Der offizielle Podcast der Justiz NRW zum Jura-Referendariat. Produziert vom OLG Hamm.
Wie schreibe ich ein Urteil und wer soll sich eigentlich diese ganzen Formalia merken? Warum vergehen 5 Stunden während einer Klausur immer viel schneller als im echten Leben? Was mache ich, wenn ich mal wieder überhaupt keine Lust aufs Lernen habe? Und was war noch mal dieses materielle Recht? Diese und viele weitere Fragen behandelt RefPod – der Podcast zum Jura-Referendariat. Hier tauscht sich Christian Walz, Richter und AG-Leiter, mit AG-Leiterinnen und -Leitern, Expertinnen und Experten aus der Praxis sowie Referendarinnen und Referendaren über alle möglichen Themen rund um das Referendariat aus. Neue Folgen erscheinen (meistens) dienstags.
RefPod ist ein Angebot der Justiz NRW, produziert vom OLG Hamm.
Disclaimer: Der Podcast beinhaltet ausschließlich persönliche Ansichten der Podcasterinnen und Podcaster und insbesondere keine offiziellen Standpunkte der Justizprüfungsämter.
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# 108 Klausel 1 (Grundlagen)
mardi 29 septembre 2026 • Durée 58:20
Hach, was sind das nur für interessante Geschöpfe! Man kann gegen sie klagen, aber sie durch Klage auch in die Welt bringen, sie können (um-)schreiben und ergänzen, es gibt sie in einfach und es gibt sie aber auch in qualifiziert, wenn ein „als bewiesen angenommenen Eintritt der Voraussetzung für ihre Erteilung“ besteht. Außerdem bleiben sie immer in guter Erinnerung (§ 768 2. Hs. ZPO)! Klingt dubios? Klingt kompliziert? Ist es gar nicht! Anna Pake und Christoph Spielmann, beide Richter und AG-Leitende, reden in dieser ersten Folge einer dreiteiligen Serie über - tadaaa - die Klausel! In dieser ersten Folge werden die Grundlagen gelegt und dann in einer zweiten und dritten Folge die einzelnen Klauselrechtsbehelfe durchdekliniert. Das ungeliebte Geschöpf „Klausel“ wird Euch danach ganz nah sein, versprochen! Damit es nicht nur etwas zu hören, sondern auch zu lesen gibt, findet ihr hier das Zusatzmaterial, das mit dem Erscheinen jeder weiteren Folge erweitert wird. Nun aber anschnallen, die Vollstreckungsrakete mit der grünen Spitze startet in 3, 2, 1….viel Spaß beim Hören!
Kapitelmarken:
00:00 Begrüßung & Einstieg ins Klauselrecht
03:45 Klausurrelevanz des Klauselrechts
05:49 Die Vollstreckungsrakete
20:34 Das Klauselerteilungsverfahren
21:51 Einfache und qualifizierte Klauseln
23:21 Die titelergänzende Klausel nach § 726 ZPO
27:33 Die titelumschreibende Klausel nach § 727 ZPO
34.04 Öffentliche und öffentlich beglaubigte Urkunden
36:27 Besonderheiten der titelergänzenden Klausel
43:13 Zuständigkeit für die Klauselerteilung
46:09 Zwischenfazit: Die Klausel im Überblick
47:19 Sinn und Zweck des Klauselverfahrens
49:42 Sonderfall: Vollstreckung aus einem Widerrufsvergleich
Disclaimer: Der Podcast beinhaltet ausschließlich persönliche Ansichten der Podcasterinnen und Podcaster und insbesondere keine offiziellen Standpunkte der Justizprüfungsämt
# 107 BVV 3 (Angaben des Beschuldigten Teil 2)
mardi 15 septembre 2026 • Durée 44:50
Und weiter geht's: In Folge 3 der Reihe erbringen Anna Pake und Lisa Walter, beide Richterinnen und AG-Leiterinnen, letztgültig den Beweis: Hier ist alles gut verwertbar! Und was? Tja, zwar nicht zwingend jedes Beweismittel für den Strafprozess, aber gewiss jede Information dieser Folge für eine gelingende Klausur! Gemeinsam hangeln sich die beiden listigen Kriminalistinnen durch klausurrelevante Grenz- und Zweifelsfälle (von denen einer sogar das Bundesverfassungsgericht spaltete!), mit denen die in den ersten beiden Folgen erarbeiteten Grundlagen vertieft und ausgeschärft werden. In der Sache geht es u.a. um verdeckte Ermittler, Hörfallen und Selbstgespräche. Und in der abschließenden Folge haben dann auch endlich Beweisverwertungsverbote bei ausgeübten Zeugnisverweigerungsrechten ihren großen Auftritt - § 252 StPO, ick hör Dir trapsen... A propos hören: Viel Spaß mit dieser Folge!
Besprochene Entscheidungen:
Angaben gegenüber einem verdeckten Ermittler: 3 StR 104/07
Aktuelle Entscheidung zu Angaben gegenüber verdeckten Ermittlern: 4 StR 370/23
Hörfalle: BGH, GSSt 1/96 (BGHSt 42, 139)
Angaben gegenüber einem Mithäftling: 5 StR 666/86
Angaben im Rahmen einer medizinischen Behandlung: 1 StR 277/17
Aktueller Fall zu Spontanäußerungen des Beschuldigten: 5 StR 729/24
Was ist sowohl die Säule des Strafprozesses als auch sein Dach? Na? Wo solche Metaphern windschief in der Gegend stehen, ist die nächste RefPod-Folge nicht weit! Anna Pake und Lisa Walter, beide Richterinnen und AG-Leiterinnen, füllen in dieser zweiten Folge zu den Beweisverwertungsverboten die in der ersten Folge erarbeiteten Grundlagen mit Leben. Das tun sie anhand vieler Beispielsfälle, unter anderem zu den Fragen, wann wie wer durch wen worüber zu belehren ist und wo die Grenze zwischen erlaubter kriminalistischer List und unzulässiger Täuschung verläuft. Mithilfe dieser klausurrelevanten - und echten Klausuren entnommenen! - Beispielsfälle legt Ihr quasi das Fundament des Hauses, dessen Dach zugleich eine Säule…Ihr wisst schon. Freut Euch auf Folge 3 in der kommenden Woche - und viel Spaß beim Hören!
01:53 Klausurtipp: Beweisverwertungsverbote im Schmitt/Köhler
03:21 Beschuldigtenangaben als Klausurproblem
05:48 Nemo-tenetur-Grundsatz: Niemand muss sich selbst belasten
08:23 Der formelle Vernehmungsbegriff
10:12 Wann wird aus einem Zeugen ein Beschuldigter?
15:22 Beschuldigtenbelehrung nach §§ 163a IV 1, 136 StPO
21:39 Recht auf Verteidigerkonsultation
27:47 Recht auf einen Pflichtverteidiger
34:05 Ausländische Beschuldigte
41:14 Anwesenheitsrechte des Verteidigers
44:20 Audiovisuelle Aufzeichnung der Beschuldigtenvernehmung
47:02 § 136a StPO: Verbotene Vernehmungsmethoden
# 105 BVV 1 (Allgemeines)
mardi 1 septembre 2026 • Durée 01:07:44
Es ist doch einfach ungerecht: Jahrelang wird einem eingebläut, dass in Gutachten/Urteilen (oder Anklageschriften) alle relevanten Sachverhaltselemente berücksichtigt werden sollen. Und dann das: Es gibt Fälle, in denen das gerade NICHT gelten soll, vielmehr so getan wird (und werden muss!), als wäre etwas tatsächlich Bekanntes nicht ermittelt. Und damit nicht genug: Dadurch wird der Fall zwar sachverhaltsärmer, aber im Gegenzug begründungsintensiver! Genug der kryptischen Andeutungen (Ihr habt die Folgenbeschreibung doch ohnehin bereits gelesen!) – in dieser ersten Folge einer zweiteiligen Reihe geht es um Beweisverwertungsverbote, und zwar in allen drei strafrechtlichen Klausurtypen. Anna Pake und Lisa Walter, beide Richterinnen und AG-Leiterinnen, nehmen Euch in dieser ersten Folge einer mehrteiligen Reihe an die Hand und führen Euch absolut souverän durch relativ bedeutsames Gelände; immer abwägend und sich nie im (Rechts-)Kreis drehend. Mit Euch pflücken sie – Widerspruch ist insoweit zwecklos – die Früchte des verbotenen Baums und verwerten sie manchmal auch dann und dort, wo ihnen die Erhebung nicht gestattet war, aber hypothetisch gestattet gewesen wäre. Na, alle Anspielungen in den beiden letzten Sätzen verstanden? Wenn nein: Folge hören! Wenn ja: trotzdem Folge hören! Viel Spaß!
Kapitelmarken:
00:00 Begrüßung & Vorstellung
05:00 Beweisaufnahme und Wahrheitsfindung im Strafprozess
08:59 Beweiserhebungsverbot vs. Beweisverwertungsverbot
13:11 Absolute und relative Beweisverwertungsverbote
43:00 „Fruit of the Poisonous Tree“ – und die Lösung des BGH
48:46 Beweisverwertungsverbote in der Klausur
# 104 Examens- und Berufstipps von der BGH-Präsidentin
mardi 4 août 2026 • Durée 01:07:31
Wenn Ihr in grauen Stunden und an düsteren Tagen mal wieder zweifelt, wofür sie eigentlich gut sein soll die ganze Quälerei mit Jura und dem Examen, dann lasst euch einen guten Grund - eigentlich den besten - zurufen: „Ihr macht den Unterschied!“ Und wer ruft Euch das zu? Bettina Limperg, Präsidentin des Bundesgerichtshofs! Auch sie war Studentin und Referendarin und kennt ihn daher gut, den (Selbst-)Zweifel - aber eben auch, was man aus und mit ihm alles machen und erreichen kann. Um diese Macht des Zweifelns (und die des Teilens!) geht es in diesem Gespräch mit Christian Walz, Richter und AG-Leiter, unter anderem. Anekdotenreich, persönlich und nahbar spricht Bettina Limperg von ihren ersten Schritten in die und in der Welt des Rechts. Außerdem stellt sie sich Euren Fragen, die Ihr - liebe Hörerinnen und Hörer - zahlreich über unseren Instagram-Kanal eingereicht habt (danke!). Wie hat sich eigentlich die BGH-Präsidentin auf ihr Examen vorbereitet und lassen sich daraus vielleicht ganz handfeste Tipps für Eure eigene Vorbereitung ableiten (Spaziergänge im Wald!)? Warum ist es eigentlich häufig besser, etwas als nichts zu sagen, und wieso sollte man sich nicht einschüchtern lassen von denen, die alles zu wissen glauben? Und zuletzt geht es noch um den Beruf der Richterin oder des Richters. „Was stört Euch daran?“, das haben wir Euch gefragt - und konfrontieren Bettina Limperg in dieser Folge mit euren Antworten. Seid gespannt! Und nun - viel Spaß beim Hören dieses „Sommerinterviews". Und niemals vergessen: IHR macht den Unterschied!
Disclaimer: Der Podcast beinhaltet ausschließlich persönliche Ansichten der Podcasterinnen und Podcaster und insbesondere keine offiziellen Standpunkte der Justizprüfungsämter.
# 103 Unsere besten Kommentar-Kniffe
mardi 7 juillet 2026 • Durée 01:04:23
„No comment“ - „Kein Kommentar“! Als Standardantwort auf unangenehme Fragen ist diese Wendung seit den 1950er Jahren dokumentiert. Das Wort „Kniff“ im Sinne von „Kunstgriff“ oder „Trick“ ist bereits seit dem 18. Jahrhundert gebräuchlich und das Wort „(Life-)Hack“ seit den frühen 2000ern. Was all dies mit unserer neuen RefPod-Folge zu tun hat? Nun: Auch die Examensklausuren im 2. Staatsexamen stellen unangenehme Fragen, doch hier sollte man nicht mit „Kein Kommentar“ antworten, sondern den Kommentar regelrecht umarmen und die "Kommentar-Kniffe“ oder „Kommentar-Hacks“ nutzen! Denn bei Kommentaren handelt sich um mächtige Datenbanken, die - richtig verwendet - das Gedächtnis massiv entlasten, einen auf die richtige Spur bringen können und die bei den sog. „Kommentar-Klausuren“ regelrecht unabdingbar sind. In dieser Folge besprechen Christian Walz und Christoph Spielmann, beide Richter und AG-Leiter, welche verblüffenden Erkenntnisse die zugelassenen Standardkommentare enthalten und wie man sie richtig und gewinnbringend nutzt.
Außerdem freuen wir uns über Eure Mithilfe: Habt Ihr auch hilfreiche oder auch nur erstaunliche Kommentarstellen gefunden? Schickt Sie uns gerne, wir planen die Aufstellung einer eigenen RefPod-Liste, die unsere Material-Sektion (die findet ihr übrigens hier) zieren soll. Übrigens: Die etwas kippelige Tonqualität gerade auf der Seite von Christoph bitten wir zu entschuldigen; die Geschichte der Produktion dieser Folge wäre fast eine eigene Folge wert… Und zu guter Letzt: Die von Christian angesprochene BGH-Entscheidung zur unberechtigten Untervermietung findet ihr hier. Viel Spaß beim Hören!
LIES du ESEL! Was wie ein beleidigender Imperativ klingt, ist mal wieder echter RefPod-Service, denn hinter den beiden Begriffen verbergen sich gleich zwei Memorierungshilfen für die Voraussetzungen des Vertrags mit Schutzwirkung zu Gunsten Dritter (VSzD), die Ihr in dieser Folge kennenlernen werdet. "Moment mal!“, werden nun einige von Euch aufbegehren, „War uns nicht die zweite Folge zu den Abschleppfällen versprochen?“ Doch, doch - das war sie. Und hier ist sie. Aber einmal mehr entpuppen sich die Abschleppfälle als Parforceritt durch wesentliche Materien des BGB: Von berechtigter und unberechtigter GoA, über das EBV bis hin zum Bereicherungsrecht, in dieser Folge sogar im Dreipersonenverhältnis. Und wo es einen Dritten gibt, da darf natürlich weder der VSzD noch die Drittschadensliquidation fehlen. Wem das alles dann doch viel zu tief ins Zivilrecht geht, der darf sich über einen öffentlich-rechtlichen Exkurs nebst Rechtswegfragen freuen. Der Abschleppfall als juristisches Weltenei! Liebevoll ausgebrütet wird es auch in dieser zweiten Folge von Christian Walz und Anna Henrichs, beide Richter und AG-Leitende. Zugleich wird der in der ersten Folge begonnene Quiz feierlich aufgelöst. Und die letzte Frage richtet sich an Euch: Wie hat Euch dieses neue materiell-rechtliche Format gefallen? Schreibt uns gerne über unsere üblichen Kanäle. Und nun: Viel Spaß beim Hören!
Besprochene Entscheidungen:
BGH, Urteil vom 18. Dezember 2019 – XII ZR 13/19 –
BGH, Urteil vom 21. Juni 2012 – III ZR 275/11 –
BGH, Urteil vom 2. November 1988 – IVb ZR 102/87 –, BGHZ 105, 365-373
BGH, Urteil vom 15. Oktober 1969 – I ZR 3/68 –, BGHZ 52, 393-400
BGH, Urteil vom 19. Dezember 2025 – V ZR 44/25 –
BGH, Urteil vom 11. März 2016 – V ZR 102/15 –
BGH, Urteil vom 18. Dezember 2015 – V ZR 160/14 –
BGH, Urteil vom 21. September 2012 – V ZR 230/11 –
BGH, Urteil vom 6. Juli 2012 – V ZR 268/11 –
BGH, Urteil vom 5. Juni 2009 – V ZR 144/08 –, BGHZ 181, 233-242
Manchmal, ja manchmal da hat einen das Zivilrecht so richtig am Haken! Da löst man die Bremsen, da lässt man sich mitziehen, da wird man nur zu gerne in Verwahrung genommen. Ihr ahnt es schon: In dieser Folge geht es um die allseits beliebten Abschleppfälle, hier in der Geschmacksrichtung „Zivilrecht“ (für die öffentlich-rechtlichen Abschleppfälle geht es bitte hier entlang). Zugleich feiert mit dieser Folge unsere Reihe zum materiellen Recht (die Folgen Materielles ZivilR 1 und 2 gibt es hier) ein Comeback - und zwar eingekleidet in eine neue Formatidee: Nur einer - in diesem Fall: Christian Walz - weiß, worum es in der Folge gehen wird und hat das Thema vorbereitet, sein Gegenüber - in diesem Fall: Anna Henrichs - stolpert ahnungslos in die Aufnahme und wird zu Beginn auch noch mit knifflige Quizfragen malträtiert (die im Verlauf der Folge natürlich aufgelöst werden). Mitraten erwünscht! Auf diese Weise erarbeiten sich die beiden das Themenfeld der zivilrechtlichen Abschleppfälle von den absoluten Grundlagen bis hin zu nerdigen Detailfragen. Und weil es sich bei den Abschleppfällen um eine echte Querschnittsmaterie handelt, lernt man wie Nebenbei noch allerhand um Besitzrecht, GoA und Deliktsrecht. Lasst uns unbedingt wissen, wie Euch diese neu-alte Formatidee gefällt. Nächste Woche erscheint Folge 2 - viel Spaß beim Hören!
Besprochene Entscheidungen:
BGH, Urteil vom 19. Dezember 2025 – V ZR 44/25 –
BGH, Urteil vom 11. März 2016 – V ZR 102/15 –
BGH, Urteil vom 18. Dezember 2015 – V ZR 160/14 –
BGH, Urteil vom 21. September 2012 – V ZR 230/11 –
BGH, Urteil vom 6. Juli 2012 – V ZR 268/11 –
BGH, Urteil vom 5. Juni 2009 – V ZR 144/08 –, BGHZ 181, 233-242
Kapitelmarken:
00:00 Einleitung
06:49 Die sechs Quiz-Fragen
17:19 Grundfall
# 100 Unsere persönlichen Klausurtipps
mardi 26 mai 2026 • Durée 02:14:07
100 Folgen RefPod! Aus diesem Anlass hat sich das RefPod-Team etwas Besonderes für euch überlegt: ein Remake einer der beliebtesten RefPod-Folgen, nämlich der Folge „#1 Unsere persönlichen Klausurtipps“. Seit dieser Folge ist viel Zeit vergangen (damals gab es z. B. noch keine E-Klausuren in NRW!) und außerdem kam darin noch nicht das gesamte RefPod-Team zu Wort. Deshalb wird es höchste Zeit für dieses Remake, in dem Christian Walz, Anna Henrichs, Richard Ademmer und – per Sprachnachricht zugeschaltet – Christoph Spielmann ihre persönlichen (und aus ihrer Sicht besten) Klausurtipps mit euch teilen. (Sie alle sind Richter:innen und AG-Leitende – aber das weiß ohnehin jeder, der diese Folgenbeschreibungen hier liest. [Übrigens cool, dass du das gerade machst!])
Darüber hinaus teilen sie auch viele nützliche Klausurtipps der Hörer:innen, die das RefPod-Team bei Instagram und LinkedIn eingesammelt hat – danke an dieser Stelle für den tollen Input!
VIELEN DANK für 100 Folgen RefPod – ohne euch wäre das nicht möglich! Auf die nächsten 100 Folgen!
Ach so, ihr fragt euch vielleicht, welche Tipps in dieser Folge besprochen werden? Das könnt ihr ganz einfach anhand der folgenden Zeitstempel nachvollziehen:
Kapitelmarken:
00:00 Einleitung
04:13 Keine Bewertungsautomatismen
09:15 Viele Probeklausuren schreiben
16:27 Unter welchen Bedingungen Probeklausuren schreiben?
20:08 Frühzeitige Arbeit mit aktuellen Kommentaren und Gesetzen
26:00 E-Klausuren-Software und -Hardware
30:24 Der Tag und die Nacht vor den Klausuren
37:15 Klebezettel, Lesezeichen, Maskottchen und Essen
42:15 Was zuerst lesen?
50:29 Aufgabe markieren ja oder nein?
55:50 Tipps für das Fertigen der Lösungsskizze
01:04:20 Zeiteinteilung
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52:34 Belehrung nach Festnahme nach §§ 127 IV, 114b II StPO
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49:07 Die Anklageklausur: Beweisverwertungsverbote im A-Gutachten
57:38 Beweisverwertungsverbote in der Urteilsklausur
01:00:57 Beweisverwertungsverbote in der Revisionsklausur
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19:07 Aktuelle Rechtsprechung und die „Montagspost“ des BGH
21:55 Nicht irre werden: Ausgleich, Entspannung und realistische Ziele
25:00 Alternative Lösungswege statt vermeintlich einziger Musterlösung
28:04 Methodik, gesundes Judiz und Arbeit am Sachverhalt
31:09 Urteilsklausur: Tatbestand oder Entscheidungsgründe zuerst?
32:44 Was die BGH-Präsidentin rückblickend anders machen würde
35:15 Prüfungsstress, Internetforen und „numquam retrorsum“
37:27 Motivation: Warum sich die Examensvorbereitung lohnt
41:09 Berufswahl und die Befriedungsfunktion richterlicher Arbeit
46:26 Besoldung der Richter:innen
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00:00 Einleitung
02:18 Christians Fail (Fundstelle Inkassokosten bei Abschleppfällen)
05:09 Unser „erstes Mal“ mit den Kommentaren
08:37 Erlaubnistatbestandsirrtum, 812 im Mehrpersonenverhältnis und 4-Stufen-Modell gemeinsam?
15:20 StaatshaftungsR im Grüneberg
18:23 Kommentar-Klausuren und Stichwortverzeichnis
20:44 Argumentationsmaterial aus dem Kommentar
22:53 Standarddefinitionen sollten sitzen
23:36 Kniffe in Kautelarklausuren
25:23 Prozessuale Schätze / Anscheinsbeweis im Straßenverkehr
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18:54 Possessorische Besitzschutzansprüche
23:39 Besitzstörung, teilweise Besitzentziehung (Auflösung Frage 1) und Selbsthilferechte
28:23 Wer ist Störer?
29:23 Anspruch aus § 1004 BGB
31:05 Anspruch aus § 823 I BGB und §§ 823 II, 858 BGB
34:34 Unterlassungsansprüche und Unterlassungserklärungen
46:56 Abwandlung 1
48:13 Vertragsschluss
49:12 Verbotene Eigenmacht nach Mietvertragsende? (Auflösung Frage 2)
58:32 Abwandlung 2
01:00:15 Vertragliche Ansprüche, culpa post contractum finitum
01:03:04 Normzweck und Systematik der GoA, §§ 677 ff. BGB
01:10:19 Voraussetzungen der berechtigten GoA und „Fremdheit“ des Geschäfts
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01:09:35 Was man direkt am Anfang runterschreiben kann
01:12:20 Entscheidungsgründe oder Tatbestand zuerst?
01:21:09 Lernt die Formalia!
01:23:27 Abkürzungen
01:26:34 Keine Zwischenüberschriften in Urteilsentwürfen
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