Der Digitalpodcast von ZEIT ONLINE. “Wird das was?“ – diese Frage stellen wir sterblichen Nutzerinnen und Nutzer uns oft bei Digitalprojekten. Braucht irgendwer wirklich Blockchain? Wird sich das „Smart Home“ nach all den Jahren doch noch durchsetzen? Und wie intelligent ist eigentlich die so genannte künstliche Intelligenz, von der jetzt alle reden? Über solche Fragen sprechen Redakteurinnen und Redakteure von ZEIT ONLINE mit führenden Expertinnen und Experten.
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Sind wir jetzt endlich digitalisiert, Sascha Lobo?
Episode 22
Thursday, August 13, 2020 • Duration 01:14:14
Durch die Corona-Pandemie ist vieles möglich geworden, was zuvor gerne
mit "Geht nicht" abgetan wurde. Statt präsent im Büro sein zu müssen,
können Menschen von zu Hause aus arbeiten. Statt unnötig langer Reisen
zu unnötig langen Meetings zoomt man sich kurz zusammen. Selbst
Vorlesungen an Unis laufen seit dem Sommersemester digital ab, und bei
allen Problemen ist es manchen Schulen gelungen, Kinder wenigstens
teilweise und eine Zeit lang größtenteils mit digitalen Mitteln zu
unterrichten. Ist das jetzt also die Digitalisierung, über die wir schon
so lange reden?
Um diese Frage zu klären, gibt es keinen geeigneteren Gesprächspartner
als Sascha Lobo, der Netzvordenker erklärt Deutschland schließlich seit
Jahren das Internet. In der letzten Folge des Digitalpodcasts Wird das
was? sagt er: "Im Grunde ist Digitalisierung immer ein Zustand, den man
so gerade eben noch nicht erreicht hat." Durch die Corona-Krise seien
wir in Sachen Digitalisierung einen sehr großen Schritt nach vorne
gegangen. Nicht, weil es plötzlich digitale Dienste wie Zoom gibt (die
existierten auch vorher schon), sondern weil die Menschen sie nun auch
nutzen. Denke man über Fortschritt nach, käme der in den seltensten
Fällen durch eine neue Software oder Hardware, sagt Lobo, sondern
dadurch, dass Menschen ihr Verhalten änderten.
Allein durch den Zwang, das während der Pandemie tatsächlich tun zu
müssen, habe man ausgeweitet, was in Zukunft auch geht und gehen müsse,
so Lobo. Ein Vorgesetzter zum Beispiel werde nach der Pandemie nicht
mehr sagen können: Während Corona ging das Arbeiten von zu Hause – aber
jetzt, da dein Kind krank ist, geht es plötzlich nicht mehr.
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Können wir Huawei vertrauen?
Episode 18
Thursday, January 16, 2020 • Duration 48:49
Ist es vorausschauend und pragmatisch, den chinesischen Technikausrüster
an deutschen 5G-Netzen mitbauen zu lassen – oder vollkommen
verantwortungslos, weil es die IT-Sicherheit unserer Mobilfunknetze
gefährdet?
Über diese Frage wurde 2019 in Deutschland viel gestritten – und noch
immer ringt die Regierungskoalition um eine gemeinsame Position. Weil es
eben nicht nur darum geht, wer besonders schnell und günstig die
Hardware für den neuen Mobilfunkstandard zur Verfügung stellen kann –
sondern auch um deutsche Handelsbeziehungen zu China und inwiefern man
die USA verärgern möchte, die sich in dieser Frage aktiv in europäische
Entscheidungen einzumischen versucht.
"Huawei ist ein besonderer Akteur in diesem Markt", sagt Janka Oertel in
einer neuen Folge des ZEIT-ONLINE-Digitalpodcasts "Wird das was?". Sie
ist Sinologin und Direktorin für das Asien-Programm am European Council
on Foreign Relations. Sie sieht Belege dafür, dass im Zusammenhang mit
dem chinesischen Hardwarehersteller staatliches Handeln nicht immer von
Unternehmenshandeln zu trennen ist und sagt, es sei "eine Illusion",
dass auf private Unternehmen in China kein staatlicher Einfluss ausgeübt
werde."
Die Folge mit Janka Oertel haben wir vor Weihnachten aufgezeichnet.
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Digital konsumieren, blöd fühlen, aber trotzdem weitershoppen?
Episode 17
Thursday, December 19, 2019 • Duration 57:02
Viele schämen sich, online Geschenke, Essen oder Taxis zu ordern. Und
tun es trotzdem. Das ist rational, verdrängt aber das Problem, sagt der
Philosoph Ludger Heidbrink.
Flugscham ist spätestens seit diesem Jahr ein fester Begriff bei allen,
die peinlich berührt zugeben müssen, dass sie trotz der Klimakrise schon
wieder in den Flieger steigen. Viele Menschen plagt aber auch
Digitalscham: dieses zerknirschte Gefühl, die Weihnachtsgeschenke doch
schon wieder bei Amazon bestellt zu haben, obwohl man doch um die
Berichte über die Arbeitsbedingungen in den Logistikzentren weiß.
Oder aber, weil man erneut Essen, Taxi oder andere Dienstleistungen im
Internet geordert hat – obwohl die damit verbundenen Probleme von
Arbeitnehmerrechten bis zur Nachhaltigkeit auch hier auf der Hand
liegen. Warum aber tun wir es trotzdem? Wie berechtigt sind die
Schamgefühle – und was bringen sie überhaupt?
Wir sind "Virtuosen der Verantwortungsabwehr", sagt Ludger Heidbrink,
Professor für praktische Philosophie an der Universität Kiel. Im
Gespräch mit ZEIT ONLINE seziert er, warum es durchaus rational sein
kann, online einzukaufen, mit welchen Tricks und Verrenkungen wir unser
moralisches Gewissen trotzdem beruhigen und was besser wäre als ein
Boykott digitaler Anbieter.
Digital konsumieren, blöd fühlen und dann trotzdem weitershoppen – dazu
komme es auch, wenn Konsumentinnen und Konsumenten eben nur das Gefühl
der Scham hätten, aber ihre Schuld an den Zuständen und Auswirkungen,
die ihnen da so unangenehm sind, nicht anerkennen würden. Anlass zur
Resignation ist das aber nicht: Heidbrink betont, dass die
Konsumentinnen und Konsumenten gerade im Digitalen stärker Einfluss auf
die Geschäftspraktiken der Unternehmen nehmen können. Eine solche Rolle
als demokratische Konsumentinnen und Konsumenten müsse allerdings noch
gelernt werden.
Sie erreichen uns per Mail unter wirddaswas@zeit.de. Die nächste Folge
erscheint am 16. Januar.
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Wie sehr beeinflusst uns Desinformation wirklich?
Episode 16
Thursday, December 5, 2019 • Duration 44:40
Die Debatte über Fake-News im Netz sei teils hysterisch, sagt
Publizistikprofessor Martin Emmer im Digitalpodcast. Dennoch könnte sie
die Gesellschaft spalten.
Spätestens seit dem amerikanischen Wahlkampf 2016 stehen Fake-News im
Verdacht, Bürgerinnen und Bürger, Meinungen und politische Diskurse zu
beeinflussen. Aber ist das so? Können uns falsche Informationen
manipulieren? Und wo zieht man die Grenze zwischen einer Fake-News und
einer überspitzten Meldung, die aber noch einen wahren Kern enthält?
Welche Rolle spielen Messenger wie WhatsApp oder Signal bei der
Verbreitung von Desinformation? Wie können wir Nutzerinnen und Nutzer
der Fake-News-Falle entkommen? Kann man von jeder und jedem verlangen,
ständig Fakten zu checken?
Martin Emmer ist Professor für Publizistik- und
Kommunikationswissenschaften an der Freien Universität in Berlin und
Gründungsdirektor des vom Bundesforschungsministerium geförderten
Weizenbaum-Instituts für die vernetzte Gesellschaft. Er forscht unter
anderem zu Hass im Netz und zu Propaganda in den sozialen Medien.
Menschen läsen etwas und glaubten es dann einfach – das sei die
klassische Vorstellung von Medienwirkung, sagt Emmer im
ZEIT-ONLINE-Digitalpodcast Wird das was?. Die öffentliche Debatte sei in
dieser Hinsicht sehr hysterisch. Tatsächlich lehnen wir Botschaften
häufig ab, die nicht unserer Meinung entsprechen. Im Digitalpodcast
erklärt Emmer, warum falsche Informationen in Messengern wie WhatsApp
oder Signal ein Problem darstellen, wieso Plattformen nicht das Problem
sind, man ihnen aber trotzdem nicht die Verantwortung überlassen sollte
– und warum er nicht immer zu einem Faktencheck raten würde.
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Was macht die Digitalisierung mit der Liebe?
Episode 15
Thursday, November 21, 2019 • Duration 01:09:39
Dating-Apps wie Tinder, OK Cupid und Grindr haben die Art, wie sich
Menschen kennenlernen können, drastisch verändert. Wandelt sich durch
solche Datingportale aber auch die Art und Weise, wie wir intime
Beziehungen angehen? Wandeln sich gar die Beziehungen selbst? Vermischen
sich gesellschaftliche Schichten stärker? Wird die Liebe durch die
Portale endgültig ökonomisiert – oder war sie das schon immer?
Diese Fragen beantwortet Thorsten Peetz in einer neuen Folge des
Digitalpodcasts. Er ist Soziologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter im
Arbeitsbereich Soziologische Theorie der Universität Bremen. Eines der
Projekte, das er dort leitet, heißt “Intime Bewertungen. Liebe im
Zeitalter von Tinder”. Im Digitalpodcast erklärt Peetz, warum
Onlinedating nicht oberflächlicher als das analoge Kennenlernen ist,
weshalb der Zufall durch die Portale transformiert wird, welches
emanzipatorische Potenzial hinter den Plattformen steckt, wieso die
Ökonomisierung der Liebe kein neues Phänomen ist – und was es mit der
Gründungsgeschichte einer Beziehung macht, wenn man den Lebenspartner
auf dem Klo gewischt hat.
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Was können wir von Science Fiction über die Zukunft lernen?
Episode 14
Thursday, November 7, 2019 • Duration 01:04:58
Welche Rolle spielt Technologie in der Science Fiction? Wie verhalten
sich in dem Genre Literatur und Film zueinander? Und wie genau werden in
der Science Fiction eigentlich Welten und mögliche Zukünfte erfunden?
All diese und ein paar mehr Fragen beantwortet der Schriftsteller,
Sachbuchautor und Feuilletonist Dietmar Dath in der neuen Folge des
Digitalpodcasts „Wird das was?“ von ZEIT ONLINE. Und weil Dath ziemlich
viele Bücher erwähnt, gibt es auf unserer Webseite eine komplette Liste
der Literatur, die in dem Interview auftaucht. Denn es gibt viel zu
lesen, nicht nur, aber vor allem über die Zukunft.
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"Jugendliche wollen mit mir immer den Job tauschen“
Episode 13
Thursday, September 26, 2019 • Duration 52:03
Ja, man könne auch Geld verdienen, indem man Computerspiele spiele. Das
ist ein Satz, den Max Bröcker häufiger sagt, wenn er über seinen Job
spricht. Der 23-Jährige, besser bekannt unter seinem Alias qojqva, ist
professioneller E-Sportler: Er spielt hauptberuflich ein Onlinegame
namens "Dota 2".
Wie sieht der Alltag eines E-Sportlers aus? Wie lange trainiert Bröcker
täglich? Wie oft mit seinen vier Teamkollegen? Warum muss er sich mit
ihnen persönlich treffen, wenn sein Spiel doch online gespielt werden
kann? Wie wichtig ist körperliche Fitness für den E-Sportler? Wie viel
verdient er? Und was hat er gedacht, als sein Mitspieler im größten
Turnier des Jahres vor einigen Wochen einen Fehler machte? In einer
neuen Folge des ZEIT-ONLINE-Digitalpodcasts "Wird das was?" gibt Bröcker
Einblicke in sein Profileben.
Wenn er jüngeren Menschen von seinem Job erzähle, dann wollten die immer
mit ihm tauschen, sagt der E-Sportler. Es gehöre aber mehr dazu, als zu
beschließen, dass man ab morgen professionell spielen wolle. Im
Digitalpodcast gibt Bröcker Tipps, wie man erkennt, ob man selbst das
Zeug zum E-Sportler hat, und erklärt, warum für ihn Pausen von "Dota 2"
so wichtig sind, weshalb ihn in China und den USA viele auf der Straße
erkennen und wieso Teams, die mehrere Saisons zusammen spielen, besser
sind.
Sie erreichen uns per Mail unter wirddaswas@zeit.de. Wir machen eine
kurze Pause, die nächste Episode des Podcasts erscheint am 7. November.
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"Wir können nicht alle Übel der Welt auf Airbnb schieben"
Episode 12
Thursday, September 12, 2019 • Duration 01:17:51
Vor knapp einem Jahrzehnt, im Mai 2010, hat die Publizistin Rachel
Botsman in Sydney einen TED-Vortrag gehalten, in dem sie dafür
plädierte, dass wir Menschen Güter und Dienstleistungen lieber
miteinander teilen sollten, statt sie auf herkömmliche Weise zu kaufen.
Botsman nannte das „collaborative consumption“, kooperativen Konsum, der
nachhaltiger, sozialer und ressourcenschonender sein sollte als das
althergebrachte Modell Shoppen-und-Wegschmeißen. Popularisiert wurde die
durchaus utopische Idee dann unter dem Begriff Sharing Economy, der die
vermeintlich neue Wirtschaftsweise bezeichnet.
Denn so neu sei die auch vor bald zehn Jahren nicht gewesen, sagt der
Konsumhistoriker Frank Trentmann in der neuen Folge des Digitalpodcast
„Wird das was?“ von ZEIT ONLINE: "Schon Höhlenbewohner haben Sachen
geteilt." Die Idee des Teilens, Leihens und Verleihens sei so alt wie
die des Besitzens, so Trentmann, der am Birkbeck College der University
of London Geschichte lehrt. Und vieles von dem, was streng genommen auch
unter den Begriff Sharing Economy falle, würden wir schlicht nicht als
etwas wahrnehmen, das wir miteinander teilen: öffentliche Bibliotheken,
öffentliche Schwimmbäder, den öffentlichen Nahverkehr.
Zum Zeitpunkt von Botsmans Vortrag 2010 existierten die beiden heute
wohl bekanntesten Unternehmen der Sharing Economy, der Mitfahrdienst
Uber und die Unterkunftsvermittlung Airbnb, seit einem Jahr
beziehungsweise zwei Jahren. Und das neueste Leihgerät unserer
"hypermobilen Zeit", wie Trentmann die Gegenwart nennt, war noch nicht
einmal erfunden: der E-Scooter.
Aber ist das Herumfahren auf Leih-Tretrollern nun ernsthaft das, was von
der Utopie der Sharing Economy übrig geblieben ist? Wurde uns nicht mehr
versprochen, haben wir uns nicht selbst mehr davon versprochen? Sind die
Firmen der Sharing Economy wirklich fair zu den Menschen, die für sie
arbeiten? Und wie genau sieht die Zukunft des Konsums eigentlich aus?
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„Algorithmen diskriminieren eher Leute in machtlosen Positionen”
Episode 11
Thursday, August 29, 2019 • Duration 01:17:20
Maschinen entscheiden längst über Menschen. Wie verhindern wir, dass sie
ungerecht urteilen? Regulierung allein helfe kaum, sagt Matthias
Spielkamp von Algorithmwatch.
Zahlreiche Entscheidungen und Einschätzungen werden in unserem Alltag
heute bereits von Algorithmen und künstlicher Intelligenz mitgetroffen:
Sie sind es, die den Newsfeed auf Facebook sortieren, sie sind es aber
auch, die die Plausibilität von Steuererklärungen in Deutschland prüfen
oder Jobbewerber vorsortieren. Das klingt zunächst einmal effizient,
modern und neutral – bis sich zeigt, dass auch Maschinen Menschen
diskriminieren können. Oder eben Entscheidungen treffen sollen, die auch
uns Menschen schwerfallen – etwa beim autonomen Fahren.
Wie aber weist man Diskriminierung nach? Warum treffen Algorithmen so
oft Entscheidungen, die gar nicht so neutral sind, wie viele es von
Computersystemen erwarten würden? Wie kann man diese Maschinen besser
kontrollieren, ihre Entscheidungen im Notfall auch revidieren – und wie
treibt man ihnen die Vorurteile wieder aus?
Staaten, aber auch Firmen arbeiten längst an Antworten auf diese Fragen.
Pauschale Lösungen gebe es nicht, sagt Matthias Spielkamp von der
Nichtregierungsorganisation "Algorithmwatch". Was daran liege, dass die
Computersysteme an so unterschiedlichen Stellen eingesetzt würden und
ganz unterschiedlich funktionierten. Seine Organisation klärt darüber
auf, welche Wirkung Algorithmen haben und wo sie zum Einsatz kommen.
Spielkamp versuchte, mit seinen Kolleginnen und Kollegen besser zu
erforschen, wie die Schufa arbeitet. Und sie berichteten, wie eine
Software in den Niederlanden Sozialbetrüger aufspüren sollte.
Es gehe darum, Softwaresysteme so einzusetzen, dass das Gemeinwohl
gefördert, nicht geschwächt werde, sagt Spielkamp. Doch das sei schwer
umzusetzen – unter anderem, weil eben sektorspezifisch auf die
Algorithmen geschaut werden müsse, statt vermeintlich einfache Lösungen
wie einen Algorithmen-TÜV oder politische Regulierungen zu fordern.
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"So ist für Nutzer klar: Die Position der Dienstmagd hat eine Frau"
Episode 10
Thursday, August 15, 2019 • Duration 01:41:03
Siri, Wetter! Wir reden nicht mit Sprachassistentinnen, wir befehlen.
Das sei deformiertes Sprechen, sagt der Soundexperte Holger Schulze im
Digitalpodcast.
Sie sagen uns das Wetter in Hamburg voraus, verraten uns den Namen der
Hauptstadt von Malaysia oder spielen unsere Lieblingsmusik ab: Digitale
Sprachassistenten sollen unseren Alltag erleichtern. Bis 2021 soll die
Zahl der Geräte mit Sprachsteuerung die der Menschen auf diesem Planeten
übersteigen, prognostiziert die Beratungsfirma Ovum.
Was bedeutet das für uns? Mit dieser Frage beschäftigt sich die neue
Folge des ZEIT-ONLINE-Digitalpodcasts "Wird das was?". Zu Gast ist
Holger Schulze, Kulturwissenschaftler und Professor für
Musikwissenschaft an der Universität in Kopenhagen.
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