Explore every episode of the podcast WIE SPIELST DU DAS? - Der Resi Podcast
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| #35 Wie spielst du das, Max Mayer? LIVE! | 28 May 2026 | ||
Für diese besondere Folge trifft Staatsintendant Andreas Beck auf Ensemblemitglied Max Mayer. Gemeinsam blicken sie auf eine lange künstlerische Zusammenarbeit zurück, diskutieren über Sinn und Unsinn von Schauspielpreisen und fragen nach der Bedeutung des Ensembles für einen gelungenen Theaterabend. Und natürlich stellt sich die Frage: Wie spielt es sich, nachdem man zum «Besten Schauspieler Österreichs» gekürt wird? Die Folge wurde im Rahmen der jährlichen Mitgliederversammlung der Freunde* des Residenztheaters im Marstall aufgezeichnet. Ihr habt Fragen, Anmerkungen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachricht per Mail an besucherservice@residenztheater.de! Mehr zu Max: MERCURY Eine Spurensuche von Michał Borczuch und Ensemble Der Queen-Frontmann Freddie Mercury verbrachte Anfang der 1980er-Jahre viel Zeit in München. Der polnische Regisseur Michał Borczuch begibt sich mit dem Ensemble auf Spurensuche nach dem Vermächtnis des Stars in der queeren Subkultur, in der er sich bewegte. Mehr zu MERCURY: MUNICH MACHINE Eine Utopie in memoriam Klaus Lemke von Albert Ostermaier Albert Ostermaiers »Munich Machine« ist ein wilder Ritt durch Münchens Historie, verbunden mit der Suche nach einer neuen Utopie. Der gefeierte Künstler Ersan Mondtag inszeniert diesen Trip als schrägen Maskenball: ein rasanter politischer Totentanz zwischen Hitler und Mercury, der das »Mia san Mia« radikal seziert. Mehr zu MUNICH MACHINE: PIPPI LANGSTRUMPF von Astrid Lindgren für die Bühne bearbeitet von Christian Schönfelder Als Pippi in die Villa Kunterbunt einzieht, wird das Leben der beiden Nachbarskinder Annika und Tommy ordentlich durcheinandergewirbelt. Mit spielerischer Leichtigkeit bietet Pippi Dieben und Polizisten die Stirn, verwandelt jeden Tag in ein Abenteuer – und zeigt, was wahre Freundschaft ist. Mehr zu PIPPI LANGSTRUMPF: Mehr zu den Veranstaltungen am Residenztheater findet ihr hier: Im Gespräch: Andreas Beck und Max Mayer | |||
| #34 Wie spielst du das, Niklas Mitteregger? | 16 Apr 2026 | ||
Niklas Mitteregger war Profi-Eishockeyspieler, studierte Jura – und steht heute als Schauspieler und Musiker auf der Bühne. Im Gespräch mit Staatsintendant Andreas Beck spricht er über seinen Weg zum Theater, seine Zusammenarbeit mit Alexander Eisenach und warum das Publikum nie wirklich inkognito bleibt. Ihr habt Fragen, Anmerkungen oder Wünsche? Mehr zu Niklas: MUNICH MACHINE Eine Utopie in memoriam Klaus Lemke von Albert Ostermaier Albert Ostermaiers «Munich Machine» ist ein wilder Ritt durch Münchens Historie, verbunden mit der Suche nach einer neuen Utopie. Der gefeierte Künstler Ersan Mondtag inszeniert diesen Trip als schrägen Maskenball: ein rasanter politischer Totentanz zwischen Hitler und Mercury, der das «Mia san Mia» radikal seziert. Sprachlich geschliffen und mit widerständigem Witz übersetzt der österreichische Dramatiker Ewald Palmetshofer Shakespeares Königsdrama «King Henry IV» in die aktuelle Gegenwart erodierender Demokratien. GÖTZ VON BERLICHINGEN nach Johann Wolfgang Goethe von Alexander Eisenach Goethes Götz gilt als Sinnbild eines Freiheitskämpfers, der sich den von feudaler und klerikaler Willkür geprägten Verhältnissen entgegenstellt. Bei Alexander Eisenach ist er dagegen mehr Wutbürger als aufrechter Revolutionär. Ein Mann, der politische Entscheidungen und Gesetze nur als Angriff auf seine persönliche Freiheit betrachtet. | |||
| #33 Wie spielst du das, Brigitte Hobmeier? | 06 Mar 2026 | 00:30:22 | |
Für die Aufnahmeprüfung an der Schauspielschule musste sich Brigitte Hobmeier damals noch heimlich von zu Hause wegschleichen. Heute gehört sie zu den prägenden Schauspielerinnen der bayerischen Hauptstadt. Was München zur Theaterstadt macht und wie sie den Kultregisseur Klaus Lemke in «Munich Machine» verkörpert – darüber spricht sie in dieser Folge mit Staatsintendant Andreas Beck. Ihr habt Fragen, Anmerkungen oder Wünsche? Mehr zu Brigitte: MUNICH MACHINE Eine Utopie in memoriam Klaus Lemke von Albert Ostermaier Albert Ostermaiers «Munich Machine» ist ein wilder Ritt durch Münchens Historie, verbunden mit der Suche nach einer neuen Utopie. Der gefeierte Künstler Ersan Mondtag inszeniert diesen Trip als schrägen Maskenball: ein rasanter politischer Totentanz zwischen Hitler und Mercury, der das «Mia san Mia» radikal seziert. Yana Eva Thönnes und ihr Team machen die Geschichten der Spitzenreiterinnen zur Lifestyletherapie und Bayern zur programmierten Kulisse, in der Frauen Erfahrungen zwischen Privilegien und Abstiegsangst, zwischen Selbstoptimierung und Selbstermächtigung spielerisch erproben.
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| #32 Wie spielst du das, Vincent Glander? | 05 Feb 2026 | 00:26:56 | |
Für sechs Mark saß Vincent Glander als Schüler regelmäßig im Residenztheater – heute steht er selbst auf der Bühne, die einst seine Faszination für das Theater entfacht hat. Mit Staatsintendant Andreas Beck spricht er über den Zauber erster Theatererlebnisse, seine Begeisterung für neue Texte und Literatur – und darüber, warum Humorlosigkeit für ihn das Schlimmste ist, was einer Inszenierung passieren kann. Ihr habt Fragen, Anmerkungen oder Wünsche? Mehr zu Vincent: CABARET Das Musical «Cabaret» führt in die schillernde Welt des Kit Kat Klubs der 1930er-Jahre, die Dekadenz und Diversität feiert. Dort begeistert Sally Bowles das Publikum und auch der junge Amerikaner Clifford Bradshaw verfällt diesem Kosmos. Gleichzeitig zieht etwas Dunkles herauf, das sich in den Alltag der Lebenskünstler*innen einschleicht. Sprachlich geschliffen und mit widerständigem Witz übersetzt der österreichische Dramatiker Ewald Palmetshofer Shakespeares Königsdrama «King Henry IV» in die aktuelle Gegenwart erodierender Demokratien. MUNICH MACHINE Eine Utopie in memoriam Klaus Lemke von Albert Ostermaier Albert Ostermaiers «Munich Machine» ist ein wilder Ritt durch Münchens Historie, verbunden mit der Suche nach einer neuen Utopie. Der gefeierte Künstler Ersan Mondtag inszeniert diesen Trip als schrägen Maskenball: ein rasanter politischer Totentanz zwischen Hitler und Mercury, der das «Mia san Mia» radikal seziert. | |||
| #31 Wie spielst du das, Oliver Stokowski? | 01 Jan 2026 | 00:29:12 | |
32 Jahre nach seinem Debüt am Bayerischen Staatsschauspiel ist Oliver Stokowski zur Spielzeit 2019/2020 mit Beginn der Intendanz von Andreas Beck ans Residenztheater zurückgekehrt. In dieser Folge spricht er darüber, wie es ist, nach so langer Zeit wieder vor dem Münchner Publikum zu stehen, warum er sich selbst als Komödiant sieht – und wie sehr er sich von dem jungen Schauspieler von damals unterscheidet. Ihr habt Fragen, Anmerkungen oder Wünsche? Mehr zu Oliver: DER ZERBROCHNE KRUG von Heinrich von Kleist Kleist schuf ein abgründiges Lustspiel um sexualisierte Gewalt, Machtmissbrauch und Tatsachenverschleierung, in dem Richter Adam nicht nur mit den Folgen seines nächtlichen Alkoholkonsums zu kämpfen hat, sondern auch einer Gerichtsverhandlung vorsitzen muss, in der er gegen sich selbst ermittelt. Die Liebe von Kasimir, einem arbeitslosen Chauffeur, und Karoline, einer Büroangestellten, wird auf dem Oktoberfest auf die Probe gestellt: Inmitten von Fahrgeschäften, Bierzelten und Schnapsbuden sucht man mit fortschreitender Stunde Trost im Alkoholexzess und blickt in zwischenmenschliche Abgründe. DIE WILDENTE von Henrik Ibsen Mit «Die Wildente» verfasste Henrik Ibsen eine meisterhafte Tragödie. Idealist Gregers Werle begibt sich auf eine verhängnisvolle Suche nach der Wahrheit in die Vergangenheit seiner Familie. Mit diesem Klassiker seines Landsmanns gibt der norwegische Regisseur Johannes Holmen Dahl sein Deutschlanddebüt. | |||
| #30 Wie spielst du das, Anna Drexler? | 27 Nov 2025 | 00:24:23 | |
Seit letzter Spielzeit frisch im Ensemble spricht Schauspielerin Anna Drexler mit Staatsintendant Andreas Beck über das Geheimnis der Kunstform Schauspiel, warum das Schauspielerin sein für sie der perfekte Beruf ist – und warum man mit jeder Produktion das Rad ein bisschen neu erfindet. Ihr habt Fragen, Anmerkungen oder Wünsche? Mehr zu Anna: Die Liebe von Kasimir, einem arbeitslosen Chauffeur, und Karoline, einer Büroangestellten, wird auf dem Oktoberfest auf die Probe gestellt: Inmitten von Fahrgeschäften, Bierzelten und Schnapsbuden sucht man mit fortschreitender Stunde Trost im Alkoholexzess und blickt in zwischenmenschliche Abgründe. Mit «Die Wildente» verfasste Henrik Ibsen eine meisterhafte Tragödie. Idealist Gregers Werle begibt sich auf eine verhängnisvolle Suche nach der Wahrheit in die Vergangenheit seiner Familie. Mit diesem Klassiker seines Landsmanns gibt der norwegische Regisseur Johannes Holmen Dahl sein Deutschlanddebüt. | |||
| #29 Wie spielst du das, Lisa Wagner? | 23 Oct 2025 | 00:34:20 | |
Schauspiel zwischen Bühne und Leinwand – Lisa Wagner spricht mit Staatsintendant Andreas Beck über schauspielerische Unschuld, ihre Rollen als Ruth Wolff in «Die Ärztin», die Psychiaterin in «James Brown trug Lockenwickler» und ihre Arbeit als Kommissarin Heller. Für sie ist Schauspiel eine Klaviatur – ein Farbenspiel zwischen Gelb und Blau, immer auf der Suche nach der richtigen Schattierung für jede Figur. Mehr zu Lisa: Robert Icke hat Arthur Schnitzlers Stück «Professor Bernhardi» kongenial in die Gegenwart übersetzt. Die Ärztin Ruth Wolff gerät bei ihm nicht nur in Konflikt mit ihrem Kollegium und den Maximen der katholischen Kirche, sondern auch in einen medialen Shitstorm. Pascaline und Lionel Hutner sind verzweifelt: Ihr Sohn Jacob hält sich für Céline Dion. Eine Psychiaterin soll ihm helfen. Doch zu ihrer noch größeren Verzweiflung respektiert die Therapeutin Jacobs Selbstbild. Die Komödienspezialistin und Erfolgsautorin Yasmina Reza schreibt mit gewohnt leichter Feder über die schwierige Frage: Wer bin ich? | |||
| #28 Wie spielst du das, Michael Goldberg? | 20 Jun 2025 | 00:22:56 | |
Ob im sechsstündigen Marathon oder im präzisen Auftritt – seit 2019 begeistert Michael Goldberg das Münchner Publikum, unter anderem in «Das Vermächtnis», «Warten auf Godot» und «Gschichtn vom Brandner Kaspar». In dieser Folge spricht er mit Staatsintendant Andreas Beck darüber, wie die eigene Biografie eine Rolle prägen kann, über die Frage nach psychologischem Theater – und warum in jeder Rolle immer auch sein eigenes Herz mitschwingt. Ihr habt Fragen, Anmerkungen oder Wünsche? Mehr zu Michael: Franz Xaver Kroetz hat den «Brandner Kaspar», den bayerischsten aller Theaterstoffe, neu geschrieben. Ehrlich, berührend und mit viel Humor erzählt Kroetz die Geschichte dieses bayerischen Originals – gespielt von Günther Maria Halmer –, die Philipp Stölzl als großes Bildertheater auf die Bühne bringt. Wladimir und Estragon warten auf Godot, von dem sie weder wissen, wer er ist, noch, was sie eigentlich von ihm wollen. Der Literaturnobelpreisträger Samuel Beckett schuf mit seinem vieldeutigen und in alle Richtungen interpretierten Werk über das Warten und das Vergehen von Zeit einen der Klassiker der Moderne. «Das Vermächtnis», 2021 mit dem Tony Award als bestes Stück ausgezeichnet, ist ein fulminantes Bühnen-Epos in zwei Teilen, ein Beziehungs- und Gesellschaftsdrama über drei Generationen hinweg, überreich an Figuren, komisch und tief berührend zugleich. Eingeladen zum Theatertreffen 2023. | |||
| #27 Wie spielst du das, Juliane Köhler? | 29 May 2025 | 00:27:09 | |
Vor über 30 Jahren stand Juliane Köhler zum ersten Mal auf der Bühne des Residenztheaters. Seitdem ist die Staatsschauspielerin dem Publikum in den unterschiedlichsten Rollen auf der Bühne und dem Bildschirm begegnet. Mit Intendant Andreas Beck spricht sie in dieser Folge darüber, wie es ist, wenn ein Theater zum Zuhause wird. Mehr zu Juliane: Erfolgsdramatikerin Lot Vekemans trifft mit ihrem neuen Stück den Nerv der Zeit. Mit großer Sensibilität erzählt sie von Vater und Tochter, gespielt von Manfred Zapatka und Juliane Köhler, die unvereinbar scheinende Haltungen zu gesellschaftlichen und politischen Themen haben, und fragt, wie diese Konflikte überwunden werden können. Die französische Literaturnobelpreisträgerin Annie Ernaux kreist in ihrer autobiografischen Erzählung um ein prägendes Ereignis, das ihr als «Mädchen» widerfahren ist. Immer wieder kehrt sie erinnernd zurück in jenen Sommer von 1958, bis sie schließlich das Schweigen bricht. In Silvia Costas poetischer Inszenierung verkörpern drei Schauspielerinnen berührend das suchende und sich befreiende Ich der Autorin. Pascaline und Lionel Hutner sind verzweifelt: Ihr Sohn Jacob hält sich für Céline Dion. Eine Psychiaterin soll ihm helfen. Doch zu ihrer noch größeren Verzweiflung respektiert die Therapeutin Jacobs Selbstbild. Die Komödienspezialistin und Erfolgsautorin Yasmina Reza schreibt mit gewohnt leichter Feder über die schwierige Frage: Wer bin ich? | |||
| #26 Wie spielst du das, Manfred Zapatka? | 15 May 2025 | 00:30:54 | |
Was bedeutet eigentlich «Spielen»? In dieser Folge spricht Manfred Zapatka darüber, was es für ihn heißt, in eine Theaterrolle zu schlüpfen, was das «Spielen» für ihn ausmacht und wie sich die Bedeutung dessen im Film gänzlich verändert. Zapatka nimmt uns mit auf eine Reise durch die wichtigsten Stationen seiner über 60 Jahre langen Theaterkarriere und spricht gemeinsam mit Intendant Andreas Beck über die Nostalgie zu alten Filmen, die verschiedenen Formen des Theaters und die Liebe zu München und dem Resi. Mehr zu Manfred: Erfolgsdramatikerin Lot Vekemans trifft mit ihrem neuen Stück den Nerv der Zeit. Mit großer Sensibilität erzählt sie von Vater und Tochter, gespielt von Manfred Zapatka und Juliane Köhler, die unvereinbar scheinende Haltungen zu gesellschaftlichen und politischen Themen haben, und fragt, wie diese Konflikte überwunden werden können. «Lear» noch einmal spielen – Traum und Alptraum des Schauspielkünstlers Minetti. In der Halle eines Hotels in Oostende. Minetti räsoniert über das Theater, die Schauspielkunst, Höhenflüge und Katastrophen… Reden, Schweigen, Lärmen – alle warten – auf das Ende des Jahres? Des Lebens? Oder der Welt? | |||
| #25 Wie spielst du das, Linda Blümchen? | 01 May 2025 | 00:27:28 | |
Linda Blümchen hat viele der großen Frauenrollen des Theaterkanons gespielt – von Ophelia bis Salomé. In dieser Folge spricht sie mit Staatsintendant Andreas Beck über die Herausforderungen, die klassische Stoffe an das heutige Bild von Weiblichkeit stellen – und darüber, wie Theater verantwortungsvoll mit schwierigen Themen umgehen kann. Mehr zu Linda: In Stephan Kimmigs Inszenierung verschwimmen die Grenzen zwischen Shakespeares Feenwelt und der rauen Realität der Großstadt. Angetrieben durch die Zauberkraft Pucks entspinnt sich eine Sommernacht, in der bald niemand mehr weiß, wo die Liebe aufhört und die Besessenheit beginnt. In poetischen Bildern und mit bewegender Musik erzählt das Ensemble aus Schauspieler*innen, Tänzer*innen und Sänger*innen ein Drama um die unerfüllte Liebe von Hans Christian Andersen und davon, wie der berühmte Märchendichter mit einer seiner bekanntesten Figuren verschmilzt, der kleinen Meerjungfrau. Andersens Flucht vor der Realität wird zu einem berührenden, bildgewaltigen Theaterereignis. | |||
| #24 Wie spielst du das, Steven Scharf? | 03 Apr 2025 | 00:27:48 | |
Wieder frisch zurück in München spricht Ensemblemitglied Steven Scharf mit Intendant Andreas Beck über die Theatermentalität in verschiedenen Städten, die Kunst der Verwandlung – ob mit oder gar ganz ohne Kostüm – und seine Rolle als John in Sankt Falstaff von Ewald Palmetshofer. Ein Gespräch über das Publikum in Bochum und München, was Spiel wirklich dringlich macht – und nackte Tatsachen. Mehr zu Steven: SANKT FALSTAFF Sprachlich geschliffen und mit widerständigem Witz übersetzt der österreichische Dramatiker Ewald Palmetshofer Shakespeares Königsdrama «King Henry IV» in die aktuelle Gegenwart erodierender Demokratien. Mehr zu SANKT FALSTAFF: Mehr zu den Veranstaltungen am Residenztheater findet ihr hier: Im Gespräch: Andreas Beck und Steven Scharf | |||
| #23 Wie spielst du das, Delschad Numan Khorschid? | 21 Mar 2025 | 00:30:20 | |
Delschad Numan Khorschid ist Ensemblemitglied des Residenztheaters und Schauspieler. Er ist aber auch Fotograf, Schriftsteller und Künstler. Über seinen Weg aus einem kleinen Dorf im Irak ans Bayerische Staatsschauspiel und die Suche nach Heimat auf der Bühne spricht er in dieser Folge mit Andreas Beck. Mehr zu Delschad: Robert Icke hat Arthur Schnitzlers Stück «Professor Bernhardi» kongenial in die Gegenwart übersetzt. Die Ärztin Ruth Wolff gerät bei ihm nicht nur in Konflikt mit ihrem Kollegium und den Maximen der katholischen Kirche, sondern auch in einen medialen Shitstorm. Eine aktuelle Neuerzählung von Shaws Stück, das als Musical «My Fair Lady» weltberühmt wurde: Professor Higgins tüftelt im Sprachlabor an einer App, die die Herkunft der Sprechenden analysieren kann. Er verspricht der Schauspielstudentin Liza ein Engagement am Nationaltheater, wenn sie mit ihm einen Akzent wegtrainiert, den überhaupt nur Spezialist*innen wie er hören können. Die Geschichte des raffinierten Fuchs Reineke bringt Regisseur und Punkmusiker Schorsch Kamerun mit einem bunten, spiel- und sangeswütigen Ensemble für alle Menschen ab zehn Jahren auf die Bühne. Goethe selbst war seit seiner Kindheit fasziniert von dem Tierepos und verfasste 1794 unter dem Eindruck der sich stark verändernden gesellschaftlichen Ordnung eine eigene Version in Versen. Im Gespräch: Andreas Beck und Delschad Numan Khorschid | |||
| #22 Wie spielst du das, Steffen Höld? | 06 Mar 2025 | 00:25:47 | |
In dieser Episode trifft Intendant Andreas Beck einen langjährigen Weggefährten: Ensemblemitglied Steffen Höld. Gemeinsam begeben sich die beiden auf eine Erinnerungsreise zu den verschiedenen Stationen ihrer künstlerischen Vergangenheit – von Wien über Basel bis nach München – und lassen den einen oder anderen Lieblingsmoment Revue passieren. Mehr zu Steffen: SANKT FALSTAFF Sprachlich geschliffen und mit widerständigem Witz übersetzt der österreichische Dramatiker Ewald Palmetshofer Shakespeares Königsdrama «King Henry IV» in die aktuelle Gegenwart erodierender Demokratien. Mehr zu SANKT FALSTAFF: WAS ICH VERGESSEN HABE Wie kann man sich das Land vorstellen, das man bewohnt, wenn man sein Gedächtnis verliert oder schon verloren hat? Wie kann man mit den Bewohner*innen dieses Landes kommunizieren? Poetisch und berührend kreiert das Ensemble eine Versuchungsanordnung, die der Erfahrung des Vergessens spielerisch nachgeht. Mehr zu WAS ICH VERGESSEN HABE: STERNSTUNDEN DER MENSCHHEIT Stefan Zweig versammelt in seinen historischen Miniaturen Glanzleistungen der europäischen Geschichte. In Thom Luz' poetischer und musikalischer Inszenierung werden sie zu Archivmaterial, das erforscht, besungen, in kurzen Momenten zum Leben erweckt und in Bezug zu Zweigs Biografie, seinem Weg ins brasilianische Exil gesetzt wird. Mehr zu STERNSTUNDEN DER MENSCHHEIT: Mehr zu den Veranstaltungen am Residenztheater findet ihr hier: Im Gespräch: Andreas Beck und Steffen Höld | |||
| #21 Wie spielst du das, Vassilissa Reznikoff? | 14 Feb 2025 | 00:26:25 | |
Von der Pariser Vorstadt ans Bayerische Staatsschauspiel – Lange denkt Vassilissa, dass sie Tänzerin werden wird. Doch die formale Strenge der klassischen Ausbildung bringen sie kurz vor ihrem Abschluss dazu, den Traum aufzugeben. Über Umwege findet sie zum Schauspiel und damit doch zurück zur Bühne. Welche Freiheiten ihr das Schauspiel bietet und wie Poledance ihre Sicht auf Weiblichkeit beeinflusst hat, darüber spricht sie mit Intendant Andreas Beck in dieser Folge. Ihr habt Fragen, Anmerkungen oder Wünsche? Mehr zu Vassilissa: SALOME Ausgehend von Oscar Wildes berühmten Einakter interpretiert die polnische Regisseurin Ewelina Marciniak die Figur Salome komplett neu. Bei ihr ist sie nicht länger eine skandalisierte Femme fatale, sondern eine junge Frau, die sich mit allen Mitteln aus den Zwängen ihrer Umgebung zu befreien versucht. Mehr zu SALOME: EINE ZIERDE FÜR DEN VEREIN Gustl Gillich, Tabakwarenhändler und lokaler Schwimmstar, verliebt sich in Frieda Geier, Vertreterin für Mehl. Als er jedoch in der Liebe ein Geschäftsmodell und in Frieda eine Billigarbeitskraft entdeckt, wird er von ihr verlassen und findet Trost in Frauenhass und Männerbündelei. Elfriede Jelinek bezeichnete Fleißer, deren einzigen Roman Elsa-Sophie Jach für die Bühne bearbeitet, als die «größte Dramatikerin des 20. Jahrhunderts». Mehr zu EINE ZIERDE FÜR DEN VEREIN: DAS KÄTHCHEN VON HEILBRONN In seinem erfolgreichsten Stück verbindet Heinrich von Kleist die Romantik des Märchens mit der Tragik des Schauspiels. Es gibt ein Femegericht, ein brennendes Schloss, einen Cherub, dazu Intrigen und einen Giftanschlag. Doch Kleists Käthchen geht zielstrebig ihren Weg und weicht dem Grafen Wetter vom Strahl nicht von der Seite, weil er ihr im Traum als die große Liebe offenbart wurde. Mehr zu DAS KÄTHCHEN VON HEILBRONN: Mehr zu den Veranstaltungen am Residenztheater findet ihr hier: Im Gespräch: Andreas Beck und Vassilissa Reznikoff | |||
| #20 Wie schreibst du das, Ewald Palmetshofer? | 23 Jan 2025 | 00:25:51 | |
Anlässlich der Uraufführung von «Sankt Falstaff» trifft sich Intendant Andreas Beck mit dem Hausautor Ewald Palmetshofer und spricht mit ihm über sein neustes Werk. Wann er mit dem Schreiben angefangen hat, wie er seine Sprache dem Alltäglichen ablauscht und welche Hoffnung für Krisenzeiten in seinem neuen Stück steckt – darum geht es in dieser Spezial-Folge von «Wie spielst schreibst du das?». Mehr zu Ewald: Sprachlich geschliffen und mit widerständigem Witz übersetzt der österreichische Dramatiker Ewald Palmetshofer Shakespeares Königsdrama «King Henry IV» in die aktuelle Gegenwart erodierender Demokratien. Im Gespräch: Andreas Beck und Ewald Palmetshofer | |||
| #19 Wie spielst du das, Naffie Janha? | 09 Jan 2025 | 00:22:29 | |
Die Schauspielerin Naffie Janha hat das Münchner Publikum bereits in vielen Facetten kennenlernen dürfen: Als Yvonne beeindruckt sie mit ihrer stummen Präsenz, als Tove erzählt sie zusammen mit zwei Schauspielkolleginnen eine Lebensgeschichte voller Schicksalsschläge, und als Hedvig steht sie vor einer folgenschweren Entscheidung. Über ihre außergewöhnlichen Rollen, Begegnungen und Herausforderungen spricht sie in dieser Folge mit Intendant Andreas Beck. Ihr habt Fragen, Anmerkungen oder Wünsche? Mehr zu Naffie: Mit «Die Wildente» verfasste Henrik Ibsen eine meisterhafte Tragödie. Idealist Gregers Werle begibt sich auf eine verhängnisvolle Suche nach der Wahrheit in die Vergangenheit seiner Familie. Mit diesem Klassiker seines Landsmanns gibt der norwegische Regisseur Johannes Holmen Dahl sein Deutschlanddebüt.
DIE KOPENHAGEN-TRILOGIE nach den Romanen «Kindheit» – «Jugend» – «Abhängigkeit» von Tove Ditlevsen | für die Bühne bearbeitet von Tom Silkeberg, mit einem Videoprolog aus «Gesichter» Im Gespräch: Andreas Beck und Naffie Janha | |||
| #18 Wie spielst du das, Sibylle Canonica? | 19 Dec 2024 | 00:36:24 | |
Seit über 20 Jahren ist Sibylle Canonica Ensemblemitglied am Residenztheater. Wie sie über Umwege zur Schauspielerei gekommen ist und was für Anekdoten sie dabei gesammelt hat, darüber spricht sie in dieser Folge mit Intendant Andreas Beck. Ihr habt Fragen, Anmerkungen oder Wünsche? Mehr zu Sibylle: Robert Icke hat Arthur Schnitzlers Stück «Professor Bernhardi» kongenial in die Gegenwart übersetzt. Die Ärztin Ruth Wolff gerät bei ihm nicht nur in Konflikt mit ihrem Kollegium und den Maximen der katholischen Kirche, sondern auch in einen medialen Shitstorm.
Im Gespräch: Andreas Beck und Sibylle Canonica | |||
| #17 Wie spielst du das, Myriam Schröder? | 27 Nov 2024 | 00:24:45 | |
Warum manche Texte einfach an die Wand geworfen werden müssen und warum es so faszinierend sein kann, sich in Textwüsten zu verlieren – darüber spricht Schauspielerin Myriam Schröder mit Intendant Andreas Beck und begibt sich mit ihm auf eine Reise durch ihre Arbeit mit den Autor*innen Nele Stuhler, Ewald Palmetshofer und Elfriede Jelinek. Ihr habt Fragen, Anmerkungen oder Wünsche? Mehr zu Myriam: Die Komödie von Nele Stuhler hangelt sich auf musikalische und poetische Weise an den Gegensätzen entlang, die unser Leben bestimmen: von den Untiefen des Alltags («Frühstücken oder nicht») bis zur ganz großen Weltlage («Krieg oder nicht»). Geprobt wird dabei nichts weniger als der Dialog in seiner klarsten Form und seiner ganzen Schönheit.
Ulrich Rasche ist bekannt für seine bildgewaltigen Inszenierungen, die die Schauspielenden in ständiger Bewegung und einem Kreislauf halten, aus dem kein Ausbruch möglich scheint. In Aischylos’ «Agamemnon» ist es die Spirale der Gewalt, die nach Agamemnons Rückkehr aus dem Trojanischen Krieg und einem Racheakt seiner Frau Klytämnestra immer mehr Blut fordert.
Im Gespräch: Andreas Beck und Myriam Schröder | |||
| #16 Wie spielst du das, Nicola Mastroberardino? | 07 Nov 2024 | 00:23:05 | |
Charmant, komödiantisch und erfrischend ehrlich – Nicola Mastroberardino spricht mit Andreas Beck über das Gefühl, manche Preise vielleicht auch nicht verdient zu haben, wie es ist, Theaterstücke in Überlänge zu spielen und wann man sich doch nochmal überlegt, ob man bis zur nächsten Szene Zeit für eine Nudelsuppe hat. Ihr habt Fragen, Anmerkungen oder Wünsche? Mehr zu Nicola: In seinem packenden Familienepos «Buddenbrooks. Verfall einer Familie», für den Thomas Mann 1929 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde, hinterfragt er althergebrachte Gewissheiten in Zeiten des gesamtgesellschaftlichen Umbruchs. In Bastian Krafts Adaption erzählt Hanno Buddenbrook als jüngstes Mitglied aus seiner Sicht das Schicksal der Familie. «Das Vermächtnis», 2021 mit dem Tony Award als bestes Stück ausgezeichnet, ist ein fulminantes Bühnen-Epos in zwei Teilen, ein Beziehungs- und Gesellschaftsdrama über drei Generationen hinweg, überreich an Figuren, komisch und tief berührend zugleich. Eingeladen zum Theatertreffen 2023. Mehr zu DAS VERMÄCHTNIS: Stefan Zweig versammelt in seinen historischen Miniaturen Glanzleistungen der europäischen Geschichte. In Thom Luz‘ poetischer und musikalischer Inszenierung werden sie zu Archivmaterial, das erforscht, besungen, in kurzen Momenten zum Leben erweckt und in Bezug zu Zweigs Biografie, seinem Weg ins brasilianische Exil gesetzt wird. Im Gespräch: Andreas Beck und Nicola Mastroberardino | |||
| #15 Wie spielst du das, Isabell Antonia Höckel? | 24 Oct 2024 | 00:21:07 | |
Für Isabell Antonia Höckel ist die kleine Meerjungfrau eine Traumrolle. Was ihre Musikalität und zusätzliche Choreografie-Proben damit zu tun haben und was es bedeutet, eine Schwarze Meerjungfrau auf der Residenztheater-Bühne zu sein; darüber spricht sie mit Intendant Andreas Beck in dieser Folge von WIE SPIELST DU DAS?. Ihr habt Fragen, Anmerkungen oder Wünsche? Mehr zu Isabell: In poetischen Bildern und mit bewegender Musik erzählt das Ensemble aus Schauspieler:innen, Tänzer:innen und Sänger*innen ein Drama um die unerfüllte Liebe von Hans Christian Andersen und davon, wie der berühmte Märchendichter mit einer seiner bekanntesten Figuren verschmilzt, der kleinen Meerjungfrau. Andersens Flucht vor der Realität wird zu einem berührenden, bildgewaltigen Theaterereignis. Die vierfach zum Theatertreffen eingeladene und für ihre rasanten, irrwitzigen Inszenierungen samt spielwütigen Schauspielensembles bekannte Regisseurin Claudia Bauer widmet sich dem Münchner Original und genialen Komiker Karl Valentin. In opulenter Bühnensprache entwickelt sie eine Hommage an den bayerischen Sprachanarchisten. Mehr zu VALENTINIADE: Stefan Zweig versammelt in seinen historischen Miniaturen Glanzleistungen der europäischen Geschichte. In Thom Luz‘ poetischer und musikalischer Inszenierung werden sie zu Archivmaterial, das erforscht, besungen, in kurzen Momenten zum Leben erweckt und in Bezug zu Zweigs Biografie, seinem Weg ins brasilianische Exil gesetzt wird. Im Gespräch: Andreas Beck und Isabell Antonia Höckel | |||
| #14 Wie spielst du das, Lukas Rüppel? | 17 Oct 2024 | 00:22:23 | |
Gibt es für Lukas Rüppel so etwas wie Angst auf der Bühne? Und welche Rolle spielt Humor, wenn es darum geht, den Ernst eines Themas zu verdeutlichen? Der Residenztheater-Schauspieler spricht erfrischend offen mit Intendant Andreas Beck über sein Leben auf und abseits der Bühne. Ihr habt Fragen, Anmerkungen oder Wünsche? Mehr zu Lukas: EIN SOMMERNACHTSTRAUM Die Hochzeit von Theseus und Hippolyta steht vor der Tür. Doch zuerst muss Theseus seinem Freund Egeus helfen, dessen Tochter sich in den Falschen verliebt hat. Den Liebenden bleibt nur die Flucht in eine traumtrunkene Juninacht... Stephan Kimmig inszeniert die Wesen aus Shakespeares Feenwelt als reale in der Großstadt: schräg, bunt und ziemlich abgedreht. Mehr zu SOMMERNACHTSTRAUM:
VALENTINIADE. SPORTLICHES SINGSPIEL MIT ALLEN MITTELN Die vierfach zum Theatertreffen eingeladene und für ihre rasanten, irrwitzigen Inszenierungen samt spielwütigen Schauspielensembles bekannte Regisseurin Claudia Bauer widmet sich dem Münchner Original und genialen Komiker Karl Valentin. In opulenter Bühnensprache entwickelt sie eine Hommage an den bayerischen Sprachanarchisten. Mehr zu VALENTINIADE:
GÖTZ VON BERLICHINGEN Goethes Götz gilt als Sinnbild des deutschen Freiheitskämpfers. Sein Widerstand gilt der herrschenden feudalen und klerikalen Willkür. Bei Alexander Eisenach ist er dagegen mehr Wutbürger als aufrechter Revolutionär. Ein Mann, der sich den Veränderungen der neuen Zeit nicht anpassen will und gegen die Einschränkungen seiner persönlichen Freiheit aufbegehrt. Mehr zu GÖTZ hier: Mehr zu den Veranstaltungen am Residenztheater findet ihr hier: Im Gespräch: Andreas Beck und Lukas Rüppel | |||
| #13 Wie spielst du das, Vincent zur Linden? | 03 Oct 2024 | 00:29:17 | |
Was ist das für ein Zwang, der einen Schauspieler zum Spielen zwingt? Und was für eine Rolle spielt Sprache und Musikalität für Vincent zur Linden? Intendant Andreas Beck spricht mit dem Residenztheater-Schauspieler über seine Rituale, Rollen und Herausforderungen auf der Bühne. Ihr habt Fragen, Anmerkungen oder Wünsche? Mehr zu Vincent: EIN SOMMERNACHTSTRAUM Die Hochzeit von Theseus und Hippolyta steht vor der Tür. Doch zuerst muss Theseus seinem Freund Egeus helfen, dessen Tochter sich in den Falschen verliebt hat. Den Liebenden bleibt nur die Flucht in eine traumtrunkene Juninacht... Stephan Kimmig inszeniert die Wesen aus Shakespeares Feenwelt als reale in der Großstadt: schräg, bunt und ziemlich abgedreht. Mehr zu SOMMERNACHTSTRAUM: MARIA STUART Intrigen, Verschwörungen, politische Ränkespiele – Schillers Trauerspiel zeigt den Machtkampf zwischen der englischen Königin Elisabeth I. und der schottischen Königin Maria Stuart. Was aber, wenn staatstragende Entscheidungen gar keinen individuellen Spielraum haben, nur der Zufall über Macht und Ohnmacht entscheidet? Dann könnten die Rollen auch «getauscht» werden. So wird bei jeder Vorstellung gewürfelt, welche der beiden Schauspielerinnen die Siegerin oder die Besiegte verkörpert. Mehr zu MARIA STUART: DIE FLIEGEN Die «Freiheit zu handeln» bildet den Kern von Jean-Paul Sartres philosophischem Denken. Was diese Freiheit für den Einzelnen bedeutet, zeigt er exemplarisch in «Die Fliegen» – Sartres Überschreibung von Aischylos' zweiten Teil der «Orestie». Soll sich der aus dem Exil heimgekehrte Orest für den Mord an seinem Vater Agamemnon rächen? Und falls ja, welchen Preis ist er bereit, dafür zu zahlen? Mehr zu DIE FLIEGEN hier: Mehr zu den Veranstaltungen am Residenztheater findet ihr hier: Im Gespräch: Andreas Beck und Vincent zur Linden | |||
| #12 Wie spielst du das, Lisa Stiegler? | 24 Jul 2024 | 00:34:28 | |
Wie fühlt es sich an, beim Betreten der Bühne noch nicht zu wissen, welche Rolle man für diesen Abend spielen wird? Lisa Stiegler spricht mit Intendant Andreas Beck über ihre Rollen als Maria Stuart UND Elisabeth. Was das mit ihrer Vorbereitung macht und wieso es sich so besonders anfühlt, in DIE FLIEGEN eine Schwester zu spielen, verrät sie uns in dieser letzten Folge vor den Theaterferien. Ihr habt Fragen, Anmerkungen oder Wünsche? MARIA STUART von Friedrich Schiller Intrigen, Verschwörungen, politische Ränkespiele – Schillers Trauerspiel zeigt den Machtkampf zwischen der englischen Königin Elisabeth I. und der schottischen Königin Maria Stuart. Was aber, wenn staatstragende Entscheidungen gar keinen individuellen Spielraum haben, nur der Zufall über Macht und Ohnmacht entscheidet? Dann könnten die Rollen auch «getauscht» werden. So wird bei jeder Vorstellung gewürfelt, welche der beiden Schauspielerinnen die Siegerin oder die Besiegte verkörpert. Mehr zu MARIA STUART: DIE FLIEGEN von Jean-Paul Sartre mit einem Prolog und Epilog von Thomas Köck Die «Freiheit zu handeln» bildet den Kern von Jean-Paul Sartres philosophischem Denken. Was diese Freiheit für den Einzelnen bedeutet, zeigt er exemplarisch in «Die Fliegen» – Sartres Überschreibung von Aischylos' zweiten Teil der «Orestie». Soll sich der aus dem Exil heimgekehrte Orest für den Mord an seinem Vater Agamemnon rächen? Und falls ja, welchen Preis ist er bereit, dafür zu zahlen? Mehr zu DIE FLIEGEN hier: Mehr zu den Veranstaltungen am Residenztheater findet ihr hier: Im Gespräch: Andreas Beck und Lisa Stiegler | |||
| #11 Wie spielst du das, Katja Jung? | 29 Jun 2024 | 00:21:09 | |
Katja Jung ist nicht nur Schauspielerin im Residenztheater-Ensemble, sondern ist auch gefragte Schauspiellehrerin. Welche Tipps gibt sie ihren Studierenden? Und wie erkennt man Talent? Wie sehr sie sich durch eine Perücke verändert und wie anstrengend es sein kann, Humor zu inszenieren – darüber spricht sie in dieser Folge mit Intendant Andreas Beck. Ihr habt Fragen, Anmerkungen oder Wünsche?
MOSI – THE BAVARIAN DREAM von Alexander Eisenach Jeder kannte ihn als Exzentriker mit Hundedame Daisy auf dem Arm, als Talkshowgast und Gesellschaftsmenschen. Wie sein Vorbild, Bayerns Märchenkönig Ludwig II., liebte er den Glanz, die Opulenz, das Überbordende und die ausgedehnten Cocktail Prolongé der Schickeria. Alexander Eisenachs tiefgründige wie humorvolle Revue ist eine Hommage an ein Münchner Original: den Modezaren, Wohltäter und Paradiesvogel Rudolph Moshammer. Mehr zu MOSI: VALENTINIADE. SPORTLICHES SINGSPIEL MIT ALLEN MITTELN von und nach Karl Valentin und mit Texten von Michel Decar Die vierfach zum Theatertreffen eingeladene und für ihre rasanten, irrwitzigen Inszenierungen samt spielwütigen Schauspielensembles bekannte Regisseurin Claudia Bauer widmet sich in ihrer neuen Arbeit einem Münchner Original, dem genialen Komiker Karl Valentin. In opulenter Bühnensprache entwickelt sie eine Hommage an den bayerischen Sprachanarchisten. Mehr zur VALENTINIADE: BUDDENBROOKS nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Mann Thomas Manns 1929 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichneter Debütroman hinterfragt althergebrachte Gewissheiten in Zeiten des gesamtgesellschaftlichen Umbruchs. In Bastian Krafts multimedialer Adaption wird der Familienroman aus Sicht des jüngsten Mitglieds, Hanno Buddenbrook, erzählt. Mehr zu BUDDENBROOKS hier: Mehr zu den Veranstaltungen am Residenztheater findet ihr hier: Im Gespräch: Andreas Beck und Katja Jung | |||
| #10 Wie spielst du das, Cathrin Störmer? | 13 Jun 2024 | 00:24:54 | |
Welchen Platz hat Scham im Schauspiel? Und kann man als Schauspieler*in wirklich besser lügen? In einem Streifzug durch die Arbeiten von Thom Luz, Simon Stone, Philipp Stölzl und Elsa-Sophie Jach unterhält sich Intendant Andreas Beck mit Schauspielerin Cathrin Störmer über ihre Rollen und Erfahrungen am Residenztheater und darüber hinaus. Ihr habt Fragen, Anmerkungen oder Wünsche? Mehr zu Cathrin: DIE KOPENHAGEN TRILOGIE nach den Romanen «Kindheit» – «Jugend» – «Abhängigkeit» von Tove Ditlevsen für die Bühne bearbeitet von Tom Silkeberg mit einem Videoprolog aus «Gesichter» Tove Ditlevsen erzählt entlang der eigenen Biografie von der Flucht aus einem komplizierten Alltag in die Narration und webt dabei Realität und Fiktion raffiniert ineinander. Ihre gleichnamige Ich-Erzählerin berichtet ebenso humorvoll wie lakonisch von Privatem, das politisch ist. Ein frühes Werk der Autofiktion und ein widerständiges weibliches Vermächtnis einer großen dänischen Schriftstellerin. Mehr zur KOPENHAGEN-TRILOGIE:
STERNSTUNDEN DER MENSCHHEIT nach Stefan Zweig in einer Fassung von Thom Luz Stefan Zweig versammelt in seinen historischen Miniaturen Glanzleistungen der europäischen Geschichte, die von unverbrüchlicher Lebenskraft genauso erzählen wie von menschlichen Schwächen. In Thom Luz' poetischer und musikalischer Inszenierung werden sie zu Archivmaterial, das erforscht, besungen, in kurzen Momenten zum Leben erweckt und auch in Bezug zu Stefan Zweigs eigener Biografie, seinem Weg ins brasilianische Exil gesetzt wird. Mehr zu STERNSTUNDEN DER MENSCHHEIT:
DREI SCHWESTERN von Simon Stone nach Anton Tschechow Simon Stone hat Tschechows «Drei Schwestern» zum Ausgangspunkt seiner Neudichtung genommen und diese mit rasanter Dialogkunst und subtilen Charakterstudien thematisch im Hier und Jetzt verortet. Aus Tschechows Provinzpersonal werden so urbane Sinnsuchende, die in Zeiten von Social Media Kindheitserinnerungen wie Zukunftsvisionen nachhängen. Mehr zu DREI SCHWESTERN hier: Mehr zu den Veranstaltungen am Residenztheater findet ihr hier:
Im Gespräch: Andreas Beck und Cathrin Störmer | |||
| #9 Wie spielst du das, Max Rothbart? | 29 May 2024 | 00:24:29 | |
Als Anfänger frisch von der Schauspielschule spricht Max Rothbart bei Andreas Beck vor – und wird Teil des Ensembles am Theater Basel. Wie es ist, 8 Jahre die gleiche Rolle zu spielen und einen eigenen Liederabend auf die Bühne zu bringen, darüber spricht Max in dieser Folge mit Intendant Andreas Beck.
Ihr habt Fragen, Anmerkungen oder Wünsche? Mehr zu Max:
JETZT ODER NIE Ein Liederabend von Florian Paul und Max Rothbart Residenztheater-Schauspieler Max Rothbart, der u.a. als «Peer Gynt» zu erleben ist, und Florian Paul, Kopf der «Kapelle der guten Hoffnung», haben sich zusammengetan, um in einem mitreißenden, hochkomischen und die großen Fragen des Lebens stellenden Liederabend gemeinsam mit ihren Ensemblekolleg*innen auszurufen: Jetzt oder nie! Das Repertoire reicht von Franz Schubert über Die Toten Hosen, von Nina Hagen bis hin zu Evergreens von Katja Ebstein und Udo Jürgens. Mehr über JETZT ODER NIE hier: DREI SCHWESTERN von Simon Stone nach Anton Tschechow Simon Stone hat Tschechows «Drei Schwestern» zum Ausgangspunkt seiner Neudichtung genommen und diese mit rasanter Dialogkunst und subtilen Charakterstudien thematisch im Hier und Jetzt verortet. Aus Tschechows Provinzpersonal werden so urbane Sinnsuchende, die in Zeiten von Social Media Kindheitserinnerungen wie Zukunftsvisionen nachhängen. Mehr zu DREI SCHWESTERN hier: DIE KOPENHAGEN TRILOGIE nach den Romanen «Kindheit» – «Jugend» – «Abhängigkeit» von Tove Ditlevsen Tove Ditlevsen erzählt entlang der eigenen Biografie von der Flucht aus einem komplizierten Alltag in die Narration und webt dabei Realität und Fiktion raffiniert ineinander. Ihre gleichnamige Ich-Erzählerin berichtet ebenso humorvoll wie lakonisch von Privatem, das politisch ist. Ein frühes Werk der Autofiktion und ein widerständiges weibliches Vermächtnis einer großen dänischen Schriftstellerin. Mehr zur KOPENHAGEN-TRILOGIE: Mehr zu den Veranstaltungen am Residenztheater findet ihr hier:
Im Gespräch: Andreas Beck und Max Rothbart | |||
| #8 Wie spielst du das, Barbara Horvath? | 02 May 2024 | 00:20:37 | |
Ein Kritiker hat Schauspielerin Barbara Horvath einst als «Königin der Wandlungsfähigkeit» beschrieben. Was das mit Simon Stone, Meryl Streep und der Freude am Überrascht werden zu tun hat, darüber spricht sie in dieser Podcast-Folge mit Intendant Andreas Beck. Im Fokus steht zudem ihre neuste Rolle als Kapitän Ahab in Moby Dick (Regie: Stefan Pucher). Warum spielt Barbara Horvath eigentlich so oft Männerrollen? Und hilft uns diese Aufteilung in männlich und weiblich eigentlich überhaupt noch? Ihr habt Fragen, Anmerkungen oder Wünsche? Mehr zu Barbara:
MOBY DICK nach dem gleichnamigen Roman von Herman Melville Ismael heuert auf der «Pequod», einem alten Walfänger an. Doch schon bald stellt sich heraus, dass das Ziel der Fahrt nicht bloß die Ausbeutung der Weltmeere und ihrer riesenhaften Meeressäuger ist, sondern der persönliche Rachefeldzug des Kapitäns Ahab. Melvilles «Moby Dick» – von Stefan Pucher auf die Bühne gebracht – ist abenteuerliches Seemannsgarn und zugleich Reflexion über die fatale Verführungskunst eines Demagogen. Mehr über Moby Dick hier:
ENGEL IN AMERIKA von Tony Kushner Der Ausbruch der Krankheit Aids erschüttert New York City. Louis verlässt panisch seinen erkrankten Freund Prior und verliebt sich in den konservativen Anwalt Joe. Dessen beruflicher Mentor ist Roy Cohn, ein republikanischer Anwalt, der sich ebenfalls mit HIV infiziert hat und der bis zu seinem letzten Atemzug seine Diagnose leugnet. Dann bricht ein Engel durch Priors Schlafzimmerdecke. Ist Rettung in Sicht? Mehr zu Engel in Amerika hier: Mehr zu den Veranstaltungen am Residenztheater findet ihr hier:
Im Gespräch: Andreas Beck und Barbara Horvath | |||
| #7 Wie spielst du das, Johannes Nussbaum? | 11 Apr 2024 | 00:23:13 | |
Vom Kinderstar zum Ensemblemitglied des bayerischen Staatsschauspiels – Im Gespräch mit Intendant Andreas Beck erzählt Schauspieler Johannes Nussbaum, wie es ist, in der Schauspielschule mit sich selbst konfrontiert zu werden und welche Rollen die wichtigsten seines Lebens waren. Ihr habt Fragen, Anmerkungen oder Wünsche? Mehr zu Johannes:
WERTHER Ein theatralischer Leichtsinn Elsa-Sophie Jach adaptiert Goethes flirrenden Briefroman über Werthers unerfüllte Liebe zu Lotte, der 1774 zur literarischen Sensation geriet, für die Bühne und erweitert ihn um die hochpoetische Dichtung seiner Zeitgenossin Karoline von Günderrode. Johannes Nussbaum brilliert in diesem Schauspielsolo mit Leichtigkeit und Augenzwinkern als charismatisch Liebender und interagiert dabei mit zwei Livemusikerinnen. Mehr über Werther hier:
Mehr zu den Veranstaltungen am Residenztheater findet ihr hier:
In dieser Folge Im Gespräch: Andreas Beck und Johannes Nussbaum | |||
| #6 Wie spielst du das, Liliane Amuat? | 28 Mar 2024 | 00:22:50 | |
Wie fühlt es sich an eine Figur zu spielen, die einem auf den Leib geschrieben ist? Unterscheidet sich eine adaptierte Romanfigur von einer typischen Theaterrolle? Ihr habt Fragen, Anmerkungen oder Wünsche? Mehr zu Lili:
BUDDENBROOKS nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Mann «Und oft erscheinen die äußeren Zeichen des Aufstiegs erst, wenn es in Wahrheit schon wieder abwärts geht.» Thomas Manns 1929 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichneter Debütroman hinterfragt althergebrachte Gewissheiten in Zeiten des gesamtgesellschaftlichen Umbruchs. In Bastian Krafts multimedialer Adaption wird der Familienroman aus Sicht des jüngsten Mitglieds, Hanno Buddenbrook, erzählt. Mehr über Buddenbrooks finden Sie hier:
ERFOLG nach dem gleichnamigen Roman von Lion Feuchtwanger München vor 100 Jahren. Ein politisch motivierter Gerichts prozess katapultiert den unschuldigen Dr. Krüger, Direktor der Staatsgalerie, ins Gefängnis. Während seine Ehefrau mit allen Mitteln gegen das erlebte Unrecht kämpft, setzen die anderen ihre Hoffnung auf den skrupellosen Nationalisten Rupert Kutzner, der mit seinen «Wahrhaft Deutschen» sukzessive den Rechtsstaat außer Kraft setzt. Mehr über Erfolg finden Sie hier:
DREI SCHWESTERN von Simon Stone nach Anton Tschechow Simon Stone hat Tschechows «Drei Schwestern» zum Ausgangspunkt seiner Neudichtung genommen und diese mit rasanter Dialogkunst und subtilen Charakterstudien thematisch im Hier und Jetzt verortet. Aus Tschechows Provinzpersonal werden so urbane Sinnsuchende, die in Zeiten von Social Media Kindheitserinnerungen wie Zukunftsvisionen nachhängen. Mehr über Drei Schwestern finden Sie hier:
Mehr zu den Veranstaltungen am Residenztheater findet ihr hier:
Im Gespräch: Andreas Beck und Liliane Amuat
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| #5 Wie spielst du das, Lea Ruckpaul? | 21 Mar 2024 | 00:29:06 | |
Wie spielt man einen ganzen Abend lang allein auf der Bühne? Wo findet man die größere Freiheit – als Autorin oder als Schauspielerin? Auf der Bühne oder im Alltag? In dieser Folge spricht Intendant Andreas Beck mit Schauspielerin Lea Ruckpaul über ihre große Monologrolle in «Prima facie», die Neuinszenierung von Nora Schlocker zum Bestseller von Suzie Miller. Sie verrät, wie es gelingt, in die Rolle einer knallharten Strafverteidigerin zu schlüpfen.
Ihr habt Fragen, Anmerkungen oder Wünsche? Mehr zu Lea:
PRIMA FACIE von Suzie Miller Tessa Ensler – gespielt von Lea Ruckpaul – ist eine erfolgreiche Anwältin, deren Königsdisziplin die Verteidigung von Angeklagten in Fällen sexueller Übergriffe ist. Dann wird sie selbst vergewaltigt, und das von einem Kollegen. Sie zeigt ihn an und steht im Kreuzverhör nun auf der anderen Seite – als Opfer. Suzie Miller hat mit «Prima Facie» das Stück der Saison geschrieben und gibt Millionen von Frauen, die weltweit Gewalt erleiden, eine Stimme. Mehr über Prima Facie finden Sie hier:
Mehr zu den Veranstaltungen am Residenztheater findet ihr hier:
Im Gespräch: Andreas Beck und Lea Ruckpaul | |||
| #4 Wie spielst du das, Florian von Manteuffel? | 07 Mar 2024 | 00:18:43 | |
Muss man als Schauspieler ehrlich sein? Und wie findet man das Komödiantische in einer tragischen Figur? Intendant Andreas Beck und Schauspieler Florian von Manteuffel begeben sich auf einen Streifzug quer durch große und kleine Rollen und beschäftigen sich mit der Frage: Wann ist ein Moment auf der Bühne echt?
Ihr habt Fragen, Anmerkungen oder Wünsche? Mehr zu Florian: PEER GYNT Mehr über Peer Gynt finden Sie hier:
WOYZECK von Georg Büchner Mehr über Woyzeck finden Sie hier:
Mehr zu den Veranstaltungen am Residenztheater findet ihr hier: Im Gespräch: Andreas Beck und Florian von Manteuffel
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| #3 Wie spielst du das, Robert Dölle? | 25 Feb 2024 | 00:19:33 | |
Intendant Andreas Beck spricht mit Robert Dölle über seine große Monologrolle Anne-Marie in «Anne-Marie die Schönheit», die ihm eigens von der französischen Autorin Yasmina Reza angetragen wurde. Wie schlüpft man in die Rolle einer (alten) Frau? Was unterscheidet die deutsche und französische Theaterkunst? Und: Ist Anne-Marie dem Schauspieler sympathisch? Ihr habt Fragen, Anmerkungen oder Wünsche? Mehr zu Robert: ANNE-MARIE DIE SCHÖNHEIT Die international meistgespielte Gegenwartsdramatikerin Yazmina Reza, gefeiert vor allem für ihre pointierten Dialogstücke, hat mit ihrem großen Monolog «Anne-Marie die Schönheit» eine Eloge an die Kunst des Schauspiels geschrieben, in deren Zentrum eine Beinahe-Diva ohne Punkt und Komma gegen ihre Bedeutungslosigkeit anspricht: Robert Dölle in einem humorvoll-berührenden Spiel-im-Spiel. Mehr über Anne-Marie die Schönheit finden Sie hier: Mehr zu den Veranstaltungen am Residenztheater findet ihr hier: Im Gespräch: Andreas Beck und Robert Dölle | |||
| #2 Wie spielst du das, Pia Händler? | 25 Feb 2024 | 00:19:40 | |
In dieser Folge unterhalten sich Intendant Andreas Beck und Schauspielerin Pia Händler über ihre aktuelle Rolle der Klytämnestra in Ulrich Rasches Inszenierung «Agamemnon». Wie nähert sich Pia Händler ihrer Rolle als Rächerin an? Die Schauspielerin erzählt außerdem von ihrem Weg ans Theater und von Erkenntnissen auf einem Crosstrainer. Ihr habt Fragen, Anmerkungen oder Wünsche? Mehr zu Pia: AGAMEMNON In «Agamemnon», dem ersten Teil von Aischylos' berühmter Trilogie der «Orestie», scheint Versöhnung unmöglich. Nicht Agamemnons Sieg über Troja, sondern die Opferung der gemeinsamen Tochter Iphigenie ist es, was seine Frau Klytämnestra voller Ungeduld auf seine Rückkehr warten lässt... Mehr über Agamemnon finden Sie hier: Mehr zu den Veranstaltungen am Residenztheater finden Sie hier: Im Gespräch: Andreas Beck und Pia Händler, Redaktion: Benedikt Ronge, Stefanie Totakura, Lea Unterseer, FKJ-Dramaturgie: Pauline Bittner, Schnitt: Nikolaus Knabl, Alexander Zahel, Jan Faßbender und Lea Unterseer, Musik: Michael Gumpinger | |||
| #1 Wie spielst du das, Moritz Treuenfels? | 25 Feb 2024 | 00:16:49 | |
Intendant Andreas Beck und Schauspieler Moritz Treuenfels treffen sich auf einen Kaffee, um über seine Rolle des Hans Christian Andersen in «Andersens Erzählungen» zu sprechen: Was ist das Besondere daran, eine historische Figur zu spielen? Moritz Treuenfels spricht über die Tragik in Andersens Liebesgeschichte, die Ehre anderen Figuren die eigene Stimme zu leihen und sein besonderes Verhältnis zu Dänemark. Der Schauspieler verrät außerdem, was das sonderbarste Vorsprechen seiner Karriere war und warum er manche Nächte vor der Waschmaschine verbracht hat. Ihr habt Fragen, Anmerkungen oder Wünsche? Mehr zu Moritz: ANDERSENS ERZÄHLUNGEN In poetischen Bildern und mit bewegender Musik erzählt das Ensemble aus Schauspielerinnen, Tänzerinnen und Sänger*innen ein Drama um die unerfüllte Liebe von Hans Christian Andersen und davon, wie der berühmte Märchendichter mit einer seiner bekanntesten Figuren verschmilzt, der kleinen Meerjungfrau. Andersens Flucht vor der Realität wird zu einem berührenden, bildgewaltigen Theaterereignis. Mehr über Andersens Erzählungen finden Sie hier: Mehr zu den Veranstaltungen am Residenztheater finden Sie hier: Im Gespräch: Andreas Beck und Moritz Treuenfels, Redaktion: Benedikt Ronge, Stefanie Totakura, Lea Unterseer, FKJ-Dramaturgie: Pauline Bittner, Schnitt: Nikolaus Knabl, Jan Faßbender und Lea Unterseer, Musik: Michael Gumpinger | |||
| #Teaser - Wie spielst du das? - Der Resi-Podcast | 21 Feb 2024 | 00:01:56 | |
Wie spielst du das? Diese titelgebende Frage stellt Intendant Andreas Beck in jeder Folge einer Schauspielerin oder einem Schauspieler des Residenztheater-Ensembles. In lockerer Atmosphäre wird über die aktuellen Premieren und Rollen der Schauspielenden, aber auch über Werdegang, Eigenarten und persönliche Erfahrungen gesprochen. Der Podcast für alle Theaterinteressierten, die mehr über die Schauspieler*innen, Inszenierungen und Schauspielkunst erfahren wollen. «Wie spielst du das?» für unterwegs und zu Hause, überall wo es Podcast gibt. Mehr zu den Veranstaltungen am Residenztheater finden Sie hier: Im Gespräch: Andreas Beck und Gäste, Redaktion: Benedikt Ronge, Stefanie Totakura, Lea Unterseer, FKJ-Dramaturgie: Pauline Bittner, Schnitt: Nikolaus Knabl und Jan Faßbender, Musik: Michael Gumpinger | |||