Die Keilschrift ist eine der ersten Schriften der Menschheit, vielleicht sogar die erste. Erfunden in Sumer, im Süden Mesopotamiens, war sie 3000 Jahre lang im Gebrauch. Bis zu ihrem Aussterben kurz nach der Zeitenwende bedienten sich zahlreiche Kulturen der Keilschrift, um ihre Sprachen auf Ton und Stein zu verewigen. Erst anderthalb Jahrtausende nach ihrem Verschwinden wurde dieses komplexe Schriftsystem wiederentdeckt und nach und nach entziffert. Heute bilden Keilschriftquellen den Grundstein der wissenschaftlichen Disziplin Altorientalistik.
In dieser Folge erklären wir, wie die Keilschrift aussieht, wie sie funktioniert, wie man sie im Altertum gelernt hat und wie wir heute mit ihr umgehen.
(00:00) Intro
(00:48) Einleitung
(01:56) Was ist Schrift?
(03:33) Die Erfindung der Schrift im Mythos
(04:38) Alles begann in Uruk
(06:34) Vorläufer der Schrift
(08:46) Anatomie einer Keilschrifttafel
(10:19) Schreib- und Leserichtung
(12:57) Vom Bild zum Keil
(13:48) Wie viele Keilschriftzeichen gibt es?
So funktioniert die Keilschrift:
(14:52) Logogramme
(15:44) Phonogramme
(17:05) Determinative
(18:08) Polyphonie
(19:17) Schule in Mesopotamien
(21:29) Das Leiden eines jungen Schreiberschülers
(23:22) Der Ausbildungsweg
(26:47) Hochgelehrte Könige: Schulgi und Aschur-bani-apli
(30:25) Die moderne Wiedergabe von Keilschrift