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Explore every episode of the podcast Alles gesagt?
Dive into the complete episode list for Alles gesagt?. Each episode is cataloged with detailed descriptions, making it easy to find and explore specific topics. Keep track of all episodes from your favorite podcast and never miss a moment of insightful content.
| Title | Pub. Date | Duration | |
|---|---|---|---|
| Hörtipp: Friedrich Merz. Sein langer Weg zur Macht | 05 Mar 2025 | 00:01:42 | |
Hören Sie unseren neuen Doku-Podcast "Friedrich Merz: Sein langer Weg
zur Macht" unter www.zeit.de/merz und in Ihrer Podcast-App.
Privatjets, Tabubrüche und ein großes Comeback. Friedrich Merz ist kein
Politiker wie jeder andere. Und nun wird er Deutschlands nächster
Kanzler. Aber was treibt ihn an? Und kann man ihm vertrauen?
Seit dem 15.01.2025 sind Teile des Archivs von Alles gesagt? nur noch
exklusiv mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT zu hören – auf
zeit.de, auf Apple Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo
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| Früher Zugang und Bonusfolgen mit Abo | 26 Mar 2025 | 00:01:50 | |
"Alles gesagt?" bietet ab sofort in unregelmäßigen Abständen Bonusfolgen
an – exklusiv für Hörerinnen und Hörer, die ein ganz normales Digitalabo
oder das neue Podcastabo der ZEIT haben. Heute beginnen wir mit der
deutschen KI-Übersetzung des Gesprächs mit David Remnick, dem
Chefredakteur des "New Yorker", die wir auf vielfachen Wunsch
angefertigt haben. Das frei zugängliche englische Original haben wir
bereits am 21. Februar veröffentlicht.
Unsere Abonnentinnen und Abonnenten können außerdem die normalen Folgen
von "Alles gesagt?" in Zukunft eine Woche früher hören. Nach sieben
Tagen öffnen wir sie dann für alle. Mit diesem Early-Access-Angebot
starten wir in den kommenden Tagen.
Wir bedanken uns herzlich bei allen, die unsere Arbeit mit einem
Abonnement unterstützen. Damit lassen sich nicht nur ältere Folgen aus
den frühen "Alles-gesagt"-Jahren hören, sondern auch die Dokupodcasts
der ZEIT – wie etwa "White", "Elena" oder "Friedrich Merz. Sein langer
Weg zur Macht". Und eine monatliche Bonusfolge von ZEIT Verbrechen.
Wenn Sie über Apple Podcasts oder Spotify hören, können sie das Abo in
der App direkt abschließen. Hier gibt es weitere Informationen.
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| Hörtipp "Nur eine Frage": Do I really exist, Anil Seth? | 16 Sep 2025 | 01:12:37 | |
Im neuen ZEIT-Podcast Nur eine Frage stellt Jochen Wegner, Chefredakteur
der ZEIT, einfache, aber grundlegende Fragen, die viele von uns
umtreiben, auf die eine klare Antwort oft schwer zu finden ist. Er
befragt die bestmögliche Expertin, den bestmöglichen Experten, den er
für das jeweilige Thema finden konnte – so lange, bis er eine definitive
Antwort bekommt.
In der ersten Folge von Nur eine Frage stellen wir dem britischen
Neurowissenschaftler Anil Seth eine der grundlegendsten Fragen
überhaupt: "Gibt es mich wirklich?".
Anil Seth wurde 1972 in Oxford geboren. Seit über 20 Jahren erforscht
der Neurowissenschaftler das Phänomen des Bewusstseins. In seinem Buch
Being You - A New Science of Consciousness hat er seine Theorie des
Bewusstseins erläutert. Grundgedanke von Seths Bewusstseinstheorie ist:
Das Gehirn beobachtet die Welt nicht passiv, sondern es ist genau
umgekehrt: Es erschafft sich aktiv die Welt. Seth nennt das
"kontrollierte Halluzinationen".
Aber was passiert, wenn das Gehirn in Narkose gesetzt wird? Ist
Bewusstsein ein Kontinuum oder ist es entweder an oder aus? Außerdem hat
Anil Seth sich viele Gedanken über die Seele gemacht und ob KI-Systeme
wie ChatGPT schon über ein Selbstbewusstsein verfügen.
Seine abschließende Antwort auf die zentrale Frage des Podcasts, ob "Ich
wirklich existiere" lautet: "Nein. Aber …"
Aber, weil: Das Ich ist nicht wie ein Stein oder ein Tisch. Aber es ist
dennoch so real wie beispielsweise die Farben. Eigentlich gibt es auch
sie nicht, sondern nur elektromagnetische Strahlung. Trotzdem sehen wir
Farben. Genauso ist es mit dem Ich.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Jens Lubbadeh
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an n1f@zeit.de.
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| Hörtipp "Nur eine Frage": Können Maschinen denken, Richard Socher? | 03 Oct 2025 | 01:16:30 | |
Im neuen ZEIT-Podcast Nur eine Frage stellt Jochen Wegner, Chefredakteur
der ZEIT, einfache, aber grundlegende Fragen, die viele von uns
umtreiben, auf die eine klare Antwort oft schwer zu finden ist. Er
befragt die bestmögliche Expertin, den bestmöglichen Experten, den er
für das jeweilige Thema finden konnte – so lange, bis er eine definitive
Antwort bekommt.
Alle Folgen von Nur eine Frage finden Sie hier und auf allen gängigen
Podcast-Plattformen.
Nach den spektakulären Fortschritten, die Large Language Models (LLMs)
wie ChatGPT in den vergangenen Jahren gemacht haben, könnte man schon
ein denkendes Wesen in der Maschine vermuten. Ist da mehr als nur ein
Computerprogramm? In der dritten Folge von Nur eine Frage wollen wir von
KI-Forscher Richard Socher wissen: "Können Maschinen denken?"
Richard Socher ist ein Pionier der KI-Forschung. Seine
Veröffentlichungen haben die Entwicklung der LLMs stark beeinflusst.
Seine Dissertation aus dem Jahr 2016 führte rekursive neuronale
Netzwerke für die Sprach- und Bildverarbeitung ein – zu einer Zeit, als
neuronale Netzwerke als Sackgasse galten – heute sind sie die Grundlage
dessen, was populär als künstliche Intelligenz gehandelt wird. Richard
Socher hat das Prompt Engineering erfunden, also die Eingabe von frei
formulierbaren Sätzen, die heute Standard ist bei der Bedienung von
Large Language Models wie ChatGPT. Socher zählt zu den meistzitierten
KI-Forschern.
Im Gespräch erklärt Socher, warum er "computo, ergo sum" – ich rechne,
also bin ich – für eine brauchbare Definition von Denken hält und
weshalb LLMs mehr sind als nur "stochastische Papageien". Socher:
"Letztlich haben auch Menschen ein Sprachmodell irgendwo im Gehirn."
Nach Ansicht des Forschers ist es problematisch, Intelligenz zu sehr aus
menschlicher Sicht zu definieren und zum Maßstab für KI zu nehmen. Die
KI sieht Socher überall dort im Vorteil, wo sich Ergebnisse simulieren
und verifizieren lassen – ob das Spiele wie Schach oder Go sind oder die
Mathematik. Genau in diesen Bereichen sagt Socher spektakuläre Erfolge
der KI für die nächsten Jahre voraus.
Die Allgemeine Generative Intelligenz (AGI), die von vielen KI-Firmen
und -Wissenschaftlern angestrebt wird, definiert Socher als System mit
vielen Fähigkeiten, die sich an denen des Menschen orientieren. Das von
ihm mit erfundene Prompt Engineering sieht er als wichtigen Schritt auf
dem Weg zu dieser Superintelligenz. Nächste, wichtige Meilensteine
wären, dass KIs anfangen, sich selbst zu verbessern und die Grenzen der
menschlichen Wahrnehmung und Intelligenz überwinden. Bislang allerdings
würden KIs mit menschlicher Sprache trainiert und mit menschlichen Tests
gemessen, was zwangsläufig an Grenzen stoßen werde. Der Ausweg:
Simulation, Verifikation und neue Sensorik – damit KI über den
menschlichen Horizont hinaus wahrnehmen und handeln kann.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Jens Lubbadeh
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an n1f@zeit.de.
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| Ankündigung: Archiv und Bonusfolgen von "Alles gesagt?" mit Abo | 11 Jan 2026 | 00:01:38 | |
In einigen Tagen werden wir das Archiv von "Alles gesagt?" und vielen
weiteren Podcasts der ZEIT exklusiv für unsere Abonnenten zugänglich
machen.
Die drei aktuellsten Folgen bleiben kostenlos und frei verfügbar. Alle
älteren Folgen können Sie künftig mit einem Digital- oder Podcastabo der
ZEIT hören, unter www.zeit.de/allesgesagt, auf Apple Podcasts oder
Spotify.
Wenn Sie noch kein Abo haben, können Sie unter www.zeit.de/podcastabo
ein kostenloses Probeabo bestellen. Nach der Probephase kostet es 4,99
Euro im Monat. Sie erhalten damit nicht nur Zugriff auf das komplette
Podcastarchiv der Zeit, sondern auch auf regelmäßige Bonusfolgen von
"OK, America?", "Das Politikteil", "Verbrechen" und weiteren Podcasts.
Auch bei "Alles gesagt?" bekommen Sie zusätzliche Inhalte wie
KI-Übersetzungen von englischen Originalfolgen. Außerdem können Sie mit
dem Abo unsere teils preisgekrönten Podcastserien wie "Irma. Das Kind
aus Srebrenica" oder "Friedrich Merz: Sein langer Weg zur Macht" hören.
Wenn Sie die ZEIT nicht nur hören, sondern auch lesen wollen, können Sie
außerdem unter www.zeit.de/mehr-hoeren unser Digitalabo ebenfalls
kostenlos für einen Monat testen.
Wenn Sie bereits ein Abo haben, können Sie es direkt in Ihrer App mit
Apple Podcasts oder Spotify verbinden und wie gewohnt weiterhören.
Bei Fragen und Problemen schreiben Sie uns gerne an kontakt@zeit.de.
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| Lavinia Heisenberg, müssen wir Einstein neu denken? | 02 Jul 2026 | 05:41:54 | |
Sie gehört zu den profiliertesten Gravitationsforscherinnen ihrer
Generation und befasst sich mit den größten Fragen der Physik: Wie
funktioniert das Universum – und reicht Einsteins Relativitätstheorie
wirklich aus, um es zu beschreiben? Jetzt ist die Physikerin Lavinia
Heisenberg zu Gast im unendlichen Podcast. Sie spricht über ihre
Forschung zur Schwerkraft, neue Perspektiven auf Einstein und darüber,
ob Gravitonen womöglich eine Masse haben.
Im Gespräch erzählt Heisenberg, wie früh ihre Faszination für den Kosmos
begann. Als Kind sei der Mond für sie eine Konstante gewesen, er habe
sie durch verschiedene Lebensphasen und die vielen Umzüge begleitet, die
sie damals erlebte. Früh stand für sie fest, dass sie Astronautin werden
wollte. Beinahe wäre der Traum in Erfüllung gegangen: Sie bewarb sich
für das ESA-Astronautenprogramm und kam unter die letzten 30.
Außerdem geht es um Heisenbergs Wissenschaft – um Gravitation, um die
Grenzen bestehender Theorien und um ihre Lust, diese neu zu denken.
Lavinia Heisenberg studierte Physik in Heidelberg, nachdem sie zuvor
auch Medizin und Psychologie in Betracht gezogen hatte. Sie hat in
vielen verschiedenen Ländern geforscht, spricht sechs Sprachen fließend
und sagt selbst, dass man in jeder Sprache die Welt mit anderen Augen
sieht.
Heisenberg spricht auch über ihren Weg durch eine Wissenschaft, in der
Frauen bis heute unterrepräsentiert sind. Weil an ihrer Schule kein
Physik-Leistungskurs zustande kam, musste sie sich zu Beginn des
Studiums vieles selbst erarbeiten. Sie erzählt von Professoren, die ihr
vom Fach abrieten. Aufhalten ließ sie sich davon nicht: Sie beendete ihr
Studium als eine der Besten ihres Jahrgangs. Für schlechte Tage greift
sie noch immer zu ihrer »Mondtherapie«, wie sie die Methode selbst
lachend im Podcast nennt. Nach fünf Stunden und 43 Minuten beendet sie
das Gespräch, denn das darf bei »Alles gesagt?« nur die Gästin.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank
Freie Mitarbeit: Svenja Heinrichs
Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick
Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an:
allesgesagt@zeit.de.
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| Katja Hoyer, wie zerbricht eine Demokratie? | 18 Aug 2026 | 05:31:02 | |
Sie ist eine der bekanntesten deutschen Historikerinnen und gilt in
ihrer Wahlheimat Großbritannien als Deutschlanderklärerin. Sie wird
immer dann besonders aufmerksam gelesen, wenn es um die Frage geht, wie
Demokratien ins Wanken geraten. 2026 hat sie ein Buch zur Weimarer
Republik veröffentlicht, in dem sie von der jungen Demokratie und deren
Fall in den Nationalsozialismus erzählt. Jetzt ist Katja Hoyer zu Gast
im unendlichen Podcast.
Im Gespräch erklärt sie, welche Lehren wir heute aus der Weimarer
Republik ziehen können – und welche nicht. Sie erzählt, wie politische
Radikalisierung nicht im Abstrakten, sondern im Alltag beginnt, und
fragt, warum Menschen, die vorher eher unpolitisch waren, sich
autoritären Bewegungen zuwenden. Ihr Buch »Weimar: Glanz und Grauen der
deutschen Geschichte« berichtet auch anhand der Tagebücher des Weimarer
Bürgers Carl Weirich von diesen Prozessen.
Katja Hoyer spricht auch über das Thema, mit dem sie international
bekannt wurde: ihre Forschung zur DDR. Sie selbst ist 1985 in der
ehemaligen Wilhelm-Pieck-Stadt Guben in der DDR geboren. Ihr Vater war
Offizier in den Luftstreitkräften der NVA und Elektroingenieur, ihre
Mutter Lehrerin. Sie berichtet von ihrer Schulzeit in Brandenburg, von
ihrem »Dickschädel«, der ihr schon als Schülerin Ärger einbrachte, und
davon, wie sie sich mit Harry Potter und BBC-Hörspielen selbst Englisch
beibrachte. Heute lebt und schreibt sie in Großbritannien. Und berät
König Charles in britisch-deutschen Fragen.
Katja Hoyers Buch »Beyond the Wall«, in Deutschland 2023 unter dem Titel
»Diesseits der Mauer« erschienen, wurde in ihrer Wahlheimat viel gelesen
und in Deutschland kontrovers diskutiert. Im Podcast spricht sie über
ihre Methode, Geschichte nicht als Abfolge politischer Ereignisse,
sondern über die Lebenswirklichkeiten einzelner Menschen zu erzählen –
und warum das mitunter Diskussionen auslöst.
Nach 5 Stunden und 31 Minuten beendet Katja Hoyer das Gespräch, denn das
darf bei »Alles gesagt?« nur die Gästin.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank
Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick
Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an:
allesgesagt@zeit.de.
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| Maren Kroymann, was ist guter Humor? | 30 Jul 2026 | 05:36:55 | |
Sie ist Schauspielerin und Kabarettistin, Musikerin und Entertainerin.
Einem Millionenpublikum wurde sie durch die TV-Serie »Oh Gott, Herr
Pfarrer« bekannt, später war sie die Hauptdarstellerin in den nach ihr
benannten Comedyserien »Nachtschwester Kroymann« und »Kroymann«. Und
jetzt ist Maren Kroymann zu Gast im unendlichen Podcast.
Maren Kroymann wurde 1949 im niedersächsischen Walsrode geboren und ist
in Tübingen aufgewachsen. Ihr Vater war Professor für Klassische
Philologie, ihre Mutter Romanistin. In den 1970er-Jahren zog sie nach
West-Berlin und studierte auf Lehramt; 1977 bestand sie das Erste
Staatsexamen. Mit ihrem Bühnenprogramm »Auf du und du mit dem
Stöckelschuh« wurde Maren Kroymann 1982 dem Kabarettpublikum bekannt,
von 1985 an trat sie regelmäßig in der legendären TV-Kabarettsendung
»Scheibenwischer« auf. Sie wurde mehrfach mit dem Grimme-Preis und mit
dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Ihr wurden das
Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland und der
Verdienstorden des Landes Berlin verliehen.
Mit Christoph Amend und Jochen Wegner spricht Maren Kroymann über ihren
Weg auf die Bühne und die Rollen ihres Lebens, über Humor und Feminismus
– und über die Leihmutterschaftsdebatte, die der Politiker Jens Spahn
ausgelöst hat. Sie erinnert sich an ihre schwäbische Heimat, an prägende
Aufenthalte in Paris und in den USA – und an ihr Coming-out in den
1990er-Jahren. Außerdem erzählt sie, wie sie während ihres Studiums in
den 1970er-Jahren wegen ihrer politischen Haltung von konservativen
Professoren auf eine »schwarze Liste« gesetzt wurde.
Nach 5 Stunden und 37 Minuten beendet Maren Kroymann das Gespräch, denn
das darf bei »Alles gesagt?« nur die Gästin.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank, Sophia Hubel
(Freie Mitarbeit)
Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick
Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an:
allesgesagt@zeit.de.
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| Sebastian Fitzek, wie schreibt man einen Thriller? (Teil 2) | 18 Jun 2026 | 06:25:39 | |
Er zählt mit mehr als 20 Millionen verkauften Büchern zu den
erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftstellern unserer Zeit. Und er
ist der einzige Gast in der Geschichte von Alles gesagt?, dessen Folge
nicht von ihm selbst, sondern vom Veranstaltungsort beendet wurde – nach
drei Stunden und 39 Minuten. Nach der denkwürdigen Aufzeichnung in der
Elbphilharmonie ist Sebastian Fitzek jetzt wie versprochen zurück –
diesmal im Audimax der Universität Hamburg, im Rahmen der Langen Nacht
der ZEIT, live vor 1.200 Gästen.
2026 feiert Sebastian Fitzek sein 20. Jubiläum als Autor. Am 3. Juni
2006 erschien sein Debüt Die Therapie, mittlerweile hat er mehr als 30
Bücher veröffentlicht. Im Gespräch berichtet er, was seit dem Abbruch in
der Elbphilharmonie geschehen ist – von der Veröffentlichung seines
Thrillers Der Nachbar und seinem Gastauftritt bei Gute Zeiten, schlechte
Zeiten über seinen Ausflug ins Horrorgenre mit dem gemeinsam mit Annika
Strauss geschriebenen Roman REM bis hin zu den beiden großen
Jubiläumsshows in der Berliner Waldbühne – zwei, weil die Nachfrage so
groß war.
Fitzek spricht außerdem über seine Erfahrungen als Vater von fünf
Kindern – über Bildschirmzeit, Social Media und das Schul- und
Bildungssystem. Er beobachtet die wachsende Polarisierung in Deutschland
mit Sorge und erklärt, warum er es mutig findet, wenn Künstler wie Bruce
Springsteen oder Herbert Grönemeyer sich politisch positionieren – und
warum er selbst sich lieber zurückhält.
Gemeinsam mit dem Publikum plottet Fitzek live einen Thriller und gibt
dabei Einblicke in sein Handwerk: wie er Ideen über Jahre entwickelt,
warum er allen Versuchungen der Marktforschung widersteht – und dass er
bei jedem neuen Buch immer noch Zweifel hat, ob es gut genug ist. Er
verteidigt den inhabergeführten Buchhandel. Und er beschreibt seine
Treue zu Berlin – obwohl er 40 Jahre gebraucht hat, um die Stadt zu
mögen.
Sebastian David Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren und ist in der
Charlottenburger Siedlung Eichkamp aufgewachsen. Er studierte Jura,
promovierte im Urheberrecht und machte Karriere im Privatradio als
Chefredakteur und Programmchef mehrerer Sender, bevor er sich ganz dem
Schreiben widmete. Neben Thrillern hat Sebastian Fitzek auch
Kinderbücher und Komödien geschrieben. Für seine Psychothriller wurde er
unter anderem mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur
ausgezeichnet.
Nach sechs Stunden und 25 Minuten spricht Sebastian Fitzek schließlich
das im ersten Teil vereinbarte Schlusswort: »Löschkanone«.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank, Sophia Hubel
Freie Mitarbeit: Svenja Heinrichs
Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick
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| Scott Galloway, how broken is the American dream? | 28 May 2026 | 02:01:18 | |
Scott Galloway is an entrepreneur, professor, bestselling author,
investor, and podcast host. Over the past decades, he has founded
several companies, taught brand strategy, and become one of the most
prominent public commentators on technology, business, and society. Now
he was live on stage of the never-ending podcast, on the sidelines of
the OMR Festival in Hamburg.
Scott Galloway grew up in California as the son of two immigrants and
was raised largely by his mother, a secretary, after his father left the
family. He describes his childhood as »remarkably unremarkable«: there
was little money, but also a society that, in his telling, still gave
ordinary children a real chance to build an extraordinary life.
At school and university, Galloway was not a prodigy. He says he had
average grades, initially failed to get into UCLA, appealed the
decision, was admitted as a »native son of California«, and graduated
with a GPA of 2.27. After a short and, by his own account, uneasy stint
at Morgan Stanley, he went to business school, discovered brand
strategy, and founded the consulting firm Prophet — the first of several
companies that made him wealthy and, as he openly recounts, twice
brought him back to losing that wealth again.
Today, Scott Galloway is one of the most visible commentators on
technology, business, and masculinity. In this conversation, he speaks
about the social damage caused by online platforms, the opportunities
and illusions of American capitalism, the risks and promises of
artificial intelligence, and the reasons why he believes drugs like
GLP-1 may change society even more profoundly than AI.
After two hours and one minute, Scott Galloway ends the conversation, as
only the guest can do so on Alles gesagt?.
Production: Pool Artists
Editors: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank
Additional Research: Svenja Heinrichs
Guest Management: Paula Georgi, Anna Vahldick
Questions, criticism, suggestions? Write to: allesgesagt@zeit.de
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| Nicole Büttner-Thiel, ist die FDP noch zu retten? | 12 Feb 2026 | 05:33:43 | |
Sie ist ein deutscher KI-Star und seit Mai 2025 Generalsekretärin der
FDP. Nicole Büttner-Thiel hat das KI-Unternehmen Merantix Momentum
gegründet und wurde vom Weltwirtschaftsforum in Davos als "Digital
Leader of Europe" ausgezeichnet. Als Generalsekretärin will sie die FDP
"zur modernsten und innovativsten Partei Deutschlands" machen – und
setzt dafür auch auf künstliche Intelligenz in der Parteiarbeit.
Im unendlichen Podcast erläutert Nicole Büttner-Thiel, warum sie sich in
einer für ihre Partei kritischen Zeit für den organisierten Liberalismus
engagiert. Sie berichtet von ihrem turbulenten Karrierestart bei einem
Pariser Hedgefonds exakt am Tag der Lehman-Brothers-Pleite und von ihrer
Arbeit mit einem Nobelpreisträgern im Gebiet von großen Auktionen.
Heute betreibt ihre Firma in Berlin den größten KI-Campus Europas, um
Talente und Innovationen zu vernetzen. Büttner-Thiel besitzt drei Pässe
– den deutschen, den jamaikanischen und den schweizerischen – und
plädiert für ein Menschenbild, das auf Freiheit, Eigenverantwortung und
Aufstiegschancen setzt.
Geboren wurde sie 1985 in Ludwigshafen am Rhein als Tochter eines
deutschen Arztes und einer jamaikanischen Hebamme. Sie wuchs im
badischen Langensteinbach auf und begann bereits mit 17 Jahren ihr
Studium der Wirtschaftswissenschaften in St. Gallen, bevor es sie nach
Stanford, Stockholm und Paris zog.
Im Podcast erzählt Büttner-Thiel von ihrer Leidenschaft für Sprachen –
sie beherrscht sechs Idiome – und ihrer großen Liebe zu französischem
Käse. Sie berichtet zudem, wie sie beinahe eine Studenten-WG mit ihrem
Vater gegründet hätte. Sie beendet das Gespräch nach 5 Stunden und 33
Minuten. Denn das darf bei "Alles gesagt?" nur die Gästin.
Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail
an allesgesagt@zeit.de.
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| Deutsche KI-Übersetzung: T.C. Boyle, gibt es noch Hoffnung? | 09 Jan 2026 | 02:38:15 | |
Thomas Coraghessan Boyle schrieb populäre Bücher wie „World’s End“,
„América“, „Dr. Sex“, „Wassermusik“, „Willkommen in Wellville“ und,
bisher nur in Deutschland veröffentlicht, „No Way Home“. Seine Werke
wurden in zwei Dutzend Sprachen übersetzt, einige davon verfilmt.
Dies ist die KI-Übersetzung des englischen Originalgesprächs. Sie ist
nur für Podcast-Abonnenten der ZEIT zugänglich. Ein kostenloses
Probeabonnement gibt es bei https://www.zeit.de/podcastabo.
T.C. Boyle wurde in New York geboren und wuchs in prekären Verhältnissen
auf: Beide Eltern, Einwanderer aus Irland, waren Alkoholiker; in seiner
Jugend hatte er selbst mit Drogenproblemen zu kämpfen und schaffte nur
mit Mühe seinen Schulabschluss. Während seiner Studienzeit entdeckte er
die Liebe zum Schreiben.
Boyle arbeitete zunächst als Lehrer an seiner alten Problemschule, um
dem Einsatz als Soldat im Vietnamkrieg zu entgehen. Seine erste
veröffentlichte Kurzgeschichte über seine Erlebnisse mit dem
Heroinkonsum sicherte ihm einen Platz im angesehenen „Writers’ Workshop“
an der University of Iowa. Dort waren unter anderem John Irving und John
Cheever seine Lehrer.
Boyle promovierte über die englische Literatur des 19. Jahrhunderts,
seine Promotionsschrift war jedoch eine Sammlung von Kurzgeschichten,
„Descent of Man“. Kurz darauf erhielt er eine Stelle an der University
of Southern California in Los Angeles, wo er das Programm für kreatives
Schreiben ins Leben rief. Dort unterrichtete er bis zu seiner Rente.
Seit dem Debütroman „Wassermusik“ veröffentlichte T.C. Boyle fast jedes
Jahr einen Roman oder eine Sammlung von Kurzgeschichten. Er lebt mit
seiner Frau Karen Kvashay in Montecito, in der Nähe von Santa Barbara,
und hat drei Kinder.
Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail
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| T.C. Boyle: Is There Still Hope? | 09 Jan 2026 | 02:45:40 | |
Thomas Coraghessan Boyle has written widely read books such as World’s
End, The Tortilla Curtain, Dr. Sex, Water Music, The Road to Wellville
and—so far published only in Germany—No Way Home. His works have been
translated into two dozen languages, and some have been adapted for
film.
This is the the freely accessible original English version of the
podcast. An AI-translated version is available exclusively to ZEIT
podcast subscribers. A free trial subscription is available at
https://www.zeit.de/podcastabo.
T.C. Boyle was born in New York and grew up in precarious circumstances:
both of his parents, immigrants from Ireland, were alcoholics; as a
young man he struggled with drug problems himself and barely managed to
finish school. During his studies, he discovered his love of writing.
Boyle initially worked as a teacher at his former problem school in
order to avoid being drafted into the Vietnam War. His first published
short story, about his experiences with heroin use, secured him a place
in the prestigious Writers’ Workshop at the University of Iowa. Among
his teachers there were John Irving and John Cheever.
Boyle earned a doctorate in nineteenth-century English literature,
although his dissertation was a collection of short stories, Descent of
Man. Shortly thereafter he received a position at the University of
Southern California in Los Angeles, where he founded the creative
writing program. He taught there until his retirement.
Since his debut novel Water Music, T.C. Boyle has published almost every
year—either a novel or a collection of short stories. He lives with his
wife Karen Kvashay in Montecito, near Santa Barbara, and has three
children.
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| Margaret Atwood: How Did The Handmaid’s Tale Come Into Being? | 15 Dec 2025 | 02:20:52 | |
She is one of the most influential writers in the world, and her
best-known novel "The Handmaid’s Tale" became an equally successful
series. Now Margaret Atwood is a guest on the endless podcast.
A German AI translation of this conversation can also be found on the
usual podcast platforms and here on www.zeit.de. It is available to
subscribers only.
She talks about her childhood in the wilds of Canada, about the dreams
she still has today – and about her international breakthrough as a
bestselling author. She reflects on her definition of feminism and on
her hope for a better America: “Donald Trump is in trouble.” She recalls
how it came about that, in 1984, she began writing her dystopian novel
"The Handmaid’s Tale" in West Berlin. The book appeared a year later,
was first adapted for film by Volker Schlöndorff in 1990, and from 2017
onward turned into an award-winning series.
Margaret Atwood was born in 1939 in Ottawa, Canada. She studied at the
University of Toronto and at Harvard, taught literature, and published
poetry and literary criticism. Her first novel, The Edible Woman,
appeared in 1969. To this day she has published more than 60 books; most
recently "Book of Lives: A Memoir of Sorts", even though she never
wanted to write an autobiography.
Margaret Atwood has received numerous awards for her work, among them
the Booker Prize (twice), the Franz Kafka Prize, and the Peace Prize of
the German Book Trade. In the podcast, she remembers the first clothes
she designed for herself as a teenager, speaks about her husband, the
ornithologist and writer Graeme Gibson – and mentions that she still
reads books in German, most recently a volume of Bavarian fairy tales.
After 2 hours and 21 minutes, Margaret Atwood ends the conversation –
for on "Alles Gesagt?", only the guest may do so.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Hannah Schraven, Sophie Hübner, Sophia Hubel, Vincent Mank
Gästemanagement: Jule Tautz, Paula Georgi
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| Deutsche KI-Übersetzung: Margaret Atwood, wie entstand "Der Report der Magd"? | 15 Dec 2025 | 02:12:09 | |
Sie ist eine der einflussreichsten Schriftstellerinnen der Welt, aus
ihrem bekanntesten Roman "Der Report der Magd" wurde eine ebenso
erfolgreiche Serie. Jetzt ist Margaret Atwood zu Gast im unendlichen
Podcast.
Dies ist eine deutsche KI-Übersetzung des englischen Originalgesprächs.
Sie ist nur für Abonnenten abrufbar. Das englische Original ist frei
zugänglich und ebenfalls auf den üblichen Podcastplattformen zu finden.
Sie erzählt von ihrer Kindheit in der wilden Natur Kanadas, von ihren
Träumen, die sie bis heute hat – und von ihrem internationalen
Durchbruch als Bestsellerautorin. Sie spricht über ihre Definition von
Feminismus und über ihre Hoffnung auf ein besseres Amerika: "Donald
Trump ist in Schwierigkeiten." Sie erinnert sich daran, wie es kam, dass
sie 1984 in Westberlin anfing, ihren dystopischen Roman "Der Report der
Magd" zu schreiben, der ein Jahr später erschien, zunächst 1990 von
Volker Schlöndorff verfilmt und von 2017 an in eine Serie verwandelt
wurde, die zahlreiche Preise erhielt.
Margaret Atwood wurde 1939 im kanadischen Ottawa geboren. Sie studierte
an der Universität von Toronto und in Harvard, lehrte
Literaturwissenschaften, veröffentlichte Gedichte und Literaturkritiken.
1969 erschien ihr erster Roman "Die essbare Frau". Bis heute hat sie
mehr als 60 Bücher veröffentlicht, zuletzt erschien "Book of Lives – So
etwas wie Memoiren", obwohl sie nie eine Autobiografie schreiben wollte.
Margaret Atwood wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet, unter anderem
zweimal mit dem Booker Prize, mit dem Franz-Kafka-Preis und mit dem
Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Im Podcast erinnert sie sich an
die ersten Kleider, die sie als Jugendliche selbst entwarf, an ihren
Ehemann, den Ornithologen und Schriftsteller Graeme Gibson – und
erzählt, dass sie bis heute Bücher auf Deutsch liest, zuletzt einen Band
mit bayerischen Märchen.
Nach 2 Stunden und 21 Minuten beendet Margaret Atwood das Gespräch, denn
das kann bei "Alles gesagt?" nur die Gästin.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Hannah Schraven, Sophie Hübner, Sophia Hubel, Vincent Mank
Gästemanagement: Jule Tautz, Paula Georgi
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| Brandon Q. Morris, wie verkauft man zwei Millionen Bücher? | 28 Nov 2025 | 05:19:55 | |
Er ist Science-Fiction-Bestsellerautor und gilt als der "Papst des
Selfpublishing" in Deutschland. Jetzt ist Matthias Matting alias Brandon
Q. Morris zu Gast im unendlichen Podcast. Unter seinem Pseudonym hat er
zwei Millionen Bücher im Selbstverlag verkauft.
Er spricht über die Zukunft des Buchs und die Anfänge des Internets,
über sein Aufwachsen in der DDR und seine Zeit in der NVA, spricht über
seine Leidenschaft für Physik und für "Was wäre wenn"-Literatur – und
erklärt, warum er bis heute "bekennender Optimist" ist.
Matthias Matting wurde 1966 in Luckenwalde geboren, hat in Dresden
studiert und lebt heute in Passau. Sein erstes Berufsziel war, als
Physiker in einem Kernkraftwerk zu arbeiten. In den 1990er Jahren fing
er an, als Wissenschaftsjournalist zu arbeiten. 2014 veröffentlichte er
"Die Selfpublisherbibel", das bis heute als Standardwerk für das
Selbstverlegen von Büchern gilt. 2016 veröffentlichte er seinen ersten
Science-Fiction-Roman, bis heute hat er mehr als 70 Werke unter dem
Pseudonym Brandon Q. Morris geschrieben.
Im Podcast erzählt er, wie er auf die Idee zu seinem Roman kam, in dem
in den 1980er-Jahren in der DDR Ölquellen gefunden werden und das Land
eine Art europäisches Saudi-Arabien wird. Er erklärt sein
Geschäftsmodell als Unternehmer und Schriftsteller, warum seine
Science-Fiction auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht – und wieso
Menschen sich niemals an andere Orte werden beamen können.
Nach 5 Stunden und 20 Minuten beendet Matthias Matting das Gespräch,
denn das kann bei "Alles gesagt?" nur der Gast.
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| Anne Brorhilker, wie funktioniert Cum-Ex? | 13 Nov 2025 | 06:09:52 | |
Sie wurde weltweit bekannt als Ermittlerin im
Cum-Ex-Steuerbetrugsskandal. Jetzt ist die ehemalige Staatsanwältin Anne
Brorhilker zu Gast im unendlichen Podcast.
Im Gespräch erklärt sie das System hinter den Milliarden-Betrugsfällen,
das sie aufgedeckt hat, und welche Widerstände sie dabei zu überwinden
hatte. Sie berichtet von der Geheimsprache der Händler und Begegnungen
mit Kronzeugen, von ihren Erfahrungen mit Banken und deren Anwälten, mit
der deutschen Politik.
Anne Brorhilker erzählt, warum sie im vergangenen Jahr ihre eigene
Entlassung als Beamtin beantragt hat. Heute ist sie Co-Geschäftsführerin
des Vereins Bürgerbewegung Finanzwende und hat soeben ein Buch
veröffentlicht: "Cum/Ex, Milliarden und Moral – Warum sich der Kampf
gegen Wirtschaftskriminalität lohnt". Darin finden sich viele von
Brorhilker selbst – als Stilmittel – geschwärzte Stellen: "Ich darf zu
vielen Dingen nichts sagen."
Anne Brorhilker wurde 1973 in Hamm in Nordrhein-Westfalen geboren. Ihre
Mutter arbeitete als Lehrerin, ihr Vater als Steuerberater und
Wirtschaftsprüfer. Sie spielte leidenschaftlich Querflöte und Klavier –
und plante, Musiklehrerin zu werden, brach das Studium jedoch wegen der
schlechten Berufsaussichten für das Lehramt ab. Die Entscheidung für ihr
Jura-Studium sei spontan gefallen, erzählt sie. Als Staatsanwältin in
Köln arbeitete sie ab 2009 in der Abteilung zur Bekämpfung von
Steuerhinterziehung.
Im Podcast erzählt Anne Brorhilker, dass sie sich am besten mit
Hörbüchern ablenken kann, und dass sie als Jugendliche bei "Aktenzeichen
XY“ nie Angst hatte. Nach 6 Stunden und 9 Minuten beendet Anne
Brorhilker das Gespräch, denn das kann bei "Alles Gesagt?" nur die
Gästin.
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| Cem Özdemir, wie konservativ können die Grünen sein? (Folge vom Oktober 2025) | 24 Oct 2025 | 06:47:38 | |
Er war Parteichef der Grünen und doppelter Bundesminister. Im kommenden
Jahr will er Ministerpräsident seines Heimatlandes Baden-Württemberg
werden: Jetzt ist Cem Özdemir zu Gast im unendlichen Podcast.
Im Gespräch erzählt Özdemir von seinem politischen Aufstieg, von seinen
größten Niederlagen und geplatzten Träumen – und sagt, warum er jetzt
nach langem Zögern aus Berlin nach Stuttgart gegangen ist. Er erinnert
sich an sein Aufwachsen in einer türkischen Arbeiterfamilie im
schwäbischen Bad Urach, erzählt von seinem nicht immer unkomplizierten
Verhältnis zu seiner Partei – und zum Islam.
Er spricht über die Lage der Demokratie in Deutschland und über den
Umgang der demokratischen Parteien miteinander, über den amtierenden
Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann, den Tübinger Oberbürgermeister
Boris Palmer, über Robert Habeck und Joschka Fischer – und erklärt seine
Migrations- und Wirtschaftspolitik von heute.
Cem Özdemir wurde 1965 in Urach geboren, absolvierte erst die Haupt-,
dann die Realschule, machte eine Ausbildung zum Erzieher und
anschließend das Fachabitur und studierte Sozialpädagogik in Reutlingen.
Er ist seit 1981 Mitglied bei den Grünen und wurde 1994 erstmals in den
Deutschen Bundestag gewählt. Er war Mitglied des Europäischen
Parlaments, Co-Vorsitzender der Grünen und Bundesminister für Ernährung
und Landwirtschaft, nach dem Ende der Ampelkoalition auch kurzzeitig
Bildungs- und Forschungsminister.
Im Podcast erklärt er seine Liebe für den schrägen Humor von Monty
Python, Stan Laurel und Oliver Hardy – und berichtet von der Zeit, als
er in den USA gelebt hat. Er erklärt, warum er stolz war, als er erfuhr,
dass er unehelich geboren wurde, wieso er bis heute in Restaurants die
Papierservietten mitnimmt – und wie man den Brezelteig vor dem Backen
richtig wirft. Nach 6 Stunden und 47 Minuten beendet Cem Özdemir das
Gespräch, denn das kann bei "Alles gesagt?" nur der Gast.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Hannah Schraven, Sophie Hübner, Sophia Hubel, Carl Friedrichs
Gästemanagement: Jule Tautz
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| Sebastian Fitzek, warum gruseln wir uns so gern? (Teil 1) | 16 Oct 2025 | 03:43:15 | |
Er ist mit mehr als 20 Millionen verkauften Büchern der erfolgreichste
deutschsprachige Schriftsteller unserer Zeit. Jetzt ist der
Thriller-Autor Sebastian Fitzek zu Gast im unendlichen Podcast.
Diese Folge von "Alles gesagt?" wurde live vor Publikum in der Hamburger
Elbphilharmonie aufgezeichnet – und findet ein für die Gastgeber
Christoph Amend und Jochen Wegner völlig überraschendes, fast
thrillerartiges und auch nur vorläufiges Ende. Das Schlusswort ist noch
nicht gefallen. Teil 2 folgt im kommenden Jahr.
Im Podcast erklärt Sebastian Fitzek, was er aus seinem früheren Beruf
als Radioprogrammchef für seine Karriere am Buchmarkt gelernt hat. Er
erzählt, welche Probleme er mit True Crime hat, verteidigt die
Brutalität in seinen Romanen – und beschreibt sein kompliziertes
Verhältnis zur Literaturkritik.
Sebastian Fitzek erinnert sich daran, welche Horrorgeschichten ihm sein
Vater erzählt hat ("zu früh!") und welchen Rat ihm seine Mutter für sein
Leben gegeben hat. Und dass er sich als Siebtklässler vor einer eigenen
Entführung gefürchtet hat, nachdem er im Fernsehen "Aktenzeichen XY"
gesehen hatte. Bis heute sagt er über sich: "Ich bin ein tendenziell
ängstlicher Mensch."
Sebastian David Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren und ist im
Charlottenburger Stadtteil Eichkamp aufgewachsen. Seine Mutter
unterrichtete Wirtschaftslehre in der JVA Tegel. Sein Vater war
Schuldirektor und hatte unter anderem Günther Jauch als Schüler, dessen
Lieblingslehrer er wurde.
Sebastian Fitzeks erste Berufswünsche waren Tennisprofi, Tiermediziner,
Plattenfirmen-Mitarbeiter und Schlagzeuger in einer Rock-'n'-Roll-Band.
Schließlich studierte er Jura und begann eine Laufbahn im Privatradio.
Er war Chefredakteur und Programmchef mehrerer Sender in Berlin.
Nebenbei schrieb er seinen ersten Thriller "Die Therapie", der im Jahr
2006 sofort ein Bestseller wurde.
Bis heute hat Fitzek weit mehr als 30 Bücher geschrieben, darunter auch
Kinderbücher und Komödien. Für seine Psychothriller wurde er unter
anderem mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet.
Im Gespräch erzählt Sebastian Fitzek von einer ungewöhnlichen
Freundschaft, die in der fünften Klasse begann und bis heute hält – und
wie ein Auftritt der Band Plan B im Vorprogramm von Depeche Mode auf der
Berliner Waldbühne ihn als 14-Jährigen für sein Leben geprägt hat. Und
er berichtet von der Zusammenarbeit mit seinen Lektorinnen, die im
Publikum der Elbphilharmonie sitzen – und spontan ihrerseits davon
berichten.
Warum er bis heute so viele Bücher geschrieben hat? "Ich bin ein
Getriebener", sagt er. Nach 3 Stunden 39 Minuten geht der Auftritt von
Sebastian Fitzek bei "Alles gesagt?" in Hamburg auf überraschende Art
und Weise zu Ende. Fortsetzung folgt.
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| Leipzig, wie geht's? | 23 Sep 2025 | 04:53:39 | |
Bei dieser Folge von "Alles gesagt?" ist alles anders: Zu Gast sind jene
1.360 Menschen, die sich am 6. September im Gewandhaus in Leipzig
eingefunden haben. Nach einer improvisierten Veranstaltung in Stuttgart
– der Gast war kurzfristig ausgefallen – war dies die erste geplante
Publikumsfolge des unendlichen Podcasts.
Wie geht's Leipzig? Wie denken die Leipziger über sich selbst? Was hat
das mit der Messe zu tun? Was unterscheidet die Leipziger von anderen
Sachsen? Und was von den Dresdnern? Was lieben die Leipziger an ihrer
Stadt, und was nervt sie? Welche politischen Debatten werden in Leipzig
geführt? Wer war '89 auf dem Ring? Was hat es mit dem Begriff der
"Critical Westdeutschness" auf sich? Worin liegt der Erfolg der AfD?
Warum kommt die Digitalisierung im Land nicht voran? Wofür steht die
Kunst aus Leipzig? Und warum ist das Ost-Softeis so viel besser als das
Softeis im Westen?
Im Gespräch erinnert sich die Bürgerrechtlerin Gesine Oltmanns, seit
diesem Jahr Ehrenbürgerin der Stadt, an die friedliche Revolution von
1989, insbesondere an den 9. Oktober: "Ich merke jedes Mal, wenn ich
davon erzähle, wie mich das aufrührt." Sie erklärt, warum sie später
nicht in die Politik gegangen ist – und schwärmt von ihrer heute so
"lebenswerten Stadt". Skadi Jennicke, die Leipziger
Kulturbürgermeisterin, spricht über die kommunale Haushaltskrise, die
auch Leipzig betroffen hat, und erklärt, wie sie trotzdem versucht, die
freie Szene zu unterstützen. Gewandhaus-Direktor Andreas Schulz spricht
über seinen Etat und über die politische Haltung seines Hauses (und
singt später zum ersten Mal auf der Bühne des Gewandhauses).
Der elfjährige Erwin, der mit seinem Vater ins Gewandhaus gekommen ist,
empfiehlt das Kant-Gymnasium, und Tom aus Leipzig erzählt, dass er seit
einem halben Jahr erfolglos eine Wohnung sucht. Das Ensemble des
Gewandhauses gibt zwischendurch ein kleines Konzert, und das
Ensemble-Mitglied Gundel Jannemann-Fischer sagt, dass sie mit elf Jahren
Oboe lernen wollte, weil sie Rondo Veneziano toll fand.
Der Leipziger Künstler Michael Triegel berichtet, wie es war, den Papst
zu malen, welche überraschenden Erfahrungen er nach 1989 im Westen
gemacht hat – und warum eine italienische Reise für ihn "eine zweite
Geburt" war.
Martina Hefter, 2024 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet, erinnert
sich auf der Bühne, wie sie als Tänzerin und Fitnessstudio-Mitarbeiterin
aus dem Allgäu in Leipzig zur Schriftstellerin wurde. Und erklärt, was
für sie gute Literatur ausmacht.
Spontan bildet sich um Hannah Suppa, Chefredakteurin der Leipziger
Volkszeitung, und Anne Hähnig, ZEIT-Redaktionsleiterin mit Wohnsitz in
Leipzig, ein Presseclub mit Fragen aus dem Publikum. Und dann singen die
1360 Gäste gemeinsam "Der Mond ist aufgegangen".
Nach 4 Stunden und 54 Minuten beenden die "Weisen des Schlussworts" im
Saal das Gespräch, denn das dürfen bei "Alles gesagt?" nur die Gäste.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Hannah Schraven, Sophie Hübner, Sophia Hubel, Carl Friedrichs
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| Deutsche KI-Übersetzung: Scott Galloway, funktioniert der amerikanische Traum noch? | 28 May 2026 | 01:54:52 | |
Scott Galloway ist Unternehmer, Professor, Bestsellerautor, Investor und
Podcast-Host. In den vergangenen Jahrzehnten hat er mehrere Unternehmen
gegründet, Markenstrategie gelehrt und sich zu einem der bekanntesten
öffentlichen Kommentatoren zu Technologie, Wirtschaft und Gesellschaft
entwickelt. Jetzt war er live auf der Bühne des unendlichen Podcasts, am
Rande des OMR Festivals in Hamburg.
Dies ist die KI-Übersetzung des englischen Originalgesprächs. Sie ist
nur für Podcastabonnenten der ZEIT zugänglich. Ein kostenloses
Probeabonnement gibt es bei https://www.zeit.de/podcastabo.
Galloway wuchs in Kalifornien als Sohn zweier Einwanderer auf und wurde
nach dem Weggang seines Vaters größtenteils von seiner Mutter
großgezogen, die als Sekretärin arbeitete. Seine Kindheit beschreibt er
als »bemerkenswert unspektakulär«: Es habe wenig Geld gegeben, aber auch
eine Gesellschaft, die ganz gewöhnlichen Kindern eine echte Chance bot,
ein außergewöhnliches Leben aufzubauen.
In Schule und Universität galt Galloway nach seinen Erzählungen nicht
als Ausnahmetalent. Er habe nur durchschnittliche Noten gehabt, sei
zunächst an der UCLA abgelehnt worden, habe Widerspruch eingelegt und
schließlich als »native son of California« doch einen Studienplatz
erhalten — mit einem Abschlussdurchschnitt von 2,27. Nach einer kurzen
und, wie er selbst sagt, unerquicklich verlaufenen Zeit bei Morgan
Stanley ging er an die Business-School, entdeckte seine Leidenschaft für
Markenstrategie und gründete die Beratungsfirma Prophet — das erste von
mehreren Unternehmen, die ihn wohlhabend machten und ihn, wie er offen
erzählt, zweimal auch wieder einen Großteil dieses Vermögens verlieren
ließen.
Heute zählt Scott Galloway zu den bekanntesten Kommentatoren zu
Technologie, Wirtschaft – und Männlichkeit. Im Podcast spricht er über
die gesellschaftlichen Schäden digitaler Plattformen, über Chancen und
Illusionen des amerikanischen Kapitalismus, über Risiken und Versprechen
künstlicher Intelligenz und darüber, warum er glaubt, dass Medikamente
wie Ozempic die Gesellschaft womöglich noch tiefgreifender verändern
werden als KI.
Nach rund zwei Stunden beendet Scott Galloway das Gespräch, denn das
kann bei »Alles gesagt?« nur der Gast.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank
Freie Mitarbeit: Svenja Heinrichs
Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick
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| Christiane Nüsslein-Volhard, warum ist nach dem Nobelpreis alles aus? | 29 Aug 2025 | 04:12:50 | |
Als erste deutsche Frau erhielt sie den Medizin-Nobelpreis. Jetzt ist
Christiane Nüsslein-Volhard zu Gast im unendlichen Podcast.
Für die Aufzeichnung dieser Folge haben Christoph Amend und Jochen
Wegner die 82-jährige Genforscherin und Entwicklungsbiologin in ihrem
Haus in Tübingen besucht und sie dort – und bei einem von ihr selbst
zubereiteten, hessischen Mittagsmenü im Garten – interviewt.
Im Podcast spricht die in der Wissenschaft oft als CNV abgekürzte
Forscherin darüber, wie sie sich als Frau in einer männlich geprägten
Welt durchgesetzt hat und wie sich ihr Leben veränderte, als sie 1995
den Nobelpreis erhielt. Sie erinnert sich an "die zehn goldenen Jahre"
vorher, "dann kam der Nobelpreis, und alles war aus".
Christiane Nüsslein-Volhard wurde 1942 in Heyrothsberge in der Nähe von
Magdeburg geboren und ist später in Frankfurt am Main aufgewachsen. Sie
studierte in Tübingen, forschte in Basel, Freiburg und Heidelberg. 1981
wechselte sie an das Max-Planck-Institut in Tübingen, dessen Direktorin
sie 1985 wurde.
Im Podcast erzählt sie von ihrer "modernen Mutter" und von ihrem Vater,
der im Herzen ein Erfinder war und am Tag ihrer Abiturprüfung verstarb.
Sie erklärt die Geschichte ihres Doppelnamens und wie es dazu kam, dass
sie sich ihr halbes Forscherleben mit der Fruchtfliege beschäftigt hat.
Sie spricht über Angela Merkel, über die Rückkehr darwinistischer
Prinzipien in der Weltpolitik – und schwärmt von der Schönheit der
Fische. Nach 4 Stunden und 12 Minuten beendet Christiane
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| Wim Wenders, was ist die Zukunft des Kinos? | 14 Aug 2025 | 07:10:57 | |
Er ist einer der bedeutendsten deutschen Filmregisseure unserer Zeit, am
14. August 2025 feiert er seinen 80. Geburtstag. Wim Wenders ist zu Gast
bei "Alles gesagt?", dem unendlichen Podcast der ZEIT.
Wenders erklärt ausführlich, wie seine einflussreichsten Filme
entstanden, "Der Himmel über Berlin", "Paris, Texas", "Perfect Days" und
"Buena Vista Social Club" – und erzählt von seinen größten Flops. Er
erinnert sich an seine Kindheit im Ruhrgebiet, erzählt, dass er
eigentlich Maler in Paris werden wollte und dort eher zufällig zum
Kinoexperten avancierte. Später war er Teil des ersten Jahrgangs an der
neu gegründeten Hochschule für Fernsehen und Film in München – und
wohnte zeitweise in einer Wohngemeinschaft mit Fritz Teufel, einem
wichtigen Protagonisten der 68er-Studentenbewegung.
Wim Wenders wurde als Wilhelm Ernst Wenders 1945 in Düsseldorf geboren.
Seinen Durchbruch erlebte er 1974 mit dem Film "Alice in den Städten".
Ende der Siebzigerjahre drehte er erstmals in den USA: Für "Paris,
Texas" erhielt er 1984 die Goldene Palme in Cannes. 1987 drehte er "Der
Himmel über Berlin".
Neben seinen Spielfilmen macht Wim Wenders immer wieder Dokumentationen
wie "Buena Vista Social Club" oder "Pina" über die Choreografin Pina
Bausch. Er arbeitet außerdem für die Werbeindustrie und als Fotograf.
Von der Europäischen Filmakademie wurde er mit dem Preis für sein
Lebenswerk und von der Berlinale mit dem Goldenen Ehrenbären
ausgezeichnet, zudem ist er Träger des Großen Verdienstkreuzes mit Stern
der Bundesrepublik.
Im Podcast erzählt Wim Wenders von seiner Zusammenarbeit mit
Hollywoodstars wie Dennis Hopper, Sam Shepard, Francis Ford Coppola oder
Peter Falk – und warum er Filme am liebsten ohne fertiges Drehbuch
dreht. Er schwärmt von seinem Lieblingsland Japan und berichtet, wie die
3D-Technik seine Vorstellung vom Filmemachen verändert hat. Und er
erklärt, warum er nie für Netflix arbeiten wird.
Nach sieben Stunden und zehn Minuten beendet Wim Wenders das Gespräch,
denn das kann bei "Alles gesagt?" nur der Gast.
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| Alli Neumann, wie wird man heute Popstar? | 24 Jul 2025 | 03:33:06 | |
Sie ist Sängerin und Schauspielerin, spielte in der Netflix-Serie Kleo
mit, trat mit Coldplay auf und wurde für ihre Musik mit einer Goldenen
Schallplatte ausgezeichnet. Jetzt ist Alli Neumann zu Gast bei "Alles
gesagt?".
Im Podcast spricht sie über Identitätsfragen und ihre Vorstellung von
Freiheit, über ihr politisches Engagement, die Abhängigkeit von
Statussymbolen – und ihre Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben in
Zeiten von Social Media. Sie erklärt, wie man heutzutage Popstar wird
und wie man davon leben kann. Auch wenn sie Fagott und Saxophon spielt,
sei ihre eigene Stimme ihr liebstes Instrument.
Geboren wurde die Künstlerin als Alina-Bianca Neumann in Solingen,
aufgewachsen ist sie in den Neunzigerjahren in Polen und anschließend
auf einem Bauernhof in Nordfriesland. Im Podcast erzählt sie von ihrer
Kindheit in den polnischen Bergen an der Grenze zur Ukraine. Davon, wie
sie mit Pferden einkaufen gegangen ist. Und wie sie mit 14 Jahren zum
ersten Mal die Schule verlassen hat, um Popstar zu werden. Mit 20 Jahren
wollte sie dann Antiquitätenhändlerin werden – wie ihr Vater.
2021 gründete Alli Neumann ihr eigenes Musiklabel, im selben Jahr
erschien ihr Debütalbum. Parallel schreibt sie seit einigen Jahren auch
Musik für Kinderfilme. Im September 2025 wird sie ihr drittes Album
"Roquestar" veröffentlichen.
Im Gespräch erzählt Alli Neumann, warum sie sich vor Kurzem von all
ihren Instrumenten und ihrer Trachtensammlung getrennt hat, wieso sie
auf dem Fusion-Musikfestival Unkraut gejätet hat – und weshalb sie sich
selbst als "Champagne Socialist" bezeichnet. Nach 3 Stunden und 33
Minuten beendet Alli Neumann das Gespräch, denn das kann bei "Alles
gesagt?" nur die Gästin.
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| Klaus Biesenbach, was ist Kunst? | 10 Jul 2025 | 05:20:12 | |
Er ist der Direktor der Neuen Nationalgalerie in Berlin, war Chief
Curator at Large beim MoMA in New York und ist eine der prägenden
Persönlichkeiten der internationalen Kunstwelt. Jetzt ist Klaus
Biesenbach zu Gast im unendlichen Podcast.
Biesenbach spricht über die vielen Definitionen von Kunst – und
kritisiert den heutigen Kunstmarkt. Er spricht über die Macht von Social
Media, und wie er sein Privatleben schützt: "Ich war viel zu sichtbar."
Klaus Biesenbach spricht über den überwältigenden Erfolg der von ihm
kuratierten Ausstellung "The Artist is Present" von Marina Abramovics im
MoMA im Jahr 2010 – und über den Flop seiner Ausstellung mit der
Musikerin Björk, der für ihn ein Wendepunkt in seiner Karriere war. "Das
war überdehnt", sagt er heute.
Klaus Biesenbach wurde 1966 in Bergisch-Gladbach geboren und ist in der
Gemeinde Kürten im Rheinisch-Bergischen Land aufgewachsen. Er erzählt
von seiner einfachen Kindheit auf dem Land - und warum er nie Deutscher
sein wollte. Biesenbach ist mittlerweile deutscher und amerikanischer
Staatsbürger.
Als während seines Studienaufenthalts in New York 1989 in Deutschland
die Mauer fiel, beschloss er, nach Berlin zu ziehen. Im Alter von 24
Jahren wurde er der Co-Gründer der Kunstwerke in Berlin-Mitte, später
ging er nach New York und wechselte zur Kunsthalle PS1, das zum MoMA
gehört, und schließlich zum MoMA selbst.
Im Podcast erzählt er, wie ihn seine Zeit in Israel in einem Kibbuz
geprägt hat, warum er jahrelang mit einer Wildgans lebte, wieso er
Haushaltswarengeschäfte liebt, was er sich von Joseph Beuys abgeschaut
hat, und wie es dazu kam, dass er die Popband Kraftwerk ausstellte.
Klaus Biesenbach sagt, dass er mittlerweile in seinem zwölften Leben
angekommen sei.
Nach 5 Stunden und 20 Minuten beendet er das Gespräch, denn das kann bei
Alles Gesagt? nur der Gast.
In Leipzig und Hamburg können Sie Alles gesagt? im September live
erleben. Informationen gibt es hier. Der Ticketverkauf startet in
Kürze.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Hannah Schraven, Vincent Mank, Sophie Hübner, Sophia Hubel,
Carl Friedrichs
Gästemanagement: Jule TautzFragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie
eine Mail an allesgesagt@zeit.de.
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| Heidi Reichinnek, was ist heute links? | 19 Jun 2025 | 07:47:34 | |
Heidi Reichinnek, Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke im Bundestag
und derzeit laut Umfragen die beliebteste Politikerin Deutschlands, war
zu Gast im unendlichen Podcast.
Bei "Alles gesagt?" spricht Reichinnek über ihr Verhältnis zur sozialen
Marktwirtschaft und zur Polizei, über die Zukunft des Sozialismus, über
Friedrich Merz und Angela Merkel, Gregor Gysi und Sahra Wagenknecht.
Reichinnek erzählt von der historisch komplizierten Geschichte ihrer
Partei, ihrem eigenen Aufstieg zum ersten TikTok-Star in der deutschen
Politik, von der Kleiderordnung im Bundestag – und wie es zu all ihren
Tattoos kam, die in keinem Porträt über sie fehlen.
Sie spricht über ihr schnelles Reden und ihre Eltern, die in der DDR
Mitglieder der Kirche waren und für die die PDS, wie Heidi Reichinnek
sagt, „ein rotes Tuch“ war. Sie erklärt, warum sie selbst mittlerweile
aus der evangelischen Kirche ausgetreten ist, warum sie einst einen
Aufsatz mit der Überschrift „Mit Islamisten reden“ geschrieben hat – und
wie sie heute darüber denkt.
Heidi Reichinnek wurde 1988 in Merseburg in Sachsen-Anhalt geboren und
ist in Obhausen aufgewachsen. Nach dem Abitur studierte sie
Nahostwissenschaften in Halle und Marburg und war zufälligerweise 2010
während des Arabischen Frühlings in Kairo. Nach dem Studium arbeitete
sie in Projekten der Jugend- und Flüchtlingshilfe in Niedersachsen.
2015 trat Reichinnek in Osnabrück in Die Linke ein, 2021 wurde sie
erstmals in den Bundestag gewählt, drei Jahre später wurde sie
Vorsitzende der Bundestagsgruppe Die Linke. Nach 7 Stunden und 47
Minuten beendet Heidi Reichinnek das Gespräch, denn das kann bei "Alles
gesagt?" nur die Gästin.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Hannah Schraven, Vincent Mank, Sophie Hübner, Sophia Hubel,
Carl Friedrichs
Gästemanagement: Jule Tautz
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| Thomas Ostermeier, was soll das Theater? | 12 Jun 2025 | 06:00:44 | |
Er ist der international einflussreichste Theatermacher aus Deutschland:
Thomas Ostermeier, Intendant der Berliner Schaubühne, ist zu Gast im
unendlichen Podcast.
Ostermeier erzählt er von seiner Kindheit als Sohn eines Soldaten in der
norddeutschen Bundeswehrstadt Munster und seiner rebellischen Jugend im
bayerischen Landshut, von seinen Inszenierungen mit Cate Blanchett in
London, mit Nina Hoss in Paris und mit Lars Eidinger in Seoul. Er
erklärt sein kompliziertes Verhältnis zu Deutschland und zur deutschen
Theaterlandschaft und erzählt von seinen persönlichen Erfahrungen in
Israel. Und berichtet, wie eine Theaterinszenierung von ihm in China
über Nacht zensiert wurde.
Thomas Ostermeier leitet seit 1999 die Schaubühne in Berlin. Er wurde in
Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet, in Frankreich wurde ihm
der Orden "Commandeur de l'ordre des Arts et des Lettres" und in
Deutschland der Verdienstorden der Bundesrepublik verliehen.
Im Podcast erzählt Thomas Ostermeier von seinen Protestaktionen während
des Zivildiensts, einer Demo, die er bereits im Kindergarten organisiert
hat – und warum er sich bis heute als "Vulgärmarxist" begreift. Er
spricht über politisches und unterhaltendes Theater und darüber, dass er
heute klassischer inszeniert als früher – und trotzdem nichts bewahren
möchte. Nach 6 Stunden und einer Minute beendet Thomas Ostermeier das
Gespräch, denn das kann bei "Alles gesagt?" nur der Gast.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Hannah Schraven, Vincent Mank, Sophie Hübner, Sophia Hubel,
Carl Friedrichs
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| Philipp Westermeyer, wie wird man Online Marketing Rockstar? | 05 May 2025 | 05:11:02 | |
Er veranstaltet die größte Messe für die Digitalwirtschaft in
Deutschland und ist einer der erfolgreichsten Podcaster des Landes:
Philipp Westermeyer, Gründer des Festivals OMR, ist zu Gast im
unendlichen Podcast.
Westermeyer erinnert sich an seine größten Erfolge und bittersten
Niederlagen. Er erklärt, warum er glaubt, dass die Wirtschaft beim Thema
künstliche Intelligenz "jetzt erst mal ein Tal der Tränen" erleben wird.
Er erzählt, wie er das Geschäftsmodell von Messen und Fachverlagen mit
seinem OMR-Festival neu erfunden hat. Und er sagt: Trotzdem habe er erst
während der Pandemie angefangen, sich als Unternehmer zu fühlen.
Philipp Westermeyer wurde 1979 in Essen geboren, hat Betriebs- und
Medienwissenschaft studiert und wurde Assistent des CEO von Gruner +
Jahr, damals einer der größten Magazinverlage Europas. Westermeyer
berichtet, wie ihn die Firmenpleiten seines Vaters geprägt haben. Und er
erinnert sich daran, wie ihn eine Begegnung mit den Gründern des
sozialen Netzwerks StudiVZ darauf brachte, seinen festen Job zu kündigen
und eine – wie er sagt – "hochgradig legale" Firma zu gründen. Mit
Freunden schuf er erfolgreich gleich mehrere Start-ups, bis er 2011 zum
ersten Mal das Hamburger OMR-Festival veranstaltete, damals noch "Online
Marketing Rockstars" genannt und 150 Teilnehmer stark. Mittlerweile
zählt es alljährlich bis zu 80.000 Besucher.
Seit 2015 ist Westermeyer zudem Gastgeber des OMR-Podcasts, für den er
zweimal wöchentlich Managerinnen und Gründer interviewt. Seine Firma OMR
hat heute über 400 Mitarbeiter. Sie vermarktet und produziert auch
Podcasts, bietet Fortbildungskurse an und erstellt
Fernsehdokumentationen.
Bei "Alles gesagt?" erzählt Westermeyer, wie es ihm im vergangenen Jahr
gelungen ist, den Social-Media-Star Kim Kardashian nach Hamburg zu holen
und erklärt, warum er auch heute noch Elon Musk auf sein Festival
einladen würde. Nach fünf Stunden und elf Minuten beendet er das
Gespräch, denn das kann bei "Alles gesagt?" nur der Gast.
Wir möchten mehr darüber erfahren, wie Sie die Podcasts von ZEIT und
ZEIT ONLINE nutzen. Hier geht es zur Podcast-Studie. Vielen Dank für
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| Lars Klingbeil, können Sie Vizekanzler? | 25 Apr 2025 | 06:17:32 | |
Er ist der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands,
Chef der SPD-Bundestagsfraktion und möglicherweise bald Vizekanzler und
Bundesfinanzminister: Lars Klingbeil ist zu Gast im unendlichen Podcast.
Klingbeil erzählt von seinen Erfolgen und seinen Niederlagen, von seinem
Bewusstsein für Macht und Strategie, von den Koalitionsverhandlungen mit
der CDU/CSU, von seinem persönlichen Verhältnis zu Friedrich Merz,
Markus Söder und Gerhard Schröder – und über den derzeitigen Zustand der
SPD.
Er spricht über seinen Blick auf Deutschland, Putins Russland und Trumps
USA – und erklärt, warum er nach dem Scheitern der Ampelregierung seine
Hoffnungen jetzt auf die schwarz-rote Koalition setzt.
Lars Klingbeil wurde 1978 in Soltau geboren und ist im niedersächsischen
Munster aufgewachsen. Sein Vater arbeitete bei der Bundeswehr, seine
Mutter als Verkäuferin. Im Podcast erzählt Klingbeil, dass er der Erste
aus seiner Familie ist, der studiert hat, und dass beide Eltern
zusätzlich Taxi fuhren, um genug Geld zu verdienen.
Lars Klingbeil war stellvertretender Juso-Vorsitzender und kam 2005 zum
ersten Mal als Abgeordneter in den Bundestag, dem er seit 2009
ununterbrochen angehört. 2017 wurde er Generalsekretär seiner Partei,
2021 wurde er zum Co-Vorsitzenden der SPD gewählt.
Im Podcast spricht Lars Klingbeil erstmals öffentlich über seine
Krebserkrankung, die mit Ende 30 sein Leben veränderte, seine
Freundschaft zum ehemaligen Politiker Kevin Kühnert, über seine
Leidenschaft für den Fußballverein Bayern München, für Rockmusik und
seine Lieblingsband Rage Against the Machine. Und erklärt, warum er als
junger Politiker sein Augenbrauenpiercing abgelegt hat. Nach 6 Stunden
und 18 Minuten beendet Lars Klingbeil das Gespräch, denn das kann bei
"Alles gesagt?" nur der Gast.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Hannah Schraven, Vincent Mank, Sophie Hübner, Sophia Hubel,
Carl Friedrichs
Gästemanagement: Anna Vahldick
Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail
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| Charles Schumann, wie geht die perfekte Bar? | 17 Apr 2025 | 04:33:34 | |
Er ist Deutschland bekanntester Barmann, Herausgeber des weltweit
einflussreichsten Cocktailbuchs und war Personenschützer von
Bundeskanzler Konrad Adenauer: Jetzt ist Charles Schumann zu Gast im
unendlichen Podcast. Diese Folge wurde an einem Samstag in München
aufgenommen, zuerst in Charles Schumanns Tagesbar und dann im
ausnahmsweise leeren Schumann’s, das Samstags geschlossen hat.
Im Gespräch erzählt Charles Schumann, wie er in den 1980er-Jahren in
Paris als Model entdeckt wurde und warum sich seine Eltern gewünscht
haben, er möge Priester werden. Er selbst träumte von einer Karriere als
Diplomat. Schumann verrät die Geheimnisse einer guten Bar, erzählt von
Begegnungen mit den Schriftstellern Haruki Murakami und Hans Magnus
Enzensberger, mit dem Modedesigner Karl Lagerfeld und dem
Ministerpräsidenten Markus Söder. Er erklärt, warum Stammgäste "die
schlimmsten Gäste" sind und warum er die Preise in seiner Bar niedrig
hält.
Charles Schumann wurde als Karl Georg Schuhmann am 15. September 1941 in
Kirchenthumbach in der Oberpfalz in Bayern geboren. Er arbeitete als
Kellner, Barkeeper und Restaurantleiter in Frankreich und Italien und
als Personenschützer in Bonn. In den 1970er-Jahren war er in München
Barkeeper in Harry's New York Bar, bevor er 1982 das Schumann's
eröffnete. Über sein Leben und Werk sind einige Bücher veröffentlicht
und Dokumentarfilme gedreht worden. Sein Standardwerk über Cocktails hat
sich bis heute eine halbe Million Mal verkauft.
Mit den Podcast-Gastgebern Christoph Amend und Jochen Wegner unterhält
sich Charles Schumann über seine Liebe zu Japan, zum Boxen und zum
Klavierspielen, über sein Leben als alleinerziehender Vater, seine
Karriere als Model für Modehäuser wie Comme des Garçons und Hugo Boss,
über die Fehler seines Lebens, über Einsamkeit – und über die Zeit, in
der er am glücklichsten war. Er erklärt, warum er das "h" aus seinem
Nachnamen gestrichen hat. Und wie er heute über den Tod nachdenkt.
Nach 4 Stunden und 34 Minuten beendet Charles Schumann das Gespräch,
denn das kann bei "Alles gesagt?" nur der Gast.
Mit einem Digital- oder Podcastabo der ZEIT können Sie diese Folge ab
sofort eine Woche lang exklusiv hören. Ab Freitag, 18. April, wird sie
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"White" oder "Friedrich Merz: Sein langer Weg zur Macht", Sie können
Bonusfolgen hören und einige Podcasts exklusiv vorab. Hier gibt es
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Produktion: Pool Artists
Redaktion: Hannah Schraven, Vincent Mank, Sophie Hübner, Sophia Hubel,
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| Cornelia Funke, wie schlägt Ihr Tintenherz? | 04 Apr 2025 | 06:24:37 | |
Die Gastgeber Jochen Wegner und Christoph Amend sind ausnahmsweise
selbst zu Gast: in Cornelia Funkes beeindruckender Bibliothek in der
Toscana. Sie berichtet von ihrem literarischen Durchbruch und der langen
Suche nach ihrer beruflichen Identität, von Drachen und Monstern, von
ihren Umzügen nach Kalifornien und in die Toskana, ihren Erfahrungen mit
Hollywood und ihrer Freundschaft mit Günter Grass, vom frühen Tod ihres
Ehemanns und ihrer bis heute engen Zusammenarbeit mit ihrer Tochter. Und
sie erklärt, warum Kinderliteratur durchaus Furcht einflößend sein darf.
Cornelia Funke wurde 1958 im westfälischen Dorsten geboren, studierte
von 1977 an in Hamburg Erziehungswissenschaften und arbeitete zunächst
als Kinderpädagogin, bis sie sich als Illustratorin und Autorin
selbstständig machte. Zu ihren bekanntesten Büchern zählen die Reihen
"Tintenherz", "Die wilden Hühner" und "Reckless". Bis heute hat Cornelia
Funke mehr als 70 Bücher veröffentlicht, die in über 50 Sprachen
übersetzt und auch verfilmt wurden. Weltweit wurden über 30 Millionen
Exemplare von ihren Werken verkauft.
Diese Folge von "Alles Gesagt?" wurde im März 2025 im Haus von Cornelia
Funke in der Nähe der Stadt Volterra in der Toskana aufgezeichnet. Nach
6 Stunden und 25 Minuten beendete sie das Gespräch, denn das kann bei
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Produktion: Pool Artists
Redaktion: Hannah Schraven, Vincent Mank, Sophie Hübner, Sophia Hubel,
Carl Friedrichs
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| Saba-Nur Cheema und Meron Mendel, wie geht jüdisch-muslimischer Dialog? | 21 May 2026 | 05:34:39 | |
Sie sind das bekannteste muslimisch-jüdische Ehepaar Deutschlands und
setzen sich gegen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit ein und für eine
offene Streitkultur. Jetzt sind Saba-Nur Cheema und Meron Mendel zu Gast
im unendlichen Podcast »Alles gesagt?«.
Im Gespräch erzählen die beiden, wie sie aufgewachsen sind: sie als
Tochter pakistanischer Geflüchteter in Frankfurt am Main, er in einem
streng sozialistischen Kibbuz in der israelischen Wüste. Cheema
berichtet von der Verfolgung der Ahmadiyya-Gemeinde in Pakistan, die
ihrer Mutter beinahe das Leben kostete, und davon, dass sie als
Grundschülerin das Tagebuch der Anne Frank las – eine Lektüre, die ihren
weiteren Weg maßgeblich prägte. Mendel erzählt von seiner Zeit in der
israelischen Armee, seinem Weg nach Deutschland und der Frage, warum er
ausgerechnet im Land der Täter seine Heimat fand.
Gemeinsam sprechen sie über den 7. Oktober und dessen Folgen für den
jüdisch-muslimischen Dialog, über die Documenta-Debatte, über
Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus in Deutschland. Sie
erklären, warum sie ihr Urteilsvermögen nicht auslagern wollen und wie
sie es schaffen, als Paar über die schmerzhaftesten Konflikte der
Gegenwart zu streiten – und sich trotzdem einig zu sein.
Saba-Nur Cheema wurde 1987 in Frankfurt am Main geboren. Ihre Eltern
flohen aus Pakistan nach Deutschland. Sie studierte Politikwissenschaft
und Geschichte an der Goethe-Universität in Frankfurt, arbeitete als
pädagogische Leiterin an der Bildungsstätte Anne Frank, berät die
Bundesregierung zu Muslimfeindlichkeit und ist als
Antirassismustrainerin tätig. Am Tag der Aufnahme erschien ihre
Promotion, eine Studie zu Antisemitismus in der frühen Kindheit.
Meron Mendel wurde 1976 in Israel geboren und wuchs in einem Kibbuz auf.
Er studierte Geschichte und Erziehungswissenschaften in Haifa und
München und promovierte an der Goethe-Universität Frankfurt. Er leitet
die Bildungsstätte Anne Frank und ist seit 2021 Professor
für transnationale Soziale Arbeit an der Frankfurt University of
Applied Sciences. Das ZEITmagazin nannte ihn 2024 den »Public
Intellectual der Stunde«.
Seit fast fünf Jahren schreiben die beiden ihre gemeinsame Kolumne
»Muslimisch-jüdisches Abendbrot» in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung,
die auch als Buch erschienen ist. Sie erhielten für Ihre Arbeit das
Bundesverdienstkreuz und die Buber-Rosenzweig-Medaille.
Nach fünf Stunden und 34 Minuten beenden die beiden das Gespräch, denn
das kann bei Alles gesagt? nur die Gästin oder Gast.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank
Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick
Fragen, Kritik, Anregungen? Schreiben Sie eine Mail an:
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| Deutsche Bonusfolge: David Remnick, was ist das Geheimnis des "New Yorker"? | 26 Mar 2025 | 02:14:44 | |
David Remnick, der Chefredakteur von "The New Yorker", ist bei "Alles
gesagt?". Dies ist die deutsche KI-Übersetzung des Gesprächs auf
Englisch, das wir am 21. Februar veröffentlicht haben. Wir haben es auf
vielfachen Wunsch mit einer speziellen KI-Software übersetzt, wie
bereits die Folge mit Bryan Ferry.
Diese Bonusfolge bieten wir ausnahmsweise nur Hörerinnen und Hörern an,
die ein Digital- oder ein Podcastabonnement der ZEIT haben. Wir haben
die KI-Übersetzung mehrfach kontrolliert, dennoch kann sie Fehler oder
Unschärfen enthalten. Unser Gast David Remnick hat unserem Experiment
zugestimmt.
David Remnick leitet nicht nur eines der einflussreichsten Magazine der
Welt, sondern ist auch Autor von mehreren internationalen Bestsellern
und wurde mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. David Remnick ist seit
1998 Chefredakteur von "The New Yorker". Am 21. Februar 2025 wurde das
Magazin 100 Jahre alt. Im Podcast spricht er über Donald Trump und
Wladimir Putin, Elon Musk und Bill Gates, über den politischen Zustand
der USA, von Russland und Israel im Jahr 2025, über die neue
amerikanische Tech-Oligarchie und die globale Migrationskrise, über die
Geschichte des Faschismus und die Zukunft der Demokratie.
David Remnick wurde 1958 in Hackensack im Bundesstaat New Jersey
geboren, 1982 wurde er Reporter der "Washington Post", 1992 wechselte er
zum "New Yorker". 1993 erschien sein Buch "Lenin's Tomb", für das er mit
dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde. Später veröffentlichte er
Biografien über Muhammad Ali, Barack Obama und Bruce Springsteen.
Im Gespräch mit Christoph Amend und Jochen Wegner erinnert er sich an
seine Zeit als Reporter in Moskau Ende der 1980er und Anfang der 1990er,
als die Sowjetunion zusammenbrach, an einen Besuch beim israelischen
Premierminister Benjamin Netanjahu und seine Phase als Straßenmusiker in
Paris. Er erzählt von seinen Therapieerfahrungen, seiner Freundschaft
mit dem Schriftsteller Philip Roth, einer Reise mit Bill Clinton nach
Afrika, Begegnungen mit seinem Idol Bob Dylan – und über einen
gemeinsamen Auftritt als Gitarrist an der Seite der Sängerin Patti
Smith.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Hannah Schraven, Vincent Mank, Sophie Hübner, Sophia Hubel
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| David Remnick, what is the secret of "The New Yorker"? | 21 Feb 2025 | 02:19:16 | |
He leads one of the world's most influential magazines, has authored
several international bestsellers, and has won the Pulitzer Prize: Now,
David Remnick, editor-in-chief of "The New Yorker", joins ZEIT's endless
podcast. On the day this episode is released – February 21, 2025 – "The
New Yorker" will celebrate its 100th anniversary. David Remnick has been
the magazine'äs editor-in-chief since 1998.
In this podcast, he discusses Donald Trump and Vladimir Putin, Elon Musk
and Bill Gates, the political state of the U.S., Russia, and Israel in
2025, the rise of the new American tech oligarchy, and the global
migration crisis. He also delves into the history of fascism and the
future of democracy. He shares stories about never-published "New
Yorker" covers, the role of media in a digital world, and his legendary
essay – read 6.5 million times – which he wrote at 2 a.m. on the night
of Donald Trump's first election victory.
David Remnick was born in 1958 in Hackensack, New Jersey. In 1982, he
became a reporter for "The Washington Post", before joining The "New
Yorker" in 1992. His book "Lenin's Tomb" (1993) won the Pulitzer Prize,
and he later published biographies of Muhammad Ali, Barack Obama, and
Bruce Springsteen.
In conversation with hosts Jochen Wegner and Christoph Amend, Remnick
reflects on his time as a reporter in Moscow in the late 1980s and early
1990s, as the Soviet Union collapsed. He recalls a visit to Israeli
Prime Minister Benjamin Netanyahu, his time as a street musician in
Paris, his experiences with therapy, and his friendship with writer
Philip Roth. He also recounts a trip to Africa with Bill Clinton,
encounters with his idol Bob Dylan, and a memorable performance as a
guitarist alongside Patti Smith.
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| Robert Habeck, wie Machiavelli sind Sie? | 15 Feb 2025 | 02:22:27 | |
Er ist Vizekanzler, Bundeswirtschaftsminister und Kanzlerkandidat der
Grünen: Robert Habeck ist als bisher einziger Gast bereits zum zweiten
Mal bei "Alles gesagt?" – im Rahmen der Sonderfolgen des unendlichen
Podcasts mit Spitzenpolitikern vor der Bundestagswahl. Habeck war im
Jahr 2018 der erste Gast des Podcasts – und ist nun, rein zufällig, auch
der hundertste. Diese Folge wurde am 14. Februar 2025 aufgenommen.
Robert Habeck spricht über seine politischen Fehler, seine schwankende
Popularität, das Scheitern der Ampelregierung, über den Zustand der
liberalen Demokratie und die historische Entwicklung der Grünen, über
die Themen Migration, Sicherheit und Wirtschaft.
Er erzählt von seinem Verhältnis zu Olaf Scholz und Annalena Baerbock
und über seine enge Beziehung zu Wolodymyr Selenskyj, spricht über
seinen Umgang mit der Heizungsgesetzdebatte und mit den
Plagiatsvorwürfen zu seiner Doktorarbeit.
Robert Habeck wurde 1969 in Lübeck geboren, nach seinem Studium
veröffentlichte er gemeinsam mit seiner Frau Andrea Paluch Kinderbücher
und Theaterstücke. Von 2012 bis 2018 war er stellvertretender
Ministerpräsident in Schleswig-Holstein, von 2018 bis 2022 gemeinsam mit
Annalena Baerbock Parteivorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen.
Seit 2021 ist er Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland und
Bundeswirtschaftsminister.
Im Gespräch mit Jochen Wegner und Christoph Amend spricht Robert Habeck
über seine Faszination für das Buch "Nexus" des Bestsellerautors Yuval
Harari, über die neue Techoligarchie in den USA – und über die Frage, ob
man in der Politik schneller altert. Nach 2 Stunden und 22 Minuten
beendet Robert Habeck das Gespräch, denn das kann bei "Alles gesagt?"
seit der ersten Folge nur der Gast.
Den ersten Auftritt von Robert Habeck bei "Alles gesagt?" aus dem Jahr
2018 können Sie hier nachhören (Z+).
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| Sahra Wagenknecht, was hält Sie in der Politik? | 13 Feb 2025 | 02:42:15 | |
Sie ist promovierte Ökonomin und Bestsellerautorin, Politikerin und
Publizistin, Bundestagsabgeordnete und Kanzlerkandidatin, Ex-Stalinistin
und Ex-Kommunistin – und die einzige Person in der deutschen Geschichte,
die eine Regierungspartei gegründet hat, die ihren eigenen Namen trägt:
Sahra Wagenknecht ist bei "Alles gesagt?", die Vorsitzende des
Bündnisses Sahra Wagenknecht. Diese Folge wurde am 12. Februar 2025
aufgezeichnet.
Sahra Wagenknecht spricht über ihr Verhältnis zu Putins Russland, zur
AfD und zu ihrer früheren politischen Heimat, der Linkspartei. Sie zieht
ihre ganz eigene Bilanz der Pandemie, erklärt ihre Haltung in der
Migrationsdebatte und erzählt, warum sie immer wieder damit gerungen
hat, ob sie wirklich Politikerin sein will.
Sahra Wagenknecht wurde 1969 in Jena als Tochter einer deutschen Mutter
und eines iranischen Vaters geboren, der Deutschland verlassen hat, als
sie drei Jahre alt war. Seitdem hat sie keinen Kontakt zu ihm. Sie wuchs
zunächst bei ihren Großeltern auf, machte 1988 in Ost-Berlin Abitur und
studierte anschließend in Jena, Berlin und Groningen. 1989 trat sie der
SED bei und wurde 1991 erstmals in den Vorstand der Nachfolgepartei PDS
gewählt. 2004 zog sie als Abgeordnete ins Europaparlament ein, 2009 in
den Bundestag. Von 2015 bis 2019 war sie Co-Fraktionsvorsitzende der
Linken im Bundestag. 2023 trat sie aus der Partei aus und gründete das
Bündnis Sahra Wagenknecht.
Im Gespräch mit den Podcast-Gastgebern Christoph Amend und Jochen Wegner
erzählt Sahra Wagenknecht von ihrer Ehe mit dem früheren Politiker Oskar
Lafontaine, ihrer Leidenschaft für Mathematik – und was sie sich für ihr
eigenes Leben von ihrer Mutter abgeschaut hat. Und sie sagt, dass sie
aus der Politik ausscheiden will, falls das BSW bei den Bundestagswahlen
an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern sollte. Nach zwei Stunden und 42
Minuten beendet Sahra Wagenknecht das Gespräch, denn das kann bei "Alles
gesagt?" nur die Gästin.
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| Olaf Scholz, welche Fehler haben Sie gemacht? | 31 Jan 2025 | 03:46:00 | |
Er ist der neunte Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland und
Kanzlerkandidat der SPD: Olaf Scholz ist 3 Stunden und 46 Minuten zu
Gast bei "Alles gesagt?". Diese Folge des unendlichen Podcasts wurde am
30. Januar 2025 aufgenommen – einen Tag nach der historischen Abstimmung
im Bundestag, bei der die CDU einen Antrag erstmals auch mit Stimmen der
AfD durchgesetzt hat.
Olaf Scholz spricht über seine Fehler als Regierungschef, über die
Zukunft der Rente, über seine Migrations- und Wirtschaftspolitik, die
Rolle der SPD als Volkspartei, das Erbe der Agenda 2010, seine Rolle im
Cum-Ex-Skandal. Und über sein Verhältnis zu Angela Merkel, Friedrich
Merz und Christian Lindner. Außerdem erläutert Scholz, warum er
fürchtet, dass es im kommenden Herbst zu einer schwarz-blauen Koalition
in Deutschland kommt.
Olaf Scholz wurde 1958 in Osnabrück geboren und ist in Hamburg
aufgewachsen. Nach seinem Jura-Studium arbeitete er als Anwalt für
Arbeitsrecht und wurde 1998 erstmals in den Bundestag gewählt. 2001
wurde er in Hamburg Innensenator, 2007 Bundesarbeitsminister. Zwei Jahre
später wurde er in Hamburg zum Ersten Bürgermeister gewählt. Von 2018
bis 2021 war Olaf Scholz Bundesfinanzminister und Vizekanzler, im selben
Jahr wurde er zum Bundeskanzler gewählt.
Im Gespräch mit den Gastgebern Jochen Wegner und Christoph Amend erzählt
Olaf Scholz, was seine Frau, die Politikerin Britta Ernst, an seinen
öffentlichen Auftritten kritisiert, dass er gerne schnell Auto fährt,
warum er Reden auf sich verhindert. Und er erklärt, dass er "Hillbilly
Elegy", den Bestseller des heutigen US-Vizepräsidenten J. D. Vance, auch
weiterhin schätzt. Nach mehr als drei Stunden beendet Olaf Scholz das
Gespräch, denn das kann bei "Alles gesagt?" nur der Gast.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Hannah Schraven, Vincent Mank, Sophie Hübner, Sophia Hubel
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| Friedrich Merz, warum wollen Sie Kanzler werden? | 19 Jan 2025 | 02:18:54 | |
Er ist Jurist und Anwalt, er war Richter und ist der Kanzlerkandidat von
CDU und CSU: Jetzt ist Friedrich Merz zu Gast bei "Alles gesagt?". Im
unendlichen Podcast der ZEIT spricht er über seine zwei politischen
Leben, seine Zeit in der Wirtschaft, über den Winter-Wahlkampf und das
Erstarken der populistischen Kräfte in Deutschland. Er erzählt von
seinen politischen Fehlern und Niederlagen, von seinem Verhältnis zu
Angela Merkel und zu Robert Habeck, einer frühen Begegnung mit Egon Bahr
– und dass er Donald Trump zur Amtseinführung einen handgeschriebenen
Brief schicken wird.
Joachim-Friedrich Martin Josef Merz wurde 1955 in Brilon im
Hochsauerland geboren und ist dort aufgewachsen. Seit 2022 ist er
Bundesvorsitzender der CDU und Vorsitzender der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Im Gespräch mit den Gastgebern Jochen Wegner
und Christoph Amend erklärt er, warum er im Protest gegen Willy Brandt
1972 in die CDU eingetreten ist, wieso er eigentlich Medizin studieren
wollte – und warum er sein Abiturzeugnis bis heute unter Verschluss
hält.
Friedrich Merz erzählt, wie ihn seine Zeit in der Wirtschaft zum
Multimillionär gemacht hat und warum das Fliegen seine große
Leidenschaft ist. Er spricht über die Vergangenheit seines Großvaters
während der NS-Zeit und über die NS-Prozesse seines Vaters im
Nachkriegsdeutschland, die ihn dazu inspiriert haben, selbst Jurist zu
werden. Er berichtet von seiner Zeit als Richter im Saarland, von
prügelnden Lehrern während seiner Schulzeit – und wie lang seine Haare
als Teenager wirklich waren. Nach 2 Stunden und 19 Minuten beendet
Friedrich Merz das Gespräch, denn das kann bei "Alles gesagt?" nur der
Gast.
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| Eva Menasse, verstehen Sie Deutschland? | 09 Jan 2025 | 07:09:56 | |
Die österreichisch-deutsche Bestsellerautorin Eva Menasse, eine der
einflussreichsten Intellektuellen unserer Zeit, ist zu Gast bei "Alles
gesagt?".
Im Gespräch mit den Hosts Christoph Amend und Jochen Wegner berichtet
sie über ihre verzweigte Familie in Wien, die sie einst zu ihrem viel
gepriesenen Debüt "Vienna" inspiriert hat. Sie spricht über die enge
Beziehung zu ihrem Halbbruder, dem Schriftsteller Robert Menasse, über
ihre frühen Jahre als Journalistin bei "profil" und bei den "Berliner
Seiten" der "FAZ" – und darüber, was ein Besuch von Tom Wolfe in Berlin
mit ihrer Entdeckung des literarischen Schreibens zu tun hat.
Eva Menasse wurde am 11. Mai 1970 in Wien geboren, als Tochter eines
jüdischen Vaters und einer katholischen Mutter. Während der Nazi-Zeit
war ihr Vater Hans Menasse mit seinem Bruder in einem Kindertransport
nach Großbritannien geflohen. 1947 kehrte er nach Wien zurück und
bestritt in den 1950er-Jahren zwei Spiele für die österreichische
Fußballnationalmannschaft.
Nach der Matura studierte Eva Menasse Germanistik und Geschichte an der
Universität Wien. Von 1988 bis zu ihrem Romandebüt "Vienna" war sie als
Journalistin tätig. Für die "FAZ" begleitete sie den Prozess um den
Holocaustleugner David Irving in London, daraus entstand ihr Sachbuch
"Der Holocaust vor Gericht". Als Feuilleton-Korrespondentin der "FAZ"
kehrte Menasse nochmals nach Wien zurück, bis sie mit einem Stipendium
endgültig nach Berlin zog, um sich dem Schreiben ihres ersten Romans zu
widmen. Mittlerweile besitzt sie auch die deutsche Staatsbürgerschaft.
Seit 2005 wirkt Eva Menasse als freie, vielfach ausgezeichnete
Schriftstellerin und Kritikerin. Neben Romanen verfasst sie auch
Erzählungen, Essays, Sach- und Kinderbücher. Ihr Roman "Quasikristalle"
wurde 2013 zu einem Bestseller. Für ihren Erzählband "Tiere für
Fortgeschrittene" wurde sie mit dem Österreichischen Buchpreis geehrt.
Ihr aktueller Roman "Dunkelblum" handelt von der Aufdeckung von
Kriegsverbrechen in einer österreichischen Kleinstadt. 2023 erschien ihr
Essay "Alles und nichts sagen. Vom Zustand der Debatte in der
Digitalmoderne".
Bei "Alles gesagt?" erzählt Eva Menasse, wie sie gemeinsam mit dem
Journalisten Deniz Yücel den Schriftstellerverband PEN Berlin gegründet
hat, dessen Sprecherin sie bis Ende 2024 war. Und von den Konflikten um
das von Günter Grass gegründete Lübecker Literaturtreffen, dessen
Teilnehmerin sie war. Außerdem spricht Menasse über viele ihrer
Lebensthemen, über Israel und Palästina, über Rede- und Kunstfreiheit
und über die "digitale Moderne".
Nach 7 Stunden und 8 Minuten beendete Eva Menasse das Gespräch. Denn das
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| Hape Kerkeling, wie renovieren wir die Demokratie? | 23 Dec 2024 | 02:46:13 | |
Hape Kerkeling war zu Gast bei Alles gesagt?. Das Gespräch wurde im
Rahmen der ZEIT-Podcast-Tour live vor 1.200 Zuschauern am 15. Dezember
in Berlin im Konzertsaal der Universität der Künste aufgezeichnet.
Er spricht über sein Werden als homosexueller Mann, über deutsche
Politik und wie Horst Schlämmer die Demokratie retten könnte. Er erzählt
von seinen größten Erfolgen wie der Show Total Normal und seinem
Bestseller Ich bin dann mal weg. Das Buch, in dem Kerkeling seine
Wanderung auf dem Jakobsweg beschreibt, ist mit mehr als fünf Millionen
verkauften Exemplaren das bisher meistverkaufte deutsche Sachbuch.
Im Gespräch mit Jochen Wegner und Christoph Amend erklärt er, warum er
zweimal die Moderation von Wetten, dass..? abgesagt hat und warum er
gerne beim Sommerhaus der Stars mitmachen würde. Er berichtet vom Suizid
seiner Mutter und dem Tod seines Partners Duncan, der in den
1980er-Jahren an Aids gestorben ist.
Kerkeling ist einer der einflussreichsten deutschen Komiker. Nach Ich
bin dann mal weg, steht nun auch sein neues Buch Gebt mir etwas Zeit auf
den Bestsellerlisten, in dem er seinem Familienstammbaum nachgeht. Am 9.
Dezember 2024 wurde Kerkeling 60 Jahre alt und mit einer dreistündigen
ARD-Sondersendung geehrt.
Hape Kerkeling wurde 1964 in Recklinghausen geboren und ist dort
aufgewachsen. Seinen Vornamen Hans-Peter legte er auf Rat eines Managers
ab. Schon als Schüler hatte er erste Auftritte im TV, im Alter von 20
Jahren moderierte er die Show Känguru, mit der er erste Bekanntheit
erlangte. Von 1989 an machte ihn die Sendung Total Normal bekannt, sie
wurde mit zahlreichen auch internationalen Preisen ausgezeichnet. Seine
Kinoproduktion Kein Pardon von 1993, eine Satire auf das deutsche
Fernsehen, gilt heute als Kultfilm. Vor zehn Jahren verabschiedete sich
Hape Kerkeling vom Fernsehen, er konzentriert sich seitdem vor allem
aufs Schreiben.
Einen spontanen Auftritt im Podcast hat Hape Kerkelings Schulfreund und
langjähriger Showpartner Achim Hagemann, der im Saal ist und auf die
Bühne gebeten wird. Gemeinsam mit dem Publikum wird der Song Das ganze
Leben ist ein Quiz gesungen. Nach 2 Stunden und 46 Minuten beendet Hape
Kerkeling das Gespräch, mit dem Schlusswort "Merry Christmas".
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Hannah Schraven, Vincent Mank, Sophie Hübner, Sophia Hubel
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| Doris Dörrie, wie erzählen wir die Geschichte unseres Lebens? | 18 Dec 2024 | 05:57:17 | |
Die Filmemacherin, Regisseurin und Autorin Doris Dörrie war bei Alles
gesagt? International bekannt wurde sie bereits im Alter von 30 Jahren
durch ihren Film "Männer". In den USA drehte sie in den 90er Jahren die
Männerkomödie "Ich und Er", in Deutschland etwa "Geld", "Happy Birthday,
Türke" und "Keiner liebt mich". 2007 kam Dörries hochgelobter Spielfilm
"Kirschblüten - Hanami" ins Kino – über einen Mann, der sich nach dem
Tod seiner Frau deren Träumen öffnet, dargestellt von Elmar Wepper.
Doris Dörrie wurde 1955 in Hannover geboren und wuchs mit drei
Schwestern in einem liberalen Elternhaus auf. Nach dem Abitur ging sie
in die USA, um Schauspielerin zu werden. Nach ihrer Rückkehr studierte
sie bis 1978 an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) in München.
1981 machte Dörrie mit der Liebesgeschichte "Dazwischen" ihren ersten
großen Fernsehfilm, 1983 folgte ihr erster Kinofilm "Mitten ins Herz",
der bei den Filmfestspielen in Venedig lief. 1985 gelang ihr bereits mit
ihrem dritten Spielfilm, der Beziehungskomödie "Männer", der
internationale Durchbruch. Nach ihrem Erfolg wurde Doris Dörrie lange
als die "Männer-Frau" definiert, als die sie auf einem "Spiegel"-Titel
gefeiert wurde.
Neben ihrer Karriere als Filmemacherin, Regisseurin und Professorin an
der Hochschule für Fernsehen und Film hat sich Dörrie als erfolgreiche
Autorin etabliert. 1987 erschien ihr erstes Buch "Liebe, Schmerz und das
ganze verdammte Zeug", es folgten verschiedene Erzählbände. Ihre ersten
veröffentlichten Kurzgeschichten waren ursprünglich Skizzen für Filme,
später inszenierte sie einige ihrer literarischen Arbeiten filmisch.
2000 erschien Dörries erster Roman "Was machen wir jetzt?", 2002 folgte
"Das blaue Kleid", in dem sie den überraschenden Tod ihres ersten Mannes
bei den Dreharbeiten zu "Bin ich schön?" verarbeitet. Als
Opernregisseurin tut sich Dörrie seit 2001 hervor, als ihre "umjubelte,
knallbunte" Inszenierung von "Cosí fan tutte" an der Berliner Staatsoper
uraufgeführt wurde. Es folgten Inszenierungen von Puccinis "Turandot",
"Madame Butterfly" und Mozarts "Don Giovanni". 2005 wurde die Premiere
ihrer Inszenierung von Verdis "Rigoletto" an der Bayerischen Staatsoper
von Buhrufen begleitet.
Zuletzt erschienen von Dörrie mehrere Bücher: "Die Welt auf dem Teller.
Inspirationen aus der Küche", außerdem der Reisebericht "Die Heldin
reist" und "Die Reisgöttin: und andere Mitbringsel", wo ihre für die
ZEIT verfassten Kolumnen versammelt sind.
Nach 5 Stunden und 57 Minuten beendet Doris Dörrie das Gespräch, denn
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Produktion: Pool Artists
Redaktion: Hannah Schraven, Vincent Mank, Sophie Hübner, Sophia Hubel
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| "Lage der Nation", wie ist die Lage der Nation? | 09 Dec 2024 | 07:35:07 | |
"Lage der Nation" ist mit 1,5 Millionen Downloads im Monat einer der
meistgehörten Politik-Podcasts. Die beiden Gastgeber, der Journalist
Philip Banse und der ehemalige Richter Ulf Buermeyer, sind jetzt zu Gast
bei "Alles gesagt?", dem unendlichen Podcast der ZEIT.
Im Gespräch erzählen die beiden von der Podcast-Revolution und den
Anfängen in den 2000er-Jahren, ihren Erfahrungen als Start-up-Gründer
und in der Berliner Justiz – und von ihrer Begegnung mit Olaf Scholz im
Kanzleramt, mit dem sie jüngst ein Interview geführt haben.
Sie sprechen über die ganz menschlichen Einflüsse auf
Gerichtsentscheidungen, analysieren die politische Lage der Nation
wenige Monate vor der Bundestagswahl, die Perspektive der FDP nach ihrer
"D-Day"-Affäre und diskutieren die Frage, welche Reformen die neue
Bundesregierung angehen müsste, um Deutschland aus der wirtschaftlichen
Krise zu führen. Und erklären, wie man am geschicktesten eine
Verfassungsbeschwerde einlegt.
Philip Banse wurde 1972 in Lüneburg geboren und ist in Uelzen
aufgewachsen. In der Schule hatte er Russisch als zweite Fremdsprache
und ging nach der Schule für vier Monate als Deutschlehrer nach Sankt
Petersburg – um vor Ort festzustellen, dass es den Job gar nicht gab.
Später ging er noch einmal zurück nach Russland und wurde Chefredakteur
einer Zeitung für Wolga-Deutsche in Saratow. Er studierte Russisch in
Hamburg, ging auf die Journalistenschule in Berlin und wurde fester
freier Mitarbeiter beim Deutschlandradio. 2005 gründete er mit Freunden
seinen ersten Podcast, das "Küchenradio".
Einer seiner frühen Gäste war der Richter und Verfassungs-Aktivist Ulf
Buermeyer. Er wurde 1976 in Osnabrück geboren und ist in Bissendorf
aufgewachsen. Er hat unter anderem Jura, Psychologie und Ägyptologie
studiert, erst in Osnabrück, dann in Leipzig. 2007 wurde er
Wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Richter Winfried Hassemer und
Andreas Voßkuhle am Bundesverfassungsgericht Karlsruhe. 2008 wurde er
Richter am Landgericht Berlin, zwei Jahre später auf Lebenszeit. 2016
war er Mitgründer der Nichtregierungsorganisation Gesellschaft für
Freiheitsrechte, aus deren Vorstand er sich, wie er bei "Alles gesagt?"
verkündet, 2025 zurückziehen wird.
2016 starteten Philip Banse und Ulf Buermeyer ihren wöchentlichen
Podcast "Lage der Nation", der mittlerweile so erfolgreich ist, dass
sich beide ganz darauf konzentrieren. Ulf Buermeyer, der seit 2020 von
der Berliner Justiz beurlaubt war, ist in diesem Jahr auf eigenen Wunsch
aus dem Dienst ausgeschieden.
Der Podcast "Lage der Nation" hat heute zehn Mitarbeiter, sein erstes
Buch "Baustellen der Nation – Was wir jetzt in Deutschland ändern
müssen" ist 2023 erschienen und hat sich 75.000-mal verkauft.
Nach sieben Stunden und 35 Minuten beenden Philip Banse und Ulf
Buermeyer das Gespräch, denn das dürfen bei "Alles gesagt?" nur die
Gäste.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Hannah Schraven, Vincent Mank, Sophie Hübner, Sophia Hubel
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| Katherina Reiche, wie kommt Deutschland aus der Krise? | 13 May 2026 | 03:03:19 | |
Sie ist eine der prägenden Stimmen der deutschen Wirtschafts- und
Energiepolitik. Jetzt ist die Bundeswirtschaftsministerin Katherina
Reiche zu Gast im unendlichen Podcast.
Im Gespräch erzählt sie von ihrer Kindheit in der DDR, vom Aufwachsen in
einer Unternehmerfamilie, deren Betrieb erst zwangsverstaatlicht und
nach der Wiedervereinigung zurückgegeben wurde. Sie spricht über das
Lebensgefühl zwischen Anpassung und Eigensinn, über Schule, Kirche und
die Erfahrung, als »Kapitalistenkind« aufzufallen. Außerdem vom
Mauerfall, den Umbrüchen der Nachwendezeit und davon, warum gerade ihre
Generation zugleich besonders frei und besonders geprägt aus dieser Zeit
hervorging.
Katherina Reiche erklärt, weshalb sie sich zunächst für ein
Chemiestudium entschied, obwohl sie eigentlich Tiermedizin studieren
wollte, und wie sie von dort aus ihren Weg in Politik und Wirtschaft
fand. Sie spricht über ihren Blick auf Industrie, Energie und
unternehmerische Verantwortung – und darüber, warum sie sich in einer
Raffinerie fast so zu Hause fühlt wie andere Menschen im Wohnzimmer.
Katherina Reiche wurde 1973 in Luckenwalde in Brandenburg geboren. Ihre
Mutter ist Physikochemikerin, ihr Vater Chemieingenieur; beide führten
das Familienunternehmen, das bereits vom Großvater aufgebaut worden war.
Reiche machte Abitur mit der Note 1,0 und studierte Chemie in Potsdam.
Später wurde sie CDU-Politikerin, war lange Bundestagsabgeordnete,
arbeitete in führenden Positionen in der Energiewirtschaft und ist heute
Bundeswirtschaftsministerin.
Nach drei Stunden und drei Minuten beendet Katherina Reiche das
Gespräch, denn das kann bei Alles gesagt? nur die Gästin.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Sophie Hübner, Hannah Schraven, Vincent Mank
Freie Mitarbeit: Svenja Heinrichs
Gästemanagement: Paula Georgi, Anna Vahldick
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| Stefanie Stahl, was will das Kind in uns? | 28 Nov 2024 | 04:40:27 | |
Die bekannteste Psychologin Deutschlands, die Bestsellerautorin und
Podcasterin Stefanie Stahl ist zu Gast bei "Alles gesagt?", dem
unendlichen Podcast.
Stefanie Stahl spricht über Neurosen und Einsamkeit, Selbstreflexion und
Rechtspopulismus, Hausgeister und Psychotainment, über ihre, wie sie
sagt, "unspießigen Eltern" – und über ihre glückliche Kindheit, die
schlagartig vorbei war, als das Haus ihrer Eltern abbrannte.
Stefanie Stahl wurde 1963 in Hamburg geboren, sie heißt mit zweitem
Vornamen Desiree, "weil ich ein Wunschkind war". Stahl lebt seit ihrem
Studium in den 1980er-Jahren in Trier. Seit 1994 führt sie dort eine
Praxis für Psychotherapie. Ihr Buch "Das Kind in dir muss Heimat finden"
erschien 2015 und wurde zu einem der erfolgreichsten Sachbücher der
vergangenen zehn Jahre, es hat sich bis heute mehr als 3,8 Millionen mal
verkauft und wurde in 36 Ländern veröffentlicht. Seit 2021 ist sie auch
Gastgeberin des Podcast "Stahl aber herzlich".
Im Podcast erzählt Stefanie Stahl von ihren Erfahrungen mit Patientinnen
und Patienten, den psychologischen Folgen der Pandemie, gestressten
Kindern und jungen Eltern, von ihrer Analyse der Gesellschaft in
Deutschland, und sie beantwortet die Frage, ob wir in unserem Leben
immer dieselbe Person sind. Ihre schwierigste Zielgruppe? "Männer." Nach
4 Stunden und 40 Minuten beendet Stefanie Stahl das Gespräch, denn das
kann bei "Alles gesagt?" nur die Gästin.
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| Daniel Brühl, wie funktioniert Hollywood? | 12 Nov 2024 | 04:17:47 | |
Von "Good Bye, Lenin!" zu "Im Westen nichts Neues", vom Formel-1-Fahrer
Niki Lauda bis zum Modedesigner Karl Lagerfeld, vom deutschen Kino über
Quentin Tarantino bis ins Marvel Universum: Daniel Brühl ist einer der
international erfolgreichsten deutschen Schauspieler.
Jetzt ist er zu Gast bei "Alles gesagt?", dem unendlichen Podcast der
ZEIT. Im Gespräch erzählt er von den Mechanismen der Filmindustrie in
Hollywood und den Umgang mit seinem frühen Ruhm, von seinen Erfahrungen
als Regisseur, von seinen Flops, die er "Gurken" nennt, und von seinem
Durchbruch in "Good Bye, Lenin!" im Jahr 2003, den in Deutschland 6,5
Millionen Zuschauer im Kino gesehen haben. Er erklärt sein Verhältnis zu
seinen beiden Heimatländern Deutschland und Spanien – und warum der
"kapitalistische Wachstumsgedanke" im Filmgeschäft ihn immer wieder
"verblüfft".
Daniel César Martín Brühl González wurde 1978 in Barcelona geboren und
ist in Köln aufgewachsen. In den frühen Nullerjahren zog er nach Berlin,
heute lebt er mit seiner Frau und seinen Kindern auf Mallorca.
Im Podcast berichtet er von seiner Angst vor Castingaufnahmen und von
seiner Zusammenarbeit mit dem Schriftsteller Daniel Kehlmann, von
Begegnungen mit Königin Elizabeth II. und mit Karl Lagerfeld, Robert De
Niro, Jude Law und Emma Watson – und von seinen Freundinnen Judy Dench
und Maggie Smith. Er erklärt, warum seine Mutter nicht glauben konnte,
dass ausgerechnet er eine Weile als "Schwiegersohn der Nation" galt,
verrät en passant seine nächste Regiearbeit und dass er gerne einmal
einen "klugen Horrorfilm" drehen würde.
Nach 4 Stunden und 17 Minuten beendet Daniel Brühl das Gespräch, denn
das darf bei "Alles gesagt?" nur der Gast.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Hannah Schraven, Anna Meinecke
Freie Mitarbeit: Vincent Mank
Gästemanagement: Anna Vahldick
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| Thomas Kehl, wie werden wir reich? | 29 Oct 2024 | 06:58:44 | |
In der neuen Folge von "Alles gesagt?" ist der
Wirtschaftswissenschaftler, Bankkaufmann, Bestsellerautor, Podcaster und
"Finfluencer" Thomas Kehl zu Gast. Er hat den YouTube-Kanal Finanzfluss
mitgegründet, der monatlich mehrere Millionen Abrufe verzeichnet. "Das
einzige Buch, das Du über Finanzen lesen solltest", geschrieben von
Thomas Kehl und Mona Linke, ist ein Dauer-Bestseller. Die
Wirtschaftswoche nannte Kehl einmal den "Dr. Sommer der Finanzwelt". Bei
ZEIT ONLINE schreiben Kehl und Linke eine Kolumne.
Im Podcast spricht Thomas Kehl über den komplizierten Finanz- und
Immobilienmarkt, über die Macht der digitalen Finanzcommunitys und das
Verhältnis der Deutschen zur Geldanlage, über die historische
Telekom-Volksaktie und den Gamestop-Fall – und er erklärt einmal mehr
diese sogenannten ETFs, die jetzt alle haben.
Kehl berichtet von den Verlusten, die seine Eltern an der Börse gemacht
haben, nachdem er sie beraten hatte und von seiner Zeit bei einem
"Strukturvertieb" – eine Tätigkeit, von der er sich mittlerweile
distanziert: "Ich habe mich damals von den Tschakka-Tschakka-Sprüchen
begeistern lassen."
Thomas Kehl wurde 1989 geboren und ist im Saarland aufgewachsen. Er
begann sich schon im Teenager-Alter für Geldanlagen zu interessieren.
"Ich war in meinem Freundeskreis immer der Finanztyp", sagt er im
Gespräch mit den Podcast-Gastgebern Jochen Wegner und Christoph Amend.
Nach dem Abitur machte er eine Lehre zum Bankkaufmann und studierte
Betriebswirtschaftslehre an der Frankfurt School of Finance and
Management und später in Paris. Parallel arbeitete er als Anlageberater
in einem Strukturvertrieb – 2016 gründete er mit seinem Freund Arno
Krieger den YouTube-Kanal Finanzfluss und arbeitete gleichzeitig unter
anderem als Analyst für die Investmentbank Natixis in Paris.
Mittlerweile sitzt Finanzfluss in Berlin.
Nach 6 Stunden 58 Minuten beendet Thomas Kehl das Gespräch, denn das
kann bei "Alles gesagt?" nur der Gast.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Hannah Schraven, Anna Meinecke
Freie Mitarbeit: Vincent Mank
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| Bryan Ferry, what is the secret to being cool? | 17 Oct 2024 | 01:55:58 | |
Er gilt als der "Gentleman of Pop" und "King of Cool". Die britische
Königin ernannte ihn zum Commander of the Most Excellent Order of the
British Empire, mit seiner Band Roxy Music wurde er 2019 in die Rock &
Roll Hall of Fame aufgenommen: Jetzt ist der Sänger, Songwriter und
Produzent Bryan Ferry zu Gast beim unendlichen Podcast.
(Diese Version des Podcasts ist das englische Original. Wir
veröffentlichen parallel dazu auch eine mit einer KI-Software übersetzte
deutsche Version.)
Im Gespräch erinnert er sich an seine Kindheit im Norden Englands und an
seine erste Reise nach Deutschland als Teenager, an seinen Durchbruch im
London der Siebzigerjahre, an ein denkwürdiges Konzert in Dortmund – und
an Begegnungen mit den Musikern David Bowie und Prince, mit der Sängerin
Amanda Lear und mit den Künstlern Andy Warhol und Jean-Michel Basquiat.
Bryan Ferry erklärt den Gastgebern Jochen Wegner und Christoph Amend,
wie er zu seinem musikalischen und modischen Stil fand, der Generationen
von Fans beeinflussen sollte. Und warum er sich auf der Bühne nicht
sicher fühlt: "Ich fühle mich sicher, wenn ich von der Bühne
runterkomme, in der Garderobe."
Bryan Ferry wurde am 26. September 1945 geboren. Seine Band Roxy Music
gründete er 1971, seit 1973 tritt er auch als Solokünstler auf. Zu
seinen größten Hits zählen Songs wie More than This, Avalon, Virginia
Plain, Love Is the Drug, Slave to Love und Don‘t Stop the Dance. 1981
erreichten Roxy Music mit ihrer Version des John-Lennon-Songs Jealous
Guy Platz 1 der britischen Charts. Insgesamt hat Bryan Ferry in seiner
Karriere über 30 Millionen Alben verkauft. Sein Song More than This ist
auch in Sofia Coppolas Film Lost in Translation von 2003 zu hören.
Im Podcast erzählt Bryan Ferry, wie es zum Gerücht kam, dass er James
Bond spielen sollte, warum er seinen Erfolg auch einem Song von Bob
Dylan verdankt – und was sein Antrieb war: "Man versucht, das Beste aus
dem eigenen Leben zu machen. Und Werke zu schaffen, die besser sind als
man selbst."
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Hannah Schraven, Anna Meinecke
Freie Mitarbeit: Vincent Mank
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| Deutsche KI-Übersetzung: Bryan Ferry, wie geht Coolness? | 17 Oct 2024 | 01:37:46 | |
Er gilt als der "Gentleman of Pop" und "King of Cool". Die britische
Königin ernannte ihn zum Commander of the Most Excellent Order of the
British Empire, und mit seiner Band Roxy Music wurde er 2019 in die Rock
& Roll Hall of Fame aufgenommen: Jetzt ist der Sänger, Songwriter und
Produzent Bryan Ferry zu Gast beim unendlichen Podcast.
Diese Version des Podcasts ist nicht das englische Original – sondern
eine mit einer KI-Software weitgehend automatisiert übersetzte Variante.
Auch die Stimmen von Bryan Ferry, Christoph Amend und Jochen Wegner sind
nicht echt. Bryan Ferry hat unserem kleinen Experiment zugestimmt.
Im Gespräch erinnert er sich an seine Kindheit im Norden Englands und an
seine erste Reise nach Deutschland als Teenager, an seinen Durchbruch im
London der Siebzigerjahre, an ein denkwürdiges Konzert in Dortmund – und
an Begegnungen mit den Musikern David Bowie und Prince, mit der Sängerin
Amanda Lear und mit den Künstlern Andy Warhol und Jean-Michel Basquiat.
Bryan Ferry erklärt den Gastgebern Jochen Wegner und Christoph Amend,
wie er zu seinem musikalischen und modischen Stil fand, der Generationen
von Fans beeinflussen sollte. Und warum er sich auf der Bühne nicht
sicher fühlt: "Ich fühle mich sicher, wenn ich von der Bühne
runterkomme, in der Garderobe."
Bryan Ferry wurde am 26. September 1945 geboren. Seine Band Roxy Music
gründete er 1971, seit 1973 tritt er auch als Solokünstler auf. Zu
seinen größten Hits zählen Songs wie More than This, Avalon, Virginia
Plain, Love is the Drug, Slave to Love und Don't Stop the Dance. 1981
erreichte Roxy Music mit ihrer Version des John-Lennon-Songs Jealous Guy
den Platz eins der britischen Charts. Insgesamt hat Bryan Ferry in
seiner Karriere über 30 Millionen Alben verkauft. Sein Song More than
This ist auch in Sofia Coppolas Film Lost in Translation von 2003 zu
hören.
Im Podcast erzählt Bryan Ferry, wie es zum Gerücht kam, dass er James
Bond spielen sollte, warum er seinen Erfolg auch einem Song von Bob
Dylan verdankt – und was sein Antrieb war: "Man versucht, das Beste aus
dem eigenen Leben zu machen. Und Werke zu schaffen, die besser sind als
man selbst."
Nach 1 Stunde und 56 Minuten beendet Bryan Ferry das Gespräch, denn das
kann bei Alles Gesagt? nur der Gast.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Hannah Schraven, Anna Meinecke
Freie Mitarbeit: Vincent Mank
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| Kevin Kühnert, wie groß ist diese Zeitenwende? (Wiederholung vom 18.03.2022) | 08 Oct 2024 | 07:55:26 | |
Drei Jahre war Kevin Kühnert Generalsekretär der SPD. Am Montag, dem 7.
Oktober 2024, hat er seinen Rücktritt bekannt gegeben – aus
gesundheitlichen Gründen. Anlässlich seines Rücktritts wiederholen wir
diese "Alles gesagt?"-Folge vom 18.03.2022.
Der Generalsekretär der SPD ist zu Gast bei Alles gesagt?, dem
unendlichen Podcast. Rund acht Stunden spricht Kevin Kühnert mit den
beiden Gastgebern über den Krieg in der Ukraine und über den Fall
Gerhard Schröder, über sein spezielles Verhältnis zu Bundeskanzler Olaf
Scholz, über seine politische Zukunft, über seine Tinder-Tricks und über
seine besondere Leidenschaft: das Wandern.
Kühnert wurde 1989 in West-Berlin geboren, ist in einer Beamtenfamilie
aufgewachsen und bereits 2005 in die SPD eingetreten. Zweimal hat er ein
Studium angefangen und nicht beendet. Von 2017 bis 2021 war er Chef der
Jusos und erlangte durch seine Kampagne gegen eine große Koalition auch
internationale Bekanntheit. Im Oktober 2021 gewann er seinen
Bundestagswahlkreis Berlin Tempelhof-Schöneberg als Direktkandidat. Seit
Dezember 2021 ist er SPD-Generalsekretär.
Im Podcast erzählt Kevin Kühnert von seiner Handballvereinsjugend, von
seinem Durchbruch als Politiker und von den ungeahnten Folgen eines
ZEIT-Interviews. Nach 7 Stunden und 55 Minuten beendet Kevin Kühnert das
Gespräch. Denn das kann bei Alles gesagt? nur der Gast.
Produktion: Maria Lorenz/Pool Artists
Redaktion: Hannah Schraven
Freie Mitarbeit: Vincent Mank
Gästemanagement: Leonie Weber
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| Winfried Kretschmann, sind die Grünen noch zu retten? | 27 Sep 2024 | 04:36:14 | |
Als er 2011 ins Amt kam, war er der erste grüne Regierungschef der Welt,
bis heute ist er der einzige grüne Ministerpräsident Deutschlands
geblieben: Winfried Kretschmann war zu Gast bei Alles Gesagt?
Die Aufnahme fand live vor mehr als 1000 Gästen am 25. September im
Theaterhaus Stuttgart statt – ausgerechnet an jenem Tag, an dem die
grüne Parteispitze in Berlin zurückgetreten war. So machten gleich
mehrere Aussagen von Kretschmann noch am selben Abend Schlagzeilen: „Wir
sind richtig am Abschiffen“, kommentierte er bündig die Wahlergebnisse
seiner Partei, beschwerte sich über die ständigen Fragen von
Journalisten zu Cem Özdemir als seinem möglichen Nachfolger und
plädierte dafür, dass der umstrittene Tübinger Oberbürgermeister Boris
Palmer zu den Grünen zurückkehrt. Dass sich einst sogar der Papst für
die Wirren um Stuttgart 21 interessierte, machte ebenfalls Schlagzeilen.
Auch Kretschmanns Erzählung von seiner dramatischen Zeit in einem
katholischen Internat, in dem Prügelstrafe zum Alltag gehörte und wo es
auch Vorfälle von sexuellem Missbrauch gab, schaffte es in die
Nachrichten. Der Ministerpräsident berichtete von seiner Zeit als
K-Gruppen-Aktivist und Mao-Anhänger, als Lehrer und Mitbegründer der
Grünen in Baden-Württemberg und von seiner schweren Zeit als
Ministerialrat im hessischen Umweltministerium unter Joschka Fischer.
Im Gespräch mit den Podcast-Gastgebern Christoph Amend und Jochen Wegner
erzählte er von seinem katholischen Glauben und von seiner Leidenschaft
für das Wandern – und erklärt, warum er als Lehrer Schüler an Kröten
lecken ließ. Als kleiner Junge, so berichtet er, verbrachte er so viel
Zeit beim Schmied in der Nachbarschaft, dass er Jahrzehnte später sein
eigenes Haus selbstständig umbauen konnte. Nach 4 Stunden und 36 Minuten
beendet Winfried Kretschmann das Gespräch, denn das kann bei "Alles
Gesagt?" nur der Gast.
Produktion: Pool Artists
Redaktion: Hannah Schraven, Anna Meinecke
Freie Mitarbeit: Vincent Mank
Gästemanagement: Anna Vahldick
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