Explore every episode of the podcast Wildtierschutz Deutschland
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| Eiterfeld-Ufhausen – nicht tierschutzkonforme Haltung von Füchsen | Behörde bleibt untätig | 21 Oct 2024 | 00:04:15 | |
Genau hingeschaut, haben aufmerksame Bürger, die unhaltbare Zustände in einer Schliefenanlage in Eiterfeld-Ufhausen (Landkreis Fulda) akribisch dokumentiert haben. | |||
| 110 getötete Biber - Strenger Artenschutz und wie man ihn aufweicht | 11 Oct 2024 | 00:04:48 | |
Während des jüngsten Hochwassers an der Oder in Brandenburg sind laut dem Liveblog auf rbb24.de 110 Biber präventiv getötet worden, 70 Tiere im Kreis Märkisch-Oderland und 40 im Kreis Oder-Spree (1). Als Grund wurde die Gefahr angegeben, dass die bei Hochwasser auf den Deichen Schutz suchenden Biber diese durch Graben von Höhlen bzw. Bauen gefährden könnten. | |||
| Niedersachsen: Konstruktive Vorschläge für das Jagdrecht | 08 Oct 2024 | 00:06:08 | |
Es rauscht mal wieder mächtig im Blätterwald der Jäger: Die Grünen in Niedersachsen planen erneut Änderungen im Jagdrecht und greifen teilweise unsere langjährigen Forderungen auf: Die Jagd soll zumindest etwas weniger grausam werden. | |||
| Präventive Tötung streng geschützter Biber an der Oder | 02 Oct 2024 | 00:04:01 | |
In der Presse wurde in den vergangenen Tagen über die Tötung von zahlreichen Bibern zum Schutz von Deichen an der Oder berichtet. Auf der Seite „rbb24.de“ war am 24.09. zu lesen: „Der Landkreis Märkisch-Oderland teilte am Dienstag mit, 25 Biber seien in den vergangenen Tagen „entnommen“ worden. Bisher gemeldete Schadstellen seien aber unproblematisch.“ | |||
| Wie Biber für den Hochwasserschutz arbeiten | 01 Oct 2024 | 00:04:50 | |
Grasfrosch, Erdkröte, Teichmolch und Bergmolch sind recht weit verbreitete und vielerorts noch relativ häufige Amphibienarten. Betrachtet man ihre Laichgewässer, so fällt auf, dass es sich meistens um von Menschen angelegte Tümpel und Teiche handelt. Diese Arten und viele andere Bewohner von Gewässern und Feuchtgebieten scheinen auf den gestaltenden Menschen angewiesen zu sein. | |||
| Baujagd: Brisantes aus dem Umweltministerium Rheinland-Pfalz | 30 Sep 2024 | 00:03:08 | |
In unserem offenen Brief an die rheinland-pfälzische Umweltministerin Katrin Eder vom 28. August 2024 konfrontieren wir sie mit ihrer 180-Grad-Wende hinsichtlich der Baujagd, die die Ministerin nun wieder erlauben will. | |||
| EU: Schutzstatus des Wolfes soll herabgestuft werden | 27 Sep 2024 | 00:02:50 | |
Die Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten hat sich heute für die Herabstufung des Schutzstatus des Wolfes ausgesprochen. Dabei gibt es einen breiten Konsens in der Wissenschaft, dass nicht-letale Methoden zur Verringerung von Nutztierübergriffen durch Wölfe und andere große Beutegreifer nicht nur effektiver, sondern aus ökologischen, rechtlichen und wildtierpolitischen Gründen vertretbarer und gesellschaftlich tolerierter sind als letale Methoden.“ | |||
| Erneute Katastrophe für Wildtiere durch ASP-Zäune im Nationalpark Unteres Odertal absehbar | 26 Sep 2024 | 00:04:15 | |
Es erscheint wie ein grausames Déjà-vu: Nachdem erstmals im Jahre 2022 durch wenig durchdachte Projektierung der ASP-Schutzzäune im Nationalpark Unteres Odertal viele Wildtiere qualvoll zu Tode gekommen sind, steht in diesen Tagen eine ähnliche Katastrophe bevor. Rehe, Rotwild, Wildschweine und zahlreiche andere Tiere sterben langsam an Entkräftung, nachdem sie keinen Ausweg aus den Zäunen finden konnten oder verhedderten sich bei Versuchen, den Zaun zu überwinden. | |||
| Ist der Naturpark Neckartal-Odenwald die Marionette von Bauern- und Jagdlobbyisten? | 19 Sep 2024 | 00:06:36 | |
Es könnte so schön sein: In einem Naturpark sollen sich Tiere und Menschen gleichermaßen erholen. Vor allem sollen die natürlichen Lebensräume für Flora und Fauna bewahrt und verbessert werden. So steht es zumindest unter „§ 3 Zweck“ in der Verordnung über den Naturpark. Der Naturpark als teilweise steuerfinanzierter Verein hat die Aufgabe, die Ziele aus dieser Verordnung umzusetzen. Während auf dem Papier der Erhalt und die Verbesserung der natürlichen Lebensräume eine hohe Priorität haben, sieht die Realität oft anders aus. Es gibt zahlreiche Berichte und Beobachtungen, die auf Konflikte zwischen Naturschutzinteressen und anderen Interessen hinweisen. | |||
| Nicht tierschutzkonforme Wildschweinfallen im Vogtland in Sachsen | 13 Sep 2024 | 00:03:52 | |
Auch außerhalb von Restriktionsgebieten zur Afrikanischen Schweinepest (ASP) geht man in Sachsen weiter radikal und rücksichtslos gegen Wildschweine vor. War es bereits zuvor möglich Wildschweinen mittels einer „Rund-um-die-Uhr-Bejagung“ mit Hilfe von Scheinwerfern und von Nachtzieltechnik und ohne jegliche Schonzeiten nachzustellen, sind inzwischen auch Fangmethoden im Einsatz, die weder als weidgerecht noch als tierschutzkonform bezeichnet werden können. Selbst der präventive Totalabschuss von Wildschweinen wurde in Sachsen schon gefordert und scheint nach wie vor das Ziel zum Beispiel in Forstbetrieben des Staatlichen Betriebs Sachsenforst (SBS) zu sein.
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| Der Biber von Borken - kein(e) Partner(in) in Sicht | 10 Sep 2024 | 00:05:34 | |
Am Niederrhein ist der Biber inzwischen fest etabliert. Er besiedelt die meisten Altarme und Kiesbaggerseen längs des Rheins, sowie einige seiner Nebenflüsse. An der Lippe, die in Wesel in den Rhein mündet, kommt er verbreitet vor und er hat es auch in die Ruhr geschafft. Ganz anders sieht es bisher unmittelbar nordöstlich angrenzend im Kreis Borken aus: Seit 2009 lebt hier genau ein einziger Biber an dem Flüsschen Bocholter Aa. Wir berichteten im vergangenen Jahr bereits über ihn: | |||
| Jägersprache, Teil 1: Viele schöne Worte für den Tod | 09 Sep 2024 | 00:02:16 | |
Viele schöne Worte machen es nicht besser: Fuchsjagd ist tierschutzrelevant und ökologisch überflüssig. Geben Sie dem Fuchs Ihre Stimme. | |||
| Unhaltbare Zustände in der Schliefenanlage Ufhausen in Nordhessen | 18 Aug 2024 | 00:04:57 | |
Tierquälerei hat auch im Landkreis Fulda einen Namen: Deutscher Jagdterrierclub AG Kuppenrhön. Ein viel zu kleiner Zwinger mit einem Boden aus verdreckten Holzhackschnitzeln, ohne Beschäftigungs- und Spielmöglichkeiten und nur zwei kleinen hohlen Baumstammstücken als Versteck, zwei verängstigte Füchse mit stumpfem Fell, überall liegt dünner breiiger Kot – die Zustände in der im Namen des Jagdterrierclubs betriebenen Schliefenanlage in Eiterfeld-Ufhausen im Landkreis Fulda (Hessen) könnten kaum schlimmer sein. | |||
| Ran Fuchs - Fotoausstellung Augsburg | 09 Aug 2024 | 00:03:38 | |
Die Welt ist voller Talente in allen denkbaren Bereichen. Doch im Gegensatz zu anderen Bereichen, in denen qualifizierte Menschen ihr Talent nutzen können, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten oder sich zumindest mit einem Job zufrieden zu geben, bleibt die Kunst die Ausnahme. | |||
| Füchse – Spiegel unseres Naturverständnisses | 08 Aug 2024 | 00:05:34 | |
„Fuchsjagd beenden! Dieses Hobby schafft Leid und keinen Artenschutz“ ist mit einigem Abstand auf Platz 1 der diesjährigen Themenwahl bei Abstimmung21 gekommen. Das Thema führte und führt weiterhin zu hitzigen Diskussionen: Es gäbe doch viel wichtigere Themen auf dieser Welt, oder: Wie ist es möglich, dass ein solches Randthema auf den ersten Platz gelangt? | |||
| Wo der Fuchs noch Fuchs sein darf – Dünenlandschaft bei Amsterdam | 07 Aug 2024 | 00:06:36 | |
Wenn unsere Energiereserven einmal aufgebraucht sind, wird aufgetankt. Eine unserer „Tankstellen“ liegt in den Niederlanden, genau gesagt im Naturschutzgebiet „Amsterdamse Waterleidingduinen“ südlich von Zandvoort. Für uns ist die atemberaubend schöne Dünenlandschaft eine einzigartige Welt, in die wir nur allzu gern eintauchen. Sie ist auch die Fuchswelt, die uns bisher leider verborgen blieb. Hier lassen sich die Tiere ungestört beobachten, an kaum einem anderen Ort kommt man ihnen so nahe und wird überrascht vom Repertoire füchsischer Eigenschaften wie Neugier, Vorsicht, Mut, Schläue und Verspieltheit. Erst wenn der zweibeinige Spitzenprädator fehlt, erfasst man die Komplexität dieser Tiere. | |||
| Im Spielzimmer der Füchse: Dünenlandschaft bei Amsterdam | 06 Aug 2024 | 00:05:51 | |
„Willkommen im Spielzimmer der Füchse“, das große Banner mit niederländischer Aufschrift weckt unsere Vorfreude auf die vor uns liegenden Stunden im jagdfreien Naturschutzgebiet. Die Amsterdamse Waterleidingduinen beherbergen eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren. Die Sanddünen filtern Regenwasser und sind seit dem 19. Jahrhundert die Quelle für das Trinkwasser der Stadt Amsterdam. Etwa ebenso lang werden dort Füchse gesichtet. Sie sind an die Anwesenheit von Menschen gewöhnt und wurden bzw. werden dort nicht gejagt. | |||
| Schließung von Schliefenanlagen – Erfolg durch Dokumentation | 24 Jul 2024 | 00:03:27 | |
In Nordrhein-Westfalen wurde jüngst eine Schliefenanlage geschlossen und die beiden dort für das Jagdhundetraining benutzten Füchse in eine artgerechte Haltung überführt. Ausschlaggebend für den Erfolg waren die Beobachtung und die Dokumentation von Verhaltensauffälligkeiten der Füchse. Videos und Fotos belegten die Bewegungsstereotypien, die belastbare Nachweise für erhebliches Leiden waren. Insbesondere Videos der im Kreis rennenden und hechelnden Füchse zwangen das zuständige Veterinäramt zum Handeln: Beide Füchse wurden umgehend in eine artgerechte Haltung gebracht. Die Fläche ihres neuen Lebensraums beträgt etwa 600 qm und ist abwechslungsreich strukturiert. Todesangst, Stress und bestenfalls auch körperliche Leiden gehören für sie der Vergangenheit an. | |||
| Todesfrühling – aus dem Leben einer Füchsin | 18 Jul 2024 | 00:05:13 | |
Ständig balancierte sie auf dem schmalen Grat zwischen Vorsicht und Tod. Wie nah der Tod Seite an Seite mit ihr ging, bekam sie in einer klaren Vollmondnacht im Februar zu spüren. Ihr Partner kürzte über die mondhelle Waldwiese ab, während sie den längeren Weg entlang des Saumes im Schatten der Kiefern wählte. Niemals vergisst sie den Knall des Gewehrs, der sein Leben beendete. Sie ging niemals im winterlichen Mondschein über ein offenes Feld. | |||
| Sperbersommer – aus dem Familienleben der kleinen, schnellen Jäger | 17 Jul 2024 | 00:05:09 | |
Ein kleiner schlanker Greifvogel saß auf der Regenrinne des Hauses gegenüber auf der anderen Straßenseite, größer als eine Amsel, aber kleiner als eine Taube. Seine Unterseite war rotbraun quergebändert, seine Oberseite einfarbig blaugrau. Besonders eindrucksvoll waren seine großen rubinroten Augen, die aufmerksam die Umgebung musterten. Es war ein Sperbermännchen, die Augenfarbe ließ auf ein hohes Alter schließen – ein erfahrener Jäger. | |||
| Rheinland-Pfalz duldet weiterhin die Tierquälerei bei der Jagd am Fuchsbau – Jagdlobby setzt sich durch | 12 Jul 2024 | 00:04:19 | |
Kein Rückgrat in Sachen Tierschutz zeigt die grüne Landesumweltministerin Katrin Eder. Auf Druck des Landesjagdverbands Rheinland-Pfalz soll die nachgewiesen tierquälerische Baujagd weiterhin erlaubt sein. Dabei wurde ein Verbot der Baujagd (zumindest im Naturbau) im Regierungsentwurf zum neuen Landesjagdgesetz noch mit der erheblichen Verletzungsgefahr des beteiligten Hundes, dem gelegentlich erforderlichen Zerstören jahrzehntealter Fuchs- und Dachsbaue und dem Risiko, den Hund bei der Baujagd zu verlieren, begründet. | |||
| Wie und wo der Biber lebt ... | 11 Jul 2024 | 00:07:43 | |
Biber leben an bzw. in Binnengewässern aller Art, sowohl an Fließgewässern vom kleinen Bach bis zum großen Fluss als auch an Teichen und Seen. Zu kleine Bäche und Gräben vergrößert er aktiv durch den Bau von Dämmen. Wichtig für sein Vorkommen ist vor allem genügend Winternahrung in Form von ufernahen Weiden, Pappeln und anderen Gehölzen mit nahrhafter Rinde. Um an die junge Rinde und junge Triebspitzen zu gelangen, werden die Bäume durch den Biber gefällt. Da Biber sich nur ungern weit abseits der Gewässer aufhalten, sollte die Nahrung in höchstens 20 bis 30 m Entfernung zum Ufer verfügbar sein. | |||
| Woran erkennt man den Biber - und wie unterscheidet er sich von der Nutria? | 10 Jul 2024 | 00:05:07 | |
Der Biber ist das größte Nagetier Europas, mit bis zu 30 kg Körpergewicht ist er wesentlich schwerer als ein Reh. Er hat eine massige gedrungene Gestalt mit dickem Kopf und sehr kurzen Beinen. Sein charakteristischer Schwanz ist breit und platt, er wird deshalb auch als „Kelle“ bezeichnet. | |||
| Wer spinnt hier eigentlich? | 09 Jul 2024 | 00:02:48 | |
Wer spinnt hier denn rum? Keine Angst vor Thekla und Co: Die achtbeinigen Spider hierzulande sind völlig harmlos. Viele Zeitgenossen haben eine panische, mitunter sogar krankhafte Angst vor Spinnen. Die gefährliche, bissige Hauswinkelspinne erobere die Wohnungen, heißt es immer wieder. Bis zu zehn Zentimeter groß könnten diese Monster werden. Ein Albtraum auf acht schnellen Beinen. Rette sich wer kann! Was ist dran an diesen und ähnlichen Horrormeldungen? So gut wie gar nix. | |||
| Die Lippe ist der Biberfluss am Rand des Ruhrgebiets | 08 Jul 2024 | 00:05:36 | |
Sonntagabend, die Schnellstraße am Rand des Ruhrgebiets war angenehm leer. Ich bog in eine kleinere Seitenstraße und verließ auch diese bald, um in ein enges Sträßchen zu fahren, das in den tiefen Waldschatten hineinführte. Dort stellte ich den Wagen am ausgefahrenen Wegrand ab, wo häufig Angler parkten. Von hier aus war es noch ein kleiner Fußweg zum Ziel. Die recht kühle Luft des wolkenverhangenen Sommerabends war erfüllt vom Duft des feuchten Waldes, nichts deutete hier auf die Nähe der Großstädte hin. Ein schmaler Waldweg, dann ein Trampelpfad die glitschige Böschung hinab und ich fand mich in einer anderen Welt. | |||
| „Fuchsjagd beenden“ auf dem Stimmzettel zur Volksabstimmung | 05 Jul 2024 | 00:08:03 | |
„Fuchsjagd beenden! Dieses Hobby schafft Leid und keinen Artenschutz.“ So lautet der volle Titel des Vorschlags von Wildtierschutz Deutschland, der im Herbst auf dem Wahlzettel der dritten bundesweiten Volksabstimmung stehen wird. In der Vorauswahl von ursprünglich 171 Vorschlägen erreichte das Tier- und Naturschutzthema den Platz 1. In den letzten Jahren haben sich über 344.000 Menschen an der von der Initiative Abstimmung21 e.V. organisierten Volksabstimmung beteiligt. | |||
| Rehkitz lebendig verstümmelt - Verfahren eingestellt | 03 Jul 2024 | 00:04:30 | |
Es war Ende Mai 2021 als unserem Zeuge am Waldrand von Pfaffenwiesbach (Ortsteil von Wehrheim/Hessen) ein weibliches Reh auffiel, das aufgescheucht durch einen mähenden Traktor von der Wiese flüchtete. Unverzüglich wandte sich der Zeuge an den Landmaschinenfahrer, um ihn darauf hinzuweisen, dass aufgrund seiner Beobachtung sich sehr wahrscheinlich noch ein Rehkitz im zu mähenden Bereich befände. Auf die Frage hin, ob die Wiese vor dem Mähen abgesucht wurde, erhielt der Zeuge die Antwort, „dass die Wehrheimer das schon gemacht hätten, dass es nicht nötig sei und dass er außerdem langsam fahre“, dann mähte er weiter. | |||
| Über den Wolf im Ökosystem - Teil II | 30 Jun 2024 | 00:06:15 | |
Dass viele Weidetierhalter den Wolf nicht mögen, ist menschlich verständlich, denn er macht ihnen beim Bau von Zäunen, deren Verstärkung zur Wolfsabwehr und deren Unterhalt mehr Arbeit. Die Behauptung, der Wolf überwinde jeden Zaun, entspringt vor allem der chronischen Arbeitsüberlastung der Weidetierhalter. Denn wenn es eh nichts nutzt, muss man ja nichts machen. Dass das im Übrigen nicht stimmt, haben Peter Schütte in Niedersachsen und Swen Keller in Sachsen-Anhalt zweifelsfrei nachgewiesen. | |||
| Blutige Felder in Niederbayern - Mähen ohne Absuche | 27 Jun 2024 | 00:02:55 | |
Beim niederbayerischen Dingolfing, einer Kreisstadt südlich von Regensburg zwischen Landshut und Deggendorf gelegen, sind die Felder eines Biogasunternehmers blutrot. Ein dortiger Biogasunternehmer hinterlässt offenbar regelmäßig ein Blutbad auf den von ihm bearbeiteten Flächen, wie heute Wildes Bayern berichtet. So sollen Mitarbeiter des Unternehmers immer wieder Wiesen und Felder abmähen, ohne vorher eine Suche nach Rehkitzen oder Schutzmaßnahmen für Jungwild und alle Tiere, die nicht schnell genüg flüchten können, zu veranlassen. | |||
| Mit dem Segen der Kirche - Pfarrerin Dr. Anna Scholz spricht zu den Jägern | 26 Jun 2024 | 00:09:21 | |
Anlässlich des Bundesjägertags in Mainz sprach am 21. Juni die Pfarrerin der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau, Dr. Anna Scholz, selber Jägerin, n der Christuskirche in Mainz. In der Vorankündigung des Deutschen Jagdverband hieß es: "Schöpfung bewahren – darum geht es auch bei der Hubertusmesse in der Christuskirche Mainz ... Pfarrerin Dr. Anna Elisabeth Scholz wird unter anderem auf die große Verantwortung von Jägerinnen und Jäger für den Erhalt der Biodiversität und des ökologischen Gleichgewichts eingehen." Dr. Martin Steverding und Lovis Kauertz, Mitglieder des Vorstands von Wildtierschutz Deutschland hatten im Vorfeld folgende Korrespondenz mit der jagenden Pfarrerin, die wir nachfolgend unkommentiert weitergeben. | |||
| Afrikanische Schweinepest (ASP) in Hessen | 24 Jun 2024 | 00:04:57 | |
Es gibt keinen einzigen Beleg dafür, dass die Afrikanische Schweinepest jemals von Wild- auf Hausschweine übertragen wurde. Vielmehr gibt es einiges, das gegen diesen Übertragungsweg spricht, allein schon die Tatsache, dass Wildschweine dem in hermetisch abgeriegelten Ställen lebenden „Nutztier“ Schwein praktisch niemals nahekommen. | |||
| Über den Wolf im Ökosystem | 17 Jun 2024 | 00:06:54 | |
Es heißt, nirgends wird so viel gelogen wie vor Wahlen, im Krieg und nach der Jagd. Wer das sagte, kannte noch nicht die polemischen Polit-Scharmützel um die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland. Dabei sollten wir uns bei dem Thema, ähnlich wie beim Klimawandel, einfach an die Wissenschaftler und die von ihnen belegten Fakten halten. Zu dem im Titel angesprochenen Thema gibt es einiges zu sagen. | |||
| 200 Meter Todeskampf: Fuchs lebendig in Totschlagfalle | 15 Jun 2024 | 00:05:42 | |
Die Bügel der Schwanenhals-Falle um den Hals zugeschlagen, kämpft sich der Fuchs über unglaubliche 200 Meter, bis ihn der Tod in einer Grundstückseinfahrt von diesen unvorstellbaren Qualen erlöst. Der Todeskampf muss unerträglich lange, wahrscheinlich Stunden, gedauert haben. Das Tier schleppte sich mit der kiloschweren Falle über diese Strecke durch hohes Gras. Wie viel Kraft hat der Fuchs im Angesicht des Todes mobilisiert. Bis zum letzten Atemzug hat er alles gegeben, er wollte unbedingt leben. | |||
| Das System Baujagd: Auch hier geht es um Geld | 14 Jun 2024 | 00:05:09 | |
Baujagd ist extrem brutal. Bestenfalls jagen Hunde den Fuchs aus dem Bau, der von den draußen wartenden Jägern bei seinem Fluchtversuch erschossen wird - bestenfalls. Es kommt aber ebenso vor, dass die Füchsin im Bau bereits Junge geboren hat, die sie mit ihrem Leben verteidigt. Es gibt einen blutigen Kampf auf Leben und Tod, bis die Jäger den Bau aufgraben. Der schwer verletzte Fuchs – falls nicht bereits tot – bekommt mit dem Revolver eine Kugel in den Kopf oder mit dem Spaten einen Schlag ins Genick. Die Welpen werden aus dem Geburtskessel geholt und totgeschlagen. Der schwer verletzte Hund wird mit den eigens dafür mitgebrachten Utensilien notdürftig zusammengeflickt und danach zur Tierklinik transportiert. Stolz wird der Besitzer später die Narben seines Tötungsgehilfen präsentieren. | |||
| Gefühls- und Gedankenwelten und kognitive Fähigkeiten von Füchsen und anderen Tieren | 04 Jun 2024 | 00:08:22 | |
„Einer von uns - Tiere fühlen, denken, träumen viel tiefer als wir je ahnten. Es ist Zeit, ihnen auf Augenhöhe zu begegnen“, heißt die Titelstory von März 2024 des Geo-Magazins und verweist auf einen sehr umfassenden und gut recherchierten Bericht von Fred Langer. | |||
| Im Angesicht des Todes: Das Leben einer Füchsin | 27 May 2024 | 00:06:21 | |
Intelligenz und Vorsicht ermöglichten ihr - unserer namenlosen Heldin - einige Jahre in einer überaus feindlichen Welt zu leben. Als Fuchs war ihr die Intelligenz angeboren und auch Vorsicht zählt zum Naturell ihrer Spezies. Die Vorsicht hatte ihre Mutter ihr aber ganz besonders beigebracht. Ihren Vater hat die Füchsin nie kennengelernt, er wurde bereits vor ihrer Geburt erschossen. Es geschah in einer mondhellen Februarnacht im Rahmen sogenannter Fuchswochen. | |||
| Der Mittagsfuchs – Besuch in der Dünenlandschaft bei Amsterdam | 26 May 2024 | 00:04:59 | |
Die Dünenlandschaft flimmert in der warmen Mittagssonne. Ein etwas zerzaust wirkender erwachsener Fuchsrüde trottet hechelnd über eine eingezäunte karge Wiese. Vor dem hohen Gitterzaun wartet eine ganze Meute von Naturfotografen, ein Teleobjektiv länger als das andere. Der Fuchs hält genau auf die Gruppe zu. Die Objektive drücken an das Gitter, die Kameras laufen heiß. Völlig ungeachtet der Personen steckt der Fuchs zuerst seinen Kopf durch den Zaun und zieht den restlichen Körper durch die enge Masche, um dann weiter mit sehr gemächlichem Tempo mitten durch die Fotografengruppe hindurchzugehen. Stoisch bummelt er weiter über die sandigen Wiesen, die ihm folgenden Naturpaparazzi scheinen ihn überhaupt nicht zu interessieren. | |||
| In guter Nachbarschaft mit Rabenkrähen | 25 May 2024 | 00:03:38 | |
Rabenkrähen sind Vögel, die in der Regel respektvollen Abstand zu Menschen halten – außer sie wurden angefüttert. Ab etwa Mitte Mai können sie jedoch für einige Wochen durch außergewöhnliches Verhalten auffallen. Mitunter setzen sie zu Attacken an, die auf den ersten Blick grundlos erscheinen und somit für uns nicht nachvollziehbar sind. Leider kommt es immer wieder vor, dass Medien oder andere Interessengruppen diese Gelegenheiten nutzen, um Panikmache zu betreiben. Sie bringen dann gerne Alfred Hitchcocks Thriller „Die Vögel“ ins Spiel und vermitteln damit ein völlig falsches Bild, das die Tiere in ein schlechtes Licht rückt, unnötig Ängste schürt und den Ruf von Krähen weiter schädigt. | |||
| Proteste gegen die Schliefenanlage in Augustusburg | 24 May 2024 | 00:04:00 | |
Am 27. April und am 4. Mai 2024 versammelten sich Mitglieder der Initiative für Wildtierschutz Sachsen in Augustusburg (bei Chemnitz), um gegen die Schliefenanlage vor Ort zu protestieren. In der Anlage werden Füchse dauerhaft gefangen gehalten und immer wieder in Todesangst versetzt, wenn Jagdhunde im Tunnelsystem der Schliefenanlage für die tierschutzwidrige Jagd am Fuchsbau gedrillt werden. In der Anlage werden überwiegend Terrier- und Teckelrassen in künstlichen Gängen auf das Aufspüren, Stellen und Verbellen der Füchse abgerichtet. | |||
| Fuchs Zorro in der Schliefenanlage Westmünsterland: Blick der Angst | 23 May 2024 | 00:03:47 | |
Der Schliefenfuchs Zorro hat sich so tief, wie es in seinem Gefängnis eben möglich ist, verkrochen. Zwischen dem mit Efeu bewachsenen Käfiggitter und einem Holzhaufen drückt er sich in die kleinste verfügbare Ecke und starrt uns mit dem Blick der Angst an. | |||
| Wildtierhilfe Moers gibt nach Behördenwillkür auf | 22 May 2024 | 00:04:47 | |
Behördenwillkür im Kreis Wesel ... und in vielen weiteren deutschen Amtsstuben. Privat geführten und finanzierten Wildtierhilfen wird in vielen deutschen Städten das Leben schwer gemacht. Es werden unmögliche Auflagen erteilt und wie aktuell im Kreis Wesel sogar mit Nötigung gearbeitet. Voraussetzung für einen Weiterbetrieb sei die Bereitschaft der Wildtierstation, sich mit der Jägerschaft an einen Tisch zu setzen. Die sind aber gar nicht verfahrensbeteiligt. Drohbriefe vermutlich aus dem Kreis der Jägerschaft haben dann das Fass zu überlaufen gebracht. Die Wildtierhilfe Moers im Kreis Wesel schließt die Pforten. | |||
| Schutzstatus des Wolfes beibehalten - Appell an Bundesumweltministerin Steffi Lemke | 21 May 2024 | 00:06:24 | |
Auf EU-Ebene setzen sich 270 Tier- und Naturschutzorganisationen für den Erhalt des aktuellen Schutzes von Wölfen ein. Eine Lockerung des Schutzes und damit der Weg zu einem wie auch immer gearteten Bestandsmanagement kommt zwar den einseitigen Forderungen von Landnutzergruppen entgegen, ist aber – wie etliche Studien und auch die Praxis zeigen – nicht zielführend. Weder sinken dadurch die Risszahlen, noch geht die Anzahl illegaler Wolfstötungen zurück. Die wirksamste Lösung für ein Miteinander mit dem Wolf ist ein Bestandsmanagement allein durch das Revierverhalten residenter Wölfe, gepaart mit flächendeckendem Herdenschutz. | |||
| Initiative Wildtierschutz Sachsen gegründet | 17 May 2024 | 00:03:34 | |
Verschiedene Menschen aus Sachsen hatten sich erstmals bereits im Februar zusammengefunden, um sich darüber auszutauschen, was sie für Wildtiere und gegen die zunehmenden Auswüchse der Jagd tun können. Bei einem nächsten Treffen im März wurde dann schließlich die "Initiative Wildtierschutz Sachsen" gegründet. | |||
| SPD lehnt nicht tierschutzkonforme Bau- und Fallenjagd ab | Klares Statement auch zum Wolf | 16 May 2024 | 00:04:04 | |
Endlich traut sich eine regierende Bundespartei klar zu sagen, dass sie sich von nicht tierschutzkonformen Jagdmethoden distanziert. Gemäß einem aktuellen Statement der SPD gegenüber dem Deutschen Jagdverband, sind Bau- und Fallenjagd aus Tierschutzgründen grundsätzlich abzulehnen. Wildtierschutz Deutschland und andere Tierschutzverbände fordern seit vielen Jahren das Verbot tierschutzwidriger Jagdmethoden. | |||
| Olivia und Ole – warum Füchse ein Recht auf Freiheit haben | 15 May 2024 | 00:04:13 | |
Olivia und Ole leben in einem Zwinger auf dem Gelände eines Teckelclubs, der sich nicht wie gewohnt außerhalb, sondern in einer kleinen Siedlung befindet. Der Hundeclub liegt an einer gut befahrenen Straße, vom Acker aus kann man problemlos ins Gefängnis der beiden Leidensgenossen blicken.
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| Im Mai am Fuchsbau: Überwältigendes Erlebnis, nicht nur für die Fuchswelpen | 14 May 2024 | 00:04:16 | |
Für uns Fuchsfreunde ist nun die schönste Zeit des Jahres. Jetzt kommen die Fuchswelpen aus ihrem Bau und wagen die ersten unsicheren Schritte hinaus in die große weite Welt. Ihre feinen sensiblen Fuchsnasen erschnüffeln einen wahren Geruchskosmos, den wir mit unseren eingeschränkten Riechkolben-Fähigkeiten gar nicht in der Lage sind wahrzunehmen. Mit ihren beweglichen Superohren hören sie jedes noch so feine Geräusch, lange bevor wir überhaupt etwas bemerken. Wie gerne wären wir einmal Füchse. Wir stellen es uns atemberaubend vor, die Welt einmal auf füchsische Weise zu betrachten. Sie wäre um ein Vielfaches intensiver, zumindest was Gerüche und Geräusche angeht. | |||
| Baujagd und Schliefenanlagen halten rechtlicher Überprüfung nicht stand (Teil 1) | 13 May 2024 | 00:16:34 | |
Eine der wohl meist kritisierten Jagdmethoden ist die Baujagd, bei der vor allen Dingen Fuchs und Dachs mit der Hilfe von Teckeln oder Terriern am Bau bejagt werden. Tierschutzrelevant ist die Baujagd selbst und im Rahmen der Baujagd das Training und die Prüfung der Eignung entsprechender Hunde in sogenannten Schliefenanlagen (auch Schliefanlagen) sowie die nicht artgerechte Unterbringung von Füchsen, die oft der Natur entnommen werden. | |||
| Übungsfuchs Ronja leidet in der Schliefenanlage bei Hanau | 07 May 2024 | 00:05:35 | |
Ronja liegt auf einem erhöhtem Liegebrett und träumt mit offenen Augen von einer verlorenen Zeit. Sie träumt von ihren Geschwistern ... und von der Freiheit. Sie träumt von der Wärme und Geborgenheit, welche sie als junger Welpe spürte. Was ist passiert, wo ist ihre Mutter, wo sind ihre Geschwister, wo ist sie jetzt, warum ist sie eingesperrt hinter dicken Gitterstäben? | |||
| Wildtierstation schließen... oder retten! | 29 Apr 2024 | 00:03:05 | |
Seit 13 Jahren konnten Ilka und David in der Wildtierstation Hünfelden – unweit von Limburg (Hessen) – tausenden Wildtieren eine zweite Chance geben: Eichhörnchen und Feldhasen, Füchsen und Dachsen, Schwalben und Eulen, Wildkatzen und Rehkitzen. Doch jetzt stehen sie vor der Entscheidung, die Station für immer zu schließen oder eben eine andere Lösung zu finden. Die helfenden Hände der Eltern sind einfach nicht mehr so stark, dass sie einen Großteil der Rundumpflege stemmen können. Für externe Helfende ist die Station nicht ausgestattet. | |||
| Schliefenfuchs Zorro: Stereotypien deuten auf erhebliches Leid hin | 28 Apr 2024 | 00:05:03 | |
Zorro teilt sich das Gehege mit Vossy in einer Schliefenanlage im Westmünsterland nahe der niederländischen Grenze. Seit knapp zwei Jahren ist er in dem rund 40 m² großen Zwinger eingesperrt. Dort hält er sich so gut versteckt, dass wir ihn erst fünf Monate später als seine Mitgefangene, die Füchsin Vossy, entdeckten. Es war reiner Zufall, als sich hinter Vossys Ohren ein weiteres Paar Ohren abzeichnete. Wie immer lag Vossy auf dem Holzstück und dahinter hatte sich Zorro verkrochen. Zu lange blieb er unbemerkt, entdeckt haben wir ihn am Heiligen Abend 2022. Wir waren erstmal froh, dass die beiden Füchse sich hatten, und die Vorstellung, dass sie an Weihnachten nicht einsam waren, zauberte uns wenigstens an diesem Tag ein Lächeln ins Gesicht. | |||