Explore every episode of the podcast Was in uns leise ist – ein Gespräch mit Manja
| Title | Pub. Date | Duration | |
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| Folge 11: Du musst eure Beziehung nicht alleine retten – wann es sich lohnt zu kämpfen und wann du dich schützen darfst | 22 Oct 2026 | 01:12:43 | |
Wie viel Verantwortung trage ich eigentlich für den Menschen an meiner Seite? Und ab wann rette ich jemanden, der gar nicht gerettet werden will? In Folge 11 gehen wir der Frage nach, was eine gesunde Beziehungsdynamik überhaupt ausmacht – und was passiert, wenn eine Diagnose, eine Sucht oder eine schwere Krankheit dazukommt. Darum geht's: • Warum unsere Vorstellung von Beziehung aus Filmen stammt – und uns unglücklich macht • Die Grundpfeiler: Sicherheit, Abwechslung, Verbindung – und was danach kommt • Overgiving: Wenn Geben zur Währung wird und Wut daraus entsteht • Der Werkzeugkoffer: Warum du deinem Gegenüber seit Jahren den falschen Schraubenzieher anbietest • Eis und Spinat – warum dasselbe Bedürfnis für zwei Menschen etwas völlig anderes bedeutet • Was Manja in Paarberatungen hoffnungsvoll stimmt und was ihr Sorgen macht • Trennung ohne Vorwurf: Warum Dankbarkeit dich gehen lässt • Wenn Gewalt im Spiel war: Sich selbst verzeihen, dass man geblieben ist • Mitgefühl oder Mitleid – der Unterschied, der alles entscheidet • Dein Recht auf einen eigenen Raum, wenn der Mensch neben dir krank ist Eine sehr emotionale Folge – und eine, die an manchen Stellen wehtun wird. Schreibt uns gerne in die Kommentare, wie es euch damit geht. | |||
| Folge 10: Eine Diagnose erklärt gar nichts – über Krankheit, Trauma und Verantwortung | 08 Oct 2026 | 01:03:04 | |
Manja war in Berlin bei einem Vortrag von Gabor Maté und hat von dort eine Frage mitgebracht, die alles durchzieht: Was sagt eine Diagnose eigentlich aus? Und was sagt sie ausdrücklich nicht? Ausgangspunkt sind zwei Grundbedürfnisse, mit denen jeder Mensch auf die Welt kommt: Bindung und das eigene authentische Ich. Und der Konflikt daraus – ich muss unauthentisch werden, um verbunden zu bleiben – erzeugt Dauerstress. Weil Nervensystem und Immunsystem nach derselben Logik arbeiten, übernimmt irgendwann das eine, wenn wir uns um das andere nicht kümmern. Daraus wird ein Gespräch über Autoimmunerkrankungen und warum Frauen deutlich häufiger betroffen sind. Über die Geburt als erste prägende Erfahrung und darüber, dass Frauen währenddessen die eigene Intuition abgesprochen wird. Über Männer, Herzinfarkte und die Frage, wen das Patriarchat eigentlich bevorteilt. Im zweiten Teil wird es grundsätzlich: Depression erklärt nicht, warum es dir schlecht geht – sie beschreibt nur, was passiert. Für keine psychische Diagnose gibt es einen Bluttest. Und Matés Whisky-Beispiel macht in dreißig Sekunden klar, warum ein Serotoninmangel nicht die Ursache sein kann, auch wenn Medikamente wirklich helfen. Außerdem: warum Narzissmus ebenfalls nur eine Beschreibung ist, was es dir bringt, dein Gegenüber zu diagnostizieren (Spoiler: nichts), und wie sich Depression zwischen Mutter und Tochter weitergibt, ohne vererbt zu werden. Und dann der Satz, bei dem Manja selbst Stress bekommt, wenn sie ihn ausspricht: Eine Diagnose befreit dich nicht davon, Verantwortung für dein Verhalten zu übernehmen. Es geht in dieser Folge nie darum, Medizin oder Medikamente infrage zu stellen. Es geht um die zweite Frage, die danach kommt: Was steckt eigentlich dahinter? 🎧 Jetzt reinhören. Neue Folgen alle zwei Wochen. Mit Video im Blog auf manja-neundorf.de. | |||
| Folge 9: Was mache ich jetzt mit meinen Erkenntnissen? Warum Selbstfürsorge allein nicht reicht | 24 Sep 2026 | 01:17:45 | |
Nach den beiden Folgen über die Beziehung zu unseren Eltern kam in den Kommentaren immer wieder dieselbe Frage: Okay, ist mir jetzt klar. Aber was mache ich denn jetzt damit? Diese Folge ist die Antwort. Manja und Sally sprechen darüber, was du ganz für dich allein tun kannst – wieder sortiert nach den vier Ebenen. Physisch: warum das Handy aus dem Schlafzimmer gehört und was die halbe Stunde zwischen Feierabend und Kita mit deinem Nervensystem macht. Mental: warum unser Gehirn stinkfaul ist und Irritation braucht. Emotional: wie du vom „mir geht's schlecht" über das benannte Gefühl zu einem konkreten Bedürfnis kommst – durchgespielt am ganz normalen verkorksten Sonntagabend. Und energetisch: womit und mit wem du dich eigentlich umgibst. Vorab klärt Manja noch einen Satz aus Folge 7, der für viel Wirbel gesorgt hat: Das Verhalten deiner Eltern abzulehnen und den Menschen anzunehmen, von dem du kommst, sind zwei verschiedene Dinge. Und dann kommt der eigentliche Kern: Selbstfürsorge trägt weit, aber sie hat eine Grenze. Wunden, die in Bindung entstanden sind, heilen auch nur in Bindung. Wer sich nach einer schmerzhaften Erfahrung vornimmt, erst mal allein zu heilen, dem fehlt der Spiegel – und wer zehn Jahre ohne Spiegel an sich arbeitet, landet irgendwann bei narzisstischen Tendenzen statt bei Heilung. Zum Schluss ein Überblick über die Methoden: Gesprächstherapie, innere Kindarbeit, EMDR und Familienaufstellung. Inklusive dem tapferen Versuch, Aufstellungsarbeit zu erklären, ohne sie kaputtzureden. Außerdem: warum dir der Stuhl beim Coaching auch dann zusteht, wenn andere „Schlimmeres" haben. Und die gute Nachricht, dass kein Gefühl für immer bleibt. 🎧 Jetzt reinhören. Neue Folgen alle zwei Wochen. | |||
| Folge 8: Kontaktabbruch ist nicht das Ende – über Distanz zwischen Eltern und Kindern | 10 Sep 2026 | 00:52:15 | |
Kontaktabbruch klingt nach einem Endpunkt. Nach einer Tür, die zufällt. In dieser Folge wird daraus etwas anderes. Manja und Sally sprechen darüber, was passiert, wenn Kinder den Kontakt zu ihren Eltern abbrechen – oder Eltern den zu ihren Kindern. Und darüber, dass es nicht den einen Kontaktabbruch gibt: Manche Distanz ist ein gesunder Prozess, manche eine notwendige Abgrenzung, manche das Ende eines Fasses, das sich über Jahre gefüllt hat. Im Zentrum steht ein Modell, das viel sortiert: die vier Ebenen von Nähe und Distanz. Physisch, mental, emotional und energetisch. Warum es wenig bringt, nur über die erste zu streiten – und wie sich ein einziger Satz wie „Mensch, du hättest auch mal anrufen können" durch alle vier Ebenen zieht. Es geht um die zwei Geschichten, die bei einem Bruch immer aufeinandertreffen: „Ich werde nicht gehört" und „Ich habe alles gemacht, was ich konnte". Beide stimmen. Beide werden zu selten erzählt. Außerdem: vier Mantras für die Zeit der Distanz. Warum der Sack mit allem, was in der Kindheit gefehlt hat, nie an der Tür klopfen wird. Was passiert, wenn Eltern den Kontakt abbrechen – und warum das manchmal ein Geschenk sein kann. Der Unterschied zwischen Schuld und Verantwortungsübernahme. Und die vielleicht größte Lebenslüge von Eltern: alles richtig gemacht zu haben. Zum Schluss zwei Bitten. An die Kinder: Sagt ihnen, woran sie arbeiten sollen. Und an die Eltern: Hört einfach zu. Diese Folge baut auf Folge 7 auf – wer beide hört, versteht mehr. 🎧 Jetzt reinhören. Neue Folgen alle zwei Wochen. | |||
| Folge 7: Du schuldest deinen Eltern nichts – über Verantwortung zwischen erwachsenen Kindern und ihren Eltern | 27 Aug 2026 | 01:00:26 | |
In den letzten Folgen kam ein Satz immer wieder: „Das kommt aus deiner Kindheit.“ Zeit, dass wir uns genauer anschauen, was unsere Eltern damit zu tun haben – und was nicht mehr. Manja beginnt mit einer Metapher, die viele ihrer Klient:innen trifft, die eigentlich sauer auf ihre Eltern sein wollten: Kein Elternteil versteckt die Liebe im Keller. Du hast alles bekommen, was da war. Und trotzdem war es vielleicht nicht das, was du gebraucht hättest. Beide Wahrheiten stimmen gleichzeitig. Es geht um drei Schritte, die aus Manjas Sicht über die Elternbeziehung im Erwachsenenalter entscheiden: dankbar sein für das eigene Leben, das Schicksal der Eltern loslassen – und volle Verantwortung für sich selbst übernehmen. Um das Bild vom dreistöckigen Brunnen, in dem Liebe immer nur nach unten fließt. Und um den Satz, den Manja allen Eltern mitgibt: Euer Kind schuldet euch nichts. Außerdem: Wann ein Gespräch mit den eigenen Eltern über die Kindheit Sinn ergibt – und wann man sie damit nur in eine Falle lockt, in der sie nicht gewinnen können. Warum Wut wichtig und richtig ist. Warum Zorn manchmal die einzige Form von Verbindung ist, die gerade möglich ist. Und warum Eltern das Recht haben, so unglücklich zu sein, wie sie wollen. Zum Schluss der Moment, an dem der Prozess wirklich abgeschlossen ist: wenn du von deinen Eltern nichts mehr brauchst. 🎧 Jetzt reinhören. Neue Folgen alle zwei Wochen. | |||
| Folge 6: Warum „So bin ich halt.“ das Ende jeder Streitkultur ist | 13 Aug 2026 | 01:16:31 | |
„Beziehungen scheitern selten an fehlender Liebe – sondern an fehlender Streitkultur.“ Diesen Satz haben wir in den letzten Folgen immer wieder fallen lassen. Jetzt lösen wir ihn ein. In Folge 6 von „Was in uns leise ist“ sprechen Sally und Manja darüber, wie man eigentlich richtig streitet – und warum das kaum jemand von uns kann. Weil es uns niemand beigebracht hat. Es geht um den harten Einstieg, die „Bombe“, die jeden Streit sofort eskalieren lässt – und warum ein „So bin ich halt.“ meistens das Ende jeder Streitkultur ist. Um die Überflutung des Nervensystems und warum die meisten Paare viel zu lange streiten. Um die Frage, wie eine echte Entschuldigung aussieht (und warum „es tut mir leid, dass du dich so fühlst“ keine ist). Und darum, warum es nie um die Zahnpasta geht – sondern immer um das, was darunter liegt. Mit dabei: das U-Boot-Segelboot-Prinzip, die 5:1-Regel, der Banalitätstest – und ganz am Anfang ein offener Rückblick darauf, wie es sich anfühlt, wenn ein Reel viral geht und plötzlich auch die harten Kommentare kommen. Ein Gespräch über die vielleicht wichtigste Fähigkeit in jeder Beziehung. Und die gute Nachricht: Streiten kann man lernen. 🎧 Jetzt reinhören. | |||
| Folge 5: Enttäuscht sein ist kein Gefühl – über Trauer, Wut und ehrliche Kommunikation | 30 Jul 2026 | 00:58:58 | |
Diesmal beginnt alles mit einer Freundin in einer Bar, die Liebeskummer hat – und der hilflosen Frage: Was sagt man da eigentlich? In Folge 5 von „Was in uns leise ist“ sprechen Sally und Manja darüber, wie wir Menschen begleiten, denen es schlecht geht – bei Liebeskummer, bei Trauer, beim Verlust eines geliebten Menschen oder Tieres. Es geht darum, warum es diesen einen erlösenden Satz nicht gibt, warum „Er kommt bestimmt zurück“ das Gegenteil von hilfreich ist, und warum die beste Frage oft lautet: Was brauchst du gerade? Manja erzählt vom Trauerkalender, der sich Jahr für Jahr wiederholt, und davon, wie schwer es ist, überhaupt zu fragen – aus Angst vor der eigenen Hilflosigkeit. Im zweiten Teil wird es grundsätzlich: Was sind Gefühle eigentlich – und was sind bloß Pseudogefühle? Warum „ich bin enttäuscht“, „ich bin verletzt“ und „ich bin eifersüchtig“ keine echten Gefühle sind, sondern versteckte Schuldzuweisungen. Und wie ehrliche Kommunikation über Ich-Botschaften statt Du-Botschaften Beziehungen verändern kann. Und weil ein Gespräch selten geradeaus läuft, landen die beiden zum Schluss beim Feminismus – bei der Frage, wann Zuhören wirkt, warum Erklären erschöpft, und ob Self-Care eigentlich Selbstfürsorge ist oder doch ein Kind des Patriarchats. (Über den letzten Punkt sind sich die beiden herrlich uneinig.) Ein Gespräch, das von Trauer bis Feminismus springt – und am Ende doch immer beim Selben landet: Lasst uns einander zuhören. Und dafür müssen wir uns zeigen. | |||
| Folge 4: Bindungsangst in der Beziehung – vom ersten Kennenlernen bis zum gemeinsamen Kind | 16 Jul 2026 | 01:03:53 | |
Euer Feedback zur Bindungsfolge war so stark, dass wir direkt weitermachen: In Folge 4 von „Was in uns leise ist" geht es darum, was Bindungsangst macht, wenn wir in Bindung sind – denn sie verschwindet nicht einfach, sie zieht mit ein. Manja und Sally starten ganz vorne: bei den Menschen, die „irgendwie wollen, aber irgendwie auch nicht". Warum Unverfügbarkeit wie eine Droge wirkt, was Dopamin und das „Leistungsprinzip-Selbstwertgefühl" damit zu tun haben – und welche eine Frage eigentlich alles klärt: Steht diese Person überhaupt zur Verfügung? Es geht um Mixed Messages („Ich hab doch gesagt, dass ich nichts will"), um die sechs Grundbedürfnisse und warum toxische Konstellationen gleich drei davon erfüllen. Um die Phase, in der Paare ihren Beziehungsrahmen legen sollten – und meistens lieber nur genießen. Um die 5:1-Regel der Gottmans und die Frage, warum es für Paarberatung keinen falschen Zeitpunkt gibt. Und dann: das Kind. Warum ein gemeinsames Kind die eine Beziehung schafft, die nie wieder trennbar ist, wieso dann alle unbearbeiteten Themen „durch die Decke ballern", was hinter vermeintlich lustlosen Vätern wirklich steckt – und warum Paare selten an fehlender Liebe scheitern, sondern an fehlender Streitkultur. Zum Schluss: das eine Thema, das nicht verhandelbar ist. Und warum Paarberatung vielleicht das größte Geschenk ist, das man einem Menschen machen kann, den man liebt. | |||
| Folge 3: Bindungsstile, Bindungsangst und die Frage „Wer ist eigentlich verantwortlich?" | 02 Jul 2026 | 00:52:39 | |
In der dritten Folge von „Was in uns leise ist“ geht es um unsere Bindungsstile – und vor allem um die Frage, wer in einer Beziehung eigentlich wofür verantwortlich ist. Manja erklärt die vier Bindungsstile (sicher, ängstlich, vermeidend und disorganisiert) und warum Bindungsangst nie in der Verliebtheitsphase kommt, sondern immer genau dann, wenn es eigentlich sicher werden könnte. Es geht darum, woher diese Muster stammen – aus unserer allerersten Bindungserfahrung mit Mutter und Vater – und warum so viele von uns einen kindlichen Mangel mit in die erwachsene Beziehung nehmen. Der Kern der Folge: der Unterschied zwischen kindlicher und erwachsener Bindung. Zwischen „ich bin halt so, damit musst du klarkommen“ und echter Beziehungsverantwortung. Mit einem sehr konkreten Streit-Beispiel, Manjas Lieblingssatz für festgefahrene Momente („Ist das nicht interessant?“) und der Frage, wann eine Beziehung eigentlich keinen Sinn mehr macht. Zum Schluss: Warum fast uns allen Selbstwert fehlt, wie er bei Kindern überhaupt entsteht – und warum es nicht die Aufgabe zweier Erwachsener ist, sich gegenseitig glücklich zu machen. Und am Anfang: ein Shoutout an die vergessene Generation X und eine kleine Richtigstellung an Manjas Mama. 😄 🎧 Jetzt reinhören | |||
| Folge 2: Die Arbeit mit dem Inneren Kind | 16 Jun 2026 | 00:51:00 | |
In der zweiten Folge von „Was in uns leise ist“ geht es um ein Thema, zu dem Manja schon lange viel Feedback bekommt: die Arbeit mit dem inneren Kind. Was bedeutet das eigentlich – und warum hat es nichts mit einer zweiten Persönlichkeit oder Esoterik zu tun? Manja und Sally klären, wie aus diffusen, schwer erklärbaren Reaktionen plötzlich etwas Verständliches wird, wenn man ihm einen Namen gibt. Es geht darum, was passiert, wenn unsere Reaktion nicht zur Situation passt – wenn der Körper übernimmt, wir erstarren oder ausrasten. Manja erklärt die verschiedenen Prägungsphasen vom Säuglingsalter bis zur Teenagerzeit, warum Erstarrung oft in sehr frühen Erfahrungen liegt und weshalb nicht das Erlebnis selbst traumatisiert, sondern das Alleinbleiben damit. Außerdem: der wichtigste Schlüssel, den jeder ohne Begleitung nutzen kann – die Frage, wie wir eigentlich mit uns selbst sprechen. Eine kleine Reise durch die Generationen von der Silent Generation bis zur Gen Z. Die Frage, ob das Durchbrechen alter Muster Bürde oder Privileg ist. Und was wir beim ersten Date eigentlich fragen müssten. Eine ehrliche, tiefe und an einigen Stellen überraschend humorvolle Folge. Mit dabei: Manjas Lieblingsbeispiel für das innere Kind – unser Bundeskanzler. | |||
| Folge 1: Manjas Geschichte und der Start eines Podcasts | 04 Jun 2026 | 00:42:35 | |
In der allerersten Folge von „Was in uns leise ist“ lernt ihr Manja und Sally kennen – und erfahrt, wie aus einer Webseite eine Freundschaft und schließlich ein Podcast wurde. Manja erzählt, warum der Podcast genau diesen Namen trägt: weil wir alle eine Intuition haben, die durch gesellschaftlichen Lärm, Erwartungen und Prägungen immer leiser wird. Und was passiert, wenn wir aufhören, hinzuhören. Sie spricht über ihre Arbeit als Coachin, über die Frage „Wo haben Sie dieses Verhalten erlernt?“, die vieles ins Wanken bringen kann, über das Zwiebelschälen als Metapher für persönliches Wachstum – und darüber, was es bedeutet, wenn man wächst und manche Menschen dabei zurückbleiben. Außerdem: Der Unterschied zwischen Coaching und Psychotherapie – nicht im akademischen Sinne, sondern in Haltung und Zeit. Und Manjas eigene Geschichte: ein empfindsames Kind im Osten Deutschlands, Briefe an Michael Jackson, Jahre im Einzelhandel, ein Campingbus und der Mut, irgendwann einfach loszulassen. Eine ehrliche, warme und manchmal ziemlich direkte erste Folge. Genau so, wie es weitergehen wird. | |||