Beim Beckenboden denken viele zuerst an eines: kräftigen. Doch was ist, wenn ein Beckenboden gar nicht zu schwach, sondern zu angespannt ist? Oder wenn sogar beides gleichzeitig vorkommt?
Genau hier lohnt es sich, etwas genauer hinzusehen.
In dieser Folge von Yogatherapie bewegt spreche ich mit Christina Stolavetz. Sie ist Beckenboden-Fachfrau, Achtsamkeitslehrerin, Yogalehrerin und Ernährungstrainerin und beschäftigt sich intensiv damit, wie wir unseren Beckenboden nicht nur trainieren, sondern zunächst einmal besser wahrnehmen und verstehen können.
Denn der Beckenboden ist weit mehr als ein Muskel, den wir einfach an- und wieder entspannen. Er besteht aus unterschiedlichen Schichten, erfüllt wichtige Funktionen im Alltag und steht in enger Verbindung mit anderen Bereichen unseres Körpers.
Wir sprechen unter anderem darüber,
• wie der Beckenboden aufgebaut ist und welche Aufgaben er übernimmt
• woran du erkennen kannst, ob dein Beckenboden eher zu schwach oder zu angespannt ist
• warum Kräftigung nicht automatisch die richtige Antwort ist
• weshalb Anspannen und Loslassen gleichermaßen wichtig sind
• wie sich der Beckenboden sinnvoll in die Yoga- und Asana-Praxis integrieren lässt
• welche Verbindung zwischen Beckenboden und Kiefer besteht
• und warum Wahrnehmung ein wichtiger erster Schritt sein kann, bevor wir überhaupt ans Trainieren denken.
Ein Gespräch, das den Blick auf eine Körperregion verändert, von der wir häufig ungefähr wissen, wo sie liegt – mit der wir uns aber oft erst beschäftigen, wenn Beschwerden auftreten.
Ich wünsche dir viel Freude und einige neue Erkenntnisse beim Zuhören.
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