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Explore every episode of the podcast Zen

Dive into the complete episode list for Zen. Each episode is cataloged with detailed descriptions, making it easy to find and explore specific topics. Keep track of all episodes from your favorite podcast and never miss a moment of insightful content.

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TitlePub. DateDuration
Z00224 Mein Geist gleicht dem Herbstmond (Herbst-Sesshin 17.10.2024)25 Jan 202500:34:35
Im Oktober 2012 hat die Europäische Union den Friedensnobelpreis erhalten für ihren erfolgreichen Einsatz zur Förderung von Frieden und Versöhnung sowie Demokratie und Menschenrechte seit den furchtbaren Leiden des zweiten Weltkrieges. Deutschland und Frankreich sind durch gut ausgerichtete Anstrengung und den Aufbau gegenseitigen Vertrauens zu engen Partnern geworden. Der Fall der Berliner Mauer machte den Beitritt mehrerer zentral- und osteuropäischer Staaten möglich und leitete eine neue Ära der europäischen Geschichte ein auf der Basis einer Bruderschaft der Nationen. An diese Ideale erinnernd stellt Christoph Rei Ho Hatlapa in diesem Teisho seinen aktuellen Zehn-Punkte-Friedensplan für Europa und die Welt vor, um den Krieg in der Ukraine zu beenden. Er knüpft an die vier allumfassenden Methoden der Bodhisattva an, die Dôgen im Shōbōgenzō beschreibt und dabei insbesondere die grundlegende Bedeutung der freundlichen Rede betont. Sie entspringt dem klaren Geist des Herbstmondes und die Saat eines liebevollen Geistes ist Mitgefühl. Freundliche Sprache besitzt die Kraft, das Schicksal der ganzen Welt zu drehen. Um für junge Erwachsene den Aufenthalt im ToGenJi zu ermöglichen, bitten wir um eine Spende: Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website https://choka-sangha.de/spenden/ Herzlichen Dank
Z00223 Jeder hat sein eigenes Licht (Sesshin 13.10.2024, Zenkreis Wuppertal)11 Jan 202500:47:05
In der aktuell als düster empfundenen Weltsituation stellen sich einige die Frage, wie sie erhellend auf die Umstände einwirken können. Martin Luther King hat uns aufgefordert, für den Umgang mit menschlichen Konflikten eine Methode zu entwickeln, die Rache, Aggression sowie Bestrafung ausschließt und deren Grundlage Liebe ist. Bereits der Buddha lehrte, mit einem großzügigen Herzen und freundlicher Sprache ein mitfühlendes Leben des Dienens zu führen, damit auf diese Weise die Menschheit erneuert und die Erde geschützt wird. In Koan 86 des Hekiganroku versichert uns Ummon, dass jeder sein eigenes Licht hat. Es leuchtet mitten im Herzen und gibt ständig Impulse, wie wir uns kreativ und liebevoll uns selbst sowie sämtlichen anderen Wesen zuwenden können. Wenn wir dieses innere Licht kultivieren, werden wir zu Rebellen des Mitgefühls im Sinne des Dalai Lama und schaffen lebensdienliche Strukturen sowohl für uns als auch unseren Planeten. Um für junge Erwachsene den Aufenthalt im ToGenJi zu ermöglichen, bitten wir um eine Spende: Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website https://choka-sangha.de/spenden/ Herzlichen Dank
Z00214 Ihr alle seid nichts anderes als Buddha! (Zendo-Einweihung 24.02.2024)07 Sep 202400:19:08
Die Huaku Ba Zen Kutsu in Springe wurde von Christoph Rei Ho Hatlapa am 24. Februar 2024 eingeweiht. Der Name der Übungshalle lehnt sich an den Weiß-Pferd-Tempel in China an, von dem aus sich der Buddhismus dort verbreitete. Manchmal bedarf es eben nur weniger Menschen, die den entscheidenden Impuls geben. So war es auch mit Bodhidharma, der lediglich vier Schüler hatte und zu einer entscheidenden Geistesgröße mit Millionen von Nachfahren wurde. Dabei ist das, was er den Menschen zeigte, nichts Besonderes, wie es Meister Linji im Rinzai Roku, Abschnitt X beschreibt. Es ist nur, sich nicht von anderen täuschen zu lassen. Damit die Kraft, mit der wir ursprünglich ausgerüstet sind, unverzüglich wirken kann. Wenn wir aber den lebendigen Buddha nicht jetzt in diesem Augenblick antreffen, werden wir für immer in den drei Reichen, dem Reich der instinktiven Vorlieben, der materiellen Vorlieben und der geistigen Vorlieben herumirren. Nur wer den Geist aufgibt, der von Moment zu Moment außerhalb herumsucht, der ist so, wie er ist, ein Mensch im Frieden, der zum wahren Selbst zurückgekehrt ist. Dazu lädt nun auch die Huaku Ba Zen Kutsu ein. Huaku Ba Zen Kutsu – Bodywork am Deister (https://bodywork-am-deister.de) Um für junge Erwachsene den Aufenthalt im ToGenJi zu ermöglichen, bitten wir um eine Spende: Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website https://choka-sangha.de/spenden/ Herzlichen Dank
Z0124 Medizin und Krankheit heilen sich gegenseitig (Teisho vom 27.11.2020)24 Jan 202100:24:16
Wir sind gleichzeitig Kinder der Erde und Kinder der Grenzenlosigkeit. "Grenzenlosigkeit" im Sinne des Hannya Shingyo: "Grenzenlosigkeit ist nicht verschieden von Form und Form ist nicht verschieden von Grenzenlosigkeit". (’Shunyata’, sinojap.: ’ku’, wird hier nach Kazuaki Tanahashi als ’Unboundedness’, also als ’Unbegrenztheit’ verstanden; im Sinne der Eigenschaften aller Daseinselemente, die buddhistisch als ohne Eigensubstanz und als untrennbar miteinander verwoben erkannt werden.) Im Herz-Geist, in Bodhicitta, im Erleuchtungsgeist, kann unser Geist zur Verbundenheit mit den Mitmenschen und der Mitwelt erwachen. Eine gelungene Verbindung beschreibt der Soziologe Hartmut Rosa mit der Metapher ’Resonanz’. Zu dieser Resonanz gehört: Wir werden wirklich berührt und ergriffen. Wir erleben uns als selbstwirksam. Im Daoismus wird von Wu wei gesprochen, vom absichtslosen Handeln in Übereinstimmung mit der Mitwelt. Im Wechselspiel von Berührt-werden und Antworten verwandeln wir uns selbst. Die Resonanzbeziehung ist grundsätzlich ’unverfügbar’; Resonanz ist keine Ressource, auf die wir beliebig zugreifen können und sie bleibt unserer Kontrolle existentiell entzogen. In einer solchen Resonanz können wir - nach Umon - gar nicht anders als ’Medizin’ zu erwecken. Und wenn wir die ’Medizin’ im Sinne Umons erweckt haben, können wir nicht anders, als uns mitfühlend und hilfreich zu verhalten. Und Umon fragt dann: Wo findest du dich selbst? Das heißt: Wo bist du selbst in diesem Prozess des durch Resonanz geleiteten Eingreifens in die Welt? Um für junge Erwachsene den Aufenthalt im ToGenJi zu ermöglichen, bitten wir um eine Spende. Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website http://choka-sangha.de/kontakt/spenden/ Herzlichen Dank
Z0123 Zufluchtnahme-Zeremonie (Teisho vom 11.10.2020)02 Jan 202100:29:28
1.Nicht töten und Leben erhalten. - Es geht darum, das Leben zu fördern ("Bring up all beings!" - Oi Saidan Roshi) 2. Nichts nehmen, was nicht gegeben ist. Großzügigkeit üben. - Weil das Leben eine großzügige Veranstaltung ist! 3. Kein sexuelles Fehlverhalten. 4. Wahrhaftigkeit praktizieren. Anderen und sich selbst gegenüber. 5. Den Geist nicht trüben und Klarheit bewahren. - Besonders auch in Bezug auf die zunehmende Abhängigkeit von Social Media. Um für junge Erwachsene den Aufenthalt im ToGenJi zu ermöglichen, bitten wir um eine Spende. Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website http://choka-sangha.de/kontakt/spenden/ Herzlichen Dank
Z0122 Mit dem Unerklärlichen praktisch umgehen (Teisho vom 10.10.2020)19 Dec 202000:39:47
Changshi schaut ein Polospiel an, geht es um die Beziehung zu den Wesen und Dingen dieser Welt. Sogar mit Werkzeugen, Maschinen und Heizungsanlagen können wir in eine rein mechanistisch gegenständlich oder aber in eine angemessene Art und Weise der Beziehung treten. Wenn wir dann mit einer Blume oder einem Stein zu tun haben, dann analysieren wir die Blume nicht nur und benutzen den Stein nicht nur sondern "werden" gewissermaßen Blume, "werden" Stein. In einem Universum, das unermesslich weit über unser Fassungsvermögen hinausgeht, haben wir es ständig auch mit Geheimnissen und mit dem Wunderbaren zu tun. Das Geheimnsivolle können wir vielleicht nicht analysieren, aber wir können trotzdem damit in Kontakt gehen. Um für junge Erwachsene den Aufenthalt im ToGenJi zu ermöglichen, bitten wir um eine Spende. Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website http://choka-sangha.de/kontakt/spenden/ Herzlichen Dank
Z0121 Die grundlegende Frage von Leben und Tod (Teisho vom 9.10.2020)05 Dec 202000:50:45
Um für junge Erwachsene den Aufenthalt im ToGenJi zu ermöglichen, bitten wir um eine Spende. Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website http://choka-sangha.de/kontakt/spenden/ Herzlichen Dank
Z0120 Zen als Durchdringung von Versenkung und alltäglichem Leben (Teisho vom 8.10.2020)21 Nov 202000:44:27
In der Traditon des Zenbuddhismus wird seit Hyakujo Ekai, er lebte von 720 bis 814, ausdrücklich Wert auf die Verbindung von Versenkung und täglicher Arbeit gelegt. Die produktive praktische Tätigkeit wird dabei als spirituelle Disziplin verstanden. Hyakujo Ekai legte die heute noch praktizierten Regeln für das Leben der Mönche in den Selbstversorgerklöstern fest. Wenn wir diesem Weg folgen, können wir immer mehr erleben, dass der Umgang mit den praktischen Lebensfragen und den Dingen des Alltags zu unserem eigentlichen Lehrer wird. Bleiben wir nur im Funktionieren, dann fehlt etwas Entscheidendes. Vollständiges Zen wird dagegen immer mehr zur Durchdringung von Versenkung und alltäglichem Leben. Und im Prozess des Erwachens werden wir natürlicherweise zu achtsamen Menschen. Um für junge Erwachsene den Aufenthalt im ToGenJi zu ermöglichen, bitten wir um eine Spende. Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website http://choka-sangha.de/kontakt/spenden/ Herzlichen Dank
Z0119 Welche Normalität wünschen wir uns? (Teisho vom 27.9.2020 in Wuppertal)07 Nov 202000:46:54
Der Kaiser, der viel für den Buddhismus getan hat, befragte den indischen Mönch Bodhidharma, welches Verdienst er durch seine Förderung des Buddhismus erworben hätte. Bodhidharma antwortet: "Kein Verdienst". Wir selber greifen heute kollektiv tief in die Welt ein und glauben oft noch, die Dinge im Griff zu haben. Gleichzeitig werden wir selber mit alltäglichen Herausforderungen konfrontiert bis hin zur existentiellen Frage von Leben und Tod. Und speziell in der herrschenden Corona-Situation stellt sich uns die Frage, zu welcher "Normalität" wir zurückkehren wollen. Wie der Dalai Lama sagt: Wir können dazu beitragen, zur größten Revolution der Menschheit beizutragen: der Revolution des Mitgefühls. Um für junge Erwachsene den Aufenthalt im ToGenJi zu ermöglichen, bitten wir um eine Spende. Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website http://choka-sangha.de/kontakt/spenden/ Herzlichen Dank
Z0118 Die Frage von Leben und Tod (Teisho vom 6.9.2020)24 Oct 202000:38:52
Christoph Hatlapa nimmt ein Zitat von Zenmeister Dogen Zenji (1200-1253) als Anlass für diesen Vortrag: "Zusammen sind Leben und Tod das tatsächliche Erscheinen der Wahrheit" (Aus dem Zenki, Kapitel 18 Shobogenzo). Auch in der Corona-Krise wird unser Verhältnis zum Tod und zur Vergänglichkeit kaum öffentlich thematisiert. Wir können uns, besonders auch in Zeiten des Dank Corona entschleunigten öffentlichen Lebens, noch einmal verstärkt für die Natur im Kleinen wie im Großen öffnen. Wir können dann erkennen: gerade in der Vergänglichkeit zeigt sich die Liebe des Großen Lebens für sich selbst. Wie Dogen sagt: "Die Verwirklichung der Erleuchtung bedeutet wahres Leben – vollständiges freies Handeln". Und die Übung und die Praxis fördert denjenigen flexiblen Geist, der sich im Großen Leben - zu dem Leben UND Sterben gehört - als Lebenselexier erweisen kann. Um für junge Erwachsene den Aufenthalt im ToGenJi zu ermöglichen, bitten wir um eine Spende. Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website http://choka-sangha.de/kontakt/spenden/ Herzlichen Dank
Z0117 “Vermeide das Übel, praktiziere das Gute, reinige deinen Geist; dies ist die Lehre aller Buddhas” (Teisho vom 5.9.2020)10 Oct 202000:51:00
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Z0116 Absichtslosigkeit und die dreifache Weisheit (Teisho vom 11.7.2020)05 Sep 202000:38:50
Meister Chosa ist bei seinem Spaziergang nicht zielstrebig unterwegs; jedenfalls nicht in unserem Sinne von Zweckdienlichkeit. Chosa war Schüler von Nansen, zu seinen eigenen Schülern gehörte Kyosan. Als Kyosan seinem Lehrer gegenüber seine Ergriffenheit zeigt, bringt der Lehrer ihn sofort handgreiflich zurück in die unmittelbare Gegenwart. Kommen und Gehen geschieht für den Meister Chosan im Einklang mit der ursprünglichen Weisheit, der Weisheit des Tatagatha. Im Avatamsaka Sutra heißt es dazu: "Es gibt keinen Ort, den die Weisheit des Tatagatha nicht erreichte. Es gibt kein einziges empfindendes Wesen, das nicht im vollen Besitze der Weisheit des Tatagatha wäre. Nur aufgrund ihres falschen Denkens, ihrer Täuschung und ihrer Anhaftung vermögen die Wesen dies nicht zu erkennen. Wenn es ihnen nur gelänge, ihre irrigen Gedanken aufzugeben, würden sich die allumfassende Weisheit, die spontane Weisheit und die ungehinderte Weisheit von selbst in aller Klarheit manifestieren." Um für junge Erwachsene den Aufenthalt im ToGenJi zu ermöglichen, bitten wir um eine Spende. Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website http://choka-sangha.de/kontakt/spenden/ Herzlichen Dank
Z0115 Den eigenen Geist klug gebrauchen und den Segen des Buddha-Dharma weitergeben (Teisho vom 10.7.2020)22 Aug 202000:37:28
In diesem Vortrag spricht Christoph Rei Ho Hatlapa über die Wirkung des Zen-Weges in seinem eigenen Leben und von der Übungspraxis als Kraftquelle. Zur Tradition der Lehren des Buddha gehört auch die Weitergabe dieser Tradition, die "Weitergabe der Leuchte". In diesem Sinne geht es für uns darum, als Gemeinschaft kreativ zu werden und den Segen des Weges für die nächste Generation sichtbar zu machen. Es geht dabei darum, zu lernen unseren Geist in Übereinstimmung mit den anderen Wesen klug zu gebrauchen. Und uns an den Früchten der Kooperation auf diesem Planeten zu erfreuen Um für junge Erwachsene den Aufenthalt im ToGenJi zu ermöglichen, bitten wir um eine Spende. Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website http://choka-sangha.de/kontakt/spenden/ Herzlichen Dank
Z00213 Lauft auf dem Wasser, als sei es Land! (Pfingst-Sesshin 20.05.2024)24 Aug 202400:24:58
An Pfingsten wird traditionell die Ausgießung des Heiligen Geistes gefeiert. Für die Jünger war das ein nachdrücklich emotionales Erlebnis, denn sie hörten göttliche Stimmen, sprachen plötzlich in Zungen und legten ergriffen stotternd Zeugnis von der tiefen Weite und Grenzenlosigkeit ab, die sie erlebten. Denn es ist immer das Licht in uns, das uns ängstigt, nicht etwa die Dunkelheit. Dabei wurden wir geboren, um Gottes Ruhm, der in uns steckt, zum Ausdruck zu bringen. Doch nur, indem wir unser eigenes Licht scheinen lassen, befreit unsere Präsenz automatisch andere. Der Meister der Umstände bewegt sich frei in der Welt und fühlt sich dabei verantwortlich für das, was ihm begegnet. Sein Geist nimmt alle Umstände in sein Herz oder wie Rinzai es ausdrückt: »Wenn ihr überall die Umstände nutzt, dann springt ihr auf im Osten und sinkt nieder im Westen. Springt auf im Süden und sinkt nieder im Norden. Springt auf in der Mitte und sinkt nieder am Rand. Springt auf am Rand und sinkt nieder in der Mitte. Lauft auf dem Wasser, als sei es Land und lauft auf dem Land, als sei es Wasser.« Um für junge Erwachsene den Aufenthalt im ToGenJi zu ermöglichen, bitten wir um eine Spende: Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website https://choka-sangha.de/spenden/ Herzlichen Dank
Z0114 Die Erscheinungen und das Wesen der Einheit Oder: Die gegenseitige Durchdringung und Ermöglichung aller Phänomene und Wesen (Teisho vom 8.7.2020)08 Aug 202000:42:16
Alle Dinge, so fragt ein Mönch Meister Joshu, kehren – nach der Lehre des Avatamsaka Sutra – in das Eine zurück. Wohin aber kehrt das Eine zurück? Aus der Einsicht und der Übung ergibt sich die Konsequenz, die gegenseitige Durchdringung und Ermöglichung aller Phänomene und Wesen zur Kenntnis nehmen und in unseren Entscheidungen und Handlungen zu realisieren. In den Lehren der Kegon-Schule heißt es, dass Alle Dinge aus den "drei Reichen", nämlich aus dem Reich der Formlosigkeit, dem Reich der Form und dem Reich des Begehrens oder des Intentionalen, jeweils auf "das Eine" zurückgehen. Nach der Lehre des Kegon werden vier Dharmadhatu - Bereiche oder Erscheinungsformen - unterschieden: Das Dharmadhātu des Li' (jap. ri) ist der Breich des einen Prinzips der śūnyatā. Das Dharmadhātu des Shih' (jap.: ji) Shih kann etwa mit 'Bereich' des Relativen und aller Dinge und Phänomene übersetzt werden. Das Dharmadhātu der Nichtbehinderung von Li durch Shih'. Dieses Reich wird als das "Reich der gegenseitigen Durchdringung zwischen Absolutem und Phänomenen" angesehen. Das Dharmadhātu der Durchdringung zwischen Shih und Shih'. Dieses Reich (Sanskrit: dhātu) ist "das Reich der gegenseitigen Durchdringung der Phänomene". In unserem Fall geht es um das Verhältnis der Einzeldinge und Wesen zum übergreifenden Einen. Joshu antwortet auf die Frage nach diesem Verhältnis mit dem Verweis auf ein sinnlich erfahrbares Ding, sein sebst gemachtes Hemd aus Hanf. Das solide Hemd aus robustem Hanfgarn besteht aus einzelnen Fäden und die einzelnen Fäden erfüllen ihre Funktion im Gewebe des des Hemdes. Das Hemd lässt sich auf die Fäden zurückführen und die Fäden finden ihren Zusammenhang und ihre Nützlichkeit als Hemd. Über diesen Bezug zwischen Einzelphänomen und übergreifendem Ganzen hinaus legt die Kegon-Philosophie noch besonderen Wert auf die gegenseitige Durchdringung der Einzelphänomene. Jedes Einzelphänomen, jedes einzelne Wesen, jeder einzelne Mensch, wird erst dadurch lebendig und aktiv, dass es oder er mit allen anderen Phänomenen in unmitttelbarer gegenseitiger Durchdringung existiert. Diese gegenseitige Verbindung und Durchdringung aller Phänomene und Wesen begründet die Einheit von Erkenntnis und Mitgefühl. Um für junge Erwachsene den Aufenthalt im ToGenJi zu ermöglichen, bitten wir um eine Spende. Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website http://choka-sangha.de/kontakt/spenden/ Herzlichen Dank
Z0113 Das Erwachen zu unserem ursprünglichen Potential (Teisho vom 7.7.2020)25 Jul 202000:38:33
Auf dem spirituellen Weg stellen wir uns der Herausforderung, die Welt einschließlich unserer Selbst erst einmal so zu akzeptieren, wie die Welt ist und wie wir selbst sind. Und auf dieser Basis baut dann die Möglichkeit auf, Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen. In der gegenwärtigen Corona-Krise ergibt sich die Chance, das eigene Leben zu entschleunigen. Und in Erwartung der Rückkehr zur sogenannten Normalität des Funktionieren-Müssens und des Wachstums stellt sich die Frage, was ein ernst genommenen Selbstverantwortung bedeutet. Weil wir im bloßen Funktionieren und Weitermachen-wie-bisher aus der Verantwortung für die Konsequenzen des eigenen Handelns fliehen.\r\nWenn es uns um das Erwachen geht, dann stellt sich uns die Frage: wozu wollen wir erwachen? Und in der Praxis der Übung können wir die ursprüngliche nicht-korrumpierbare Buddhanatur, die in jedem von uns verborgen ist, kultivieren und in ernst genommenem selbstverantwortlichen Handeln realisieren. Dann kann \"jeder Tag ein guter Tag\" sein.\r\n\r\n\r\nUm für junge Erwachsene den Aufentahlt im ToGenJi zu ermöglichen, bitten wir um eine Spende. \r\nSie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website http://choka-sangha.de/kontakt/spenden/\r\nHerzlichen Dank
Z0112 Dana und die 6 Vollkommenheiten (Teisho vom August 1999)08 Jul 202000:48:08
Christoph spricht über Dana (übersetzt als Freigebigkeit oder Großzügigkeit) im Verständnis jenseits von materiellem Wert. Welche Art von Reichtum haben wir tatsächlich zu geben? \r\nEin Beispiel ist unsere Präsenz, die wir unserem Gegenüber schenken, in Form als Einfühlung, als Verständnis, als gute Kommunikation. Aber auch Versöhnung, Dankbarkeit oder Raum geben für Entwicklung oder Klarheit, kann als Dana verstanden werden. \r\nIn unserem erwachsenen Leben, haben wir manchmal die Vorstellung, dass unsere Batterie leer sei. Geben fühlt sich dann als einseitiger Prozess an. \r\nIn der Zen Übung können wir eine andere Form von Geben erfahren: Geben als Prozess des Durchströmt-werdens; wie bei einem Kanal; hier fließt die Energie ab, dort fließt neue Energie zu. \r\nWir können dem Strömen eine Richtung geben - aber, das Strömen kommt von alleine, wenn wir es zulassen.\r\nDie meisten Dinge, die wir zu geben haben, sind nicht in Mark und Pfennig zu berechnen. \r\nWir können ein Tempel ohne Tor sein. (Abschlussgeschichte).\r\nErklärung der 6 Paramitas: \r\nParamita = Prozess des Transzendierens (Die sechs Tugenden/Vollkommenheiten)\r\n\r\nDana - Großzügigkeit\r\nSila - „Verkehrsregeln auf dem Weg der Erleuchtung“ (Richtlinien)\r\nKshanti - Weitherzigkeit (Geduld)\r\nVirya - Entschlusskraft\r\nDhyana- Besonnenheit (Versenkung)\r\nPrajna- Weisheit / Einsicht \r\n\r\nUm jungen Erwachsenen den Aufenthalt im ToGenJi zu ermöglichen, bitten wir Sie um eine Spende.\r\nSie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website http://choka-sangha.de/kontakt/spenden/\r\nHerzlichen Dank
Z0111 Chinso Shosho besucht Shifuku (Teisho vom Januar 1997 HE 33)24 Jun 202000:49:40
Um jungen Menschen den Aufenthalt im ToGenJi zu erstellen, bitten wir um eine Spende.Herzlichen Dank
Z0110 Der alltägliche Geist ist der Weg31 May 202000:54:02
Anhand des Koan aus dem Mumonkan, Fall Nr. 19, spricht Christoph Rei Ho Hatlapa über den Zusammenhang von spirituellem Weg und dem \"gewöhnlichen\" Alltag.\r\nDer Weg, so erklärt der alte Meister Nansen, ist keine Angelegenheit von Wissen oder Nicht-Wissen. Statt dessen zeigt er sich dem Einsichtigen als so weit und grenzenlos wie das Universum.\r\nDer Begriff \"Weg\", chinesisch \"Dao\" wurde in China benutzt um den buddhistischen \"Dharma\", also das \"Gesetz des Großen Lebens\", zu übertragen. Und dieser \"alltägliche Geist\", im Chinesischen dargestellt mit einem Zeichen, das sowohl \"ewig\" als auch \"gegenwärtig\" bedeuten kann, wird von uns entwickelt im Spagat zwischen dem Streben nach Verbundenheit und der eigenen Souveränität. Im idealen Fall können wir Autonomie und Verbundenheit gleichzeitig entwickeln. Dieses Bestreben ist uns von Geburt mitgegeben und auch Ausdruck unserer Buddhanatur. Lässt sich aber eine integrative Verbindungen zwischen diesen beiden Bestrebungen nicht herstellen, tritt oft die Angst um das Angenommensein dazwischen. Dann versuchen wir, alles richtig zu machen und kategorisieren die Welt in \"Richtig\" und \"Falsch\". Den Aspekt der Grenzenlosigkeit, der für die unvoreingenommen wahrgenommenen Welt kennzeichnend ist, können wir dann kaum noch erfassen.\r\nDer Zen-Weg kann uns dann dabei helfen, aus der Welt der Beurteilung und der Selbst-Beurteilung wieder herauszufinden. Dieser Weg ist ein Weg der Befreiung, auch ein Weg der Befreiung aus dem alles beherrschenden \"Du bist verkehrt! Ich bin verkehr!\". Dann können wir in die Welt des So-Seins eintreten, in der Beschuldigungen, Bewertungen und Konkurenzgedanken aus dem Zentrum rücken die Nicht-Grenzenhaftigkeit und Wesensgleichheit des Universums spürbar wird.\r\n\r\n\r\nWir freuen uns sehr über eine Spende, um die Kosten für die Erstellung dieses Podcast zu decken. Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website http://choka-sangha.de/kontakt/spenden/\r\nHerzlichen Dank
Z0109 Imagozellen der Transformation. Vortrag in Hannover am 16.2.2029 Apr 202000:48:23
Im Prozess des Erwachens, der in der Zen-Schulung gefördert wird, kommt es auf das stimmige Verhältnis der Bemühungen von Lehrer und Schüler an. In der Einschätzung der jeweiligen Verantwortung für den Erfolg des Erwachens kann es dabei, besonders bei uns im Westen, leicht zu einer Unterschätzung der Selbstverantwortung des Schülers kommen. Shinichi Hisamatsu, der philosophische Lehrer von Oi Saidan Roshi legte deswegen großen Wert auf den Prozess der \"Wechselseitigen Teilhabe direkter Selbsterforschung\". Nach Hisamatsu geht es auf dem Weg des Erwachens zentral um die Frage: Wie erwecke ich das \"Formlose Selbst\", an dem alle Wesen Anteil haben, in mir selber. Und zwar auf eine Art und Weise die zu dessen Manifestierung führt.\r\nDas \"Formlose Selbst\" können wir zum Beispiel auch als Gruppenwesen erleben. Jede miteinander kooperierende Gruppe zeigt ein Gruppenwesen, das auch nichtphysische Bedürfnisse haben kann. Zum Beispiel das Bedürfnis nach Leitung, Wachstum oder Hamonie. Als Mitglieder einer Gruppe, von der Lebenspartnerschaft bis zur Menschheit als Ganzer, hat jeder Einzelne von uns eine Verantwortung dafür, sich für das Gruppenwesen einzusetzen. Genauso wie wir als Einzelne von einem gedeihenden Gruppenwesen profitieren können. Shinichi Hisamatsu betonte in seiner Lehre das notwendige Erwachen zum Bewusstsein an dieser unserer jeweilige Teilhabe am großen \"Formlosen Selbst\" des Universums.\r\nDiese Formlose Selbst kann sich in uns selber auch als ein Bedürfnis nach Echtheit und Integrität äußern. Ein Bedürfnis, das durchaus mit der gesellschaftlichen Forderung nach Funktionierenkönnen in Konflikt geraten kann.\r\nIndem wir still werden und nach Innen schauen und horchen, können wir dieses Formlose Selbst in uns selber wahrnehmen und damit in Kontakt kommen. Dann können wir mit dem Handeln und der Entwicklung und den Manifestationen dieses Formlosen Selbstes kooperieren. Und dann können wir zu Imagozellen einer heilsamen Transformation werden.\r\n\r\nWir freuen uns sehr über eine Spende, um die Kosten für die Erstellung dieses Podcast zu decken. Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website http://choka-sangha.de/kontakt/spenden/\r\nHerzlichen Dank
Z0108 Der wahre Mensch ohne Rang im Klimawandel (Teisho vom 15.3.2020 in Potsdam)18 Mar 202000:48:51
Neben den Koansammlungen wird im Zentraining der Rinzai-Tradition auch die Sammlung mit biographischen Anekdoten über Meister Rinzai als Koansammlung bearbeitet.\r\n\r\nDer wahre Mensch ohne Rang ... – so bezeichnet Meister Rinzai (chinesisch: Linji Yixuan, gest. 866) den Menschen, der zu seiner ursprünglichen Natur erwacht ist. Was dieses Erwachen aber im Wesen ausmacht, das ist, so heißt es im Zen, nicht in Worten auszudrücken. Dasjenige, um das es auf dem Zen-Weg geht, kann nicht benannt werden.\r\nDieser \"wahre Mensch\", der mit dem nicht wirklich begrifflich fassbaren Dao im Einklang lebt, stand auch schon bei Lao Tse und in der Anekdotensammlung des Tschuang Tse im Mittelpunkt. Die buddhistische Tradition, die wir als Zen kennen übernahmen im China der Tang-Zeit nicht nur die Metaphorik aus dem Daoismus, sondern auch eine sehr lebenspraktische Haltung gegenüber dem Alltag.\r\nUnser Alltag des Konsums und des Wachstumszwangs wird sich auf dem Weg zu einer von Mitgefühl und Weisheit geleiteten Gesellschaft in der Gestalt ähnlich dramatisch verändern müssen, wie die morphologische Wandlung von einer Raupe zu einem Schmetterling verläuft. Noch können wir uns eine lebensdienliche Gestalt unseres Alltag genausowenig vorstellen, wie sich vielleicht eine Raupe die Gestalt eines Schmetterlings vorstellen kann. Aber diejenigen Zellen, die den Wandeln initiieren, sind bereits aktiv. Wir können uns jetzt für die Impulse aus diesen Zellen, die den Wandel in Gang setzen, öffnen. Der wahre Mensch, von dem Meister Rinzai sprach, braucht allerdings, um sich zu zeigen und zu entwickeln, unsere Praxis und unsere Übung.\r\n\r\nWir freuen uns sehr über eine Spende, um die Kosten für die Erstellung dieses Podcast zu decken und den Aufenthalt junger Menschen im ToGenJI zu finanzieren. Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website http://choka-sangha.de/kontakt/spenden/\r\nHerzlichen Dank
Z0107 Die Arbeit an der inneren Haltung (Teisho vom 12.1.2020)04 Mar 202000:50:02
Wer sein inneres Zentrum, sein ’Ki’, geübt hat, reagiert nicht mehr schematisch und voraussehbar auf seine Mitmenschen; so erläutert Christoph Rei Ho Hatlapa in diesem Vortrag anhand des Beispiels Nr. 25 aus dem Hekiganroku. \r\nDort wird die \"Götterperspektive\" derjenigen kritisiert, die sich über gewöhnliche menschliche Belange erhaben wähnen. Diese Haltung ist nämlich, wie das Koan erläutert, kein Ort an dem man bleiben kann. Nach der in der Meditation erarbeiteten Einsicht in die Wesensgleichheit bleibt uns die entscheidende Aufgabe der Umsetzung und Integration dieser Erfahrung in den eigenen Alltag. Als Orientierung für diesen Prozess sprach der der Buddha von den sogenannten vier analytischen Wissen: \r\n1.: Das Potential zum Erwachen; \r\n2.: Die Erkennbarkeit der Gesetze des Großen Lebens; \r\n3.: Die lebensdienliche Sprache (die eine Erkenntnis des Dharma vermittelt); \r\n4.: Die Integration der Einsicht durch Übung.\r\n\r\nWer auf dem Übungsweg an seiner inneren Haltung arbeitet und die \"Buddhaschaft\" kultiviert, kann erleben, wie sich dann auch der ganz gewöhnliche Alltag verändert.\r\n\r\nWir freuen uns sehr über eine Spende, um die Kosten für die Erstellung dieses Podcast zu decken. Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website http://choka-sangha.de/kontakt/spenden/\r\nHerzlichen Dank
Z0106 Aktiv sein in der Welt ohne an alten Konzepten festzuhalten ( Teisho vom 11.1.2020)19 Feb 202000:49:13
Anhand von Koan Nr. 14 aus dem Mumonkan spricht Christoph Rei Ho Hatlapa über die auf dem Zen-Weg geübte Offenheit für das Absichtslose.\r\nWir können unsere Intentionen verfolgen, erläutert er, ohne an unseren Konzepten zu hängen, wenn wir mit den Umständen, mit dem \"Feld\", in Resonanz gehen. Dann sind wir, statt in der Welt der Konzepte, in der Welt des Vertrauens. \r\nIm Beispiel des Koans fordert Nansen die Mönche heraus in ihrem Streit um eine Katze, kreativ zu werden und einen entscheidenden lösenden Aspekt zu benennen. \r\nAuch die Mediatoren, die 1980 das sogenannte Harvard Konzept entwickelten (\"Getting to Yes -Negotiating an agreement without giving in\") wollten wegkommen vom Feilschen um Positionen und von Lösungsansätzen, die nur einen Sieger vorsehen oder das Vorhandene hälftig aufteilen möchten.\r\nNansen will seine Mönche dahin bringen, ihren Streit und die Situation vom Eigentlichen her selber lösen zu können.\r\nWenn wir uns in einem Streit festgefahren haben, kommt häufig noch die Scham dazu, überhaupt einem Konflikt zu unterliegen. Liv Larsson (\"Wut, Schuld & Scham\") spricht von den Vermeidungsreaktionen bei Scham: Rückzug, Rebellion, Selbstangriff sowie Schuldgefühle und Ärger. Die Scham blockiert dann unsere Phantasie und unser Handeln und wir sind nicht mehr mit unserem Potential - der \"Buddhanatur\" - verbunden.\r\n\r\nEs kann dann eine große Erleichterung sein, wenn wir erkennen, dass die Wirklichkeit nicht konzepthaft festgelegt ist. Wie es in den sogenannten \"Dharmasiegeln\" heißt: - - - Die Wirklichkeit ist gekennzeichnet durch Wandel (Anicca); \r\n- alles ist vergänglich und nichts hat eine ewige Substanz, \r\n- auch unser \"Ich\" ist nur ein Bündel von Konzepten (Anatta). \r\n- Und \"Nirvana\" (Konzept-Freiheit) erleben wir erst dann, wenn wir dieser Wirklichkeit entsprechen. \r\nUnd in der Meditation, im Zazen, können wir den nicht-substantiellen Potentialzustand (shunyata; Nicht-Begrenzung, Nicht-Konzeptualität) berühren. Wenn wir auch im Alltag Absichtslosigkeit (apranihita) einüben, dann können wir unsere Intentionen verfolgen während wir gleichzeitig offen für die unberechenbare und oft überraschenden Wirklichkeit bleiben. Dann lassen wir uns vom Ungeplanten inspirieren und bleiben im Raum des Vertrauens in dem wir oft erleben können, dass uns das Leben, das Große Leben, unterstützend entgegenkommt.\r\n\r\nWir freuen uns sehr über eine Spende, um die Kosten für die Erstellung dieses Podcast zu decken. Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website http://choka-sangha.de/kontakt/spenden/\r\nHerzlichen Dank
Z0105 Herz und Disziplin im Klostertraining und im Alltag (Teisho vom 6.12.2019 Rohatsu)29 Jan 202000:43:23
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Z00212 Ein Zeichen für spätere Generationen setzen. (Pfingst-Sesshin 18.05.2024)10 Aug 202400:34:37
Christoph Rei Ho Hatlapa geht in diesem Teisho der Frage nach, wie wir zu einer konkreten, aktiven und engagierten Liebe unserem Planeten gegenüber zurückkehren können. Denn maßgeblich verantwortlich für das Leiden der Erde wie auch der Menschheit ist unser Bewusstsein der Getrenntheit, verbunden mit der Angst zu kurz zu kommen, zu unterliegen. Dabei ist unser wahrer Geist von Liebe und grenzenloser Freiheit erfüllt. Ein wunderbares Lernfeld ist da die Liebesbeziehung, in der wir Hingabe und Mitgefühl wieder freilegen können. Das Weibliche wächst spirituell, indem es lernt, als Liebe zu leben, anstatt auf sie zu hoffen. Das Männliche wächst spirituell, indem es lernt, als Freiheit zu leben, anstatt darum zu kämpfen. Wenn wir in unseren Partnerschaften den Geist der Hingabe kultivieren, weiten wir diesen anschließend auf den Beziehungsalltag mit unserer Erde aus und kehren zur Allverbundenheit zurück. Dann entwickeln wir wieder Freude am Anpacken und legen los wie Rinzai, der Bäume pflanzte, um einen natürlichen Rahmen zu schaffen und auch damit ein Zeichen für spätere Generationen setzte. Literatur: David Deida: Sex als Gebet: Leitfaden für Frauen und Männer zu ekstatischer Liebe und Leidenschaft, Kamphausen Media GmbH, 3. Auflage 2012, ISBN: 978-3-89901-442-6 Um für junge Erwachsene den Aufenthalt im ToGenJi zu ermöglichen, bitten wir um eine Spende: Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website https://choka-sangha.de/spenden/ Herzlichen Dank
Z0104 Die Herausforderung, mit Ärger umzugehen (Teisho vom 5.12.2019 Rohatsu)15 Jan 202000:42:18
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Z0103 Enkan und der Nashornfächer (Teisho vom 4.12.2019 Rohatsu)01 Jan 202000:49:48
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Z0102 Über Existenz und Nichtexistenz hinaus - Erinnerungen an Oi Saidan Roshi (Teisho vom 3.12.2019 Rohatsu)25 Dec 201900:33:03
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Z0101 Mit den Lebensumständen umgehen (Teisho vom 2.12.2019 Rohatsu)18 Dec 201900:45:44
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Z0100 Rebellen für Mitgefühl und Weisheit (Teisho vom 21.9.2019 Herbstsesshin)27 Nov 201900:49:53
Anhand des Koan aus dem Hekiganroku, Fall Nr. 89: Ungans ’Der ganze Körper ist Hand und Auge’, spricht Christoph Rei Ho Hatlapa darüber, wie wir durch eine Kooperation mit der Natur und untereinander sowohl für unsere Entwicklung als auch für die Entwicklung der Natur eintreten können. Besonders geht er dabei auf die Qualitäten ein, die durch den vielarmigen Bodhisattva Avalokiteshvara dargestellt werden: Zuhören und Tatkraft.\r\n\r\nWir freuen uns sehr über eine Spende, um die Kosten für die Erstellung dieses Podcast zu decken. Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website http://choka-sangha.de/kontakt/spenden/\r\nHerzlichen Dank
Z0099 Die Entwicklung des Buddhismus im Westen (Teisho 19.9.2019 Herbstsesshin)13 Nov 201900:49:53
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Z0098 Handeln im Bewusstsein der Zusammenhänge (Teisho vom 31.8.2019)"01 Nov 201900:37:47
Im Koan Nr. 8 aus dem Mumonkan, \"Keicho, der erste Wagenmacher\", geht es um den Umgang mit den Errungenschaften der menschlichen Erfindungskraft.\r\nUm unsere Konjunktur und unsere Industrie am Laufen zu halten sind wir auch heute oft noch bereit unabsehbar große Opfer zu bringen. So bringen wir, zumindest die Vertreter der älteren Generation, unseren Autos eine Haltung entgegen, die gelegentlich eine Art religiösen Charakter annimmt.\r\n\r\nMit einer durch die Zen-Übung trainierten Achtsamkeit werden wir uns, so legt Christoph Rei Ho Hatlapa in diesem Vortrag dar, der Zusammenhänge stärker bewusst, sowohl der unmittelbaren Handlungen als auch der größeren Zusammenhänge, in die wir mit unserem Leben hineinwirken. Im positiven Samadhi, der Konzentration im Tun, das wir neben der gegenstandslosen Konzentration auch im Sesshin üben, sind wir auf eine intensive und direkte Art und Weise mit den Dingen und Strukturen der Welt um uns herum verbunden.\r\nDie geübte Achtsamkeit kann uns zwar nicht in jeder Lage retten, aber sie kann dazu beitragen, dass sich unser Umgang mit der Welt möglichst heilsam gestaltet.\r\n\r\nWir freuen uns sehr über eine Spende, um die Kosten für die Erstellung dieses Podcast zu decken. Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website http://choka-sangha.de/kontakt/spenden/\r\nHerzlichen Dank
Z0097 Die Fallen auf dem Weg zum Erwachen (Teisho vom 29.6.2019 Sommersesshin)16 Oct 201900:46:21
Der Mensch des Dharmagesetzes ist SO\r\n\r\nIn diesem Vortrag wird das knappe Koan aus dem Hekiganroku, Fall 92: «Versteht genau den Meister des Dharmagesetzes; der Meister des Dharmagesetzes ist so», ausgeführt. In Texten wie dem Herz-Sutra lesen und rezitieren wir oft: Leerheit (oder: Grenzenlosigkeit) ist Form. Und Form ist Grenzenlosigkeit». Aber … – wie füllen wir das? Und wo ist unsere eigene Erfahrung davon? Und wann schaffen wir es, reines Sosein wahrzunehmen? Bleiben wir in der Position des Urteilenden gefangen, geraten wir in eine Welt des Mangels und das Sosein der Existenz bleibt uns verschlossen. Durch die Zen-Übung können wir lernen, die Vielfalt willkommen zu heißen und uns mehr und mehr wie ein Künstler im Leben verhalten und uns anregen lassen von der Formenvielfalt, der wir begegnen
Z0096 Der Mensch des Dharmagesetzes ist SO (Teisho vom 28.6.2019 Sommersesshin)02 Oct 201900:35:06
In diesem Vortrag wird das knappe Koan aus dem Hekiganroku, Fall 92: «Versteht genau den Meister des Dharmagesetzes; der Meister des Dharmagesetzes ist so», ausgeführt. In Texten wie dem Herz-Sutra lesen und rezitieren wir oft: Leerheit (oder: Grenzenlosigkeit) ist Form. Und Form ist Grenzenlosigkeit». Aber … – wie füllen wir das? Und wo ist unsere eigene Erfahrung davon? Und wann schaffen wir es, reines Sosein wahrzunehmen? Bleiben wir in der Position des Urteilenden gefangen, geraten wir in eine Welt des Mangels und das Sosein der Existenz bleibt uns verschlossen. Durch die Zen-Übung können wir lernen, die Vielfalt willkommen zu heißen und uns mehr und mehr wie ein Künstler im Leben verhalten und uns anregen lassen von der Formenvielfalt, der wir begegnen.\r\n\r\nWir freuen uns sehr über eine Spende, um die Kosten für die Erstellung dieses Podcast zu decken. Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website http://choka-sangha.de/kontakt/spenden/\r\nHerzlichen Dank
Z0095 Der Bereich Buddhas und der Bereich dieser Welt (Teisho vom 27.6.2019 Sommersesshin)18 Sep 201900:32:07
Der Zenmeister Rinzai (chin.: Lin-chi I-hsüan, ) spricht von vier «Standpunkten» oder «Verfahren» des Umgangs mit Zenschülern: Manchmal wird der Mensch weggenommen und nicht die Umgebung; manchmal wird die Umgebung weggenommen und nicht der Mensch; manchmal wird sowohl der Mensch als auch die Umgebung weggenommen und manchmal wird weder der Mensch noch die Umgebung weggenommen. – Je nachdem, an was an ein Schüler, der zu Rinzai (Lin-chi) kommt, festhängt, wird er unterschiedlich «behandelt».\r\nVoraussetzung des Weges ist immer ein vollständiges Erkennen von uns selber; wie auch Dogen betont: Den Buddhaweg gehen, bedeutet [zunächst] sich selbst zu erkennen. Nach dieser Selbst-Einsicht folgt das Selbst-Vergessen. Und dann können wir mit allen Erscheinungen in Resonanz sein und von allen Dingen erleuchtet werden. \r\nDer Kanzler Zhang Jun (1097–1164), ein Schüler des Zenmeisters Dahui Zonggao (1089–1163), zeigte sich erleichtert und erfreut, als er die Standpunkte von Rinzai aus eigener Einsicht soweit nachvollziehen konnte, dass er die Vergänglichkeit aller Erscheinungen durchschaute und sich von den Verhaftungen daran lösen konnte. Als er das seinem Lehrer Dahui berichtete, wies dieser ihn darauf hin, dass Zhang auch die vier Standpunkte noch hinter sich lassen müsse, um sich frei in der Welt der Erscheinungen bewegen zu können. Denn wer noch an der «Götterperspektive» festhängt und sich nur dort einer (Pseudo-) Befreiung erfreut, ist nicht in der Lage, sich in der Welt der Erscheinungen, in der Sphäre Maras, frei zu bewegen. Und vom Gipfel des Berges der Erleuchtung aus lassen sich auch die Verirrten in den Tälern der Verwirrung nicht erreichen.\r\nChristoph Rei Ho Hatlapa führt aus, dass auch wir in unserer Wohlstandsgesellschaft in usnerem Teil der Welt in gewisser Weise auf dem Gipfel des Wohlgefühls sitzen und die Tendenz um sich greift, Mauern um diese Wohlstandszonen zu errichten. Mauern, die verhindern sollen, dass wir uns mit der Welt der Niederungen befassen müssen, aus der wir nur unsere Ressourcen beziehen möchten und in die wir die Kollateralschäden unseres Wohlstands externalisieren wollen. Auf dem Markplatz dieser Welt haben wir es zunehmend dringlich mit der Frage zu tun, wie diejenigen, die Mauern um ihre Wohlstandszonen bauen wollen, ihre Bedürfnisse erfüllen können, ohne auf der anderen Seite der Mauern Desaster und Leid zu erzeugen und all das dann aus ihrer Wahrnehmung auszublenden.\r\nRinzai sagte noch: «Wenn du das Heilige liebst und das Weltliche hasst, wirst du im Meer von Geburt-und-Tod dahintreiben und versinken».\r\n\r\nWir freuen uns sehr über eine Spende, um die Kosten für die Erstellung dieses Podcast zu decken. Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website http://choka-sangha.de/kontakt/spenden/\r\nHerzlichen Dank
Z00211 … der Schaum der Wellen wäscht den Himmel rein. (Pfingst-Sesshin 17.05.2024)27 Jul 202400:39:02
In Fall 55 des Hekiganroku weigert sich Dôgo wieder und wieder seinem Schüler Zengen, die Frage nach Leben und Tod zu beantworten. Erst als Dôgo bereits gestorben ist, erlangt sein Schüler Verwirklichung bei Sekisôs gleich lautender Antwort: »Ich würde es dir nicht sagen.«. Früher oder später geht es uns allen wie Zengen und wir fragen uns, was geschieht, wenn wir sterben. Die einen glauben an ein ewiges Leben, die anderen an Wiedergeburt und wieder andere an Garnichts. Doch kein Konzept und keine Theorie nimmt es uns ab, unsere ureigene Antwort auf diese existenzielle Frage zu finden. Wir müssen das selbst rauskriegen. Im Zen wird vom Sterben auf dem Kissen gesprochen. Gemeint ist damit der psychologische Tod unserer Konzepte und Vorstellungen, indem wir im Laufe der Übung lernen, zunehmend im Hier und Jetzt zu bleiben. Dabei verliert die Frage nach Leben und Tod an Bedeutung, bis sie schließlich irgendwann verblasst. Dann geht das große Leben über Leben und Sterben hinaus. Aber auch diese beglückende Erfahrung lässt sich nicht verschenken, so sehr wir das auch möchten. Um für junge Erwachsene den Aufenthalt im ToGenJi zu ermöglichen, bitten wir um eine Spende: Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website https://choka-sangha.de/spenden/ Herzlichen Dank
Z0094 Die Kraft der Namen und Benennungen (Teisho vom 26.6.2019 Sommersessshin)04 Sep 201900:36:44
In dieser Welt versehen wir gewohnheitsmäßig Dinge, Situationen und Personen mit Namen und Bezeichnungen. Im Koan von Shuzans Shippei (Mumonkan Fall 43) wird die Frage aufgeworfen, ob unsere Gewohnheit des Benennens und Bezeichnens wirklich das Wesen der Dinge trifft. Aus dem unterscheidenden Geist heraus trennen wir die Dinge aus ihrem größeren Kontext. Es geht darum, WIE wir notwendige Bezeichnungen und Konzepte verwenden. Am Beispiel der Namensgebung seiner Töchter erläutert Christoph Rei Ho Hatlapa die Kraft und Bedeutung einer aufmerksamen und mit den «Dingen» verbundenen Namensgebung. Namen stellen Bezüge her und sind mit Anschauung und (visionären) Zielen verbunden.\r\nWas immer wir auch benennen, und dadurch hervorheben, bleibt gleichwohl gleichzeitig immer ein Teil des Großen Ganzen.\r\n\r\nWir freuen uns sehr über eine Spende, um die Kosten für die Erstellung dieses Podcast zu decken. Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website http://choka-sangha.de/kontakt/spenden/\r\nHerzlichen Dank
Z0093 Wer ist verantwortlich? (Teisho vom 25.06.2019 Sommersesshin)21 Aug 201900:31:30
Das Koan «Der sehr starke Mann» im Mumonkan Fall 20 stellt die Frage nach dem Subjekt des Handelns und der Verantwortlichkeit. Shôgen Sôgaku (1139-1209, chin.: Sung-yüan Ch\'ung-yüeh) fragte: «Warum kann ein Mann von großer Kraft sein Bein nicht heben?», oder, nach einer anderen Übersetzung: «Warum stellt sich der erleuchtete Mensch nicht auf seine Füße und erklärt sich selbst?»\r\nAus unseren theistischen Traditionen kennen wir das Problem der Theodizee: Warum lässt ein allmächtiger und allgütiger Gott das Leiden zu?\r\nDen Buddhismus verstehen wir als Chance, Spiritualität transformativ zu praktizieren. Wir verstehen uns als Akteure innerhalb eines großen, über unsere kleine «Ich-Allein-Perspektive» weit hinausreichenden Zusammenhangs. Indem wir uns im Samadhi des Horchens auf diese größeren Zusammenhänge üben, können wir uns aus der Verstrickung im Leiden lösen und zu einem freudvollen Akteur innerhalb der großen Interdependenz werden. Und dann können wir auch hilfreich im Sinne der «Errettung der Wesen» innerhalb dieses großen Zusammenhangs wirken. Aus der Frage der Verantwortlichkeit wird damit ein Impuls des freudvollen und heilsamen Handelns und Mitgestaltens.\r\n\r\nWir freuen uns sehr über eine Spende, um die Kosten für die Erstellung dieses Podcast zu decken. Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website http://choka-sangha.de/kontakt/spenden/\r\nHerzlichen Dank
Z0092 Der Geist ist wie ein Künstler (Teisho vom 9.6.2019 Pfingstsesshin)31 Jul 201900:51:58
Das Gleichnis vom Geist aus dem Avatamsaka-Sutra wird im Kattoshu, Fall Nr. 102, angesprochen.\r\n \"In der gesamten Welt gibt es nichts, das nicht durch den Geist hervorgebracht wird\", so lautet eine Kernaussage des Avatamsaka-Sutra. Die Erscheinungsformen dieser Welt - die \"fünf Skandhas\" - werden von uns in der Regel zunächst einmal persönlich genommen. Wir personalisieren die Dinge und die Verhältnisse und dann neigen wir dazu, uns damit zu identifizieren. Diese Tendenz des \"Greifens\" soll in der Zen-Praxis dekonstruiert werden. Dagegen zeigt sich in der Wahrnehmung des Künstlers die Welt als Entwurf. Und gerade dann, wenn wir spielen, erleben wir oft die tiefere und eigentliche Schönheit der Welt. Indem wir \"abhold wählerischer Wahl\" werden und weniger ergreifen, sondern unmittelbarer erleben, kann sich die offene Weite und die Klarheit zeigen, von der Bodhidharma sprach.\r\n Das ist das, was wir im Zen anstreben: Dass wir uns vom Geist so ergreifen lassen, dass wir unsererseits nichts ergreifen müssen.\r\n\r\nWir freuen uns sehr über eine Spende, um die Kosten für die Erstellung dieses Podcast zu decken. Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website http://choka-sangha.de/kontakt/spenden/\r\nHerzlichen Dank
Z0091 Angulimala und die schwere Geburt (Teisho vom 8.6.2019)17 Jul 201900:57:55
Teisho vom 8.6.2019 Pfingstsesshin\r\n\r\nIm Kattoshu, Fall Nr. 173, wird eine Erzählung aus dem Angulimala-Sutra angesprochen. Und es wird die Frage thematisiert, worauf es bei der Charakterbildung ankommt: auf die Geburt, wir würden sagen, auf die Erbanlangen, oder auf die Erziehung. Anhand der Geschichte des Gewalttäters Angulimala, der vom Buddha in die buddhistische Sangha aufgenommen wurde, wird deutlich, wie eine Begegnung mit dem Buddha-Dharma lebensverändernd wirken kann. Bis dahin, dass ein Wandel möglich wird, der nur mit einer (Wieder-) Geburt verglichen werden kann. Vom tiefen Vertrauen des Buddha in JEDEN Menschen getragen, entwickelte sich, so die Legende, der Verbrecher Angulimala zu einem vorbildlichen Mönch.\r\nFür uns, die wir auch oft in kleinere oder größere Machtinteressen verstrickt sind, kann eine Wende darin liegen, im Alltag wirksam tiefes Mitgefühl anzuwenden. \r\n\r\n\r\nWir freuen uns sehr über eine Spende, um die Kosten für die Erstellung dieses Podcast zu decken. Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website http://choka-sangha.de/kontakt/spenden/\r\nHerzlichen Dank
Z0090 Joshu's Eiche im Garten (Teisho vom 7.6.2019)03 Jul 201900:38:02
7.6.2019 Pfingstsesshin (Mumonkan, Fall Nr. 37)\r\n\r\nDer indische Mönch Bodhidharma kam um 420 in China an und meditierte in der Nähe des jetzigen Shaolin-Tempels in einer Höhle neun Jahre mit dem Gesicht zu einer Wand. Er hatte, soweit uns überliefert ist, vier Schüler. Heute berufen sich Millionen von Buddhisten auf die Tradition, die er begründete.\r\nFür uns geht es darum, so erläutert Christoph Rei Ho Hatlapa, den Aspekt von Bodhidharma in uns selber zu erwecken. Aber wie kann das gehen? Joshu antwortet auf die Frage danach: Die Eiche! – Oder, wie eine andere Übersetzung lautet: Der Wacholder.\r\nEin knorriger Eichbaum - oder ein großer Wacholder - ist vielleicht für den Zimmerman und den Tischler nicht zu gebrauchen, aber eine Eiche bietet tausenden von Kleintieren Lebensraum, sie filtert die Luft und sie produziert den Sauerstoff, den wir atmen. Eine Eiche bringt die Luft zum Atmen hervor und bietet dem Leben Raum. In einem solchen Baum können wir eine vitale, massive und stabile Verbindung zwischen Himmel und Erde erkennen. Und in der Übung geht es für uns darum, uns selber diesen Aspekt anzuverwandeln und IN UNS ein solches Verhältnis zu Himmel und Erde zu entwickeln. Und speziell die Zeit während der Übung eines Sesshins, auch mit ihren kleinen Einschränkungen was den gewohnten Komfort angeht, kann uns dabei helfen unser Leben zu verwesentlichen. Wenn wir auf diesem Weg - vielleicht vom Bild einer Eiche inspiriert - vorankommen, können wir uns schrittweise aus der Gefangenschaft einer gegenständlichen Sicht auf die Welt befreien und selber die Qualität der Verbindung zwischen Himmel und Erde in uns entwickeln.\r\n\r\n\r\nWir freuen uns sehr über eine Spende, um die Kosten für die Erstellung dieses Podcast zu decken. Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website http://choka-sangha.de/kontakt/spenden/\r\nHerzlichen Dank
Z0089 Die 3 Kategorien und die 5 Skandas (Teisho vom Juli 2000)19 Jun 201900:41:51
Teisho von Juli 2000\r\n\r\nChristoph Rei Ho Hatlapa spricht in diesem Teisho über die 18 Sinnesbereiche (Form, Geruch, Ton, Geschmack, Empfindungen, Geistesobjekte /Augen, Ohren, Nase, Zunge, Leib, Geist/ Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen, Denken), die wir in der Zenpraxis erforschen und die uns permanent dazu verführen eine Identität aufzubauen und zu kultivieren.\r\n\r\nFür den Buddha war es essentiell diese identitätsstiftenden Bereiche klar zu durchleuchten, sie tief zu erforschen. Er hat festgestellt, dass die Entwicklung von Identität mit den Bereichen, zu Leid führt.\r\n\r\nWenn wir wirklich ernsthaft forschen, stellen wir fest: Da gibt es gar kein Ich. Der Gedanke ist ein Gedanke. Gedanken kommen und gehen. Wir wissen nicht, woher sie kommen. Es ist sinnlos, zu sagen, das ist mein Gedanke, denn es gibt kein „mein oder dein“. \r\n\r\nIn diesem Teisho hören wir, wie fein die Erforschung der Sinnesbereiche aufgebaut ist. Zunächst beginnen wir mit dem Körper, der Sitzhaltung - wie wir sitzen, so ist unser Geist. \r\nUnd erforschen dann sukzessive weiter, was in das Feld unserer Achtsamkeit kommt. \r\n\r\nEs lohnt sich, die Welt, die sich uns zeigt, in dem Moment, in dem wir nach innen leuchten, zu durchdringen, damit wir uns nicht identifizieren und somit das Leid verringern. All das, woran wir hängen, all die Gewohnheiten, Gedankenmuster, die unsere innere Welt geprägt haben, in allen 5 Wahrnehmungsbereichen, durchleuchten, bis zu der Frage: Wer ist es? \r\n\r\nUnd einfach sein lassen. \r\n\r\nWir freuen uns sehr über eine Spende, um die Kosten für die Erstellung dieses Podcast zu decken. Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website http://choka-sangha.de/kontakt/spenden/\r\nHerzlichen Dank
Z0088 Achtsamkeit und Konsequenz (Teisho vom 12.1.2019)05 Jun 201900:43:48
Zazen zu üben, so erklärt Christoph Rei Ho Hatlapa in diesem Vortrag während eines Anfängersesshins, bedeutet, erwacht und mit Freude zu leben. Anhand des Koans von Joshus \"Wasche deine Schalen!\" (Mumonkan Nr. 7) stellt er dar, was es bedeutet, sich auf das Üben einzulassen und dann auch über die eigenen Einsichten hinaus Konsequenzen aus der Übungspraxis zu ziehen. Vollständiges Handeln, so wird dann mehr und mehr klar, bedeutet auch, sich des eigenen Tuns und Lassens bis in die letzten Konsequenzen klar zu werden und sich darin zu üben, diese Klarheit in konsequentes Handeln umzusetzen.\r\n\r\nWir freuen uns sehr über eine Spende, um die Kosten für die Erstellung dieses Podcast zu decken. Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website http://choka-sangha.de/kontakt/spenden/\r\nHerzlichen Dank
Z0087 Umgang mit ethischen Fragen innerhalb der buddhistischen Sangha (Teisho vom 10.3.2019)22 May 201900:26:35
In einem Koan aus dem Kattoshu (Fall Nr. 255) beantwortet der Meister Ciming [Shishuang] Quyuan, (jap.: Sekiso Soen, 986-1039) die Frage auf die Natur des Weges (Dao, bzw. Dharma) so: \"Obwohl darauf herumgetrampelt wird, keinen Ärger empfinden!\". Cimings Lehrer, Fen-yang Shan-chao (jap.: Funyo Zensho, 947-1024) vernachlässigte seinen Schüler Ciming lange Zeit und behandelte ihn dann auch noch sehr grob und beschimpfte ihn sogar. Und als Ciming sich schließlich darüber beklagen wollte, hielt sein Lehrer ihm gewaltsam den Mund zu. Woraufhin Ciming eine Einsicht erlebte. Später, als schon älterer Lehrer, wird Ciming dann von einem Mönch bei einer Frau gefunden, wo er sich aufhält, während von ihm ein Vortrag erwartet wird.\r\n Christoph Rei Ho Hatlapa spricht in diesem Zusammenhang den Prozess des öffentlichen \"Aufräumens\" an, der momentan in Bezug auf das ethische - oder wenig ethische - Verhalten buddhistische Lehrer im Westen vorangetrieben wird. Ein Prozess, der auch nötig erscheint, da die autoritäre Ausrichtung der Beziehung zwischen Schülern und Lehrern im Zuge eines Wandels zu einem mehr demokratischen Verhältnis und einer mehr selbstverantwortlichen Haltung überprüft werden muss. Und er weist noch einmal darauf hin, wie wichtig es ist, dass diejenigen, die bestimmte Funktionen als Lehrer in der Sangha bekleiden, ihr ethisches Verständnis so ausrichten, dass ein Vertrauen in ihr Verhalten auch gerechtfertigt ist.\r\n\r\nWir freuen uns sehr über eine Spende, um die Kosten für die Erstellung dieses Podcast zu decken. Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website http://choka-sangha.de/kontakt/spenden/\r\nHerzlichen Dank
Z0086 Den inneren Einklang finden, der uns zum Ausdruck unserer wahren Natur macht (Teisho vom 9.3.2019)08 May 201900:36:48
Den inneren Einklang finden, der uns zum Ausdruck unserer wahren Natur macht \r\n\r\nIn der alten chinesischen Erzählung von Seijos Seele, auf die im Koan Mumonkan Fall Nr. 35, \"Seijos Seele ist getrennt\" angespielt wird, geht es im Gewand einer Geistergeschichte um eine Persönlichkeits-Dissoziation. \r\nAuch uns geht es oft so, dass wir einen Großteil der Zeit fremdbestimmt funktionieren. Und die Frage ist dann, wie wir – aus der Zerstreutheit des Alltags – in die innere Echtheit des Nicht-Zwei kommen. Und wieder in Kontakt mit den Empfindungen, die wir wirklich haben, kommen können.\r\nDie Übung der stillen Meditation kann uns dazu verhelfen, uns wieder mit der Kraft der Wirklichkeit anzufreunden. Und schließlich kann sie uns dazu verhelfen, zum Ausdruck dessen zu werden, was in uns wirkt. ES wirkt dann durch uns.\r\n\r\nWir freuen uns sehr über eine Spende, um die Kosten für die Erstellung dieses Podcast zu decken. Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website http://choka-sangha.de/kontakt/spenden/\r\nHerzlichen Dank
Z0085 Der heilige Geist im Zen (Teisho vom Pfingstsesshin 2000)24 Apr 201900:42:07
Teisho vom Pfingstsesshin 2000 - Shoju Roku Fall 4\r\n\r\nPfingsten wird von Christen als Entsendung des Heiligen Geistes gefeiert. \r\n\r\nApostel und Jünger erfahren 49 Tage nach der Auferstehung Jesu, die sogenannte Ausgießung des Heilige Geistes. Dieses Ereignis wird als ein außergewöhnlichen Zustand beschrieben, ein Sturm der über den Platz kam, einer Ekstase gleich, eine Art kollektiver Trance, die hellwach macht und den Festbesuchern, die aus verschiedenen Ländern kamen, den Eindruck vermittelte, die Aposteln würden plötzlich in ihrer jeweiligen Muttersprache sprechen („Pfingstwunder“). Dies wirkte auf einige so, als wären die Apostel betrunken oder irre. Und einige bekamen auch Angst. \r\n\r\nDieser lebendige Sturm des Heiligen Geistes weht, wo er will. Auch hier und jetzt. \r\n\r\nDas starke Erlebnis der Jünger an Pfingsten können wir als Erleuchtungserlebnis, vielleicht auch als Dharmaübertragung verstehen. Wenn uns das geschieht, wenn wir unserer tiefsten Einsicht Ausdruck verleihen, kann das absolut ekstatisch sein, wir sind tief erschüttert, die üblichen Grenzen unserer Wahrnehmung sind gesprengt. Wir sind plötzlich wirklich und wahrhaftig ganz und gar lebendig, mit Haut und Haar. Wie der Roshi gesagt hat“ Zazen is Ecstasy!“ \r\n\r\nChristoph fragt in diesem Teisho, was ist es denn, was wir suchen, wenn wir uns auf den Zenweg begeben? Und eine Antwort ist: Lebendigkeit! Das wirkliche Leben. \r\n\r\n„Wenn ein Mensch die ganze Lehre und alle Gebot erfüllt hat, aber die Wonne und das Entbrennen hat er nicht gehabt, wenn der stirbt und hinübergeht, öffnet man ihm das Paradies. Aber weil er in der Welt die Wonne nicht gefühlt hat, fühlt er auch die Wonne des Paradieses nicht.“ Martin Buber. \r\n \r\n\r\nWir freuen uns sehr über eine Spende, um die Kosten für die Erstellung dieses Podcast zu decken. Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website http://choka-sangha.de/kontakt/spenden/\r\nHerzlichen Dank
Z00210 Lass täuschende Gedanken fallen. (Sesshin 13.04.2024)13 Jul 202400:50:32
In Fall 82 der Koansammlung Shūmon Kattōshū antwortet Fenzhou Wuye, wenn immer ihm eine Frage gestellt wird: »Lass täuschende Gedanken fallen.« Dabei handelt es sich sozusagen um das Ein-Finger-Zen dieses Meisters, der kurz bevor er starb, zu seinen Mönchen sagte: »Eure Natur, die ihr seht, die sieht, hört, wahrnimmt und erkennt, hat das gleiche Alter wie der leere Raum und wird weder geboren noch ausgelöscht. Alle Zustände sind ursprünglich leer und es gibt nichts zu erreichen. Wenn ihr euch immer bewusst seid, dass alle Dinge leer sind, dann gibt es nichts, worin man sich reinhängen könnte. Auf diese Weise nutzen die Buddhas ihren Geist. Bemüht euch immer, dies zu praktizieren.« Ōi Saidan Roshi, der am 26. April 1915 geboren wurde und Christoph Rei Ho Hatlapas Lehrer war, beschrieb den Kernpunkt des Buddhismus und Zen mit den Worten: »Entwickle das Heilsame und läutere deinen Geist.« Wenn wir Zazen konsequent praktizieren, lassen wir täuschende Gedanken fallen und verbinden uns mit der Grenzenlosigkeit. Dadurch lernen wir, angenehme wie unangenehme Erscheinungen unserer Lebenswirklichkeit willkommen zu heißen. Dann nehmen wir den Glanz des Buddha, der still das ganze Universum erleuchtet, wieder wahr und in diesem Augenblick ist das Universum in den zehn Richtungen die eine leuchtende Perle. Um für junge Erwachsene den Aufenthalt im ToGenJi zu ermöglichen, bitten wir um eine Spende: Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website https://choka-sangha.de/spenden/ Herzlichen Dank
Z0084 Rinzai über wahre Einsicht und Vertrauen (Teisho vom 08/1999)10 Apr 201900:34:55
Teisho vom August 1999\r\n\r\nRinzai Roku - Über wahre Einsicht und Vertrauen\r\n\r\nChristoph Rei Ho Hatlapa spricht hier über die Kraft von Einsicht und Vertrauen durch die Übung. \r\n\r\nDurch Vorstellungskraft können sich unsere natürlichen Bedürfnisse ins Monströse entwickeln: Wenn uns etwas gefällt, wollen wir mehr davon und es muss genau so sein, wie wir es haben wollen. Das natürlich Bedürfnis etwas zu essen oder Sex zu haben, kann sich dann in unheilsame Begierde verwandeln. Begierde ist eines der sogenannten „5 Hindernisse“. \r\n\r\nIn den Hindernissen aber wurzeln unsere „5 Fähigkeiten“, die sich durch Übung in Kräfte verwandeln können: Vertrauen, Tatkraft, Achtsamkeit, Sammlung und tiefe Einsicht (Weisheit). \r\n\r\nRinzai spricht in diesem Text über die erste und letzte Fähigkeit: Vertrauen und Einsicht - und vor allem über Selbstvertrauen. \r\n\r\n„Wenn es euch an Selbstvertrauen mangelt, dann taumelt ihr herum, folgt den verschiedenen Umständen und werdet von den 10.000 Dingen hin-und hergeworfen, ohne Freiheit zu erlangen. \r\nWenn ihr die Gedanken eures ununterbrochen herumsuchenden Geistes beenden könnt, dann seid ihr nicht verschieden von den Patriarchen und Buddhas.“\r\n\r\nWir freuen uns sehr über eine Spende, um die Kosten für die Erstellung dieses Podcast zu decken. Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website http://choka-sangha.de/kontakt/spenden/\r\nHerzlichen Dank
Z0083 Das 9. und 10. Silas - Mich nicht von Gefühlen der Wut mitreißen lassen. Nicht die drei Kostbarkeiten, Buddha, Dharma, Sangha, lästern (Teisho vom 30.9.2018)27 Mar 201900:48:33
In der Tradition des Zen kennen wir Meister, die dramatische Ausdrucksmittel verwendeten, sich dabei aber gleichwohl eben nicht von Wut und Ärger mitreißen ließen.\r\nFür uns geht es darum, die Anlässe zu nutzen, um sich der eigenen Gedanken klar zu werden und dann wieder mit dem lebendigen Geschehen und mit den eigenen Bedürfnissen in Kontakt zu kommen. Indem sich uns die Auslöser von Wut und Ärger, die eigenen Gedanken, zu erkennen geben, können wir unsere dahinter stehenden Bedürfnisse erkennen und wieder Verantwortung für unseren Ausdruck und unser Handeln übernehmen.\r\nZu Sila Nr. 10: Nicht die drei Kostbarkeiten, Buddha, Dharma, Sangha, lästern.\r\nZunächst einmal geht es hier darum, selber mit den drei Kostbarkeiten achtsam umzugehen, indem wir erst einmal unser eigenes Potential zum Erwachen ehren. Und uns dann vor dem Inbegriff der Gesetze des Großen Lebens, also dem Dharma, verbeugen. Zu diesen Gesetzen gehört auch die Bereitschaft, Fehler zu machen, da ohne diese Bereitschaft gar keine Entwicklung möglich wäre.\r\nAuf diesem Weg trägt uns die Sangha, die Gemeinschaft der Übenden, und ermöglicht uns, wirklich tief in die Übung hineinzukommen.\r\nWenn die alten Zenmeister deutlich werden, dann weisen sie darauf hin, dass wir von Konzepten gehemmt werden. Sie weisen uns damit auch immer wieder darauf hin, die Überlieferung an unserer eigenen Erfahrung zu überprüfen.\r\n\r\nWir freuen uns sehr über eine Spende, um die Kosten für die Erstellung dieses Podcast zu decken. Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website http://choka-sangha.de/kontakt/spenden/\r\nHerzlichen Dank
Z0082 Das 8. Sila - Den Überfluss des Dharma nicht eigenmächtig zurückhalten (Teisho vom 29.9.2018)13 Mar 201900:36:36
Es geht hier darum, sich in den Fluss des Lebens hinein zu bewegen. Unsere Großzügigkeit kann sich auch schon in der Übung einer mitfühlenden und freundlichen Sprache zeigen. \r\nDie Übung besteht darin, die in der Kindheit angenommene Vorstellung einer uns gegenüber- und entgegenstehenden Welt allmählich wieder zu lösen. Dann können wir aus der Welt des Mangels und aus der Opferhaltung in die Welt der Fülle und der Wunder hineinwachsen.\r\n\r\nWir freuen uns sehr über eine Spende, um die Kosten für die Erstellung dieses Podcast zu decken. Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website http://choka-sangha.de/kontakt/spenden/\r\nHerzlichen Dank
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