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Explore every episode of the podcast Wissensreise durch die Psychologie

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TitlePub. DateDuration
Dein Gehirn als Regisseur: Die Psychologie des selbstregulierten Lernens02 Feb 202600:28:24

Erwähnte Wissenschaftler und ihre Werke:

  • Edward Deci & Richard Ryan: Self-Determination Theory
  • Albert Bandura: Self-Efficacy-Theorie
  • Heinz Heckhausen: Expectancy-Value-Modell
  • Pädagogische Psychologie allgemein:

Wichtige Organisationen:

Fachzeitschriften (zum weiteren Vertiefen):

  • Journal of Educational Psychology
  • Learning and Instruction
  • Unterrichtswissenschaft
  • Zeitschrift für Pädagogische Psychologie

Schlüsselkonzepte aus dieser Episode:

  • Selbstbestimmungstheorie / Self-Determination Theory
  • Intrinsische und extrinsische Motivation
  • Autonomie, Kompetenz, soziale Verbundenheit (Three Basic Needs)
  • Selbstwirksamkeit / Self-Efficacy
  • Expectancy-Value-Modell
  • Rubikon-Modell
  • Handlungstheorie
  • Selbstreguliertes Lernen / Self-Regulated Learning

Praktische Tools:

  • Selbstreflexion über deine drei Bedürfnisse
  • Dokumentation von Mastery Experiences zur Steigerung von Selbstwirksamkeit
  • Klärung deiner Lernziele und deren Wert für dich
  • Bewusster Rubikon-Übergang (Entscheidungsfestlegung)
  • Handlungsketten-Analyse beim Lernprozess

Empfohlene nächste Schritte:

  1. Identifiziere ein Lernziel, das dich interessiert
  2. Überprüfe die drei Bedürfnisse in deiner Lernumgebung
  3. Baue gezielt Selbstwirksamkeit auf
  4. Schaffe Klarheit über den Wert des Lernens
  5. Treffe eine bewusste Entscheidung (überquere den Rubikon)
  6. Durchlaufe die Handlungskette bewusst
Der Schlüssel zu Heilung: Wie Psychologen Probleme wirklich verstehen30 Jan 202600:20:03

Erwähnte Organisationen und Ressourcen:

Empfohlene Fachliteratur:

  • Schmidt-Atzert, L. & Amelang, M. (2012). Psychologische Diagnostik (5. Auflage). Berlin: Springer. [Kapitel 1 und 10]
  • Wittchen, H.-U., & Hoyer, J. (2011). Klinische Psychologie & Psychotherapie (2. Auflage). Berlin: Springer. [Kapitel 16]
  • Reimer, C. & Rüger, U. (2012). Psychodynamische Psychotherapien (4. Auflage). Berlin: Springer. [Kapitel 3]
  • Christon, L. M., McLeod, B. D., & Jensen-Doss, A. (2015). Evidence-based assessment meets evidence-based treatment. Cognitive and Behavioral Practice, 22, 36-48.
  • Eells, T. D. (2010). Handbook of Psychotherapy Case Formulation (2nd Ed.). New York, NY: Guilford.

Wichtige Rechtliche Grundlagen:

  • Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland (insbesondere Artikel 1 und 2)
  • Strafgesetzbuch (StGB): Paragraphen 203 (Schweigepflicht), 138-139 (Offenbarungspflicht)
  • Musterberufsordnung der Bundespsychotherapeutenkammer

Schlüsselkonzepte aus dieser Episode:

  • Klinisch-psychologische Diagnostik
  • Vulnerabilitäts-Stress-Modell
  • OPD (Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik)
  • Science-Informed Case Conceptualization
  • 7-Phasen-Modell (Selbstmanagement-Ansatz)
  • Ethische Standards in der psychologischen Diagnostik
  • Schweigepflicht und Datenschutz
Denken, Lernen, Erinnern – Die Psychologie hinter deinen Entscheidungen18 Sep 202500:23:32

Wie konstruiert dein Gehirn die Realität? Warum erinnern wir uns falsch, obwohl wir überzeugt sind, recht zu haben? Und wieso treffen wir manchmal unlogische Entscheidungen? In dieser Episode nehmen wir die spannendsten Erkenntnisse der allgemeinen Psychologie auseinander – von Wahrnehmung und optischen Täuschungen, über Lernen, Gedächtnis und Interferenz bis hin zu Problemlösen, Heuristiken und Entscheidungsfehlern.

Du erfährst:

  • Warum unser Gedächtnis eher ein Geschichtenerzähler als ein Archiv ist
  • Wieso Retrieval Practice deine Lerngewohnheiten revolutionieren kann
  • Wie Kultur und Kontext unsere Wahrnehmung prägen
  • Welche Denkfallen wir täglich unbewusst nutzen – und wie du sie erkennst

Perfekt für alle, die Aha-Momente lieben, ihr Lernen verbessern wollen oder einfach neugierig sind, wie der Kopf wirklich tickt.

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Motivation, Stress & Wandel in der Arbeitswelt18 Sep 202500:29:04

In dieser Episode von Psychologie kompakt tauchen wir tief in die Arbeits-, Organisations- und Personalpsychologie ein. Wie lässt sich Arbeit so gestalten, dass sie nicht nur effizient ist, sondern auch motiviert und zufrieden macht? Wir sprechen über zentrale Modelle wie das Job-Characteristics-Modell und das Job Demands-Resources Modell, erklären, wie Stress entsteht – und welche Ressourcen wirklich helfen.

Außerdem geht es um Work-Life-Balance, Personalentwicklung und Lerntransfer, Teamarbeit und Teamentwicklung sowie um Organisationsentwicklung und Unternehmenskultur. Praxisnah und wissenschaftlich fundiert zeigen wir, warum der Kontext und das richtige Umfeld entscheidend sind, damit Interventionen wirklich wirken.

Ein kompakter Überblick für alle, die verstehen wollen, was Menschen in der Arbeitswelt bewegt – von Motivation und Erholung bis hin zu nachhaltigem Wandel in Teams und Organisationen.

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Umweltpsychologie - Das Geheimnis unserer Untätigkeit22 Feb 202600:18:59

Intentions-Verhaltens-Lücke, psychologische Distanz (Construal Level Theory), Optimismus-Verzerrung, kognitive Dissonanz, Single-Action Bias, moralisches Lizenzieren, soziale Normen, erlernte Hilflosigkeit, Framing-Effekte, Selbstwirksamkeit, Naturverbundenheit und Attention Restoration Theory. Die Folge erklärt, warum Menschen trotz Wissen über Umweltprobleme nicht handeln und welche psychologischen Mechanismen dahinterstehen.

Ausgewählte Quellen:

  • Trope, Y. & Liberman, N. (2010): Construal-level theory of psychological distance. Psychological Review, 117(2), 440–463
  • Festinger, L. (1957): A Theory of Cognitive Dissonance. Stanford University Press
  • Weber, E. U. (2006): Experience-based and description-based perceptions of long-term risk. Climatic Change, 77, 103–120
  • Cialdini, R. B. (2007): Influence: The Psychology of Persuasion. Harper Business
  • Seligman, M. E. P. (1975): Helplessness: On Depression, Development, and Death. Freeman
  • Stoknes, P. E. (2015): What We Think About When We Try Not To Think About Global Warming. Chelsea Green Publishing
  • Kaplan, S. (1995): The restorative benefits of nature. Journal of Environmental Psychology, 15(3), 169–182
  • Louv, R. (2005): Last Child in the Woods. Algonquin Books
  • Gifford, R. (2011): The dragons of inaction: Psychological barriers that limit climate change mitigation. American Psychologist, 66(4), 290–302

Wissens zu den blinden Flecken der Wissenschaft - Kognitive Verzerrungen, die unser Verständnis des Universums formen18 Feb 202600:22:55

Die Wissenschaft wird oft als das Instrument der absoluten Objektivität dargestellt. Wissenschaftler, so die Vorstellung, sind kühle, rationale Wesen, die Daten analysieren und emotionslos Schlüsse ziehen. Sie suchen nach der Wahrheit, unabhängig davon, wo diese Wahrheit hingehen mag. Aber die Realität ist wesentlich komplexer und menschlicher. Die Wissenschaft wird von Menschen betrieben, und Menschen sind nicht objektiv. Menschen haben Gefühle, Hoffnungen, Ängste und unbewusste Muster im Denken. Diese psychologischen Faktoren beeinflussen die Wissenschaft auf subtile, aber fundamentale Weise. Sie formen, welche Fragen Wissenschaftler stellen, welche Daten sie sammeln, wie sie diese Daten interpretieren, und am wichtigsten, welche Ergebnisse sie als signifikant genug erachten, um sie der Welt mitzuteilen.

Psychologie der Tiere: Wenn Tiere denken, fühlen und planen10 Feb 202600:14:15

Denken Tiere? Fühlen sie? Trauernde Elefanten, werkzeugnutzende Krähen, empathische Ratten – die Tierpsychologie zeigt: Wir sind nicht allein mit Bewusstsein, Emotionen und Intelligenz.

Themen:

  • Werkzeuggebrauch bei Krähen und Schimpansen
  • Selbsterkennung im Spiegel (Elefanten, Delfine, Elstern)
  • Trauer bei Elefanten und Empathie bei Ratten
  • Soziale Intelligenz bei Primaten
  • Cambridge Declaration on Consciousness (2012)

Grundlagenwerke:

  • Darwin, C. (1872). The Expression of the Emotions in Man and Animals. John Murray.
  • de Waal, F. (2016). Are We Smart Enough to Know How Smart Animals Are? W. W. Norton.
  • Bekoff, M. (2007). The Emotional Lives of Animals. New World Library.

Kognition & Intelligenz:

  • Goodall, J. (1986). The Chimpanzees of Gombe. Harvard University Press.
  • Hunt, G. R. (1996). "Manufacture and use of hook-tools by New Caledonian crows." Nature, 379, 249-251.
  • Emery, N. J., & Clayton, N. S. (2004). "The mentality of crows: convergent evolution of intelligence in corvids and apes." Science, 306(5703), 1903-1907.

Selbsterkennung:

  • Gallup, G. G. (1970). "Chimpanzees: self-recognition." Science, 167(3914), 86-87.
  • Plotnik, J. M., et al. (2006). "Self-recognition in an Asian elephant." PNAS, 103(45), 17053-17057.
  • Prior, H., et al. (2008). "Mirror-induced behavior in the magpie." PLoS Biology, 6(8), e202.

Emotionen & Empathie:

  • Bartal, I. B.-A., et al. (2011). "Empathy and pro-social behavior in rats." Science, 334(6061), 1427-1430.
  • Bates, L. A., et al. (2008). "African elephants have expectations about the locations of out-of-sight family members." Biology Letters, 4(1), 34-36.

Kommunikation:

  • Seyfarth, R. M., et al. (1980). "Vervet monkey alarm calls: semantic communication in a free-ranging primate." Animal Behaviour, 28(4), 1070-1094.
  • Savage-Rumbaugh, S., et al. (1998). "Apes, Language, and the Human Mind." Oxford University Press.

Bewusstsein:

  • Low, P., et al. (2012). The Cambridge Declaration on Consciousness. Francis Crick Memorial Conference, Cambridge.
  • Godfrey-Smith, P. (2016). Other Minds: The Octopus, the Sea, and the Deep Origins of Consciousness. Farrar, Straus and Giroux.

© 2025 Wissensreise durch die Psychologie

Wissenschaftliche QuellenWeiterführende Ressourcen

Kleine Patient:innen, große Fragen: Psychologische Diagnostik im Kindes- und Jugendalter04 Mar 202600:29:34

Wie diagnostiziert man psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen – und warum reicht es nicht, einfach die Methoden aus der Erwachsenendiagnostik zu übernehmen? Genau dieser Frage widmen wir uns in dieser Episode.

Kinder und Jugendliche sind keine kleinen Erwachsenen. Sie entwickeln sich rasant, können ihre inneren Zustände oft noch nicht in Worte fassen und sind immer eingebettet in Familie, Schule und soziales Umfeld. Eine fundierte Diagnostik muss all das berücksichtigen – und das stellt hohe Anforderungen an Methoden, Instrumente und die diagnostizierende Person.

In dieser Folge erklären wir, was multi-modale und multi-methodale Diagnostik bedeutet, warum Eltern internalisierende Symptome ihrer Kinder häufig unterschätzen (und externalisierende überschätzen), und wie das Multiaxiale Klassifikationssystem (MAS) dabei hilft, ein vollständiges Bild eines jungen Menschen zu zeichnen. Außerdem nehmen wir bewährte Testverfahren unter die Lupe: von Intelligenztests wie dem CFT und den Raven-Matrizen über Aufmerksamkeitsverfahren wie den TEA-Ch und den QbTest bis hin zu Fragebögen wie der CBCL, dem DISYPS-III und dem FEEL-KJ. Den Abschluss bildet die Diagnostik umschriebener Entwicklungsstörungen – Lese-Rechtschreibstörung und Rechenstörung – inklusive diagnostischer Kriterien nach ICD-10 und aktuellen Leitlinienempfehlungen.

Themen dieser Episode:

  • Multi-modale Diagnostik: Selbst- und Fremdurteil, BELLA-Studie
  • Multiaxiales Klassifikationssystem (MAS) – alle 6 Achsen
  • Diagnostischer Ablauf nach Döpfner & Petermann (2012)
  • Leistungs- und Intelligenzdiagnostik: CFT, Raven-Matrizen
  • Aufmerksamkeitsdiagnostik: TEA-Ch, QbTest
  • Verhaltensfragebögen: CBCL, DISYPS-III
  • Dimensionale Diagnostik: ASEBA-System
  • Emotionale Diagnostik: FEEL-KJ
  • Entwicklungsstörungen: LRS (F81.0) und Rechenstörung (F81.2)

LITERATUR

Döpfner, M. & Petermann, F. (2012). Diagnostik psychischer Störungen im Kindes- und Jugendalter. Göttingen: Hogrefe.

Klasen, F., Meyrose, A.-K., Otto, C., Reiss, F. & Ravens-Sieberer, U. (2017). Psychische Auffälligkeiten von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Ergebnisse der BELLA-Studie. Monatsschrift Kinderheilkunde, 165(5), 402–407.

Petermann, F. (Hrsg.) (2000). Lehrbuch der Klinischen Kinderpsychologie und -psychotherapie (4., vollst. überarb. und erw. Aufl.). Göttingen: Hogrefe.

Petermann, F. et al. (2011). Klinische Psychologie – Grundlagen. Göttingen: Hogrefe.

Morton, J. & Frith, U. (1995). Causal modeling: A structural approach to developmental psychopathology. In D. Cicchetti & D. J. Cohen (Eds.), Manual of developmental psychopathology (Vol. 1, pp. 357–390). New York: Wiley.

AWMF-Leitlinie (aktuell): Diagnostik und Behandlung der Rechenstörung. Verfügbar unter: www.awmf.org

Hinter den Symptomen: Psychodynamische Diagnostik und das OPD-System10 Mar 202600:24:21

Was steckt hinter psychischen Symptomen – und wie finden Therapeut*innen das heraus? In dieser Folge nehmen wir die psychodynamische Diagnostik unter die Lupe: von den historischen Wurzeln über das psychodynamische Erstgespräch bis hin zum modernen OPD-3-System mit seinen fünf Achsen.

Wir schauen uns an, was Übertragung und Gegenübertragung wirklich bedeuten, welche sieben unbewussten Konflikte die OPD unterscheidet – und warum die Beziehung zwischen Therapeut*in und Patient*in selbst das wichtigste diagnostische Instrument ist.

In dieser Folge:

  • Die 6 diagnostischen Teilschritte nach Reimer & Rüger
  • Das psychodynamische Erstgespräch & szenisches Verstehen
  • Die 5 Achsen der OPD-3 (Krankheitserleben, Beziehung, Konflikt, Struktur, Diagnose)
  • Die 7 psychodynamischen Konflikte – von Abhängigkeit bis Identität
  • Gütekriterien & wissenschaftliche Einordnung

Literatur & Quellen:

  • Arbeitskreis OPD (2023). OPD-3 – Manual für Diagnostik und Therapieplanung. Hogrefe.
  • Reimer & Rüger (2012). Psychodynamische Psychotherapien. Springer.
  • Dahlbender & Tritt (2011). Einführung in die OPD. Psychotherapie, 16, 28–39.

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Der innere Kritiker – Wer spricht da eigentlich, und wie bringt man ihn zum Schweigen?29 Mar 202600:15:24

In dieser Folge erforschen wir die psychologischen Wurzeln des inneren Kritikers: woher er kommt, welche Funktion er erfüllt – und wie wir lernen können, eine gesündere Beziehung zu ihm aufzubauen. Von Bindungstheorie über kognitive Verhaltenstherapie bis hin zu Selbstmitgefühl und Akzeptanztherapie – eine wissenschaftlich fundierte Reise in unser inneres Erleben.

Quellen & weiterführende Literatur

  • Vygotski, L. S. (1934/1986). Thought and Language. MIT Press.
  • Bowlby, J. (1969). Attachment and Loss, Vol. 1: Attachment. Basic Books.
  • Ainsworth, M. D. S., Blehar, M. C., Waters, E., & Wall, S. (1978). Patterns of Attachment. Erlbaum.
  • Winnicott, D. W. (1960). Ego distortion in terms of true and false self. In The Maturational Processes and the Facilitating Environment. Hogarth Press.
  • Beck, A. T. (1979). Cognitive Therapy of Depression. Guilford Press.
  • Ellis, A. (1962). Reason and Emotion in Psychotherapy. Lyle Stuart.
  • Berne, E. (1961). Transactional Analysis in Psychotherapy. Grove Press.
  • Schwartz, R. C. (1995). Internal Family Systems Therapy. Guilford Press.
  • Neff, K. D. (2011). Self-compassion: An alternative conceptualization of a healthy attitude toward oneself. Self and Identity, 2(2), 85–101.
  • Hayes, S. C., Strosahl, K. D., & Wilson, K. G. (1999). Acceptance and Commitment Therapy. Guilford Press.
  • Hewitt, P. L., & Flett, G. L. (1991). Perfectionism in the self and social contexts. Journal of Personality and Social Psychology, 60(3), 456–470.
  • Brown, B. (2010). The Gifts of Imperfection. Hazelden Publishing.
  • Lieberman, M. D. et al. (2007). Putting feelings into words. Psychological Science, 18(5), 421–428.
  • Lyubomirsky, S., & Layous, K. (2013). How do simple positive activities increase well-being? Current Directions in Psychological Science, 22(1), 57–62.
  • Hanson, R. (2009). Buddha's Brain: The Practical Neuroscience of Happiness, Love, and Wisdom. New Harbinger.
Warum du nicht einfach ‚aufhören' kannst – Die Psychologie der Gewohnheiten26 Mar 202600:15:29

In dieser Folge tauchen wir tief in die Neurowissenschaft und Psychologie der Gewohnheiten ein. Wir erklären, warum Gewohnheiten im Gehirn so mächtig verankert sind, wie der Gewohnheitskreislauf aus Auslöser, Routine und Belohnung funktioniert – und warum bloßer Wille meist nicht ausreicht, um sie zu durchbrechen. Mit Erkenntnissen aus der Hirnforschung, Verhaltensökonomie und Sozialpsychologie zeigen wir, wie Kontextgestaltung, Implementierungsintentionen und Schlüsselgewohnheiten den echten Unterschied machen.

Quellen & weiterführende Literatur

  • Graybiel, A. M. (2008). Habits, rituals, and the evaluative brain. Annual Review of Neuroscience, 31, 359–387.
  • Schultz, W., Dayan, P., & Montague, P. R. (1997). A neural substrate of prediction and reward. Science, 275(5306), 1593–1599.
  • Wood, W., & Neal, D. T. (2007). A new look at habits and the habit-goal interface. Psychological Review, 114(4), 843–863.
  • Baumeister, R. F., Bratslavsky, E., Muraven, M., & Tice, D. M. (1998). Ego depletion: Is the active self a limited resource? Journal of Personality and Social Psychology, 74(5), 1252–1265.
  • Gollwitzer, P. M. (1999). Implementation intentions: Strong effects of simple plans. American Psychologist, 54(7), 493–503.
  • Bem, D. J. (1967). Self-perception: An alternative interpretation of cognitive dissonance phenomena. Psychological Review, 74(3), 183–200.
  • Duhigg, C. (2012). The Power of Habit: Why We Do What We Do in Life and Business. Random House.
  • Clear, J. (2018). Atomic Habits: An Easy & Proven Way to Build Good Habits & Break Bad Ones. Avery.
  • Christakis, N. A., & Fowler, J. H. (2009). Connected: The Surprising Power of Our Social Networks. Little, Brown and Company.
  • Danziger, S., Levav, J., & Avnaim-Pesso, L. (2011). Extraneous factors in judicial decisions. PNAS, 108(17), 6889–6892.

Bindung für immer? – Wie unsere Kindheit unsere Beziehungen als Erwachsene prägt01 Apr 202600:21:01

Die Bindungstheorie wurde in ihrer modernen Form durch den britischen Psychiater und Psychoanalytiker John Bowlby entwickelt. Bowlby arbeitete in den 1940er und 1950er Jahren mit Kindern, die im Zweiten Weltkrieg ihre Eltern verloren hatten oder von ihnen getrennt worden waren. Was er beobachtete, war eindeutig: Diese Kinder zeigten nicht nur emotionalen Schmerz, sondern tiefgreifende und langanhaltende psychologische Störungen. Bowlby schloss daraus, dass die Bindung zwischen einem Kind und seinen primären Bezugspersonen keine nette Zugabe der Evolution war, sondern ein biologisches Grundbedürfnis – ebenso grundlegend wie der Bedarf nach Nahrung und Wärme.

Weitere Schlafreise Reihen:

⁠⁠⁠⁠Schlafreisedurchdas Periodensystem der Elemente⁠⁠⁠⁠

⁠⁠⁠⁠Schlafreisedurchdie Natur⁠⁠⁠⁠

⁠⁠⁠⁠Schlafreisedurchvergessene Welten⁠⁠⁠⁠

⁠⁠⁠⁠Schlafreisedurchdas Universum⁠⁠⁠⁠

Englische Reihen:

⁠⁠⁠⁠SleepJourneythrough Lost Worlds⁠⁠⁠⁠

Weitere Wissenreise Reihen:

⁠⁠⁠⁠Wissensreisedurchdie Psychologie⁠⁠⁠⁠

⁠⁠⁠⁠Wissensreisedurchdie Länder der Erde⁠⁠⁠⁠

⁠⁠⁠⁠Wissensreisedurchdie Urzeit⁠⁠⁠⁠

⁠⁠⁠⁠Wissensreisedurchdie Geschichte⁠⁠⁠

 

Hinweis: Die Vertonung ist KI unterstützt. Das Skript an sich wurde von uns ohne KI erstellt. Die neuen Folgen von Schlafreise durch das Universum und der Psychologie sind komplett ohne produziert.

Perfektionismus - Wenn gut nie gut genug ist26 Apr 202600:19:53

Wann wird hoher Anspruch zur Last? In dieser Folge werfen wir einen wissenschaftlich fundierten Blick auf eines der prägendsten Persönlichkeitsmerkmale unserer Zeit – und zeigen, wie Perfektionismus uns antreiben, aber auch zerstören kann.

Themen dieser Folge:

  • Die drei Dimensionen des Perfektionismus nach Hewitt & Flett: selbstgerichtet, sozial vorgeschrieben, fremdgerichtet
  • Das Mehr-Faktoren-Modell von Frost und seine zentralen Komponenten
  • Funktionaler vs. dysfunktionaler Perfektionismus – wo verläuft die Grenze?
  • Die Curran & Hill-Metaanalyse: Warum Perfektionismus bei jungen Menschen seit Jahrzehnten zunimmt
  • Genetik, Erziehungsstile und bedingte Selbstwertschätzung als Wurzeln
  • Zusammenhang mit Depression, Angststörungen, Essstörungen, Burnout und Suizidalität
  • Prokrastination und das Imposter-Syndrom als typische Begleiter
  • Wirksame Therapieansätze: Kognitive Verhaltenstherapie, Selbstmitgefühl nach Kristin Neff, ACT
  • Brené Brown: Perfektionismus als Schutz vor Verletzlichkeit
  • Soziale Medien als Verstärker perfektionistischer Tendenzen
  • Konkrete Strategien für den Alltag: Selbstwahrnehmung, Werteklärung, Achtsamkeit

Kernbotschaft: Wir müssen nicht perfekt sein, um wertvoll zu sein – und unsere Welt muss nicht ständig optimiert werden, um lebenswert zu bleiben. Mehr Mitgefühl mit uns selbst kann auch mehr Mitgefühl für unseren Planeten bedeuten.

Gefühle sind keine Feinde – Was uns Emotionen wirklich sagen wollen20 Apr 202600:19:45

In dieser Folge der „Wissensreise durch die Psychologie" tauchen wir ein in die faszinierende Welt der Emotionen. Wir zeigen, warum Gefühle keine Störenfriede sind, sondern hochpräzise Botschafterinnen mit wichtigen Informationen über unser Leben.

Themen dieser Folge:

  • Was sind Emotionen eigentlich? Von den Basisemotionen nach Paul Ekman bis zur Theorie der konstruierten Emotion von Lisa Feldman Barrett
  • Die neurobiologischen Grundlagen: Amygdala, Insula und die Rolle der Interozeption
  • Warum das Unterdrücken von Gefühlen paradoxerweise das Gegenteil bewirkt – Einblicke in die Forschung von Daniel Wegner und James Gross
  • Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) nach Steven C. Hayes: Die experiential avoidance als Kern psychischen Leidens
  • Emotionale Granularität: Warum differenzierte Gefühlsbegriffe die psychische Gesundheit stärken
  • „Name it to tame it" – wie das Benennen von Emotionen die Amygdala beruhigt
  • Die Botschaften einzelner Emotionen: Angst, Trauer, Wut, Scham und ihre Funktionen
  • Selbstmitgefühl nach Kristin Neff und emotionale Flexibilität nach Susan David
  • Vier praktische Schritte für einen gesunden Umgang mit Gefühlen: Wahrnehmen, Benennen, Zuhören, werteorientiert Handeln

Erwähnte Forschende und Konzepte:Lisa Feldman Barrett, Paul Ekman, Nico Frijda, Joseph LeDoux, Steven C. Hayes, Daniel Wegner, James Gross, Leslie Greenberg, Matthew Lieberman, Barbara Fredrickson, George Bonanno, Kristin Neff, Susan David, Sigal Barsade

Schlaf, Stress, Smartphone – Wie der moderne Alltag unsere Psyche verändert04 Apr 202600:21:42

In dieser Folge reisen wir ins Innere unserer Psyche und fragen: Was macht der moderne Alltag mit unserem Geist? Wir beleuchten, warum chronischer Schlafmangel so gefährlich ist, wie das Smartphone unser Nervensystem in Dauerstress versetzt und welche wissenschaftlich belegten Wege es gibt, psychische Widerstandsfähigkeitaufzubauen. Die Folge verbindet aktuelle Schlaf- und Stressforschung mit Erkenntnissen aus der Neurobiologie, der Sozialpsychologie und der Achtsamkeitsforschung – fundiert, verständlich und alltagsnah.

Resilienz - Die Kunst, wieder aufzustehen28 May 202600:41:51

Resilienz, oft schlagwortartig als Stehaufmännchen-Fähigkeit beschrieben, ist in Wahrheit ein vielschichtiges Zusammenspiel aus Biologie, Persönlichkeit, Beziehungen und sozialen Bedingungen. Diese Folge geht den wissenschaftlichen Wurzeln des Begriffs nach, von Emmy Werners legendärer Kauai-Studie über Norman Garmezy und Ann Masten bis zur modernen Neurobiologie und Epigenetik. Wir betrachten die zentralen Säulen wie Emotionsregulation, Selbstwirksamkeit, soziale Verbundenheit, Sinn, Akzeptanz, realistischen Optimismus und Lösungsorientierung. Wir sprechen über posttraumatisches Wachstum, über die Bedeutung von Schlaf, Bewegung und Natur und über die Frage, wie sich Resilienz in einem Leben üben lässt. Eine ruhige Reise zu einer der bewegendsten Eigenschaften des menschlichen Geistes.

Quellen:

Bonanno, G. A. (2004). Loss, trauma, and human resilience: Have we underestimated the human capacity to thrive after extremely aversive events? American Psychologist, 59(1), 20-28.

Frankl, V. E. (1977). ... trotzdem Ja zum Leben sagen: Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager. Kösel.

Masten, A. S. (2014). Ordinary magic: Resilience in development. Guilford Press.

Tedeschi, R. G., & Calhoun, L. G. (2004). Posttraumatic growth: Conceptual foundations and empirical evidence. Psychological Inquiry, 15(1), 1-18.

Werner, E. E., & Smith, R. S. (2001). Journeys from childhood to midlife: Risk, resilience, and recovery. Cornell University Press.

Weitere Schlafreise Reihen:

⁠⁠⁠⁠Einschlafen mit Natur⁠⁠⁠⁠

⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch vergessene Welten⁠⁠⁠⁠

⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch das Universum⁠⁠⁠⁠

Englische Reihen:

⁠⁠⁠⁠Sleep Journey through Lost Worlds⁠⁠⁠⁠

Weitere Wissenreise Reihen:

⁠⁠⁠Wissensreise durch das Periodensystem der Elemente⁠⁠⁠⁠

⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Psychologie⁠⁠⁠⁠

⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Länder der Erde⁠⁠⁠⁠

⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Urzeit⁠⁠⁠⁠

⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Geschichte⁠⁠⁠

Hinweis: Die Vertonung ist KI unterstützt. Die neuen Folgen von Schlafreise durch das Universum sind komplett ohne produziert.

Das Gedächtnis - Wie Erinnerungen entstehen und vergehen02 Jun 202600:22:37

Wie entstehen Erinnerungen, warum vergessen wir, und warum täuschen wir uns so oft im eigenen Erinnern? Diese Folge nimmt dich mit zu Hermann Ebbinghaus und seiner Vergessenskurve, zu Patient H.M. und der Entdeckung des Hippocampus, zu Eric Kandel und den synaptischen Wurzeln der Erinnerung. Wir sprechen über sensorisches Gedächtnis, Arbeitsgedächtnis und Langzeitgedächtnis, über episodische und semantische Inhalte, über die Befunde von Elizabeth Loftus zur Manipulierbarkeit der Erinnerung und über die Rolle des Schlafs bei der Konsolidierung. Auch der Bogen zu Alzheimer, zu Trauma, zur Rekonsolidierung und zum kollektiven Gedächtnis darf nicht fehlen. Eine ruhige, fundierte Reise zu einer der stillsten Wunderleistungen unseres Gehirns.

Quellen:

Baddeley, A. (2012). Working memory: Theories, models, and controversies. Annual Review of Psychology, 63, 1-29.

Ebbinghaus, H. (1885). Über das Gedächtnis: Untersuchungen zur experimentellen Psychologie. Duncker & Humblot.

Kandel, E. R. (2006). In search of memory: The emergence of a new science of mind. Norton.

Loftus, E. F. (2005). Planting misinformation in the human mind: A 30-year investigation of the malleability of memory. Learning & Memory, 12(4), 361-366.

Tulving, E. (2002). Episodic memory: From mind to brain. Annual Review of Psychology, 53, 1-25.


Weitere Schlafreise Reihen:

⁠⁠⁠⁠Einschlafen mit Natur⁠⁠⁠⁠

⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch vergessene Welten⁠⁠⁠⁠

⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch das Universum⁠⁠⁠⁠

Englische Reihen:

⁠⁠⁠⁠Sleep Journey through Lost Worlds⁠⁠⁠⁠

Weitere Wissenreise Reihen:

⁠⁠⁠Wissensreise durch das Periodensystem der Elemente⁠⁠⁠⁠

⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Psychologie⁠⁠⁠⁠

⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Länder der Erde⁠⁠⁠⁠

⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Urzeit⁠⁠⁠⁠

⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Geschichte⁠⁠⁠

Hinweis: Die Vertonung ist KI unterstützt. Die neuen Folgen von Schlafreise durch das Universum sind komplett ohne produziert.

Empathie - Die Fähigkeit, andere zu verstehen10 Jun 202600:21:31

Empathie ist die unsichtbare Brücke zwischen den Menschen, jene Fähigkeit, andere zu verstehen und ihre Gefühle nachzuempfinden. In dieser Folge der Wissensreise durch die Psychologie ergründen wir, woher das junge Wort stammt und warum Empathie kein einheitliches Phänomen ist, sondern aus kognitiver Empathie, emotionalem Mitfühlen und mitfühlender Sorge besteht. Wir folgen den Spuren der Empathie ins Gehirn, von den Spiegelneuronen bis zu den Netzwerken, die Schmerz und Verstehen tragen, und lernen den wichtigen Unterschied zwischen erschöpfendem Mitleiden und stärkendem Mitgefühl kennen. Wir verfolgen, wie sich Empathie beim Kind entwickelt, was bei Autismus und Psychopathie geschieht, und warum auch das Mitfühlen seine Verzerrungen und Grenzen hat. Eine ruhige, faktenreiche Reise über eine Fähigkeit, die unser Zusammenleben, unsere Demokratie und unseren Umgang mit der lebendigen Welt grundlegend prägt.

Quellen

Bloom, P. (2016). Against empathy: The case for rational compassion. Ecco. (Qualität: hoch, einflussreiche, kontroverse Fachmonographie)

Decety, J., & Jackson, P. L. (2004). The functional architecture of human empathy. Behavioral and Cognitive Neuroscience Reviews, 3(2), 71–100. https://doi.org/10.1177/1534582304267187 (Qualität: sehr hoch, vielzitierte Übersichtsarbeit)

Rizzolatti, G., & Craighero, L. (2004). The mirror-neuron system. Annual Review of Neuroscience, 27, 169–192. https://doi.org/10.1146/annurev.neuro.27.070203.144230 (Qualität: sehr hoch, peer-reviewt)

Singer, T., & Klimecki, O. M. (2014). Empathy and compassion. Current Biology, 24(18), R875–R878. https://doi.org/10.1016/j.cub.2014.06.054 (Qualität: sehr hoch, peer-reviewt)

Weitere Schlafreise Reihen:

⁠⁠⁠⁠Einschlafen mit Natur⁠⁠⁠⁠

⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch vergessene Welten⁠⁠⁠⁠

⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch das Universum⁠⁠⁠⁠

Englische Reihen:

⁠⁠⁠⁠Sleep Journey through Lost Worlds⁠⁠⁠⁠

Weitere Wissenreise Reihen:

⁠⁠⁠Wissensreise durch das Periodensystem der Elemente⁠⁠⁠⁠

⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Psychologie⁠⁠⁠⁠

⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Länder der Erde⁠⁠⁠⁠

⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Urzeit⁠⁠⁠⁠

⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Geschichte⁠⁠⁠

Hinweis: Die Vertonung ist KI unterstützt. Die neuen Folgen von Schlafreise durch das Universum sind komplett ohne produziert.

Prokrastination - Warum wir aufschieben06 Jun 202600:19:00

Fast alle Menschen kennen es. Wir nehmen uns etwas Wichtiges vor und schieben es dennoch auf, obwohl wir wissen, dass uns das schadet. In dieser Folge ergründen wir, warum wir prokrastinieren. Wir erfahren, dass Aufschieben im Kern kein Problem des Zeitmanagements ist, sondern ein Versuch, unangenehmen Gefühlen zu entkommen, und wie dabei das gegenwärtige Selbst auf Kosten des zukünftigen handelt. Wir lernen die Gleichung der Aufschiebung von Piers Steel kennen, betrachten Versagensangst, Perfektionismus und Selbststeuerung als Wurzeln des Aufschiebens und werfen einen Blick auf die überraschenden Folgen für Gesundheit und Wohlbefinden. Am Ende steht eine ermutigende Erkenntnis. Nicht härtere Selbstkritik, sondern Selbstvergebung und kleine, kluge Schritte helfen uns aus dem Aufschiebekreislauf heraus. Eine ruhige Reise zu einem zutiefst menschlichen Verhalten, zum Entspannen, Loslassen und sanften Einschlafen.

Quellen

Steel, P. (2007). The nature of procrastination: A meta-analytic and theoretical review of quintessential self-regulatory failure. Psychological Bulletin, 133(1), 65–94.

Sirois, F. M., & Pychyl, T. A. (2013). Procrastination and the priority of short-term mood regulation. Social and Personality Psychology Compass, 7(2), 115–127.

Wohl, M. J. A., Pychyl, T. A., & Bennett, S. H. (2010). I forgive myself, now I can study: How self-forgiveness for procrastinating can reduce future procrastination. Personality and Individual Differences, 48(7), 803–808.

Gollwitzer, P. M. (1999). Implementation intentions: Strong effects of simple plans. American Psychologist, 54(7), 493–503.

Weitere Schlafreise Reihen:

⁠⁠⁠⁠Einschlafen mit Natur⁠⁠⁠⁠

⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch vergessene Welten⁠⁠⁠⁠

⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch das Universum⁠⁠⁠⁠

Englische Reihen:

⁠⁠⁠⁠Sleep Journey through Lost Worlds⁠⁠⁠⁠

Weitere Wissenreise Reihen:

⁠⁠⁠Wissensreise durch das Periodensystem der Elemente⁠⁠⁠⁠

⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Psychologie⁠⁠⁠⁠

⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Länder der Erde⁠⁠⁠⁠

⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Urzeit⁠⁠⁠⁠

⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Geschichte⁠⁠⁠

Hinweis: Die Vertonung ist KI unterstützt. Die neuen Folgen von Schlafreise durch das Universum sind komplett ohne produziert.

Angst - Schutzmechanismus und Last zugleich14 Jun 202600:21:31

Angst ist vielleicht das älteste aller Gefühle, und doch verstehen wir sie oft nur unzureichend. In dieser Folge nähern wir uns ihr behutsam und wissenschaftlich fundiert: Wir unterscheiden Furcht und Angst, werfen einen Blick auf die Amygdala als Schaltzentrale im Gehirn und folgen den beiden Wegen, auf denen Bedrohungsreize verarbeitet werden. Wir verstehen, was im Körper geschieht, wenn Adrenalin und Cortisol uns in Alarmbereitschaft versetzen, und warum dieses uralte Schutzprogramm in der modernen Welt manchmal aus dem Gleichgewicht gerät. Es geht um die evolutionäre Weisheit der Angst, um das Rauchmelderprinzip, um Angststörungen und ihre Behandlung durch Konfrontation und Achtsamkeit. Am Ende steht eine versöhnliche Einsicht: Die Angst ist nicht unsere Feindin, sondern ein vertrauter Begleiter, dessen Sprache wir lernen dürfen. Eine ruhige, lehrreiche Reise in die Tiefen eines Gefühls, das uns alle verbindet.

Quellen

Barlow, D. H. (2002). Anxiety and its disorders: The nature and treatment of anxiety and panic (2. Aufl.). Guilford Press. (Standardwerk der Angstforschung, sehr hohe Reliabilität)LeDoux, J. (1996). The emotional brain: The mysterious underpinnings of emotional life. Simon & Schuster. (Grundlagenwerk zur Neurobiologie der Furcht, hohe Reliabilität)Nesse, R. M. (2019). Good reasons for bad feelings: Insights from the frontier of evolutionary psychiatry. Dutton. (Fachlich fundiert, evolutionäre Perspektive, hohe Reliabilität)Öhman, A., & Mineka, S. (2001). Fears, phobias, and preparedness: Toward an evolved module of fear and fear learning. Psychological Review, 108(3), 483–522. (Peer-reviewter Übersichtsartikel, sehr hohe Reliabilität)

Weitere Schlafreise Reihen:

⁠⁠⁠⁠Einschlafen mit Natur⁠⁠⁠⁠

⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch vergessene Welten⁠⁠⁠⁠

⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch das Universum⁠⁠⁠⁠

Englische Reihen:

⁠⁠⁠⁠Sleep Journey through Lost Worlds⁠⁠⁠⁠

Weitere Wissenreise Reihen:

⁠⁠⁠Wissensreise durch das Periodensystem der Elemente⁠⁠⁠⁠

⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Psychologie⁠⁠⁠⁠

⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Länder der Erde⁠⁠⁠⁠

⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Urzeit⁠⁠⁠⁠

⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Geschichte⁠⁠⁠

Hinweis: Die Vertonung ist KI unterstützt. Die neuen Folgen von Schlafreise durch das Universum sind komplett ohne produziert.

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