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TitlePub. DateDuration
#1055 - Ausschreibungen im Vertrieb: Gewinnen, bevor das Lastenheft steht. Mit Marcus Karten05 Nov 202600:48:42

Wie viele Angebote kalkuliert dein Team, ohne vorher mit dem Kunden gesprochen zu haben? Wenn dein Vertrieb mehr Ausschreibungen beantwortet als gewinnt, buch dir ein kostenloses Strategiegespräch: eine halbe Stunde, wir schauen auf dein Thema. Über die Homepage https://christopher-funk.de oder auf LinkedIn https://www.linkedin.com/in/christopher-funk-vertriebs-wachstumscoach/

Beschreibung

Die Ausschreibung landet im Postfach, Antwort bis nächste Woche. Der Vertrieb wirft die Maschine an: Solution Design, Kalkulation, Operations, Juristen. Wochen später geht ein Angebot raus, das schnell einen hohen fünfstelligen oder sechsstelligen Betrag an internen Kosten verschlungen hat. Und dann entscheidet die Zahl ganz unten auf der letzten Seite. Ein Anlagenbauer aus dem Kläranlagenbereich hat es für sich ausgerechnet: Waren sie vor der Ausschreibung nicht beim Kunden, liegt ihre Abschlusswahrscheinlichkeit unter zehn Prozent. Neun von zehn Angeboten sind für die Katz, und der Verkäufer hat keine Zeit mehr für die Kunden, bei denen er wirklich gewinnen könnte.

Marcus Karten kennt dieses Ausschreibungs-Hamsterrad aus 25 Jahren Vertriebsführung, unter anderem bei Arvato, FIEGE und GE. In der Kontraktlogistik wird fast alles per Ausschreibung vergeben, die Verträge laufen über drei, fünf oder zehn Jahre, und der Logistiker trägt danach einen zentralen Teil der Wertschöpfung seines Kunden. Heute berät Marcus Kontraktlogistiker bei ihrer Vertriebsarchitektur. Was er beschreibt, gilt für jeden, der im Projektgeschäft über Ausschreibungen verkauft.

In dieser Folge erfährst du, wie du Ausschreibungen konsequent qualifizierst, warum du deinen Markt kennen musst, lange bevor ein Lastenheft geschrieben wird, und welche Rolle die Vertriebsführung dabei spielt.

Du erfährst
  • Das Ausschreibungs-Hamsterrad: Eingehende Ausschreibungen binden Vertrieb, Solution Design und Operations über Wochen. Die Pipeline ist voll, die Aktivität hoch, und für die proaktive Marktbearbeitung bleibt keine Zeit
  • Was ein Angebot wirklich kostet: Bei maßgeschneiderten Lösungen schnell einen hohen fünf- bis sechsstelligen Betrag. Bei einer Gewinnquote von zehn Prozent ist das ein echter wirtschaftlicher Schaden
  • Der Trick aus der Flughafen-Software: Die Zentrale stellt den Landesgesellschaften die Angebotskalkulation in Rechnung. Plötzlich überlegen sich die Vertriebe genau, welche Anfrage sie überhaupt einreichen, und klären vorher, welche Chancen sie wirklich haben
  • Die doppelte Qualifizierungsfrage: Wollen wir diesen Kunden haben? Und können wir hier nachweislich besser sein als andere? Die zweite Frage fällt meistens flach, sobald eine große Marke mit großem Wachstum winkt. Das Etikett „Must Win" setzt dann die nächsten 100.000 Euro in den Sand
  • Leere Hallen, falscher Druck: Seit dem Corona-Boom im E-Commerce haben viele Logistiker Leerstand. Marcus' Vorschlag ist eine zweistufige Strategie: das Kerngeschäft konsequent entlang des ICP aufbauen und Leerstand gezielt mit kürzeren Verträgen oder Kapazitätsspitzen füllen, statt jede Ausschreibung mitzunehmen
  • Fakt oder Annahme: Verkauft wird eine Lösung, die erst in der Zukunft entsteht, auf Basis von Forecasts. Wer im Vertriebsprozess nicht sauber trennt, was Fakt und was Annahme ist, streitet sich später über Vertragsinterpretationen
  • Was die Studie mit der Ruhr-Universität Bochum zeigt: In Interviews mit Verladern, Logistikdienstleistern und Beratern räumen die Verlader selbstkritisch ein, dass sie für Ausschreibungen viel zu wenig Zeit einplanen. Wer ein Jahr vor Vertragsende startet, ist schon zu spät, und das schafft Zeitdruck, grobe Annahmen und problematische Projekte
  • Genau darin liegt die Chance für den Vertrieb: früh beim Kunden sein, die Vorsondierung begleiten, beim Definieren der Anforderungen helfen. Wer erst bei der Ausschreibung dazukommt, landet auf der Longlist und darf mitbieten
  • Warum „Habt ihr gerade eine Ausschreibung?" die falsche Frage ist: Bei dreijährigen Verträgen ist die Chance, zufällig im richtigen Quartal anzurufen, verschwindend gering
  • Wann die Kommunikation endet: Sobald der formale Ausschreibungsprozess läuft, regeln strategischer Einkauf, Berater und Compliance, wer mit wem sprechen darf. Ohne Co-Creation, also ohne dass der Kunde während der Ausschreibung echten Input gibt, bleibt nur der Preisvergleich
  • Mehr als die Hälfte bleibt beim Alten: Marcus schätzt (ohne dafür eine Statistik zu kennen), dass in deutlich mehr als 50 % der Fälle nach einer Ausschreibung gar nicht gewechselt wird. Ohne jemanden im Entscheidergremium, der einen persönlichen Grund für die Veränderung hat, gewinnst du nicht
  • Status quo infrage stellen und Entscheidungsangst nehmen: Was hat der Kunde davon, wenn er wechselt, und wie senkst du sein Risiko, zum Beispiel mit einem Besuch bei einem Referenzkunden, bei dem die Lösung schon läuft
  • Vom Distributor zum Orchestrator: Der Verkäufer allein kann bei einem Operations-Leiter keine fachliche Glaubwürdigkeit aufbauen. Er bringt die richtigen Leute zusammen: Ops-Leiter mit Ops-Leiter, IT mit IT, über Roundtables, Events oder ein konkretes gelöstes Problem wie das Handling von Gefahrstoffen
  • Challenger im Ausschreibungsgeschäft: Teach, Tailor, Take Control. Über Trends und ihre Bedeutung für den Kunden sprechen, die Lösung zuschneiden und den nächsten Schritt setzen
  • Der Forecast aus drei Quellen: eingehende Anfragen, die du vorqualifizierst, das Bestandsgeschäft mit höherer Win-Rate und das Neugeschäft, bei dem dein Verkäufer weiß, welche Kunden im nächsten Jahr erweitern, neu bauen oder unzufrieden mit dem jetzigen Dienstleister sind
  • Warum Mittelständler es schwerer haben: Die Großen stehen automatisch auf jeder Longlist. Alle anderen müssen sich aktiv draufarbeiten und nehmen dann oft jede Ausschreibung mit, egal ob sie passt. Entsprechend schlecht sind dort die Gewinnquoten
  • Qualifizierung ist Chefsache: Die Entscheidung trifft der Vertrieb gemeinsam mit Solution Design, Operations, dem Standortverantwortlichen und der Geschäftsführung. Marcus regt an, die Qualität der Qualifizierung zu incentivieren und nicht nur die Zahl der eingereichten Angebote
  • Was die Führung tun muss: Zeit und Freiraum für die Marktentwicklung geben, die Verkäufer befähigen, auf Augenhöhe über Branchentrends zu sprechen, und selbst mit rausfahren. Statt Spaghetti-Vertrieb, bei dem möglichst viel an die Wand geworfen wird, in der Hoffnung, dass etwas kleben bleibt
Über den Gast: Marcus Karten

Marcus Karten ist Vertriebsberater für die Kontraktlogistik und bringt 25 Jahre Erfahrung in der Vertriebsführung mit, unter anderem bei Arvato, FIEGE und GE. Dort hat er internationale Teams in Business Development, Solution Design und Key Account Management aufgebaut und geführt. Heute begleitet er Kontraktlogistiker bei der Entwicklung neuer Geschäftschancen, einer gezielteren Qualifizierung von Ausschreibungen und dem Ausbau von Bestandskunden.

Marcus Karten auf LinkedIn (am besten per Direktnachricht)
https://www.linkedin.com/in/marcuskarten/

Webseite
https://marcuskarten.com

Christophers Angebot

Kostenloses Strategiegespräch: Dein Team beantwortet viele Ausschreibungen und gewinnt zu wenige? Oder es fehlt die Zeit, den Markt aktiv zu bearbeiten? Eine halbe Stunde, wir schauen auf dein Thema: https://christopher-funk.de oder https://www.linkedin.com/in/christopher-funk-vertriebs-wachstumscoach/

Erwähnte Folgen

Vertriebssteuerung: So führst du dein Vertriebsteam ohne Weisungsbefugnis (mit Dietmar Schneider)
https://christopher-funk.de/vertriebsfunk/vertriebssteuerung-team-fuehren-ohne-weisungsbefugnis/

Kunde überzeugt – und kauft trotzdem nicht: Sicher zum Abschluss mit der JOLT-Methode
https://christopher-funk.de/vertriebsfunk/sicher-zum-abschluss-mit-der-jolt-methode/

Challenger Sale – Warum Herausforderer so erfolgreich sind
https://christopher-funk.de/vertriebsfunk/basics/challenger-sale-warum-herausforderer-so-erfolgreich-sind/

Sales + Strategie = Salestegy (mit Prof. Dr. Jan Wieseke)
https://christopher-funk.de/vertriebsfunk/kam/sales-strategie-salestegy/

Die Sales Profit Chain. Mit dem Vertriebsultraschall Wirkungsketten verstehen (mit Prof. Dr. Jan Wieseke)
https://christopher-funk.de/vertriebsfunk/basics/die-sales-profit-chain-mit-dem-vertriebsultraschall-wirkungsketten-verstehen/

Quellen

Studie zu Ausschreibungen in der Kontraktlogistik, Ruhr-Universität Bochum, Lehrstuhl für Sales Management (Prof. Dr. Jan Wieseke) – Interviews mit Verladern, Logistikdienstleistern und Beratern

Weiterführende Links zum Ausschreibungsmanagement

Gartner: The B2B Buying Journey – Käufer verbringen nur 17 % ihrer Kaufzeit im Gespräch mit Anbietern. „Anforderungen definieren" ist eine der sechs Kaufaufgaben, die der Kunde größtenteils ohne dich erledigt, wenn du nicht früh dabei bist
https://www.gartner.com/en/sales/insights/b2b-buying-journey

Fraunhofer SCS: Projektanbahnung in der Kontraktlogistik (Heiko Wrobel, Peter Klaus, 2009) – empirische Studie zu Vertrieb und Einkauf von Kontraktlogistikleistungen, mit Erfolgsfaktoren für Dienstleister und Verlader
https://www.scs.fraunhofer.de/content/dam/scs/DE/publikationen/studien/process-analytics/Projektanbahnung_in_der_Kontraktlogistik_Inhaltsverzeichnis_FraunhoferSCS.pdf

VerkehrsRundschau: Kontraktlogistik-Studie – Scheinausschreibungen bleiben Problem (2009) – Nach Schätzung von Fraunhofer sind 20 bis 50 % der Ausschreibungen in der Kontraktlogistik nicht ergebnisoffen. Die Empfehlung an Dienstleister lautet, ihre Erfolgschancen vor jeder Teilnahme zu prüfen
https://www.verkehrsrundschau.de/nachrichten/transport-logistik/kontraktlogistik-studie-scheinausschreibungen-bleiben-problem-3017057

Loopio: RFP-Statistiken und Win Rates (Benchmark-Report 2026, über 1.500 Teams, englisch) – 75 % der Teams nutzen eine Go/No-Go-Entscheidung, bei den Top-Performern mit über 50 % Gewinnquote sind es 81 %
https://www.loopio.com/blog/rfp-statistics-win-rates

Feedback zur Folge? Schick Christopher eine Nachricht auf LinkedIn https://www.linkedin.com/in/christopher-funk-vertriebs-wachstumscoach/ – dort erscheinen auch die Posts zur Folge.

Timestamps

00:00 — Ausschreibungen als Vertriebsmodell: warum viele Verkäufer Distributoren sind
02:38 — Transport oder Kontraktlogistik: die zwei Kerndisziplinen
05:00 — Lösung verkauft – und dann jahrelang Leistung erbringen
07:28 — Inbound-Ausschreibungen und das Tender-Hamsterrad
09:03 — Kläranlagen-Beispiel: unter 10 Prozent ohne Vorkontakt
10:36 — Was eine Ausschreibung intern wirklich kostet
11:57 — 100.000 Euro pro Angebot: die Rechnung an die Landesgesellschaften
13:25 — Die doppelte Qualifizierungsfrage und das „Must Win"
15:11 — Leerstand: warum plötzlich jeder Tender mitgenommen wird
16:07 — Zweistufige Strategie: ICP aufbauen, Leerstand gezielt füllen
17:16 — Fakt oder Annahme: worüber später gestritten wird
18:54 — Kühlkette oder Papier: wo Differenzierung wirklich zählt
20:27 — Wer im nächsten Jahr erweitert: Potenzial im Gebiet kennen
23:22 — Die Studie mit der Ruhr-Universität Bochum
26:07 — Warum Verlader die Zeit für die Ausschreibung unterschätzen
28:20 — Der falsche Trigger: „Habt ihr gerade eine Ausschreibung?"
31:25 — Co-Creation: ohne Input des Kunden bleibt der Preisvergleich
32:27 — Netzwerk: was inoffiziell über eine Anfrage zu erfahren ist
35:15 — Der Forecast aus drei Quellen
37:28 — Longlist: warum die Großen immer draufstehen
40:20 — Mehr als 50 Prozent: die Ausschreibung ohne Wechsel
42:05 — Status quo infrage stellen und Entscheidungsangst nehmen
43:11 — Der Verkäufer als Orchestrator
44:36 — Teach, Tailor, Take Control
48:00 — Kontakt: LinkedIn und marcuskarten.com

📝 Komplettes Transkript mit Timestamps auf christopher-funk.de

#1054 - Licht an im Vertrieb: Woran du erkennst, was wirklich läuft. Mit Ulrich Dietze28 Oct 202600:36:44

Weißt du, ob dein Vertriebsleiter den Laden im Griff hat – oder hörst du nur Erklärungen? Dann buch dir ein kostenloses Strategiegespräch: eine halbe Stunde, wir schauen auf dein Thema. Über die Homepage christopher-funk.de oder auf LinkedIn christopher-funk-vertriebs-wachstumscoach.

Beschreibung

Die Zahlen sinken, und der Vertriebsleiter hat Erklärungen parat: Der Markt ist schwierig. Die Kunden halten sich zurück. Wir sind zu teuer. Wir haben die falschen Produkte. Der Wettbewerb ist gemein, und überhaupt die Konjunktur. Jede einzelne Erklärung klingt plausibel, und als Geschäftsführer kannst du kaum eine davon prüfen. Dazu kommt: Viele Vertriebsleiter waren selbst erfolgreiche Verkäufer oder Techniker, wurden in die Position geworfen und wissen oft selbst nicht genau, woran es liegt.

Ulrich Dietze analysiert seit mehr als 30 Jahren technische Vertriebe und hat nach eigener Angabe Vertriebe in über 3.000 Unternehmen von innen gesehen. Er ist Gründer und Geschäftsführer der Deutschen Vertriebsberatung, Autor von „Milliardengrab Technischer Vertrieb?" und arbeitet eng mit dem VDMA zusammen. Sein Anspruch: Vertriebsergebnisse sollen so planbar werden wie Produktionsergebnisse.

In dieser Folge erfährst du, wie du als Geschäftsführer Symptome von Ursachen trennst, an welchen Belegen du erkennst, ob eine Pipeline Substanz hat, warum Aktivitäten dir Monate vor dem Auftragseingang zeigen, dass etwas kippt, und wie du Licht in deinen Vertrieb bringst, ohne deinen Vertriebsleiter zu übergehen.

Du erfährst
  • Symptome, Ursachen und Ergebnisse trennen: Weniger Auftragseingang ist das Ergebnis. „Anfragen fehlen" und „Projekte liegen auf Eis" sind zunächst nur Erklärungen – nicht sofort widersprechen, aber auch nichts ungeprüft übernehmen
  • Die zwei Kernaufgaben im technischen Vertrieb: genug passende Chancen generieren und die vorhandenen Chancen verwerten – beide Seiten der Medaille prüfen
  • Die Pipeline, die gut aussah: Der Geschäftsführer, der sagte, die Hälfte reiche für ein gutes Jahr – und dann kam im Januar, im Februar und im März kein Auftrag
  • Warum aus technisch machbaren Anfragen Angebote werden, aber keine Chancen: Die Aufmerksamkeit liegt auf der Angebotsverfolgung, die vertriebliche Vorklärung (Buying Center, Umsetzungswahrscheinlichkeit, Budget) kommt zu kurz. Rund 70 % der Angebote werden nie zum Auftrag, die Abschlussquote im Maschinenbau liegt im VDMA-Kontext bei etwa 30 %
  • Warum du dem Verkäufer die Verantwortung für die Prognose gibst: „Ich bin doch kein Hellseher" gilt ab einem gewissen Stadium nicht mehr
  • Das Erfahrungsgefängnis: Wer viermal „auf Eis gelegt" hört, schließt daraus, dass nichts läuft. Dahinter kann stecken, dass der Verkäufer nicht überzeugt hat, das Angebot zu teuer war oder der Kunde ihm das Projekt nicht anvertraut
  • Amortisation statt Preisdruck: Aus der Gießerei-Anfrage „Mach es so billig wie möglich" wurde mit dem Kunden ein Amortisationspotenzial von 1,2 Millionen Euro pro Jahr – und die Frage lautete danach, welche Investitionshöhe gerechtfertigt ist
  • Wie du als Geschäftsführer nah dranbleibst: bei den heißesten Angeboten als Zuhörer und Berater in die Kundengespräche einklinken, vorher die Abweichungen nach Zeitverlauf, Kundengruppen, Regionen, Produkten und Verkäufern aufschlüsseln, interne Zahlen mit externen Quellen abgleichen und nach Belegen statt nach Meinungen fragen
  • Wie das Monatsgespräch aussieht: Umsatz gegen Plan und Vorjahr, dann die Pipeline (neu, verloren, geschoben), bei Lücken die Frage nach den Aktivitäten. Dieselben Fragen stellt der Geschäftsführer eine Ebene höher dem Vertriebsleiter
  • Die 90-Tage-Falle: Ergebnisse kommen bei drei bis sechs Monaten Sales Cycle (im Maschinen- und Anlagenbau teils bis zu drei Jahren) viel zu spät. Das Beispiel vom Top-Verkäufer, der längst woanders unterschrieben hatte und drei Monate kaum noch arbeitete, ohne dass es jemand merkte
  • Welche Aktivitäten du messen solltest: eigene Anfragen und Leads, Qualität der Vorklärung, Zahl der Vorangebotsgespräche, Abarbeitung der Qualitätsstufen im Playbook. Dazu wenige belastbare Kennzahlen wie Angebote, Revisionen und Abschlussquote in Prozent und Volumen
  • Welche Verluste du beeinflussen kannst: Aufträge, die an fehlenden Stakeholdern, nicht gerechneter Amortisation oder schlechten Angeboten scheitern. Aufträge aus einem sanktionierten Gebiet sind dagegen nicht zu gewinnen
  • Geparkte Angebote zurückholen: Kunden zu einem zweiten Vorklärungsgespräch einladen. Etwa die Hälfte der Kunden reagierte, und aus alten Chancen wurden neue
  • Verlorene Angebote nachfassen als kostengünstigste Marktforschung: Der Kunde im Lebensmittelverpackungsbereich, der wegen der Lieferzeit absagte und ein halbes Jahr später sagte, er warte immer noch auf die Maschine des Wettbewerbers
  • Erst die Hausaufgaben im Angebotsprozess (roter Ozean), dann proaktive Marktbearbeitung (blauer Ozean): Laut den von Ulrich genannten VDMA-Kennzahlen fließen inzwischen 49 % des Marketingbudgets in Messen, vor Corona waren es 36,5 %. Sehr gute Vertriebler sind geizig mit Angeboten
  • Zeit für Akquise schaffen: Blindleistung abbauen, Retrofit-Themen platzieren und die besten Verkäufer mit strategischen Kunden zusammenbringen. Dazu die drei Felder Prozesse, Werkzeuge (auch KI) und Fähigkeiten
Christophers Angebot

Kostenloses Strategiegespräch: Du hörst bei sinkenden Zahlen vor allem Erklärungen und willst wissen, ob dein Vertrieb wirklich liefert? Eine halbe Stunde, wir schauen auf dein Thema: Strategiegespräch buchen oder christopher-funk.de.

Gast und Links

Deutsche Vertriebsberatung (Ulrich Dietze)
https://deutschevertriebsberatung.de

Ulrich Dietze auf LinkedIn
https://www.linkedin.com/in/ulrich-dietze/

Buch: „Milliardengrab Technischer Vertrieb? Risiken erkennen und Chancen aktivieren" (Ulrich Dietze und Susanne Szczesny-Oßing)
https://www.amazon.de/Milliardengrab-Technischer-Vertrieb-erkennen-aktivieren/dp/3967391833

VDMA – Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau
https://www.vdma.eu/de/

Timestamps

00:00 — Zahlen sinken, Erklärungen stehen: worum es heute geht
01:43 — Der unterschätzte Hebel im Vertrieb
02:35 — Symptome, Ursachen und Ergebnisse sauber trennen
03:21 — Die zwei Kernaufgaben im technischen Vertrieb
03:47 — Die Pipeline, die gut aussah – und drei Monate ohne Auftrag
04:33 — Warum jede machbare Anfrage ein Angebot wird
05:36 — Angebotsverfolgung statt vertrieblicher Vorklärung
06:49 — „Ich bin doch kein Hellseher" – welche Prognose ein Verkäufer liefern muss
07:10 — Das Erfahrungsgefängnis: Was hinter „auf Eis gelegt" steckt
08:55 — Amortisation: der stärkste Nutzenhebel im technischen Vertrieb
10:37 — Gießerei-Anekdote: 1,2 Millionen Euro Amortisationspotenzial pro Jahr
12:24 — Als Geschäftsführer nachfragen: Zeitverlauf, Kundengruppen, Regionen
13:44 — Große und kleine Angebote brauchen unterschiedliche Aufmerksamkeit
15:38 — Die 90-Tage-Falle: Ergebnisse kommen zu spät
16:40 — Geparkte Angebote reaktivieren: aus alten Chancen neue machen
17:38 — Verlorene Angebote nachfassen: die günstigste Marktforschung
19:01 — Das Monatsgespräch mit dem Vertriebsleiter
21:06 — Mindeststandards und die Kennzahlen, die wirklich zählen
23:04 — Abschlussquote 30 Prozent: Warum verlieren wir die anderen 70?
25:26 — 95-5-Regel: erst der rote Ozean, dann der blaue
26:47 — VDMA-Kennzahl: 49 Prozent des Marketingbudgets für Messen
29:46 — KI im Vertrieb: Prozesse, Werkzeuge und Fähigkeiten
31:08 — Warum technische Vertriebler ohne Preisverhandlungstraining in den Kampf gehen
34:05 — Was die Deutsche Vertriebsberatung macht
35:46 — Kontakt, Website und Buch

📝 Komplettes Transkript mit Timestamps auf christopher-funk.de

#1053 - Empfehlungen: Der total unterschätzte Turbo im Vertrieb. Mit Christoph Karger21 Oct 202600:38:00

Show-Notes #1053: Empfehlungen: Der total unterschätzte Turbo im Vertrieb. Mit Christoph Karger

Wann hast du zuletzt aktiv nach einer Empfehlung gefragt? Wenn dein Vertrieb Empfehlungen bisher dem Zufall überlässt, buch dir ein kostenloses Strategiegespräch: eine halbe Stunde, wir schauen auf dein Thema. Über die Homepage christopher-funk.de oder auf LinkedIn.

Beschreibung

Wir alle kennen den Moment: Das Handy vibriert, und auf dem Display steht „Hallo Herr Funk, Sie wurden mir von Herrn Müller empfohlen." Keine Kaltakquise, keine lange Anlaufphase, du gehst mit einem Vertrauensvorschuss durch die Tür. Und trotzdem: Frag in einem beliebigen Mittelstandsvertrieb, wer in den letzten vier Wochen aktiv nach einer Empfehlung gefragt hat. Empfehlungen sind im Mittelstand eine wichtige Währung, aber kaum jemand nutzt sie als System. Sie passieren, meist viel zu selten.

Christoph Karger macht das seit Jahren systematisch. Er ist seit 20 Jahren im Vertrieb, vom Finanzvertrieb über zwölf Jahre B2B-Software in Führungsrollen bis zu Training, Coaching und Interimsvertriebsleitung. Sein Motto: Go To Network ist das neue Go To Market. Und wenn er über einen neuen Kunden nachdenkt, lautet seine erste Frage: Wer bringt mich da rein?

In dieser Folge bekommst du zwei Dinge: die Stellen im Vertriebsprozess, an denen du fragen kannst (und die dir vermutlich nicht als Erstes einfallen), und die Art zu fragen, mit der du statt eines „Ich überlege mal" einen Namen bekommst.

Du erfährst:

  • Warum Empfehlungen planbar werden, sobald du sie wie jede andere Aktivität behandelst: Schlagzahl statt Hoffnung. Wer zwei-, dreimal gefragt hat und dann aufgibt, hat keinen Test gemacht
  • Die zwei Richtungen des Empfehlungsgeschäfts: den Kunden gewinnen, der dich weiterempfiehlt, und den Wunschkunden anpeilen und fragen, wer dich dort einführen kann (Tipp: Zielkundenliste mit dem Netzwerk deiner Kontakte abgleichen)
  • Christophs dreistufiger Frageprozess: erst die Bereitschaft („Würdest du das, was du bisher gesehen hast, grundsätzlich weiterempfehlen?" – Ziel ist ein Ja), dann die Buyer-Persona-Frage (präzise beschreiben, mit wem du sprechen willst, in der Sprache des Gegenübers), dann konkrete Namen. Fällt niemandem etwas ein, screent ihr gemeinsam das Netzwerk, zum Beispiel im Sales Navigator. Nach Christophs Erfahrung kommt in einem Drittel bis der Hälfte der Fälle ein Name
  • Warum Empfehlen leicht gemacht werden muss: Intro-Text vorschreiben, Copy-and-paste, in CC gesetzt werden oder mit einem Gruß anrufen dürfen. Und warum du nicht nur erklärst, was dir die Empfehlung bringt, sondern was der Empfohlene davon hat
  • Christophs Vorgehen nach einem genannten Namen: Nachfragen („Woher kennt ihr euch? Warum gerade er?"), den Anruf für Ende der nächsten Woche ankündigen – und dem Empfehler Zeit lassen, vorab selbst anzurufen
  • Die Zeitpunkte, an die du vermutlich nicht denkst: nach der Demo, wenn der Kunde sagt „Das wusste ich noch nicht", im Onboarding, beim ersten Live-Moment, nach der Verlängerung, nach einem positiven NPS – und schon im Erstgespräch, wenn du Notizen zum Netzwerk deines Gegenübers machst, um später darauf zurückzukommen
  • Warum „erst nach Projektende" die schlechteste Regel ist: Dann liegt der Abschluss Monate zurück, in der Umsetzung haben sich die Hakeleien angesammelt, und der Verkäufer hat längst andere Dinge im Kopf
  • Warum früh fragen den Deal nicht gefährdet: Wer dich empfiehlt, hat sich im Kopf und mit dem Mund bereits ein Stück weit auf deine Lösung festgelegt. Christoph hat noch keinen Deal verloren, weil er zu früh gefragt hat, und erlebt, dass die Win-Rate spürbar steigt, wenn der Kunde schon im Prozess weiterempfiehlt (eine exakte Quote nennt er nicht)
  • Die Verhandlung als Lieblingsmoment für Empfehlungen: Statt zwei, fünf oder zehn Prozent Rabatt einfach herzugeben, bittest du im Gegenzug um zwei, drei Intros zu relevanten Stakeholdern – und rechnest dagegen, was dich ein Neukunde in der Akquise kostet. Christopher ergänzt die Grenze: kein Rabatt ohne Gegenleistung, sonst weiß der Kunde, dass bei zehn Prozent auch zwanzig gehen
  • Auch Absagen sind Chancen: Der Kunde hat ein Budget-Freeze oder passt nicht zu euch, kennt aber Leute in deinem Zielmarkt. Und bei verlorenen Angeboten gilt, was Limbeck sagt: Nicht gekauft hat er schon. Ein Kundenprojekt hat alle verlorenen Angebote abtelefoniert, nach der Wahrscheinlichkeit einer Weiterempfehlung auf einer Skala von 1 bis 10 gefragt und dabei Lücken im eigenen Vertriebsprozess entdeckt
  • Wie du dich erinnerst: das gelbe Post-it mit einem E auf der Präsentation (das den Kunden obendrein neugierig macht) und für alle ohne Papier ein E auf dem Handrücken
  • Wie du das System in der Vertriebsorganisation verankerst: Bewusstsein schaffen (Training, Kennzahlen, Warum), sichtbar machen, wiederholen. Gemessen werden Empfehlungsgespräche, Empfehlungsanfragen, erhaltene Empfehlungen und Erfolge, bis hin zum Wettbewerb um den Empfehlungskönig des Monats
  • Die Zahlen, die Christoph nennt: laut ihm starten 84 % der B2B-Kaufprozesse mit einer Empfehlung, aber nur rund 10 % fragen aktiv danach. Außerdem verbessert sich seiner Erfahrung nach jede Vertriebskennzahl: Connect-, Response-, Meeting- und Close-Rate, kürzerer Sales Cycle, höherer Auftragswert, weniger Piloten, höherer Lifetime Value
  • Der Anker aus dem Finanzvertrieb: die Liste „Zehn mal zehn Leute, die ich kenne" – und warum die Frage „Wen kennen Sie?" ins Leere läuft, während „Wer aus Ihrem Arbeitskreis steckt in einer ähnlichen Lage?" Namen liefert
Über den Gast: Christoph Karger

Christoph Karger ist B2B-Sales-Trainer, Coach und Interim-Sales-Leader. Er hat im Finanzvertrieb begonnen, zwölf Jahre B2B-Software-Vertrieb in Führungsrollen verantwortet und hostet den Podcast „Go To Network". Sein Buch „Referral Selling Playbook" mit seinem gesammelten Empfehlungswissen aus 20 Jahren ist angekündigt.

LinkedIn: Christoph Karger
https://www.linkedin.com/in/christophkarger/

Webseite
https://christophkarger.de

Podcast „Go To Network" – auf allen gängigen Plattformen
https://gotonetwork.eu

Christophers Angebot

Kostenloses Strategiegespräch: Fragt dein Team zu selten oder zu spät nach Empfehlungen? Eine halbe Stunde, wir schauen auf dein Thema: christopher-funk.de oder LinkedIn.

Erwähnte Folgen Quellen und Bücher
  • Philipp Schmitt, Bernd Skiera & Christophe Van den Bulte, „Referral Programs and Customer Value" (Journal of Marketing, 2011) – rund 10.000 Privatkunden einer deutschen Bank, knapp drei Jahre beobachtet: Empfohlene Kunden haben einen mindestens 16 % höheren Kundenwert und eine höhere Bindung. Die Untersuchung stammt aus dem Bankgeschäft mit Privatkunden und lässt sich nicht eins zu eins auf B2B übertragen faculty.wharton.upenn.edu (PDF)
  • Christoph Karger, „Referral Selling Playbook" – angekündigt: das gesammelte Empfehlungswissen aus 20 Jahren Vertrieb christophkarger.de
⏱️ Timestamps

00:00 — Warum Empfehlungen der unterschätzte Turbo im Vertrieb sind
00:02 — Der Traum vom kundenlosen Inbound – und die Wahrheit über Planbarkeit
00:04 — Schlagzahl statt Ausrede: warum „haben wir mal getestet" keine Antwort ist
00:05 — Zwei Richtungen: Empfehlungen holen und Wunschkunden aktiv anpeilen
00:07 — Empfehlungsmarketing als System im Team verankern
00:08 — Das gelbe Post-it mit dem E: der Reminder, der Kunden neugierig macht
00:10 — Die drei Fragen: Grundsatz-Ja, Buyer-Persona, dann konkret fragen
00:14 — Vom Intro-Vorschlag bis zum Netzwerk-Screening im Sales Navigator
00:16 — Erstkontakt-Timing: nie eine halbe Stunde Empfehlungsgeschäft
00:17 — Die richtigen Momente: Closing, Onboarding, Renewal, NPS
00:19 — Auch Absagen sind Empfehlungschancen
00:21 — „Es hat noch keiner einen Deal verloren, weil er zu früh gefragt hat"
00:23 — Small Talk über das Netzwerk statt über das Wetter
00:24 — Die Verhandlung als stärkster Moment: Rabatt gegen Intros
00:26 — Kein Discount ohne Gegenleistung
00:27 — Verlorene Angebote abtelefonieren: der 1-bis-10-Test
00:31 — Die drei P's: so fragst du nach – die Zusammenfassung
00:32 — 84 % starten mit einer Empfehlung, nur 10 % fragen
00:34 — E auf die Hand: der Reminder für jeden Verkäufer
00:35 — Warum Empfehlungen jede Sales-Kennzahl verbessern

📝 Komplettes Transkript mit Timestamps auf christopher-funk.de

Feedback zur Folge? Schick Christopher eine Nachricht auf LinkedIn – dort erscheinen auch die Posts zur Folge.

#1052 - First Who, Then What: Warum du ab heute nur noch die Richtigen einstellen darfst – und wie du sie erkennst14 Oct 202600:33:21

Show-Notes #1052: First Who, Then What: Warum du ab heute nur noch die Richtigen einstellen darfst – und wie du sie erkennst

Du willst deine Mannschaft für die nächsten zehn Jahre aufstellen – Recruiting, Auswahl, Onboarding? Dann buch dir ein kostenloses Strategiegespräch: eine halbe Stunde, wir schauen auf dein Thema. Über die Homepage christopher-funk.de oder auf LinkedIn.

Beschreibung

Je schwieriger die Zeiten, desto wichtiger sind die richtigen Leute im Team. Wenn die Flut alle Boote hebt, kannst du dir vielleicht Mittelmaß leisten. In Zeiten wie diesen entscheiden die richtigen Mitarbeiter darüber, ob du gewinnst oder verschwindest. Und das Problem ist ein doppeltes: In den nächsten zehn Jahren gehen die Babyboomer in Rente, also genau die Leute, die das Unternehmen aufgebaut haben und das Know-how tragen. Es kommt nur etwa die Hälfte nach. Gleichzeitig wählen wir den Ersatz mit Methoden aus, die kaum besser sind als Würfeln: das nette Gespräch, das gute Bauchgefühl.

Christopher hat dazu vor Inhabern und Geschäftsführern deutscher Hidden Champions gesprochen. Am Ende seines Vortrags stand eine Folie mit sechs Fragen. Markus Milz fragte in die Runde, wer alle sechs mit Ja beantworten kann. Nicht einer hat aufgezeigt – und das waren die Besten.

In dieser Folge erfährst du, warum wenige Leute für den Erfolg eines Teams so entscheidend sind, warum unsere Gehaltsbänder, Beurteilungen und Provisionsdeckel genau diese Leute kleinhalten, mit welchen Werkzeugen du sie findest und auswählst, wie du sie im Onboarding schnell erkennst – und welche sechs Fragen dir zeigen, ob dein System steht.

Du erfährst:

  • Leistung ist Pareto, nicht Glockenkurve: Die größte Studie zur Leistungsverteilung (über 630.000 Menschen – Forscher, Sportler, Entertainer, Politiker) zeigt, dass in 94 % der Stichproben wenige fast alles abräumen. Die besten 5 % liefern rund 26 % des gesamten Outputs, das Fünffache dessen, was ihnen nach Normalverteilung zustünde
  • Warum das kein Urteil über Menschen ist, sondern über die Zuordnung: Jeder hat ein Talent, nur oft nicht da, wo er sich selbst sieht oder eingesetzt wird
  • Wie Unternehmen Top-Talente systematisch kleinhalten: Gehaltsbänder, Beurteilungen und Entwicklungsbudgets auf Mittelmaß getrimmt – und der Provisionsdeckel bei 120 %, der dafür sorgt, dass niemand mehr als 120 % macht („Mittwochmittag bin ich fertig, dann gehe ich ins Freibad" oder Umsatz wird ins nächste Quartal geschoben)
  • Was passiert, wenn du das System öffnest: freie Jagd, unbegrenzte Provision – und plötzlich machen ein, zwei Leute dreimal so viel Umsatz wie der Rest der Mannschaft
  • Warum es gerade jetzt dramatisch wird: 14 Millionen Erwerbstätige gehen in den nächsten zehn Jahren, rund 8 Millionen kommen nach (Zuwanderung eingerechnet) – und je mehr Routinearbeit die KI übernimmt, desto mehr zählen Urteilskraft, Erfindungsgeist, Prozessdesign und Kundenbeziehungen
  • Die Leadership-IQ-Studie: 20.000 Einstellungen über 18 Monate verfolgt – nur jede fünfte war ein voller Erfolg, 46 % sind komplett gescheitert. Und nur 11 % scheiterten am Fachwissen, 89 % an Haltung, Motivation und Steuerung der eigenen Emotionen. Was prüfen wir im Vorstellungsgespräch? Zu 99 % Fachwissen
  • Drei Gründe, warum Top-Leute gar nicht erst bei dir ankommen: die falschen Anreize (Sabbatical, Vier-Tage-Woche und Homeoffice für einen Top-Fußballer, der eigentlich spielen will), die falsche Schablone („mindestens fünf Jahre Berufserfahrung", „nur mit Gehaltsangabe" – kein Top-Verkäufer schickt vor dem Termin seine Rabattstaffel) und die falschen Auswahlkriterien
  • Die Auswahlinstrumente mit der höchsten Vorhersagekraft: verifizierter Track Record, strukturierte Interviews mit vorher festgelegten Bewertungskriterien, Arbeitsproben, kognitive Tests – und warum unstrukturierte Interviews und Berufsjahre weit dahinter liegen
  • Die Rechnung: Unstrukturiert etwa 40 % Fehlentscheidungen, mit kombinierten Instrumenten (kognitiver Test, strukturiertes Interview, verifizierter Track Record) eine Validität von 60 bis 65 % – statt vier von zehn scheitert einer von zehn
  • Die Zehn-Tage-Regel: Top-Kandidaten haben sich nach rund zehn Tagen für einen Arbeitgeber entschieden. Das typische deutsche Unternehmen braucht acht bis zwölf Wochen vom Erstkontakt bis zur Unterschrift – und beschäftigt sich dann nur noch mit dem Rest
  • Behandle gute Kandidaten wie gute Kunden: In Christophers Personalberatung galt bei Kundenanfragen die Fünf-Minuten-Regel – und warum ein Anruf des Abteilungsleiters innerhalb von fünf Minuten auf einem anderen Level spielt als eine Eingangsbestätigung drei Wochen später
  • Onboarding als zweite Auswahlstufe: Lass den Spieler spielen statt ihn acht Wochen durch Abteilungen, Trainings und Compliance-Assessments zu rotieren – Gesprächssimulation und Kundenauswahl schon in der ersten Woche
  • Die Ertragskurve: Jeder neue Mitarbeiter startet im Minus und muss innerhalb von sechs Monaten über die Nulllinie – wie du die Kurve steiler machst, wann du gegensteuerst und wann du die Fehlentscheidung ehrlich korrigierst (und warum Betroffene oft dankbar sind)
  • „It's not what you preach, it's what you tolerate – because this sets the new standard": Wer um 9:40 Uhr ins 9:30-Uhr-Meeting kommt, setzt den Standard. Wer drei statt fünf Kundentermine duldet, auch
  • Nach spätestens zwei oder drei Jahren hast du genau die Leute im Team, die du verdienst – es ist immer die Führung, nie das Team
  • Der Selbstcheck mit sechs Fragen: Haben deine besten Leute klare Entwicklungsperspektiven? Verdienen Top-Performer signifikant mehr? Werden Under-Performer konsequent weiter- oder herausentwickelt? Hast du eine stabile Ersatzbank für Ausfälle und Abgänge? Kannst du offene Vakanzen planvoll mit richtig guten Leuten füllen? Gibt es für jeden neuen Mitarbeiter ein strukturiertes und individuelles Onboarding?
  • Die Geschichte vom Vertriebs- und Marketingleiter mit dem Top-Angebot – und dem Chef, der niemanden in der Hinterhand hat
  • Warum nichts davon kompliziert ist: Methoden und Systeme sind seit Jahren erprobt. Es ist eine Frage von Wollen, Zuständigkeit und Kapazität – ein Personalsachbearbeiter „nebenbei" reicht nicht
Christophers Angebot

Beurteilungsbogen für strukturierte Interviews: Christopher hat für seine Klienten einen Beurteilungsbogen entwickelt, mit dem du deine Interviews operationalisierst: Kriterien, Skala, Begründung. Du bekommst ihn kostenfrei. Schreib ihn einfach über die Homepage oder LinkedIn an (Kommentar oder Nachricht).

Fragebogen mit den sechs Fragen: Den Selbstcheck aus der Folge schickt dir Christopher ebenfalls gerne zu – gleicher Weg.

Kostenloses Strategiegespräch: Dein Recruiting läuft über Bauchgefühl, deine Besten verlassen das Unternehmen oder die Ersatzbank ist leer? Eine halbe Stunde, wir schauen auf dein Thema: christopher-funk.de oder LinkedIn.

Erwähnte Folgen Quellen und Bücher
  • Ernest O'Boyle & Herman Aguinis, „The Best and the Rest: Revisiting the Norm of Normality of Individual Performance" (Personnel Psychology, 2012) – 633.263 Personen, Leistung ist Pareto-verteilt doi.org/10.1111/j.1744-6570.2011.01239.x
  • Josh Bersin, „The Myth of the Bell Curve: Look for the Hyper-Performers" (Forbes, 2014) – warum Leistung einer Pareto-Verteilung folgt und was das für Beurteilungen und Vergütung bedeutet forbes.com
  • Leadership IQ, „Why New Hires Fail" – 20.000 Einstellungen, 46 % scheitern binnen 18 Monaten, 89 % davon an Haltung und Motivation leadershipiq.com
  • Frank L. Schmidt & John E. Hunter, „The Validity and Utility of Selection Methods in Personnel Psychology" (Psychological Bulletin, 1998) – 85 Jahre Forschung zur Vorhersagekraft von Auswahlmethoden doi.org/10.1037/0033-2909.124.2.262
  • Paul R. Sackett, Charlene Zhang, Christopher M. Berry & Filip Lievens, „Revisiting Meta-Analytic Estimates of Validity in Personnel Selection" (Journal of Applied Psychology, 2022) – aktualisierte Validitäten doi.org/10.1037/apl0000994
  • Jim Collins, „Der Weg zu den Besten" (Good to Great) – „First who, then what": erst die richtigen Leute in den Bus, dann die Richtung jimcollins.com
  • Jocko Willink & Leif Babin, „Extreme Ownership: How U.S. Navy SEALs Lead and Win" – „It's not what you preach, it's what you tolerate" Goodreads
  • Jocko Willink, „Discipline Equals Freedom: Field Manual" Goodreads
  • Statistisches Bundesamt (Destatis), Geburtenstatistik und Erwerbstätigenrechnung – Jahrgänge 1959 bis 1969 erreichen bis 2036 das Rentenalter destatis.de
  • Hidden Champions Circle von Markus Milz – das Netzwerk, in dem Christopher den Vortrag gehalten hat milz-comp.de
⏱️ Timestamps

00:01 — Warum Personalauswahl über die Zukunft deiner Firma entscheidet
00:02 — Beim Hidden Champions Circle: 6 Fragen, kein einziges Ja
00:03 — Pareto statt Glockenkurve: die Wahrheit über Leistung
00:04 — Die 630.000-Menschen-Studie: die Besten erbringen ein Viertel der Leistung
00:08 — Pareto ist kein Urteil über Menschen, sondern über Zuordnung
00:09 — Provisionsdeckel: so bremst du deinen Top-Verkäufer aus
00:10 — Demografie und KI: warum Mittelmaß nicht mehr reicht
00:13 — Leadership IQ: nur jede fünfte Einstellung ist ein voller Erfolg
00:15 — Die falschen Anreize: Sabbatical für einen Top-Fußballer?
00:16 — Ausschluss-Schablonen: wie Top-Leute vor dem Gespräch rausfliegen
00:18 — Die besten Auswahl-Instrumente: Track Record und strukturierte Interviews
00:20 — Die 10-Tage-Regel: Behandle Top-Kandidaten wie gute Kunden
00:23 — Onboarding: in der ersten Woche erkennst du, ob es passt
00:27 — Jocko Willink: „It's not what you preach, it's what you tolerate"
00:29 — Der 6-Fragen-Selbstcheck für dein Recruiting
00:31 — Fazit: erst wer, dann was

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Feedback zur Folge? Schick Christopher eine Nachricht auf LinkedIn – dort erscheinen auch die Posts zur Folge.

#1051 - Nie wieder Besuchsberichte: Wie KI-Gesprächsanalyse dein CRM füllt und deine Verkäufer trainiert. Mit Gerald Zankl07 Oct 202600:47:29

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Gerald Zankl ist CEO und Co-Founder von Kickscale, der KI-Plattform für Transkription und Sales-Coaching aus Wien. Sieben Jahre war er der erste Sales- und Marketing-Mitarbeiter eines B2B-Softwareunternehmens, das von 10 auf über 200 Mitarbeiter wuchs – mit US- und Asien-Expansion und über 30 Millionen Euro Umsatz. Zuletzt leitete er ein globales Inside-Sales-Team mit 15 Mitarbeitern. Seine Mission: Verkäufer von der Dokumentation befreien und mit echten Gesprächsdaten messbar besser machen.

In dieser Folge: Nie wieder Besuchsberichte. Gerald Zankl zeigt, wie KI-Gesprächsanalyse Verkaufsgespräche transkribiert, dein CRM automatisch füllt und deine Verkäufer trainiert. Du erfährst, warum 80 bis 90 Prozent jedes Gesprächs verloren gehen, wie sich dein CRM nach jedem Call von selbst befüllt und wie aus Rot-Gelb-Grün ehrliche Pipeline-Prognosen werden. Für Vertriebsleiter, Sales-Coaches und alle, die ihr Team mit Daten statt Bauchgefühl entwickeln wollen.

🎙️ Links zur Episode 👤 Personen ⏱️ Timestamps

00:01 — Intro: Nie wieder Besuchsberichte schreiben
00:04 — Warum 80 bis 90 Prozent des Gesprächs verloren gehen
00:06 — Aufzeichnung in der Praxis: 95 bis 99 Prozent sagen Ja
00:09 — Nach dem Call: Zusammenfassung, Follow-up und nächste Schritte
00:11 — Wie sich dein CRM nach jedem Gespräch von selbst füllt
00:15 — Datenschutz, Betriebsrat und KI-Act: Der rechtssichere Weg
00:17 — CRM-Anbindung: Salesforce, HubSpot, Dynamics und SAP
00:19 — Betriebsratskonformitätsmodus: Wer darf welche Gespräche sehen?
00:21 — Self-Coaching: Redeanteil, Fragen und die goldene Stille
00:24 — Der 98-Prozent-Fall: Wenn der Verkäufer 59 Minuten redet
00:27 — Führungskräfte-Coaching mit echten Gesprächsdaten
00:32 — Pipeline-Forecast: Rot, Gelb, Grün statt Bauchgefühl
00:35 — Einführung im Team: Freiwilligkeit statt Ansage von oben
00:41 — Was kostet Kickscale – und wie schnell rechnet es sich?
00:45 — Cheat-Sheet: Die Daten aus Millionen von Gesprächen

📝 Komplettes Transkript mit Timestamps auf christopher-funk.de

#1050 - Systematisch wachsen als IT-Dienstleister: Der Vertriebsansatz hinter 40–60 % Wachstum pro Jahr. Mit Micha Pfisterer30 Sep 202600:42:50

Micha Pfisterer ist Gründer und Geschäftsführer der Ext-Com IT GmbH in Germering bei München. Sein Team betreut kleine und mittelständische Unternehmen als IT-Systemhaus – von der Infrastruktur über IT-Security und Datenschutz bis zur Telekommunikation. Aus der Ein-Mann-Beratung von 2016 sind über 40 Mitarbeiter geworden, und das Wachstum kommt rein organisch: 40 bis 60 Prozent pro Jahr. Sein Wissen teilt er im Podcast „Systemhaus Geflüster", mit myDashboard hat er außerdem ein Monitoring-Produkt für Systemhäuser aufgebaut.

In dieser Folge: Systematisch wachsen als IT-Dienstleister – der Vertriebsansatz hinter 40 bis 60 Prozent Wachstum pro Jahr. Micha Pfisterer zeigt, wie sein Systemhaus aus der Vergleichbarkeit ausbricht: ein ICP mit klaren Ausschlüssen, die Infrastrukturanalyse als Vorprodukt vor jedem Angebot, zwei Hunter fürs Neukundengeschäft und lösungsbasierter Verkauf statt Produkt-Features. Dazu: warum ein Verkäufer nur 5 bis 20 Prozent Eindringtiefe braucht, wie Account Manager und technische Experten im Tandem auftreten, warum Vertrieb nichts für schlechte Zeiten ist und weshalb der Geschäftsführer Vertrieb selbst verstehen muss. Zum Schluss: wo KI und Security die nächsten Wachstumsfelder für Systemhäuser sind – inklusive des 486-Milliarden-Potenzials, das McKinsey bis 2030 allein für Deutschland sieht.

🎙️ Links zur Episode 👤 Personen ⏱️ Timestamps

00:01 — Warum Vertrieb in der IT-Branche verpönt ist
00:02 — Ext-Com: Organisches Wachstum von 40 bis 60 Prozent pro Jahr
00:05 — Musterbruch: Raus aus dem Ausschreibungsgeschäft
00:07 — Das ideale Kundenprofil: Welche Kunden du bewusst nicht willst
00:08 — Das Vorprodukt: Erst die Infrastrukturanalyse, dann das Angebot
00:11 — Hunter und Farmer: Neukundengeschäft und Bestand aktiv bearbeiten
00:13 — Lösungen statt Produkte: Der Passwortmanager als Beispiel
00:16 — Die Portfolioanalyse: Keine leeren Felder in der Kunden-Matrix
00:18 — Der Vertriebsleiter: Aufbau, Titel und Team bei Ext-Com
00:19 — Die richtige Eindringtiefe: 5 bis 20 Prozent reichen
00:22 — Tandem-Termine: Account Manager plus technischer Experte
00:24 — Erwartungshaltung: Warum Vertrieb nicht in drei Monaten funktioniert
00:27 — Warum der Geschäftsführer Vertrieb selbst verstehen muss
00:29 — KI als Business Booster: Die Enabler-Rolle des Systemhauses
00:31 — 486 Milliarden Dollar: Das KI-Potenzial laut McKinsey
00:35 — Inside Core, Shield und Vision: So betreut Ext-Com seine Kunden
00:39 — Security, Compliance und Automatisierung: Die Trends der Branche

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#1049 - Rapport aufbauen: Freund oder Feind in den ersten fünf Minuten23 Sep 202600:32:22

Rapport aufbauen entscheidet in den ersten fünf Minuten, ob dein Kundentermin trägt. Es gibt Gespräche, da flutscht es: Der Kunde lächelt, nickt, öffnet das Nähkästchen. Und es gibt die anderen Termine, in denen du dich abarbeitest und trotzdem gegen eine Mauer läufst. Am Ende heißt es dann, man melde sich, wenn mal ein Thema ansteht. Der Kunde hat zu diesem Zeitpunkt längst entschieden – unbewusst und endgültig: Freund oder Feind.

In dieser Folge: Was die Forschung über den ersten Eindruck sagt – von Damasios Patienten ohne emotionales Empfinden bis zu den Sekundenurteilen von Ambady und Rosenthal – und was das FBI über schnellen Rapport weiß. Dazu die Nulllinie vor dem ersten Wort: Blickkontakt, hochgezogene Augenbrauen, echtes Lächeln, Parkplatz, Empfang, Kleidung und die Sitzposition über Eck. Christopher zeigt, wie du mit der Frage „Kommen Sie hier aus der Gegend?" eine persönliche Ebene öffnest, warum im Jammertal keine guten Geschäfte gemacht werden und welche Themen tabu sind. Danach: Cialdinis Prinzip der Ähnlichkeit, Pacing ohne Lächeln, aktives Zuhören in den ersten Minuten, die elegante Kurve zurück zum Thema, der Notfallkasten für dichte Kunden und die Online-Variante mit Kamera-Regel. Zum Schluss die drei Checks, mit denen du deine eigenen Termine auswertest.

🎙️ Links zur Episode 👤 Person ⏱️ Timestamps

00:00 — Freund oder Feind: Warum die ersten Minuten entscheiden
00:05 — Was das FBI über schnellen Rapport weiß
00:06 — Die Nulllinie: Blickkontakt, Augenbrauen, echtes Lächeln
00:07 — Präsenz, Empfang und die Sitzposition über Eck
00:08 — Kleidung: Ist der einer von uns? Kann der was?
00:11 — Der erste Satz: Im Jammertal werden keine Geschäfte gemacht
00:12 — Smalltalk ohne Minenfeld: Religion, Politik und die Impf-Geschichte
00:13 — „Kommen Sie hier aus der Gegend?": Die Frage, die Türen öffnet
00:15 — HYROX-Patch und St.-Pauli-Schal: Anker im Gespräch
00:17 — Cialdinis Prinzip der Ähnlichkeit: Pacing ohne Lächeln
00:19 — Aktives Zuhören: Nicht toppen, nicht korrigieren
00:21 — Sich schwach machen: Helfen Sie mir kurz zu verstehen
00:22 — Die Kurve kriegen: Wenn der Kunde über Golf reden will
00:26 — Der Notfallkasten: Was tun, wenn der Kunde dichtmacht?
00:29 — Online-Termine: Kamera an, sobald der Screen angeht
00:30 — Die drei Checks: Wer redet in den ersten fünf Minuten?

📋 Zusammenfassung der Folge: Christopher hat zu dieser Folge eine kompakte Zusammenfassung mit NotebookLM erstellt und gibt sie kostenfrei raus. Schreib ihn einfach über LinkedIn oder die Homepage an.

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#1048 - KI und Digitalisierung im Vertrieb: Diese Use Cases bringen sofort mehr Umsatz. Mit Ulf Valentin16 Sep 202600:46:44

Ulf Valentin ist Partner bei der Convidera GmbH in Köln. Die Digitalberatung verbindet seit rund 15 Jahren Systeme und Prozesse, damit Industrieunternehmen mehr Umsatz generieren – ohne CRM-Einführungen. Valentin baut mit seinem Team „Digitale Revenue Systeme" und kennt den mehrstufigen B2B-Vertrieb aus Projekten in Industrie, Bau und Chemie. Seine Keynote „KI zerstört den mehrstufigen Vertrieb" sorgte auf der digitalBAU für Aufsehen.

In dieser Folge: KI im Vertrieb – diese Use Cases bringen sofort mehr Umsatz. Ulf Valentin zeigt an echten Projekten, wo künstliche Intelligenz im Vertrieb schnell messbar wirkt: E-Mail-Kategorisierung im Innendienst mit 96 Prozent Trefferquote, Reiseberichte per Sprachassistent, automatische Reaktivierung schlafender Bestandskunden und der Konfigurator als Lead-Maschine. Dazu erklärt er den Chat-GPT-Bias, zwei Wege zur KI-Einführung – Zielbild oder Experimente – und warum Datenschutz und EU AI Act kein Grund sind, nichts zu tun.

🎧 Links zur Episode 👤 Personen ⏱️ Timestamps

00:01 — KI im Vertrieb im Mittelstand: Warum externe Umsetzer gewinnen
00:03 — Mehrstufiger Vertrieb: Das Dachfenster-Beispiel aus der Praxis
00:05 — Konfigurator statt Katalog: Tausende neue Leads durch den Website-Boost
00:10 — KI zerstört den mehrstufigen Vertrieb: So holen Kunden heute Angebote ein
00:15 — Das Informations-Paradoxon: Warum gute Verkäufer jetzt wichtiger werden
00:20 — KI-Zielbild und Target Operating Model: Der strategische Einstieg
00:21 — Zwei Wege zur KI: Vom Experiment zur Integration
00:23 — KI im Vertriebsinnendienst: Reiseberichte per Sprache, E-Mails automatisch sortiert
00:25 — Bestandskunden als Goldgrube: Wartungsverträge automatisch verkaufen
00:29 — Datenschutz und EU AI Act: Souveräne KI ist machbar
00:37 — Chat-GPT-Bias in der Praxis: 96 Prozent Trefferquote und fünf Wochen Akzeptanz
00:45 — Jetzt handeln: Die neuen Marktführer entstehen heute

📋 Komplettes Transkript mit Timestamps auf christopher-funk.de

#1047 - Kundentermin: So versaust du ihn, ohne ein einziges Wort zu sagen09 Sep 202600:30:49

Kundentermin vorbereiten: Fünf Fragen, die über den Auftrag entscheiden. Es gewinnt sehr oft der, der am besten vorbereitet ist – nicht der mit dem besten Produkt. Trotzdem gehen die meisten Verkäufer mit Standard-PowerPoint und Kundenlogo auf Folie eins in den Termin. Christopher Funk zeigt, wie du dich mit fünf Fragen in 15 bis 30 Minuten auf jeden Kundentermin vorbereitest: Lagebild statt Präsentation, Hypothesen statt Bauchgefühl, klares Ziel statt „mal schauen".

In dieser Folge: Warum der Kunde kein Produkt sucht, sondern ein Problem hat – und wie du ihm hilfst, es zu erkennen. Dazu die Gartner-Studie zu Mentalizing bei Top-Verkäufern, der Anruf vor dem Termin als Geheimwaffe, der weiche Vorvertrag, die Agenda als Discovery-Instrument und die Frage, was du nicht vorbereiten musst: keine 40 Folien, keine Demo im Ersttermin, keine 100 Referenzprojekte. Für Vertriebsleiter gibt es den Zwei-Minuten-Check, bevor der Verkäufer fünf Stunden zum Kunden fährt.

🎙️ Links zur Episode 👤 Person ⏱️ Timestamps

00:00 — „Es gewinnt der, der am besten vorbereitet ist": Das Lagebild des Offiziers
00:03 — Fünf Fragen: Dein Fahrplan für die Terminvorbereitung
00:05 — Mentalizing: Was Top-Verkäufer auszeichnet (Gartner-Studie)
00:06 — Frage 1: Warum gibt es diesen Termin – und warum gerade jetzt?
00:08 — Der Anruf vor dem Termin: Anlass, Erwartungen, Teilnehmer
00:09 — Der weiche Vorvertrag: Den nächsten Schritt erfahren
00:12 — Die Agenda vorab: Discovery per E-Mail
00:14 — Kein Durchkommen? Der Agenda-Hack
00:15 — Frage 2: Die Lage beim Kunden von außen verstehen
00:17 — Recherche mit KI: Lagebild in Minuten & keine dummen Fragen
00:19 — Die Briefing-Seite: Vorbereitung sichtbar machen
00:20 — Frage 3: Wer sitzt mir gegenüber? Motive & Buying Center
00:22 — Frage 4: Deine Hypothesen – und die Frage, die sie testet
00:23 — Frage 5: Drei Ziele mit konkretem Commitment
00:26 — Was du nicht vorbereiten musst: Demo, Folien, 100 Referenzen
00:28 — Der Zwei-Minuten-Check für Vertriebsleiter

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#1046 - Der schnellste KI-Hebel im Vertrieb: Wie ein einziges Werkzeug deine Verkäufer aufs nächste Level bringt – mit Gerald Zankl02 Sep 202600:41:00

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Hol dir jetzt Kickscale mit 50 KI Meeting Analysen komplett kostenlos: kickscale.com/lp/vertriebsfunk-kickscale-partnerschaft

Gerald Zankl ist CEO und Co-Founder von Kickscale, der KI-Plattform für Gesprächstanskription und Sales-Coaching aus Wien. Sieben Jahre war er der erste Sales- und Marketing-Mitarbeiter eines B2B-Softwareunternehmens, das von 10 auf über 200 Mitarbeiter wuchs – mit US- und Asien-Expansion und über 30 Millionen Euro Umsatz. Zuletzt leitete er ein globales Inside-Sales-Team mit 15 Mitarbeitern. Seine Mission: Verkäufer von Administration befreien und durch Transkription messbar besser machen.

In dieser Folge: Der schnellste KI-Hebel im Vertrieb. Gerald erklärt, wie KI im Vertrieb Verkaufsgespräche transkribiert, analysiert und automatisch ins CRM schreibt. Du erfährst, warum 90 Prozent des Gesprächsinhalts verloren gehen, wie KI Sales Coaching als Spiegel wirkt und warum Datenschutz kein Argument mehr gegen Transkription ist – dank Deutschland-Hosting, DSGVO und AI Act. Für Vertriebsleiter, Sales-Coaches und alle, die ihr Team mit Daten statt Bauchgefühl entwickeln wollen.

🎙️ Links zur Episode 👤 Personen ⏱️ Timestamps

00:01 — Intro: Der schnellste KI-Hebel im Vertrieb
00:02 — 66 % Administration & das leere CRM: Zwei Probleme, ein Werkzeug
00:04 — Vom Onboarding-Problem zur Software: Die Kickscale-Story
00:08 — Pivot 2023: Warum Playbooks scheitern und Transkription überzeugt
00:11 — 90 % Informationsverlust: Nur 10 % bleiben hängen
00:13 — Der KI-Spiegel: Verkaufsgespräch analysieren und Fehler sehen
00:16 — „Was kann ich heute für Sie tun?" – die unterschätzte Opener-Frage
00:18 — Datenschutz & digitale Souveränität: Deutschland-Hosting, DSGVO, AI Act
00:21 — Software, Publishing, Maschinenbau: Wer Transkription nutzt
00:24 — Das Drittel-Modell: Schwache Verkäufer früh erkennen
00:27 — Gartner: Der Werkzeugkasten des modernen Verkäufers
00:32 — KI-Agents & Abschlusswahrscheinlichkeit: Die Zukunft der Pipeline
00:38 — Kontakt & Whitepaper: Kickscale.com, LinkedIn, Demo

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#1045 - Kunde überzeugt – und kauft trotzdem nicht: Sicher zum Abschluss mit der JOLT-Methode26 Aug 202600:35:48

Abschlusstechniken im B2B scheitern, wenn der Kunde Angst vor der Entscheidung hat. Der Deal liegt in der Pipeline, das Angebot ist verhandelt – und trotzdem kommt kein Auftrag. Christopher Funk zeigt, warum die Hälfte aller Verkaufsprozesse ohne Entscheidung endet und wie die JOLT-Methode von Dixon & McKenna aus 2,5 Millionen analysierten Verkaufsgesprächen deinen Kunden sicher zum Abschluss führt.

Überzeugt sein und entscheiden sind zwei Paar Schuhe: 87 Prozent aller Kunden zögern im Kaufprozess spürbar. Diese Folge liefert die Diagnose der drei Angstquellen (Auswahl, Information, Ergebnisunsicherheit) und die vier JOLT-Hebel: Judge, Offer, Limit und Take the Risk off the Table. Dazu: Testfragen für die Entscheidungsfähigkeit des Kunden, Formulierungen, die Angst nehmen, und ein Deal-Review-Schema für deine Pipeline.

🎙️ Links zur Episode 👤 Person ⏱️ Timestamps

00:00 — Kunde überzeugt, kauft trotzdem nicht: Das Muster des geschobenen Deals
01:08 — Time kills all deals: Warum die Hälfte aller Verkaufsprozesse ohne Entscheidung endet
03:25 — Diagnose statt Druck: Drei Quellen der Unentschlossenheit
06:19 — Zwei Schlachten: Status Quo challengen und Fear of Messing Up besiegen
08:56 — 87 Prozent zögern: Auswahl-, Informations- und Ergebnisproblem erkennen
14:09 — J wie Judge: Die Entscheidungsfähigkeit des Kunden prüfen
19:56 — O wie Offer: Als Experte eine klare Empfehlung aussprechen
22:00 — L wie Limit: Den Informationsraum bewusst begrenzen
25:27 — T wie Take the Risk off the Table: Risiko aus der Entscheidung nehmen
29:46 — Deal Reviews: Entscheidungsblockaden in der Pipeline erkennen
31:00 — Challenger, Mobilizer und JOLT: Die drei Antworten auf den modernen B2B-Kauf

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#1044 - Nicht gekauft hat er schon: Wie Kaltakquise deinen Vertrieb vom Zufall befreit. Mit Marvin Bührmann19 Aug 202600:54:21

Marvin Bührmann ist Gründer von AddSales (Wesel) und seit zehn Jahren Spezialist für Kaltakquise im B2B. Sein Team aus über 30 Vertrieblern führt Telefonakquise für Unternehmen durch – vom Erstkontakt bis zur Terminvereinbarung mit Entscheidern. In dieser Folge erklärt er, warum Outbound trotz KI, Abmahnungen und E-Mail-Flut funktioniert – und wie du es systematisch aufbaust oder einkaufst.

In dieser Folge: Kaltakquise in Zahlen – und warum sie deinen Vertrieb vom Zufall befreit. 100 Anwahlen bringen im Schnitt 8 bis 13 Gespräche, daraus werden 20 bis 60 Prozent Termine. Marvin zeigt die komplette Akquise-Kette: handgeschriebene Briefe, LinkedIn, E-Mail und der Anruf. Dazu: Warum die meisten Outbound-Teams scheitern, welche Mitarbeiter du brauchst, was rechtlich erlaubt ist – und ab welchem Jahresumsatz sich Outsourcing rechnet.

🎙️ Links zur Episode 👤 Personen ⏱️ Timestamps

00:01 — Warum Kaltakquise der unterschätzte Königsweg der Neukundengewinnung ist
00:05 — Der erste Kunde: Blackberry und der Schmerz-Pitch für CISOs
00:10 — Kaltakquise in Zahlen: 100 Anrufe, 8–13 Gespräche, 20–60 % Termine
00:14 — Warum Outbound-Teams scheitern: System statt zwei SDRs
00:15 — Lead-Anreicherung: 10.000 Leads, Handynummer, Durchwahl, Delegation
00:19 — Massen-E-Mails sind tot: Abmahnungen und der handgeschriebene Brief
00:25 — 92 % der Käufer haben schon entschieden – Zeit, vorher anzurufen
00:31 — Recruiting: Boiler Room, KI-Assessment und die besten SDR-Profile
00:36 — SDA als Beruf: Speerspitze statt Durchlaufposten
00:40 — KI-Anrufe: Warum Menschen mit Menschen sprechen wollen
00:44 — Homeoffice vs. Büro: Produktivität, Teamgeist und Freaky Friday
00:49 — Für wen sich Outbound lohnt: TAM, 7.000 € und Make-or-Buy
00:53 — Fazit: Outbound befreit den Vertrieb vom Zufall

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#1043 - Wie KI deinen Vertrieb vom Verwalten wieder ins Verkaufen bringt12 Aug 202600:28:03

KI im Vertrieb: Vom Verwalten zurück ins Verkaufen. In den meisten Vertrieben verbringen Verkäufer nur 10 bis 20 Prozent ihrer Zeit beim Kunden – der Rest ist Verwaltung. Christopher Funk zeigt, wie KI das Verhältnis umdreht: aus 300 aktiven Verkaufsstunden werden 1.200. Die Verfünffachung deiner Vertriebsschlagkraft, ohne einen einzigen neuen Verkäufer.

McKinsey beziffert das KI-Automatisierungspotenzial für Deutschland auf 486 Milliarden Dollar bis 2030 – das größte in Europa, 80 Prozent davon über KI-Agenten. 59 Prozent der heutigen Arbeitsstunden sind mit existierender Technologie automatisierbar. Die Frage ist nicht mehr, ob das kommt – sondern ob du zu den Mutigen gehörst, die es nutzen.

Du erfährst, wie du mit KI Zielkunden findest und priorisierst, Calls vorbereitest, Gespräche dokumentierst, Angebote aus Wissensbasis und Transkript erstellst, deine Pipeline ehrlicher machst und auf Datenbasis coachst. Plus: die Agenten-Stufe mit Angebots-, Nachfass- und Vorqualifizierungsagent – und warum Gartner erwartet, dass bis 2028 rund 90 Prozent der B2B-Einkäufe über KI-Agenten laufen.

🎙️ Links zur Episode 👤 Person ⏱️ Timestamps

00:00 — Die 80/20-Frage: Wie viel Zeit verbringt dein Vertrieb wirklich beim Kunden?
02:40 — McKinsey: Nur 29 von 16.000 Unternehmen liefern die Hälfte des Produktivitätswachstums
04:41 — 59 Prozent der Arbeitsstunden sind technisch automatisierbar
05:18 — 486 Milliarden Dollar Automatisierungspotenzial für Deutschland
06:49 — Die Aktivstunden-Rechnung: Aus 300 Verkaufsstunden werden 1.200
08:12 — Salesforce: Aktive Verkaufszeit steigt weltweit auf 40 Prozent
10:06 — KI wird zum Betriebssystem statt zur Tool-Liste
10:37 — Zielkunden finden: die richtigen 200 statt der bequemen 2.000
14:01 — Bestandskunden: Churn-Signale, Cross-Sell und CRM-Reaktivierung
16:11 — Gespräch und Dokumentation: 80 bis 90 Prozent automatisierbar
17:43 — Angebote aus Wissensbasis und Gesprächstranskript
18:36 — Pipeline, Forecast und Coaching auf Datenbasis
21:46 — Die Agenten-Stufe: Angebots-, Nachfass- und Vorqualifizierungsagent
23:39 — Gartner: 90 Prozent der B2B-Einkäufe laufen bis 2028 über KI-Agenten

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#1042 - Schluss mit Standwache: Warum die meisten Messen Geldverschwendung sind – und wie du es richtig machst. Mit Björn Andres.05 Aug 202600:55:58

Björn Andres ist Head of Sales und steht mit seinem Team jährlich auf über zehn Branchenmessen. In dieser Folge erklärt er, warum die meisten Messeauftritte Geld verbrennen – und wie du es besser machst. Sein Buch „Schluss mit Standwache" erscheint am 28. August.

In dieser Folge: Messeauftritt planen statt Standwache. Du lernst, warum „bekannter werden" kein Messeziel ist, wie du mit einer einfachen Rechnung feststellst, ob sich deine Messe lohnt, und warum die 24-Stunden-Regel über deine Messeleads entscheidet. Dazu: Fishing for Customers – die besten Opener am Messegang, Bestandskunden als lebende Testimonials und Messe-Deals, die nur vor Ort gelten.

🎙️ Links zur Episode 👤 Personen ⏱️ Timestamps

01:19 — Warum die meisten Messen Geld verschwenden: Die Standwache
05:36 — Christophers CeBIT-Erfahrung: Eine halbe Million für einen Stand
09:42 — Messeziele: Was will ich auf der Messe wirklich erreichen?
14:24 — Fishing for Customers: Raus auf den Gang statt hinterm Tisch
20:16 — Badges lesen: Die perfekte Ansprache am Messestand
22:49 — „Bekannter werden ist kein Ziel": Messeziele richtig definieren
25:45 — Die 24-Stunden-Regel: Messeleads sofort nachfassen
30:01 — Kunden einladen: Termine statt Zufall auf dem Stand
32:09 — Pro-Tipp: Bestandskunden als lebende Testimonials
37:20 — Kalt auf der Messe verkaufen: 6.000 Euro Monatsumsatz
39:06 — Was kostet eine Messe? Die 15.000-Euro-Rechnung
44:24 — KI vor, auf und nach der Messe: Wo sie wirklich hilft
47:36 — Cold-Calling plus Messe: 500.000 Euro Umsatz durch Planung
52:35 — Buch-Release und der neue Messe-Podcast „Fishing for Customers"

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#1041 - Moderner Vertrieb im Mittelstand vom Hoffen zur aktiven Marktbearbeitung29 Jul 202600:27:15

Moderner Vertrieb im Mittelstand: vom Hoffen zur aktiven Marktbearbeitung — 140 Geschäftsführer im Raum, eine Hand geht hoch. Christopher Funk zeigt, warum der klassische Hoffnungsvertrieb mathematisch nicht mehr funktioniert und wie du auf aktive Marktbearbeitung umschaltest.

In dieser Folge: Die 95/5-Regel — nur 5 Prozent des Marktes kaufen aktiv. Die 1-3-5->7-Logik für effiziente Kundenbearbeitung. Die Potenzial-Matrix für A-, B- und C-Kunden. Warum 54 Prozent der Top-Performer Challenger sind. Und die fünf Fragen, die jeder Geschäftsführer mit Ja beantworten sollte. Eine kompakte Blaupause für den Wechsel vom Auftragsannehmer zum Marktgestalter.

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00:00 — 140 Geschäftsführer, eine Hand geht hoch: Die KUKA-Keynote
01:44 — Hoffnungsvertrieb vs. Hohlenvertrieb: Der entscheidende Unterschied
04:32 — Die 95/5-Regel: Warum nur 5 Prozent aktiv kaufen
09:35 — Die 1-3-5->7-Logik: Bestandskunden als größter Hebel
13:04 — USPs und das Hedgehog-Prinzip: Wofür brennst du?
18:22 — Die Potenzial-Matrix: Warum 80 Prozent der Zeit an C-Kunden verschwendet wird
21:06 — Buying Center: 8 bis 13 Entscheider, 74 Prozent mit internen Konflikten
23:02 — Challenger Sale: Warum 54 Prozent der Top-Performer so verkaufen
24:19 — Die fünf Fragen für deinen Vertriebs-Check

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#1040 - Channel Sales: So wird dein Partnervertrieb erfolgreich – planbar und profitabel. Mit Rudolf Schuler.22 Jul 202600:50:03

Rudolf Schuler ist einer der wenigen deutschsprachigen Experten für indirekten Vertrieb und Autor des Buchs „Channel-Management ohne Zufall". Mit seinem Unternehmen 2P Team berät er Technologieanbieter beim Aufbau und Management leistungsfähiger Partnernetzwerke. Sein Ansatz: Partner nicht reaktiv verwalten, sondern aktiv managen — nach dem Prinzip fordern und fördern.

In dieser Folge: Indirekter Vertrieb kann deine Vertriebsmannschaft vervielfachen — wenn du es richtig machst. Rudolf Schuler erklärt, wie du ein Partnerprofil definierst, deine Channel-Partner in A, B und C segmentierst und aus vagen Umsatzhoffnungen ein belastbares Forecasting machst. Dazu: Warum die meisten Unternehmen am Partnervertrieb scheitern und was ein guter Channel-Manager können muss.

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00:00 — Indirekter Vertrieb: Der Multiplikator für dein Business
03:37 — Warum Technologieunternehmen auf Channel Sales setzen
05:38 — Das Problem: Wenn Channel-Partner andere Interessen haben als du
06:53 — Fordern und fördern: Der Schlüssel zu aktivem Channel-Management
09:29 — Die ABC-Segmentierung deiner Partner
12:28 — Anreizsysteme, Margen und Marketing Development Funds
18:49 — Wie du Channel-Manager richtig führst
22:41 — Forecasting: Von "letztes Jahr plus 2 Prozent" zu echten Pipeline-Daten
33:00 — Channel-Management nebenbei? Warum das nicht funktioniert
39:08 — Partner Advisory Boards und langfristige Vertrauensarbeit
49:31 — Die wichtigsten Takeaways und Rudolf Schulers Buch

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#1039 - Warum Angebote im Vertrieb wirklich sterben: Das Mobilizer-Theorem15 Jul 202600:30:18

Dietmar Schneider ist Sales Director bei ADB Safegate und hat eine der härtesten Disziplinen der Vertriebsführung gemeistert: Turnaround einer Business Line ohne direkte Weisungsbefugnis. In zweieinhalb Jahren machte er seine Unit zur am schnellsten wachsenden des gesamten Konzerns — in einem Markt, der nur 3–5 Prozent pro Jahr zulegt.

In dieser Folge spricht er über Vertriebsführung im komplexen B2B-Lösungsverkauf: Pipeline radikal bereinigen, dotted-line Teams ohne Weisungsbefugnis steuern, Hardware-Verkäufer zu Lösungsanbietern entwickeln und mit Lebenszyklus-Denken die Pipeline auf Jahre planbar machen. Dazu: MEDPIC-Qualifizierung, Bid-No-Bid-Prozesse und warum ein einzelnes Angebot 50.000–100.000 Euro kosten kann.

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00:00 — Turnaround im komplexen Lösungsverkauf: Die Ausgangslage
02:09 — Was ADB Safegate macht: Befeuerung, Docking und Tower-Software
05:09 — Warum Dietmar geholt wurde: Turnaround-Auftrag ohne eigenes Team
09:41 — Pipeline radikal bereinigen: „Die Bibel des Vertriebsleiters"
11:56 — Hardware-Verkäufer zu Software-Verkäufern machen: Seller Education
14:42 — Das Produkt als Lead-Quelle: Von Fluglotsen entwickelt
17:56 — Pipeline lebenszyklus-orientiert aufbauen: Projekt → SLA → Change Requests
21:40 — Schnellst wachsende Business Line: Der Turnaround zahlt sich aus
24:43 — Partner-Management: Warum lokale Nähe entscheidet
26:02 — Nein sagen: Bid-No-Bid und MEDPIC-Qualifizierung
28:50 — Stakeholder-Maps und Executive Summary auf Angebote
31:07 — Playbook bauen: Sales systematisch skalieren
35:28 — Wie Dietmar sich weiterbildet
37:53 — Fazit: Vertrieb macht den Unterschied

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#1038 - Führung macht den Unterschied! So geht Turnaround im komplexen Lösungsverkauf – mit Dietmar Schneider08 Jul 202600:40:47

Stell dir vor, du übernimmst also eine Business Unit. Die Pipeline ist ein Friedhof. Deals stehen seit Monaten still. Die Vertriebler verkaufen nämlich lieber das, was sie kennen – Hardware, Stahl, etwas zum Anfassen. Aber dein Wachstum soll aus Software kommen. Und du hast kein Team, das direkt an dich berichtet. Sondern Vertriebssatelliten in 170 Ländern, dotted lines, regionale Strukturen. Willkommen im echten B2B Lösungsverkauf.

Genau das hat Dietmar Schneider vor zweieinhalb Jahren erlebt. Er kam als Sales Director zu ADB Safegate, einem Weltmarktführer für Flughafen-Sicherheitssysteme. Sein Auftrag nämlich: eine Business Line aus der Krise holen. Das Produkt war nämlich noch in der Entwicklung. Die Pipeline? Voller Luftnummern. Das Team? Über fünf Kontinente verstreut – und natürlich ohne direkte Berichtslinie.

Was Dietmar daraus gemacht hat, ist ein Lehrstück in Vertriebssteuerung. Seine Unit wurde übrigens zur am schnellsten wachsenden Business Line des gesamten Konzerns. Und das zudem in einem Markt, der nur 3–5 % pro Jahr wächst. Wie er das geschafft hat? Hier sind seine Methoden.

Warum Vertriebssteuerung der entscheidende Hebel ist

„Vertrieb ist der Umsatzmotor", sagt Dietmar. „Und ein Motor, der nicht regelmäßig effizient abliefert, bringt das ganze Unternehmen ins Stocken." Genau darum geht es bei Sales Leadership. Nämlich: Nicht nur verkaufen können. Sondern ein System bauen, das zuverlässig Resultate produziert.

In komplexen Branchen – Flughafentechnik, Anlagenbau, IT-Lösungen – dauert ein Sales Cycle ein bis zwei Jahre. Ausschreibungen haben 800 Anforderungen. Und natürlich hast du ein Buying Center mit fünf, sechs Entscheidern. Ohne klare Steuerung verlierst du dich im Nebel.

Dietmars erster Move: radikale Transparenz. Nach zwei Wochen hat er die komplette Pipeline „watt gemacht". Sprich: Jede Opportunity, die länger als sechs Monate stillstand, wurde hinterfragt. Sein Grundsatz: Die Pipeline ist die Bibel des Vertriebsleiters.

Die Pipeline als Steuerungszentrale

Was viele Vertriebsleiter unterschätzen: Eine Pipeline lebt nicht von schierer Masse. „Mehr ist nicht immer mehr", warnt Dietmar. Schließlich kennt er den Reflex: „Schlagzahl, Schlagzahl, Schlagzahl!" Aber im komplexen B2B-Geschäft entscheidet Schlagkraft – die Qualität jedes einzelnen Deals.

Seine Methode der Vertriebssteuerung setzt an drei Punkten an:

  1. Kenntnis der Top-10-Deals. Du musst wissen, wo die größten Opportunities hängen und wo es klemmt.
  2. Slippage erkennen. In welcher Phase bleiben Deals stecken? Wer braucht Unterstützung?
  3. Lebenszyklus-Denken. Pipeline nicht nur auf den ersten Abschluss ausrichten, sondern auf drei Stufen: Projektumsatz → Service Level Agreement → Change Requests.

Dieser Dreiklang hat Dietmars Pipeline von heute bis ins Jahr 2032 ausgedehnt. Plötzlich sieht nämlich jeder Vertriebler nicht nur den einen Deal. Sondern das gesamte Potenzial eines Kunden. Vertriebsmitarbeiter führen heißt: ihnen beibringen, in Lebenszyklen zu denken, nicht in Abschlüssen.

Führung ohne Weisungsbefugnis – so geht's

Das ist die härteste Disziplin im Sales Leadership. Du bist verantwortlich für Umsatz. Aber die Vertriebler in den Regionen berichten nicht an dich. Sie haben eigene Chefs, eigene Ziele, eigene Gewohnheiten. Wie steuerst du trotzdem?

Dietmars Ansatz ist Führung ohne Weisungsbefugnis durch drei Hebel:

  • Wert liefern. Wenn du dem Regionalvertriebler das Leben leichter machst, öffnet er dir die Tür. Von allein. Sei es durch besseres Pre-Sales, bessere Tools oder eine überzeugende Vertriebsgeschichte.
  • Präsenz zeigen. Dietmar besuchte jede regionale Sales-Konferenz persönlich. Er arbeitete mit den Teams vor Ort, verstand ihre Märkte. Und baute dadurch Vertrauen auf.
  • Diplomatie statt Befehl. „Ich kann niemandem sagen: Du machst das jetzt." Stattdessen: gemeinsame Sales-Konferenzen, gemeinsame Pipeline-Reviews. Und natürlich gemeinsame Erfolge feiern.

Gerade im Dotted Line Management ist die Kunst: Du musst so viel Mehrwert schaffen. So viel, dass die Leute wollen, dass du dabei bist. Nicht, weil sie müssen.

Vom Hardware-Verkäufer zum Lösungsanbieter

Eine der größten Hürden im B2B Lösungsverkauf: Du hast eine Install-Base für Hardware. Lampen, Docking-Systeme, Befeuerung. Und jetzt willst du denselben Kunden Software verkaufen. Aber die Vertriebler? Die kommen aus der Welt von „Stahl und Eisen". Etwas zum Anfassen.

Dietmars Lösung: keine Zwangsbeglückung, sondern Win-Win-Storytelling. Wenn ein Hardware-Vertriebler versteht: „Mit der Software-Geschichte sichere ich mein Lampengeschäft ab", dann verkauft er sie freiwillig mit. Ganz einfach. Denn er bindet seinen Kunden enger an sich.

Sein Team entwickelte dazu ein One-Stop-Shop-Narrativ: „Wir vernetzen euch den kompletten Flughafen." Licht, Docking, Tower-Software, digitale Wartung. Alles aus einer Hand. Das eliminiert Einzelwettbewerber. Und macht den Kundenkleber stärker.

Wann du Nein sagen musst

Ein oft übersehener Teil der Vertriebssteuerung: die Fähigkeit, Nein zu sagen. Übrigens: Zu Kunden, die nur „mal ein Angebot" wollen. Zu Ausschreibungen, bei denen der Wettbewerber schon gesetzt ist. Zu Opportunities ohne echten Pain.

Dietmar ist da glasklar: „Ein Angebot für ein großes Verfahren kostet uns 50.000 bis 100.000 Euro." Wer jeden Request bedient, verbrennt Ressourcen. Deshalb nutzt er MEDPIC – ein Qualifizierungs-Framework, das jeden Deal auf Herz und Nieren prüft. Erst dann fließen Ressourcen.

Sein Tipp für die Pipeline-Qualifizierung: „Wenn der Kunde nur zurückschreibt ‚schick mir mal das Angebot', ohne Rückfragen, ohne Interesse – dann will er in 90 % der Fälle einfach seine drei Vergleichsangebote." Lauf. So einfach ist das.

Vertriebsmitarbeiter führen heißt in diesem Fall: ihnen den Rücken stärken. Auch mal einen Deal sterben zu lassen. Denn jede Stunde im falschen Deal fehlt im richtigen.

Der Turnaround-Bauplan

Was Dietmar Schneider in zweieinhalb Jahren geschafft hat, lässt sich auf fast jeden B2B Lösungsverkauf übertragen. Sein Bauplan – konkret in fünf Schritten:

  1. Pipeline radikal bereinigen. Alles raus, was älter als sechs Monate ist und sich nicht bewegt. Ehrlichkeit vor Hoffnung.
  2. Lebenszyklus-Pipeline aufbauen. Jeder Kunde bekommt drei Blöcke: Projekt → SLA → Change Request. Das macht die Planung auf Jahre belastbar.
  3. Seller Education. Trainiere deine Vertriebler im Cross-Selling. Nicht per Memo, sondern in Workshops, Sales-Konferenzen, direkt beim Kunden.
  4. Executive Summary auf jedes Angebot. Keine „Zahlenwurst", sondern eine emotionale Zusammenfassung: Warum das Ganze, was der Kunde davon hat.
  5. Playbook bauen. Was passiert beim Kundenbesuch? Wie qualifizieren wir? Wie läuft ein Bid-No-Bid? Runtergeschrieben, nachlesbar, trainierbar.

Das Ergebnis? Schnellstes Wachstum im gesamten Konzern. Ein Award auf der globalen Sales-Konferenz. Und vor allem: eine Pipeline, die bis 2032 reicht.

🔊🔊 Schon gehört?

Wenn dich das Thema Vertriebssteuerung packt, hör unbedingt in unsere Episode „Ist dein Vertrieb eine Black Box?" rein. Da geht es genau darum: Wie du aufhörst, blind zu fliegen, und stattdessen deine Pipeline in Echtzeit steuerst.

Ausgewählte Links zur Episode Personen in dieser Folge
  • Christopher Funk – Dein Host, Vertriebsstratege und Wachstumscoach. LinkedIn-Profil
  • Dietmar Schneider – Sales Director bei ADB Safegate, verantwortlich für die Business Line Tower. Hat die Unit in zweieinhalb Jahren zur am schnellsten wachsenden Sparte des Konzerns gemacht. LinkedIn-Profil
#1037 - Das Trainingsgeheimnis von Elite-Sales-Teams – so wird auch dein Vertriebsteam automatisch besser01 Jul 202600:35:10

Vertriebsteam trainieren mit 15 Minuten am Tag — das Trainingsgeheimnis, das High-Performing-Sales-Teams längst nutzen und das aus dem Kraftsport kommt. Warum dein Jahresseminar verpufft, was die Wissenschaft zu Distributed Practice sagt und wie du Grease the Groove morgen in deinem Team umsetzt.

Christopher Funk zeigt in dieser Solo-Folge, warum das klassische Jahresseminar im Vertrieb dasselbe ist wie einmal im Jahr acht Stunden Gym am Stück: Es fühlt sich nach Arbeit an, aber der nachhaltige Effekt ist null. Stattdessen stellt er das Grease-the-Groove-Prinzip von Pavel Tsatsouline vor — entwickelt für russische Speznas-Eliten, heute Standard bei US Navy Seals und Secret Service. Der Kernsatz: „Consistency over Intensity". Übersetzt auf dein Team: 15 Minuten tägliches Mikrotraining, fünfmal die Woche, ergibt über 80 Stunden Training im Jahr. Mehr als jedes Seminar — und es passt in jeden Kalender. Mit konkreten Studiendaten von Salesforce, CSO Insights und Gong, die belegen, dass Top-Teams genau dieses Prinzip längst fahren.

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00:00 — Warum einmal im Jahr Seminar dasselbe ist wie einmal im Jahr Fitnessstudio
02:06 — Die Falle: Alle wissen, dass Training wichtig ist — aber keiner hat Zeit
03:36 — Ebbinghaus 1885: Die Vergessenskurve löscht dein Seminar nach 24 Stunden
05:15 — Grease the Groove: Wie Pavel Tsatsouline die Speznas trainierte
08:17 — Die Kernregeln: 60–80 % des Maximums, keine Erschöpfung, jeden Tag
11:29 — Myelin & Neurowissenschaft: Warum die Oxford-MRT-Studien GTG bestätigen
14:08 — Distributed Practice: Die Meta-Analyse mit 3.000 Teilnehmern
16:33 — Salesforce & CSO Insights: Was High-Performer wirklich anders machen
19:01 — Gong-Analyse: Top-Verkäufer sprechen Preis 40 % später an
20:55 — Dein Fahrplan: Solo-Einheiten, Daily Huddles, Team-Sessions
26:57 — KI als Sparringspartner: Tools wie Yoodli für tägliches Gesprächstraining
31:08 — Zwei bis sechs Monate: So lange braucht neuronale Anpassung wirklich
33:18 — Jetzt umsetzen: Eine Fähigkeit, 30 Tage, jeden Tag 15 Minuten

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#1036 - Den Rabatt für deinen Kunden zahlt der Staat – dein neues CRM gleich mit. Mit Fördermittel-Experte Markus Milz24 Jun 202600:25:21

Markus Milz ist Fördermittel-Experte und Geschäftsführer der Milz & Comp. Seit 26 Jahren beschäftigt er sich mit nichts anderem als staatlichen Zuschüssen für den Mittelstand. Der diplomierte Kaufmann hat aus einer simplen Entdeckung — der Potenzialberatung mit 500 Euro am Tag — ein ganzes Beratungsimperium aufgebaut. Seine These: Wer Fördermittel ignoriert, verschenkt nicht nur Geld, sondern auch das stärkste Sales-Argument der Branche.

In dieser Folge: Wie du mit Fördermitteln deinen Kunden 30 % Rabatt gibst — ohne einen Cent Marge zu verlieren. Markus zeigt, wie du CRM-Implementierungen, Digitalisierungsprojekte und sogar rückwirkend Forschungsausgaben vom Staat bezuschussen lässt. Und warum die 95-Prozent-Erfolgsquote kein leeres Versprechen ist.

🎙️ Links zur Episode 👤 Personen ⏱️ Timestamps

00:00 — Milliarden Euro Fördermittel: Warum sie jedes Jahr liegen bleiben
02:23 — Markus Milz: Vom VWL-Studenten zum Fördermittel-Strategen
05:06 — 3.000 bis 5.000 Förderrichtlinien: So behältst du den Überblick
07:23 — Fördermittel als Türöffner: „Ihre Kunden bekommen 30 % vom Staat zurück"
09:08 — Das Rolladen-Beispiel: Wie aus 350.000 € Kosten eine sechsstellige Förderung wurde
10:31 — Vertriebstrainings & Qualifizierung: Was geht in deinem Bundesland?
11:50 — CRM mit Förderung finanzieren: Warum die Implementierung entscheidend ist
13:04 — Forschungszulage: Rückwirkend bis zu 45 % deiner Entwicklungskosten zurückholen
15:29 — 100 % geförderte Weiterbildung: Gehaltskompensation inklusive
17:35 — Für wen lohnt sich das? Vom Solo-Selbstständigen bis zum Konzern
19:33 — Der Prozess: Longlist → Shortlist → 95 % Erfolgsquote
22:07 — Geld zurückholen, das du schon ausgegeben hast
23:06 — So erreichst du Markus Milz: Kostenloses Erstgespräch

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#1035 - Autoresponder im Vertrieb - "Bin dann mal weg" – und der Kunde auch.17 Jun 202600:26:41

Autoresponder im Vertrieb: Die teuerste Nachricht, die du verschicken kannst. Eine einzige Abwesenheitsnotiz hat einem Unternehmen einen sicher geglaubten Deal gekostet — in weniger als fünf Sekunden. Christopher Funk zeigt in dieser Solo-Folge, warum der klassische „Bin dann mal weg"-Autoresponder mehr Aufträge killt als jeder Preiseinwand. Und warum 52 Prozent der B2B-Einkäufer den Lieferanten wechseln, wenn sie die richtigen Ansprechpartner nicht erreichen.

Du erfährst: In welchen drei Hochrisiko-Situationen ein Autoresponder maximalen Schaden anrichtet. Wie du mit proaktiver Kommunikation und sauberen Übergaben jeden Moment of Truth in einen Wettbewerbsvorteil verwandelst. Und wie führende Unternehmen mit Deal Rooms und KI-gestützter Hyperpersonalisierung das Problem komplett eliminieren — während der Rest der Branche noch Autoresponder verschickt.

Eine kompakte, studiegestützte Folge für alle, die verstehen wollen, warum ihre Conversion-Rate trotz guter Leads nicht steigt. Ohne CRM-Millionenbudget. Ohne monatelange Projekte. Sondern mit einfachen, sofort umsetzbaren Änderungen.

🎙️ Links zur Episode
  • McKinsey — The surprising economics of B2B growth (Global B2B Pulse Survey, Dez 2025): mckinsey.com
  • eMarketer — B2B growth leaders pull ahead with hyperpersonalization: emarketer.com
  • HBR — Stop Trying to Delight Your Customers (Customer Effort): hbr.org
  • Gartner — Create an Effortless Customer Experience: gartner.com
  • HBR — The Short Life of Online Sales Leads (Speed-to-Lead): hbr.org
  • Drift — Lead Response Report 2018: drift.com
  • Salesforce — State of the Connected Customer: salesforce.com
👤 Person ⏱️ Timestamps

00:00 — Die CRM-Geschichte: Wie ein Autoresponder einen Deal in 5 Sekunden killte
03:19 — McKinsey-Studie: Das erwarten B2B-Einkäufer wirklich
06:39 — Voicemail, Telefon, Kontaktformular: Die versteckten Deal-Killer
10:00 — Speed-to-Lead: Warum der Schnellste gewinnt
13:20 — Bestandskunden & Moments of Truth: Loyalität, die unbemerkt stirbt
16:39 — Die Lösung: Proaktive Kommunikation und saubere Übergaben
20:00 — Deal Rooms & Hyperpersonalisierung: Wie führende Unternehmen es machen
23:20 — KI-gestützte Antworten: Standardsoftware, die Kunden lieben
26:39 — Quick Wins: Was du heute umsetzen kannst

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#1034 - Florett statt Säbel: Moderner Solution Sales auf drei Kontinenten. Mit Olaf Detlef10 Jun 202600:55:58

Olaf Detlef ist Group Business Director bei Kendrion Industrial Brakes und hat knapp 20 Jahre Solution Selling auf drei Kontinenten erlebt: acht Jahre Shanghai, elf Jahre USA, jetzt zurück in Deutschland. In dieser Folge erklärt er, warum deutsche Vertriebsteams von China und Amerika lernen müssen – und wie moderner Lösungsverkauf im komplexen B2B-Geschäft wirklich funktioniert.

In dieser Folge: Solution Selling zwischen Florett und Säbel. Olaf erzählt, warum eine Zustimmung im Meeting noch lange keine Zustimmung im System ist, wie du mit einer Stakeholder-Map unsichtbare Entscheider findest und warum der Discovery Call heute über Sieg oder Niederlage entscheidet. Dazu: die 36 Strategeme im Verkauf, Cross-funktionale Teams im Call und der Challenger-Ansatz als Werkzeugkasten statt starrem Playbook.

🎙️ Links zur Episode 👤 Personen ⏱️ Timestamps

00:00 — Was ist Solution Selling? Intro mit Olaf Detlef
02:52 — Industriebremsen & Long-Cycle-Sales: Vorstellung Kendrion
04:02 — Acht Jahre China: Geschäftsaufbau in Shanghai von null
08:24 — Zustimmung im Meeting ist keine Zustimmung im System
12:11 — Der Spaghetti-Ball: Stakeholder-Organisationen verstehen
16:21 — Die 36 Strategeme: Dem Feuer den Kochtopf entziehen
19:11 — Discovery Call heute: 30 Minuten, keine Kamera, kein Warm-up
23:19 — Cross-funktionale Teams: Das Tagesthemen-Studio im Sales
28:46 — Drei Stufen der Customer Journey: Stufe 2 als Hebel
31:24 — Amerika vs. Deutschland: Geschwindigkeit trifft Präzision
33:52 — Mindset-Change statt Training: Der Challenger-Club
42:04 — Führung: Zwei Stunden Stille, kein E-Mail nach 20 Uhr
48:47 — KI im Vertrieb: Datenbasis als Kernproblem
53:04 — Veränderung lässt sich nicht befehlen

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#1033 - Vom Würfeln zur Wissenschaft: Weniger als 10% Fehleinstellungen mit dem richtigen Recruiting-Prozess03 Jun 202600:48:00

Recruiting Vertrieb ohne Bauchgefühl — die meisten Unternehmen stellen nach Bauchgefühl ein und zahlen einen hohen Preis: rund 42 Prozent Fehleinstellungen. Christopher Funk zeigt in dieser Folge, wie ein wissenschaftlich fundierter Recruiting-Prozess die Fehlerquote auf unter 10 Prozent senkt — mit strukturierten Interviews, Arbeitsproben, verifizierter Past Performance und dem Adjacent Industry Hire.

Du erfährst, warum Berufsjahre und unstrukturierte Gespräche fast keine Vorhersagekraft haben, welche Instrumente-Kombinationen die Validität auf 0,68 treiben, warum der beste Kandidat oft aus einer Nachbarbranche kommt und wie Anforderungsanalyse, Telefoninterview, Speed und Onboarding den kompletten Prozess bilden. Für Vertriebsleiter, Geschäftsführer und HR-Verantwortliche, die endlich die richtigen Leute einstellen wollen.

🎙️ Links zur Episode 👤 Person ⏱️ Timestamps

00:00 — Warum 42 Prozent der Neueinstellungen im Vertrieb daneben liegen
03:41 — Korrelationen: Was Prognosekraft wirklich bedeutet
06:37 — Strukturierte vs. unstrukturierte Interviews: Die Validitätswerte
09:51 — Die beste Instrumenten-Kombination: 0,63 bis 0,68
13:20 — Ambiverts: Warum Extrovertierte nicht die besten Verkäufer sind
14:42 — Asymmetrie der Trainierbarkeit: Einstellen oder trainieren?
17:47 — Adjacent Industry Hire: Der Kandidat aus der Nachbarbranche
23:44 — Anforderungsanalyse aus Top-Performern: 3 bis 5 Must-Haves
28:19 — Lebenslauf-Screening: Zahlen statt Adjektive
29:31 — Das Telefoninterview: 15 bis 20 Minuten für die fehlenden Zahlen
34:00 — Drei validierte Interviewfragen für den Vertrieb
39:13 — HR als Treiber des evidenzbasierten Prozesses
42:53 — Onboarding als diagnostische Fortsetzung des Recruitings
45:00 — Fazit: Von 42 Prozent auf unter 10 Prozent Fehleinstellungen

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#1032 - Hightech-Sales statt Mittel(stands)alter: Fünf Hebel für mehr Umsatz und Marge. Mit Markus Milz27 May 202600:44:46

Markus Milz ist Vertriebsexperte, Speaker und Autor – seit Jahrzehnten begleitet er Unternehmen dabei, ihren Vertrieb zu modernisieren. In dieser Folge über KI im Vertrieb zeigt er gemeinsam mit Christopher Funk fünf Hebel, mit denen Mittelständler ihren Vertrieb 2026 auf Hightech-Niveau bringen: von Social Listening über externe Innovationslabore bis zum eigenen KI-Assistenten.

Die Bestandsaufnahme ist ernüchternd: Die fünf klassischen Vertriebskanäle – Messe, Anfragen, Ausschreibung, Handelsvertreter, Cold Calling – sind dieselben wie vor 20 Jahren. Dabei verändert sich die Welt so schnell wie nie: ChatGPT erreichte 100 Millionen Nutzer in zwei Monaten. Wer jetzt nicht handelt, den kaufen andere – buchstäblich: Investoren wie Jeff Bezos digitalisieren deutsche Mittelständler und skalieren ihren Wert.

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00:00 — Warum Deutschland im Vertrieb kein Hightech-Land ist
04:08 — Die Geschwindigkeit der Veränderung: KI in 2 Monaten statt in 40 Jahren
07:02 — Klopapier-Phänomen: Warum der Mittelstand aktionistisch handelt
09:57 — Fehlerkultur und das wachsende Buying Center
11:05 — Fünf Vertriebskanäle wie vor 20 Jahren – die Bestandsaufnahme
12:19 — Projekt Prometheus: Wenn Jeff Bezos den Mittelstand kauft
14:26 — Hebel 1: Inspiration in der Digitalstadt Ahaus
21:41 — Hebel 2: Social Listening – Leads auf dem Silbertablett
27:45 — Hebel 3: Das externe Lab – 30 Tage Entscheidung, 90 Tage Pilot
30:30 — Hebel 4: Schnittstellenprobleme mit KI lösen
35:59 — Hebel 5: Alfred – dein digitaler Vertriebsassistent
39:29 — Mindset: Goldgräberzeit statt Krisenangst

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#1031 - Wispr, Plaud, Fyxer & Co. – 7 KI-Hacks aus dem Vertriebsalltag20 May 202600:25:33

KI im Vertrieb: 7 KI-Hacks aus dem Vertriebsalltag – Wispr Flow, Plaud, Fyxer, Demodesk, Langdock & Boostpilot. Sechs Vertriebs-Praktiker plus Christopher Funk teilen ihre Lieblings-Tools, ein ehrlicher Reality-Check zum Headhunting mit KI und eine Geheimwaffe für personalisierte Print-Reports.

Diese Folge ist der zweite Teil der KI-Hacks-Reihe von VertriebsFunk. Sechs Gäste aus dem Vertriebs-Netzwerk von Christopher Funk stellen je einen Hack aus ihrem Alltag vor – vom Diktier-Tool Wispr Flow über den KI-Coach Demodesk bis zur B2B-Wachstumsplattform Boostpilot mit Agentic AI. 

🎙️ Links zur Episode 👤 Personen ⏱️ Timestamps

00:00 — 7 KI-Hacks aus dem Vertriebsalltag: Intro zur KI-Reihe Teil 2
01:02 — Wispr Flow: Diktieren statt Tippen mit Alexander Bünk
03:13 — Demodesk: Der KI-Coach für dein Verkaufsgespräch
04:49 — Langdock: DSGVO-konforme KI-Plattform mit Agents
06:21 — Fyxer AI: Inbox Zero mit europäischer KI
09:08 — Plaud: Christopher Funks Hardware-Game-Changer (Sponsor)
15:13 — KI im Headhunting: Die ehrliche Bestandsaufnahme
18:24 — KI-personalisierte Print-Reports: Die Geheimwaffe
21:16 — Boostpilot: Agentic AI für Bestandskunden-Wachstum
24:38 — Outro, Verlosung und Rabattcode

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#1030 - 6 KI-Tricks aus der Praxis, die dich sofort produktiver machen14 May 202600:29:17

KI im Vertrieb: Sechs Praktiker verraten ihre produktivsten KI-Tricks – vom digitalen Beraterstab über ehrliche KI-Partner bis zu Plaud und Noota. Jeder Tipp ist sofort umsetzbar, jeder kommt aus dem echten B2B-Alltag.

In dieser Folge hat Christopher Funk sein Netzwerk gefragt: Welche KI-Anwendungen bringen im Vertrieb wirklich etwas? Michael Larche zeigt seinen digitalen Beraterstab aus fünf KI-Agenten. Markus Milz promptet sich einen kompromisslos ehrlichen Sparringspartner. Marcus Karten nutzt NotebookLM Deep Research für Kundenanalysen. Pia Tischer beendet mit Noota ihre NATO-Meetings. Christopher selbst stellt Plaud vor – sein Hardware-Device für Meetings und Telefonate. Und Oliver Zentgraf lässt einen VAPI-Telefonagenten Termine buchen, während er sich aufs Closing konzentriert.

Sponsor dieser Folge ist Plaud. Mit dem Rabattcode FUNK10OFF sparst du 10 Prozent. 

🎙️ Links zur Episode 👤 Personen ⏱️ Timestamps

00:00 — Sechs KI-Tricks aus der Praxis: Die Einleitung
01:45 — Der digitale Beraterstab mit KI-Agenten (Michael Larche)
05:36 — Der KI-Partner mit brutaler Ehrlichkeit (Markus Milz)
09:50 — Plaud Note: Meetings und Telefonate selbst transkribieren (Christopher Funk)
15:55 — NotebookLM Deep Research: Harte Fakten für die Kundenanalyse (Marcus Karten)
20:08 — Noota: KI-Protokolle gegen NATO-Meetings (Pia Tischer)
23:54 — VAPI: Der KI-Telefonagent bucht die Termine (Oliver Zentgraf)
28:22 — Fazit: Welcher Trick passt zu deinem Vertriebsalltag?

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#1029 - Systemischer Vertrieb: So verkauft sich der Kunde deine Lösung selbst. Mit Frederik Meßmer06 May 202600:44:19

Frederik Meßmer ist Fractional Sales Leader, systemischer Coach und Sales Architect aus dem Healthcare- und SaaS-Umfeld. In dieser Folge zeigt er, wie systemischer Vertrieb funktioniert: Mit cleveren Fragen statt Feature-Talk verkauft sich die Lösung dem Kunden quasi selbst – und dein Sales Cycle wird dabei spürbar kürzer.

In dieser Folge: Systemischer Vertrieb – der Coaching-Ansatz für Verkaufsgespräche. Du lernst, warum „Problemklau" der häufigste Fehler im Vertrieb ist, wie die fünf Phasen des Verkaufsgesprächs funktionieren (Einstieg, Zielklärung, Bedarfsanalyse, Lösungssuche, Abschluss), warum „Warum?" im Gespräch verboten ist und wie du mit Perspektivwechseln im Buying Center schneller zum Abschluss kommst. Dazu: der moralische Vorvertrag, aktives Zuhören und konkrete Trainingsmethoden für dein Vertriebsteam.

🎙️ Links zur Episode 👤 Personen
  • Christopher Funk: LinkedIn
  • Frederik Meßmer: LinkedIn (17-Minuten-Call direkt über sein Profil buchbar)
⏱️ Timestamps

01:36 — Intro: Coaching-Ausbildung trifft Vertrieb
03:00 — Was ist systemischer Vertrieb? Historie aus der Unternehmensberatung
04:05 — Problemklau: der häufigste Fehler im Verkaufsgespräch
05:20 — Kläger, Besucher, Kunde: drei Rollen, drei Fragetechniken
07:25 — Die fünf Phasen des Verkaufsgesprächs
11:42 — Der moralische Vorvertrag und die Angebotsfalle
15:38 — Rahmung: Jas sammeln und Zeit klären
18:25 — Warum „Warum?" verboten ist – und was du stattdessen fragst
23:09 — Lösungssuche mit System: Was hat der Kunde schon versucht?
27:00 — Buying Center: Perspektivwechsel mit dem IT-Leiter
31:43 — Sales Cycle verkürzen: von sechs auf drei Runden
33:02 — Vertriebsteam trainieren: Fragetraining und Gesprächsanteil
42:28 — Frederik Meßmer kontaktieren (LinkedIn)

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#1028 - 50 Downloads reichen: Wie dein Podcast zum besten Vertriebler wird. Mit Florian Schartner29 Apr 202600:40:53

Florian Schartner ist Podcast-Experte für den Mittelstand und zeigt in dieser Folge, warum ein Podcast für Unternehmen zum besten Vertriebler werden kann – mit nur 50 Downloads. Er berät Unternehmen im deutschsprachigen Raum beim Aufbau von Unternehmenspodcasts für Marketing und Vertrieb: vom Konzept über das Setup bis zur Post-Production. Sein Credo: keine Mega-Production, sondern echtes Interesse und minimal mehr Mühe als der Durchschnitt.

In dieser Folge: Warum schon 50 Downloads reichen, um Wunschkunden zu erreichen. Christopher Funk und Florian Schartner räumen mit dem Aufwand-Mythos auf: acht Stunden pro Monat für vier Folgen, USB-Mikrofon ab 100 Euro, kostenloses Hosting bei Spotify for Creators. Dazu: Kundeninterviews als stärkstes Testimonial, Formate für den Einstieg, Technik-Basics und die Mehrfachverwertung jeder Folge für LinkedIn, Newsletter und Blog.

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00:00 — Warum 80 Prozent aller Podcasts nach fünf Folgen scheitern
00:16 — Der Aufwand-Mythos: acht Stunden pro Monat für einen Unternehmenspodcast
03:07 — Vorstellung: Florian Schartner, Podcast-Experte für den Mittelstand
04:48 — Perfektionismus überwinden: einfach starten statt Skript auswendig lernen
06:54 — Kundeninterviews: die besten Testimonials für dein Unternehmen
09:42 — Nischenpodcast „Fabrik der Zukunft": 600 Aufrufe mit Low-Tech-Setup
11:16 — Technik-Basics: Mikrofon, Aufnahmesoftware, minimales Schneiden
14:21 — Roh statt radiolisiert: Warum Authentizität gewinnt
16:24 — Wie viele Folgen braucht es? Die 100-Folgen-Marke
19:21 — Google liebt Podcasts: Ranking-Vorteil vor dem Kundentermin
20:34 — Podcast-Formate: Know-how, How-to, Case Studies und CEO-Interviews
23:52 — Der Podcast als Lead-Warmer: Folgen vor dem Termin versenden
28:14 — Management of Expectations: Warum der Podcast unter der Oberfläche wirkt
33:50 — So läuft ein Podcast-Setup mit Experten ab
36:11 — Repurposing: Evergreen-Content aus jeder Folge
39:57 — Florian Schartner kontaktieren

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#1027 - Vom ahnungslosen Hoffnungsverkäufer zum gefragten Entscheidungsarchitekten: So gewinnt man heute komplexe Deals im Mittelstand22 Apr 202600:35:14

Komplexe B2B Deals gewinnen — warum 40 bis 60 Prozent aller Angebote im Nichts verschwinden und wie du als Verkäufer zum Entscheidungsarchitekten wirst. Christopher Funk zeigt, warum „No Decision" der wahre Deal-Killer ist und wie du Kunden in den drei Phasen der Kaufentscheidung begleitest.

In dieser Solo-Folge vom VertriebsFunk Podcast dreht sich alles um die Frage: Warum enden so viele qualifizierte B2B-Pipelines in „No Decision"? Die Antwort: Der Kunde entscheidet sich nicht gegen dich, sondern gar nicht. 95 Prozent der Kaufentscheidungen fallen, bevor der Lieferant überhaupt involviert ist. Christopher Funk erklärt die drei Phasen jeder Kaufentscheidung, warum du als Verkäufer früh einsteigen musst, welche Fragen du vor jedem Angebot stellen solltest und wie du mit Stakeholder-Maps und Mobilizern das Buying Committee gewinnst. Inklusive aktueller Gartner- und Forrester-Zahlen, der 4 häufigsten Vertriebsfehler und einer ehrlichen Pipeline-Analyse als Hausaufgabe.

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00:00 — Warum Angebote verloren gehen: Die „No Decision"-Falle
01:54 — 40 bis 60 Prozent der Pipelines enden ohne Entscheidung
03:56 — Angebote im Blindflug: Tote Pferde in deiner Pipeline
07:10 — Die 3 Phasen der Kaufentscheidung: Problem, Lösungsweg, Lieferant
10:36 — Warum Verkäufer zu spät einsteigen (und was das kostet)
13:38 — 95 Prozent der Kaufentscheidungen fallen in Phase 1 und 2
15:38 — Buying Center wächst: 13 interne + 9 externe Stakeholder
17:56 — SPIN Selling Grenzen: Was tun, wenn der Kunde sein Problem nicht kennt?
21:26 — Die Checkliste vor jedem Angebot: Budget, Critical Event, Entscheider
24:38 — Ein Angebot ist keine Akquise, sondern Bestätigung
25:26 — Stakeholder-Map erstellen: +40 Prozent Gewinnchance
30:31 — Die 4 häufigsten Fehler im komplexen Lösungsverkauf
32:01 — Hausaufgabe: Analysiere deine offenen Deals

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#1026 - So wirst du zum Masterseller – 12 Gesetze aus 40 Jahren und 20.000 Abschlüssen. Mit Mike Dierssen15 Apr 202600:44:36

Mike Dierssen ist seit 46 Jahren im Vertrieb, hat rund 20.000 Abschlüsse gemacht und gilt als einer der erfahrensten Verkaufstrainer Deutschlands. In dieser Folge erklärt der Masterseller, was Top-Verkäufer wirklich von „Luftpumpen" unterscheidet – und stellt sein neues Buch „Die Gesetze der Masterseller: Die 12 Gesetze für mehr Erfolg und Glück" vor.

In dieser Folge: So wirst du zum Masterseller. Mike Dierssen verrät, warum ein Verkaufsskript dich nicht unauthentisch macht, sondern dir Sicherheit gibt. Du lernst das Gesetz der Visualisierung, den Materialisierungsprozess von Gedanken zu Resultaten und warum „Wer fragt, der führt" die wichtigste Regel der Bedarfsanalyse ist. Dazu: seine Geschichte von der zehnstündigen Herzoperation, nach der er in vier Wochen wieder auf der Bühne stand – und warum Angst-Zeiten Top-Zeiten für Spitzenverkäufer sind.

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00:00 — Top-Verkäufer vs. Luftpumpe: Die Frage der Folge
01:37 — Verkaufen ist Beziehung: Mikes Seminar-Philosophie
04:08 — 46 Jahre Vertrieb und das Motto „Life is a sales talk"
05:35 — Skript statt Blind Date: Warum Choreografie authentisch macht
10:53 — Trainierte Profis: Die Fußball-Metapher und Standardsituationen
13:17 — Vom Berater zum Verkäufer: Der Rollenwechsel
16:12 — Das Gesetz der Visualisierung: Die Herz-OP-Geschichte
21:42 — Deine Einstellung bestimmt deine Ausstrahlung
26:22 — Der Materialisierungsprozess: Gedanken → Resultate
32:15 — Für wen ist das Buch? 12 Gesetze für Erfolg und Glück
35:40 — B-Werter vs. Fair-Werter: Wer im Seminar gewinnt
39:07 — Wer fragt, der führt: Die Bedarfsanalyse als Superkraft
40:43 — Sales Boost Day: Mike live erleben

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#1025 - Seeing is Believing im Vertrieb: Wenn der Kunde die Lösung selbst erlebt. Mit Stefan Barnewitz08 Apr 202600:28:59

Stefan Barnewitz von Blue Silver zeigt in dieser Folge, wie Produktvisualisierung komplexe B2B-Lösungen erlebbar macht – vom Messestand bis ins Online-Verkaufsgespräch. Der Vertriebsprofi mit 25 Jahren Erfahrung erklärt, warum „Seeing is Believing" heute über Aufträge entscheidet: Wer dem Kunden den Nutzen zeigt, statt ihn sich vorstellen zu lassen, verkauft schneller und einfacher.

In dieser Folge: 2D- und 3D-Animation als digitaler Zwilling im Vertrieb, interaktive Produktpräsentationen mit Echtzeit-Technologie aus der Gaming-Welt, das trojanische Pferd fürs Buying Center – und wie KI die Produktion um bis zu 50 Prozent beschleunigt. Dazu konkrete Zahlen: bis zu 60 Prozent kürzere Sales Cycles, Investitionen ab 4.000 Euro, erste Ergebnisse nach vier Wochen.

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00:00 — Seeing is Believing: Warum der Kunde die Lösung selbst erleben muss
01:37 — Blue Silver: Das Unsichtbare mit 2D- und 3D-Animation sichtbar machen
02:22 — Messen und Website: Animationen, die Besucher stoppen
08:00 — Bis zu 60 Prozent kürzere Sales Cycles durch Produktvisualisierung
08:58 — Interaktive Anwendungen statt Kinoshow: 3D-Technik aus der Gaming-Welt
10:42 — Hotspots und Selbstbedienung: Der Kunde erkundet die Lösung selbst
11:47 — McKinsey-Studie: Einkäufer sagen Preis, kaufen aber anders
16:08 — KI in der Produktvisualisierung: bis zu 50 Prozent schneller
18:46 — Kosten und Dauer: Ab 4.000 Euro, erster Einsatz nach vier Wochen
20:38 — Das trojanische Pferd: Testcenter-Erlebnis ins Buying Center tragen
23:13 — ROI-Beweis: Eine Animation, 20 Jahre im Einsatz
25:34 — Kontakt: Stefan Barnewitz und Blue Silver

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#1024 - Sales Cadence: So bestimmst du den Rhythmus deines Vertriebs-Teams01 Apr 202600:30:50

Sales Cadence: So bestimmst du den Rhythmus deines Vertriebs-Teams. Friday Sheet, geschützte Akquisezeit und One-to-Ones – der Baukasten für einen Vertriebsrhythmus, der deine Pipeline füllt.

Dein Team arbeitet viel, aber am Monatsende ist die Pipeline trotzdem leer? Dann steckt ihr im Reaktionsmodus: E-Mails, Meetings und Anrufe bestimmen den Tag – und die wichtige Arbeit findet nie statt. Christopher Funk zeigt in dieser Solo-Folge, wie du als Vertriebsleiter den Rhythmus vorgibst und vorlebst. Du bekommst das komplette System: das Friday Sheet mit vier Feldern für die Wochenplanung, die 60-Tage-Regel für realistische Forecasts, geschützte Akquisezeit als Golden Hours, Sales Meetings mit Learning-Fokus, strukturierte One-to-Ones für A-, B- und C-Player sowie das Montagabend-Update, das den Wissensfundus deines Unternehmens aktiviert. Dazu: Monats- und Quartalsrhythmus mit Account-Plans, einem Skill pro Monat und dem Blick auf Slipped Deals. Und du erfährst, warum Konsistenz Exzellenz schlägt – und das Flywheel deines Vertriebs nach drei bis vier Wochen Fahrt aufnimmt.

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00:17 — Vom Reaktionsmodus zum Vertriebsrhythmus: Warum die Pipeline leer bleibt
02:26 — Der 1-Stunden-Verkäufer: Die wichtigste Arbeit schafft es nie in den Kalender
04:38 — Das Friday Sheet: 4 Felder, die deine Woche entscheiden
09:29 — Wochen-Review: So wird das Friday Sheet zum Coaching-Tool
11:21 — Geschützte Akquisezeit: Golden Hours für neue Logos
14:11 — Sales Meeting: Lernen statt Zahlen gucken
17:42 — Montagabend-Update: Den Wissensfundus im Unternehmen aktivieren
19:44 — Monats- und Quartalsrhythmus: Skills, Reviews, Slipped Deals
22:02 — One-to-Ones: A-, B- und C-Player unterschiedlich führen
24:47 — Erst bei dir aufräumen: Commitment von oben holen
26:56 — Flywheel statt Doomloop: Konsistenz schlägt Exzellenz
29:37 — Fazit: Sales solves everything

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#1023 - Akquise auf Autopilot: Wie KI im Mittelstand Kaufsignale findet, Kontakte erkennt und die Ansprache automatisiert. Mit Anthony Filipiak25 Mar 202600:54:57

Anthony Filipiak ist Gründer von Amplifa, einem Startup, das KI-Agenten für den B2B-Vertrieb im deutschen Mittelstand baut. Der ehemalige E-Commerce-Unternehmer zeigt, wie produzierende Unternehmen mit Stahl, Maschinenbau und Elektronik ihre Neukundenakquise automatisieren: KI findet Kaufsignale, erkennt die richtigen Kontakte und personalisiert die Ansprache. Mit dabei: Gartner-Studie, DSGVO-Check, Voice Agents, Ausschreibungs-Frühsignale und Dealrooms.

In dieser Folge: KI-Agenten im B2B-Vertrieb – Akquise auf Autopilot für den Mittelstand. Du lernst, wie du in zwei bis drei Wochen startest, welche Daten die KI nutzt und warum Vertrieb trotzdem ein People's Business bleibt. Für Geschäftsführer, Vertriebsleiter und alle, die mehr aus ihrer Neukundenakquise machen wollen.

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01:21 — KI als größter Hebel im Vertrieb: die Gartner-Studie
04:09 — Anthonys Weg: vom E-Commerce zur KI-Akquise
08:30 — Was ist ein KI-Agent? Definition und Arbeitsweise
09:44 — Manuelle Recherche vs. KI-Agent: der Vormittag-Vergleich
10:52 — Kaufsignale erkennen: Bauprojekte, Hiring, Jahresabschlüsse
11:12 — Das CNC-Beispiel: versteckte Bedarfe im Mittelstand finden
13:39 — Ansprechpartner finden: 90 Datenbanken gebündelt
15:32 — DISG-Analyse: Ansprache nach Persönlichkeitstyp
17:55 — DSGVO: berechtigtes Interesse im B2B-Vertrieb
20:25 — Das Playbook: Trainingsdaten für den KI-Agenten
22:43 — Dateileichen: Reaktivierung schlafender Kunden
23:47 — Retargeting: Signale nachverfolgen mit KI
24:23 — Voice Agents: die KI ruft nach der E-Mail an
26:40 — Ausschreibungen: Fördermittel als Frühsignal nutzen
33:25 — Meeting-Transkripte für Sales Enablement
33:46 — Tavus AI: der digitale Onboarding-Manager
36:16 — Ergebnisse: 2,8 Mrd. Euro Pipeline in einem Jahr
37:54 — Preise: Pakete ab 1.499 Euro pro Monat
38:58 — Dealrooms: personalisierte Seiten für jeden Kunden
43:13 — Kontakt: amplifa.ai, Webinar, LinkedIn
44:10 — Ausblick: Was kommt nach den Sprachmodellen?
50:56 — Empfehlung: So startest du mit KI im Vertrieb

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#1022 - Der 1-Stunden-Verkäufer. Warum dein Vertrieb nicht angreift und wie du das änderst.18 Mar 202600:26:32

Sales Cadence: Verkäufer verbringen oft nur 1 Stunde pro Tag beim Kunden. Christopher Funk zeigt, warum dein Vertrieb nicht angreift – und mit welchen drei Hebeln du das änderst.

Die Zahlen sind ernüchternd: Laut Salesforce State of Sales 2026 verbringen Verkäufer weltweit nur 40 Prozent ihrer Arbeitszeit mit echtem Verkaufen. Im deutschen Mittelstand sieht es bei komplexen Lösungen noch düsterer aus. Die Folge rechnet vor, was das kostet: Die höchsten Kosten im Vertrieb sind die Opportunities, die nie gesehen werden – die Lost Opportunity Costs. Dazu kommen der A-Player-Tax-Effekt und eine Tooth-to-Tail-Ratio, die deine besten Verkäufer zu Sachbearbeitern macht.

Drei Hebel bringen den Vertrieb zurück an die Front: Die Not-To-Do-Liste schafft Freiräume (inklusive der John-McMahon-Mülltonnen-Methode), die Kapazitätsplanung sorgt für bearbeitbare Gebiete, und die Sales Cadence gibt mit Monday-Sheet, One-to-Ones und Pipeline-Generation-Day den entscheidenden Rhythmus vor. Am Ende greift der Flywheel-Effekt: Sobald das Schwungrad läuft, trägt sich der Vertrieb selbst.

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00:00 — Der 1-Stunden-Verkäufer: Warum dein Vertrieb nicht angreift
01:00 — Die Rechnung: 1.500 Nettostunden, nur 1 Stunde Kundenkontakt am Tag
02:30 — State of Sales 2026: Nur 40 % echte Verkaufszeit
04:30 — Der Kalender-Check: Outbound oder reaktiv?
05:40 — Lost Opportunity Cost: Das unsichtbare Geld im Vertrieb
06:30 — Tooth-to-Tail-Ratio und der A-Player-Tax-Effekt
09:20 — Hebel 1: Die Not-To-Do-Liste nach John McMahon
13:40 — Hebel 2: Kapazitätsplanung und Gebietsaufteilung
15:50 — Hebel 3: Sales Cadence mit dem Monday-Sheet
19:30 — One-to-Ones und der Pipeline-Generation-Day
22:10 — Der Flywheel-Effekt: So entsteht Momentum
25:50 — Deine Aufgabe: Kalender streichen und mehr verkaufen

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#1021 - Richtiges Gebietsmanagement: Der teuerste blinde Fleck im Mittelstandsvertrieb11 Mar 202600:42:22

Vertriebsgebiet planen statt Bauchgefühl — Der teuerste blinde Fleck im Mittelstandsvertrieb: Die meisten Verkäufer bearbeiten nicht die Accounts mit dem größten Potenzial, sondern die, die sie kennen, die regelmäßig kaufen oder die gerade am lautesten schreien. Christopher Funk zeigt, wie systematisches Gebietsmanagement funktioniert: mit ABC-Analyse, Potenzial-Matrix, dem WIRT-Prinzip der Gebietsteilung und klaren Regeln für die Arbeitsteilung im Außendienst.

Du lernst, warum "Focus beats Coverage" gilt, wie du Umsatz und Potenzial deiner Kunden getrennt bewertest, warum Q2-Kunden deine Zukunft sind und wie du deine Lieblingskunden als Türöffner nutzt. Dazu: die sechs häufigsten Fehler im Gebietsmanagement, der Moneyball-Ansatz für dein Vertriebsteam und ein praktischer Kalender-Selbsttest für die letzten vier Wochen.

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00:00 — Der teuerste blinde Fleck im Vertrieb: Welche Accounts bearbeitest du?
01:24 — Pull vs. Push: Reaktiv oder proaktiv im Markt?
05:07 — Gebietsanalyse: Businessplan, Umsatzziele und Marktpotenzial
10:45 — Markt definieren: ICP, Marktvolumen und die Frage nach dem idealen Kunden
12:48 — Owner-Prinzip: Jede Stunde im Gebiet ist eine Investitionsentscheidung
14:13 — Drei Denkfehler: Kenntnis ist nicht Strategie, Coverage nicht Performance
17:59 — ABC-Analyse: Umsatz und Potenzial getrennt bewerten
21:13 — Potenzial-Penetrationsmatrix: Goldmine, Festung, Ernte, Wüste
22:57 — Growability & Accessibility: Die Q2-Kunden als Wachstumschance
27:31 — Das Tier-Modell: Strategische Accounts, Wachstum, Maintenance
30:37 — Das WIRT-Prinzip: Gebietsteilung als Wachstumsmaschine
35:22 — Sechs klassische Fehler im Gebietsmanagement
38:03 — Moneyball: Top-Accounts an Top-Verkäufer
39:16 — Arbeitsteilung: SDR, Innendienst, Direkt- und Indirektvertrieb
41:45 — Fazit: Plane dein Gebiet, pflege deine Not-to-do-Liste

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#1020 - Basics, Flexibilität & Algorithmen: So bringst du dein Team auf die Erfolgsspur04 Mar 202600:29:00

Vertriebstraining, das wirklich wirkt: Mentalizing, taktische Flexibilität und KI als Teamkollege. Die Gartner-Studie zeigt, welche 3 Kernkompetenzen Top-Performer vom Durchschnitt trennen – und wie du sie nachhaltig in deinem Team verankerst.

72 % der B2B-Verkäufer fühlen sich von der Menge der geforderten Fähigkeiten überfordert. 50 % kapitulieren vor der Flut neuer Tools. Dabei hat sich das Spielfeld verändert, nicht das Talent. Christopher Funk zerlegt die DNA des New High-Performing Sellers: Mentalizing verdreifacht fast deine Chance aufs Umsatzziel, taktische Flexibilität bringt das 3,4-Fache und KI-Partnerschaft ist mit 3,7-facher Wahrscheinlichkeit die stärkste Kompetenz. Dazu: Warum Gießkannen-Training scheitert und Just-in-Time-Learning dein Team mit dem Salesforce-Modell auf die Erfolgsspur bringt.

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00:00 — Warum der Außendienst „langsam durchdreht": Das Buying Center ist riesig geworden
02:22 — Die Gartner-Studie: 3.500 B2B-Verkäufe, 72 % fühlen sich überfordert
04:47 — Kernkompetenz 1: Mentalizing – unausgesprochene Bedürfnisse erkennen
07:39 — Praxisbeispiel: Der Produktionsleiter und die Angst vor dem Stillstand
09:48 — Kernkompetenz 2: Taktische Flexibilität – Lernagilität & situative Vielseitigkeit
11:46 — Wenn plötzlich der CFO im Raum sitzt: Vom Playbook zur Echtzeit-Strategie
15:23 — Kernkompetenz 3: KI als Teamkollege – Prompt Engineering in der Praxis
20:31 — Warum das Gießkannen-Training scheitert
21:47 — Just-in-Time-Learning: Skills im Arbeitsalltag verankern
23:11 — Salesforce als Vorbild: Skills mit Vergütung und Karrierepfad verknüpfen
26:01 — Werkzeugkasten statt Einzel-Präsentation: Dein nächster Schritt
29:02 — Fazit: Besser als gestern, besser als letztes Jahr

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#1019 - Vom Sprachkurs zur intelligenten Bildungsplattform: Wie Traditionsfirma Berlitz sich zu Apps & KI positioniert. Mit Teila Klemp25 Feb 202600:38:36

Teila Klemp ist Head of Marketing bei Berlitz Deutschland. Sie verantwortet die Positionierung einer 150 Jahre alten Traditionsmarke, die sich gerade vom Sprachanbieter zur Educational-Plattform wandelt. In dieser Folge spricht sie mit Christopher Funk über KI Sprachtraining, den Mix aus KI und echten Menschen und warum interkulturelle Kompetenz zum Business Asset wird.

In dieser Folge: KI Sprachtraining — wie Berlitz mit KI-Avataren, Speaking-Tutors und Live-Trainings 40 Prozent schnelleres Lernen ermöglicht, warum Übersetzungs-Apps Sprachkompetenz nicht ersetzen und wie Augmented Intelligence den Vertrieb verändert. Für Vertriebsverantwortliche, HR-Entscheider und alle, die selbst eine Sprache lernen.

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00:00 — KI Sprachtraining: Die Zukunft des Lernens?
02:25 — Head of Marketing bei Berlitz: Vom Sprachanbieter zur Educational-Plattform
06:39 — Spanisch mit Duolingo: Wo Apps an ihre Grenzen stoßen
09:55 — 40 Prozent schneller lernen: KI als Beschleuniger im Sprachtraining
14:19 — Neue Wettbewerber: Software-Firmen statt Sprachschulen
16:44 — Wie spricht man mit KI? Augmented Skills im Umgang mit ChatGPT
18:56 — Interkulturelle Kompetenz: Trainings für globale Vertriebsteams
20:54 — Bangkok: Als Nicken nichts bedeutete
22:24 — Return on Learning: Sprache als Business Asset
29:44 — Augmented Intelligence: Definition und Praxis
35:13 — 80 Prozent Routine weg: Was bleibt im Vertrieb?
36:27 — Fazit: Die Zukunft der Sprachkompetenz

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#1018 - Dauer-Feuerwehr statt Kontrolle: Warum Vertriebsleiter im Chaos versinken und wie du das änderst18 Feb 202600:36:12

Führung im Vertrieb statt Dauer-Feuerwehr: Christopher Funk zeigt, wie Vertriebsleiter aus dem Chaos aussteigen. Mit Kurs, Strategie, Cockpit und einer Führungsroutine, die dein Team wirklich voranbringt.

Die meisten Vertriebsleiter verbringen ihren Tag mit Troubleshooting und Meetings – und wissen abends nicht, was sie erreicht haben. In dieser Solo-Folge lernst du, wie du dringende von wichtigen Aufgaben trennst, ein Cockpit mit fünf bis sechs KPIs aufbaust und mit Daily Huddle, Weekly und One-to-Ones in einen Führungsrhythmus kommst. Dazu: Commander's Intent, Deal Innovation, Standards und Playbooks – und warum ab fünf Verkäufern Schluss mit eigener Kundenarbeit ist.

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00:00 — Dauer-Feuerwehr statt Kontrolle: Warum Vertriebsleiter im Chaos versinken
02:17 — Dringend vs. wichtig: Bist du Herr deiner Zeit?
04:26 — Kurs festlegen: Die Schiffsmetapher der Vertriebsführung
06:19 — Commander's Intent: Das Ziel der Mannschaft vermitteln
08:16 — Das Cockpit: Fünf bis sechs KPIs statt Blindflug
12:18 — Der Daily Huddle: Prioritäten in zwei Minuten
14:50 — Das Weekly: Pipeline, Aktivitäten und Korrekturen
17:47 — One-to-Ones: Erwartungen und Status quo klären
23:26 — Gemeinsame Kundentermine: Der Markt aus erster Hand
25:51 — Coaching: Mitarbeiter entwickeln, auch mit externen Coaches
27:50 — Deal Innovation: Hängende Deals eine Phase nach vorne bringen
29:03 — Standards und Playbooks: Führen wird einfacher
32:47 — Saleskultur: Verantwortung, Fuckup Sessions und Lernen

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#1017 - Mehr Neukunden, weniger Umsatz: Die Akquise-Falle. Interview mit Manuel Spors11 Feb 202600:59:05

Manuel Spors ist Unternehmensberater aus Salzburg, Keynote-Speaker und Autor der „Loyalitätsformel – Mehr Umsatz ohne Neukundenjagd". In dieser Folge zeigt er, warum der Customer Lifetime Value dein wichtigster Vertriebs-Kompass ist und wie du aus Bestandskunden mehr Umsatz holst als mit jeder Neukundenakquise.

Die Akquise-Falle: 80 bis 90 Prozent der B2B-Vertriebe sind nicht auf Neukundenakquise geeicht – und lassen ihr größtes Potenzial in den eigenen Bestandskunden unangetastet. Manuel erklärt, wie Upselling und Cross-Selling systematisch funktionieren, warum die Emotionskurve nach dem Kauf über Kundenloyalität entscheidet und wie du Weiterempfehlungen aktiv einforderst. Dazu: Touchpoints, Retargeting, Podcast als Kundenbindung und die besten Begeisterungs-Ideen aus der Praxis.

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00:00 — Warum 80–90 % der Vertriebe an der Akquise-Falle scheitern
02:59 — Manuel Spors: Warum Bestandskunden das größte Potenzial sind
04:39 — Karteileichen im CRM: Bestandskunden werden nie angegriffen
07:05 — Upselling & Cross-Selling: So funktioniert es systematisch
09:08 — Vom 3.000- zum 16.000-Euro-Kunden: Customer Lifetime Value in der Praxis
11:39 — Die Emotionskurve: Kaufreue verhindern mit Willkommenspaketen
13:07 — Potenzialbetrachtung: Wie viel kauft dein Kunde in der Kategorie ein?
17:11 — Der CLV eines Restaurantkunden: 50.000 Euro und mehr
20:28 — Weiterempfehlungen einfordern: Die LinkedIn-Methode
22:40 — Zufriedenheit messen: NPS und Empfehlungsrate pro Kunde
27:37 — Touchpoints: Newsletter, Retargeting & Onboarding-Pakete
31:37 — Podcast als Kundenbindung: Warum Tiefe gewinnt
36:39 — Videotestimonials: Kunden vor der Kamera begeistern
42:54 — Link-Tracking & KI: Angebote clever nachfassen
45:13 — Ritz-Carlton-Momente: Begeisterung, die Kunden bindet
51:19 — Der Bowtie-Funnel: Nach dem Abschluss beginnt das Geschäft
53:24 — Management of Expectations: Under-Promise, Over-Deliver
55:35 — Kundensegmentierung: Nicht jeder Kunde ist König

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#1016 - Was macht einen Top-Vertriebsleiter aus? Das überraschende Ergebnis aus 65 Unternehmen04 Feb 202600:31:43

Vertriebsführung: Was macht einen Top-Vertriebsleiter aus? Die Antwort kommt aus Daten von 65 Unternehmen, 12.000 Verkäufern und 2.500 Vertriebsleitern – und sie überrascht. Beliebtheit und Verkaufstalent allein machen keine Top-Führungskraft im Vertrieb.

In dieser Solo-Folge entschlüsselt Christopher Funk die Studie aus dem Buch „The Challenger Sale": Management-Fundamentals, Selling Skills, Coaching und Owning – und warum Sales Innovation der wichtigste, aber meist übersehene Hebel der Vertriebsführung ist. Du lernst außerdem, wie du den Zielkonflikt zwischen Effizienz und Effektivität löst und mit dem SCAMPER-Framework festhängende Deals wieder in Bewegung bringst. Für alle, die als Vertriebsleiter oder Geschäftsführer ihre Führungsarbeit auf Datenbasis verbessern wollen.

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00:00 — Was macht einen Top-Vertriebsleiter aus? Intro
00:05 — Die Studie: 65 Unternehmen, 12.000 Verkäufer, 2.500 Vertriebsleiter
03:55 — 63 % der Sales Manager ohne die richtigen Skills
06:05 — Management-Fundamentals: Integrität und Verlässlichkeit
09:30 — Selling Skills: Perspektive vermitteln statt in die Bresche springen
10:56 — Coaching: 28 % der Sales-Management-Skills
13:42 — Owning: Auftragstaktik und Commander's Intent
15:26 — Sales Innovation: Der Missing Link der Vertriebsführung
20:40 — Zielkonflikt: Effizienz vs. Effektivität
25:57 — SCAMPER: Das Werkzeug für festhängende Deals
28:42 — Fazit: Die Formel für Top-Vertriebsführung

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#1015 - Provisionssysteme im Vertrieb: Warum 70 % mehr schaden als nutzen (und wie du das änderst) Mit Dirk Zupancic und Ingo Gotsch28 Jan 202601:04:33

Dirk Zupancic (Professor für Sales Management an der Universität St. Gallen) und Ingo Gotsch (22 Jahre B2B-Sales, heute Berater für Vergütungssysteme) erklären, warum Provisionssysteme im Vertrieb oft mehr schaden als nutzen – und wie du die sieben häufigsten Fehler bei Provisionsmodellen vermeidest.

In dieser Folge: Warum rund 70 Prozent der Systeme eklatante Mängel haben, was Verursachungsgerechtigkeit wirklich bedeutet und warum KPIs keine Ziele sind. Dazu: Der Lackmustest für dein Bonussystem, die richtige Höhe der variablen Vergütung und warum Deckel Mauerverhalten provozieren. Für Geschäftsführer, Vertriebsleiter und HR-Verantwortliche, die ihr Provisionsmodell wirksam machen wollen.

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00:00 — Warum 70 % der Provisionssysteme mehr schaden als nutzen
05:10 — Wie viele Bonusmodelle sind wirklich gut? Die 1/3-1/3-1/3-These
07:45 — Fehler 1: Die Fleißigen werden nicht belohnt – Verursachungsgerechtigkeit
18:55 — Fehler 2: Bonus an nicht beeinflussbaren Kennzahlen (Group-EBIT, EMEA)
23:15 — Fehler 3: KPIs sind Indikatoren, keine Ziele – der Barbonus-Fall
35:14 — Fehler 4: Zu komplex und intransparent – der Lackmustest
40:43 — Fehler 5: Keine Zielkopplung – Wachstum aus vier Quellen planen
49:44 — Fehler 6: Belohnung kommt zu spät – Hund & Leckerli
55:09 — Fehler 7: Zu gering oder gedeckelt – ab 30 % variabel wirkt es
1:01:22 — Wie du dein Provisionssystem jetzt geradebiegst

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#1014 - Vertrieb in Deutschland: Erfahren, nett – und ahnungslos21 Jan 202600:27:15

Vertriebstraining, das wirklich wirkt: Standards statt Show. Christopher Funk erklärt die vier Kompetenzstufen aus der Lernforschung – und warum 35 Jahre Erfahrung allein keinen besseren Verkäufer machen. Wer Verkaufsgespräche führen will, die beim Kunden ankommen, braucht Standard, Übung und Reflexion.

Erfahrene Vertriebsteams drehen sich oft im Kreis: viel Routine, wenig Entwicklung. Funk zeigt anhand des Kompetenzmodells von Martin Broadwell, warum das so ist – von der unbewussten Inkompetenz bis zur unbewussten Kompetenz. Dazu gibt es eine klare Anleitung für Vertriebsleiter: Standard definieren, trainieren, einhalten, dann erst Varianten und Improvisation. Und den wichtigsten Hebel überhaupt: Reflexion. Wer Gespräche aufzeichnet, transkribiert und analysiert – etwa mit KI-Unterstützung – wird nachweislich Schritt für Schritt besser. Mit dabei: Zitate von Kurt Tucholsky, John Dewey und Bruce Lee sowie die Buch-Empfehlung „Peak" von Anders Ericsson.

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00:00 — Warum „Was können Sie für uns tun?" die gefährlichste Frage im Verkaufsgespräch ist
01:47 — Unbewusste Inkompetenz: Verkäufer, die nicht wissen, was sie nicht wissen
03:14 — 45 Minuten erzählt, null Fragen: Wenn Erfahrung ins Leere läuft
07:06 — Wofür Erfahrung wirklich gut ist: Muster, Gelassenheit, Kontext
11:39 — „Wir lernen nicht aus Erfahrung, sondern aus der Reflexion über die Erfahrung"
14:39 — Die vier Kompetenzstufen im Vertrieb: Wo steht dein Team?
16:53 — Gezielt verbessern statt wiederholen: Was Spitzensportler anders machen
20:43 — Vertriebsstandards definieren: Was ist ein gutes Verkaufsgespräch?
23:34 — Erst Standard, dann Varianten, dann Improvisation
23:57 — Reflexion als Hebel: Gespräche aufzeichnen, KI-Transkripte, Simulationen
25:38 — Vom einmaligen Training zur Routine: So wird Vertrieb messbar besser
27:27 — Fazit: Erfahrung, Talent und der entscheidende Unterschied

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#1013 - Recruiting Trends 2026: So gewinnen Mittelständler jetzt Top-Kandidaten. Mit Pia Tischer14 Jan 202600:44:02

Pia Tischer ist Geschäftsführerin der coveto ATS GmbH und erklärt die Recruiting Trends 2026 für den Mittelstand: Warum der War for Talent vorbei ist, wie du mit Schnelligkeit und Kontaktdichte Top-Kandidaten gewinnst und wie KI Bewerbungsprozesse verändert. Die Recruiting-Software-Expertin zeigt, was Unternehmen jetzt tun müssen – und wie Bewerber durch den KI-Filter kommen.

In dieser Folge: Der Arbeitsmarkt 2026 ist heterogen – Zeitarbeit und Automotive schrumpfen, Elektrotechnik und Robotik boomen. Unternehmen sind wählerischer geworden, Konzerne bremsen. Genau das ist die Chance für Mittelständler, die schnell entscheiden. Dazu: WhatsApp-Recruiting, QR-Code-Bewerbungen, Bewerbungsfotos mit KI und die häufigsten Lebenslauf-Fehler.

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00:00 — Warum der Januar die Hochsaison im Recruiting ist
03:18 — Montag ist Recruiting-Tag: Timeslots für Gespräche jetzt sichern
05:36 — Schnelligkeit gewinnt: Kontaktdichte wie beim Paketversand
07:50 — Recruiting als Produkt: E-Commerce-Maßstäbe für Arbeitgeber
10:25 — Heterogener Arbeitsmarkt: Wo Jobs wegfallen, wo Chancen entstehen
13:18 — KI auf der Konferenz: 20 KI-Agenten statt 20 Sales-Mitarbeiter
16:40 — KI-Anschreiben: Bessere Öffnungsquoten als handgeschriebene
20:24 — So kommst du durch den KI-Filter im Recruiting
22:50 — Keywords aus der Anzeige: So optimierst du deine Bewerbung
25:28 — Wechselgründe im Lebenslauf: So verhinderst du das Jobhopper-Aus
28:01 — Bewerbungsfoto: Warum es trotzdem zählt (und KI-Fotos helfen)
31:34 — Schluss mit Gießkanne: Zielgruppengerechtes Recruiting
33:18 — WhatsApp & QR-Code: So bewerben sich Kandidaten 2026
36:46 — Warum jetzt die Chance für Mittelständler ist
41:34 — Kontakt & Ausblick

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#1012 - 5 entscheidende B2B Sales Trends 202607 Jan 202600:42:18

B2B Sales Trends 2026: Fünf Trends, die deinen Vertrieb wirklich voranbringen – System statt Zufall, KI als Wettbewerbsvorteil, Challenger-Verkäufer, die führen, Sales Enablement als Daueraufgabe und Fokus statt Volumen. Keine Hype-Themen, sondern das, womit erfolgreiche Vertriebsorganisationen jetzt arbeiten.

Christopher Funk erklärt in dieser Solo-Folge, was er bei seinen Kunden beobachtet: Warum ein Top-Performer mit System dreimal so viel Umsatz macht wie der Rest der Truppe, wie du mit KI hochpersonalisierte Outreachs startest, Gespräche transkribierst und Angebote mit dem O-Ton des Kunden baust. Dazu: Wie Challenger-Logik Entscheidungen im Buying Center beschleunigt, warum Skills durch tägliche Routine entstehen statt durch Einmal-Workshops und warum weniger Angebote oft mehr Umsatz bedeuten.

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00:00 — Intro: Die 5 entscheidenden B2B Sales Trends 2026
02:35 — Trend 1: System statt Zufall – Playbooks & Qualifizierung
08:15 — Trend 2: KI im Vertrieb – Outreach & Gesprächsvorbereitung
11:26 — Gespräche transkribieren: O-Ton, CRM & Follow-up mit KI
15:07 — Angebote als Entscheidungsgrundlage statt Stückliste
18:09 — Trend 3: Customer-Centric Selling & Challenger-Logik
22:44 — Challenger im Buying Center: Rollen & Widersprüche
24:21 — Trend 4: Sales Enablement – Skills statt Schulungen
29:47 — Vertriebskultur: Fehlerkultur & KI-gestütztes Coaching
34:04 — Trend 5: Fokus statt Volumen – ICP & Bestandskunden
38:49 — Bowtie-Logik: Bestandskunden als Wachstumstreiber
40:26 — Fazit: Die 5 Trends konsequent umsetzen

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#1011 - Kundenergründung 3.0: Das wahre Problem und den echten Entscheider verstehen! Mit Stephan Heinrich17 Dec 202501:03:35

Stephan Heinrich ist Vertriebsberater, Trainer und Podcaster – und erklärt in dieser Folge von VertriebsFunk, wie Bedarfsermittlung im B2B über Angebot oder Abschluss entscheidet. Seit vielen Jahren bringt er Vertriebsmannschaften bei, was er selbst täglich praktiziert: systematische Bedarfsermittlung auf Augenhöhe mit Top-Entscheidern. Sein Podcast „Verkaufen an Geschäftskunden" läuft sogar schon länger als VertriebsFunk selbst.

In dieser Folge: Kundenergründung 3.0 – das wahre Problem finden, den Schmerz in Euro beziffern und den echten Entscheider einbinden. Christopher Funk und Stephan Heinrich zeigen, warum 80 % der Entscheidungen nicht an den Wettbewerb gehen, sondern schlicht nicht getroffen werden. Du lernst die Fokus-Fakt-Emotion-Fragetechnik, den Konditionalabschluss und wie KI mit Transkript-Tools wie PLAUD oder Hedy aus jedem Discovery Call Angebotsblöcke und konkrete Verbesserungs-Tipps erzeugt.

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00:00 — Die 80%-Regel: Warum Entscheidungen nicht getroffen werden
00:03 — „Was kann ich heute für Sie tun?" – die beste Gesprächseröffnung
00:12 — Fokus-Fakt-Emotion: Die dreiteilige Frage-Technik
00:17 — Nur mit dem Entscheider sprechen – nicht mit dreien
00:20 — Den Schmerz beziffern: „Was kostet Sie das Warten?"
00:22 — Die Zukunftsfrage: „Heute in einem Jahr …"
00:26 — Anamnese statt Rezept: Das Arzt-Prinzip im Verkauf
00:31 — 50.000 Euro mehr Deckungsbeitrag pro Verkäufer
00:36 — „Was muss im Angebot stehen, damit Sie entscheiden können?"
00:41 — Konditionalabschluss: „Kommen wir dann ins Geschäft?"
00:43 — Boardroom-Level-Competence: Die Gero-von-Gott-Story
00:51 — KI im Discovery Call: Transkript, Angebotsblöcke, O-Ton des Kunden

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#1010 - Sales Basics: Aktiv zuhören. Echt verstehen. Besser verkaufen.10 Dec 202500:40:23

Aktives Zuhören Techniken — die unterschätzte Superkraft im Vertrieb. Christopher Funk zeigt in dieser Sales-Basics-Folge, warum Senden ohne Empfangen Geschäfte verhindert — und wie Paraphrasieren, Verbalisieren und die nicht festlegende Aufmerksamkeitsreaktion jedes Verkaufsgespräch auf eine neue Stufe heben.

Die meisten Verkäufer labern dem Kunden ein Ohr ab, statt zuzuhören. Dabei fallen Entscheidungen aus dem Bauch: Wer das echte Problem des Kunden versteht, verkauft besser. Christopher Funk erklärt die Grundlagen des aktiven Zuhörens nach Karl Rogers, zeigt die sieben Gesprächskiller, die jedes Kundengespräch zerstören, und liefert drei konkrete Techniken mit Praxisbeispielen aus dem Vertriebsalltag — für Verkäufer, Vertriebsleiter und Berater mit hohem Beratungsanteil.

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00:00 — Warum aktives Zuhören die wichtigste Vertriebstechnik ist
03:21 — Senden statt Empfangen: Der größte Fehler im Verkaufsgespräch
06:28 — Passives Zuhören: Abtasten, Rückzug und der Blick aufs Handy
08:30 — Karl Rogers: Der Kunde ist der Problembesitzer
13:13 — Vier Ohren fürs Kundengespräch: Sache, Beziehung, Selbstmitteilung, Appell
20:04 — Die sieben Gesprächskiller, die jedes Verkaufsgespräch zerstören
25:45 — Technik 1: Paraphrasieren – den Kern der Aussage treffen
28:17 — Technik 2: Die nicht festlegende Aufmerksamkeitsreaktion
31:27 — Technik 3: Verbalisieren – Gefühle benennen
35:16 — Wo aktives Zuhören den Unterschied macht: Reklamation, Beratung, Coaching
37:44 — Buchtipp: „Erfolgreiche Gespräche durch aktives Zuhören" von Rolf H. Bay

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#1009 - 5 eiserne Vertriebs-Gesetze – und was es dich jeden Tag kostet, sie zu ignorieren. Mit Marco Keenisch03 Dec 202500:55:18

Marco Keenisch ist Business- und Salescoach für kleine und mittlere Unternehmen und seit 30 Jahren im Vertrieb. Mit Christopher Funk spricht er über Neu-Kundengewinnung: 5 eiserne Vertriebs-Gesetze, die jeder beherrschen kann – und was es dich jeden Tag kostet, sie zu ignorieren.

In dieser Folge: Warum niemand ein Vertriebstraining kauft, sondern Ergebnisse. Wie du mit einem Satz das Kaufsignal „Wie soll das gehen?" provozierst. Warum dein Traumkunde wichtiger ist als deine Webseite. Und warum Ads, Agenturen und Verkäufer ohne eigene Mechanik der teuerste Fehler der Akquise sind. Dazu: strategische Bedarfsanalyse, tägliche Rituale und der Beweis, dass persönlicher Kontakt jede digitale Maßnahme schlägt.

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00:00 — Warum Neu-Kundengewinnung für Selbstständige so schwer ist
02:03 — „Einfach mehr verkaufen": Marcos Vertriebs-Philosophie
06:42 — Nutzenkommunikation: Die Formel für deine Botschaft
10:17 — Das Kaufsignal provozieren: „Wie soll das gehen?"
14:46 — Strategisch strukturierte Bedarfsanalyse
16:31 — Klarheit in den Gedanken: Der 5-Sekunden-Test
19:11 — Traumkunden-Definition: ICP, Avatar & Nische
22:59 — Persönlicher Kontakt schlägt jede digitale Maßnahme
28:20 — Mindset: Angst vor Ablehnung & Glaubenssätze
31:40 — Netzwerk & Empfehlungen: Worauf es wirklich ankommt
36:02 — Einkommensproduzierende Aktivitäten & tägliche Rituale
39:03 — Der teuerste Fehler: Ads & Outsourcing zu früh
44:58 — Verkäufer einstellen: Erst die Mechanik verstehen
52:29 — Marcos Kontakt: LinkedIn & kostenloses Erstgespräch

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#1008 - Vom Auftragsannehmer zum Challenger: Die einzige Sales-Rolle, die KI nicht ersetzen kann. Mit Markus Härlin26 Nov 202500:56:15

Markus Härlin kennt Challenger Sales aus 23 Jahren Praxis: Er hat bei Hays Key Accounts wie die Deutsche Bank aufgebaut und verkauft seit jeher mit neuen Erkenntnissen statt Produkt-Features. Jetzt berät er Unternehmen dabei, ihre Vertriebsteams zu echten Challengern zu entwickeln – zu der einen Sales-Rolle, die KI nicht ersetzen kann.

In dieser Folge: Challenger Sales im KI-Zeitalter. 50 bis 80 Prozent der Vertriebstätigkeiten sind automatisierbar. Was bleibt, ist der Verkäufer, der den Status quo des Kunden challengt. Markus erklärt, wie du Challenger-Pitches aufbaust, warum sich Challenger und SPIN Selling ergänzen und wie du eine Challenger-Kultur im Team etablierst – inklusive seiner Signature-Story vom Dialysemaschinenhersteller.

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00:00 — 50–80 Prozent des Vertriebs sind automatisierbar: Was bleibt?
00:21 — Markus Härlin: 23 Jahre Hays im Key Account Management
03:15 — Warum Challenger Sales entdeckt wurde, nicht erfunden
07:36 — Deutsche Bank als Key Account: Vom Projekt zum 600-Personen-Geschäft
10:12 — Der Challenger-Pitch: Die Welt ist nicht so, wie du denkst
11:24 — SPIN Selling vs. Challenger: Frage-Methode trifft Aussage-Methode
17:46 — „Ich kenne mein Problem": Wann Solution Selling besser ist
24:39 — Signature-Story: Dialysemaschinen trifft Automobilindustrie
28:41 — Challenger-Kultur: Falsche Leute raus, richtige Plätze
37:41 — Geschäftsführer als natürliche Challenger nutzen
45:32 — Challenger 2025: 80–90 Prozent der Kaufentscheidung fallen früh
50:12 — Der CEO nickt – trotzdem stirbt der Deal im Buying Center

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#1007 - Fokus statt Füllstand: Warum falsche Angebote deinen Umsatz zerstören19 Nov 202500:29:41

Vertrieb fokussieren statt Pipeline füllen — falsche Angebote zerstören deinen Umsatz und deine Marge. In dieser Folge zeigt Christopher Funk, warum Zombie-Angebote deine Pipeline blockieren und wie du deine Angebotsquote mit einem klaren Qualifizierungssystem nachhaltig steigerst.

Die Pipeline ist voll, trotzdem bleibt der Auftragseingang leer? Dann leidest du am Schrotflintensyndrom: blind auf jede Anfrage schießen, in der Hoffnung, dass genug runterfällt. Christopher erklärt, warum weniger als 75 Prozent Angebotsquote im komplexen Lösungsvertrieb ein Alarmzeichen sind, und wie du mit ICP, BANT, MEDDIC und SPICED systematisch qualifizierst. Du lernst, wem du Nein sagen darfst, warum der Verkäufer Prozessführer statt Anfragen-Annehmer sein muss und wie ein Gatekeeper vor der Angebotserstellung die Hälfte bis zwei Drittel aller wertlosen Angebote eliminiert. Das Ziel: weniger Angebote, höheres Volumen pro Angebot, deutlich mehr Profit.

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00:00 — Schrotflintensyndrom: Warum falsche Angebote deinen Umsatz zerstören
01:37 — Die chronische Krankheit vieler Vertriebsorganisationen
02:40 — Super busy statt Super Business: Lost Opportunity Costs
06:02 — System statt ADHS: Das ideale Kundenprofil (ICP) definieren
08:57 — Nein sagen lernen: Die Not-to-do-Liste im Vertrieb
10:07 — BANT: Budget, Authority, Need, Timeline
11:24 — MEDDIC und SPICED für komplexe Deals und lange Sales Cycles
14:16 — Potenzialorientierter aktiver Vertrieb statt Anfragen-Annahme
15:44 — Der Verkäufer als Prozessführer statt Auftragsannehmer
18:47 — Die Checkliste: ICP, Kompetenzen, Kapazitäten, Prioritäten
20:15 — Preisindikation statt Angebot: Wann lohnt sich der Aufwand?
22:07 — Abschlusswahrscheinlichkeit und nächster Schritt hinterfragen
23:39 — Der Gatekeeper-Prozess: Die Hälfte bis zwei Drittel der Angebote raus
25:27 — Verständnis, Einsicht, Systematik, Konsequenz
27:02 — Warum neue Vorschriften nichts bringen – Change-Prozess statt Verordnung

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#1006 - Erfolg im Vertrieb beginnt mit dem richtigen Netzwerk – Inside Bundesverband der Vertriebsmanager. Mit Heinz-Georg Geissler12 Nov 202500:27:43

Heinz-Georg Geissler ist Leiter der Geschäftsstelle des Bundesverbands der Vertriebsmanager (BdVM) – nach fast zehn Jahren im Ehrenamt. Der Verband ist der führende Berufsverband im B2B für Vertriebsverantwortliche im deutschsprachigen Raum. In dieser Folge nimmt Christopher Funk das stärkste Vertriebsnetzwerk der Branche unter die Lupe: Wer ist dabei, welche Formate gibt es, was kostet die Mitgliedschaft – und warum 90 Prozent der Vertriebsmanager den Verband immer noch nicht kennen.

In dieser Folge: Vertriebsnetzwerk für Führungskräfte – Inside Bundesverband der Vertriebsmanager. Du erfährst, warum ein B2B Vertriebsnetzwerk Zeit, Geld und Fehlversuche spart, was der Vertriebsmanagement-Kongress in Berlin mit 400 bis 500 Teilnehmern live bietet, wie Local Hubs und Meet & Grow funktionieren und warum die Mitgliedschaft für 290 Euro im Jahr ein „absoluter Witz" ist. Dazu: CRM-Pain bei 70 Prozent der Vertriebsverantwortlichen, die Salesforce-Roadshow und die Zukunftsgestaltung des Vertriebs mit Forecast-Daten.

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00:00 — Intro: Das stärkste Vertriebsnetzwerk, das kaum jemand kennt
00:18 — Bundesverband der Vertriebsmanager: Berufsverband für B2B-Vertriebsverantwortliche
03:56 — Die Geschichte: Von der Quadriga Hochschule zu eigenen Beinen
05:33 — Wer ist dabei? 1.000 Mitglieder, Führungskräfte & Young Professionals
08:17 — Warum Mitglied werden? Netzwerk statt Rad neu erfinden
13:05 — 100 Events im Jahr: Kongress, Local Hubs & Meet & Grow
16:57 — LinkedIn-Community & Lunch & Learn: Der digitale Einstieg
18:12 — Die Mitgliedschaft: 290 Euro im Jahr
19:04 — Zukunftsgestaltung des Vertriebs: Forecast-Daten für Wirtschaftsinstitute
21:30 — CRM-Pain: 70 Prozent ohne CRM, Salesforce-Roadshow & KI-Spracheingabe
23:41 — Expert Hubs: Wissenschaft mit Jan Wieseke & Christian Schmitz
25:51 — Fazit: Warum du Mitglied werden solltest

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