammen, die alle an der Schnittstelle von queerfeministischen Perspektiven und Klasse aktiv sind:

Martina Witte, Autorin, Diplompsychologin, Aktivistin, die seit 1988 im Film- und Fernsehbereich tÀtig ist;

Brigitte Theißl, Journalistin und Erwachsenenbildnerin, die leitende Redakteurin des feministischen Magazins "an.schlĂ€ge" ist; sowie

Tanja Abou, queere Poverty-Class-Akademikerin, Social-Justice-Trainerin, Careleaverin, systemische Therapeutin, DJ und Kinderbuchautorin. Klassismus ist der Schwerpunkt ihrer politischen Bildungsarbeit.

Moderiert wird die Podiumsdiskussion von Marie Kottwitz.

Die Podiumsdiskussion fand im Rahmen des Scoping Workshops: Klassismusforschung statt, bei dem Wissenschaftler:innen aus verschiedenen Disziplinen, zivilgesellschaftliche Akteur:innen und Erfahrungsexpert:innen zusammenkamen, um eine Klassismusforschung zu fördern, die interdisziplinÀr, intersektional, partizipativ und praxisrelevant ausgerichtet ist. Der Workshop fand im Februar 2025 in Hannover statt und wurde von der VolkswagenStiftung gefördert.


Moderation: Marie Kottwitz

Cover-Design: Anna Feder


Die Bilder auf den Covers sind im Rahmen des Scoping Workshops entstanden oder lizenzfrei von unsplash.


#2 - Wohnungslosigkeit nimmt zu! – Was kann Klassismusforschung dagegen tun?

mercredi 28 mai 2025 ‱ Duration 16:23

„Zelte, die am Straßenrand aufgebaut wurden, werden gerĂ€umt, Menschen werden aus der Innenstadt vertrieben (
) Wohnungslosigkeit hat strukturelle Ursachen. Der Kern dieser strukturellen Ursache liegt darin, dass Wohnungen eine Ware sind.“ – Claudia Steckelberg.

Was passiert politisch – vor allem wohnungspolitisch?
Welche Verantwortung wird ĂŒbernommen – und wo wird sie weggeschoben?
Was braucht es, um Wohnungslosigkeit zu beenden?
Und welchen Beitrag kann die Klassismusforschung dazu leisten?

DarĂŒber spreche ich im ersten Teil dieser Folge mit Claudia Steckelberg.
Im zweiten Teil dieser Folge spreche ich mit der Aktivistin Regina Amer aus Wien. Gemeinsam mit ihrer Tochter hat sie das Projekt "Hope Austria" gegrĂŒndet. Regina Amer gibt uns einen Einblick in ihr Projekt.



#3 - Klassismuskritik und Bildungsgerechtigkeit

Season 1 · Episode 3

vendredi 11 juillet 2025 ‱ Duration 24:39

In der dritten Folge geht es um Klassismuskritik und Bildungsgerechtigkeit – darĂŒber spreche ich mit:


Ann-Kristin Kolwes ist Erstakademikerin und engagiert sich seit 2014 fĂŒr das Thema Bildungsgerechtigkeit – mit den Schwerpunkten wissenschaftliche Karrierewege und Hochschule. Sie ist Koordinatorin des Programms Erste Generation Promotion Mentoring an der UniversitĂ€t zu Köln sowie GrĂŒndungs- und Vorstandsmitglied von Erste Generation Promotion e.V.


Jasmin Friese ist Erstakademiker*in und arbeitet bei der gemeinnĂŒtzigen Organisation ArbeiterKind.de, die SchĂŒler*innen und Studierende aus nicht-akademischen Familien auf ihrem Bildungsweg unterstĂŒtzt.


Lucas Alt ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der UniversitĂ€t Trier im Fach Literaturwissenschaft und im Bereich Literaturdidaktik. Einer seiner Forschungsschwerpunkte ist: Literatur und Ökonomie.


Ali Konyali  arbeitet als Migrationsforscher am DeZIM-Institut, ist Gastprofessor an der UniversitĂ€t der KĂŒnste Berlin und außerdem leidenschaftlicher Rapper sowie Rap-PĂ€dagoge.


Idee und Konzept, Interviewerin, Sprecherin, Ton, Schnitt/ Postproduktion, Cover-Design: Anna Feder


#4 - Klassismus in der Jugendhilfe – und wie Klassismus sich in Körpern einschreibt

Season 1 · Episode 4

mercredi 1 octobre 2025 ‱ Duration 10:04

Im ersten Teil der Folge geht es um: 

Klassismus in der Jugendhilfe. 

Wer sind Careleaver*innen und inwiefern sind Careleaver*innen von Klassismus betroffen?  

Zu hören sind: Laura BrĂŒchle und Tanja Abou. 


Laura BrĂŒchle ist Referentin fĂŒr den Careleaver e. V. (Selbstvertretung von Menschen aus der Jugendhilfe). Sie ist selbst Careleaverin und arbeitet viel mit Themen der Jugendhilfe und sozialer (Un-)Gleichheit. Außerdem studiert sie im Master Soziale Arbeit. 


Tanja Abou ist queere Poverty-Class-Akademikerin, Social-Justice-Trainerin, Careleaverin, systemische Therapeutin, DJ und Kinderbuchautorin. Klassismus ist der Schwerpunkt ihrer politischen Bildungsarbeit. Zurzeit ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der UniversitÀt Hildesheim an der ersten Langzeitstudie zum Thema Leaving Care in Deutschland beteiligt.


Wie formt Klassismus Körper? Und wie wird Klassismus performt? Mit diesen Fragen beschÀftigt sich die Dramaturgin und Kuratorin Sandra Noeth, die im zweiten Teil der Folge zu hören ist.


Sandra Noeth ist Professorin an der UniversitĂ€t der KĂŒnste in Berlin. Sie beschĂ€ftigt sich vorwiegend mit ethischen und politischen Perspektiven auf Körperpraxis und -theorie und mit Dramaturgie im Kontext von zeitgenössischer Choreografie und Performance. Einer ihrer Forschungsschwerpunkte ist: Körper unter strukturellen Gewalterfahrungen. 

Klassistische Zumutungen der BĂŒrgergeldreform – Ein offener Brief

Episode 5

mardi 24 fĂ©vrier 2026 ‱ Duration 08:49

Vor ziemlich genau einem Jahr fand der Scoping Workshop Klassismusforschung statt. Daraus hat sich das Netzwerk Klassismusforschung gegrĂŒndet – und dieses hat nun einen offenen Brief gegen die klassistischen Zumutungen der BĂŒrgergeldreform veröffentlicht.

In dieser Folge spreche ich mit Francis Seeck ĂŒber den offenen Brief und die geplante BĂŒrgergeldreform. Inwiefern haben sich in den letzten Monaten klassistische Narrative und Zuschreibungen gegenĂŒber BĂŒrgergeldempfĂ€nger*innen verschĂ€rft? Was steht im Entwurf der geplanten Grundsicherung? Und was ist aus klassismuskritischer Perspektive besonders dramatisch an diesem Gesetzesentwurf?


Link zum offenen Brief gegen die klassistischen Zumutungen der BĂŒrgergeldreform: https://innn.it/klassistischezumutungen


Francis Seeck ist Professor*in für Theorien und Handlungslehre der Sozialen Arbeit mit Schwerpunkt Demokratie- und Menschenrechtsbildung an der Technischen Hochschule Nürnberg. Seecks Arbeitsschwerpunkte sind Klassismuskritik, politische Bildung, Antidiskriminierung und menschenrechtsorientierte Soziale Arbeit. Seit 2010 arbeitet Seeck als Antidiskriminierungstrainer*in und politische*r Bildner*in.






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