"Kinder haben mit ihren Emotionen zu kämpfen und Wut ist ein alltägliches Phänomen" , so Annkatrin Schüth in der neuen Podcastfolge.
Die Frage: Warum bin ich immer wütend und kann nicht aufhören? beschäftigt Kinder in der Grundschule.
Ann-Katrin teilt ihre Erfahrungen aus (Religions-)Unterricht und Schulalltag. Die emotionale und soziale Förderung liegt ihr besonders am Herzen.
Kinder sind wütend, wenn etwas nicht geklappt hat, wenn sie Streit haben, wenn sie etwas als ungerecht empfinden, wenn ein Stift fehlt oder jemand anders auf ihrem Platz sitzt. Kinder werden wütend, werden handgreiflich und hinterher tut es ihnen leid.
Wut ist wichtig, sie zeigt Grenzen auf und zeigt: Ich brauche etwas.
Kinder lernen in der Grundschulzeit, mit ihrer Wut umzugehen und sich zu regulieren.
Religion(sunterricht) bietet Deutungsansätze und biblische Geschichten erzählen von Emotionen.
Wenn Kinder erfahren, dass Jesus in der Geschichte der Tempelreinigung wegen Ungerechtigkeit wütend wird und vor Wut Tische umwirft, sind sie überrascht und erkennen, dass Wut normal ist. Die Frage, wie kann ich mit meiner Wut umgehen, was darf ich tun, wenn ich wütend bin, kann dann in den Blick genommen werden.
In dieser Folge werden diese drei unterrichtspraktischen Ideen entfaltet:
1) Bilderbuch von Nanna Nesshöver: Wenn ich wütend bin, Hamburg 2019
2) Auch Jesus war mal wütend: Tempelreinigung (Joh 2,13-22)
3) Werkzeuge zur Unterstützung der Selbstregulation/ Selbstwirksamkeit: Atem- und Körperübungen, Miniauszeiten
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