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Explore every episode of the podcast Tabubruch von MDR AKTUELL

Dive into the complete episode list for Tabubruch von MDR AKTUELL. Each episode is cataloged with detailed descriptions, making it easy to find and explore specific topics. Keep track of all episodes from your favorite podcast and never miss a moment of insightful content.

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TitlePub. DateDuration
Magersucht: "Ich habe wirklich den Tod gespürt"19 Jun 202601:00:35
Caro Matzko ist Journalistin, TV-Moderatorin und Autorin. Wer sie erlebt, sprudelnd vor positiver Energie, kann kaum glauben, dass sie lange an Magersucht litt. Es begann in ihrer Kindheit. Extremer Ehrgeiz, Selbstzweifel und ein schwieriges familiäres Umfeld begünstigten eine fatale Entwicklung. Um einem zweifelhaften Schönheitsideal zu entsprechen, fängt Caro an, immer weniger zu essen. Die Familie reagiert hilflos, versucht durch Druck und Kontrolle entgegenzuwirken. Damit wird es nur schlimmer.

Caro wird immer dünner, bis sie sich eines Nachts dem Tod nahe fühlt. Nach zwei Therapien geht es ihr besser, doch es gibt Rückschläge und eine zweite Sucht. Erst jetzt merkt sie, was ihr im Leben wirklich fehlt und was der Grund für die Magersucht ist. Heute sagt Caro, dass sie die Magersucht überwunden hat und glücklich ist. Wie sie das geschafft hat, erklärt sie im Podcast.

Links:
- Betroffene von Magersucht finden Hilfe bei der Deutschen Gesellschaft für Essstörung
- Aufklärung über Essstörungen beim BIÖG
- Podcast-Tipp: Liebt Euch! Der Dating Podcast

Wenn auch Du uns Deine Geschichte erzählen oder uns ein Thema vorschlagen möchtest, dann schreib unserer Autorin Juliane! Gern auch anonym - an tabubruch@mdraktuell.de.
Polyamorie: Anika liebt zwei Männer01 Jun 202600:58:32
Anikas Liebesleben beginnt klassisch: Verliebt, verlobt, verheiratet. Mit ihrem Mann bekommt sie Kinder und stellt irgendwann fest: Etwas fehlt. Oder jemand. Beide fangen an, Monogamie in Frage zu stellen und werfen dieses Konstrukt letztendlich über den Haufen. Seit fünf Jahren hat Anika nun neben ihrer Ehe auch noch eine Beziehung mit einem weiteren Partner. Ihr Ehemann datet andere Frauen. Der Weg dahin war lang und nicht immer einfach, es brauchte viele Gespräche. Doch nun empfindet Anika ihr "neues" Leben als sehr erfüllt. Zurück möchte sie nicht mehr. Zwei Partner, sechs Kinder und mehrere Berufe, darunter der besondere einer Analogastronautin, all das muss Anika unter einen Hut bekommen. "Mein Leben ist sehr komplex, beruflich und privat", sagt sie dazu. Im Podcast erzählt sie die ganze Geschichte.

Podcast-Tipp: Hormongesteuert - https://1.ard.de/hormongesteuert

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Sharon Battiste: Haare verloren, Stärke gefunden09 Jun 202500:57:46
Sharon Battiste ist ein bekanntes TV-Gesicht, sie war Bachelorette und bei Let‘s Dance dabei. Weniger bekannt war lange, dass sie unter kreisrundem Haarausfall leidet. Bis sie im TV mit dem Tabu brach. Davor lag eine lange Leidensgeschichte. Schon im Kindesalter fing es an, dass plötzlich kahle Stellen am Kopf auftauchten. Es begann ein Ärzte-Marathon, an dessen Ende eine Diagnose stand: Alopecia areata, eine Autoimmunerkrankung, auch als kreisrunder Haarausfall bekannt. Der Grund der Erkrankung unklar, Gegenmittel Fehlanzeige.

Anfangs kann Sharon den Haarausfall noch kaschieren, doch es wird immer schlimmer. Irgendwann fängt sie an, Perücke zu tragen. Denn lange denkt sie: Eine Frau ohne Haare im TV, das geht nicht! Doch das Versteckspiel kann und will sie irgendwann nicht mehr aufrecht erhalten, sie fühlt sich traurig und gebrochen. Dann der Entschluss: Ich rasiere alles ab! Es folgen Tränen, Panikattacken und danach eine Art Wiederauferstehung. Heute ist Sharon eine stolze Glatzenträgerin. Sie habe sich als Frau neu kennen und schätzen gelernt. Hier erzählt sie ihre Geschichte, die viele andere Frauen inspirieren kann.

Links:

- Alopecia areata: Hier finden Betroffene Infos und Unterstützung - https://kreisrunderhaarausfall.de/

- Sharon bei Instagram - https://www.instagram.com/sharonbattiste_/?hl=de

- Podcast-Tipp: 1LIVE Reportage - https://1.ard.de/1livereportage

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Arbeit im Kinderhospiz: Zwischen tieftraurig und irre witzig25 Apr 202500:51:09
Nadine ist Trauerbegleiterin in einem Kinder- und Jugendhospiz. Von Freunden und Bekannten hört sie immer wieder: "Das könnte ich nicht!" Doch auch wenn Nadine erlebt, wie Kinder und Jugendliche sterben, erfüllt sie ihre Arbeit. Sie sagt, in ihrem Hospiz gehe es weitaus fröhlicher, lustiger und lebendiger zu, als viele glaubten: "Natürlich sind wir tieftraurig, wenn die Kinder versterben. Aber bis dahin ist so viel Freude. Ganz viel Liebe." Es sei an der Zeit, das Thema Kinderhospiz aus der Tabuzone zu holen. Denn von dem, was dort geschehe, könne jeder und jede viel mitnehmen für das eigene Leben und dem Umgang mit Trauer.

Links:

- Bundesverband Kinderhospiz e.V. - https://www.bundesverband-kinderhospiz.de/

- Podcast-Tipp: Tschüss Kohle, Hallo Zukunft - https://1.ard.de/tschuess-kohle

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Wechseljahre: „Die schwärzeste Zeit meines Lebens“21 Mar 202500:53:18
Herzrasen, Herzstolpern – es waren unerklärliche Beschwerden, die Katrin aus ihrem Alltag rissen. Die heute 56-Jährige war ratlos, ebenso die Ärzte und Ärztinnen, bei denen sie Hilfe suchte. Katrin, eigentlich eine Powerfrau im Beruf und im Privaten, konnte nicht mehr. Sie war lange krankgeschrieben, hatte wenig Energie und konnte nicht mehr arbeiten. Dazu die Symptome, die Ungewissheit und Todesangst wegen der Herzprobleme. Es dauert lange, bis endlich eine Psychologin schaltet. Sie sagt zu Katrin: Das sind die Wechseljahre! Ab da geht es für Katrin bergauf. Doch sie fragt sich bis heute: Warum bereitet niemand Frauen auf diese Zeit vor?

Mehr als neun Millionen Frauen sind allein in Deutschland derzeit in den Wechseljahren. Und wenige haben sich vorher intensiv damit beschäftigt. Auch viele Ärztinnen und Ärzte haben wenig Ahnung. Und so leiden viele Frauen unnötig. Sie plagen sich mit Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen und zig anderen Symptomen der Wechseljahre. Eigentlich könnte ihnen besser geholfen werden, aber dazu fehlt es an Wissen. Katrin tut inzwischen selbst etwas gegen diese Unwissenheit. Mit einem Podcast, der Frauen helfen soll, durch diese Zeit zu kommen. Niemand soll so leiden müssen wie sie, findet Katrin.

Links:

- Deutsche Menopause Gesellschaft e.V. - https://www.menopause-gesellschaft.de/was-ist-die-menopause

- Deutscher verband für Wechseljahreberatung e.V. - https://dv-wechseljahreberatung.de/

Podcast-Tipps:

- Katrins Podcast "Hormongesteuert – der Wechseljahre-Podcast mit Dr. Katrin Schaudig" -
https://1.ard.de/hormongesteuert

- Podcast Durchgefallen – Wie Schule uns als Gesellschaft spaltet - https://1.ard.de/podcast-durchgefallen

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Haptophobie – panische Angst vor Berührungen21 Feb 202500:49:16
Andere berühren oder selbst berührt werden, das ist für Ingo ein No-Go. Er leidet unter Haptophobie, er hat panische Angst davor berührt zu werden. Diese Angst begleitet ihn seit Jahrzehnten – und sie könnte ihn das Leben kosten.

Die Angst hat ihren Ursprung in einer heftigen Gewalterfahrung, die Ingo 1993 erlitten hat. Die körperlichen Schmerzen verschwanden bald, aber etwas war anders nach dem Vorfall. Erst nach und nach merkte Ingo, dass er keine Berührungen von anderen mehr zulassen will. Lange bekommt er wenig Hilfe. Die Sensibilität im Umgang mit solchen Fällen ist damals weniger ausgeprägt als heute. Inzwischen hat er sich, auch mit Hilfe eines Arztes, in seinem Leben mit der Berührungsangst arrangiert. Es geht viel darum, die Kontrolle zu behalten, denn ungewollte Berührungen lauern überall im Alltag. Deswegen, so erzählt es Ingo, war die Corona-Pandemie auch wie Urlaub für ihn. Plötzlich hielten alle Abstand.

Tragisch ist, dass die Berührungsangst Ingo nicht nur einschränkt, sondern ihn auch das Leben kosten könte. Denn Ingo ist krank. Wenn er sich nicht behandeln lässt, könnte er bald sterben. Diagnose und Therapie will Ingo aber nicht über sich ergehen lassen, da sie Kontrollverlust und unvermeidliche Berührungen mit sich brächten. Mit Juliane Neubauer spricht Ingo darüber, warum er sich auf seinem bunten Motorrad am sichersten fühlt, in welchen seltenen Fällen er Berührungen zulassen kann und wie er damit lebt, dass seine Angst ihn umbringen könnte.
Links:

Hier erzählt Ingo seine Geschichte - https://haptophobie.de/

Hilfe bei Angststörungen - https://www.angstselbsthilfe.de/

Klinik mit Schwerpunkt Phobien - https://www.oberbergkliniken.de/krankheitsbilder/phobien

Podcast-Tipp: Willkommen im Club - der queere Podcast von PULS - https://1.ard.de/willkommen-im-club

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Alleinerziehend mit drei Kindern: "Mein Leben ist unfassbar voll"06 Jan 202501:00:25
Kinder großzuziehen, ist fordernd. Was für Paare gilt, gilt noch mehr für Alleinerziehende. Was sie leisten müssen, bringt sie oft an ihre Grenzen. Darüber wird viel zu selten gesprochen, findet Anne. In dieser Folge erzählt die 31-Jährige ihre Geschichte. Sie ist allererziehend mit drei kleinen Kindern. Die Trennung vom Vater passiert, als sie zum dritten Mal schwanger ist. "Also es war wirklich so, am Morgen hatte ich keine Ahnung davon, was passiert und am Abend war ich dann alleinerziehend", erinnert sich Anne.

Der Vater zeigt nach der Trennung wenig Präsenz. Anne ist auf sich alleingestellt. Sie muss sich um ihre Kinder kümmern, die unter der Trennung leiden. Sie muss selbst mit dem Ende ihrer Beziehung klarkommen und mit finanziellen Sorgen. Sie organisiert sich Hilfe, im Familien- und Freundeskreis, macht Therapie und nutzt Beratungsangebote. Auch der Wiedereinstieg in die Arbeit ist schwierig. Anne, die als Kindergärtnerin und Familienberaterin arbeitet, versucht, über die Runden zu kommen. Das alles bringt sie immer wieder an ihre Grenzen. Zeitweise hat sie Panikattacken. Heute geht es ihr besser. Sie kann berichten, was Kinder brauchen, wenn sich die Eltern trennen. Und wie man auch als Alleinerziehende wieder das Glück finden kann.

Links:

- Informationen für Alleinerziehende von der Diakonie: https://www.diakonie.de/informieren/infothek/aktuelles/themen/hilfen-fuer-alleinerziehende

- Webseite von Anne: https://www.annebormann.de/

- Podcast-Tipp: MDR Investigativ - Hinter der Recherche https://www.ardaudiothek.de/sendung/podcast-mdr-investigativ-hinter-der-recherche/72453306/

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Transidentität: Im falschen Körper gefangen 03 Dec 202400:54:09
Robin wurde im Körper eines Mädchens geboren, als Mädchen gefühlt hat er sich aber nie. Dass sein Körper nicht zu seinem Selbstverständnis passt, hat er schon sehr früh gemerkt - mit fünf Jahren. Noch präsenter bewusster geworden, ist es ihm in der Pubertät. Robin hat erstmal damit gelebt, sich später aber entschieden, als Junge zu leben. Mittlerweile hat Robin auch seinen Körper anpassen lassen. Welche Schritte er dafür gehen musste und wie der heute 25-Jährige seine fünf Operationen erlebt hat, erzählt er im Podcast. Robin engagiert sich aber auch, um andere Transpersonen zu unterstützen. Er möchte Menschen mit ähnlichen Herausforderungen die Orientierung geben, die er sich damals gewünscht hätte. Links

Vereinigung von Menschen mit Variante der Geschlechtsentwicklung e.V.: 
https://www.vdge.org/

Begriffserklärung:
https://www.antidiskriminierungsstelle.de/DE/ueber-diskriminierung/diskriminierungsmerkmale/geschlecht-und-geschlechtsidentitaet/trans/trans-node.html

Bundesverband trans*:
https://www.bundesverband-trans.de/

CSD Pirna:
https://www.csd-pirna.de/

Podcast-Tipp: Wendehausen – Heimat im Todesstreifen https://1.ard.de/wendehausen

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Sexualisierte Gewalt: Auch Männer sind Opfer04 Nov 202400:41:52
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um sexualisierte Gewalt. Die Taten werden nicht explizit, sondern eher abstrakt geschildert. Wer durch das Thema getriggert werden könnte, sollte sich die Folge nicht oder nicht allein anhören. In den Shownotes gibt es Informationen dazu, wo betroffene Menschen Hilfe bekommen.

Wenn es um sexuellen Missbrauch geht, sind die Täter meist männlich. Bei Patrick war es anders. Er wurde seit seiner Kindheit schwerst sexuell misshandelt. Die Täterin war seine Großmutter. Es begann, da war er gerade mal einen Tag alt und zog sich über viele Jahre. Erst nach Jahren merkte Patrick, dass es nicht normal ist, was seine Großmutter mit ihm machte. Heute sagt er, dass es für männliche Opfer von Missbrauch besonders schwer sei, Hilfe zu bekommen. Lange sei er nicht ernst genommen worden. Dass er sehbehindert sei, habe die Suche nach Hilfe weiter erschwert. Es ist ein Arzt, der ihn schließlich ernst nimmt. Patrick beginnt einen beeindruckenden Weg hin zu einem normalen Leben. Heute ist er 33 Jahre alt, in einer Beziehung, und sagt, nach langen Therapien sei er inzwischen der glücklichste Mensch auf der Welt. Wie er das geschafft hat, erzählt Patrick im Podcast. Er hofft, dass andere Betroffene schneller Hilfe erhalten als er.

LINKS:

- Hilfetelefon für Angehörige oder Betroffene - https://www.hilfe-portal-missbrauch.de/startseite

- Notfalltelefon für männliche Gewaltopfer: https://www.maennerhilfetelefon.de/

- Notfalltelefon für weibliche Gewaltopfer: https://www.hilfetelefon.de/das-hilfetelefon.html

- Bundesweite Anlaufstelle für Opfer: https://www.hilfe-portal-missbrauch.de/startseite

- Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs - https://www.aufarbeitungskommission.de/

- Opferhilfe Sachsen: https://www.opferhilfe-sachsen.de/

- Studie – "Sexuelle Gewalt in der Familie" vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend - https://www.bmfsfj.de/resource/blob/214118/8586a35fede94633e241986cd1462878/sexuelle-gewalt-in-der-familie-data.pdf

- Podcast-Tipp: Bromance Daddys - https://1.ard.de/BromanceDaddys

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Gewollte Kinderlosigkeit: "Wir zwei sind auch schon eine Familie"17 Sep 202401:03:13
Xenia und Roy sind Ende 30, leben in der Schweiz und haben sich entschieden, keine Kinder zu bekommen. Bis 30 wollte Xenia immer Kinder haben, ein Mädchen und einen Jungen, sagt sie im Podcast. Ab 30 kam ihr aber der Gedanke, dass es auch ohne Kinder schön sei. Xenia und Roy erklären, wann sie die Entscheidung, kinderlos zu bleiben, getroffen haben und wie ihr Umfeld reagiert hat. Vor allem die Mütter der beiden hatten sich sehr auf Enkelkinder gefreut.

Es geht im Podcast auch um das Thema Sterilisation und Vasektomie. Roy wollte sich gerne einer Vasektomie unterziehen, ist bei seinem Arzt aber auf taube Ohren gestoßen. Die meisten Ärztinnen und Ärzte sind gehemmt, vor allem junge Menschen unfruchtbar zu machen. Das Selbstbestimmungsrecht der Patientinnen und Patienten trifft auf die Fürsorgepflicht von Ärztinnen und Ärzten. Das Dilemma erläutert Maria Eberlei. Sie forscht am Universitätsklinikum Jena zu medizinethischen Fragen.

Xenia und Roy sprechen mit Host Juliane Neubauer zudem über Vorurteile, die kinderlosen Menschen und Paaren begegnen. Und es geht um die Erkenntnisse, die die Wissenschaft zur Gruppe der kinderlosen Erwachsenen gesammelt hat.

Aufklärung zu Sterilisation und Übersicht von Arztpraxen, die Sterilisationen durchführen
https://www.selbstbestimmt-steril.de
Podcast-Empfehlung
Rammstein - Row Zero: https://1.ard.de/Rammstein_Row_Zero_Podcast

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Borderline – zwischen Rausch und Selbsthass16 Jul 202401:01:28
Winnie hat eine Borderline-Persönlichkeitsstörung. Borderline? Das sind doch die, die sich ritzen, oder? Ja, das ist ein Teil der Wahrheit, sagt Winnie. Hier erzählt sie vom Leben mit Borderline. Manchmal fühlt sich das Leben für sie wie ein Rausch an, voller Energie. Im nächsten Moment kann sie tieftraurig sein und leidet unter Selbsthass. Leben mit Borderline, das heißt, seinen Gefühlen ausgeliefert zu sein, sagt Winnie. Ein Leben in Schwarz und Weiß, Gefühle von 0 auf 100.

Bei Winnie hat es lange gedauert, bis klar war, was sie hat. Der Weg dahin war kein einfacher, denn in ihrer Familie war für ihre Eigenheiten wenig Platz. Deswegen floh sie früh in die Sucht, um sich zu betäuben. Triggerwarnung: In dieser Episode geht es auch um einen Suizidversuch. Nach Klinik und Therapie kann Winnie inzwischen besser mit ihrer Borderline-Persönlichkeitsstörung leben. Und nicht nur das. Die Erkrankung verleiht ihr auch eine kleine Superkraft, sagt sie.

Links:

- Zentralinstitutut für Seelische Gesundheit Mannheim, Aufruf Studie: https://www.zi-mannheim.de/forschung/probanden-gesucht/online-psychotherapie-studie-borderline-persoenlichkeitsstoerung.html

- Website "Leben mit Borderline" – Betroffene tragen Informationen zum Störungsbild zusammen: https://leben-mit-borderline.org/borderline-test.html

- Link zur Suchtberatung: https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/gesundheit-und-praevention/suchtberatung/

Hilfe bei Suizidgedanken:

- Telefonseelsorge (0800 111 0 111), Nummer gegen Kummer (116 111)

- Die Gesellschaft für Suizidprävention führt eine Übersicht der Angebote auf ihrer Webseite https://www.suizidprophylaxe.de/

Podcast-Empfehlung: Seelenfänger - Toxic Tantra https://www.ardaudiothek.de/sendung/seelenfaenger/10825239/

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Leben mit künstlichem Darmausgang: "Buddy und Ich"12 Jun 202400:47:17
Seit fast fünf Jahren lebt Irini mit einem künstlichen Darmausgang. Die Entscheidung dafür hat ihr das Leben gerettet. Die heute 23-Jährige hat eine entzündliche Darmerkrankung, Coltitis ulcerosa. Während ihrer Abizeit verschlechtert sich Irinis Zustand so sehr, dass sie für längere Zeit ins Krankenhaus muss und schließlich einen künstlichen Darmausgang, das sogenannte Stoma, bekommt. Im Podcast erzählt sie von ihren Sorgen vor der OP und dem Danach. Irini beschreibt ihren Alltag mit Stoma, wie unglaublich es sich für sie angefühlt hat, wieder ohne Schmerzen essen zu können und wie glücklich sie ist, eine Selbsthilfegruppe gefunden zu haben. Ihrem Stoma hat sie sogar einen Namen gegeben.

Hilfelinks für Menschen mit Stoma:

Deutsche Ilco:
https://www.ilco.de/

Stoma-Forum:
https://www.stoma-welt.de/selbsthilfe-online/stoma-forum/

Was sind chronisch-entzündliche Darmerkrankungen?:
https://www.ced-kompass.de/ced

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Podcast-Hörtipp:
Frag dich fit „Magen-Darm, Sodbrennen und Co. – Tipps für einen gesunden Magen“: https://www.ardaudiothek.de/episode/frag-dich-fit-der-gesundheitspodcast-mit-doc-esser-und-anne/magen-darm-sodbrennen-und-co-tipps-fuer-einen-gesunden-magen/wdr-2/13015539/
Arbeitslos und alle schauen zu08 May 202600:50:25
Nadine arbeitet für eine E-Learning-Plattform. Dann bekommt sie die Kündigung. Um das zu verarbeiten, fängt sie an, in den sozialen Medien darüber zu sprechen. Und damit trifft sie offenbar einen Nerv. Sie bekommt viele positive Reaktionen. Doch mit der Reichweite steigt auch die Zahl der Hater. Die stören sich daran, dass Nadine nicht dem Klischee einer Arbeitslosen entspricht, das viele offenbar haben. Dafür reicht es schon, wenn ihre Zahnbürste nicht billig genug ist oder sie sich Sport gönnt. Nadine findet, das sage viel aus über unsere Gesellschaft. Und sie beschließt, den Hasskommentaren umso provokanter zu begegnen. In dieser Folge des Podcasts Tabubruch erzählt sie Host Juliane Neubauer ihre Geschichte. Sie erklärt, wie ihr genau gekündigt wurde und warum sie Arbeitslosigkeit für ein großes Tabu hält. Warum viele Menschen vor allem auf Menschen, die Bürgergeld bekommen, herabschauen. Und was Friedrich Merz damit zu tun hat.

Podcast-Tipp: Tschüss Kohle, Hallo Kohle -
https://1.ard.de/tschuess-kohle

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Analphabetismus: "Du stehst wie vor einer Mauer"07 May 202400:42:58
Steffi war Analphabetin – die längste Zeit ihres Lebens konnte sie nicht lesen und schreiben. Formulare ausfüllen ein No-Go, selbst einfache Einkäufe im Supermarkt eine Mammutaufgabe. Als Kind hat sie niemand bei ihren Schwierigkeiten in der Schule unterstützt. Vielmehr wurde sie abgeschrieben. Und so hat sie sich lange durchs Leben laviert, ohne lesen und schreiben zu können. Sogar eine Ausbildung hat sie trotz dieses Problems zu Ende gebracht. Einer von vielen Kraftakten. Viele Jahre hat sie unter dem Makel gelitten. Mit 50 ändert sich das. Steffi entscheidet, dass sie es noch einmal versuchen will. Sie will lesen und schreiben lernen. Und sie merkt, dass sie dabei vieles ist, aber nicht allein. Heute sagt sie: "Schreiben ist das Schönste, was es gibt." Und sie macht anderen Betroffenen Mut.

Hilfelinks für Betroffene von Analphabetismus:

https://alfa-mobil.de/

https://www.internationaler-bund.de/

Podcast-Tipp: Diagnose: Unangepasst - Der Albtraum Tripperburg - https://www.ardaudiothek.de/sendung/diagnose-unangepasst-der-albtraum-tripperburg/13323951/

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Kaufsucht: "Ich wollte mehr wert sein"17 Apr 202400:55:44
Kaufen kann uns ein gutes Gefühl geben. Manchen Menschen wird es zum Verhängnis. Sie kaufen immer weiter ein, um sich besser zu fühlen oder weil sie meinen, immer neue Dinge zu brauchen. Dann gleiten manche von ihnen ab in die Sucht. In dieser Folge erzählt Sebastian (*Name von der Redaktion geändert) seine berührende Geschichte. Bei ihm war es die Angst, allein zu sein oder verlassen zu werden, die ihn in die Kaufsucht trieb. Mit Onlineshopping, großzügigen Einladungen und Geschenken versuchte er, anderen Menschen zu gefallen. Es fing harmlos an, endete aber in einem Kontrollverlust, zehntausenden Euro Schulden und der Gefährdung seines Familienlebens. Die Kaufsucht führte Sebastian dazu, ein komplettes Paralleleben zu führen. Am Ende, so erzählt er es, ließen ihn eine Unachtsamkeit und eine Anzeige von einem Kollegen auffliegen. Der einzige Ausweg: Sich komplett zu offenbaren, alles auf den Tisch zu legen – und eine Therapie zu starten. Und genau an diesem Punkt merkt Sebastian, dass er trotz all seiner Ängste vor dem Verlassenwerden nie wirklich allein war.

Unser Podcast-Tipp: CUT - Das Silvester, das uns verfolgt https://1.ard.de/CUT?p=tb

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Adipositas: "Wir brauchen eine Lobby für Dicke"11 Mar 202401:06:06
Tanja Marfo ist 44 Jahre alt, wohnt in Hamburg und hat Adipositas. Schon als Kind hat sie wegen ihres Körpers Mobbing erlebt, als Jugendliche dann eine Essstörung entwickelt und ihr ganzen Leben mit Vorurteilen zu kämpfen. Auch angespuckt wurde sie schon einmal. Jahrzehnte lebt Tanja mit einem besonders schweren Körper, den sie zeitweise kaum noch tragen beziehungsweise ertragen kann, wie sie heute sagt. 2013 entscheidet sie sich als Bloggerin, Influencerin und Plus Size Model, ihren Körper offensiv in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Sie möchte dicken Menschen Mut machen.

Der Wendepunkt in ihrem Leben war vor einem Jahr. Tanja stellt für sich fest, dass ihr Gewicht für sie nicht mehr tragbar ist und sie zu sehr einschränkt. Sie entscheidet sich für eine Magenverkleinerung. Im Podcast erklärt Tanja, warum sie ihren dicken Körper liebt, sich aber trotzdem für die Operation entschieden hat. Sie spricht auch darüber, warum sie ein Problem mit dem Begriff "Bodypositivity" hat. Und Tanja mahnt, dass dicke Menschen in Deutschland keine Lobby haben.

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Podcast-Tipp: Familiengeheimnisse – Sag mir, wer ich bin
https://www.ardaudiothek.de/sendung/familiengeheimnisse-sag-mir-wer-ich-bin/13172909/

Menschen mit besonderen Schicksalen haben in der Regel auch mit besonderen Herausforderungen zu kämpfen. Deshalb stellen wir für jede Folge Informationen bereit, wo man Hilfe bekommt.

Diagnose Adipositas
https://www.adipositas.org/diagnose/

Übersicht Adipositas-Kliniken
https://adipositas-kliniken.com/#/

Übersicht Adipositas-Selbsthilfegruppen
https://adipositas-gesellschaft.de/dag/selbsthilfegruppen/

Homepage Tanja Marfo
https://kurvenrausch-hamburg.de/

Adipositas: Ursachen erkennen und behandeln
https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Adipositas-Ursachen-fuer-Fettleibigkeit-erkennen-behandeln,adipositas142.html
Ich bin ein Kuckuckskind01 Feb 202400:58:14
Emma* war Anfang 20, als sie erfuhr, dass sie ein Kuckuckskind ist. Ein DNA-Test ergab: Der Mann, der für sie immer ihr Vater war, ist nicht ihr leiblicher Vater. Für Emma bricht eine Welt zusammen. Ihr sozialer Vater wendet sich von ihr ab, ein Treffen mit dem biologischen Vater endet enttäuschend. Auch die Beziehung zur Mutter erleidet zunächst eine Krise. Der ganze Fall landet sogar vor Gericht. Das bringt die nächsten seelischen Verletzungen für Emma mit sich. Irgendwann ist alles zu viel, sie erleidet einen Zusammenbruch und Panikattacken. Nach Jahren des Verdrängens arbeitet sie ihre Familiengeschichte und ihre psychologischen Probleme infolge der Ereignisse nun auf. Und sie findet, es ist an der Zeit, ihre Geschichte als Kuckuckskind zu erzählen. Denn sie ist damit nicht allein in Deutschland, auch wenn das Thema selten erzählt wird.

*Emma heißt in Wirklichkeit anders, wir haben den Namen auf ihren Wunsch hin geändert.

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Asexualität: Ich liebe nicht wie du27 Nov 202300:40:55
Anna (Name geändert) ist 25 Jahre alt, lebt in Berlin und studiert Psychologie. Sie sagt, sie sei asexuell und aromantisch. Klassische Beziehungen, wie sie die meisten Menschen führen, bedeuten ihr wenig bis nichts. In ihrer Jugend fühlte sie sich oft wie ein Alien. Andere hatten Beziehungen und Sex, das war ihnen wichtig. Anna selbst hatte solche Bedürfnisse nicht. Trotzdem hatte sie Beziehungen und auch Sex, aber vor allem, weil sie dachte, dass müsste so sein. Später kam sie durch eine Freundin und ein Buch auf die Idee, was bei ihr anders ist. Sie sagt, sie liebe anders als andere Menschen. Sex und Intimität lägen für sie weit auseinander. Asexualität und Aromantik seien Teil des queeren Themenspektrums, allerdings würden sie kaum beachtet. Menschen, die asexuell seien, würden stigmatisiert, findet Anna. Deswegen will sie über das Thema sprechen. Ihr Ziel: mehr Bewusstsein und mehr Offenheit dafür zu schaffen.

Mit Juliane spricht Anna darüber, wie es ist, wenn einem Sex wenig oder gar nichts bedeutet. Es geht darum, dass manche asexuelle Menschen durchaus Sex haben, während andere das kategorisch ablehnen. Und Anna erklärt, unter welchen Bedingungen Partnerschaften für sie denkbar sind.

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Callboy: Sex als Nebenberuf 18 Oct 202301:12:11
Noah liebt seinen Nebenberuf. Er ist Callboy. Er lässt sich von Frauen buchen, die Zärtlichkeit und Sex mit ihm erleben wollen. Die Idee hatte Noahs Lebenspartnerin, mit der er heute noch zusammen ist. Noah bewarb sich bei einer Callboy-Agentur - kurze Zeit später hatte er seinen ersten Auftrag. Das Dasein als Callboy wird, wie Prostitution allgemein, oft als Tabu gesehen und kritisch beäugt. Noah weiß das, deswegen arbeitet er unter einem Pseudonym. Nur wenige Menschen wissen von seinem Nebenjob. Eigentlich würde er das Tabu um seinen Nebenberuf gern schleifen.

Im Gespräch mit Susann Böttcher berichtet Noah, wie seine Verabredungen ablaufen. Manchmal geht es nur um Sex. Oft aber suchen die Frauen vor allem Zärtlichkeit und einen Menschen, mit dem sie über alles sprechen können. Auch dann will Noah für sie da sein. Manchmal wird er nur zum Spazierengehen gebucht. Er hat Frauen für eine Nacht und Stammkundinnen, mit denen er sich schon seit Jahren trifft. Er kann von zahllosen tollen Abenden und Nächten erzählen - aber auch von negativen Erfahrungen als Callboy.

Informationen über Sexarbeit:
Bundesverband Sexuelle Dienstleistungen e.V.

Hier unser Podcast-Tipp: Sputnik Pride – Podcast über queere Themen

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Der Tatortreiniger: Beim ersten Einsatz half Mutti06 Sep 202300:53:09
Thomas Kundt hatte ein geordnetes Leben als Versicherungsvertreter. Aber irgendwann wollte er etwas anderes machen. So wurde er Tatortreiniger. Bei seinem ersten Einsatz half ihm seine Mutter beim Putzen. Inzwischen ist er routiniert jeden Tag im Einsatz. Er kommt, wenn Polizei, Notarzt und Bestatter weg sind. Er reinigt Leichenfundorte. Immer wieder sind es auch Tatorte. Bei jedem Einsatz trifft er auf die Hinterlassenschaften und die Geschichten von Menschen, die nicht mehr da sind. Das lässt den Familienvater Kundt nicht kalt. Im Podcast erklärt er Susann Böttcher, wie er bei seiner Arbeit vorgeht. Wie wichtig ihm Respekt vor den Toten ist. Was ein trockener und was ein feuchter Messi ist. Und wie sehr es ihn mitnimmt, wenn Kinder betroffen sind. Kundt erzählt offen über seine Arbeit. Und er hat einen Blick, was die Schicksale, die er im Rahmen seiner Arbeit mitbekommt, über Missstände in unserer Gesellschaft aussagen. Und natürlich geht es auch um Bjarne Mädel, den Schauspieler, der als Tatortreiniger einen riesigen TV-Hit landete. Kundt outet sich als großer Fan. Wenn auch Du uns Deine Geschichte erzählen oder uns ein Thema vorschlagen möchtest, dann schreib unserer Autorin Susann! Gern auch anonym - an tabubruch@mdraktuell.de.
Brustkrebs mit 35: „Passiert nur den Anderen“24 May 202300:47:06
Daniela ist 35 Jahre alt und steht voll im Leben. Nur dieser Knoten in der Brust macht ihr Sorgen. Erst nach Monaten lässt sie sich durchchecken. Diagnose: Brustkrebs, auch noch ein besonders aggressiver. "Wie ferngesteuert" sei sie gewesen, sagt sie heute. Krebs? Sowas kriegen doch eigentlich nur die anderen, denkt sie. Sie weint, erfährt Todesangst, weiht Familie und Freunde ein. Vor ihr steht eine schwere Zeit, die vieles verändert. Am Ende schafft sie es, lebt heute krebsfrei. Aber sie weiß auch, der Krebs kann zurückkommen. In diesem Podcast erzählt Daniela ihre ganze Geschichte. Sie haben das Gefühl, dass Ihre ganz persönliche Geschichte erzählt werden muss? Sie wollen anderen Menschen Mut oder auf ein Problem aufmerksam machen? Nehmen Sie mit unserer Autorin Juliane Neubauer Kontakt auf, gern auch anonym. Hilfe für Betroffene:
Depressionen: Von der Psychiatrie zurück in den Alltag25 Apr 202300:50:29
Claudia weiß seit sie klein ist, dass sie Depressionen hat. Mit Mitte 30 geht die promovierte Chemikerin nach einem Vorfall in die Psychiatrie. Die Zeit dort beschreibt Claudia als wunderbar. Sie fühlte sich endlich wahrgenommen. Danach in den Alltag zurückzukehren war aber schwierig. Claudia brauchte zwei Anläufe, erlebte eine Kündigung und konnte erst danach eine passende Arbeitsumgebung für sich finden. Mit ihrer Erkrankung ist sie immer offen umgegangen. Im Podcast erzählt sie, was beim ersten Mal schlecht lief und warum ihre aktuelle Stelle besonders gut passt.

Heute engagiert sich Claudia beim Thema Depressionen. Sie möchte Sichtbarkeit für die Erkrankung herstellen und hat viele Ideen, wie die Situation für Betroffene vor allem im Arbeitskontext verbessert werden könnte. Gefordert sind nach ihrer Einschätzung dabei beide Seiten. Vor allem müssten Arbeitnehmer auch formulieren können, was sie wollten. Sie könnten nicht erwarten, dass ihre Gedanken gelesen würden. Claudia wünscht sich mehr Therapieplätze, denn nur mit einer Therapie könne man zurück ins Arbeitsleben kommen. Außerdem sollte eine Psychotherapie besser mit dem Arbeitsleben vereinbar sein. Und sie wünscht sich, dass die Depression als Krankheit anerkannt wird und man einfach offen damit umgehen kann. Sie haben das Gefühl, dass Ihre ganz persönliche Geschichte erzählt werden muss? Sie wollen anderen Menschen Mut oder auf ein Problem aufmerksam machen? Nehmen Sie mit unserer Autorin Juliane Neubauer Kontakt auf, gern auch anonym. Menschen mit besonderen Schicksalen haben in der Regel auch mit besonderen Herausforderungen zu kämpfen. Deshalb stellen wir für jede Folge Informationen bereit, wo man Hilfe bekommt. Hilfe für Betroffene: Hilfe für Angehörige:
Trisomie 21: "Jedes Baby ist erstmal ein Baby"01 Mar 202300:59:42
In Deutschland kommen jedes Jahr 800 Kinder mit Trisomie 21 auf die Welt, dem Down Syndrom. Zoey ist eines von ihnen. Sie ist heute sieben Monate alt und lebt mit ihren Eltern und ihrem großen Bruder in Norddeutschland. Bei einer Vorsorgeuntersuchung im ersten Drittel der Schwangerschaft erfahren ihre Eltern von dem Verdacht auf Trisomie 21. Neun von zehn Eltern hätten sich zu diesem Zeitpunkt gegen das Kind entschieden. Für Zoeys Eltern undenkbar. Auch sie brauchten etwas Zeit, die Diagnose zu verarbeiten. In diesem Podcast erzählen sie, warum sie sich aber für ihr kleines Mädchen entschieden haben. Sie haben das Gefühl, dass Ihre ganz persönliche Geschichte erzählt werden muss? Sie wollen anderen Menschen Mut oder auf ein Problem aufmerksam machen? Nehmen Sie mit unserer Autorin Juliane Neubauer Kontakt auf, gern auch anonym. Menschen mit besonderen Schicksalen haben in der Regel auch mit besonderen Herausforderungen zu kämpfen. Deshalb stellen wir für jede Folge Informationen bereit, wo man Hilfe bekommt. Übersicht zu Vereinen
Schmerzen statt Lust: Leben mit Vaginismus24 Apr 202600:38:01
Frauen, die Vaginismus haben, leiden oft im Stillen. Die meisten Menschen haben davon noch nie etwas gehört. Vaginismus, das sind zum Teil chronische Schmerzen in der Vagina, wenn etwas eingeführt wird, eine Art Scheidenkrampf. An Sex ist dann oft nicht zu denken. So ist es auch bei Nina* (Name geändert). Sie hat Vaginismus. Schon als Teenager spürte sie, dass etwas nicht stimmt. Sie konnte sich keinen Tampon einführen, wenn sie ihre Tage hatte. Sofort verkrampfte sie und hatte schwere Schmerzen. Während andere ihre ersten sexuellen Erfahrungen machten, schob sie das Thema weit von sich.

Ein weiteres Problem: Sie wurde nicht ernst genommen. Sie müsse sich mal entspannen, hieß es bei der Frauenärztin. Oder sie solle mal ein Gläschen Wein trinken. Sie hatte niemanden, mit dem sie offen darüber sprechen konnte. Erst beim Psychologen bekommt sie eine Diagnose: Vaginismus. Der Grund dafür ist unklar. Doch die Auswirkungen sind weitreichend. An penetrativen Sex ist bis heute nicht zu denken. Viele Männer schreckt das ab. Heute hat Nina einen Freund. Und sie hätte gern ein Kind. Aber ob das unter diesen Umständen klappt, ist offen.

Links

- Infos zu Vaginismus: https://vaginismus-hilfe.de/

- Podcast-Tipp: Deeptalk mit Sissy - https://1.ard.de/unentdeckt-der-deep-talk-mit-sissy

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Trauer: „Mein Papa ist tot.“01 Feb 202300:42:48
Der Alltag hat die meisten von uns fest im Griff. Arbeiten, Haushalt, Freunde treffen, Familie besuchen, Hobbys nachgehen. Bis etwas geschieht, das einen so aus der Bahn wirft, dass nichts mehr geht. Sophie hat das erlebt, als ihr Vater plötzlich starb. Juliane Neubauer spricht in dieser Tabubruch-Folge mit ihr darüber, wie es sich anfühlt, wenn man den Tod eines geliebten Menschen realisieren und akzeptieren muss. Wie sich zeigt, müssen Trauernde von Beginn an funktionieren, Papiere ausfüllen, die Beerdigung organisieren. Die eigentliche Trauer kommt da viel zu kurz, sagt Sophie. Sie hat sich selbst zu viel zugemutet nach dem Tod ihres Vaters. Irgendwann machten ihr Kopf und ihr Körper nicht mehr mit. Heute sagt Sophie, wir alle sollten uns mehr mit Tod und Trauer beschäftigen. Und ganz offen auf jene zugehen, die gerade den Tod eines geliebten Menschen zu verkraften haben. Menschen mit besonderen Schicksalen haben in der Regel auch mit besonderen Herausforderungen zu kämpfen. Deshalb stellen wir für jede Folge Informationen bereit, wo man Hilfe bekommt. Malteser Hilfsdienst e.V. Instagram-Kanal "21Gramm" Hospiz Verein Leipzig e.V. Löwenträne e.V.
ADHS bei Erwachsenen: „Bin ich falsch verkabelt?“10 Jan 202300:37:31
Nach längerer Pause melden wir uns mit einer neuen Tabubruch-Folge zurück. Grund war ein Autorinnenwechsel. Der Tabubruch wird ab sofort von Juliane Neubauer gehostet. Sie löst Nora Große-Harmann ab, die viele tolle Folgen dieses Podcasts gemacht hat, sich aber nun anderen Aufgaben widmen möchte. Zur neuen Folge: "Halt doch mal still! Hör doch mal zu! Träume nicht so viel!" - diese Sätze kennen Menschen mit Aufmerksamkeit Defizit Hyperaktivität Syndrom – kurz ADHS - sehr gut. Viele denken bei ADHS an zappelige kleine Jungs und Ritalin. Andere bezweifeln vielleicht sogar, ob es sich wirklich um eine Krankheit oder vielleicht doch eher um eine Modediagnose handelt. In den vergangenen Jahren haben immer mehr Erwachsene die Diagnose ADHS bekommen und wir wollten wissen warum. Wie beeinflusst die neurologische Besonderheit den Alltag von Betroffenen und welche Strategien helfen mit ihr zu leben? Darüber sprechen wir mit einer Betroffenen, die hier im Podcast Francesca heißen soll. Sie sagt: Als sie die Diagnose bekam, hatte sie endlich eine Erklärung dafür, was bei ihr anders ist. Denn das etwas anders ist, das hat sie schon als Kind gemerkt. Nach der Diagnose begann sie, Medikamente zu nehmen, um ADHS in den Griff zu bekommen. Und: Auch wenn diese Besonderheit in ihrem Leben einiges schwerer macht, es gibt durchaus positive Aspekte. Denn Menschen mit ADHS können so einiges besser, als manch andere. Wenn auch Du uns Deine Geschichte erzählen oder uns ein Thema vorschlagen möchtest, dann schreib unserer Autorin Juliane! Gern auch anonym - an tabubruch@mdraktuell.de. Menschen mit besonderen Schicksalen haben in der Regel auch mit besonderen Herausforderungen zu kämpfen. Deshalb stellen wir für jede Folge Informationen bereit, wo man Hilfe bekommt. Bundesministerium für Gesundheit Zentrales ADHS-Netz Erfahrungen von Betroffenen
Unfruchtbarkeit: „Noch nie war ich so traurig, so neidisch, so wütend!“01 Oct 202201:03:29
Menschen mit besonderen Schicksalen haben in der Regel auch mit besonderen Herausforderungen zu kämpfen. Deshalb stellen wir für jede Folge Informationen bereit, wo man Hilfe bekommt. Persönlicher Blog über ungewollt kinderloses Leben Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Pro Familia Verein der Selbsthilfegruppe für Fragen ungewollter Kinderlosigkeit Kontakt Selbsthilfegruppe Leipzig
Coming-Out in der Ehe: Heikes Mann ist schwul01 Sep 202200:38:15
Menschen mit besonderen Schicksalen haben in der Regel auch mit besonderen Herausforderungen zu kämpfen. Deshalb stellen wir für jede Folge Informationen bereit, wo man Hilfe bekommt. Fraueninitiative TANGIERT
Co-Abhängigkeit: "Papas Sucht prägt mich bis heute."02 Aug 202200:51:06
Hennings Vater ist alkoholsüchtig. Trotzdem versuchen er, seine Mutter und seine Schwester, das Bild der "perfekten Familie" aufrecht zu erhalten. Über Co-Abhängigkeit wird zu wenig gesprochen, sagt Henning heute.
Schulden: "Es wurde einfach immer mehr, mehr, mehr!"01 Jul 202200:31:54
Das Thema Geld bestimmt unseren Alltag. Wir gehen arbeiten, um Geld zu verdienen, damit wir unser Leben – unsere Wohnung, unsere Familie, Rechnungen, Lebensmittel – bezahlen können. Und doch sprechen wir selten offen darüber, wie viel Geld wir eigentlich haben – vor allem, wenn wir finanzielle Probleme haben. Laut Schuldneratlas können aktuell rund 6 Millionen Menschen in Deutschland ihre laufenden Rechnungen nicht bezahlen. Schulden sind, obwohl so allgegenwärtig, ein großes Tabuthema, auch für Andreas aus Halle. Er ist alleinerziehender Vater und arbeitslos. Durch Trennung und Jobverlust häuften sich seine Schulden. Aus Scham hat Andreas lange nicht darüber gesprochen. Heute hilft ihm die Schuldnerberatung.
Sam, 22 Jahre: "Viele glauben mir nicht, dass ich inkontinent bin."01 May 202200:50:29
Sam leidet seit seiner Geburt unter Inkontinenz. Aus Furcht und Scham hat er sich deshalb lange abgeschottet. Heute geht er offen mit seiner Blasenschwäche um – und will aufklären.
Endometriose: "Mir wurde gesagt: Die Schmerzen sind normal!"01 Apr 202200:57:08
Anne leidet unter starken Regelschmerzen. Lange wird sie nicht ernst genommen – bis bei ihr Endometriose festgestellt wird: Eine der häufigsten gynäkologischen Erkrankungen, über die zu wenig gesprochen wird, sagt sie.
Sektenaussteigerin: „Ich habe geglaubt, dass die Welt untergeht“01 Mar 202200:51:40
Sophie wächst bei den Zeugen Jehovas auf. Als Kind darf sie kein Weihnachten und Ostern feiern, dafür glaubt sie an Dämonen und den Weltuntergang. Lange lebt sie in ständiger Angst – mit 18 wagt sie den Ausstieg.
Regretting Motherhood: "Ich fühlte mich als Mutter wie im Gefängnis!"01 Feb 202200:45:05
Als Franziska eine Tochter zur Welt bringt, fühlt sie sich leer. Die große Mutterliebe - sie stellt sich einfach nicht ein. Manchmal bereut sie es sogar, ein Kind bekommen zu haben. Wie lebt sie mit diesen Gefühlen?
Als ich meinen Vater tot fand 09 Mar 202600:52:38
Als Madlene ihren Vater unerwartet tot in der Familienwohnung findet, steht die Zeit für sie still. Nichts hat sie auf diesen Moment vorbereitet – auf die Stille, den Schock, die Leere. Zum ersten Mal spricht sie darüber, wie sich dieser Tag in ihr eingebrannt hat und wie schwer es war, Worte für etwas zu finden, das eigentlich sprachlos macht. Madlene erzählt von den ersten chaotischen Stunden und von der Trauer, die sie überrollte. "Ich habe mich lange in den Schlaf geweint". Sie berichtet davon, wie sich ihr Blick auf Beziehungen, Nähe und Verlust verändert hat.
Ein Gespräch über den Versuch weiterzuleben, wenn ein einziger Moment alles zerreißt – und darüber, wie langsam, ganz langsam, die Bilder an die Situation verblassen, als sie ihren toten Vater fand.
Kontakt zu Hospizvereinen in Deutschland über Home - Wegweiser Hospiz- und Palliativversorgung https://www.wegweiser-hospiz-palliativmedizin.de/
Podcast-Tipp: "Die Frage" https://www.ardaudiothek.de/sendung/die-frage/urn:ard:show:bac5acb96f78e146/
Bewährungshilfe: "Manche Täter sind auch Opfer"01 Jan 202200:51:49
Betrug, Diebstahl, Sexualstraftaten, Mord: Als Bewährungshelferin arbeitet Annika mit Menschen, die teils schwere Verbrechen begangen haben. Dabei stecken hinter den Straftaten nicht selten tragische Lebensgeschichten. Podcast-Empfehlung: Eliten in der DDR - Sie waren Betriebsdirektoren, Schulleiter, Parteisekretär oder Richter. Wie blicken diese Menschen heute auf ihr Leben zurück?
Einsamkeit: "Meine Puppen verlassen mich nicht!"01 Dec 202100:43:42
In seinen Beziehungen wurde Michael oft verletzt und enttäuscht. Statt Menschen bevorzugt er inzwischen Puppen. Sieben Stück besitzt er, nennt sie seine "Partnerinnen". Durch sie fühlt er sich weniger einsam.
Kindesmissbrauch: "Ich dachte, das macht jedes Kind mit seinem Opa"01 Nov 202101:01:57
Als Kind wird Clarissa von ihrem Stiefopa sexuell missbraucht und misshandelt. Lange kann sie nicht darüber sprechen. Doch dann stellt sie sich ihrem Trauma und schreibt ein Buch. Heute will sie anderen Opfern helfen. Achtung Triggerwarnung: In dieser Folge werden die Themen sexueller Kindesmissbrauch, Misshandlung und Suizid angesprochen. Wenn Sie diese Themen psychisch zu stark belasten, hören Sie sich diesen Podcast nicht an oder zumindest nicht allein.
Homosexualität in der Kirche: "Viele Mönche führen ein Doppelleben"01 Oct 202100:43:21
Anselm Bilgri war fast 30 Jahre lang Benediktinermönch, bis er aus dem Orden austrat. Heute lebt er offen schwul und hat im Frühjahr seinen Mann geheiratet. Hier erzählt er über seine Zeit im Kloster, sein Leben als Ex-Mönch. Und warum Homosexualität in der katholischen Kirche ein so schwieriges Thema ist. Podcast-Tipp: "MDR Investigativ" Schwul, lesbisch, trans – Queer in der Provinz
Diagnose Lipödem: "Ich würde nie mit Minirock rausgehen"01 Sep 202100:43:18
Elli macht Sport und isst gesund, trotzdem sind ihre Beine dick. Verantwortlich ist das Lipödem, eine krankhafte Fettverteilungsstörung. Obwohl es Millionen Betroffene gibt, ist die Krankheit nahezu unbekannt. Menschen mit besonderen Schicksalen haben in der Regel auch mit besonderen Herausforderungen zu kämpfen. Deshalb stellen wir für jede Folge des Podcasts "Tabubruch" Kontaktdaten bereit, wo Sie Hilfe bekommen.
Geburt: "Wir müssen aufhören, Hollywood zu spielen!"07 Aug 202100:59:56
Menschen mit besonderen Schicksalen haben in der Regel auch mit besonderen Herausforderungen zu kämpfen. Deshalb stellen wir für jede Folge des Podcasts "Tabubruch" Kontaktdaten bereit, wo Sie Hilfe bekommen. Geburtshaus "Rundfrau" in Leipzig Uniklinik Leipzig: Erster "Hebammen-Kreißsaal" Leipzigs Studie: Alternative Gebärräume in Kliniken
Liebe mit Altersunterschied: "Das ist ein Großvaterkomplex."01 Jun 202100:53:31
Sie 18, er 59: Mileen und Henry trennen 41 Jahre. Sie lernten sich im Internet kennen und anschließend lieben. Nun sind sie verheiratet. Für ihre Liebe mussten sie einiges aufgeben und gegen viele Vorurteile kämpfen.
Adipositas: "Sie haben den Kühlschrank abgeschlossen."01 May 202100:49:31
Menschen mit besonderen Schicksalen haben in der Regel auch mit besonderen Herausforderungen zu kämpfen. Deshalb stellen wir für jede Folge des Podcasts "Tabubruch" Kontaktdaten bereit, wo Sie Hilfe bekommen. Adipositas Verband Deutschland e.V. Angebot der Uniklinik Leipzig für Erwachsene Von Betroffenen für Betroffene
Bipolare Störung: „Man ist nicht gemeingefährlich“29 Mar 202100:43:13
Menschen mit besonderen Schicksalen haben in der Regel auch mit besonderen Herausforderungen zu kämpfen. Deshalb stellen wir für jede Folge des Podcasts "Tabubruch" Kontaktdaten bereit, wo Sie Hilfe bekommen. Deutsche Gesellschaft für bipolare Störungen e.V. Selbsthilfevereinigung Studie: Den genetischen Ursachen von bipolarer Störung auf der Spur
Trockene Alkoholikerin mit 30: „Der Drang geht nicht mehr weg“01 Mar 202100:42:56
Menschen mit besonderen Schicksalen haben in der Regel auch mit besonderen Herausforderungen zu kämpfen. Deshalb stellen wir für jede Folge des Podcasts "Tabubruch" Kontaktdaten bereit, wo Sie Hilfe bekommen. Hilfe bei Alkoholsucht Gruppentreffen Infotelefon zur Suchtvorbeugung Selbsttest Alkoholkonsum Hilfe für Angehörige
Sexsucht: Wenn Lust zur Last wird 26 Jan 202601:01:02
In dieser Folge erzählen Maren und Simon (Namen geändert) über ihre Sexsucht. Beide haben lange unter ständiger Lüsternheit, Porno- und Beziehungssucht gelitten. Bei beiden fing es früh an. Maren sagt, sie sei als Kind mit Versagensängsten aufgewachsen. Irgendwann habe sie die Selbstbefriedigung als Mittel zur Entspannung für sich entdeckt. Das sei der Einstieg gewesen. Daraus entwickelte sich eine Sucht nach Beziehungen, Pornografie und Sex.

Simon kam schon in seiner Kindheit mit Pornografie in Berührung. Später entwickelte er ein zwanghaftes Verhalten zu Beziehungen und seiner Sexualität. Dann kam das Internet und damit die ständig verfügbaren Pornos. Es ging weiter mit Beziehungsproblemen, Affären und zwanghafter Selbstbefriedigung. Irgendwann fühlte er sich emotional taub.

Maren und Simon fanden schließlich Hilfe bei den Anonymen Sexaholikern. Und sie trafen eine weitreichende Entscheidung: Sie verzichten seit Jahren auf Sex. Im Podcast erzählen sie, wie schwer es ist, sexuell trocken zu bleiben. Welche fatalen Auswirkungen Sexsucht haben kann. Und warum sie glauben, dass Sexsucht heute ein größeres Problem ist als früher.

Links

- Podcast-Tipp: Ungebremst – Der Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt - https://1.ard.de/ungebremst

- Kontakt zu den Anonymen Sexaholikern: https://anonyme-sexsuechtige.de/

Wenn auch Du uns Deine Geschichte erzählen oder uns ein Thema vorschlagen möchtest, dann schreib unserer Autorin Juliane! Gern auch anonym - an tabubruch@mdraktuell.de.
Sexualbegleitung: "Ich verstehe mich als Experimentierfeld“30 Jan 202100:46:18
Jessica hilft Menschen mit Behinderung beim Entdecken und Ausüben der eigenen Sexualität. Sie selbst sieht sich dabei als „Partnerin auf Zeit“. Manchmal fließen bei ihren Klienten dabei auch Tränen. Menschen mit besonderen Schicksalen haben in der Regel auch mit besonderen Herausforderungen zu kämpfen. Deshalb stellen wir für jede Folge des Podcasts "Tabubruch" Kontaktdaten bereit, wo Sie Hilfe bekommen. Informationen zu Sexualbegleitung Webseite von Jessica Sexualberatung Beratung für Menschen mit Behinderung
Wenn Ärzte Fehler machen: "Das ist der maximale Gau"01 Jan 202100:53:08
Patrick ist Facharzt für Innere Medizin. In seinem Beruf geht es um Leben und Tod. Täglich behandelt er kranke Menschen und stellt sich die Frage: Habe ich alles richtig gemacht?

Menschen mit besonderen Schicksalen haben in der Regel auch mit besonderen Herausforderungen zu kämpfen. Deshalb stellen wir für jede Folge des Podcasts "Tabubruch" Kontaktdaten bereit, wo Sie Hilfe bekommen.

Links:

- Ratgeber für Patientenrechte - https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/patientenrechte/behandlungsfehler.html

- Ratgeber: Was tun im Schadensfall? - https://www.aps-ev.de/patienten/#schadenfall

- Kostenlose Beratung für Bedarfsfälle - https://dpsb.de

- Beratung für Patientinnen und Patienten - https://patientenberatung.de/beratungsangebot/
Mein letztes Weihnachten: „Mir läuft die Zeit davon“30 Nov 202000:50:54
Seit sieben Jahren kämpft Maria gegen den Krebs, jetzt können ihr die Ärzte nicht mehr helfen. Die 55-Jährige bereitet sich auf ihr letztes Weihnachten vor – gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten und ihren drei Kindern.
Leben mit Depression: "Die Angst betäubt mich total"31 Oct 202000:35:20
Timo ist 25, er wirkt alles andere als depressiv: nach außen ein Witzbold, im Inneren Gefühlschaos. Zwei Selbstmordversuche hat er hinter sich. In einer Therapie sucht er jetzt die Antwort auf die Frage: Wer bin ich?
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