In einer Welt, die sich durch Informationsflut, Geopolitik und Multikrisen immer komplexer gestaltet, bietet der Podcast "Wirtschaft mit Weisbach" eine klare und kompakte Analyse der aktuellen Themen und Hintergründe. Dieser unabhängige und sachliche Wirtschaftspodcast steht für eine unvoreingenommene Berichterstattung und richtet sich an Hörer, die sich ihre Meinung gerne selbst bilden.
Jede Episode bietet spannende Interviews mit CEOs, Unternehmern, Fondsmanagern, Experten und Analysten. Informationen zu neusten Entwicklungen in der Wirtschaft, welche Faktoren die Märkte beeinflussen und Wechselwirkungen mit der Politik.
Bleiben Sie informiert und einen Schritt voraus: Jede Woche werfen wir einen Blick auf die wichtigen Ereignisse der kommenden Tage. "Wirtschaft mit Weisbach" ist der ideale Podcast für alle, die Interesse und Spaß an Wirtschaft und Politik haben.
Lassen Sie sich informieren und unterhalten mit ausgewählten Themen aus Wirtschaft und Politik.
Disclaimer:
Dieser Podcast ist keine Anlageberatung, sondern dient lediglich der Information und Unterhaltung. Die Hosts und die Gäste übernehmen keine Haftung für Anlageentscheidungen, die Sie aufgrund der im Podcast gehörten Informationen treffen.
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New Space und Physical AI: Warum Europa jetzt zwei große Chancen hat – Matthias Wachter vom BDI im Gespräch
Episode 135
Wednesday, September 9, 2026 • Duration 17:30
Der erste deutsche Raketenstart ins All und der neue Investmenttrend physische KI. Matthias Wachter vom BDI im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um den historischen Raketenstart von Isar Aerospace, die Wettbewerbsfähigkeit Europas im Weltraum und die Frage, was hinter dem neuen Investmenttrend physische KI steckt.
Ich spreche mit Matthias Wachter, der beim Bundesverband der Deutschen Industrie, kurz BDI, die New Space Initiative leitet. Er ordnet ein, warum der erste erfolgreiche Start einer komplett in Deutschland entwickelten und privat finanzierten Rakete ein starkes Signal des Aufbruchs ist, das weit über den Raumfahrtsektor hinausgeht.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage, warum Europa ein eigenes System für Kommunikation aus dem All braucht, um nicht von einzelnen Unternehmen oder Personen abhängig zu sein. Wir sprechen über den wachsenden innereuropäischen Wettbewerb im Trägerbereich, die großen Bedarfe der Verteidigung und die Frage, wie aus einzelnen Starts eine industrielle Serienfertigung wird.
Außerdem schauen wir auf physische KI, das neue Buzzword an den Märkten. Es geht darum, künstliche Intelligenz mit physischen Systemen wie Robotern, Fahrzeugen und Anlagen zu verbinden und der KI gleichsam einen Körper zu geben. Gerade hier könnten europäische Unternehmen mit ihrer starken industriellen Basis, ihrer Ingenieurskultur und ihrer Erfahrung in der Automatisierung ganz vorne mitspielen.
Außerdem im Podcast:
Warum der Start von Isar Aerospace historisch ist und ein Signal des Aufbruchs setzt
Warum Europa ein eigenes System für Internet aus dem All braucht
Wie ein innereuropäischer Wettbewerb im Trägerbereich entsteht
Warum die Bundeswehr Milliarden in militärische Weltraumfähigkeiten investieren will
Wie sich der kommerzielle Anteil an Raketenstarts perspektivisch verschieben könnte
Warum große Technologiekonzerne Launch, Satelliten und Betrieb in eine Hand bekommen wollen
Was physische KI genau bedeutet und wo sie in der realen Welt zum Einsatz kommt
Warum europäische Unternehmen bei Physical AI und Robotik gute Karten haben
Ein Gespräch über Raumfahrt, New Space, Satelliten, Verteidigung, Kapital für Zukunftstechnologien, physische KI und die Frage, wo Europa im internationalen Wettbewerb wirklich steht.
Annette Weisbach ist seit über 15 Jahren als Wirtschaftsjournalistin für internationale Medien wie CNBC, Bloomberg und DW-TV tätig. Als CNBC-Korrespondentin führe ich regelmäßig Interviews mit Top-Entscheidungsträgern und moderiere Podiumsdiskussionen.Haben Sie Fragen oder Anregungen?
Steigende Zinsen und zarter Wirtschaftsaufschwung in Deutschland - Christian Kopf und Jörg Krämer im Gespräch
Episode 134
Tuesday, September 1, 2026 • Duration 23:14
Zinsen, Anleihen und Konjunktur – was Anleger jetzt wissen müssen. Christian Kopf und Jörg Kraemer im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die Lage an den Anleihemärkten, die weitere Zinspolitik von Fed und EZB und die Frage, ob sich bei der deutschen Wirtschaft erste Zeichen einer Erholung zeigen.
Ich spreche mit Christian Kopf, Leiter des Rentenfondsmanagements von Union Investment. Er erklärt, warum die Nervosität an den Anleihemärkten zuletzt deutlich zugenommen hat, welche Rolle die anhaltend hohe Inflation und die steigende Staatsverschuldung in den USA spielen und warum politische Risiken wieder stärker in den Renditen eingepreist werden.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage, ob die deutlich gestiegenen Renditen inzwischen neue Chancen für Anleger bieten. Nach Jahren, in denen kurze Laufzeiten und Unternehmensanleihen besonders attraktiv waren, könnte sich der Zeitpunkt nähern, an dem auch länger laufende Staatsanleihen wieder interessanter werden.
Außerdem spreche ich mit Jörg Kraemer, Chefvolkswirt der Commerzbank, über die deutsche Wirtschaft. Auftragseingänge und Stimmungsindikatoren zeigen erste Erholungstendenzen. Gleichzeitig bleiben die Investitionen der Unternehmen schwach und die strukturellen Probleme des Standorts Deutschland bestehen.
Außerdem im Podcast:
Warum die Inflation die Anleihemärkte weiter unter Druck setzt
Wie Fed und EZB mit den anhaltend hohen Inflationsraten umgehen könnten
Warum politische Risiken wieder stärker an den Rentenmärkten eingepreist werden
Wann länger laufende Staatsanleihen für Anleger wieder interessanter werden könnten
Welche Anzeichen für eine Erholung der deutschen Wirtschaft sprechen
Warum die Investitionen deutscher Unternehmen weiterhin schwach bleiben
Wie hohe Bauzinsen und Staatsverschuldung die Konjunktur belasten
Welche Chancen künstliche Intelligenz für Produktivität und Wachstum bietet
Ein Gespräch über Anleihen, Inflation, Zinsen, Geldpolitik, Staatsverschuldung, die deutsche Wirtschaft und die Frage, wie nachhaltig die ersten Erholungssignale tatsächlich sind.
Anleihemärkte unter Druck: Kann der US-Finanzminister die Zinsen drücken? Thomas Romig im Gespräch
Episode 133
Monday, August 24, 2026 • Duration 17:11
Schuldenkrise, steigende Zinsen und der Plan des US-Finanzministers. Thomas Romig von Assenagon im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die steigenden Zinsen an den Anleihemärkten, die wachsende Staatsverschuldung und die Frage, wo Anleger in diesem Umfeld noch Chancen finden.
Ich spreche mit Thomas Romig, Chief Investment Officer Multi Asset bei Assenagon Asset Management. Er ordnet ein, warum die Debatte um eine Schuldenkrise gerade jetzt hochkocht und weshalb der Vorstoß von US-Finanzminister Scott Bessent, langlaufende Staatsanleihen zurückzukaufen und sich kurzfristig zu refinanzieren, an den Märkten nur kurz gewirkt hat.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Frage, ob ein Finanzministerium überhaupt die Rolle einer Zentralbank übernehmen kann. Thomas Romig erklärt, warum eine Kontrolle der Zinskurve ohne die Feuerkraft der Notenbank kaum durchzuhalten ist und welcher Interessenkonflikt entsteht, wenn die Fed ihre Bilanz eigentlich verkleinern will.
Außerdem geht es um die Aktienmärkte. Thomas Romig erläutert, warum sein Haus stärker in Europa und eher wertorientiert investiert ist, weshalb der Abstand zwischen Nasdaq, S&P 500 und Dow Jones in diesem Jahr kleiner ist als der Newsflow vermuten lässt und warum der deutsche Aufschwung vor allem von Staatsausgaben getragen wird.
Auch die künstliche Intelligenz steht im Fokus. Europa hat von der KI-Euphorie bisher wenig profitiert. Die Chance liegt aus Sicht von Thomas Romig in der zweiten Welle, also in der industriellen Anwendung.
Außerdem im Podcast:
Warum steigende Zinsen selbst Politiker unter Druck setzen
Weshalb der Rückkauf langlaufender Anleihen nur kurz gewirkt hat
Warum eine Kontrolle der Zinskurve ohne die Notenbank kaum funktioniert
Welche Rolle der Debasement Trade und die Stärke des Dollars spielen
Weshalb Value-Werte und Europa derzeit im Vorteil sind
Wo Europa bei der Anwendung von KI aufholen kann
Ein Gespräch über Anleihen, Zinsen, Staatsverschuldung, Yield Curve Control, Aktienmärkte, Value und Growth, künstliche Intelligenz und den Ausblick auf die letzten Monate des Jahres.
Was bedeutet die Gesundheitsreform für die Pharmaindustrie? Oliver Kirst von Servier im Gespräch
Episode 130
Monday, August 10, 2026 • Duration 17:40
Gesundheitsreform unter Druck – was jetzt auf die Pharmaindustrie zukommt. Oliver Kirst von Servier im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die Gesundheitsreform, den steigenden Kostendruck auf die Pharmaindustrie und die Frage, wie Versorgungssicherheit, Forschung und Innovation gesichert werden können.
Ich spreche mit Oliver Kirst, Geschäftsführer des Pharmakonzerns Servier in Deutschland. Er erklärt, warum das aktuelle Beitragsstabilisierungsgesetz aus seiner Sicht vor allem ein Spargesetz ist und welche Folgen höhere Herstellerrabatte und neue Rabattmodelle für die Branche haben können.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Forschungsstandort Deutschland. Bürokratie, komplexe Genehmigungsverfahren und langsame Prozesse sorgen dafür, dass Deutschland bei klinischen Studien international zurückfällt. Gleichzeitig bieten Digitalisierung und künstliche Intelligenz große Chancen, Forschung und Entwicklung effizienter zu machen.
Außerdem im Podcast:
Warum das Gesundheitssystem vor allem ein Effizienzproblem hat
Welche Risiken Rabattverträge für die Arzneimittelversorgung bergen
Warum Deutschland bei klinischen Studien zurückfällt
Wie Bürokratie Forschung und Innovation ausbremst
Welche Chancen KI und Digitalisierung für die Pharmaindustrie bieten
Ein Gespräch über Gesundheitsreform, Pharmaindustrie, Arzneimittelversorgung, Forschung, Digitalisierung und die Zukunft des Pharmastandorts Deutschland.
KI-Aktien unter Druck: Ist der Boom an den Tech-Märkten vorbei? Thomas Kruse im Gespräch
Episode 129
Monday, August 3, 2026 • Duration 13:16
Taking Stock: Wie geht es weiter an den Kapitalmärkten? Thomas Kruse von Amundi im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die aktuelle Lage an den Kapitalmärkten, die Nervosität rund um künstliche Intelligenz und die Frage, wo Anleger noch Chancen finden können.
Ich spreche mit Thomas Kruse, Chief Investment Officer von Amundi Deutschland. Er erklärt, warum hohe KI-Investitionen zunehmend kritisch gesehen werden und weshalb gute Unternehmenszahlen allein nicht mehr ausreichen, um die Märkte zu überzeugen.
Außerdem geht es um die Unterschiede zwischen den USA, Europa und Asien, mögliche Chancen in Japan, Brasilien und Indien sowie die Risiken für China und die deutsche Automobilindustrie.
Auch Gold und Anleihen stehen im Fokus. Thomas Kruse erläutert, warum Gold zuletzt enttäuscht hat und weshalb europäische Staatsanleihen für Anleger interessant sein könnten.
Außerdem im Podcast:
Warum der AI-Trade unter Druck gerät
Welche Märkte derzeit Chancen bieten
Warum Japan interessant bleibt
Weshalb bei China Vorsicht angebracht ist
Welche Rolle Gold und Anleihen spielen
Ein Gespräch über Aktien, KI, Schwellenländer, Gold, Zinsen und die Perspektiven für das zweite Halbjahr.
Annette Weisbach ist seit über 15 Jahren als Wirtschaftsjournalistin für internationale Medien wie CNBC, Bloomberg und DW-TV tätig. Als CNBC-Korrespondentin führe ich regelmäßig Interviews mit Top-Entscheidungsträgern und moderiere Podiumsdiskussionen.Haben Sie Fragen oder Anregungen?
Autokrise, Tech-Rückstand, Führungsfrage: Jürgen Pieper und Jutta Menzenbach im Gespräch
Episode 128
Tuesday, July 21, 2026 • Duration 24:29
Autoindustrie unter Druck – wie Volkswagen und Co. wieder konkurrenzfähig werden. Jürgen Pieper und Jutta Menzenbach im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die Krise der deutschen Automobilindustrie, den wachsenden Wettbewerb aus China und die Frage, wie Hersteller wie Volkswagen wieder wettbewerbsfähiger werden können.
Ich spreche mit dem langjährigen Autoanalysten Jürgen Pieper über die aktuelle Lage bei Volkswagen. Er erklärt, warum Werkschließungen trotz der drastischen Forderungen des Managements schwer durchzusetzen sein dürften und welche Rolle die Arbeitnehmervertretung sowie das Land Niedersachsen dabei spielen.
Ein Schwerpunkt liegt auf den strukturellen Problemen des Konzerns. Volkswagen kämpft mit hohen Kosten, komplexen Entscheidungswegen und zahlreichen Marken und Beteiligungen. Jürgen Pieper erläutert, warum der Konzern vereinfacht werden muss, welche Geschäftsbereiche verkauft werden könnten und weshalb Einsparungen beim Einkauf und in der Entwicklung möglicherweise wichtiger sind als eine reine Senkung der Personalkosten.
Außerdem geht es um die Schwierigkeiten bei Audi und Porsche. Beide Marken leiden unter sinkenden Gewinnen und Absatzproblemen. Besonders der wechselhafte Kurs bei der Elektromobilität hat Porsche viel Geld, Reputation und möglicherweise auch das Vertrauen einiger Kunden gekostet.
Ein weiteres Thema ist der Rückstand der deutschen Autoindustrie bei Software, Konnektivität und digitalen Technologien. Während chinesische Hersteller ihre Fahrzeuge von der Software ausgehend entwickeln, versuchen traditionelle Autobauer, neue digitale Systeme nachträglich in bestehende Strukturen zu integrieren.
Im zweiten Gespräch spreche ich mit Jutta Menzenbach, Managing Partner und Global Head of Automotive Tech bei Boyden. Sie erklärt, welche Führungskräfte die Automobilindustrie jetzt benötigt und warum klassische Ingenieurskunst und die Geschwindigkeit der Tech-Welt stärker miteinander verbunden werden müssen.
Dabei geht es auch um unterschiedliche Unternehmenskulturen. Etablierte Konzerne stehen für Prozessstabilität und industrielle Exzellenz, während Technologieunternehmen schneller, experimenteller und risikobereiter arbeiten. Entscheidend sind deshalb Führungspersönlichkeiten, die zwischen diesen Welten vermitteln und gemeinsame Strukturen schaffen können.
Sanktionen als Geschäftsrisiko: Worauf Unternehmen jetzt achten müssen – Skadden Partner Michael vom Kolke im Gespräch
Episode 127
Monday, July 13, 2026 • Duration 17:18
Sanktionen als Geschäftsrisiko – worauf Unternehmen jetzt achten müssen. Dr. Michael Albrecht vom Kolke von Skadden im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die wachsende Zahl globaler Sanktionen, ihre zunehmende Komplexität und die Frage, wie Unternehmen mit unterschiedlichen Sanktionsregimen umgehen können.
Ich spreche mit Dr. Michael Albrecht vom Kolke, Partner im Bereich White Collar Defense and Investigations bei Skadden. Er erklärt, warum es heute nicht mehr ausreicht, sich nur an US-Sanktionen zu orientieren. Unternehmen müssen zugleich die Regeln der Europäischen Union und Großbritanniens sowie mögliche Gegenmaßnahmen anderer Staaten wie China berücksichtigen.
Ein Schwerpunkt liegt auf der praktischen Umsetzung. Geschäftspartner, Lieferketten und Absatzmärkte müssen nicht nur zu Beginn einer Geschäftsbeziehung geprüft, sondern laufend überwacht werden. Besonders bei Exporten über Drittstaaten stellt sich die Frage, ob Produkte tatsächlich dort verbleiben oder weiter nach Russland geliefert werden.
Außerdem geht es um die Verantwortung von Vorständen und Aufsichtsräten. Staatsanwaltschaften, Abschlussprüfer und Hinweisgeber erhöhen den Druck auf Unternehmen, klare und rechtssichere Prozesse zu etablieren. Verstöße können zu Ermittlungen, hohen Bußgeldern und erheblichen Reputationsrisiken führen.
Auch die Rolle der USA wird beleuchtet. Dr. Michael Albrecht vom Kolke erläutert, wie Sanktionen, Zölle und Investitionskontrollen gezielt zur Durchsetzung geopolitischer Interessen eingesetzt werden. Ein weiteres Thema ist das Einfrieren von Vermögenswerten und die schwierige Frage, wer bei komplexen internationalen Eigentümerstrukturen tatsächlich hinter einem Unternehmen oder Vermögenswert steht.
Außerdem im Podcast:
Warum globale Sanktionen für Unternehmen immer komplexer werden
Welche Risiken bei Lieferketten, Geschäftspartnern und Drittstaaten entstehen
Welche Verantwortung Vorstände und Aufsichtsräte tragen
Warum Due Diligence und laufendes Monitoring unverzichtbar sind
EZB-Forum in Sintra: KI, Zinsen und Europas Wachstumsproblem – Christian Keller von Barclays im Gespräch
Episode 126
Monday, July 6, 2026 • Duration 14:12
EZB-Forum in Sintra – Zinsen, KI und Europas Produktivitätsproblem. Christian Keller von Barclays im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um das EZB-Forum in Sintra, den Ausblick für die Geldpolitik, die wirtschaftliche Lage in der Eurozone und die Frage, welche Rolle künstliche Intelligenz für Wachstum, Produktivität und Finanzstabilität spielt.
Ich spreche mit Christian Keller, Global Head of Economics Research bei Barclays. Er war vor Ort in Sintra, wo sich Notenbankerinnen und Notenbanker aus aller Welt getroffen haben, um über Inflation, Zinsen, Konjunktur und die großen strukturellen Herausforderungen der Weltwirtschaft zu diskutieren.
Keller erklärt, warum die Stimmung unter den Zentralbanken trotz geopolitischer Unsicherheiten kooperativ geblieben ist. Außerdem geht es darum, weshalb der gesunkene Ölpreis den Notenbanken etwas Entlastung verschafft, warum in der Eurozone aktuell nicht mit massiv steigenden Zinsen zu rechnen ist und ob im zweiten Halbjahr ein konjunktureller Aufholeffekt möglich sein könnte.
Ein zentrales Thema ist auch der KI-Boom in den USA. Keller erläutert, warum künstliche Intelligenz, Investitionen in Datenzentren und ein weiterhin hohes Fiskaldefizit das Wachstum der US-Wirtschaft stützen. Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob Europa beim nächsten Produktivitätsschub mithalten kann – und welche Reformen dafür notwendig wären.
Außerdem im Podcast:
Warum das EZB-Forum in Sintra weiterhin ein wichtiger Ort für internationale Zusammenarbeit ist
Weshalb der niedrigere Ölpreis den geldpolitischen Ausblick verändert
Ob die EZB die Zinsen noch einmal senken könnte
Warum die Eurozone weiterhin mit strukturellen Wachstumsproblemen kämpft
Wie stark die USA bereits vom KI-Investitionsboom profitieren
Welche Rolle künstliche Intelligenz für Produktivität und neue Geschäftsprozesse spielen kann
Warum Europa bei Physical AI, Robotik und industrieller Anwendung Chancen haben könnte
Welche Reformen notwendig wären, damit Europa produktiver wird
Welche Risiken KI für Finanzmärkte, Bewertungen und Finanzstabilität mit sich bringt
Die Zukunft unseres Essens: Wie Food-Tech und Deep Tech den Klimawandel adressieren. Felix Leonhardt im Gespräch
Episode 125
Monday, June 29, 2026 • Duration 16:21
Die Zukunft unseres Essens – Food-Tech, Klimawandel und Deep Tech. Felix Leonhardt im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um die Zukunft unseres Essens, den Klimawandel als Stresstest für die Lebensmittelindustrie, neue Food-Trends und die Frage, welche Rolle Deep Tech bei klimaresilienter Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion spielen kann.
Ich spreche mit Felix Leonhardt, Managing Partner von Oyster Bay VC. Das Unternehmen investiert in europäische Startups entlang der Lebensmittel-Wertschöpfungskette – von Ernterobotik über klimaresiliente Pflanzenarten bis hin zu innovativen Konsumgütern.
Leonhardt erklärt, warum die Lebensmittelindustrie den Klimawandel schon heute massiv spürt. Steigende Temperaturen, schlechtere Bodenqualität, volatile Rohstoffpreise und geopolitische Unsicherheiten setzen ein System unter Druck, das lange vergleichsweise stabil funktioniert hat. Außerdem geht es darum, warum Gesundheit, weniger Zucker, mehr Protein und ballaststoffreiche Produkte zunehmend im Massenmarkt ankommen.
Außerdem im Podcast:
Warum der Klimawandel die Lebensmittelindustrie schon heute unter Druck setzt
Weshalb steigende Preise bei Schokolade nur ein Vorbote größerer Veränderungen sein könnten
Wie sich Konsumentenverhalten bei Zucker, Protein und Gesundheit verändert
Welche Rolle klimaresiliente Pflanzen, Gewächshäuser und Ernterobotik spielen können
Warum Deep Tech ein zentraler Teil der Lebensmittelproduktion der Zukunft werden kann
Ein Gespräch über Food-Tech, Klimawandel, Venture Capital, klimaresiliente Pflanzen, Ernterobotik, neue Konsumtrends, Proteinprodukte, Deep Tech, Lebensmittelpreise, nachhaltige Innovationen und die Frage, wie wir in Zukunft essen werden.
Deep Tech made in Europe: Wie ERC System elektrische Flugzeuge industrialisieren will
Episode 124
Monday, June 22, 2026 • Duration 19:54
Schwere Drohnen, Dual Use und Europas Deep-Tech-Chance – Maximilian Oligschläger im Gespräch
In dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach geht es um schwere elektrifizierte Drohnen, Deep Tech made in Europe, militärische und zivile Einsatzmöglichkeiten und die Frage, warum Deutschland bei Zukunftstechnologien schneller industrialisieren muss.
Ich spreche auf der Hinterland of Things in Bielefeld mit Maximilian Oligschläger, Mitgründer von ERC System. Das Unternehmen entwickelt schwere Drohnen beziehungsweise elektrifizierte Flugzeuge, die sowohl für zivile Anwendungen – etwa den Patiententransport zwischen Krankenhäusern – als auch für militärische Logistik eingesetzt werden können.
Oligschläger erklärt, warum ERC System von Anfang an einen anderen technischen Ansatz gewählt hat als viele Wettbewerber: Statt möglichst schnell leichte Prototypen in die Luft zu bringen, setzt das Unternehmen auf besonders komplexe und schwere Prototypen, um technisches Risiko früh zu reduzieren. Außerdem geht es um die Kooperation mit Rheinmetall, die neue unbemannte Plattform „Victor“ und den Plan, früher als ursprünglich vorgesehen in die Serienproduktion zu gehen.
Außerdem im Podcast:
Warum ERC System schwere elektrische Drohnen für kritische Missionen entwickelt
Was zivile Anwendungen wie Patiententransport mit militärischer Logistik verbindet
Weshalb die Kooperation mit Rheinmetall für ERC System strategisch wichtig ist
Warum unbemannte Systeme schneller in die Serienproduktion gehen können als bemannte Flugzeuge
Was ERC System anders machen will als frühere eVTOL-Anbieter wie Lilium
Welche Rolle Deep Tech für Europas industrielle Zukunft spielen kann
Warum Deutschland bei Scale-up-Finanzierung, Förderung und staatlichen Ankerkunden schneller werden muss
Ein Gespräch über ERC System, schwere Drohnen, eVTOLs, Dual Use, Rheinmetall, Deep Tech, europäische Wettbewerbsfähigkeit, industrielle Souveränität, Scale-up-Capital und die Frage, ob Deutschland bei einer Schlüsseltechnologie der Zukunft diesmal vorne mitspielen kann.
Annette Weisbach ist seit über 15 Jahren als Wirtschaftsjournalistin für internationale Medien wie CNBC, Bloomberg und DW-TV tätig. Als CNBC-Korrespondentin führe ich regelmäßig Interviews mit Top-Entscheidungsträgern und moderiere Podiumsdiskussionen.Haben Sie Fragen oder Anregungen?
Annette Weisbach ist seit über 15 Jahren als Wirtschaftsjournalistin für internationale Medien wie CNBC, Bloomberg und DW-TV tätig. Als CNBC-Korrespondentin führe ich regelmäßig Interviews mit Top-Entscheidungsträgern und moderiere Podiumsdiskussionen.Haben Sie Fragen oder Anregungen?
Annette Weisbach ist seit über 15 Jahren als Wirtschaftsjournalistin für internationale Medien wie CNBC, Bloomberg und DW-TV tätig. Als CNBC-Korrespondentin führe ich regelmäßig Interviews mit Top-Entscheidungsträgern und moderiere Podiumsdiskussionen.Haben Sie Fragen oder Anregungen?
Jutta Menzenbach erläutert außerdem, warum fachliche Kompetenz allein für Führungspositionen nicht mehr ausreicht. Gefragt sind Menschen, die Orientierung geben, Unsicherheit aushalten, Veränderungen gestalten und ihren Mitarbeitern mehr Eigenverantwortung ermöglichen.
Außerdem im Podcast:
Warum Volkswagen trotz der aktuellen Krise weiterhin Gewinne erzielt
Weshalb Werkschließungen politisch und unternehmerisch schwer durchzusetzen sind
Warum hohe Personalkosten nur einen Teil der Probleme erklären
Wie Volkswagen durch weniger Marken und Beteiligungen einfacher werden könnte
Weshalb Audi und Porsche ihre frühere Stärke verloren haben
Warum deutsche Hersteller bei Software und Konnektivität zurückliegen
Welche Vorteile chinesische Autobauer bei der Fahrzeugentwicklung haben
Welche Führungskräfte die Automobilindustrie künftig benötigt
Warum klassische Industrie- und moderne Tech-Kulturen häufig aneinandergeraten
Weshalb Führung, Unternehmenskultur und Personalentscheidungen über den Erfolg der Transformation entscheiden
Ein Gespräch über Volkswagen, Werkschließungen, Elektromobilität, Software, chinesische Wettbewerber, Kostenstrukturen, Konzernkomplexität, Automotive Tech, Future Skills, Unternehmenskultur und die Frage, wie die deutsche Automobilindustrie wieder international konkurrenzfähig werden kann.
Annette Weisbach ist seit über 15 Jahren als Wirtschaftsjournalistin für internationale Medien wie CNBC, Bloomberg und DW-TV tätig. Als CNBC-Korrespondentin führe ich regelmäßig Interviews mit Top-Entscheidungsträgern und moderiere Podiumsdiskussionen.Haben Sie Fragen oder Anregungen?
Wie die USA Sanktionen als geopolitisches Instrument einsetzen
Warum internationale Eigentümerstrukturen die Prüfung von Vermögenswerten erschweren
Ein Gespräch über Sanktionen, Compliance, Exportkontrolle, Lieferketten, geopolitische Risiken, Unternehmenshaftung, Due Diligence, Asset Freezes und die Frage, wie Unternehmen in einem zunehmend komplexen Umfeld rechtssicher handeln können.
Annette Weisbach ist seit über 15 Jahren als Wirtschaftsjournalistin für internationale Medien wie CNBC, Bloomberg und DW-TV tätig. Als CNBC-Korrespondentin führe ich regelmäßig Interviews mit Top-Entscheidungsträgern und moderiere Podiumsdiskussionen.Haben Sie Fragen oder Anregungen?
Ein Gespräch über das EZB-Forum in Sintra, Geldpolitik, Zinsen, Inflation, Ölpreise, die Eurozone, die US-Wirtschaft, künstliche Intelligenz, Produktivität, Arbeitsmarktreformen, Physical AI, Finanzstabilität, mögliche Bewertungsrisiken an den Märkten und die Frage, wie Europa im globalen KI-Wettbewerb bestehen kann.
Annette Weisbach ist seit über 15 Jahren als Wirtschaftsjournalistin für internationale Medien wie CNBC, Bloomberg und DW-TV tätig. Als CNBC-Korrespondentin führe ich regelmäßig Interviews mit Top-Entscheidungsträgern und moderiere Podiumsdiskussionen.Haben Sie Fragen oder Anregungen?
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