Ned Wuascht – Détails, épisodes et analyse

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Podcast Ned Wuascht

Ned Wuascht

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Cinéma & Séries

Fréquence : 1 épisode/50j. Total Éps: 29

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NED WUASCHT – WIR GEH’N FISCH’N der Podcast fürs feministische Filmlesen. ist ein kritisch, feministischer Filmpodcast der Wiener Filmwissenschaftlerinnen Bianca Jasmina Rauch und Barbara Wolfram. Alle paar Wochen analysieren wir Filme zwischen Arthouse und Popkultur. https://nedwuascht.com/ Sounds von Zapsplat.com
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Wahlspecial: Ulli Gladik über "Inland" (Staffel 3 - Folge 7)

jeudi 26 septembre 2024Durée 01:11:41

#7 Folge: Arbeit in Serie - Gespräch mit Ulli Gladik über “Inland” In der siebten Folge sprechen wir mit Ulli Gladik über ihren Dokumentarfilm “Inland” (2019), über ihren Zugang zum Filmemachen, über Politik, Polarisierung und Rechtspopulismus sowie über die “Wahlkämpfer” von Helmut Grasser, ein österreichischer Film aus dem Jahr 1993, der für Ulli Gladik ein wichtiger Referenzpunkt für ihre Arbeit an “Inland” war. Mehr Infos zur Folge auf unserer Website und auf Instagram.

Wahlspecial: Soziale Mobilität, Arbeit und Anerkennung (Staffel 3 - Folge 6)

vendredi 20 septembre 2024Durée 01:32:54

#6: Wahlspecial: Soziale Mobilität, Arbeit und Anerkennung in "Hillbilly Elegy", "Die beste aller Welten", "Alle reden übers Wetter" und "Union County" Während sowohl in den USA als auch in Österreich Wahlen vor der Tür stehen, widmen wir uns in der heutigen Folge Narrativen der sozialen Mobilität, von sozialem Aufstieg, aber auch Abstieg, von der Rolle der Arbeit und den verschiedenen Formen der Anerkennung. Diese Themen nehmen wir als Anlass "Hillbilly Elegy" (USA, 2020), "Die beste aller Welten" (A/D, 2017), "Alle reden übers Wetter" (D, 2022) und "Union County" (USA, 2020) zu durchleuchten. Mehr Infos zur Folge auf unserer Website und auf Instagram.

Staffel II, Folge 5: Darstellung von Schwangerschaft und Abtreibung im Spielfilm

dimanche 4 décembre 2022Durée 01:17:40

#Roevember, zuerst ein Hashtag, dann eine politische Protestbewegung in Reaktion auf die Aufhebung des Roe vs. Wade Urteil in den USA hat während der US midterm elections hohe Wellen geschlagen. Der Zugang zu legalen und sicheren Abtreibungen wurde durch die Abstimmungs-Mehrheit der republikanischen Supreme Court Richter:innen in vielen Bundesstaaten der USA 2022 wieder massiv eingeschränkt. Der freie Zugang zu legalen und sicheren Abtreibungen war eine der Kernforderungen der zweiten feministischen Welle (1965 - 1985). Das nahmen wir zum Anlass, filmische Repräsentationen der letzten Jahrzehnte national wie international ins Auge zu fassen und Parallelen sowie Unterschiede in der Darstellung sowie Schwerpunktsetzung in der narrativen Erzählung und formalen Repräsentation ausfindig zu machen. Die österreichischen Produktionen Mit Leib und Seele (1978) und Nordrand (1999) legen einen Fokus auf die Komplizinnenschaft zwischen den weiblichen Hauptfiguren, finden jedoch unterschiedliche Strategien, mit der Schwangerschaft und dem Schwangerschaftsabbruch umzugehen. Eine ähnliche Form der weiblichen* Solidarität lässt sich im aktuellsten Film unserer Analyse Call Jane (2022) feststellen, der mitten in die Frauenrechtsbewegung der zweiten feministischen Welle (1968) in den USA eintaucht. In den USA bleibend, bietet Never Rarely Sometimes Always (2020) den Blick auf die Staaten über 40 Jahre danach und aus der Sicht von zwei Teenagerinnen erzählt. Der norwegische Film Ninjababy (2021) findet einen Dramedy Zugang, der mit Cartoon-Embryo und Momenten, in denen durchaus auch gelacht werden darf, die Achterbahnfahrt von einer plötzlichen Schwangerschaft mit großer Leichtigkeit einfängt. Abgerundet wird unsere Analyse mit L`Événement/ Das Ereignis (2021), dem Gewinnerfilm des Goldenen Löwen in Venedig 2021, der auf eindrückliche Art und Weise die emotionale Reise seiner Protagonistin Anne begleitet und die Zuschauenden ganz nah an den intimen, einsamen und schmerzhaften Prozess des Schwangerschaftsabbruchs und der gesellschaftlichen Repressionen und Tabuisierung des Frankreichs der 1960er Jahre heranlässt. Vorhandene oder nicht vorhandene Komplizinnenschaft, gesellschaftliche Verurteilung, die Möglichkeit an Informationen für sichere Abtreibungen zu gelangen, die finanzielle Möglichkeit abzutreiben, die Verbindung mit Beruf und beruflichen Zukunftsaussichten der Schwangeren, die medizinischen Nachwirkungen des Eingriffs sowie die Beziehung zum Vater des Kindes, sind Achsen an denen wir uns in dieser Folge abarbeiten. Hört hinein! *** *** Zeitangaben: 00:08:23 Ninjababy 00:20:49 Call Jane 00:31:00 Mit Leib und Seele 00:44:00 Nordrand 00:50:50 Das Ereignis 01:03:00 Never Rarely Sometimes Always ** ** Wir entschuldigen unsere technischen Probleme, aufgrund derer Biancas Tonspur an Qualität einbüßen musste.

Staffel II, Folge 4: Bend it and break it - Sportfilme

mardi 22 novembre 2022Durée 01:48:04

Anlässlich der Erscheinung von Clara Sterns Debütfilm "Breaking The Ice" widmen wir uns nicht nur diesem Sportfilm, sondern schauen uns noch weitere Erzählungen dieses Genres seit 1990 an. Wir filtern Themen und Motive heraus, die in Sportfilmen mit weiblich codierten Charakteren besonders oft zum Tragen kommen und sprechen über den gesellschaftspolitischen Einfluss, den ein Pionierfilm wie "Bend It Like Beckham" seinerzeit auf eine große Zuseher*innenschaft übte. Von welchen Wünschen, Träumen und Konflikten erzählt außerdem "King Richard" und welche Punkte können wir diesem Hollywood-Film besonders abgewinnen? Was bleibt hingegen auf der Strecke? Welche Parallelen lassen sich zu "Breaking The Ice" oder "A League of Their Own" finden? Wir stellen fest, dass die Genderperformance “unserer” Figuren stets Verbindungen zur männlichen Dominanz im tatsächlichen Sportbetrieb herstellt, und dass sich je nach Jahrzehnt und Kontext lediglich die Konfliktschwerpunkte verlagern. Einzelsport und Teamsport erzählen außerdem von der Sehnsucht nach Anerkennung, sozialem Aufstieg und individualistischen Streben, in dem feministische Solidarität eine Sonderstellung einnimmt. Schaltet ein! *** *** Zeitangaben: 5:30 Bend It Like Beckham 35:00 Million Dollar Baby 40:30 Gipsy Queen 46:00 A League of Their Own 1:02:30 King Richard 1:18:00 Breaking The Ice

STAFFEL II Folge 3: Alter und Begehren

lundi 29 août 2022Durée 01:17:09

Girlification, successful aging & sexy but not sexual: Wieso werden Frauen auf der Leinwand ab einem gewissen Alter in eine Ecke gedrängt, in der sie plötzlich nicht mehr als begehrenswert gelten bzw. ihr Begehren selbst nicht artikulieren dürfen? An einem Tag mag eine Schauspielerin noch die Mitte-Zwanzigjährige “fuckable” Studentin darstellen und ein Jahr später die Mutter einer Teenagerin. In dieser Episode sehen wir uns Filme bzw. eine Serie mit weiblichen Protagonistinnen an, die sich in unterschiedlichen Lebensaltern befinden – die Gemeinsamkeit: es geht um Sexualität und romantische Beziehungen. Welche Themen scheinen in der Darstellung von Frauen ab 40 (leider eine Altersgrenze, die in der Branche existiert) noch immer ein Tabu zu sein und wie brechen 42 plus, Grace and Franky, Meine Stunden mit Leo, Amour und Paradies: Liebe damit?

STAFFEL II Folge 2: Raum und Geschlecht im Film

mardi 19 juillet 2022Durée 01:26:07

“I do think it’s a feminist film because I give space to things which were never, almost never, shown in that way, like the daily gestures of a woman. They are the lowest in the hierarchy of film images. A kiss or a car crash comes higher, and I don’t think that’s accidental. It’s because these are women’s gestures that they count for so little.” (Chantal Akerman in einem Camera Obscura-Interview über "Jeanne Dielman") Filme bilden in ihren zweidimensionalen Bildern dreidimensionale innere wie äußere Räume ab. Wie diese Räume sich aus einer feministischen filmhistorischen Perspektive gestaltet haben, behandelt der erste Teil der zweiten Folge. Was aus diesen Entwicklungen abgeleitete praktische Tools für ein feministisches Filmlesen - wie aktive und passive Figuren, Raumdominanz oder Situierung der Figuren im familiären oder öffentlichen Raum - mit feministischen Räumen im Film zu tun haben, klärt der zweite Teil.

STAFFEL II Folge 1/ 2 - Quantitative Analyse: Sexualisierte Gewalt und toxische Männlichkeit

mardi 31 mai 2022Durée 01:07:27

Staffel 2, Folge 1/ 2.Teil #1 Folge – Sexualisierte Gewalt und toxische Männlichkeit – quantitative Analyse Im zweiten Teil der ersten Folge der zweiten Staffel ist der Schwerpunkt auf einer quantitativen Analysemethode. Sexualisierte und nicht-sexualisierte Gewalt wird in verschiedenen Ausformungen vorgestellt, Unterscheidungen zwischen formellen und nicht-formellen Kontexten sowie unterschiedliche Intensitätsstufen von sexualisierter und nicht-sexualisierter Gewalt werden besprochen. Der Unterschied zwischen aktiver und passiver Position bei Gewalterfahrungen und Gewaltakten wird erläutert und die drei grundlegenden Hypothesen zur Gewaltdarstellung im österreichischen Spielfilm mit denen Barbara sich in ihrer Forschungsarbeit beschäftigt vorgestellt und beantwortet. Ein kleines Preview auf Barbara`s Dissertationsergebnisse sozusagen! Die inferenzstatistischen, wie deskriptiven Analysen beziehen sich auf 152 Spielfilme in den Jahren 1997 bis 2017 und werden auf Unterschiede zwischen weiblicher und männlicher Regie sowie zwischen weiblichen und männlichen Figuren hin getestet. Zusammen mit den filmhistorischen Überlegungen vom ersten Teil, runden wir die Folge mit Analysen in Bezug zu den fünf ausgewählten Filmen bzw. Serien ab.

STAFFEL II Folge 1/ 1 - Gewalt im Film

mardi 31 mai 2022Durée 45:47

Staffel 2, Folge 1/ 1.Teil Im ersten Teil sprechen wir über Gewaltdarstellungen im Film und nähern uns einer historischen Betrachtung der Rezeption medialer Gewaltrepräsentationen. Wie hängen filmische Inszenierungsweisen mit realen Erfahrungswelten zusammen und Narrationen von Opfer und Täter*in mit stereotypisierten Sehgewohnheiten? Kann die Antwort auf eine Gewalterfahrung nur als Gegenangriff stattfinden? Akteurinnen von Rape-Revenge Filmen wirken durch ihre physische Gewaltanwendung weitaus emanzipatorischer als jede femme fatale, so Miriam Hansen (1995). Femme fatale, Racheagentin oder schutzbedürftiges Opfer? „Everyone knows what violence is", sagt James Kendrik (2006: 9) und wir stellen diese Grundannahme in Frage. Wenn das Medium Film und seine Bilder per se voyeuristisch angelegt sind, wie können Gewalterfahrungen als Teil eines fiktionalen Subjektivierungsprozesses dennoch erlebbar gemacht werden, um Alternativen zu medialen Berichterstattungen zu bilden? Wir entschuldigen das Hintergrundrauschen.

Folge 6/2: Lesbische Figuren und lesbisches Begehren

vendredi 18 juin 2021Durée 43:47

In unserer letzten Folge der ersten Staffel dreht sich alles um die Darstellung lesbischer Figuren, deren Begehren und Beziehungsbilder. Anfangs, in Teil 1, arbeiten wir uns an einer Reihe von Stereotypen und Begrifflichkeiten ab, die auch Überschneidungen mit Codierungen aus der lesbischen Community beweisen - wie immer gilt aber: die Sache ist komplex. Nicht jede lesbische Person war als Kind ein Tomboy und nicht jede sexuelle Beziehung zweier Frauen besteht aus strikten butch und femme Codierungen. Ihr hört außerdem unsere Überlegungen zur Verbindung zwischen der Darstellung von Autos und Emotionsbeschreibungen und kurze Ausflüge in die weiter entfernte Filmgeschichte. Im zweiten Teil wenden wir unsere Theorien und Beobachtungen an ausgewählten Beispielen an. Diesmal fischen wir uns "Orange is the New Black" (kreiert von Jenji Kohan, USA 2013 – 2019), "Porträt einer jungen Frau in Flammen" ("Portrait de la jeune fille en feu", Céline Sciamma, F 2019), "Blau ist eine warme Farbe" ("La vie d’Adèle", Abdellatif Kechiche, F 2013) sowie aus Österreich "Der Boden unter den Füßen" (Marie Kreutzer, AT 2019) und "Siebzehn" (Monja Art, AT 2017) heraus.

Folge 6/1: Lesbische Figuren und lesbisches Begehren

vendredi 18 juin 2021Durée 56:10

In unserer letzten Folge der ersten Staffel dreht sich alles um die Darstellung lesbischer Figuren, deren Begehren und Beziehungsbilder. Anfangs, in Teil 1, arbeiten wir uns an einer Reihe von Stereotypen und Begrifflichkeiten ab, die auch Überschneidungen mit Codierungen aus der lesbischen Community beweisen - wie immer gilt aber: die Sache ist komplex. Nicht jede lesbische Person war als Kind ein Tomboy und nicht jede sexuelle Beziehung zweier Frauen besteht aus strikten butch und femme Codierungen. Ihr hört außerdem unsere Überlegungen zur Verbindung zwischen der Darstellung von Autos und Emotionsbeschreibungen und kurze Ausflüge in die weiter entfernte Filmgeschichte. Im zweiten Teil wenden wir unsere Theorien und Beobachtungen an ausgewählten Beispielen an. Diesmal fischen wir uns "Orange is the New Black" (kreiert von Jenji Kohan, USA 2013 – 2019), "Porträt einer jungen Frau in Flammen" ("Portrait de la jeune fille en feu", Céline Sciamma, F 2019), "Blau ist eine warme Farbe" ("La vie d’Adèle", Abdellatif Kechiche, F 2013) sowie aus Österreich "Der Boden unter den Füßen" (Marie Kreutzer, AT 2019) und "Siebzehn" (Monja Art, AT 2017) heraus.

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