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TitlePub. DateDuration
Trauma #7 - Expositionstherapie bei PTBS (Prolonged Exposure)26 oct. 202600:39:21

Prolonged Exposure ist die Expositionstherapie bei PTBS und im Vergleich zur kognitiven Therapie die, wie ich finde, etwas simplere Methode. Das belastende Erlebnis wird immer wieder erzählt, mit allen Details, bis die Belastung über die Zeit sinkt.

Gleichzeitig setzt sich die Patientin in Eigenregie Situationen aus, die sie vorher vermieden hat, und erobert sich so nach und nach ihr Leben zurück. Die Methode ist aus Patientensicht nicht belastender als andere traumafokussierte Verfahren, aber deutlich leichter zu erlernen.

Viel Erfolg! 🚀🚀🚀

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Zusammenfassung und Materialien: drive.google.com/drive/folders/1wX3TSb4lVYd5WJxh-8xTC63k6t8gp-p9?usp=sharing

Manual von Foa et al. (2019): psychologytools.com/tools/pdf-tools/prolonged-exposure-therapy-for-ptsd-therapist-guide?language=en-us

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Inhalt:

0:00 Einleitung

1:53 Emotional Processing Theory (EPT)

13:18 Das individuelle Fallkonzept

18:34 Interventionen

30:23 Grober Ablauf der Therapie

36:59 Abschluss

Trauma #6 - Die kognitive Therapie der PTBS21 oct. 202600:49:53

Die Grundidee der kognitiven Therapie lautet: Die Symptome der PTBS kommen zustande, weil wir bestimmte Überzeugungen gebildet haben, durch die wir heute noch uns selbst, unsere Symptome und die Welt interpretieren. Gleichzeitig verhalten wir uns so, dass diese Überzeugungen bestätigt oder zumindest nicht widerlegt werden.

Die Therapie zielt darauf ab, diese Überzeugungen zu identifizieren und zu verändern. Neben den kognitiven Standardmethoden, wie sie auch bei anderen Symptomen und Schwierigkeiten zum Einsatz kommen, spielt das imaginative Wiedererleben eine zentrale Rolle. Die Episode wird detailliert nacherzählt, aber nicht im Sinne einer Exposition, sondern um eben die Überzeugungen herauszuarbeiten, die verändert werden sollen.

Eine ausführlichere Darstellung der kognitiven Therapie der posttraumatischen Belastungsstörung findet ihr im kostenlosen Manual von Ehlers und Clark oder in meiner Zusammenfassung desselben.

Viel Erfolg! 🚀🚀🚀

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Gratis-Ressourcen auf oxcadatresources.com

Meine Zusammenfassung, Fragebögen in Druckversion und überarbeitetes Patienten-Handout hier: drive.google.com/drive/folders/1FTUf2-iVsw6aLrepkJmDI9nUZmR1hOV0?usp=sharing

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Inhalt:

0:00 Einleitung

4:23 Das kognitive Modell in Kürze

14:49 Die Fragebögen

19:30 Das Fallkonzept

27:46 Grober Ablauf

34:06 Die Interventionen

45:45 Nachwort

Trauma #5 - Das kognitive Modell der PTBS06 oct. 202600:44:18

Die PTBS stellt uns vor zwei Rätsel: Wieso erleben die Betroffenen so oft Angst, wenn Angst doch zukünftige Bedrohungen anzeigt und sich das Ereignis bereits in der Vergangenheit befindet? Und wieso entwickeln manche Menschen nach einem traumatischen Ereignis eine PTBS und andere nicht?

In ihrem kognitiven Modell erklären Ehlers und Clark diese Rätsel damit, dass die Betroffenen bestimmte Interpretationen erlernen und diese auf die Zukunft und sich selbst verallgemeinern: Die Welt ist gefährlich, ich bin hilflos, meine Intrusionen zeigen, dass ich verrückt werde etc. Diese Interpretationen führen wiederum zu Vermeidungs- und Sicherheitsverhaltensweisen, welche korrigierende Erfahrungen verhindern und die Interpretationen aufrechterhalten. Das Modell ist die theoretische Grundlage der kognitiven Therapie, die ich in der nächsten Episode bespreche.

Kostenlose Ressourcen: oxcadatresources.com/

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Ehlers, A., & Clark, D. M. (2000). A cognitive model of posttraumatic stress disorder. Behaviour research and therapy, 38(4), 319-345.

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Inhalt:

0:00 Einleitung

4:10 2 Rätsel

8:53 Interpretationen

17:48 Gedächtnis

32:43 Maladaptive Strategien

41:24 Zusammenfassung

Trauma #4 - Sind traumatische Erinnerungen fragmentiert?28 sept. 202600:35:54

Es heißt oft, das Traumagedächtnis sei wie eine Menge von ungeordneten Puzzlestücken und in der Therapie gehe es darum, diese zu einem kohärenten Ganzen zusammenzusetzen. Aber ist es wirklich so, dass die Erinnerung an traumatische Ereignisse bei der PTBS fragmentiert sind?

Leider hat die Forschung hierauf keine eindeutige Antwort zu bieten. Manche Evidenz spricht dafür, andere dagegen, auch abhängig davon, wie man die Fragmentierung operationalisiert. Aber dies birgt mehr methodische Schwierigkeiten, als man zunächst annehmen könnte.

Viel Spaß! 🚀🚀🚀

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Quellen:

Brewin, C. R. (2016). Coherence, disorganization, and fragmentation in traumatic memory reconsidered: A response to Rubin et al. (2016). J Abnorm Psychol, 125(7), 1011–1017. doi: 10.1037/abn0000154

Brewin, C. R., & Field, A. P. (2024). Meta-analysis shows trauma memories in posttraumatic stress disorder lack coherence: A response to Taylor et al. (2022). Clin Psychol Sci, 12(5), 1027–1033. doi: 10.1177/21677026241240456

Giuliani, A., Sharp, T., Chideya, Y., Spurgin, K., Meiser-Stedman, R., Tomlinson, M., & Halligan, S. L. (2026). Cross-cultural validation of manual and automated methods for extracting trauma memory features and predicting PTSD in young populations. Res Child Adolesc Psychopathol, 54, 75. doi: 10.1007/s10802-026-01469-4

Rubin, D. C., Deffler, S. A., Ogle, C. M., Dowell, N. M., Graesser, A. C., & Beckham, J. C. (2016). Participant, rater, and computer measures of coherence in posttraumatic stress disorder. J Abnorm Psychol, 125(1), 11–25. doi: 10.1037/abn0000126

Taylor, A., Zajac, R., Takarangi, M. K. T., & Garry, M. (2022). Evidence from the trauma-film paradigm that traumatic and nontraumatic memories are statistically equivalent on coherence. Clin Psychol Sci, 10(3), 417–429. doi: 10.1177/21677026211053312

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Inhalt:

0:00 Einleitung

5:33 Rubin et al. (2016)

10:14 Brewin et al. (2016)

11:41 Giuliani et al. (2026)

20:42 Taylor et al. (2022)

23:54 Brewin & Field (2024)

Trauma #3 - Fünf Mythen über Trauma (PTBS)09 sept. 202600:28:22

Es kursieren viele Mythen über die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS). Diese führen schlimmstenfalls dazu, dass Behandler nicht traumafokussiert arbeiten, obwohl z. B. Expositionstherapie bei der PTBS gut verträglich und sehr wirksam ist.

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Mythos 1: Vor der traumafokussierten Arbeit muss die Patientin in allen Fällen lange Zeit stabilisiert werden.

Mythos 2: Expositionstherapie kann zu einer "Retraumatisierung" führen und die Belastung langfristig verschlimmern.

Mythos 3: Dissoziationen sind in allen Fällen eine Kontraindikation gegen traumafokussiertes Arbeiten.

Mythos 4: "Was uns nicht tötet, macht uns stärker." Wer ein Trauma überlebt, wächst daran persönlich.

Mythos 5: Es ist hilfreich, direkt nach einem traumatischen Erlebnis präventiv behandelt zu werden.

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Kritik posttraumatisches Wachstum, Messproblematik: Boals, A. (2023). Clin Psychol Rev 103, 102301. https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0272735823000594

Metaanalyse Risikofaktoren PTBS Erwachsene: Brewin, C. R. et al. (2000). J Consult Clin Psychol 68(5), 748–766. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11068961/

Deutsche S3-Leitlinie PTBS, Version 2026: DeGPT (2026). AWMF 155-001, Fassung 27.02.2026. https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/155-001

Intensive Expositionstherapie, Sicherheit, seltene Exazerbation: Hendriks, L. et al. (2018). Eur J Psychotraumatol 9. https://doi.org/10.1080/20008198.2018.1425574

Metaanalyse Dissoziation und Therapieerfolg: Hoeboer, C. M. et al. (2020). BJPsych Open 6(3), e53. https://doi.org/10.1192/bjo.2020.30

Metaanalyse Sicherheit PTBS-Psychotherapie Erwachsene: Hoppen, T. H. et al. (2022). Br J Psychiatry 221(5), 658–667. https://doi.org/10.1192/bjp.2022.111 

Metaanalyse Abbruchraten PTBS-Behandlungen: Imel, Z. E. et al. (2013). J Consult Clin Psychol 81(3), 394–404.

Verschlechterung unter Exposition versus Warteliste: Jayawickreme, N. et al. (2014). Primum non nocere. Depression and anxiety, 31(5), 412-419. 

Symptomexazerbation in traumafokussierter Therapie, Definition: Larsen, S. E. et al. (2016). Behav Res Ther 77, 68–77. https://doi.org/10.1016/j.brat.2015.12.009

Cochrane mehrsitzige Frühinterventionen zur PTBS-Prävention: Roberts, N. P. et al. (2019). Cochrane Database Syst Rev, CD006869. https://doi.org/10.1002/14651858.CD006869.pub3

Cochrane Debriefing unwirksam: Rose, S. et al. (2002). Cochrane Database Syst Rev, CD000560. https://doi.org/10.1002/14651858.CD000560










Trauma #2 - Die komplexe Posttraumatische Belastungsstörung (kPTBS)01 sept. 202600:32:13

Die komplexe Poststraumatische Belastungsstörung (kPTBS) ist eine Traumafolgestörung, die neu ins ICD-11 aufgenommen wurde. Tatsächlich reicht die Diskussion um die kPTBS aber schon in die frühen 90er. Ich zeichne diese Entwicklung nach und beschreibe dann, was wir bei der zugegebenermaßen dünnen Evidenzlage empirisch über diese Diagnose wissen.

Wie unterscheidet sich die kPTBS von der Borderline? Was kann ich tun, wenn ich heute eine kPTBS behandeln will, die Krankenkassen aber noch das ICD-10 nutzen? Welche spezifischen Behandlungsansätze gibt es? Und bringen diese wirklich einen Mehrwert im Vergleich zu den etablierten PTBS-Behandlungsmethoden?

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Diagnostische Instrumente:

International Trauma Interview (deutsch): pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11062267/

International Trauma Questionnaire (deutsch): psychologie.uzh.ch/dam/jcr:ad66be44-4cd9-44c3-9911-488253de04cc/ITQ-Fragebogen.pdf

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Quellen:

Übersicht DESNOS-Kritik: Brewin, C. R. (2020). BJPsych Advances 26(3), 145–152. https://doi.org/10.1192/bja.2019.48

Erste Latentprofilanalyse ICD-11: Cloitre, M. et al. (2013). Eur J Psychotraumatol 4, 20706. https://doi.org/10.3402/ejpt.v4i0.20706

7,8-%-Überlappung kPTBS/Borderline: Cloitre, M. et al. (2014). Eur J Psychotraumatol 5, 25097. https://doi.org/10.3402/ejpt.v5.25097

Antwort auf Achterhof-Kritik: Cloitre, M. et al. (2020). Eur J Psychotraumatol 11, 1739873. https://doi.org/10.1080/20008198.2020.1739873

Netzwerkmetaanalyse Behandlungskomponenten: Coventry, P. A. et al. (2020). PLoS Med 17(8), e1003262. https://doi.org/10.1371/journal.pmed.1003262

Kritik Stabilisierungs-Notwendigkeit: De Jongh, A. et al. (2016). Depress Anxiety 33(5), 359–369. https://doi.org/10.1002/da.22469

Deutsche S3-Leitlinie PTBS/kPTBS: DeGPT (2026). S3-Leitlinie Posttraumatische Belastungsstörung, Version 7.0, 27.02.2026. AWMF 155-001. register.awmf.org/de/leitlinien/detail/155-001

kPTBS nach Einzeltrauma selten: Elliott, R. et al. (2021). J Child Psychol Psychiatry 62(3), 270–276. doi.org/10.1111/jcpp.13240

Kommentar zu Achterhof-Kritik: Ford, J. D. (2020). Eur J Psychotraumatol 11, 1708145. https://doi.org/10.1080/20008198.2019.1708145

Ursprüngliche Komplex-PTBS-Konzeption: Herman, J. L. (1992). J Trauma Stress 5(3), 377–391. https://doi.org/10.1002/jts.2490050305

Latentklassenanalyse Symptomprofile: Jowett, S. et al. (2020). Personal Disord 11(1), 36–45. https://doi.org/10.1037/per0000346

Zentrale Behandlungsmetaanalyse: Karatzias, T. et al. (2019). Psychol Med 49(11), 1761–1775. https://doi.org/10.1017/S0033291719000436

Konzeptpapier ESTAIR-Modell: Karatzias, T. et al. (2023). Brain Sci 13(9), 1300. https://doi.org/10.3390/brainsci13091300

RESTORE-Pilotstudie ESTAIR: Karatzias, T. et al. (2024). Psychother Psychosom 93(3), 203–215. https://doi.org/10.1159/000538428

Prävalenz kPTBS Deutschland: Maercker, A. et al. (2018). J Nerv Ment Dis 206(4), 270–276. https://doi.org/10.1097/NMD.0000000000000790

Herkunft aus ICD-10-Vorläuferdiagnose: Maercker, A. & Eberle, D. J. (2022). Clin Psychol Eur. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9881111/

Frühe Kritik am Komplex-PTBS-Konstrukt: Resick, P. A. et al. (2012). J Trauma Stress 25(3), 241–251. https://scholars.duke.edu/publication/977700

RCT STAIR+Expo vs. Expo: van Vliet, N. I. et al. (2021). BJPsych Open 7(6), e208. https://doi.org/10.1192/bjo.2021.1057

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Inhalt:

0:00 Einleitung

2:18 Geschichte

6:32 Diagnosekriterien

10:18 Diagnostik

12:31 Prävalenz und Verlauf

13:59 Borderline vs. kPTBS

16:35 Behandlung

20:31 ESTAIR

24:19 kPTBS behandeln, wenn die Kasse ICD-10 benutzt

28:05 Offene Forschungsfragen

29:31 Fazit

Chronische Schmerzen, Grübeln und Meditation (mit Maria Müller-Hornbach)26 août 202601:09:21

In dieser Episode spreche ich mit der Philosophin und Meditationslehrerin Maria Müller-Hornbach, die selbst seit Jahren mit chronischen Schmerzen lebt. Welchen Einfluss haben unsere Gedanken auf den Schmerz? Wie hängt unser Schmerzempfinden mit unserer Aufmerksamkeit zusammen? Wie kann man Meditation nutzen, um nicht an seinen Schmerzen zu leiden?

Ein zentrales Thema ist der Unterschied zwischen Schmerz und Leid: Schmerz lässt sich nicht wegmeditieren, aber das eigentlich Leidvolle am Schmerz sind die subtilen negativen Urteile, die wir über ihn fällen. Durch Meditation werden wir immer besser darin, diese Urteile zu bemerken und aufzugeben.

Viel Spaß! 🚀🚀🚀

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Marias Meditationskurs: eventbrite.com/e/anytime-anywhere-meditation-5-wochiger-meditationskurs-online-tickets-1994301427254

Marias Insta zu Aufklärungsarbeit: instagram.com/meas_mind_and_life/

Trauma #1 - Die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS): Überblick und Basics23 août 202601:30:37

Zwei Drittel aller Menschen erleben im Lauf ihres Lebens ein traumatisches Ereignis. Eine Posttraumatische Belastungsstörung entwickeln abern nur 3 - 20% der Betroffenen. Warum trifft es die einen und die anderen nicht?

In dieser Folge gehen wir die Basics der PTBS systematisch durch: Diagnosekriterien, Prävalenz und Risikofaktoren und Entstehungsmodelle von der Furchtkonditionierung über das fragmentierte Traumagedächtnis bis zur Rolle katastrophisierender Bewertungen.

Im zweiten Teil gebe ich einen Überblick über die evidenzbasierten Behandlungsansätze: Prolonged Exposure, Cognitive Processing Therapy, Kognitive Therapie nach Ehlers und Clark, Narrative Expositionstherapie und EMDR.

Podcast Feel hilft viel: open.spotify.com/show/0mkWZseHJFwOzEleNnLVv1

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Augsburger & Maercker - Posttraumatische Belastungsstörungen: https://shop.kohlhammer.de/posttraumatische-belastungsstorungen-33002.html#147=9

Ratgeber für Betroffene und Angehörige: https://www.hogrefe.com/de/shop/ratgeber-trauma-und-posttraumatische-belastungsstoerung-89329.html

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Erhebungsinstrumente PTBS:

Life Events Checklist for DSM-5 (LEC-5)

Screeningfragebogen mit 17 Items zur Erfassung potenziell traumatischer Ereignisse (persönlich erlebt, miterlebt, davon erfahren oder beruflich exponiert), Bearbeitungszeit ca. 10 Minuten. Dient meist als Vorstufe zu PCL-5 oder CAPS-5, um das A-Kriterium zu klären, liefert aber selbst keine numerische Auswertung.

https://kidtrauma.org/wp-content/uploads/ITQ-dt.-Version.pdf


Clinician-Administered PTSD Scale for DSM-5 (CAPS-5)

Strukturiertes klinisches Interview und Goldstandard der PTBS-Diagnostik, das sowohl die kategoriale DSM-5-Diagnose als auch den Schweregrad je Symptomcluster sowie den dissoziativen Subtyp erfasst.

https://istss.org/wp-content/uploads/2025/06/CAPS-5-German-Version-2021.pdf


PTSD Checklist for DSM-5 (PCL-5)

Selbstbeurteilungsfragebogen mit 20 Items entsprechend den DSM-5-Symptomkriterien.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5704375/


International Trauma Questionnaire (ITQ)

18-Item-Selbstbeurteilungsinstrument nach ICD-11, das getrennt PTBS-Kernsymptome und Störungen der Selbstorganisation erfasst und damit auch die komplexe PTBS (kPTBS) diagnostizieren kann.

https://kidtrauma.org/wp-content/uploads/ITQ-dt.-Version.pdf

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Sonstige Quellen (haben nicht in die Beschreibung der Episode gepasst)

https://docs.google.com/document/d/1K0ZFw_8c6BDb-1H5hf2r6sXYNxwnJqywe1iz_E8PUHA/edit?usp=sharing

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Inhalt:

0:00 Einleitung

2:04 Feel hilft viel (Laura Modler & Linda Cox)

3:17 Diagnosekriterien

16:35 Prävalenz

23:00 Verlauf

25:27 Komorbiditäten

27:18 Diagnostik

30:48 Differenzialdiagnosen

34:23 Entstehungsmodelle

52:29 Behandlungsansätze

1:03:23 Prolonged Exposure

1:09:23 Cognitive Processing Therapy (CPT)

1:16:46 Narrative Expositionstherapie (NET)

1:21:48 Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR)

1:28:14 Zusammenfassung

Grübeln #7 - Losgelöste Achtsamkeit (angeleitete Übung)13 août 202600:15:19

Losgelöste Achtsamkeit von Gedanken bedeutet, ihren Inhalt nicht für bare Münze oder der Weisheit letzten Schluss zu behandeln, sondern als das, was sie sind: mentale Ereignisse.

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Handout PDF: drive.google.com/drive/folders/1OizbSXYUOGatEFEq7cPWj9b5hSCU0RBe?usp=sharing

Handout Website: therapieaufdenpunkt.com/gr%C3%BCbeln/gr%C3%BCbeln-und-wie-man-damit-aufh%C3%B6rt

Adrian Wells - Paper zu losgelöster Achtsamkeit: ⁠cabct.hr/wp-content/uploads/2021/07/DM-techniques-in-CBT.pdf

Grübeln #6 - Das Aufmerksamkeitstraining (angeleitete Übung)12 août 202600:18:06

Das Aufmerksamkeitstraining (Attentional Training Technique, ATT) zielt darauf ab, die Aufmerksamkeit wie einen Muskel zu trainieren. Dadurch wird die Aufmerksamkeit flexibler und geht seltener in einen gewohnheitsmäßigen Stimmungscheck über.

Viel Spaß! 🚀🚀🚀

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Handout PDF: drive.google.com/drive/folders/1OizbSXYUOGatEFEq7cPWj9b5hSCU0RBe?usp=sharing

Handout Website: therapieaufdenpunkt.com/gr%C3%BCbeln/gr%C3%BCbeln-und-wie-man-damit-aufh%C3%B6rt

YT-Kanal mit Übungen zum Aufmerksamkeitstraining: youtube.com/watch?v=N4YIBXMVeZk

Grübeln #5 - Zwei hilfreiche Strategien11 août 202600:28:30

Das Aufmerksamkeitstraining und die lösgelöste Achtsamkeit von Gedanken sind zwei Strategien, um Grübeln zu unterbinden. Die Aufmerksamkeit ist wie ein Muskel, den man trainieren kann, um nicht in die automatische Innenschau zu verfallen und unangenehme Empfindungen wie durch eine Lupe zu vergrößern.

Losgelöste Achtsamkeit dagegen zielt darauf ab, Gedanken als mentale Ereignisse zu erleben und nicht als die Wahrheit oder der Weisheit letzter Schluss. Für beide Techniken erstelle ich in den nächsten Episoden eine angeleitete Übung.

Viel Spaß! 🚀🚀🚀

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Handout PDF: drive.google.com/drive/folders/1OizbSXYUOGatEFEq7cPWj9b5hSCU0RBe?usp=sharing

Handout Website: therapieaufdenpunkt.com/gr%C3%BCbeln/gr%C3%BCbeln-und-wie-man-damit-aufh%C3%B6rt

YT-Kanal mit Übungen zum Aufmerksamkeitstraining: youtube.com/watch?v=N4YIBXMVeZk

Adrian Wells - Paper zu losgelöster Achtsamkeit: cabct.hr/wp-content/uploads/2021/07/DM-techniques-in-CBT.pdf

drmichaeljgreenberg.com/how-to-stop-ruminating/

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Inhalt:

0:00 Einleitung

2:20 Aufmerksamkeitstraining

17:29 Losgelöste Achtsamkeit

Grübeln #4 - Ist Grübeln hilfreich?06 août 202600:45:54

Gründe fürs Grübeln gibt es viele, allerdings nur schlechte. Wir glauben, durchs Grübeln Antworten zu finden, Entscheidungen fällen zu können oder uns aus der Depression herauszugrübeln.

Vielleicht glauben wir auch, durch positives Grübeln unseren Selbstwert steigern zu können: "Ich muss mich nur ausgiebig genug mit meinen positiven Eigenschaften befassen, muss nur genug schöne Gefühle fühlen, dann kann ich selbstsicher auftreten und endlich glücklich sein."

Oder wir grübeln ausgiebig über Missstände in der Welt oder in unserem Leben und verwechseln dieses oberflächliche Hin- und Herwälzen von Gedanken mit einer konstruktiven Analyse oder echtem politischen Engagement. Es geht aber auch anders: Man muss nicht grübeln, um tief über Dinge nachzudenken.

Viel Spaß! 🚀🚀🚀


ACT-App: inneract.de

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Handout PDF: drive.google.com/drive/folders/1OizbSXYUOGatEFEq7cPWj9b5hSCU0RBe?usp=sharing

Handout Website: therapieaufdenpunkt.com/gr%C3%BCbeln/gr%C3%BCbeln-und-wie-man-damit-aufh%C3%B6rt

Pia Callesen - Lebe mehr, grüble weniger: beltz.de/sachbuecher-ratgeber/aengste-depression/lebe-mehr-grueble-weniger/BEL86582

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0:00 Einleitung

3:05 ACT-App

4:00 "Ich finde Antworten"

6:39 "Grübeln hilft gegen Depression"

8:37 "Selbstkritik bessert mich"

14:12 "Selbstkritik macht mich immun"

18:24 "Grübeln schützt vor Enttäuschung"

20:11 "Grübeln hilft bei Entscheidungen"

22:23 "Positives Grübeln stärkt meinen Selbstwert"

32:30 "Die Welt ist schlecht, ich muss drüber nachdenken"

41:56 "Wer grübelt, ist deep"

Grübeln #3 - Typische Triggergedanken04 août 202600:38:26

Welche Gedanken ziehen uns an und verleiten uns dazu, uns besonders ausgiebig mit ihnen zu befassen? Wie die Geschmäcker verschieden sind, so schlagen uns auch jeweils andere Gedanken in den Bann. Dabei ist es hilfreich, die eigenen Triggergedanken zu kennen, um Grübeln schneller zu erkennen und zu unterbinden.

Wir besprechen eine simple Methode, um den eigenen Triggergedanken auf die Schlichte zu kommen und gehen einige Arten von Triggergedanken mit typischen Beispielen durch. Abschließend fragen wir uns: Was tun mit Triggergedanken, die wahr sind?

Viel Spaß! 🚀🚀🚀


Handout PDF: drive.google.com/drive/folders/1OizbSXYUOGatEFEq7cPWj9b5hSCU0RBe?usp=sharing

Handout Website: therapieaufdenpunkt.com/gr%C3%BCbeln/gr%C3%BCbeln-und-wie-man-damit-aufh%C3%B6rt

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Marcantonio Spada und Gabriele Caselli - Desire Thinking, Verlangendes Denken: pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25128328/

Pia Callesen - Lebe mehr, grüble weniger: beltz.de/sachbuecher-ratgeber/aengste-depression/lebe-mehr-grueble-weniger/BEL86582

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Inhalt:

0:00 Einleitung

1:18 Eigene Triggergedanken herausfinden

6:54 Traurige Triggergedanken

11:48 Wütende Triggergedanken

18:03 Ängstliche Triggergedanken

18:56 Schuldbetonte Triggergedanken

22:36 Suchtbezogene Triggergedanken

24:26 Diagnosebezogene Triggergedanken

29:10 Hoffnungslose Triggergedanken

33:06 Sind Triggergedanken nicht manchmal wahr?

Grübeln #2 - Wie wir grübeln30 juil. 202600:50:24

Was machen wir eigentlich genau, wenn wir grübeln? In der metakognitiven Therapie werden vier Strategien unterschieden:

1. Die übermäßige gedankliche Beschäftigung mit sich selbst oder der Vergangenheit (Warum-Fragen)

2. die übermäßige Beschäftigung mit Bedrohungen oder der Zukunft (Was ist, wenn-Fragen)

3. der Stimmungscheck und

4. allerlei wenig hilfreiche Bewältigungsversuche


Beim Stimmungscheck richten wir unsere Aufmerksamkeit nach innen, um verdächtige Gefühle und Empfindungen (Angst, Niedergeschlagenheit, Anspannung) zu identifizieren und dann gegenzusteuern. Faktisch funktioniert diese Aufmerksamkeit aber wie eine Lupe und macht das Gefühl größer, als es eigentlich ist. Innenschau deckt nicht einfach auf, was eh schon da war, sondern produziert die Probleme erst, nach denen wir ursprünglich Ausschau gehalten haben.

Wer viel sucht, der findet viel, deshalb führt diese gewohnheitsmäßige Innenschau immer häufiger zu dem Eindruck, dass unsere Gefühle aus ihrem fragilen inneren Gleichgewicht gebracht wurden und wir nun alles daran setzen müssen, uns zu regulieren. Tatsächlich sind Gefühle aber wie die Atmung: Wenn wir nichts tun, regulieren sie sich von selbst.

Viel Spaß! 🚀🚀🚀


Handout PDF: drive.google.com/drive/folders/1OizbSXYUOGatEFEq7cPWj9b5hSCU0RBe?usp=sharing

Handout Website: therapieaufdenpunkt.com/gr%C3%BCbeln/gr%C3%BCbeln-und-wie-man-damit-aufh%C3%B6rt

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Pia Callesen - Lebe mehr, grüble weniger: beltz.de/sachbuecher-ratgeber/aengste-depression/lebe-mehr-grueble-weniger/BEL86582

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Inhalt:

0:00 Einleitung

1:20 1. Grübeln (im engeren Sinne)

9:25 2. Sich Sorgen machen

14:22 3. Stimmungs-Check

25:23 4. Unangemessene Bewältigungsversuche

30:52 Dosis macht das Gift

39:40 5 ungünstige metakognitive Überzeugungen

Status in der Odyssee bei Homer, Vergil und Christopher Nolan26 juil. 202600:48:08

Odysseus wird bei Christopher Nolan von starken Gewissensbissen geplagt, weil seine geniale List den Untergang Trojas bedeutete und vielleicht sogar der ganzen archaischen Zivilisation. Aber entspricht das überhaupt dem Odysseus der Homerischen Epen?

Dort finden wir einen Odysseus, der lügt und manipuliert, der immer noch ein Ass im Ärmel führt und sich aus jeder noch so auswegslosen Situation durch List und Täuschung zu befreien weiß. Ein Held, der nur durch Ruhm und Ehre motiviert ist und dem die moralischen Skrupel von Nolans Odysseus fremd gewesen sein dürften.

Tatsächlich handelt Odysseus bei Nolan eher wie der römische Aeneas in der Dichtung von Vergil, dessen Irrfahrt dem Homerischen Epos nachempfunden ist. Welche Status-Games spielt Odysseus in diesen drei Darstellungen? Und hätten wir uns mit einem authentischen Odysseus als Helden überhaupt identifizieren können?

Viel Spaß! 🚀🚀🚀

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Emily Wilson (Übersetzerin der Odyssee) im Gespräch mit Derek Thompson: substack.com/inbox/post/208188216

Caleb Cohoe - The Real Historical Inaccuracy: Odysseus Becomes Aeneas: substack.com/inbox/post/208336901

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Inhalt:

0:00 Einleitung

3:03 Status-Theorie: Recap

10:28 Status im archaischen Griechenland

20:21 Odysseus bei Homer

25:26 Odysseen bei Vergil

30:05 Moral des Odysseus vs. Aenneas

36:09 Odysseus bei Christopher Nolan

44:35 Fazit


Grübeln #1 - Was es ist und wie man aufhört24 juil. 202600:49:20

Steile These: Wir können unser Grübeln kontrollieren. Warum tun wir es nicht, obwohl uns unser Grübeln belastet? Wir haben entweder keine Übung darin, unser Grübeln zu bemerken, oder wir halten es eigentlich für zielführend: "Wenn ich nur gut genug oder ausreichend viel über das Problem nachdenke, komme ich zu einer Lösung!"

Aber wie lang haben wir schon nachgedacht? Und sind wir weitergekommen? Wie lang müssten wir noch grübeln, um an ein Ende zu kommen? In dieser Serie gehe ich davon aus, dass Grübeln selbst eine belastende Aktivität ist, mit der wir aufhören müssen, um uns besser zu fühlen.

Grübeln ist nicht notwendig, um unsere Probleme zu lösen, sondern hindert unsere Psyche daran, sich selbst zu regulieren. Aber warum machen wir weiter? Und wie hören wir auf? Um diese Fragen zu beantworten, sehen wir uns die Grundlagen der metakognitiven Therapie an und gehen diese anhand diverser Beispiele durch.

Viel Spaß! 🚀🚀🚀


Handout PDF: drive.google.com/drive/folders/1OizbSXYUOGatEFEq7cPWj9b5hSCU0RBe?usp=sharing

Handout Website: www.therapieaufdenpunkt.com/gr%C3%BCbeln/gr%C3%BCbeln-und-wie-man-damit-aufh%C3%B6rt

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Pia Callesen - Lebe mehr, grüble weniger: beltz.de/sachbuecher-ratgeber/aengste-depression/lebe-mehr-grueble-weniger/BEL86582

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Inhalt:

0:00 Einleitung

10:12 Was können wir kontrollieren?

18:24 Grübelzeit

22:10 Triggergedanken

30:59 Was ist metakognitive Therapie?

41:34 3 Ebenen der Verarbeitung

46:13 Was passiert noch in der Serie?

Kann KI denken? Von stochastischen Papageien und Sprachbedeutung nach Wittgenstein (mit Peter Kuhn)16 juil. 202601:25:06

Können KIs denken? Es geht die Rede um, KIs seien nur "stochastische Papageien", die statistische Muster in der Sprache erkennen und reproduzieren, ohne dabei zu verstehen, was sie eigentlich sagen. Aber haben wir denn eine klare Vorstellung davon, was denken und verstehen bei uns Menschen bedeutet?

Peter Kuhn ist zum wiederholten Mal Gast im Podcast und erklärt uns die Basics zu KI-Modellen, bevor wir uns den großen Fragen der analytischen Philosophie des Geistes und der Sprache widmen. Übrigens ist der Wasser- und Stromverbrauch von Chat-Bots nicht so wild, wie immer angenommen.

Viel Spaß! 🚀🚀🚀

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J-Space-Paper: anthropic.com/research/global-workspace

ChatGPT und ökologischer Impact: substack.com/inbox/post/162196004

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Inhalt:

0:00 Einleitung

1:52 Was ist KI?

11:47 Aufmerksamkeitsmechanismen

15:01 Chat-Bots

24:44 Synthetische Daten und Reasoning

28:22 KI-Training als Selektionsprozess

32:16 Können KIs denken?

43:25 Mögliche Gegenpositionen

52:06 Intelligenz als kontinuierliches Phänomen

57:16 Abgeleitete Intentionalität

1:00:24 Ist die Hardware relevant?

1:21:30 Wasserverbrauch (Rant)


Lithium ins Trinkwasser?02 juil. 202600:36:06

Lithium ist ein psychiatrisches Medikament, was in geringer Dosis auch im Trinkwasser vorkommt. Nun gibt es eine Reihe von Beobachtungsstudien, die zeigen, dass mehr Lithium im Trinkwasser mit weniger Suizidalität, weniger psychiatrischen Einweisungen, weniger Gewaltverbrechen und weiteren Outcomes zusammenhängt.

Wie kann das aber sein, wenn die Dosis im Trinkwasser so gering ist? Wie funktioniert Lithium im Hirn? Was sagen die Studien genau? Durch welche Experimente könnten wir uns Klarheit in dieser Frage verschaffen? Und würden wir Lithium ins Trinkwasser mischen, wenn wir wüssten, dass es funktioniert?

Viel Spaß! 🚀🚀🚀

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Memon et al. 2020: pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32716281/

Eyre-Watt et al. 2020: pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33045847/

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Inhalt:

0:00 Einleitung

4:11 Lithium im Hirn

10:18 Korrelate mit Lithium im Trinkwasser

20:56 Also: Lithium ins Trinkwasser?

28:32 Und wenn es funktioniert?

34:49 Fazit

Evolutionstheorie27 juin 202603:19:50

ADHS ist eine Menge von Merkmalen, die in der ursprünglichen Umwelt der Menschen einmal adaptiv waren, aber heute nicht mehr zu den Erfordernissen der modernen Welt passen - so sagt es zumindest die Mismatch-Theorie, bei der es sich um eine evolutionäre Erklärung handelt. Aber was bedeutet es überhaupt, dass ein Merkmal adaptiv ist? Und wie testen wir Hypothesen zur ursprünglichen Funktion eines Merkmals? Kurzum: Wie funktioniert Evolution?

In dieser Episode gebe ich eine Einführung in die wichtigsten Konzepte: Selektion, Adaptation, Fitness, Artenbildung, die genetischen Grundlagen von Selektion, ökologische Nischen, sexuelle Selektion und die Evolution von Sozialverhalten wie Altruismus, Kooperation oder Konflikte zwischen Verwandten.

Viel Spaß! 🚀🚀🚀

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Freeman & Herron - Evolutionary Analysis: elibrary.pearson.de/book/99.150005/9781292082684?lang=de

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Inhalt:

0:00 Wozu Evolution in der Therapie?

6:51 Einleitung

14:18 Kurze Übersicht

33:54 Evidenz für Mikroevolution

43:12 Evidenz für Makroevolution

49:01 Evidenz für Artbildung

58:57 Evidenz für gemeinsame Abstammung

1:07:55 Natürliche Selektion

1:16:03 Evidenz für die 4 Postulate

1:33:22 Was ist eine Nische?

1:39:38 Mischvererbung vs. partikuläre Vererbung

1:46:11 Selektion reduziert Variation, woher neue Merkmale?

1:50:32 Perfekte Organismen?

1:55:49 Seit wann tragen Menschen Kleidung?

1:59:57 Geschichtlicher Rückblick

2:04:08 Die Logik evolutionärer Erklärungen

2:17:26 Selektion auf mehreren Ebenen

2:26:38 Sexuelle Selektion

2:45:04 Evolution des Sozialverhaltens

3:03:08 Konflikte zwischen Verwandten

3:07:17 Kooperation zwischen Nicht-Verwandten

3:12:38 Warum altern und sterben wir?

Fallkonzeption und Therapieplanung22 juin 202601:09:01

Jede Therapieform lässt sich in zwei stets wiederkehrende Schritte aufgliedern: verstehen und intervenieren. Diese Schritte finden sich im Kleinen wieder (zuhören und fragen, beobachten und spiegeln), aber auch im Großen. Dann spricht man von Fallkonzeption (Woran leidet die Patientin und warum?) und Therapieplanung (Was müsste sie tun/denken/lernen/ändern, um weniger zu leiden?).

Wir sehen uns gemeinsam an, wieso Diagnosen nicht hinreichend für ein adäquates Problemverständnis sind und Therapiemanuale nur für eine Teilmenge prototypischer Patienten gut funktionieren. Die Fallkonzeption ermöglicht einerseits eine individuell auf den Einzelfall zugeschnittene Therapieplanung, basiert aber andererseits auf allgemeinen empirisch fundierten Erkenntnissen über Denken, Fühlen und Handeln.

Viel Erfolg!

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Anleitung orientiert an Ubben: therapieaufdenpunkt.com/verhaltenstherapie/fallkonzeption-erstellen

Buch von Ubben: hogrefe.com/de/shop/problemanalyse-und-therapieplanung-76397.html

Verhaltenstherapie: Was sie kann und wie es geht: dgvt-verlag.de/shop/verhaltenstherapie-was-sie-kann-und-wie-es-geht/

Persons - The case formulation approach to cbt: researchgate.net/publication/313557731_The_case_formulation_approach_to_cognitive-behavior_therapy

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Inhalt:

0:00 Einleitung

2:30 Reicht die Diagnose nicht aus?

20:35 Was ist mit Manualen?

25:06 Die Logik der Fallkonzeption

35:00 Vom Allgemeinen zum Individuellen

37:44 Fallkonzeptionen sind auch für Patienten da

40:56 Fallkonzeption als Grundlage der transdiagnostischen VT

43:35 Aufbau Fallkonzeption

1:00:44 Wie ergeben sich daraus Interventionen?

1:03:35 Wie sammle ich die relevanten Infos?

Crashkurs Verhaltenstherapie07 juin 202602:07:01

Wie funktioniert Verhaltenstherapie? Wie analysiert und bearbeitet sie Probleme?

In diesem Crashkurs zeige ich, wie sich ein kleiner Bestand von theoretischen Annahmen und Methoden universell auf sehr unterschiedliche Probleme anwenden lässt.

Insbesondere besprechen wir die Anwendung bei Depression, Angst, Ärger, Schuld und Scham.

Viel Spaß! 🚀🚀🚀

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Textgrundlage: mindovermood.com/

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0:00 Einleitung

3:15 1: Was ist Verhaltenstherapie?

10:48 2: Problemanalyse

15:42 3: Gedanken

30:04 4: Gefühle

35:46 5: Ziele

41:36 6: Das Gedankenprotokoll

50:12 7: Automatische Gedanken

54:19 8&9: Wo ist der Beweis?

58:24 10: Neue Gedanken, Pläne, Akzeptanz

1:05:37 11: Zugrundeliegende Annahmen und Verhaltensexperimente

1:16:48 12: Glaubenssätze

1:21:35 13: Depression

1:32:53 14: Angst

1:46:12 15: Ärger, Schuld, Scham

1:59:10 16: Fortschritte stabilisieren

2:05:55 Schlusswort

Das Problem der Selbstdisziplin29 mai 202600:39:01

Kennt ihr das? Ihr verfolgt Eure Ziele mit Elan und eiserner Selbstdisziplin, stellt ambitionierte Pläne auf und kniet euch richtig rein, bis ihr irgendwann genug habt, euch der Stress zu viel wird und ihr mehr Nachsicht und Akzeptanz übt - dann aber mit Euren Zielen nicht richtig vorankommt. Und dann beginnt der Kreislauf von Neuem?

Die Psychologin Gena Gorlin nennt diese Phasen den Drill-Sergeant-Modus und den Zen-Master-Modus. Sie unterbreitet einen konkreten Lösungsvorschlag, um aus diesem Zyklus auszubrechen, aber wie gut funktioniert das wirklich?

Und was bedeutet das für Psychologen und Therapeutinnen mit mehr oder weniger starkem Leistungsmotiv?

Viel Spaß beim Hören!

🚀🚀🚀

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Gena Gorlin - A different and better way to live: open.substack.com/pub/genagorlin/p/a-different-and-better-way-to-live?r=3zjgbe&utm_medium=ios

Daniel Muñoz - How to make yourself read more books: bigifftrue.substack.com/p/the-secret-to-reading-more

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0:00 Einleitung

3:59 Der Begriff der Leistung

9:26 Der Drill Sergeant

13:13 Der Zen-Meister

17:39 Der Builder

20:05 Wie überzeugend ist das?

32:37 Und Psychologen?

37:26 Zusammenfassung


Neue ACT-App: inneract.de! (grrrrratis)28 mai 202600:14:00

Babak und ich haben die letzten Wochen eine ACT-App erstellt auf Grundlage von "30 Tage ACT", meinem Kurs zur Akzeptanz- und Commitment-Therapie. Babak hat sich um das Design, das Logo und alles Technische gekümmert, ich mich um die Inhalte.

  • 6 neue angeleitete Übungen
  • Fortschritt speichern
  • Reflexionen speichern (lokal)
  • schickes Design
  • DSGVO-konform
  • kein Tracking, keine Werbenetzwerke
  • grrrrrrrratis!

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https://inneract.de/

Neue Website: www.therapieaufdenpunkt.com

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Inhalt:

0:00 Neue App!

11:44 Neue Website!

12:46 Inhaltlicher Ausblick

Was ist Vermeidung?26 avr. 202601:18:27

Vermeidung ist die zentrale Ursache für alle möglichen psychische Störungen und Schwierigkeiten. Ich erkläre in dieser Folge anhand eines simplen Diagramms, wie Spinnenphobie, Panik, Emetophobie, Zwang, Depression und Probleme mit dem Setzen von Grenzen alle durch Vermeidung Zustandekommen.

Viel Erfolg und alles Gute!

🚀🚀🚀

Download Din A4 (PDF): https://drive.google.com/drive/folders/19-FpV07Kzw7WGaVxR3mF_QKr6LDYtG6o?usp=sharing

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Inhalt:

0:00 Einleitung

2:55 Spinnenphobie

21:04 Emetophobie (Angst, zu erbrechen)

30:53 Panik

37:59 Zwang

53:21 Depression

0:59:20 Sucht

1:06:13 Grenzen setzen

1:10:36 In abstracto

1:16:29 Nachwort

Meditation lernen #3 - Schwierige Gefühle (geführte Meditation)24 avr. 202600:38:10

In dieser 30-minütigen geführten Meditation wenden wir die Technik, die wir zu Beginn der Serie besprochen haben, auf schwierige Gefühle an. Wenn ihr euch jetzt gerade in diesem Moment in einer schwierigen Gefühlslage befindet, könnt ihr die Meditation nutzen, um euer Gefühl Stück für Stück zu akzeptieren.

Viel Erfolg und alles Gute! :)

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Inhalt:

0:00 Einleitung

4:44 Meditation

34:44 Nachwort

Meditation lernen #2 - Geführte Meditation23 avr. 202601:02:48

In dieser 60-minütigen geführten Meditation nutzen wir die Technik, die ich in der letzten Episode vorgestellt habe. Wir gehen 4 Focus Ranges durch: Empfindungen im Kopf, äußere Klänge, Gefühle und alle Empfindungen.

Viel Erfolg! 🚀🚀🚀

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Ladet euch das Handout zur Technik runter: drive.google.com/drive/folders/13MXQpJ1W5DzhaHd-fKXdlaiqTTu2Uk_C?usp=sharing

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Inhalt:

0:00 Einleitung

1:30 Empfindungen im Kopf

16:30 Äußere Klänge

31:30 Gefühle

46:30 Alle Empfindungen

1:01:30 Nachwort

Meditation lernen #1 - Unified Mindfulness nach Shinzen Young19 avr. 202602:23:15

Durch Meditation können wir lernen, mit schwierigen Gefühlen besser umzugehen, dysfunktionale Handlungsimpulse abbauen, uns selbst besser kennenlernen und empfänglicher für die schönen Dinge im Alltag zu werden.

Leider sind die meisten Meditationsbücher zwar voll von blumigen Metaphern, enthalten aber keine konkreten Handlungsanweisungen. Das System von Shinzen Young (Unified Mindfulness) ist dagegen sehr präzise und gibt konkrete Anleitung, wie man meditiert und wie man mit bestimmten problematischen Situationen umgeht.

In dieser Episode gebe ich einen Überblick über die wichtigsten Begriffe und Techniken, die man braucht, um selbst mit der Praxis zu beginnen. Hier ist außerdem mein Handout zu Unified Mindfulness, das alle Punkte detaillierter ausführt: drive.google.com/drive/folders/13MXQpJ1W5DzhaHd-fKXdlaiqTTu2Uk_C?usp=sharing

Viel Spaß! :)

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Quellen:

Shinzen Young - Science of Englightenment: shinzen.org/resources/

Shinzen Young - See, Hear, Feel: shinzen.org/wp-content/uploads/2016/08/SeeHearFeelIntroduction_ver1.8.pdf

Julianna Raye - A Guide to Unified Mindfulness: de.everand.com/book/502243286/CORE-A-Guide-to-Unified-Mindfulness

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Inhalt:

0:00 Einleitung

2:31 Wieso Unified Mindfulness?

10:33 Einige Missverständnisse

19:00 Ist Meditation gefährlich?

24:16 Was ist das Ziel von Meditation?

31:53 Konzentration, Klarheit, Gleichmut

51:10 Die Focus Range

1:03:26 Und wie meditiert man jetzt?

1:14:13 Labeling!

1:21:37 Wie stark die Labels?

1:30:52 Gleichmut durch Labeling

1:35:33 Unangenehme Empfindungen

1:40:22 3 Strategien bei unangenehmen Empfindungen

1:45:32 Besonderheiten bei Angst etc. im Alltag

1:49:12 Teile und Herrsche

2:01:43 Hindernisse auf dem Weg als Teil des Weges

2:08:07 Eine spielerische Haltung

2:13:04 Do Nothing

2:17:12 Alles auf einen Blick

2:20:56 Schlusswort

Grenzen setzen25 mars 202601:59:27

Grenzen setzen heißt, die eigenen Bedürfnisse klar zu kommunizieren und für sie einzustehen. Aber was hält uns vom Setzen einer Grenze ab? Und wie setzten wir Grenzen konkret? Wie sehr muss ich mich für meine Bedürfnisse rechtfertigen? Und welche Bedürfnisse kann ich überhaupt einfordern?

Außerdem schauen wir uns an, wie das Gegenüber auf unsere Grenzen reagieren kann. Es gibt verschiedene Formen des Widerstands, auf die meine Grenze stoßen kann, und es ist wichtig, diese zu erkennen, um passend zu kontern. Wir diskutieren außerdem die Rolle von Ärger, das Problem des Machtungleichgewichts und diverse weitere Anwendungsprobleme.

Viel Spaß! :)

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Handout Grenzen setzen: drive.google.com/file/d/1DgC-wjKRVgIIb6SoDM2ne3Z86-VVwv6b/view?usp=sharing

Nedra Glower Tawab - Grenzen machen uns frei: narayana-verlag.de/Grenzen-machen-uns-frei-Nedra-Glover-Tawwab/b27969

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Inhalt:

0:00 Einleitung

12:37 Die Basics

20:48 Warum Grenzen wichtig sind

30:51 Wie setze ich Grenzen?

39:21 Grenzen planen

45:03 Muss ich mich rechtfertigen?

49:58 Gewaltfreie Kommunikation

51:52 Welche Bedürfnisse einfordern?

56:06 Problem: Machtungleichgewicht

1:01:25 Wie reagiert mein Gegenüber?

1:17:09 Was hält mich davon ab?

1:28:00 Grenzen und Ärger

1:34:42 Vermeidung von Grenzen

1:39:45 Grenzen und Eltern

1:43:22 Grenzen und Kinder

1:54:10 Grenzen im Beruf

Kollektive Handlungsprobleme, Hyperagenten und KI-Entwicklung als Metaevolution (mit Peter Kuhn)19 mars 202603:21:14

Die Welt ist voll von Systemen, die niemand so designen würde, die aber jeder beteiligte Akteur durch sein eigenes Handeln herbeiführt: Überfischung, kapitalistische Ausbeutung, Wettrüsten und Krebs. All dies sind Beispiele für das, was man in der Spieltheorie als kollektive Handlungsprobleme bezeichnet.

Wie entstehen diese Handlungsprobleme? Wie lassen sie sich regulieren? Was bedeutet dies für politische Utopien? Und welche Konsequenzen ergeben sich für die KI-Forschung?

Im zweiten Teil der Episode diskutiere ich mit Peter Kuhn seinen spekulativen Begriff von Hyperagenten wie Unternehmen oder Staaten, die echte Agency haben sollen und deren Absichten nicht auf die Absichten der konstituierenden Menschen reduzibel sein sollen. Außerdem fragen wir uns, ob KI-Forschung als metaevolutionärer Phasenübergang verstanden werden kann.

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Quellen:

Alexander, Scott (2014, July 30). Meditations on Moloch. Slate Star Codex.
https://slatestarcodex.com/2014/07/30/meditations-on-moloch/

Bakan, Joel (2004). The corporation: The pathological pursuit of profit and power. Penguin Canada.
http://commons.allard.ubc.ca/books/4

Bostrom, Nick (2014). Superintelligence: Paths, dangers, strategies. Oxford University Press.

Kuhn, Peter (2025). Humanism – An obituary. Substack.
https://substack.com/home/post/p-171043982

Yudkowsky, E., & Soares, N. (2025). If anyone builds it, everyone dies: Why superhuman AI would kill us all. Little, Brown and Company.

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Inhalt:

0:00 Meditations on Moloch

1:28:13 Hyperagenten

2:18:41 Metaevolution

Warum und wie funktioniert Expositionstherapie? - Die theoretischen Grundlagen06 mars 202600:59:40

Was genau sind die Wirkmechanismen hinter der Expositionstherapie? Wir gehen verschiedene Kandidaten durch und arbeiten jeweils heraus, welche Evidenz zu welcher theoretischen Neuerung geführt hat. Dadurch gewinnen wir nicht nur ein Erklärungsmodell für eine der wirksamsten therapeutischen Methoden überhaupt, sondern auch ein besseres Bild davon, wie unsere Psyche funktioniert.

Die besprochenen Kandidaten sind: Habituation, klassische Konditionierung, die Emotional Processing Theory in ihrer ersten und zweiten Fassung und der Ansatz des Inhibitory Learning von Craske.

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Quellen:

Foa, E. B., & Kozak, M. J. (1986). Emotional processing of fear: exposure to corrective information. Psychological bulletin, 99(1), 20.

Rauch, S., & Foa, E. (2006). Emotional processing theory (EPT) and exposure therapy for PTSD. Journal of Contemporary Psychotherapy, 36(2), 61-65.

Foa, E., Huppert, J. D., & Cahill, S. P. (2006). Emotional processing theory: An update.

Craske, M. G., Treanor, M., Conway, C. C., Zbozinek, T., & Vervliet, B. (2014). Maximizing exposure therapy: An inhibitory learning approach. Behaviour research and therapy, 58, 10-23.

Pittig, A., & Wong, A. H. (2022). Reducing the return of avoidance and fear by directly targeting avoidance: Comparing incentive-based and instructed extinction of avoidance to passive fear extinction. Journal of Experimental Psychopathology, 13(4), 20438087221136424.

Westra, H. A. (2007). Review of Pathological anxiety: Emotional processing in etiology and treatment.

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Inhalt:

0:00 Einleitung

10:10 Habituation

16:05 Klassische Lerntheorie

20:56 Probleme klassische Lerntheorie

29:25 Emotional Processing Theory

39:41 Revised Emotional Processing Theory

43:06 Craske - Inhibitory Learning

53:22 Zsmf und therapeutische Implikationen

1 Jahr Therapie auf den Punkt!22 févr. 202600:28:06

Vor genau einem Jahr habe ich die erste Folge auf diesem Podcast hochgeladen! Aus diesem Anlass werfen wir einen Blick zurück und lassen das vergangene Jahr Revue passieren. Außerdem gebe ich einen Überblick über die Hörerstatistiken, erzähle kurz etwas über meine ursprüngliche Motivation hinter dem Podcast, gebe einen kleinen Einblick in den Produktionsprozess und einen Ausblick auf die Themen im kommenden Jahr.

Vielen Dank für euren Support!

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Meine Serie zu Grenzen setzen auf YouTube: youtube.com/watch?v=Vk71Rc7h25s&list=PLGBDtdSWY7lndi-CFNguf-pcE1JGn34dt

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Inhalt:

0:00 Einleitung

1:28 Stats, Stats, Stats!

8:54 Motivation hinter dem Podcast

18:21 Produktionsprozess

22:26 Das kommende Jahr

25:28 Austausch und Danke!

Cannabis und psychische Gesundheit19 févr. 202600:49:14

Viele Menschen kiffen, um mit ihren Depressionen oder Ängsten besser umgehen zu können. Aber funktioniert das eigentlich? Die Debatte um die psychischen Auswirkungen von Cannabis ist auf beiden Seiten geprägt von diversen Mythen. Auf der einen Seite wird Cannabis komplett verteufelt, auf der anderen Seite komplett verharmlost. Aber was sagt eigentlich die Forschung?

Wir gehen eine Übersichtsstudie zum Zusammenhang zwischen Cannabis und psychischer Gesundheit durch und besprechen im Detail, was wir aus den Daten schlussfolgern können und was nicht. Anschließend beleuchte ich das Thema aus therapeutischer Perspektive vor dem Hintergrund meiner Arbeit auf der Suchtstation.

Außerdem gebe ich einige Hinweise, falls ihr mit dem Gedanken spielt, euren Konsum zu reduzieren. Ob ihr das tut, ist natürlich eure Entscheidung. Aber ich hoffe, mit dieser Episode zur Grundlage einer informierten Entscheidung beigetragen zu haben.

Viel Spaß beim Hören! 🚀🚀🚀

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Quellen:

Quit The Shit: quit-the-shit.net/qts/ 

Übersichtsstudie Auswirkungen von Cannabis auf Gesundheit: link.springer.com/article/10.1007/s00406-024-01880-2

IQ-Abfall durch Konsum in der Jugend: cambridge.org/core/journals/psychological-medicine/article/intelligence-quotient-decline-following-frequent-or-dependent-cannabis-use-in-youth-a-systematic-review-and-metaanalysis-of-longitudinal-studies/26BEC9CBD2A39010C26100278F8CA813

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Inhalt:

0:00 Einleitung

3:17 Mythen über Cannabis

15:05 Empirische Studienlage

25:27 Therapeutische Perspektive

39:00 Kriterien der Abhängigkeit

43:33 Wie Konsum reduzieren?

Diagnosen #4 - Der Moderate Konstruktivismus12 févr. 202600:53:31

Was ist das Verhältnis von Diagnose und psychischer Störung in der Welt? Der Naive Realismus geht davon aus, dass jeder Diagnose eine feinsäuberlich getrennte und eindeutig bestimmbare Störungsentität in der Welt entspricht. Dies ist jedoch aus verschiedenen Gründen unplausibel.

Alternative Vorschläge zum Naiven Realismus verfallen oft in einen Relativismus, demzufolge kein Bild der Welt wahrer oder besser ist als irgendein anderes. Diese Position hat jedoch unplausible Konsequenzen im Einzelfall und ist anfällig für das sogenannte Selbstanwendungsproblem.

Schließlich skizziere ich meine eigene Position, den Moderaten Konstruktivismus, der das Beste aus beiden Welten vereint. Demzufolge enthält jedes Bild der Welt immer subjektive Anteile, die sich aus unseren Interessen, unseren Bedürfnissen und unserem Statusstreben ergeben.

Andererseits werden Konstruktionen oft durch weltseitige Korrektursignale als unangemessen markiert, was es uns erlaubt, zwischen unterschiedlichen Konstruktionen zu selektieren. Zu guter Letzt stelle ich noch kurz Peters Lieblingsmassenhysterie dar: die Tanzwut.

Viel Spaß beim Zuhören! 🚀🚀🚀

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Quellen:

Mein Text zu Naivem Realismus, Relativismus und Moderatem Konstruktivismus: substack.com/inbox/post/187068647

Kritik an Störung = Diagnose: substack.com/inbox/post/187606868

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Inhalt:

0:00 Einleitung

3:18 Recap Naiver Realismus

9:05 Alternativen zum Naiven Realismus

16:22 Relativismus

27:02 Radikaler Konstruktivismus

30:53 Moderater Konstruktivismus

42:25 Prinzipielle und praktische Prüfbarkeit

46:00 Fazit

48:05 Tanzwut auf Wunsch von Peter Kuhn

Die Psychodynamik der Suchtstation01 févr. 202601:16:37

Man kann die Suchtstation als einen Ort verstehen, an dem sich Behandler und Patienten immer wieder in bestimmten Rollen wiederfinden. Je nachdem, welche vergangenen Beziehungserfahrungen die betreffende Person in die Beziehung mitbringt, verändern sich die Rollen auf beiden Seiten. Dadurch wird viel des sozialen Geschehens auf Station verständlich.

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit besprechen wir diese typischen Rollen mit ihren jeweiligen Beziehungserwartungen und Vermeidungsstrategien und schauen uns an, wie hierdurch vergangene Beziehungsdynamiken reinszeniert werden. Abschließend diskutieren wir Implikationen für die therapeutische Praxis im Suchtbereich.

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Quelle:

Human Condition Revisited - The Psychodynamics of the Addiction Ward: open.substack.com/pub/thehumanconditionrevisited/p/the-psychodynamics-of-hospital-staff?utm_campaign=post-expanded-share&utm_medium=post%20viewer

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Inhalt:

0:00 Einleitung

6:29 Zentrale Thesen

10:07 Übertragung und Gegenübertragung

26:19 Der Retter

28:43 Der Zyniker

33:31 Der Sheriff

39:20 Der Techniker

42:25 Der Vertraute

46:17 Der Rebell

50:49 Der Trickster

54:53 Das verlorene Kind

57:26 Der Fordernde

1:01:07 Der Spalter

1:03:43 Das Phantom

1:07:45 Was heißt das jetzt alles?

Diagnosen #3 - Mimetische Ansteckung und Looping-Effekte22 janv. 202601:05:44

Kann man eine Symptomatik dadurch bekommen, dass man von ihr erfährt? Kann man z. B. tourette-ähnliche Symptome schon dadurch bekommen, dass man viele YouTube-Videos über Tourette ansieht?

So unglaublich es klingt: Es gibt viele gut dokumentierte Beispiele, in denen sich eine Symptomatik dadurch verbreitet, dass über sie kommuniziert wird. Ich versuche, diese Fälle von sogenannter mimetischer Ansteckung theoretisch zu erklären. Verblüffenderweise lässt sich das unter Zuhilfenahme einiger gut bekannter Effekte aus der Psychologie sehr gut bewerkstelligen.

Das heißt aber keineswegs, dass alle psychischen Störungen auf "bloßer Einbildung" fußen, die wir nur rausfiltern müssen, um das eigentliche Wesen psychischer Störungen zu erkennen. Stattdessen mache ich mich erneut für eine moderate Zwischenposition stark, die kulturelle übertragbare Informationseinheiten ("Memes") als eine unter vielen verschiedenen Ursachen psychiatrischer Symptome anerkennt.

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Quellen:

Thomas Reilly - Mimetic illness: open.substack.com/pub/rationalpsychiatry/p/memetic-illness?r=3zjgbe&utm_medium=ios&shareImageVariant=overlay

Ian Hacking - Making Up People: lrb.co.uk/the-paper/v28/n16/ian-hacking/making-up-people

Thorsten Padberg - Die Macht der Diagnosen: Looping-Effekte und die Folgen für die Psychopathologie: psychotherapeutenjournal.de/ptk/web.nsf/gfx/med_dome-dew3tn_871e1/$file/PTJ_2025-1_Artikel%20Padberg.pdf

Paul Segar - Looping-Effekte und ADHS: unherd.com/2026/01/why-do-so-many-students-have-adhd/

Ian Hacking - Rewriting of the Soul: https://press.princeton.edu/books/paperback/9780691059082/rewriting-the-soul

Page et al. 2010 Prädiktoren von Massenhysterien / Massenpsychosen: Frequency and predictors of mass psychogenic illness - PubMed

Jones et al. 2000 Fallbeispiel Massenhysterie High School: Mass Psychogenic Illness Attributed to Toxic Exposure at a High School | New England Journal of Medicine

Auflistung von Massenhysterien auf Wikipedia: Mass psychogenic illness - Wikipedia

Prävalenz Linkshänder USA: https://jhanley.biostat.mcgill.ca/bios601/CandHchapter06/HistoryGeographyHumanHandedness.pdf 

Engelmann et al. 2024 Psychologische Risikofaktoren für Long Covid: Psychological factors associated with Long COVID: a systematic review and meta-analysis - eClinicalMedicine

Podcast Geteiltes Leid: open.spotify.com/show/5TV63QER9ZWuheLpAxu7Bm?si=e974c3e173024b9f

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Inhalt:

0:00 Das Havana-Syndrom

4:16 Einleitung

10:24 Mimetische Ansteckung

15:43 Bsp Benzingeruch in High-School

17:27 Bsp Pseudo-Tourette

20:25 Bsp Tic-Störung Thera Sanchez

21:40 Multiple Persönlichkeiten

27:21 Anzeichen für mimetische Ansteckung

30:15 Wieso nicht einfach Destigmatisierung?

33:30 Nicht alle Störungsbilder!

36:49 Welche Annahmen brauchen wir?

42:20 Wie funktioniert mimetische Ansteckung?

52:30 Sonderfall: inhaltliche Veränderung

55:24 Was folgt daraus?

Diagnosen #2 - Exportiert der Westen seine Störungsbilder?14 janv. 202600:52:08

In seinem Buch "Crazy Like Us" stellt Ethan Watters 5 Fallbeispiele vor, die zeigen sollen, wie der Westen sein Störungsverständnis in andere Länder exportiert. Dadurch sollen sich die beobachtbaren Symptome in diesen Ländern verändern.

Gleichzeitig läuft der Westen so Gefahr, den gut funktionierenden lokalen Umgang mit psychischen Leiden durch seine medizinische Herangehensweise zu ersetzen. Es stellt sich heraus, dass die vorgestellten Fallbeispiele Watters Thesen unterschiedlich stark stützen.

Einige Störungen scheinen stärker durch ihren kulturellen Kontext beeinflusst zu werden als andere, was sowohl gegen den knallharten Realismus als auch den radikalen Konstruktivismus spricht.

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Ethan Watters - Crazy Like Us: https://psycnet.apa.org/record/2010-00036-000

Scott Alexanders Rezension: Book Review: Crazy Like Us - by Scott Alexander

Psychiatric Times Rezension: Review – Crazy Like Us: The Globalization of the American Psyche | Psychiatric Times

h-madness Rezension: Review – Ethan Watters. Crazy Like Us: The Globalization of the American Psyche. New York: Free Press, 2010. – h-madness

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Inhalt:

0:00 Einleitung

2:02 Zentrale Thesen

6:25 Anorexie in Hong Kong

11:30 Anorexie im Westen

15:25 Depression in Japan

22:30 Neurasthenie in Japan

27:04 PTBS auf Sri Lanka

36:54 Schizophrenie in Sansibar

45:47 Fazit

Diagnosen #1 - Konstruktivistisches Denken07 janv. 202600:41:51

Liegen psychische Leiden wirklich so feinsäuberlich sortiert in der Welt vor, wie unsere Klassifikationen suggerieren? Der Realismus sagt: Ja, jeder Diagnose entspricht auch ein spezifisches reales Phänomen in der Welt.


Der Konstruktivismus dagegen behauptet: Das Phänomen, das wir durch die Diagnose bezeichnen wollen, liegt nicht einfach vor. Vielmehr verändert es sich durch die Art, wie wir es beschreiben. Unsere Auffassungen über Depression etc. beeinflussen, wie Menschen leiden und welche Symptome sie zeigen.


Dies lässt sich anhand einiger empirischer Beispiele eindrücklich darlegen. Vor hundert Jahren gab es etwa gewisse Symptome, die heute nahezu komplett verschwunden sind, etwa den Arc de cercle. Zudem gibt es in anderen Regionen der Welt Syndrome, die im Westen unbekannt sind, und umgekehrt.


Schließlich gebe ich einen kurzen Ausblick auf die Kontroversen, denen wir uns im Laufe der Serie widmen werden. Und ich stelle den Autor vor, auf dessen Essays und Paper wir uns als Textgrundlage konzentrieren: Awais Aftab.

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Portrait Awais Aftab The Lancet: https://open.substack.com/pub/awaisaftab/p/profiled-in-lancet-psychiatry?r=3zjgbe&utm_medium=ios

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Inhalt:

0:00 Einleitung

4:17 Realismus

7:46 (radikaler) Konstruktivismus

11:23 2 Beispiele

18:05 Moderater Konstruktivismus

20:18 Sägen am Stuhl des Realismus

35:01 Was passiert außerdem?

39:07 Awais Aftab <3

Depression im Hirn: Die neuronalen Grundlagen der Depression31 déc. 202501:00:46

Wie äußert sich eine Depression im Hirn? Ich plädiere dafür, dass wir aus biologischer Perspektive interessante Aspekte einer Depression erkennen können, die anderen Perspektiven verborgen bleiben. Dies bedeutet aber keineswegs, dass die Bio-Perspektive in allen Kontexten Vorrang hätte.

Nachdem wir uns vom biologischen Reduktionismus verabschiedet haben, wenden wir uns zwei neuen Studien zu Biotypen der Depression zu. Es stellt sich heraus, dass wir unsere Behandlung durch die Kenntnis von Biotypen optimieren können. Allerdings entsprechen der Depression mehreren Biotypen und jeder Biotyp hängt mit unterschiedlichen Diagnosen zusammen. Es ist also kompliziert.

Wie also eine Schneise schlagen durch das undurchsichtige Dickicht widersprüchlicher Taxonomien? Und müssen wir menschliches Leiden überhaupt feinsäuberlich einteilen, um Menschen zu helfen?

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Quellen:

Studie zu kognitiven Biotypen bei Depression: doi.org/10.1001/jamanetworkopen.2023.18411

Studie zu Behandlung mit Guanfacin:  doi.org/10.1038/s44220-025-00510-7

Awais Aftab zu Biotypen von Depression und Angststörungen: open.substack.com/pub/awaisaftab/p/biotypes-in-depression-and-anxiety

Tozzi et al. 2024 zu Biotypen von Depression und Angststörungen: nature.com/articles/s41591-024-03057-9

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Inhalt:

0:00 Epistemischer Pluralismus

8:53 Hoffen auf Reduktionismus

20:57 RIP Serotonin-Mangelhypothese

22:34 Hack et al. 2025

31:31 Tozzi et al. 2024

46:57 Biotypen transdiagnostisch

49:31 Fazit

53:01 Welche Taxonomie wählen?

Die Genetik psychischer Störungen28 déc. 202500:50:15

Wie hängen unsere Gene mit psychischen Diagnosen zusammen? Wir besprechen zu diesem Zweck unter anderem Zwillingsstudien, Adoptionsstudien und GWAS (genome-wide association studies).

In zwei neuen Studien stellt sich außerdem heraus: Einerseits gibt es starke Überschneidungen in den genetischen Profilen unterschiedlicher Diagnosen. Andererseits hilft uns die Kenntnis der genetischen Profile möglicherweise dabei, das wirksamste Medikament auszuwählen.

Viel Spaß! 🚀🚀🚀

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Quellen:


Robert Plomin - Blueprint: mitpress.mit.edu/9780262039161/blueprint/

Substack-Artikel Michael Halassa zu genetischen Korrelaten von 14 psychischen Störungen: michaelhalassa.substack.com/p/the-newest-psychiatric-genetics-blockbuster

Studie genetische Korrelate von 14 psychischen Störungen: doi.org/10.1038/s41586-025-09820-3

Substack-Artikel Michael Halassa zu Lithium-Intervention: open.substack.com/pub/michaelhalassa/p/precision-psychiatry-for-depression?r=3zjgbe&utm_medium=ios

Studie Zsmh polygenetischer Score und Wirksamkeit von bipolarer Medikation: doi.org/10.1001/jamapsychiatry.2025.2039

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Inhalt:

0:00 Einleitung

3:27 Take-Home Messages

12:09 Erblichkeit

18:30 GWAS und SNPs

30:14 Genetische Profile von 14 Diagnosen

39:55 Relevanz für die Praxis

49:14 Literaturempfehlungen

Wirken Antidepressiva überhaupt?17 déc. 202500:50:28

In seinem Buch "Die Depressions-Falle" formuliert Thorsten Padberg eine Kritik an der Wirksamkeit von Antidepessiva. Ihm zufolge sollten wir - von wenigen Ausnahmen abgesehen - auf ihre Verwendung verzichten. Dabei stützt er sich vor allem auf zwei zentrale Meta-Analysen: Kirsch et al. 2008 und Cipriani et al. 2018.

In dieser Episode gehe ich die Evidenz noch einmal durch und komme zu einem anderen Schluss: Es gibt gute Argumente dafür, dass Antidepressiva klinisch relevant sind. Diese Argumente trägt Awais Aftab in seinem Artikel "The Case for Antidepressants in 2022" zusammen.

Dazu gehört z. B., dass die beobachtete Effektstärke von Antidepressiva (0,3 SD) durchaus beachtlich ist und etwa vergleichbar mit der Wirksamkeit von manualisierter Psychotherapie und von Medikamenten in der somatischen Medizin. Außerdem gibt es triftige Gründe zur Annahme, dass unsere Studiendesigns und Messinstrumente die Wirksamkeit unterschätzen.

Viel Spaß! 🚀🚀🚀

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Quellen:

Kirsch et al. 2008 Wirksamkeit 4 Antidepressiva: doi.org/10.1371/journal.pmed.0050045

Cipriani et al. 2018 Wirksamkeit 41 Antidepressiva:  doi.org/10.1016/S0140-6736(17)32802-7

Artikel Awais Aftab Substack: psychiatrymargins.com?utm_source=navbar&utm_medium=web

Stone et al. 2022 Wirksamkeit nach Untergruppen: doi.org/10.1136/bmj-2021-067606

Bagby et al. 2004 Interne Konsistenz Hamilton-Skala:

doi.org/10.1176/appi.ajp.161.12.2163

Hieronymus et al. 2015 Studie zu Wirksamkeit gemessen an Niedergeschlagenheits-Item: doi.org/10.1038/mp.2015.53

Cuijsper et al. 2018 Studie zu Wirksamkeit von Psychotherapie bei Depression: doi.org/10.1017/S2045796018000057 

Cuijsper et al. 2020 Studie zu Wirksamkeit unterschiedlicher Behandlungen von Depression: doi.org/10.1002/wps.20701

Artikel von Scott Alexander zu Effektstärken: https://www.astralcodexten.com/p/all-medications-are-insignificant?utm_campaign=post&utm_medium=web

Hieronymus 2021 Simulationsstudie zu möglichen Effekt-Stärken: doi.org/10.1111/acps.13340

Leucht et al. 2018 Studie zu Effektstärken von Medikamenten in somatischer Medizin: doi.org/10.1192/bjp.bp.111.096594

Hieronymus et al. 2018 Studie zu Nebenwirkungen und Effektstärke: doi.org/10.1038/mp.2017.147

Peters et al. 2022 Studie zu emotionaler Abstumpfung bei Antidepressiva: doi.org/10.1016/j.jad.2022.08.066

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Inhalt:

0:00 Einleitung

6:37 RIP Serotonin-Mangel-Hypothese

10:54 Kirsch et al. 2008

17:22 Cipriani et al. 2018

20:40 Argument 1: Durchschnittswert

24:04 Argument 2: Skala fragwürdig

25:05 Argument 3: Effektgröße

28:11 Argument 4: Standards unrealistisch hoch

35:42 Argument 5: Placebo mehr als Zucker und Erwartung

36:56 Argument 6: Wirkung nicht additiv

38:54 Argument 7: Intention to Treat unterschätzt Wirkung

42:38 Zusammenfassung und Fazit

46:12 Verblindung trotz Nebenwirkungen

48:24 Wirkung nicht durch Abstumpfung

Ringen um Bedeutung11 déc. 202500:20:49

"Alles Leben ist Problemlösen" (Karl Popper). Das Leben ist eine unendliche Reihe von Problemen. Wenn ich eines löse, kommt direkt das nächste. Dieser Prozess endet nie. Aber: Ich kann lernen, mich in diesem Prozess gewissermaßen häuslich einzurichten, also dieses Ringen selbst zu akzeptieren und bewusst aufzusuchen.

Ich persönlich hätte weniger Offenbarungsängste, Selbstzweifel und Stress, wenn ich auf Insta scrollen würde, statt diesen Podcast zu produzieren. Aber ich hätte ein Leiden, das sowohl subtiler als auch tiefer wäre: Das Bewusstsein, mein begrenztes Leben für Dinge zu verwenden, die mir in einer Stunde schon egal sein werden.

Aber finde ich den Gedanken einfach nur ansprechend, weil ich zwanghaft bin oder einer neoliberalen Leistungsideologie zum Opfer falle?

Viel Spaß beim Hören! 🚀🚀🚀


Quelle:

Zsmf The Subtle Art: https://freedmannewman.medium.com/book-summary-the-subtle-art-of-not-giving-a-f-ck-by-mark-manson-b31164c9a61e


Inhalt:

0:00 Einleitung

5:35 Confession Time

12:15 2 Sackgassen

16:18 Irre ich mich?

Sollte mir das nicht egal sein?09 déc. 202500:28:44

Wieso regen wir uns über Dinge auf, die uns egal sein könnten? Es ist, als hätten wir einerseits eine begrenzte Menge von Wichtigkeit, die wir Problemen zuschreiben können: Uns kann nicht alles gleichermaßen wichtig sein.

Andererseits gibt es eine Mindestmenge, die wir zuschreiben MÜSSEN. Darauf folgt: Wenn wir keine bewusste Entscheidung treffen, welche Probleme wir priorisieren, schreiben wir unbewusst diese Wichtigkeit allen möglichen Dingen zu und verlieren unseren Fokus.

Wenig überraschend plädiere ich anschließend dafür, dass wir durch die Akzeptanz- und Commitment-Therapie wieder Ordnung in unsere Werte bringen können.

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Quellen:

Zusammenfassung The Subtle Art: https://freedmannewman.medium.com/book-summary-the-subtle-art-of-not-giving-a-f-ck-by-mark-manson-b31164c9a61e

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Inhalt

0:00 Grundproblem

19:08 Wie kläre ich meine Werte?

26:22 Einwand Nihilismus

Status-Games #10 - Gemischte Tüte03 déc. 202500:33:22

In der letzten Episode der Serie widmen wir uns noch einmal der Frage, wieso wir die Status-Theorie jetzt eigentlich glauben sollten. Dazu nehmen wir nacheinander die evolutionäre, die kulturvergleichende und die individuelle Perspektive ein.

Außerdem geht es noch einmal um Moral: Welche moralischen Kriterien legen wir an, wenn wir bewerten, dass manche Games besser sind als andere? Und woher kommen diese Kriterien?

Zu guter Letzt diskutieren wir eine Zusendung meines guten Freundes und treuen Hörers Peter Kuhn zu Episode #8.

Viel Spaß! 🚀🚀🚀


Inhalt:

0:00 Einleitung

1:39 Rechtfertigung

17:06 Moral

24:55 Höherzuschrift zu Folge #8

Status-Games #9 - René Girard revisited01 déc. 202500:33:37

René Girard versucht mit seiner Theorie des mimetischen Begehrens zu erklären, wieso zwischenmenschliche Konflikte entstehen. Einige von euch kennen Girard schon aus der Serie, die ich vor einigen Monaten mit Peter Kuhn gemacht habe.

Im direkten Vergleich stellt sich aber heraus, dass die Status-Theorie vollständiger, erklärungsstärker und empirisch besser fundiert ist als die Theorie Girards. Sie kann alles erklären, was Girard spannend findet, aber wesentlich besser und eleganter als dieser.

Viel Spaß! 🚀🚀🚀

Inhalt:

0:00 Einleitung

1:55 Zsmf Girard

9:06 Zsmf Status

15:01 Status > Girard

31:32 Fazit

Status-Games #8 - Wie Games kollabieren29 nov. 202500:30:14

Unser Miteinander ist geprägt von Paradoxien: Wir wollen, dass andere denken, dass uns egal ist, was sie von uns denken. Wir konkurrieren darum, wer am wenigsten kompetitiv ist. Wir optimieren unseren Status, indem wir gezielt signalisieren, dass uns Status gleichgültig ist.

Das lässt sich durch zwei Fähigkeiten erklären: cue-based inference und rekursive Mentalisierung. Durch diese Fähigkeiten sind wir sehr gut darin, zu erkennen, wann andere Status-Games spielen, daher spielen wir stets im Verborgenen. Sobald Status-Games Allgemeinwissen werden, also ans Tageslicht gezerrt werden, kollabieren sie, weil es den Status reduziert, zu offensichtlich zu spielen. Dies ist eine treibende Kraft hinter kulturellem Wandel und erklärt die eingangs erwähnten sozialen Paradoxien.

Viel Spaß! 🚀🚀🚀

Paper von Pinsof: https://www.researchgate.net/publication/368934388_The_Evolution_of_Social_Paradoxes

Substack von David Pinsof: https://www.everythingisbullshit.blog/?utm_campaign=profile_chips

Inhalt:

0:00 Soziale Paradoxien

2:47 2 kognitive Fähigkeiten

10:08 Von Cues zu Signalen

13:41 Rekursive Mentalisierung in Status-Games

20:11 Wann kollabieren Games

26:01 Status durch Abgrenzung als Problem

28:30 Rekursivität = big brain time

Status-Games #7 - Krise der Expertise (Dan Williams)19 nov. 202500:40:00

Wissen ist relevant für Status: Es kränkt uns, wenn andere uns widerlegen und uns zeigen, dass sie mehr wissen als wir. Deshalb ist Expertise immer eine heikle Angelegenheit.

Dadurch erklärt Dan Williams, wieso Populisten in den USA und Europa Sturm gegen wissensproduzierende Institutionen laufen, die sie zu unterlegenen Rezipienten epistemischer Almosen degradieren.

Status ist aber nicht die einzige Erklärung, z. B. führt Gordon Pennycook die Neigung zu populistischen Falschinfomationen auf sog. unthinkingness zurück - auf zu ausgeprägte heuristische System-1-Verarbeitung.

Wir wägen beide Ansätze gegeneinander ab und gehen unterschiedliche Argumente durch, die für und gegen die Status-Perspektive sprechen.

Quellen:

Dan Williams-Artikel zu Krise der Expertise: https://www.conspicuouscognition.com/p/status-class-and-the-crisis-of-expertise

Mindscape-Podcast Episode Pennycook: https://open.spotify.com/episode/10k9mE8kKWn2crZmudh7EA?si=boqSBHbCQISJ8CgyqkcFYw

Studie Narzissmus und Anfälligkeit für Verschwörungstheorien: doi.org/10.1016/j.copsyc.2022.101386


Inhalt:

0:00 Wissen als Status-Dimension

11:35 Expertise als Status-Merkmal

15:51 Alternative Erklärungen

22:09 Was spricht für die Status-Erklärung?

29:51 Zwei geschichtliche Entwicklungen

34:16 Zusammenfassung

Status-Games #6 - Narzissmus12 nov. 202500:47:37

Narzissmus lässt sich als eine Menge von Strategien verstehen, mit denen wir unseren Status optimieren können. Das Bedürfnis nach Anerkennung, das Leistungsmotiv, die Anspruchshaltung und einiges mehr sind schlicht der Ausdruck eines narzisstischen Status-Motivs. Wir besprechen ein aktuelles Paper zu Status-Optimierung im Rahmen von Narzissmus und kontrastieren die Status-Perspektive mit der Konzeption von Rainer Sachse.

Viel Spaß beim Hören! 🚀🚀🚀


Grapsas et al. 2020: https://doi.org/10.1177/1745691619873350


Inhalt:

0:00 Was ist Narzissmus?

8:05 Narzissmus und Status

26:27 Konsequenzen narzisstischer Strategien

35:50 Vergleich Sachse

42:57 Deckel drauf

Die Haftbefehl-Doku - Einige wenige Anmerkungen08 nov. 202500:24:06

Ich springe auf den fahrenden Zug und widme mich dem Thema der Stunde: der Haftbefehl-Doku. Da ich wenige originelle Bemerkungen beizusteuern habe, ist die Episode eher kurz gehalten. Wir fragen uns: Verschwindet der Kokain-Konsum, wenn Hafti sein Trauma aufarbeitet? Sind Psychiatrien wirklich ein so düsterer Ort wie in der Doku suggeriert? Und was ist dran an den systemischen Kritiken aus "Die Filmanalyse"?

Viel Spaß! 🚀🚀🚀

Rezension "Die Filmanalyse": https://www.youtube.com/watch?v=EuZthXtHua0

Interview mit Juan Moreno: https://www.youtube.com/watch?v=-HOrrta6sMA&t=1s

Inhalt:

0:00 Sucht und Psychiatrie

7:44 Kritik aus "Die Filmanalyse"

19:45 Haftbefehl im Unterricht?

Status-Games #5 - Therapie07 nov. 202500:52:22

Geringer Status macht krank, depressiv und ängstlich, wofür spannenderweise unser Immunsystem verantwortlich ist. Wenn geringer Status die Ursache für Depression ist, dann ist aber eine lange stationäre Behandlung oft sogar schädlich, weil wir aus den gewohnten Games herausgerissen werden. Wir werfen außerdem einen Blick auf Status-Games, die man nur in der Klinik spielen kann und die dazu führen können, dass unsere Krankenrolle stabilisiert wird. Auch wir Behandler optimieren in der Therapie aber unseren Status, miteinander und vor den Patienten. Wie stellen wir es aber an, dass es zum Wohle unserer Patienten geschieht?

Viel Spaß beim Hören! 🚀🚀🚀


Studie Statuseffekte auf Gesundheit Öffentlicher Sektor Großbritannien: doi.org/10.1093/aje/kwr461

Studie Status und Arteriosklerose bei Affen: doi.org/10.1002/ajp.20707

Studie Status und Entzündungsreaktion: doi.org/10.1093/scan/nsw025


Inhalt:

0:00 Geringer Status macht depressiv und ängstlich

13:30 Sozialer Rückzug als Vermeidung von Status-Games

25:24 Status-Games im psychiatrischen Versorgungssystem

30:56 Auch Behandler optimieren Status

42:22 Zusammenfassung

44:30 Coda: Fragmente

Status-Games #4 - Sozial Adaptive Überzeugungen (Dan Williams)23 oct. 202500:55:30

Die zentrale Idee ist, dass wir uns in unserer Meinungsbildung nicht allein an Gründen oder Evidenz orientieren, sondern auch an sozialen Anreizen. Wir antizipieren, wie sich unsere Überzeugung auf unseren Status auswirken wird. Wenn Überzeugungen besonders relevant für unseren Status sind, aber irrelevant für unseren Alltagsvollzug, dann weichen wir systematisch von idealer Rationalität ab und bilden falsche Meinungen.

Diese These lässt sich einerseits theoretisch rechtfertigen, andererseits gibt es einige gut erforschte empirische Phänomene, die sich plausiblerweise als Sozial Adaptive Überzeugung auffassen lassen.

Viel Spaß beim Hören! 🚀🚀🚀

Dan Williams - Socially Adaptive Beliefs: doi.org/10.1111/mila.12294


Inhalt:

0:00 Einleitung

4:14 Epistemische und praktische Rationalität

11:34 Irrationalität durch Beschränkungen

15:41 Motivierte Kognition

22:37 Theoretische Rechtfertigung

31:16 Konfabulation

39:13 Positive Illusionen

43:52 Identitätsschützende Kognitionen

49:31 Zusammenfassung und offene Fragen

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