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Explore every episode of the podcast Tee mit Warum - Die Philosophie und wir
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| Title | Pub. Date | Duration | |
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| Warum wollen wir schöner wohnen? Mit Florian Rötzer und Vilém Flusser | 12 Sep 2024 | 00:49:47 | |
Die richtige Farbe an der Wand, warmes, indirektes Licht und sorgfĂ€ltig arrangierte Möbel: Nicht erst seit der Corona-Pandemie legen viele Menschen groĂen Wert auf eine Wohnung, in der sie sich wohlfĂŒhlen. Aber was treibt uns dazu, unsere WohnrĂ€ume zu gestalten, zu verschönern und zu perfektionieren? Steckt hinter dem Wunsch nach einem schönen Zuhause ein tief verankerter Drang nach einem RĂŒckzugs- und Reflexionsort? Versuchen wir, uns mit einem schönen Zuhause von einer AuĂenwelt abzuschotten, die mehr Unsicherheit als Sicherheit bietet?
DarĂŒber diskutieren Denise MâBaye und Sebastian Friedrich mit dem Philosophen und Journalisten Florian Rötzer. Sie hinterfragen das Konzept der Verwurzelung bei Martin Heidegger und beschĂ€ftigen sich mit VilĂ©m Flusser, der das Wohnen gedanklich vom festen Boden entkoppelt hat. AuĂerdem berichtet die Architekturhistorikerin Turit Fröbe von den Entwicklungen rund um das Wohnen in den vergangenen Jahrzehnten.
Redaktion: Juliane Bergmann, Claudia Christophersen
Mail gern an:
teemitwarum@ndr.de
Literatur:
Florian Rötzer: Sein und Wohnen. Philosophische StreifzĂŒge zur Geschichte und Bedeutung des Wohnens. Westend, Frankfurt am Main 2020.
Martin Heidegger: Bauen, Wohnen, Denken. VortrÀge und AufsÀtze. Klett-Cotta, Stuttgart 2022.
Vilém Flusser: Bodenlos. Eine philosophische Autobiographie. Fischer, Frankfurt am Main 1999.
Vilém Flusser: Heimat und Heimatlosigkeit. Audio-CD, herausgegeben von Klaus Sander. Supposé, Köln 1999.
Turit Fröbe: Alles nur Fassade? Das Bestimmungsbuch fĂŒr moderne Architektur. DuMont, Köln 2018.
Podcast-Tipp:
"Wie wir ticken"
https://www.ardaudiothek.de/sendung/wie-wir-ticken-euer-psychologie-podcast/94700346/
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| Warum reisen wir? | 26 Sep 2024 | 00:47:50 | |
Ob Rucksack-Trip, Familienurlaub oder Wellness Retreat. Wir reisen gern und viel. Wonach suchen wir, wenn wir unterwegs sind? Ist der Weg schon das Ziel? Erweitern wir beim Reisen unseren Horizont oder fliehen wir bei diesem oft nur ausschnitthaften Blick in andere Welten vor der RealitĂ€t? Ăber diese Fragen diskutieren Denise MâBaye und Sebastian Friedrich mit dem Reiseenthusiasten und Philosophen Christian SchĂŒle und entwickeln dabei eine Ethik des Reisens, die auch immer das Bleiben mitdenkt. Sie ziehen den Stoiker Seneca heran: Er hĂ€lt das stĂ€ndige Herumreisen fĂŒr vergeblich.
Die Tourismusbranche hat sich in vielen LĂ€ndern der Welt zu einem bedeutsamen Wirtschaftsfaktor entwickelt. Das hat auch negative Folgen: Der Chefredakteur der deutschsprachigen Mallorca-Zeitung Ciro Krauthausen berichtet von ĂŒberlaufenen Foto-Hot-Spots und Protesten gegen Massentourismus auf der balearischen Insel. Er plĂ€diert fĂŒr ein verantwortungsvolleres Reisen.
Redaktion: Juliane Bergmann, Claudia Christophersen
Mail gern an:
teemitwarum@ndr.de
Literatur:
Christan SchĂŒle: Vom GlĂŒck, unterwegs zu sein. Warum wir das Reisen lieben und brauchen. Siedler, MĂŒnchen 2022.
Lucius Annaeus Seneca: Epistulae morales ad Lucilium. Briefe an Lucilius ĂŒber Ethik. Reclam, Stuttgart 2014.
Mallorca-Zeitung. Deutschsprachige Wochenzeitung. Online: https://www.mallorcazeitung.es/
Podcast-Tipp: "Kunstverbrechen - True Crime meets Kultur" https://www.ardaudiothek.de/sendung/kunstverbrechen-true-crime-meets-kultur/10824841/
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| Warum sind wir so wĂŒtend? | 10 Oct 2024 | 00:50:41 | |
Menschen oder Situationen können uns wĂŒtend machen. Wir alle kennen das Brodeln, das sich innerlich zusammenbraut und das irgendwann herausplatzt - oder das wir unterdrĂŒcken, weil wir uns den GefĂŒhlsausbruch nicht erlauben. Brauchen wir Wut, um ins Handeln zu kommen? Oder macht uns Wut vielmehr blind? Was bringt Wut fĂŒr den politischen Protest? Und was passiert, wenn wir Niemandem die Schuld an unserer Wut geben können? Ăber diese Fragen diskutieren Denise MâBaye und Sebastian Friedrich mit dem Philosophen JĂŒrgen Werner und klĂ€ren die feinen Unterschiede zwischen Wut und Zorn, zwischen vermeintlich gerechter und ungerechter Wut. Sie ziehen die Philosophin Martha Nussbaum heran, fĂŒr die Statusverletzung eine entscheidende Rolle in der Wut spielt. Nussbaum plĂ€diert fĂŒr eine Gelassenheit nach Vorbild der Stoiker, die eine KrĂ€nkung erst gar nicht entstehen lĂ€sst.
In ihren Workshops "Mut zur Wut" trainiert Lotta Faidini aus Hannover mit Menschen einen gesunden Umgang mit eigener Wut.
Redaktion: Juliane Bergmann, Claudia Christophersen
Mail gern an: teemitwarum@ndr.de
Literatur:
JĂŒrgen Werner: Die sieben TodsĂŒnden. Einblicke in die AbgrĂŒnde menschlicher Leidenschaft. dva, Stuttgart 2000.
Martha Nussbaum: Zorn und Vergebung. PlĂ€doyer fĂŒr eine Kultur der Gelassenheit. wbg Academic (Herder Verlag), 2017.
Peter Sloterdijk: Zorn und Zeit. Politisch-psychologischer Versuch. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2008.
Aristoteles: Nikomachische Ethik. Reclam, Stuttgart 2017.
Lotta Faidini: https://lotta-faidini.de/
Podcast-Tipp:
"Das philosophische Radio"
https://1.ard.de/philosophisches-radio
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| Warum langweilen wir uns? | 24 Oct 2024 | 00:48:59 | |
Wir alle kennen diese kurzen Momente: Wir warten auf den Bus, stehen an der Kasse oder warten auf einen verspĂ€teten Freund. Sofort greifen wir zum Smartphone, checken Nachrichten oder E-Mails, beantworten vielleicht eine Nachricht oder scrollen kurz durch Instagram. Obwohl viele von Stress geplagt sind, scheint die Angst vor Leerlauf, Zeitverschwendung und Langeweile ebenso allgegenwĂ€rtig zu sein. Warum fĂŒrchten wir uns so sehr vor Momenten der Stille und des Nichtstuns? Haben wir verlernt, einfach mal nichts zu tun? Und hat Blaise Pascal recht, wenn er sagt, dass nichts fĂŒr den Menschen so unertrĂ€glich ist wie vollkommene Ruhe, weil wir dann mit unserer eigenen UnzulĂ€nglichkeit konfrontiert werden? Oder ist Langeweile vielleicht sogar ein notwendiger Zustand, der Raum fĂŒr KreativitĂ€t und neue Ideen schafft?
Denise MâBaye und Sebastian Friedrich sprechen mit der Medienwissenschaftlerin Michaela KrĂŒtzen ĂŒber die kulturelle Bedeutung der Langeweile und fragen, wann und warum wir etwas als Zeitverschwendung empfinden. Mit Martin Heidegger denken sie ĂŒber die verschiedenen Formen der Langeweile nach und diskutieren das PhĂ€nomen der "tiefen Langeweile". AuĂerdem kommt eine 10-JĂ€hrige zu Wort, die erzĂ€hlt, was Langeweile fĂŒr sie bedeutet.
Redaktion: Juliane Bergmann, Claudia Christophersen
Mail gern an:
teemitwarum@ndr.de
Literatur:
Michaela KrĂŒtzen: Zeitverschwendung. S. Fischer, Frankfurt am Main 2024.
Martin Heidegger: Die Grundbegriffe der Metaphysik. Welt - Endlichkeit - Einsamkeit. Klostermann, Frankfurt am Main 2018.
Blaise Pascal: Gedanken. Reclam, Stuttgart.
Podcast-Tipp:
Philipps Playlist
https://1.ard.de/philipps-playlist-podcast-cp
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| Warum lieben wir die Ironie so sehr? | 07 Nov 2024 | 00:49:44 | |
Ob am Familientisch, auf Social Media oder im Kino: Ironie ist allgegenwÀrtig und prÀgt unsere heutige Kommunikation. Sie kann ein scharfes Mittel sein, um gesellschaftliche VerhÀltnisse zu kritisieren und bietet eine Möglichkeit zur Distanz - eine Distanz, die erlaubt, eigenes und fremdes Verhalten infrage zu stellen, ohne es direkt anzuklagen. Doch ihr inflationÀrer Gebrauch birgt Risiken: Ironie kann Klarheit und verbindliche Positionen umgehen und damit eine Kultur der Verantwortungslosigkeit fördern.
Das Nachdenken ĂŒber Ironie fĂŒhrt uns auĂerdem zu einem philosophischen Kernbegriff: der Wahrheit. Ausgehend von unterschiedlichen Perspektiven diskutieren Denise MâBaye und Sebastian Friedrich das VerhĂ€ltnis von Ironie und Wahrheit. Sie nehmen dabei Bezug auf den US-amerikanischen Philosophen Richard Rorty, der mit seiner Figur der "liberalen Ironikerin" und der radikalen Ablehnung eines fixen Wahrheitsbegriffs provoziert. Im GesprĂ€ch mit dem Sinologen Helwig Schmidt-Glintzer hinterfragen sie, ob der Abschied von der Wahrheit - wie ihn Rorty und andere Poststrukturalisten propagierten - verfrĂŒht war und inwiefern Ironie helfen kann, kulturelle Distanzen zu einem Land wie China zu ĂŒberwinden. Der Kabarettist Florian Hacke reflektiert, wie Ironie auf der BĂŒhne sowohl zentrales Stilmittel als auch ein mutiges Spiel mit Erwartungen ist.
Redaktion: Juliane Bergmann und Claudia Christophersen
Wer Feedback, Anregungen und Ideen mitteilen möchte, erreicht die beiden Hosts per E-Mail unter teemitwarum@ndr.de.
Literatur:
Richard Rorty: Kontingenz, Ironie und SolidaritÀt. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1989.
Helwig Schmidt-Glintzer: Ironie und Wahrheit. Theorie einer weltoffenen VerstÀndigung. Matthes und Seitz, Berlin 2024.
Homepage von Florian Hacke: https://www.florianhacke.de
Podcast-Tipp "ZufĂ€lle gibtâs"
https://www.ardaudiothek.de/sendung/zufaelle-gibt-s/13707983/
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| Warum sind wir so unglĂŒcklich? | 21 Nov 2024 | 00:50:34 | |
Deutschland gehört nicht mehr zu den 20 glĂŒcklichsten LĂ€ndern. Das ergibt der World Happiness Report 2024, den die Vereinten Nationen jĂ€hrlich beauftragen. Weitere Studien legen nahe, dass gerade junge Menschen immer unglĂŒcklicher werden. Woran liegt das? Sind Social Media und globale Krisen schuld?
Anders gefragt: Was macht uns eigentlich glĂŒcklich? Sind wir selbst fĂŒr unser GlĂŒck verantwortlich? Welche Anteil haben gesellschaftliche Bedingungen? Und geht es ums kurze GlĂŒcksmomente oder ein dauerhaftes GefĂŒhl?
Denise MâBaye und Sebastian Friedrich sprechen mit dem Philosophen Albert Kitzler darĂŒber, wie uns die Schule der antiken Philosophen zum GlĂŒck verhelfen kann und fragen, ob wir GlĂŒck lernen können. Sie befassen sich mit den Ideen der japanischen Ikigai-Methode und hinterfragen die GlĂŒcksversprechen, die sich daran knĂŒpfen. Ein Poker-Dealer spricht ĂŒber die Jagd nach dem GlĂŒck im Casino.
Redaktion: Juliane Bergmann, Claudia Christophersen
Mail gern an:
teemitwarum@ndr.de
Literatur:
Ken Mogi: Ikigai. Die japanische Lebenskunst. DUMONT, 2018.
Albert Kitzler, Jan Liepold: Der Pudel und der Kern. Philosophie fĂŒr den Alltag und fĂŒr ein gutes Leben. FinanzBuch Verlag, 2024.
Herbert Marcuse: Der eindimensionale Mensch, zu Klampen Verlag, 2014.
Welt-GlĂŒcksreport 2024:
https://worldhappiness.report/ed/2024/
The Global Loss of the U-Shaped Curve of Happiness
https://www.interdependence.org/blog/the-global-loss-of-the-u-shaped-curve-of-happiness/
Podcast-Tipp:
"Becoming The Beatles"
https://1.ard.de/beatles-podcast?cp10824841/
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| Warum fĂŒrchten wir den Tod? | 05 Dec 2024 | 00:55:24 | |
Ăber den Tod reden wir nicht gern. Was ist es, das uns so sprachlos macht? VerdrĂ€ngen wir? MĂŒssen wir den Tod beiseiteschieben, um uns aufs Leben zu konzentrieren? Oder macht gerade die Auseinandersetzung mit dem Tod unser Hier und Jetzt lebenswerter?
Ăber diese Fragen diskutieren Denise MâBaye und Sebastian Friedrich im Spannungsfeld zwischen Platons Ideen von der Unsterblichkeit der Seele und Epikurs Position, der Tod betreffe uns nicht.
Zu Gast ist der Philosoph und Medizinethiker Giovanni Maio, der herausstellt, welche Chancen in der Verletzlichkeit unseres Lebens stecken. Er spricht auch ĂŒber Sinn und Unsinn von Forschungen zur Unsterblichkeit.
Michel de Montaigne plĂ€diert dafĂŒr, das Sterben zu lernen. Die BeschĂ€ftigung mit dem Tod fĂŒhre zu einem gelasseneren Leben, indem wir die Dinge, die uns im Leben belasten, in Relation zum Tod sehen.
Neben dem eigenen Tod, geht es auch um den Tod geliebter Menschen. Eric Wrede beschĂ€ftigt sich in seinem Beruf als Bestatter jeden Tag mit Menschen, die jemanden verloren haben. Das lĂ€sst ihn ein bewussteres Leben fĂŒhren, wobei er findet: Jeder von uns bleibt Laie im Umgang mit dem Tod.
Redaktion: Juliane Bergmann, Claudia Christophersen
Mail gern an: teemitwarum@ndr.de
Literatur:
Giovanni Maio: Ethik der Verletzlichkeit. Herder, Freiburg 2024.
Héctor Wittwer (Hg.): Der Tod. Philosophische Texte von der Antike bis zur Gegenwart. Reclam, Stuttgart 2014.
Erik Wrede:
https://www.lebensnah-bestattungen.de/
Podcast-Tipp:
"Quatsch & Weisheitâ
https://1.ard.de/quatsch_und_weisheit
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| Warum gibt es Gott? | 19 Dec 2024 | 00:51:40 | |
Wer oder was ist Gott? Inwiefern kann Gott einzelnen Menschen, aber auch Gesellschaften helfen? Und welche Rolle spielen institutionalisierte Religionen fĂŒr den Glauben an Gott? Ăber diese Fragen diskutieren Denise MâBaye und Sebastian Friedrich mit Petra Bahr, der evangelischen Regionalbischöfin in Hannover, die auch im Deutschen Ethikrat sitzt. Sie verhandeln dabei auch religionskritische Thesen, klĂ€ren die Unterschiede zwischen SpiritualitĂ€t und Sinnlichkeit und schauen sich das Ritual des Gottesdienstes genauer an.
Sie ziehen die Positionen der Philosophin Edith Stein heran, die sagt: Wer die Wahrheit sucht, der sucht Gott.
Daniel Schmidt - Kneipenwirt und Hamburger KiezgröĂe - erzĂ€hlt, wie er zum Glauben gefunden hat und welches GlĂŒck fĂŒr ihn darin besteht, eine Gemeinde um sich zu wissen.
Redaktion: Juliane Bergmann, Claudia Christophersen
Mail gern an: teemitwarum@ndr.de
Literatur:
Edith Stein: Briefauslese 1917-1942. Mit einem Dokumentenanhang zu ihrem Tode, hrsg. vom Kloster der Karmelitinnen "Maria vom Frieden". Herder, Freiburg, Basel und Wien 1967.
Jan Rehmann: Glauben. In: Wolfgang Fritz Haug (Hg.): Historisch-kritisches Wörterbuch des Marxismus, Band 5: Gegenöffentlichkeit bis Hegemonialapparate. Argument, Hamburg und Berlin 2001, S. 787-808.
Daniel Schmidt: Elbschlosskeller. Kein Roman. Edel Books, Hamburg 2019.
Daniel Schmidt: KIEZ. Kein Roman. Edel Books, Hamburg 2022.
Podcast von Petra Bahr "Bleib Mensch!" https://www.ardaudiothek.de/sendung/bleib-mensch/73822110/
Hörspiel-Tipp:
"Beste Freundinnen Forever - Golden Agers auf Roadtrip"
https://1.ard.de/bff-hoerspiel
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| Warum hassen Menschen Menschen? | 02 Jan 2025 | 00:49:34 | |
Rassismus, Sexismus und das Kleinmachen "der anderen" sind erschreckend populĂ€r geworden. Woher kommt dieser Hass? Was können wir gegen die UnterdrĂŒckung von Gruppen unternehmen? Und wie kann eine ganze Gesellschaft dafĂŒr sensibilisiert werden, dass sie von weniger Feindseligkeit profitiert?
Ăber diese Fragen diskutieren Denise MâBaye und Sebastian Friedrich mit der Politologin und Aktivistin Emilia Roig, die in der Angst um Besitz die Ursache fĂŒr Diskriminierung sieht.
Sie ziehen die Thesen des Antikolonialisten und Historikers Walter Rodney heran, der sagt, dass Afrikaner nicht aus rassistischen GrĂŒnden versklavt worden seien, sondern aus ökonomischen.
Sebastian berichtet von seiner Arbeit fĂŒr das Feature "Der letzte Tag - Das rassistische Attentat von Hanau". Die Angehörigen der Verstorbenen setzen sich dafĂŒr ein, dass die Opfer des Anschlags mit ihren Namen und Geschichten im GedĂ€chtnis bleiben.
Redaktion: Juliane Bergmann, Claudia Christophersen
Mail gern an: teemitwarum@ndr.de
Literatur:
Emilia Roig: Why we matter. Das Ende der UnterdrĂŒckung. Aufbau Verlag, Berlin 2021.
Walter Rodney: Wie Europa Afrika unterentwickelte. 2. Auflage. Manifest Verlag, Berlin 2024.
Frantz Fanon: Schwarze Haut, weiĂe Masken. Turia und Kant, Wien/Berlin 2013.
Eleonora RoldĂĄn MendĂvil und Bafta Sarbo (Hg.): Die DiversitĂ€t der Ausbeutung. Zur Kritik des herrschenden Antirassismus, 4. Auflage. Dietz Verlag, Berlin 2023.
Feature
!Der letzte Tag - Das rassistische Attentat von Hanau!
https://www.ardaudiothek.de/der-letzte-tag-das-rassistische-attentat-von-hanau/wdr-5/86048864/
Podcast-Tipp:
"Das philosophische Radio" (WDR 5)
https://1.ard.de/philosophisches-radio
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| Warum verÀndern wir nichts? | 16 Jan 2025 | 00:47:46 | |
Der Eindruck, den wir von der Welt haben, mag widersprĂŒchlich sein: Alles Ă€ndert sich und gleichzeitig beklagen wir Stillstand. Die Gesellschaft ist im Umbruch und doch scheint sich wenig zu verĂ€ndern, wenn wir etwa an das Klima denken. Woher kommt diese Diskrepanz? Fehlen uns Utopien? Oder gar Optimismus? Ăber diese Fragen diskutieren Denise MâBaye und Sebastian Friedrich mit dem Sozialwissenschaftler Alex DemiroviÄ. Er forscht zu kritischer Gesellschaftstheorie, sowie Krisen- und Katastrophendynamiken. Sie verhandeln dabei auch die Frage, welche Rolle die Philosophie fĂŒr die VerĂ€nderung von Gesellschaften spielen kann. In der letzten Folge von "Tee mit Warum" verknĂŒpfen beide Hosts die Ideen und Erkenntnisse ihrer vergangenen Begegnungen und ziehen ein ResĂŒmee, inwieweit die zweijĂ€hrige Podcast-Arbeit sie persönlich verĂ€ndert hat. Redaktion: Juliane Bergmann, Claudia Christophersen Mail gern an: teemitwarum@ndr.de Literatur: Alex DemiroviÄ: Der nonkonformistische Intellektuelle. Die Entwicklung der Kritischen Theorie zur Frankfurter Schule. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1999. Neuauflage: Mandelbaum, Wien/Berlin 2023. tl;dr - Theorie-Podcast von und mit Alex DemiroviÄ: https://www.rosalux.de/theoriepodcast Ernst Bloch: Das Prinzip Hoffnung. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1985. Podcast-Tipp: Innenwelt â der Psychologie-Podcast von WDR 5 https://1.ard.de/innenwelt | |||
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