Zwischenrufe – Details, episodes & analysis

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Zwischenrufe

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ZEIT STIFTUNG BUCERIUS

Society & Culture
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Frequency: 1 episode/74d. Total Eps: 20

Podigee
Zum 50. Jubiläum der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS greift der Podcast „Zwischenrufe“ die Diskussionsfreude des Stifters Gerd Bucerius auf und Expert:innen aus Politik, Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Kultur und Medien diskutieren offen und angriffslustig über aktuelle Themen. Der Titel „Zwischenrufe“ bezieht sich dabei auf das 1984 erschienene Buch „Zwischenrufe und Ordnungsrufe. Zu Fragen der Zeit“, in dem ZEIT-Artikel von Gerd Bucerius veröffentlicht wurden.
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Streit & Zuversicht: Bekämpft man Rechtsextremismus am besten, in dem man nicht über ihn redet?

mardi 13 août 2024Duration 01:29:37

Diese Episode wurde am 13. Juni 2024 im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Streit & Zuversicht" von der Zeit Stiftung Bucerius und Holtzbrinck Berlin im Heimathafen Neukölln aufgezeichnet. Das interaktive Debattenformat „Streit & Zuversicht“ vereint spannende Diskussionen und neue Perspektiven. In der zweiten Veranstaltung unserer Reihe diskutieren wir über die These „Man bekämpft Rechtsextremismus am besten, indem man nicht über ihn redet“. Dafür treffen zwei gegensätzliche Meinungen und zwei weitere Expert:innen aufeinander. Vertreten wird die These von Marina Weisband. Ihr neues Buch „Die neue Schule der Demokratie“ befasst sich mit den Grundlagen der Demokratie und ist ein Plädoyer für Selbstwirksamkeit und Eigenverantwortung. Dass Demokratie erkämpft und gelebt werden will, weiß die gebürtige Ukrainerin aus eigener Erfahrung. Ihr Gegenüber ist Marcel Hopp, Mitglied des Abgeordnetenhauses in Berlin für die SPD. Zuletzt machte er mit einer Instagram-Aktion auf sich aufmerksam, bei der er in den 100 Tagen vor der Europawahl jeden Tag eine Aussage der AfD mit Fakten widerlegte. Marcel Hopp und Marina Weisband teilen ihre Erfahrungen und Argumente für den Umgang mit Rechtsextremismus in der Diskussion. Beim anschließenden Expert:innen-Panel bereichern Gilda Sahebi, Journalistin und Autorin von „Wie wir uns Rassismus beibringen. Eine Analyse deutscher Debatten“, und Nils Kumkar, Soziologe und Autor von „Alternative Fakten – Zur Praxis der kommunikativen Erkenntnisverweigerung“ die Debatte, an der sich auch unser Publikum beteiligt. Gäst:innen: Marina Weisband, Autorin, Diplom-Psychologin und Beteiligungspädagogin Marcel Hopp, Mitglied des Abgeordnetenhauses in Berlin für die SPD Gilda Sahebi, Journalistin und Autorin Nils Kumkar, Soziologe und Autor Moderation: Anna Dushime, Journalistin

Stand By Me: Die Macht der Menschlichkeit und des kollektiven Handelns

mardi 19 décembre 2023Duration 01:03:29

Diese Episode wurde am 7. November im Rahmen des Finales unserer Veranstaltungsreihe "Was hält unsere Gesellschaft zusammen" von der Zeit Stiftung Bucerius und Holtzbrinck Berlin im betterplace Umspannwerk Berlin aufgezeichnet. Die 10. Folge des Podcasts widmet sich unter dem Titel „Die Macht der Menschlichkeit und des kollektiven Handels“ gleich drei Themen: Armut, Reparationen und LGBTI-Rechte. Die gesellschaftspolitischen Debatten der letzten Monate sind geprägt von einem Gegeneinander. Ob Diskussionen zur Kindergrundsicherung oder Asylrecht in Europa - es fehlt an positiven Visionen für die Entwicklung unserer Gesellschaft. Dabei zeigen Menschen, die sich freiwillig engagieren oder die das Helfen zum Beruf gemacht haben, was Solidarität bewirken kann. Wie können wir Zusammenhalt lokal, in Deutschland und über die deutschen Grenzen hinaus weiterentwickeln? Wie engagiert man sich am besten und wie fördern wir Empathie und Solidarität? Die Gäst:innen teilen zum Teil zutiefst persönlichen Erfahrungen und sprechen über ihren Einsatz gegen die Armut in Deutschland, für die Aufarbeitung von Kolonialverbrechen sowie für die Stärkung von LGBTI-Rechten. Mit Beiträgen von: Julia Erth, Geschäftsführerin von ILGA World Janina Lütt, Armutsaktivistin und Kolumnistin bei DER FREITAG Edward Mutebi, Ugandischer Aktivist, Gründer Let's Walk Uganda and co-Gründer The World is Watching International. Laidlaw Peringanda, Aktivist, Vorsitzender der Namibian Genocide Association und Gründer des Swakopmund Genocide Museum (per Videobotschaft) Sabine Werth, Gründerin & ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende der Berliner Tafel e.V. Karina Theurer, Völkerrechtsexpertin und beteiligt an der Klage für Reparationen Namibia Moderation: Anna Dushime, Journalistin

Was tun gegen Hass, Hetze und Shitstorms?

mercredi 1 décembre 2021Duration 45:36

In der ersten Episode des Podcasts „Zwischenrufe“ spricht Sascha Suhrke mit Nicole Diekmann, Margarete Stokowski und Michel Abdollahi über Hass und Hetze im Netz. Sie berichten über ihre ersten Erfahrungen mit sozialen Medien, diskutieren über die Entwicklung von Hass und Hetze in Zeiten der Flüchtlingskrise, des Aufstiegs von Rechtsextremen sowie der Coronapandemie und teilen ihre persönlichen Erlebnisse von Anfeindungen und Shitstorms. Welche Rolle spielen soziale Medien im alltäglichen Leben? Welche Hoffnungen, Chancen und Gefahren bieten sie? Und: was tun gegen Hass, Hetze und Shitstorms? Gäste: Nicole Diekmann ist Journalistin und Hauptstadtkorrespondentin des ZDF. Von 2011 bis 2015 war sie Mitglied des ZDF-Reporterpools und berichtete aus Kriegs- und Krisengebieten. Im Mai 2021 erschien ihr Buch „Die Shitstorm-Republik: Wie Hass im Netz entsteht und was wir dagegen tun können“. Denn: 2019 wurde sie selbst Opfer eines Shitstorms. Margarete Stokowski ist Autorin und Kolumnistin und schreibt seit 2009 als freie Autorin unter anderem für die taz, das Missy Magazin oder ZEIT-Online. Seit 2015 erscheint ihre Kolumne Oben und unten bei Spiegel-Online. Stokowski veröffentlichte 2016 das Buch Untenrum frei und 2018 Die letzten Tage des Patriarchats. Vom SZ-Magazin wurde sie als „die lauteste Stimme des deutschen Feminismus“ bezeichnet. Michel Abdollahi ist Conférencier, Performance-Künstler, Maler, Journalist, Literat und vieles mehr. Seit mehr als 20 Jahren ist er in der Poetry-Slam-Szene aktiv und ist Mitbegründer des Poetry-Slam-Labels Kampf der Künste. Mehrfach realisierte er seine Kunstinstallation Der Schwamm als Symbol gegen Hass und Rassismus. 2020 erschien sein Buch „Deutschland schafft mich: Als ich erfuhr, dass ich doch kein Deutscher bin“. Moderation: Sascha Suhrke, ZEIT-Stiftung Shownotes: Weitere Podcasts der ZEIT-Stiftung: https://www.zeit-stiftung.de/mediathek/videoundpodcast/podcast/

Ein Gespräch mit Lisa Herzog über die Einordnung von Grundrechten in Zeiten der Krise

lundi 18 janvier 2021Duration 46:43

In der achten Episode des Podcasts „Menschenwürde, Menschenleben“ spricht Patrik Schwarz mit Prof. Dr. Lisa Herzog über die Rolle von Menschenwürde in unserem Wirtschaftssystem und darüber, wie man dem homo economicus überhaupt Menschenwürde beibringen kann. Darüber hinaus geht Prof. Dr. Herzog auf das Machtverhältnis von Politik und Gesellschaft ein und erklärt, wie sich die am Arbeitsplatz gemachten Erfahrungen auf das individuelle Demokratieverständnis auswirken. Lisa Herzog ist eine deutsche Philosophin, Ökonomin und Sozialwissenschaftlerin. Promoviert hat sie in Oxford mit einer Arbeit über Märkte und politische Theorien im Denken von Smith und Hegel. Heute ist sie Professorin am Centre for Philosophy, Politics and Economics an der Universität Groningen. Weitere Podcasts der ZEIT-Stiftung: https://www.zeit-stiftung.de/mediathek/videoundpodcast/podcast/

Ein Gespräch mit Karl Lauterbach über die Einordnung von Grundrechten in Zeiten der Krise

lundi 4 janvier 2021Duration 50:42

In der siebten Episode des Podcasts „Menschenwürde, Menschenleben“ spricht Patrik Schwarz mit Prof. Dr. Karl Lauterbach über das Verhältnis von Freiheit und staatlichen Eingriffen in der Corona-Krise. In diesem Zusammenhang erläutert er auch seine vielfach kritisierte Äußerung, dass die „Unverletzbarkeit der Wohnung kein Argument mehr für ausbleibende Kontrollen“ sein darf und ordnet die Politik in Deutschland und den USA ein. Karl Lauterbach ist seit 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages (SPD). Außerdem ist er seit 1998 Direktor und Professor des Instituts für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie (IGKE) an der Uni Köln sowie seit 2008 Adjunct Professor im Department of Health Policy and Management der Harvard School of Public Health. Weitere Podcasts der ZEIT-Stiftung: https://www.zeit-stiftung.de/mediathek/videoundpodcast/podcast/

Ein Gespräch mit Alena Buyx über die Einordnung von Grundrechten in Zeiten der Krise

lundi 21 décembre 2020Duration 47:46

In der sechsten Episode des Podcasts „Menschenwürde, Menschenleben“ spricht Patrik Schwarz mit Prof. Dr. Alena Buyx über ihre Einschätzung der Corona-Politik. Sie gibt einen Einblick in die Arbeit des Ethik-Rates, welcher die Bundesregierung bei der Gestaltung dieser Politik beraten hat und erläutert, wie ihrer Meinung nach eine verantwortungsvolle Kritik dieser Politik aussehen könnte. Alena Buyx ist Professorin für Medizinethik und Direktorin des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin an der Technischen Universität München. Darüber hinaus ist sie seit diesem Jahr die Vorsitzende des Deutschen Ethikrates. Weitere Podcasts der ZEIT-Stiftung: https://www.zeit-stiftung.de/mediathek/videoundpodcast/podcast/

Ein Gespräch mit Franz-Josef Bormann über die Einordnung von Grundrechten in Zeiten der Krise

lundi 14 décembre 2020Duration 45:08

In der fünften Episode des Podcasts „Menschenwürde, Menschenleben“ spricht Patrik Schwarz mit Prof. Dr. Franz-Josef Bormann über die theologische Sicht auf die Menschenwürde. Als Mitglied des Ethikrates äußert Bormann sich ferner zu Situationen, in welchen in der Vergangenheit Gewalt als legitimes Mittel zum Schutz eines Menschenlebens angewendet wurde und die Frage, welche Art von Intervention noch mit dem Respekt vor der Menschenwürde des Täters vereinbar ist. Franz-Josef Bormann ist katholischer Moraltheologe und hat diesen Lehrstuhl an der Universität Tübingen inne. Ferner ist Franz-Josef Bormann als Priester geweiht und seit 2016 Mitglied des Deutschen Ethikrates. Weitere Podcasts der ZEIT-Stiftung: https://www.zeit-stiftung.de/mediathek/videoundpodcast/podcast/

Ein Gespräch mit Boris Palmer über die Einordnung von Grundrechten in Zeiten der Krise

mercredi 25 novembre 2020Duration 29:44

In der vierten Folge des Podcasts Menschenwürde, Menschenleben spricht Sascha Suhrke mit Boris Palmer über sein umstrittenes Zitat im Frühjahr 2020 zum Schutz alter Menschen in der frühen Pandemiephase. Boris Palmer bezieht sich hierbei insbesondere auf die Auswirkungen des (ersten) Lockdowns auf den globalen Süden, also die Ländergruppe der Entwicklungs- und Schwellenländer, und fordert dazu auf, Menschenwürde und Menschenleben nicht an nationalen Grenzen enden zu lassen. In diesem Zusammenhang wird auch die europäische Flüchtlingspolitik thematisiert. Boris Palmer ist seit 2007 Oberbürgermeister der Stadt Tübingen. Er ist Mitglied der Partei Bündnis90/Die Grünen. Weitere Podcasts der ZEIT-Stiftung: https://www.zeit-stiftung.de/mediathek/videoundpodcast/podcast/

Ein Gespräch mit Reinhard Merkel über die Einordnung von Grundrechten in Zeiten der Krise

lundi 16 novembre 2020Duration 38:32

In der dritten Folge des Podcasts Menschenwürde, Menschenleben spricht Sascha Suhrke mit Reinhard Merkel über die Auswirkungen der Corona-Bekämpfungsmaßnahmen auf die Menschenwürde und die Notwendigkeit eines wachen Bewusstseins für demokratische Grundstrukturen in der Krise. Als ehemaliges Mitglied des Ethikrates geht Reinhard Merkel insbesondere auch auf die Empfehlung des Rates im Hinblick auf die Triage ein. Reinhard Merkel ist emeritierter Professor für Strafrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Hamburg. Ferner war er von 2012 bis 2020 Mitglied im Deutschen Ethikrat.

Ein Gespräch mit Jan Philipp Reemtsma über die Einordnung von Grundrechten in Zeiten der Krise

lundi 2 novembre 2020Duration 33:33

In der zweiten Folge des Podcasts Menschenwürde, Menschenleben spricht Sascha Suhrke mit Jan Philipp Reemtsma über Menschenwürde in verschiedenen Kontexten: So erläutert Reemtsma, dass der Begriff der Menschenwürde im Grundgesetz bewusst elastisch gehalten wurde und in Shakespeares Titus Andronicus zwar nicht den Menschen, aber dafür einer Fliege Würde zugesprochen wird. Auch die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen auf Menschenleben, Menschenwürde und Menschenrechte kommen zur Sprache. Die Regierungen müssten lernen ihr Handeln so zu kommunizieren, dass sie auf Sicht fahren, so Reemtsma. Auch wenn dies bedeutet, dass die Menschen sich mit einem Leben in Unsicherheit arrangieren müssen. Jan Philipp Reemtsma ist ein deutscher Germanist, Autor und Mäzen. 1984 gründete er das Hamburger Institut für Sozialforschung (HIS), das er von 1990 bis 2015 leitete.

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