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TitlePub. DateDuration
Geister - Ruth Thoma22 Oct 202600:50:07
Ruth Toma gehört nicht nur zu den wenigen Drehbuchautorinnen, die regelmäßig fürs Kino schreiben und dabei für sehr unterschiedliche Regisseure und Regisseurinnen arbeiten. Sie ist auch eine der wenigen Vertreterinnen der Zunft, die verstärkt in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Für "Geister" stand sie vor der Herausforderung, tote Jugendliche glaubhaft mit ihren lebenden Freunden kommunizieren zu lassen.
Nest: "Wir geben mehr als Geld"30 Sep 202600:54:36
Im Programm Nest geht es um mehr als Geld. Zehn ausgewählte Projekte pro Runde entwickeln ihre frühen Ideen fünf Tage lang in einem geschützten Raum an der Ostsee, begleitet von der französischen Initiative Le Groupe Ouest. Über die Auswahl entscheidet kein klassisches Gremium, sondern die Alumni. Wir sprechen mit Helge Albers und Sonja Heinen über die Gründe für den Neustart, Fördersummen zwischen 50.000 und 90.000 Euro, das Missverständnis vom Nachwuchsprogramm, den Chatbot Nessie und den Ableger Nordic Nest.
Henk Handloegten10 Sep 2026
Zwei Projekte, zwei völlig verschiedene Arbeitsweisen. Für „Vaterland" arbeitete Henk Handloegten mit Paweł Pawlikowski monatelang an einem zehnseitigen Treatment, aus dem ein Drehbuch von 55 Seiten wurde, das anschließend fast unverändert gedreht worden ist. Er erzählt, warum der Film bewusst von den Fakten abweicht und weshalb Erika für ihn die Zugangsfigur war. Bei „Babylon Berlin" dagegen schrieb er mit Achim von Borries und Tom Tykwer rund 3.500 Seiten für 48 Episoden, jede Szene mehrfach durch alle Hände. Außerdem: warum die Serie im Februar 1933 endet und was Hitlers Krankenakte damit zu tun hat.
Neue Drehbuchförderung: Der Weg zum Geld20 Aug 2026
Seit Jahren wird über die Reform der Filmförderung verhandelt, abgeschlossen ist sie bis heute nicht. Gerrit Hermans ordnet ein, was für Autorinnen und Autoren erreicht wurde: Buch und Regie sind erstmals an den Referenzmitteln der FFA beteiligt, in der jurybasierten Kulturförderung stehen jetzt 15.000 Euro für ein Treatment und 40.000 Euro für zwei Drehbuchfassungen bereit, dazu bis zu 10.000 Euro für dramaturgische, juristische oder wissenschaftliche Beratung. Kritisch sieht er den Deckel von 30.000 Euro bei den Referenzmitteln und die Zersplitterung in Kleinstbeträge, die kaum neue Stoffe anstoßen. Offen bleiben Steueranreizmodell und Investitionsverpflichtung.
Das Drehbuch und die Regie - Christian Alvart30 Jul 202600:59:31
In unserer Reihe über das Drehbuchlesen anderer Gewerke ist diesmal die Regie an der Reihe. Oliver Schütte spricht mit Christian Alvart (Antikörper, Dogs of Berlin, Sløborn, Oderbruch) darüber, wie er als Regisseur, Autor und Produzent Drehbücher liest. Alvart erzählt von seiner Zeit in Hollywood, in der er bis zu drei Bücher am Tag las, erklärt, warum die erste Seite die wichtigste ist, was gute Figuren ausmacht und wie er mit Autorinnen und Autoren zusammenarbeitet. Dazu gibt es klare Gedanken zu Notes, Fassungen und der Frage, wann man ein Projekt besser verlässt. Erwähnte Bücher, Filme und Serien Filme und Serien von Christian Alvart Antikörper (2005) Dogs of Berlin (Netflix) Sløborn Oderbruch Borowski und der stille Gast (Tatort, Buch: Sascha Arango) Bücher William Goldman: Adventures in the Screen Trade (dt. Das Hollywood-Geschäft) William Goldman: Which Lie Did I Tell? (dt. Wer hat hier gelogen?) Blake Snyder: Save the Cat Lena Dunham: Famesick (Autobiografie, Sommer-Lesetipp) Weitere erwähnte Filme und Drehbücher Butch Cassidy and the Sundance Kid (Buch: William Goldman) Marathon Man (Buch: William Goldman, mit Laurence Olivier) Unstoppable (Regie: Tony Scott, Buch: Mark Bomback) Stirb langsam 4.0 (Buch: Mark Bomback) Höllenfahrt der Poseidon Kurz und schmerzlos (Fatih Akin) Passengers (unverfilmtes Spec Script in Ich-Erzählform) Girls und Too Much (Lena Dunham)
Die Hamburg Media School09 Jul 202601:07:52
In unserer Reihe mit Gesprächen über deutsche Filmhochschulen widmen wir uns heute dem Filmstudiengang der Hamburg Media School. Der Masterstudiengang findet in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Bildenden Künste (HfBK) statt und umfasst vier Studienbereiche: Produktion, Kamera, Regie und Drehbuch. Letzterer wird seit drei Jahren von Petra Lüschow und Toks Körner gemeinsam geleitet.
Deutsche Filmpodcasts United02 Jul 2026
Yugen Yah, einer der Herausgeber des Indiefilmpodcasts, hatte die Initiative zu einer gemeinsam Folge aller Podcasts, die sich mit der Filmproduktion in Deutschland beschäftigen. Auf diese Weise können sich alle einen Überblick verschaffen. Dabei sind: MasterCut, Stichwort Drehbuch, Alles ist Film, Filmreif und Indiefilmtalk. Das übergreifende Thema für die Sammelfolge ist die Ankunft der KI.
Das Begehren der Anderen18 Jun 202600:43:55
In dieser Folge sprechen wir mit den Dramaturginnen Johanna Faltinat und Letícia Milano, Gründerinnen des „Büros für vielfältiges Erzählen", über ihr Buch "Das Begehren der Anderen". Das Praxishandbuch stellt ein eigenes dramaturgisches Modell vor, das weit über Sensibilisierung und Casting-Fragen hinausgeht: eine machtkritische Methode zur Figurenentwicklung, die auf klassischen Ansätzen aufbaut und sie erweitert. Im Gespräch geht es um die Entstehung des Modells, konkrete Werkzeuge für Autor:innen und Dramaturg:innen, Beispiele von Arthouse bis Animationsfilm. Ein Plädoyer für neugieriges, demokratisches Erzählen. LinkedIn: Johanna Faltinat, Letícia Milano und Büro für vielfältiges Erzählen Instagram: @buerovielfaeltigeserzaehlen @jofalti @milano.leticia Das Buch: https://tidd.ly/3RFSiyF Foto: © Jelena Ilić
Mama ist die Best(i)e28 May 202600:49:12
Uli Bree ist einer der Stars unter den österreichischen Fernsehautoren und glänzt im gesamten deutschen Sprachraum mit seiner speziellen Handschrift. Wir sprechen mit ihm über Österreichs besonderen Humor und wie er das Krimiformat nutzt, um seine Charakterstudien zu treiben.
Filmemachen mit KI: Mark Wachholz07 May 202600:52:10
Was passiert, wenn Autor:innen nicht mehr auf Produzenten, Sender oder Millionenbudgets warten müssen? Mark Wachholz zählt zu den international bekanntesten KI-Filmemachern und gibt tiefe Einblicke in seinen Kurzfilm „Ceremony" – Top-12-Finalist beim mit einer Million Dollar dotierten AI Film Award 2026. Ein Gespräch über kreative Freiheit, neue Teamstrukturen und darüber, warum KI für Autor:innen keine Bedrohung ist, sondern die größte Befreiung seit Jahrzehnten. Am Ende: Marks konkrete Tipps für den eigenen Einstieg. Mark Wachholz auf YouTube: youtube.com/@ParticlePanic KI.Lab der Master School Drehbuch (26.09.26–15.04.27): masterschool.de/lehrgaenge/kilab-werkstatt-fuer-filmentwicklung-mit-ki
IFS Köln16 Apr 202600:57:47
In unserer Reihe über Filmhochschulen im deutschsprachigen Raum besuchen wir diesmal die Internationale Filmschule Köln (IFS) im quirligen Stadtteil Mühlheim. Magnus Vattrodt, seit drei Jahren Professor für Drehbuch und Dramaturgie, erklärt, warum er solide Grundlagen für wichtiger hält als frühe Meisterwerke – und warum Scheitern an der Filmschule der beste Lehrmeister sein kann. Das Gespräch dreht sich um die Balance zwischen gewerkeübergreifenden Projekten und eigenständigem Schreiben, um die Chancen auf dem öffentlich-rechtlichen Markt und um die Frage, wie Studierende den Einstieg in die Branche finden. Außerdem geht es um den Umgang mit KI in der Drehbuchausbildung, um alte Filme mit problematischen Rollenbildern im Unterricht und um die Sensibilität einer neuen Generation.
Vertical Drama - Will Buckingham26 Mar 202600:43:36
Vertical Drama oder auch Minidrama ist ein neues Serienformat speziell für Mobiltelefone und ihren kleinen, aufrechten Bildschirm. Will Buckingham hat als Autor bereits einige Erfahrungen gesammelt mit dem schnellen und Cliffhanger betonten Format. Wie sieht der Markt aus, wie wird gearbeitet, welche Genres funktionieren hier? Will Buckingham machte seinen MFA in Dramatic Writing an der NYU Tisch School of the Arts Asia in Singapur. Er arbeitete in der Entertainment Industry in den USA, Asien und Europa. Seit 2019 lebt er in Berlin. Er schrieb TV Movies u. a. für Amazon Prime und SkyTV. Er arbeitete auch als lead writer für die immersive Fiction App Galatea und schrieb Romane für den Ebook-Verlag Scribd.
Will Buckingham: Vertical Drama26 Mar 2026
Vertical Drama oder auch Minidrama ist ein neues Serienformat speziell für Mobiltelefone und ihren kleinen, aufrechten Bildschirm. Will Buckingham hat als Autor bereits einige Erfahrungen gesammelt mit dem schnellen und Cliffhanger betonten Format. Wie sieht der Markt aus, wie wird gearbeitet, welche Genres funktionieren hier? Will Buckingham machte seinen MFA in Dramatic Writing an der NYU Tisch School of the Arts Asia in Singapur. Er arbeitete in der Entertainment Industry in den USA, Asien und Europa. Seit 2019 lebt er in Berlin. Er schrieb TV Movies u. a. für Amazon Prime und SkyTV. Er arbeitete auch als lead writer für die immersive Fiction App Galatea und schrieb Romane für den Ebook-Verlag Scribd.
Die Seele der Figur05 Mar 202600:49:11
Schauspielerin Inka Friedrich ("Sommer vorm Balkon“, „Tatort: Unten im Tal“) spricht über ihre Arbeit mit Drehbüchern – vom ersten Lesen bis zum Drehtag. Wann weiß sie, dass eine Rolle ihre ist? Was macht Figuren für sie spannend? Und warum sollten Frauen im Drehbuch nicht immer nur weinen? Inka erzählt von der Zusammenarbeit mit Andreas Dresen, von improvisierten Szenen und dem Wunsch nach Dialogen, die weniger erklären und mehr erleben lassen. Außerdem: Warum der direkte Austausch zwischen Autoren und Schauspielern so wertvoll ist. IM GESPRÄCH ERWÄHNTE FILME „Rose" (2026) – Drehbuch: Markus Schleinzer, Alexander Brom. Mit Sandra Hüller. Silberner Bär (Beste schauspielerische Leistung), Berlinale 2026. „Anatomie eines Falls" (2023) – Drehbuch: Justine Triet, Arthur Harari. Mit Sandra Hüller. Goldene Palme Cannes 2023, Oscar für das Beste Originaldrehbuch 2024. „The Secret Agent" (2025) – Drehbuch: Kleber Mendonça Filho. Mit Wagner Moura, Udo Kier. Preise für Beste Regie und Besten Darsteller, Cannes 2025. Zwei Golden Globe Awards 2026. „Sentimental Value" (2025) – Drehbuch: Joachim Trier, Eskil Vogt. Mit Stellan Skarsgård, Renate Reinsve, Elle Fanning. Europäischer Filmpreis 2026 (Bester Film). Acht Golden-Globe-Nominierungen. „Labaule & Erben" (2019) – Miniserie, 6 Folgen, SWR. Idee: Harald Schmidt. Drehbuch: Richard Kropf, Anneke Janssen, Bob Konrad, Hanno Hackfort, Elena Senft. Mit Uwe Ochsenknecht und Inka Friedrich.
True Crime13 Feb 202601:14:26
True Crime Geschichten sind im Trend - im Fernsehen, als Podcasts oder Reportagen. Wir sprechen darüber mit zwei Autoren, die herausragende Drehbücher auf diesem Gebiet geschrieben haben: Robert Hummel schrieb gemeinsam mit Martina Mouchot die "Slow-Crime" Miniserie "Spuren," die sich eng an realen Fällen orientiert. Jan Schomburg leistete Schwerarbeit, indem er den berüchtigten Cum-Ex-Skandal ebenfalls als Miniserie auf den Bildschirm hievte. Robert Hummel wuchs in Ost-Berin auf und studiert zunächst Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Er spielte an verschiedenen Theatern, etwa dem Deutschen Theater Berlin unter Heiner Müller, in Wuppertal, Lübeck, am Rennaissancetheater Berlin und anderen. In Filmen spielte er unter anderem unter der Regie von Heiner Carow und Margarethe v. Trotta. Seit ca. 2004 verlegte er sich zunehmend aufs Schreiben von Krimidrehbüchern. So etwa "SOKO 5113," "Der Alte," "Letzte Spur Berlin" oder die Reihe "Die Jägerin." Jan Schomburg studierte Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel, Audiovisuelle Medien Kunsthochschule für Medien Köln und absolvierte die Drehbuchwerkstatt München. Er schrieb überwiegend Kinofilme: "Über uns das All," "Vergiss mein Ich;" gemeinsam mit Maria Schrader schrieb er "Vor der Morgenröte" und "Ich bin dein Mensch." "Die Affäre Cum-Ex" ist seine erste Fernsehserie.
Vertrauen steht nicht im Vertrag20 Jan 2026
Ein neuer Bremer Tatort, ein eingespieltes Duo und eine Produktion, die die Forderungen von Pro-Quote mehr als erfüllt: An den entscheidenden Positionen sind ausschließlich Frauen beteiligt. Besonders Elisabeth Herrmann findet zum Schluss deutliche Worte für die Missstände in der Branche. Sie kontrastiert ihre Freiheit als Romanautorin mit der Realität beim Film und kritisiert Regisseure, die Drehbücher ohne Rücksprache umschreiben, scharf: „Wir sind nicht die Hiwis der Regie“. Zudem prangert sie die Unsicherheit durch sogenannte „Trittbrettverträge“ an, bei denen Zahlungen vom Drehbeginn abhängen und das wirtschaftliche Risiko allein beim Autor liegt. Ihr Fazit: Da Vertrauen oft enttäuscht wird, braucht es härtere vertragliche Regeln und mehr Schutz für das Gewerk Buch.
HFF München01 Jan 202600:46:45
Kathrin Richter und Lea Schmidbauer sind erfahrene Autorinnen, die seit rund zwei Jahren an der HFF lehren - und zugleich selbst an der Hochschule studiert haben. Sie erzählen, wie sich die Ausbildung verändert hat, was heutige Studierende antreibt und warum es in Deutschland nach wie vor schwierig ist, dramaturgisches Denken zu vermitteln. Im Gespräch geht es um den Spagat zwischen Kunsthochschule und Kaderschmiede, um die Frage, was Architektur mit Kreativität zu tun hat, und um eine junge Generation, die zwischen Realismus und Fantasy ihre eigene filmische Sprache sucht. Wir hören, warum viele Studierende heute direkt nach dem Abitur kommen, wie sie lernen, Spannung zu erzeugen, und welche Herausforderungen das Schreiben für Film und Fernsehen mit sich bringt. Richter und Schmidbauer sprechen offen über ihre Erfahrungen, über Erwartungen an die Branche und über ihre Hoffnung, dass zukünftige Drehbuchautorinnen und -autoren mit Selbstbewusstsein und handwerklicher Präzision ihren Platz finden – in einer Filmwelt, die sich rasant verändert, aber immer noch gute Geschichten braucht.
Der letzte Film11 Dec 202500:49:46
Im Gespräch mit Frank Zeller beleuchtet Oliver Schütte, wie KI nicht nur die Stoffentwicklung, sondern das gesamte Filmgeschäft von der Pre- bis zur Postproduktion revolutioniert – und warum dies ein dringender Weckruf für alle Filmschaffenden ist. In seinem neuen Buch "Der letzte Film" erläutert er, was dieser radikale Umbruch für Regisseure, Autorinnen oder Editorinnen bedeutet. Welche Berufe verschwinden, welche entstehen? Zwischen den analytisch-reflektierenden Kapiteln entfaltet er ein fiktio­nales Zukunftsszenario: 2036 kämpft ein Filmemacher gegen die Übermacht algorithmischer Perfektion, als eine Nachricht ihn in ein zutiefst menschliches Abenteuer stürzt.
House of Bellevue20 Nov 202500:41:29
Die Beiden erzählen, wie die Idee aus Kais Erfahrungen in der queeren Geflüchtetenhilfe und der Berliner Ballroom-Community entstand, wie der Writers’ Room arbeitete und weshalb die echte Community eng einbezogen wurde. Im Zentrum der Serie steht Emm, 19, der nach Berlin kommt, um in der Ballroom-Szene seinen Platz zu finden. Außerdem geht es um Repräsentation, Verantwortung und spitze Zielgruppen.
Stiller30 Oct 202500:56:35
Max Frisch ist ein schweizer Nationalheiligtum und gehört auch in Deutschland zum literarischen Pflichtkanon. Sein früher Roman "Stiller" markiert sein Durchbruch als Schriftsteller. Für die Verfilmung erarbeitete Axel Buresch in enger Zusammenarbeit mit dem Regisseur Stefan Haupt eine drehfähige Variante des umfangreichen Werkes. Alex Buresch studierte Schauspieldramaturgie an der Bayerischen Theaterakademie in München. Seit Beginn der Nuller-Jahre schreibt er Drehbücher, unter anderem "Das wahre Leben" (gemeinsam mit Matthias Pacht, Regie Alain Gsponer), "Der letzte Weynfeld" nach einem Roman von Martin Suter (Regie ebenfalls Alain Gsponer). Er wurde mit dem Grimme-Preis, dem Deutschen Fernsehpreis und dem Robert-Geisendörfer-Preis ausgezeichnet. Er leitet gemeinsam mit Johanna Stuttman den Studiengang Drehbuch an der Filmakademie Ludwigsburg.
Niki Théron14 Oct 202500:40:39
Niki Théron ist Senior Manager International Projects der Frankfurter Buchmesse. Sie verantwortet dort unter anderem das Book-to-Screen Programm, das sich zur Aufgabe gesetzt hat, die Welt des Buches mit der Filmbranche zu vernetzen. Auf der Frankfurter Buchmesse wird es einige Veranstaltungen geben, auf denen die Verfilmung von Romanen im Mittelpunkt steht.
Von uns wird es keiner sein09 Oct 202500:51:47
Suizide sind ein heikles, gesellschaftliches Thema, und sie sind heikel in ihrer künstlerischen Darstellung. Lucas Flasch hat gemeinsam mit einem engagierten Produzententeam ein einfühlsames Drama zum Thema entwickelt. Im Mittelpunkt des Ensemblefilms steht eine Freundesgruppe von vier Schülern, drum herum ihre Eltern und Lehrer. Lucas Flasch stammt vom Niederrhein. Er machte zunächst eine Ausbildung als Veranstaltungstechniker und arbeitete zehn Jahre in diesem Beruf. Dann studierte er Drehbuch an der Filmuniversität Babelsberg und schloss mit einem Master ab. Seither schreibt er Serien und Einzelstücke fürs Fernsehen und auch fürs Kino.
Rabeah Rahimi und Leonore Lukschy18 Sep 202500:50:07
In dieser Folge sprechen wir mit Rabea Rahimi und Leonore Lukschy, die beim Filmfest Emden den Drehbuchpreis für unverfilmte Drehbücher mit „Dieterstan“ gewonnen haben. In dem Buch geht es um Sarah(12), die aus Afghanistan kommt und allein in einem Asylbewerberheim in Mecklenburg-Vorpommern lebt. Dort begegnet sie Dieter, einem Ex-DDR-Punker; zwischen zwei „verlorenen Seelen“ entsteht eine besondere Freundschaft.W Wir nehmen euch mit hinter die Kulissen: von der ersten Förderung bis zu Absagen, von Selfmade-Netzwerk bis Produktionsgesprächen.
22 Bahnen28 Aug 202500:43:56
Im Gespräch geht es um die besonderen Herausforderungen einer Romanadaption, die Balance zwischen Werktreue und filmischer Eigenständigkeit sowie um die enge Zusammenarbeit mit Regie und Produktion. Elena Hell erzählt, wie sie Figuren, Themen und Dramaturgie für die Leinwand entwickelt hat, welche Szenen und Motive es aus dem Roman in das Drehbuch geschafft haben und wo sie schmerzliche Abstriche machen musste. Außerdem diskutieren die drei, wie Humor, Rückblenden und die komplexen Beziehungen der Figuren filmisch umgesetzt wurden. Der Film, prominent besetzt mit Luna Wedler, Janis Niewöhner und Laura Tonke, startet am 4. September in den Kinos.
Auf der Walz07 Aug 202500:47:34
Die alte Tradition der wandernden Handwerksgesellen ist nach wie vor intakt. Etwa 500 junge Männer und inzwischen auch Frauen sind wohl in Deutschland auf der Walz. Kein Geld von zu Hause, kein Mobiltelefon, kein fester Wohnsitz, keine längeren Jobs. Michael Kenda baute daraus einen Degeto-Film irgendwo zwischen romantischer Dramedy, Roadmovie und modernem Heimatfilm.
Filmakademie Ludwigsburg17 Jul 202500:50:22
Die beiden Absolventinnen leiten inzwischen selbst den Studiengang und berichten über ihre Studierenden und warum die Filmakademie trotz der „kleinen Stadt“ für viele Kreative ein Magnet ist: praxisnahe Lehre, interdisziplinäre Projekte mit Animation, Games und Schauspiel – und die Möglichkeit, auch ohne Abitur aufgenommen zu werden. Weitere Themen sind Campus‑Atmosphäre, zunehmende Diversität der Jahrgänge, Genre‑Offenheit, Trigger Warnings in der Lehre sowie Chancen und Grenzen von KI für Autorinnen.
Die Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf26 Jun 202500:54:44
Wir starten eine kleine Reihe mit Gesprächen über die Filmhochschulen in Deutschland. Ihre Drehbuchausbildung, ihre Studierenden und Lehrkräfte. Wir beginnen mit Torsten Schulz. Er ist Dekan des Drehbuch-Studienganges an der renommierten Filmuniversität Babelsberg, die aus der Hochschule für Film und Fernsehen der DDR hervorging.
Was meinen Sie, Madame ChatGPT?05 Jun 202500:29:59
Im dritten Jahr der allgemein zugänglichen künstlichen Intelligenz hat sich einiges verbessert. Oliver berichtet aus dem Nähkästchen, und dann machen wir einen kleinen Praxistest. Das Fazit fällt gemischt aus.
Das Drehbuch im Schneideraum – Mit Hansjörg Weißbrich17 May 202500:45:39
Wie lesen Editoren Drehbücher? Was entdecken sie zwischen den Zeilen, das andere oft überblättern? Im Gespräch mit einem der profiliertesten deutschen Filmeditore, bekannt durch Arbeiten an Crazy, Ingeborg Bachmann – Reise in die Wüste und dem international gefeierten She Said, erkunden wir das Verhältnis, das Drehbuch und Schnitt verbindet. Weißbrich verrät, wie Montage die emotionalen Inhalte eines Scripts entfaltet, es manchmal sogar vor dem K.O. bewahrt – und warum der Schnittraum keine Reparaturwerkstatt, sondern ein Ort kreativer Wiedergeburt ist. Drehbuchautorinnen und -autoren bekommen klare, praxisnahe Empfehlungen, damit ihre Texte im Schneideraum verstanden werden.
Parallel Me - Gespräch mit Jana Burbach24 Apr 202500:50:19
Die Serie erzählt die Geschichte von Toni, einer jungen Frau, die sich an einem Tiefpunkt in ihrem Leben befindet und die Möglichkeit erhält, in parallele Realitäten einzutauchen. Diese Erfahrung zwingt sie, sich mit verschiedenen Versionen ihrer selbst auseinanderzusetzen und stellt ihre Vorstellungen von Identität und Realität auf die Probe. Jana Burbach teilt mit uns die Inspiration hinter der Serie, den kreativen Prozess und die Herausforderungen bei der Darstellung komplexer Themen wie Lebensentwürfe und Selbstwahrnehmung. Ein aufschlussreiches Gespräch für alle, die sich für innovative Erzählweisen und tiefgründige Charakterstudien interessieren.
Das zweite Attentat (ARD)03 Apr 202500:40:59
Oliver Bottini teilt Einblicke in die Entstehung der Serie, die Verknüpfung von Fiktion und realen Ereignissen sowie seine Erfahrungen als Drehbuchautor. Die Produktion erzählt die Geschichte von Alex Jaromin, der nach dem Tod seiner Mutter Hinweise entdeckt, die die offiziellen Erklärungen zum tödlichen Attentat auf seinen Vater vor 20 Jahren infrage stellen. Seine Nachforschungen führen ihn in ein Netz aus politischen Intrigen und Geheimdienstoperationen, die bis zum Irakkrieg 2003 zurückreichen. Wir diskutieren die Herausforderungen bei der Adaption seines Romans "Einmal noch sterben" und die Zusammenarbeit mit Produzent Mario Krebs. Ein aufschlussreicher Blick hinter die Kulissen eines packenden Politthrillers, der aktuelle Themen aufgreift.
Wie läuft das mit der VG-Wort?13 Mar 202500:45:32
Heute geht's ums Geld und wie Autoren an welches kommen können! VG-Wort Vorstand Jochen Greve erklärt Grundzüge und aktuelle Entwicklungen in der Verwertungsgesellschaft und appeliert: Mitglied werden. Karin Leidenberger vom Versorgungswerk der Autoren erklärt mögliche Zuschüsse zur Altersversorgung.
Krank - Gespräch mit Samuel Jefferson20 Feb 202500:35:38
Wir sprechen mit Samuel Jefferson, dem kreativen Kopf hinter „Krank“, einem realistischen und ungeschönten Krankenhausdrama. Der Autor und Showrunner erzählt, wie seine Erfahrungen als Notarzt in London den Grundstein für die Serie legten. Wir diskutieren, warum Authentizität im medizinischen Genre oft fehlt und wie sich die Serie von anderen Formaten abhebt. Zudem erfahren wir, wie Berlin als Stadt zu einem eigenen Charakter in der Serie wurde. Auch die ungewöhnliche Besetzung mit weniger bekannten Schauspielern und die Entwicklung der Hauptfiguren stehen im Fokus. Abschließend gibt es spannende Einblicke in den kreativen Prozess und die Zusammenarbeit im Showrunning-Team. Die Serie läuft auf AppleTV+.
Schreiben auf Mallorca - Jürgen Pomorin30 Jan 202500:31:45
Vor rund 30 Jahren zog es Jürgen Pomorin nach Mallorca – eine Entscheidung, die sein Schreiben nachhaltig geprägt hat. Damals war die Insel noch weit weniger überlaufen als heute, und die entspannte, inspirierende Atmosphäre bot ihm genau das, was er suchte: einen Ort der Ruhe und Kreativität. In unserem Gespräch erzählt er, warum Mallorca für ihn der perfekte Ort zum Schreiben ist, wie ihn das mediterrane Lebensgefühl inspiriert und welche Herausforderungen das Leben als Autor mit sich bringt. Er erzählt, wie die 8km lange Fahrt zum Müllcontainer ihn beim Schreiben auf neue Ideen bringen kann.
Psychologie trifft Dramaturgie – Ein Gespräch mit Birgit Wittemann09 Jan 202500:44:11
In dieser Episode sprechen wir mit der Dramaturgin und angehenden Psychologin Birgit Wittemann über die spannende Verbindung von Dramaturgie und Psychologie. Gemeinsam unterhalten wir uns über die Welt von Figuren und ihren psychologischen Hintergründen. Birgit verrät uns, wie ihr Psychologiestudium ihre Arbeit an Drehbüchern bereichert hat und warum das Verständnis von Emotionen und Konflikten nicht nur auf der Leinwand, sondern auch in Drehbuchbesprechungen essenziell ist. Mehr über Birgit Wittemann: https://de.linkedin.com/in/birgit-wittemann-a60aa3154
FilmStoffEntwicklung - Serielles Erzählen28 Nov 202401:11:32
Dank des weltweiten Serienhypes, neuer Auftraggeber und mehr Mut bei den alten entstanden in den vergangenen Jahren auch in Deutschland zahlreiche innovative Serien, die sich deutlich an internationalen Standards orientierten: ungewöhnliche Perspektiven, eine große Lust am Genre, unkonventionellere Dramaturgien. Auch die Art der Serienentwicklung hat sich verändert: Writers‘ Rooms und verschiedene Ansätze eines Showrunner- oder Headwriter-Modells scheinen weitgehend etabliert zu sein. Doch was bleibt von all dem, wenn die Serienblase nun tatsächlich geplatzt ist? Wo steht die deutsche Quality Serie aktuell? Und wie sieht ihre Zukunft aus? Auf der diesjährigen Konferenz FilmStoffEntwicklung vom Verband für Film- und Fernsehdramaturgie (VeDRA) diskutierten dieses Thema: Solmaz Azizi, Produzentin bei Studio Berlin und Gründerin der Berlinale Series Sektion, Julia Penner, Creatorin von "37 Sekunden" und Staff-Writerin sowie Arend Remmers, Mitcreator von "Oderbruch" und Kinoautor. Moderiert wurde das Panel von Timo Gössler, Dramaturg und Autor des Buches "Der German Room - Der US-Writer's Room in der deutschen Serienentwicklung."
Gloria Burkert über die Zukunft des Films in unsicheren Zeiten07 Nov 202400:49:31
In dieser Podcast-Folge sprechen wir mit der erfahrenen Filmproduzentin und Dozentin Gloria Burkert über die aktuelle Krise in der Filmbranche. Mit über vier Jahrzehnten Erfahrung und preisgekrönten Produktionen, darunter der Oscar-prämierte Film „Nirgendwo in Afrika“, bringt Gloria Burkert eine einzigartige Perspektive mit. Sie schildert die Herausforderungen, denen die Branche heute gegenübersteht – von dem Zustand Filmbranche und der fortschreitenden Digitalisierung bis hin zum Einfluss globaler Streaming-Dienste und veränderten Zuschauergewohnheiten. Burkert erklärt auch, wie Filmemacher in dieser Krise eine Zukunft finden können und welche neuen Wege für nachhaltige und kreative Filmproduktion denkbar sind. Mit ihrer langjährigen Erfahrung an der Filmakademie Baden-Württemberg spricht sie darüber, wie die Ausbildung junger Talente den Wandel in der Filmindustrie begleiten kann und welche Kompetenzen künftig gefragt sind.
The Last Screenwriter17 Oct 202400:38:47
In dieser Episode sprechen wir mit Peter Luisi, dem Regisseur und Produzenten von „The Last Screenwriter“. In diesem faszinierenden Film stellt sich Jack, ein gefeierter Drehbuchautor, der Herausforderung, sich mit einer KI-gesteuerten Drehbuch-Software auseinanderzusetzen. Der Film, der auf einem vollständig von ChatGPT 4.0 verfassten Drehbuch basiert, beleuchtet den Konflikt zwischen menschlicher Kreativität und technologischer Innovation. Peter Luisi teilt seine Gedanken über die Rolle von KI im kreativen Prozess und die Zukunft des Geschichtenerzählens. Er erzählt, warum er sich entschloss, mit einer künstlichen Intelligenz zusammenzuarbeiten.
Herrhausen – Der Herr des Geldes26 Sep 202400:58:42
Wir sprechen über die packende neue Miniserie über Alfred Herrhausen, den charismatischen und einflussreichen Chef der Deutschen Bank in den 1980er Jahren, dessen unaufhaltsamer Aufstieg tragisch mit seinem unaufgeklärten Mord endete. Das Drehbuch stammt von Thomas Wendrich, der für seine Arbeit beim Serienfestival Series Mania in Lille ausgezeichnet wurde. Im Gespräch tauchen wir tief in Wendrichs Herausforderung ein, die komplexe politische Lage und die Finanzwelt jener Zeit in einen fesselnden Politthriller zu übersetzen. Wie gelingt es, das oft trockene "Bankensprech" in lebendige Dialoge zu verwandeln? Wir besprechen Wendrichs Ansatz, die feindlichen Kräfte, die Herrhausen umgaben – von der RAF bis hin zu geopolitischen Akteuren –, in eine dichte narrative Struktur zu integrieren.
Wie läuft es für den Kinderfilm05 Sep 202400:48:52
Im Kino erreichen Kinderfilme häufig Spitzenwerte bei den Besucherzahlen. Dennoch werden sie in Branche reichlich stiefmütterlich behandelt. Auch in den Fernsehanstalten ist man weit entfernt von einer gleichen Behandlung. Schreiben für den Kinderfilm wird dadurch unattraktiver, auch wenn es Spaß macht. Katharina Reschke und Katja Grübel kämpfen für diese gesellschaftlich wichtige Domäne.
Drehbuchagenturen15 Aug 202400:34:57
In dieser Folge beleuchten wir zusammen mit Annika Hohl vom Verlag der Autoren, wie Autorinnen und Autoren die richtige Agentur finden und was sie von dieser Zusammenarbeit erwarten können. Die Agentin erklärt, wie sie ihre Klienten findet, wie sie Drehbücher an Produktionsfirmen vermittelt und über Verträge verhandelt. Wir diskutieren auch, welche Trends sie aktuell in der Branche beobachtet. Eine aufschlussreiche Folge für alle, die mehr über das Geschäft hinter dem kreativen Schreiben erfahren möchten.
Die Welt der Serienkreation25 Jul 202400:47:25
Mit jahrelanger Erfahrung in der Branche und als Lehrende an Filmhochschulen, teilt Christine Otto ihre Expertise darüber, wie packende Geschichten für das Fernsehen entwickelt werden. Sie enthüllt die Geheimnisse hinter der Kunst des 'Geschichtenerzählens am laufenden Band' - eine Fähigkeit, die in der heutigen Streaming-Ära wichtiger denn je ist. Wir erkunden, wie sie junge, aufstrebende Talente an die komplexe Aufgabe des Serienschreibens heranführt. Von der Ideenfindung über die Charakterentwicklung bis hin zur Ausarbeitung spannender Handlungsbögen - Christine Otto gibt Einblicke in ihre Lehrmethoden und verrät, wie sie Studierende dazu inspiriert, ihre kreativen Visionen in fesselnde Serienkonzepte zu verwandeln.
Ralf Husmann - Alles gelogen04 Jul 202400:34:54
Ralf Husmann ist seit seinem Erfolg mit "Stromberg" einer der markantesten Komödienmacher in Deutschland. Für seinen aktuellen Film "Alles gelogen" im ZDF war er erneut auch wieder als Produzent in der Verantwortung. Ralf Husmann ist seit seinem Riesenerfolg mit Stromberg einer der profiliertesten Autoren im deutschen Fernsehen. Angefangen hat er bei Comedy-Formaten. Insbesondere für die Harald-Schmidt-Show hat er lange Jahre hinter den Kulissen in verantwortlicher Position gearbeitet, aber für Anke, Rent a Pocher, RTL Samstag Nacht und andere. Später verlegte er sich auf fiktionale Programme, in den meisten Fällen Komödien. So gehen z. B. die Serien Dr. Psycho, Merz gegen Merz, Check Check und Frau Jordan stellt gleich oder auch Komödien wie Der König von Köln. Husmann schrieb jedoch auch mehrere Tatorte. Schon seit langer Zeit ist Husmann auch als Produzent bei seinen Werken in der Verantwortung und trifft daher alle wichtigen Entscheidungen selbst. Sein aktuelles Werk heißt Alles gelogen und ist derzeit im ZDF in der Mediathek zu sehen. Im Herbst folgt die Ausstrahlung im Programm des ZDF.
Neue Regeln, Neue Möglichkeiten?13 Jun 202400:41:41
Der renommierte Drehbuchautor Gerrit Hermans gibt uns einen tiefen Einblick in das neue Filmförderungsgesetz (FFG), das ab 2025 in Deutschland in Kraft treten wird. Besonders fokussieren wir uns auf die bedeutenden Änderungen in der Drehbuchförderung, die wesentlich die Arbeitsweise und Möglichkeiten von Drehbuchschreibenden in den kommenden Jahren beeinflussen wird. Gerrit erläutert, wie die neuen Regelungen gestaltet sind und diskutiert deren potenzielle Auswirkungen auf die Film- und Fernsehindustrie.
Cannes (Cédric Le Gallo)23 May 202400:40:55
Wir werfen einen Blick nach Frankreich und schauen uns ein wenig auf dem Festival von Cannes um. Dann sprechen wir mit dem französischen Autor und Regisseur Cédric Le Gallo über seine Arbeit an der Gay-Komödie "Les Crevettes pailletées" (Die glitzernden Garnelen) und über die Arbeitsbedingungen in Frankreich. Cédric Le Gallo war Reporter für Fernsehsender (u. a. 50 mn Inside auf TF1) und Schauspieler in der Theatergruppe von Pierre Palmade1. 2019 schrieb er gemeinsam mit Maxime Govare den Film Les Crevettes pailletées über eine echte schwule Amateur-Wasserballmannschaft, der er selbst angehört. Gemeinsam führten sie auch die Regie bei dem Projekt. "Ich hatte wirklich das Anliegen, dieses Milieu nicht zu verraten oder zu verwässern. Ich möchte zeigen, wie bunt es ist und wie verrückt es sein kann." Der Film war ein großer Publikumserfolg und gewann den Preis der Jury beim Internationalen Komödienfilmfestival von L'Alpe d'Huez 2019 und den Publikumspreis beim Filmfest Tübingen-Stuttgart. Er wurde daraufhin zum Festival in Cannes 2019 eingeladen.
Sesamstraße02 May 202400:35:48
Wir erfahren, wie er die Herzen von Kindern mit seinen kreativen Geschichten erobert. Zudem diskutieren wir über die Entwicklung der „Sesamstraße“ und die Art und Weise, wie die Sendung aktuelle Themen kindgerecht verarbeitet. Thomas gibt einen Einblick in den kreativen Prozess hinter den Kulissen und teilt einige seiner liebsten Erinnerungen an die Arbeit mit den Figuren und dem Team.
Der Millionen-Raub11 Apr 202401:02:34
Nachdem er in Brasilien verhaftet wurde, landet einer von zwei Millionenräubern zu Hause in Hamburg in Untersuchungshaft. Die Beute bleibt allerdings verschwunden. Daher bekommt der junge Omar erstaunlich viel Besuch. Sowohl seine Freundin als auch seine Noch-Ehefrau, aber auch seine Mutter und seine Anwältin erscheinen hier nicht nur zu seiner seelischen Unterstützung, sondern sind auch sehr am Verbleib des Geldes interessiert. Ebenso wie die Polizei. Jeder verfolgt dabei seine eigenen Pläne, doch Omar schweigt beharrlich. Lars Becker schrieb und inszenierte seinen neuen Film mit lakonischem Humor und wie immer mit Liebe für seine sehr ambivalenten Figuren und mit gutem Gespür für die genaue Zeichnung seines Milieus. Lars Becker arbeitete zunächst als Drucker, später war er Barkeeper in einer Szene-Bar, die er mit Freunden in Sankt Pauli eröffnete. Er studierte Film an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und in New York. Er drehte im Lauf der letzten 35 Jahre eine lange Reihe von Krimis und entwickelte dabei seine ganz eigene Handschrift. Seine bekanntesten Werke sind die Reihen „Nachtschicht“ mit Armin Rohde, Min-Khai Phan-Thi, Barbara Auer und anderen Stars, die ins zwanzigste Jahr geht, sowie „Der gute Bulle,“ ebenfalls mit Armin Rohde. Becker wurde mit dem Otto-Sprenger-Preis, dem französischen Fernsehpreis Rencontres Internationales, dem Deutschen Fernsehkrimipreis und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.
Wer wir sind - Green Storytelling20 Mar 202400:43:27
In unserem Gespräch beleuchten wir, wie Geschichten die Gesellschaft im Kampf gegen den Klimawandel mobilisieren können. Insbesondere auch, wie die Rolle des Erzählens bei der Bewältigung der Klimakrise und wie fiktionale Geschichten reale Veränderungen inspirieren können Wendt und Schiller teilen tiefe Einblicke in ihre kreative Prozesse und die Überlegungen hinter "Wer wir sind", einer Serie, die nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt und Diskussionen über eines der drängendsten Themen unserer Zeiten fördert: den Klimawandel.
Planet Narratives29 Feb 202400:51:03
Die Klimakrise findet im Fernsehen als Thema viel zu selten statt. Dabei könnten fiktionale Programme einen starken Beitrag leisten um das Problembewusstsein zu schärfen und vor allem um positive Bilder eines sinnvollen Wandels zu erschaffen. Dabei könnten fiktionale Programme einen starken Beitrag leisten um das Problembewusstsein zu schärfen und vor allem um positive Bilder eines sinnvollen Wandels zu erschaffen. Ausgehend von dieser These hat Nicole zusammen mit dem Regisseur Lars Jessen die Initiative Planet Narratives gegründet, um Autoren zu beraten und bei Recherchen zu unterstützen. Nicole Zabel-Wasmuth ist Medien- und Umweltrechtlerin mit langer Erfahrung in der Filmbranche.
Haus aus Glas27 Feb 202400:40:46
Die Autorin gibt uns Einblick in die Entstehungsgeschichte der Serie, spricht über ihre Inspirationsquellen und die Herausforderungen, die während des Schreibprozesses auftraten.
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