Rettungsdienst FM – Détails, épisodes et analyse

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Rettungsdienst FM

Rettungsdienst FM

Weilbacher/Hohmann

Forme & Santé
Éducation

Fréquence : 1 épisode/33j. Total Éps: 68

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Der Audiopodcast für den Rettungsdienst, mit Themen rund um den Rettungsdienst.
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Die Avantgarde – Teil 2

mercredi 1 mai 2024Durée 01:02:10

Es ist unglaublich, mit ihrer Hilfsorganisation – ‚Awangarda – polscy medycy na froncie‘ – begibt sich Katarzyna Daniszewska direkt ins Auge des Orkans. Dabei müssen sie, oft übermenschliches leisten, wenn die Verletzten in Wellen ihren Versorgungspunkt überfluten und herkömmliche Triagekonzepte versagen.

Was motiviert Katarzyna und ihre Gefährten, was hoffen sie dort zu finden, ausser Grauen und Leid? Was macht es mit einem, wenn man in einer solchen Umgebung arbeitet? Wie hält man das aus? Welchen Sinn hat eine Tätigkeit in diesem sinnlos aufgezwungenen Krieg, der noch nicht einmal der eigene ist.

Im Gespräch mit Katarzyna wird klar, sie brennt für ihre Arbeit, sie will genau dort sein. Möglicherweise ist dies ein Schlüssel, die Neugierde, die Begeisterung und der Wunsch die eigenen Fähigkeiten weiterzuentwickeln und die Grenzen zu verschieben.

Und dort im Donbass unmittelbar an der ukrainischen Front haben Katarzyna und ihre Kammeraden etwas gefunden, womit man an einem solch lebensfeindlichem Ort nicht rechnet. Freundschaft, Kameradschaft, Opferbereitschaft, Dankbarkeit, Menschlichkeit.

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Die Avantgarde – Teil 1

lundi 1 avril 2024Durée 01:03:25

Polnische Medics an die Front

Der Russische Angriffskrieg auf die Ukraine tobt nun seit über zwei Jahren. Haben wir uns zunächst die Augen gerieben, überrascht vom Wiederstandswillen der Ukrainie, so ist das nun vorherrschende Gefühl wohl eher Enttäuschung und Medienmüdigkeit. Enttäuschung, weil die Ukrainier ihr Momentum nicht in einer wirksamen Gegenoffensive entfalten konnten, Enttäuschung, weil die westliche Welt es nicht schafft, ihre Versprechen zu halten und gemeinsam der russischen Agression etwas entgegen zu setzten. Es entsteht der Eindruck man beschränke sich auf große Worte und Zauderhaftigkeit. Auf die Ukrainer könnte das Sprichwort zutreffen, „Wer solche Freunde hat…“

Nun gibt es Menschen, die begnügen sich nicht damit, dem Treiben von der Couch aus, am Fernseher zu folgen, sie werfen ihr ganzes Leben über den Haufen und werden aktiv.

Katarzyna Daniszewska, ist ein solcher Mensch. Kurz nach Ausbruch des Krieges wurde sie aktiv. Und nicht nur das, sie gründete einfach ihre eigene Hilfsorganisation.

Awangarda – polscy medycy na froncie

Es ist leicht zu erraten was der Name aussagt. Und tatsächlich handelt es sich bei Katarzyna und ihren Mitstreitern um eine Avantgarde, eine Gruppe von Freiwilligen die voranschreitet um Menschen denen ihr Schicksal aufgezwungen wurde zu helfen. Ganz konkret den Soldaten die für ihr Land und um ihr eigenes Überleben kämpfen.

Wer nun einen bedrückendes schwermütiges Interview erwartet der wird überrascht sein. Katarzyna berichtet mit einer fröhlichen Leichtigkeit die einen packt und nicht mehr loslässt. Man beginnt zu fühlen was wohl ihre Gefährten bewegt, sich mit ihr auf diese gefährliche Mission zu begeben.

Für ihre Verdienste wurden Katarzyna und ihre Mitstreiter mit ihrer Hilfsorganisation vom polnischen Präsidenten Andrzej Duda mit der Medaille für „Opfer und Mut“ ausgezeichnet. Diese Medaille wird an Menschen verliehen, welche ihr eigenes Leben riskiert haben um anderen zu helfen.

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Interessante Vokabeln, die vielleicht nicht jedem geläufig sind:

Casualty – Opfer/Verletzte

CCP – Casualty Collection Point – Opfer/Verletztensammelstelle

Stabilisation Point – Stabilisierungspunkt

MedEvac – Medizinische Evakuierung von Verletzten, normalerweise mit Hubschraubern, in der Ukraine derzeit nicht möglich.

TCCC – Tactical Combat Casualty Care

Trenches – Schützengraben

Medic – medizinisches Sanitätspersonal, es können Sanitäter aber auch Ärzte sein

Main Medic – Einsatzleiter, Trupp- Gruppenführer

Shrapnel – Splitter von Explosivkörpern oder Fragmente aller Art die bei einer Explosion fortgeschleudert werden

Second hit – nach erfolgtem Angriff zum Beispiel mit einer Rakete, erfolgt mit zeitlichem Verzug ein zweiter Angriff um die Helfer zu treffen

Tactical driver – Taktischer Fahrer

Mortar – Mörser/Granatenwerfer

Limb – Gliedmaße

Blast injury – Explosionsverletzung

Die Avantgarde – Teil 1 by Julius Hohmann und Frank Weilbacher is licensed under CC BY-NC-ND 4.0

Verbrennung von C bis Analgesie

jeudi 30 juin 2022Durée 44:43

Im zweiten Teil unserer aktuellen Serie folgen wir weiter unserem Notfall-ABC.

Auch in dieser Folge steht uns Mark weiter tapfer Rede und Antwort und erträgt geduldig den ein oder anderen emotionalen Ausbruch unsererseits.

Diesmal erfahren wir u.a., wie eine gute Infusionstherapie aussehen kann und wie wir bei der Etablierung eines Zugangs vorgehen sollten. Bei alledem sollte man natürlich nicht vergessen, dass der Verbrennungsthematik möglicherweise ein Trauma zugrunde liegt und wir das keinesfalls übersehen und vernachlässigen dürfen!

Eine andere Kontroverse ist sicherlich auch eine gute Analgesie – hier gibt es viele Ideen und Ansätze. Welche Konzepte uns dahingehend wirklich überzeugt haben, erfahrt ihr in dieser Folge!

Wikipediaartikel zum Kompartmentsyndrom

https://de.wikipedia.org/wiki/Kompartmentsyndrom

Wikipediaartikel zum Kapillarlecksyndrom

https://de.wikipedia.org/wiki/Kapillarlecksyndrom

Brooke Formel

https://flexikon.doccheck.com/de/Brooke-Formel

PiCCO Monitoring

https://de.wikipedia.org/wiki/PiCCO

Wikipediaartikel zu Albumin

https://de.wikipedia.org/wiki/Hypalbumin%C3%A4mie

Beispiele für Infusionswärmer

https://www.medicalexpo.de/medizin-hersteller/infusionswaermer-2373.html

Wikipediaartikel zur Cyanidvergiftung

https://de.wikipedia.org/wiki/Cyanidvergiftung#Pharmakologische_Entgiftung

Bild zur Rotorresttherapie

https://media.springernature.com/original/springer-static/image/chp:10.1007%2F978-3-662-50444-4_39/MediaObjects/6376_9_De_39_Fig3_HTML.jpg

http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Verbrennung von A bis B

mardi 31 mai 2022Durée 57:50

Brennend haben wir wieder auf Besuch gewartet, der uns feurige Infos geben kann. Und das bedeutet: Mark Schieren ist wieder zu Gast!

In den letzten Wochen und Monaten hatten wir immer wieder Themen gehabt, die um ein Thema sehr häufig kreisten: Verbrennung. Mark ist hierfür wiedermal ein toller Gesprächspartner. Die Klinik in Köln/Merheim an der er tätig ist, ist ein Zentrum für die Versorgung von Schwerbrandverletzten. 

Deshalb werden wir uns mal allgemein mit Verbrennungen als auch speziell mit den einhergehenden A- und B-Problematiken beschäftigen. Wann spricht man denn wirklich von einem „richtigen“ Inhalationstrauma? Wie konsequent ist das Dogma der Intubationspflicht und wie war das nochmal mit dem Kühlen?

Also verwandelt euren RTW in ein türkisches Dampfbad und genießt den ersten Teil dieser Serie! 

Quellen

Deutsche Gesellschaft für Verbrennungsmedizin

https://verbrennungsmedizin.de/brandverletztenzentren

awmf Leitlinie “Behandlung thermischer Verletzungen des Erwachsenen“

https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/044-001l_S2k_Behandlung-thermischer-Verletzungen-des-Erwachsenen_2021-07.pdf

awmf Leitlinie „zur Behandlung thermischer Verletzungen im Kindesalter (Verbrennung, Verbrühung)“

https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/006-128l_S2K_Thermische_Verletzungen_Kinder_2015-04-abgelaufen.pdf

Das Bohren dicker Knie – Teil 2

samedi 30 avril 2022Durée 48:19

Es geht in die zweite und letzte Umdrehung mit dem Bohrer. Nachdem wir letztes Mal über das „Ob“ und „Was“ gesprochen haben, gehen wir nun in das „Wie“ über. 

Es geht mitunter in die Themen „Punktionstechnik“ und in strategische Überlegungen. Rumfingern nicht erlaubt, Fortbildung zum qualifizierten Folterknecht beim Anspülen bzw. beim Aspirieren unter Umständen garantiert. Wet-Tshirt-Contest vermeiden und zuletzt am besten Herr der Ringe sein. 

Welche Farbe nehme ich nochmal bei Mops-Tibias und welche bei kachektischen Patienten? Welche Punktionsstellen machen wann Sinn? Ist Bohren für Analgesie sinnvoll? Wie bekommt man die Nadel eigentlich wieder raus, ohne dass die Bilder im Raum von den Wänden fallen?

Und ganz zum Schluss: Nicht nur Quatschen, sondern auch Machen – klingt trivial, aber wenn man’s übt, klappt’s meistens besser. Wenn nicht: am Ende der Folge haben wir einen heißen Tipp für euch, wie man über den Hersteller Fortbildungsstunden bekommt. 

Viel Spaß!

Quellen
  • Die intraossäre Infusion in der Notfallmedizin – M.Helm, J.T.Gräsner, A.Gries, M.Fischer, B.W.Böttiger, C.Eich, B.Landsleitner, M.Weiss, J.Strauß, C. Höhne, K.Becke, M.Bernhard, – S1-Leitlinie 001-042: Stand: 11/2017
  • Der intraossäre Zugang – Eine rechtsmedizinische Studie mit Einfluss auf das präklinische Notfallmanagement – Dissertation zur Erlangung des Grades eines Doktors der Medizin an der Medizinischen Fakultät der Universität Hamburg – Jan-Philipp Heinrich – Hamburg 2018
  • Serious Complications of Intraosseous Access during Infant Resuscitation – Jiri Molacek, Karel Houdek, Václav Opatrný, Jiri Fremuth, Lumir Sasek, Inka Treskova – European Journal of Pediatric Surgery Reports Vol. 6 No. 1/2018
  • Arrow EZ-IO Der intraossäre Gefäßzugang – Kurzanleitung – 2016 Teleflex
  • Adult Intraosseous Access: An Idea Whose Time Has Come – Marvin A. Wayne, MD, FACEP, FAAEM* – Israeli Journal of Emergency Medicine – Vol. 6, No. 2 May 2006
  • Intraossäre Infusion beim Erwachsenen – B.A. Leidel, · C. Kirchhoff – Chirurg 2008 · 79:315–326 DOI 10.1007/s00104-007-1445-y Online publiziert: 6. Februar 2008 © Springer Medizin Verlag 2008

Das Bohren dicker Knie

jeudi 31 mars 2022Durée 01:03:35

Eine ausführliche Betrachtung des intraossären Zugangs

„Es gibt einen Stich“ *Klicken des Staubands* 

Jeder, der i.v.-Zugänge legt, hat so seine „Ankündigungsfloskel“. Jeder, der i.v.-Zugänge legt, hat so seine „Lieblingsstellen“. Und weil wir uns hier in unserer Komfortzone bewegen, fällt es uns schwer rechtzeitig auf andere Zugangswege auszuweichen. Weil es uns auch so geht, dachten wir uns: machen wir doch eine neue  Selbsthilfe-Serie.

In dieser Folge liefern wir den Auftakt mit einer Zugangsart, die nicht nur die eigenen Knie erzittern lässt, sondern auch meistens die des Patienten: den i.o.-Zugang. Dabei hatte er seine Hochzeit im 2. Weltkrieg! 

Neben Geschichtsunterricht und fragwürdigen Ideen mit i.o.Zugangs-Materialien, werden wir uns primär auf den EZIO konzentrieren und darüber philosophieren, warum es manchmal vielleicht doch besser wäre, diese Wahl zu treffen. Getreu dem Motto „Lieber ein Nagel in der Wand, als akupunktiert bis zum Dach“. Kurzum: wir wagen einen thematischen 360-Grad-Rundumschlag – ganz wie der Bohrer selbst.

Viel Spaß!

Keine Quelle

dafür ein Gruß an alle die ihre Zeit mit Corona in der Quarantäne verbringen.

Quellen Intraossärer Zugang: S1-Leitlinie. Foamina Blog

https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/001-042.html

Ninja Rules Teil 2 (Audioversion)

lundi 31 janvier 2022Durée 54:56

Auch in unserem zweiten Teil präsentieren wir Tipps und Tricks, die oft unerwartet einfach sind.

Es geht nicht darum sich was zu trauen, auch nicht darum alles zu beherrschen oder alles zu können. Wir denken oft so unglaublich kompliziert und faseln irgendwas von Risiko, Teamressourcen, High Performance, dringender Notfall, Blaulichtwasser, etc.

Rettungsdienst ist ein Mannschaftssport, vergleichbar mit Fußball, es geht darum sich einzubringen, den Ball zu passen, auch mal die eigene Position zu verlassen, die Vorlage zu spielen und das Ding rein zu machen. Es zählt das Tor egal wer es schießt.

Man braucht sich nur um zu schauen und findet jenseits vom Fußball zahllose Analogien, von denen man lernen kann.

Würde ein Pilot abheben ohne vorher seine Checkliste durchgegangen zu sein?

Welche Gedanken würde sich wohl ein Bergsteiger machen, bevor er zu Gipfelbesteigung aufbricht?

Würde ein Ganove, der vor dem Juweliergeschäft auf seine Kollegen wartet, den Motor seines Fluchtfahrzeuges abstellen?

Und warum darf ich meine herzkranke Oma eigentlich nicht mit in die Achterbahn nehmen?

Viel Spaß!

Dieser Beitrag ist auch als Video auf unserer Homepage verfügbar.

http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Ninja Rules Teil 1 (Audioversion)

vendredi 31 décembre 2021Durée 49:44

Ihr erlebt eine Jam-Session auf eine Präsentation, die wir für das Kölner AINS-Kolloquium gehalten haben.

Mark Schieren (HAI 2020) fragte nach unseren „Regeln, Riten und Routinen“ im Notfalleinsatz. Nach 20 Minuten Vortrag waren Frank und ich uns einig, das in dieser Präsentation noch viel mehr steckt.

Wir bewundern Sanitäter wie Notärzte, die vermeintlich mit Leichtigkeit, das Team durch komplexe und chaotische Einsätze hindurch führen, unbeeindruckt von den zahllosen Fallstricken und Möglichkeiten Fehler zu machen.

Scheinbar haben diese Kollegen die Grundprinzipien hinter den Dingen erkannt und potente Regeln für sich abgeleitet.

Das ist jedoch meist ein Ergebnis von viel Erfahrung und auch von so manchem leidvollen Erlebnis.

In dieser und der kommenden Folge, bieten wir euch ein Substrat an „Regeln, Riten und Routinen“, unsere ganz persönlichen „Ninja Rules“.

Denn Erfolg bereitet man vor, so wie kein Ziel ohne Weg ist. Und wenn es ganz dick kommt, beschränken wir uns auf das Wesentliche.

Teil 2 folgt im Februar.

Dieser Beitrag ist auch als Video auf unserer Homepage verfügbar.

https://rettungsdienstfm.de/wp-content/uploads/2021/12/IMG_2218.MOV

AINS Kolloquium

https://www.kliniken-koeln.de/Merheim_Anaesthesie_Veranstaltungen_extern.htm

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Urapidil ?

mardi 30 novembre 2021Durée 01:17:56

Under Pressure – Urap(i)dil oder der Corpus Delicti vieler Synkopen

„Boah, da bekomm ich Blutdruck, wenn ich das sehe!“ Etwa so wird sich wohl Frank in der neuen Folge gefühlt haben, als Julius live bei Frau Müller war und den Wilden Westen hat wieder aufleben lassen.

Diesmal geht es darum, warum es keine gute Idee ist die Alte Schule mit Nitrospray und „Urapdil“ weiter leben zu lassen, wenn ein zu hoher Blutdruck in Form von Frau Müller im Raum steht. Hinzukommend erklärt Frank, was es eigentlich mit der Kontraindikation der Aortenisthmusstenose auf sich hat.

Julius freut das, denn er kann in diesem Hinblick wieder seinem Frust über zu seltenes Auskultieren Luft machen. Ebenso geben beide Tipps und Tricks, wie man Notärzte und Kollegen zwischenzeitlich bespaßen kann, damit nicht doch noch Frau Müller nicht nur vom Glauben sondern auch vom Druck abfällt.

Aber mal im Ernst: Was ist denn eigentlich der Unterschied zwischen einer hypertensiven Entgleisung und einem hypertensiven Notfall? Was ist eine hypertensive Dringlichkeit? Muss man denn immer den Blutdruck senken oder macht es manchmal auch Sinn den Blutdruck einfach mal so zu belassen, wie er ist?

Eine ganze Ampulle voller Fragen, Überlegungen und Antworten!

von L

Quellen

ESC Council on hypertension position document on the management of hypertensive emergencies

https://academic.oup.com/ehjcvp/article/5/1/37/5079054

ESC /ESH Pocket Guidelines – Management der arteriellen Hyptertonie, Version 2018

Pocket-Leitlinie: Management der arteriellen Hypertonie (Version 2018)

Urapidil Wikipedia

https://de.wikipedia.org/wiki/Urapidil

Alpha 1 Adrenozeptor

https://de.wikipedia.org/wiki/%CE%911-Adrenozeptor

5-HT-Rezeptor

https://de.wikipedia.org/wiki/5-HT-Rezeptor

http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

FOAM what …? (Audioversion)

dimanche 31 octobre 2021Durée 49:14

Das Video wird dir möglicherweise nicht angezeigt. Du findest es auf unserer Homepage.

„Du machst doch einen Podcast…Du weißt doch bestimmt, ob…“ dabei wusste noch vor ein paar Jahren kaum jemand, was ein Podcast ist. 

Frank und Julius waren kürzlich als Referenten zum Akademiekongress der Universitätsmedizin Mannheim eingeladen. Das Thema „Moderne Zugänge zu medizinischen Inhalten“

Eben an Rosa, Grün oder Orange gedacht?

Zugegeben: es fällt einem eher schwer seine Rettungsdienst-Nerd-Denkweise abzulegen. Diesmal geht es aber um andere Zugänge. Früher hat man meist Lehrbücher zu Rate gezogen oder auf erfahrene Kollegen gesetzt. Heute kann man über die modernen Medien (zunehmend auch mit Spaß als nur aus Pflichtgefühl) quasi „nebenher“  Wissen erlangen. Warum eigentlich? Woher kommen die Blogs, Audio- und Videobeiträge? Wer steckt dahinter?

Sobald ein Lehrbuch auf dem Markt ist, ist es quasi schon wieder veraltet. Zeitschriften und Wissenschaftsliteratur stehen hinter Pay-Walls und gute Fortbildungen sind teuer. Aktuelles Fachwissen ist somit nicht für jeden zugänglich. Man muss sich wirklich genau überlegen, wann man sich, wie und in welcher Form weiterbilden will und kann.

Mit Podcasts, Videos & Co jedoch, kann man schnell mal beinahe nebenher interessantes und aktuellstes Wissen konsumieren. An sich also eine tolle Sache und ein guter Ersatz für Printmedien, Buchstaben-Kursen & Co oder?

Als Mike Cadogan 2012, in einem Pub in Dublin, tief in sein Bier blickte und überlegte, wie er die Bewegung, von in der Notfallmedizin Tätigen, für einen „ICEM“ Vortrag, beschreiben könnte, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen, über die sozialen Medien teilten, fand er das Akronym „FOAM“ Free Open Acces Meducation.

FOAM beschreibt eine Bewegung von in der Notfallmedizin und zunehmend auch in allen anderen Bereichen der Medizin Tätigen, die für alle, die am Patienten tätig werden, hochwertiges Wissen Erfahrungen und Lerninhalte zur Verfügung stellen.

Dabei handeln die Akteure in der FOAM Bewegung durchaus aus unterschiedlichster Motivation heraus.

Für die einen ist es eine Freude sich mit wissenschaftlichen Inhalten zu beschäftigen, andere treibt ein journalistisches Interesse, wieder andere möchten Veränderung herbeiführen, manche erarbeiten Inhalte zunächst für sich selbst. Allen gemein ist jedoch das sie das was sie tun und schaffen, was sie motiviert und begeistert, mit der Gemeinschaft der in der Medizin Tätigen teilen. FOAM ist somit Kommunikation und Diskurs von Fachthemen und zwar für alle frei zugänglich.

Da Frank verhindert war, musste Julius den Vortrag im Mannheimer Rosengarten alleine halten. Damit Frank aber auch zu Wort kommt, spielen euch die beiden den Vortrag als Videospräsentation nach.

Hierbei lernt ihr die FOAM-Bewegung kennen, erfahrt warum Frank und Julius dieser eher zufällig angehörgen und wie ihr FOAM als wertvolle Ressource in euer eigenes Lernen integrieren könnt.

Viel Spaß!

http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.


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