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Explore every episode of the podcast What's Next, Agencies?

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#119 mit Ralf Schmidt-Bleeker von WAALD03 Sep 202400:56:39
„Ein starkes Narrativ ist mehr als nur eine Geschichte, die irgendwo festgehalten wird. Es wird auf der Handlungsebene nach vorne gestellt und treibt das Unternehmen – weg von Excel, hin zu einer narrativ getriebenen Strategie.“ In der neuesten Folge von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Ralf Schmidt-Bleeker, Managing Partner von WAALD, einem Hybrid aus Beratung und Agentur, über die wahre Kraft von Narrativen. Dabei geht es um mehr als nur schöne Worte: Ralf zeigt, wie Narrative heute zu einem zentralen strategischen Werkzeug für Marken werden und echte Substanz schaffen – fernab von den oft überstrapazierten Buzzwords der Branche. Im Gespräch erklärt Ralf, wie ein wirklich gutes Narrativ entsteht: Es braucht eine konkrete Hauptfigur, Herausforderungen, die es zu meistern gilt, und eine transformative Geschichte, die das Unternehmen vorantreibt. Er zeigt, wie Narrative tief in der Unternehmenskultur verankert werden und langfristige Strategien prägen können - weit über die reine Kommunikation hinaus. Für Ralf ist ein Narrativ kein simples Storytelling, sondern ein Mittel, um die Essenz eines Unternehmens freizulegen und gleichzeitig den Weg in die Zukunft zu ebnen. Gemeinsam diskutieren sie, wie Unternehmen und Agenturen ihre Narrative so gestalten können, dass sie intern motivieren und extern strahlen – und warum es höchste Zeit ist, diese Geschichten auch wirklich zu leben.
#118 mit Ulrike Lerchl, CEO von Oberüber Karger20 Aug 202400:49:35
„Gerade für Kreative ist ein AfD-geprägtes Umfeld extrem unattraktiv. Wir sehen, wie Fachkräfte abwandern, und das bedroht nicht nur unsere Agentur, sondern die gesamte Kreativszene in Ostdeutschland.“ In dieser Folge von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Ulrike Lerchl, CEO der ältesten inhabergeführten Agentur Sachsens, Oberüber Karger, über die Herausforderungen, die die bevorstehende Landtagswahl am 1. September für die Kreativbranche in Ostdeutschland mit sich bringt. Die politische Landschaft in Sachsen, in der jeder Dritte AfD wählt, stellt nicht nur die Gesellschaft, sondern auch die Agenturwelt vor große Aufgaben. Ulrike Lerchl berichtet über die Kampagne #stabilbleiben, die ihre Agentur ins Leben gerufen hat, um dem wachsenden Einfluss der AfD entgegenzuwirken und den Stolz auf das seit der Wende 1990 Erreichte zu betonen. Gerade in Zeiten, in denen die politische Stimmung rauer wird, ist es für sie und ihr Team wichtiger denn je, Haltung zu zeigen und für eine stabile und demokratische Zukunft zu kämpfen. Ziel der Kampagne ist es, junge Menschen und Nichtwähler*innen zu mobilisieren, ihr Kreuz bewusst zu setzen und so zur Stabilität in Sachsen beizutragen. Ulrike teilt auch ihre Gedanken über die Zukunft der Agenturen in Ostdeutschland, die Herausforderungen, Kund*innen außerhalb der Region zu gewinnen und wie wichtig es ist, den spezifischen regionalen Kontext zu verstehen und zu nutzen. Sie spricht über die Initiative „Ideenplanet Ost“, die den kreativen Austausch und die Zusammenarbeit zwischen ostdeutschen Agenturen fördert und wie diese Initiative dazu beiträgt, das Image des Ostens als kreativer Hotspot zu stärken.
#109 Bernhard Fischer-Appelt, Gründer und CEO von fischerappelt16 Apr 202400:55:15
„Narrative prägen unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit.“ In dieser Folge von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Bernhard Fischer-Appelt, Gründer und CEO der Agenturgruppe fischerappelt. Gemeinsam werfen sie einen Blick darauf, wie Geschichten unseren Blick auf die Welt prägen und uns neue Interpretationsmöglichkeiten eröffnen. Für Bernhard ist Storytelling mehr als nur ein Instrument der Werbung - es ist ein Mittel, um Perspektiven zu erweitern und echte Veränderungen in der Gesellschaft zu bewirken. In einer Zeit, die stark von einer Krise des Negativen geprägt ist, erklärt Bernhard, wie Marken dazu beitragen können, dass Konsument*innen ihre Realität nicht ausschließlich als trist wahrnehmen. Stattdessen sollen sie die positiven Aspekte des Lebens wahrnehmen. Dabei hinterfragt Bernhard auch kritisch, ob eine rein rationale Herangehensweise tatsächlich hilfreich ist oder ob es sich um einen weit verbreiteten Irrglauben handelt. Außerdem blickt Bernhard auf die Anfänge seiner Agentur zurück, die durch die revolutionäre Einführung des Macintosh und den starken Wunsch, die Welt durch Umweltkampagnen positiv zu beeinflussen, inspiriert wurde. Er spricht über die Entwicklung der Agenturgruppe und die Themen, die sie heute antreiben und bewegen.
#19 mit David Stephan und Martin Eggert, David+Martin15 Sep 202000:51:40
„Es geht nicht darum, immer nur das zu machen, was der Kunde will, sondern das bestmögliche Ergebnis zu erzielen“, sagt Martin Eggert . Um das als Agentur umzusetzen, braucht es eine klare Haltung. Genau die hat David+Martin. Die beiden Gründer reden mit Kim in der neuesten Folge „What’s Next, Agencies?“ aber auch über ihre Kritik an der neu entstandenen Purpose-Industrie. Außerdem geht es um die aktuelle Diversity-Debatte, zu der David eine klare Meinung hat, die drohende Austauschbarkeit von Agenturen durch dauerhaftes Home Office, unpopuläre Entscheidungen und den Wunsch nach mehr Rückgrat und Mut bei den CMOs. Eine prall gefüllte Folge ohne viel Drumrumgerede.
#18 mit Katja Kraus, Jung von Matt/SPORTS und TAE01 Sep 202000:55:15
„Systeme werden nicht von denjenigen verändert, die sie geschaffen haben“, sagt Katja Kraus im Gespräch mit Kim Notz. Um den Wandel anzustoßen braucht es deshalb echte Diversität und Führungspersönlichkeiten, die die intellektuellen und emotionalen Fähigkeiten haben, diese Entwicklung anzuerkennen und die Flexibilität, ihre Instrumente wieder und wieder anzupassen. In der neuen Folge „What’s Next, Agencies?“ geht es außerdem und die Hierarchiestrukturen in Agenturen und die erschreckende Erkenntnis, dass Unternehmen in Sachen Diversity schon viel weiter sind als Agenturen – die doch eigentlich Impulsgeber für ihre Kunden sein sollten.
#17 mit Karolin Hewelt und Nils Seger, RCKT18 Aug 202000:54:27
„Wenn die Mitarbeiter nicht mit einem diskutieren, ist das kein gutes Zeichen für eine Organisation“, sagt Nils Seger von RCKT. Er und seine Gründungs- und Geschäftsführungskollegin Karolin Hewelt diskutieren viel und gerne. Miteinander und mit ihren Teams. In der neuen Folge „What’s Next, Agencies?“ sprechen sie mit Kim über Führungskultur, wie sie ihre interne Struktur von Expertenteams zu Squads und Tribes umgebaut haben und wie diese sich selbst organisieren – und damit auch selbst entscheiden, an welchen Pitches sie teilnehmen wollen und an welchen nicht. Die Botschaft der beiden an potenzielle Agenturgründer: Versucht das Gründerteam so divers wie möglich zu gestalten. Das schafft Vielfalt in den Perspektiven und bessere Ergebnisse.
#16 mit Ina Behrendt und Sabine Georg, Miami Ad School Europe04 Aug 202001:04:46
„Holt einfach mal einen Creative Technologist dazu, auch wenn das Kundenbriefing noch nach 1992 klingt“, appelliert Sabine Georg. Sie und ihre Kollegin Ina Behrendt von der Miami Ad School Europe arbeiten täglich daran, Berührungsängste mit der – eigentlich gar nicht mehr so neuen – Disziplin in der Branche abzubauen. In der neuen Folge „What’s Next, Agencies?“ sprechen sie mit Kim über den Wunsch der nächsten Kreativ-Generation bei der Arbeit einen immer größeren Impact zu erzielen und die Möglichkeiten Prototyping erfolgreich zu implementieren – ohne Perfektionismus, mit einem neuen, neugierigen Mindset. Ihr Plädoyer: Einfach mal machen. Und das gilt übrigens für Agenturen und Unternehmen.
#15 mit Dr. Donna Heizer, Expertin für Business Development21 Jul 202000:49:23
„Wer zunächst seine eigenen Interessen zurückstellt und den Geschäftsausbau des Kunden im Fokus hat, kommt auf erfolgreichere Ideen, die sich dann auch für die Agentur auszahlen“, sagt Dr. Donna Heizer, Expertin für Business Development. Warum das nur klappt, wenn man die wahre Business Relevanz für den Kunden in den Mittelpunkt stellt, besprechen Donna und Kim in der neuen Folge „What’s Next, Agencies?“. Ihr Ansatz „Pitch with Purpose“ regt sinnvollere Zusammenarbeit und besseres Wirtschaften an.
#14 mit Larissa Pohl, CEO Wunderman Thompson07 Jul 202000:57:28
Während einer Transformation muss die Kultur gezielt dekonstruiert werden“, sagt Larissa Pohl, CEO von Wunderman Thompson im Gespräch mit Kim Notz. Warum der Wunsch, die eigene Kultur zu erhalten, den Transformationsprozess daher genauso aufhält, wie eine homogene Belegschaft, ein einseitiges Recruiting und fehlende Diversität in der Führung und was wir von Microsoft lernen und uns auf keinen Fall bei der CIA abgucken sollten, gibt es jetzt in der neuen Folge „What’s Next, Agencies?“ zu hören.
#13 mit Christoph Bornschein, Gründer und CEO TLGG23 Jun 202000:55:37
„Unternehmensberatung ist die Beschleunigung aller auf das Mittelmaß“, sagt Christoph Bornschein in der neuen Folge „What’s Next, Agencies?“. Das Ass im Ärmel der Agenturen: Kreativität. Aber die muss in weit mehr Formaten als nur in Werbemaßnahmen verkauft werden, wenn Agenturen einen echten Wertbeitrag leisten wollen. Im Gespräch mit Kim Alexandra Notz geht es unter anderem auch um die Konsolidierung des deutschen Agenturmarkts, Christophs Erfahrungen in der werteorientierten Unternehmensführung und die Relevanz der eigentlichen Marke.
#12 mit Jan Bechler, Gründer und CEO Finc309 Jun 202000:51:00
„Man muss Media und Kreation zusammen denken“, sagt Jan Bechler, Gründer und CEO von Finc3. Deshalb ist es für Agenturen umso wichtiger eine strategische Mediaexpertise aufzubauen. Im Austausch mit Kim Alexandra Notz erklärt Jan in Folge 12 von „What’s Next, Agencies?“ außerdem, warum die Rolle einer Leadagentur immer wichtiger wird und wie Agenturen es schaffen digitales Marketing im eigenen Geschäftsmodell glaubhaft zu verankern.
#11 mit Marcus Wendel, Marketing Director der Warsteiner Gruppe26 May 202000:52:53
„Marketing ist ein wichtiger Innovationstreiber von Unternehmen und sollte eng in das Business Development eingebunden sein“, davon ist Marcus Wendel, Marketing Director der Warsteiner Gruppe, überzeugt. In Folge 11 von „What’s Next, Agencies?“ erzählt Marcus außerdem, wie er mit einer agenturübergreifenden Taskforce im Sprint einen neuen Marketingplan entwickelt hat und warum er findet, dass die Frage der Effizienz häufig viel zu früh gestellt wird – ob bei einer neuen Zusammenarbeit oder dem Testen neuer Werbeumfelder.
#10 mit Thomas Strerath, Partner für Menschen und Marken19 May 202000:57:25
„Es ist aus der Mode gekommen, in Agenturen Geld zu verdienen“, sagt Thomas Strerath im Gespräch mit Kim Notz, „Agenturen schätzen ihre eigene wirtschaftliche Kraft nicht und werden deshalb in Verhandlungen auch nicht ernstgenommen.“ In der neuen Folge „What’s Next, Agencies?“ geht es nicht nur um die Frage, ob Werber immer schlechtere Geschäftsleute werden. In dem sehr offenen und selbstkritischen Austausch geht es auch um die verpasste Einführung neuer Technologien, die es jetzt auszugleichen gilt, die Kehrseite der Kollaboration und wie sich das auf die Agenturmodelle der Zukunft auswirkt.
#108 mit Peer Wörpel, Geschäftsführer von la red02 Apr 202400:54:01
„Agenturen sind die cooleren Consultants.“ In der aktuellen Folge von #WhatsNextAgencies begrüßt Kim Alexandra Notz den Geschäftsführer von la red, Peer Wörpel. Gemeinsam sprechen sie über das Thema Wirkung. Peer hat selbst lange in Agenturen gearbeitet, bevor er zu Meta kam und sich dort viele Jahre als an der Schnittstelle zwischen Plattform, Kunden und Agenturen für wirksame Social Media Kommunikation eingesetzt hat. Jetzt, bei la red, nutzt Peer sein Know-how und seine Überzeugung, dass die Kombination von inhabergeführten Agenturen und Social Media eine starke Dynamik entfalten kann, um echte Wirkung zu erzeugen. In unserem Gespräch gibt Peer Einblicke, wie la red diesen Ansatz verfolgt und warum eine ganzheitliche Markenführung im Einklang mit Social Media entscheidend ist. Peer betont, dass es heute wichtiger denn je ist, über die wirkliche Relevanz unserer Arbeit zu sprechen und darüber, wie Agenturen durch ihre kreative und strategische Arbeit einen messbaren Einfluss erzielen können. Laut Peer positionieren sich Agenturen damit nicht nur als coolere Alternative zu traditionellen Berater*innen, sondern auch als effektive Impulsgeber in der digitalen Landschaft.
#9 mit Johannes Plass, Gründer und CEO von Mutabor12 May 202000:52:04
„Die Megatrends sind die langfristigen Leitplanken, an denen sich Agenturen ausrichten müssen“, sagt Johannes Plass, Gründer und CEO von Mutabor. Im Gespräch mit Kim Alexandra Notz geht es in der neuen Folge „What’s Next, Agencies?“ außerdem um die Potenziale von konkreten Zielvereinbarungen mit Kunden und die Diskussion, ob der Begriff „Agentur“ eigentlich den Wertbeitrag widerspiegelt, der geleistet wird.
#8 mit Natanael Sijanta, Director Global Marketing Communications Mercedes–Benz Cars28 Apr 202000:53:16
„Nur aus Reibung kann Transformation entstehen. Und dafür braucht es auf beiden Seiten Offenheit, Augenhöhe und den unbedingten Willen, Teil des Businessprozesses zu sein“, sagt Natanael Sijanta, Director Global Marketing Communications Mercedes-Benz Cars. In dieser Folge erzählt er ganz konkret, wie sie die Transformation der Marketingabteilung bei Mercedes-Benz angegangen sind, welch große Rolle datengetriebenes Marketing täglich für ihn spielt und wie die Arbeit im kollaborativen Team aus Customized Agencies funktioniert. Er glaubt nicht, dass es das eine richtige Agenturmodell gibt, aber man merkt ihm an, dass er aktuell für sich und Mercedes-Benz sehr zufrieden ist.
#7 mit Sandra Rehder, Gründerin der Unternehmensberatung BOLD14 Apr 202000:49:46
„Als Agenturchef hat man die Verantwortung sich zu fragen: Sind wir in der Lage radikal und fundamental den Wandel dauerhaft voranzutreiben?“, sagt Sandra Rehder, Gründerin der Unternehmensberatung BOLD. Denn Beweglichkeit und die permanente und konsequente Analyse der eigene Rolle, der eigenen Organisation und des Umfelds sind die existentiellen Fähigkeiten, die es jetzt braucht. In der neuen Folge „What’s Next, Agencies?“ sprechen Kim und Sandra über die vielen Potenziale, die diese anstrengende Selbstreflexion mit sich bringt. Außerdem geht es um zirkuläre Organisationsmodelle und eine klare Rollenverteilung – denn Kreative und Berater sind nicht zwingend zwei unterschiedliche Personen.
#6 mit Benjamin Minack, GWA Präsident und Geschäftsführer von ressourcenmangel31 Mar 202000:44:10
Wie sieht die Zukunft der Agenturen aus? Kann man sich diese Frage aktuell überhaupt stellen? Man muss sogar. Denn in der aktuellen Situation und mit den Herausforderungen durch die Corona-Krise hat sie eine noch viel größere Dringlichkeit bekommen. In der neuen Folge „What’s Next, Agencies?“ spricht Kim Alexandra Notz mit GWA Präsident Benjamin Minack darüber, was es jetzt und in Zukunft braucht: ein Umdenken in den Marketingabteilungen, um die Transformation der Agenturen zu ermöglichen, eine neue, breitere Definition des Begriffs Kreativität und ganz besonders die strategische Unternehmensentwicklung von Agenturen.
#5 mit Phillip Böndel, Geschäftsführer Beratung Digital bei BUTTER17 Mar 202000:42:11
Phillip Böndel hat einen spannenden Weg zurückgelegt: Von der Rapszene zum Geschäftsführer Beratung Digital bei der Düsseldorfer Agentur BUTTER. Bei „What’s Next, Agencies?“ erzählt er von seinen Learnings und den Vorteilen, die es hat, wenn man noch gar nicht so lange in der Branche ist. Phillip ist überzeugt: Kreativagenturen sind wertvoller denn je. Denn Kreativität im Umgang mit Technologie macht den Unterschied. Mir hat er erzählt, wie er diese Fähigkeit in seiner Agentur fördert. Außerdem haben wir uns über die Auswirkungen von langen Agenturbeziehungen, die Doppelrolle von Agenturen als Beschützer und Katalysatoren und die Chancen der Kombination von Technologie und Kreativität unterhalten. Denn wer kann schon beides? Und auch den Nachwuchs darin ausbilden?
#4 mit Oliver Klein, Inhaber und CEO der Pitch- und Marketingberatung cherrypicker03 Mar 202000:55:49
Oliver Klein ist Inhaber und CEO von cherrypicker. Er hat als Pitch- und Marketingberater in den letzten Jahren viele Beziehungen zwischen Kunden und Agenturen hautnah miterlebt und bringt eine spannende Perspektive in die Diskussion um die Zukunft der Agenturen. Mit ihm spreche ich über die aktuellen Herausforderungen in den Marketingabteilungen, die Spielregeln für echte kollaborative Arbeit und die wahren Stärken von Agenturen. Denn eins ist für Oliver Klein klar, Full Service ist es nicht. #Fullthinking
#3 mit Franziska von Lewinski, Digitalvorständin bei fischerAppelt18 Feb 202000:42:19
Franziska von Lewinski ist Vorständin bei fischerAppelt. In den letzten Jahren hat sie bei der Hamburger Agenturgruppe gemeinsam mit ihren Kolleg*innen viel bewegt, die Agentur stetig weiterentwickelt und es dabei immer geschafft die ursprüngliche DNA zu erhalten. Von der kürzlichen Übernahme der Werbeagentur PUK oder des eCommerce-Teams von Air Berlin 2017 – Franziska weiß wie man unterschiedliche Kompetenzen zusammenbringt und sie zu Großem animiert. Für ein spannendes Gespräch über ihre Erfahrungen, die Förderung von Subkulturen, die Kombination aus Kreation, Data und Media und den Konkurrenzkampf mit Unternehmensberatungen habe ich sie getroffen. „Wir leisten einen riesigen Beitrag zu dem, was Unternehmen wertvoll macht – das muss uns klar sein. Im Wettbewerb mit Unternehmensberatungen müssen wir uns nicht verstecken!“, Franziska von Lewinski.
#2 mit Stefanie Kuhnhen, Strategie-Geschäftsführerin und Partnerin bei Grabarz & Partner04 Feb 202000:49:21
Stefanie Kuhnhen hat viele Ideen und Visionen für ihre Agentur. Mit ihr spreche ich über den scheinbar stetigen Wandel von Grabarz & Partner, die Förderung von Unternehmern im Unternehmen und den großen Hebel der Mitarbeiterzufriedenheit. Für Stefanie steht fest: Agenturen haben eine Zukunft. „Wir sind kreativ, wir sind Lösungsfinder, wir sind implementierungsstark. Der ewige Abgesang aus fremden, aber auch aus eigenen und ex-eigenen Reihen ist daher vollkommen unnötig. Wir müssen uns aber weiter entwickeln – und hier ist aus meiner Sicht die Agenturkultur der Hebel: Dazu gehört, viel mehr Diversity in den Führungsteams aufzubauen, um die Agenturkultur schon alleine dadurch zu verändern. Aber es gilt auch, ein paar ganz konkreten Relikten die rote Karte zu zeigen: Etwa statt auf Genies und Individuen zu setzen, aus Menschen starke Mannschaften zu machen. Das hilft der Innovationskraft und Effektivität, aber das verlangen auch die immer komplexeren Probleme unserer Kunden heute.“
#1 mit Michael Trautmann, Gründer & Chairman thjnk AG und Upsolut Sports GmbH10 Jan 202000:51:08
Zum „What’s Next, Agencies?“-Auftakt habe ich Michael Trautmann zu mir eingeladen, um über die Zukunft der Agenturen zu sprechen. Er ist ein echter Tausendsassa: langjähriger Agenturinhaber, Start-up-Gründer und OnTheWayToNewWork-Podcaster. Wer, wenn nicht er, ist der richtige Gast für die erste Folge. Wir sprechen über die Überbleibsel der Mad-Men-Zeiten, Leadership im Wandel der Zeit und warum gerade Agenturen gute Voraussetzungen dafür mitbringen, moderne Führungsmethoden einzuführen. Und zur aktuellen Sinnsuche der Agenturen hat Michael auch etwas zu sagen: „Erst wenn Du bereit bist, unpopuläre Entscheidungen zu treffen, weil sie deinem Purpose entsprechen, deine Leute das sehen, glauben und mitgehen, erst dann wirst Du Erfolg haben.“ #WhatsNextAgencies #ZukunftderAgenturen #ApplePodcasts #Spotify #SoundCloud #KimAlexandraNotz #KNSKBplus #GWA #MichaelTrautmann #onthewaytonewwork
#0 Teaser – What's Next, Agencies?10 Jan 202000:02:59
Agenturen müssen sich laufend weiterentwickeln, Bestehendes hinterfragen und sich immer wieder neu erfinden. In der Branche sprechen wir zwar viel übereinander, aber zu wenig miteinander. Das möchte ich ändern, denn nur im Dialog können wir als Branche wichtige Erfahrungen miteinander teilen. Alle zwei Wochen spreche ich daher mit anderen Agenturchefs, Marketingverantwortlichen, Pitch- oder Personalberatern über die zentralen Fragen zur Zukunft der Agenturen. Ich freue mich, wenn ihr dabei seid! #WhatsNextAgencies #ZukunftderAgenturen #KNSKBplus #GWA
#107 mit Dr. Marc Schumacher, CEO von AVANTGARDE19 Mar 202400:52:13
„Die Experience Economy, das Konsumieren von Erlebnissen und damit auch die Entmaterialisierung von Konsum war für mich schon immer ein Herzensthema.“ In dieser Folge von #WhatsNextAgencies ist Dr. Marc Schumacher, CEO von AVANTGARDE, zu Gast bei Kim Alexandra Notz. Ursprünglich 1985 als Eventagentur in München gegründet, hat sich AVANTGARDE zu einer global agierenden Brand Experience Agentur mit weltweit über 650 Mitarbeitenden entwickelt. Im Mittelpunkt des Gesprächs steht die Experience Economy, ein Bereich, der Marc besonders wichtig ist und der für die Entwicklung von AVANTGARDE eine zentrale Rolle spielt. Er teilt seine Einsichten über die Bedeutung der Interaktion zwischen Menschen, Marken und Produkten in physischen Räumen und erklärt, warum gerade die Offline Journey - ein oft vernachlässigter Aspekt - entscheidend für die Emotionalisierung und Loyalität der Kunden ist. Marc prognostiziert eine Renaissance des Tangiblen in einer zunehmend digitalen Welt und betont die Notwendigkeit für Marken, auf die paradoxen Bedürfnisse der Konsument*innen einzugehen: digital affin und doch sehnsüchtig nach echten, analogen Erlebnissen. Ein weiteres spannendes Thema ist Marcs Kritik am inflationären Gebrauch des Begriffs "Communities". Er plädiert für eine Rückbesinnung auf echte Gemeinschaften und authentische Unterstützung durch Marken, anstatt Communities als reines Marketinginstrument zu betrachten. Außerdem geht es um die Herausforderungen und Chancen, die sich für AVANTGARDE aus der Pandemie ergeben haben, darunter die strategische Entscheidung, die digitale Kompetenz auszubauen, sowie CAYA, ihr Creative Studio mit Schwerpunkt auf Modern Day Culture in Amsterdam zu etablieren.
#106 mit Gerald Hensel & Fabian Roser, Gründer von superspring05 Mar 202400:53:15
„Wir vermeiden den Heureka-Moment.“ In dieser Folge von #WhatsNextAgencies hat Kim Alexandra Notz die Gründer von superspring, Gerald Hensel und Fabian Roser, zu Gast. Gemeinsam haben sie im vergangenen Jahr superspring gegründet - eine Marketingberatung mit klarem Fokus auf Strategie und Kreation, die auch jenseits der Werbung arbeitet. Das Hauptthema dieser Episode ist Neugierde, eine treibende Kraft für die beiden Gründer. Die intrinsische Motivation, sich ständig weiterzubilden, hat ihnen geholfen, Full-Thinking als Dreierteam zu etablieren. Sie betonen jedoch auch die radikale Kollaboration und die Notwendigkeit der Zusammenarbeit mit anderen Experten sowie die Wertschätzung ihrer Expertise. Dabei spielen agile Arbeitsmethoden im Vergleich zu traditionellen Wasserfallmethoden eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung ihrer Projekte. superspring agiert bei Kunden wie ein Speedboot, das ihnen hilft, eine innovative Haltung zu entwickeln und sich in einer sich ständig verändernden Welt zu transformieren. Die bewusste Entscheidung, klein zu bleiben (nur zu dritt), stellt eine Herausforderung dar. Die Zusammenarbeit mit Kunden zeichnet sich durch enge und transparente Beziehungen aus, ohne Berührungsängste mit anderen Agenturen. Die Gründer sehen sich als kreative Advokaten, die Kunden bei der Ideenentwicklung unterstützen und einen visionären Ansatz fördern. Eine Herausforderung in der Branche ist die Unterschätzung der eigenen Kunden, denn viele Marketingverantwortliche haben hervorragende Ideen. Es gilt, ihnen zuzuhören und ein Naivitäts-Plugin zu verwenden, um visionäre Ansätze zu realisieren, ungeachtet der Hindernisse, die auftreten können.
#105 mit Sven Dörrenbächer & Daniel Koller, Gründer von C_SR22 Feb 202400:50:11
„Das Faszinierende an den momentanen Demonstrationen gegen Rechtsextremismus ist, dass Menschen mit völlig unterschiedlichen politischen Ansichten gemeinsam auf die Straße gehen. Da steht ein Union-Wähler mit 'Scheiß Nazis'-Schild neben einem Linken-Wähler mit 'Remigriert euch ins Knie'-Schild. Ich wünsche mir, dass wir als Branche davon etwas lernen und es in Zukunft schaffen besser zusammenarbeiten.“ In Zeiten globaler Krisen sind Solidarität, Ehrenamt und Zusammenhalt wichtiger denn je. Doch mit jeder Krise wächst die gesellschaftliche Spaltung und Populisten arbeiten gezielt gegen NGOs und eine selbstbestimmte Zivilgesellschaft. Um unsere Demokratie und Freiheit zu schützen, wurde die Initiative C_SR (Creative Social Responsibility) ins Leben gerufen. Heute ist der offizielle Start der Plattform für kreatives Ehrenamt. Passend dazu spricht Kim Alexandra Notz in der neuesten Folge von #WhatsNextAgencies mit den Initiatoren Sven Dörrenbächer und Daniel Koller über das Thema Creativity for Good. Die Gründer teilen ihre Vision, NGOs mit kreativen Talenten aus der Kreativ- und Medienbranche zu vernetzen. Das erste Hauptthema der Initiative ist der Schutz unserer Demokratie - ein unschätzbarer Wert in der heutigen Zeit. Aber wie funktioniert das Ganze? Auf der Plattform können ab sofort NGOs ihre Briefings veröffentlichen, auf die Kreative ihre ehrenamtliche Unterstützung anbieten können. Dabei steht nicht die nächste Goldidee, sondern das Streben nach einem Ziel, das größer ist als wir alle, im Vordergrund. Die beiden stellen auch einige der beteiligten NGOs vor und erzählen mehr über die Finanzierung von CSR. Denn mittlerweile sind bereits über 70 Förder-Partner aus der Medien- und Kreativbranche mit an Bord. Am Ende teilen sie ihre Learnings aus dem Projekt, die nicht nur inspirieren, sondern auch noch einmal zum Handeln auffordern.
#104 mit Daniel Adolph, Independent Brand, Marketing & Pitch Consultant13 Feb 202400:52:52
„Die Beratung ist die verlorene Säule der Werbung.“ In dieser Folge von #WhatsNextAgencies hat Kim Alexandra Notz den Independent Brand, Marketing & Pitch Consultant Daniel Adolph zu Gast. Mit mehr als 17 Jahren Erfahrung in verschiedenen Führungspositionen bei Jung von Matt bringt Daniel wertvolle Einblicke mit, die er nun als Selbstständiger mit Unternehmen und Agenturen teilt. Sein Antrieb? Die Arbeit auf beiden Seiten zu verbessern. Deswegen steht diese Folge auch ganz im Zeichen des Bessermachens. Im Gespräch gibt Daniel Einblicke in die Herausforderungen, mit denen Agenturen häufig konfrontiert sind, wie die Bedrohung durch künstliche Intelligenz, Pitch-Prozesse und insbesondere den Verbesserungsbedarf in der Beratung. Daniel betont die Notwendigkeit klarer Rollen und einer fundierten und starken Beratung, insbesondere in kleineren Agenturen. Darüber hinaus teilt er, dass er durch seine Selbstständigkeit eine höhere Wertschätzung seitens der Kunden erfährt und gibt Tipps zur Verbesserung der Kunden-Agentur-Beziehung.
#103 mit Juri Schnöller, Gründer und GF von Cosmonauts & Kings06 Feb 202400:47:51
„Das System ist überfordert, die Politik ist überfordert. Es gibt keine Antworten, kein Playbook.“ Die digitale Revolution hat neben Chancen auch Risiken geschaffen. Fake News, Deepfakes und Manipulation im Netz gefährden die Wahrheit, die Meinungsbildung und die politische Partizipation. Welche Rolle kommt der politischen Kommunikation heute zu? Welche Wege kann sie gehen? Und müssen Marken und Agenturen heute politisch Stellung beziehen? Darüber spricht Kim Alexandra Notz in dieser Folge von #WhatsNextAgencies mit Juri Schnöller, dem Gründer und Geschäftsführer von Cosmonauts & Kings, der ersten Agentur für datenbasierte und digitale politische Kommunikation in Deutschland. Im Gespräch erzählt Juri von seinem beruflichen Werdegang, der 2012 mit der Mitarbeit an der bahnbrechenden Obama-Kampagne in den USA begann. Später arbeitete er für die CDU und war maßgeblich an der Social Media Kampagne von Angela Merkel beteiligt. Diese Erfahrungen inspirierten ihn schließlich 2016 zur Gründung von Cosmonauts & Kings, um die Lücke zwischen Politik, Kommunikation und Technologie zu schließen. Heute arbeitet die Agentur für politische Parteien, NGOs, Initiativen und andere öffentliche Auftraggeber. Juri erläutert, wie sich Agenturen im Bereich der politischen Kommunikation differenzieren und wie sie mit Herausforderungen wie hohen Eintrittsbarrieren, begrenzten Akteuren sowie knappen Budgets und Margen umgehen. Im weiteren Verlauf des Gesprächs wirft Juri einen kritischen Blick auf die negativen side-effects der technologischen Entwicklung für unsere Gesellschaft: zunehmende Fragmentierung der Medienlandschaft, Filterblasen, Desinformation und Einsamkeit. Insbesondere betont er die Gefahr der politischen Instrumentalisierung von Plattformen wie Youtube und TikTok durch Populisten. Dabei wird TikTok aufgrund seines chinesischen Eigentümers als potenzielle Gefahr für Desinformationskampagnen gesehen. Abschließend gibt Juri wertvolle Tipps, wie Agenturen im Kontext politischer Kommunikation einen positiven Unterschied machen können und betont die zentrale Bedeutung von Vertrauen.
#102 mit Tobias Schiwek, CEO von We Are Era23 Jan 202401:00:11
„Marken brauchen eine Haltung und klare Werte, um eine loyale Community, um sich herum zu schaffen. Und wenn man es richtig macht, ist es nicht mutig, sondern eine Lebensversicherung.“ In dieser Folge von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Tobias Schiwek, CEO des Berliner Medienunternehmens We Are Era, über das Thema Communities. Denn genau das ist es, was We Are Era antreibt: Die Relevanz von Communities und Storytelling mit Attitüde und Wertesystemen, die Gleichgesinnte rund um den Globus verbinden. Heute arbeitet We Are Era mit mehr als 1500 Creators und Artists aus verschiedenen Bereichen zusammen. Im Jahr 2021 haben sie zudem die exklusive YouTube-Vermarktung vom Spiegel übernommen, der reichweitenstärksten Medienmarke auf YouTube in Deutschland. Im Gespräch erklärt Tobias, wie We Are Era aus dem Zusammenschluss mehrerer Unternehmen entstanden ist und wie sie eine resiliente Organisation geschaffen haben, die Diversität und Zugehörigkeit fördert. Er erklärt, wie sie ihre Agentur klar positioniert haben und wie sie Psychographie und Wertesysteme nutzen, um ihre Zielgruppen besser zu verstehen. Darüber hinaus diskutiert er mit Kim darüber, welche Rolle Menschen und Geschichten in der digitalen Welt spielen und wie Talentmanagement dazu beitragen kann, Communities aufzubauen. Tobias spricht auch über die Herausforderungen und Chancen für Marken in fragmentierten Zielgruppen und warum es wichtig ist, eine Haltung zu haben. Tobias gibt uns auch einen Einblick in die Veränderungen der Agenturbranche und die Bedeutung von Performance und Community. Er verrät uns, wie We Are Era mit unterschiedlichen Kunden und Budgets arbeitet und welche zukünftigen Handlungsfelder sie sehen, wie z.B. Daten und Strategie, Social Commerce und die Stärkung der eigenen Community.
#101 mit Katja Metz, Teamlead Global Marketing Campaigns von E.ON09 Jan 202400:51:09
„Agenturen haben in den letzten Jahren einiges an strategischer Kompetenz verloren.“ In dieser Folge von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Katja Metz, die Teamlead für die Global Marketing Campaigns von E.ON ist. Katja hat einen spannenden Werdegang hinter sich: Nach über 20 Jahren als Agenturmanagerin in großen Netzwerken wie Leo Burnett, Ogilvy und McCann hat sie vor zwei Jahren die Seite gewechselt und ist nun bei einem der größten Energiekonzerne in Europa tätig. Sie teilt ihre Einsichten aus beiden Perspektiven und gibt Tipps, wie Agenturen sich als strategische Partner ihrer Kunden positionieren können. Katja erzählt, wie sie die globale Marketingkampagnen von E.ON entwickelt und umsetzt. Sie erklärt, wie sie die Zusammenarbeit mit den regionalen Teams gestaltet, die die lokalen Märkte und Bedürfnisse kennen und die Freiheiten haben, die Kampagnen an ihre Zielgruppen anzupassen. Sie berichtet, von dem kürzlich durchgeführten Pitchprozess zur Suche einer neuen kreativen Leadagentur, ihren Bedürfnissen an einen neuen Partner und ein paar spannenden Beobachtungen im Prozess. Insgesamt wünscht Katja sich wieder mehr Meinungsstärke und weniger nach dem Mund reden.
#100 mit Sebastian Schirl, Managing Director von Bryan, Garnier & Co12 Dec 202301:12:45
„Profitabilität ist das neue Wachstum. Wer sich heute erfolgreich im Markt positionieren möchte, muss langfristig rentabel und wettbewerbsfähig sein.“ In der 100. Folge von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Sebastian Schirl, Managing Director von Bryan, Garnier & Co, einer der führenden unabhängigen Investmentbanken über das Thema M&A Strategien. Im M&A Markt arbeitet er mit Techfirmen und Agenturen aus den Bereichen Advertising, Marketing und Digital Experience zusammen. Das Team unter der Leitung von Sebastian analysiert regelmäßig den DACH-Markt, verfolgt langfristige Trends und überwacht die Performance. Im Gespräch erklärt er uns, welche Agenturtypen besonders gefragt sind, in welche Bereiche investiert wird und warum der Fit zwischen Investoren wie Accenture und Kreativagenturen wie Kolle Rebbe kein Selbstläufer ist. Ein Blick in die Zukunft zeigt außerdem einen transformativen Shift durch die Künstliche Intelligenz (KI). Laut Sebastian werden bis 2024 drei von vier Content Assets durch KI generiert – ein Paradigmenwechsel, der die Branche grundlegend verändern wird. Diese Entwicklung unterstreicht die Notwendigkeit für Agenturen, messbarer zu werden – Profitabilität ist nicht nur Wunsch, sondern ein Schlüsselfaktor für nachhaltigen Erfolg. Sebastian teilt zudem Einblicke, wie man den Unternehmenswert ermittelt und aktiv steigert, indem man auf Transparenz, Daten und Performance setzt. Unabhängig davon, ob Agenturen Verkaufsabsichten haben oder nicht, ist es entscheidend, die Trends, Potenziale und Wachstumsbereiche zu kennen, um sich strategisch gut für die Zukunft aufzustellen.
#117 mit Lena-Marie Hesse, CCO bei Publicis Media06 Aug 202400:51:51
„Wir haben als Mediaagentur detaillierte Erkenntnisse aus den Daten und dem optimalen und effektiven Management der Customer Journey der Kunden. Das prädestiniert uns vielleicht auch in dieser Hinsicht für die Rolle als Lead-Agentur.“ In der neuesten Folge von #WhatsNextAgencies begrüßt Kim Alexandra Notz Lena-Marie Hesse, seit Frühjahr 2024 Chief Client Officer bei Publicis Media. Im Fokus steht diesmal die Rolle der Mediaagenturen und wie sie sich in einem dynamischen und komplexen Marktumfeld verändern und anpassen. Lena-Marie erklärt, wie sie in ihrer neuen Rolle agenturübergreifend an der Verbesserung der Kundenzufriedenheit und -Weiterentwicklung arbeitet und wie sie das Marketing bei Transformations-und Innovationsprozessen begleitet. Besonders spannend sind ihre Einblicke in die aktuellen Herausforderungen der Branche: Werbewirkung in einer fragmentierten Medienwelt, datengetriebene Marketingstrategien und die Integration von Technologie in die Kommunikationsplanung. Ein zentrales Thema ist das effektive Management der Customer Journey, für das Media- und Kreativagenturen enger zusammenarbeiten müssen, um durch eine gezielte Ansprache der Konsument*innen ein relevanteres Kommunikationserlebnis zu schaffen. Publicis Media setzt dabei auf eine datenbasierte Plattform, die den gesamten Planungs- und Optimierungsprozess für alle Beteiligten transparenter und effizienter macht. Das Tool ermöglicht es, Live-Daten zu nutzen, um Kampagnen in Echtzeit zu optimieren und den Erfolg messbar zu machen. Darüber hinaus spricht Lena-Marie über die Entwicklung von Mediaagenturen hin zu umfassenden Beratungsdienstleistern, die neben der klassischen Mediaplanung auch strategische Beratung, Technologie-Rollouts und Retail Media umfassen.
#99 mit Nico Ziegler, Inhaber und Geschäftsführer von segmenta28 Nov 202300:48:40
„Wir sind eher Farmer als Hunter.“ In der neuesten Folge von #WhatsNextAgencies führt Kim Alexandra Notz ein Gespräch mit Nico Ziegler, dem Inhaber und Geschäftsführer der Agentur segmenta, über die Kunst, Chancen zu ergreifen. Ursprünglich ohne klaren Masterplan, jedoch mit einem ausgeprägten Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen, teilt Nico seine interessante unternehmerische Reise. Diese führte ihn von der Agentur, die er gemeinsam mit seinem Bruder gründete und die sich auf Finanzmarktkommunikation konzentrierte, über FischerAppelt bis hin zu der damals zwölfköpfigen Agentur segmenta, die er von der damaligen Gründerin erwarb. Dank organischem Wachstum, kontinuierlichem Kompetenzausbau, gezielten Akquisitionen, Neugründungen und einer gehörigen Portion Opportunismus zählt die Agentur heute etwa 130 engagierte Mitarbeitende. Doch wie gestaltet sich eine Agenturkultur, die das Erkennen und Nutzen von Opportunitäten im Fokus hat? Nico und sein Team setzen auf tiefgreifendes Kundenverständnis und enge Zusammenarbeit, die innerhalb der Agentur auf Kompetenzen statt auf Hierarchien setzt. Er hebt die Wichtigkeit von Freiheit, Vertrauen und fortlaufender Weiterentwicklung für seine Mitarbeitenden hervor, was den einzigartigen Spirit der Agentur prägt. Im Gespräch mit Kim wird klar, dass Nicos Ansatz, Chancen zu erkennen und anzupacken, nicht nur für das Wachstum von segmenta von Bedeutung war, sondern auch eine lebendige, anpassungsfähige Unternehmenskultur geschaffen hat. segmenta ist nicht bloß eine Agentur; sie ist eine dynamische Einheit im Beta-Modus, stets bereit für kontinuierliche Erneuerung.
#98 mit Dr. Iris Heilmann und Jörn Langensiepen, GF von palmerhargreaves14 Nov 202300:51:26
„Agenturen haben keine Zeit zu verlieren, keine Zeit zu verschenken und keine Zeit zu verkaufen. Meine Vision ist es, dass wir durch KI-Lösungen effizienter und besser werden und ganz neue Geschäftsfelder entwickeln können.“ In der neuen Folge von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Dr. Iris Heilmann und Jörn Langensiepen, den Inhaber*innen und Geschäftsführer*innen der auf komplexe Themen spezialisierten Agentur palmerhargreaves zum Thema Entrepreneurship. Die Geschichte von palmerhargreaves startete 1983 vor den Toren Birminghams, als Andrew Clift die Agentur mit seinem Partner gründete. Iris und Jörn fanden auf unterschiedlichen Wegen in die Geschäftsführung der Agentur. Mit dem Einstieg von Iris vor zehn Jahren führte ph schon früh die Bereiche PR und Werbung zusammen. 2020 übernahmen Iris und Jörn gemeinsam mit Susanne Hoffmann die Agentur im Rahmen eines Management-Buy-outs. Eine mutige Transaktion, noch dazu, weil sie eine Woche vor dem ersten Corona-Lockdown abgeschlossen wurde. Seitdem ist viel passiert: Der Agentursitz wurde von England nach Deutschland verlegt, die internationalen Standorte in England und China allerdings gehalten – bis heute ein wichtiger Wettbewerbsvorteil. Außerdem wurden die kreative Exzellenz und die strategische Beratung stark ausgebaut und ein eigener Bereich für Executive Kommunikation geschaffen. 2022 haben sie im Sinne des Intrapreneurships mit zwei Kolleg*innen exofarer als zweite Agenturmarke ins Leben gerufen, die einen daten- und techbasierten Fokus hat und gerade in der Beschäftigung mit den Chancen generativer KI eine wichtige Rolle für palmerhargreaves spielt. Im Gespräch teilen sie ihre Vision, wie KI nicht nur als Effizienz-Werkzeug, sondern auch als innovatives Geschäftsfeld genutzt werden kann. Sie haben sehr früh Expert*innen für Machine Learning und Prompting eingestellt und ein konkretes AI-Angebot entwickelt, zu dem folgende Bausteine gehören: Prompting-Masterclasses, Beratung im Bereich AI-Strategy-Roadmap und das Aufsetzen individueller CorporateGPTs bzw. Stables. Auch für 2024 bleibt die disruptive Kraft von KI und die Auswirkungen auf ihr Agentur-Geschäftsmodell das dominierende Thema.
#97 mit Marie-Josephine Ludewig, Director of Strategy & Communications von Joli Berlin01 Nov 202300:50:24
„Ich passe nicht gut in vorgefertigte Systeme. Darum hat mich das Mindset disruptiver Agencies schon immer besonders gereizt. Bei Joli Berlin habe ich die Möglichkeit meine Stärken optimal einzubringen.“ In dieser Folge von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Marie-Josephine Ludewig (Josie), Director Strategy & Communications bei Joli Berlin, über das Thema Early Ownership. Im Zentrum steht diesmal die Frage, wie das Mindset einer Agentur aussehen sollte, das junge Talente wie Josie fordert und fördert und so genanntes Early Ownership ermöglicht. Also eine Umgebung schafft, in der Talente sich aus der Komfortzone trauen und früh Verantwortung übernehmen, um gemeinsam mit der Agentur zu wachsen. Josie’s Werdegang hat sie von der Hamburg Media School über die Hamburger Agentur Pulse und weitere Agenturen zu Tinder und schließlich nach Berlin geführt. In diesen Jahren hat sie festgestellt, dass die etablierten Agenturen nicht das Richtige für sie sind. Sie war auf der Suche nach einem Umfeld, das sie pusht, an sie glaubt und sie in ihre Kraft kommen lässt. Gefunden hat sie es bei Joli Berlin, einer auf datengetriebenes Social Media Marketing spezialisierten Agentur. Hier spielen vier Faktoren eine wesentliche Rolle in der Weiterentwicklung junger Menschen: Anti-Komfort-Zone, Inkubator-Mindset, Early Ownership und „Energies up“. Sie hat in den beiden Gründer*innen zwei Führungskräfte gefunden, die ihr früh Verantwortung übertragen und an ihre Stärken geglaubt haben. Wenige Jahre später ist nicht nur die Agentur danke jeder Menge Unternehmertum gewachsen, sondern auch für Josie geht es ins nächste kalte Wasser: Seit kurzer Zeit ist sie Geschäftsführerin und Miteigentümerin des frisch ausgegründeten Consulting-Ablegers von Joli Berlin.
#96 mit Nina Mönich Geschäftsführerin von Vier für Texas17 Oct 202300:59:11
„Selbstorganisation ist ein Kraftakt – vor allem wenn es darum geht, die Räume für autonomes Arbeiten zu halten.“ In dieser Folge von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Nina Mönich, der Geschäftsführerin von „Vier für Texas“ zum Thema Co-Creation. Wie gelingt der Weg zur Selbstorganisation von Teams und mehr Entscheidungsfreiräumen? Die Reise zu agileren Teams, die rollenbasierte Zusammenarbeit mit viel Entscheidungsfreiräumen zu leben begann mit der Corona-Pandemie. In diesem Prozess wurden die Texaner:innen von der Berliner Beratungsagentur „The Dive“ begleitet. Um den sogenannten „Loop-Approach“ weiter in die Agentur tragen zu können haben Nina und zwei weitere Kolleg:innen haben in diesem Zuge eine Ausbildung als „Loop Fellow“ gemacht. Der Begriff „Loop“ ist hier als Überzeugung zu verstehen, dass eine erfolgreiche Transformation nur Schritt für Schritt funktioniert. Nina ist inzwischen die alleinige Geschäftsführerin der Texaner:innen und sagt, dass der Ansatz des rollenbasierten Arbeitens letztlich diesen Schritt für sie ermöglichte. Im selben Zuge können sich die Gründer durch diese Transformation über definierte Rollen weiterhin in die Organisation einbringen. Doch wie sieht diese spezielle Form der Organisation in der Praxis aus? Jede/r Mitarbeiter:in hat Rollen mit einem bestimmten Purpose inne und diese werden transparent an alle anderen Teammitglieder:innen kommuniziert. So weiß jede/r was wer warum tut und wo welche Verantwortung liegt. Bei dem Ablauf von Strukturentscheidungen setzt der Approach auf „Integrated Decision Making“. Das gesamte Konzept setzt auf ein hohes Maß an Transparenz, um Absprachen und Verantwortlichkeiten klar zuordnen zu können. Außerdem sind Kund:innen dazu eingeladen, durch gemeinsame Workshops, Sync-Meetings und Retros, an dem co-kreativen Prozess teilzuhaben. Der hohe Grad an Verantwortung, Selbstorganisation und Freiheit ist nicht für jede/n Mitarbeiter*in die optimale Arbeitsweise. Einige Texaner:innen merkten, dass dieser neue Weg nicht ihr Wunsch-Organisations- und Arbeitsmodell ist. „Vier für Texas“ setzt deshalb sehr stark auf ein gutes Onboarding, um neue Kolleg:innen gut in den Ansatz der Zusammenarbeit einzuführen.
#95 mit Chris Jungjohann, CEO von Ogilvy Germany04 Oct 202300:48:33
„Wir haben alle eine Selbstverpflichtung, das Thema ‚barrierefreies Marketing‘ in Zukunft voranzutreiben.“ In dieser Folge von #WhatsNextAgencies hat Kim Alexandra Notz den CEO von Ogilvy Germany, Chris Jungjohann, zu Gast. Von der Leitung der DACH-Region der Social- und Influencer-Agentur Takumi bis zur Gründung seiner eigenen Marketingagentur – Chris ist nicht nur ein erfahrener Marketingexperte, sondern auch ein Pionier. Heute steht er an der Spitze von Ogilvy Germany und verfolgt eine klare Mission: Accessible Marketing (barrierefreies Marketing) in Deutschland voranzutreiben. Doch warum ist das so wichtig? Wusstet ihr, dass weltweit 1,3 Milliarden Menschen, das sind 16 Prozent der Weltbevölkerung, eine signifikante Behinderung haben? Laut der Prognosen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird sich diese Zahl bis 2050, aufgrund des demografischen Wandels und anderer Einflüsse, sogar verdoppeln. Dennoch wird im Marketing immer noch zu wenig dafür getan. Accessible Marketing beginnt somit mit der Erkenntnis, dass Exklusion eine Realität ist, der wir uns stellen müssen. Dabei gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Kommunikation in Zukunft barrierefrei zu gestalten. Im Gespräch erläutert Chris, worauf man achten muss, und erklärt, dass es insgesamt drei wichtige Bereiche gibt: das Design, die Technologie und den Inhalt. Hier teilt er konkrete Tipps und Beispiele, angefangen bei der Verwendung von Hashtags bis hin zu Designprinzipien. Zusätzlich teilt er mit uns, welche Erkenntnisse Ogilvy bereits aus diesem Thema gewonnen hat und welche Schritte sie zukünftig unternehmen werden. Im weiteren Verlauf warnt Chris jedoch davor, die Balance zwischen Barrierefreiheit und kreativer Werbegestaltung aus den Augen zu verlieren. Es geht nicht darum, den Spaß in der Werbung zu verlieren, sondern darum, sie für alle möglichst zugänglich zu machen. Weiterhin betont er, dass es ihm ein besonderes Anliegen ist, Moral und Business zu verbinden, und er ermutigt Agenturen, ihre ethische Verantwortung ernst zu nehmen. Zum Abschluss wirft Chris einen Blick in die Zukunft und betont seinen Wunsch nach einem branchenweiten Framework, das die Entwicklung von Accessible Marketing weiter vorantreibt.
#94 mit Timo Schönauer, CEO LIGANOVA GROUP19 Sep 202301:00:00
„Wir haben uns auch ein Stück weit nach vorn gefehlert.“ Die LIGANOVA GROUP (Teil der Going Beyond Group) hat in nur einem Jahr einen beeindruckenden Wachstumssprung hingelegt und sich damit auf Platz 6 im Ranking der inhabergeführten Agenturen in Deutschland katapultiert. Doch was ist das Erfolgsrezept hinter diesem bemerkenswerten Aufstieg? In der neuen Folge von #WhatsNextAgencies will Kim Alexandra Notz genau das wissen, und spricht mit Timo Schönauer, dem CEO der LIGANOVA GROUP über das Thema Wachstum. Die Agentur hat sich darauf spezialisiert, einzigartige Brand Spaces zu schaffen, physische, phygitale oder digitale Räume, in denen Marken eine tiefe emotionale Bindung zu ihren Kund*innen aufbauen können. Darunter kann man sich laut Timo zum Beispiel Pop-up-Stores und digitale Projekte im Metaverse vorstellen. Die Diskussion vertieft dabei unter anderem auch die Bedeutung physischer Brand Spaces in der heutigen, von der Digitalisierung geprägten Welt. Timo erläutert, warum solche physischen Erlebnisse nach wie vor von entscheidender Bedeutung sind. Die beiden sprechen auch über die Auswirkungen von COVID-19. Durch geschicktes Unternehmertum und die Fähigkeit, sich den veränderten Marktbedingungen anzupassen, gelang es ihnen, gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Ein weiterer spannender Aspekt ist die Internationalisierung der Agentur. LIGANOVA hat sich in Städten wie Amsterdam und weiteren Standorten in Nordamerika etabliert und plant möglicherweise zukünftige weitere internationale Expansionen. Diese globale Ausrichtung ermöglicht es der Agentur, multinationalen Kund*innen gerecht zu werden und in verschiedenen Märkten Fuß zu fassen. Timo gewährt auch Einblicke in die grundlegenden Werte von LIGANOVA, darunter Zeitgeist, Harmonie und Unternehmertum. Nachhaltigkeit ist ein weiterer zentraler Aspekt, und LIGANOVA setzt sich aktiv dafür ein. Mit dem Programm #GreenGen und Partnerschaften wie der Mehrheitsbeteiligung an Code Gaia, einem SaaS-Unternehmen für Nachhaltigkeitsmanagement, engagiert sich die Agentur für bewusstes Handeln. Der Gedanke der Gemeinschaft (Community) spielt eine weitere wichtige Rolle bei ihnen. Dieser Gedanke erstreckt sich nicht nur auf die Interaktion mit Kund*innen und Marken, sondern durchdringt auch die Unternehmenskultur selbst. Darüber hinaus erzählt Timo, wie sie zu einer Mehrheitsbeteiligung an Artificial Rome, einem Unternehmen, das im Metaverse tätig ist, gekommen ist und warum das Thema für sie immer relevanter wird.
#93 mit Max Lederer, Chief Innovation Officer von Jung von Matt05 Sep 202301:04:08
„Die W&V hat kürzlich über den ‚mutmaßlichen Kulturverfall‘ bei Jung von Matt geschrieben, und für mich ist das eine großartige Nachricht. Es zeigt, dass wir uns weiterentwickeln und dass diese Veränderungen auch wahrgenommen werden. Egal, wie man es interpretiert, es ist zweifellos ein Zeichen des Wandels.“ In dieser Folge von #WhatsNextAgencies hat Kim Alexandra Notz Max Lederer, Chief Innovation Officer von Jung von Matt zu Gast. Max übernahm Anfang 2023 seine neue Rolle bei Jung von Matt, und zwar genau zur Zeit des aufstrebenden Booms generativer KI-Technologien. Zusammen mit Daniel Schäfer und Szymon Rose bildet er das kreative Führungstrio der Agentur. Doch welche Aufgaben stecken konkret hinter seiner neu geschaffenen Rolle? Wir werfen einen Blick auf die drei P's, die Max als die Schlüsselbereiche für Innovation sieht: Product, People & Process. Außerdem sprechen beide über die essenzielle Bedeutung von KI – hier mit einem konkreten Blick auf das eigens entwickelte ‚JvM Stables‘ – und die Möglichkeiten, die immersive Markenerlebnisse bieten. Dabei erklärt Max, wie virtuelle Technologien, z.B. Digital Twins und virtuelle Tokens, das Kundenerlebnis auf eine völlig neue Ebene heben werden. Mindestens genauso interessant wie die technologischen Themen sind die kulturellen Veränderungen. Wie führt man kollaborative Arbeitsweisen in einer Agentur ein, die seit jeher auf internen Wettbewerb gepolt war? Im Zusammenhang mit der erfolgten Zusammenlegung der Hamburger Standorte wurde in der Branche über den ‚Kulturverfall‘ bei Jung von Matt gesprochen. Ob was dran ist beantwortet Max sehr ehrlich.
#92 mit Katrin Kolossa, Gründerin von Sapera Studios22 Aug 202300:58:32
„Heutzutage hungern die Menschen nach Wahrheit.“ In dieser Folge von #WhatsNextAgencies hat Kim Alexandra Notz die Gründerin der Content Marketing Agentur Sapera Studios, Katrin Kolossa, zu Gast. Die beiden tauchen tief in das Thema Authentizität ein und sprechen dabei auch über Katrins inspirierenden Werdegang, der maßgeblich zu ihrer Überzeugung von faktenbasiertem Storytelling beigetragen hat. Durch ihre journalistische Erfahrung beim Spiegel und ihre spätere Tätigkeit bei Axel Springer sowie Aufgaben in diversen Agenturen hat Katrin ganz unterschiedliche Eindrücke sammeln können. 2018 machte sie sich als Unternehmensberaterin selbstständig, ehe sie in einer Interimsrolle zu Sapera wechselte. Doch der Wechsel zu den Sapera Studios brachte eine überraschende Wendung mit sich: Kurz nach ihrem Eintritt wurde Sapera veräußert. Katrin ergriff die Chance etwas Eigenes zu machen und erwarb die Firma. Besonders beeindruckend daran: Zwischen der Idee und dem Kauf vergingen gerade einmal drei Wochen. Im Gespräch betont Katrin die essenzielle Bedeutung von faktenbasiertem Storytelling – einem Bereich, auf den sich ihre Agentur fokussiert hat – insbesondere in einer Zeit, in der Fake News auf dem Vormarsch sind. Ihre Erfahrungen und ihr Hintergrund haben sie zu einer vehementen Verfechterin von kreativer Wissensvermittlung und Glaubwürdigkeit gemacht. Im Gespräch geht es außerdem um ein Thema, das unausweichlich mit Authentizität verknüpft ist: die künstliche Intelligenz. Welche Möglichkeiten und Herausforderungen bringt KI-generierter Content mit sich? Katrin sieht das Potenzial von KI, beispielsweise bei der Analyse wissenschaftlicher Studien und der Erstellung von Zusammenfassungen. Allerdings sieht sie auch klare Grenzen, insbesondere bei der Erstellung hochwertiger, redaktioneller Inhalte. Denn das Besondere am guten Content ist die individuelle "Uniqueness" eines jeden Menschen.
#91 mit Till Diestel, CCO von Serviceplan Germany08 Aug 202300:42:24
„Unsere Werbung ist das beste Werbemittel für unsere Branche.“ In dieser Folge von #WhatsNextAgencies hat Kim Alexandra Notz Till Diestel, Chief Creative Officer sowie Partner bei Serviceplan Germany, zu Gast. Vom Kreativ-Chef bei BBDO in Deutschland bis hin zu zahlreichen Auszeichnungen – dieser Mann ist ein Profi in der Werbewelt! Seit Juni 2022 ist er zurück bei Serviceplan, wo er bereits von 2006 bis 2014 als Executive Creative Director tätig war. In diesem Gespräch dreht sich alles um die Frage: Warum fehlen uns die jungen Talente und wie können wir sie für die Agenturwelt begeistern? Till Diestel bringt hierzu drei wichtige Ansatzpunkte in die Diskussion ein. Zuerst spricht er über die Macht der kreativen Eigenwerbung. Er betont, dass unsere Werbung selbst zu einem Werbemittel für die Agenturbranche werden kann, besonders dann, wenn sie organisch in die Popkultur eingebunden ist. Die Idee dahinter ist, dass unsere Werbebotschaften so fesselnd und authentisch sind, dass sie die jungen Talente von sich aus ansprechen und neugierig machen. Ein weiterer Aspekt, den Till anspricht, ist die Notwendigkeit einer Imagekampagne für die Agenturbranche selbst. Er betont, dass die Aufgaben in der Agenturwelt unglaublich kreativ und vielfältig sind, aber dass das bisher nur den wenigsten bekannt ist. Hier sieht er eine Chance, das Bild der Branche zu prägen und potenzielle Nachwuchskräfte von ihrer Attraktivität zu überzeugen. Der dritte Ansatz, den Till teilt, ist die engere Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen. Er glaubt, dass es von großer Bedeutung ist, die Brücke zwischen akademischer Bildung und praktischer Anwendung zu stärken. Indem Agenturen stärker mit Universitäten und Hochschulen kooperieren und dort Einblicke in die reale Arbeitswelt bieten, können junge Talente besser auf die Anforderungen der Branche vorbereitet werden. Was die Nachwuchsförderung bei Serviceplan betrifft, hat die Agenturgruppe in diesem Jahr eine bemerkenswerte Entscheidung getroffen. Statt auf die üblichen großen Partys in Cannes zu setzen, hat die Agentur beschlossen, noch mehr in die Nachwuchsförderung zu investieren, unter anderem über das internationale "Spark Experience“ Programm. Till erklärt, was hinter "Spark" genau steckt und wie es dazu beiträgt, junge Talente zu unterstützen und zu fördern. Darüber hinaus verrät er uns auch, wie er damals selbst per Zufall in einer Agentur gelandet ist und warum er den Job für den besten der Welt hält.
#90 mit Paulina Schumann und Pascal Fiedler, Gründer*innen von charles & charlotte25 Jul 202300:54:42
„Stop Micromanaging! Ja, es ist schwer loszulassen, aber es ist so eine andere Art von Freude, wenn man dann sieht, was unser Team so eigenständig auf diese Beine stellt. Und ganz ehrlich, es macht uns auch selbst viel glücklicher, wenn wir nicht ständig alles kontrollieren.“ In dieser Folge von #WhatsNextAgencies hat Kim Alexandra Notz die Gründer*innen der Berliner Social Media Agentur charles & charlotte zu Gast. Paulina Schumann und Pascal Fiedler haben die Agentur 2019 gegründet, nachdem sie ein Aha-Erlebnis in Neapel hatten. Inspiriert von einer Pizzeria, die sich auf eine Sache konzentriert und die beste Pizza Margherita serviert, erkannten die beiden, dass sie sich ebenfalls auf etwas spezialisieren müssen, um die Besten zu sein. Für sie sind die sozialen Medien, insbesondere Bewegtbild-Content wie TikToks und Reels, ihre Leidenschaft. Im Gespräch erzählen die beiden, warum es ein Geschenk ist, sich als Agentur zu fokussieren, warum sie in einem sogenannten Circle-System arbeiten und auf eine feste Hierarchie verzichten. Weiterhin erklären sie, warum es bei ihnen keine Starkreativen gibt, sie konsequent auf Jobtitel verzichten und wie sie ihre Charlies (Name für die Mitarbeitenden) am Gewinn beteiligen. Denn für die beiden gilt: Mitarbeitende first, Kund*innen second – die sie übrigens konsequent Partner*innen nennen. Im weiteren Verlauf sprechen Paulina und Pascal über die Plattform TikTok. Ihr erfahrt, was genau hinter dem Credo „document, don't create“ steckt, wodurch sich ein TikTok-Mindset auszeichnet, warum sie denken, dass Trends in Zukunft nicht mehr relevant sein werden und wie man zu einem guten Creator Netzwerk kommt. Am Ende diskutieren sie darüber, was ihre größten Learnings aus der Gründungszeit sind und warum sie Fans einer radikalen Feedbackkultur in der Agentur sind.
#116 mit Johannes Buzási, CEO von der PEIX Health Group23 Jul 202400:44:36
„Die Pharmabranche startet jetzt in eine umfassende Digitalisierung und bewegt sich mit Siebenmeilenstiefeln in Richtung KI. Das ist ein echter Game Changer, mit dem große Herausforderungen wie Datenmanagement, personalisierte Medizin und Awareness verbunden sind.“ In der neuen Folge von #WhatsNextAgencies hat Kim Alexandra Notz den CEO der PEIX Health Group, Johannes Buzási, zu Gast. Gemeinsam sprechen die beiden heute über das Thema Healthcare Marketing. Welchen Herausforderungen muss sich die Gesundheitskommunikation heute stellen? Was verändert sich? Wie stellt sich PEIX dafür auf? Im Gespräch betont Johannes, wie wichtig es in diesem Bereich ist, komplexe wissenschaftliche Inhalte für die Zielgruppe verständlich und zugänglich zu machen. Hier kommen bei PEIX die sog. „Medicals“ ins Spiel, Expert*innen mit naturwissenschaftlichem Hintergrund, die genau wissen, wie man Wirkmechanismen korrekt und verständlich erklärt. Besonders spannend sind auch die Entwicklungen in der Onkologie, wo sich das Wissen alle 78 Tage verdoppelt und Therapien wie die Krebsimpfung in greifbare Nähe rücken. Hier geht Johannes auch auf die Rolle der gesellschaftlichen Wahrnehmung von Gesundheit ein. Er erklärt, wie die Pandemie das Bewusstsein für Gesundheitsfragen geschärft hat und warum Prävention in Deutschland viel zu stiefmütterlich behandelt wird. Abschließend gibt er einen Ausblick auf die Zukunft der PEIX Health Group, die künftig verstärkt auf digitale Kompetenzen und Kreativität setzt, um den Anforderungen moderner Gesundheitskommunikation gerecht zu werden.
#89 mit Claudia Diaz Sanchez und Laura Schlotthauer, Geschäftsführerinnen bei Ressourcenmangel11 Jul 202300:51:37
„Der Anteil von Frauen in Führungspositionen ist von 18 Prozent im Jahr 2021 auf beeindruckende 44 Prozent gestiegen. Das ist ein deutliches Zeichen für einen Paradigmenwechsel in unserer Branche. Wir haben noch einen langen Weg vor uns, aber diese Entwicklung gibt uns Hoffnung und zeigt, dass wir auf dem richtigen Pfad sind.“ In dieser Folge von #WhatsNextAgencies dreht sich alles um das aktuelle Thema "Diversity, Equity und Inclusion" (DEI). Dafür hat Kim Alexandra Notz zwei Expertinnen auf diesem Gebiet eingeladen: Claudia Diaz Sanchez und Laura Schlotthauer. Als Geschäftsführerinnen bei der renommierten Agentur Ressourcenmangel, und gleichzeitig Vorständinnen des Gesamtverbandes Kommunikationsagenturen (GWA) für DEI, bringen sie umfangreiches Fachwissen und wertvolle Einblicke in die Diskussion mit. Gemeinsam werfen sie einen Blick auf die Ergebnisse der aktuellen GWA-Diversity-Studie, die aufschlussreiche Entwicklungen in der Agenturbranche aufzeigt. Diese Studie basiert nicht nur auf der Auswertung von 2.300 Personaldaten, sondern auch auf einer Befragung von 500 Erwerbstätigen in der Kommunikationsbranche durch Civey. Dabei enthüllen Claudia und Laura interessante Fakten, angefangen beim Gender Pay Gap bis hin zur Herausforderung, Altersdiskriminierung und mangelnde Vertretung von Mitarbeitenden mit Behinderungen anzugehen. Doch Claudia und Laura teilen nicht nur die Ergebnisse der Studie, sondern erörtern auch die konkreten Maßnahmen, die ihre Agentur Ressourcenmangel ergriffen, hat, um DEI fest in ihrer Unternehmenskultur zu verankern. Von der Sensibilisierung für unbewusste Vorurteile bis hin zur Förderung der gendersensiblen Sprache - sie geben wertvolle Einblicke und zeigen auf, wie Agenturen DEI nicht nur als Buzzword, sondern als gelebte Praxis umsetzen können.
#88 mit Felix Kästle und Kim Kranz von der Deutschen Bank27 Jun 202300:55:33
„Mit unserer Customized Agency #BlueUnited ist es uns gelungen, effizienter zu sein, mehr Impact zu erzielen und eine konsistente, kanalübergreifende Strategie zu verfolgen.“ In dieser Folge von #WhatsNextAgencies hat Kim Alexandra Notz Felix Kästle, Head of Marketing Communications, und Kim Kranz, Head of Content Marketing, von der Deutschen Bank zu Gast. Sie beide sind nicht nur Marketingprofis, sondern haben jeweils auch einen langjährigen Agenturbackground. Diese Episode nimmt das Thema Customized Agencies unter die Lupe und beleuchtet das Setup und die Zielsetzung hinter #BlueUnited, der Customized Agency für die Privatkundenbank der Deutschen Bank. Das eigens dafür etablierte Agentursetup kombiniert die Kompetenzen aus klassischen Campaigning und Content Marketing und entwickelt konsistente Kommunikation über alle relevanten Kanäle. Sie ist außerdem ein wesentlicher Eckpfeiler im Agenturmodell der Deutschen Bank, dem so genannten Hot House, das bereits 2018 ins Leben gerufen wurde. Felix und Kim geben außerdem Einblicke in die Herausforderungen, die diese Art von Setup mit sich bringt, und in die Organisation optimaler Zusammenarbeit im Agenturmodell. In diesem Zusammenhang geht es auch um die Aufhebung von Silos auf Agentur- aber auch Kundenseite. Außerdem verraten sie uns, warum sie bei Bewegtbildproduktionen eine Lücke im Angebot der Dienstleister sehen und wie sie geschlossen werden kann.
#87 mit Nadine Müller-Eckel, CSO von Anomaly und Till Eckel, Co-Founder & CEO von twentyrising13 Jun 202300:51:06
„Es gibt heutzutage eine globale Kreativität und das öffnet natürlich auch die Türen für internationale Talente.“ In dieser Folge von #WhatsNextAgencies hat Kim Alexandra Notz Nadine Müller-Eckel und Till Eckel zu Gast. Beide sind Teil der pulsierenden Berliner Agenturszene. Gemeinsam tauchen wir in das Thema "Internationalität" ein und werfen dabei einen genauen Blick auf den Agenturstandort Berlin. Nadine ist als Chief Strategy Officer bei Anomaly Berlin tätig, dem deutschen Ableger einer international renommierten Agentur. Mit ihrem tiefgreifenden Wissen und ihrer Erfahrung gibt sie interessante Einblicke in die Welt der internationalen Agenturen. Till hingegen hat kürzlich mit ehemaligen Kolleg*innen die Agentur twentyrising ins Leben gerufen. Als Mitbegründer und CEO bringt er frischen Wind in die Agenturszene und teilt seine ersten Erfahrungen und Learnings aus der Gründung einer internationalen Agentur in Berlin. In dem Gespräch beleuchten die beiden die Bedeutung und den Einfluss internationaler Agenturen in Berlin. Dabei diskutieren sie auch darüber, ob Berlin als Standort mit Metropolen wie London und Amsterdam mithalten kann. Interessanterweise wurde einen Tag nach der Aufnahme der Podcast-Folge ein Ranking von der ABCD Agency über die „besten europäischen Städte für Kreative" veröffentlicht, in dem Berlin lediglich den 28. Platz belegt. Im weiteren Verlauf erörtern Nadine und Till, wie Sprache und Kultur die Arbeit in internationalen Teams beeinflussen und welchen Einfluss Berlin als Anziehungspunkt für kreative Talente hat. Dabei sind sich beide einig: Die Internationalisierung bringt der Industrie bessere Talente, einen stärkeren Wettbewerb und ein höheres kreatives Niveau.
#86 mit Maximilian Conrad, Gründer von Hype100030 May 202300:55:25
„Audio hat das Potenzial, die Art und Weise, wie Unternehmen intern kommunizieren, revolutionär zu verändern.“ In dieser Folge von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Maximilian Conrad, einem leidenschaftlichen Podcaster und dem Gründer von Hype1000, einem innovativen Audio-Tech-Startup. Gemeinsam tauchen wir in die faszinierende Welt des Corporate Audio ein. Der Podcast-Markt hat in den letzten Jahren einen regelrechten Boom erlebt und die Pandemie hat diesem Trend einen zusätzlichen Schub verliehen. Max und sein langjähriger Freund Simon haben diese Entwicklung erkannt und im Jahr 2021 die Audio-Plattform HypeCast ins Leben gerufen. Mit ihrem Full-Service-Angebot streben sie danach hochwertige Audio-Inhalte für alle Unternehmen zugänglich zu machen. Max ist ein echter Experte auf dem Gebiet des Corporate Audio und ist fest davon überzeugt, dass Podcasts ein enormes Potenzial für Nischenbereiche haben. In dem Gespräch erzählt er uns mehr über die aktuellen Trends, die wichtigsten KPIs für den Erfolg von Audio-Inhalten und zeigt die vielfältigen Möglichkeiten auf, die sich Unternehmen und Agenturen durch Audio-Inhalte bieten. Besonders spannend ist Max' Prognose, dass Audio die Art und Weise, wie Unternehmen intern kommunizieren, revolutionär verändern wird. Durch die flexible Möglichkeit, Inhalte anzuhören, Meetings nachzuholen und sich intensiver mit den Themen auseinanderzusetzen, eröffnet Audio den Mitarbeiter*innen völlig neue Wege der internen Kommunikation. Er betont dabei die Bedeutung von qualitativ hochwertigen Inhalten und einer professionellen Umsetzung, um das volle Potenzial von Podcasts auszuschöpfen.
#85 mit Birgit Vernunft Director Creative Strategy bei Yours Truly16 May 202300:47:07
„Die größte Herausforderung beim Full-Funnel-Marketing ist die nahtlose Integration aller Maßnahmen entlang der Customer Journey und die damit einhergehende Konsistenz der Botschaft.“ In dieser Folge von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Birgit Vernunft, Director Creative Strategy und Mitglied der Geschäftsleitung bei Yours Truly, einer Digital-First Kreativagentur. Das Gespräch dreht sich um das Schwerpunktthema Full-Funnel-Mindset, bei dem Birgit ihre Erfahrungen und Expertise im Bereich des Full-Funnel-Modells teilt. Sie erklärt, wie ihre Agentur mit diesem Modell arbeitet, wo das Full-Funnel-Campaigning anfängt und wo es aufhört und wie man an allen Touchpoints kreativ sein kann. Weiterhin spricht sie auch über die größten Herausforderungen beim Full-Funnel-Modell, wie die Datenverarbeitung und -zuordnung sowie die Effizienz- und Erfolgsmessung. Sie betont, dass die Datenhoheit immer beim Kunden liegen sollte, und dass die Rolle der Agentur hauptsächlich darin besteht, bei der Kreativität und technologischen Plattformen zu beraten. Im weiteren Verlauf spricht sie darüber, wie es zu der Übernahme der dänische Agenturgruppe FFW im Februar 2023 kam und welche Auswirkungen das auf die Entwicklung der Agentur hat. Das Gespräch geht auch auf Birgits Hintergrund als Strategin in einer Kreativagentur ein, der nicht gerade der übliche Karriereweg für jemanden ist, der Informatik und Design studiert hat. Sie erklärt, wie sie dazu kam und wie Yours Truly den Ansatz verfolgt, Multi-Talente auszubilden und flache Hierarchien zu schaffen.
#84 mit Katrin Menne Head of Brand & Research bei der Commerzbank03 May 202300:46:03
„Eine erfolgreiche Transformation erfordert ein Umdenken in der Unternehmenskultur und eine offene Kommunikation gegenüber den Mitarbeiter*innen.“ In dieser Folge von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Katrin Menne, der Head of Brand & Research bei der Commerzbank AG, über das Thema "Transformation". Katrin ist seit Anfang 2022 für die Marke Commerzbank verantwortlich und hat somit die Herausforderung angenommen, die Marke in Zeiten eines massiven Umbaus des Geschäftsmodells zu transformieren. Mit ihrer Erfahrung als ehemalige Markenverantwortliche bei Merck und nun bei der Commerzbank, ist sie genau die richtige Person, um uns Einblicke in das Thema zu geben. Für Katrin gibt es nichts Faszinierenderes als Veränderungen. Wenn es darum geht, Marken neu zu positionieren und damit den Wandel eines Unternehmens voranzutreiben, ist sie voll in ihrem Element. Sie erläutert, warum sie Veränderungen mag und wie eine Marke dazu beitragen kann, Transformationen zu beschleunigen. Außerdem spricht sie über die Kommunikationsziele der neuen Markenkampagne bei der Commerzbank, die darauf abzielen, das Profil zu schärfen, das Beratungsprogramm zu verbessern und die Wahrnehmung der Marke zu steigern. Sie erläutert, wie sich der Prozess der Transformation auf die Marketingkommunikation ausgewirkt hat und wie sie mit dem Abbau von Stellen im Unternehmen umgegangen sind. Am Ende der Folge geht es um die Frage, welche Kompetenzen ein Agenturpartner in Zeiten des Umbruchs haben sollte. Katrin gibt uns hier wertvolle Einblicke, welche Fähigkeiten und Kenntnisse Agenturen benötigen, um Unternehmen bei der Transformation ihrer Marken erfolgreich zu unterstützen. Wir erfahren auch, wie wichtig es ist, die Mitarbeiter*innen in den Transformationsprozess einzubeziehen und wie man sie am besten unterstützen kann.
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