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Explore every episode of the podcast Wie war das damals?

Dive into the complete episode list for Wie war das damals?. Each episode is cataloged with detailed descriptions, making it easy to find and explore specific topics. Keep track of all episodes from your favorite podcast and never miss a moment of insightful content.

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TitlePub. DateDuration
Jürgen Kohler, wie war das damals?03 Feb 202502:14:15

„Den Champions-League-Titel hat der BVB meiner Frau zu verdanken.“ Die ganze, traurige Geschichte und warum im Mai 1997 nur Trainer Ottmar Hitzfeld eingeweiht war, erzählt „Fußballgott“ Jürgen Kohler im neuen Legenden-Podcast des Deutschen Fußballmuseums („Wie war das damals?“). Die Erstausgabe mit den Hosts Pit Gottschalk und Christian Pfennig ist ab sofort auf allen gängigen Podcast-Plattformen abrufbar.

Der Podcast „Wie war das damals?“ erscheint ab sofort monatlich und erzählt jedes Mal die Lebensgeschichte einer deutschen Fußball-Legende.

Hier Aussagen von Jürgen Kohler im Wortlaut:

„Meine Mutter musste vier Kinder großziehen. Mein Vater ist vor meiner Geburt gestorben, mit 36 Jahren. Das war eine harte Zeit, vor allem für meine Mutter. Sie musste viel arbeiten, um alle Münder zu stopfen. Natürlich war ich da auch das eine oder andere Mal auf dem Feld, habe mitgearbeitet und dafür zehn oder zwanzig Pfennig für einen halben Tag bekommen. Das war also nicht so ertragreich, dafür habe ich mir aber immer mal ein paar Kartoffeln oder Trauben mitgenommen.“

„Bei der Fußball-WM 1974 hatten wir zuhause noch keinen eigenen Fernseher. Da habe ich gesagt: Wenn ich hier nicht als Zuschauer dabei sein kann, dann halt bei einer der nächsten Weltmeisterschaften als Spieler. Der Fußball hat mir viel gegeben, vor allem sozialen Rückhalt und Kontakte.“

„Ich bin heute noch ein Kotzbrocken. Weil ich direkt bin, meine eigene Meinung habe und ehrlich zu den Leuten bin. Viele können damit nicht umgehen oder haben nicht mehr gelernt, damit umzugehen. Das ist ein großes Problem, auch insgesamt in der heutigen Gesellschaft.“

„Als ich zu Bayern kam, saß ich abends beim Essen mal ganz alleine mit Uli Hoeneß. Da fragte er mich: Und, hast Du Dich gefreut über den zweiten Platz mit dem 1. FC Köln? Da habe ich gesagt: Ja, schon. Und dann hat er gesagt: Aber der zweite Platz ist doch der erste Verliererplatz. Da hat’s bei mir Klick gemacht.“

„Nein, ich bin wegen des Geldes nach Italien gegangen – nicht wegen der schönen Sprache. Ab da war ich Einkommensmillionär.“

„Marcello Lippi war als Gesamtpaket der beste Trainer von allen. Ich hatte nur ein Problem: Für mich war bei ihm das Training härter als das Spiel.“

„Andy Möller ist an allem schuld. Wir hatten in Turin nebeneinander gewohnt, eines Tages rief er an und sagte: Jürgen, wir suchen beim BVB einen Innenverteidiger – wäre das nichts für Dich?“

„Den Fußballgott habe ich meiner Frau zu verdanken. Sie hat in der Nacht der Fehlgeburt gesagt: Bist Du verrückt, hierbleiben zu wollen, Du musst doch zum Spiel hin.“

„Dass Borussia Dortmund die Champions League gewonnen hat, haben die meiner Frau zu verdanken.“

„Fußballgott hin oder her: Es gibt nur einen Gott da oben – und der hat es in dem Spiel in Manchester sehr, sehr gut mit mir gemeint und hat mir und meiner Frau die Stärke gegeben, diese Thematik zu verarbeiten.“

„Du kannst immer viel erzählen, aber du kannst die Leute nicht bescheißen. Im Ruhrpott haben die Menschen ein sehr gutes Feingefühl dafür, wie eine Person tickt.“

„Meine Auszeichnung Fußballer des Jahres 1997 war die Krönung für die ganze Mannschaft – aber eigentlich hätte ich sie schon viel früher verdient.“

„Nach meiner Roten Karte im UEFA-Pokal-Finale 2002 habe ich gespürt, dass die Menschen nicht nur den Fußballer Jürgen Kohler mögen, sondern dass sie den Menschen Jürgen Kohler lieben. Das ist mir viel wichtiger. Dafür bin ich bis heute dankbar.“

„Dass Leverkusen heute noch in der ersten Liga spielt, ist schon ein ganz großer Verdienst von mir.“

„Ich bin sicher kein Duckmäuser, sondern einer, der aufrecht durchs Leben geht – ich weiß aber nicht, ob das heute noch gefragt ist, im Fußball wie in der gesamten Gesellschaft. Allein wenn Du Dinge nur hinterfragst, wird’s schon eng.“

„Marco van Basten war ein fantastischer Fußballer und Mensch – und ein Schlitzohr: Der hat nach vorne gelächelt und nach hinten getreten.“

„Mein härtester Gegenspieler war ich selbst.“

Horst Hrubesch, wie war das damals?17 Mar 202502:00:39

In dieser Episode von „Wie war das damals?“, dem Legenden-Podcast aus dem Deutschen Fußballmuseum in Dortmund, nehmen euch die Hosts Pit Gottschalk und Christian Pfennig mit auf eine Reise durch die Karriere der HSV-Legende Horst Hrubesch. Er ist einer der größten Stürmer der deutschen Fußballgeschichte.

🔹 Warum Davie Selke der neue Horst Hrubesch ist
Horst Hrubesch sieht in Davie Selke Parallelen zu seiner eigenen Spielweise und erklärt, warum der Stürmer eine zentrale Rolle beim möglichen Bundesliga-Aufstieg des HSV spielen wird.

🔹 Der geplatzte Wechsel: Warum Hrubesch fast bei Eintracht Frankfurt gelandet wäre
Ursprünglich war Hrubesch mit Eintracht Frankfurt bereits einig – doch dann kam alles anders und er wurde zur Legende beim Hamburger SV. Wie es dazu kam, erzählt er in dieser Folge.

🔹 Das Geheimnis seines Spitznamens „Kopfballungeheuer“
Woher stammt eigentlich der berühmte Spitzname? Hrubesch lüftet das Geheimnis hinter seiner Kopfballstärke.

🔹 HSV vs. Juventus: Warum Hamburg 1983 den Europapokal der Landesmeister gewann
Was hatte der HSV 1983, was Juventus Turin mit Dino Zoff und Michel Platini nicht hatte? Hrubesch erinnert sich an das legendäre Finale des Europapokals der Landesmeister.

🔹 Auseinandersetzung mit Jupp Derwall bei der WM 1982
Während der Weltmeisterschaft 1982 kam es zum Konflikt mit Bundestrainer Jupp Derwall, bevor er die "Schlacht von Sevilla" mit seinem Treffer im Elfmeterschießen gegen Frankreich entschied. Was dahintersteckte, erfahrt ihr in der Episode.

🔹 Seine Rolle als Trainer: Was er Boateng, Hummels & Co. mitgeben konnte
Nach seiner aktiven Karriere war Hrubesch als Trainer tätig und formte Talente wie Jérôme Boateng, Mats Hummels, Sami Khedira und Mesut Özil.

🔹 Der Frauenfußball wird noch besser!
Als ehemaliger Bundestrainer der deutschen Frauen-Nationalmannschaft erklärt Hrubesch, warum der Frauenfußball sich stetig weiterentwickelt und noch stärker wird.

🔹 Besondere Begegnungen: Zweimal beim Papst
Wie liefen seine beiden Begegnungen mit dem Papst ab? Hrubesch vergleicht sie mit einem Popkonzert.

🎙 Überraschungsgast 1: Felix Magath reflektiert seine Trainerkarriere
Zu Beginn dieser Episode gibt Felix Magath Einblicke in seine eigene Karriere und was er aus seiner gemeinsamen Zeit mit Horst Hrubesch als Trainer gelernt hat.

🎙 Überraschungsgast 2: Klaus Fischer über die Rivalität in der Nationalmannschaft

Der Schalker Klaus Fischer war als Mittelstürmer der größte Konkurrent von Horst Hrubesch. Und erlebt mit ihm gemeinsam den Halbfinal-Triumph bei der WM 1982 in Sevilla

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Oliver Bierhoff, wie war das damals?15 Apr 202502:00:58

Wie war das damals? – Oliver Bierhoff im Legenden-Podcast des Deutschen Fußballmuseums


🎙 Folge: Oliver Bierhoff – Zwischen Golden Goal und Campo Bahia


In dieser Episode von „Wie war das damals?“, dem Legenden-Podcast des Deutschen Fußballmuseums, ist Oliver Bierhoff zu Gast. Mit den Hosts Pit Gottschalk und Christian Pfennig spricht der frühere Nationalspieler und DFB-Manager über prägenden Stationen seiner Karriere, emotionale Höhepunkte und besondere Erinnerungen – auf und neben dem Platz.


🔹 Das Golden Goal 1996: Der Moment, der alles veränderte

Bierhoff schildert, wie er das EM-Finale 1996 gegen Tschechien erlebte, wer ihn in der entscheidenden Szene unterstützte und warum dieser Treffer sein Leben veränderte.


🔹 Sommermärchen 2006: Ein Erfolg für das ganze Land

Als DFB-Manager war Bierhoff Mitgestalter des Sommermärchens. Warum die Mannschaft aus seiner Sicht nur ein „kleiner Nebendarsteller“ war, erzählt er in dieser Folge.


🔹 Warum er nie in der Bundesliga gespielt hat

Statt Bundesliga-Karriere entschied sich Bierhoff für den Weg ins Ausland. Besonders Italien wurde für ihn zum Fußball-Paradies – mit Höhen, Tiefen und einem alten Fiat Panda als Dienstwagen.


🔹 Traumstation AC Mailand

Seine Zeit beim AC Milan beschreibt Bierhoff als „einen Traum“. Wie er den italienischen Spitzenfußball erlebte, verrät er im Podcast.


🔹 Kindheit, Domsing-Knaben & Dany-Sahne-Werbespot

Was Bierhoff mit Kirchenmusik, Fernsehwerbung und einem nicht ganz erreichten Abi-Schnitt verbindet – auch das ist Thema.


🔹 Weltmeister 2014: Campo Bahia statt Pokalglanz

Bierhoff erinnert sich an das WM-Camp in Brasilien und erklärt, warum für ihn die gemeinsame Zeit dort mehr zählt als der Pokal.


🔹 Inoffizielles WM-Finale gegen Vialli und Mancini

Ein besonderes Spiel mit illustren Namen: Bierhoff erzählt von seinem „zweiten WM-Finale“ gegen eine italienische Auswahl.


🔹 Typenvielfalt im DFB-Team

Warum vier gleiche Charaktere im Trainerteam nicht funktioniert hätten – und was ihn an der Zusammenarbeit mit Klinsmann, Löw und Köpke prägte.


🔹 Dankbarkeit statt Reue

Ob verpasste Titel oder große Erfolge – Bierhoff blickt mit Dankbarkeit auf seine Laufbahn zurück.


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Günter Netzer, wie war das damals? (Folge 1)25 Mar 202500:31:45

Günter Netzer war nicht nur einer der größten Fußballer seiner Zeit – er war Stil-Ikone und Wegbereiter für das moderne Spiel. In einer exklusiven vierteiligen Sonderreihe des Podcasts „Wie war das damals?“ aus dem Deutschen Fußballmuseum spricht der Jahrhundertspieler mit Museumsdirektor Manuel Neukirchner so offen wie nie zuvor über seine Karriere, sein Leben und sein Vermächtnis.

Jede Episode dieser Director’s-Cut-Serie beleuchtet einen anderen Aspekt der außergewöhnlichen Persönlichkeit Netzers – mit Anekdoten, Einsichten und einem Blick hinter die Fassade des ersten Popstars des deutschen Fußballs.

Entstanden ist die Reihe begleitend zur großen Sonderausstellung „NETZER – DIE SIEBZIGERJAHRE“, die ab dem 8. April 2025 ⁠⁠im Deutschen Fußballmuseum⁠⁠ zu sehen ist.


🎙️  Folge 1: Feldherr und Freigeist

In der Auftaktfolge erzählt Günter Netzer, warum Fußball für ihn immer auch ein Akt der Selbstverwirklichung war. Er spricht über die Bedeutung von Intuition im Spiel, seine Bewunderung für Feuilletonisten und warum der Satz „Aus der Tiefe des Raumes“ mehr über ihn sagt als jede Statistik. Offen schildert er, wie Trainer Hennes Weisweiler ihn hat machen lassen – und warum er diesem alles verdankt. Auch Netzers Elfmeter im EM-Viertelfinale 1972 gegen England und die Dynamik mit Teamkollegen wie Gerd Müller und Franz Beckenbauer stehen im Fokus dieser persönlichen und tiefgründigen Episode.

Günter Netzer, wie war das damals? (Folge 2)25 Mar 202500:30:34

Günter Netzer war nicht nur einer der größten Fußballer seiner Zeit – er war Stil-Ikone und Wegbereiter für das moderne Spiel. In einer exklusiven vierteiligen Sonderreihe des Podcasts „Wie war das damals?“ aus dem Deutschen Fußballmuseum spricht der Jahrhundertspieler mit Museumsdirektor Manuel Neukirchner so offen wie nie zuvor über seine Karriere, sein Leben und sein Vermächtnis.

Jede Episode dieser Director’s-Cut-Serie beleuchtet einen anderen Aspekt der außergewöhnlichen Persönlichkeit Netzers – mit Anekdoten, Einsichten und einem Blick hinter die Fassade des ersten Popstars des deutschen Fußballs.

Entstanden ist die Reihe begleitend zur großen Sonderausstellung „NETZER – DIE SIEBZIGERJAHRE“, die ab dem 8. April 2025 ⁠im Deutschen Fußballmuseum⁠ zu sehen ist.


🎙️  Folge 2: Playboy und Pragmatiker

In dieser Folge geht es um Netzers Doppelleben als Fußballprofi und Unternehmer. Er berichtet, wie er mitten in seiner Karriere eine eigene Diskothek eröffnete – und wie sein Trainer Weisweiler darauf reagierte. Netzer erzählt, wie er das Stadionmagazin der Borussia vermarktete, warum ihn das Nachtleben faszinierte und wie er dennoch seine beste fußballerische Phase erlebte. Legendär auch der Rückblick auf das DFB-Pokalfinale 1973, in dem er sich selbst einwechselte – ein Moment, der Fußballgeschichte schrieb. Eine Episode über Schein und Sein, Disziplin und Unabhängigkeit.


Günter Netzer, wie war das damals? (Folge 3)25 Mar 202500:31:42

Günter Netzer war nicht nur einer der größten Fußballer seiner Zeit – er war Stil-Ikone und Wegbereiter für das moderne Spiel. In einer exklusiven vierteiligen Sonderreihe des Podcasts „Wie war das damals?“ aus dem Deutschen Fußballmuseum spricht der Jahrhundertspieler mit Museumsdirektor Manuel Neukirchner so offen wie nie zuvor über seine Karriere, sein Leben und sein Vermächtnis.

Jede Episode dieser Director’s-Cut-Serie beleuchtet einen anderen Aspekt der außergewöhnlichen Persönlichkeit Netzers – mit Anekdoten, Einsichten und einem Blick hinter die Fassade des ersten Popstars des deutschen Fußballs.

Entstanden ist die Reihe begleitend zur großen Sonderausstellung „NETZER – DIE SIEBZIGERJAHRE“, die ab dem 8. April 2025 im Deutschen Fußballmuseum zu sehen ist.


🎙️  Folge 3: Rebell und Realist

Günter Netzer schildert seinen spektakulären Wechsel zu Real Madrid – inklusive einer legendären Vertragsverhandlung mit Präsident Santiago Bernabéu. Mit Witz und Klarheit spricht er über seine Zeit in Gladbach, seine Reibungen mit Trainer Weisweiler und den Wunsch nach Veränderung. Wie aus einem Rebellen ein Realist wurde, der trotzdem nie seinen Eigensinn verlor, zeigt diese Folge eindrucksvoll. Der Wechsel ins Ausland war für Netzer ein Befreiungsschlag – aber auch eine Begegnung mit der Realität des Profifußballs.


Günter Netzer, wie war das damals? (Folge 4)25 Mar 202500:32:16

Günter Netzer war nicht nur einer der größten Fußballer seiner Zeit – er war Stil-Ikone und Wegbereiter für das moderne Spiel. In einer exklusiven vierteiligen Sonderreihe des Podcasts „Wie war das damals?“ aus dem Deutschen Fußballmuseum spricht der Jahrhundertspieler mit Museumsdirektor Manuel Neukirchner so offen wie nie zuvor über seine Karriere, sein Leben und sein Vermächtnis.

Jede Episode dieser Director’s-Cut-Serie beleuchtet einen anderen Aspekt der außergewöhnlichen Persönlichkeit Netzers – mit Anekdoten, Einsichten und einem Blick hinter die Fassade des ersten Popstars des deutschen Fußballs.

Entstanden ist die Reihe begleitend zur großen Sonderausstellung „NETZER – DIE SIEBZIGERJAHRE“, die ab dem 8. April 2025 im Deutschen Fußballmuseum zu sehen ist.


🎙️  Folge 4: Popstar und Pionier

In der finalen Episode reflektiert Netzer seine öffentliche Wahrnehmung – und räumt mit Mythen auf. War er wirklich ein Revoluzzer? Ein 68er? Oder einfach nur jemand, der seinem Trainer widersprach? Netzer zeigt sich nachdenklich, demütig und stolz – auf ein Leben voller Kontraste, Erfolge und Freiheiten. Er spricht über Familie, Altern und Dankbarkeit, über das Privileg, ein Leben nach eigenen Maßstäben geführt zu haben. Eine emotionale Folge über das Erwachsenwerden eines Popstars – und die Wirkung eines Fußballpioniers.

Guido Buchwald, wie war das damals?20 May 202501:50:17

„Franz, Du bist selber schuld!“

Im Legenden-Podcast des ⁠Deutschen Fußballmuseums⁠ blickt Weltmeister Guido Buchwald mit Humor und vielen Anekdoten auf seine Karriere zurück – vom legendären Spitznamen „Diego“ über geplatzte Italien-Wechsel bis zum WM-Triumph 1990 und seiner zweiten Deutschen Meisterschaft 1992.

Die Moderatoren Pit Gottschalk und Christian Pfennig entlocken ihm die Geheimnisse aus seiner Zeit als Profifußballer, aber auch zu seinem Trainer-Abenteuer in Japan.

Dieser Podcast ist eine Zeitreise durch die Karriere von Guido Buchwald.


🟠 Warum Franz Beckenbauer ein schlechtes Gewissen hatte – und Buchwald trotzdem sagt: „Hättest Du mich 1986 mitgenommen, wären wir schon damals Weltmeister geworden.“

🟠 Was Lothar Matthäus zum „komplettesten aller Mitspieler“ machte.

🟠 Wieso er trotz Top-Angebot aus Mönchengladbach am selben Abend beim VfB Stuttgart unterschrieb.

🟠 Der wahre Ursprung seines Spitznamens „Diego“ – und was er mit dem echten Maradona zuletzt besprach.

🟠 Warum er nie einen Spielerberater hatte – und trotzdem immer wusste, was er wert war.

🟠 Überraschungsgast Jürgen Klinsmann über Buchwalds Mut, nach Japan zu gehen – und über seinen Status als Volksheld dort.


Dazu: Ein kurioser Einsatz als Mittelstürmer, eine Anekdote mit DFB-Physio Adolf Katzenmeier – und die ganz persönliche Antwort auf die Frage: Wen ruft Buchwald nachts um 3 Uhr bei einer Autopanne an?


📆 Jetzt reinhören – überall, wo es Podcasts gibt

Rainer Bonhof, wie war das damals?17 Jun 202501:48:36

🎙️ Rainer Bonhof: Der Holländer, der für Deutschland spielte

„Ich habe für Deutschland gegen die Niederlande gespielt, da war ich noch Holländer.“


Mit dieser Anekdote startet Rainer Bonhof in ein Gespräch voller Geschichten, Skurrilitäten und Fußballhistorie – im Legenden-Podcast „Wie war das damals?“ aus dem Deutschen Fußballmuseum.


In dieser Folge spricht Bonhof mit den Hosts Pit Gottschalk und Christian Pfennig über prägende Momente seiner außergewöhnlichen Karriere – von der kuriosen Nationalitätenfrage im Juniorenalter bis zum emotionalen WM-Finale gegen die Niederlande.


🔎 Einige Highlights der Folge:

  • Warum er als Holländer für Deutschland spielte – und wie sich das beim WM-Finale 1974 „legal“ wiederholte.

  • Wer ihn zu den Bayern holen wollte – und was Hennes Weisweiler damit zu tun hatte.

  • Wie ihn der legendäre Büchsenwurf vom Bökelberg bis heute beschäftigt – inklusive Fund im UEFA-Archiv.

  • Welche Rolle „Tante Titti“ in seiner Jugend spielte – und warum sein Vater einst dem FC Schalke 04 absagte.

  • Warum ein VW-Cabrio die Prämienfrage bei der WM 1974 entschärfte – und Bonhof trotzdem gelassen blieb.

  • Was Alfredo Di Stefano und Rinus Michels ihm mitgaben – und was er in der Zeit zwischen Karriereende und Co-Trainer-Posten bei Berti Vogts machte.

  • Warum die Erinnerung von Inter Mailand bitter blieb – und er trotzdem immer wieder nach Valencia reist.

💬 Dazu viele Bonhof-O-Töne – mal charmant, mal pointiert, immer authentisch. Etwa über Sepp Maier, Franz Beckenbauer, Günter Netzer – und natürlich Borussia Mönchengladbach.


📍 Aufgezeichnet im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund.
🎧 Jetzt hören auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube & überall, wo es Podcasts gibt.
🎟️ Tickets für die nächste Live-Aufzeichnung: www.fussballmuseum.de/kulturprogramm


Wenn du wissen willst, warum Roberto Boninsegna Bonhofs Abschiedsspiel schwänzte – und was Gladbach mit Hurra, Bayern mit Nüchternheit zu tun hat: Diese Episode ist Pflicht.

Felix Magath, wie war das damals?02 Sep 202502:05:00

🎙️ Felix Magath: Magier nicht nur bei Bayern und HSV, Wolfsburg und Schalke, Stuttgart und Frankfurt


„Philipp Lahm hätte ohne mich wahrscheinlich gar kein Bundesligaspiel gemacht.“


Mit dieser steilen These startet Felix Magath in ein Gespräch voller Anekdoten, Klartext und überraschender Einblicke – im Legenden-Podcast „Wie war das damals?“ aus dem Deutschen Fußballmuseum in Dortmund.

In dieser Folge spricht der dreimalige Meistertrainer mit den Hosts Pit Gottschalk und Christian Pfennig über prägende Stationen seiner einzigartigen Karriere – von den Erfolgen mit dem FC Bayern und dem VfL Wolfsburg bis zu den verpassten Chancen auf Schalke.


🔎 Einige Highlights der Folge:

• Warum Philipp Lahm ohne Magath wohl nie Bundesliga gespielt hätte

• Wie VW-Boss Martin Winterkorn ihn aus Puerto Rico holte – und er Wolfsburg zum Titel führte

• Wieso Michael Ballacks Wechsel von Bayern nach Chelsea für ihn unverständlich bleibt

• Warum Ivan Rakitic unter ihm „gleich nach Spanien“ gehen sollte – trotz Weltklasse-Niveau

• Welche Rolle er bei der Raúl-Verpflichtung auf Schalke spielte - und wer ihm den entscheidenden Tipp gab

• Wie Franz Beckenbauer, Branko Zebec und Ernst Happel sein Verständnis vom Fußball prägten

• Wieso er und Werder Bremen von Anfang an nicht zusammengepasst haben

• Warum Magath mit 72 Jahren ein Trainer-Comeback nicht ausschließt


💬 Dazu viele Magath-O-Töne – mal scharf, mal selbstironisch, immer unverblümt. Etwa über Filetsteak mit Sauce Béarnaise am Spieltag, den Rücktritt aus der Nationalmannschaft oder seinen überraschenden Torwartwechsel beim 5:1 gegen Bayern.


📍 Aufgezeichnet im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund.

🎧 Jetzt hören auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube & überall, wo es Podcasts gibt.

🎟️ Tickets für die nächste Live-Aufzeichnung in Dortmund: www.fussballmuseum.de/kulturprogramm


Und wenn du wissen willst, warum Richard Golz ihn „Magier“ nannte und nicht „Quälix“ – dann ist diese Episode Pflicht.

Andy Möller, wie war das damals?30 Sep 202502:16:22

Andy Möller öffnet das Geschichtsbuch seiner einzigartigen Profikarriere – und räumt mit Mythen auf, die sein Fußballerleben immer begleitet haben.

Im Gespräch mit Pit Gottschalk und Christian Pfennig erzählt der Welt- und Europameister im Legenden-Podcast „Wie war das damals?“ im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund, warum er den berühmten Satz „Mailand oder Madrid – Hauptsache Italien“ nie so gesagt hat - und wie das berühmte Zitat in Wirklichkeit zustande gekommen ist.

Anlässlich seiner Biografie „15 Sekunden Wembley“ spricht Andy Möller über die emotionalsten Momente seiner Laufbahn – vom legendären Elfmeterschießen in Wembley 1996 bis zu seinen Jahren bei Borussia Dortmund, Juventus Turin und Schalke 04, über die WM 1990 und Franz Beckenbauer.

Gemeinsam mit Ex-Mitspieler Martin Kree und seinem langjährigen Manager Klaus Gerster blickt Möller zurück auf die großen Wendepunkte seines Lebens – mit vielen bislang unbekannten Anekdoten. 


⚽ Themen & Highlights

  • Warum Andy Möller „Mailand oder Madrid“ nie gesagt hat

  • Was Franz Beckenbauer ihm bei der ersten DFB-Nominierung anvertraute

  • Wie Engelchen und Teufelchen bei einer Karriere-Entscheidung erschienen

  • Missverständnisse vor der Südtribüne – und der Wechsel zum FC Schalke 04

  • Motorräder ohne Führerschein: Andy Möller mit Jürgen Kohler in Turin

  • Wie Trainer Ottmar Hitzfeld ihm Ibrahim Tanko und Lars Ricken präsentierte

  • Schockmoment am Telefon: Rudi Assauer trifft auf Klaus Gerster

  • Jugendjahre in Frankfurt: Vater, Mutter und die ersten Grätschen

  • Überraschungsgast Martin Kree über den Menschen Möller

  • Wie aus einem Interview der meistzitierte Fußballspruch Deutschlands wurde


💬 Zitate von Andy Möller

  • „In den 15 Sekunden vom Mittelkreis zum Elfmeterpunkt ist mein ganzes Fußballerleben an mir vorbeigerauscht.“
  • „Ich habe dem Fußball alles zu verdanken – nicht nur sportlich, auch gesellschaftlich.“
  • „Ich fühle mich sehr als Weltmeister, ja.“
  • „Ich würde gerne die Zeit zurückdrehen und das noch einmal erleben – so schön war das bei der ersten Meisterschaft mit der Borussia.“


📘 Buch-Tipp

"Andy Möller – 15 Sekunden Wembley. Eine Karriere voller Titel" (Verlag Die Werkstatt)


🎧 Nächste Folgen bei „Wie war das damals?“

  • Ab 21. Oktober: Lothar Matthäus – Director’s Cut mit Museumsdirektor Manuel Neukirchner

  • 30. Oktober (Live-Aufzeichnung): Pierre Littbarski bei Pit Gottschalk & Christian Pfennig

    👉 Tickets: www.fussballmuseum.de/kulturprogramm


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Lothar Matthäus, wie war das damals?21 Oct 202500:59:20

Lothar Matthäus öffnet das Geschichtsbuch seiner einzigartigen Fußballkarriere – und blickt auf die größten Momente, Mythen und Wendepunkte seines Lebens zurück.

Im Gespräch mit Museumsdirektor Manuel Neukirchner im Legenden-Podcast „Wie war das damals?“ im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund erzählt der Rekordnationalspieler, Weltmeister und Weltfußballer von 1990 über seine prägenden Erlebnisse – von Herzogenaurach bis Rom.

Er spricht über seinen legendären Schuh mit der gebrochenen Sohle, den er im WM-Finale trug, und über das kuriose Geheimnis, das Diego Maradona darin hinterlassen hat. Matthäus erinnert sich an Franz Beckenbauer, an große Triumphe und emotionale Rückschläge.

Lothar Matthäus blickt auf über zwei Jahrzehnte im Trikot der Nationalmannschaft zurück – mit bislang unbekannten Anekdoten aus einer einzigartigen Karriere.


Themen & Highlights

  • Warum der „Schuh von Rom“ eine Geschichte mit Diego Maradona birgt
  • Wie Franz Beckenbauer in der Kabine nach dem Viertelfinale 1990 tobte
  • Was hinter der berühmten Telefonrechnung von 3.603 D-Mark steckt
  • Nächte im Castello von Erba – und Grillabende mit Beckenbauer
  • Das Tor gegen Jugoslawien und der Jubel von Otto Rehhagel
  • Warum Matthäus sich 1990 beim Elfmeter bewusst zurücknahm
  • Inter Mailand, Trapattoni und das Leben zwischen Dolce Vita und Catenaccio
  • Freundschaft zu Andreas Brehme – vom Zimmerpartner zum WM-Helden
  • Die Geschichte seines Abschiedsspiels 2000 – und Maradonas verspäteter Auftritt
  • Begegnungen mit Franz Beckenbauer – vom Idol zum engen Freund
  • Die Entstehung der Hall of Fame und Lothars Platz in der Gründungself

Zitate von Lothar Matthäus

„Die beste Entscheidung meiner Karriere war, den Elfmeter in Rom nicht zu schießen.“

„Andi und ich hatten keine Geheimnisse – ich hab’ ihn nachts in den Schlaf telefoniert.“

„Das deutsche Trikot habe ich immer mit Stolz getragen – genauso wie das von Inter.“

„Solche Geschichten kannst du nicht erfinden – die schreibt nur der Fußball.“

„In Erba hatten wir unsere Ruhe – eine Familie mit einem Ziel: Weltmeister werden.“

Pierre Littbarski, wie war das damals?04 Nov 202501:49:23

Weltmeister, Straßenkicker, Publikumsliebling: In dieser Folge von „Wie war das damals?“ spricht Pierre „Litti“ Littbarski über die größten Momente und Wendepunkte seiner Karriere – von der Nacht von Sevilla 1982 über das WM-Finale 1990 bis zu seinem Wechsel nach Japan. Und alles zum 1. FC Köln.

Bei Pit Gottschalk und Christian Pfennig erzählt er, warum er vor dem WM-Finale die Physiotherapeuten in einer ganz bestimmten Währung „bestechen“ musste – und was Franz Beckenbauer ihm sagte, bevor Deutschland Weltmeister wurde.

Überraschungsgast: Toni Schumacher, der Litti nicht nur im Hotelzimmer abgrätschte, sondern ihn bis heute auf seine ganz eigene Art „liebevoll“ anspricht.


Themen dieser Folge, u.a.

  • Die Wahrheit über die Stimmung vor dem WM-Finale 1990
  • Wie Klinsmann und Matthäus sich im Training fast prügelten
  • Was Sepp Maier im Team wirklich für eine Rolle spielte
  • Die Erinnerungen an die Nacht von Sevilla 1982
  • Warum Littbarski zwischenzeitlich nicht „Litti“ genannt werden wollte
  • Sein Wechsel zu Racing Club Paris – und warum er selbst beim Transfer mitzahlte
  • Leben und Fußball in Japan – und was er dort wirklich suchte
  • Die besondere Bedeutung von Brehme und Frank Mill

Zitate von Pierre Littbarski

„Ich durfte auf dem Bolzplatz nur mitspielen, weil ich nen Ball hatte.“

„Thomas Häßler, diese kleine Filzlaus, war immer einen Tick besser als ich.“

„Mein Maximum als Weltmeister 1990 waren 800.000 D-Mark Grundgehalt – plus Prämien.“

„Wer bei seiner Auswechslung die Flasche wegwirft, ist kein Mannschaftsspieler.“


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Die Podcast-Aufzeichnungen finden im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund statt.

Tickets & Termine: www.fussballmuseum.de/kulturprogramm

Bernard Dietz, wie war das damals?02 Dec 202501:33:14

Weltklasse-Kapitän, Malocher, Legende: Bernard „Ennatz“ Dietz über Bayern, EM 1980 und ein Fußballleben voller Geschichten

In der neuen Folge von „Wie war das damals?“ spricht Bernard „Ennatz“ Dietz über die großen Momente seines Lebens – vom Arbeiterkind aus Bockum-Hövel über die wilden Jahre beim MSV Duisburg bis zum Europameister-Titel 1980. Dazu: sein ganz persönlicher Blick auf die Bayern, warum er nach der EM aus der Nationalmannschaft zurücktrat – und welche Rolle Paul Breitner spielte.


Bei Pit Gottschalk und Christian Pfennig erzählt Dietz, warum der MSV ausgerechnet gegen den FC Bayern fast unschlagbar war – und wieso 34 Heimspiele gegen München wahrscheinlich zur Meisterschaft gereicht hätten. Außerdem verrät er, was Uli Hoeneß ihm in den Siebzigern besorgte, weshalb er als Kapitän so respektiert war und wie er mit Hans-Peter Briegel das vermutlich gefährlichste Zimmerduo der DFB-Geschichte bildete.


Überraschungsgast: Karl-Heinz Rummenigge – der Dietz in den höchsten Tönen würdigt und im Podcast erzählt, wie der MSV Duisburg ihn beim legendären 6:3 fast zur Verzweiflung brachte.


Themen dieser Folge, u.a.

– Warum Dietz nach dem EM-Titel 1980 wirklich zurücktrat – und was Paul Breitner damit zu tun hatte

– Die Wahrheit über die Bayernjahre: Warum ausgerechnet München der Lieblingsgegner war

– Erinnerungen an das 6:3 1978 – vier Tore, ein wütender Dettmar Cramer und ein überforderter Rummenigge

– Aufwachsen in den 1950ern: Wenig Geld, viel Glück – und die ersten Schritte zum Profi

– Wie er als Kapitän der Nationalmannschaft akzeptiert wurde – trotz MSV Duisburg

– Warum er Lothar Matthäus 1980 trösten musste

– Aus Adidas wird Puma: Die berühmte MSV-Schuh-Operation

– Warum ein Wechsel zu Eintracht Frankfurt nie infrage kam

– Was Overath, Hoeneß, Beckenbauer und die alten Kollegen ihm wirklich bedeuteten

– Wieso er bei der WM 1982 eigentlich hätte dabei sein müssen


Zitate von Bernard Dietz

„Ich könnte zuhause ein eigenes kleines Museum eröffnen.“

„Bei uns kamen im Winter die Würmer aus dem Rasen – und die Bälle waren Kanonenkugeln.“

„34 Heimspiele gegen Bayern München und wir wären Deutscher Meister geworden.“

„Franz Beckenbauer mochte mich irgendwie.“

„Wenn ich nach Hause fahre, war ich dreimal Deutscher Meister.“

„Schnell war ich nie.“


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Olaf Thon, wie war das damals?03 Feb 202601:56:07

„Lothar weiß ja, dass er bei mir den Libero gelernt hat“ – und warum Schalke sein größtes Spiel erlebte

Wie behauptet man sich als junger Spieler zwischen Klaus Augenthaler, Stefan Effenberg und Weltmeister-Kapitän Lothar Matthäus? Und warum bleibt ein 6:6 ohne Pokalsieg das größte Spiel einer Fußballkarriere?

In der neuen Folge des Legenden-Podcasts „Wie war das damals?“ spricht Olaf Thon vor ausverkauftem Haus im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund mit Pit Gottschalk und Christian Pfennig über seine außergewöhnliche Laufbahn – mit viel Humor, Klartext und erstaunlicher Offenheit.

Der Weltmeister von 1990 erzählt, warum sein Stern mit drei Toren gegen Hertha BSC aufging, beim legendären 6:6 im DFB-Pokal-Halbfinale 1984 gegen den FC Bayern aber endgültig zu leuchten begann. Er berichtet von seinem Wechsel vom FC Schalke 04 zum FC Bayern München, von Prämien, Ablösesummen, seinem Gehalt – und davon, wie er von seiner eigenen Transferzahlung profitiert war.

Thon erklärt, warum Lothar Matthäus den Libero „bei ihm gelernt“ habe, weshalb Stefan Effenberg sportlich wie menschlich nicht passte – und was er Klaus Augenthaler nie sagen durfte. Er erinnert sich an Franz Beckenbauers feines Gespür bei der WM 1990, an die Enttäuschung über den Platz auf der Bank im Finale – und an den Moment, als Andreas Brehme Geschichte schrieb. Für Thon steht fest: Franz Beckenbauer war „der Größte, den wir jemals hatten“.

Zitate aus der Folge

  • „Das 6:6 war das Spiel meines Lebens.“
  • „Man musste mich nicht entdecken, da ich schon so gut war.“
  • „Lothar weiß ja, dass er bei mir den Libero gelernt hat.“
  • „Franz Beckenbauer ist wirklich der Größte, den wir jemals hatten.“
  • „Ich glaube, die Schalker Fans hätten mich als Trainer geliebt.“

Auch abseits des Rasens wird es persönlich: Olaf Thon erzählt von seiner Lehre als Hochdruckrohrschlosser bei den Stadtwerken Gelsenkirchen, von Rudi Assauer als Vaterfigur, von Huub Stevens’ cleverem Teambuilding – und davon, warum er heute manchmal „Dschungelcamp“ schaut. Und ja: Er ist überzeugt, dass ihn die Schalker Fans als Trainer geliebt hätten.


🔎 Themen & Highlights der Episode

  • Das legendäre 6:6 gegen Bayern – „das Spiel meines Lebens“

  • Libero-Lehren für Lothar Matthäus

  • WM 1990: Führung, Hierarchien und Beckenbauers Kunst

  • Bayern-Kabine, Schafkopf-Runden und Machtgefüge

  • Schalke vs. München: der größte Unterschied

  • Warum es für ihn keine Alternative zum Fußball gab

Der Podcast „Wie war das damals?“ ist ab sofort auf allen gängigen Plattformen verfügbar – u. a. auf Spotify, Apple Podcasts und YouTube.


Nächster Gast bei „Wie war das damals?“

  • 26. Februar 2026: Alexandra Popp (ausverkauft)

🎟️ Aufgezeichnet werden alle Episoden live im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund.

Tickets für kommende Termine gibt es unter: www.fussballmuseum.de/kulturprogramm

Alex Popp, wie war das damals?03 Mar 202602:09:03

Olympiasiegerin Alexandra Popp spricht im Legenden-Podcast „Wie war das damals?“ so offen wie selten: über ihre Zukunftsoptionen zwischen VfL Wolfsburg und Borussia Dortmund, Auslandswechsel und Karriere-Ende, über Geld, Druck, Verletzungen – und warum sie trotz aller Erfolge und Popularität finanziell nicht ausgesorgt hat.

In der neuen Folge ist die ehemalige Spielführerin der deutschen Nationalmannschaft zu Gast bei Pit Gottschalk und Christian Pfennig und erzählt von ihrer außergewöhnlichen Laufbahn, von den Jahren beim FCR Duisburg, von prägenden Trainerinnen und Wegbegleiterinnen – und erklärt, warum der FC Bayern den VfL Wolfsburg zuletzt überholt hat und was das mit Selbstzufriedenheit zu tun hat.

Außerdem erzählt sie vom Spagat zwischen Profi-Dasein, Ausbildung zur Tierpflegerin, Partys bei Olympia und dem schmerzhaften Ende ihrer DFB-Karriere.

Themen dieser Folge

  • Vier Zukunftsoptionen: Vertragsverlängerung in Wolfsburg, Wechsel zum BVB, Auslandsabenteuer oder Schlussstrich

  • Warum der FC Bayern den VfL Wolfsburg in den vergangenen Jahren überholen konnte – und welche Fehler Wolfsburg gemacht hat

  • Schule auf Schalke als einziges Mädchen – und wie sie als heimlicher BVB-Fan aufflog

  • Erste Jahre beim FCR Duisburg, 250 Euro Monatsgehalt und 50-Euro-Strafen von Sonja Fuss

  • Ausbildung zur Tierpflegerin und der Moment, in dem sie merkte: „Das ist mein zweites Standbein“

  • Prägende Personen: Martina Voss, Silvia Neid, Horst Hrubesch, Svenja Huth, Vorbild Pavel Nedved, Inspiration durch Inka Grings und Birgit Prinz

  • Warum der DFB seine Verbandschronik umschreiben muss und weshalb das Ende ihrer Nationalmannschaftskarriere ein langer, schmerzhafter Prozess war

  • Olympia 2016 in Rio, Partys im Olympischen Dorf und der verpasste Genuss der Sommerspiele in Paris 2024

  • EM 2022: vom Flug auf Wolke sieben zum Verzicht aufs Finale – und wo für sie die Grenze bei Fitspritzen verläuft

  • Offene Einblicke: Feiern, Burger, Selbstzweifel und die finanzielle Realität im Frauenfußball

Zitate von Alexandra Popp aus der Folge

  • „Stand heute gibt es vier Optionen: Wolfsburg, BVB, Ausland oder aufhören.“

  • „Dass die Bayern uns überholt haben, den Schuh müssen wir uns selbst anziehen.“

  • „Nein, ich habe durch Fußball nicht ausgesorgt. Wir arbeiten daran, dass das mal möglich sein wird.“

  • „Seit der ersten Einwechslung und meinem ersten Tor bei der EM 2022 bin ich nur noch geflogen – und dann kam der große Absturz im Abschlusstraining vor dem Finale.“

  • „Ich habe die Reißleine gezogen und entschieden, das EM-Finale 2022 nicht zu spielen. Es gibt Grenzen, sich fitspritzen zu lassen.“

Podcast-Infos
Der Legenden-Podcast „Wie war das damals?“ des Deutschen Fußballmuseums erscheint monatlich auf allen gängigen Plattformen, u.a. auf Spotify, Apple Podcasts und YouTube.

Die Folgen werden im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund aufgezeichnet. Tickets für das Live-Publikum gibt es unter www.fussballmuseum.de/kulturprogramm.

Ausblick
Nächster Gast bei „Wie war das damals?“:

  • 26. März 2026: Roman Weidenfeller
  • 27. April 2026: Rudi Völler

Roman Weidenfeller, wie war das damals?31 Mar 202602:01:00

Roman Weidenfeller, wie war das damals?

Die BVB-Torwartlegende Roman Weidenfeller, Weltmeister von 2014, spricht so offen wie selten: über die dunkelsten Tage von Borussia Dortmund, über den langen Weg zum Nationalmannschafts-Debüt, über Jürgen Klopp, Jens Lehmann und die Frage, ob man sich als Ersatztorwart Weltmeister nennen darf.

Im Legenden-Podcast „Wie war das damals?" des Deutschen Fußballmuseums in Dortmund ist der langjährige BVB-Keeper zu Gast bei Pit Gottschalk und Christian Pfennig und erzählt von einer Karriere zwischen Aschenplätzen, Beinahe-Insolvenz und Champions-League-Finale – und erklärt, was Jupp Heynckes für seinen Werdegang bedeutete und was Jürgen Klopp ihm kurz darauf zuflüsterte.

Außerdem gewährt er tiefe Einblicke in den Anschlag auf den BVB-Mannschaftsbus 2017, in die Meisterfeier 2011, die Caipirinhas mit Bastian Schweinsteiger bei der WM 2014 – und in die Frage, warum er nie vom BVB wegging, obwohl AC Mailand, US-Klubs und türkische Vereine anklopften.

  • Weltmeister ohne Einsatz: Warum Weidenfeller sich trotzdem als Weltmeister fühlt – und welche Rolle ein Beraterwechsel spielte, damit Jogi Löw überhaupt anrief
  • Beinahe-Insolvenz 2004/05: Was die existenzielle Krise mit der Mannschaft und dem Verein machte
  • Der Anschlag 2017: Wie Weidenfeller den Angriff auf den Mannschaftsbus erlebte und verarbeitete
  • Lehrjahre am Betzenberg: Eine 1-Zimmer-Wohnung beim Vater eines späteren Weltschiedsrichters, Gerry Ehrmann als Torwarttrainer – und eine Mutter, der angst und bange wurde
  • Meisterschale 2011: Wessen Idee es wirklich war, dass er und nicht Sebastian Kehl als Erster hochhalten durfte
  • Champions-League-Finale 2013: Warum der BVB gegen die Bayern verloren hat
  • Klopp, Ehrmann, de Beer: Wer ihn geformt hat, wer ihn geschliffen hat – und warum Klopp „anstrengend" ist
  • Verhältnis zu Jens Lehmann: Können Torhüter Freunde sein? Weidenfeller hat eine überraschende Antwort
  • YouTube-Moment: Wann er am liebsten YouTube gelöscht hätte – und was Patrick Owomoyela am nächsten Tag in der Kabine verteilte
  • Das falsche Trikot: Warum ein falsch gewählter Trainingsoverall beim BVB Konsequenzen hatte
  • AC Mailand, USA, Türkei: Wann und warum Weidenfeller dem BVB trotzdem treu blieb
  • Michael Zorc und das Karriereende: Wie der BVB-Sportdirektor ihm die geplante Ablösung erklärte
  • Armin Laschet, BVB-Aktien und Let's Dance: Warum er Wahlkampf machte, keine Vereinsaktien hält – und auf keinen Fall tanzt
  • „Ja, ich fühle mich als Weltmeister."
  • „Ja, auch Torhüter können Freunde sein."
  • „Ja, Jürgen Klopp ist anstrengend."

Der Legenden-Podcast „Wie war das damals?" des Deutschen Fußballmuseums erscheint monatlich auf allen gängigen Plattformen, u.a. auf Spotify, Apple Podcasts und YouTube.

Die Folgen werden im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund aufgezeichnet.

Nächste Gäste bei „Wie war das damals?":

  • 27. April 2026: Rudi Völler

  • Resttickets sind über diesen Link verfügbar: Hier klicken!

    Rudi Völler, wie war das damals?29 Apr 202601:47:02

    Rudi Völler, wie war das damals?

    Der Weltmeister von 1990 spricht so offen wie selten: über die Spuckattacke von Frank Rijkaard im WM-Achtelfinale, über die Sekunden vor Andy Brehmes entscheidendem Elfmeter im Finale gegen Argentinien, über seinen Wechsel zur AS Rom 1987 – und über das Versprechen, das er Markus Münch gegeben hat.

    Im Legenden-Podcast „Wie war das damals?" des Deutschen Fußballmuseums in Dortmund ist der ehemalige Bundestrainer und Direktor zu Gast bei Pit Gottschalk und Christian Pfennig und erzählt von einer Karriere zwischen Bremen, Rom, Marseille und Leverkusen – und erklärt, warum er das Fußball-Paradies Italien 1992 verließ, was bei Gastspielen in Neapel passierte, wenn Diego Maradona den Rasen im Stadio San Paolo betrat, und welche Drähte später auch Thomas „Icke" Häßler an den Tiber brachten.

    Außerdem gewährt Rudi Völler tiefe Einblicke in seine Zeit als DFB-Teamchef ab dem Jahr 2000, in die Weißbier-Waldi-Episode auf Island, in seine Rückkehr zum Verband und in die Entscheidungsfindung rund um Julian Nagelsmanns Bestellung zum Bundestrainer – und in die Frage, warum er trotz dreier konkreter Angebote nie zu Eintracht Frankfurt gewechselt ist.

    • WM-Finale 1990: Was Völler kurz vor dem entscheidenden Elfmeter mit Lothar Matthäus besprochen hat – und was er Andy Brehme noch kürzer vor der Ausführung zugeflüstert hat

    • Rijkaard und die Spuckattacke: Warum Völler dem Niederländer nach dem Achtelfinale 1990 nie böse war

    • Rom 1987: Warum die AS Rom – und nicht der AC Mailand oder der FC Barcelona – sein Klub wurde

    • Maradona im Stadio San Paolo: Was passierte, wenn der Argentinier bei Gastspielen den Rasen betrat – und warum Völler 1992 trotz allem ging

    • Eine Nacht in Marseille: Warum Völler direkt vom Hotelzimmer zum Polizeiverhör musste – und warum er die Wache ziemlich schnell wieder verlassen durfte

    • Bremen, 33 Spieltage Tabellenführer: Wie der eine Spieltag, der zählte, alles entschied

    • Abschiedsendspiel in Leverkusen: Warum der Klassenerhalt gegen Kaiserslautern für Völler so wertvoll war wie ein Meistertitel

    • Christoph Daum als Trainer: Wie Völler ihn nach Leverkusen holte – und mit wem er viel später Florian Wirtz beim 1. FC Köln loseiste

    • DFB-Teamchef im Jahr 2000: Wie es wirklich dazu kam – und warum es überhaupt zu der Weißbier-Waldi-Episode auf Island kommen konnte

    • Rückkehr zum DFB: Wer die treibende Kraft im Hintergrund war – und wessen Idee es war, Julian Nagelsmann als Bundestrainer zu verpflichten

    • Eintracht Frankfurt: Warum er dreimal ein konkretes Angebot bekam – und dreimal absagte

    • Reiner Calmund in Leverkusen: Zu welcher Tageszeit sich die Mitarbeiter vor ihm versteckten

    • Markus Münch: Warum ein Stadionticket bei Rudi Völler zur Vertrauensfrage werden kann

    • „Wenn meine Frau sauer auf mich ist, nennt sie mich Rudolf."

    • „Für meine Generation gab's nur ein Ziel – und das war: Italien."

    • „Von Calli habe ich alles gelernt."

    Der Legenden-Podcast „Wie war das damals?" des Deutschen Fußballmuseums erscheint monatlich auf allen gängigen Plattformen, u.a. auf Spotify, Apple Podcasts und YouTube.

    Die Folgen werden im ⁠Deutschen Fußballmuseum in Dortmund⁠ aufgezeichnet. Nächster Gast: Hermann "Tiger" Gerland am 28. Mai 2026. Tickets gibt's auf der Website des Fußballmuseums.

    Hermann Gerland, wie war das damals?02 Jun 202601:45:54

    Hermann Gerland hat als Trainer und Talententwickler des FC Bayern ganze Generationen von Fußball-Nationalspielern großgemacht – und im Legenden-Podcast „Wie war das damals?“ aus dem Deutschen Fußballmuseum zieht er mit Pit Gottschalk und Christian Pfennig Bilanz. Trocken, ehrlich, ohne falsche Bescheidenheit: „Mit meinem komischen Humor habe ich mindestens 20 junge Männer zu Millionären und Multimillionären gemacht.“

    Der „Tiger“, der viel lieber „Eiche“ genannt wird, erzählt, wie er Thomas Müller im letzten Moment vor einem Wechsel nach Hoffenheim bewahrte, wie er Philipp Lahm nach vielen vergeblichen Anläufen doch bei einem Bundesligisten unterbrachte und wann er Bastian Schweinsteiger zuletzt zusammenfaltete.

    Überraschungsgast Hannes Wolf, beim DFB Direktor für Nachwuchs, Training und Entwicklung, ordnet ein: „Hermann hat die ultimative Fähigkeit, die Dinge auf den Punkt zu bringen und zu priorisieren.“ Und Gerland macht eine Ansage für die Zukunft des deutschen Fußballs: „Hannes Wolf wird dafür sorgen, dass wir bald auch wieder als Favorit zu einer Weltmeisterschaft fahren.“

    Außerdem im Gespräch:

    • Was er Jupp Heynckes verdankt – und womit er den damaligen Bayern-Präsidenten Fritz Scherer bei der ersten Begegnung schockte
    • Wie er Louis van Gaal überzeugte, wie Pep Guardiolas Erfolgsformel lautet und welchen „heißen Draht“ nur Carlo Ancelotti hat
    • Was Aleksandar Pavlović anfangs fehlte
    • Warum er für eine Eigentumswohnung in Berlin zwischenzeitlich von München nach Nürnberg wechselte – und wie er Heribert Bruchhagen nennt
    • Warum er nach insgesamt 25 Jahren beim FC Bayern wirklich aufgehört hat – und warum er nicht neidisch auf die heutige Spielergeneration ist
    • Wie hoch sein höchstes Gehalt als Spieler beim VfL Bochum war – und warum er trotzdem nie gewechselt ist
    • Warum Borussia Dortmund in den Siebzigern keine Option war und wann er vom Stürmer zum Verteidiger wurde
    • Warum ausgerechnet Klaus Thies vom MSV Duisburg sein unangenehmster Gegenspieler war – und wer der beste Spieler von allen war, mit denen er als Trainer gearbeitet hat

    Warum eigentlich „Eiche“? „Ich habe nichts von einem Tiger. Ich war nicht geschmeidig, ich war hölzern. Eiche passt besser.“

    „Wie war das damals?“ erscheint monatlich aus dem Deutschen Fußballmuseum in Dortmund, mit Pit Gottschalk und Christian Pfennig. Der nächste Termin: 27. August. Karten fürs Live-Publikum gibt es rechtzeitig unter www.fussballmuseum.de/kulturprogramm.

    Jetzt reinhören und dem Podcast folgen – auf Spotify, Apple Podcasts und YouTube.

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